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Ministerbeifall für Todesschüsse

Frankreich ist anders. In Sachen Wirtschaft und Sozialstaat leben die Franzosen zwar noch im sozialistischen Traumland, das bald kollabieren muss. Dafür sind sie in Sachen Sicherheit und Verteidigung ihrer Identität umso vernünftiger und selbstsicherer.

Das zeigt ein aktuelles Drama: Ein Mann stürmte in einem zentralfranzösischen Ort in eine Polizeistation, brüllte ständig „Allahu Akbar“ und fuchtelte mit einem Messer herum, mit dem er auch drei Polizisten verletzte. Darauf wurde er von den Polizisten erschossen.

Und dann passierte genau das nicht, was anderswo üblich ist: Es wurden die Polizisten nicht strafweise vom Dienst abgezogen; es gibt (zumindest bisher) keine französischen Medien, die gutmenschlich räsonierten, ob man das Problem nicht auch ohne Todesschüsse lösen hätte können; und (zumindest bisher) gibt es keine Demonstrationen gegen angebliche Polizeibrutalität gegen Moslems.

Im Gegenteil: Der zuständige Staatsanwalt erklärte sofort, dass die Polizisten von ihrem Notwehrrecht Gebrauch gemacht haben. Und der Innenminister würdigte die "Kaltblütigkeit und Professionalität" der Polizeibeamten.

Es gibt etliche Länder, die zumindest in dieser Hinsicht von Frankreich lernen könnten. Österreich etwa. Und noch viel mehr die Vereinigten Staaten, wo für einen Teil der Öffentlichkeit und fast alle Medien Polizisten automatisch die Schuldigen sind.

Deutschland hingegen hat schon ein wenig gelernt. Da hat Angela Merkel vor kurzem gesagt, dass ihre Partei immer auf der Seite der Polizisten stehen wird. Und immer mehr Menschen nehmen an Kundgebungen gegen die zunehmende Islamisierung des Landes teil. Die werden freilich von den meisten Medien und Politikern verlogen denunziert. Das werden sie aber wohl nur so lange tun, bis diese trotz ihrer Schlichtheit erkennen, dass es ziemlich blöd ist, so massiv gegen die eigenen Leser, Seher und Wähler zu polemisieren.

PS: Aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben: Die jüngsten Berichte aus dem „Islamischen Staat“ könnten vielen der total fanatisch gewordenen europäisch-islamischen Jugendlichen die Augen öffnen. Hunderte von den nach Syrien und in den Irak gereisten Dschihadisten sind von Kriegern des Islamischen Staates umgebracht worden, weil sie – schwer desillusioniert – wieder nach Europa zurückkehren wollten.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2014 22:50

    Die Beschimpfung der PEGIDA-Demonstranten vom polititsch-korrekten Machtblock hat ein unerträgliches Maß erreicht. Eigentlich müssten jetzt Millionen Deutsche auf die Straße gehen und gegen die breite Volksfront der Landesvernichter rebellieren. Aber eine Merkel hat ja schon für lange Zeit die CDU runiert. Von dieser naiven Dame ist nicht mehr viel zu erwarten!

    In Österreich stehen mittlerweile die Staatsanwälte, die in Graz gegen die Dschihadisten vorgingen, unter Polizeischutz. Gegen andere wurden schon Drohnungen ausgesprochen. Wetten, dass da in Österreich nicht viel passieren wird?

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2014 07:09

    Unsere Staatsanwälte lassen Männer mit türkischen Frauen und Maschinenpistolen auf freiem Fuss in ihrer Wiener Gemeindewohnung...:

    Am Flughafen Wien-Schwechat wurden am Freitag zwei Personen kurz vor ihrem Abflug nach Istanbul aus der Maschine geholt und festgenommen. In ihrem eingecheckten Koffer waren eine Maschinenpistole und Munition gefunden worden.

    Kurz vor 14 Uhr hätte am Freitag das Flugzeug Richtung Istanbul abheben sollen.
    Nach kurzer Zeit stellte man fest, dass das Gepäck einem Österreicher und einer Türkin gehört.
    Beide Gepäckstücke waren angeblich mit Alufolie zum (erfolglosen) Täuschen der Röntgengeräte ausgekleidet.

    Nach Angaben von Friedrich Köhl, dem ermittelnden Staatsanwalt, gibt es aber keinen Hinweis darauf, dass die beiden in den Dschihad ziehen wollten. Sie wurden nach der Einvernahme auf freiem Fuß angezeigt.

    Österreicher (von Geburt an?) und Türkin, Flug in die Türkei, Maschinenpistole und Munition im Gepäck, ... ANZEIGE AUF FREIEM FUSS!

    Was sagt der Justizminister zu so etwas? Er hat (noch) ein Weisungsrecht über Staatsanwälte.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2014 23:31

    Frankreich ist eine andere Welt als Österreich & Deutschland, wie ich schon oft feststellte, zuletzt bei den Kinos. Die französischen Medien sagen auch, dass es ein Neger aus Burundi war, 20 J und mit seinem Bruder ein Polizei bekannter Unruhestifter. Er wollte mehrmals in den Irak um zu kämpfen, aber der fr. Sozialstaat war ihm lieber. Warum verschweigt uns das der Chef?

  4. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2014 22:23

    In den USA gibt's für solche Fälle den Ausdruck "suicide by cop" , also Fälle bei denen
    sich depressive oder hoffnungslos verzweifelte Personen selber in eine Lage bringen,
    von der sie mit Sicherheit erwarten können, daß die Executive mit einen Todesschuß
    reagieren muß .

    Mir fällt auf Anhieb nur ein Staat der Welt ein, wo diese Art von Selbsmord nicht funktioniert :
    Österreich. Das hat durchaus positive Seiten, wie z.B. die legendäre Geschichte vom
    Polizeipräsidenten Josef Holaubeck , der einen Gefängnis-Ausbrecher (und Geiselnehmer)
    zur Aufgabe überredete, indem er ausrief : "Walter, kum aussa - I bin's dein Präsident " .

    Aber es gibt auch das negative Zerrbild davon - als nämlich nach dem OPEC-Überfall
    der Terrorist Carlos nicht gleich bei der Erstürmung erschossen worden war (wie's
    normalerweise bei Terrorismus-Bekämpfung der Brauch ist ) , sondern zu allem
    Überdruß auch noch mit Polizei-Escorte auf den Flughafen gebracht und dort vom
    Minister Rösch offiziell verabschiedet wurde (mit Handschlag ! ! ! ) .

    Ironischerweise war Rösch eines von vier ehemaligen NSDAP-Mitgliedern in Kreiskys
    erstem Kabinett .

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2014 12:03

    Bertrand Bilâl Nzohabonayo lebte bei seinen Schwstern und war erst kürzlich zum Islam konvertiert. Er betrat das Komissariat mit einem hinter dem Rücken verborgenem Messer und verletzte 2 Polizisten schwer. Einem zerschnitt er die Wange und den Hals, ohne aber die Aorta zu treffen. Daraufhin erschoß ihn der Postenkommandant. Im Facebook hatte er die Tat 2 Tage vorher angekündigt.
    Bei uns wird sofort nach einer Entschuldigung für den Täter gesucht und die Personenbeschreibung ausgelassen. Wer ist da feig?

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2014 09:46

    Die Folgend es Ignorierens er Realität sind nicht mehr zum Ignorieren! So einfach.
    Zu viele Todesopfer durch das muslimische Gesindel hat es in Frankreich gegeben. Zu oft waren Kinder dabei. Die einst blühende jüdische Gemeinde versteckt sich oder wandert aus. Anschläge auf militärische Einrichtungen und Soldaten sind Alltag. Man kann schwer sagen wann oder welches konkrete Ereignis den Franzosen die Folgen des Ignorierens nahebrachte. Ereignisse wie das Stürmen eines Fußballfeldes, nur weil ein Freundschaftsspiel gegen eine israelische Mannschaft stattfindet oder das Totschlagen von 'Einheimischen' um das Mobiltelefon zu klauen (oder auch nur aus Spass) oder das Vergewaltigen von unzüchtigen (also nicht vollverschleierten) Frauen hat Frankreich lange hinter sich, das ist dort genau so Alltag.
    Als die Banlieu brannte war es schon weniger lustig. Als Lehrer mit dem Krankenwagen (wenn sie Glück hatten, sonst war es halt der 'Schwarze') vom Unterricht abgeholt werden mussen.
    Irgend wann haben ein paar 'Jugendliche' einen Zug in Wild West Manier ausgeplündert und sind dabei äußerst brutal gegen die Pendler vorgegangen. Genau jene Pendler die die Steuern zahlen, von denen diese 'Jugendlichen' und ihre gutmenschlichen Helfer bezahlt werden.
    Oder war es das Zugunglück, als die 'Jugendlichen' kamen, nein nicht um zu helfen, sondern um die Opfer auszuplündern und die Rettungskräfte zu behindern.

    Auch bei uns werden solche Zwischenfälle passieren und dann wird auch bei uns die Stimmung umschlagen.

    Traurig ist eigentlich nur, daß nun keiner der Gutmenschen haftet.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2014 21:36

    Ach, welch' erfreuliche Nachricht! Vielleicht wäre bei einem ähnlichen Ereignis im zentralösterreichischen Lungau auch die Polizei gleichartig vorgegangen, die Salzburger Staatswaltschaft hätte vielleicht das Verhalten der Polizei verteidigt. Aber höchstwahrscheinlich nicht die Wiener Pendents. Und die Innenministerin? Seit ihrem "Her mit der Marie!" Ausrutscher meidet sie eindeutige Aussagen vor der Presse. Ganz zu schweigen von den einschlägigen, von öffentlich-rechtlichen Geldern finanzierten NGOs.
    Ich pflege die Hoffnung, dass der Bundeskanzler nicht nur die Schuldenmacherei Frankreichs kopiert, sondern auch die Einstellung gegenüber islamistischen Übergriffen. Und dass Frau Merkels Statement auch hier langsam übernommen wird.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Dezember 2014 21:41

    Kleinlaster fährt auf Markt in Nantes: Zehn Verletzte

    Ein Autofahrer ist heute Abend mit einem Kleinlaster auf den Weihnachtsmarkt im westfranzösischen Nantes gefahren und hat dabei laut Polizeiangaben mindestens zehn Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Der Fahrer habe sich anschließend mit einem Messer mindestens eine Stichwunde zugefügt, verlautete aus Polizeiquellen. Der Mann sei schwer verletzt, hieß es.

    Ich bin gespannt wann auch der als "geistig verwirrt" bezeichnet wird ... Gott, was wäre ich glücklich wenn sich die Mohammedaner heute noch alle gen Mekka und Medina verzupfen würden ...


alle Kommentare

  1. Robert Bond (kein Partner)
    24. Dezember 2014 14:42

    Ich kann da keinen Widerspruch erkennen. Ein in jeder Hinsicht starker Staat gehört zum französischen Selbstverständnis.

  2. Rado (kein Partner)
    23. Dezember 2014 21:48

    Zum PS vom Autor:
    Eindruck oder nicht, Haupsache tot, wie auch die Miss ISIS aus Wien!

  3. cmh (kein Partner)
    23. Dezember 2014 10:00

    Während die letzten handgreiflichen Kontakte Österreichs mit Türken schon an die 250 Jahre zurückliegen, sind es bei den Franzosen (Algerienkrieg) nur etwa 50-60. Und im Gegensatz zu Österreich hatte Frankreich wirklich einen unterdrückerischen Kolonialismus.

  4. Einspruch! (kein Partner)
    23. Dezember 2014 09:15

    Wenn man liest, dass fanatisierte europäische Jugendliche von ihren sogenannten Glaubensbrüdern umgebracht werden, weil sie einfach wieder wegwollen von dem Wahnsinn namens Islamischer Staat, ist man versucht zu sagen: selber schuld.

    Aber von irgendeinem Widerling aus widerlichen Motiven die Kehle durchgeschnitten zu bekommen - das verdient wirklich niemand.

    • Zweispruch! (kein Partner)
      23. Dezember 2014 10:08

      Wie christlich! Vielleicht wollten diese Jihadisten genau wegen dieser weicheirigen abendländischen Gesülzerei nach Syrien. Und mussten dann erkennen, dass die Eier dort unten um einiges härter sind, als sich der Kara Ben Nemsi das vorstellen kann.

      Aber vielleicht sind die eh besser davongekommen als ihre Brüder, die den Kurden in die Hände gefallen sind. Einem Jeziden, dem Frau und Tochter massakriert und/oder versklavt wurden möchte ich als IS-ler auch nicht in die Hände fallen ...

      Und freuen Sie sich doch: die IS-ler, die jetzt zurückkommen sind dann wirklich toughe Burschen, die mit Pegida und Polizei locker aufräumen.

      Mir scheint, unser erstes Gebot ist "Du sollst Deinem Feinde mit Blödheit entgegentreten!" geworden.

    • fewe (kein Partner)
      23. Dezember 2014 11:20

      Wenn sich die gegenseitig umbringen - jedes Motiv ist mir recht - ist das durchaus zu begrüßen, finde ich.

      Die treten an sich an, unsere Kultur und alles, was uns unsere Vorfahren aufgebaut haben zu zerstören. Es ist wohl eine Degenerationserscheinung unserer Gesellschaft, Verständnis für die Feinde aufzubringen. Und ihnen zu glauben, dass sie sich bessern.

      Kein einziger Moslem ist bis jetzt aufgestanden und hat sich von IS distanziert. Ich habe jedenfalls noch nichts davon gehört. Die große Mehrheit sind wohl Schläfer. Jene, die von IS wieder weg wollen, denen ist das wohl eher zu gefährlich für ihr eigenes Leben geworden. Die Einstellung werden sie eher nicht geändert haben. Die sind denen weiterhin näher als unsere Kultur.

  5. cmh (kein Partner)
    23. Dezember 2014 08:39

    Derzeit ist jeder Rückschlag der Islamisten nur zu unserem Schaden. Dieser Rückschlag ist nicht bereits der Umschlag des Pendels, sondern nur weitere Munition für die gutmenschlichen Staatsverderber.

    Das mag jetzt wie Hetze klingen, ist aber nur nüchterne Lagebeurteilung.

  6. heartofstone (kein Partner)
    22. Dezember 2014 21:41

    Kleinlaster fährt auf Markt in Nantes: Zehn Verletzte

    Ein Autofahrer ist heute Abend mit einem Kleinlaster auf den Weihnachtsmarkt im westfranzösischen Nantes gefahren und hat dabei laut Polizeiangaben mindestens zehn Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Der Fahrer habe sich anschließend mit einem Messer mindestens eine Stichwunde zugefügt, verlautete aus Polizeiquellen. Der Mann sei schwer verletzt, hieß es.

    Ich bin gespannt wann auch der als "geistig verwirrt" bezeichnet wird ... Gott, was wäre ich glücklich wenn sich die Mohammedaner heute noch alle gen Mekka und Medina verzupfen würden ...

  7. Brigitte Imb
    22. Dezember 2014 16:46

    Sehen Sie sich das bitte an, PEGIDA europaweit!

    http://www.zukunftskinder.org/?page_id=48176

    Die Politiker werden heuer nicht unbedingt ruhige, besinnliche Weihnachten feiern können, denn ein rauer Gegenwind bläst ins gemachte Nest.

    • fewe (kein Partner)
      22. Dezember 2014 23:36

      Wenn Pegida in Wien ist bin ich dabei. Wenn es halt friedlich ist, wovon ich ausgehe.

    • cmh (kein Partner)
      23. Dezember 2014 08:53

      Was soll Ihr caveat lieber fewe?

      Würden Sie nicht für unseren Staat eintreten, wenn es einmal nicht "halt friedlich" zugeht? Mit diesem Posting unterwerfen Sie sich bereits der herrschenden Meinungsdiktatur, die es verpönt, die Gewalt anzusprechen, aber dafür umso gewalttätiger jeden Widerspruch ausmerzt.

      Genausowenig, wie nur die Feuerwehr berechtigt sein kann, Brände zu löschen, kann es doch nicht sein, dass niemand außer Medien und Politik berechtigt ist, Probleme anzusprechen. Dafür sind allerdings auch die Konsequenzen zu tragen. Diese bestehen einmal und immer wieder darin, dass man im vorhinein nicht sagen kann, wer der Sieger sein wird. Wer nur bei den Siegern und das möglichst kostengünstig sein möchte, war bei den Donnerstagsdemos unseligen Andenkens richtig.

      Und hier liegt das Risiko, der Teilnehmer an Pegidademonstrationen. Es kann sein, dass es nicht gut ausgeht. Und hierin liegt der Wert einer Teilnahme.

    • cmh (kein Partner)
      23. Dezember 2014 08:59

      Nach der Lektüre Ihrer früheren Postings bitte ich Sie, mir dieses nicht übel zu nehmen.

    • fewe (kein Partner)
      23. Dezember 2014 09:47

      @cwh: Ich verstehe nicht, was ich Ihnen übel nehmen könnte.

      Selbstverständlich würde ich auch auf die Barrikaden streiten für Österreich.

      Aber die Nomenklatura würde nur darauf warten, dass Pegida-Demonstrationen gewalttätig ausarten. Ich gehe davon aus, dass die Regierung ihre Schlägertrupps in Stellung bringt. NOWKR haben sich da ja als sehr verlässlich erwiesen, wenngleich teilweise aus dem Ausland herangekarrt und die Finanzierung über den Umweg der ÖH etwas umständlich ist.

      Gegendemonstrationen sind generell eine interessante Erfindung um das Demonstrationsrecht unbeliebter Gruppen massiv einzuschränken. Klingt so demokratisch, ist aber das Gegenteil.

  8. Wafthrudnir
    21. Dezember 2014 20:07

    "Die werden freilich von den meisten Medien und Politikern verlogen denunziert. Das werden sie aber wohl nur so lange tun, bis diese trotz ihrer Schlichtheit erkennen, dass es ziemlich blöd ist, so massiv gegen die eigenen Leser, Seher und Wähler zu polemisieren." In Österreich haben wir eine Partei, die es sich zumindest seit Beginn der aktuellen großen Koalition zur Hauptaufgabe gemacht, stets das exakte Gegenteil von dem umzusetzen, was ihre (ehemaligen) Wähler wollen und was sie selbst in Wahlkampfzeiten versprochen haben. Damit hat diese Partei ihren Stimmenanteil erfolgreich halbieren können. Nach der Logik des obigen Zitats müßte man vermuten, daß die Parteiführung allmählich erkennt "dass es ziemlich blöd ist", so konsequent die eigenen Wähler zu verjagen. Bemerkenswerterweise ist die Strategie dieser Partei die genau entgegengesetzte: Verlorene Wähler sollen zurückerobert werden, in dem man die letzten noch vorhandenen noch konsequenter verärgert.
    Ob die deutsche Schwesterpartei vernünftiger sein wird?

  9. Josef Maierhofer
    21. Dezember 2014 14:27

    Das Marionettentheater der deutschen und europäischen Politik, gesteuert von P.C. und USA bedient sich halt der Medienlüge und -Manipulation. Wir wissen es und sollten noch mehr auf die Straße gehen.

  10. Gerhard Pascher
    21. Dezember 2014 14:09

    Was hätten die französischen Polizisten als Alternative machen sollen? Die eigenen Waffen weglegen? Oder war es doch Notwehr?

    Gestern wurden zwei Polizisten in NYC im Streifenwagen erschossen. Vorher hatte der Täter noch seine Freundin mittels Schusswaffe verletzt und den Polizistenmord als Rache im Internet angekündigt. Schließlich hatte er sich selbst getötet.

    In beiden Fällen sind die Täter tot, aber es wird Nachahmer geben. Ich bin schon gespannt, was die Lobbyisten der US-Waffenindustrie sowie den Handels zu diesem Vorfall sagen.

  11. socrates
    21. Dezember 2014 12:03

    Bertrand Bilâl Nzohabonayo lebte bei seinen Schwstern und war erst kürzlich zum Islam konvertiert. Er betrat das Komissariat mit einem hinter dem Rücken verborgenem Messer und verletzte 2 Polizisten schwer. Einem zerschnitt er die Wange und den Hals, ohne aber die Aorta zu treffen. Daraufhin erschoß ihn der Postenkommandant. Im Facebook hatte er die Tat 2 Tage vorher angekündigt.
    Bei uns wird sofort nach einer Entschuldigung für den Täter gesucht und die Personenbeschreibung ausgelassen. Wer ist da feig?

  12. Dr. Otto Ludwig Ortner
    21. Dezember 2014 10:09

    Da ich mich mit der Geschichte der "böhmischen Reformation" der Jahre 1415 - (Feuertod des Prager Theologen in Konstanz unter Bruch des vom Kaiser gewährten freien Geleits in Konstanz) 1434 beschäftigte, fällt mir eine Übereinstimmung der brutalen Dschihadisten des IS-Kalifats mit der radikalen Ausprägung der Hussiten, der "Taboriten" auf. Auch diese fürchteten den Tod nicht, ja hießen ihn als "Martyrium" willkommen. So waren diese einfachen Bauern in der Lage, Ritter mit dem Dreschflegel zu erschlagen. Das Hl. römische Reich , also - aus damaliger Sicht - die ganze zivilisierte Welt führten erfolglos gegen diese - aus ihrer Sicht "Gottesstreiter" erfolglos Krieg. Die Kehrseite war - und hier schließt sich der Vergleich - eine zügellose Mordlust der Hussiten, gepaart mit einer sadistischen Grausamkeit gegenüber Andersgläubigen.. Das führte dazu, daß Fürst Ulrich Rosenberg, dessen Schloß Pacov (mein böhmisches Elternhaus) und dann Schloß Koci Hradec die Asyle des Jan Hus vor seiner Reise nach Konstanz waren, die Unterstützung der Hussiten beendete und Führer der katholischen Partei wurde. Die Hussiten konnten militärisch nicht besiegt werden, doch schloß die r.k.Kirche mit ihnen den Religionsfrieden on 1434 ("die Basler Compactaten") mit denen die "Utraquistische Kirche" Böhmens mit Laienkelch und Liturgie in Tschechisch gewährt wurde. Wenn man daraus lernen kann, dann ist es, daß fanatische Glaubenskämpfer nicht militärisch besiegt werden können, sondern nur durch einen Religionsfrieden. Und den Justizmord an Jan Hus kann man mit den Aggressionen des Westens und seinen "gezielten Tötungen" in islamischen Ländern durchwegs vergleichen. Wenn man eine Glaubensgemeinshaft schwer beleidigt, provoziert man eine religiöse Tollwut!.

    • schreyvogel
      21. Dezember 2014 10:27

      Mich erinnert das an die ersten Christen in Rom. Sie gingen freiwillig in den Tod, ja drängten sich sogar, gekreuzigt, verbrannt oder zu Tode gehetzt zu werden.
      Rom hätte sie gerne in die Staatsreligion integriert, ihnen sogar ein paar zusätzliche Götter genehmigt.
      Aber die Christen blieben hartnäckig, fanatisch, standhaft.
      Und sieghaft (bis gestern).

    • Normalsterblicher
      21. Dezember 2014 11:56

      @ Ortner:

      Es ist natürlich verwerflich, sich über das Selbstverständnis eines Menschen, seine Lebensform, seine Einstellungen, maßlos zu überheben.

      Die "Gotteskrieger" nehmen jedoch Anstoß an Ereignissen, die außerhalb ihrer Zuständigkeit und außerhalb ihres ihnen rechtens zukommenden Einflussbereiches liegen - sofern darüber Einvernehmen hergestellt werden kann, dass die Vorstellung einer "Nation des Islam" und die von der "modernen" Islam-Exegese geforderte allumfassende Unterordnung des Bürgers auch in privaten und öffentlich-weltlichen Angelegenheiten überschießend ist.

    • ProConsul
      21. Dezember 2014 14:01

      Ortner

      Wir haben niemanden beleidigt. Die meisten kommen zu uns wegen unseres üppigen Sozialgeldes, aber so gut wie keiner kommt, weil er unser Land, unsere Kultur oder unsere Religion so schätzt. Im Gegenteil, sie nehmen unser Geld aber spucken auf uns. Das sind hauptsächlich Sozialschmarotzer.

      Sie spielen wahrscheinlich auf die korrupten Regierungen in deren Heimatländern an und darauf, dass wir mit ihnen Geschäft machen. Da stellt sich aber schon die Frage, in wieweit wir verantwortlich sind, dass die dortigen Eliten ihren Wohlstand nicht mit ihrem Volk teilen. Oder spielen sie auf die willkürlichen Grenzziehungen nach dem 1. Weltkrieg im Nahen Osten an. Da ist der Westen tatsächlich schuld aber zumindest nicht wir Österreicher.

      Und jetzt meine Frage: wir kommen wir dazu, dass wir durch Importierung und Asylgewährung von Massen an bildungsfernen Moslems unseren Wohlstand, unsere Kultur und unser Leben riskieren sollen?

    • dssm
      21. Dezember 2014 21:37

      Schade, aber das Tagebuch ist nicht für eine tiefschürfende Abhandlung und Diskussion geeignet. Denn ich sehe es ganz anders.
      Die religiöse Tollwut wäre so oder so gekommen, einfach weil die Hussiten sich vor allem als rundherum plündernde Horde aufführten und nicht als Missionare, dies hatte aber mit klimatischen Veränderungen zu tun.
      Der militärische Erfolg kam durch die Kombination von Wagenburg und Schusswaffen (war sehr neu!). Das Ende kam militärisch und zwar durch Aufspaltung, welche dann zu Kämpfen untereinander führte.

      Damit sehe ich auch den IS ganz anders. Das sind Muslims, also 'nix' mit Fortschritt und neuer Technik. Die vielen Konvertiten sind eine Gefahr, aber die Begeisterung für 'Auslandseinsätze' wird sich ja nach den jüngsten Entwicklungen wohl in überschaubaren Grenzen halten.

    • cmh (kein Partner)
      23. Dezember 2014 09:53

      Für jeden böhmischen Jan Hus (zu dem ich gerne noch den Apostel der Atheisten Giordano Bruno und den französischen Bhurrus lege - aber Vorsicht: Falle!) finden sich hunderte Opfer despotischer islamischer Gewalt. Man sollte zwar nicht aufrechnen, aber nicht alles was schief ist, ist ein Vergleich. Zumeist ist es nur eine schiefe Kenntnislage.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      24. Dezember 2014 12:15

      Z u Aufklärung (kein Partner), 23.dM.: Ich verweise zum besseren Verständnis auf meine schriftlichen Ausführungen, bestellbar in "www.amazon.de" bzw. lesbar in der Österreichischen Nationalbibliothek, in 10 Bänden. Besonders der 10. Band, erschienen am 18.12.2014 "Die Einheit er Christenheit, zur höheren Ehre Gottes und für eine christliche Welt" zeigt den Weg zum Religionsfrieden. Gewiß kann man religiöse Fanatiker nicht besiegen, in dem man Bomben in den Wüstensand wirft - aus sicherer Höhe. Auf so etwas spuckt jeder anständige Mensch!
      "Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden und Frieden den Menschen auf Erden, die guten Willens sind!"( Weihnachtsevangelium nach Lukas, 2. Buch, Vers 11).

  13. dssm
    21. Dezember 2014 09:46

    Die Folgend es Ignorierens er Realität sind nicht mehr zum Ignorieren! So einfach.
    Zu viele Todesopfer durch das muslimische Gesindel hat es in Frankreich gegeben. Zu oft waren Kinder dabei. Die einst blühende jüdische Gemeinde versteckt sich oder wandert aus. Anschläge auf militärische Einrichtungen und Soldaten sind Alltag. Man kann schwer sagen wann oder welches konkrete Ereignis den Franzosen die Folgen des Ignorierens nahebrachte. Ereignisse wie das Stürmen eines Fußballfeldes, nur weil ein Freundschaftsspiel gegen eine israelische Mannschaft stattfindet oder das Totschlagen von 'Einheimischen' um das Mobiltelefon zu klauen (oder auch nur aus Spass) oder das Vergewaltigen von unzüchtigen (also nicht vollverschleierten) Frauen hat Frankreich lange hinter sich, das ist dort genau so Alltag.
    Als die Banlieu brannte war es schon weniger lustig. Als Lehrer mit dem Krankenwagen (wenn sie Glück hatten, sonst war es halt der 'Schwarze') vom Unterricht abgeholt werden mussen.
    Irgend wann haben ein paar 'Jugendliche' einen Zug in Wild West Manier ausgeplündert und sind dabei äußerst brutal gegen die Pendler vorgegangen. Genau jene Pendler die die Steuern zahlen, von denen diese 'Jugendlichen' und ihre gutmenschlichen Helfer bezahlt werden.
    Oder war es das Zugunglück, als die 'Jugendlichen' kamen, nein nicht um zu helfen, sondern um die Opfer auszuplündern und die Rettungskräfte zu behindern.

    Auch bei uns werden solche Zwischenfälle passieren und dann wird auch bei uns die Stimmung umschlagen.

    Traurig ist eigentlich nur, daß nun keiner der Gutmenschen haftet.

  14. schreyvogel
    21. Dezember 2014 09:11

    Zuerst schießen und dann erst fragen? Ja - aber bitte nur auf Moslems!
    Das darf nicht zur allgemeinen Regel werden!
    Und nur Polizisten!

    • socrates
      21. Dezember 2014 12:00

      Bertrand Bilâl Nzohabonayo lebte bei seinen Schwstern und war erst kürzlich zum Islam konvertiert. Er betrat das Komissariat mit einem hinter dem Rücken verborgenem Messer und verletzte 2 Polizisten schwer. Einem zerschnitt er die Wange und den Hals, ohne aber die Aorta zu treffen. Daraufhin erschoß ihn der Postenkommandant. Im Facebook hatte er die Tat 2 Tage vorher angekündigt.
      Bei uns wird sofort nach einer Entschuldigung für den Täter gesucht und die Personenbeschreibung ausgelassen. Wer ist da feig?

    • fewe (kein Partner)
      22. Dezember 2014 23:27

      Was erwarten Sie denn? Sollen die mit dem eine Diskussion anfangen? Selbstverständlich, das war richtig. Es wäre genauso richtig, wenn es nicht ein Moslem gewesen wäre. Das hat ja damit garnichts zu tun.

      Dieses Kasperltheater von Polizei wie bei uns ist ja nicht normal. Unsere Regierung bringt die Bevölkerung mutwilling in Gefahr. Siehe auch nowkr. Das wird ja sogar noch gefördert.

      Bei uns sind die Verrückten und Kriminellen am Ruder, in Frankreich sind sie normal.

  15. Politicus1
    21. Dezember 2014 07:09

    Unsere Staatsanwälte lassen Männer mit türkischen Frauen und Maschinenpistolen auf freiem Fuss in ihrer Wiener Gemeindewohnung...:

    Am Flughafen Wien-Schwechat wurden am Freitag zwei Personen kurz vor ihrem Abflug nach Istanbul aus der Maschine geholt und festgenommen. In ihrem eingecheckten Koffer waren eine Maschinenpistole und Munition gefunden worden.

    Kurz vor 14 Uhr hätte am Freitag das Flugzeug Richtung Istanbul abheben sollen.
    Nach kurzer Zeit stellte man fest, dass das Gepäck einem Österreicher und einer Türkin gehört.
    Beide Gepäckstücke waren angeblich mit Alufolie zum (erfolglosen) Täuschen der Röntgengeräte ausgekleidet.

    Nach Angaben von Friedrich Köhl, dem ermittelnden Staatsanwalt, gibt es aber keinen Hinweis darauf, dass die beiden in den Dschihad ziehen wollten. Sie wurden nach der Einvernahme auf freiem Fuß angezeigt.

    Österreicher (von Geburt an?) und Türkin, Flug in die Türkei, Maschinenpistole und Munition im Gepäck, ... ANZEIGE AUF FREIEM FUSS!

    Was sagt der Justizminister zu so etwas? Er hat (noch) ein Weisungsrecht über Staatsanwälte.

    • ProConsul
      21. Dezember 2014 12:34

      Da kann man nur hoffen, dass deren Nachbarn im Gemeindebau zumindest waschechte, österreichische Sozialisten sind, damit diese Proleten auch mal die Früchte ihrer Partei kennenlernen. Es lebt sich sicher ganz angenehm in dem Wissen, dass die von euren Bonzen ins Land geholten Moslems mit ihren Maschinenpistolen Tür an Tür mit euch leben. Ich wünsche es jedem SPÖ- und Grünwähler, dass er die Früchte seiner Wahlentscheidungen am eigenen Leib spürt.

    • fewe (kein Partner)
      22. Dezember 2014 23:02

      Was soll der Justizminister schon sagen. Es läuft eh alles wunderbar. Das Ziel, hier bürgerkriegsähnliche Zustände zu erreichen ist ja im Werden. Jeder mit einem Maschinengewehr ist eine Chance, dass er beim Billa alle Leute niedermäht. So soll es wohl sein.

      Diese Regierung macht auf mich einen schwer kriminellen Eindruck. Irgendwas zwischen organisiertem Landfriedensbruch und Hochverrat. Ich denke, es wird wieder eine Normalisierung kommen und dann eine Art Nürnberger Prozess. Dann werden Galgen aufgestellt oder was immer. Die Nazis sind wir so auch losgeworden. Anders gehts offenbar nicht. Hoffentlich aber bald.

  16. socrates
    20. Dezember 2014 23:31

    Frankreich ist eine andere Welt als Österreich & Deutschland, wie ich schon oft feststellte, zuletzt bei den Kinos. Die französischen Medien sagen auch, dass es ein Neger aus Burundi war, 20 J und mit seinem Bruder ein Polizei bekannter Unruhestifter. Er wollte mehrmals in den Irak um zu kämpfen, aber der fr. Sozialstaat war ihm lieber. Warum verschweigt uns das der Chef?

  17. Le Monde
    20. Dezember 2014 22:50

    Die Beschimpfung der PEGIDA-Demonstranten vom polititsch-korrekten Machtblock hat ein unerträgliches Maß erreicht. Eigentlich müssten jetzt Millionen Deutsche auf die Straße gehen und gegen die breite Volksfront der Landesvernichter rebellieren. Aber eine Merkel hat ja schon für lange Zeit die CDU runiert. Von dieser naiven Dame ist nicht mehr viel zu erwarten!

    In Österreich stehen mittlerweile die Staatsanwälte, die in Graz gegen die Dschihadisten vorgingen, unter Polizeischutz. Gegen andere wurden schon Drohnungen ausgesprochen. Wetten, dass da in Österreich nicht viel passieren wird?

    • Schani
      21. Dezember 2014 01:26

      Diese Saatsanwälte sollte sich einfach bewaffnen - wenn der Staat ihnen das "erlaubt"!

    • dssm
      21. Dezember 2014 09:57

      Ausgerechnet das Justizgesindel erhält Polizeischutz; von meinem Steuergeld?
      Nicht nur die Faulheit hat mich verärgert, sondern auch die Urteile mit Migrationsbonus. Da waren diese 'Jugendlichen' doch immer nur die Opfer einer bösartigen österreichischen Gesellschaft. Und nun wo das Haus erwartungsgemäß brennt, will ausgerechnet dieses juristische Tätergesindel den Schutz der Gesellschaft, welcher sie doch nur rechtsradikale Tendenzen unterstellt hat?
      Man sollte den Jihadisten noch ein paar Waffen geben! Dazu noch die Adressen der Staatsanwälte und Richter recherchieren. Leider lehne ich Gewalt ab!

  18. machmuss verschiebnix
    20. Dezember 2014 22:23

    In den USA gibt's für solche Fälle den Ausdruck "suicide by cop" , also Fälle bei denen
    sich depressive oder hoffnungslos verzweifelte Personen selber in eine Lage bringen,
    von der sie mit Sicherheit erwarten können, daß die Executive mit einen Todesschuß
    reagieren muß .

    Mir fällt auf Anhieb nur ein Staat der Welt ein, wo diese Art von Selbsmord nicht funktioniert :
    Österreich. Das hat durchaus positive Seiten, wie z.B. die legendäre Geschichte vom
    Polizeipräsidenten Josef Holaubeck , der einen Gefängnis-Ausbrecher (und Geiselnehmer)
    zur Aufgabe überredete, indem er ausrief : "Walter, kum aussa - I bin's dein Präsident " .

    Aber es gibt auch das negative Zerrbild davon - als nämlich nach dem OPEC-Überfall
    der Terrorist Carlos nicht gleich bei der Erstürmung erschossen worden war (wie's
    normalerweise bei Terrorismus-Bekämpfung der Brauch ist ) , sondern zu allem
    Überdruß auch noch mit Polizei-Escorte auf den Flughafen gebracht und dort vom
    Minister Rösch offiziell verabschiedet wurde (mit Handschlag ! ! ! ) .

    Ironischerweise war Rösch eines von vier ehemaligen NSDAP-Mitgliedern in Kreiskys
    erstem Kabinett .

    • fewe (kein Partner)
      22. Dezember 2014 23:46

      Bei uns würde so jemand schlimmstenfalls zu Tode gestreichelt werden. Es würden reihenweise tote Polizisten herumliegen und der Täter würde vor Gericht recht bekommen, weil er nicht gesiezt wurde.

    • zakrajsek (kein Partner)
      23. Dezember 2014 11:50

      Also der Joschi Holaubeck hat gerufen: "Ich bin's der Präsident!" und nicht: "Dein" Präsident. Er war ja Polizeipräsident und nicht der Präsident vom Schandl und vom Schubirsch.
      Das hat er nachher oft und oft betont, es war aber nicht mehr auszumerzen. Hält sich sichtlich immer noch.

  19. kritikos
    20. Dezember 2014 21:36

    Ach, welch' erfreuliche Nachricht! Vielleicht wäre bei einem ähnlichen Ereignis im zentralösterreichischen Lungau auch die Polizei gleichartig vorgegangen, die Salzburger Staatswaltschaft hätte vielleicht das Verhalten der Polizei verteidigt. Aber höchstwahrscheinlich nicht die Wiener Pendents. Und die Innenministerin? Seit ihrem "Her mit der Marie!" Ausrutscher meidet sie eindeutige Aussagen vor der Presse. Ganz zu schweigen von den einschlägigen, von öffentlich-rechtlichen Geldern finanzierten NGOs.
    Ich pflege die Hoffnung, dass der Bundeskanzler nicht nur die Schuldenmacherei Frankreichs kopiert, sondern auch die Einstellung gegenüber islamistischen Übergriffen. Und dass Frau Merkels Statement auch hier langsam übernommen wird.





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