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Der Akademikerball reanimiert die Steinzeitmenschen

Lange konnte man glauben, die Zeiten wirrer marxistischer Phrasendrescherei wären verblichen. Aber der FPÖ-Ball – und davor der Opernball – hat sie wiederbelebt. Die ersten Aufrufe zur Demonstration auch gegen den nächsten (meines Wissens noch nie rechtswidrig agierenden) FPÖ-Ball lassen nur noch einen Schluss zu: Das, was 1968 vielleicht pubertäres Herumgerede mit unverstandenen Schlagwörtern des 19. Jahrhunderts gewesen war, ist jetzt zum Gestammel seniler Demenz degeneriert. Auch wenn es aus dem Mund junger – meist deutscher – Studenten kommt.

Einige wörtliche Kostproben aus den Demo-Aufrufen der „autonomen, antifaschistischen“ Plattform „NOWKR“:

  • „Die historische Genese des Kapitalismus und des Staates gehören zur blutigsten Epoche der Weltgeschichte".
  • „Patriarchale Gewaltverhältnisse waren für die Herausbildung kapitalistischer Herrschaft konstitutiv, diese tradieren und transformieren sich bis in die Gegenwart."
  • „Auch wenn der Kampf gegen Rechte und ihre Ideologien in erster Linie ein antikapitalistischer sein muss, ist es sinnvoll und wichtig, sie konkret in ihren Handlungsmöglichkeiten einzuschränken. Hierbei von Militanz Abstand zu nehmen, erscheint in Anbetracht der beständig herrschenden und anwesenden Gewalt absurd."

Aus dem wirren Gerede wird nur eines klar: Es wird wieder „Kampf“, „Einschränkung der Handlungsmöglichkeiten“ und „Militanz“ geben. Also Gewalt. Wenn das keine gefährliche Drohung und voll beabsichtigter Rechtsbruch ist, was bitte dann? Eine korrekte Justiz müsste daher auch jetzt schon einschreiten. Solche Homepages sind gesellschaftlich genauso kriminell wie andere mit kinderpornografischem oder neonazistischem Inhalt. Je öfter jemand von „Antifaschismus“ lallt, desto sicherer ist er selber faschistisch.

Damit aber stehen auch SPÖ, die (noch immer von Zwangsgeldern aller Studenten lebende) ÖH und die Grünen noch mehr als letztes Jahr vor der Frage, ob sie bei solchen Aktionen wieder in irgendeiner Weise mittun wollen. Oder ob sie endlich den Charakter haben, sich laut und deutlich von den linksfaschistischen Perchtenläufen und Räuber-und-Gendarm-Spielen mit kriminellen Intentionen zu distanzieren. Das können sie aber nur dadurch, dass sie nicht einmal „zufällig“ am gleichen Abend zu Kundgebungen aufrufen; dass sie den Chaoten weder auf Homepages noch anderswo wie in den letzten Jahren Hilfestellung geben.

Heuer kann niemand mehr so tun, als ob das nur wirre Worte wären. Diese Gruppen haben inzwischen ihre Ankündigungen schon mehrmals schwer verbrecherisch umgesetzt, auch wenn nicht immer die konkreten Täter gefunden werden konnten. Aber deswegen gibt es ja den Paragraphen des Landfriedensbruchs, der eine kollektive Verantwortung spezifiziert. Und moralisch wie politisch macht sich jedenfalls jeder klammheimliche Sympathisant genauso schuldig wie all jene Großväter, die in den 30er Jahren die Gewaltaktionen und Aufmärsche der Nazi bagatellisiert haben.

Letztlich entspringen diese Aggressionsakte und der damit verbundene Hang zur Einschüchterung immer der gleichen kranken Lust an der kollektiven Gewalt wie bei den Schlächtern des Islamischen Staates. Wie schön muss doch für schlichte Gemüter Prügeln für irgendein diffuses ideologisches Ziel sein. Oder wenn gar das Blut spritzt. Oder wenn man wieder einem jüdischen Juwelier die Fenster einschlagen kann. Wie letztes Jahr in Wien.

PS: Würde man das oben zitierte Geschwafel ernst nehmen, dann müsste man eigentlich fragen, warum ausgerechnet die den Ball veranstaltende FPÖ als „kapitalistisch“ attackiert wird. Wo doch die FPÖ in den letzten Jahren – leider – immer stärker auf Distanz zur Marktwirtschaft gegangen ist und sich roter und grüner Lizitationspolitik angeschlossen hat. Wo doch mindestens drei andere Parlamentsparteien „kapitalistischer“ sind als die FPÖ. Aber es ist wirklich schade um jede Minute, in der man das Gestammel intellektuell ernst nehmen würde.

PPS: In einer Hinsicht trägt die SPÖ jedenfalls jetzt schon Mitschuld: Sie ist schuld daran, dass sich die Zahl deutscher Studenten (der in den meisten Fällen eher schwachbrüstigen Qualität) in Österreich versechsfacht hat. Sie verhindert Studiengebühren, sie verhindert wirksame Zugangsbeschränkungen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2014 01:47

    Der Begriff "Ewiggestrige" war eine gewisse Zeit für Altnazis reserviert.
    Längst kann der Begriff auf alle angewendet werden, die sich nach einem starken Mann sehnen, sei es nun ein Adolf oder ein Josef.

    Der Ausdruck "Faschismus" wurde von Josef Stalin geprägt, um den Sozialismus stärker vom Begriff des Nationalsozialismus abzugrenzen. "Faschisten" waren ab den Dreißigerjahren definitiv alle Menschen außerhalb des Kommunismus. Damit ist klar festgeschrieben, dass "Antifaschisten" historisch und formal nichts anderes als Kommunisten sind.

    A.U. hat Recht, wenn er die verbalen Absonderungen der Antifa bzw. der NOWKR als wirres Gerede bezeichnet. Die Zeiten haben sich geändert. Es sind im letzten halben Jahrhundert (also nach den 68ern) neue Probleme aufgetaucht (ministeriell verordneter Niedergang des Bildungswesens), neue Fragen (wie lösen wir die Schuldenkrise?), neue Ideen (nur neue Freiheiten helfen uns aus der Vorschriftenkrise eines Bevormundungsstaates zu entkommen), neue Techniken (Internet, Gentechnik, Raumfahrt) und andere Kategorien.

    Nur die 68er und ihre Epigonen labern immer noch ihr Politologengeschwurbel herunter und sprayen ihre dämlichen vorgestrigen Parolen an Wände oder stellen sie ins Internet. Sie kündigen Gewalt an und SPÖ und Grüne wissen jetzt schon, wer an den Ausschreitungen schuld sein wird: die Polizei.

    Ich habe diese Politgeisterbahnbetreiber, diese linken Perchten und ihre saudummen Sprüche satt bis Unterkante Oberlippe.

    Das einzige, was mir klammheimliche Freude bereiten wird, sind die unfreiwillig kabaretthaften Auftritte der ORF-Sprecher, die uns erklären werden, wer an den kaputten Fensterscheiben schuld ist.
    Diejenigen, die sie eingeschmissen haben? Natürlich nicht.
    Denn wie heißt es so schön bei den Ewiggestrigen? „Patriarchale Gewaltverhältnisse waren für die Herausbildung kapitalistischer Herrschaft konstitutiv, diese tradieren und transformieren sich bis in die Gegenwart."

    Die Depperten sterb'n net aus genauso wia de eing'spritzt'n link'n Nudlaug'n, Oida.
    Wechsln ma liaber des Thema, Oida, sunst werd i depressiv.
    Schiab ma no a 17er Blech umma. [längeres Schweigen].

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2014 07:44

    PS: Das zitierte 'Geschafel' nicht ernst nehmen.

    Ich nehme es sogar sehr ernst und würde als Verantwortlicher Staatssicherheitsdienst jedem Gewaltaufruf sofort nachgehen, genau, wie jeder Nazistischen Seite.

    Solange diese Antidemokraten demonstrieren ist das OK, aber wenn Aufrufe zu Zerstörung und Gewalt auftauchen und ausgeführt werden, so ist Feuer am Dach und einzuschreiten.

    Argumentativ kann ich nur sagen Ideologie = Idiotie.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2014 06:02

    " Ja, ich war militant und es tut mir leid. "

    Dieser Satz genügte dem deutschen Außenminister JOSCHKA FISCHER, nachdem
    er von Medien, schwer gewalttätigen Straßenkampfes und schwerer Körperverletzung an einem Polizisten überführt wurde.

    Er blieb fortan, von Justiz gar nicht und Medien kaum angefochten, im Amt.

    In seinem PPS macht A.U. die SPÖ für die Gewaltberitschaft linker " Studenten "
    mitverantwortlich.
    Ich denke, daß sowohl politische Leitlinien sozialistischer Parteinen, als auch deren Sprachgebrauch sicher nicht aus deren Basis ( aus dem Volke ), sondern eher aus intenationalen " Denkwerkstätten " kommt.

    ° Schon in den frühen 60er Jahren, also lange vor den Revolten 1968 in Paris
    hörte ich in München vor mehreren Hochschulen, von unterschiedlichen, sehr eloquenten Agitatoren dieselben Parolen und Formulierungen, welche nach 1968,
    in allen Medien jahrelang allgegenwärtig waren.

    Die selben Sprüche, von Flensburg bis Bozen, Signale spontanen Aufstandes?

    ° Der bullige deutsche SPD-Minister Gabriel verkündete als zentrale Bedingung für eine Regierungsbildung: DOPPELSTAATSBÜRGERSCHAFT FÜR TÜRKEN.
    Welches Interesse sollten, die immer noch mehrheitlich autochthonen, SPD-
    Wähler an dieser Koalitionsbedingung damals haben?


    Ich denke, die Bürger Deutschlands haben ganz andere Sorgen und kapieren sehr wohl die künftigen Gefahren türkischer Doppelstaatsbürgerschaften.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2014 05:58

    "Hierbei von Militanz Abstand zu nehmen, erscheint in Anbetracht der beständig herrschenden und anwesenden Gewalt absurd."

    Dieser Satz wird noch an großer Bedeutung gewinnen in kommenden Jahren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorLeo
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2014 07:19

    Zahlreiche sehr gute österreichische Studenten wandern leider ab, viele weniger gute Studenten kommen aus Deutschland nach Österreich. Und - nicht zu vergessen - eine beträchtliche Zahl mittelmäßiger Professoren erhalten bei uns ein recht gutes Auskommen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2014 23:16

    Eines zuerst: Diesmal würde ich meine Sternderl gerne dem Blogmaster geben!
    Ich dachte immer, man bezeichnet solche Verwirrte, Gewalt verherrlichende Geistesgestörte als Haßprediger. Sogar die EU (und das heißt wirklich was) ist diesbezüglich aufgewacht. Aber wenn es gegen „RECHTS“ geht, dann sind die Augen unserer Justiz rot unterlaufen und daher blind: Giftgas, Bomben, Frauenschändung -> wen kümmert’s. Schuld ist einzig das Opfer! Klassenjustiz a la 1968 eben!

  7. Ausgezeichneter KommentatorElisabeth Mudra
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2014 14:58

    Was bei PPS - warum wohl? -fehlt:

    "In einer Hinsicht trägt die wertkonservative VP jedenfalls jetzt schon Mitschuld, weil sie allen roten Untaten beifällig grinsend zuschaut".
    .

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2014 11:53

    Wir müssen begreifen, dass wir im Zeitalter der Postdemokratie leben, in der die demokratischen Spielregeln formal gültig sind, die Institutionen sich aber der Kontrolle des Demos entziehen und ohne weiteres gegen ihn wenden können.

    Rechtsbrüche wie Blockaden werden stillschweigend einkalkuliert. Denn die Polizei, um einzuschreiten, müßte sich gegen ihren Dienstherrn wenden, der die Rechtsbrecher zu einem „breiten Bündnis“ eingeladen hat. Eine Konstellation, die Schläger zum Faustrecht ermuntert und von Hannah Arendt als „zeitweiliges Bündnis zwischen Mob und Eliten“ bezeichnet wurde.


alle Kommentare

  1. Kärntner (kein Partner)
    21. Dezember 2014 21:24

    Dank EU-Assoziierungsabkommen haben wir auch viele Seinzeitmenschen importiert. Schuld daran sind aber vor allem die "Wertkonservativen" EU-Fetischisten. Da kann es schon einmal vorkommen, dass man nach dem Krichgang von einem Türken mit Hackebeilchen attakiert wird.

    http://www.krone.at/Oesterreich/24-Jaehriger_attackiert_Kirchgaengerin_-80-_mit_Beil-Heute_Massakertag-Story-432201

    "Der junge Mann - er soll türkischer Abstammung sein - attackierte die Pensionistin von hinten, schwang dabei sein Beil und traf die 80- Jährige am Kopf, wobei er ihr einen Teil des Ohres abschnitt."

    • heartofstone (kein Partner)
      21. Dezember 2014 22:27

      Ah, geh der kann nur Kirchengänger nicht leiden. Halb so schlimm, ist sicher kein geistesgestörter Mohammedaner, hat sicher nichts mit Islam zu tun ... /zyn

      Wenn der türkische Drecksack nicht wegen Mordversuch (Vorsatz und Heimtücke sind gegegben, oder geht ihr mit einem Fleischerbeil außer Haus?) lebenslang eingebuchtet wird dürfen sich Richter und Geschworene warm anziehen ... persönlich bin ich ja in solch klaren Fällen für die Lösung 7,62x51 ...

  2. heartofstone (kein Partner)
    21. Dezember 2014 20:49

    "Faymann beharrt auf Vermögenssteueren" ist eine Schlagzeile der ORFlöcher ... ich beharre darauf das unser Bundeskasperl endlich seinen Lebenlauf lückenlos vorlegt ... Schulausbildung und eventuelle Abschlüße .... Studium (HAHAHAHA) ... ansonsten darf sich der sozialistische Kretin (nein das ist nix zum Essen) gerne unter den Stein in Liesing zurück ziehen unter dem er hervor gekrochen ist ... und ansonsten das Maul halten ...

  3. Dr. Knölge (kein Partner)
    21. Dezember 2014 14:48

    Ich kann von meinem Feldhügel aus nicht erkennen, warum Herr Unterberger wiederholt gegen deutsche Studenten in Österreich polemisiert, doch sicherlich handelt es sich nicht um Studierende der MINT-Fächer. Wenn ich meine Jahrzehnte zurückliegende Erfahrung in die Gegenwart transformiere, dann zeigen sich diese Fakultäten eher resistent gegen solche oben zitierten linksblöden Parolen, die sich keinen Deut anders anhören als damals und von fast allen Kommilitonen ignoriert wurden. Österreich sollte sich also über jeden erfogreichen MINT-Studenten freuen, solche Leute kann es nicht genug geben. Wenn es sich aber um "weiche" Fächer handelt, kann ich AU`s Ärger eher nachvollziehen.

    • heartofstone (kein Partner)
      21. Dezember 2014 16:48

      Irrtum, die sog. Gender Studies (was kann man eigentlich sinnvolles wenn solche "Kurse" absolviert hat? ) sind längst auch auf der TU angekommen. Den Großteil der deutschen Studenten finden sie in "irgendwas mit Medien", den üblichen Laberfächern und auf der WU ...

      Persönlich bin ich der Meinung, dass die Vollkosten für ausländische Studenten entweder von deren Regierung oder dem Studenten selbst bezahlt werden müssen. Wem das nicht passt darf gerne zu Hause oder sonstwo studieren ...

  4. Gasthörer (kein Partner)
    21. Dezember 2014 11:53

    Wir müssen begreifen, dass wir im Zeitalter der Postdemokratie leben, in der die demokratischen Spielregeln formal gültig sind, die Institutionen sich aber der Kontrolle des Demos entziehen und ohne weiteres gegen ihn wenden können.

    Rechtsbrüche wie Blockaden werden stillschweigend einkalkuliert. Denn die Polizei, um einzuschreiten, müßte sich gegen ihren Dienstherrn wenden, der die Rechtsbrecher zu einem „breiten Bündnis“ eingeladen hat. Eine Konstellation, die Schläger zum Faustrecht ermuntert und von Hannah Arendt als „zeitweiliges Bündnis zwischen Mob und Eliten“ bezeichnet wurde.

    • Gasthörer (kein Partner)
      21. Dezember 2014 11:55

      Das Land Berlin ist indes schon einen kreativen Schritt voraus, um den ihn Göbbels beneidet hätte. Mit Unterstützung des Senats wurde eine App eingerichtet, um flexible Aktionen „gegen Rechts“ zu organisieren. Sie wird in Deutsch, Englisch und Türkisch angeboten, um so die „Teilhabe und auch das Mobilisierungspotential in der türkischen und türkischstämmigen Community“ zu stärken“. Der Staat animiert ein Potential, mit dem bisher Polizisten konfrontiert sind, wenn sie einen Straftäter festsetzen wollen und sich binnen Minuten von alarmierten „Community“-Mitgliedern umringt sehen.

    • fewe (kein Partner)
      21. Dezember 2014 21:18

      Die Nazis hatten auch ihre Schlägertrupps und die Reichspogromnacht war ja auch nur ein spontan entfalteter Volkszorn.

      Also nichts Neues, nur hätte ich erwartet, dass man aus der Geschichte lernen würde.

      Diese antifaschistischen Perchtenläufer - mir gefällt diese Wortkreation von A.U. - und ihre "Dulder" in der Regierung sind also durchasu in der Tradition der Nazis.

  5. Segestes (kein Partner)
    21. Dezember 2014 09:03

    "anwesenden Gewalt"

    Vielleicht ist damit auch die Polizei gemeint?

    Apropos Polizei:
    Ein schwarzer Muslim, der auf Facebook seine islamistischen Parolen zum Besten gab, erschießt aus dem Hinterhalt zwei Polizisten in New York - angeblich auch aus Rache für jene beiden Schwarzen, die in der jüngeren Vergangenheit von der Polizei erschossen wurden.

    http://www.tagesschau.de/ausland/schuesse-auf-polizei-103.html

    Die Medien versuchen wieder zu vertuschen - erst die Seher- bzw. Leser-Kommentare bringen etwas Licht ins Dunkle (kein Wunder, dass kryptointellektuelle Schmierblätter wie die Süddeutsche die Kommentarfunktion abgeschalten haben).

    • fewe (kein Partner)
      21. Dezember 2014 21:23

      Seien Sie doch bitte nicht so rassisitisch. Der arme Mann fühlte sich wohl unterdrückt und benachteiligt. Die Frauen von den beiden Polizisten sollen sich gefälligst neue Männer suchen, das kann doch kein Problem sein. Es sind ja noch genügend da, die noch leben. Es gibt keinen Anlass deswegen wehleidig zu sein. Mehr Verständnis für die Sorgen und Ängste von Benachteiligten kann man wohl aufbringen.

  6. Norbert Mühlhauser
    20. Dezember 2014 14:45

    Man muss den Dingen auf den Grund gehen, um dem Wahnsinn Einhalt gebieten zu können.

    Treibsatz der hysterischen Hetze gegen den sogenannten "Faschismus", also gegen alles, was links und rechts weit genug von der veröffentlichten Meinung ist, ist ja der Wahn, dass "Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen" wäre.

    Nun kann eine Meinung, die infolge fehlender Zwangsgewalt, wie Gewaltenmonopol oder Landzwang/Terror etc, anderen nicht aufzwingbar ist, gar kein Faschismus sein, weil es sich bei diesem nach allgemeinem Begriffsverständnis um eine aufoktroyierte Ordnung handelt.

    Damit macht sich wohl der Bock zum Gärtner.

  7. keinVPsuderant
    20. Dezember 2014 11:53

    "Steinzeitmenschen"?? ....ich würde sagen: eine widerliche, aufgehetzte, gewalttätige Meute!!!

  8. Undine
    20. Dezember 2014 11:51

    Und das alles wegen einer BALLVERANSTALTUNG der etwas gehobeneren Klasse in der Wiener Hofburg, die dem linxlinken Proletariat gegen den Strich geht:

    "FÜR ein ENDE der GEWALT"

    http://nowkr.at/

    "Akademikerball: Aufrufe zur Demonstration veröffentlicht"

    http://derstandard.at/2000009528163/Akademikerball-Aufrufe-zur-Demonstration-veroeffentlicht

    In LINZ geht's schon etwas früher los:

    "10.01.15, DEMO: No pasarán – wir weichen nicht zurück! Nein zum Burschenbundball!"

    http://linz-gegen-rechts.at/tag/burschenbundball/

  9. Haider
    19. Dezember 2014 23:16

    Eines zuerst: Diesmal würde ich meine Sternderl gerne dem Blogmaster geben!
    Ich dachte immer, man bezeichnet solche Verwirrte, Gewalt verherrlichende Geistesgestörte als Haßprediger. Sogar die EU (und das heißt wirklich was) ist diesbezüglich aufgewacht. Aber wenn es gegen „RECHTS“ geht, dann sind die Augen unserer Justiz rot unterlaufen und daher blind: Giftgas, Bomben, Frauenschändung -> wen kümmert’s. Schuld ist einzig das Opfer! Klassenjustiz a la 1968 eben!

    • kamamur (kein Partner)
      21. Dezember 2014 09:38

      Geschätzter Haider
      Unserem BMI erscheint Hass im Wort Hassprediger (aus welchen Gründen auch immer......?) nicht angebracht, vielmehr bringt besser die gemilderte Bezeichnung - Radikaler Prediger- die Beweggründe solcher religiösen Eiferer zum Ausdruck.

      Verfassungsschutzbericht 2010, Seite 66
      http://www.bmi.gv.at/cms/bmi_verfassungsschutz/
      .2.3. Die Rolle von radikalen Predigern im Radikalisierungs-
      prozess, Ideologische Manipulation
      Radikalen Predigern kommt bei der ideologischen Manipulation
      und Radikalisierung von Personen eine zentrale Rolle zu. Im all-
      täglichen Sprachgebrauch ist die Bezeichnung „Hassprediger“ oft
      zu hören, der Terminus radikale Prediger ist jedoch vorteilhafter,
      weil damit Personen bezeichnet werden können, die kontinuierlich
      eine aggressive Stimmung gegen die westliche Staatengemein-
      schaft schüren, deren demokratische Prinzipien und Grundsätze
      sie ablehnen, und extremistische sowie terroristische Aktivitäten
      akzeptieren, rechtfertigen oder direkt/indirekt befürworten.

  10. machmuss verschiebnix
    19. Dezember 2014 19:20

    Diese Autonomen - so intellektuell sie sich auch geben mögen - zeigen tatsächlich
    ein sehr instinktgetriebenes Verhalten, und mit » kranker Lust auf kollektive Gewalt «
    triff A.U. sicherlich den Kern des Problems.

    Hier noch ein Link - nicht ganz Off Topic - die Datacom-Research bringt immer sehr
    interessante Beiträge zu Entwicklungen, welche vor allem die EDV-Branche betreffen :

    http://datacom-research.de/ >

    » War es das, was Angela Merkel im Sinn hatte, als sie letztes Jahr die Einführung einer EU-weiten Datenschutzverordnung ausbremste? Geheimdokumente über das Freihandelsabkommen TiSA, die Netzpolitik.org in die Hände gefallen sind, verraten, dass die europäische Datenschutzverordnung gar nicht wie beabsichtigt in Kraft treten kann, wenn Abkommen wie TTIP und TiSA zustande kommen.

    TiSA regelt den Austausch von Dienstleistungen (im Gegensatz zu TTIP, das sich auf den Handel mit Gütern bezieht), darunter auch Internet-Dienste und den elektronischen Zahlungsverkehr. Dem Dokument nach "darf kein Unterzeichner einen Diensteanbieter eines anderen Unterzeichners daran hindern, Informationen zu übertragen, auf sie zuzugreifen, sie zu verarbeiten oder zu speichern". Das schließt persönliche Daten mit ein, "wenn der Vorgang in Zusammenhang mit der Ausführung der Geschäfte des Diensteanbieters steht".

    Der Datenschutz ist ein "Hemmschuh für neue Geschäftsmodelle", glaubt auch Verkehrs- und Internet-Minister Dobrindt von der CSU (Süddeutsche). Damit gemeint sind mitunter Geschäftsmodelle wie jenes, das auf einer Allianz zwischen der Axa-Krankenversicherung und Samsung basiert. Demnach zahlen Kunden, deren Fitness-Daten durch Samsung-Smartwatches erfasst werden, geringere Beiträge – oder andersrum: Wer seine Daten nicht rausrückt, zahlt mehr. «

  11. Erich Bauer
    19. Dezember 2014 17:32

    Ich fühle mich bemüßigt, in diese Cuban-Cheer-Leader-Veranstaltung einen Wermutstropfen einzubringen... Es geht nämlich um mehr als um eine ev. neu entstehende Bordell-Insel, frei nach Dr.Sex (Kinsey)... für unzählige Mr. Green (Honoratioren aus EUSA).

    2 Stunden Ewald Stadler:

    https://www.youtube.com/watch?v=LHMj-eMeTSA

    Nicht zuletzt ist das auch für die "westlichen" Völkerrecht-Winkeladvokaten gedacht.

    Ich habe jedenfalls nicht vor zu Weihnachten nach Kuba, DomRep. oder Thailand (wie die Familienministerin) zu fahren. Ich halt es da wie Wolfgang Ambros: "Weihnachten wie immer"...

    https://www.youtube.com/watch?v=KqGRpCnakmM

    Bitte. Schaut Euch den Stadler an. Es ist wirklich wichtig.

    • Undine
      20. Dezember 2014 19:11

      @Erich Bauer

      Danke für den Link! STADLER ist einfach GROSSARTIG! Auch unser Blogmaster müßte sich unbedingt das Video ansehen.........

  12. Elisabeth Mudra
    19. Dezember 2014 14:58

    Was bei PPS - warum wohl? -fehlt:

    "In einer Hinsicht trägt die wertkonservative VP jedenfalls jetzt schon Mitschuld, weil sie allen roten Untaten beifällig grinsend zuschaut".
    .

    • Erich Bauer
      19. Dezember 2014 18:24

      Man möge sich nur die Basis des EU-Sexualerziehung-Projektes (Lehrplan 21) für Kleinst- und Kleinkinder vor Augen führen. Die Basis fußt auf "Erkenntnisse" eines PÄDOKRIMINELLEN "Naturwissenschaftlers"... Kinsey. Dr. SEX. Sämtliche "statistischen" Daten sind nichts als ein aufgelegter Schwindel! Weiß diese elendige Nutte Karas nichts davon? Hört man irgendwas von ihm davon? Ist er so Dumm? Oder war er schon bei diversen "Symposien" (im alten Griechenland wurde das immer mit Knäblein und KleinstWeiblein abgeschlossen)?

      Wo sind die Beamten, die Bürokratie-Experten? Die wissen was vorgeht. Die wissen genau wie die Luft zwischen den Zeilen stinkt. Nicht ein einziger AUFSCHREI! NEIN. Sie "dokumentieren". Sie geben jeden noch so perversen "Schriftsatz" einen Namen, eine Nummer, eine Aktenzahl, mit Zahlen, mit Ziffern... römisch, arabisch... Es sind nicht mehr und nicht weniger "Heinrich Himmlersche" Werkzeuge für das BÖSE.

      Hannah Arendt hat etwas Wesentliches erkannt: "Die Banalität des Bösen!" Das haben ihre "Glaubensbrüder" gar nicht so geschätzt... Denn das ließe ja den Schluss zu, dass ähnliche Pervertierung ÜBERALL, in jeder Gesellschaft - auch HEUTE - stattfinden kann! Und es findet statt!

      Man wirft RUSSLAND Homophobie vor. Insbesondere natürlich der Orthodoxie. Im Saudi-Land (Best Friend der USA und des WEST) werden Schwule geköpft. Der "Westen" labert von "Akzeptanz", von "Toleranz"... als ob das irgendwem vom Ofen hervorlocken oder "verstören" könnte. Dem "Westen" geht die Schwulen/Lesoen-Toleranz am Arsch vorbei - er will die VERHERRLICHUNG der Schwulen/Lesben-Vereine... Dr. SEX und Mr. Green marschieren in "unseren" Reihen mit.

      Die römisch/katholische Form des Christentums scheint sich ja damit abgefunden zu haben. Die russische Orthodoxie (Rechtgläubigkeit) scheint da noch nicht soweit... Und ich hoffe, es wird noch lange Zeit so bleiben.

    • Undine
      19. Dezember 2014 22:30

      @Erich Bauer

      BRAVO!*************!
      Es ist einfach nicht zu fassen, was unseren KINDERN zugemutet wird---und die Politik und die Kirche SCHWEIGEN dazu! Von den KINDERPSYCHOLOGEN müßte es auch einen Aufschrei geben---aber da wartet man vergebens.

    • Wyatt
      20. Dezember 2014 05:57

      FV:
      Alles ist beabsichtigt, geplant und wird von Lakaien auftragsgemäß umgesetzt!
      (bei unser aller Abschaffung und Schaffung zukünftiger glücklicher EU - Einheitsmenschen.)

  13. socrates
    19. Dezember 2014 14:39

    Die Jagdkommandos gegen Nazismus sind politisch motiviert und wwrden daher je nach Bedarf verwendet:
    Russland
    Ausland
    Im postsowjetischen Raum
    Sicherheit und Militär

    Politik
    UN-Vollversammlung beschließt Anti-Nazi-Resolution – USA und Ukraine stimmen dagegen

    © REUTERS/ Gleb Garanich 20:45 18/12/2014 N. Y., 18. Dezember (RIA Novosti).

    Uno beschließt Resolution gegen Nazi-Heroisierung – USA und Ukraine stimmen dagegen
    Putin: Schaffung rechtlicher Grundlagen für Kampf gegen Nazismus zeitgerecht
    Moskau warnt vor Übergreifen von Neofaschismus aus Ukraine auf EU
    Moskau kritisiert Unterstützung der Neofaschisten in der Ukraine durch NATO

    Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat am Donnerstag eine Resolution gegen die Glorifizierung von Nazismus und gegen die Rassendiskriminierung verabschiedet. Für das von Russland eingebrachte Papier stimmten 133 Staaten. Die USA, Kanada, die Ukraine und Palau waren dagegen.

    Etwa 51 Staaten, darunter auch mehrere EU-Mitglieder enthielten sich der Stimme. In der Resolution rufen die UN-Mitglieder zur allgemeinen Ratifizierung und Umsetzung des Internationale Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung auf und verurteilen jede Holocaustleugnung. Auch äußern sie sich besorgt über die wachsende Gewalt, die von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit motiviert ist, sowie über die Glorifizierung der Nazi-Bewegung, des Neonazismus und der ehemaligen Mitglieder der Organisation Waffen-SS, unter anderem durch die Errichtung von Denkmälern und öffentliche Demonstrationen.

  14. ProConsul
    19. Dezember 2014 09:29

    Diese Dodeln von NOWKR erkennen nicht einmal, dass die FPÖ ebenso sozialistisch angehaucht ist, wie sie selbst. Und während sie gegen ihre Landsleute demonstrieren, wächst und gedeicht der Islam immer stärker in Österreich....diese Menschen sind so dumm, dass sie die Zukunft ihres Landes verspielen ohne es zu merken.

    • dssm
      19. Dezember 2014 15:04

      Die meisten Toten gibt es bei Kämpfen unter Linken! Gegeneinander wird ohne Gnade gemeuchelt und zwar für ideologische Differenzen, welche dem Normalsterblichen nicht einmal auffallen. So gesehen muss sich die Strache-FPÖ wohl fürchten, es gibt aber auch noch eine kleine nicht sozialistische Gruppe in der FPÖ.

  15. Wolfgang Bauer
    19. Dezember 2014 09:22

    Hinter der Hochschulpolitik der SPÖ steht ein Name: Die Frau Kunzl, die frustriert darüber, was ihre Rivalin Bures alles geworden ist, jede Bewegung der HSPolitik zur Vernunft verhindert. Und die SPÖ lässt das zu. Ein fortgesetztes Delikt gegen Österreichs Zukunft.

  16. Josef Maierhofer
    19. Dezember 2014 07:44

    PS: Das zitierte 'Geschafel' nicht ernst nehmen.

    Ich nehme es sogar sehr ernst und würde als Verantwortlicher Staatssicherheitsdienst jedem Gewaltaufruf sofort nachgehen, genau, wie jeder Nazistischen Seite.

    Solange diese Antidemokraten demonstrieren ist das OK, aber wenn Aufrufe zu Zerstörung und Gewalt auftauchen und ausgeführt werden, so ist Feuer am Dach und einzuschreiten.

    Argumentativ kann ich nur sagen Ideologie = Idiotie.

    • Pumuckl
      19. Dezember 2014 11:38

      RICTIG !
      UND WÄHREND DER DEMONSTRATIONEN ! ENDLICH ! DAS GELTENDE VERMUMMUNGSVERBOT DURCHSETZEN ! ! !

      Aber da wäre vermutlich die Assistenz des Bundesheeres nötig.

      Aber um all das Nötige durchzusetzen, müssten die Verantwortlichen von den
      " Leitlinien " latenter Befehlsgeber abweichen.

    • dssm
      19. Dezember 2014 15:07

      @Pumuckl.
      Das ist unfair. Unsere Polizei könnte sehr wohl für Recht und Ordnung sorgen, daher wäre ein Tausch der politischen Führung wohl eher die Problemlösung. Oder trauen Sie dem jetzigen Verteidigungsminister mehr rechtsstaatliches Denken zu?

    • Pumuckl
      19. Dezember 2014 16:11

      @ dssm 15:07

      Die Verantwortlichen sehe ich AUSSCHLIESSLICH unseren so genannten Repräsentanten in der Politik.
      Ich sprach nach einer Demonstration mit einer Gruppe von Polizisten, welche mir empört bestätigten, daß sie Weisung hätten, NICHT gegen die verbotene Maskierung vorzugehen.

      Der jetzige Verteidigungsminister hat für mich gegenüber Darabos wenigstens den Vorzug, daß er mich nicht alleine durch Lebenslauf und Habitus beleidigt.
      Darabos, beim Abschreiten einer Ehrenformatiation unseres Heeres fand ich immer zum Kotzen.

  17. Leo
    19. Dezember 2014 07:19

    Zahlreiche sehr gute österreichische Studenten wandern leider ab, viele weniger gute Studenten kommen aus Deutschland nach Österreich. Und - nicht zu vergessen - eine beträchtliche Zahl mittelmäßiger Professoren erhalten bei uns ein recht gutes Auskommen.

    • Cotopaxi
      19. Dezember 2014 07:36

      Ich frage mich auch, warum seit Jahren an der Spitze des Burgtheaters ein Preuße bzw. eine Preußin stehen muss, deren gesprochenes Deutsch ohnedies eine Beleidigung für das österreichische Sprachempfinden ist? ;-)

  18. Politicus1
    19. Dezember 2014 07:08

    Auffallend, dass die PRESSE den Demo-Aufruf in ganzer Breite veröffentlichte.
    Das nennt man Gratiswerbung.
    Oder versucht die PRESSE die Leserzahl mit Abwerbung von STANDARD-Lesern zu halten?

    Bin gespannt, wie die Wiener Polizei reagiert.
    Ob sie diese Demos, die einzig den Zweck haben, eine andere völlig legitime Veranstaltung zu stören und deren Besucher zu gefährden, untersagen wird?

  19. Pumuckl
    19. Dezember 2014 06:02

    " Ja, ich war militant und es tut mir leid. "

    Dieser Satz genügte dem deutschen Außenminister JOSCHKA FISCHER, nachdem
    er von Medien, schwer gewalttätigen Straßenkampfes und schwerer Körperverletzung an einem Polizisten überführt wurde.

    Er blieb fortan, von Justiz gar nicht und Medien kaum angefochten, im Amt.

    In seinem PPS macht A.U. die SPÖ für die Gewaltberitschaft linker " Studenten "
    mitverantwortlich.
    Ich denke, daß sowohl politische Leitlinien sozialistischer Parteinen, als auch deren Sprachgebrauch sicher nicht aus deren Basis ( aus dem Volke ), sondern eher aus intenationalen " Denkwerkstätten " kommt.

    ° Schon in den frühen 60er Jahren, also lange vor den Revolten 1968 in Paris
    hörte ich in München vor mehreren Hochschulen, von unterschiedlichen, sehr eloquenten Agitatoren dieselben Parolen und Formulierungen, welche nach 1968,
    in allen Medien jahrelang allgegenwärtig waren.

    Die selben Sprüche, von Flensburg bis Bozen, Signale spontanen Aufstandes?

    ° Der bullige deutsche SPD-Minister Gabriel verkündete als zentrale Bedingung für eine Regierungsbildung: DOPPELSTAATSBÜRGERSCHAFT FÜR TÜRKEN.
    Welches Interesse sollten, die immer noch mehrheitlich autochthonen, SPD-
    Wähler an dieser Koalitionsbedingung damals haben?


    Ich denke, die Bürger Deutschlands haben ganz andere Sorgen und kapieren sehr wohl die künftigen Gefahren türkischer Doppelstaatsbürgerschaften.

    • oberösi
      19. Dezember 2014 08:43

      @ ad Joschka Fischer
      Der Joschka fällt mir jedes Mal ein, wenn in einer der unsäglichen teutschen Talkrunden oder Nachrichtensendungen im Öffentlich-Rechtlichen von DiskutantInnen oder SprecherInnen (Gesine Schwan, Margot Käßmann, Klaus Kleber und Marietta Slomka sind hier nur die besonders unappetitlichen Exemplare) im Entrüstungsmodus ins Spiel gebracht wird, daß PEGIDA von Rechtsextremen unterwandert sei. Kein wort natürlich von den sogenannten Autonomen, die jeden Aufmarsch, ob von links oder rechts, nutzen, um Polizei und Zivilisten zu attackieren und Autos in Brand zu setzen?

      Merke:
      Ein Bürgerlicher oder Rechter, der öffentlich ruhig und gewaltfrei marschiert, ist "rechtsextrem",
      ein Linksextremer, der Leib und Leben bedroht und Sachen demoliert, ist ein "Autonomer".

    • Pumuckl
      19. Dezember 2014 10:30

      Noch etwas zu @ Pumuckl 06:02

      " Ich denke, daß sowohl politische Leitlinien sozialistischer Parteien, . . . eher aus internationalen " Denkwerkstätten " kommen. "

      ° Die gängige Gewichtung von Fakten und die Interpretation von bestehenden Gesetzen durch die Exekutive kann ja auch nur verstanden werden, wenn man solche " Leitlinen " annimmt.

      ° Bei Bedarf fordern diese latenten " Denkwerkstätten " von der Legislative auch
      die Schaffung von Gesetzen nach ihrem, für die Mehrheit mehr als befremdlichen
      Geschmak.

      Diese können z.B. Sexualunterricht betreffen, in welchem die Kinder gedanklich darauf vorbereitet werden, deren SPERMA ZU SCHLUCKEN, wenn sie in die Hände von Pädophilen geraten.

      ° Auch die Dümmsten müssen erkennen, daß bei wichtigen Themen der Tenor der Medien sehr weitgehend einheitlich ist.
      DIES IST NUR DURCH MACHTVOLLE EINFLUSSNAHME MÄCHTIGER " LENKER " ERKLÄRBAR ! ! !

      Alleine durch die Gesetzgebung* zum Sexualunterricht und den Richtlinien zu deren Durchführung, erkennen wir, das in diesen " Denkfabriken " von welchen unsere Repräsentanten und die Medien ihre Leitlinen erhalten, auch Personen sitzen, welche viele Millionen redlicher sozialistische Wähler, bisher als PERVERSE SCHWEINE bezeichnet haben.

      VÖLKER HÖRT DIE SIGNALE, EINE ZERSTÖRERISCHE SODOMISIERUNG IST IM GANGE ! ! !


      * Zum Beispiel sei hier die grün-rote, diesbezügliche Vorreiterstellung in Baden-Würtemberg

  20. simplicissimus
    19. Dezember 2014 05:58

    "Hierbei von Militanz Abstand zu nehmen, erscheint in Anbetracht der beständig herrschenden und anwesenden Gewalt absurd."

    Dieser Satz wird noch an großer Bedeutung gewinnen in kommenden Jahren.

  21. lei-lei
    19. Dezember 2014 03:01

    „Die historische Genese des Kapitalismus und des Staates gehören zur blutigsten Epoche der Weltgeschichte".

    Die jungen Herrschaften haben wohl im Unterricht bei der Genese des römischen Weltreiches geschwänzt, deucht mir.

    „Patriarchale Gewaltverhältnisse waren für die Herausbildung kapitalistischer Herrschaft konstitutiv, diese tradieren und transformieren sich bis in die Gegenwart."

    Also ich habe nicht den Eindruck, dass selbstbewussten Feministen der Kampf um einen "gerechten" - wie auch immer - Anteil am Kuchen kein Anliegen wäre. Es kann sich bei diesem Bemühen daher nur um kapitalistische Agitation handeln ...

  22. Pennpatrik
    19. Dezember 2014 02:13

    Und wo bitte ist die "staatstragende" ÖVP? Leitet die nicht das Innen- und Justizministerium?
    Wieso ist das dann ein Fall für Grüne und SPÖler?

    • Cotopaxi
      19. Dezember 2014 07:32

      Die Schwarzen sind schon lange nicht mehr staatstragend, heutzutage muss der Staat sie (teuer) ertragen.

    • Schani
      20. Dezember 2014 00:35

      Wo sind die Zeiten, als WCV und WKR gemeinsam linke Rollkommandos "aufgearbeitet" haben? (kenne ich aus Erzählungen Alter Herren)

  23. Sandwalk
    19. Dezember 2014 01:47

    Der Begriff "Ewiggestrige" war eine gewisse Zeit für Altnazis reserviert.
    Längst kann der Begriff auf alle angewendet werden, die sich nach einem starken Mann sehnen, sei es nun ein Adolf oder ein Josef.

    Der Ausdruck "Faschismus" wurde von Josef Stalin geprägt, um den Sozialismus stärker vom Begriff des Nationalsozialismus abzugrenzen. "Faschisten" waren ab den Dreißigerjahren definitiv alle Menschen außerhalb des Kommunismus. Damit ist klar festgeschrieben, dass "Antifaschisten" historisch und formal nichts anderes als Kommunisten sind.

    A.U. hat Recht, wenn er die verbalen Absonderungen der Antifa bzw. der NOWKR als wirres Gerede bezeichnet. Die Zeiten haben sich geändert. Es sind im letzten halben Jahrhundert (also nach den 68ern) neue Probleme aufgetaucht (ministeriell verordneter Niedergang des Bildungswesens), neue Fragen (wie lösen wir die Schuldenkrise?), neue Ideen (nur neue Freiheiten helfen uns aus der Vorschriftenkrise eines Bevormundungsstaates zu entkommen), neue Techniken (Internet, Gentechnik, Raumfahrt) und andere Kategorien.

    Nur die 68er und ihre Epigonen labern immer noch ihr Politologengeschwurbel herunter und sprayen ihre dämlichen vorgestrigen Parolen an Wände oder stellen sie ins Internet. Sie kündigen Gewalt an und SPÖ und Grüne wissen jetzt schon, wer an den Ausschreitungen schuld sein wird: die Polizei.

    Ich habe diese Politgeisterbahnbetreiber, diese linken Perchten und ihre saudummen Sprüche satt bis Unterkante Oberlippe.

    Das einzige, was mir klammheimliche Freude bereiten wird, sind die unfreiwillig kabaretthaften Auftritte der ORF-Sprecher, die uns erklären werden, wer an den kaputten Fensterscheiben schuld ist.
    Diejenigen, die sie eingeschmissen haben? Natürlich nicht.
    Denn wie heißt es so schön bei den Ewiggestrigen? „Patriarchale Gewaltverhältnisse waren für die Herausbildung kapitalistischer Herrschaft konstitutiv, diese tradieren und transformieren sich bis in die Gegenwart."

    Die Depperten sterb'n net aus genauso wia de eing'spritzt'n link'n Nudlaug'n, Oida.
    Wechsln ma liaber des Thema, Oida, sunst werd i depressiv.
    Schiab ma no a 17er Blech umma. [längeres Schweigen].

    • kritikos
      19. Dezember 2014 02:03

      Ein profunder, hervorragender und tröstlicher Beitrag! Auch der letzte Absatz.

    • Maria Kiel
      19. Dezember 2014 02:08

      *************************

    • Lieber Augustin
      19. Dezember 2014 10:36

      [längeres Schweigen] .... überlegt: "Maant der Koffer a 16er Blech?"

    • machmuss verschiebnix
      19. Dezember 2014 18:58

      Owa Oida , denk amoi noch - der woi't uns nur test'na - oda glaubst er is scho so b'soffm .

    • Sandwalk
      19. Dezember 2014 22:43

      Und jetzt no a Eitrige und a 19er Blech. ;-)

    • Schani
      20. Dezember 2014 00:22

      ImPrinzip haben Sie recht. Der Begriff Faschismus wurde allerdings von Mussolini geprägt, hergeleitet von den Fasces. Die Kommunisten und Austromarxisten schmerzte und schmerzt der NationalSOZIALISMUS aber so sehr, sodaß sie alles Nichtkommunistische als Faschismus bezeichneten. Am besten ist das zu sehen an der Rückseite der Karl Marx-Hofes, wo mit einer schwarzen Marmortafel der Opfer des Faschismus von 1933 bis 1945 gedacht wird. Daß Dollfuß ein Feind des Nationalsozialismus und dessen erstes prominentes Opfer war, geht den Sozen - mit Verlaub - am Arsch vorbei.

    • otti
      20. Dezember 2014 18:02

      bedanke mich für Ihren Beitrag ganz besonders.
      1.Absatz - kürzer und prägnanter kann man nicht mehr argumentieren.
      werde ihn mir gut merken !

    • Der Realist (kein Partner)
      21. Dezember 2014 14:59

      ich sehne mich auch nach einem starken Mann, egal wie er heißt, oder zumindest nach einer starken Polizei, da können die amerikanischen Polizisten ruhig Vorbild sein, da schaue ich mir dann das Gesindel schon an, da brunzt garantiert keiner mehr einen Polizisten an oder zerstört Auslagen.

      Bin ich jetzt auch ein Ewiggestriger? Und wenn schon, mich stört es nicht.

    • fewe (kein Partner)
      22. Dezember 2014 15:10

      Mussolini hatte Faschismus definiert als Verschränkung von Großkapital mit Politik. Das würde beispielsweise auf USA und EU zutreffen. Aber selbstverständlich sind die antifaschistisch.





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