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Team Stronach – der alte Mann und die Partei

Im „Team Stronach“ ist ein überraschender Schritt zur Emanzipation bisheriger Hampelmänner und Lieblingstöchter passiert. Nur – wohin führt dieser Schritt?

Keine Frage: Frank Stronach hat eine schwere politische Niederlage erlitten: Der – noch? – unter seinem Namen segelnde Parlamentsklub hört nicht mehr auf sein Kommando. Nicht einmal mehr mit Hilfe der Glücksritter, die schon bei vielen Parteien gewesen sind, und die bisher immer auf seine Millionen geschaut haben, hat er sich noch durchsetzen können. Weder Drohungen noch das inhaltsleere Gerede von einem „starken Mann“ haben ihm zuletzt geholfen. Ihm bleibt nur noch der formale Vorsitz in einer Partei, die keine Fraktion mehr hat, die aus ein paar Handvoll Mitgliedern und gigantischen Schulden besteht.

Es kann wohl kein Zweifel sein, auch wenn es nie öffentlich zugegeben wird: Genau diese Schulden sind ja auch der Hauptgrund, warum Kathrin Nachbaur die Partei verlassen hat, warum etliche Abgeordnete dieser nie beigetreten sind, warum Stronach weder einen starken Mann findet noch sonst jemanden, der in diese Partei auch nur eintreten will. Entweder er sieht das endlich ein und verzichtet auch auf diese Partei und zugleich seine Geldforderungen. Oder die Partei ist halt nur noch eine bloße Drehscheibe, auf der die hereinfließenden Parteiförderungen postwendend an Stronach zur Kreditabzahlung gehen. Sonst aber findet dort nichts mehr statt.

Aber das ist letztlich sein persönliches Problem. Er war einfach schlecht beraten und hat nicht mit der Zweifirmen-Lösung gerechnet, dass – so wie schon etliche Landesorganisationen – nun auch der Klub eine andere Firma ist als die von ihm geführte Bundespartei. Dass diese total inhaltsleer wird.

Ganz offensichtlich muss es an Stronach liegen, dass niemand bereit ist, auf Dauer als sein willenloser Sklave zu agieren. Das funktioniert dann schon gar nicht, wenn er selbst die größte Zeit des Jahres gar nicht im Land ist. Politik ist halt einmal keine Nebenerwerbslandwirtschaft und schon gar nicht ein gelegentliches Urlaubshobby.

Das Problem des Klubs ist es nun freilich, ob er aus dieser Emanzipation auch etwas machen kann. Ohne das erratische Diktat Stronachs. Aber auch ohne sein Geld.

Zwar hat die Zielvorgabe Nachbaurs, eine wirtschaftsliberal-wertkonservative Partei sein zu wollen, an sich viel Sinn und Zukunft. Auch wenn im ORF ein Linksaußen namens Fussi (SPÖ, Neos usw.) das gleich hasserfüllt abqualifiziert hat. Auch wenn Stronach selbst diese Adjektiva nie verwendet hat (sondern nur völlig inhaltslose Vokabel wie Fairness, die wohl jede Partei für sich in Anspruch nimmt).

Gerade die Orientierungslosigkeit der jetzigen ÖVP – noch niemand hat auch nur in einer einzigen Frage eine konkrete Entscheidung von Parteichef Mitterlehner gesehen – bietet für die standfeste Kombination wertkonservativ plus wirtschaftsliberal eine gute Marktlücke. Denn die Neos sind nur – wenn auch vorbildlich – wirtschaftsliberal, aber (etwa mit Gesamtschulwünschen, Genderismus, Kirchenfeindlichkeit, Immigrations- oder Schwulenpolitik) weit weg von jedem Wertkonservativismus. Denn die FPÖ ist nur – wenn auch vorbildlich – wertkonservativ, aber (etwa mit ihrer Soziallizitation) weit weg von jedem Wirtschaftsliberalismus.

Die Nachbaur-Kombination entspricht ja auch der „Alternative für Deutschland“, die beim Nachbarn Furore macht, óbwohl sie von linken Medien ständig totgeschrieben wird.

Aber: Um als Partei Erfolg zu haben, braucht man nicht nur eine sinnvolle inhaltliche Aufstellung, sondern – mindestens ebenso wichtig – gutes politisches Personal. Und da ist von der TS-Fraktion noch gar nichts Überzeugendes zu sehen gewesen.

Noch-Fraktionschefin Nachbaur hat zwar bei diversen Fernsehdebatten überraschend gute Figur gemacht, aber am letzten Sonntag durch den Gang ins Fernsehen fast politischen Selbstmord begangen. Wenn man in einer ungeklärten Situation steckt, wo man viele drängende Fragen nicht beantworten will, darf man auch nicht medial auftreten. Das wissen routinierte Politiker sehr genau. Das begreift sogar Werner Faymann, der sich ja überhaupt nur den Hofberichterstattern der ZiB1 stellt, aber beharrlich die unangenehmen Fragen der ZiB2 meidet. Das hat Nachbaur nicht begriffen, was gegen sie spricht, egal ob sie das aus Bildschirm-Geilheit oder tollkühnem Mut gemacht hat.

Und erst recht sind die vielen TS-Politiker bloße Bleigewichte, die nur im ständigen Parteiwechseln Professionalität zeigen (meist: FPÖ-BZÖ-TS). Sie sind maximal für populistische Boulevard-Gschichterln gut, aber nicht für ein glaubwürdiges Angebot, das in den Augen der Wähler für eine konkrete Position oder Vision stünde. Typisches Beispiel aus den letzten Tagen: Während sich der TS-Klub bisher immer klar gegen die Gesamtschule ausgesprochen hat, hat Robert Lugar plötzlich dem Gesamtschulkonzept der Industrie zugejubelt. Um in die Medien zu kommen.

Zwar kann sich eine Fraktion, die bei Meinungsumfragen höchstens bei einem Prozent liegt, nur noch in eine positive Richtung entwickeln; weiter Absteigen geht ja gar nicht mehr. Zwar ist die Erkenntnis, dass es mit Stronach nicht gehen kann, sicher richtig. Aber deswegen ist noch lange nicht gesagt, dass es so gehen wird, wie es jetzt versucht wird.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2014 10:50

    " DER MOHR HAT SEINE ARBEIT GETAN, DER MOHR KANN GEHEN. "

    So sieht es wohl, das übel* bewährte politische System, welchem jede Bewegung recht ist, wenn sie von einer FPÖ, die sich anschickt die GRO - KO - Parteien zu überholen, unzufriedene Wähler " abzusaugen ".

    Bei seiner beachtlichen Lebensbilanz kann dieser ALTE MANN locker wegstecken,
    daß er solcherart vom System nur benutzt wurde.

    Wenn man vom peinlichen POLIT-FLITTCHEN LUGAR absieht, hat uns Frank Stronach aber mit seiner Partei gezeigt, daß er ein gutes Gespür bei Personalentscheidungen hat.
    Mit Persönlichkeiten wie Dr. Georg Vetter, Dr. Marcus Franz, der künftigen Klub- Chefin Waltraud Dietrich und besonders mit der, zuletzt von den Medien so widerlich behandelten, Dr. Kathrin Nachbaur hat Stronach das eindrucksvoll bewiesen.
    Der, selbst durchaus charismatische, Mathias Strolz hat keine einzige Persönlichkeit solchen Formates anzubieten!

    Wenn man bedenkt, daß werdende Mütter neben körperlichen Mühen, auch oft unter psychischen Beschwerden wie Depressionen leiden, scheint ja Kathrin Nachbaur mit all dem sehr gut fertig zu werden.

    Daß sich Frau Dr. Nachbaur aber, in dieser schwierigen Situation, bei INGRIED THURNHER diesem, schon von der Besetzung her als solches beabsichtigten, SCHERBENGERICHT stellte, war wohl ein taktischer Fehler, welchen man mit ihrer
    Schwangerschaft entschuldigen muß.

    Aber im Kreise dieser vom ORF ausgewählten GALGENVÖGEL zeigte die werdende Mutter immer noch bewundernswerte Haltung.

    Besonders ANNELIESE ROHRER erschien mir als JORNALISTISCHE AAS-KRÄHE, welche lustvoll, auf die auch in dieser Situation anmutige, Kathrin Nachbaur hinhackte.


    * Ein politisches System, welches nach der Abwahl von Bundeskanzler Klaus, einen hoffnungsvollen Staat finanziell derart heruntergefahren hat, muß sich das Prädikat " übel " wohl gefallen lassen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2014 12:11

    Der dumme Lugar und der kluge Vetter, die sympathische und kompetente Nachbauer und der verkalkte perseverierende Milliardär mit Westenthaler als Berater und Gebrauchtwagenhändlern als Akademierepräsentanten, die gekauften Hinterbänkler und der Zerfall - die Botschaft des TS, die hör ich wohl, allein, mir fehlt der Glaube. Das Personal, aus der Nähe betrachtet, besteht zu einem größeren Teil aus Opportunisten. Auch aus meiner Partei sind Leute übergelaufen - und keinem weine ich auch nur eine Träne nach. Geltungsbedürfnis jenseits aller Vorstellbarkeit von intellektuell durchschnittlich begabten, aber verhaltensauffälligen Flachwurzlern, geldgierige Parvenues, nicht nur gedankenlos, sondern auch noch unfähig einen vorzutäuschn - und die soliden, wie etwa Brechstange -bleiben in der dritten Reihe. Brechstange und aufrechte Mitstreiter - seid willkommen bei uns - aber hängt Euer Herz nicht an eine untergehende Sache. Ihr seid unter Glücksrittern, Scharlatanen und Gauklern geraten - verschwendet Euch nicht. Es ist bitter enttäuscht zu werden, aber das wird eben nix mehr. Nicht Eure Schuld - aber die Trottel sind halt leider in der Mehrheit, nicht nur im Journalismus, nicht nur im System, einfach überall. Es ist nicht Eure Schuld, die Fehlsteuerung geht vom omnipotenten Allvater aus - gegen dessen Milliarden gepaart mit Unbelehrbarkeit niemand ernsthaft aufkommen konnte.

    Ihr habt nichts falsch gemacht - bleibt uns erhalten, an einem besseren Ort.
    Gott mit Euch!

  3. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2014 02:10

    Wirklich aufgefallen und im Gedächtnis hängengeblieben sind vom TS eh nicht viele: neben Nachbaur sind mir vor allem Prim. Marcus Franz und Georg Vetter in Erinnerung. Und die habe ich positiv in Erinnerung. Die sind keine Partei Hopper.

    Und dann ist noch Lugar 2x aufgefallen:
    - einmal vor der Wahl
    - jetzt zur Klärung der Frage, ob Dr. Nachbaur ausgetreten wäre.
    Auf ihn triff das Gesagte zu. Inhaltlich fehlt mir eine klare Artikulation seiner Ansichten. Das Zujubeln dem Gesamtschulkonzept der Industrie reicht mir aber, daß er für mich unwählbar ist. Ebenso sein jetziges, öffentliches, penetrantes Herumreiten auf der Frage, ob Dr. Nachbaur ausgetreten wäre. Das soll er nicht uns via Fernsehen, sondern Dr. Nachbaur direkt fragen.

    Das war's dann auch schon. Die anderen sind medial nicht präsent. Den Gründer selbst rechne ich erst gar nicht dazu, denn der ist meist eh nicht da, und wenn, dann sollte er eher im Simpl auftreten.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2014 08:53

    Wir sind gegen die Gesamtschule und Stronach ist weiter mit an Bord.

    Stronach ist ein Wirtschaftsmensch, der auch korrigiert, wenn es notwendig ist und nicht blindlings gegen die Wand läuft wie unsere Systemparteien tun.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2014 15:26

    MMn hat der farblose und bisher glücklose Politiker LUGER Morgenluft gewittert und die Hoffnung gehegt, er könne die erfreulich bemerkenswerte Frau Dr. Karin Nachbauer ABLÖSEN. Vielleicht versucht er ja demnächst, bei den NEOS anzuklopfen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2014 15:40

    OT---aber neugierig darf man sein, ob sich der Spruch bewahrheitet: Die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen:

    "NITSCHS Projekte kosten Steuerzahler Millionen!"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016560-Nitschs-Projekte-kosten-Steuerzahler-Millionen

    Worin da die große Kunst zu finden ist, wenn sich ein ---wie es den Anschein hat--- Gestörter in stinkenden Tiereingeweiden suhlt und in Tierblut badet und dazu auf Steuerzahlers Kosten Gleichgesinnte zu kostspieligen Gelagen lädt, es ihm gleichzutun, verstehe ich nicht. Die Kirche zu verspotten gehört ja zum offiziellen Spielzeug aller Linxlinken, zu denen NITSCH zweifelsfrei zählt.

    Warum hat es ein großer Künstler---und der wäre er auch ohne solch unappetitliches Spektakel!---nötig, sich so dämlich aufzuführen?

  7. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2014 09:27

    "Er war einfach schlecht beraten" meint AU (ich teile meist seine Meinung), das meine ich aber überhaupt nicht. Der alte Mann könnte sich die besten Berater der Welt leisten und hat wahrscheinlich auch etliche engagiert. Aber bitte welcher Berater kann und will längere Zeit für den alten Sturkopf arbeiten?? Da muss man schon als Berater nur geldgeil sein, um den auszuhalten. Wenn man aber Erfolg sehen will, dann ist es nicht machbar - weil der alte Sturkopf ist doch beratungsresistent.
    Er mag ja seinen wirtschaftlichen Erfolg gehabt haben, die Methoden sind für österreichische Verhältnisse aber sowieso mehr als fragwürdig. Ich glaube nicht, dass er in Österreich hätte schaffen können, was er in Canada geschafft hat. Man denke nur an seine Einstellung zur Gewerkschaft. Und dass er das Parlament b zw. den Staat insgesamt auch mit einer Firma gleichgesetzt hat, hat er doch mehrmals schrecklich erkennen lassen. Ein Parlament funktioniert nun einmal anders, aber ich glaube, das hat er bis heute nicht erkannt, dass es da auch gewisse Regeln gibt, die einzuhalten sind.
    Mich hat sowieso gewundert, wie Frau Dr. Nachbaur es immer wieder versucht hat,
    geradezubiegen, was der alte Sturkopf wieder verbockt hat. Allein wenn ich an den Sager mit der Todesstrafe denke! Ich glaube, ich wäre ausgestiegen und hätte gesagt, danke, das war's
    Ich gebe aber zu, dass ich schon lange Vorbehalte gegen Stronach hatte und habe.
    Die sind daraus begründet, wie die Zerschlagung der ehemaligen Steyr Daimler Puch AG erfolgt ist.
    Seine Mandatare sind sicher nicht besser oder schlechter wie die andrer Parteien, es gibt überall solche und solche. Und wo Menschen arbeiten passieren Fehler - es kommt nur darauf an, wie man damit umgeht. Und das ist schwierig für eine neue
    Partei, die am Gängelband eine alten Sturkopfs hängt. Die Mandatare sind sicher - zumindest größtenteils - lernfähig und lernwillig, der Altersstarrsinn aber bleibt oder wird vielleicht sogar noch ärger.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2014 14:56

    Im Prinzip könnte man jeden als willenlosen Sklaven bezeichnen, der eine Parteilinie verfolgt. Er hatte halt ein eigenes Programm gemacht und dafür Leute gesucht, die das mit ihm verwirklichen wollen. Dass die in Wirklichkeit nur auf Geld aus waren, kann man nicht Stronach vorwerfen. Wer die Ideen nicht wollte, hätte nie mitmachen dürfen. Dass die von ihm aufgestellten Ziele nicht verhandelbar sind, war wohl klar.

    Ich habe ihn nicht gewählt. Aber seine Ideen waren sicher nicht schlechter als jede andere politische Idee. Teilweise sogar gut durchdacht.

    Man darf nie übersehen, dass 40 Leute mit dem Können eines Stronach Vollbeschäftigung für ganz Österreich schaffen. Er ist keine Witzfigur.


alle Kommentare

  1. Dany (kein Partner)
  2. Ivalene (kein Partner)
  3. Olivia (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:40

    This is good example of not giinvg value to a precious and limited natural resource! Unfortunately, our politicians will never pay or require meters on all private wells. Never ever! http://rckdzkht.com [url=http://zxmozsjqx.com]zxmozsjqx[/url ] [link=http://hjylwsisar.com]hjylwsisar[/link ]

  4. Yoga (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:19

    AKAIK yo'vue got the answer in one!

  5. Juanito (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:45

    This shows real exesrtipe. Thanks for the answer.

  6. Masanori (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:41

    I am forever indebted to you for this inrifmatoon.

  7. Torres (kein Partner)
    28. November 2014 12:05

    In einem eigentlich nicht zum Thema gehörenden Nebensatz hat sich Unterberger wieder einmal selbst widersprochen: "... Werner Faymann, der ... beharrlich die unangenehmen Fragen der ZiB2 meidet". Ach so? Sonst sind für Unterberger die ORF-Journalisten, und hier besonders ZiB2-Anchorman Armin Wolf, ja ausgewiesene links-grün-Sozialisten. Und pöötzlich sollen sie SPÖ-Chef Faymann unangenehme Fragen stellen? Wie passt denn das zusammen?

  8. Francois Villon (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      27. November 2014 19:01

      Etwas Gutes haben die krausen „Analysen“ Unterbergers schon: am Ende kommt doch – sogar für AU - heraus, daß Stronach/Strohsack so dämlich agierte, wie man es geradezu als notwendige Folge eines ziemlich beschränkten Geistes nicht anders erwartet haben konnte.

      Wie schon hier zutreffend erwähnt: der Mohr hat seine Schuldigkeit getan ...

      Die sonstige Beurteilung Unterbergers hinsichtlich (wirtschafts-)liberal und (wert-) konservativ kommt mir vor wie der „heiße Eislutscher“; die beiden Begriffe passen so gut zueinander, wie der Teufel und das Weihwasser. Woran es auch liegt, daß die völlig überflüssigen NEOS eben dem liberalen Mist in a l l e n Belangen der Gesellschaft zuzuordnen sind. Für das „TS“ ist das in Wahrheit unmöglich, weil wir von ihm nur ein paar Worthülsen, Spesenritter und gähnende Leere kennengelernt haben. Sie sind diesbezüglich ein unbeschriebenes Blatt.

      Aber auch das Urteil über die ungeliebte FPÖ ist nur Oberfläche. Wenn ihr Unterberger einen nicht-liberalen Wirtschaftskurs unterstellt, so irrt er natürlich. Insofern, weil es im „westlichen Wertesystem“ überhaupt keine andere Ideologie mehr gibt als eben die neo-liberale/libertäre oder was der Etiketten es sonst noch geben mag. In diesem Punkt sind nämlich alle Parteien völlig dem herrschenden Dogma untertan.

    • Norix (kein Partner)
    • fewe (kein Partner)
      28. November 2014 07:54

      Ein paar solcher Leute mit "beschränktem Geist" in Österreich und wir hätten keinerlei Probleme. Leider haben wir primär Besserwisser, die nie selbst etwas auf die Beine stellen können.

    • F.V. (kein Partner)
      28. November 2014 08:25

      Eine Notiz von vor 15 Jahren.

      Im Übrigen führte die Magna offensichtlich S. Wolf, und von Stronach habe ich nie anders als sinnlose Sätze gehört.

      In den OÖN – (m)einer Provinz-Zeitung - vom 8. März 1999 konnte man im Sportteil(!) lesen, daß der Stronach´sche Magnakonzern "geteilt werden soll, weil den (amerikanischen) Aktionären die teuren Privathobbies des Frank STRONACH schon lange gegen den Strich gingen".

      Was heißt das? - Ist der bei uns als großer Industriemagnat hochgejubelte Frank STRONACH vielleicht nur eine Marionette, ein Strohmann, der mit nicht überprüften (oder nicht überprüfbaren) Besitz- und Einfluß-Verhältnissen zum Abstauben in die alte Heimat geschickt wurde? Der Steyr-Daimler-Puch-"Deal" hatte ja etwas Anrüchiges, als er ganz plötzlich und völlig unter der Hand zum Diskontpreis an Stronach gehen sollte.

      Ein vom früheren Finanzminister Hannes ANDROSCH buchstäblich aus dem Hut gezaubertes Alternativ-Anbot brachte dann eine ganz wundersame Erhöhung des Kaufpreises, obwohl in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt wurde, daß alles schon perfekt gemacht worden sei. Aber trotz des nominell höheren Kaufpreises ist nie klar geworden, ob und welches Kapital von Frank STRONACH hier als "Direkt-Investment" geflossen ist.

      Soviel man aus den Medien erfuhr, bekam die Bank Austria für die fast 100%-ige Aktienmehrheitbei SDP (von geringfügigen Kleinaktionärsanteilen abgesehen) und die damit verbundene unbeschränkte Entscheidungsmöglichkeit (das Einzige, worauf es bei Industrie-Besitz überhaupt ankommt) Aktien des Magna-Konzerns im Umfang von 4% mit einem lächerlichen Stimmrechtsanteil von 0,5%!, d. h. ohne jeglichen Einfluß im Magna-Konzern.

      Das sind "gute" Geschäfte! Und der "Baranteil" wurde von der BA als Kredit bereitgestellt, den sie gewissermaßen an sich selbst überwies, - vermutlich mit Magna-Aktien "besichert". D. h. nach ein paar Buchungen - und offensichtlich ohne echten Geld-/Kapitalfluß - wechselte Eigentum und Besitz der SDP, einem modernen Musterbetrieb, an den "Austrokanadier" Frank STRONACH, recte Franz STROHSACK, von dessen Vermögen man immer bloß gehört, aber nie etwas gesehen hatte. (Das hat eine frappante Ähnlichkeit mit dem Investor Johan ELIASCH, der sich mithilfe eines Beraters TREICHEL - wohl nur zufällig auch und offensichtlich ohne Eigenkapital, unter den Nagel gerissen hat.) verwandt mit Bankiers gleichen Names in österreichischen Staatsbanken - den Head-Tyrolia-Mares-Konzern mit einer Morgengabe in Form von Schuldnachlässen u. ä.

      Daß die Magna-Aktien gleich darauf im Wert fielen, sei nur am Rand erwähnt. Ob und wie sie zu verkaufen, also zu Geld zu machen sind, ist in Zeiten "volatiler" Finanz- und Aktienmärkte - meist am Rande der Kernschmelze des Finanz- und Währungssystems - eine ebenso kalkulierbare Operation, wie das Setzen beim Roulette-Spiel.

      Interessant ist, daß über die "Teilung" des Magna-Konzernes und den möglichen "Impact" auf den SDP-"Deal" in keinem Wirtschaftsteil irgend eines Mediums rein nichts zu finden war.

      (1) Das hing damit zusammen, daß sich Frank St. Sich in die Bundesliga mit Sponsorversprechen als Präsident „eingekauft“ hatte. Der Bericht ging dann ungefähr so: „Anstatt sich beim Ankick der Bundesliga (im Winter) den Arsch abzufrieren, weilte Frank STONACH bei der der Hauptversammlung „seines“ Magna-Konzernes. …“

    • fewe (kein Partner)
      28. November 2014 10:43

      Was wollen Sie denn mit dem mieselsüchtigen Sermon. Die Firmen gut funktionieren und das anhaltend. Billiger oder geschenkt haben andere auch schon Firmen bekommen und Subventionen auch. Wenige haben aber so viel daraus gemacht.

      Falls er die Bank Austria reingelegt haben sollte, dann spricht das doch wohl gegen die Bank Austria und für ihn.

      Ja, er stammelt schon seitdem ich ihn das erste Mal im Fernsehen gesehen habe. Als Gurkenhobel-Präsentator am Jahrmarkt wäre er ungeeignet.

      Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hatte er die Waffenproduktion eingestellt, weil das gegen seine Firmen-Ethik ist.

      Was ärgert Sie so? Dass jemand erfolgreich ist, obwohl Sie viel gescheiter sind?

    • F.V. (kein Partner)
      28. November 2014 13:15

      @fewe,

      ... weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

      Es paßt nicht in Ihre Weltsicht, und daher ist die Beschreibung der Vorgänge halt mieselsüchtig. Ich bin aber von einigen nicht zur Disposition stehenden Grundlagen überzeugt:

      1. Ein Scheitl allein brennt nicht. – Daß die BA beim SDP-deal den Pfad der Tugend verlassen hat ist offensichtlich, aber zu diesem deal gehörte auch der andere Partner. Ist jener der den geschobenen deal paktiert besser als der, der ihn ermöglicht? – Auf diese Weise kann man auch den gestohlenen Reichtum der russischen Oligarchen legitimiern/legalisieren, wenn hinterher – nicht wirklich verwunderlich – die Unternehmen funktionieren.
      2. Firmen haben keine Ethik. Sie optimieren den shareholder value. Der Verkauf von Mannlicher, bzw. der Stadtgrundstücke, ist vor allem ein gutes Geschäft gewesen, das Sie mit Moralinsäure zu würzen trachten.
      3. Da ich mir Führungs- und Organisations-Leistung ohne Intelligenz und Wissen nicht denken kann, mir diese Vorbedingungen aber nach den zahlreichen öffentlichen Äußerungen Stronachs bei ihm nicht erkennbar waren, blieb als Schluß nur diese bei Dritten zu vermuten und Stronachs Rolle als die eines Strohmannes anzunehmen.

      Solche Schlüsse ziehen wir jeder alle Tage, wenn uns Ursache und Wirkung nicht zusammen zu passen scheinen. Natürlich kann ich irren, aber die geschilderten Prämissen lassen meine Schlussfolgerungen wahrscheinlich erscheinen.

      Was Sie einwenden ist sich mit dem vordergründigen Schein zufrieden zu geben. Ein Plädoyer für die Räuberhöhle, die ja auch in einem gewissen Sinn „funktioniert“.

    • fewe (kein Partner)
      29. November 2014 16:07

      Ein Unternehmen, dass übervorteilt wird steht nicht unter Konsumentenschutz sondern ist selbst schuld. Das ist legal. Moral ist beliebig und wurde durch die Gesetze abgelöst. Das sollte der Unterschied zum Mittelalter sein. Mittlerweile wird der Rechtsstaat abgeschafft und jeder kommt mit seinen Vorstellungen von Ethik und Moral, die er als allgemeingültig hinstellen will.

      Der Unternehmer ist auch frei in seiner Wahl, mit wem er Geschäfte macht. Es ist seine Aufgabe, nicht vertrauen zu müssen sondern prüfen zu können. Und es wird von ihm verlangt, dass er das tut. Kaufmännische Sorgfaltspflicht nennt man das, glaube ich. Er handelt also fahrlässig, wenn er das nicht tut. Der Schuldige ist nicht der Hereinlegende, sondern der Hereingelegte.

      Die beste Figur als erfolgreiche, kluge Leute machen Schauspieler. Es ist das Problem unseres Medienzeitalters, dass die im Vorteil sind, die sich besser präsentieren könenn, nicht die die besser sind.

    • F.V. (kein Partner)
      29. November 2014 16:16

      fewe,

      ich sehe, sie sind firm in der christlichen Ethik oder wenigstens kennen Sie Ihren Kant, wenn Sie schon nicht religiös sind.

  9. fewe (kein Partner)
    27. November 2014 14:56

    Im Prinzip könnte man jeden als willenlosen Sklaven bezeichnen, der eine Parteilinie verfolgt. Er hatte halt ein eigenes Programm gemacht und dafür Leute gesucht, die das mit ihm verwirklichen wollen. Dass die in Wirklichkeit nur auf Geld aus waren, kann man nicht Stronach vorwerfen. Wer die Ideen nicht wollte, hätte nie mitmachen dürfen. Dass die von ihm aufgestellten Ziele nicht verhandelbar sind, war wohl klar.

    Ich habe ihn nicht gewählt. Aber seine Ideen waren sicher nicht schlechter als jede andere politische Idee. Teilweise sogar gut durchdacht.

    Man darf nie übersehen, dass 40 Leute mit dem Können eines Stronach Vollbeschäftigung für ganz Österreich schaffen. Er ist keine Witzfigur.

  10. Tik Tak (kein Partner)
    27. November 2014 13:21

    Dieser Beitrag ist selbst für den Unterberger ein neuer Tiefpunkt, und das bedeutet viel.
    Allein die Aussage, daß das TS keine Fraktion mehr hätte ist fast so "richtig" wie seine sonstigen "Wirtschaftsexpertisen".
    Sein Haß auf das Team Stronach, den Stronach persönlich, da ist wohl der Neid die Triebfeder, und die Fr. Nachbaur, da reitet der Sexist Unterberger seit Langem seine Attacken, sind eines angeblichen Journalisten nicht würdig, die sind eine primitive Peinlichkeit.
    Das Team Stronsch ist Geschichte aber es war das private und versteuerte Geld und Risiko eines privaten Unternehmers welches diese Partei entstehen hat lassen.
    Allein das macht das TS besser als z.b. die ÖVP.

    • F.V. (kein Partner)
      27. November 2014 19:19

      Tik Tak,

      Sie verstehen offenbar nicht ganz was es mit dem „privaten, versteuerten Geld“ in der Politik auf sich hat (was bei Konzernen, siehe Luxemburg, obendrein zweifelhaft ist). Dabei war das Beispiel TS/Stronach doch lehrreich: Eine Partei, die es aus dem Stand nie gegeben hätte, von der über Monate nur krause Worthülsen zu vernehmen waren, schafft es spielend mit etlichen Mandaten ins Parlament. Und weil der clevere Franky sich selbst in seiner Funktion als Parteiobmann einen Kredit gewährte, kann er ihn, nachdem ihn das Spielchen nicht mehr freut, diesen zurückfordern.

      Eine bessere Vorführung unseres dämokratischen Systems und der Wirkung des Geldes könnte man sich als Kritiker dieser Zustände nicht wünschen.

      In der IHT wurde schon des öfteren die Rolle des Big Money thematisiert: William Pfaff, „The Problem of Politics is Money“, und zwar unabhängig davon, ob es ergaunert, versteuert oder redlich erworben wurde (was bei Milliarden-Vermögen sowieso nie der Fall ist). In keiner Gesellschafts-Ordnung - Republik, Monarchie, Demokratie oder Ständestaat, Reich oder der Vision de Gaulles vom „Europa der Vaterländer“, also einem Staatenbund – ginge es an, daß die pure Finanzmacht auf legitime Weise den „Staat“ vereinnahmt.

    • Tik Tak (kein Partner)
      29. November 2014 11:31

      Das ist, mit Verlaub, einfach nur sinnentleertes Gequatsche.
      Ich kenne, aus beruflichen Gründen, ein paar von den Interna von Magna.

      Der Stronach ist zwar ein bisweilen schwer verständlicher Mann, aber als Manager ist er unbestritten gut und anerkannt.
      Der ist einer der wenigen Manager mit Handschlagqualität, wenn auch sehr hart im Verhandeln.
      Was ihn treibt ist die Angst jemals wieder so arm zu sein wie er das in seiner Kindheit war.
      Sein Vermögen hat er tatsächlich sauber erwirtschaftet und auch wenn der Sigi in vielen Dingen das planerische Genie war, ohne den Stronach und seinen Einsatz hätte es Magna nicht gegeben.
      Die diversen weiteren Eigentümer, die mittlerweile das Ruder bei Magna übernommen haben, gab es erst später.

      Was er mit seiner Partei wollte/will, kann man jederzeit auch im privaten Gespräch von ihm erfahren, dazu gibt es genug Möglichkeiten, er leidet darunter, daß er zusehen muß wie Österreich, und der hat tatsächlich einen sehr engen Bezug zu seiner Heimat, den Bach runter geht.
      Das ist ihm eine Herzensangelegenheit.

      Der Stronach ist in Österreich nicht gut gelitten weil er eben nicht von den üblichen Seilschaften abhängig ist und über Dinge spricht die man in Österreich als überkommen ansieht - seine Werte, nach denen er tatsächlich agiert.

      Die Lösung mit dem Kredit an die Partei, ich verstehe das schon, das sollte nach Ansicht der gelernten Österreicher immer eine Schenkung sein, schließlich ist es immer leichter mit fremden Geld umzugehen als mit eigenem, ist wohl aus zwei Gründen so erfolgt:

      1.) Weil er vermutlich die Kontrolle behalten wollte und das geht am besten über die Kontrolle über das Eigenkapital - alte Unternehmerweisheit "Wer das Gold hat macht die Regeln"
      2.) Weil er dieses Investment, etwas anderes ist das nicht, wohl irgendwo auch steuerlich absetzbar gestalten kann.

      Das ist völlig in Ordnung und seine ganz persönliche Entscheidung.

      Kurzum, der Stronach ist außerhalb Österreichs groß geworden und daher in Österreich gehasst worden.
      Daran würde sich auch nichts ändern, wenn er sein gesamtes Vermögen nach Österreich verschenkt hätte.
      Das wäre dann bestenfalls als "längst überfällige Tributzahlung" gesehen worden.

      Österreich wäre besser dran, hätte es ein paar weitere Stronachs.

    • F.V. (kein Partner)
      29. November 2014 13:50

      Tik Tak,

      Sie mögen ja mit allem was Sie hier vorbringen recht haben, aber was hat das alles mit dem von mir genannten Einwand zu tun?

      „The problem of Politics is Money!“

      Es freut mich für Sie, daß Sie tiefere Einblicke in den Magna-Konzern haben und diese Vertrautheit und Vertraulichkeit auch mit dem „Sigi“ eindrucksvoll demonstrieren, wie auch Ihr Verständnis für die wahren Motive eines Kredits an sich selbst – Kontrolle behalten und steuerliche „Gestaltung“ – auch meine Mutmaßung bestätigt.

      Nur ist das nicht einer der Aspekte, die William Pfaff vor Jahren schon zu dieser Titelzeile und den entsprechenden Artikel in der IHT – und mich zu meiner Kritik - veranlaßt hatte?

    • Tik Tak (kein Partner)
      29. November 2014 17:29

      Das sehe ich nicht so.

      Das Problem in der Politik ist Geld nur in einem System, welches das auch zuläßt.
      Der IHT Artikel zeigt das anhand des US amerikanischen Systems auf in dem viel Geld, wie z.B. das der Gebrüder Koch, tatsächlich die Richtung der Politik bestimmt.
      Das ist aber eine US amerikanische Eigenheit die primär bei den US Republikanern besteht.
      Da sind nicht die Interessen eines Landes die Triebfeder, da wird die Wahl gekauft um eine kleine Interessensgruppe zu bedienen.

      Das kann man dem Stronach, bei allen sonstigen Fehlern, nicht anlasten.
      Der hat sein Geld nicht eingesetzt um sich ein Land zu kaufen und dort seine Interessen durchzusetzen.
      Magna ist schon lange in Österreich und mit seinen anderen Projekten hat er ja nicht immer Erfolg gehabt.
      Das machen eher SPÖ, ÖVP oder Grüne - mit Steuergeldern.

      Daher halte ich es auch falsch, diesen Vorwurf an Stronach zu richten.
      Der ist, speziell seit er seine Funktionen in der Magna fast vollständig zurückgelegt hat, eher eine Art naiver Idealist wenn es um Politik geht.

      Es war sicher einer seiner größeren Fehler eine drittklassige Mannschaft aus abgehalfterten Politkern und Funktionären zusammengekauft zu haben.
      Aber das entspricht seiner Denkweise.
      Der hat eine Idee und will die rasch umgesetzt sehen.
      Für Details hatte er immer einen Assistenten wie eben den Sigi oder Nachbaur.
      Dass dabei die Grundlagenforschung über den Markt und Planungen der Vorgangsweise zu knapp gekommen sind kostet dem TS jetzt die Existenz.
      Da gab es keinen passenden Assistenten.
      Dennoch halte ich den Ansatz von Stronach für gangbar, solange es dabei um die Sanierung des Landes geht.
      Da ist der Einsatz von eigenem Vermögen und neuen Gesichtern durchaus eine sinnvolle Variante.
      Auch ist es eine Notwendigkeit sich mit solchen Politikern zu umgeben, die schon ein Leben und ein Vermögen vor der Politik hatten und daher nicht auf die Einkünfte der Politik angewiesen sind.
      Eine Partei zu gründen und zu betreiben ist teuer und bedarf einfach einer hohen Investition.
      Wenn geht bitte aus privaten Geldern.
      Das System der staatlichen Finanzierung von Parteien sollte, bis auf die Gehälter der Abgeordneten und einiger Spesen für den Betrieb der Funktion, sowieso abgeschafft werden.

      Das hat aber nichts mit dem in der IHT besprochenen Problem zu tun, daß sich dort ein paar sehr kleine Interessensgruppen, wie eben Medienkonzerne, Halliburton oder Investmentgruppen ein Land kaufen und eine Marionette wie einen Bush, von einem Cheney kontrolliert, installieren um sich Geschäfte zuzuschanzen.

      Das ist eine andere Sache die aber, wie man in den USA ganz gut sehen kann, auch nur sehr begrenzt funktioniert.

      Wenn es um das Land geht, stehe ich mittlerweile durchaus auf dem Standpunkt, daß ein Team Stronach eine mögliche Lösung ist - wenn es denn besser vorbereitet und mit einer Profimannschaft auf den Weg geschickt wird.

      Was ich ablehne, ist so eine Lösung wie die NEOS, die eine ähnliche Struktur in der Finanzierung aufweisen aber in keiner Weise am Land interessiert sind.
      Denen geht es, und das verkaufen sie auch ganz offen, um Korruptionshandel für den Bestbieter.

      Insofern hat meine Replik sehr wohl mit Ihrer Aussage zu tun.

    • F.V. (kein Partner)
      02. Dezember 2014 18:30

      Auf dieser Basis kommen wir uns durchaus näher, das meiste von Ihnen Gesagte stimmt so und wird auch von mir ähnlich beurteilt.

      Der springende Punkt ist Ihre Einschränkung: „...wo das Geld in der Politik erlaubt ist“. Bei uns zwar weitgehend nicht, wie überhaupt früher in ganz Europa. Nur es hat nichts genützt, denn es fließt ja offensichtlich trotzdem, wie die Korruption, die Verzockerei (öffentlichen Gutes als Privatisierung ausgegeben) und vor allem das sogenannte „Lobbying“ in Brüssel beweist.

      Die andere Form des Geldes in der Politik sind die NGOs, die in Wahrheit 5. Kolonnen, meist der USA, sind, die vor allem „regime-change“, sogenannte „Demokratiebewegungen“, also Aufruhr und Killerkommandos in Bürgerkriegen finanzieren.

      Und die wichtigste Form des Geldes in der Politik ist unser Währungssystem, das private Banken privilegiert (die Etymologie der Worte ist auch hier sehr aufschlußreich: zusammengesetzt aus privare = rauben, stehlen und lex, -is = Gesetz, also gesetzlich legitimiertes Rauben/Stehlen!). Und da sich um´s Geld die Welt dreht, beherrscht es auch die sogenannte Politik.

      Alles natürlich indirekt und nicht vordergründig sichtbar, aber das ist ja die conditio sine qua non. Würden die Menschen das wirklich durchschauen, hingen die Gauner wohl längst an allen Bäumen und Laternenmasten.

  11. Undine
    26. November 2014 15:40

    OT---aber neugierig darf man sein, ob sich der Spruch bewahrheitet: Die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen:

    "NITSCHS Projekte kosten Steuerzahler Millionen!"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016560-Nitschs-Projekte-kosten-Steuerzahler-Millionen

    Worin da die große Kunst zu finden ist, wenn sich ein ---wie es den Anschein hat--- Gestörter in stinkenden Tiereingeweiden suhlt und in Tierblut badet und dazu auf Steuerzahlers Kosten Gleichgesinnte zu kostspieligen Gelagen lädt, es ihm gleichzutun, verstehe ich nicht. Die Kirche zu verspotten gehört ja zum offiziellen Spielzeug aller Linxlinken, zu denen NITSCH zweifelsfrei zählt.

    Warum hat es ein großer Künstler---und der wäre er auch ohne solch unappetitliches Spektakel!---nötig, sich so dämlich aufzuführen?

    • lenz
      26. November 2014 17:20

      und der Erwin in Sankt Blödsinn tut den fördern!!!!

    • cato uticensis
      26. November 2014 17:59

      es würde helfen, sich mit nitschs theoretischen schriften zu beschäftigen. sollten sie daran nicht interessiert sein, dürfen sie freilich einem dumpfen anti modernismus huldigen wie bei krone oder fpö üblich. wenn sie mit nitsch reden oder ihn lesen, werden sie recht einfach ein beeindruckendes ästhetisches theoriegebäude erkennen können!

    • Undine
      26. November 2014 18:47

      @cato uticensis

      Sie haben---unabsichtlich oder absichtlich---übersehen, daß ich Nitsch sehr wohl als großen Künstler sehe/anerkenne, aber der wäre er auch ohne dieses absichtlich ekelerregende Spektakel. Die Sache mit dem "Schockieren" ist schon sooo ein alter (linker!) Hut!

    • fenstergucker
      26. November 2014 20:17

      @cato uticensis

      Ich weiß nicht, welche "theoretischen Schriften" Sie von Nitsch gelesen haben, aber für mich bleibt er, nachdem ich mit damit sehr wohl beschäftigt habe, ein ungustiöser Dilettant, der von unserer linken Kulturschickeria hochgejubelt wurde und salonfähig gemacht wurde, um ein unappetitliches Exempel zu statuieren.
      Ich kann und möchte die entsprechenden Passagen aus seinem O.M.T. (mit denen er in erster Linie berüchtigte Berühmtheit erlangte und nicht mit seinem Werk!!!) hier nicht wiedergeben, weil es jedem normalen Mitbürger Schamesröte ins Gesicht treiben und Brechreiz verursachen würde. Es sei Ihnen Ihre Meinung unbenommen, ich sehen in ihm jedenfalls keinen seriösen Künstler.
      Zur Veranschaulichung meines Urteils hier ein Link mit "Regieanweisungen" zu seinem auch tatsächlich stattgefundenen "Aktionismus", mit dem er heute nicht mehr konfrontiert werden möchte:

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1401332/Angezaehlte-Rosenkranz-warnt-FPO-vor-Zerreissprobe

      Bitte, runterscrollen bis zum Leserkommentar von @MMMayer v. Antworten MMMayer 14.05.2013 11:09!!!!!!!

      @Undine

      Ich hoffe, Sie lesen das auch und ändern Ihren Anbiederungsversuch an Hermann Nitsch.

    • Pumuckl
      27. November 2014 01:42

      DANKE @ fenstergucker 20:17 für diesen empörenden Link ! ! !

      ° Warum Nietsch da nicht wegen Verletzung des § 188. " HERABWÜRDIGUNG RELIGIÖSER LEHREN " angeklagt wurde, sollte uns die Staatsanwaltschaft erklären.

      Alleine der öffentliche Hinweis darauf, daß belegtes Verhalten Mohameds heute gegen österreichisches Strafrecht verstoßen würde, führte doch schon zu empfindlichen Strafen.

      ° Anstatt Bestrafung, wurde dem PLASPHEMISCHEN FÄKALKÜNSTLER NIETSCH für seine widerlichen Darbietungen, auch noch, mit dem hoch subventionierten Burgtheater, DIE ERSTE SPRECHBÜHNE IM DEUTSCHEN SPRACHRAUM bereitgestellt.

      Muß man diese ekelerregende BESUDELUNG CHRISTLICHEN GLAUBENS UND DIESER STÄTTE DEUTSCHER HOCHKULTUR nicht als GEZIELTE DEMÜTIGUNG UND BELEIDIGUNG ALLER* EUROPÄER sehen?

      * Unsere slavischen, magyarischen und romanischen Nachbarn sollten erkennen, daß solche Signale kommenden Unheils, auch sie betreffen.

  12. Undine
    26. November 2014 15:26

    MMn hat der farblose und bisher glücklose Politiker LUGER Morgenluft gewittert und die Hoffnung gehegt, er könne die erfreulich bemerkenswerte Frau Dr. Karin Nachbauer ABLÖSEN. Vielleicht versucht er ja demnächst, bei den NEOS anzuklopfen.

  13. Helmut Oswald
    26. November 2014 12:11

    Der dumme Lugar und der kluge Vetter, die sympathische und kompetente Nachbauer und der verkalkte perseverierende Milliardär mit Westenthaler als Berater und Gebrauchtwagenhändlern als Akademierepräsentanten, die gekauften Hinterbänkler und der Zerfall - die Botschaft des TS, die hör ich wohl, allein, mir fehlt der Glaube. Das Personal, aus der Nähe betrachtet, besteht zu einem größeren Teil aus Opportunisten. Auch aus meiner Partei sind Leute übergelaufen - und keinem weine ich auch nur eine Träne nach. Geltungsbedürfnis jenseits aller Vorstellbarkeit von intellektuell durchschnittlich begabten, aber verhaltensauffälligen Flachwurzlern, geldgierige Parvenues, nicht nur gedankenlos, sondern auch noch unfähig einen vorzutäuschn - und die soliden, wie etwa Brechstange -bleiben in der dritten Reihe. Brechstange und aufrechte Mitstreiter - seid willkommen bei uns - aber hängt Euer Herz nicht an eine untergehende Sache. Ihr seid unter Glücksrittern, Scharlatanen und Gauklern geraten - verschwendet Euch nicht. Es ist bitter enttäuscht zu werden, aber das wird eben nix mehr. Nicht Eure Schuld - aber die Trottel sind halt leider in der Mehrheit, nicht nur im Journalismus, nicht nur im System, einfach überall. Es ist nicht Eure Schuld, die Fehlsteuerung geht vom omnipotenten Allvater aus - gegen dessen Milliarden gepaart mit Unbelehrbarkeit niemand ernsthaft aufkommen konnte.

    Ihr habt nichts falsch gemacht - bleibt uns erhalten, an einem besseren Ort.
    Gott mit Euch!

    • machmuss verschiebnix
      26. November 2014 18:56

      @Helmut Oswald,

      darf ich davon ausgehen daß die FD (Freidemokraten) bei der kommenden Wien-Wahl 2015
      auch unter den "kandidierenden Parteien" aufscheinen ?
      Dann weiß ich wenigstens, wo ich mein X-erl machen werde !

    • Helmut Oswald
      27. November 2014 01:42

      @machmuss verschiebnix

      Dieses Dein Bekenntnis freut uns ganz besonders, aber die Entscheidung, ob wir antreten, ist weder im Bundes- noch im Wiener Landesparteivorstand gefallen. Wir sind derzeit in gutem Zuwachs, aber meiner Ansicht nach noch nicht ausreichend stark genug gekadert. Die Fehler anderer, nicht zuletzt auch des TS, mit aller Gewalt so rasch wie möglich in den Ring zu steigen werden wir nicht machen. Wir sind gekommen, um zu bleiben. Den Zeitpunkt des Antretens bestimmen wir, wenn wir uns den Herausforderungen gut gewachsen sehen. Wir schulden Erfolg, politische Lachnummern gibt es ohnehin schon ausreichend. Nur Geduld, wir kommen langsam, aber dafür gewaltig.

  14. Pumuckl
    26. November 2014 10:50

    " DER MOHR HAT SEINE ARBEIT GETAN, DER MOHR KANN GEHEN. "

    So sieht es wohl, das übel* bewährte politische System, welchem jede Bewegung recht ist, wenn sie von einer FPÖ, die sich anschickt die GRO - KO - Parteien zu überholen, unzufriedene Wähler " abzusaugen ".

    Bei seiner beachtlichen Lebensbilanz kann dieser ALTE MANN locker wegstecken,
    daß er solcherart vom System nur benutzt wurde.

    Wenn man vom peinlichen POLIT-FLITTCHEN LUGAR absieht, hat uns Frank Stronach aber mit seiner Partei gezeigt, daß er ein gutes Gespür bei Personalentscheidungen hat.
    Mit Persönlichkeiten wie Dr. Georg Vetter, Dr. Marcus Franz, der künftigen Klub- Chefin Waltraud Dietrich und besonders mit der, zuletzt von den Medien so widerlich behandelten, Dr. Kathrin Nachbaur hat Stronach das eindrucksvoll bewiesen.
    Der, selbst durchaus charismatische, Mathias Strolz hat keine einzige Persönlichkeit solchen Formates anzubieten!

    Wenn man bedenkt, daß werdende Mütter neben körperlichen Mühen, auch oft unter psychischen Beschwerden wie Depressionen leiden, scheint ja Kathrin Nachbaur mit all dem sehr gut fertig zu werden.

    Daß sich Frau Dr. Nachbaur aber, in dieser schwierigen Situation, bei INGRIED THURNHER diesem, schon von der Besetzung her als solches beabsichtigten, SCHERBENGERICHT stellte, war wohl ein taktischer Fehler, welchen man mit ihrer
    Schwangerschaft entschuldigen muß.

    Aber im Kreise dieser vom ORF ausgewählten GALGENVÖGEL zeigte die werdende Mutter immer noch bewundernswerte Haltung.

    Besonders ANNELIESE ROHRER erschien mir als JORNALISTISCHE AAS-KRÄHE, welche lustvoll, auf die auch in dieser Situation anmutige, Kathrin Nachbaur hinhackte.


    * Ein politisches System, welches nach der Abwahl von Bundeskanzler Klaus, einen hoffnungsvollen Staat finanziell derart heruntergefahren hat, muß sich das Prädikat " übel " wohl gefallen lassen.

    • Riese35
      26. November 2014 11:05

      Sie haben die Situation sehr gut analysiert und die Zusammenhänge herausgearbeitet.

      Ob Dr. Nachbaurs Auftritt im ORF - nach überlieferten Medienregeln - gut oder schlecht gewesen wäre, ist meines Erachtens irrelevant. Sie hat jedenfalls ehrlich und aufrichtig gewirkt, und sie ist mit ihren Gesprächpartnern respektvoll umgegangen, was man von ihren Gesprächspartnern nicht behaupten kann, insbesondere Fussi und Rohrer, die nur angreifen und runtermachen können. Das ist mehr wert und kommt besser rüber, als manche "Fehler", die Dr. Nachbaur damit begangen haben könnte. Irren ist menschlich und wird akzeptiert, wenn man damit korrekt umgeht.

      Unsere heutige Zeit hat verlernt, mit der Unvollkommenheit des Menschen und seinen Fehlern korrekt umzugehen: mit der Einsicht in diese Tatsache, und mit der Möglichkeit der Umkehr.

    • Ingrid Bittner
      26. November 2014 11:24

      Frau Rohrer braucht immer wen, auf den sie speziell hinhackt. Dr. Haider ist ihr abhanden gekommen und jetzt ist es eben Frau Dr. Nachbauer. Objektiven Journalismus kennt die Dame sowieso nicht, das ist ja seit vielen, vielen Jahren mhr als bekannt, oder?

    • Gandalf
      26. November 2014 13:00

      Anneliese Rohrer bietet doch nur mehr ein (unfreiwilliges) Kabarettprogramm, bei dem halt hie und da die blanke Mißgunst durchkommt - eine, die nicht bemerkt hat, wann ihre Zeit zu gehen gekommen war. Vergessen wir sie.

    • ludus
      26. November 2014 15:16

      Zu Anneliese Rohrer passt ja sehr gut, dass sie ausgerechnet mit Erhard Busek eine Tochter hat - soweit das Gerücht.

    • keinVPsuderant
      26. November 2014 17:05

      @ludus, ich kann beide (Busek&Rohre) nicht leiden, aber Gerüchte in die Welt setzen/verbreiten? geht gar nicht!!

    • Ambra
      26. November 2014 23:23

      Pumuckl: ****** !! Bewundernswert, wie Dr.Nachbaur in dieser Zentrum Sendung die Haltung bewahrte und sachlich blieb. Hr Füssi wollte wohl selbst gerne Stronach-Berater werden, um an das Geld heranzukommen -anders sind seine hasserfüllten und teils dummen niveaulosen Kommentare nicht zu verstehen. Und Frau Thurnher's Präpotenz wird immer unerträglicher.

    • Helmut Oswald
      27. November 2014 11:27

      @ Pumuckl

      Auch wenn es Mode geworden ist, nach Verschwörungen zum Nachteil der FPÖ zu suchen, so einfach ist das nicht. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, so sind sie selbst ja nicht Mitglied einer Partei (vielleicht irre ich darin auch, aber ich mag mich erinnern, einmal Derartiges von Ihnen gehört zu haben). Daß erhebliche Wählerschichten, die einmal zum klassischen Potential und teils zur Stammwählerschaft der FPÖ zählten heute sich irgendwo zwischen BZÖ (hat sich erledigt), TS (in Abwicklung befindlich) und der rasant wachsenden Nichtwählerschaft bewegen ist nicht Ergebnis taktischer Winkelzüge oder internationaler Verschwörungen, sondern Begabungs- und Empathiemangel der freiheitlichen Kader und zwar jener an der Basis und jener an der Spitze. Es wird eben auf Dauer nicht reichen, nichts zu tun und abzuwarten, daß die Systemparteien kraft ideologischer Verblendung gepaart mit schierer Unfähigkeit das Land ins Chaos stürzen um dann als einzige verbleibende Wahlpartei den Bürgern das Angebot des Tages nach Beliebigkeit zu unterbreiten. Diese Partei verpflichtet sich zu nichts, ausser sich von den Systemparteien zu unterscheiden. Mit der - innerparteilich vollkommen folgenlos gebliebenen - Teilnahme an der Telekom Korruption (wie auch die Grünen) hat sie sich als ununterscheidbar zu den Biedermännern und Handaufhaltern der GroKo erwiesen. Nur weniger Gelegenheit zur Bereicherung zu haben und sich deshalb schon zum Saubermacher der Nation zu stilisieren, wird nicht reichen. Mit dem Einzug in die Ämter kommt unausweichlich, daß diese durch Ein- und Umfärbung zu Versorgungsposten der niederen Kader degenerieren werden - und ohne Beutemachen halten die nicht durch, davon kann sich jeder dadurch überzeugen, der sich der Mühe unterzieht, die Parteikader aus persönlicher Anschauung zu prüfen. Deren politischer Bildungszustand hinsichtlich der Ideengeschichte des Dritten Lagers, der politischen Grundwerte und einfachster politischer Zusammenhänge ist ein Notstandsgebiet. Was soll da viel besser werden, wenn die Drankommen, wenn ich jetzt schon das Gejammere höre von der politischen Verfolgung. Ausser Exzessen des Selbstmitleids kommt ja keine Botschaft rüber - und sich noch immer an die Neutralität zu klammern, obwohl wir längst eine europaweite neue und kontinentalorientierte sicherheits- und wirtschaftspolitische Bündnsispolitik bräuchten um amoklaufenden und nach Krieg schreienden Atlantikern und deren internationalen Finanzsaboteueren endlich das Handwerk legen zu können, hat dort offenbar auch niemand kapiert. Die F haben keine politischen Angebote, nicht einmal in ihrer Kernkompetenz, der Migrations- und Ausländerpolitik. Was soll sich dann auch schon groß ändern, wenn sich die dann vor Sanktionen fürchten oder vor ein paar tausend, aus ganz Europa zusammengekratzten Grünkommunisten die gegen einen Ball Randale machen den Schwanz einziehen, anstatt diese marodierende Pack von der Strasse zu fegen, wie Unrat. Und das heute der F der Gemeindebau wichtiger ist, als sein mittelständischen Kernwähler ist keine Verschwörung, sondern eine Tatsache. Nun denn, dann weiter so. Aber bitte uns nicht Einreden, dahinter stünden finstere Mächte und perfide Verschwörungen.

    • F.V. (kein Partner)
      28. November 2014 18:57

      Herr Oswald,

      bedauerlicherweise haben Sie in fast allen Punkten recht.

      Was sollte sich ändern, wenn statt einem 8-klassigen Volxschüler ein weiterer geistiger Taglöhner BK würde? Sprüche klopfen kann er zwar, aber er hat weder (politische) Bildung, noch Charakter und meint mit seiner "Jerusalem-Erklärung" sich bei den Juden anbiedern zu können, oder nach "allen Seiten offen sein zu müssen", indem er auch den Besuch des "Life-Balls" damit rechtfertigte.

      Die verachten ihn bestenfalls und benützen ihn, aber zu ihren Konditionen.

      H Che ist nur eine taube Nuß.

  15. Ingrid Bittner
    26. November 2014 09:27

    "Er war einfach schlecht beraten" meint AU (ich teile meist seine Meinung), das meine ich aber überhaupt nicht. Der alte Mann könnte sich die besten Berater der Welt leisten und hat wahrscheinlich auch etliche engagiert. Aber bitte welcher Berater kann und will längere Zeit für den alten Sturkopf arbeiten?? Da muss man schon als Berater nur geldgeil sein, um den auszuhalten. Wenn man aber Erfolg sehen will, dann ist es nicht machbar - weil der alte Sturkopf ist doch beratungsresistent.
    Er mag ja seinen wirtschaftlichen Erfolg gehabt haben, die Methoden sind für österreichische Verhältnisse aber sowieso mehr als fragwürdig. Ich glaube nicht, dass er in Österreich hätte schaffen können, was er in Canada geschafft hat. Man denke nur an seine Einstellung zur Gewerkschaft. Und dass er das Parlament b zw. den Staat insgesamt auch mit einer Firma gleichgesetzt hat, hat er doch mehrmals schrecklich erkennen lassen. Ein Parlament funktioniert nun einmal anders, aber ich glaube, das hat er bis heute nicht erkannt, dass es da auch gewisse Regeln gibt, die einzuhalten sind.
    Mich hat sowieso gewundert, wie Frau Dr. Nachbaur es immer wieder versucht hat,
    geradezubiegen, was der alte Sturkopf wieder verbockt hat. Allein wenn ich an den Sager mit der Todesstrafe denke! Ich glaube, ich wäre ausgestiegen und hätte gesagt, danke, das war's
    Ich gebe aber zu, dass ich schon lange Vorbehalte gegen Stronach hatte und habe.
    Die sind daraus begründet, wie die Zerschlagung der ehemaligen Steyr Daimler Puch AG erfolgt ist.
    Seine Mandatare sind sicher nicht besser oder schlechter wie die andrer Parteien, es gibt überall solche und solche. Und wo Menschen arbeiten passieren Fehler - es kommt nur darauf an, wie man damit umgeht. Und das ist schwierig für eine neue
    Partei, die am Gängelband eine alten Sturkopfs hängt. Die Mandatare sind sicher - zumindest größtenteils - lernfähig und lernwillig, der Altersstarrsinn aber bleibt oder wird vielleicht sogar noch ärger.

    • fewe (kein Partner)
      27. November 2014 17:21

      Stronach wurde schon vor etwa 30 Jahren, als er nach Österreich gekommen ist als seltsam bezeichnet. Jetzt tut man sich halt noch leichter damit, weil er auch älter ist. Er hat auch hier sehr viel weitergebracht. Wohl mehr als jene, die sich über ihn lustig machen.

      Ein paar solcher Leute mit "fragwürdigen Methoden" und Österr. hätte keine Arbeitslosigkeit.

      Jemand, der aus dem Nichts ein Unternehmen mit 150.000 Mitarbeitern aufgebaut hat, hat in der Hauptsache Dinge getan, wovon ihm abgeraten wurde oder die nie funktionieren können. Ansonsten gäbe es ja massenhaft solche Erfolge. Es ist dann schwierig, zu glauben, es nicht selbst besser zu wissen. Das hat mit Altersstarrsinn nichts zu tun.

    • F.V. (kein Partner)
      03. Dezember 2014 10:07

      fewe,

      mein Sohn, der ab und zu auch zu solchen Veranstaltungen gehen muß, bei denen sich die GF und Manager seiner Branche treffen und von „Beratern coachen“ (= mit dem neusten schwachsinnigen Vokabular indoktrinieren) lassen, erzählte mir:

      Einer dieser Yuppies dozierte, daß es heute nicht mehr um Leistung, sondern nur noch um Erfolg ginge.

      Einzig mein Sohn widersprach diesem Unsinn und merkte an, daß Leistung und Erfolg wohl zusammen gehören und ohne Leistung kein Erfolg zustande käme.

      Die Yuppy-Antwort: Das sei „gestrige“ Ansicht, die heutige Dscheration Hu (Generation „Who“ – was immer das sein soll) habe auf Leistung keinen Bock, ihr ginge es nur um Erfolg und „Selbstverwirklichung“.

      Diese Maden im Speck, die einem unfähigen Management mit alljährlich neuen modischen Scheinbegriffen die Ohren vollblasen, machen mit solchen „Seminaren“, „Mitarbeiter- und Management-Trainig“, „Coaching“, etc. viel Geld. Daß viele Firmen trotzdem einigermaßen funktionieren liegt wohl daran, daß sie gegen diesen Unsinn ohnedies beratungsresitent sind.

      Da Leistung eine Funktion von Wollen und Können ist, also auch Wissen und Befähigung notwendig voraussetzen, ist für mich immer hinreichend und notwendig erwiesen, daß das Nichtvorhandensein dieser Voraussetzungen auch keinen Erfolg haben kann.

      Aus diesem Grund hatte und habe ich Zweifel an der Frank-Stronach-story vom amerikanischen „Tellerwäscher zum Millionär“ und vermute hinter dieser Hollywoodgeschichte andere Fädenzieher. Die sich sprachlich ausdrückende Unfähigkeit zum sinnerfassenden Verstehen und Sich-Ausdrücken lassen gar keine anderen Schlüsse zu.

  16. brechstange
    26. November 2014 08:53

    Wir sind gegen die Gesamtschule und Stronach ist weiter mit an Bord.

    Stronach ist ein Wirtschaftsmensch, der auch korrigiert, wenn es notwendig ist und nicht blindlings gegen die Wand läuft wie unsere Systemparteien tun.

  17. simplicissimus
    26. November 2014 05:26

    Team Stronach ist Team Stronach und Stronach hat es durch seine (anfangs recht guten) Auftritte und durch sein Geld zum Team Stronach gemacht.
    Was ist das Team Stronach ohne Stronach?

    • machmuss verschiebnix
      27. November 2014 20:15

      Am besten wohl "Team Nachbaur" - das Mädl hat was drauf und ging bisher mMn aus
      allen Diskusions-Runden als die Sachorientierteste von allen hervor.
      Es imponiert mir, wenn jemand ohne die Faktenlage kurz und bündig auf den Punkt bringt,
      anstatt - wie die meisten Sozis - solange herumlabert, bis keiner mehr weiß, worum es
      eigentlich ging.

  18. Riese35
    26. November 2014 02:10

    Wirklich aufgefallen und im Gedächtnis hängengeblieben sind vom TS eh nicht viele: neben Nachbaur sind mir vor allem Prim. Marcus Franz und Georg Vetter in Erinnerung. Und die habe ich positiv in Erinnerung. Die sind keine Partei Hopper.

    Und dann ist noch Lugar 2x aufgefallen:
    - einmal vor der Wahl
    - jetzt zur Klärung der Frage, ob Dr. Nachbaur ausgetreten wäre.
    Auf ihn triff das Gesagte zu. Inhaltlich fehlt mir eine klare Artikulation seiner Ansichten. Das Zujubeln dem Gesamtschulkonzept der Industrie reicht mir aber, daß er für mich unwählbar ist. Ebenso sein jetziges, öffentliches, penetrantes Herumreiten auf der Frage, ob Dr. Nachbaur ausgetreten wäre. Das soll er nicht uns via Fernsehen, sondern Dr. Nachbaur direkt fragen.

    Das war's dann auch schon. Die anderen sind medial nicht präsent. Den Gründer selbst rechne ich erst gar nicht dazu, denn der ist meist eh nicht da, und wenn, dann sollte er eher im Simpl auftreten.

    • Pumuckl
      26. November 2014 11:22

      Ausgerechnet dieser nichtssagende Lugar maßt sich an, dem Parteiaustritt von Frau Dr. Nachbaur eine MORALISCHE DIMENSION zu geben.

    • Riese35
      26. November 2014 12:17

      @Pumuckl: Wenn das, was nachträglich über Dr. Nachbaurs angebliches "Austrittsschreiben" bekannt geworden ist, alles ist, dann ist der Ballawatsch erst durch Lugars Auftreten entstanden. Was ich von Dr. Nachbaur gelesen habe, war mehr als klar formuliert. Und der öffentliche Wind ist offenbar durch Lugars Interpretationen entstanden, der daraus eine Phantomsituation konstruiert hat.

      Natürlich war in Nachbaurs Schreiben nicht alles Klärungswürdige geklärt. Aber das, was noch zu klären war, war eine rein TS-interne Angelegenheit, die auch in diesem Rahmen hätte geklärt und die Öffentlichkeit erst über die Ergebnisse informiert werden sollen.





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