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Junckers Taschenspielertrick

Der Trick ist so mies, dass er eines Faymanns würdig wäre – jedoch ist dieser selber voll darauf hereingefallen.

Trickmeister ist EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Dieser hatte wochenlang Europa in die Erwartung gewiegt, dass er mit Investitionen von 300 Milliarden Euro die darniederliegende Konjunktur noch einmal beleben könnte. Zwar wusste niemand, woher Juncker eigentlich so viel Geld hernehmen wollte, zwar glauben nur noch altmarxistische Politiker an eine magische Zauberwirkung zusätzlicher Staatsschulden. Aber schon waren die europäischen Faymanns gierig dabei, nach diesem nicht vorhandenen Geld zu greifen.

Allein aus Österreich meldeten sie 28 Milliarden Euro an Wünschen an. Dann ließ Juncker freilich die Katze aus dem Sack: Es gibt nur 21 Milliarden Euro, für ganz Europa; und die werden über drei Jahre gestreckt. Plumps, fallen da jetzt die Möchtegern-Profiteure vom Sessel und um ihre Pläne um.

Junckers Trick: Er behauptet einfach, dass es eine 15fache Hebelwirkung solcher öffentlicher Investitionen gebe, weil dann auch die Privatwirtschaft mehr investieren würde. Dabei zeigen in Wahrheit immer mehr Berechnungen, dass es nicht einmal eine Verdoppelung durch einen solchen Hebel gebe. In Zeiten großer, leerstehender Kapazitäten – wie derzeit – bleiben diese Staatsgelder sogar völlig wirkungslos.

Damit hat Juncker einen Taschenspielertrick unglaublichen Ausmaßes versucht, für den man auf der Mariahilferstraße von der Polizei festgenommen würde (wenn sie einen erwischt). In der hohen Politik sind solche Tricks aber offenbar part of the game. Jetzt muss freilich noch Faymann rasch vor dem zum Schicksalsspiel hochgejubelten Parteitag dafür sorgen, wie er von seinem Traum-Baum voller Investitions-Milliarden für Österreich rasch wieder herunterkommt. Diese Milliarden hätten ja dem Land und vor allem der SPÖ jede Reform-Anstrengung ersparen sollen. Reformen gefährden aber sozialistische Parteitags-Mehrheiten und sind daher zu Gift erklärt worden.

 

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alle Kommentare

  1. Maria (kein Partner)

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  7. McErdal (kein Partner)

    Der Staat muß nur genügend Geld den Arbeitern, kleinen Angestellten, Pensionisten, Rentnern, Arbeitslosen zur Verfügung stellen und schon funktioniert die Sache. Der Geldfluß muß gegeben sein !! Nicht irgendwelche Gierschläuche, welche Geld horten - das Geld muß ausgegeben werden - Bedarf danach gibt es genug !!! Alle Politiker wissen das - die verantwortliche Regierung aber sorgt dafür - daß die Geldmenge geringer wird - ein hervorragendes Steuerungsinstrument !!!
    Der Kreislauf des Geldes muß in Fluß gehalten werden !
    Die "Jungen" gegen die "Alten" (Rentner, Pensionisten,Arbeitslose) auszuspielen ist das unanständigste das mir je untergekommen ist !!!



  8. Bergfux (kein Partner)

    Faymann wird mit Juncker mit-hebeln, das hat er doch immer gemacht, einfach Inserate schalten lassen und b.... mit-grinsen.



  9. Tik Tak (kein Partner)

    Dennoch muß man Juncker zumindest zu Gute halten, daß er von Anfang an gesagt hat, daß die EU dieses Geld gar nicht hat und nur einen sehr kleinen Teil selber beisteuern kann.
    Um diese kleine aber wichtige Sache mit der korrekten Wiedergabe sollte man nicht herumkommen, selbst dann noch, wenn man Juncker nicht mag.

    Es war allerdings bezeichnend, wie rasch auch die EUR 300 Mrd. mehrfach verplant waren.

    Was den Sozialisten immer zu rasch ausgeht , ist das Geld der anderen.

    M. Thatcher

    Oder, wie gestern zur Migrationspolitik der EU gehört:

    Den Sozialisten ist diesmal nicht nur das Geld der anderen sondern sogar die Geduld und Toleranz der betroffenen Bevölkerung ausgegangen.



  10. lternativlos (kein Partner)

    Politik ist eine große Kunst. Man muss die Menschen überzeugen, dafür zu bezahlen, dass man sie bestiehlt.

    Andrzey Majewski



    • Alternativlos (kein Partner)

      Zitat von Peer Steinbrück

      "In Wirklichkeit haben wir Europa reduziert auf das Treffen mehr oder weniger alter Männer plus einer Frau."

    • Alternativlos (kein Partner)

      "Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst."
      (Platon 427-347 v. Chr.)

    • Alternativlos (kein Partner)

      "Ich habe aufgehört, Politiker als Huren zu bezeichnen. Aus Rücksicht auf die Huren."
      Henryk Broder

    • Erythrozyt (kein Partner)

      HINTER DER TROMMEL TROTTEN DIE KÄLBER
      DAS FELL FÜR DIE TROMMEL, DAS LIEFERN SIE SELBER
      BRECHT

  11. Dr. Knölge (kein Partner)

    Die Lügen begannen schon damit, daß uns Wählern vor der Europawahl erklärt wurde, wir würden entscheiden, ob Junker oder Schulz an die Spitze kommen. Nach der Wahl wurde Junker dann installiert, Schulz wurde "entschädigt", wofür auch immer, und wer die Fäden dabei zog, ist nicht klar erkennbar.
    Junker ist nicht allein, er tut nur, was allzu viele Politiker tun: er lügt. Seine Äußerung zu der 15-fachen Wirkung kann man nicht mehr als Meinung abtun. Politiker lügen inzwischen mit solch einer unfaßbaren Dreistigkeit, daß nicht nur mir Zweifel an der demokratischen Gesinnung der Akteure kommen. Das ist nicht mehr weit entfernt von der Arroganz von Diktatoren und funktioniert dank der Medien.



  12. Collector

    Es ist leider kein "Taschenspielertrick"! Eher der Trick des Chefs eines Drogenrings.

    Junker gründet, ählilch wie das ja unter seiner Ägyde noch als Chef der Eurozone geschah, einen einfch einen neuen Fonds. Statt EFSF oder ESM gibt er ihm diesem neuen "Vehikel" den Namen "European Fond for Stratic Investment" (EFSI). Genau wie bei den Vorgängerfonds haften wir Steuerzahler via EU-Budget auch für diesen neuen Fonds.

    Das Ganze ist eine große Augenauswischerei, durch die wiederum die Pleitestaaten an den Tropf des billigen Geldes gehängt werden.

    Von Seriosität ist hier keine Spur (deshalb fallen ja auch die Medien und die EU-Abgeordenten drauf rein). An sich gibt es bereits eine Europäischen Investitionsbank (Herr Molterer genießt dort sein Gnadenbrot), über die Gelder für Projekte vermittelt werden. Eine weitere Bank oder einen weiteren Fonds braucht es nicht. Punkt. Aber erklären sie das einmal einem geld-drogensüchtigen Politiker! Sie werden alle zustimmen und die Abgeordneten werden es wieder abnicken.



  13. Le Monde

    Die letzten Tage waren in der Tat für jeden aufrichtigen Bürgerlichen eine Tortur. Der Papst im EU-Parlament spricht sich für noch mehr illegale Immigration aus; Franziskus will einen Dialog mit dem IS (wie naiv ist dieser Mensch eigentlich?).

    Die deutsche Regierung beschließt eine Feminismusquote für Aufsichtsräte und in Österreich haben wir so und so keine Probleme, weil dieses Land ja so exzellent aufgestellt ist, wenn man das unwissende Schattenkabinett Faymanns hört. Schaut man in heimische Zeitungen oder gar in den Staatsfunk, dann müsste man eigentlich schon längst dieses Land (noch besser: Europa) verlassen!

    Die Strafzinsen für Spareinlagen sind schon in Lauerstellung und die Sozialismusjugend will eine Enteignung der Wohnungsbesitzer mit Zustimmung des (kranken) Bürgermeisters und seiner grünen Marxisten!

    Der Abstieg ist nicht mehr aufzuhalten! Das Ende naht! Es muss einfach kommen!



  14. Anton Volpini

    Der eitle Selbstdarsteller Juncker ist mit diesem Ansatz der selbe Planwirtschaftler, wie alle bekennenden Marxisten, selbstdeklarierten NGOs , und sonstigen Personen, die ständig vom Neoliberalismus schwafeln, und damit ihre wirtschaftliche Orientierungslosigkeit bekennen.

    Wir müssen zur Kenntnis nehmen, daß wir von Planwirtschaftlern beherrscht werden.
    Das müssen wir so lange zur Kenntnis nehmen, bis das Unvermeidliche der Planwirtschaft eintritt.

    Der totale Zusammenbruch!

    Das gilt sowohl für für den menschenverachtenden Marxismus, wie auch dem menschenverachtenden Finanzkapitalismus.



    • Xymmachos

      MARXISMUS, FINANZKAPITALISMUS, => tertium non datur?

    • Anton Volpini

      Doch, doch, Xymmachos, es gibt die dritte Möglichkeit.... den dritten Weg.
      Es ist der Weg der Vernunft und Ausgeglichenheit, der freien Wirtschaft mit Märkten, in denen der Staat sowenig wie möglich interveniert. Einen Staat, der sich auf seine Kernaufgaben konzentriert, wie innere und äußere Sicherheit, Erhaltung der Rechtsstaatlich durch Respekt vor dem Eigentum und funktionierender Justiz, sowie einer Legislative, die sich aufs Wesentliche beschränkt.
      Es ist der Weg, wo die Familie einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert hat, wo Wirtschaftstreibende geachtet und Politiker kurz gehalten werden.

      Dort und nur dort kann sich Meinungsfreiheit, Kreativität und Prosperität entwickeln!

    • Sensenmann

      @ Anton Volpini
      Volltreffer! Danke für die perfekte Definition des liberalen Staates!

      Freie Menschen, freie Märkte, freie Meinung.

      Ich komme bald, ihr goldnen Kinder....

    • Francois Villon (kein Partner)

      In Wahrheit geht es um den sittlichen Staat.

      Man muß sich nur klar werden, daß im „liberalen“ (= individualistischen) Paradigma die Freiheit der höchste Wert ist, im ganzheitlichen (= universalistischen) die Gerechtigkeit.

      Erreichen kann man beides aber nur in einem Gemeinwesen, daß auf christlicher Grundlage aufgebaut ist. Ohne diese weder das eine noch andre. Das heutige Geschwätz über diese Fragen muß man nicht für bare Münze nehmen (Ausnahmen, wie F. Romig zum Beispiel, natürlich ausgenommen; aber er und andere seines Formats beziehen sich ja durchwegs auf die alten Denker und die philosophia perrenis). Wesentliches und Grundsätzliches ist ja von älteren Autoren längst gesagt worden.

      Um sich zu orientieren sind zu empfehlen: Donoso Cortes, Essay über den Katholizismus, den Liberalismus und den Sozialismus, oder J. J. Kindt-Kiefer, Fundamentalstruktur des Staates, und natürlich immer auch Carl Schmitts gesamtes Werk.

      Das ganze mechanistische und pseudo-ökonomische Blah-blah ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht, und es ist schade um die Zeit, sich damit zu befassen. Zur „Feind“-Aufklärung genügen ein, zwei,... Autoren, der Rest ist Variation des Gleichen.

      Ein Staat wird aus einer Vielheit konstituierender Prinzipien – den „obersten Werten“ – gebildet, außerhalb derer weder ein Verstehen noch die Existenz des Staates möglich ist.

      Das Prinzip, auf das der Staat in erster Linie hinzielt ist der F r i e d e. Und zwar innerhalb als auch im Verhältnis zu andern Staaten.

      Wo Krieg wütet herrscht das C h a o s, die Vernichtung der O r d n u n g, die aber dem obersten Prinzip, dem Frieden, seine nähere Bestimmung gibt. Sie ist das Grenzsystem das die Aktivitäten einzelner wie auch von Gruppen limitiert und reguliert.

      Wo Krieg und Chaos herrschen, also Leidenschaften und Triebe sich austoben, herrscht I l l u s i o n. Das Prinzip das ihr entgegentritt ist die L e g i t i m i t ä t der Macht(-wirklichkeit).
      Wo K r i e g zwischen Einzelnen, Gruppen oder Mächten geführt, die Ordnung vernichtet wird, stellt sich als Folge die A r m u t ein. Mit dem F r i e d e n wird daher die materielle O r d n u n g des Staatsganzen und damit die W o h l f a h r t beabsichtigt. Diese ist nicht von der Einzelexistenz des Bürgers losgelöst, weil eine Wohlfahrt bei der der Einzelne auf Dauer der äußersten Not ausgesetzt ist, eine Fiktion wäre. A l l g e m e i n e s und e i n z e l n e s Wohl stehen in einem dialektischen Verhältnis, und ohne identisch zu sein, hat das eine Sinn und Möglichkeit nur durch das andere._

      Dies erinnert an – weitgehend – völlig idente Grundsätze der Staatsphilosophie des schon erwähnten Clemens Wenzel Fürst Metternich, die er in seinem Politischen Testament (Karolinger Verlag) dargelegt hatte:

      Er sei ein Mann der w a h r e n Freiheit (im Gegensatz zu jener, die als P a r o l e für andere politische Absichten vorangetragen würde), aber diese sei nicht ein Ausgangspunkt, sondern der E n d-(oder A n k u n f t s-)punkt. Der A u s g a n g s punkt sei die O r d n u n g, welche die Voraussetzung für einen ruhigen (= gleichmäßigen) Gang der Dinge und der Entwicklung des Staates ist, auf der allein der Kredit beruhe; d.h. mit anderen Worten, die allein zu wirtschaftlicher Prosperität (= Wohlfahrt) führe.

      "... Eine Erwägung, welche (man) gewöhnlich außer Acht läßt und die in ihren Folgen dennoch zu den gewichtigsten gehört, ist die des Unterschiedes, welcher sich praktisch in Staaten wie im Leben der Individuen zwischen dem Vorschreiten der Dinge in gemessenem Gange und in Sprüngen ergibt. In ersteren entwickeln sich die Bedingungen in einer logischen naturgerechten Konsequenz, während letztere den Zusammenhang unter diesen Bedingungen zerreißen. Alles in der Natur verfolgt den Weg der Entwicklung, des Aneinanderreihens der Sachen; bei solchem Gange allein ist das Ausscheiden der schlechten Stoffe und die Ausbildung der guten denkbar. Sprungweise Übergänge bedingen stets neue Schöpfungen, und schaffen können die Menschen - Nichts. ...."

      Zum Wesen des Staates noch eine Bemerkung: Was mit der Materie rezipiert wird, wird nicht vom Material sondern vom Ziel her sinnvoll. Das Ziel (in Bezug auf die „Materie“) macht das Wesen des Staates aus.

      Wie auch ein Kunstwerk nicht von dem Material, aus dem es gemacht wurde, verständlich wird, - oder man meint etwas anderes als die Kunst -, ebensowenig kann man das Wesen des Staates von seiner Materialität - z.B. der Wirtschaft – her erschließen. Dieses (Wesen) wird erst vom „Sinn des Ganzen“ her verstehbar.

      Es hat aber den Anschein, als ob heute die Politik nur noch aus dem Ökonomischen Kalkül bestünde. Aber das ist eben fundamental falsch.

  15. Rosi

    Das ist arg, wobei ich doch einen wesentlichen Zusammenhang mit dem miesen Niveau in Schulen vermute.
    ... und mit der erschreckenden Tatsache, daß sogar kleine Schulkinder das Gratisblattl 'heute' auf dem Weg zur Schule konsumieren.
    Was da 'drin steht, wird aber weder die Menschheit - noch die Österreicher - auch nur einen Millimeter weiterbrigen, eher das Gegenteil ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.



  16. fenstergucker

    Juncker hat sich offensichtlich die Genossen als Vorbild genommen, denn bei denen sind Taschenspielertricks systemimmanent.

    Siehe auch:

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2681448/

    Was heißt außerdem "350 Millionen Euro übersteigen", wenn weiter unten bereits von weiteren 32 Mio, 150 Mio usw. berichtet wird.

    Wäre das eine Berichterstattung über Schwarz-Blau oder FPÖ bzw. BZÖ würde in der Berichterstattung bereits mit 1 Milliarde Schaden operiert, wetten?

    So oder so, das war jedenfalls ein teures Abenteuer mit der SPÖ-Burgstaller.



    • F.V. (kein Partner)

      Salzburg hat ja die Dimension des Linzer Swaps mit der BAWAG.

      Wie ich kürzlich anmerkte scheint der Prozeß gegen die BAWAG bereits verloren, nachdem der Richter die Falschaussage Mayrs und anderer "Organe" der Stadt Linz "aufgeblattelt" hatte.

      Mach in Summe ca. eine Milliarde. Ist aber wohl nur die Spitze des Eisbergs.

  17. Josef Maierhofer

    Ich kenne einen Firmenchef, der mir gesagt hat, ich hatte in meinem Firmenleben noch nie Schulden, so was mache ich nicht.

    Ich bin auch so, nur keine Abhängigkeiten, nur keine Schulden.

    Wer eine solche Mentalität aufbringen kann, dem kann ich gratulieren.

    Wir müssen doch nicht zu 20% Umsatzsteuer, 27% Sozialversicherung, 42% Einkommensteuer noch zusätzlich etwa 10% Kreditzinsen kalkulieren.

    Ich kann nicht verstehen, dass man Schulden mit weiteren Schulden bezahlt und diese Todesspirale überhaupt betritt.



  18. brechstange

    Das untote Team Stronach versus den Zombie EU.

    Hängt das Bashing des TS ua auch damit zusammen? Man höre die Europastunde im Parlament. Ich denke, wir leben in einem ordentlichen Ablenkungsmanöver, dass die Medien hier spielen.



  19. Brigitte Imb

    Nachdem "Lux-Leaks" bekannt geworden ist, titelten die Medien ähnlich wie "Juncker gegen das Großkapital", od. "EU-Kommissionspräsident Juncker kontert die Vorwürfe wegen luxemburgischer Steuergeschenke mit der Forderung nach mehr Europa".....quaquaqua....
    Ich habe dazu keinen einzigen Artikel über diesen Herrn aus den SM gelesen, denn - s. "Pumuckl" - es wird ohnehin nur GELOGEN, daß sich die Balken biegen.

    Juncker wird die EU AUSHEBELN.



    • Lot

      Sie irren, Frau Imb. Vorher gibt es Krieg! Den "kalten" mit ein paar "heißen" Einschüssen haben wir ja schon.

  20. dssm

    Abwarten! Bisher gab es nur Hinweise. Es könnte durchaus sein, daß da die Kommission ein paar Phantastillionen hergibt, dann die EIB irgend welche Garantien, womit die Investmentbanker wieder schöne Gewinne auf Kosten der Steuerzahler einfahren können, dann könnte es noch sein, daß aus dem ESM (welcher ja auch bekanntlich nicht wirklich 'gefüllt' ist) auch noch Geld kommt.

    Man darf dabei nicht übersehen, daß dies der EZB die wunderbare Gelegenheit gäbe, die frisch erzeugten Phantastillionen unter die Leute zu bringen. Wer hofft hier nur einen billigen Trick vorzufinden, könnte sehr böse aufwachen.



  21. Wolfgang Bauer

    Na, ja, der Hebel ist weit zu hoch gegriffen. Aber grundsätzlich scheinen mir öffentliche Haftungen für Investitionskredite an Mittelbetriebe nicht so dumm. Denn zugleich werden ja bekanntlich die Banken durch zyklisch kontraproduktive Regelungen vom Kommerzgeschäft abgehalten. KMU kriegen ja fast keine Finanzierungen mehr.



    • dssm

      @Wolfgang Bauer
      KMUs wird das Geld nachgeworfen. Inzwischen rufen bei uns 'wildfremde' Banker an um irgenwelche 'Programme' vorzustellen - einfach nur krank. Unsere Hausbank will jeden Rahmen weiterverlängern, obwohl wir diese nie brauchen, die reden sich den Mund fusselig. Ich bin wirklich schon lange Unternehmer, aber so leicht ist man noch nie an Fremdkapital gekommen!

    • Camilla

      @dssm
      Sie erinnern sich an Karl Farkas?
      "Sie können jeden Kredit bekommen, Sie müssen nur nachweisen, daß Sie ihn nicht brauchen"

    • dssm

      @Camilla
      Die Banken schwimmen im Geld. Leider gibt es gesetzlichen Regeln wie eine Bank mit dem Geld fremder Leute umzugehen hat. An maßlos überschuldete Betriebe wird logischer weise nichts gegeben, das war aber schon immer so.
      Ein Betrieb wird zum Zombie, wenn er Schulden hat, aber keine Abschreibemöglichkeiten mehr. Sprich die Rückzahlung aus versteuerten Gewinnen erfolgen muss. Und Zombies sind bekanntlich lebende Tote.

  22. Pumuckl

    " WENN ES ERNST WIRD, MUSS MAN LÜGEN " empfiehlt uns doch Jean Claude Juncker.

    Er hat eben am Beginn seiner Amtszeit wieder mal gelogen.

    Mit dem neuen Präsidenten der EU - Kommission sicheren Schrittes zum großen Crash, wie er uns das schon lange selber angekündigt hat: " . . . Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt "







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