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FN 704: „Profil“, Fakten, Stimmungsmache

Wie von Linksmedien sogar eindeutige Fakten verdreht und zur Stimmungsmache verwendet werden. Wobei das selbst in einem Nachruf auf Heinrich Treichl geschieht.

Ich nehme das „Profil“ kaum noch zur Hand (der „Spiegel“ etwa ist ja trotz seiner deutschen Herkunft und seiner mehrheitlich eher linksgestrickten Redaktion ungefähr fünfhundert Mal interessanter); aber kaum tu ich es doch, stoße ich auf unglaubliche Faktenverdrehungen. Wie das ein Blatt der linken Medienfront konkret macht, sei einmal an einem konkreten Beispiel aufgezeigt. Dort steht aus der Feder des „Profil“-Veteranen Peter Michael Lingens: „Nach ihm (Treichl) hat der Einfluss der SPÖ die CA zuerst mit der Länderbank und der Zentralsparkasse verschmolzen, ehe sie unter Wolfgang Schüssel von der größten österreichischen zu einer italienischen Bank geworden ist.“ Die wirklichen Fakten: Erstens hat die zur Bank Austria umbenannte Zentralsparkasse der Gemeinde Wien zuerst(!!) die Länderbank und dann viel später die Creditanstalt geschnupft; zweitens war es dann die Gemeinde Wien(!!), die als Eigentümerin(!!) dieses Bank-Austria-Konglomerat an eine bayrische(!!) Bank verkauft hat, die dann später weiter an eine italienische Bank ging. Gewiss: Manche Details können im Rückblick schon durcheinander geraten. Aber dass das „Profil“ diesen dramatischen Ausverkauf dann auch noch Wolfgang Schüssel(!!) in die Schuhe schiebt und nie auch nur indirekt den wahren Täter – einen gewissen Michael Häupl – nennt, macht selbst bei einem Veteranenklub ehemaliger Arbeiterzeitungs-Redakteure sprachlos. Denn Schüssel hatte in den 90er Jahren sogar vehement – wenn auch vergeblich – dagegen gekämpft, dass die CA an die Gemeinde-Wien-Bank geht. Er wurde jedoch damals in der Regierung von der SPÖ ausgetrickst.

Solcherart wird im „Profil“ die Wahrheit nicht nur ignoriert, sondern eiskalt, ganz im im Stil vieler SPÖ-Spins, die die Schüssel-Jahre zu diskreditieren versuchen, ins Gegenteil verkehrt.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2014 18:22

    Als Zeitzeuge ist man irgendwie fassungslos über so viel Chuzpe.

    Ein anderer Fall, diesmal aus der pc-Ecke: Der ORF Reporter Fritz hat unlängst von den Berliner Mauerfallfeiern berichtet. Am Ende hat er mit sauertöpfischem G'schau in etwa von sich gegeben: 'Dass es jetzt wieder eine andere Mauer - diesmal um Europa - gibt, wurde hier in Berlin ausgeblendet.'
    So ein unpassender Unsinn! Aber es bleibt wieder etwas hängen in der "Crowd-Intelligenz". Fragt sich nur, was der Herr Fritz machen wird, wenn in seiner Bleibe einige Schwarzafrikaner anklopfen und Einlass fordern.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2014 19:23

    Aldous Huxley hat in Santa Barbara eine unglaubliche Rede gehalten.
    Darin hat er den Unterschied erklärt, der die Diktatur zwischen Georges Orwells 1984 und seinem Brave New World begründet.

    George Orwell war von Stalins Gewaltdiktatur geleitet und hat das Hitlerregime gerade miterlebt. Seine Darstellung fußt auf Dikatur durch physische Gewalt.

    Aldous Huxley hat sein Brave New World etwa 15 Jahre früher geschrieben, und stand noch nicht unter dem Eindruck dieser Terrorregimes. Daher hat er seine Darstellung von Massenbeherrschung in diktatorischen Regimen nicht auf physische Gewalt aufgebaut, sondern auf Manipulation.

    Manipulation durch Pharmaka und Manipulation durch Gehirnwäsche. Wir sollten uns doch mehr mit Aldous Huxley auseinander setzen!

    http://www.informationclearinghouse.info/article31319.htm

  3. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2014 19:35

    Es wird nicht anders: Die Linken haben nach wie vor offenbar schreckliche Angst davor, dass sich in Gestalt von Wolfgang Schüssel ein echter Staatsmann noch einmal in die Niederungen der österreichischen Politik herablässt und die derzeitigen Poltitikdilettanten deklassiert. Anders ist u.a. auch diese, offenbar bestellte, Aktion nicht zu erklären. Was Herrn Lingens und seine Glaubwürdigkeit betrifft, glaube ich mich erinnern zu können, dass es doch da irgendeinmal Probleme mit einem Griff in fremde Kassen gegeben hat..oder so ähnlich, worauf Herr Lingens zwar nicht bestraft wurde, aber hoch und heilig versprochen hat, ab damals nur mehr für Kinder zu schreiben. Na ja, und auf diesem Niveau bewegt sich ja auch wohl diese Unsäglichkeit; übrigens: Gibt es nicht so etwas wie einen Presserat, vor dem man Lingens wegen dieser Verdrehung der Tatsachen zur Verantwortung ziehen könnte?
    (Und vor allem: Gibt es keine ÖVP, die auf den Alarmsirenenknopf drückt und vom Profil - das ja pikanterweise mehrheitlich einer ihrer eigenen Teilorganisationen gehört - eine Richtigstellung, wenn nicht zumindest eine Distanzierung von der - dummen oder bösartigen - Schreibe des Herrn Lingens fordert und auch erreicht? Mister 99.1% Wunderwuzzi Mitterlehner, bitte melden!)

  4. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2014 19:54

    Ergänzend möchte ich zur Bank Austria, die ja nun irgendwie bei Italien oder noch weiter südlich gelandet ist, noch feststellen: Haftungen sind aber schon bei der Gemeinde Wien geblieben, in nicht unbeträchtlicher Höhe - oder erinnere ich mich da falsch?? Ich mein ja nur und sag ja nix - aber Vergleiche drängen sich da schon auf.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkakadu
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2014 18:23

    Die Linken haben landauf, landab die Meinungshoheit sowie mit Hilfe finanzieller Zuwendungen die Medienmanipulation übernommen, daher ist jeder Geschichtsklitterung Tür und Tor geöffnet.
    Sobald ein Genosse das Maul aufmacht, kommt eine "Linke" (= Lüge) heraus.
    Anzweifeln, Richtigstellen und Widerstand ist auf allen Linien das Gebot der Stunde.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2014 19:51

    Wieso? Die Aussage "... ehe sie [Anm.: die Verschmelzung] unter Wolfgang Schüssel von der größten österreichischen zu einer italienischen Bank geworden ist." ist doch korrekt. Man muß nur genau lesen: "Unter Wolfgang Schüssel ...", d.h. unter seiner Regierung. Die Bank Austria ist seit dem Jahr 2005 im Mehrheitseigentum der Unicredit S.p.A. und Wolfgang Schüssel war bis 2007 Bundeskanzler.

    Das Zitat spricht, wenn man genau liest, nur von einer Zeitgleichheit, nicht aber von einem kausalen Zusammenhang oder einer Verantwortung. Linke sind eben perfekt, wenn es darum geht, etwas (vollständig Unbedeutendes) zwar formal korrekt zu formulieren, damit aber etwas ganz anderes oder gar das Gegenteil zu suggerieren und damit zu manipulieren. Wahr ist eben das, was die Mehrheit - vertreten durch das Politbüro - beschließt. Und bei den dummen Wählern wird schon das hängenbleiben, was zwar nicht gesagt wurde, was man aber wollte, daß sie verstehen. Sie werden es der SPÖ danken. Der Zweck ist erreicht. Es kommt eben nur auf die Mehrheit der dummen Wähler an.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2014 19:00

    Dass die gesamte Linke aus einer ideologischen Propagandahülse besteht, so lebt, das auch glaubt, ist für mich der Beweis, dass die Profil Redaktion glaubt, die Österreicher wären lauter Trottel.

    Dass Profil, speziell Herr Lingens, die Frechheit besitzt, so einen ideologischen Unsinn und eine solche Unwahrheit zu verbreiten sollte eigentlich Gegenstand einer Klage gegen das Profil und speziell ein Disziplinarverfahren gegen ihn als Redakteur zur Folge haben.

    Es genügt nicht, diese Lüge aufzudecken, sie hat ja ohnehin System bei den Linksmedien, nein es müssen auch Konsequenzen gezogen werden.

    Es kann doch nicht angehen, dass eine solche Lüge, die nicht auf einem Schreibfehler beruhen kann, unwidersprochen im Raum stehen bleiben darf.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2014 11:13

    Der Cap hat vor vielen Jahren sein Vorbild Marx mit den Worten zitiert:

    "Wer die Hoheit in der Diskussion über die Gestaltung der Zukunft haben will braucht die Hoheit über die Bewertung der Vergangenheit."

    Also gilt, was die SPÖ dem Dollfuß nie verzeihen konnte ist, daß er sich von Nazis hat umbringen lassen und was sie dem Schüssel nie verziehen konnten war, daß er nicht immer den willfährigen Schoßhund der SPÖ geben wollte."

    Das allein ist Majestätsbeleidigung gegen die Paddei und rechtfertigt jeden noch so erfundenen medialen Schmutzkübel.
    Schmutzkübel die von der 5. Kolonne der SPÖ und Grünen, den Medien verteilt werden.

    Das ist österreichische Innenpolitik.


alle Kommentare

  1. Lele (kein Partner)
  2. Sang (kein Partner)
    22. Januar 2015 14:46

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  3. Leen (kein Partner)
  4. Tania (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:40

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  8. Der Notar (kein Partner)
    14. November 2014 10:33

    Unterberger, sind Sie sich sicher, dass die Journalisten des Profil wirklich wissen, was vor Urzeiten mit der Z+Co geschehen ist? Könnte auch pure Ignoranz und Inkompetenz (der Weg ins Archiv ist so urlang) sein. Welch "geistes" Kinder in den Redaktionen sitzen möchte ich an einem kleinen feinen Artikel aus dem Kurier dokumentieren: http://kurier.at/meinung/blogs/herbst-1989/guido-tartarotti-erinnert-sich-an-den-mauerfall-der-9-november-war-mir-damals-voellig-wurscht/94.844.715

  9. P.F. (kein Partner)
    14. November 2014 08:50

    Mit der CA ist die ÖVP offenbar in eine von gewissen SPÖ-Kreisen aufgestellte Falle gelaufen oder hat sich von ihrem eigenen Privatisierungswahn hineintreiben lassen. Daß die Privatisierung letzten Endes zur Zentralsparkasse (dann BA) führen könnte, hat sich wohl in seinen ärgsten Albträumen kein ÖVP-Politiker, auch kein Funktionär der Wirtschaftskammer oder der Industriellenvereinigung, vorstellen können. Die so zustandegekommen (provisorische) Machtübernahme der SPÖ in der CA muß von ÖVP-Seite als unerträgliche Blamage wahrgenommen worden sein und hat wohl die Abneigung gegen den Koalitionspartner in Rekordhöhen getrieben und damit zur Bildung der Schüssel-Haider-Koalition beigetragen.

  10. AppolloniO (kein Partner)
    13. November 2014 15:45

    Aus Dankbarkeit gibt`s dafür wieder jede Menge Inserate. Auf Wienerisch ist das natürlich keine Korruption, sondern läuft unter "Leben und Leben lassen".
    In seinem Alter kümmert den alten Lingens auch kein Reputationsverlust mehr.

  11. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    13. November 2014 14:28

    Die in diesem einfachen Absatz behaupteten Tatsachenverdrehungen und tendenziellen Unwahrheiten sind derart abenteuerlich und perfide, dass einem die Worte fehlen. Herr Lingens hat sich damit in meinen Augen für immer als innenpolitischer Journalist disqualifiziert, denn wer, wenn nicht (auch) er, sollte die innenpolitischen Vorgänge in Österreich damals genau verfolgt haben? Und dann sowas zu schreiben - wirklich unglaublich.
    Ich habe "profil" gelesen, als es ganz neu auf dem Markt war (Chefredakteur damals Lingens), später nur selten, jetzt schon lang nicht mehr. Heute würde ich "profil" höchstens noch an einen rostigen Nagel in einem Häusel hängen, und wie figura zeigt: zu recht.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      13. November 2014 14:30

      -- pardon, Berichtigung: Chefredakteur damals natürlich Bronner. Damals hätte es übrigens solche Tatsachenverdrehungen nicht gegeben.

  12. Alternativlos (kein Partner)
    13. November 2014 11:54

    Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es.

    John Swinton, (1829 - 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times

    • Undine
      13. November 2014 23:21

      @Alternativlos

      *********!

      Vielen Dank für diesen Satz Swintons! Manipulation der Medien ist keine Erfindung der Gegenwart.

  13. Tik Tak (kein Partner)
    13. November 2014 11:13

    Der Cap hat vor vielen Jahren sein Vorbild Marx mit den Worten zitiert:

    "Wer die Hoheit in der Diskussion über die Gestaltung der Zukunft haben will braucht die Hoheit über die Bewertung der Vergangenheit."

    Also gilt, was die SPÖ dem Dollfuß nie verzeihen konnte ist, daß er sich von Nazis hat umbringen lassen und was sie dem Schüssel nie verziehen konnten war, daß er nicht immer den willfährigen Schoßhund der SPÖ geben wollte."

    Das allein ist Majestätsbeleidigung gegen die Paddei und rechtfertigt jeden noch so erfundenen medialen Schmutzkübel.
    Schmutzkübel die von der 5. Kolonne der SPÖ und Grünen, den Medien verteilt werden.

    Das ist österreichische Innenpolitik.

  14. Ichwill (kein Partner)
    13. November 2014 08:37

    Ja, ja, die Journalisten, z.B. die vom Standard (Satire):
    Ein Motorradfahrer fährt zum Schönbrunner Zoo.
    Im Zoo angekommen sieht er, wie sich ein kleines Mädchen an den Löwenkäfig
    lehnt. Plötzlich krallt sich der Löwe an ihrer Jacke fest und versucht sie
    unter den Augen ihrer schreienden Eltern in den Käfig zu ziehen.
    Der Biker springt vom Motorrad, macht eine Rolle über die Absperrungen am
    Eingang, rennt zum Käfig und verpasst dem Löwen einen kräftigen
    Faustschlag auf die Nase.
    Der Löwe springt erschrocken zurück, der Biker schnappt sich das Mädchen
    und übergibt es seinen überglücklichen Eltern.
    Zufällig hat ein Journalist vom "STANDARD" den gesamten Vorfall
    beobachtet.
    Forts.folgt

    • Ichwill (kein Partner)
      13. November 2014 08:38

      Er sagt zum Biker: "Das war das Erstaunlichste und Mutigste was ich jemals
      gesehen habe!"
      Der Biker: "Es war nicht so schlimm, der Löwe war eh' hinter dem Gitter
      und ich habe nur auf das Mädchen geschaut und das getan, was mir richtig
      erschien."
      Darauf der Journalist: "Ich arbeite für den "STANDARD" und bringe Sie
      morgen auf die Titelseite ... was machen Sie und wo stehen Sie politisch?"
      Der Biker: "Ich bin Zeitsoldat beim Bundesheer und FPÖ-Wähler"
      Am nächsten Tag kauft der Biker den Standard und sieht sich die Titelseite
      an. Da steht in großen Lettern:
      RECHTSRADIKALER SOLDAT VERPRÜGELT AFRIKANISCHEN ASYLWERBER UND STIEHLT
      SEIN MITTAGESSEN!

    • cmh (kein Partner)
      13. November 2014 09:56

      Leider nicht lustig! - Alles wahr und schon geschehen.

  15. BHBlog (kein Partner)
    13. November 2014 08:25

    Ich hab in letzter Zeit an 2 verschiedenen Umfragen teilgenommen, eine zum Thema Wirtschafts und Finanzkrise, eine welche die Zukunft bis 2015 betraf.

    Über erstere habe ich einen Upload des Fragebogens gemacht, da die Wirtschaft und Finanzkrise präsent ist und sicher noch länger anhält:
    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2014/11/finanz-und-wirtschaftskrise-umfrage.html

    Zu zweiteren muss ich sagen, waren die mir gestellten Fragen sehr furchterregend.

    Zum einen Fragte Gallup:
    Was sollte Ihrer Meinung nach das wichtigste Ziel der Vereinten Nationen (UN) für die Zukunft sein?
    bit.ly/11jIqwn

    • BHBlog (kein Partner)
      13. November 2014 08:27

      Allen ernstes hat Gallup auch die Option "sich zu einer Weltregierung entwickeln" als Auswahlmöglichkeit angeboten.

      Eine weitere Frage war ob ich denke das 2015 besser, schlechter oder gleich wie 2014 wird und um noch dem ganzen die Krone aufzusetzen:

      "Wenn Österreich in einen Krieg verwickelt wäre, wären Sie dann gewillt, für unser Land zu kämpfen?".
      Screenshot hier:
      http://www.myimg.de/?img=ee74b5.jpg

      Wie oft will man noch versuchen die österreichische Neutralität zu untergraben?
      Übrigens diese dubiosen Gallup Umfragen erscheinen immer wieder in unseriösen Medien wie NEWS, Profil oder ÖSTERREICH...

  16. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    13. November 2014 08:01

    Wenn wir schon auf Geschriebenes hinweisen, sollte Naomi Kleins "Die Schock-Strategie. Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus" (Frankfurt am Main 2009), nicht unerwähnt bleiben.

  17. bürgerIn (kein Partner)
    13. November 2014 06:49

    profil würde ein eigenes dossier in sachen verharmlosender berichterstattung in sachen islamismus, der neue faschismus, verdienen. so etwas nenne ich mittäterInnenschaft einer redaktion.

  18. Patriot
    12. November 2014 14:41

    Vom Wegschauen weiß ich, dass am Cover schon wieder was mit Hitler war. Ich schaue auf den Kalender. Wir schreiben das Jahr 2014. Der 2. Weltkrieg war meiner Information nach im Jahre 1945 vorbei, das war auch das Jahr in dem Hitler starb.

    Ich weiß nicht, wer das Blattl überhaupt noch liest. Standard und Profil dürften die Hauptprofiteure der Faymannschen Inseratengiesskanne sein. Von der Inseratengiesskanne leben auch heute noch "Journalisten" wie der Herr Lingens sehr gut.

    Richtig, der Herr Lingens. Da war einmal ein unschöner Skandal mit dem Autohändler Kalal, einer schönen Russin Valentina Hummelbrunner und einem Staatsanwalt. A blede Gschicht aus der Eden-Bar:

    http://www.zeit.de/1996/34/A_blede_G'schicht_aus_Wien/komplettansicht

    Der Herr hält sich aber immer noch für eine "moralische Instanz".
    http://www.falter.at/falter/2009/08/18/ich-war-moralische-instanz/

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      13. November 2014 18:12

      Köstlich beschrieben von Daniel Glattauer. :)

    • Eva
      13. November 2014 23:28

      Ja natürlich, der Herr Lingens hält sich immer noch selber für eine "moralische Instanz" - seine Mutter hat ja im Krieg angeblich Juden versteckt, das reicht auch noch für den Sohn, meint er.

  19. socrates
    12. November 2014 13:20

    Stimmungsmache ohne Fakten ist auch hier eingezogen, selbst wenn alle Anderen schon schweigen.
    Tony Abbot (Australien) wollte Putin wegen MH17 den Kopf waschen. Auf die Frage ob er Unterlagen über den Absturz habe konnte er nur erwiedern dass die Waffen aus Russland stammten. Gruß aus Solingen, meinte Qualtinger.

  20. A.K.
    12. November 2014 12:23

    Ich glaube, dieser Fall von Stimmungsmache und "verdrehten Fakten" sollte durch eine Entgegnung durch dazu Befähigte/Berufene zur Folge haben.

  21. Le Monde
    12. November 2014 11:34

    Die schwindenden Leserzahlen der linken Volksfront sind ja nicht mehr zu übersehen! In anderen Ländern gibt es ja ein dramatisches Zeitungssterben; in Österreich werden die Staatsmedien noch mit mehr als 200 Millionen Bestechungsgeldern eingekauft.

    Der Staatsfunk funkt einem ja mit Zwangssteuern nieder und auch dort rennen immer mehr Menschen davon! Die Berichterstattung in heimischen Medien erinnert stark an die CSSR und DDR! Die Journaille ist ja nur mehr lächerlich und armselig!

  22. dssm
    12. November 2014 09:30

    Na hoffentlich muss jetzt nicht der gute Herr AU eine Strafe zahlen. Schließlich hetzt er gegen die SPÖ, welche ja bekanntlich die Deutungshoheit über die Geschichte hat!

    Und wenn wir schon bei Medien, SPÖ und (in diesem Falle wohl 'blöde') Geschichte sind, wo sind die versprochenen Begründungen der Staatsanwaltschaft im Fall Faymann?

  23. Gandalf
    11. November 2014 22:26

    Noch eine, wie ich glaube sehr wichtige Ergänzung: "Nach Treichl" war, wie hoch oder wie gering man sein Führungstalent auch immer einschätzen mag, immerhin noch geraume Zeit "Niko" Schmidt Generaldirektor der Creditanstalt. Dass unter dem Herrn von Schmidt-Chiari dort ein "sozialistischer Einfluss" Platz gegriffen hätte, ist mir - als einem damals dem Geschehen sehr nahen Beobachter des Laufes der Dinge - völlig unbekannt, hat natürlich auch nie stattgefunden und ist auch völlig absurd. Dass das von Schmidt-Chiari forcierte (siehe eingangs: Führungstalent?!), sogenannte "bürgerliche" Konsortium, das die feindliche Übernahme der CA durch die tiefrote Bank Austria verhindern hätte sollen, auf Grund von internen Streitereien, Querelen und der Unfähigkeit einiger Hauptbeteiligter letztlich der Bank Austria unterlag, steht auf einem anderen Blatt. Heinrich Treichl hatte hiezu eine eigene Meinung, mit der er auch nicht hinterm Berg hielt: "Eigentlich hätte die CA die Bank Austria übermehmen sollen". Völlig richtig. Aber, wie heisst es so schön: Wenn sich zwei (oder mehrere) Bürgerliche streiten, freut sich der Rote.

  24. Ingrid Bittner
    11. November 2014 19:54

    Ergänzend möchte ich zur Bank Austria, die ja nun irgendwie bei Italien oder noch weiter südlich gelandet ist, noch feststellen: Haftungen sind aber schon bei der Gemeinde Wien geblieben, in nicht unbeträchtlicher Höhe - oder erinnere ich mich da falsch?? Ich mein ja nur und sag ja nix - aber Vergleiche drängen sich da schon auf.

    • kakadu
      11. November 2014 20:12

      Vollkommen richtig, aber vermutlich kann man auch diese roten Haftungen in der "Bad Bank" der HAA verschwinden lassen, denn wozu haben wir sie, wenn nicht für alle Fälle - im wahrsten Sinne des Wortes.

    • Ingrid Bittner
      11. November 2014 20:24

      Ergänzung:
      Aus einem Artikel im Wirtschaftsblatt vom 28. 5. 2014:
      Neuer Schulden-Rekord für Wien - Haftung für Bank Austria in Milliardenhöhe « WirtschaftsBlatt.at

      http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/wien/3812787/Neuer-SchuldenRekord-fur-Wien-Haftung-fur-Bank-Austria-in

      Stadt haftet für Bank Austria

      Im Wiener Rathaus wurde am Dienstag nicht nur der Rechnungsabschluss 2013 präsentiert, sondern auch der - allererste - Finanzschuldenbericht der Stadt. Er gibt unter anderem Auskunft über die Wiener Haftungen für Verbindlichkeiten der Bank Austria. Diese betragen derzeit 6,76 Milliarden Euro.

      Wie Finanzstadträtin Renate Brauner auf APA-Anfrage betonte, bestehen die gesetzlichen Verpflichtungen für die ehemalige Gemeindesparkasse (die Zentralsparkasse, Anm.) aufgrund des Sparkassengesetzes. Sie sind jedoch schon deutlich weniger geworden - von 8,17 Milliarden Euro im Jahr 2012 sind sie im Vorjahr auf nunmehr 6,76 Milliarden Euro abgeschmolzen. In absehbarer Zeit werde sie zur Gänze wegfallen, hieß es.

      Tatsächlich betrugen sie 2001 noch 122 Milliarden Euro. Damals wurde die "Anteilsverwaltung Zentralsparkasse" (AVZ) in eine Stiftung ("Privatstiftung zur Verwaltung von Anteilsrechten") umgewandelt. In die AVZ-Stiftung sind die Wiener Anteile der BA-Mutter UniCredit eingebracht worden. Die Stiftung finanziert unter anderem den Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF).

    • Undine
      11. November 2014 21:56

      @Ingrid Bittner
      @kakadu

      *********!

    • brechstange
      11. November 2014 22:24

      kakadu
      Den Verdacht habe ich auch.

    • Tik Tak (kein Partner)
      13. November 2014 11:01

      Fr. Bittner,

      wenn Sie hier Zeitungen zitieren würde ich Ihnen seriöse Zeitungen ans Herz legen:

      http://www.nzz.ch/wirtschaft/oesterreichs-sozialausgaben-wachsen-ungebremst-1.18422864?extcid=Newsletter_12112014_Top-News_am_Morgen

      Die paar Milliarden Schulden von Wien sind da nur eine kleine Hypothek.
      Kaum der Rede wert, wenn man einen Schritt weiter zurück macht und das Ganze ansieht.

      Leider....

      Wobei die Haftungen der Gde. Wien bereits im Auslaufen sind und die AVZ bereits filetiert wird.
      Die SPÖ bedient sich immer ungenierter an letzten paar verbliebenen Vermögenswerten um die nächstjährige Wahl zu finanzieren.
      Die wissen, daß sie dann eine gute Chance darauf haben ein paar Jahre lang sehr wenig zu sagen und daher müssen sie auch ihre Freunde versorgen.
      Die Stimmung unter den Genossen ist sehr ähnlich wie die, die es zwischen 2000 und 2004 im Bund gegeben hat.
      Der Artikel aus dem Wirtschaftsblattl, das ist eine ziemlich peinliche Satirezeitung, verschweigt übrigens die tatsächlichen Haftungen und Folgekosten die über "Nebengeschäfte" für die Stadt Wien entstanden sind.
      Da gibt es nicht nur die direkten Haftungen für die BA, da gibt es auch noch ein paar Verbundhaftungen für diverse Sale and Leaseback sowie Cross Border Leasingverträge die die BA für die Gde. Wien entwickelt hat, für die übrigens massive Kommissionen an die SPÖ Wien geflossen sind, und später an ausländische Banken verkauft hat.
      Allein daraus sind Haftungen von weiteren 23 Mrd. EUR entstanden.
      Diese Haftungen sind aber über die Wien Holding und ein paar Tochtergesellschaften ausgelagert und mit diversen CDS besichert.
      Die sind fast alle tief in den roten Zahlen aber endfällig und somit noch nicht ausweispflichtig.
      Wenn die in den nächsten Jahren fällig werden, und das wird bei anhaltender Wirtschaftkrise sicher zum Problem werden, werden die aktuellen paar Mrd. EUR Haftungen nur eine Fußnote sein.

      Und das ist nur die Situation in einem Bundesland namens Wien.

  25. Riese35
    11. November 2014 19:51

    Wieso? Die Aussage "... ehe sie [Anm.: die Verschmelzung] unter Wolfgang Schüssel von der größten österreichischen zu einer italienischen Bank geworden ist." ist doch korrekt. Man muß nur genau lesen: "Unter Wolfgang Schüssel ...", d.h. unter seiner Regierung. Die Bank Austria ist seit dem Jahr 2005 im Mehrheitseigentum der Unicredit S.p.A. und Wolfgang Schüssel war bis 2007 Bundeskanzler.

    Das Zitat spricht, wenn man genau liest, nur von einer Zeitgleichheit, nicht aber von einem kausalen Zusammenhang oder einer Verantwortung. Linke sind eben perfekt, wenn es darum geht, etwas (vollständig Unbedeutendes) zwar formal korrekt zu formulieren, damit aber etwas ganz anderes oder gar das Gegenteil zu suggerieren und damit zu manipulieren. Wahr ist eben das, was die Mehrheit - vertreten durch das Politbüro - beschließt. Und bei den dummen Wählern wird schon das hängenbleiben, was zwar nicht gesagt wurde, was man aber wollte, daß sie verstehen. Sie werden es der SPÖ danken. Der Zweck ist erreicht. Es kommt eben nur auf die Mehrheit der dummen Wähler an.

  26. Gerhard Pascher
    11. November 2014 19:38

    Nützt ein Leserbrief an das Profil, die Geschichte beim Abdruck ins richtige (nicht: rechte!) Licht zu bingen? Oder sollte Wolfgang Schüssel die Zeitschrift auf Entgegnung klagen?

    • Wafthrudnir
      11. November 2014 20:09

      Nutzlos, schließlich haben sie ja keine (direkte) Unwahrheit gesagt: zum fraglichen Zeitpunkt war Schüssel ja tatsächlich Kanzler, also fand die ganze Aktion tatsächlich in gewisser Weise "unter Schüssel" statt. Da hat sich jemand bei der Formulierung so richtig Mühe gegeben.

    • FranzAnton
      12. November 2014 06:03

      @Wafthrudnir:

      Besagter, Mühe nicht scheuender Jemand scheint einen ziemlich fragwürdigen Umgang mit der Wahrheit zu pflegen; ob der unser 8. Gebot kennt?

    • kakadu
      12. November 2014 12:44

      @Wafthrudnir

      Vollkommen richtig!

  27. Gandalf
    11. November 2014 19:35

    Es wird nicht anders: Die Linken haben nach wie vor offenbar schreckliche Angst davor, dass sich in Gestalt von Wolfgang Schüssel ein echter Staatsmann noch einmal in die Niederungen der österreichischen Politik herablässt und die derzeitigen Poltitikdilettanten deklassiert. Anders ist u.a. auch diese, offenbar bestellte, Aktion nicht zu erklären. Was Herrn Lingens und seine Glaubwürdigkeit betrifft, glaube ich mich erinnern zu können, dass es doch da irgendeinmal Probleme mit einem Griff in fremde Kassen gegeben hat..oder so ähnlich, worauf Herr Lingens zwar nicht bestraft wurde, aber hoch und heilig versprochen hat, ab damals nur mehr für Kinder zu schreiben. Na ja, und auf diesem Niveau bewegt sich ja auch wohl diese Unsäglichkeit; übrigens: Gibt es nicht so etwas wie einen Presserat, vor dem man Lingens wegen dieser Verdrehung der Tatsachen zur Verantwortung ziehen könnte?
    (Und vor allem: Gibt es keine ÖVP, die auf den Alarmsirenenknopf drückt und vom Profil - das ja pikanterweise mehrheitlich einer ihrer eigenen Teilorganisationen gehört - eine Richtigstellung, wenn nicht zumindest eine Distanzierung von der - dummen oder bösartigen - Schreibe des Herrn Lingens fordert und auch erreicht? Mister 99.1% Wunderwuzzi Mitterlehner, bitte melden!)

    • Undine
      11. November 2014 21:49

      @Gandalf

      ************!
      Ich erinnere mich! Lingens hat damals in Selbstmitleid geradezu gebadet! Der Mann war mir immer suspekt mit seiner penetranten Selbstgerechtigkeit.

    • Torres (kein Partner)
      13. November 2014 10:52

      Lingens ist ja auch ein großer Anhänger von Vermögens- und Erbschaftssteuern, und plädiert vor allem dafür, dass die Staaten (und natürlich auch Österreich) munter weitere Schulden machen. Dafür hat er kürzlich von Ortner in der Presse ordentlich auf die Finger bekommen.

  28. Anton Volpini
    11. November 2014 19:23

    Aldous Huxley hat in Santa Barbara eine unglaubliche Rede gehalten.
    Darin hat er den Unterschied erklärt, der die Diktatur zwischen Georges Orwells 1984 und seinem Brave New World begründet.

    George Orwell war von Stalins Gewaltdiktatur geleitet und hat das Hitlerregime gerade miterlebt. Seine Darstellung fußt auf Dikatur durch physische Gewalt.

    Aldous Huxley hat sein Brave New World etwa 15 Jahre früher geschrieben, und stand noch nicht unter dem Eindruck dieser Terrorregimes. Daher hat er seine Darstellung von Massenbeherrschung in diktatorischen Regimen nicht auf physische Gewalt aufgebaut, sondern auf Manipulation.

    Manipulation durch Pharmaka und Manipulation durch Gehirnwäsche. Wir sollten uns doch mehr mit Aldous Huxley auseinander setzen!

    http://www.informationclearinghouse.info/article31319.htm

    • Gandalf
      11. November 2014 19:57

      @ Anton Volpini:
      Danke für diesen wichtigen Hinweis. Ich gehe seit Jahren fast missionarisch mit der "Brave New World" herum und versuche meinen Mitmenschen klarzumachen, wie nahe wir dieser schrecklichen Gesellschaftsutopie bereits gekommen sind: Soma (=Valium) für die schlecht gelaunten, vor allem aber für allfällige Aufmüpfige, sinnlos-blöde, aber komplizierte Spiele und sonstige Annehmlichkeiten für die Angepassten, allgemeines Wohlbefinden, freie Liebe als Pflicht, Sterbekliniken mit pastellfarbiger Ausstattung, Musikberieselung und Fernseh-Wunschprogramm und so weiter. Und selbständiges Denken oder gar Erinnern ist weder gewünscht noch notwendig, sondern eher suspekt. Aber leider: Die wenigsten kapieren es wirklich - selbst wenn etwa die Sache mit den eingefrorenen Eizellen der weiblichen Managerstars schon bedenklich nahe an die in der schönen neuen Welt übliche generelle Aufzucht des gesamten menschlichen Nachwuchses in Flaschen herankommt. Faszinierend, wie das Huxley 1932 (!) vorhergesehen und niedergeschrieben hat. Niederschmetternd, wie weit wir uns diesem Horror-Alltag schon angenähert haben.

    • Anton Volpini
      11. November 2014 20:24

      Dann haben Sie mir Vieles voraus, Gandalf.

      Ich war bisher immer der Meinung, daß George Orwell das Maß aller Dinge diktatorischer Voraussagungen ist.

      Aber Huxley erklärt das sehr schön in seiner Rede. Physische Gewalt mag zwar erfolgreich sein, ist aber nie von Dauer.
      Während Beherrschung durch Manipulation über lange Dauer und langsam hineingesickert, nicht wahrnehmbar ist, und wenns richtig gemacht, sogar ein Wohlfühlgefühl hervorruft.

      Und da befinden wir uns jetzt.

      Theodor Wiesengrund Adorno hat das beim Anblick des ersten Fernsehers durchschaut.

    • Undine
      11. November 2014 21:54

      @Anton Volpini
      @Gandalf

      Danke für diese Beiträge!************!

    • Riese35
      12. November 2014 00:06

      @Alle: *******************!

      Nicht vergessen sollte man, wenn wir schon bei diesem Thema sind, Alexis de Tocqueville und sein Werk "De la démocratie en Amérique".

    • dssm
      12. November 2014 12:49

      Da fehlt noch die Dritte im Bunde: Ayn Rand.
      Wir machen uns oft den 'Spaß' und versuchen herauszufinden bis zu welcher Seite im Buch unsere Gesellschaft schon vorgedrungen ist ...

      Jedenfalls hat es an warnenden Stimmen nicht gemangelt. Und alle drei sind auch flüssig zu lesen.

    • Rau
      12. November 2014 16:46

      Die These hat seinerzeit auch Neil Postman vertreten. Wir haben es aber mit einer Art Synthese beider Ansätze zu tun - Stichwort "Terrormenagement" - wieder einmal muss sich die ganze Welt gegen den Terror (IS) vereinen.

      Orwells "Big Brother" ist sogar im Vergleich zu den technischen Möglichkeiten, die heute existieren, eher Untertreibung. Die gegenwärtige P.C. erinnert ebenfalls eher an Orwells "Wahrheitsministerium", heute eher Deutungshoheit der Linken.

      Huxleys Ansatz der "Wohlfühldiktatur" trifft aber auf die Parteiendemokratie zu, in der wir leben, dennoch globaler, desto mehr spielt es eher nach Orwell.

    • Undine
      12. November 2014 18:26

      Da muß ich auch noch einen Buchtipp geben! "HALLELUJA".

      Es ist zwar schon fast 40 Jahre alt, aber DAS, was Joachim FERNAU bis dahin (1977) über die Geschichte der USA geschrieben hat, stellt einem schon die Haare auf! WAS alles würde er von den letzten 40 Jahren schreiben???

    • Anton Volpini
      12. November 2014 21:27

      Die Pilgrimsfather sagten Halleluja, als sie amerikanischen Boden betraten.
      Von dort weg haben sie das Gutmenschentum geschaffen.
      Und alles, was sich dem guten Menschen in den Weg stellte, haben sie "weggeräumt".
      Die Indianer waren die ersten, Undine.

      Alles Gutmenschliche wird heute als Manipultionsprogramm eines verbrecherischen Systems propagiert, getrieben durch eine ausgeuferte Großfinanz und ihren Wasserträgern in den Geheimdiensten. Helmut Oswald hat das unlängst eindrucksvoll dargestellt.

      " Wahrscheinlich haben diese Menschen, die Gutes vorgaben zu tun, und dabei Zwang anwendeten, mehr Not und Elend über die Menschheit gebracht, als jene, die vorsätzlich Böses taten"
      Friedrich A. von Hayek

    • Francois Villon (kein Partner)
      13. November 2014 09:34

      „Es wird in der nächsten Generation oder so pharmazeutische Methoden geben, die die Menschen dazu bringen ihre Versklavung zu lieben, die eine Diktatur ohne Tränen hervorbringen, sozusagen eine Art schmerzlosen Konzentrationslages für ganze Völker, sodaß den Menschen tatsächlich jede Freiheit genommen ist, worüber sie sich aber freuen, weil sie von jedem Wunsch nach Rebellion durch Propaganda oder Gehirnwäsche, „verbessert“ durch Pharmaka, davon abgelenkt sind. Und das scheint die finale Lösung zu sein.“ Aldous Huxley

      http://www.youtube.com/watch?v=z9RiRfMYVlQ

      Aldous Huxley, The Ultimate Revolution (44:17): MP3
      Transcript – The Ultimate Revolution
      20. März 1962 Berkeley Language Center – Speech Archive SA 0269

      Wer die deutsche Übersetzung (Transskript) dieser Aufnahme haben möchte, kann sie von mir bekommen. E-Mail dafür bekannt geben.

      Herrn Volpini kann für diese Klarstellung nicht genug gedankt werden, denn gerade das kapieren hier die wenigsten Leute. Im Grund sind wir nicht erst „auf dem Weg“ zu diesem Horror-Alltag, wie Gandalf meinte, wir haben ihn längst, wie auch die One World und Global Governance längst unseren Alltag bestimmt. Nur die Gutmenschen, Dummköpfe und Unterberger haben das noch nicht begriffen.

  29. Sensenmann
    11. November 2014 19:22

    Bei derlei faustdicken Lügen, wie sie die post- oder sonstwie marxistischen Schreibhuren (© Helmut Oswald) präsentieren, sucht man die Rüge des "Presse-Ethikrates" sonderbarerweise vergeblich. Hat A.U. diesem Verein schon zukommen lasen, wie die linke Schmierenpresse lügt, verdreht und beeinflusst?

  30. Josef Maierhofer
    11. November 2014 19:00

    Dass die gesamte Linke aus einer ideologischen Propagandahülse besteht, so lebt, das auch glaubt, ist für mich der Beweis, dass die Profil Redaktion glaubt, die Österreicher wären lauter Trottel.

    Dass Profil, speziell Herr Lingens, die Frechheit besitzt, so einen ideologischen Unsinn und eine solche Unwahrheit zu verbreiten sollte eigentlich Gegenstand einer Klage gegen das Profil und speziell ein Disziplinarverfahren gegen ihn als Redakteur zur Folge haben.

    Es genügt nicht, diese Lüge aufzudecken, sie hat ja ohnehin System bei den Linksmedien, nein es müssen auch Konsequenzen gezogen werden.

    Es kann doch nicht angehen, dass eine solche Lüge, die nicht auf einem Schreibfehler beruhen kann, unwidersprochen im Raum stehen bleiben darf.

  31. kakadu
    11. November 2014 18:23

    Die Linken haben landauf, landab die Meinungshoheit sowie mit Hilfe finanzieller Zuwendungen die Medienmanipulation übernommen, daher ist jeder Geschichtsklitterung Tür und Tor geöffnet.
    Sobald ein Genosse das Maul aufmacht, kommt eine "Linke" (= Lüge) heraus.
    Anzweifeln, Richtigstellen und Widerstand ist auf allen Linien das Gebot der Stunde.

  32. Wolfgang Bauer
    11. November 2014 18:22

    Als Zeitzeuge ist man irgendwie fassungslos über so viel Chuzpe.

    Ein anderer Fall, diesmal aus der pc-Ecke: Der ORF Reporter Fritz hat unlängst von den Berliner Mauerfallfeiern berichtet. Am Ende hat er mit sauertöpfischem G'schau in etwa von sich gegeben: 'Dass es jetzt wieder eine andere Mauer - diesmal um Europa - gibt, wurde hier in Berlin ausgeblendet.'
    So ein unpassender Unsinn! Aber es bleibt wieder etwas hängen in der "Crowd-Intelligenz". Fragt sich nur, was der Herr Fritz machen wird, wenn in seiner Bleibe einige Schwarzafrikaner anklopfen und Einlass fordern.

    • Undine
      11. November 2014 19:32

      @Wolfgang Bauer

      Das ist mir auch unangenehm aufgefallen! NICHT erwähnt hatte er die Pläne der Ukraine, an der langen Grenze zu Rußland eine MAUER errichten zu wollen (mit wessen Geld???) und vor allem hat er eine ganz bedeutende Mauer "übersehen" und zwar jene, die ISRAEL um den Gazastreifen errichtet hat, um die Palästinenser einzukerkern. Aber "man" weiß ja, was man im ORF berichten muß und was man lieber nicht in Erinnerung bringt.

    • Ingrid Bittner
      11. November 2014 20:08

      Und was ist mit dem geteilten Zypern?? Ich erinnere mich noch gut an mein unangenehmes Gefühl in der Magengrube als ich in Nikosia stand...
      Aber, das hat die EU nicht gestört, dieses ungelöste Problem, also ist es keines!!

    • Haider
      11. November 2014 21:53

      ©undine
      ©Ingrid Bittner
      Wer Mauern im Kopf hat, dessen Sicht ist naturgemäß beschränkt. Aber es werden immer mehr Leser, die diese Manipulationen/Betrügereien/Lügen durchschauen. Und Beiträge wie die Ihren sind dabei besonders hilfreich.

    • socrates
      12. November 2014 13:06

      Die Mauer in der Ukraine, also in Europa, hat er (absichtlich) vergessen!

    • Undine
      12. November 2014 18:29

      @socrates

      Ja, natürlich, denn dieser Mauerbauplan könnte ja die Stimmung des FS-Volks zu Ungunsten der Ukraine trüben!





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