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Die skurrilen Resultate der Genderunlogik

Lesezeit: 1:30

Es sind zwei der zentralen Thesen der derzeit über die deutschsprachigen Länder wie ein Tsunami hereingebrochenen Genderismus-Feminismus-Ideologie: Aber so dumm jede einzelne auch ist, so köstlich führen sie sich durch ihre Kombination selbst ad absurdum.

Die eine These ist nun in Deutschland auf Verlangen der SPD sogar schon offizielle Regierungspolitik geworden: Mindestens 30 Prozent der – gut bezahlten – Aufsichtsräte müssen künftig Frauen sein. Mit der zusätzlichen Schikane, dass ein Posten, den einmal eine Frau innehatte, niemals mehr an einen Mann fallen darf.

Die zweite an immer mehr Hochschulen verbreitete These: Wesentlich sei nur das soziale Geschlecht, also eines, das jeder Mensch frei wählen könne. Also siehe etwa den biologisch männlichen Transvestiten „Conchita Wurst“ (der/die/das Maskottchen von ORF, SPÖ und Bank Austria), der beschlossen hat, zumindest eine Zeitlang als Frau aufzutreten.

Im Zusammenwirken dieser beiden skurrilen Thesen kann nun jede Quoten-Regelung beliebig unterlaufen werden: Jeder Kandidat muss sich nur als Frau deklarieren (mit oder ohne Stöckelschuhe); und schon ist eine Frauenquote erfüllt. Und das wollen künftig logischerweise auch clevere deutsche Unternehmen machen.

Ebenfalls in Deutschland hat ein Wesen namens Lann Hornscheidt eine Professur bekommen. "Wesen" deshalb, weil Hornscheidt total geschlechtsneutral angesprochen wird, und zwar mit Zuhilfenahme des Buchstaben x. Das heißt dann etwa: "Sehr geehrtx Profx Hornscheidt". Und die "Presse", die diese Köstlichkeit berichtet hat, mockiert sich dabei - aber nicht etwa über Hornscheidt oder die Berliner Humbold-Universität, an der das stattfindet, sondern nur über Facebook-Kommentatoren, die das verspotten und attackieren . . .

Würde nicht durch Politik, Wissenschaft und Medien des heutigen Intelligenzniveaus die ganze europäische Gesellschaft zunehmend in Dekadenz gestürzt und ruiniert, könnte man ja über sie nur eines: ununterbrochen schallend lachen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2014 04:13

    Die Genderismusideologie hat die Grenzen der Lächerlichkeit tatsächlich überschritten. War die Sache bisher ärgerlich und beim sinnerfassenden Lesen mitunter sogar schwierig, so ist nunmehr die Kaberettstufe erreicht bzw. überschritten.

    Ein besonders groteskes Beispiel liefert die Caritas, wie ich eben erfahren konnte.
    Da gibt es Betreuungsgruppen von Behinderten. „Behindert“ darf man nicht mehr sagen, denn das sei beleidigend und diskriminierend, was natürlich ein Unsinn ist, denn Behinderte sind nun mal Behinderte, was denn sonst. Das hat rein gar nichts mit Stigmatisierung zu tun, denn dann dürfte man ja auch nicht mehr von Patienten, Kranken, Leidenden usw. sprechen.

    Diese von der Caritas betreuten Behinderten wurden irgendwann auf „Klienten“ umgetauft. Offenbar war auch das nicht so recht passend, worauf man die Behinderten „betreute Mitarbeiter“ nennen musste. Ein von der Caritas umsorgter Behinderter ist also ein betreuter Mitarbeiter.
    Geht es noch dümmer? Es geht!
    Irgendwann sind sie dahintergekommen, dass das Wort „Rollstuhlgruppe“ diskriminierend wirkt. Warum das so ist, weiß kein Mensch, denn ein Rollstuhl ist eben ein Rollstuhl, was denn sonst. Nun wurde ein neues Wort gesucht. Was dann kam, errät niemand: Die Rollstuhlgruppe in der Gemeinde, deren Namen hier gnädig verschwiegen wird, heißt „Kompetenzgruppe“. Ja, das tut weh, richtig weh, liebe Leute, aber es ist leider so.

    Ich bin der Meinung, dass das Gendern hier so weit getrieben wurde, dass es eine Beleidigung für die Behinderten ist, aber das werden diese nichtsnutzigen Tagediebe von Worterfindern nie verstehen können.

    Es ist wahr! Die Genderismuspolitik ist, was ihre Auswüchse und Folgen betrifft, gekippt. Sie hat den Polarkreis des Zynismus überschritten und gleitet inzwischen in Richtung einer kollektiven Entwürdigung ganzer Bevölkerungsgruppen ab: Rassismus auf die linke Art.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2014 09:54

    Bitte, bitte, vergesst die PRESSE!
    Die ist als Blatt der täglichen positiven Homomeldung mit den dutzenden neuen Geschlechtsformen doch total überfordert.
    Die Redaktion hat nicht einmal mehr Zeit für ihren Bericht über den "Pinken queeren Regenbogen-Adventmarkt" beim Naschmarkt zu recherchieren, wie sich schwules Kunsthandwerk von Heterohandwerk unterscheidet ...

    Übrigens hat den Ehrenschutz dieser Veranstaltung jene Stadträttin übernommen, die ihren Namen als konservative Feministin noch nicht ge(g)ändert hat: FRAUENberger.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2014 09:52

    Gestern am Abend hat Thilo Sarrazin über die Gutmenschen und deren Tugendterror gesprochen. Im Anschluss konnte auch dann Publikum eine Frage stellen. Eine war, was man denn gegen diesen Terror machen könne.

    Sarrazin wirkte sehr nachdenklich und zitierte abermals Kants berühmte Worte über die Aufklärung: „AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“.

    Er betonte das Wort „selbstverschuldet“. Genau hier liegt die Lösung. Man kann nicht erwarten, dass die anderen das Problem lösen, man muss es selbst tun!

    Zur Anmerkung von Sandwalk. Was er da über die Caritas schreibt, ist skurril, aber nicht überraschend. Aber warum verschweigt er den Namen der Gemeinde? Warum schützt er sie? Wäre es nicht viel hilfreicher, auch den Namen zu nennen? Schließlich ist diese Gemeinde selbst verantwortlich für das, was sie tut. Und wenn ganz Österreich mit den Fingern auf sie zeigt und über diese Hohlköpfe lacht, wird sich jeher noch etwas tun.

    Zu diesen gutmenschlichen „Wortverdrehern“:

    Für mich sind diese Leute die wahren „Rassisten“!

    Zum Vergleich denke man an einen Feuerwehrmann, der ein krankhafter Pyromane ist. Das soll sogar sehr oft vorkommen. Zuerst zündeln sie herum und dann sind sie die Ersten vor Ort, die löschen.

    Genau so krankhaft sind die Gutmenschen!

    Zuerst unterstellen sie einem Wort böse, schlechte oder bemitleidenswerte Eigenschaften und im nächsten Augenblick ziehen sie das passende neue Wort als Lösung aus ihrer Tasche. Dass sie und nur sie allein diejenigen sind, die dem Wort böse, schlechte oder bemitleidenswerte Eigenschaften unterstellen, bemerken sie gar nicht. Also wahre Rassisten!

  4. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2014 11:40

    Zum Thema Dr. Unterbergers „Die skurrilen Resultate der Genderunlogik“ gehört auch das Bestreben der „Gutmenschen“ sich nur ja recht korrekt auszudrücken – was sich dann als „Idiotie“ äußert.
    Papst Franziskus, der über fünf Versuchungen bei Entscheidungsfindungen sprach, kam kürzlich eine Beschreibung jener des Gutmenschentums:
    „Die Versuchung des zerstörerischen Gutmenschentums, das im Namen einer falschen Barmherzigkeit die Wunden verbindet, ohne sie zuvor zu behandeln; dabei handelt es sich um ein Symptom, nicht um Gründe oder Wurzeln. Es ist die Versuchung der "Gutmenschen“, der Ängstlichen und auch der so genannten "Progessiven und Liberalen".

  5. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2014 14:45

    Warum es nur so wenige sind, die gegen dieses Gebell auftreten, liegt an der fortgeschrittenen "Entwicklung" des Massenmenschen...

    Bei Michael Klonovsky gleichen "modern(d)e Gesellschaften" Schafherden, die von Journalisten umbellt werden, um die Beobachtung erweitert, dass viele Schafe selbst ohne solches Gebell zu ahnen scheinen, welchen Teil der Weide man besser nicht betritt. Und dieses Phänomen ist intelligenzunabhängig und lässt sich auf keine Schicht der Bevölkerung begrenzen.

    Die wichtigste Ressource, das geistige Leistungsvermögen der Bürger, die Fähigkeit der "schöpferischen Zerstörung" (Josef Schumpeter), gegen der Zerfall der Selbstbestimmung aufzubringen, "wäre" von großer Bedeutung. Die Ukraine-Krise hat den "Massen-Vergnügungs-Regenten" ein bisschen Kopfweh beschert. Die SIGNATUR dieses Zeitalters, das noch wie keines zuvor unduldsam ist gegen den, der es wagen sollte, dem "unschöpferischen mainstream beim Absondern seiner Fertigteil-Sprache Widerpart zu bieten" (Botho Strauß), wurde unerwartet bekleckert... "Triumphgefühl" ist jedoch sehr, sehr verfrüht, wenn überhaupt angebracht. Der "mainstream" wird nächstens subtiler vorgehen. Die "Schreibautomaten" werden einem "Service" unterzogen...

    Der Hirnforscher Manfred Spitzer sieht die kommenden Generationen an "digitaler Demenz" leidend. Immerhin die "Probanden" werden darüber keine körperlichen Schmerzen haben. Er hält den Computer "zum Lernen für genauso dringend nötig wie ein Fahrrad zum Schwimmen oder ein Röntgengerät, um Schuhe auszuprobieren."

  6. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2014 17:47

    Diesmal etwas, welches nicht zum Thema passt, was ich aber unbedingt der Lesergemeinde mitteilen möchte:
    Salzburger Staatsanwältin gibt Anweisung an die Polizei, zwei ertappte rumänische Kriminelle samt gestohlenen Traktorteilen (inkl. Kabine) eines Lungauers weiterfahren zu lassen.
    salzburg.ORF.AG/news/stories/2680192/
    Eigentlich ein typischer Fall einer erfolgsversprechenden Amtshaftungsklage.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2014 14:25

    Skurril ist zu höflich für die Genderisten

    BLEM BLEM,

    ist m.M der bessere Ausdruck für solches Verhalten. Außerdem denke ich, daß diese Leute ordentliche Minderwertigkeitskomplexe mit sich herumtragen, die es zu kompensieren gilt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2014 15:51

    Interessant wird es erst, wenn sich Franz/Hans/Karl usw. mit 18 Jahren entscheidet, eine Conchita zu sein - also nicht zum Bundesheer bzw. Zivildienst muss. Und dann mit nochmals das gleiche mit 60 - ab in die (gesetzliche) Pension für Frauen. Bin neugierig, ob dem - politisch korrekten - Staat dann nicht der Humor und die Toleranz ausgeht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHomo vitae
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2014 14:53

    Gender! Gender! (Grüne) Kinderschänder!

alle Kommentare

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  7. Hans Koller (kein Partner)
    26. November 2014 06:54

    Ich möchte eine Frau sein, leider wird mir dies in der Schweiz nicht erlaubt. Ich Empfinde das als Skandal, weil an den Schulen ja die Genderideologie gelehrt wird, mir aber verweigert die Gemeinde dies. Nun ich möchte mich nicht operieren sondern nur eine Frau sein, weil ich dann die Militärersatzpflicht zurück erstattet bekomme und ich kann die Armee verklagen auf Schadensersatz, wie ich als Frau schikaniert wurde und man mir versuchte meine Weiblichkeit zunehmen. Geschlechterwahl hat doch ihre Vorteile wenn man sie richtig nutzt.

  8. Jan (kein Partner)
    25. November 2014 20:32

    In den USA bekam vor paar Jahren ein Schwarzer der in den Tests schlechter abgeschnitten hatte als sein Weisser Mitbewerber von einem Asiatischen Richter den Job bei der Feuerwehr zugesprochen wegen der Quote.

    Geht ja nur um Leben und Tod...

    Und wer würde sich gern von einer Quotenärztin am Gehirn operieren lassen?Na?
    Wie hohl die Linken sind merkt man an dieser Reaktion die ich auf diese Frage bekam:So funktionieren Quoten nicht...DOCH DU IDIOT!

  9. Rolf Günther (kein Partner)
    25. November 2014 15:02

    Einer Gesellschaft, die sich in einer derart krassen Art lächerlich macht, wie es zur Zeit in Deutschland und anderen europäischen Ländern passiert, kann man eigentlich nur noch wünschen, zu verschwinden(was ja auch durch die Islamisierung passieren wird). Eine Welt, in der manigfaltige wirklich ECHTE Probleme herrschen, die sich aber mit solch einem Schrott beschäftigt, ist (gemäss Herrn Westerwelle) mit Recht spätrömisch DEKADENT und sollte untergehen. Was mich erstaunt, ist, mit wieviel Chuzpe die links/grün/homo/lesbo/politik Gruppen vorgehen; UND: DASS SICH DA IN DER BEVÖLKERUNG KEIN PROTEST REGT. Diesen spastischen Faschogruppen gehört der Marsch geblasen und sie zum Teufel gejagt!!

  10. Robert Bond (kein Partner)
  11. Der Turm (kein Partner)
    24. November 2014 11:09

    Wenn das Geschlecht tatsächlich ein gesellschaftliches Konstrukt sein sollte,

    dann ist Homosexualität heilbar.

    • Erich Bauer
      25. November 2014 10:57

      Das ist die geistreichste Aussage, die ich je zu diesem "Thema" gelesen habe... Chapeau..

  12. cmh (kein Partner)
    24. November 2014 09:32

    Ein Profx ist kein Wesen, sondern ein Ding.

  13. Gasthörer (kein Partner)
    23. November 2014 00:46

    Eine sehr dichter Essay:

    http://schwertasblog.wordpress.com/2011/07/31/was-ist-kulturmarxismus/

    Auszug:

    "Die Linken waren sowieso schon begeistert vom Internationalismus und daher Masseneinwanderung und hatten den Köder (wir = böse Unterdrücker, braune und schwarze Menschen = arme Unterdrückte) bereits geschluckt. Den Konservativen und Wirtschaftsliberalen konnte man erzählen, Einwanderung wäre “notwendig für die Wirtschaft”. Konservative und Wirtschaftsliberale würden den Massenimport von freilaufenden Nilkrokodilen befürworten, wenn ihnen ein Langweiler im grauen Anzug erzählen würde, dass das “die Wirtschaft belebt.”"

  14. Brigitte Kashofer
    22. November 2014 21:58

    Ich freue mich, dass deutsche Unternehmen endlich auf den Zug aufspringen. Es ist doch ein aufgelegter Elfer, wenn die Erfüllung einer Frauenquote gefordert wird, man sich das Geschlecht aber selber aussuchen kann! Schon 2010 hat der Professor Walter S. in der HTL Spengergasse die Frauenquote aufgestockt, als er nach den Ferien in Frauenkleidern in der Schule erschienen ist. So leicht geht es.
    Wer das nicht nützt, ist selber schuld! Da die meisten Frauen heute ohnehin Hosen tragen, ist auch der Unterschied zwischen Männer- und Frauenkleidern marginal. Das heißt, ein Mann braucht nur darauf zu bestehen, dass seine Hosen Frauenkleider sind! Einfacher geht's wohl nicht!
    Ich hoffe, auch österreichische Unternehmen haben bald den Mut, die Kampfemanzen mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.
    Auch das Gendern wird so enden, dass sie sich in ihren eigenen Widersprüchen verstricken. Die einen wollen das Binnen-I, die anderen finden die Bezeichnung "des/der Lehrers/in" richtig, wieder andere fordern, dass beide Geschlechter getrennt - und zwar die Frauen zuerst - angeführt werden, wobei doch wiederum allen klar ist, dass es noch weitere Geschlechter gibt!?
    Da kann nichts herauskommen!

    • F.V. (kein Partner)
      22. November 2014 23:00

      Ich versteh´ die ganze Aufregung ja gar nicht.

      Im Innviertel, wo ich meine Kindheit zubrachte, hat die natürliche Entwicklung der Sprache/des Dialekts die Lösung längst vorgezeigt.

      Da gibt es schon den Begriff, auf den alle drei Geschlechter passen:

      - der Mensch,
      - die Mentscher und
      - das Mensch.

      Keine Aufregung, alle kennen sich aus und die Sprache wird wieder einfach.

  15. timeo (kein Partner)
    22. November 2014 15:53

    Habe da noch vergessen zu danken für diese Idee.

    DANKE Herr Unterberger !

  16. timeo (kein Partner)
    22. November 2014 15:51

    Also DAS ist DIE Idee des Jahrhunderts, nämlich: "...Jeder Kandidat muss sich nur als Frau deklarieren (mit oder ohne Stöckelschuhe); und schon ist eine Frauenquote erfüllt. Und das wollen künftig logischerweise auch clevere deutsche Unternehmen machen ..."

    Also ICh werde mir Stöckerlschuhe und Fraunklider anziehen, und schon bin ich eine Frau.
    Somit kann ich als Frau mit 60 in Pension gehen.......

  17. Anders (kein Partner)
    22. November 2014 14:24

    Ich könnte mir das Video (0:27 Min.) in Endlosschleife anschauen.
    https://killerbeesagt.wordpress.com/2014/11/20/bitte-unbedingt-teilen/

    Der faschistischen BRD mit einem einzigen Satz die Maske von der Fratze zu reißen.
    Ein süffisanter Kommentar, ein schelmisches Lachen.. einfach meisterhaft.
    Unsere mächtigste Waffe, die wir aber komischerweise am seltensten benutzen, ist
    LACHEN
    Wir müssen keine Attentate verüben, wir müssen keine Tankstellen sprengen, wir brauchen uns nicht mit irgendwelchen Polizisten zu kloppen.
    Stellt euch einfach vor, was passiert, wenn Merkel eine bierernste Rede hält und mittendrin fangen alle an zu lachen.
    Ich verspreche euch: im selben Moment ist ihre Macht gebroch

  18. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    22. November 2014 10:48

    Zu sämtlichen Änderungen bzw. fortschrittlichen "Modernisierungen" des täglichen Lebens nimmt die ÖVP gerne Beschwerden und Anregungen entgegen. Diese wären zu richten an den
    ÖVP-Bundesparteiobmann Dr. Reinhold Mitterlehner
    p.A. ÖVP-Bundespartei
    1010 Wien, Lichtenfelsgasse 7

    Als kleines Dankeschön für die Mitarbeit, kann man sich auf der ÖVP-homepage für sein Handy einen neuen Klingelton, den "Django-Jingle" (nein, kein Witz!), herunterladen.

    Wenn das nicht Stimmen bringt, was dann...?

  19. wahrheit (kein Partner)
    22. November 2014 10:15

    OT: ORF-Moschitz hat laut Richter Band manipuliert!!!!

    http://www.krone.at/Oesterreich/Richterspruch_bringt_ORF_unter_Druck!-Am_Schauplatz-Clip-Story-428384

    Es sind 47 Seiten, die der ORF-Führung und dem "Am Schauplatz"-Journalisten Ed Moschitz nicht gefallen werden: Die schriftliche Begründung des Urteils zum "Sieg Heil"-Prozess landete jetzt bei der "Krone". Darin stellt der Richter des Wiener Straflandesgerichts deutlich fest, dass "als denklogisch zwingender Schluss" die ORF-Videoaufzeichnung manipuliert sein muss.

    "Die Aufzeichnung muss manipuliert worden sein"
    Jetzt kam die "Krone" an das schriftliche Urteil.

    • panzerechse (kein Partner)
      22. November 2014 10:42

      Danke für den Hinweis. Ich denke, auch A.U. greift dieses Thema auf. Es wär´s es wert.

  20. Norbert Mühlhauser
    22. November 2014 09:35

    Wer in eine Anrede berücksichtigt werden soll ist eine Frage der Höflichkeit. - Wobei anzumerken ist, dass sich die tradierte Anrede "Verehrte Damen und Herren" daraus erklärt, dass hier, anders als bei vielen anderen Bezeichnungen, das grammatikalische Geschlecht der "Herren" mit dem natürlichen Geschlecht des Bezeichneten zwangsläufig zusammenfällt.

    Was in einer Bezeichnung angesprochen werden soll ist eine Frage des Unterscheidungsvermögens des Publikums.

    Zu Letzterem ist festzuhalten, dass mit der Hervorkehrung der geschlechtergerechten Bezeichnung die dressierte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit darauf bedient wird, ob eine Person "Pimmel" oder "Muschi" hat. Denn darüber hinaus kann und darf es ja nach dem herrschenden Dogma keinen Unterschied zwischen Personen mit den jeweiligen Genitalien geben. - Mithin ein Armutszeugnis für das öffentliche Bewusstsein dieser Tage.

    Zu Ersterem ist hervorzuheben, dass Höflichkeitsfragen, sowie überhaupt Fragen der gesellschaftlichen Konvention, bislang aus der gesellschaftlichen Mitte nach derem Gutdünken entschieden wurden. - Nunmehr aber ex cathedra! Was lehrt uns das ....?

  21. Erich_47 (kein Partner)
    22. November 2014 09:33

    Es zahlt sich aus, "anders" zu sein! Ich zitiere aus dem "Pressetext": Song-Contest-Siegerin Conchita Wurst ist vom Public Relations Verband Austria (PRVA) http://prva.at zur "Kommunikatorin des Jahres 2014" gekürt worden.
    Link: http://www.pressetext.com/news/20141120025

    Hier wird dieses Wesen schon als Frau angesprochen.
    Ja, er ist sehr erfolgreich (gepuscht vom durch unsere Gebühren zwangsernährten ORF). Ich bin ihm trotzdem nicht neidisch, denn irgendwann, wenn ORF und Gemeinde Wien und die Bank ihr Interesse anderen zuwenden, landet er als Pseudo-Drag-Queen in einem drittklassigen Etablissement

  22. Maria Kiel
    22. November 2014 01:39

    wie sagte unser ehemaliger Geschichtsprofessor? "Erst stirbt die Moral, dann stirbt die Kultur"
    da gab's die Griechen, die Römer - und dann die Barbaren
    und jetzt gibt es UNS, die wir ja angeblich so viel aus der Geschichte gelernt haben.

  23. Brigitte Kashofer
    22. November 2014 00:44

    Na endlich! Nichts ist leichter, als jede gewünschte Frauenquote zu erfüllen. Die Kampfemanzen führen sich selbst ad absurdum.

  24. heartofstone (kein Partner)
    21. November 2014 18:50

    Gelichberechtigung? Aber ja bitte! Gleiches Pensionsantrittsalter für Mann und Frau und alles was sich die Soziologie (IMHO eine der unnützesten "Wissenschaften"), Wehrpflicht für alle (und wer keine 10m maschieren kann, darf gerne für die die das können die Häusel putzen). Und 50:50 Quote für Aufschtsrat- und Vorstandsposten für Frauen erst dann wenn im ganzen Betrieb eine 50:50 Quote hergestellt ist; stell ich mir in Industrie, Bauwirtschaft und bei den Kanalräumern und Müllabfuhren lustig vor ...

    Persönlich bin ich dafür die ganzen Gender"wissenschaften", Lehrende wie Studenten, mit einem kräftigen Tritt in den ArXXX von unseren Universitäten zu entfernen.

    • heartofstone (kein Partner)
      21. November 2014 18:57

      ... für Mann und Frau und alles was sich die Soziologie (IMHO eine der unnützesten "Wissenschaften") sonst noch an Geschlechtern ausdenkt ... und das morgen und nicht erst nach zig Jahren Übergangsregelungen ... darüber hinaus gehört das Pensionsantrittsalter LAUFEND und AUTOMATISCH an die erwartete Lebenserwartung angepasst ...

  25. Zraxl (kein Partner)
    21. November 2014 16:57

    Gendervorlesung an der TU-Wien:
    https://vowi.fsinf.at/wiki/TU_Wien:Technik_und_Gender,_Grundlagenvorlesung_f%C3%BCr_IngenieurwissenschafterInnen_VO_%28Knoll%29

    Prüfung: Schriftlich ... Es werden zur Hälfte Sachfragen gestellt, ... , und zur anderen Hälfte freie Meinungsfragen, wo du deine Ansichten argumentieren musst. Die Benotung ist sehr milde, wenn du den Stoff grob im Überblick hast oder bei der Vorlesung warst und die Grundbegriffe erklären kannst, dann ist schon eine gute Note drinnen. ...

    ----
    "freie Meinungsfragen" ... soso! Darf man das als Gesinnungsprüfung verstehen?

    • heartofstone (kein Partner)
      21. November 2014 18:41

      Ja. Fachwissen ist nur mehr zum Teil gefragt. Viel wichtiger ist, dass die Diplomarbeit "richtig" gegendert ist ... was Arbeitgeber zu solch "geprüften" Absolventen denken kann man sich selber ausmalen ...

  26. Torres (kein Partner)
    21. November 2014 15:51

    Interessant wird es erst, wenn sich Franz/Hans/Karl usw. mit 18 Jahren entscheidet, eine Conchita zu sein - also nicht zum Bundesheer bzw. Zivildienst muss. Und dann mit nochmals das gleiche mit 60 - ab in die (gesetzliche) Pension für Frauen. Bin neugierig, ob dem - politisch korrekten - Staat dann nicht der Humor und die Toleranz ausgeht.

    • Francois Villon (kein Partner)
      21. November 2014 17:31

      Vorzügliche Idee.

      Man muß die A...cher mit ihren eigenen Waffen schlagen.

    • Knut (kein Partner)
      22. November 2014 08:30

      Francois: Ich habe ein "rschlö" gfunden. Gehört das dir?

  27. Homo vitae (kein Partner)
    21. November 2014 14:53

    Gender! Gender! (Grüne) Kinderschänder!

  28. leichtglaeubig
    21. November 2014 08:57

    @Undine, Sie müssen sich nicht rechtfertigen, ich wäre nur froh, wenn Sie meinen Beitrag oben, wo ich die Begriffe "betreute Mitarbeiter" und „Kompetenzgruppen“ erklärt habe, verstanden hätten. @Sandwalk hat diese Begriffe als Ersatz für den Ausdruck „Behinderte“ interpretiert. Es geht hier jedoch eindeutig nicht um „Vertuschen von Behinderung“ oder um „Ersatzworte“ wie auch Sie das anscheinend noch immer glauben, sondern um Mitarbeiter in einer Behindertenwerkstatt und um die Rehabilitationsmöglichkeiten von Rollstuhlfahrern. Fragen Sie ihre ehemalige Schülerin, vielleicht kann sie den Sachverhalt besser erklären als ich.

    • leichtglaeubig
      21. November 2014 09:05

      Sorry, Beitrag ist falsch "gelandet", gehört zur Diskussion über den Beitrag @Sandwalk

    • Siegfried 70 (kein Partner)
      25. November 2014 15:30

      Behinderte sind wir !

      Die Kompetenzgruppen können Rollstühle bedienen, ich nicht.
      Also bin ich behindert und nicht der Kompetenzler.

  29. ProConsul
    20. November 2014 21:05

    Vladimír Palko hat die kommunistische Gewaltherrschaft und ihr Ende miterlebt. Im Interview erklärt er: Dieselbe Ideologie hat unter anderem in den EU-Institutionen eine neue Heimat gefunden.

    FreieWelt.net: Sie haben in Ihrem Buch »Die Löwen kommen« die These aufgestellt, dass in Europa der Kommunismus gesiegt hat – in Gestalt der EU. Können Sie das bitte erläutern?

    Vladimír Palko: Das hängt von der Definition von Kommunismus ab. Der Hauptzweig des Kommunismus im 20. Jahrhundert war der sowjetische, leninistische, der sich durch eine vollständig verstaatlichte Wirtschaft und ein repressives Regime charakterisieren lässt, das von der kommunistischen Partei beherrscht wird. Dieser Zweig ist definitiv tot.

    Man kann Kommunismus aber auch weiter fassen. Marx und Engels haben sich selbst als Kommunisten verstanden, wie wir in ihrem Kommunistischen Manifest lesen können. Und sie haben nicht nur die Notwendigkeit eines ökonomischen Wandels gelehrt, sondern auch die der Transformation der Familie. Mehrere Dekaden später hat der italienische Denker Gramsci verstanden, dass in erster Linie ein tiefer kultureller Wandel für die Zerstörung der alten Gesellschaft und den Sieg der kommunistischen Revolution nötig ist. Dieser kulturelle Wandel kam im Westen in den Sechzigern, und er hatte viele Gemeinsamkeiten mit dem Sowjetkommunismus. In dem Buch versuche ich ein paar Verbindungen aufzuzeigen.

    Im Sinne dieses weiteren Verständnisses von Kommunismus also, ja, da dient die Europäische Union als Werkzeug, um diese Ideologie in Europa und sogar der ganzen Welt zu verbreiten. Dasselbe kann man auch über die Vereinten Nationen und – bis zu einem gewissen Grad – die USA sagen.
    FreieWelt.net: In dem Buch ist immer wieder von »Revolutionären« die Rede. Woher kommen sie, wo sind sie jetzt und was wollen sie?
    Vladimír Palko: Ich benutze den Ausdruck »anthropologische Revolution« – vielleicht zum Glück, denn denselben Ausdruck hat letztes Jahr Christine Taubira benutzt, die französische Ministerin, die das Gesetz über die gleichgeschlechtliche Ehe vorbereitet hat. Sie sagte, dass das Gesetz eine anthropologische Revolution sei. Es ist nicht schlecht, wenn Revolutionäre wie Taubira und Antirevolutionäre wie ich dieselbe Bezeichnung für Dinge verwenden, die gerade geschehen.

    Das Ziel dieser Revolution ist die vollkommene Veränderung der Sozialmoral. Dinge, die man jahrtausende für schrecklich gehalten hat, sollen zuerst toleriert und dann als Menschenrecht oder so etwas wie ein modernes Sakrament angesehen werden. Ich denke hier an Abtreibung, gleichgeschlechtliche Ehe, Euthanasie … Und binnen einer oder zwei Generationen war man mit den Bemühungen erfolgreich.

    Und wer sind die Revolutionäre? Während der Revolution in Russland waren die Revolutionäre Mitglieder einer organisierten und bewaffneten Partei von Bolschewisten. Heute sind die Revolutionäre in den Medien, Akademien, Kunst, Gerichten und natürlich in linken politischen Parteien. Die bolschewsistische Revolution ist in Russland 1989 kollabiert. Im selben Jahr hat der westliche Zweig des kulturellen Kommunismus seinen Sieg errungen. Natürlich nicht unter dem Etikett des Kommunismus, der kompromittiert war.

    FreieWelt.net: Sie stammen aus der Tschechoslowakei, die jahrzehntelang zum sowjetischen Machtbereich gehörte. Bitte erklären Sie dem deutschen – insbesondere dem westdeutschen – Publikum, wie Sie diese Erfahrung geprägt hat.

    Vladimír Palko: Ich bin in einer christlichen Familie groß geworden, die ich als durchschnittliche katholische Familie beschreiben würde, nicht sehr religiös. Als ich zwanzig war, hatte ich erste Konflikte mit dem Regime. Dann lernte ich bekannte katholische Dissidenten wie Ján ?arnogurský und František Mikloško kennen. Ich nahm an der Kerzendemonstration am 25. März 1988 teil, der ersten großen oppositionellen Veranstaltung im gesamten Ostblock. An diesem Tag wurde mir klar, dass der Kommunismus scheitern wird und ich Mitglied einer christlichen, demokratischen Partei sein würde. Allerdings nahm ich irrtümlicherweise an, das werde erst in zehn Jahren geschehen – in Wirklichkeit brauchte es bloß ein weiteres Jahr. :-D

    Vielleicht hat uns das Leben unter kommunistischer Herrschaft Erfahrungen vermittelt, die wir nun weitergeben können: zuallererst die Erkenntnis, dass ein politisches System, das auf ideologischen Lügen beruht, nicht so stabil ist wie es aussieht. Zu Beginn der achtziger Jahre sah der Kommunismus aus, als würde er noch tausend Jahre überdauern. Später verstanden wir, dass er viel schwächer war. Sollte der Westen die gegenwärtigen ideologischen Lügen annehmen, wird auch er geschwächt werden.

    Zweitens sehen wir gegenwärtig im Westen eine subtile Verfolgung von Menschen, die mit der Revolution nicht einverstanden sind – wie seinerzeit im Osten unter dem Kommunismus. In den fünfziger Jahren gab es in unserem Land blutige Verfolgungen. Später, während der letzten zwanzig Jahre kommunistischer Herrschaft, wurde die Todesstrafe oder die lebenslange Freiheitsstrafe nicht mehr angewendet. Oppositionelle wurden nun marginalisiert. Wer den Kommunisten nicht zustimmte, musste mit beruflichen Nachteilen rechnen. Diese Art Verfolgung können wir jetzt auch im Westen sehen, bloß auf einem geringeren Niveau mit einer geringeren Intensität. Sichtbarer Ausdruck dieser Marginalisierung war die politische Liquidierung von Rocco Buttiglione im Europäischen Parlament vor zehn Jahren.

    Die Leidenschaft der Revolutionäre von heute erinnert an die Leidenschaft der jungen Kommunisten in den Fünfzigern. Die Kommunisten gaben ebenfalls nicht zu, dass sie jemanden verfolgen. Sie sagten: Es gibt volle Religionsfreiheit. Aber in manchen Positionen ist es nötig, die »wissenschaftliche Weltanschauung« zu vertreten. Selbstverständlich entschieden die Kommunisten, was wissenschaftlich ist, nicht die Wissenschaft. Die Revolutionäre von heute sagen, dass die Religionsfreiheit in ganz Europa gewährleistet ist. Nur dass jeder die Menschenrechte respektieren muss. Allerdings entscheiden die Revolutionäre, was Menschenrechte sind.

    FreieWelt.net: Man hat den Eindruck, dass der Kampf um die Seele Europas auf dem Gebiet der Sexualität ausgetragen wird. Sehen Sie das auch so – und wenn ja, warum ist das so?

    Vladimír Palko: In einem engen Sinn, ja. Themen wie Abtreibung, Gender und Homosexualität haben mit Sex zu tun. Allerdings betrifft es auch eine Änderung im Verhältnis der Geschlechter, der Änderung der Rolle des Mannes und der Frau in der Familie. Im Scherz oder halb ernst würde ich sagen, dass der Klassenkampf ersetzt wurde durch den Kampf zwischen den Geschlechtern.

    In einem weiteren Sinn wird in der anthropologischen Revolution die bloße Existenz der Seele geleugnet. Ebenso wird der Sinn des Menschen für Transzendenz geleugnet, also für etwas, das jenseits unseres Lebens auf Erden liegt. In dieser Hinsicht können wir die Revolution naturalistisch nennen. Halten wir fest, wie viel Aufmerksamkeit auf die Verschmutzung der physischen Umwelt gelegt wird. Die Existenz einer Verunreinigung der Seele hingegen wird vollkommen geleugnet. Das naturalistische Prinzip führt dann dazu, dass der Sinn der menschlichen Existenz missverstanden wird, und zwar auch in der Phase, in der Mensch nicht in der Lage ist, sein physisches Leben selbst zu gestalten, zum Beispiel wenn er noch im Mutterleib oder alt und krank ist.

    Im weitesten Sinn geht es bei dem Kampf um die Leugnung oder Anerkennung der tiefsten Wahrheiten über die Bestimmung des Menschen. Die Wahrheit ist, dass der Mensch seine Pflichten heroisch erfüllen soll, auch die, die er nicht selbst ausgewählt hat. Und dass er die damit notwendig verbundenen Leiden und Opfer akzeptieren sollte.

    FreieWelt.net: Welche Rolle spielt die Abtreibungsfrage in diesem Kampf?

    Vladimír Palko: Abtreibung ist ein entscheidendes Prinzip, das den Kommunismus sowjetischen Stils und die gegenwärtige westliche Revolution miteinander verbindet. Das erste Land, das Abtreibung legalisiert hat, war die Sowjetunion. Lenin und die kommunistische Feministin Alexandra Kollontai haben dafür gesorgt. Dreißig Jahre später verbreitete es sich in die kommunistischen Satellitenstaaten in Osteuropa, also auch in mein Land. Der Westen holte den Rückstand in den siebziger Jahren auf, in den USA nach dem Urteil des Verfassungsgerichts im Fall Roe gegen Wade im Jahr 1973 und in Westeuropa mit den Siegen der Linken bei Parlamentswahlen.

    Die Möglichkeit abzutreiben, ist im Osten – abgesehen von Polen, wo sie verboten wurde – unverändert. Allerdings gibt es in Russland und den früheren osteuropäischen kommunistischen Ländern keinen Eifer, die Idee von Abtreibung auf Verlangen in die Welt zu exportieren. Auf der anderen Seite ist dieser Eifer deutlich zu sehen in den USA, den Vereinten Nationen und der EU. In diesem Jahr haben europäische Lebensschutzorganisationen im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative »Einer von uns« eine Millionen Unterschriften gesammelt und die EU aufgefordert, die Finanzierung von Abtreibung in der ganzen Welt zu beenden. Die EU-Kommission unter ihrem Vorsitzenden Barroso hat die Petition aber in letzter Minute von der Tagesordnung genommen. Die Idee der legalen Abtreibung hat ihre Heimat geändert: Sie ist von Moskau nach Washington, New York und Brüssel umgezogen.

    In meiner Heimat war der Kampf gegen Abtreibung Teil des katholischen Widerstandes gegen den Kommunismus. In den achtziger Jahren organisierten Katholiken Petitionen gegen die weitere Liberalisierung der Abtreibung. Ganz anders war es in den siebziger Jahren im Westen, wo der Kampf für ein Recht auf Abtreibung eine erfolgreiche Strategie französischer und italienischer Kommunisten zur Schwächung der Macht der konservativen Rechten war.

    Abtreibung ist sowohl im Osten als auch im Westen die gleiche brutale Praxis, doch heute ist sie im Westen mehr: ein unantastbares Sakrament. Die kanadische Lebensschützerin Linda Gibbons hat insgesamt zehn Jahre im Gefängnis verbracht, weil sie still vor einer Abtreibungsklinik betete. Zum Vergleich: Dieselbe Zeit verbrachte der Terrorist Abdel Basset al-Megrahi im Gefängnis, der Mörder von fast dreihundert Menschen über Lockerbie im Jahr 1988. Diese abtreibungsfördernde Gesetzgebung ist ein Zeichen für Fanatismus.

    FreieWelt.net: Warum haben die konservativen, christlichen Kräfte keinen Widerstand geleistet, als Europa sein christliches Erbe abgestreift hat?

    Vladimír Palko: Es kommt darauf an, welche Christen Sie meinen. Lassen Sie uns mit christlichen Politikern beginnen. Wissen Sie, der Geschmack einer politischen Position ist süß. Niemand beeilt sich, sie zu räumen. Auch christliche Politiker nicht. Viele von ihnen spielen ein Spiel, das ich »Wirf den Kollegen unter den Bus« nenne. Sie sehen, dass der Wind gegen das Christentum bläst, und also tragen sie dem Zeitgeist Rechnung. Gegenüber dem Wähler wollen sie »menschlicher«, weniger »rigoros« erscheinen als ihre etwas orthodoxere Kollegen. Es beginnt mit ihrer Unterschrift unter ein unchristliches Gesetz und endet mit der vollständigen Annahme einer antichristlichen Agenda. Das jüngste Beispiel ist der neue Präsident der EU-Kommission Jean-Claude Juncker, der als luxemburgischer Premierminister bei der Durchsetzung von Abtreibung, gleichgeschlechtlicher Ehe und Euthanasie mitgewirkt hat.

    Sicherlich sind viele christliche Politiker ihrem Glauben treu geblieben. Allerdings kennen wir üblicherweise nicht ihre Namen und ihre Geschichten. Sie sind nicht Minister oder Präsidenten geworden. Diese Ämter sind jenen vorbehalten, die alle möglichen Kompromisse eingehen. Giulio Andreotti hatte die Wahl, das Abtreibungsgesetz zu unterzeichnen oder als Premierminister gestürzt zu werden. Er entschied sich dafür zu unterschreiben und weitere dreißig Jahre in der Politik zu bleiben. Herman Van Rompuy nahm teil an der belgischen Abtreibungsgesetzgebung und wurde später Premierminister und der erste EU-Ratspräsident. Juncker wird möglicherweise insgesamt dreißig, vierzig Jahre in den höchsten Ämtern verbringen. Fantastische Karrieren.

    Es gibt allerdings die Schwierigkeit zu definieren, was ein Christ ist. Es gibt zahlreiche formale Christen, die auf der anderen Seite stehen. Der katholische Gouverneur von New York Andrew Cuomo setzte die gleichgeschlechtliche Ehe durch und weigerte sich anzuerkennen, dass Standesbeamte aus Gewissensgründen Einwände erheben können, so dass viele gefeuert wurden. Das heißt, dass hier nicht atheistische Revolutionäre, sondern katholische Politiker das Problem sind. Also gibt es in gewisser Hinsicht eine Art »Bürgerkrieg« innerhalb der Christenheit. Das wird sogar innerhalb der katholischen Kirche sichtbar. Als ich die vorläufige Stellungnahme der letzten Synode gelesen habe, sagte ich zu mir: Ein Sozialdemokrat hätte das vor zwanzig Jahren gesagt, ein Christdemokrat vor zehn Jahren, und nun höre ich das von katholischen Bischöfen? Das nenne ich – nach Gramsci – einen erfolgreichen Marsch durch die Institutionen!

    FreieWelt.net: Sie schreiben, dass »die Revolution« im Christentum ihren Hauptfeind sieht. Worin äußert sich das? Mit was müssen Christen in naher Zukunft rechnen?

    Vladimír Palko: Von einer philosophischen Perspektive aus gesehen, ist der Zusammenprall unvermeidlich. Die Revolution lehrt, dass der Mensch sein Glück finden kann, wenn er seinen Wünschen und Begierden folgt. Das Christentum sagt, dass der Mensch auch dazu geboren ist, um gegen seine eigene Schwäche anzukämpfen. Diese beiden Weltsichten sind unvereinbar. Christen – aber auch viele Nicht-Christen – werden im Westen eine Art unblutiger Verfolgung erfahren. Die Techniken und Fälle dieser Verfolgung habe ich in dem Buch beschrieben. Grundsätzlich beruht diese Verfolgung auf dem Umstand, dass die Revolution das Prinzip des Ungehorsams aus Gewissensgründen nicht kennt. In biblischer Sprache gesprochen, ist die Revolution ein »eifersüchtiger Gott«.

    FreieWelt.net: Was soll an die Stelle des Christentums treten?

    Vladimír Palko: Es wird nicht vollständig ausgelöscht, weil es tief im Westen verwurzelt ist. Es wird erneut überleben, selbstverständlich im Konflikt mit seinen Gegnern. Und man muss ergänzen, dass Christen sich in Koalitionen begeben werden, die heute noch unvorstellbar sind. Nach 1948 waren Christen die ersten Opfer des Kommunismus. 1989 besiegte eine Koalition aus Christen und Ex-Kommunisten den Kommunismus.

    FreieWelt.net: Was empfehlen Sie Christen, um sich für die kommenden Kämpfe zu wappnen?

    Vladimír Palko: Mein Buch endet mit verschiedenen Empfehlungen für sie. Sie sollten die Situation erkennen, sie sollten bescheiden sein und Buße tun, für die Wahrheit kämpfen und vorbereitet sein für eine Art Martyrium in Form der Marginalisierung. Sie sollten sich miteinander verständigen und eine neue Kultur errichten. Sie sollten keine Kompromisse eingehen, was ihren Glauben betrifft, aber sie sollten mit Menschen zusammenarbeiten, die anders denken. Und sie sollten die Worte Johannes Pauls II. Nicht vergesen: Fürchtet euch nicht!

    FreieWelt.net: Vielen Dank für das Gespräch.

    Vladimír Palko war 2002 bis 2006 Innenminister der Slowakischen Republik. Nachdem er 2008 die Christlich-Demokratische Bewegung (KDH) verlassen hatte, gründete er Konservativ-Demokratische Partei der Slowakei (KDS). Er ist Dozent an der Paneuropäischen Universität in Pressburg und Verfasser des Buchs »Die Löwen kommen«, das vor kurzem in deutscher Sprache erschienen ist.

    http://www.freiewelt.net/interview/die-kommunisten-sitzen-heute-in-bruessel-10047670/

    • logiker2
      22. November 2014 13:17

      herzlichen Dank für die Weitergabe dieses Interviews. Dazu möchte ich auch auf das Buch von Torsten Mann : Rote Lügen in grünem Gewand, "Der kommunistische Hintergrund der Öko-Bewegung" bzw. auf "Die globale sexuelle Revolution" von Gabriele Kuby hinweisen. Hier wird die Verwirklichung der Agenda 21 bzw. ihre Entstehung ebenso treffend beschrieben, wie es aus diesem Interview hervorgeht. Der Kommunismus ist nicht tot, sondern hat nur seine Erscheinung geändert und das sehr erfolgreich.

  30. Peter R Dietl
    20. November 2014 18:38

    OT
    Ursula Stenzel

    Die linken Reichseinheitsmedien haben uns jubelnd vorgelogen, der VP-Parteivorstand Wien-Innere Stadt habe zu 100% statt Stenzel den Figl-Großneffen zum Spitzenkandidaten gewählt. Tatsache ist hingegen: 15 von 40 Mitgliedern nahmen an der Abstimmung gar nicht teil, der Rest stimmte auftragsgemäß pro Figl (und hofft weiter auf einen komfortablen Listenplatz).
    .

    • Gandalf
      21. November 2014 02:10

      Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt u.a. James Bond. Aber wenn Herr Mag. Figl wirklich Spitzenkadidat der ÖVP Innere Stadt wird, hat seine Partei die Funktion des Bezirksvorstehers schon verloren, bevor die Wahllokale überhaupt aufsperren; da gibt es keine Hoffnung, die noch zu sterben braucht...

    • Mahrenberg (kein Partner)
      22. November 2014 09:04

      Sein armer Großonkel rotiert rasend vor Schmerz in seinem Grab.....

  31. Gerhard Pascher
    20. November 2014 17:47

    Diesmal etwas, welches nicht zum Thema passt, was ich aber unbedingt der Lesergemeinde mitteilen möchte:
    Salzburger Staatsanwältin gibt Anweisung an die Polizei, zwei ertappte rumänische Kriminelle samt gestohlenen Traktorteilen (inkl. Kabine) eines Lungauers weiterfahren zu lassen.
    salzburg.ORF.AG/news/stories/2680192/
    Eigentlich ein typischer Fall einer erfolgsversprechenden Amtshaftungsklage.

    • Gerhard Pascher
      20. November 2014 17:50

      Der link wurde händisch eingegeben, dabei "verbessert" Gogglemail oft manche Eingaben. Natürlich handelt es sich um orf.at.

    • Undine
      20. November 2014 17:55

      @Gerhard Pascher

      Das paßt wunderbar zur neuen österr. ZWEIKLASSEN-JUSTIZ:

      Österreichische Straftäter würden selbstverständlich zur Rechenschaft gezogen und entsprechend bestraft---was man auch erwarten darf.

      Ausländische Straftäter läßt man einfach laufen.

    • Brigitte Imb
    • Cotopaxi
      20. November 2014 18:53

      Solange die rumänischen Diebe sich nicht der Verhetzung schuldig machen, sieht das Fräulein Staatsanwältin vermutlich keinen Grund, Maßnahmen zu setzen. ;-)

      Es gilt für alle die Unschuldsvermutung.

  32. Meine Meinung
    20. November 2014 16:37

    @Sandwalk
    Ich bin zwar leichtgläubig, aber das geht zu weit, obwohl mir die Caritas (manche Aktionen) oft auf die Nerven geht.
    JEDOCH. Wie sonst soll man Mitarbeiter in einer Behindertenwerkstatt bezeichnen als "betreute Mitarbeiter". Sie bleiben jedoch Menschen mit Behinderung.
    Es gibt auch betreutes Wohnen für alte Leute und nicht „behindertes Wohnen“.

    „Kompetenzgruppen“ sind eine wichtige Methode in der Rehabilitation überall auf der Welt und nicht nur für Rollstuhlfahrer. Will man Rollstuhlfahrer mit möglichst vielen Kompetenzen ausstatten, bedarf es solcher Gruppen. Rollstuhlfahrer bleiben dabei natürlich Rollstuhlfahrer, sie lernen jedoch dort alle Kompetenzen, die ihnen ihr Leben im Rollstuhl erleichtern.

  33. Erich Bauer
    20. November 2014 14:45

    Warum es nur so wenige sind, die gegen dieses Gebell auftreten, liegt an der fortgeschrittenen "Entwicklung" des Massenmenschen...

    Bei Michael Klonovsky gleichen "modern(d)e Gesellschaften" Schafherden, die von Journalisten umbellt werden, um die Beobachtung erweitert, dass viele Schafe selbst ohne solches Gebell zu ahnen scheinen, welchen Teil der Weide man besser nicht betritt. Und dieses Phänomen ist intelligenzunabhängig und lässt sich auf keine Schicht der Bevölkerung begrenzen.

    Die wichtigste Ressource, das geistige Leistungsvermögen der Bürger, die Fähigkeit der "schöpferischen Zerstörung" (Josef Schumpeter), gegen der Zerfall der Selbstbestimmung aufzubringen, "wäre" von großer Bedeutung. Die Ukraine-Krise hat den "Massen-Vergnügungs-Regenten" ein bisschen Kopfweh beschert. Die SIGNATUR dieses Zeitalters, das noch wie keines zuvor unduldsam ist gegen den, der es wagen sollte, dem "unschöpferischen mainstream beim Absondern seiner Fertigteil-Sprache Widerpart zu bieten" (Botho Strauß), wurde unerwartet bekleckert... "Triumphgefühl" ist jedoch sehr, sehr verfrüht, wenn überhaupt angebracht. Der "mainstream" wird nächstens subtiler vorgehen. Die "Schreibautomaten" werden einem "Service" unterzogen...

    Der Hirnforscher Manfred Spitzer sieht die kommenden Generationen an "digitaler Demenz" leidend. Immerhin die "Probanden" werden darüber keine körperlichen Schmerzen haben. Er hält den Computer "zum Lernen für genauso dringend nötig wie ein Fahrrad zum Schwimmen oder ein Röntgengerät, um Schuhe auszuprobieren."

    • Rau
      20. November 2014 17:44

      Journalisten sind keine Wölfe, den Part spielt das Islamismusmonster - MBT, Management by Terror, gefährlich sind dabei immer Jahre in denen Richtungsentscheidungen anstehen.

      Die Bürger sind keine Schafe, die halten dieses Gegendere tatsächlich noch immer für ein Nebenthema, das man nicht ernst nehmen muss. Wen kratzen schon die Zustände an irgendeiner Uni. Im täglichen Leben spielt das ja immer noch keine Rolle.

      Und für den Politiker heissts einfach mittun, um seinen lukrativen Job nicht zu verlieren, bei dem man immerhin - ich zitiere Volker Pispers (Kabarettist) - für ein paar Jahre Arsch plattsitzen im Parlament einen Pensionsanspruch erwirbt, den die meisten in ihrem ganzen Leben lang nicht erarbeiten können.

  34. Brigitte Imb
    20. November 2014 14:25

    Skurril ist zu höflich für die Genderisten

    BLEM BLEM,

    ist m.M der bessere Ausdruck für solches Verhalten. Außerdem denke ich, daß diese Leute ordentliche Minderwertigkeitskomplexe mit sich herumtragen, die es zu kompensieren gilt.

    • blem-blem
      20. November 2014 19:39

      Hallo ...!? - Ich muss schon bitten: Das ist aber eine Markenrechtsverletzung von Ihnen, Sie Pöhse!

    • Brigitte Imb
      20. November 2014 20:24

      Jössas....ich bitt´ vielmals um Verzweiflung....., andrerseits - sagt mein Anwalt -, liegt bei einer "hoheitlichen / amtlichen Handlung" - und das stellt mein Posting wohl zweifelsfrei dar -, KEINE Markenrechtsverletzung vor.
      Außerdem geben Sie sich ja als klein blem blem mit Bindestrich, ich meine außschließlich die GROSS BLEM BLEMs. Und zu denen wollen Sie doch nicht gehören, oder?

    • blem-blem
  35. machmuss verschiebnix
    20. November 2014 13:59

    Während die Politik zunehmend Stumpfsinn absondert und sich hinter Schein-Maßnahmen
    versteckt, werden von den Akteuren der Hochfinanz teuflisch schlaue Konzepte angedacht.

    Harvard-Ökonom Rogoff will das Bargeld abschaffen :

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/nachrichten/oekonom-rogoff-will-bargeld-abschaffen-13274912.html

    Was werden wohl die europäischen Weichei-Politiker dem entgegensetzten - so sie überhaupt
    die Tragweite erkennen - damit wird Privat-Vermögen defacto abgeschaft - übrig bleiben
    virtuelle Beträge im Cyber-Space, die nach belieben hin und her verschoben und auch
    jederzeit kontrolliert werden können (nur nicht vom Eigentümer !!!).

    Genau damit könnten sie den Crash noch viel weiter hinauszögern, dann braucht
    Geld erst gar nicht mehr gedruckt zu werden, sondern dann wird von der FED (od.EZB)
    nur ab und an mal eine harmlose Buchungs-Zeile mit einem Mrd.Betrag durchgeführt,
    fertig Arbeit.

    • Brigitte Imb
      20. November 2014 14:22

      Nur Bares ist Wahres.

      Die Kreditkarte benütze ich wirklich nur in Ausnahmesituationen, meist wird alles bar bezahlt.

      Naja, und wenn uns tatsächlich das Bargeld verboten werden sollte, werden sich Möglichkeiten auftun das zu unterlaufen.

      Wie heißt´s so schön...... ´S Bacherl findt´an neuen Weg.....

    • machmuss verschiebnix
      20. November 2014 14:42

      Genau, Brigitte Imb - lokale Tauschgeld-Währungen gibt es sowieso schon länger

    • Normalsterblicher
      20. November 2014 19:52

      Vor allem wird dann die Beraubung des Bürgers noch viel eleganter und direkter vonstatten gehen können - mit Minuszinsen!

      "Echtes" Schwundgeld - derzeit ja nur über Umwege - wird dann stets sofort umgesetzt werden müssen, auf größere Anschaffungen wird nicht mehr angespart werden können, sondern wird schon die Bank eine Kreditierung dafür genehmigen müssen.

      So ist für die Beschäftigung der Bankmitarbeiter gesorgt! Womöglich bekommen diese bald auch die Aufgabe zugewiesen, den Antragsteller auf politische Zuverlässigkeit (korrekte Tschänderei!) zu prüfen!

    • machmuss verschiebnix
      20. November 2014 22:17

      Ich habe noch nie was auf Kredit gekauft, lieber verzichte ich, als daß ich das
      Geld (Zinsen) beim Fenster naus hau ! ! Ich hab' doch keinen Knall - die sahnen
      so schon über die Maßen ab und wenn's denen (Banken) wiederum der Staat
      abknüpft, dann sollen die sich gefälligst wehren (die können das besser als unsereiner ) ! ! !

    • Normalsterblicher
      21. November 2014 01:50

      @ [...] verschiebnix:

      Dann werden Sie bei Einführung des Schwundgeldes (=Bargeld-Abschaffung) komplett auf gewisse Annehmlichkeiten verzichten müssen.

      Beim Erwerb eines Eigenheims scheint es zB nicht sinnvoll zu sein, 30 Jahre anzusparen, bis die vollständige Summe bereit steht. Ein Teilkredit war hier schon bislang nützlich.

      Und im Wirtschaftsbereich braucht es bisweilen größere, durch tlw Eigenfinanzierung erleichterte, Investitionen, um überhaupt überleben zu können.

      Da wird die Bankenzunft aber gut versorgt sein, wenn all dies und noch mehr zukünftig zur Gänze kreditiert werden muss! Das Motto lautet in diesem Zusammenhang: Willkommen im Kommunismus II !

  36. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    20. November 2014 12:12

    Zu Dr. Unterbergers Satz „...Die zweite an immer mehr Hochschulen verbreitete These: Wesentlich sei nur das soziale Geschlecht, also eines, das jeder Mensch frei wählen könne.“
    Nun wurde in Wien eine neue Eskalationsstufe der Propagierung von Homosexualität erklommen:
    Ab 1. Dezember gibt es am Naschmarkt "Pink Christmas in Vienna". Man begeht dort mit 62 Ständen die Vorweihnachtszeit. Den Ehrenvorsitz übernimmt Stadträtin Sandra Frauenberger.
    Dem generellen Thema „Weihnachtsmärkte in Wien“ sollte sich ein Aufdeckungs-Journalist widmen, er könnte vermutlich auf "eigenwillige" Strukturen stoßen.
    Kürzlich las ich irgendwo „31 Jahre Weihnachtsmarkt“. Vor 1983 gab es in Wien kaum größere Weihnachtsmärkte und wenn, dann mit individuell gestalteten Ständen. Irgendwann wurde eine industrielle Normung und Gestaltung der Stände vorgeschrieben und verwirklicht. Es gibt also eine Industrie die solche Stände nach Vorschrift herstellt hat. Man beobachtet sozusagen ein Monopol. Wer vergab dazu die Aufträge, wer erlaubt die Vielzahl solcher Stände an zentralen Orten? Die Nähe zur Stadtverwaltung dürfte sicher kein Hindernis sein, solche Stände herzustellen oder sie zu nützten. Solche Fragen drängten sich schon bisher auf. Nun stellt aber der Ehrenvorsitz über "Pink Christmas in Vienna“ – die Landessprache scheint ja „Denglisch“ zu sein – ein besonders beachtenswertes Merkmal dar.

  37. machmuss verschiebnix
    20. November 2014 11:49

    Zweifellos wird ...
    » ... die ganze europäische Gesellschaft zunehmend in Dekadenz gestürzt ... «

    Wie kommt es zu den wahrnehmbar beschleunigten Verfalls-Tendenzen und warum
    gibt's Gegenmaßnahmen (wenn überhaupt) nur in bloßen Ankündigungen ?

    Mein Verdacht dazu: Jene Politiker, welche die Zusammenhänge durchschauen,
    erkennen auch die Muster von langzeit Zyklen in Wirtschaft und Gesellschaft,
    und wissen auch, wie maßgeblich für die Beschleunigung eines allfälligen
    Niederganges eben ausgerechnet der Glaube daran in der Bevölkerung ist.

    Das Ergebnis ist eine Politik der Ablenkung - "titi-tainment" mit Conchita,
    oder sonstigem Schwachsinn - nur bloß nicht zugeben, daß wir schon mitten in
    der Talfahrt sind.

    Die wirklich Intelligenten Politiker wechseln aus Mangel an Gestaltungs-Spielraum
    von der Politik in die Wirtschaft, andere bleiben am Sessel kleben und versuchen
    die Brisanz der Gesamtsituation vor der Öffentlichkeit zu vernebeln:
    "es gibt kein schwarzes Loch" .

    Welcher intelligente Politiker würde sich da noch die Finger verbrennen wollen,
    würde riskieren wollen, daß ihm am Ende die Schuld zugeschoben wird. Ganz im
    Gegenteil, die Intelligenten machen sich rahr und überlassen das Feld
    kampflos
    den hirnamputierten (od. gewissenlosen ?) Sozial-Populisten.

    Der Sozial-Populimus schädigt nicht nur die Wirtschaft, sondern
    beeinträchtigt auch die Demokratiefähigkeit des Elektorats und vergrößert
    damit die ohnedies schon enorme Distanz zur anstrebenswerten Direkt-Demokratie ! ! !

    Leider werden wir aber die Folgen davon alle auszubaden haben, nicht nur die
    politischen "Lügen-Barone" - die Verursacher eines erhöhten Widerstandes
    in der Bevölkerung gegen Reformen, welche zwar den Niedergang nicht
    unmittelbar beenden würden, aber mit Sicherheit den unteren Scheitelpunkt
    wesentlich milder ausfallen lassen würden.


    Wer sich von den öffentlichen Medien eine Gegenmobilisierung und Aufklärung
    der Bevölkerung erwartet - was ja die Hauptaufgabe der vierten Gewalt
    wäre - der wird mehr als nur enttäuscht, der wird nach strich und faden verarscht.
    Nur A.U. beleuchtet diesbezügliche Hintergründe (Annoncen-Wahlkampf).
    Für nicht aufgeben (außer, ein Volksbegehren bei der Post :)) steht auch der
    Name Wolfgang Bauer, bleibt zu hoffen, daß sich genug vernünftige Leute finden,
    die es auch unterzeichnen .

  38. A.K.
    20. November 2014 11:40

    Zum Thema Dr. Unterbergers „Die skurrilen Resultate der Genderunlogik“ gehört auch das Bestreben der „Gutmenschen“ sich nur ja recht korrekt auszudrücken – was sich dann als „Idiotie“ äußert.
    Papst Franziskus, der über fünf Versuchungen bei Entscheidungsfindungen sprach, kam kürzlich eine Beschreibung jener des Gutmenschentums:
    „Die Versuchung des zerstörerischen Gutmenschentums, das im Namen einer falschen Barmherzigkeit die Wunden verbindet, ohne sie zuvor zu behandeln; dabei handelt es sich um ein Symptom, nicht um Gründe oder Wurzeln. Es ist die Versuchung der "Gutmenschen“, der Ängstlichen und auch der so genannten "Progessiven und Liberalen".

  39. Herbert Sutter
    20. November 2014 11:08

    Ich habe mich auf der Homepage des "Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien" an der Berliner Humboldt-Universität ein bisschen durchgeklickt:
    https://www.gender.hu-berlin.de/

    Diese Institution dürfte eine der Speerspitzen der europäischen "Gender-Bewegung" sein (wenn man es so nennen kann), dieses Zentrum dürfte ideologisch & forschungsmäßig bei allen Gender-Themen am Puls der Zeit sein.

    So wie es aussieht dürfte die erwähnte Person 'Dr. Lann Hornscheidt' ursprünglich aus Schweden stammen.

    Beim weiteren Durchklicken entdeckte ich die EU-Instituion die sich für Gender-Equality innerhalb der EU einsetzt, das "Europäische Institut für Gleichstellungsfragen" (= "EIGE") mit Sitz in Vilnius (Litauen):
    http://europa.eu/about-eu/agencies/regulatory_agencies_bodies/policy_agencies/eige/index_de.htm

    Die Aufgabe von EIGE definiert sie selbst so:

    "As an autonomous body, EIGE operates within the framework of European Union policies and initiatives. The European Parliament and the Council of the European Union defined the grounds for the Institute’s objectives and tasks in its Founding Regulation and assigned it the central role of addressing the challenges of and promoting equality between women and men across the European Union.

    In order to support better-informed policy-making we contribute to the promotion of equality between women and men in Europe through delivering high-level expertise to the European Commission, the European Parliament, the Member States and Enlargement countries." (also mit einem Wort: Die Vorantreibung der Gender-Ideologie überall in Europa)

    Link dazu: http://eige.europa.eu/content/about-eige

    Aus Österreich sitzen im Management-Board von EIGE: Vera JAUK & Dietmar HILLBRAND (beide vom Bundeskanzleramt): http://eige.europa.eu/content/third-management-board

  40. Cotopaxi
    20. November 2014 10:50

    Den Mut zu fordern, den Sargnagel für die europäischen Nationen rechtzeitig über Bord zu werfen, bringen in Österreich nicht einmal die Blauen auf:

    http://www.nzz.ch/schweiz/ueli-maurer-beantragt-kuendigung-der-menschenrechtskonvention-1.18428322

  41. zauberlehrling
    20. November 2014 10:47

    Die Symptome der "Genderitis" werden immer krankhafter:

    http://wien.orf.at/news/stories/2680135/

    • Undine
      20. November 2014 18:11

      @Zauberlehrling

      Danke für den Link! Beim "Fall Nikolaus" ist wenigsten leicht die WEIBLICHE Form gefunden: Die NIKO-LAUS!

    • Eva
      20. November 2014 22:03

      Niko-Schildlaus
      Niko-Reblaus
      Niko-Filzlaus
      Niko-Kopflaus
      ......................

    • fenstergucker
      20. November 2014 22:51

      @Eva

      ;-))

      Niko-Gwandlaus

      mich laust der Niko-Affe!

  42. Politicus1
    20. November 2014 09:54

    Bitte, bitte, vergesst die PRESSE!
    Die ist als Blatt der täglichen positiven Homomeldung mit den dutzenden neuen Geschlechtsformen doch total überfordert.
    Die Redaktion hat nicht einmal mehr Zeit für ihren Bericht über den "Pinken queeren Regenbogen-Adventmarkt" beim Naschmarkt zu recherchieren, wie sich schwules Kunsthandwerk von Heterohandwerk unterscheidet ...

    Übrigens hat den Ehrenschutz dieser Veranstaltung jene Stadträttin übernommen, die ihren Namen als konservative Feministin noch nicht ge(g)ändert hat: FRAUENberger.

    • MSc
      20. November 2014 10:51

      Na ja, X(i)-berger ist ja gottseidank schon vergeben ... :)

    • Politicus1
      20. November 2014 11:22

      MSc:
      der ist gut - so habe ich die Xiberger noch nie gedeutet ...

    • haro
      20. November 2014 16:32

      Die Journalisten der Presse gehören mittlerweile zu den ärgsten politisch Korrekten, grün und rosa/lila affin und daher auch antikirchlich eingestellt (letzteres besonders am Sonntagskurier wie auch am Samstag und allen hohen kirchlichen Feiertagen ersichtlich) und natürlich FPÖ-feindlich, auch die Werbung für Gesamt-und Ganztagsschulen und Migranten als regelmäßige Schreiberlinge sind nicht zu übersehen.

      Meinungen werden willkürlich zensuriert. Zum Thema Islam lässt man das Forum von vornherein sperren, weil man Kritik am Islam verhindern will.

      Ein Wunder, dass man Ortner noch einige Quergeschrieben-Kommentare veröffentlichen lässt.

      Allerdings sind alle anderen Tageszeitungen noch ärger.

    • Nestor 1937
      20. November 2014 17:26

      Wo gibt es noch eine halbwegs bürgerlich-konservative Tageszeitung ?

      Die Salzburger Nachrichten sind das auch nicht mehr....

  43. Anonymer Feigling
    20. November 2014 09:52

    Gestern am Abend hat Thilo Sarrazin über die Gutmenschen und deren Tugendterror gesprochen. Im Anschluss konnte auch dann Publikum eine Frage stellen. Eine war, was man denn gegen diesen Terror machen könne.

    Sarrazin wirkte sehr nachdenklich und zitierte abermals Kants berühmte Worte über die Aufklärung: „AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“.

    Er betonte das Wort „selbstverschuldet“. Genau hier liegt die Lösung. Man kann nicht erwarten, dass die anderen das Problem lösen, man muss es selbst tun!

    Zur Anmerkung von Sandwalk. Was er da über die Caritas schreibt, ist skurril, aber nicht überraschend. Aber warum verschweigt er den Namen der Gemeinde? Warum schützt er sie? Wäre es nicht viel hilfreicher, auch den Namen zu nennen? Schließlich ist diese Gemeinde selbst verantwortlich für das, was sie tut. Und wenn ganz Österreich mit den Fingern auf sie zeigt und über diese Hohlköpfe lacht, wird sich jeher noch etwas tun.

    Zu diesen gutmenschlichen „Wortverdrehern“:

    Für mich sind diese Leute die wahren „Rassisten“!

    Zum Vergleich denke man an einen Feuerwehrmann, der ein krankhafter Pyromane ist. Das soll sogar sehr oft vorkommen. Zuerst zündeln sie herum und dann sind sie die Ersten vor Ort, die löschen.

    Genau so krankhaft sind die Gutmenschen!

    Zuerst unterstellen sie einem Wort böse, schlechte oder bemitleidenswerte Eigenschaften und im nächsten Augenblick ziehen sie das passende neue Wort als Lösung aus ihrer Tasche. Dass sie und nur sie allein diejenigen sind, die dem Wort böse, schlechte oder bemitleidenswerte Eigenschaften unterstellen, bemerken sie gar nicht. Also wahre Rassisten!

    • Nestor 1937
      20. November 2014 17:17

      Für den höchst interessanten und ansprechenden Sarrazin-Abend Dank an A.U., das Hayek-Institut und die anderen Sponsoren. Sollte man öfter machen !

    • Undine
      20. November 2014 18:20

      Ich weiß nicht, ob es nur mir so ging, aber ich habe leider nur einen Bruchteil des Vortrags von Sarrazin verstanden---trotz Hörgeräts und eines Platzes in der ersten Reihe! Bei Dr. Unterberger gab's diese Schwierigkeiten nicht.

    • Cotopaxi
      20. November 2014 18:59

      @ Undine

      Falls ich richtig informiert bin, spricht Herr Sarrazin deshalb etwas undeutlich, weil ein Gesichtsnerv bei einer Operation verletzt oder durch eine Krankheit geschädigt wurde.

    • Undine
      20. November 2014 23:00

      @Cotopaxi

      Es lag weniger an seiner Facialislähmung als daran, daß er häufig ÜBER das Mikrophon, das er in der Hand hielt, drübergesprochen hat. Zusätzlich dürfte der Raum eine schlechte Akustik haben.

  44. Josef Maierhofer
    20. November 2014 09:02

    Und so viel Blödheit darf regieren und Gesetze machen.

    Warum wählen normale Menschen diese Parteien ? Sind die selbst so kurzsichtig und ideologisch verdreht, können sei nicht mehr selbst denken, oder ist ihnen das alles egal, egal, welche Nachteile man damit bekommt und egal, was es kostet.

    http://www.staatsschulden.at

    • Riese35
      20. November 2014 10:01

      >> "Warum wählen normale Menschen diese Parteien ?"

      Bitte sehr, hier in diesem Blog haufenweise nachzulesen:
      - Ich kenne so viele nette Leute in dieser Partei
      - Das war immer so
      - Ich bleibe meiner Partei treu, egal was sie macht (und ob sie mich verratet)
      - Die Partei vertrat vor 50 Jahren vernünftige Ansichten
      - Die Partei müsse mit der Zeit gehen, da werde ich als einzelner nichts ändern können
      - Andere Parteien sind auch nicht fehlerfrei
      - Ich gebe meiner Partei noch einmal eine letzte Chance
      - Ich kann ja meine Meinung in Bogs frei kundtun, bei Wahlen zählt aber Staaträson
      - Kritisieren kann man die kath. Kirche, aber was die UNO und die EU vorgeben, ist Dogma
      - Wenn eine Partei regieren möchte, müsse sie Kompromisse schließen
      etc.

    • Josef Maierhofer
      20. November 2014 11:52

      @ Riese35

      Selbst dann, wenn die Jobs aus sind, das Schnitzel und Bier in Gefahr ist, die Rechnungen nicht mehr bezahlt werden können, die Kinder nicht mehr gefüttert werden können, selbst dann noch tun sie das für die fiktiven Ideale, die realen Ideologien und für die 'Baddei', die inzwischen eine Einheitspartei geworden ist, namens 'SPÖVP und Grün/Lila', damit sich die Mehrheit noch ausgeht.

      Ich frage mich nur, warum man das alles, was die da tun dürfen aus den von Ihnen angeführten Gründen erduldet und nicht anklagt, es sind ja Verbrechen am Volk.

      Eine Episode vom EU-Austrittsstandl der IHU am Reumannplatz: Ein Passant belästigt die Leiterin und will partout wissen, warum die ganzen angeprangerten Missstände nicht abgeschafft werden. Mein Einwurf, weil Sie noch immer rot wählen, seine Antwort, ich komme aus Tirol, da wählt man schwarz, meine Antwort, das ist ja dasselbe. Erst da ging er dann etwas nachdenklich weg.

    • Riese35
      20. November 2014 12:14

      @Josef Maierhofer:

      >> "Erst da ging er dann etwas nachdenklich weg."

      Und wählen wird er nächstes Mal wieder schwarz. Das bin ich sicher. Dort ist die ÖVP nämlich Ersatzkaiser.

  45. Riese35
    20. November 2014 08:27

    ***************!

    Aber: Mir gefällt "Rollstuhlgruppe" eigentlich auch nicht. Mein Vorschlag wäre: "Rollsesselgruppe".

    Das erinnert mich an die Begegnungszone Skateboard-Rollator-Kinderwagen. Siehe:
    http://bureau.comandantina.com/archivos/FA-BoB-2013-Mariavassilakoustrasse%20B.jpg

  46. Riese35
    20. November 2014 08:11

    *************************!

    Weit sind wir auch in Österreich nicht davon entfernt. Und seit dem Ende der Regierung Sinowatz/Steger war immer die ÖVP in der Regierung. Ich kann mich nicht erinnern, daß damals, 1987, auch nur in Ansätzen der Genderismus irgendwo im offiziellen Bereich (außer in den Köpfen einiger unbedeutender Linker) vorhanden gewesen wäre. Also sind alle Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen, die dem Genderismus Raum geben oder ihn sogar verpflichtend machen, in Österreich unter einer Regierung erfolgt, der die ÖVP maßgeblich angehört hat. Sie war überdies seit 1987 die einzige Partei, die durchgehend in der Regierung vertreten war. Und ich kann mich nicht erinnern, daß jemals (bis auf einmal eine St. Nikolaussitzung vor der Wahl) die ÖVP als Regierungspartei überstimmt worden wäre. Also trägt die ÖVP eine Hauptschuld an dieser Entwicklung, und eine Kehrtwende ist nicht in Sicht.

    Wenn es nicht so widerlich wäre, müßten jetzt alle Männer nur mehr Minirock, Nylonstrümpfe und Stöckelschuhe anziehen, sich als Frauen deklarieren und so die Genderbestimmungen unterlaufen.

    • keinVPsuderant
      20. November 2014 11:29

      @Riese, ihre Schuldzuweisung an den Minderheitspartner (Ausnahme Schüssel) find ich riesig lustig.

    • Riese35
      20. November 2014 12:33

      @keinVPsuderant: Ja, man muß sich ja seinen Humor bewahren. Das lehren die Jahre des realen Sozialismus.

      Von SPÖ, Grünen und NEOS erwartet man sich ja nichts anderes, und das sagen sie auch. Die SPÖ hat immer von Demokratie und Diktatur in einem Aufwaschen gesprochen. Demokratisch ist eine Partei dann, wenn das Proletariat diktiert. Vor dieser Seite ist also nichts anderes zu erhoffen.

      Von der ÖVP kennt man aber andere Wurzeln. Mit der ÖVP verbinden einen doch so manche Beziehungen, und man kennt zahlreiche in dieser Partei tätige Personen persönlich, die man sehr schätzt und die unter 4 Augen sehr vernünftige Ansichten vertreten. Deswegen ist die Enttäuschung bei einer Partei, deren Vorgänger einst den einzigen Regierungschef gestellt hat, der im Kampf gegen den Nationalsozialismus gefallen ist, um ein Vielfaches größer. Einst hat man diese Partei für genau jene Ansichten gewählt, die sie heute über Bord wirft.

      Schüssel hat sich wenigstens in Teilbereichen von den Ketten des Sozialismus befreit, und das ist auch honoriert worden. Nur war leider auch er zu wenig konsequent und hat sich mit z.B. Gehrer und Rauch-Kallat die Sargnägel mit in die Regierung geholt.

  47. Sandwalk
    20. November 2014 04:13

    Die Genderismusideologie hat die Grenzen der Lächerlichkeit tatsächlich überschritten. War die Sache bisher ärgerlich und beim sinnerfassenden Lesen mitunter sogar schwierig, so ist nunmehr die Kaberettstufe erreicht bzw. überschritten.

    Ein besonders groteskes Beispiel liefert die Caritas, wie ich eben erfahren konnte.
    Da gibt es Betreuungsgruppen von Behinderten. „Behindert“ darf man nicht mehr sagen, denn das sei beleidigend und diskriminierend, was natürlich ein Unsinn ist, denn Behinderte sind nun mal Behinderte, was denn sonst. Das hat rein gar nichts mit Stigmatisierung zu tun, denn dann dürfte man ja auch nicht mehr von Patienten, Kranken, Leidenden usw. sprechen.

    Diese von der Caritas betreuten Behinderten wurden irgendwann auf „Klienten“ umgetauft. Offenbar war auch das nicht so recht passend, worauf man die Behinderten „betreute Mitarbeiter“ nennen musste. Ein von der Caritas umsorgter Behinderter ist also ein betreuter Mitarbeiter.
    Geht es noch dümmer? Es geht!
    Irgendwann sind sie dahintergekommen, dass das Wort „Rollstuhlgruppe“ diskriminierend wirkt. Warum das so ist, weiß kein Mensch, denn ein Rollstuhl ist eben ein Rollstuhl, was denn sonst. Nun wurde ein neues Wort gesucht. Was dann kam, errät niemand: Die Rollstuhlgruppe in der Gemeinde, deren Namen hier gnädig verschwiegen wird, heißt „Kompetenzgruppe“. Ja, das tut weh, richtig weh, liebe Leute, aber es ist leider so.

    Ich bin der Meinung, dass das Gendern hier so weit getrieben wurde, dass es eine Beleidigung für die Behinderten ist, aber das werden diese nichtsnutzigen Tagediebe von Worterfindern nie verstehen können.

    Es ist wahr! Die Genderismuspolitik ist, was ihre Auswüchse und Folgen betrifft, gekippt. Sie hat den Polarkreis des Zynismus überschritten und gleitet inzwischen in Richtung einer kollektiven Entwürdigung ganzer Bevölkerungsgruppen ab: Rassismus auf die linke Art.

    • leichtglaeubig
      20. November 2014 16:36

      Ich bin zwar leichtgläubig, aber das geht zu weit, obwohl mir die Caritas (manche Aktionen) oft auf die Nerven geht.
      JEDOCH. Wie sonst soll man Mitarbeiter in einer Behindertenwerkstatt bezeichnen als "betreute Mitarbeiter". Sie bleiben jedoch Menschen mit Behinderung.
      Es gibt auch betreutes Wohnen für alte Leute und nicht „behindertes Wohnen“.

      „Kompetenzgruppen“ sind eine wichtige Methode in der Rehabilitation überall auf der Welt und nicht nur für Rollstuhlfahrer. Will man Rollstuhlfahrer mit möglichst vielen Kompetenzen ausstatten, bedarf es solcher Gruppen. Rollstuhlfahrer bleiben dabei natürlich Rollstuhlfahrer, sie lernen jedoch dort alle Kompetenzen, die ihnen ihr Leben im Rollstuhl erleichtern.

    • Undine
      20. November 2014 18:32

      @Sandwalk

      Ich vermute, den Linken ist es PEINLICH, daß so offensichtlich wird, daß nicht alle Menschen gleich sind, obwohl sie, die Linken, es dauernd predigen.

      Da zermartern sie sich ihre hohlen Schädel nach immer neuen Begriffen, die vertuschen sollen, daß es eben Menschen gibt, die ihrem Gleichheitsverständnis nicht entsprechen (können). Anders kann ich mir ihre abstrusen Hirnverrenkungen nicht erklären.

      Diese penetrant politisch Korrekten müssen einmal zur Kenntnis nehmen, daß es Menschen gibt, die, weil sie ---angeboren oder erworben---ein Leiden haben und deshalb "behindert" sind---eben Hilfe brauchen.

    • leichtglaeubig
      20. November 2014 21:38

      @Undine, wenn ich Ihre oft sehr harten, fast unmenschlichen - wie gerade hier, im Fall von Behinderten, wo ich versucht habe aufzuklären - Stellungnahmen so lese, kann ich schwer glauben, dass sich hinter @Undine eine Frau verbirgt, auch als sonst Leichtgläubiger! Ich bin mit einem Rollstuhlfahrer befreundet und bilde mir ein, zu wissen wovon ich rede.

    • Undine
      20. November 2014 23:30

      @leichtglaeubig

      Ich bin Ihnen zwar keine Rechenschaft schuldig und weiss auch nicht, was an meinem Beitrag "hart, bzw. unmenschlich" sein soll, wenn ich mich über die linken PC- Tugendbolzen lustig mache, weil nämlich durch diese läppische Wortklauberei keinem einzigen Behinderten sein Los erleichtert werden kann.

      Ich hänge so etwas normalerweise nicht an die grosse Glocke, aber ich habe bis vor kurzem jahrelang einem jungen "Rollstuhl-Mädchen" Nachhilfe-Unterricht gegeben--selbstverständlich -unentgeltlich. Dieses junge Mädchen hat sich die ganze Woche darauf gefreut, zu mir kommen zu können. Und diese "Beschäftigung" mit diesm jungen Geschöpf auch mir viel Freude gemacht.

    • Wyatt
      21. November 2014 07:55

      man muß schon "leichtglaeubig" oder " blem-blem " sein, um nicht nur "meiner Meinung" nach zu erkennen, wer da nicht, neuerdings im Auftrag des Systems, jenen für Wahrheit und Gerechtigkeit schreibende, Unmenschlichkeit bis zukunftsbedrohende Ansichten vorwerfen.

      Wobei der gesamte "Genderismus" erfunden wurde, einerseits zukünftige Generationen vom Lesen abzuwenden, andererseits uns, von den in der Tat Bedrohlichem, wie Bevölkerungsaustausch, CO2- Abzocke etc., abzulenken gedacht ist.

    • leichtglaeubig
      21. November 2014 09:01

      @Undine, Sie müssen sich nicht rechtfertigen, ich wäre nur froh, wenn Sie meinen Beitrag oben, wo ich die Begriffe "betreute Mitarbeiter" und „Kompetenzgruppen“ erklärt habe, verstanden hätten. @Sandwalk hat diese Begriffe als Ersatz für den Ausdruck „Behinderte“ interpretiert. Es geht hier jedoch eindeutig nicht um „Vertuschen von Behinderung“ oder um „Ersatzworte“ wie auch Sie das anscheinend noch immer glauben, sondern um Mitarbeiter in einer Behindertenwerkstatt und um die Rehabilitationsmöglichkeiten von Rollstuhlfahrern. Fragen Sie ihre ehemalige Schülerin, vielleicht kann sie den Sachverhalt besser erklären als ich.





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