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OMV und ÖIAG: Die postengierigen Proporz-Apparatschiks schlagen zu

Kein Vorwand ist den rot-schwarzen Funktionärstypen zu durchsichtig, um nicht ihrer Machtgier freie Bahn zu schaffen. Und sei es durch die Hintertür. Das tun sie jetzt bei der ÖIAG, ohne auch nur einen Hauch von Vernunft oder gar Wirtschaftsverstand zu zeigen. Sie wollen die Verstaatliche Industrie wieder in die Hand kriegen, aus der sie ihnen unter Schüssel/Grasser genommen worden war. Und sie glauben ganz raffiniert, jetzt einen besonders guten Zeitpunkt gefunden zu haben.

Freilich: Bis auf einige von Regierungsgeldern lebende Zeitungen meint in Österreich niemand ernstlich, dass die Politik – also die Parteien – künftig mit der Verstaatlichten Industrie weiser umgehen würden denn in den Jahrzehnten der Vergangenheit. Als die Parteien dort Riesen-Defizite produziert haben. Als bis zu den Portieren hinunter alle Posten in den Unternehmen nach striktem Proporz-Muster aufgeteilt worden sind. Als die Verstaatlichte in jeder Hinsicht ein abschreckendes Beispiel der Sozialpartner-Misswirtschaft gewesen ist.

Dorthin geht der Weg wieder zurück. Unter fadenscheinigen Vorwänden.

Natürlich haben die jüngsten Vorgänge bei der teilverstaatlichten OMV eine schlechte Optik. Öffentlich werdende Streitigkeiten sind nie besonders professionell. Nur: Es gibt absolut nicht das geringste Indiz, dass die Optik durch eine Rückkehr der Unternehmen in den Parteien-Griff verbessert werden könnte.Ganz im Gegenteil.

Oder glaubt jemand, bei einer Re-Verstaatlichung würde es nicht mehr vorkommen, dass sich Vorstandsmitglieder gegenseitig so heftig in die Haare geraten, wie es jetzt unter ein paar Testosteron-gesteuerten OMV-Männern offensichtlich der Fall gewesen ist?

Wer bitte hat vor einem Jahr bei der Verlängerung der Vorstandsverträge wirklich gewusst, dass sich das Klima dort unter den Vorständen so schlecht entwickeln würde? Wenn das behauptet wird: Bitte um entsprechende Beweise, Artikel, Interviews. Ich habe bisher keine einzige Warnung aus jener Zeit gefunden. Auch nicht von den Typen, die sich jetzt als Ich-habs-eh-schon-immer-gesagt-habende-Klugscheißer gerieren.

Oder meint man gar, bei einer Re-Verstaatlichung können sich Verhältnisse in einem Vorstand nicht mehr binnen eines Jahres so übel entwickeln wie jetzt bei der OMV?

Glaubt jemand, dass bei einer Re-Verstaatlichung künftig nicht wieder jede einzelne heikle Entscheidung (und Personal-Maßnahmen erst recht) polemisch an die Öffentlichkeit gespielt wird? Dass dann nicht mehr irgendein Mitspieler eigentlich vertrauliche Vorgänge einem hilfsbereiten Journalisten zuflüstern wird? Ob das nun im Einzelfall verärgerte Vorstände oder die Gewerkschafts-Aufsichtsräte sind.

Weiß man denn nicht, dass selbst dann, wenn alle Vorstände tadellos arbeiten sollten, im ÖIAG-Aufsichtsrat immer ideologische Motivationen dominierend sein werden, solange ein Unternehmen oder eine Holding im Staatsbesitz ist?

Verwechseln die Regierungspolitiker wirklich sich selber mit dem Staat, indem sie scheinheilig damit argumentieren, dass doch der „Eigentümer“ in der ÖIAG das Sagen haben müsse? Eigentümer sind aber nicht sie, sondern alle acht Millionen Österreicher. Diese können natürlich nicht selber in Aufsichtsräten agieren. Aber deren Interesse wird allemal besser durch Industrie-Experten ohne jede Verpflichtung gegenüber einer Partei vertreten als durch Menschen, die eine Partei entsandt hat. Denn Parteien haben ja naturgemäß immer nur die eigene Wiederwahl im Kopf und nie das langfristige Wohl eines Unternehmens. Daran ändert auch der alte Trick nicht, dass man den von den Parteien entsandten Menschen das Pickerl „Experte“ aufs Hirn drückt.

Weiß man denn nicht, dass Menschen, die von einer Partei entsandt worden sind, ständig von vielen Funktionären dieser Partei um kleinere oder größere Gefälligkeiten gebeten werden? Und dass sie immer im Hinterkopf haben: „Nach Ende meines Vertrags will ich ja wiederbestellt werden“? Man denke nur an die ÖBB- oder Asfinag-Vorstände, die einst die firmenschädlichen Kronenzeitungs-Inserate trotz innerem Widerwillen letztlich bezahlt haben, weil ihnen von der Faymann-Ostermayer-Partie mit einem Ende ihrer gut bezahlten Jobs gedroht worden ist.

Durchschaut man denn nicht, dass jene – angeblich – bürgerlichen Altmanager, die nun so wie die (genetisch immer für noch mehr Staats- und Parteimacht kämpfende) SPÖ auch nach einer Re-Verstaatlichung rufen, sehr persönliche Motive haben? Dass sie entweder selber (wieder) Fäden ziehen wollen oder beleidigt sind, weil halt andere das tun, die nicht zu ihren Freunden zählen?

Begreift man denn nicht, dass man an jedem Verantwortlichen, an jedem Manager etwas kritisieren kann, solange man den nur mit einem total utopischen Idealbild vergleicht? Und nicht mit einer ganz konkreten Alternative.

Versteht man denn noch immer nicht, dass es immer solche für ein Unternehmen giftige Aufregungen geben wird, wenn der Staat bei einem Unternehmen etwas mitzureden hat? Dass nur eine endgültige Privatisierung Ruhe hineinbringen kann? Denn jede Wette: Bei allen normalen Unternehmen hätte der Austausch eines Vorstands nicht einmal ein Zehntel der Berichterstattung bekommen. Daran hätte es nichts geändert, wenn einer der Involvierten über Medien seine Haut retten oder Rache nehmen wollte.

Gewiss: Die Vorstandsmitglieder der OMV haben versagt. Jede Vorstands-Crew sollte insbesondere in turbulenten Weltmarktzeiten – wie es sie derzeit bei Gas und Öl gibt – geschlossen wie ein Mann agieren. Aber absolut nichts an einer Verstaatlichung gibt auch nur die geringste Hoffnung, dass so etwas nicht wieder passieren kann.

Die OMV ist im übrigen nicht durch diese Streitigkeiten jetzt in einer schwierigen Lage, sondern durch den – für die Konsumenten in Haushalt und Industrie guten, für die Energiefirmen schlechten – Verfall der Weltmarktpreise für Gas und Öl. Und dieser geht wieder vor allem auf die nordamerikanischen Fracking-Methoden zurück. Und zum kleineren Teil auch auf die planwirtschaftlichen Verwerfungen im Gefolge der deutschen Energiewende.

PS: Der neue Finanzminister Schelling hat in diesem Wirbel viel von seinem Goodwill bereits verspielt. Er heult mit der Menge und zeigt Opportunismus statt Mut. Von den Herrn Faymann oder Mitterlehner war ja eh seit langem nie etwas anderes zu erwarten. Denn etwa solche planwirtschaftlichen Methoden, wie sie der Wirtschaftsminister Mitterlehner in den letzten Jahren beim Benzinpreis praktiziert hat, haben ja längst jede Hoffnung zerstört, dass er von Wirtschaft etwas verstünde.

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alle Kommentare

  1. Keydren (kein Partner)
  2. Darma (kein Partner)
  3. Bhumi (kein Partner)
  4. Jungmin (kein Partner)

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  5. Rao (kein Partner)

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  8. Francois Villon (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)

      nicht direkt zum Thema - aber doch damit verwandt:

      Der Total-Chef kritisiert die Sanktionen gegen Rußland, äußert sich empört über die Erpressung der USA gegenüber einer französischen Großbank, investiert zusammen mit Rußland in Sibirien und denkt laut über den Gas- bzw. Ölhandel außerhalb des Dollars nach.

      Üblicherweise genügt eine dieser politischen Inkorrektheiten um aus dem Verkehr gezogen zu werden. Die Methode der Wahl ist der „Unfall“ oder „Selbstmord“ (mit drei Kopfschüssen von hinten, nur um sicherzugehen).

      Daß man den „Unfall“ praktischerweise auch noch auf einem Moskauer Flugplatz stattfinden lassen konnte, ist doppeltes Glück; damit kann man auch noch die Russen anpatzen, die zu blöd sind, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

  9. Tik Tak (kein Partner)

    Auch das ist nur zu logisch und konnte schon seit 1986 immer vor den Wahlen beobachtet werden:

    Wenn Wahlverluste ins Haus stehen müssen Machtpositionen mit den "richtigen" Leuten besetzt werden - für die Zeit nach der Niederlage.

    Wie sagt die Linke immer so schön:

    "Nach der Wahl ist vor der Wahl".

    Die SPÖ hatte sogar jahrzehntelang den Nerv diesen Slogan immer wieder nach den Wahlen in ihren Schaukästen auszuhängen.
    Dass die ÖVP da mitmacht ist leider logisch.
    Eine Leiche treibt schließlich mit dem Fluß bergab.

    Übrigens gibt es beim Verbund gerade einen großen Skandal und keiner merkt es.
    Zeit für einen weiteren Posten für die Ederer?



  10. Solon II (kein Partner)

    Der Begriff "Verstaatlichung" scheint mir nicht ganz korrekt zu sein?
    Denn ausser bei der Post, hält der Staat Österreich keine Mehrheitsanteile. Und bei OMV und Telekom gibt es Syndikatsverträge, die ein willkürliches Handeln der Vorstände minimieren? (abgesehen von den Rechtsvorschriften bei börsennotierten Unternehmen).



  11. BHBlog (kein Partner)

    THerr Dr.Unterberger . Wie Sie vielleicht wissen endete die letzte Volksbefragung in Wien mit dem Thema Mieten,Kanal ,öffent. Verkehrslinien und Wasser etc. vor Privatisierung schützen zu 90% mit JA .
    Wir sind also entweder eine aussterbende Art oder die Propaganda funktioniert unterm Vorwand " Sie nehmen euch das Wasser weg" so perfekt das 9 von 10 es wirklich schlucken.
    Wie man sieht hat die Stadt Wien anschließend sofort den Preis auf Wasser angehoben.
    Soviel zum Schutz vor der gierigen " bösen Privatwirtschaft". Ferner ist es für Häupl und sein Grünes grauhaariges Tandem-Partnerchen Maria DRACULA-kou äh Vassilakou kein Widerspruch Cross-Border-leasing bei bims und u-bahn zu betreiben!



  12. Francois Villon (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)

      Die längste Zeit wunderte ich mich schon, daß Unterberger die ÖMV-Vorgänge so offensichtlich ignorierte. Die erste Fußnote, die sich eigentlich mit den NEOS beschäftigte, eine Nebensächlichkeit zur Potenz, konnte ja nicht als Behandlung des Themas Öl-/Gaspolitik und ÖMV gelten.

      Nun, nach längerer „Denkpause“ macht AU aus der mutwilligen und unbegründeten Demontage eines offensichtlich erfolgreichen Managers eine Story über postengierige Proporz-Apparatschiks. Welch läppischer Schmarrn.

      Das mag auch nun mitspielen, aber bitte der Reihe nach.

      Diese Dilletanten-Aufführung wurde auschließlich von den Repräsentanten der „Privatwirtschaft“ inszeniert. Als vor einigen Tagen der Herr Raidl im ORF interviewt wurde meinte die Lou Lorenz, daß es doch seine Idee gewesen sei einen sich selbst regenerierenden AR in der ÖIAG zu installieren. Raidl meinte, daß dies leider ein Fehler gewesen sei, die Herren hätten auch „sehr spezielle Interessen“ verfolgt und er fügte noch hinzu, „daß für ihn die Sache gänzlich aus gewesen sei, als man dem Stronach die VOEST verhökern (= zuschanzen, wie die SDP) wollte“.

      Soviel also zu „privat“ versus „Staat“.

      Da ich mich vordem nicht dafür interessierte wer denn Herr Kemler sei, holte ich dies nun nach. Ein popliger Schmalspur-Ingenieur mit einer Karriere im IT-Bereich, wo er des öfteren „maßgeblich“ an irgendwelchen Umorganisationen „mitgewirkt“ habe. Interessanter war natürlich wo und mit wem er „Networking“ (= Golfspielen) betrieb. Das ist freilich eine ganz wichtige Erfahrung, um Energie-Strategien und volkswirtschaftliche Hauptthemen beurteilen zu können. (Mindestens so bedeutungsvoll wie Volkshochschulkurse, Taxifahrer-Praxis oder die Ochsentour durch die Gewerkschaft.)

      Was die Frage betrifft, ob denn Energie (Öl/Gas) eher privatwirtschaftlich oder nach dem Interesse des Gemeinwohls zu betrachten sei, ist die Antwort klar. „Öl“ ist für industrialisierte Volkswirtschaften von derselben Art wie das Blut im Menschen. Es ist von existenziellem, also öffentlichem Interesse.

      Wie sehr erkennt man tagtäglich, etwa im Fall Ukraine oder der US-Geopolitik, die alles daran setzt sowohl die Quellen als auch die Transportrouten unter ihrer Kontrolle zu halten. Und das nicht erst seit heute. Als das Deutsche Reich vor dem WK I die Berlin-Bagdad-Bahn bauen wollte – und damit das anglo-amerikanische Öl-Kartell herausforderte -, war dies Kriegsgrund Nr. 1.

      Wenn man auch noch ein geordnetes Gemeinwesen – also den Staat – nicht aus ideologischer Verblödung gänzlich ablehnt, so ist dann auch evident, daß die bestellten Repräsentanten dieses Staates zurecht die Interessen (= das bonum commune) dort vertreten – und zu vertreten haben -, wo es um existenzielle Fragen geht. Wer dies mit Hinweis auf Korruption, Inkompetenz, etc. bestreitet, sollte sich dann aber nicht mehr um all die anderen Dinge so beflissen kümmern, wie die Demokratie, die Gleichbehandlung, die Pressefreiheit der main-stream-Presse, den Herrn Putin oder Poroschenko oder Erdogan, ... die Kirche, den Zölibat und die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene usw.usw.

      Unterberger lebt wieder seine bzw. die Ideologie von LIBINTERN aus.

    • heartofstone (kein Partner)

      Jaja ein erfolgreicher Manager wird vom bösen AU abgeschossen ... mitnichten ... das hat der Gute schon selber verbockt ...

      http://derstandard.at/2000006700567/Die-vielen-Baustellen-des-Mineraloelkonzerns

      ... und das der Regierung, ob der ausbeleibenden Dividende von OMV und ÖIAG, der Arsch auf Grundeis geht, sei ihnen vergönnt ...

    • F.V. (kein Partner)

      So viele „Baustellen“ sind es nun doch auch nicht. Wenn man auch sieht, wie zB die USA mit einem Geheimabkommen mit den arabischen Ölförderen ein Preisdumping inszenierten um im Wirtschaftskrieg Rußland zu schädigen, so sind dies Entwicklungen die jedenfalls außerhalb der Einflusssphäre österreichischer Manager liegen.

      Im Fall des amerikanischen Frackings sollte dies sogar zu angeblichen Flüssiggas-Exporten nach Europa führen, wozu zwar erst die Gasverflüssigung, die entsprechenden Verladeterminals und Schiffe geschaffen werden müßten. Auch hier ist das politische Motiv erkennbar: Europa von Rußland „unabhängig“ zu machen. In Wahrheit freilich, wären wir so dumm das ernst zu nehmen, um die europäische Wirtschaft ins Chaos zu stürzen.

      All dies sind Beispiele aus jüngster Zeit, die zeigen, daß wir hier nicht Herr des Geschehens sind, was dann u. U. sich nachteilig für uns auswirkt – und man nach Bedarf als Mißmanagement denunzieren kann.

      Der weise Solon merkte übrigens auch zu recht an: was soll hier die von Unterberger an die Wand gepinselte „Verstaatlichung“. Ändert sich denn etwas an den Eigentumsverhältnissen, und wie viel Prozent sind erforderlich, um diesen angeblichen Diabolus als Schreckgespenst aus der Mottenkiste zu holen? – Es bleibet dabei: Unterberger ist ein ideologisch gesteuerter Desinformant, der die Agenda der ANONYMA befördert.

  13. Haider

    Schwer wird's für die Proporzjunkies nur werden, da sie künftig auch die GRÜNEN mitbeteilen/mitnaschen/mitrücksichtigen werden müssen. Und bei Dreien haben meist zwei eine Mehrheit.



  14. Cotopaxi

    u.t.

    Der verurteilte muselmanische Rauschgiftkriminelle aus Afrika dürfte es bald geschafft haben: statt Abschiebung soll ihm die Republik 375.000 Euro bezahlen und außerdem eine monatliche Rente.

    Nur der Gutachter spielt noch nicht mit und wird deswegen angefeindet. ;-)

    http://www.profil.at/articles/1442/980/378193/folterfall-bakary-j-gerichtsgutachter-opfer



    • Brigitte Imb

      Frechheit, sind WIR nicht auch alle traumatisiert von der überdimensionalen Bereicherungsflut??
      375"Kilo" kämen mir gerade recht, das wär mein Hauserl am Meer.
      Nach der "Anstalt" (mahh, mir ist so langweilig) spreche ich einmal am Sozialamt vor....:-)) ...und falls die Aufgabe gelingen sollte lade ich euch alle ein.

    • Wahrheit (kein Partner)

      Dazu ganz aktuell:
      AKH: Keine Augenverletzung an Bakary J. sichtbar!!!

      Wo, wann und wie hat sich der Schubhäftling Bakary J. die schwere Verletzung am rechten Auge zugezogen? Das sind wohl die entscheidenden Fragen, die es auch jetzt noch, acht Jahre nach dem angeblichen Folterfall, zu klären gilt. Denn stammt das Hämatom nicht von den Misshandlungen durch die WEGA-Polizisten, würde alles in einem anderen Licht erscheinen.

      http://www.krone.at/Nachrichten/AKH_Keine_Augenverletzung_an_Bakary_J._sichtbar-Protokolle_als_Beleg-Story-423851

      Bitte diese Farce verfilmen!!!

  15. socrates

    Einige lassen sich von der Innenpolitik bestechen, die Anderen von der Aussenpolitik.
    "wes Brot ich ess, des Lied ich sing" gilt fuer beide gleich.



  16. Cotopaxi

    o.T.

    Das ehemalige Schwarze Regierungsmitglied Bandion-Ortner schwärmt von seinem Besuch in Saudi-Arabien, wo es sich natürlich in einen schwarzen Vorhangstoff hüllen musste, der es wohlig an seinen einstigen Talar erinnerte. ;-)

    http://derstandard.at/2000007004349/Bandion-Ortner-ueber-Saudi-Arabien-Nicht-jeden-Freitag-wird-gekoepft



    • Undine

      @Cotopaxi

      Na, wenn eh nicht JEDEN Freitag geköpft wird ist ja eh alles in Ordnung.........

    • Brigitte Imb

      Verzeihung, ich habe übersehen, daß der Link schon eingestellt wurde. (Bin im KH und ein bisserl "tütütü" vom Suchtgift.)

    • Cotopaxi

      @ Undine

      Man stelle sich vor, in den Städten Österreichs würden nach dem sonntäglichen Kirchgang Straftäter auf dem Marktplatz gevierteilt werden.

      Daran kann man erkennen, dass die Muselmanen in einem anderen Jahrtausend leben als wir. Ich würde nicht im 7. Jahrhundert leben wollen.
      Dhimmis wie die Unsägliche finden das vielleicht putzig?;-)

      @ Brigitte Imb

      Doppelt hält besser. Gute Besserung!

    • Brigitte Imb

      @Cotopaxi,

      danke, wird schon.

      Und gehn´S bitte einmal vor das Bandionsche Islamzentrum und spucken´S ihr eine ordenliche Ladung Lava hin. ;-)

    • Cotopaxi

      @ Brigitte Imb

      Ein Vulkanausbruch fällt unter höhere Gewalt, die hat die EUdSSR noch nicht unter Strafe gestellt, kann aber noch werden. ;-)

    • cmh (kein Partner)

      WEr das Pech hat in SA geboren und Moslem sein zu müssen, dem ist nicht zu helfen. Es steht mir daher auch nicht an, Kritik an den saudischen Gepflogenheiten zu üben. Denn wie Ghaddafi und Saddam und all die anderen nahöstlichen Diktatoren es gezeigt haben, die Orientalen können nur Despotismus und die brauchen das.

      Was mich nur ganz gewaltig unsicher macht ist die Lässigkeit, mit der B-O sich den Saudis anbiedert. (Eigentlich sollte sie den Saudis als ehemalige christlich-soziale Politikerin ... aber lassen wir das. Andererseits ist sie ehemalige Richterin und sollte in sollte daher nur der Wahrheit und der Gerechtigkeit verpflichtet sein ... aber das sollten wir auch lassen.)

      Glawischnik, Korun und wie sie alle heißen sollten B-O ob des Verrates nach weiblichem Brauche die Augen auskratzen. Tun die aber nicht.

  17. Undine

    OT---aber vielleicht "ist Polen doch noch nicht verloren"!

    Spät, aber doch regt sich bei den Sozialisten großer Unmut---hätte man allerdings früher die ideologischen Scheuklappen abgelegt oder wenigstens nicht so fest gezurrt, wäre es vielleicht nicht zu diesem Fiasko mit den Türken/Muslimen gekommen, das uns jetzt so sehr zu schaffen macht:

    "Islamismus-Hochburg Wien: Erste Sozialdemokraten wachen auf"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016336-Islamismus-Hochburg-Wien-Erste-Sozialdemokraten-wachen-auf

    Dieses Zugeständnis spricht Bände:

    "Reinhard Fellner, seit 45 Jahren bekennender Sozialist und Präsident der deklariert SPÖ-nahen „Initiative Soziales Österreich“, bringt es mit einem Satz auf den Punkt: „Noch vor einem Jahr hätte ich ohne meinen derzeitigen Informationsstand jeden, der mir von den Zuständen im Land erzählt hätte, zum Psychiater geschickt.“ "



    • machmuss verschiebnix

      Die Wien-Wahl rückt näher, Undine - das ist auch schon alles, was da dran ist !

      Der gute Mann will uns doch nicht ernsthaft weimachen wollen, daß er die letzten
      40 Jahre nur innerhalb der Parteizentrale verbrachte und nicht bemerken konnte,
      daß in Wien mittlerweile sogar in westlichen (nobel) Bezirken wie Döbling z.B. am
      Samstag früh aus verschiedensten Wohnungen klar und deutlich koranische
      Gebets-Floskeln gefolgt vom unverkennbaren Alahu-Akba zu hören sind ! ! !

      Aber wissen Sie, Undine - daß ich dabei dedesmal eine gehörige Portion Schadenfreude
      empfinde - schließlich haben die Sozis ihre Politik ja vorsätzlich so gestaltet, anders
      konnte die katholische Einheimischen-Bevölkerung nicht marginalisiert werden. Als
      Konsequenz dessen, haben die Sozis jetzt selber einen muslimischen Strick um den Hals
      hängen - Alahu-Akbar , liebe Sozis, bald werdet ihr zum Islam konvertieren (oder
      das Sharia-Gericht macht euch um einen Kopf kürzer ).

    • Cotopaxi

      Eines formellen Scharia-Gerichtes bedarf es doch nicht. Wie man sieht, kann jeder dahergelaufene Rotzlöffel mit dunklem Rauschbart nach Belieben Herr über Leben oder Tod spielen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

      http://www.pi-news.net/2014/10/das-grauen/

    • socrates

      cotopaxi
      Mit unserem Bundeskanzler sitzen wir im Glashaus. Hundstorfer ist auch Schulabbrecher und seine Fehlleistungen muss er erst schaffen.

    • Brigitte Imb

      Ist doch eh alles so "leiwond" im Islam......meint Bandion Ortner.

      http://orf.at/stories/2250127/2250126/

      Da stellt´s einem doch nur die Haare auf bei all dieser Dummheit.

    • Undine

      @machmuss verschiebnix

      Da war ich wohl wieder etwas zu optimistisch! ;-)
      Ja, ich gönne den Sozis und den Grünen auch die Folgen ihrer hirnverbrannten Multikultiträumerei! Wenn es nur nicht auch alle diejenigen mit voller Wucht träfe, die von Anfang an gewarnt haben vor dieser Umvolkung!

    • machmuss verschiebnix

      Ich bin ja schon gespannt, wann Wien seinen ersten koran-treuen Bürgermeister
      bekommt (hoffentlich erst nach meiner Pensionierung ).
      Wie wird so einer dann wohl auf die Love-Parade, oder sonstige Schwuchtel-Excesse
      reagieren ? ?
      Ja, Undine - ich gestehe offen, obwohl es mich selber auch treffen kann, ich gönne es den
      Sozis und die sollen es noch möglichst lange nicht behirnen, was sie sich mit deren
      Multi-Kulti-Wahn eingetreten haben ! ! !

    • Undine

      @machmuss verschiebnix

      Wer weiss, vielleicht macht die Grüne Alev Korun schon gelegentlich Sitzproben auf dem Wiener Bürgermeisterthron! Die bekäme wahrscheinlich als erste und letzte Frau den Sultan Soliman-Orden verliehen. Ein später, aber leichter Sieg für die Türken.

    • Haider

      Wenn wir AU's Argumentation betreffend die Ukraine etc auf Wien umlegen, dann müßte bald der Halbmond über Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring, Brigittenau, Margareten ... wehen. In einzelnen anderen Wr. Bezirksteilen werden vielleicht noch Groß-Albaner oder Tschetschenen mitspielen dürfen. Es soll auch Grätzel mit merklicher schwarzafrikanischer, mobilitätsorientierter oder kupferkabelstehlender Ethnie geben. Endlich wird Wien Weltstadt und Häupl Kalif oder Dschingis-Khan II. werden und Vassilakuh darf die Milka-Kuh ablösen.

    • Undine

      @Haider

      Und Kalif Häupl muss sich dann nicht immer erst scheiden lassen, sondern kann dann ganz offiziell der Vielweiberei frönen.

  18. machmuss verschiebnix

    Nicht vollends Off-Topic:

    Die ökonomische Situation der westlichen Ölkonzerne ist lang nicht mehr so rosig,
    wie in den Siebzigern.

    Hier ein interessanter Artikel über "the new seven sisters" (lesenswert)

    http://www.ft.com/cms/s/2/471ae1b8-d001-11db-94cb-000b5df10621.html#axzz3GUhDuQOF



  19. machmuss verschiebnix

    Der Knackpunkt dabei - egal wie sehr sich auch die ökonomische Situation zugespitzt
    haben mag - ist, daß politisch Verantwortliche auch an der Spitze eines Konzernes NUR
    der Politik verantwortlich BLEIBEN, niemals aber Konzern-Verantwortliche werden,
    denn
    einen Konzern zu dirigieren, dazu fehlt denen von vornherein das Rüstzeug ! ! !



    • Undine

      Wenn die Sozis Geld in die Hand nehmen (immer natürlich fremdes Geld, nie ihr eigenes!) zerrinnt es ihnen IMMER zwischen den Fingern!!!

  20. brechstange

    Frau will halt gern und das geht offenbar nur über Politik. Zynik aus.



  21. Wolfgang Bauer

    Mir kommt halt vor, dass das Eskalieren der ÖIAG-OMV-AR-Situation und -Berichterstattung eine gelenkte Sache ist. Dass sich der Herr AK Direktor Muhm mit Hilfe der Betriebsräte der OMV derzeit rächt für erlittene Niederlagen, z.B. bei der Telekom unlängst. Und dafür kämpft, dass er in den Aufsichtsrat der ÖIAG einziehen darf. Der Faymann macht ihm die Mauer. Und der Boulevard ist ja bestochen.

    Was allerdings der Herr Raidl für eine Motivation hat, bleibt mir verborgen.



    • brechstange

      Fähnchen im Wind fällt mir zu Ihrem letzten Satz ein.

    • Nestor 1937

      Ich könnte mir schon vorstellen, daß der Ansatz von Raidl, die ÖIAG der IV-Truppe aus den Händen zu nehmen, schon was für sich hat. Denn deren Unfähigkeit ist doch evident!

    • brechstange

      Nestor 1937

      Raidl ist im IV gut vernetzt. Ein elendiges Spiel, das Österreich mehr schadet als nützt.
      Übrigens ist sich der NB-Präsident nicht zu schade, von der Bühne Halbwahrheiten zu verkünden. Er ist sich nicht zu schade, zu verkünden, dass es die Kirche eh zerbröselt. Zu jedem Thema den Senf dazugeben, da gibt es noch einen.

    • Nestor 1937

      No freilich ist Raidl gut vernetzt. CV, IV, ÖVP und wahrscheinlich noch ein Dutzend nicht ganz so durchsichtiger Netze. Aber das gilt doch für jeden, der im öffentlichen Rampenlicht steht. Raidl hat als anerkannt sehr erfolgreicher langjähriger General von Böhlrt etc. wenigstens lautstark auf die unhaltbaren Zustände hingewiesen.
      Andere berufenere (z.B. AR!) haben dazu sehr lange geschwiegen.

      Ob Raidls Therapie richtig ist, sollte diskutiert, aber nicht von vornherein abgelehnt werden.

      Nochmals. Mit der ÖIAG kann es so nicht weitergehen. Die Köche der IV haben (eigentlich gegen alle Erwartung) kläglich versagt und nur eine riesige Verwaltung für drei Firmenanteile aufgebläht. Cui bono?

  22. Josef Maierhofer

    Nachdenken wäre gefragt, Abwägen der Konsequenzen, Befragung des Volkes, bevor man ein solches Gesetz verabschiedet und der missbräuchlichen Verwendung zuführt.

    Der 'Linksdenkvirus' hat die Hirne der 'Elite' zerstört.

    Hoffentlich wählen die Österreicher wenigstens das nächste Mal diese unsäglichen 'Unfähigkeitsapostel mit Linksdrall' ab.

    Die betrachten doch das Eigentum der Österreicher als ihr eigenes und bedienen sich selbst und ihresgleichen.

    Ich betrachte diese ganze hochgespielte Causa als eine medial und politische abgestimmte konzertierte Aktion, wobei wieder einmal der einstige staatstragende Hüter der Nation sich dazugestellt hat und mittut bei der 'Kahlfrasstruppe'.

    Schön langsam wird das Ganze wieder ein Fall VOEST, die sich inzwischen nach Texas 'vertschüsst', weil es hier nicht mehr geht bei diesem Gewürm.



  23. dssm

    Könnte es sein, daß uns der Ukrainekonflikt nun fest im Griff hat?
    Die OMV wird viele Investitionen in eine gewisse Pipeline nun abschreiben müssen, gleichzeitig lahmt das Rohölgeschäft, weil die OPEC, auf US-Druck, gigantische Mengen auf den Markt wirft, was wiederum der russischen Seite ordentlich weh tut.

    Zur Erinnerung, die OMV hatte mit Jahreswechsel 2013 rund 17Mrd Schulden, bei einem durchschnittlichen Jahresüberschuss (vor Steuern) von 2.5 bis 3Mrd bei über 40Mrd Umsatz. Wenn denen die Rendite um rund fünf (5!) Prozent wegbricht, dann werden Verluste eingefahren; bei dem Schuldenberg ist so etwas nicht lustig!
    Womit wir wieder bei dieser politisch unerwünschten Pipeline wären. Ein Teil der Schulden ist für die Vorlaufkosten dieser Pipeline und taucht momentan unter Eigenkapital auf. Wer immer diese Buchung, aufgrund politischer Ereignisse, korrigieren muss, ist zu bemitleiden. Denn dann kommt ein schlechteres Kreditrating und die Refinanzierung der 17Mrd wird unmöglich, zumal ja gleichzeitig die Rendite in den Keller geht. Mal schauen, vielleicht sehen wir mal ein staatliches Bailout eines Ölkonzerns?

    So sehen die Realitäten aus und aller Rauch und Nebel, denn alle von Herrn AU beschriebenen Vorgänge sind nichts anderes, der politisch Verantwortlichen kann daran nichts ändern.



    • socrates

      Einst kaempften die Sozialisten gegen die Monopole, jetzt fuehren sie solche ein.

  24. terbuan

    ...Pannen am laufenden Band....Entschuldige mich!



  25. schreyvogel

    Dass sich die sozialistische Koalitionsregierung den unter Schwarzblau gelockerten Zugriff auf die OMV zurückholen würde, war eigentlich abzusehen und nur eine Frage der Zeit.

    Eine andere schwere Sünde beim ÖVP-"Gipfel gegen Hass und Verhetzung" am vergangenen Dienstag: Kurz, Mikl-Leitner und Brandstätter gaben eine drakonische Verschärfung des "Verhetzungsparagraphen" bekannt: Der Tatbestand wird neu erfasst (ausgeweitet), der Strafrahmen von zwei auf bis zu fünf Jahre erhöht und die erforderliche "breite Öffentlichkeit! von 150 Personen auf zehn gesenkt.
    "Anlass für die Novelle ist der antisemitische Angriff von Aktivisten mit palästinensichen Flaggen auf israelische Fußballer in Bischofshofen" (Krone, 15.10.).

    Die Politiker in ihrem kurzsichtigen Aktionismus ahnen ja gar nicht, was sie da anrichten: Sie geben jenen Kreisen, die mit der Reichweite des Wiederbetätigungsgesetzes unzufrieden waren, die Möglichkeit, jeden einzusperren, der irgendetwas geäußert hat, das sie böswillig als "antisemitisch" bezeichnen können.

    Und wieder geht ein großes Stück unserer Meinungsfreiheit verloren!
    Danke, ÖVP!



    • Brigitte Imb

      Wir nähern uns in großen Schritten der Diktatur und dagegen gehört etwas unternommen! Wir sind das Volk, der Souverän.

  26. Nestor 1937

    Deliberandum est!

    Da gibt es die obige Meinung von A.U.,
    dann die kürzlich im TV geäußerte Ansicht des Nationalbankpräsidenten ...
    Beides hat was für sich und sollte in aller Ruhe überlegt werden!



  27. terbuan

    Als Ergänzung zu den parteipolitischen Querelen der "Provinz.Posse" OMV und das Problem Verstaatlichung, ein Beitrag von Karin _Kneissl aus der "Presse":

    "OMV-Debakel kam nicht aus heiterem Himmel"

    Zwischen hausgemachten Fehlern und aufgerieben im Wettbewerb steht die OMV nun an der Kippe. Wie andere Ölkonzerne.

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/3893283/OMVDebakel-kam-nicht-aus-heiterem-Himmel

    Wie ein kleiner Ölkonzern mit etlichen Fehlentscheidungen im internationalen Ölgeschäft der großen Player mitmischen möchte und Pannen am laufenden Pannen produziert.

    Noch ein paar personelle Fehlgriffe mit Parteigünstlingen und die OMV geht den Weg der AUA!



    • Gandalf

      Woher hat nur Frau Kneissl immer ihre supergescheiten Weisheiten? Sie ist doch - so wie Niki Lauda - im Zweifel "Expertin für alles", und sie weiss natürlich auch immer alles (besser). Nein, nicht die OMV ist provinziell, ganz im Gegenteil. sie ist eines der wenigen österreichischen Unternehmen mit Weltformat (wo es natürlich auch einmal zu Meinungsdifferenzen im Vorstand kommen kann). Die provinzielle Kleinsicht nehmen ihr schon jene Kommentator(inn)en ab, die sich eben für alles zuständig fühlen und nichts von dem, worüber sie schreiben oder reden, wirklich verstanden haben.




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