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FN 681: Facebook und Mitterlehners Berechnung

Lesezeit: 1:30

Die voranschreitende Selbstzerstörung der ÖVP ist nicht aufzuhalten. Das machte der neue Parteichef Mitterlehner nun endgültig klar.

Denn er behauptete jetzt: Das Leitbild "Vater, Mutter, Kind mit Ehe" treffe bloß noch auf 20 oder 30 Prozent zu; der Rest verfolge andere Lebensentwürfe. Wörtlich: „Das sehe ich als Aufgabe, dass wir uns da bewegen.“ Wo auch immer diese Zahlen herkommen sollen: Was meint Mitterlehner damit? Faktum ist: Die Zahlen der Eheschließungen steigen; für junge Menschen ist die klassische Familie zunehmend ein erstrebenswertes Ziel; alle Kinder haben eine Mutter und einen Vater; und für potentielle Adoptivkinder gibt es zehn Mal so viele Bewerber. Aber vielleicht hat der wackere Mühlviertler jetzt entdeckt, dass viele Ehen auch geschieden werden? Das ist freilich schon seit Jahrzehnten bekannt und geregelt (wenn auch für die Betroffenen oft sehr kränkend). Oder sieht er noch irgendwo die kleinste rechtliche Diskriminierung unehelicher Kinder? Auch die ist seit langem beseitigt. Oder hat der neue ÖVP-Chef gar vor dieser seltsamen Ankündigung auf Facebook geschaut? Dann wird seine „Bewegung“ freilich klar. Dort gibt es nämlich neuerdings gleich 60 verschiedene Geschlechter zur Auswahl. Diese Zahl hat Mitterlehner offenbar beeindruckt und er hat mit zwingender Logik gefolgert: Wenn es 60 Geschlechter gibt und er sich zu denen hin„bewegt“, dann hat seine neue ÖVP ja endlich wieder genug Nachwuchs! Daher kann sie die Varianten „weiblich“ und „männlich“ – was sind 2 schon im Vergleich zu 60! – ruhig den anderen Parteien überlassen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2014 13:53

    Wer sich von Mitterlehner einen Aufwind für die ÖVP erwartet hat, dem sei geraten: Lass' alle Hoffnung fahren!
    Wiederbelebungsversuche an der waidwunden ÖVP werden, wie man bereits nach wenigen Tagen erkennen kann, unterlassen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2014 14:44

    Ich konnte Herrn Mitterlehner bis jetzt nicht wirklich einschätzen, er ist mir bloß durch so manche relativ grobe Sprüche aufgefallen. Er gehört für mich zur 'Altpartei' und die glaubt, sie muss nur alle Werte wegwerfen, damit sie 'modern' erscheint und ihr die Wählerherzen nur so zufliegen.

    H.C. Strache hat es auf eben diesen Medien auch geschrieben, dass man von Mitterlehner keine Änderung der 'pfründegeilen' und selbstbedienerischen ÖVP erwarten kann.

    Mich würden diese 'Geschlechter' schon interessieren, nämlich was für ein Blödsinn das wieder sein soll, worauf so ein Herr Mitterlehner so abfährt.

    Die Wähler werden es hoffentlich zeigen, wie man dieser antiösterreichischen, linken Stillstandspolitik verfährt, man wählt diejenigen, die heimatverbunden, noch ein bisschen die österreichischen Werte achten, sodass wir uns nicht vor uns selbst schämen müssen, diese zu wählen. Derzeit sind das FPÖ und Stronach, aber ganz sicher nicht die '60-geschlechter' ÖVP, wie Herr Mitterlehner meint, sich bewegen zu müssen. Auch nicht Grün-SPÖ und SPÖVP sollte man wählen, will man noch einen Zukunftsversuch.

    Bewegen Sie sich, Herr Mitterlehner, in Richtung Familie, in Richtung ordentliche Schule, in Richtung Österreich und vergessen Sie die Unwichtigkeiten, halbieren Sie die Staatsgremien, die Verwaltungsaufgaben und die Verwaltung, halten Sie Budgetdisziplin, bauen Sie die Schulden ab, werfen Sie diejenigen Fremdschmarotzer aus dem Land, die hier nur Krieg anzetteln oder Sozialhilfe konsumieren, durchforsten Sie Föderalismus und Gesetze, machen Sie eine unabhängige Justiz, ... etc. Arbeit für mehrere Generationen und ebenso viele Legislaturperioden, tun Sie endlich das, wofür Sie gewählt wurden ! ... und vergessen Sie die 60 Geschlechter, von denen 58 linke Erfindungen sind.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2014 14:34

    Die 100 Tage Vorschusslorbeeren für den Herrn Mitterlehner beginnen sich sehr rasch in heiße (übel riechende) Luft aufzulösen.
    Der letzte Akt der ÖVP in einer Tragödie mit Fortsetzungen.
    ...Diese 20-30 Prozent werden die ÖVP sehr bald auch nicht mehr wählen!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorzauberlehrling
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2014 14:55

    OT

    Schilda lebt, gratuliere Frau BildungsministerIn. Das kommt davon, wenn man die Genderitis in den Mittelpunkt aller Aufgaben stellt:

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2666706/

  5. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2014 17:26

    Ein Blick in die neuen Lehrbücher für Englisch für Gymnasien 8. Klasse genügt: Dort werden angehende Maturanten geradezu zu anderen Lebensentwürfen gedrängt: Homobeziehungen, Geschlechts"umwandlungen" etc. Alles mit Photos und Texten untermauert. Alle diese Lebensentwürfe sind sehr positiv und breit dargestellt. Unsere Jugend wird geradezu gedrängt, diese Lebensentwürfe auszuprobieren und anzustreben.

    Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, glaubt es nicht. Mit solchen Inhalten muß man sich zur Vorbereitung der Englischmatura auseinandersetzen. Aber offenbar scheint es für viele ein konservativer Wert zu sein, hier mit der Zeit zu gehen und sich diesen Veränderungen zu öffnen und sich anzupassen.

    Wir steuern geradewegs auf einen Kosovo Version 2.0 zu: Die Nachwuchsfrage überlassen wir den ÖsterreicherInnen muslimischen Bekenntnisses - mit Migrationshintergrund. Die konservativen ÖsterreicherInnen (ohne Migrationshintergrund) frönen lieber "Werten" wie Lust und Leidenschaft. Innerhalb kürzester Zeit wird Österreich muslimisch sein und von IS regiert werden. Das wird alles dann ja ganz demokratisch ablaufen, weil es die Mehrheit so will. Und die USA werden wieder diese "demokratische" Entwicklung unterstützen wie einst im Kosovo, wo dann nach dem völkerrechtswidrigen Eingreifen Kirchen und Klöster gebrannt haben. Bei uns geht es ja schon ein wenig in diese Richtung los: Kirchen brennen zwar noch nicht, werden aber bereits verwüstet. Und die konservative ÖVP wird weiter für die Menschenrechte als Grundwert eintreten, solange die Verfolgten nur keine Christen sind und Migrationshintergrund haben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2014 14:28

    @ Wertkonservativer (ich poste es hier weil d. Text so lang geworden ist):

    Sie sind einer der treuesten ÖVPler die mir untergekommen sind. Ich selber komme ja ursprünglich auch aus dem Stall.

    Aber eins ist auch klar: Man muss eine Partei auch einmal aus der Distanz und von Außen beobachten & nicht mit der Nase dauernd drauf picken:

    Weil nur wenn man die Partei aus der Sicht von Unentschlossenen, Polit-Neulingen, Suchenden, Fragenden usw. sieht - und eben nicht als sowieso schon entschiedener Stammwähler - dann kann man einschätzen wie sich die Partei im Wettbewerb mit den anderen schlägt.

    Die Rolle der ÖVP war einmal: Sammelbecken der traditionellen Christlich-Sozialen zu sein (den früheren Lueger-Leuten vor 100 Jahren) gemeinsam mit christlichen Arbeitern & Angestellten, Bauern, Beamten, Geschäftsleuten, Unternehmer:

    Eine solche Sammelpartei muss sich in aller Öffentlichkeit klar und deutlich positionieren und Farbe bekennen:

    Welches Ziel strebe ich an, welche Ideale vertrete ich. Was ist für mich außer jeder Frage. Und sogar: Wogegen bin ich, was will ich nicht.

    Wenn die ÖVP Mut hätte würde sie klipp und klar sagen: "Mit der weltweiten Genderideologie haben wir NICHTS am Hut genau so wie wir nie mit dem Marxismus am Hut hatten!!

    Daraus ergibt sich logisch:
    Die ÖVP ist KEINE Interessenvertretung für Homosexuelle und deren Forderungen und wird es auch nie werden - sondern die ÖVP vertritt ganz im Sinne des Alten und Neuen Testaments und der christlichen Botschaft:

    - Das Geschlecht eines jeden Menschen ist einzigartig und somit auch klar, ebenso wie sein Gesicht, seine Persönlichkeit & individuellen Begabungen.

    - Das Geschlecht ist heilig, es ist ein Geschenk und eine Gnade.

    - Das Geschlecht ist somit auch eine Aufgabe im Hinblick auf eine Familiengründung.

    - Das Geschlecht ist etwas wo ein jeder Mensch aufgerufen ist es anzunehmen und alle rundherum unterstützen die Heranwachsenden dabei: Eltern, Familie, Geschwister, Kindergarten, Freunde, Schule usw."

    Okay das ist nur der Anfang man kann auf der Basis jedenfalls klar definieren:

    die ÖVP bekennt Farbe und steht FÜR etwas und sie steht damit automatisch auch GEGEN etwas.


    Eine reine Beliebigkeitspartei die nicht Fisch und nicht Fleisch ist, die Alles ist und das Gegenteil davon, die eine Eintopfsuppe für alles Beliebige ist - glaubt jemand ernsthaft dass die ÖVP so etwas werden kann?

    Da wird es schon eher so sein, dass die ÖVP das Schicksal der Democrazia Cristiana, des Liberalen Forums (von Heide Schmied) oder des B.Z.Ö. nimmt. Anschauungsbeispiel: Die Wiener ÖVP.

    Ein Lackmustest für Mitterlehner wird die baldige Vorarlberg-Wahl sein.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPeter Pan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2014 15:08

    OT

    Das Wasser muß der Europäischen Union schon mehr als bis zum Hals stehen:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3817015/EZB-senkt-Leitzins-auf-Rekordtief-Strafzins-fur-Banken

    Besonders bedenklich:

    "Zusätzlich zur Leitzinssenkung beschloss die EZB den Aufkauf von Unternehmenskrediten (ABS-Papiere). Das sagte EZB-Präsident Mario Draghi nach der Sitzung des Gouverneursrates in Frankfurt am Main."

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. September 2014 14:48

    Die ÖVP versucht - jetzt unter Mitterlehner noch mehr als unter Spindelegger (das ist aber, wenn man sich die Aussagen und Taten Mitterlehners in den letzten Jahren anschaut, keine Überraschung) - offenbar rote und grüne Wähler anzulocken, indem die ÖVP diese beiden Partein links zu überholen versucht. Es ist aber eine längst bekannte Tatsachen, dass der Wähler immer zum Schmied und nicht zum Schmiedl geht, während die traditionellen, nicht-rot/grünen Wähler auf der Strecke bleiben. Auf diese Weise fährt Mitterlehner die ÖVP endgültig an die Wand.


alle Kommentare

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    05. Februar 2015 13:36

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  5. Torres (kein Partner)
    06. September 2014 14:48

    Die ÖVP versucht - jetzt unter Mitterlehner noch mehr als unter Spindelegger (das ist aber, wenn man sich die Aussagen und Taten Mitterlehners in den letzten Jahren anschaut, keine Überraschung) - offenbar rote und grüne Wähler anzulocken, indem die ÖVP diese beiden Partein links zu überholen versucht. Es ist aber eine längst bekannte Tatsachen, dass der Wähler immer zum Schmied und nicht zum Schmiedl geht, während die traditionellen, nicht-rot/grünen Wähler auf der Strecke bleiben. Auf diese Weise fährt Mitterlehner die ÖVP endgültig an die Wand.

  6. N. S. A. (kein Partner)
    06. September 2014 09:26

    Das neutrale Österreich will Soldaten in die lächerliche Ukraine schicken.

    http://www.oe24.at/welt/Austro-Blauhelme-fuer-Ukraine-Mission/156786546

    "Soldaten sind nur dumme Tiere, die als Schachbauern in der Aussenpolitik benutzt werden" (Henry Kissinger).

    Hoffentlich kehrt kein einziger dieser imperialistischen Profikiller lebend nach Hause. Alle österreichischen "dummen Tiere" (Kissinger) sollen geschlachtet werden!

  7. heartofstone (kein Partner)
    06. September 2014 02:29

    Der Wiener Bildungsexperte Andreas Salcher wird neuer Berater der ÖVP in der Bildungspolitik. Er fordert seit Jahren Reformen und könnte Bewegung in die verhärtete Bildungspolitik bringen ...

    Gleich viel Geld für jeden Schüler? Warum kosten Schüler der NMS mehr als andere Schüler der Grundstufe? Warum gehen Kinder unserer politischen "Elite" nicht auf die gleichen Schulen wie Kinder aus den gleichen Bezirken? Wo gehen eigentlich Glawischnigs Schratzen in die Schule? Sicher in eine mit 90%+ Migranten bevölkerte, oder täusche ich mich? /zyn ...

    • Enddarm-Politik (kein Partner)
      06. September 2014 09:27

      "Der Wiener Bildungsexperte Andreas Salcher"

      Ach da schau her, wieder ein Freimaurer als "Berater" der ÖVP.

  8. heartofstone (kein Partner)
    06. September 2014 01:30

    Möge sich Vagina an Vagina reiben, ein Penis in den männlichen Anus eindringen so oft es den Betreffenden gefällt ... Kinder werden keine dabei entstehen ... sollten die Akteure aber den Wunsch nach Kindern verspüren dürfen sie gerne das andere Geschlecht aufsuchen und ihr Glück versuchen ... oder schlicht die Schnauze halten und keine Adoption von Kindern verlangen und auch keine künstliche Befruchtung auf Krankenkassa erhalten ... denn krank sind die Lesben sicher nicht und die Schwulen sollten endlich akzepieren das Analverkehr keine Kinder zeugt und sie organisch nicht für eine Geburt ausgerüstet sind ...

    Gott, geht mir das Gesülze rund um die Homos auf die Nerven ...

  9. haro
    05. September 2014 10:51

    Die steten "Modernisierer" , die guten Ratschläge der Linksideologen die für Gesamtschulen und Homo-Ehen werben und diejenigen die "konservativ" als Schimpfwort benützen haben der ÖVP von Wahl zu Wahl geschadet. Hinzu kommt noch die breite Medienlandschaft die nach wie vor von den Linken beherrscht wird und die die üblichen Totengräberartikel (""ÖVP muss "moderner" werden"") für die ÖVP wieder einmal publiziert.

    Während ÖVP wie SPÖ an Wählern verlieren gewinnt die FPÖ immer mehr junge Wähler . Kein Wunder, da sie die einzige Partei ist die nicht der politisch-korrekten Ideologie folgt sondern die Realität klarer sieht und auf die Wünsche einer breiten Bevölkerung hört.

  10. Interessierter Leser
    04. September 2014 23:22

    Man muss zu den 30% - Vater, Mutter, Kind und Ehe - ergänzen: "und die Mutter daheim bei den Kindern". Das ist das traditionelle Familienbild, das Mitterlehner gemeint hat. Diese Familien muss die Politik natürlich fördern, aber man muss für die verbleibenden 70% ebenfalls notwendige Angebote bereithalten und die müssen ausreichend und Zielführend sein. Da muss es auch von der ÖVP sinnvolle und praktikable Angebote geben.Und die muss Mitterlehner erarbeiten (lassen)! Ich bin sehr zuversichtlich, dass er die ÖVP auf Schiene bringt. Im Moment fährt - fuhr - sie neben den Gleisen. Jedenfalls wünsch ich's mir, auch für Österreich.

  11. Ambra
    04. September 2014 22:44

    Wenn Mitterlehner glaubt, mit patch-work Familien und 60 Geschlechtern die jungen Wähler gewinnen zu können, wird er sich voraussichtlich täuschen. Die dies wollen, wählen wohl weiterhin rot und grün. Verlieren wird er allerdings alle bisherigen ÖVP Wähler, die eine wertkonservative Partei wollen. Ich prophezeie der ÖVP in diesem Fall den 3.Platz wenn nicht den 4.
    Mitterlehner ist bereits nach wenigen Tagen eine große Enttäuschung, aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben, daß Vernunft einkehrt.

  12. Infophil
    04. September 2014 20:36

    Mitterlehner spricht auch hier nur das nach, was bereits andere in der ÖVP nachgesprochen haben - alles ausgehend von der EU und primär von der UNO.
    Ein Beispiel: Im Tagebuch wurde im Juni 2014 eine Einladung zu einem Familienfest der ÖVP diskutiert. Einlader zu diesem Fest am 26.6. im Augarten in Wien waren Minister Karasim und Minister Rupprechter. In diesem Folder gab es 4 Bilder. Zwei Frauen mit einem Kind, zwei sich umschlingende Männer und zwei Fotos "nur von Kindern" - kein Foto mit einer normalen Mutter,Vater und Kind Familie. Das nahm ich zum Anlass um mich bei Karmasin und Rupprechter persönlich über das Fehlen einer 'normalen' Familiezu beschweren.
    Hier die Antwort von Karmasin:
    Von: Bundesministerin Sophie Karmasin [mailto:BundesministerinSophieKarmasin@bmfj.gv.at]
    Gesendet: Montag, 30. Juni 2014 15:03
    Betreff: AW: Familienpicknick - Bitte um Weiterleitung an Frau Minister KARMASIN

    Sehr geehrter Herr XXXXX!

    Danke für Ihre Nachricht. In Österreich gibt es heute viele unterschiedliche Familienmodelle. Selbstverständlich Vater, Mutter, Kind/Kinder-Familien ebenso wie Patchworkfamilien, Alleinerzieher und Alleinerzieherinnen, "Regenbogenfamilien" oder generationenübergreifendes Zusammenleben. Das Familienministerium ist das Ministerium für alle Familien. Daher haben wir uns bemüht, die Vielfalt der Familienmodelle auf unserer Einladung abzubilden und wir freuen uns darüber, wenn viele Familien und Sie persönlich auch unserer Einladung Folge leisten. Selbstverständlich steht die „klassische Familie“ Vater, Mutter, Kind/Kinder weiterhin im Zentrum unserer Bemühungen.

    Mit besten Grüßen,
    Team Karmasin

    "Vielfalt abbilden....", das meinte wohl auch Mitterlehner!

    • Buntspecht
      04. September 2014 22:57

      Ich hab auf meine Proteste hin das selbe Schreiben bekommen, obwohl ich für die aufgezählten "Zusammenlebensformen" Verständnis gezeigt und nur das Fehlen der traditionellen Familie beanstandet habe.Natürlich kann die ÖVP nicht so tun, als ob es diese Zusammenlebensformen nicht gäbe. Was ich mir erwarte, ist eine den Grundsätzen einer christlichen Partei entsprechende Antwort/Reaktion. Wir werden sehen, was die nun begonnene offene Diskussion für Antworten erarbeitet. Man darf gespannt sein.

  13. Milchmädchen-Mann
    04. September 2014 18:16

    Das Leitbild "ehrlicher Steuerzahler, der alle Steuern und Abgaben brav und vollständig bezahlt" betrifft grob geschätzt nur noch weniger als 10% der Bürger. Der Rest hat schon mal schwarz gearbeitet, schwarz arbeiten lassen, Einkommen nicht gemeldet, bei Absetzbeträgen geschummelt oder noch massiver hinterzogen.

    Was ist die logische Konsequenz? Wir geben das Leitbild auf und stellen Steuerhinterziehung zukünftig nicht mehr unter Strafe.

    Oder wir messen das Leitbild nicht daran was in der Realität am Häufigsten ist, sondern was erstrebenswert, weil für die Allgemeinheit nützlich ist. Deswegen nennen wir es auch "Leitbild" und nicht "Standardfall".

  14. Gerhard Pascher
    04. September 2014 17:42

    Die Ausage Mitterlehners mit den 20 bis 30 Prozent an "normalen" Familien kann man nicht wirklich ernst nehmen. Diese erfolgte zwar im Zusammenhang mit dem Start zu einem neuen ÖVP-Programm mit dem tollen Namen "Evolution Volkspartei", wo alle - auch Nichtmitglieder - Vorschläge bis 15.11.14 unter http//:evolution.oevp.at Vorschläge machen können.

    Da werde ich ihm bezüglich der 58 Nicht-Geschlechter gleich schreiben, welche sich nicht in das traditionelle zweifache Geschlechtssystem einordnen lassen. Vor allem möchte ich wissen, zu welcher Gruppe er sich persönlich bekennt. Vielleicht will sich diese Partei nun mit der "natürlichen Selektion" von den noch verbliebenen treuen Sympatisanten trennen und lieber neue Wählerschichten ansprechen? Auf diesen Zug sind aber schon andere politische Gruppierungen aufgesprungen, da wird nicht mehr viel zu holen sein.

    Eine Frage an die werten Blogteilnehmer:
    Das wievielte Zukunftsprogramm der ÖVP ist dies eigentlich, denn bekanntlich wurden in der Vergangenheit schon einige ausgearbeitet und sind dann nie umgesetzt worden?

    • Buntspecht
      05. September 2014 07:34

      20 - 30 % meint: christliche Ehe und Familie mit Vater, Mutter, KindERN und die Mutter ganztägig bei den Kindern unter Verzicht auf ihren erlernten Brotberuf ein Leben lang. 70% leben/praktizieren nicht dieses Modell, das muss eine ÖVP auch zur Kenntnis nehmen und entsprechend ihre Politik (eigenständig) gestalten. Das finde ich völlig o.k. Bin aber auf ihre Lösungsvorschläge gespannt.

    • Charlotte
      05. September 2014 20:17

      @Buntspecht
      "20 - 30 % meint: christliche Ehe und Familie mit Vater, Mutter, KindERN und die Mutter ganztägig bei den Kindern ..."

      Karmasin müsste es wissen, Statistiken sagen es, die Jugend wünscht sich eine dauerhafte Partnerschaft und keine ständig wechselnden Lebensabschnittspartner und Mütter wünschen sich fast durchwegs in den ersten Jahren ganztägig bei den Kindern zu sein als diese in Krippen unterbringen zu müssen.

      Und jetzt will die ÖVP auf ihre Kernwählerschicht verzichten und setzt auf ach so moderne antichristliche Homo-, Leihmutterschaft und Samenbanken ...?

      20 -30 % erreichte die ÖVP bei den letzten Wahlen . Bin schon gespannt, wieviele Prozente sie nach einem "Modernisierungsprozess" erreichen wird, 10 -15 % ?

    • Buntspecht
      06. September 2014 07:16

      Ach Charlotte. "Und jetzt will die ÖVP auf ihre Kernwählerschicht verzichten und setzt auf ach so moderne antichristliche Homo-, Leihmutterschaft und Samenbanken ...?" wo haben Sie diesen Unsinn her!! Reine Fehlintapretation - auch meines Postings.Ich denke, wer ordentlich lesen kann, hat mich verstanden.

  15. 57er
    04. September 2014 17:30

    Was jetzt?
    Wegen Spindelegger habe ich die ÖVP gewählt; wegen seines Versprechens, die differenzierte Schule (Gymnasien) weiterzuführen.
    Aber jetzt? Ich stehe ohne Partei da.
    Bei der Beurteilung der Parteien steht für mich Bekenntnis zu / Förderung von traditioneller Familie, sowie eine reich differenzierte Schullandschaft an vorderster Stelle.
    Ich sehe keine Partei mehr, die sich hier einsetzt.
    Übersehe ich da eine Partei, eine hoffnungsvolle Entwicklung?

    • Undine
      04. September 2014 17:58

      @57er

      So viel ich weiß, verteidigt die FPÖ das Gymnasium.

    • Ambra
      04. September 2014 22:39

      57er: ich habe weder von FPÖ Seite noch von Dr.Nachbaur/T.Stronach Äußerungen in Richtung patch-work Familien, 60 Geschlechter usw noch in Richtung einer Abschaffung der Gymnasien gehört. Da ich die FPÖ wegen ihrer Ausländerfeindlichkeit nicht wählen möchte, bleibt mir das Team Stronach. Leider muß ich nur bezweifeln, daß sich dieses wirklich etablieren wird. Von den Werten her wäre ich froh darüber.

    • Florin
      05. September 2014 08:11

      @Ambra

      Sie sind ja offensichtlich in der ÖVP gar nicht mehr willkommen, weil "retro" :-)

      STANDARD: Was erachten Sie noch als nicht mehr zeitgemäß?
      Blümel: Manche Formulierungen sind wirklich retro. Da ist von "Ausländern" die Rede oder von "Behinderten". Gott sei Dank sind wir da schon viel weiter, auch in der öffentlichen Debatte. *

      *Aus einem eher hilflosen Standard-Interview mit Gernot Blümel:
      derstandard.at/2000005119074/Manche-Formulierungen-sind-wirklich-retro

  16. Riese35
    04. September 2014 17:26

    Ein Blick in die neuen Lehrbücher für Englisch für Gymnasien 8. Klasse genügt: Dort werden angehende Maturanten geradezu zu anderen Lebensentwürfen gedrängt: Homobeziehungen, Geschlechts"umwandlungen" etc. Alles mit Photos und Texten untermauert. Alle diese Lebensentwürfe sind sehr positiv und breit dargestellt. Unsere Jugend wird geradezu gedrängt, diese Lebensentwürfe auszuprobieren und anzustreben.

    Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, glaubt es nicht. Mit solchen Inhalten muß man sich zur Vorbereitung der Englischmatura auseinandersetzen. Aber offenbar scheint es für viele ein konservativer Wert zu sein, hier mit der Zeit zu gehen und sich diesen Veränderungen zu öffnen und sich anzupassen.

    Wir steuern geradewegs auf einen Kosovo Version 2.0 zu: Die Nachwuchsfrage überlassen wir den ÖsterreicherInnen muslimischen Bekenntnisses - mit Migrationshintergrund. Die konservativen ÖsterreicherInnen (ohne Migrationshintergrund) frönen lieber "Werten" wie Lust und Leidenschaft. Innerhalb kürzester Zeit wird Österreich muslimisch sein und von IS regiert werden. Das wird alles dann ja ganz demokratisch ablaufen, weil es die Mehrheit so will. Und die USA werden wieder diese "demokratische" Entwicklung unterstützen wie einst im Kosovo, wo dann nach dem völkerrechtswidrigen Eingreifen Kirchen und Klöster gebrannt haben. Bei uns geht es ja schon ein wenig in diese Richtung los: Kirchen brennen zwar noch nicht, werden aber bereits verwüstet. Und die konservative ÖVP wird weiter für die Menschenrechte als Grundwert eintreten, solange die Verfolgten nur keine Christen sind und Migrationshintergrund haben.

    • Undine
      04. September 2014 18:09

      @Riese35

      Ihnen glaube ich es ung'schaut, bin aber fassungslos!

      Dieser bodenlose Schmarren ist aber auch nur möglich, weil kaum Muselmanen in den 8. Klassen der Gymnasien sitzen! Die Russen haben Glück---die werden mit solchem Blödsinn nicht vollgestopft!

      PS: Darf es künftig noch Damenmode-Geschäfte/Herren-Modegeschäfte geben? Oder gibt es dann eigene Geschäfte für die 58 anderen Geschlechter (zusammen)???

  17. Sandwalk
    04. September 2014 17:22

    Ich bin schon lange nicht mehr von diesen Kerlen a la Rupperl entsetzt.
    Nur noch traurig.
    Ich habe den Politblues.

  18. dssm
    04. September 2014 17:09

    Lustig. Die völlige Entkopplung der politischen 'Elite' von den Realitäten des täglichen Lebens der Regierten.

    • Riese35
      04. September 2014 17:33

      Lustig ist das nicht. Der Rest stimmt aber! Ja, nach oben hin (Richtung Politbüro in Brüssel und anderswo) buckeln, nach unten hin treten.

  19. Inger
    04. September 2014 16:17

    Z'weng und z'vü is dem Narrn sei Zü - da die 60 Geschlechter - vielleicht als Unterscheidung zu den Jungen Grünen (in Deutschland) - da kann man in der Beitrittserklärung nur ankreuzen: weiblich oder nicht weiblich.

  20. Peter Pan
    04. September 2014 15:08

    OT

    Das Wasser muß der Europäischen Union schon mehr als bis zum Hals stehen:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3817015/EZB-senkt-Leitzins-auf-Rekordtief-Strafzins-fur-Banken

    Besonders bedenklich:

    "Zusätzlich zur Leitzinssenkung beschloss die EZB den Aufkauf von Unternehmenskrediten (ABS-Papiere). Das sagte EZB-Präsident Mario Draghi nach der Sitzung des Gouverneursrates in Frankfurt am Main."

    • terbuan
      04. September 2014 15:26

      Steht es auch, als nächstes kommen dann die Minuszinsen!
      Wie schon oft in der Geschichte, in so einer Situation rufen dann so manche nach einem Krieg, dem Vater aller Dinge (Heraklit)! ;-(

    • brechstange
      04. September 2014 16:43

      Die EZB als Bad Bank.

  21. zauberlehrling
    04. September 2014 14:55

    OT

    Schilda lebt, gratuliere Frau BildungsministerIn. Das kommt davon, wenn man die Genderitis in den Mittelpunkt aller Aufgaben stellt:

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2666706/

    • Riese35
      04. September 2014 17:37

      "Der Test diene nämlich auch dazu, spezielle Neigungen der Studierenden herauszufiltern."

      Aha. Sehr interessant. Ich vermute, es wird sich um die sexuellen Neigungen.unserer Lust- und Spaßgesellschaft handeln.

  22. Anonymer Feigling
    04. September 2014 14:50

    >>Dort gibt es nämlich neuerdings gleich 60 verschiedene Geschlechter zur Auswahl.

    Bitte aufzählen! Ich möchte gerne wissen, was andere als "Geschlecht" so benennen.

    In Wirklichkeit gibt es genau 2 (in Worten: zwei) Geschlechter! Nicht 1, nicht 3 oder sonst was.

    Der Begriff Geschlecht hängt eng mit der sexuellen Vermehrung zusammen.
    Davor haben sich die Lebewesen geklont (deutsch: geteilt) und in diesem Zusammenhang von Geschlecht zu reden ist sinnlos.

    Dann hat sich das Spezialistentum mit seinen beiden, d.h. zwei Geschlechtern gebildet. Wie das genetisch funktioniert, kann man in der Fachliteratur nachlesen.

    PS:
    Wenn es nach unseren lieben Linken 60 "Geschlechter" gibt, möchte ich gerne wissen, was für ein Geschlecht herauskommt, wenn Geschlecht Nr.17 sich mit Geschlecht Nr.59 paart.

  23. Josef Maierhofer
    04. September 2014 14:44

    Ich konnte Herrn Mitterlehner bis jetzt nicht wirklich einschätzen, er ist mir bloß durch so manche relativ grobe Sprüche aufgefallen. Er gehört für mich zur 'Altpartei' und die glaubt, sie muss nur alle Werte wegwerfen, damit sie 'modern' erscheint und ihr die Wählerherzen nur so zufliegen.

    H.C. Strache hat es auf eben diesen Medien auch geschrieben, dass man von Mitterlehner keine Änderung der 'pfründegeilen' und selbstbedienerischen ÖVP erwarten kann.

    Mich würden diese 'Geschlechter' schon interessieren, nämlich was für ein Blödsinn das wieder sein soll, worauf so ein Herr Mitterlehner so abfährt.

    Die Wähler werden es hoffentlich zeigen, wie man dieser antiösterreichischen, linken Stillstandspolitik verfährt, man wählt diejenigen, die heimatverbunden, noch ein bisschen die österreichischen Werte achten, sodass wir uns nicht vor uns selbst schämen müssen, diese zu wählen. Derzeit sind das FPÖ und Stronach, aber ganz sicher nicht die '60-geschlechter' ÖVP, wie Herr Mitterlehner meint, sich bewegen zu müssen. Auch nicht Grün-SPÖ und SPÖVP sollte man wählen, will man noch einen Zukunftsversuch.

    Bewegen Sie sich, Herr Mitterlehner, in Richtung Familie, in Richtung ordentliche Schule, in Richtung Österreich und vergessen Sie die Unwichtigkeiten, halbieren Sie die Staatsgremien, die Verwaltungsaufgaben und die Verwaltung, halten Sie Budgetdisziplin, bauen Sie die Schulden ab, werfen Sie diejenigen Fremdschmarotzer aus dem Land, die hier nur Krieg anzetteln oder Sozialhilfe konsumieren, durchforsten Sie Föderalismus und Gesetze, machen Sie eine unabhängige Justiz, ... etc. Arbeit für mehrere Generationen und ebenso viele Legislaturperioden, tun Sie endlich das, wofür Sie gewählt wurden ! ... und vergessen Sie die 60 Geschlechter, von denen 58 linke Erfindungen sind.

  24. terbuan
    04. September 2014 14:34

    Die 100 Tage Vorschusslorbeeren für den Herrn Mitterlehner beginnen sich sehr rasch in heiße (übel riechende) Luft aufzulösen.
    Der letzte Akt der ÖVP in einer Tragödie mit Fortsetzungen.
    ...Diese 20-30 Prozent werden die ÖVP sehr bald auch nicht mehr wählen!

  25. Herby
    04. September 2014 14:28

    @ Wertkonservativer (ich poste es hier weil d. Text so lang geworden ist):

    Sie sind einer der treuesten ÖVPler die mir untergekommen sind. Ich selber komme ja ursprünglich auch aus dem Stall.

    Aber eins ist auch klar: Man muss eine Partei auch einmal aus der Distanz und von Außen beobachten & nicht mit der Nase dauernd drauf picken:

    Weil nur wenn man die Partei aus der Sicht von Unentschlossenen, Polit-Neulingen, Suchenden, Fragenden usw. sieht - und eben nicht als sowieso schon entschiedener Stammwähler - dann kann man einschätzen wie sich die Partei im Wettbewerb mit den anderen schlägt.

    Die Rolle der ÖVP war einmal: Sammelbecken der traditionellen Christlich-Sozialen zu sein (den früheren Lueger-Leuten vor 100 Jahren) gemeinsam mit christlichen Arbeitern & Angestellten, Bauern, Beamten, Geschäftsleuten, Unternehmer:

    Eine solche Sammelpartei muss sich in aller Öffentlichkeit klar und deutlich positionieren und Farbe bekennen:

    Welches Ziel strebe ich an, welche Ideale vertrete ich. Was ist für mich außer jeder Frage. Und sogar: Wogegen bin ich, was will ich nicht.

    Wenn die ÖVP Mut hätte würde sie klipp und klar sagen: "Mit der weltweiten Genderideologie haben wir NICHTS am Hut genau so wie wir nie mit dem Marxismus am Hut hatten!!

    Daraus ergibt sich logisch:
    Die ÖVP ist KEINE Interessenvertretung für Homosexuelle und deren Forderungen und wird es auch nie werden - sondern die ÖVP vertritt ganz im Sinne des Alten und Neuen Testaments und der christlichen Botschaft:

    - Das Geschlecht eines jeden Menschen ist einzigartig und somit auch klar, ebenso wie sein Gesicht, seine Persönlichkeit & individuellen Begabungen.

    - Das Geschlecht ist heilig, es ist ein Geschenk und eine Gnade.

    - Das Geschlecht ist somit auch eine Aufgabe im Hinblick auf eine Familiengründung.

    - Das Geschlecht ist etwas wo ein jeder Mensch aufgerufen ist es anzunehmen und alle rundherum unterstützen die Heranwachsenden dabei: Eltern, Familie, Geschwister, Kindergarten, Freunde, Schule usw."

    Okay das ist nur der Anfang man kann auf der Basis jedenfalls klar definieren:

    die ÖVP bekennt Farbe und steht FÜR etwas und sie steht damit automatisch auch GEGEN etwas.


    Eine reine Beliebigkeitspartei die nicht Fisch und nicht Fleisch ist, die Alles ist und das Gegenteil davon, die eine Eintopfsuppe für alles Beliebige ist - glaubt jemand ernsthaft dass die ÖVP so etwas werden kann?

    Da wird es schon eher so sein, dass die ÖVP das Schicksal der Democrazia Cristiana, des Liberalen Forums (von Heide Schmied) oder des B.Z.Ö. nimmt. Anschauungsbeispiel: Die Wiener ÖVP.

    Ein Lackmustest für Mitterlehner wird die baldige Vorarlberg-Wahl sein.

    • Erich Bauer
      04. September 2014 14:48

      Kleiner Denkanstoß... :-)))

      Russlands Präsident Wladimir Putin gewinnt in den konservativen Kreisen der USA an Standing als “Verteidiger der traditionellen Werte”. Wegen Putins wachsenden Einflusses auf die westlichen Konservativen versuchen die USA, an Russlands Image zu sägen, schreibt die “RBC daily” am Donnerstag.

      Experten des Moskauer Instituts für sozialwirtschaftliche und politische Forschungen haben in einer Studie herausgefunden, dass Russland mit seinem konservativen Kurs viele Anhänger im Westen findet. Die traditionellen konservativen Parteien im Westen haben sich einen neoliberalen Kurs verordnet. Im Westen wächst deshalb der Wunsch der Konservativen nach einer Führungsfigur als Gegenpol zu den Liberalen. Russlands Präsident Wladimir Putin gewinnt zunehmend an Einfluss in den konservativen Kreisen des Westens.

      Die Experten halten den Konservatismus für ein erfolgreicheres Modell als den Liberalismus. „Die liberale Doktrin ist hierzulande zum Tode verurteilt“, sagte das Mitglied der Gesellschaftskammer Russlands Iosif Diskin. „Nur eine konservative Politik kann eine angemessene Antwort auf die aktuellen Herausforderungen geben.”

    • Riese35
      04. September 2014 17:49

      @Herby und Erich Bauer: ***********************************!

      >> Das Leitbild "Vater, Mutter, Kind mit Ehe" treffe bloß noch auf 20 oder 30 Prozent zu; der Rest verfolge andere Lebensentwürfe. Wörtlich: „Das sehe ich als Aufgabe, dass wir uns da bewegen.“

      Die Frage ist nur, wohin sich Mitterlehner bewegen will: Will er mehr tun, um diese Entwicklung einzudämmen, so wie es in Rußland getan wird, oder will er diese Entwicklung gar noch fördern?

      Die demokratische Grundidee beruht darauf, daß der Wähler ein Programm, das zur Auswahl steht, wählt. Wenn dieses Programm allerdings lautet, den Wählerwillen umzusetzen, dann ist das so etwas wie in einem Excel Spreadsheet die Fehlermeldung "Circular Reference". So ein Excel Spreadsheet wird dann so lange unbrauchbar, bis man den "Circular Reference"-Fehler behoben hat. Scheinbar ist die ÖVP heute so ein Circular Reference-Fehler.

    • Wertkonservativer
      05. September 2014 06:52

      Na, liebe Leute,

      da bekomme ich's ja wieder so richtig "kalt!warm"!!!!!
      Und an anderer Stelle ist auch wieder mein Freund @KnallerKarli mit von der Partie!

      Nun, mir geschieht ja recht!
      Warum bin ich so ein Sturschädel??

      Guten Morgen allerseits!!!

      (mail to: gerhardqmichler.at)

  26. Maigret
    04. September 2014 14:11

    Die ÖVP rennt den Sozialisten mit 20-jähriger Verspätung nach....
    Solche Parteien und Politiker brauchen wir für die Herausforderungen unserer Zeit: wirtschaftlicher Abstieg Europas, Islamisierung....

    Das stellt sich die Frage: Benutzen Islamisten eigentlich gendergerechte Sprache?

  27. Svejk
    04. September 2014 14:08

    Das ist jetzt etwas an den Haaren herbeigezogen. Mitterlehner hat gemeint, wir müssen neue Lebensrealitäten zur Kenntnis nehmen. Das heißt noch nicht, dass wir sie fördern müssen. Alle, die dazu was beizutragen haben, sollten am besten gleich hier mitdiskutieren, denn hier schreiben wir GEMEINSAM das neue ÖVP-Programm: https://ideenwand.oevp.at/

    • Cotopaxi
      04. September 2014 15:18

      Zum Thema Ideenwand der Schwarzen: genauso gut könnte man seine Anregung in ein Plastiksackerl sprechen, zubinden und dann mit der Post senden. ;-)

    • Riese35
      05. September 2014 01:06

      Wenn man genau zuhört, was Mitterlehner gesagt hat, hat Svejk recht. Ich glaube aber eher, was er zwischen den Zeilen gesagt hat, und fürchte, Cotopaxi wird recht haben. Wie ein österreichischer Witali Milonow sieht Mitterlehner leider nicht aus. Wohin sich solche Arbeitsgruppen, Ideenwände und Perspektivengruppen in der ÖVP entwickeln, hat man ja schon einmal unter Pröll gesehen.

    • haro
      05. September 2014 11:21

      ÖVP-Verantwortliche bräuchten sich nur die Replik Herbys an Wertkonservativen durchlesen.
      Ideen genug um Wähler wieder zu gewinnen!

      Aber solange die ÖVP nur auf die Zusammenarbeit mit Grünen und Roten schielt (zwecks Postenoptimierung und "guter" Presse) und ihr einstiges Grundsatzprogramm in einer falsch verstandenen Modernisierung immer mehr verleugnt oder verschleiert wird jene Partei die meisten Zuwächse haben die nicht das Einheitsprogramm der anderen Parteien nachbetet.

  28. Politicus1
    04. September 2014 13:57

    Der Staat, seine Regierung, sein Parlament haben eine gesellschaftspolitische Lenkungsaufgabe!

    Ich gehe davon aus, dass vielleicht 80% der Schüler lieber nach dem Motto "We don't need no education!" leben wollen.
    Wird sich die ÖVP deshalb auch auf dem Schulsektor weit öffnen und jeden nach seiner Facon glücklich werden lassen?

    Ein Staat und eine Partei, die die Bedeutung der (traditionellen) Familie für das staatliche Gemeinwesen nicht mehr hoch hält, gibt nicht nur sich selbst, sondern die ganze Gesellschaft auf!

    Mitterlehner könnte auch einmal Ursachenforschung betreiben (am besten mit der Familienministerin), weshalb so viele Paare sich nicht "trauen".
    Da könnte er hören, dass man damit einer gemeinsamen Einkommensberechnung im Falle einer Arbeitslosigkeit aus dem Weg geht.
    Er könnte auch erfahren, dass viele Mütter alleinerziehend sein wollen, weil das auch für Mutter und Vater finanzielle Vorteile zulasten aller Steuerzahler bringt. Mama und Papa wohnen halt Tür an Tür oder eh gleich in einer Wohnung - kontrollliert ja niemand!

  29. Undine
    04. September 2014 13:53

    Wer sich von Mitterlehner einen Aufwind für die ÖVP erwartet hat, dem sei geraten: Lass' alle Hoffnung fahren!
    Wiederbelebungsversuche an der waidwunden ÖVP werden, wie man bereits nach wenigen Tagen erkennen kann, unterlassen.

  30. Wertkonservativer
    04. September 2014 13:53

    Nun, ich bin ja hier bekannt dafür, unseren Blogmaster immer wieder mal zu verteidigen (werde ja diesbezüglich immer öfter hämisch kritisiert!).

    Hier meine ich jedoch, dass er dem neuen ÖVP-Obmann ein wenig unrecht tut: der hat persönlich sicher annähernd die gleichen Ansichten hinsichtlich der Wichtigkeit "normaler" Familien, sieht jedoch als Politiker auch die Vielzahl der anderen Lebensentwürfe der heutigen Menschen, die in der Politik natürlich zumindest zur Kenntnis genommen werden müssen, und in unser gewachsenes Gesellschafts-System möglichst wertverträglich und human einzuordnen sind.

    Das (christlich unterlegte) Familien-Leitbild der Volkspartei ist hinlänglich klar und unbestritten: Mutter, Vater, Kinder in einem intakten Familienverband!
    Dass man als Politiker auch die Sorgen und Nöte anderer Gesellschaftsformen zu beachten hat, gehört zum "Geschäft"!

    Wegen einer - vielleicht auch missverständlich gebrachten - Äußerung gleich die ganze Partei in den Orkus zu schicken, halte ich - mit Verlaub - für ein wenig unverhältnismäßig!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Elisabeth Mudra
      04. September 2014 16:08

      Also, Herrn WKs Unschuldsvermutungsfanatismus zugunsten der waidwunden VP ist mal rührend. Solcherart Logik kannte schon die DDR, wenn die Mangelversorgung mit WC-Papier parteioffiziell argumentiert werden sollte.
      .

    • Karl Knaller
      04. September 2014 20:28

      Bravo, Michler-Vatterl! "Right or wrong, my party." Ich bin ob Ihrer Anhänglichkeit an diesen erbärmlichen Verein ÖVP (den ich, ich geb's ja zu, in früheren Zeiten zu wählen pflegte) geradezu gerührt, genau so wie Frau Mudra. Wie macht man das eigentlich, das Denken völlig ausschalten?

    • Wertkonservativer
      05. September 2014 08:33

      @ Elisabeth Mudra
      @ Karl Knaller:

      habe bereits höherstehend zu @ Herby eine Reaktion abgelassen!

      Zu Ihnen noch eines:
      Eine Volkspartei mit sturer Ausrichtung und Programm aus den Fünfzigern des vergangenen Jahrhunderts hätte heute - in unserer Lebenswelt - klarerweise ja wirklich keinen "Pecker" mehr zu machen!
      Nur mit behutsamer Angleichung an die gesellschaftspolitische Realitäten UNSERER Zeit kann diese alte Bürgerpartei lebendig erhalten werden!
      Das versucht sie nun seit einiger Zeit, wird von Herrschaften wie Ihnen darob verflucht und in den Orkus geschickt.
      Die hier vielgepriesenen Neos sind viel heftiger im (natürlich oft fragwürdigen) Fortschritt unterwegs! Es geht einfach nicht anders, als auf die heutige Gesellschaft, wie sie nun eben ist, zuzugehen, und dem Volk ein glaubwürdiges Bild einer fortschrittlichen, jedoch den meisten alten Grundsätzen bestmöglich treubleibenden politischen Bewegung zu bieten

      Diesen schwierigen Transformationsprozess zwischen gestern und heute einzuleiten und bestmöglich zu realisieren, ist die Aufgabe einer HEUTIGEN Bürgerpartei.
      Da gibt's naturgemäß auch Ausrutscher, doch ein derartiger wie der von Herrn Mitterlehner ist - zumindest in meinen Augen, nicht wirklich einer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      05. September 2014 13:32

      Nochmals: @ Karl Knaller:

      an Ihrer Stelle würde ich mich etwas zurückhalten: mit Repliken wie diesen orten Sie sich als Mensch mit wenig "G'hörtsich" und anderen bürgerlichen Tugenden wie Fairness und Verständnis für Mitmenschen!

      Mein Denkvermögen in rüder Wortwahl in Frage zu stellen, finde ich - in recht guter Kenntnis meiner selbst - für total unangebracht!
      Auch mit Einundachtzig bin ich als selbständiger Kaufmann so an die 40000km jährlich mit PKW unterwegs, berate wichtige Geschäftsfreunde und verkaufe anspruchsvolle Materialien.
      Da braucht man schon ein wenig mehr "Denke", als bloß hin und wieder unliebsamen Mitbloggern eine vor den Latz zu knallen!

      Alles klar, Herr Blog-Kollege?

      (mail to: gerhard@michler.atz)

  31. Freak77
    04. September 2014 13:46

    Es ist ein Jammertal mit dieser ÖVP - Haben die Das Hirn beim Portier in der Liechtenfelsgasse abgegeben?





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