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Die Ursachen des Vorarlberger Linksschwenks

Lesezeit: 3:00

Die Abwärts-Spirale von ÖVP wie SPÖ ist lebensbedrohlich steil geworden. Das zeigen die schweren Schlappen, die beide in Vorarlberg erlitten haben. Die Gründe sind ziemlich klar. Die Überraschungen liegen jedoch im Abschneiden der Oppositionsparteien.

Denn es ist ziemlich erstaunlich, dass die Grünen genauso viel Mandate dazugewonnen haben wie die Neos bei Ihrem Erstantreten, obwohl deren Parteigründer ständig sein Vorarlberger-Dasein herausstreicht. Die Ursachen liegen in der Qualität der einzelnen Kandidaten, im Grüntrend Vorarlberger Medien und in den Vorarlberger Kampagnen gegen Schweizer Atomkraftwerke. Mit dieser Kampagne hat die Landesregierung ohne Not selbst ein grünes Thema besonders in den Vordergrund gerückt.

Für die Neos ist Vorarlberg zweifellos eine Enttäuschung. Wenn nicht einmal dort der Erfolg groß ist, läuft diese Gruppierung auf ihrem linksliberalen Kurs Gefahr, bald ihrer deutschen Schwesterpartei, der FDP, zu folgen, die gerade im politischen Nirwana verschwindet.

Tatsache ist jedenfalls, dass nur diese beiden links der Mitte stehenden Parteien Wähler (dazu)gewonnen haben. Tatsache ist aber ebenso, dass ÖVP und FPÖ nach wie vor die weitaus meisten Stimmen und Mandate haben.

Dass aber die Freiheitlichen ein Minus eingefahren haben, ist sicher das Überraschendste an diesem Ergebnis. Das hängt zweifellos mit den erstaunlichen Akzenten zusammen, welche die Freiheitlichen zuletzt außenpolitisch gesetzt haben. Wer sich so deutlich als Vorposten Moskaus positioniert, kommt für viele Menschen rechts der Mitte als Alternative zu Schwarz-Rot nicht in Frage. Da bleibt man lieber daheim.

Bei Schwarz wie Rot ist ebenfalls ein guter Teil der Verlust-Last in Wien abzuladen. Deren jämmerliche Bilanz auf Bundesebene hat sich auf das Wahlverhalten mehr ausgewirkt als irgendwelche absurden Zwergerlkonflikte. Vermögenssteuern sind im Land der Hausbauer noch unbeliebter als sonstwo. Und die nun auch von der ÖVP angedeutete weitere Erhöhung der Staatsschulden empört die sparsamen Alemannen besonders.

Aber auch auf Landesebene ist das Angebot dieser beiden Parteien blamabel. Der Landeshauptmann strahlt nur die Eigenschaft eines ehrgeizigen Funktionärs aus. Und der Landes-SPÖ ist offenbar als einziges Argument eingefallen, sich selbst als Zwergenhaufen zu verulken. Das ist nicht gerade eine Motivation, sie zu wählen.

Vor allem aber haben beide Parteien in letzter Zeit klar signalisiert, dass sie auf den Kurs der nunmehrigen Wahlsieger eingeschwenkt sind, dass also ihre Gegner immer schon recht gehabt haben.

Die Vorarlberger SPÖ ist die weitaus linkeste in der ganzen SPÖ. Ganz links sind aber schon die Grünen. Die SPÖ hat damit indirekt gesagt: Eigentlich haben die Grünen schon lange den richtigen Kurs gehabt. Daher haben die (freilich nicht allzu vielen) linken Wähler in Vorarlberg ein emotionales Motiv bekommen, die Grünen gleich direkt gewählt. Sie haben nach der Devise gehandelt: Gehen wir doch gleich zum Schmied als zum Schmiedl, wenn dieser jenem ohnedies immer nur nachzueifern versucht.

Mit einer ähnlichen Strategie hat auch die Vorarlberger ÖVP Wähler zu Grün und Pink vertrieben: Sie hat deren Gesamtschul-Gerede übernommen. Und damit erst recht Unverlässlichkeit und Identitätsmangel gezeigt. Dass ihr Landesparteichef auch ein führender Heckenschütze gegen Michael Spindelegger gewesen ist, hat so manche zusätzlich verärgert.

Vorarlberger Wähler, die weder Gesamtschule noch Russlandfreunde wollen, blieb nur die Möglichkeit, gar nicht zur Wahl zu gehen. Was deutlich mehr von ihnen gemacht haben als bei früheren Wahlen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2014 19:00

    Geht es auch ohne Polemik?
    Was soll diese Diffamierung der FPÖ als "Russlandfreunde", man kann ein Freund Russlands sein, ohne Putin zu lieben, irgendeine bestimmte Partei zu wählen oder zu bevorzugen!
    Das ist kein Qualitätsjournalismus, das ist Meinungsmanipulation!

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2014 20:58

    A.U. schreibt:

    "Wer sich so deutlich als Vorposten Moskaus positioniert, kommt für viele Menschen rechts der Mitte als Alternative zu Schwarz-Rot nicht in Frage."

    Das sehe ich nicht so. Ich glaube kaum, daß bei einer Landtagswahl in Vorarlberg die Wähler Rußland im Hinterkopf gehabt haben. Das erscheint mir etwas abwegig und an den Haaren herbeigezogen. Woher will A.U. das wissen? Wäre ich Vorarlbergerin, hätte ich selbstverständlich die FPÖ mit ihrem ausnehmend sympathischen Obmann Dieter EGGER gewählt---gerade auch wegen der FPÖ-Haltung bezüglich der Stellungnahme für Rußland entgegen dem systematisch gesteuerten Pro-Ukraine-Mainstream!

    Daß die GRÜNEN zugelegt haben ist sehr ärgerlich---die meisten Menschen können unter der grünen Tarnfarbe leider die dunkelrote Grundfarbe nicht erkennen!

    Die Zwergerl-Partei namens SPÖ hat gekriegt, was sie längst verdient hat!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorhamburger zimmermann
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2014 19:38

    Ob Vorarlberger Wahl oder Vermehrung der Maikäfer, egal: Kein Thema ist für Herrn AU abseitig genug, um auf Rußland hinzudreschen.

    Und wer die US-EU-Aggression gegen eine demokratische Präsidentenwahl in der Ukraine nicht willig gutjubelt, ist gleich ein "echter Vorposten Moskaus"!

    Die NS-Zeit hab ich nicht erlebt, hingegen die DDR samt "Leipziger Volkszeitung". Anders fand dort Politpropaganda auch nicht statt. Leider.
    .

  4. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2014 21:22

    Ich kann keinen links Trend erkennen, wenn die ÖVP plus FPÖ zusammen eine solche Mehrheit haben, die SPÖ nur knapp über 8% und die Neos, bei denen ich nie weiß, wohin ich sie eigentlich zurechnen soll, so konfus erscheint mir vieles, nur etwas über 2% kommen. Bleiben also die Grünen, die erstarkt sind, vermutlich aus anderen Gründen als wegen eines links Trends. So gesehen verstehe ich den
    AU -Kommentar leider nicht.

    Ansonsten wäre es am besten, die ÖVP geht mit der FPÖ zusammen - da wird es zwar wieder einiges an Geschrei geben, aber in meinen Augen entspräche es dem Wählerwillen - schwarz mit grün sehe ich nicht als Wahlauftrag.

  5. Ausgezeichneter KommentatorMaigret
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2014 18:05

    Vorarlberg ist der Anfang vom Ende der NEOS. Mittlerweile nervt Herr Strolz mit seinen hohlen Phrasen (Flügel, mehr Bildung...) nur noch. Inhaltlich hat er rein gar nichts zu bieten. Strolz klingt so, als ob er den Großteil seiner Zeit in Motivationssemniaren und diversen Coachings verbringen würden.

    Von Liberalismus im Sinne von Hayek oder Mises hat und hatter er ohnehin nie etwas am Hut (Falls er die beiden Herren und ihre Bücher überhaupt kennt)

  6. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2014 07:54

    Also, dass PUTI N nun schon die Wahlen in Vorarlberg beeinflusst... Das hat nicht einmal noch der ORF gewagt zu behaupten. Aber... noch ist nicht aller Tage Abend. Aufgrund dieser eigenwilligen "Wählerstromanalyse" fragt man sich schon, wieso die Obama-Mitläufer das Gegenteil von einem berauschenden Sieg eingefahren haben.

    Um einen "Linkstrend" in Vorarlberg sehen zu können, bedarf es dieser pinkfarbenen Brille, wie es Einheits-Redakteuren der sattsam bekannten "Leidmedien" zu eigen ist.

  7. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2014 23:03

    Das Ansteigen der Grünwähler in Vorarlberg und Tirol kann besonders interessant gedeutet werden. In beiden Ländern gab und gibt es eigentlich eine über Jahrzehnte herrschende ÖVP der bürgerliche Werte: Sparsamkeit, Eigentumsbildung, Vereinsleben und starke Landesidentitäten wie in der Schweiz.

    Die jungen Gesättigten (meistens eben aus ÖVP-Haushalten) in diesen Ländern profitieren natürlich von der Elterngeneration (Haus und Wohungen mit Ausbildung), übernehmen aber nicht mehr das ÖVP-Wahlverhalten. Man ist "Gutmenschenbürger" im satten Wohlstand und in finanzieller Absicherung geworden. Unterstützt die Massenmigration, die Gesamtschule und die linken Phrasen grüner Pahrisäer. Selbst aber lebt man mit seinen zwei Kindern in ländlichen Gebieten und bekommt von der Transformation nichts mit und bestreitet eben diese. Auch die Bindung zur Kirche ist bei dieser Generation abhanden gekommen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIsabella
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2014 11:02

    Asyl: 400 wütende Bürger bei Versammlung am Semmering
    Rund 400 Bewohner vom obersteirischen Spital am Semmering haben Montagabend bei einer Bürgerversammlung ihrem Ärger über das vom Innenministerium im "Hotel Haus Semmering" eingerichteten Asyl-Großquartier Luft gemacht. Sie hatten kein Verständnis für die Aufnahme von solchen "Massen" und wollten wissen, wer das bezahle und wo die Familien seien: "Wir sehen nur junge Männer", so eine Frau besorgt.
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3873912/Asyl_400-wutende-Burger-bei-Versammlung-am-Semmering-?_vl_backlink=/home/index.do


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  1. Takeo (kein Partner)
  2. Jimmy (kein Partner)
  3. Paulina (kein Partner)
    15. Februar 2015 09:48

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  4. Chamomile (kein Partner)
    08. Februar 2015 00:45

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  5. Yamaguchi (kein Partner)
    22. Januar 2015 08:59

    Jessica wollte von uns wsisen: „Kann oder darf ich BLIZZARD ab 16 mit Perso kaufen?“ Bei unserer Recherche sind wir, auf der Suche nach dem Getre4nk „Blizzard“, auf ein Alkcopop-Getre4nk gestodfen, welches Wein und Wodka beinhaltet. Somit ist es bei uns in Vorarlberg ab 18 Jahren erlaubt. Auch unter Vorlage des Personalausweises sind Getre4nke, die harten Alkohol enthalten, unter 18 Jahren in Vorarlberg nicht erlaubt. http://sirswz.com [url=http://inzpbuv.com]inzpbuv[/url ] [link=http://obnuyhhrvhc.com]obnuyhhrvhc[/link ]

  6. Albert (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:21

    Ganz grodf, schf6ne dcbersicht. Mein Favorit eindeutig: Hopfgarten in Defreggental. Das Guten Tag der Dame kf6nnte auch hier aus Sachsen staemmn.

  7. Esperansa (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:44

    Eine echt tolle Seite, war sehr interessant ffcr mich mehr fcber die Dialekte zu erhfaren. Die deutsche Sprache ist echt schf6n und vielfe4ltig http://gzatbwu.com [url=http://jtlllhxh.com]jtlllhxh[/url ] [link=http://ckmzvydyama.com]ckmzvydyama[/link ]

  8. Success (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:18

    Wirklich interessant, ich wsuste nicht, dass die Dialekte in diesem Raum nochmal so unterteilt werden;Ich finde nur, dass die Aufnahmen der Dialekte aus den verschiedenen Regionen zu kurz sind, um sich einen Eindruck zu verschaffen.

  9. Nimisha (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:14

    Me and this article, sitting in a tree, L-N---RAE-I-N-G!

  10. Vanessa (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:44

    Super Fund! Die Seite ist nicht nur gut ffcr Urlauber, die sich auf den Dialekt im Urlaubsgebiet vorbereiten woleln. Auch wenn man einfach mal ne Runde lachen will, gibts einige lustige aussprachen bei manchen Phrasen kommen mir die Tre4nen vor lachen Schf6ne Sache.

  11. Vanessa (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:43

    Super Fund! Die Seite ist nicht nur gut ffcr Urlauber, die sich auf den Dialekt im Urlaubsgebiet vorbereiten woleln. Auch wenn man einfach mal ne Runde lachen will, gibts einige lustige aussprachen bei manchen Phrasen kommen mir die Tre4nen vor lachen Schf6ne Sache.

  12. Francois Villon (kein Partner)
    25. September 2014 19:18

    "Die Anstalt" vom 23. September 2014 - Die Anstalt - ZDFmediathek - ZDF Mediathek

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2241768/Die-Anstalt-vom-23.-September-2014?bc=sts;stt

    Muß man gesehen haben. - Ich glaube die Macher dieses Kabaretts haben auch ein paar mal das Unterberger Tagebuch angesehen. Daß sie ihn nicht ausdrücklich erwähnt haben liegt wohl daran, daß man ihn für zu belanglos hält.

  13. BHBlog (kein Partner)
    25. September 2014 00:55

    Naja die FPÖ war jetzt mal 5 Jahre brav:
    http://diepresse.com/home/politik/vorarlbergwahl/503774/index

    ""Den Exil-Juden aus Amerika in seinem hochsubventionierten Museum geht die Innenpolitik ebenso wenig etwas an wie den Intendanten der Bregenzer Festspiele."

    Der Chef der Vorarlberger Freiheitlichen, Dieter Egger wettert gegen den Direktor des Jüdischen Museums, Hanno Loewy und den Intendanten der Bregenzer Festspiele, David Pountney, die die FPÖ-Plakate kritisiert hatten"

    Fragt sich ob die FPÖ nun auch wieder mitregieren darf.
    Strategisch gesehen handelt man so klug und sichert sich so die verbliebenen BZÖ-Wähler.

  14. Norbert Reis (kein Partner)
    24. September 2014 16:46

    Die NEOS hätten mit einem guten Spitzenkandidaten 15 % erreichen können. Die Spitzenkandidatin Scheffknecht konnte niemand überzeugen. Sie war noch schwächer als Mlinar. Die Grünen hatten gute Chancen auf 14 %, haben jedoch im Endspurt mit dem Argument "Richtungswahl" noch die 3 % aus dem Kreis der Nichtwähler und ÖVP-Wähler gewonnen, die eine Koalition der ÖVP mit dem FPÖ verhindern wollten. DieFPÖ hat ihr Poential ausgeschöpft. Die ÖVP macht eine solide, allerdings visionslose Politik.
    Russland hat keine Rolle gespielt. Die Abwahl Spindeleggers und die Bestellung von Schelling hat der ÖVP 3 % gebracht. Sonst wäre sie auf 39 % abgestürzt. Die SPÖ hat sich mit ihren Zwergen lächerlich gemach

  15. Tik Tak (kein Partner)
    23. September 2014 15:17

    Blödsinn, die Ursachen sind ganz einfach zu erklären, blos nicht vom anderen Ende Österreichs:

    Die Wähler sind dümmer geworden, es regiert Beliebigkeit.
    Die "segensreiche" Bildungspolitk der letzten 30-35 Jahre hat Früchte getragen.
    Mit dem Absägen vom Spindelegger hat das nicht einmal in den wildesten Träumen der Realität zu tun.
    Unterberger versucht hier einen gescheiterten Apparatschick zum Märtyrer hochzustilisieren ohne jemals mit den betroffenen Wählern gesprochen zu haben.
    Die wollen nichts mehr von Innenpolitik wissen und wählen daher irgendwen, am Besten einen der gerade eine Wohlfühlkampagne macht.
    Die Grünen haben immerhin festgestellt, daß die Wähler Schönwetter wollen.

  16. Reli-Schamane (kein Partner)
    23. September 2014 12:07

    Das ist das Größte, das es je gegeben hat. In Deutschland liegt die AfD bei 10 %. Im Jahr 2017 zieht die AfD in den Bundestag ein. Die Eurokratie wird zerschlagen. Zudem wird die ungerechte Vermögensverteilung durch Schwundgelder beseitigt.

    • Francois Villon (kein Partner)
      25. September 2014 19:26

      AfD - Wer?

      Das Bißchen Euro-Kritik ist zu wenig für eine "Alternative".

      Und haben sie im EU-"Parlament" nicht für das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine gestimmt? D. h. 10 x Griechenland plus die Korruption von Rumänien und Bulgarien zusammen.

      Und für die Sanktionen gegen Rußland stimmten sie auch! - Es muß lustig sein bei den Kriegshetzern dabei zu sein. - Eine olympische Disziplin: Dabei-sein ist alles!

  17. Isabella (kein Partner)
    23. September 2014 11:26

    Eva Herman - Am 3. Oktober 2014 ist „Tag der Wahrheit“. Alle weisungsgebundenen Journalisten sind aufgerufen, kollektiv in Lügenstreik zu treten, den Kriegstreiberdienst zu verweigern, keine Propaganda mehr zu verbreiten und einen Tag lang nur nach bestem Wissen und Gewissen objektiv zu berichten – oder zu schweigen.

    Im Zeitalter des Internets werden die Massenmedien zum Auslaufmodell, denn Manipulation und Lügen können sich wegen der zunehmenden Vernetzung der Menschen immer weniger halten.
    http://terraherz.wordpress.com/2014/09/22/eva-herman-aufruf-an-alle-journalisten-zum-tag-der-wahrheit-am-3-oktober-2014/

  18. Isabella (kein Partner)
    23. September 2014 11:02

    Asyl: 400 wütende Bürger bei Versammlung am Semmering
    Rund 400 Bewohner vom obersteirischen Spital am Semmering haben Montagabend bei einer Bürgerversammlung ihrem Ärger über das vom Innenministerium im "Hotel Haus Semmering" eingerichteten Asyl-Großquartier Luft gemacht. Sie hatten kein Verständnis für die Aufnahme von solchen "Massen" und wollten wissen, wer das bezahle und wo die Familien seien: "Wir sehen nur junge Männer", so eine Frau besorgt.
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3873912/Asyl_400-wutende-Burger-bei-Versammlung-am-Semmering-?_vl_backlink=/home/index.do

  19. Torres (kein Partner)
    23. September 2014 10:33

    So ganz schlüssig sind Unterbergers Argumente nicht: Bekanntlich sind die Grünen die stärksten Befürworter der Gesamtschule; wären die Vorarlberger also strikt dagegen, bzw. wäre ihnen das Thema so wichtig, hätten die Grünen wohl nicht so einen Zulauf gehabt.

  20. McErdal (kein Partner)
    23. September 2014 10:12

    Wer sich so deutlich als Vorposten Moskaus positioniert, kommt für viele Menschen rechts der Mitte als Alternative zu Schwarz-Rot nicht in Frage. Sg.Herr AU, sie sollten lieber Putins Reden in Deutsch lesen - aber vielleich sind IHNEN und bestimmten Wählern die Kriegstreiber (die schon seit ca. 150 Jahren einen Krieg nach dem Anderen anzetteln) lieber!
    Vielleicht finden Sie und diese Wähler es auch in Ordnung wenn danach ordentlich geteilt wird - die Angelsachsen bekommen die Bodenschätze - WIR die Flüchtlinge !
    Es heißt nicht umsonst die Kriegsgewinner sind diejenigen, die auch die Geschichte schreiben!

    • Francois Villon (kein Partner)
      25. September 2014 19:29

      Auch für Unterberger gilt:

      Wess´ Brot ich ess´, dess´ Lied ich sing.

      Er muß wohl die US-Propaganda und "Erkenntnisse" des CIA unter die Leute bringen.

  21. Stein
    23. September 2014 09:45

    In der heutigen Presse kleiner Artikel : "Wende im Fall Nazi-Keller?"
    Angeblich wurden die Darsteller im "Dokumentar"-Film Seidl`s angeworben und von ihm bezahlt.

    Aber rechtzeitig vor den Vorarlberger Wahlen ging der angeblich schon 2009 gedrehte Film durch alle Medien und natürlich auch in den 9-Uhr-Nachrichten des ORF. War ja sehr aktuell, wichtig und Informationspflicht, nach der FPÖ nun auch die ÖVP als Nazis darzustellen ...

    Vielleicht sollte sich die ÖVP gut überlegen, ob sie sich wirklich wieder mit den für ihre linken Touren bekannten Linken und vor allem den linkslinken Grünen (die vor Wahlen ihr tatsächliches Parteiprogramm nun immer gut verschleiern) ins gemeinsame Bett legt (gute Presseberichte kriegt sie letztlich nicht sondern höchstens vorübergehend und die konservativen Wähler wird sie weiterhin verlieren).

    • Erich Bauer
      23. September 2014 09:52

      Wir sollten eine Sammelklage gegen Christoph Waltz wegen Wiederbetätigung anstrengen. Der absolut stichhaltige Beweis findet sich in dem Film: Inglourious Basterds

    • Riese35
      23. September 2014 10:52

      @Stein & Erich Bauer: *********************************!

    • Undine
      23. September 2014 10:53

      Ich hatte ja schon darauf gewartet und war sehr neugierig, was für einen Inhalt der SCHMUTZKÜBEL haben werde, den die SOZIS---wie üblich ein paar Tage vor einer Wahl! (Tipp vom Spindoktor Greenberg?)---über die FPÖ ausschütten würden.

      Es gab eine Überraschung: Diesmal wurden mit demselben Dreck gleich zwei Parteien angepatzt---die FPÖ und die ÖVP! Daß dieser miese Trick immer noch funktioniert ist phänomenal!
      Es ist zum Speien, was die Linken an Niederträchtigkeiten auf Lager haben! Zum Trost: Die Sozis verlieren ständig---und werden als Zwergerlpartei bald zur Lachnummer werden!!!

    • Erich Bauer
      23. September 2014 11:32

      Die Statistenrolle der FilmDoku-Darsteller wurden geflissentlich verschwiegen... Erst als man nicht mehr anders konnte… Man kennt das von der Ukraine-"Berichterstattung".

      Dem Ganzen liegt – offenkundig - eine Fake-Doku im Zusammenspiel mit kongenialen Fake-Medien zugrunde. Man darf die "Leidmedien" nicht als Informationsquelle nützen... Sie sind bestenfalls "Unterhaltung". Und oft nicht einmal das...

      Ed Mo lässt grüßen. Ich hoffe sehr, dass diese miese, inferiore Journaille knallhart mit allen juristischen Mitteln – auch zivilrechtlich – verfolgt wird. Auch der ÜRF hätte wissen müssen, dass DIESER „Film“ kein Abbild der Wirklichkeit sein kann. Zumindest hätte er es hinterfragen müssen!

    • Stein
      23. September 2014 13:34

      Laut Filmemacher geht es in Österreich VIELERORTS so zu wie "dokumentiert" wurde ...

      Auch für diese Behauptung müssten die Filmemacher vielerorts verklagt werden.
      Das wird aber nicht der Fall sein sondern meistens erhalten solche Leute auch noch Preise.

      Auch Kriegstreiber erhalten Friedensnobelpreise.

    • Erich Bauer
      23. September 2014 14:02

      Korrektur: "...KEIN Abbild der Wirklichkeit sein kann.

      RICHTIG: "...NUR ein ABBILD der Wirklichkeit (irgendeiner) sein kann.

    • Rau
      23. September 2014 17:35

      Unglaublich, wie dieser "Schauspieler" zu Oscarehren gelangt ist, und damit in eine Reihe mit wahren österreichischen Grössen dieses Fachs, wie Oscar Werner oder Klaus Maria Brandauer (beide nur nominiert) gehievt wurde.
      Dieses tatsächlich oscargekrönte Machwerk kann man sich nicht wirklich anschaun. Unglaublich für welchen Dreck es höchste Auszeichnungen gibt

    • Rau
      23. September 2014 17:36

      Christoph Waltz war gemeint

  22. cmh (kein Partner)
    23. September 2014 09:09

    Und wir haben wieder den Salat!

    Der größte Wahlverlierer bei dieser Wahl genannten Rosstäuscherei ist die Demokratie.

    Denn bildet sich eine Regierung aus ÖVP und FPÖ dann schreien alle roten und damit auch grünen Journalisten, dass der neue Hitler/Schüssel sein viertes Reich errichtete.

    Und eine schwarz-grüne Regierung hat einfach nicht die größte mögliche Mehrheit der Bürger, wenn auch das Wohwollen der Schreiberanten. Die jedoch sind nur so ein Kader kommender Zeiten. Zumindest nach eigener Selbsteinschätzung.

    Es ist zum aus der Haut fahren. Was sollen wir tun? Wie soll das alles weitergehen?

  23. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    23. September 2014 08:10

    O weh, schon wieder Russland. Da muss man ja Wahlen verlieren. Wenn man schon sonst nicht im linksgrünen Mainstream schwimmt, kann man an Russland noch immer journalistische Prinzipientreue zeigen.

    Die Neos sind die gleichen Überschätzten wie vorher die Piraten, sie halten nur ein wenig länger. Mit dem Nachbeten von journalistischen Lieblingsthemen bekommt man halt keine Wähler, das ist das Problem. Wenn die Wahlbeteiligung auf 3% gesunken ist, können die sich mit den Stimmen der Journlaisten wählen lassen.

  24. peter789 (kein Partner)
    23. September 2014 07:08

    Die Stimmung in den Foren ist mehrheitlich pro-russisch oder, genauer gesagt, EU-Nato-Ukraine kritisch. Also kann der FPÖ diese Haltung nicht geschadet haben.
    Vielleicht war es aber ihr betont zurückhaltender, "nur ja nicht anecken"-Wahlkampf.

    • Torres (kein Partner)
      23. September 2014 12:41

      Die FPÖ hat sich in den letzten Jahren von einer aggressiv-kritischen Oppositionspartei zu einer "schmeichelweichen", politisch-korrekten, "sozialen" und pro-feministischen Bewegung gewandelt, um sich als "regierungsfähig" zu präsentieren. Daher laufen ihr die sogenannten "Protestwähler" teilweise davon, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Dies ist meiner Meinung nach der Hauptgrund für ihren Wählerschwund.

  25. Rau
    22. September 2014 20:28

    In Vorarlberg pendeln ja viele in die Schweiz und Liechtenstein, da kann man sich Grün wählen etwas leichter leisten, schliesslich hat man mehr im Lohnsackerl, man kann sich tolerant geben, muss aber mit seinen Steuergeldern den hiesigen grünen Unsinn nicht mitfinanzieren. Der ideale Grünwähler also - zahlen tuns eh die anderen;)

  26. Jewgeni Gorowikow
    22. September 2014 20:03

    Da ich nicht in Vorarlberg wohne konnte ich nicht bei der Vorarlberger Landtagswahl teilnehmen.

    Wenn aber in meinem Bundesland morgen Landtagswahlen wären, so würde ich keinesfalls die FPÖ wählen:

    Eine Stimme für die FPÖ ist heute eine Stimme für Putin-Russland.

    Da wähle ich lieber anders!

    • Pumuckl
      23. September 2014 06:47

      Was schwurbeln Sie da wieder von einer Bedrohung durch die FPÖ?

      Der Aufmarsch des Islam zu Huntingtons " Clash of Civilizations " in Europa wurde schon vor 50 Jahren durch Anwerbeabkommen um zunächst wirklich harmlose islamischer Gastarbeiter aus der Türkei eingeleitet.

      Dann kamen deren Imane und viele von ihnen bewirkten durch Hetzpredigten, daß heute in Europa Millionen aus der Enkelgeneration dieser harmlosen Gastarbeiter, von Organisationen wie den IS - Halsabschneidern im Irak zu einem TERRORKRIEG GEGEN DIE VERACHTETEN KUFFARS rekrutiert werden könnten.

      Die FPÖ wird von Medien und Leuten wie Sie seit Jahrzehnten der Ausländerfeindlichkeit beschuldigt.
      Die FPÖ konnte aber leider den Aufmarsch des Islam zum " Kampf der Kulturen " in Europa nicht verhindern.

      Eine Bedrohung Europas wie einst durch Stalin, welche Sie durch " PUTIN - RUSSLAND " herbeischreiben, gibt es nicht.

      Bitte erklären Sie doch endlich den Zweck der militärischen Einkreisung Rußlands durch USA und NATO! Bisher habe ich Sie wiederholt vergeblich darum gebeten.

      Ihre Sorge, die FPÖ könnte die Vollendung dieser militärischen Einkreisung Russlands in der Ukraine verhindern, ist unbegründet.
      Die FPÖ kann leider dieses bedrohliche " Spiel " der US - Politik in der Ukraine nicht verhindern, wie sie den Aufmarsch des Islam zu Huntingtons " Clash of Civilizations " in Europa nicht verhindern konnte.


      Uns bleibt die Angst, der Krieg zwischen den ethnisch so ähnlichen Ukrainern und Russen andauert und ganz Europa daraus eine Katastrophe erwächst.

    • Wyatt
      23. September 2014 08:06

      Pumuckl
      ******************!

    • Undine
      23. September 2014 08:17

      @Pumuckl

      ******************************!
      ******************************!
      ******************************!

    • terbuan
      23. September 2014 09:14

      Der Herr Gorowikow wird sich noch wundern, wenn die Russen ihr Gas an die Chinesen verkaufen werden, anstatt an die blöden Europäer mit ihrer "Transatlantischen Solidarität"!

    • Freidenker (kein Partner)
      23. September 2014 11:12

      Pumuckl:

      Super***************************************************!

  27. Alfred E. Neumann
    • Undine
      22. September 2014 21:03

      @Alfred E. Neumann

      DANKE für den Link! Ob diese "Erklärung" auch im ORF gezeigt wird???*************!

    • socrates
      22. September 2014 22:32

      Top!!!! ****************************

    • Riese35
      23. September 2014 09:15

      @Alfred E. Neumann: **************!

      Sehr wichtig, dieser Link. Danke. Genau so habe ich die Sache von Anfang an gerochen.

      Aber Mitterlehner hat den sofortigen Rücktritt der beiden Gemeinderäte veranlaßt.

      Westliches Staatswesen baute einst auf dem Prinzip des Rechtsstaates auf. Dazu gehörte die Gewaltentrennung. Heute ist es aber bei uns so, daß ein - oft bewußt gesteuertes, falsches - Gerücht auftaucht, die Sachlage nicht geklärt wird, eine sofortige Verurteilung durch die Exekutive - z.B. Mitterlehner - (bzw. Legislative - Grüne Abgeordnete) ausgesprochen wird und die Strafe umgehend exekutiert wird, bevor überhaupt noch hinterfragt wurde, was an dem Gerücht überhaupt Wahres dran ist bzw. bevor die eigentliche Gerichtsbarkeit zum Zug gekommen wäre. Formaljuristisch scheint zwar alles in Ordnung zu sein, da die Begriffe bewußt mißbraucht werden und eine neue, in der Praxis verwendete Begrifflichkeit längst die kodifizierte ersetzt hat und somit die formaljuristische Gerichtsbarkeit, die noch nebenher existiert, immer mehr an Bedeutung verliert. In der Praxis sind aber die Strafen, die durch Exekutive und Medien verhängt werden (z.B. Ausschluß von politischen Ämtern) viel wirkungsvoller und totalitärer als jene der Gerichtsbarkeit, die damit zu einem Schattendasein reduziert wird.

      Hätte Österreich die Weiten ähnlich Sibirien, wäre sicher bereits die Hälfte unserer Bevölkerung im Namen des sozialen Mitgefühls dorthin verbannt.

      Wir hier im Westen haben überhaupt keine moralische Autorität, Rußland und Putin zu verurteilen. Auch wenn es viele hier bei uns nicht sehen wollen, aber so werden wir vom Osten gesehen, und leider völlig gerechtfertigt. Mitterlehner hat mit seiner (Vor-)Verurteilung der beiden Gemeinderäte gezeigt, daß er vom Rechtsstaat nicht viel hält. Die ÖVP ist also auch unter Mitterlehner vollkommen zu vergessen.

      Danke für die Klarstellungen! Diese Praxis erinnert mich sehr an die alte Räteunion im Osten. Dort hat man aber daraus gelernt, hier im Westen versucht man leider, dieses System bei uns zu implementieren.

    • Undine
      23. September 2014 10:39

      @Riese35

      Hervorragend analysiert! So sieht's halt aus bei uns in Bagdad!

      *******************+!

      Bin sehr gespannt, OB und WIE der ORF reagiert! Genaugenommen müßte es Rücktritte geben.

  28. Erich Bauer
    22. September 2014 17:22

    @ "...Wer sich so deutlich als Vorposten Moskaus positioniert, kommt für viele Menschen rechts der Mitte als Alternative zu Schwarz-Rot nicht in Frage..."

    Dös hams davon die Schmuddelkinder... (ROFL)

    Abseits des Unterhaltungswertes solcher "Wählerstromanalysen" scheint mir da ein Beatles-Song für sämtliche, betuliche, unermüdliche, zahlreiche und bezahltreiche "Leidmedien-Trompeter" sowas von zutreffend... Leider sehe ich mich außerstande das Auditorium mit entsprechender Lyrik zu verschonen:

    "The Fool On The Hill"

    Day after day, alone on the hill
    The man with the foolish grin is keeping perfectly still
    But nobody wants to know him
    They can see that he's just a fool
    And he never gives an answer

    But the fool on the hill
    Sees the sun going down
    And the eyes in his head
    See the world spinning around

    Well on the way, head in a cloud
    The man of a thousand voices talking perfectly loud
    But nobody ever hears him
    Or the sound he appears to make
    And he never seems to notice

    But the fool on the hill
    Sees the sun going down
    And the eyes in his head
    See the world spinning around

    And nobody seems to like him
    They can tell what he wants to do
    And he never shows his feelings

    But the fool on the hill
    Sees the sun going down
    And the eyes in his head
    See the world spinning around

    He never listens to them
    He knows that they're the fools
    They don't like him

    The fool on the hill
    Sees the sun going down
    And the eyes in his head
    See the world spinning around

    unten stehend auch der Link zur Vertonung:

    http://www.youtube.com/watch?v=EDtK7xUIDxk

    Im übrigen, ich habe es mir nochmals überlegt... Ich werde meinen bescheidenen finanziellen Beitrag diesem Blog NICHT entziehen! Grund dafür ist der Zugriff auf das wertvolle ARCHIV. Dieses ist mich ein Quell größten Frohsinn und Heiterkeit.

  29. Undine
    22. September 2014 16:25

    Nur zur "Illustration" der "Uneinigkeit", in der wir uns hier im Blog bei einem besonders brisanten Thema immer wieder einmal befinden:

    "Programmbeirat: ARD-Berichte „tendenziell gegen Russland gerichtet“"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016182-Programmbeirat-ARD-Berichte-tendenziell-gegen-Russland-gerichtet

    "
    Der Programmbeirat kam aufgrund seiner Beobachtungen zu dem Schluss, dass die Berichterstattung im Ersten über die Krise in der Ukraine teilweise den Eindruck der Voreingenommenheit erweckt hat und tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen gerichtet war. […] An vielen Stellen wurde nicht ausreichend differenziert. […] Folgende grundlegende Punkte, die für die Einschätzung und das Verständnis der Ursachen und der Eskalation der Krise wichtig gewesen wären, fehlten in der Ukraine-Berichterstattung im Ersten jedoch oder wurden nur unzureichend behandelt:

    Motivation von EU und NATO verschwiegen"

    Wie man sieht: Den Deutschen geht es auch nicht besser---aber es scheint sich erstmals etwas zu bewegen; der FS-Konsument wacht schön langsam auf und das ist gut so.

  30. Patriot
    22. September 2014 13:31

    In Vorarlberg ist der Anteil der Anhänger des pMm Mohamed nach Wien am größten. Schon vor 6 Jahren stellten die Anhänger des pMm Mohammed 21% der Neugeborenen:

    http://www.krone.at/Oesterreich/Islam-Anteil_in_Oesterreich_waechst-Gesellschaftswandel-Story-159625

    In Wien war wie bereits in den Vorjahren die Veränderung weitaus tiefer gehend: 36,7 Prozent der Babys wurden römisch-katholisch geboren (6.374), aber bereits 24,1 Prozent islamisch (4.194). Ähnlich deutlich war die Entwicklung nur in Vorarlberg mit 21 Prozent Neugeborenern islamischen Glaubens. Ganz gegen den Trend das Burgenland mit einem Moslem-Anteil von 5,2 Prozent.

    In Vorarlberg ist halt die islamische Schlepperpartei nicht die SPÖ, sondern es sind die Rassisten gegen das eigene Volk, die Grünen. Insoferne ist ein Teil des "Erfolgs" der Grünen auch leicht zu erklären.

  31. schreyvogel
    22. September 2014 10:38

    "Wer sich so deutlich als Vorposten Moskaus positioniert, kommt für viele Menschen rechts der Mitte als Alternative zu Schwarz-Rot nicht in Frage. Da bleibt man lieber daheim."

    Ich glaube, da irrt A.U.
    Ob ein Landespolitiker russophil oder russophob ist, ist dem Landtags-Wähler Jacke wie Hose. Da sind ihm Aussagen für oder gegen neue Steuern und für oder gegen die Erhöhung alter (Grund-)Steuern viel wichtiger.
    Die große Steuererhöhungspartei hat dies gerade leidvoll erfahren.
    Die Immigrationspolitik ist auch ein wichtiges Thema. Aber gerade das scheint den Grünen nicht geschadet zu haben.

    Leider hat der Wähler nur eine Stimme und nur eine sehr geringe Wahlmöglichkeit. Er kann daher nur wenig feedback zu seinen Motiven liefern. Aber Putin gehört sicher nicht dazu.

  32. socrates
    22. September 2014 09:15

    Die Wahl in Vbg war eine Innenpolitische. Wenn die Aussenpolitik, von A.U. gewuenscht, dort mitmachen soll, dann hat die OeVP eine Lektion erhalten. Sie het Sanktionen gegen Putin, ohne Beweise, gefordert und laesst das Volk zahlen. South Stream in der EU verbieten um damit von der Kriegsregion abhaengig sein ist nicht das, was sich das Volk wuenscht.

    • Undine
      22. September 2014 10:29

      @socrates

      Die Sanktionen gegen Russland verstdhen die wenigsten Österreicher! Und dass WIR österr. Steuerzahler die Einbussen zahlen müssen---denn wer sonst käme da in Frage!!! ---kapieren doch immer mehr Leute, auch wenn immer betont wird, die EU trage die Kosten.

    • Riese35
      23. September 2014 11:05

      @socrates & Undine: Ich wäre froh, wenn wir nur die Kosten für die Sanktionen gegen Rußland bezahlen müßten. Das, was wir mit der Ukraine in die EU hereinholen oder mit ihr assoziieren, ist ein Faß ohne Boden: die Ukraine möchte gut leben, und wir sollen es zahlen. Das ist der Hintergrund für die angestrebte "Kooperation".

  33. Cotopaxi
    22. September 2014 08:15

    o.T.

    Auch die jungen Schwarzen verfallen dem Akademisierungswahn:

    http://derstandard.at/2000005852388/MahrerDer-Beruf-der-Kindergaertnerin-soll-akademisch-werden

    Aber Bundeskanzler soll man auch weiterhin ganz ohne Matura oder Berufsausbildung werden können? Irgendwie ist das Schwarze Konzept nicht stimmig. ;-)

  34. Erich Bauer
    22. September 2014 07:54

    Also, dass PUTI N nun schon die Wahlen in Vorarlberg beeinflusst... Das hat nicht einmal noch der ORF gewagt zu behaupten. Aber... noch ist nicht aller Tage Abend. Aufgrund dieser eigenwilligen "Wählerstromanalyse" fragt man sich schon, wieso die Obama-Mitläufer das Gegenteil von einem berauschenden Sieg eingefahren haben.

    Um einen "Linkstrend" in Vorarlberg sehen zu können, bedarf es dieser pinkfarbenen Brille, wie es Einheits-Redakteuren der sattsam bekannten "Leidmedien" zu eigen ist.

  35. keinVPsuderant
    21. September 2014 23:54

    Eine sehr eigenwillige/eigenartige Interpretation, die A.U. hier liefert!

    • Buntspecht
      22. September 2014 00:03

      Meine Analyse: Wallner ist ein Schwammerl. Mitterlehner und Schelling haben den Totalabsturz auf 30+ verhindert.

    • oberösi
      22. September 2014 00:21

      @ Buntspecht:
      Fairerweise sei gesagt, daß auch spätere Landesfürsten wie Pröll oder Häupl nach Übernahme des Amts jeweils zuerst einmal die Absolute vergeigt haben, bevor sie zur Höchstform aufliefen. Ob dies bei Wallner der Fall sein wird, wird die Zukunft weisen.
      42 % sind jedenfalls mehr als respektabel für den Jungspund. Ich wiederhole mich gern: Wenn nur jeder Linksschwenk so aussehen würde...

  36. Le Monde
    21. September 2014 23:03

    Das Ansteigen der Grünwähler in Vorarlberg und Tirol kann besonders interessant gedeutet werden. In beiden Ländern gab und gibt es eigentlich eine über Jahrzehnte herrschende ÖVP der bürgerliche Werte: Sparsamkeit, Eigentumsbildung, Vereinsleben und starke Landesidentitäten wie in der Schweiz.

    Die jungen Gesättigten (meistens eben aus ÖVP-Haushalten) in diesen Ländern profitieren natürlich von der Elterngeneration (Haus und Wohungen mit Ausbildung), übernehmen aber nicht mehr das ÖVP-Wahlverhalten. Man ist "Gutmenschenbürger" im satten Wohlstand und in finanzieller Absicherung geworden. Unterstützt die Massenmigration, die Gesamtschule und die linken Phrasen grüner Pahrisäer. Selbst aber lebt man mit seinen zwei Kindern in ländlichen Gebieten und bekommt von der Transformation nichts mit und bestreitet eben diese. Auch die Bindung zur Kirche ist bei dieser Generation abhanden gekommen!

    • oberösi
      22. September 2014 19:34

      genau das isses, künftige Entwicklung siehe Nachbarland Baden-Württemberg, z.B. Bahnhof 21 Stuttgart: Großkampfplatz für alle Guten, von zweitklassigen Schauspielern, BürgerInnenbewegungen bis Politikern.
      Langfristig geht da nix mehr, außer der Ausbau dreisprachiger KinderInnentagesstätten und WaldpädagogInnenseminaren...

      Was dagegen spricht: die Vernunft der Schluchtenbewohner, siehe z.B. Montafoner (Bludenzer) Ergebnisse: dagegen kommt grün-esoterische Betroffenheitsbefindlichkeit nicht so leicht an. Dort gedeiht ein bodenständiger, nichtsdestowenig dynamischer Stamm, verbunden mit einer gesunden Skepsis vor emphemeren Grün-Moden, ist wahrscheinlich das rätoromanische Naturell.

  37. Brigitte Imb
    21. September 2014 22:43

    Die einzige Partei die tatsächlich verloren hat ist die ÖVP - nämlich 4 Mandate, bei Rot u. Blau blieb die Mandatszahl gleich. Neos (unter den Erwartungen) und GrünInnen (igitii) sind "Gewinnerln".

    Ob sich nun die ÖVP trauen wird mit der FPÖ eine Koalition einzugehen - trotz bürgerlicher 2/3 Mehrheit - bleibt abzuwarten. Ich tippe eher auf eine feige Schwarz/Grün Koalition, um die nächste Dreierkoalition im Bund vorzubereiten.

  38. dssm
    21. September 2014 21:26

    Eine gewagte These: Keine Gesamtschul- und Russlandfreunde.

    Eher haben die Wähler des Ländle gegen mehr Steuern gestimmt, die Effekte der Schulpolitik kommen erst in Jahren zum Vorschein, die Steuern morgen.
    Die Neos zu wählen ist ein verzweifelter Versuch eine liberale, auf Eigenverantwortung setzende, Politik zu finden; ein Versuch der scheitern wird – vielleicht zur Freude des TS? Totgesagte leben ja bekanntlich besonders lange.
    Auch die Grünen haben überraschende Positionen zu den Ich-AGs entwickelt, haben also nicht nur 'linke' Positionen, gerade dieses Thema kann bei den fleißigen Vorarlbergern gut ankommen, speziell bei manchem ÖVP-Wähler.

    Auch die FPÖ wird einmal über den omnipotenten Spitzenkandidaten nachdenken müssen; gutes Aussehen ist auf Dauer zu wenig, womit aber wieder die lokalen FPÖler als Stellvertreter der Bundespartei geprügelt wurden, erinnert irgendwie an die ÖVP.

    • Ambra
      21. September 2014 22:31

      dssm: "Totgesagte leben länger" - das wäre wünschenswert, denn Dr.Nachbaur hat mich in den vergangenen Auftritten sehr positiv gestimmt in ihrer Sachlichkeit, Gesprächskultur und vernünftiger Argumentation. Die Frage ist, wieviele solcher Persönlichkeiten sie um sich hat.
      Ich bin Ihrer Meinung, daß das Wahlergebnis nicht viel mit Gesamtschul- und Russlandproblemen zu tun hat.

    • brechstange
      21. September 2014 23:02

      dssm, ambra

      Wir werden hart dran arbeiten, den Dampfer auf Kurs zu bringen. Lg

  39. Ambra
    21. September 2014 21:22

    Ich kann keinen links Trend erkennen, wenn die ÖVP plus FPÖ zusammen eine solche Mehrheit haben, die SPÖ nur knapp über 8% und die Neos, bei denen ich nie weiß, wohin ich sie eigentlich zurechnen soll, so konfus erscheint mir vieles, nur etwas über 2% kommen. Bleiben also die Grünen, die erstarkt sind, vermutlich aus anderen Gründen als wegen eines links Trends. So gesehen verstehe ich den
    AU -Kommentar leider nicht.

    Ansonsten wäre es am besten, die ÖVP geht mit der FPÖ zusammen - da wird es zwar wieder einiges an Geschrei geben, aber in meinen Augen entspräche es dem Wählerwillen - schwarz mit grün sehe ich nicht als Wahlauftrag.

    • Undine
      21. September 2014 21:40

      @Ambra

      Das sehe ich auch so! Die bürgerliche Mehrheit wäre gesichert; alles andere wäre gröbster Unfug.

    • oberösi
      21. September 2014 22:13

      @ Ambra
      völlig richtig, in manchen Gemeinden haben beide Parteien zusammen 90 % und mehr .
      Wenn nur jeder Linksschwenk so aussehen würde....

    • fenstergucker
      21. September 2014 22:19

      Niemals traut sich die ÖVP in Vorarlberg mit der FPÖ eine Koalition einzugehen und dieser Schwachmatiker von LH schon gar nicht.

      Das wird in Vorarlberg Schwarz-Grün und ich kann nur sagen, armes Ländle!

  40. Undine
    21. September 2014 20:58

    A.U. schreibt:

    "Wer sich so deutlich als Vorposten Moskaus positioniert, kommt für viele Menschen rechts der Mitte als Alternative zu Schwarz-Rot nicht in Frage."

    Das sehe ich nicht so. Ich glaube kaum, daß bei einer Landtagswahl in Vorarlberg die Wähler Rußland im Hinterkopf gehabt haben. Das erscheint mir etwas abwegig und an den Haaren herbeigezogen. Woher will A.U. das wissen? Wäre ich Vorarlbergerin, hätte ich selbstverständlich die FPÖ mit ihrem ausnehmend sympathischen Obmann Dieter EGGER gewählt---gerade auch wegen der FPÖ-Haltung bezüglich der Stellungnahme für Rußland entgegen dem systematisch gesteuerten Pro-Ukraine-Mainstream!

    Daß die GRÜNEN zugelegt haben ist sehr ärgerlich---die meisten Menschen können unter der grünen Tarnfarbe leider die dunkelrote Grundfarbe nicht erkennen!

    Die Zwergerl-Partei namens SPÖ hat gekriegt, was sie längst verdient hat!

    • Riese35
      21. September 2014 22:58

      @Undine: *****************!

      Wenn ich die heutige Nachricht im ORF zu Wladimir Iljitsch Uljanow Version 2.0 - vom Westen initiierter und unterstützter Putsch in Rußland - lese, graut mir vor der Zukunft. Schon Version 1.0 hat Europa seit 1917 nur Unheil gebracht. Und jetzt wieder mit ähnlichen Vorzeichen?

      Wladimir Iljitsch Uljanow Version 1.0 hat den Zaren ermorden lassen. Unter Putin wurde er rehabilitiert. Beginnt das Spiel in Version 2.0 jetzt wieder?

  41. Politicus1
    21. September 2014 20:02

    nomen est omen!
    ihr anscheinend bestes Ortswahlergebnis erreichte die Christenpartei wohl wo`?
    Genau!
    In SONNTAG!
    4,5%!
    (die SPÖ: 0,7%!)

  42. hamburger zimmermann
    21. September 2014 19:38

    Ob Vorarlberger Wahl oder Vermehrung der Maikäfer, egal: Kein Thema ist für Herrn AU abseitig genug, um auf Rußland hinzudreschen.

    Und wer die US-EU-Aggression gegen eine demokratische Präsidentenwahl in der Ukraine nicht willig gutjubelt, ist gleich ein "echter Vorposten Moskaus"!

    Die NS-Zeit hab ich nicht erlebt, hingegen die DDR samt "Leipziger Volkszeitung". Anders fand dort Politpropaganda auch nicht statt. Leider.
    .

    • Undine
      21. September 2014 21:14

      @hamburger zimmermann

      Besonders für Ihren letzten Satz! *****!

    • hamburger zimmermann
      21. September 2014 22:32

      @ Undine

      Frau Undines Zustimmung ehrt mich.

      Wenngleich ich Aussagen im Xymmachos-Beitrag (19:33) nicht kommentieren wollte, frage ich mich angesichts oftmals bewiesener Urteilsfähigkeit Herrn Unterbergers einerseits und peinlich hartnäckiger Meinungsmanipulation andrerseits aber doch wegen "CIA-Subventionen für Opinion-Leaders"?
      .

    • logiker2
      22. September 2014 08:38

      ja, irgendetwas seltsames muss mit ihm geschehen sein ?

  43. Sandwalk
    21. September 2014 19:24

    Tut mir leid, Herr Dr. Unterberger, aber das war kein Linksschwenk.

    Die bürgerlichen Parteien ÖVP und FPÖ haben gemeinsam die Drei Viertel-Mehrheit. Die "linken" Parteien Grüne und SPÖ kommen zusammen auf etwas mehr als ein Fünftel (!) der Stimmen.
    Die Vorarlberger Grünen haben zudem mit den Wiener Grünen so viel gemeinsam wie Tag und Nacht.

    Man kann es drehen und wenden wie man will. Die ÖVP wurde gestutzt, keine Frage, aber Vorarlberg ist nach wie vor ein durch und durch bürgerliches Bundesland.

    • Politicus1
      21. September 2014 19:57

      sehr deutlich gesagt.
      Dem kann ich nur zustimmen - auch wenn ÖVFPÖ keine Dreiviertel, sondern "nur" eine Zweidrittelmehrheit haben.
      Mit einer Griechin hätten die Vorarlberger - die im Gegensatz zu den abgestumpften Wienern - SEHR auf die Verwendung ihrer Steuergelder schauen, keine 10% gemacht!

    • Sandwalk
      21. September 2014 20:47

      Sorry, da ist mir eine falsche Internetzahl in die Quere gekommen.
      tatsächlich, ÖVP/FPÖ haben "nur" die Zweidrittelmehrheit.
      Auf jeden Fall bleibt es dabei. Vorarlberg ist ein zutiefst bürgerliches und leistungsorientiertes Bundesland.
      Vorarlberg hat mit Oberösterreich den niedrigen Schuldenstand und die hohe Pro Kopf-Produktivität gemeinsam. Das lassen sich die Leute im "Ländle" nicht kaputt machen.
      Sollten die Grünen in die Regierung geholt werden und irgendwann den linken Spinner raushängen, sind sie sehr schnell weg vom Fenster, denn das wollen die Vorarlberger ganz und gar nicht.

    • dssm
      21. September 2014 21:28

      @Sandwalk
      Ein guter Blick auf die Grünen!
      *****

  44. Rosi
    21. September 2014 19:18

    Ich weiß nicht - irgendwie habe ich den Eindruck, unsere EU-Teil-Welt steht in Flammen, und wir überlegen uns im Ernst, ob der Ton der rosa Bluse zum Ton des dunkelblauen Rockes paßt, den wir gerade anziehen wollen - etwas überspitzt ausgedrückt.

    Kein Wunder, wenn die Bürger nicht zur Wahl gehen - die sind ja nicht blöd!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Freidenker (kein Partner)
      23. September 2014 11:33

      Wenn sie so wollen, die Bürger sind blöd, den es ist wohl das Blödeste nicht zu einer Wahl zu gehen und sich permanent von einer Minderheit bestimmen zu lassen, wie es derzeit der Fall ist.

      Gerade ihren gelobten Nichtwählern haben wir es zu verdanken, dass solche Wahlergebnisse herauskommen, die niemals im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung sein können. Wenn es nach den Nichtwählern ginge, würde sich nie etwas ändern!

  45. terbuan
    21. September 2014 19:00

    Geht es auch ohne Polemik?
    Was soll diese Diffamierung der FPÖ als "Russlandfreunde", man kann ein Freund Russlands sein, ohne Putin zu lieben, irgendeine bestimmte Partei zu wählen oder zu bevorzugen!
    Das ist kein Qualitätsjournalismus, das ist Meinungsmanipulation!

    • Anonymus
      21. September 2014 19:13

      Bravo terbuan.
      Russland ist nicht Putin und Putin ist nicht automatisch ganz Russland. Es gibt in Russland viele kritische Stimmen über den derzeitigen Machthaber Putin, welcher - entgegen der Aussage von Schröder - wirklich kein Demokrat ist. Was kann die Mehrheit der russischen Bevölkerung dafür, dass die Lebensmittelpreise wegen der EU-Sanktionen plötzlich teurer geworden sind? Auch wenn diese Sanktionen ein "friedliches" Druckmittel des Westen ist, so kann man - wie die FPÖ - weiterhin russenfreundlich bleiben.
      Um die Meinung der Mehrheit der Russen zu erfahren, darf man nicht nur die gesteuerten Medien aus Ost und West konsumieren, bei einigem Bemühen kommt man auch an andere Informationen heran.

    • Xymmachos
      21. September 2014 19:33

      Daß dem Herrn Unterberger die FPÖ zu rechts ist, weiss man. Er ist ja ein Mann der Mitte ("Wo ich bin, ist die Mitte!"). Und wer sich nicht lauthals und permanent als Russenfeind outet, riskiert die Kürzung, wenn nicht sogar Einstellung der seitens der CIA für Opinion-Leaders vorgesehenen Subventionen. So einfach ist das.

    • Riese35
      21. September 2014 20:46

      OT: http://orf.at/stories/2246525/

      Manches erinnert mich an Wladimir Iljitsch Uljanow, seine Entwicklung, die Unterstützung, die er im Westen erhalten hat, seinen späteren Werdegang in Rußland und den "Segen", den er mit seinen vom Westen unterstützten Aktionen dann über einige Jahrzehnte über ganz Europa ausgebreitet hat. Ich hatte gehofft, daß wir diese Zeit bereits überwunden hätten. Scheint mit, daß es nun einen Wladimir Iljitsch Uljanow Version 2.0 geben soll.

    • Undine
      21. September 2014 21:18

      @Riese35

      Dieser Verdacht ist begründet!************!

    • dssm
      21. September 2014 21:37

      @terbuan
      Man muss auch die Menschen verstehen.
      Herr AU hat nachweisliche Falschmeldungen wiedergegeben, man denke an die Meldung, daß die Rebellen nun zugegeben hätten ….
      Inzwischen klar vom Täter, der BBC, widerrufen.
      Aber Herrn AU hat ein Problem, denn weil es genau so ist, wie es aus dieser (Falsch-)Meldung hervorging, kam dann die Schlußfolgerung.
      Nimmt also Herr AU die Meldung zurück, so muss er wohl auch die Schlussfolgerung zurücknehmen.
      Also muss er weitermachen, schon um nicht als begossener Pudel dazustehen. Aber wer von uns hätte die Kraft an so einer Stelle umzudrehen?

    • Haider
      21. September 2014 22:14

      Die undifferenzierte Rußland-Phobie unseres "Blog-Masters" hat sich leider manifestiert. Ich nehme sie natürlich zur Kenntnis, höre/sehe aber einfach darüber hinweg. Ex cathedra ist eben nur der Papst unfehlbar.

    • Anton Volpini
      21. September 2014 22:19

      Udo Ulfkotte hat über den heutigen Journalismus ein Buch geschrieben, terbuan.
      Es ist vor zehn Tagen herausgekommen, ich habs bestellt aber noch nicht gelesen.
      Nach einer Kurzbeschreibung sind unsere (europäischen) Journalisten entweder gekauft, oder sie mußten ein Revers unterschreiben.
      Ähnlich dem, das der deutsche Bundeskanzler vor Amtsantritt unterschreiben muß.

    • Pumuckl
      21. September 2014 22:41

      Daß Politik und Medien sich einem ANTIFASCHISTISCHEN GRUNDKONSENS zu unterwerfen haben, ist ja allgemein bekannt.

      Wenn aber unser Dr. Unterberger selbst mit einer Wahl im Ländle, das kaum mehr Einwohner hat als der Wiener-Bezirk Favoriten, schon einen Anlaß findet, gegen " Putin - Versteher " anzukämpfen, drängt sich mir die Frage auf : " haben sich auch Jourmalisten von seinem Range einem PRO-ATLANTISCHEN GRUNDKONSENS zu unterwerfen? "

    • Erich Bauer
      22. September 2014 08:14

      Diese etwas eigenwillige "Wählerstromanalyse" lässt den Schluss zu, dass die älteren Herren der "Stalingrad-Muppets-Abteilung" (bis jetzt FPÖ-affin) ihre neue politische Heimat bei den GRÜNEN gefunden haben... Mit Handkuss... denkt sich da wahrscheinlich Gudenus und HC.

    • bécsi megfigyelö
      22. September 2014 13:39

      @ Anton Volpini

      Udo Ulfkotte berichtet ua über die eastcoast-gesteuerte "Atlantik-Brücke" und deren Meinungsdiktatur auch in ARD und ZDF. So suhlt sich etwa Ansager-Schönling Claus Kleber in diesem Clan.

      In Wikipedia findet sich listigerweise bloß eine "Auswahl" weiterer Genossen. Ist dennoch lesenswert!
      .

    • Wyatt
      22. September 2014 16:26

      Lieber "Anonymus"

      Ich habe neulich mit etlichen Russen gesprochen, welche mir alle bestätigten, dass Putin aufgrund demokratischer Wahlen zum Präsidenten gewählt wurde, demnach wie auch von Altkanzler Schröder, als ein wirklicher Demokrat gesehen wird und die Interessen der Russen und nicht jene der USA eastcoast vertritt.

    • Wyatt
      22. September 2014 16:43

      @ bécsi megfigyelö

      Bernd Lucke (AfD) erteilt ZDF-Propaganist Claus Kleber eine Lehrstunde

      https://www.youtube.com/watch?v=qUtCwgvgHO0

    • Anonymus
      23. September 2014 10:43

      Wyatt:
      Naja, über die verschiedenen Formen von Demokratie kann man unterschiedlicher Meinung sein. So werden z.B. in Russland manche Parteien aus nicht nachvollziehbaren Gründen gar nicht zur Wahl zugelassen usw.
      Nicht zu vergessen:
      Gröfaz Adolf Hitler wurde am 30.1.1933 in Deutschland auf "demokratischem" Weg (durch Ernennnung vom Präsidenten Hindenburg) zum Reichkanzler ernannt. Als Dank dafür wurde am Folgetag der Reichstag aufgelöst - und Hindenburg hat brav mitunterschrieben. Dazu muss man aber bedenken, dass die Zeit davor und auch Hindenburg nicht zu einer wirklichen Demokratie gehörten - wie derzeit eben in Russland, allerdings mit anderen Voraussetzungen.

  46. ProConsul
    21. September 2014 18:58

    Hoffentlich sind die 17% ein einmaliger Ausreißer nach oben bei den Grünen. Zumindest kam die Partei der Loge nur auf 6%.

  47. Politicus1
    21. September 2014 18:57

    für mich ist vor allem beim Wahlergebnis der ÖVP ein Vergleich mit den letzten Wahlen unzulässig.
    Und zwar alleine aus dem Grund der durch das Erstantreten der NEOS völlig neu gemischten Karten vor Beginn des Spiels.
    Es muss doch klar sein, dass eine neue Partei unter Führung eines früheren Mitarbeiters des ÖVP-NR-Klubs die Aufteilung der Stimmen von ÖVP- und ÖVP-nahen Wählern massiv beeinflussen muss.

    Ich find es vielmehr beachtenswert, dass das Lager rechts der Linken, also ÖVP und FPÖ weiterhin eine satte Zweidrittelmehrheit erreicht hat.
    Noch bemerkenswerter ist der Untergang der roten Linken, wobei auch der beachtliche Gewinn der GrünInnen nicht darüber hinweg täuschen darf, dass die Vorarlberger KEINE GRÜNROTE LINKSpolitik in der Landesregierung wollen.

    Schlusssatz: daher ist meiner Meinung nach Wallner gut beraten, eine wirklich GROSSE Koalition mit der FPÖ zu suchen.

    • logiker2
      22. September 2014 08:49

      glauben Sie , das er es darf, den Wählerwillen und damit für das Land das Beste umzusetzen, ich glaube nicht.

  48. fenstergucker
    21. September 2014 18:44

    Das wird jetzt eine richtig, "moderne", "aufgeschlossene" ÖVP - ohne Portefeuille!

  49. Gerhard Pascher
    21. September 2014 18:14

    Gibt es zwischen der Abstimmung in Schottland und der Landtagswahl in Vorarlberg eine ähnliche Schlussfolgerung? Ich glaube ja, denn die "Etablierten", d.h. hier in Österreich SPÖVP müssen erkennen, dass sie das Volk nicht mehr so wie früher "beherrschen" und auf den erreichten Futtertrögen sitzen bleiben können. Die gilt übrigens für ganz Europa, wie z.B. die beiden kürzlich abgehaltenen Landtagswahlen in Deutschland auch bestätigten.

    Ich sehe, sowohl SPÖ als auch ÖVP haben dies erkannt und basteln jeder für sich (zum wievielten Mal?) eifrig an neuen Zukunftsprogrammen und moderneren Parteistrukturen. Beide Parteien, wie auch die Freiheitlichen und Grünen, wird es in Zukunft geben, nur das Regieren wird durch die dann notwendigen Zweier- oder sogar Dreierkoalitionen immer schwieriger werden. Die Neos-Wähler sind eher Protestwähler, daher ist nicht sicher, ob es diese Gruppierung lange geben wird. Und TS steckt immer noch in den Kinderschuhen und muss sich erst ein passenden Kleid zulegen. Neben den dringend notwendigen Gesundheits-, Bildungs-, Verwaltungs-, Heeres- und Pensionsreformen muss wegen der fehlenden aboluten Mehrheiten auch eine Wahlrechtsreform in Angriff genommen, sonst können die gesetzlich vorgeschriebenen Legislaturperioden nie zur Gänze ausgenützt werden. Anderenfalls wird es immer wieder - mangels Einigkeit - zu vorgezogenen Wahlen kommen.

    Die Vorarlberger Landtagswahl ist daher ein Alarmzeichen für die gesamte politische Landschaft in unserem Land.

  50. oberösi
    21. September 2014 18:05

    Die Alemannen sind ein eigenes Kapitel. Der Anstieg der Grünwähler hat Parallelen im benachbarten Ausland, siehe Baden-Württemberg: Gut ausgebildet, überdurchschnittliches Einkommen, relativer hoher Wohlstand, weiblich. Die Wählerschaft zunehmend im fortgeschrittenen Alter oder bereits in der Pension.

    Und da überwiegt Angst vor Veränderung, vor Verlust. Die Grünen werden auch bei uns sukzessive zur Partei der Besitzstandwahrer und privilegierten höheren und gebildeten Beamtenschaft.

    Die Neos haben sich selbst ins Knie geschossen. Ansagen wie das Hinterfragen des Systems der Wohnbauförderung sind im Land der Häuslebauer politischer Selbstmord. Auch wenn es in der Sache richtig ist.

  51. Maigret
    21. September 2014 18:05

    Vorarlberg ist der Anfang vom Ende der NEOS. Mittlerweile nervt Herr Strolz mit seinen hohlen Phrasen (Flügel, mehr Bildung...) nur noch. Inhaltlich hat er rein gar nichts zu bieten. Strolz klingt so, als ob er den Großteil seiner Zeit in Motivationssemniaren und diversen Coachings verbringen würden.

    Von Liberalismus im Sinne von Hayek oder Mises hat und hatter er ohnehin nie etwas am Hut (Falls er die beiden Herren und ihre Bücher überhaupt kennt)

    • ProConsul
      21. September 2014 19:03

      Ihr Wort in Gottes Ohr. Das ist hoffentlich das Ende der Partei der Loge.

    • Undine
      21. September 2014 20:41

      @Maigret

      *****!
      "Strolz klingt so, als ob er den Großteil seiner Zeit in Motivationssemniaren und diversen Coachings verbringen würde"

      Besser könnte man diesen Menschen nicht charakterisieren! Auf mich macht dieser aufgedrehte Gartenzwerg Strolz den gleichen Eindruck! Mit Ihrer Prophezeiung liegen Sie hoffentlich richtig!

    • Ambra
      21. September 2014 21:25

      Maigret: ***** ! Aktionismus und unklare Aussagen sind eben doch nicht genug, um als Partei erfolgreich zu sein. Ich denke wie Sie, daß dies der Anfang vom Ende der Neos ist - Gott sei Dank !





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