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Amerika hat Recht, die falschen Verbündeten und keine Strategie

Lesezeit: 3:30

Die USA haben sich im Nahen Osten zwischen alle Stühle gesetzt. Dabei ist ihre Hilfe für Kurden, Christen, Jesiden mehr als berechtigt. Auch militärische. Auch Luftangriffe auf islamistische Kämpfer in Syrien.

Diese Ausweitung der Luftattacken jetzt auch auf Syrien ist unumgänglich, auch wenn erst die Empörung der amerikanischen Bevölkerung das Handeln von Präsident Obama ausgelöst hat. Diese Empörung war von den Islamisten selbst durch die grausame Enthauptung zweier Amerikaner ausgelöst worden. Das furchtbare Schicksal vieler anderer Opfer der Islamisten davor hat hingegen beklemmend wenig internationale Reaktionen ausgelöst.

Der IS hatte monatelang von syrischem Territorium aus den Irak angegriffen. Das macht es nach internationalem Recht legitim, nun vom irakischen Boden aus Gegenangriffe auf den IS zu starten. Weil die Assad-Regierung in Syrien die IS-Vorstöße auf irakisches Gebiet nicht verhindert hat, hat sie jetzt beim Gegenstoß völkerrechtlich kein Mitspracherecht, selbst wenn sie dagegen wäre. Was Assad wohl nicht ist, wird seine Regierung doch selbst durch den IS existenziell bedroht.

Amerika will aber dennoch nicht einmal indirekt zu einem Verbündeten des Assad-Regimes werden. Das ist skurril. Denn Obama ignoriert damit, dass man eigentlich verbündet ist, wenn man gegen den gleichen Feind kämpft.

Die USA kündigen statt dessen jetzt eine verstärkte Unterstützung der dritten Kampfpartei in Syrien an, der „Freien Syrischen Armee“. Das sind die ursprünglichen Aufständischen aus den Zeiten des „Arabischen Frühlings“. Das ist auch deshalb absurd, weil diese seit Jahren total zerstritten und militärisch trotz vielfacher Unterstützung von außen weitgehend erfolglos sind. Außerdem sind von ihnen viele Kämpfer zum IS übergelaufen.

Warum nur handelt Barack Obama so? Begreift er nicht, dass er sein Land in einen Mehrfrontenkampf an der Seite des Schwächsten stürzt, in dem man sich noch dazu auf fremde Bodentruppen verlassen muss?

Die Antwort auf das Warum ist aber klar: Obama tut das, weil er wie andere westliche Regierungen von Anfang an auf diese dritte Partei gesetzt hat. Kein Politiker gibt halt gern zu, völlig falsch unterwegs gewesen zu sein. Da bleibt man lieber auf dem falschen Pferd sitzen. Auf dieses hatte man sich einst gesetzt, weil damals alle westlichen Medien den Arabischen Frühling bejubelt haben. Aus diesem Teufelskreis schafft es der Westen nicht mehr herauszukommen.

Noch schlimmer ist: Pate dieser dritten Partei ist ausgerechnet Saudi-Arabien. Ein Land, das viel weniger demokratisch, tolerant oder rechtsstaatlich ist als der Assad-Staat. Das eine mittelalterliche Glaubensdiktatur ist (wenn auch mit viel Ölgeld).

Wer den „Islamischen Staat“ wirklich besiegen will, müsste sich andere Verbündete suchen: Wiederversöhnung mit Assad und Unterstützung auch für einen Kurdenstaat auf irakischem Boden. Denn die Kurden sind der einzig ernstzunehmende Gegner des IS im Irak.

Ein Kurdenstaat wird aber von der Türkei vehement abgelehnt. Auf diese übt Washington noch immer intensiv Rücksicht. Dabei ist die Rolle der Türkei sehr dubios, da so viele Islamisten unbehindert durch ihr Gebiet zum IS anreisen konnten.

Wenn es irgendwie möglich wäre, sollte ein kluger Westen darüber hinaus auch eine echte Versöhnung mit dem Iran erreichen. Freilich hat dieser trotz vieler Versprechungen noch immer nicht auf seine atomaren Ambitionen verzichtet.

Wenn Amerika aber zu all diesen Konsequenzen aus welchen Gründen immer nicht bereit ist, dann wird es erfolglos bleiben. Dann wird nach vielen Jahren des Blutvergießens beim Eintreten allgemeiner Kriegsmüdigkeit eine Teilung Syriens und des Iraks Realität sein. In einen alewitisch-christlich-laizistischen Assad-Staat, in einen multireligiösen Kurden-Staat, in einen Schiiten-Staat – und in einen Sunniten-Staat. Dass dieser wohl ein IS-Territorium sein wird, werden dann wohl alle Seiten hinnehmen, zumindest wenn vom IS aus keine neuen Angriffe gestartet werden.

Den Gedanken an territoriale Teilungen wehren zwar vorerst noch alle westlichen Diplomaten und Politiker empört ab. Aber der Blick nach Afghanistan zeigt: Dort zieht der Westen gerade ab – recht kleinlaut, weil die (dem IS sehr ähnlichen) Taliban keineswegs vernichtet worden sind. Einen solchen Nicht-Sieg hätte man viele, viele Tote und Verstümmelte früher haben können. So wie einst in Vietnam. Und jetzt in der syrisch-irakischen Wüste.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2014 01:45

    Amerika führt Krieg gegen Deutschland und die EU - noch ist es ein Wirtschaftskrieg. Und Frieden hat es mit Deutschland ohnehin seit 1945 nie geschlossen.
    Amerika setzt auf einen Krieg gegen Russland, um seinen Abstieg als unilaterale Großmacht zu verhindern und seinen sonst nicht mehr aus der Welt zu schaffenden Schuldenberg im großen Orlog verschwinden zu lassen.
    Amerika folgt nur vermeintlich seinen Interessen, es wird von einigen wenigen seiner zahlreichen Lobbyies in Konflikte gedrängt, welche den Großteil der amerikanischen Bürger nachhaltig beschädigen werden.
    Aber das sind die Probleme Amerikas. Es wird sie zu lösen verstehen, wie stets.

    Unser Problem ist, daß Amerika bei der Lösung seiner Probleme noch niemals Rücksicht auf andere genommen hat - wozu auch. Den Teufel werden wir tun und Amerika Ratschläge geben. Das tun sowieso schon alle Eiferer, die sich dazu berufen fühlen. Und machen sich damit - blind und taub für die Nöte des eigenen Landes - zum Gespött.

    Wir sollten uns lieber selbst helfen getreu dem Motto, hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott. Und das bedeutet - ab in ein Bündnis, das sich nicht nach atlantischen Vorgaben zu richten braucht, sondern unsere nationalen wie europäischen Interessen zu wahren versteht. Weg mit den korrupten politischen Bürokratien unserer Heimatländer und der Brüsseler Logengesellschaft. Entfesselung unserer gesamten geistigen und materiellen Ressourcen zur Wiedererlangung der einstigen globalen Führungsrolle der europäischen Nationen. Und das bedeutet - nebst vielen anderen Dingen auch - einen vollständigen und radikalen Neuansatz der europäischen Zusammenarbeit sowie den konsequenten Aufbau einer umfassenden gemeinsamen Sicherheitspolitik. Dann kann Amerikas Politik so oder auch anders weitermachen, ganz nach Belieben. Die Folgen werden uns nicht treffen, sind wir erst gerüstet für unsere eigen Zukunft. Nicht mehr, nicht weniger.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2014 10:18

    >> "Dabei ist ihre Hilfe für Kurden, Christen, Jesiden mehr als berechtigt."

    Welche Hilfe? Die Christen haben in dieser Gegend erst Probleme, seit sich Amerika einzumischen begonnen hat.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2014 09:06

    Krieg ist also gemäß Herrn AU nun auch ohne UN-Mandat erlaubt. Gut.

    Erinnern wir uns an den Südtirol-Konflikt. Da warf uns Italien vor, die 'Seperatisten' und 'Terroristen' zu unterstützen, denen die Angriffe vom sicheren Österreich aus zu erlauben und bei 'bewiesenen' Verbrechen die Täter frei in Österreich herumlaufen zu lassen.
    Folglich hätte Italien das Recht gehabt ein paar Bömbchen auf Österreich abzuwerfen.

    Heute wissen wir von vielen Ungereimtheiten rund um die Südtirol-Bombennächte. Es gibt italienische Staatsanwälte die inzwischen manchen wackeren Gladio-Veteranen, in diesem Zusammenhang, eingesperrt haben. Es war auch Italien, welches die Unruhe in der Bevölkerung durch ständigen Bruch von Abkommen und internationalen Verträgen erst erzeugt hat.

    Man sollte sich der eigenen Geschichte erinnern, bevor man zügellosen Mord und Totschlag beginnt. Oder glaubt jemand allen Ernstes die NATO-Bomben würden nur die 'Terroristen' treffen. Oder glaubt jemand allen Ernstes, daß die arabischen Bodentruppen irgend wie besser als die IS-Leute sind? Bisher hat die irakische Armee eines gut gekonnt, die sunnitischen, christlichen und sonstigen Minderheiten zu dransalieren.

    Wenn eines im Nahen Osten zu viel ist, dann bis an die Zähne Bewaffnete. Ich brauche nicht einen Sieg wo dann die nächste IS von der Nato erzeugt wird!

  4. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2014 15:13

    Riese35 schreibt weiter oben, daß die Christen, Jesiden etc. die Probleme hätten, erst seit sich die Amerikaner einmischen. Exakt, so isses.

    Dies vergißt die weltweite Schar von scheinheiligen Journalisten, Politikern und anderen Profiteuren dieser Destabilisierungstrategie (teile und herrsche) zugunsten des militärisch-industriellen Komplexes, der sich US-Regierungen wie Marionetten hält, gerne und geflissentlich.

    Für die sind auch die zwei (2) Enthauptungen das fürchterlichste Verbrechen seit dem Holocaust, der zivilisatorische Tabubruch schlechthin, das wie 9/11 zelebriert wird, wieder und immer wieder. Kennt man ja auch aus den täglichen stundenlangen Dokus über die Farbe von Hitlers Unterwäsche.

    Die tausenden Kollateralschäden der Drohnenangriffe der letzten Jahre hingegen, Kinder, Zivilisten, Alte, Frauen, werden nicht einmal ignoriert.
    Sieht ja niemand, und schon gar nicht auf youtube....

    Ist halt gute alte westlich-christlich-humanistisch-demokratische Tradition: von der Lustiania über Pearl Harbour zu 9/11. Wirkt verläßlich, solange man auch die narrative Lufthoheit besitzt. Dies beweist unter anderem jedes Hollywood-B-Movie mit heldenhaften GI´s im Kampf gegen tölpelhaft-grausame Krauts.
    Besonders ungustiöse und dümmliche Filmchen, in denen natürlich "richtige" Deutsche die Bösewichte spielen, bekommen dann Oscars, siehe Inglorious basterds. Primitiv, aber gerade deswegen so wirkungsvoll und nachhaltig.

    Also, wenn DAS nicht verlogen, scheinheilig und zynisch ist, was dann?

  5. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2014 19:18

    Man muß die heutigen US imperialen Kriegsvorstöße verstehen, wenn man sich ein bißchen mit der amerikanischen Geschichte befaßt hat.

    Abraham Lincoln hat, sein bis dahin realativ friedliebendes Volk, in den Bürgerkrieg mit dem ersten Schuß von Forts Sumter hineingetrieben.
    Damals war der erste Schuß entscheident und das amerikanische Volk folgte.

    Das war die Entstehung des ersten Schusses.
    Seit dem ist das amerikanische Volk auf den ersten Schuß konditioniert.

    Die Machthaber haben begriffen, daß es immer dieses Ereignis braucht, um die kriegsmüden und eigentlich grundvernünftigen Leute im eigenen Land in einen Krieg hineinzutreiben.
    Nachdem sie den Kontinent unter den gierigen Bürgern des eigenen Staates aufgeteilt haben, und es an Reichtum im eigenen Staat nichts mehr zu verteilen gab, wandten sie sich der Außenpolitik zu,......aus geopolitischen Interessen.
    Dann fiehlen weitere erste Schüsse!

    Sarajevo und Lusitania, Pearl Habour, Korea, Vietnam und ich wage zu behaupten MH17!
    Nur haben sie mittlerweile die Methoden verfeinert.
    Sie lassen auch schon neuerdings Köpfe rollen.

    Al Qaeda, Arabischer Frühling, Islamischer Staat und sonstige arabische Freischärler, sie sind alle Metastasen, finanziert durch die vermeintlich gutmeinende, alles verstehende geopolitische Außenpolitik eben dieser amerikanischer Administration. Wo sie hingehen, verlassen sie verbrannte Erde.

    Und jetzt wollen sie die Welt vor ihren eigenen Frankensteinmonstern retten, und in Syrien intervenieren?

    Oder ist das wieder nur eine Geopolitische Ablenkung , um die Verhinderung der Gaspipline durch Syrien zu Ende zu führen, wo ihnen Rußland vor nicht allzu langer Zeit einen Strich durch die Rechnung gemacht hat?

    Ich hoffe darauf, daß das amerikanische Volk endlich aufwacht, weil es das Ganze schon längst nichts mehr angeht, und es nur mehr Opfer in Form von toten Soldaten bringen muß!

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2014 11:58

    Mir fällt beim besten Willen nicht mehr ein, aus welchem Grund vor einigen Jahren Syriens Baschar al-ASSAD ganz plötzlich zur PERSONA INGRATA geworden ist.

    Aber, so meine Erfahrung, "man" braucht keine realen Ursachen zu nennen, um jemanden in die Liste der "Bösen" einzureihen---man kann sie auch ERFINDEN (Nuklearwaffenlüge, Brutkastenlüge usw.)! Und ---heissa juchhei!---man kann den BÖSEN bekriegen.

    Das "Selbstvertrauen" der Amerikaner, als "Weltpolizei" ständig irgendwo "gerechtfertigt" eingreifen und für Ordnung sorgen zu müssen, ist im Lauf seiner Geschichte langsam gewachsen und gewachsen und gewachsen.

    Der Schmelztiegel USA ist geprägt von seinen aus aller Welt Zugereisten. Einige Strömungen haben die USA besonders nachdrücklich geprägt: Die JUDEN, ohne die NICHTS geht und die PILGRIMSVÄTER:

    Zitat aus FERNAUS hervorragendem Buch "Halleluja":

    "Der geistige Nährboden für dieses Selbstvertrauen war schon vorbereitet durch die berühmten "PILGRIMSVÄTER". Die Pilgrimsväter waren jene Schiffsladung Menschen, die vor Generationen aus England gekommen waren, das drei Kreuze hinter ihnen machte.

    Sie hatten sich in der alten Heimat nicht mehr wohlgefühlt, was verständlich ist, denn ihr arrogantes AUSERWÄHLTEN-BEWUSSTSEIN und ihr PURITANISCHER GLAUBENSEIFER müssen unerträglich gewesen sein. Kaum in Amerika gelandet und mit "HALLELUJA" in die Knie gesunken, INFIZIERTEN sie die ganze Luft mit ihrer VERHEUCHELTEN RECHTSCHAFFENHEIT und der Überzeugung, GOTT zahle mit Erfolg und klingender Münze aus. Sie wirkten wie die Hefe in einem Teig: er gärt.
    .....Damals müssen sie eine wahre Pest gewesen sein."

    Und der unangenehme Geist dieser Pilgrimsväter lebt in den USA ständig weiter.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    9x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSpecht
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. September 2014 19:36

    Natürlich wird sich der schon jetzt im Gange befindende Wirtschaftskrieg ausweiten. Klar auch was Amerika machen will, man kann es doch von allen Seiten hören und lesen. Brzezinski schrieb sogar ein Buch zum Nachlesen. Deutschland und die anderen Nato-Staaten vertreten vorrangig die Interessen Amerikas. Schade nur, dass auch diesmal wieder wir in Europa die großen Pläne der Herrschaften ausbaden werden, ruiniert und zerstört. Dann ist Platz für einen neuen Anfang, das Ausbeuten kann nach erfolgtem Aufbau wieder beginnen. So und nicht anders sind die Aussichten für Europa, mit und ohne Putin und das Volk wird schon gar nicht gefragt, das ist nur als Kanonenfutter oder hinterher für Gedenktage


alle Kommentare

  1. Mahfud (kein Partner)
    23. Januar 2015 20:19

    Yup, that shuold defo do the trick!

  2. Boaz (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:38

    Finding this post has anserewd my prayers

  3. Mehmet (kein Partner)
    20. Januar 2015 13:34

    Intenligelce and simplicity - easy to understand how you think.

  4. Tik Tak (kein Partner)
    15. September 2014 14:25

    " ... Weil die Assad-Regierung in Syrien die IS-Vorstöße auf irakisches Gebiet nicht verhindert hat, hat sie jetzt beim Gegenstoß völkerrechtlich kein Mitspracherecht, ..."

    Echt?
    Vielleicht sollte der Unterberger mal eine Vorlesung zu Völkerrecht besuchen.

    Nur weil die USA beständig nationales wie internationales Recht mit Füßen treten und der Unterberger sich im Enddarm seiner Idole in Washington verlaufen hat, bedeutet das noch lange nicht, daß seine Propagandageschichten auch stimmen.

    Syrien ist, wenn auch durch einen Bürgerkrieg geschwächt, immer noch ein souveräner Staat und die USA brauchen entweder die Zustimmung Syriens oder der UNO.

    Sonst ist es ein Angriffskrieg.

    • Tik Tak (kein Partner)
      15. September 2014 14:28

      Oder soll man den Unterberger und seine seltsame Rechtsauslegung beim Wort nehmen?

      Dann wäre in Analogie zu seinen Ausführungen ein möglicher Angriffskrieg Russlands in der Ostukraine ja rechtlich gedeckt und der Propagandist Unterberger hätte Erklärungsbedarf für seine situationselastische Auslegung von Recht nach der lex unterbergis:

      §1.) Die USA dürfen alles
      §2.) Ist §1 nicht anwendbar, tritt automatisch §1 in kraft
      §3.) Der Putin ist an allem schuld, immer und überall

  5. Knut (kein Partner)
    15. September 2014 07:22

    Amerika hat Recht ... lauten die ersten 3 Worte von unserem ... freien Journalisten?

    Natürlich - der Stärkere hat immer Recht. Und auch der Klügere gibt immer nach. Und so werden wir von den Dummen, Starken regiert.

  6. Der Realist (kein Partner)
    14. September 2014 21:37

    Amerika hatte schon immer die falschen Verbündeten und erst recht noch nie eine Strategie.
    Wenn ich zu Unrecht jahrelang in Guatanamo eingesperrt gewesen wäre, ich wüsste was zu tun ist.

  7. fewe (kein Partner)
    14. September 2014 20:28

    Diese USA sind eine Geisel der Menschheit. Heulen selbst jahrelang herum, wenn einmal 3000 Leute im eigenen Land umkommen und legen einen Staat nach dem anderen in Schutt und Asche.

    Die USA brauchen keine Strategie, die sollen nur daheim bleiben und die Welt - im Wortsinn - in Frieden lassen.

  8. Oraloffice (kein Partner)
    14. September 2014 19:10

    Der Irak hat nur 1 Problem: sein Erdöl.
    Und die US-Amerikaner töten für jeden Tropfen Erdöl einen Menschen.

  9. peter789 (kein Partner)
    14. September 2014 17:42

    Übrigens:

    Ein brisanter Artikel zum Kindesmissbrauch von Rotherham:

    www.identitaere-generation.info/der-kindesmissbrauch-von-rotherham/

  10. Rado (kein Partner)
    14. September 2014 12:53

    Die USA wissen genau, was sie im Nahen Osten tun, genauso wie in der Ukraine.
    Die Strategie heißt "Fuck the EU".

  11. Aron Sperber (kein Partner)
    14. September 2014 11:40

    Mittlerweile gibt es keine FSA mehr, die man unterstützen könnte.

    Aus lauter Sorge, die Falschen zu fördern, hat man das Feld der ISIS überlassen - es bleibt Obama daher gar nichts anderes übrig, als sich mit Assad zu arrangieren.

    Den selben Fehler wird Obama hoffentlich bei den Kurden nicht auch noch wiederholen.

    Lustig, dass es ausgerechnet für die linken Kurden so wenig linke Solidarität gibt:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/08/29/die-linke-und-die-kurdische-sache/

    Die rechte Hamas wird von den westlichen Linken verteidigt, die linke PKK wird im Regen stehen gelassen

  12. Max Dutroux (kein Partner)
    14. September 2014 11:38

    Was an Unterbgerger so erschüttert ist, dass die amerikanischen Nazis schuld sind an der Lage im Irak. Die Amis haben dort schon Millionen Menschen brutal ermordet und die jetzige Situation zu verantworten. Will man IS besiegen, muss man der amerikanischen Schlange den Kopf zertreten.

    • N. S. A. (kein Partner)
      14. September 2014 16:52

      Deswegen sollten ausschließlich junge Amerikaner die Bodentruppen stellen, die gegen ihr Abbild (ISIS) antreten und sterben dürfen.

  13. Haider
    13. September 2014 21:38

    Plötzlich geht das Gejammere los, daß die USA beim arabischen Frühling auf das falsche Pferd gesetzt hätten. Solange ich mich zurückerinnere, haben sich die USA beispielweise in Afrika IMMER auf den falschen Gaul gesetzt. Die Chinesen, Fidel der Unselige -> alle lachten sich ins Fäustchen. Vom Südosten Asiens möchte ich gar nicht reden. Natürlich logen unsere Medien die Invasionen zurecht. Natürlich kämpfen hier lauter Friedensnobelpreisträger. Allerdings krepieren Tausende Kinder, Frauen und Alte -> alles kein Problem, sie sterben für die gute Sache Amerikas!
    Und jetzt: Allerdings zwei Erregungstufen tiefer. Der heutige KURIER bejammert, daß sich eine längst fällige Steuerreform in Österreich wegen der "Ukraine-Krise" leider wieder nicht ausgehe. Sie geht sich nicht aus, da die "Ukraine" eine Krise hat, sondern sie geht sich nicht aus, da sich völlig vertrottelte EU-USA-Püttel (oder gekaufte Lobbyisten) mit Sanktionen ins eigene Knie schießen. Das muß man sich erst auf der Zunge zergehen lassen! Mitspieler von der ersten Stunde an waren unsere "österreichischen" Politiker in Brüssel, NATO, TTIP-Clique etc. 50 Jahre haben unser derzeitigen Pensionsanwärter geschuftet, Zwangsbeiträge bezahlt und jetzt - leider müssen wir die Russen sanktionieren!. Geht's blöder?

  14. Georg Ebner (kein Partner)
    13. September 2014 20:54

    Europas MittelAlter mit seinem Gegensatz Kaiser-Papst war gerade keine TheoKratie!

  15. Specht (kein Partner)
    13. September 2014 19:36

    Natürlich wird sich der schon jetzt im Gange befindende Wirtschaftskrieg ausweiten. Klar auch was Amerika machen will, man kann es doch von allen Seiten hören und lesen. Brzezinski schrieb sogar ein Buch zum Nachlesen. Deutschland und die anderen Nato-Staaten vertreten vorrangig die Interessen Amerikas. Schade nur, dass auch diesmal wieder wir in Europa die großen Pläne der Herrschaften ausbaden werden, ruiniert und zerstört. Dann ist Platz für einen neuen Anfang, das Ausbeuten kann nach erfolgtem Aufbau wieder beginnen. So und nicht anders sind die Aussichten für Europa, mit und ohne Putin und das Volk wird schon gar nicht gefragt, das ist nur als Kanonenfutter oder hinterher für Gedenktage

  16. CIA-Nazi (kein Partner)
    13. September 2014 19:12

    Die FED-amerikanische Rüstungsindustrie bedankt sich recht herzlich für diesen grandiosen Artikel. Ohne ISIS wären wir schlecht dran. Wir schlagen die im Gleichschritt marschierende Millionen-Armee der käuflichen Meinungsmacher für den Pulitzer-Preis vor.

    • CIA-Nazi (kein Partner)
      13. September 2014 19:33

      Liebe FED-Amerikaner!
      Die EU-Europäer wollen nichts lieber als zum Wohle der amerikanischen Rüstungsindustrie in der Ukraine zu sterben. Um euer Geschäft anzukurbeln, sollten zumindest ein paar Millionen Europäer in der Ukraine den Heldentod sterben. So etwas hätte es unter Hitler auch gegeben.

  17. Reli-Schamane (kein Partner)
    13. September 2014 17:01

    Es muss erreicht werden, dass die Asiaten und Afrikaner ihre Probleme mit den Islamisten selbst lösen. Ein Beispiel ist der erfolgreiche Widerstand der Kurden.
    Israel sollte sichi auf die Grenzen von 1960 zurückziehen. Dies ist nicht gefährlich, denn auch der Islamismus erlebt einen Niedergang. Z. B. ist die Geburtenrate (Fertilitätsrate) im Iran unter 2,0 gesunken.
    Im Übrigen muss nicht nur der Islam reformiert werden, sondern auch das Christentum.
    Der Gottglaube soll bestehen bleiben. Aber es ist eine unfassbar primitive Vorstellung, dass man durch Bitten oder durch ein religiöses Ritual (z. B. die Messe) Gottes Segen bekommen kann.

    • Reli-Schamane (kein Partner)
      13. September 2014 17:01

      Religiöse Zeremonien (z. B. bei einer Heirat) brauchen nicht von einem Priester oder Freien Theologen durchgeführt zu werden, sondern man kann sie selber durchführen. Es braucht niemand Theologie zu studieren. Sondern es genügt, sich im Rahmen eines Philosophiestudiums mit Religionsphilosophie zu beschäftigen. Die Kirche muss abgeschafft werden. Dennoch wird es weiterhin religiöse Organisationen geben, z. B. diverse Geistheiler-Organisationen. Ferner besteht die Möglichkeit, religiöse Kurse (z. B. schamanische Seminare) zu absolvieren. Geld ausgeben kann man für religiöse Heilungen, nicht für religiöse Rituale.

  18. blem-blem
    13. September 2014 15:58

    [Nachtrag zu 15:48]

    Überdies sollte es sich erübrigen darauf hinzuweisen, dass die Bombardierung von Gebieten, die unter Kontrolle von Irregulären stehen, keine Verletzung des Völkerrechts darstellen kann.

  19. blem-blem
    13. September 2014 15:48

    Der Blogger hat Recht und die ihn direkt oder indirekt kritisierenden Foristen Unrecht:

    Denn auch wenn der Hegemon USA Unterberger nicht um Rat gefragt hat, ist es nicht egal, ob gegen eine Politik Stimmung gemacht wird, die man aus dabei angeführten Gründen nur als verblendet bezeichnen kann. Auf diese Weise der Beeinflussung der Basis durch Argumente kann man selbst in Diktaturen bisweilen noch etwas bewirken, und in diesem Fall unabhängig davon, ob die Kritik nur die zweite Führungsebene der europäischen Minderwertigkeitskomplexler oder sogar US-amerikanisches Festland erreicht.

    Stimmung wollen schließlich auch die Kritiker Unterbergers machen, und zwar für utopische Machkonstellationen und ein Abkoppeln von der transatlantischen Machtachse, was aber voraussetzen würde, dass erst mal etliche Staaten aus der EU austreten, was folglich mit REALPOLITIK nichts zu tun haben kann.

    Zu einer solchen Realpolitik gehört auch, Unterstützung für bedrängte Christen durch die USA zu begrüßen, selbst wenn die USA die Notlage breiter Bevölkerungsschichten im Irak zu verantworten, also überhaupt erst herbeigeführt haben. Zudem dürften auch moderatere Moslems unter ISIS leiden.

    Es ist allerdings beachtenswert, wie naiv und aus einer plötzlichen Laune heraus sich die USA gegen Syriens Assads gewandt haben, nur weil dieser den Proponenten der Aufmärsche zum "Tag des Zorns", also der syrischen VAriante des "arabischen Frühlings", nicht Folge geleistet und sofort zurückgetreten ist (im Übrigen hat eine syrische Verfassungsreform ohnehin das Institut der Präsidentschaft auf Lebenszeit zwischenzeitig abgeschafft). Assads Vater war jahrzehntelang ein im Westen respektiertes, wenn auch auch nicht besonders beliebtes Staatsoberhaupt.

    Die USA haben zwar mit ihrer Unterstützung der Assad-Opposition einen Verbündeten Russlands signifikant geschwächt, ohne jedoch dadurch selbst mehr an Einfluss zu gewinnen. Der Einfluss der USA auf den nahen Osten und Nordafrika steht und fällt mit dessen Unterstützung durch Saudi-Arabien und die Vereinigten Emirate (und dgl), die sich als konservative Islamisten allesamt nur durch eine Art Verfasstheit der Sharia von der Terrorjustiz der ISIS unterscheiden.

    Dem "arabischen Frühling" wohnte wohl die laienhafte Erwartung inne, dass die technische Revolution elektronischer Medien der islamischen Theokratie ein Ende setzen würde, weil hervorkommen sollte, dass diese nicht von der breiten Masse getragen würde.

    Diese Annahme war schon insofern naiv, als der Islam in seinem Einflussbereich auf eine breite Volksfrömmigkeit zählen dürfte. Außerdem sichert das Internet keine egalitäre Kommunikation, dass sieht man schon hier an der willkürlichen Zensur in fast allen Zeitungsforen und den organisierten shitstorms gegen Veröffentlichungen im "Fratzenbuch", die zum Rauswurf führen können. Und wenn im Schnatter-Channel "Twitter" Prominente beim Absondern ihrer geistigen Blähungen auf eine treue Zuhörerschaft zählen können, so handelt es sich hierbei um eine Idolisierung und Glamour-Kommunikation, die Illustrierte wie die "Bunte", "Brigitte", die "Neue Post" oder dergleichen vor Neid erblassen lassen könnte.

    In Wahrheit soll die revolutionäre Web-Kommunikation nur dazu dienen, besser zu verbreiten, was ein gesichtsloser Kreis an "Kompetenzbefugten" zur Vernunft erhebt und dann von allen anderen nachgeplappert werden muss.

  20. IWF (kein Partner)
    13. September 2014 14:36

    Die Geburtshelfer von Obama und ISIS sagen sich: WIR MACHEN IN EINER STUNDE KRIEG MEHR GELD ALS IN EINEM JAHR FRIEDEN. Anm.: Dasselbe dürfte auch für den neokonservativen Kriegshetzer-Blog gelten.

    • WTC 7 (kein Partner)
      13. September 2014 15:24

      Der Mammon ist der Grund für die privatisierte US-Politik des permanenten Völkermordes. Schon die Indianer haben sie ausgerottet und die Neger versklavt. Alles nur wegen des Geldes. Die USA sind eine gewichtige Hure des Mammons. Heute versklaven sie die ganze Welt (samt Journalisten, wie dieser neokonservativen Kriegshetzer-Blog beweist).

  21. Papalima
    12. September 2014 22:07

    @ Helmut Oswald:
    Was für ein schöner Traum!

    • Helmut Oswald
      13. September 2014 10:03

      Lassen Sie es uns einmal nüchtern betrachten.
      Ohne Ziel stimmt jeder Weg.
      Es war nie anders.

    • Pumuckl
      13. September 2014 13:04

      @ Helmut Oswald 10:03

      Soll das auch für gebendete im hochalpinen Gelände gelten?

      Wie geblendete in dieser Situation sehe ich die große Mehrheit der Politiker ebenso wie jene der Wahlbürger.

      Wer vermag schon die Fallen, Hinterhälte, geniale Täuschung, verborgene Fakten, Geheimdiplomatie und den WAHN GÖTTLICHER BERUFUNG, welchem gewichtige Akteure der Geopolitik verfallen sind, erkennen ?

      Ist nicht der politische Weg der USA auch als PROLONGATION DER BALANCE OF POWER - POLITIK GROSSBRITANIENS zu sehen? Die britische Gleichgewichtspolitik
      in Europa bewirkte doch über Jahrhunderte eine Kette von Gemetzeln zwischen den europäischen oft sehr nahe verwandten Völkern.

      Im siebenjährigen Bruderkrieg zwischen Preußens König Friedrich dem Großen und seiner Cousine Maria Theresia, sorgte England für das Andauern des Blutvergießens, in dem es über das verwandte Haus Kurhannover reichliche Geldströme an Preußen lenkte.
      Heute wird ein BRUDERKRIEG ZWISCHEN RUSSLAND UND UKRAINE herbeiintrigiert um den militärischen Zangengriff* der USA um Rußland zu schließen. DIE NETTOZAHLER DER EU SOLLEN GEFÄLLIGST BLECHEN UND BLUTEN! ! !
      Vor dem von Präsident Busch-Vater unter Verbreitung von Lügen herbeiintrigierten 1. Irakkrieg war dort unter dem Potentaten Sadam Hussein relative Ordnung, heute aber Elend und Chaos ! ! !


      Hat da Amerika wirklich Recht wie Dr. Unterberger in seiner Überschrift schreibt?

      * Diktion Scholl-Latour

    • machmuss verschiebnix
      13. September 2014 14:12

      Wie wahr, Helmut Oswald - vom Sager "der Weg ist das Ziel" profitiere ich am
      ehesten noch beim Schwammerlsuchen. :))

    • Helmut Oswald
      13. September 2014 23:16

      @ Pumuckl

      Es sind immer die gleichen Muster, teilweise über Jahrhunderte. Den letzten nahmhaften Geopolitiker (Haushofer) liquidierte der Mi 6 nach dem Krieg samt seiner Frau, sie hatten Hess gebrieft und wussten zuviel über seine Mission, mussten weg - 1945 noch. Das Fach wird bei uns nicht unterrichtet, aber selbst wenn, die Linke wäre zu verstockt es zu verstehen und zu verräterisch und in ihren Eigenhaß verliebt um es anzuwenden. Aber bloß reaktiv sollte man eben nicht umgehen mit der Lage, in die wir uns durch blöde Politiker und feige Beamte hineinmanövriert haben. Keine NATO und keine Neutralität wird helfen. Einzig ein neuer Bündnisansatz der darauf verzichtet, der produktiven und um Ausgleich bemühten Mitte von mediterrane Schläue getriebene Raffgier und atlantisches Beutedenken zu oktroyieren. Also ein neues Konzept verkünden - neu ? - seit drei Jahren schreibe ich davon: daß zahlreiche der sich wie sabbernde Greise in Selbsterniedrigung und Larmoyanz wälzenden Kommentatoren es sofort hinwegreden nimmt nicht Wunder: müssten sie alle eingeschlossen, doch Tatkraft und Mut, Charakter erweisen und Verstandesstärke ihr - ja ganz genau - IHR / UNSER ALLER TUN - bestimmen um das Ziel zu erreichen. Das tut man sich aus Bequemlichkeit halt nicht mehr ran, und setzt sich greinend mit den üblichen vae victis Sprüchen in die Ecke, versinkt in Larmoyanz und legt die Hände in den Schoß. Abtreten.

      Die Jungen werden es bald heraussen haben, was Not tut. Sie werden auch die Trennschärfe entwickeln, Weisheit von Feigheit unterscheiden zu können.
      Und sie werden es tun. Denn Leoparden ändern ihre Flecken nicht.

      @ blem-blem nichts da mit Ratschlägen - schon gar nicht um irgendjemandem gratis Nachhilfe zu geben, seine Fehler zu vermeiden. ALles hat seinen Preis - und die Arroganz wird von der Blindheit bestraft. Weiter so, zu auf den Abgund, und bitte noch Gas geben. Wer genügend Weitblick bewiesen hat, hat seine Vorbereitungen längst getroffen. Und - guter Rat muß etwas kosten - also her mit der Marie: dann gibts auch Ratschläge und Analysen. So etwa wie 'small is beautiful' ...
      Das der Blogauthor diese einholt und über seine Provokationen abzuschöpfen versucht, ist legitim. Sie ihm und seinen Zahlmeistern zu Versagen ebenso.
      Guter Rat bleibt Freunden vorbehalten. Freunde aber erkennt man an ihrem Verhalten.

  22. machmuss verschiebnix
    12. September 2014 20:49

    » Warum nur handelt Barack Obama so? «

    Naja - DARF er denn anders handeln ? Amerika wird nicht vom Präsidenten
    regiert, das weiß die Welt spätestens seit der irisch-stämmige Sturschädel
    Kennedy sich dazu entschlossen hatte, die FED zu entmachten und er sich
    aufgrund dessen ein paar Bullets einfing.

    Zwar hat Amerika - der Staat selber - massive Finanz-Probleme, aber zu den
    mächtigsten Firmen-Imperien der Welt gehören überdurchschnittlich viele
    US-Giganten, die auf Unterstützung von so "harmlosen" Organisationen wie NSA,
    FED und sogar US-Militär zählen können ! ! !

    In den Zeiten des Aufschwunges ging man in den USA geradezu paranoid mit
    Kommunisten um - da genügte die kleinste Auffälligkeit, und schon wurde
    wieder einer weggesperrt - "zum Schutz der Gesellschft". Währenddessen
    hat sich Europa exakt in die Gegenrichtung entwickelt,
    die EU ist heutzutage
    derart "linksdrehend", daß jeder Versuch hier gegenzusteuern, mit der Antifa-Walze
    platt gemacht wird - oder andernfalls glattweg in einem Bürgerkrieg münden würde !

    Leider kann ich den Optimismus einiger - sehr geschätzter - Forums-Kollegen
    nicht teilen
    .
    Machen wir nur einen Blick auf zwei Links - zwei beliebige Beispiele, wie
    sehr die Welt grade im Umbruch ist (zugunsten der USA, bzw. der dor ansässigen
    Großkonzerne).

    Das Eine ist ein Bericht über massives Vordringen von internet-basierten
    Giganten in die Welt des Advertizing - der bezahlten Werbung. Da wird
    kein Stein auf dem anderen Bleiben:

    https://spielraum.xing.com/2014/09/xing-klartext-disruption-naechster-halt-finanzindustrie/?pid=b7237_cnwsl%20%C2%A0

    Das Andere ist ein Geniestreich von Apple, der über eher kurz als lang
    dazu führen wird, daß die Bezahl-Form Kreditkarte Geschichte ist:

    http://www.zeit.de/digital/mobil/2014-09/apple-pay-bargeldlos-bezahlen

    Das sind die Kräfte, welche als einzige das Zeug dazu hätten, ein Umdenken und
    Umlenken in Europa herbeizuführen, aber die denken nicht dran - zumindest solange
    sie von der aktuellen "vulnerability" Europas profitieren können !

  23. Cotopaxi
    12. September 2014 19:23

    Diese Aussage habe ich soeben im Internet entdeckt: ;-)

    "Amerika - die Entwicklung von der Barbarei zur Dekadenz ohne Umweg über die Kultur."

    Georges Benjamin Clemenceau (1841-1929), französischer Journalist und Politiker

  24. Anton Volpini
    12. September 2014 19:18

    Man muß die heutigen US imperialen Kriegsvorstöße verstehen, wenn man sich ein bißchen mit der amerikanischen Geschichte befaßt hat.

    Abraham Lincoln hat, sein bis dahin realativ friedliebendes Volk, in den Bürgerkrieg mit dem ersten Schuß von Forts Sumter hineingetrieben.
    Damals war der erste Schuß entscheident und das amerikanische Volk folgte.

    Das war die Entstehung des ersten Schusses.
    Seit dem ist das amerikanische Volk auf den ersten Schuß konditioniert.

    Die Machthaber haben begriffen, daß es immer dieses Ereignis braucht, um die kriegsmüden und eigentlich grundvernünftigen Leute im eigenen Land in einen Krieg hineinzutreiben.
    Nachdem sie den Kontinent unter den gierigen Bürgern des eigenen Staates aufgeteilt haben, und es an Reichtum im eigenen Staat nichts mehr zu verteilen gab, wandten sie sich der Außenpolitik zu,......aus geopolitischen Interessen.
    Dann fiehlen weitere erste Schüsse!

    Sarajevo und Lusitania, Pearl Habour, Korea, Vietnam und ich wage zu behaupten MH17!
    Nur haben sie mittlerweile die Methoden verfeinert.
    Sie lassen auch schon neuerdings Köpfe rollen.

    Al Qaeda, Arabischer Frühling, Islamischer Staat und sonstige arabische Freischärler, sie sind alle Metastasen, finanziert durch die vermeintlich gutmeinende, alles verstehende geopolitische Außenpolitik eben dieser amerikanischer Administration. Wo sie hingehen, verlassen sie verbrannte Erde.

    Und jetzt wollen sie die Welt vor ihren eigenen Frankensteinmonstern retten, und in Syrien intervenieren?

    Oder ist das wieder nur eine Geopolitische Ablenkung , um die Verhinderung der Gaspipline durch Syrien zu Ende zu führen, wo ihnen Rußland vor nicht allzu langer Zeit einen Strich durch die Rechnung gemacht hat?

    Ich hoffe darauf, daß das amerikanische Volk endlich aufwacht, weil es das Ganze schon längst nichts mehr angeht, und es nur mehr Opfer in Form von toten Soldaten bringen muß!

  25. Cotopaxi
    12. September 2014 17:55

    Der Wertkonservativen Lieblingszeitung "Die Presse" übertrifft sich selber, mit keinem Wort wird erwähnt, dass die Menschenschlächter Moslems waren. ;-)

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3869102/China_Todesstrafe-fur-Attentaeter-von-Kunming?from=gl.home_politik

    • Undine
      12. September 2014 18:16

      @Cotopaxi

      Die Angst, den Menschen die Wahrheit zu sagen, muß sehr tief sitzen! Der Islam ist nun einmal eine MENSCHENVERACHTENDE Religion. Irgendwann werden sich die Leute nicht mehr damit abfinden wollen, was unsere KÜLTÜRBEREICHERER in UNSEREM eigenen Land in Wahrheit sind: Unsere FEINDE!

    • Cotopaxi
      12. September 2014 19:16

      @ Undine

      Eine Religion auf dem Stand des 7. Jahrhunderts ist mit unserer liberalen, aufgeklärten Gesellschaftsordnung nicht vereinbar. Den Europäern wird von der politischen Kaste und den bezahlten Medien Sand in die Augen gestreut, bis es zu spät sein wird.

  26. Herby
    12. September 2014 15:26

    Eine m.M.n. ausgezeichnete Fernsehdokumentation wo die Geschichte Saudi-Arabiens genau aufgerollt wird ist:

    Das Königshaus der Saud (Arte-Dokumentaion mit 105 Min. Länge)

    https://www.youtube.com/watch?v=_A_KDjyAP_0


    Man versteht durch diese Doku gut wie es über die Jahrzehnte kam dass die USA mit ihren Ölinteressen und Saudi-Arabien bis heute so sehr verbunden sind.

  27. oberösi
    12. September 2014 15:13

    Riese35 schreibt weiter oben, daß die Christen, Jesiden etc. die Probleme hätten, erst seit sich die Amerikaner einmischen. Exakt, so isses.

    Dies vergißt die weltweite Schar von scheinheiligen Journalisten, Politikern und anderen Profiteuren dieser Destabilisierungstrategie (teile und herrsche) zugunsten des militärisch-industriellen Komplexes, der sich US-Regierungen wie Marionetten hält, gerne und geflissentlich.

    Für die sind auch die zwei (2) Enthauptungen das fürchterlichste Verbrechen seit dem Holocaust, der zivilisatorische Tabubruch schlechthin, das wie 9/11 zelebriert wird, wieder und immer wieder. Kennt man ja auch aus den täglichen stundenlangen Dokus über die Farbe von Hitlers Unterwäsche.

    Die tausenden Kollateralschäden der Drohnenangriffe der letzten Jahre hingegen, Kinder, Zivilisten, Alte, Frauen, werden nicht einmal ignoriert.
    Sieht ja niemand, und schon gar nicht auf youtube....

    Ist halt gute alte westlich-christlich-humanistisch-demokratische Tradition: von der Lustiania über Pearl Harbour zu 9/11. Wirkt verläßlich, solange man auch die narrative Lufthoheit besitzt. Dies beweist unter anderem jedes Hollywood-B-Movie mit heldenhaften GI´s im Kampf gegen tölpelhaft-grausame Krauts.
    Besonders ungustiöse und dümmliche Filmchen, in denen natürlich "richtige" Deutsche die Bösewichte spielen, bekommen dann Oscars, siehe Inglorious basterds. Primitiv, aber gerade deswegen so wirkungsvoll und nachhaltig.

    Also, wenn DAS nicht verlogen, scheinheilig und zynisch ist, was dann?

  28. Patriot
    12. September 2014 14:49

    Sind wir ehrlich. Für die Christen ist es im Nahen Osten zu spät. Im Irak gibt es noch ca 300.000 Christen, und in Syrien vielleicht 1.5 Mio. Da tummeln sich in Bälde mehr Muselmanen in Österreich. 90% des Genozids an den Christen ist bereits vollzogen. Den Kurden traue ich auch nicht. Jetzt als sogenannte "Minderheit" mögen sie auf Kooperation setzen, wie im Koran vorgesehen, im eigenen Staat dürfte sich die Toleranz gegenüber anderen dann in Grenzen halten. Wenn Muselmanen in Europa unangenehm auffallen, sind das oft Kurden, wie jüngst in Lüneburg, wo sich vor einen Krankenhaus Kurdenclans eine Schießerei lieferten.

    Man hätte im Nahen Osten längst ähnlich wie im Fall Israel einen christlichen Staat gründen müssen, als Rückzugsort für alle vertriebenen Christen der Region. Wenn man nicht so verfährt wie Israel, hat man gegen Muselmanen keine Chance. Und man sieht ja, wie Israel angefeindet wird. Auch im Westen wo die Leute allmählich erkennen sollten, mit was für einem Feind man es zu tun hat. Die Anhänger des pMm Mohammed tun nur das, was sie immer schon getan haben, und was ihnen der pMm Mohammed vorgegeben hat. Wenn Europa nicht bald handelt, dann wird es allen Nicht-Muselmanen so ergehen wie jetzt den Vertriebenen und Ermordeten im Irak und in Syrien.

    Wenn man vom "Westen" spricht, frage ich mich, inwieweit der 3.-Welt-Präsident Obama überhaupt noch den Westen vertritt. Mir kommt oft vor, Obama hat viel mehr Sympathien für 3. Welt-Länder und den Islam als für die eigene Kultur und das eigene Land. Daher nimmt er auch die weitere Massenzuwanderung in die USA billigend in Kauf, und betreibt eine stark steigende Umverteilungspolitik (Obama-Care) von den WASP hin zu allen Minderheiten. Und dann schädigt er den Westen durch die Einleitung des sogenannten "arabischen Frühlings". Alles was der Islam vertritt ist anti-westlich. Aber vielleicht gefällt das Obama und seinen Spießgesellen ja. In Österreich haben wir auch solche Politiker. Bei der letzten Wahl haben in den USA 95% der Schwarzen und 2 Drittel der Hispanics Obama gewählt. Der nächste Präsident wir vermutlich wieder so einer sein, der sich um die Interessen der einstigen "Westler" weniger kümmern wird.

  29. Undine
    12. September 2014 13:46

    OT---aber was muß noch alles passieren, daß uns Österreichern und den Deutschen endlich klar wird, daß WIR mit den MOSLEMS und ihrem ISLAM aber schon gar nichts gemein haben: Wir werden einander NIE VERSTEHEN:

    "Deutsche Moslems sollen mit Samthandschuhen angefasst werden"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016114-Deutsche-Moslems-sollen-mit-Samthandschuhen-angefasst-werden

    .........................................................................................

    "15-jährige Deutsche im Türkei-Urlaub von Masseur vergewaltigt"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016119-15-j-hrige-Deutsche-im-T-rkei-Urlaub-von-Masseur-vergewaltigt

  30. Riese35
    • Wyatt
      13. September 2014 18:02

      Es gibt also doch mehr - auch außerhalb des AU Blogs - als die wenigen 20 Blogger, die von der Mehrheit der Blogger, nicht einmal mehr ignoriert werden.

  31. Brigitte Imb
    12. September 2014 13:25

    OT - Keiner will eine Mauer bauen......

    http://www.orf.at/#/stories/2245463/

    Handelt es sich hierbei um den "Witz" des Tages? (*fassungslos*)

    • Undine
      12. September 2014 16:27

      @Brigitte Imb

      Eine MAUER also will die Ukraine errichten! Da ist man fassungslos! Hatten wir nicht so ein Ungetüm, das va Deutschland fast 4o Jahre lang in zwei Teile zerrissen hat?
      Unter der wir alle gelitten haben---naja, einige liebten sie insgeheim sehr und trauern ihr nach.....

      Die Mauer soll nach den Plänen des Regierungschefs Arseni Jazenjuk rund 2.300 Kilometer lang werden---abgesehen davon, daß diese eine schöne Stange Geldes kosten würde, das garantiert die EU-Nettozahler locker machen müßten---ja, ist denn dieser Mann noch bei Trost?

      Aber Arseni Jazenjuk ist nicht nur ein "Mann der USA", sondern vertritt auch verläßlich die Belange der üblichen weltweiten Drahtzieher.

      Da würde ich auch D und Ö empfehlen, eine Mauer zu bauen---vorher müßte man etwa 80% der Ausländer heimschicken! Sehen Sie, das klingt dann gleich ganz grauslich. Aber wenn Israel eine Mauer errichtet hat und die Ukraine so etwas "andenkt"---wo liegt da der Unterschied in der Bewertung?

  32. Brigitte Imb
    12. September 2014 13:10

    Lesen Sie diesen Artikel, der die Interessen Amerikas und die Nachteile der Bevölkerungen beschreibt. Den Politikern sind ihre Völker nämlich völlig egal, die brauchen nur "fleißige Ameisen", bzw. ein vertrotteltes, arbeitendes Volk, das ihre Allüren finanziert.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/12/handels-krieg-gegen-russland-der-grosse-verrat-von-angela-merkel-an-ihrem-volk/

  33. Maigret
    12. September 2014 12:52

    Es ist alles ganz einfach. Werner Faymann soll, nachdem er in der Ukraine Frieden gestiftet hat, auch im Irak aktiv werden

    http://dietagespresse.com/faymanns-friedensmission-die-geheimen-sms-protokolle/

    • Gandalf
      12. September 2014 22:25

      ...und dann schnell, bevor sich herausstellt, dass er bloss alle als Mitglieder der Mietervereinigung gewonnen hat und sonst nix, noch schnell den Nobelpreis nachgeworfen bekommen: Die Krönung der Karriere eines taxifahrenden Schulabbrechers mit zweifelhaftem Vorleben... :-))

  34. Undine
    12. September 2014 11:58

    Mir fällt beim besten Willen nicht mehr ein, aus welchem Grund vor einigen Jahren Syriens Baschar al-ASSAD ganz plötzlich zur PERSONA INGRATA geworden ist.

    Aber, so meine Erfahrung, "man" braucht keine realen Ursachen zu nennen, um jemanden in die Liste der "Bösen" einzureihen---man kann sie auch ERFINDEN (Nuklearwaffenlüge, Brutkastenlüge usw.)! Und ---heissa juchhei!---man kann den BÖSEN bekriegen.

    Das "Selbstvertrauen" der Amerikaner, als "Weltpolizei" ständig irgendwo "gerechtfertigt" eingreifen und für Ordnung sorgen zu müssen, ist im Lauf seiner Geschichte langsam gewachsen und gewachsen und gewachsen.

    Der Schmelztiegel USA ist geprägt von seinen aus aller Welt Zugereisten. Einige Strömungen haben die USA besonders nachdrücklich geprägt: Die JUDEN, ohne die NICHTS geht und die PILGRIMSVÄTER:

    Zitat aus FERNAUS hervorragendem Buch "Halleluja":

    "Der geistige Nährboden für dieses Selbstvertrauen war schon vorbereitet durch die berühmten "PILGRIMSVÄTER". Die Pilgrimsväter waren jene Schiffsladung Menschen, die vor Generationen aus England gekommen waren, das drei Kreuze hinter ihnen machte.

    Sie hatten sich in der alten Heimat nicht mehr wohlgefühlt, was verständlich ist, denn ihr arrogantes AUSERWÄHLTEN-BEWUSSTSEIN und ihr PURITANISCHER GLAUBENSEIFER müssen unerträglich gewesen sein. Kaum in Amerika gelandet und mit "HALLELUJA" in die Knie gesunken, INFIZIERTEN sie die ganze Luft mit ihrer VERHEUCHELTEN RECHTSCHAFFENHEIT und der Überzeugung, GOTT zahle mit Erfolg und klingender Münze aus. Sie wirkten wie die Hefe in einem Teig: er gärt.
    .....Damals müssen sie eine wahre Pest gewesen sein."

    Und der unangenehme Geist dieser Pilgrimsväter lebt in den USA ständig weiter.

    • Riese35
      12. September 2014 12:34

      Völlig korrekt. Sie sind es auch, die glauben, in Scharen den europäischen Osten nach ihren Vorstellungen missionieren zu müssen. Nach Jahrzehnten westlich-revolutionären Ideenimports (die geistigen Väter der russischen Revolutionen kommen aus dem Westen) und sozialistischer Mißwirtschaft ist das Potential, auf die transatlantischen Heilsbringer hereinzufallen, im Osten leider sehr groß.

    • schreyvogel
      12. September 2014 13:22

      Der Grund für die Unpopularität Assads im Westen: Er will nicht auf Golan verzichten, den Israel 1967 besetzt und 1981 annektiert hat. Es leben dort jetzt 21.000 jüdische Siedler.

    • Riese35
      12. September 2014 13:40

      @schreyvogel: Vielleicht viel wichtiger: im Mittelmeer vor der syrischen Küste werden Erdgasvorkommen vermutet.

    • Wyatt
      13. September 2014 10:01

      Undine
      Riese35
      schreyvogel

      wieder einmal mehr:
      ********************!

  35. schreyvogel
    12. September 2014 11:36

    Immer mehr missfällt mir dieser Dr. Unterberger!

    Jetzt fordert er Militärschläge gegen Teile des Irak und Syriens.
    Zumindest indirekt auch gegen die Ost-Ukraine.
    Dazu fordert er einen Wirtschaftskrieg gegen Russland.

    Begreift er denn nicht, welches Unheil derartiges Kriegsgeschrei anrichten kann?

    • Wyatt
      13. September 2014 09:41

      .......aber somit missfällt er wenigstens nicht mehr jenen "Beobachtern", welche zu Anbeginn des Blogs, AU's Themen und seine Meinung ausnahmslos in Zweifel und in Frage stellten.

  36. Josef Maierhofer
    12. September 2014 11:16

    Man müsste in Amerika mehr Wahrheit berichten, man müsste in Amerika auch mehr die Interna erforschen und man müsste einkalkulieren, dass dort auch Menschen leben, die eben anders ticken.

    Demokratie, wie wir sie verstehen, gibt es dort nicht, Gesetze sind dort anders, auch Religion und Motivation sind dort anders und auch das Gewissen, das Volksgewissen, ist dort anders gestrickt.

    Es gibt für mich den gerechten Krieg, das ist die Notwehr, es gibt für mich den ungerechten Krieg, das ist der Überfall, der den anderen zur Notwehr zwingt.

    Das, wie auch im Artikel von Dr. Unterberger angedeutet, trifft natürlich beides für Amerika zu und zusätzlich sinkt der wirtschaftliche Einfluss von Europa und USA in der Welt.

    Weltpolizist zu sein erfordert Verantwortung, Wissen und Kraft.

    Dass es um Europa und da speziell um Österreich da noch schlechter bestellt ist, ist ja nun kein Geheimnis mehr, auch wenn die 'Fürsten zu Brüssel' noch 'tafeln' und Kommissare vermehren.

    Wenn Obama zwischen zwei Sesseln sitzt, zwischen wie vielen sitzt dann Europa ?

  37. Riese35
    12. September 2014 10:18

    >> "Dabei ist ihre Hilfe für Kurden, Christen, Jesiden mehr als berechtigt."

    Welche Hilfe? Die Christen haben in dieser Gegend erst Probleme, seit sich Amerika einzumischen begonnen hat.

    • HDW
      12. September 2014 11:21

      Und dann erst nachdem es die zwei amerikanischen Journalisten erwischt hat. Alle noch so grauenhaften social media filmchen der islamistischen Psychopathen hatten keine Reaktion des facebook Präsidenten hervorgerufen. Er war ja auch meistens auf dem Golfplatz geistig auf Urlaub und im übrigen waren die Opfer nur Eingeborene Christen undKonvertiten.

  38. Tullius Augustus
    12. September 2014 10:04

    "Der Feind meines Feindes ist mein Freund"

    - ein alter Spruch, wahrscheinlich uralt, es lässt sich aber der genaue Erfinder dieses Spruchs nicht feststellen:

    Einr reale Geschichte aus dem alten Griechenlad wo dieses Schema zur Anwendung kam:

    Deidameia (Tochter des Aiakides) (+ 298 v. Chr.) war eine Tochter des Königs Aiakides von Epiros und eine Schwester von König Pyrrhos von Epiros aus der Dynastie der Aiakiden.

    Anlässlich einer Herafeier in Argos im Jahr 303 v. Chr. wurde Deidameia mit dem Herrscher Griechenlands, Demetrios Poliorketes verheiratet. Ihrer Ehe ein politisches Motiv zugrunde.

    Ihr Bruder Pyrrhos war von Kassander aus der Herrschaft über Epiros verdrängt wurden, weshalb er nun dem Prinzip „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ folgend ein Bündnis mit Demetrios Poliorketes suchte, der wiederum der ärgste Feind Kassanders in Europa war.

    Sie war bereits die dritte offizielle Ehefrau des polygam lebenden Demetrios. Aus der Ehe ging ein gemeinsamer Sohn namens Alexander (+ um 246/240 v. Chr.) hervor.

  39. schreyvogel
    12. September 2014 09:40

    Amerika hat im Nahen Osten wenig eigenen Entscheidungsspielraum, es ist nur der Hebel eines kleinen Staates dieser Region.

    • Nestor 1937
      12. September 2014 10:34

      ..um es weniger euphemistisch zu sagen: die USA müssen im Nahen Osten das tun, was den Israelis und deren 5. Kolonne in Amerika paßt !

  40. terbuan
    12. September 2014 09:07

    Nach der Zerschlagung des Osmanischen Reiches haben Briten und Franzosen durch willkürliche Grenzziehungen künstliche Staaten geschaffen.
    Der Hintergrund waren wirtschaftliche Interessen, schon damals waren dabei die reichlich vorhandenen Ölquellen ein wesentlicher Faktor.
    Diese "Grenzen mit dem Lineal" nahmen auf die ethnischen Verhältnisse in diesen Gebieten keinerlei Rücksicht, alles was wir heute an Machtkämpfen, Aufständen und Kriegen im Nahen Osten erleben, hat ihre Wurzeln in den damaligen Fehlentscheidungen.

    Siehe auch das Sykes-Picot-Abkommen im 1. Weltkrieg:
    http://www.deutschlandfunk.de/naher-osten-das-sykes-picot-abkommen-im-ersten-weltkrieg.799.de.html?dram:article_id=289773

    • HDW
      12. September 2014 10:56

      Seit der Zerschlagung der spanischen Kolonialmacht in S?damerika, immer mit moralinsaurer maurerischer Argumenten, aber gefolgt von eiskalter Geschäftemacherei und den Katastrophen die ein Machtvakuum eben mit sich bringt. Die Donaumonarchie, das Zarenreich, die hitlersche perverse Europakonstruktion, sowie deren japanisches Pendent, das bolschewikische massenmörderische Gefängnis Lenins uns Stalins, das Kuomindang China, nicht aber den sinomarxistischen Massenmörder Mao. Jetzt eben die islamischen Ölparasiten und das das zentralasiatische Eurasien schon im Entstehen. Für uns ist im Gedenkjahr des WKI die Teilnahme der französischen, englischen und jetzt Brüsseler Herodianischen Maurer wieder einmal beängstigend. Auch weil der Punkt kommt an dem auch in Europa eine Zelotenbewegung entstehen wird, und das umso schneller je schwächer die treibende Macht des "manifest destiny" auftritt!

  41. dssm
    12. September 2014 09:06

    Krieg ist also gemäß Herrn AU nun auch ohne UN-Mandat erlaubt. Gut.

    Erinnern wir uns an den Südtirol-Konflikt. Da warf uns Italien vor, die 'Seperatisten' und 'Terroristen' zu unterstützen, denen die Angriffe vom sicheren Österreich aus zu erlauben und bei 'bewiesenen' Verbrechen die Täter frei in Österreich herumlaufen zu lassen.
    Folglich hätte Italien das Recht gehabt ein paar Bömbchen auf Österreich abzuwerfen.

    Heute wissen wir von vielen Ungereimtheiten rund um die Südtirol-Bombennächte. Es gibt italienische Staatsanwälte die inzwischen manchen wackeren Gladio-Veteranen, in diesem Zusammenhang, eingesperrt haben. Es war auch Italien, welches die Unruhe in der Bevölkerung durch ständigen Bruch von Abkommen und internationalen Verträgen erst erzeugt hat.

    Man sollte sich der eigenen Geschichte erinnern, bevor man zügellosen Mord und Totschlag beginnt. Oder glaubt jemand allen Ernstes die NATO-Bomben würden nur die 'Terroristen' treffen. Oder glaubt jemand allen Ernstes, daß die arabischen Bodentruppen irgend wie besser als die IS-Leute sind? Bisher hat die irakische Armee eines gut gekonnt, die sunnitischen, christlichen und sonstigen Minderheiten zu dransalieren.

    Wenn eines im Nahen Osten zu viel ist, dann bis an die Zähne Bewaffnete. Ich brauche nicht einen Sieg wo dann die nächste IS von der Nato erzeugt wird!

    • Riese35
      12. September 2014 11:10

      *********!

      Ja, Südtirolkonflikt und Sanktionen gegen Österreich dürften manche hier in diesem Blog schon verdrängt haben. Und offenbar auch den "Segen" den GB und USA 1945 nach Dresden gebracht haben. Möglicherweise hat das Umerziehungsproramm begleitet von sanftem Druck gewirkt.

      Für Österreich kann ich nur an Kaiser Franz Josef, den ich - trotz zahlreicher, berechtigkter Kritik - sehr schätze, erinnern, der 1910 völlig korrekt und berechtigt zu Altpräsident Roosevelt gesagt hat: "Es ist meine Aufgabe, meine Völker vor ihren Politikern zu schützen!" (Beruf: Kaiser - Ausstellungskatalog der Münze Österreich, Wien 2006, S. 4) Dieser Ausspruch ist heute aktueller denn je, denn woimmer die USA heute aktive Außenpolitik betreiben, herrscht nachher das Chaos. Die USA sind nicht der großartige Weltpolizist, auf den wir heute angewiesen wären, sondern sie betreiben beinharte, nationalistische Interessenspolitik. Sie mischen sich zwar überall ein, beseitigen alles, was sich ihnen in den Weg stellt, für staatliche Ordnung sorgen sie aber nicht. Nach Haager Landkriegsordnung wäre ein Besatzer unter anderem verpflichtet, die öffentliche Ordnung und das öffentliche Leben wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten (Artikel 43). Die USA verhalten sich heute sehr oft leider so, daß sie dieser Verpflichtung entgehen. Leider verstehen sie es, das anders darzustellen und besonders in Westeuropa damit viele zu beeindrucken.

    • Undine
      12. September 2014 11:18

      @Riese35

      ********************!

    • dssm
      12. September 2014 19:17

      @Riese35
      Denken Sie einmal anders. Nur wenig geschieht in dieser Welt ohne jemanden der seine Interessen verfolgt.
      Wir sehen momentan eine Vielzahl von 'gescheiterten Staaten'. Wir sehen auch eine maßlose Überspannung der US-Militärmacht, selbst die mächtigen Militärs und Geheimdienstler warnen vor einer Überforderung der Mittel, legen sich mit den Rüstungs- und Finanzgewaltigen an.

      Libyen dürfte ein Schock für die Amis gewesen sein, den großmäuligen europäischen 'Großmächten' ging die Munition gleich einmal aus und sie waren nicht in der Lage diese Nachzuproduzieren. Amerika ist allein, ganz allein.

      Daher werden Probleme nicht mehr gelöst, sondern Staaten zerstört. In dieses Vakuum kann man nur mit massivem Militär das Land übernehmen und die Rohstoffe ausbeuten. Bis vor ein oder zwei Wochen eine gute Strategie. Einzig Russland wagte es militärisch aufzutreten, aber sehr bescheiden. Leider ist China erwachsen geworden und schickt erstmals Bodentruppen, mit sehr robustem Auftrag, in so einen failed state made by USA.

      Jesiden, Christen und sonstige Minderheiten sind ein Kollateralschaden, nicht mehr, nicht weniger. Leider ein inzwischen vergeblicher Kollateralschaden.

  42. brechstange
    12. September 2014 08:22

    Ich wüsste, mit wem man sich vergleichen muss, aber mich fragt ja keiner. Auch was wir intensiv verfolgen müssten.

  43. eiskasten
    12. September 2014 07:58

    Verstehe ich das richtig?
    Syrien und Irak von außen in mehrere Staaten aufteilen, bzw. Teile an andere anschließen? Dem Machthaber, der am Tod Hunderttausender verantwortlich ist, einfach verzeihen?
    Klingt - ohne Ironie - nach einer machbaren Lösung. Vielleicht sogar der einzigen.

    Nur ...

    Warum ist genau der Weg bei viel viel weniger Toten in der Ukraine von Ihnen ausgeschlossen, Herr Dr. Unterberger?

  44. Rau
    12. September 2014 06:56

    Dieses "aufs falsche Pferd setzen hat halt schon unter Jimmy Who? Carter begonnen.

  45. Gerhard Pascher
    12. September 2014 06:39

    Die derzeitige Situation im Irak und Syrien ist sehr verworren und hunderttausende sind auf der Flucht und es gab auch schon viele Tote und Verletzte.
    Wenn die westlichen Staaten nur zusehen (besser gesagt: wegsehen), dann ist dies auch keine Lösung. Daher ist es zu begrüßen, dass die USA nun aktiv in diese kriegerische Auseinandersetzung eingreift, auch wenn die verbündeten Mächte (Nato, bes. Frankreich, Großbritannien und Deutschland) weiterhin zögerlich handeln. Sehr fragwürdig ist das Verhalten von Russland, welches auch nur zusieht bzw. Syrien indirekt unterstützt.

    Man darf nicht vergessen, die extremen Moslems wollen zuerst eigene Kalifate etablieren und dann auch gegen die westlichen Gesellschaft (von ihnen Schweine genannt) losgehen. Daher muss man solche Bewegungen möglichst frühzeitig bekämpfen.

    Und was geschieht mit den Boko Haram-Kriegern in Nigeria? Auch dort finden schon Gemetzel statt und der Westen hilft nur mit unzureichenden Mitteln den Verfolgten (vorwiegend Christen). Die Bezeichnung Boko-Haram bedeutet ja so viel wie "Bücher bzw. westliche Bildung und Erziehung sind Sünde". Die Krieger verwenden trotzdem moderne westliche Waffen, Gerät und Kommunikationsmittel, was ja eigentlich ein Widerspruch ist zum Leitbuild ist. Es gibt also eine Menge für uns zu tun, dazu sollte sich auch unser "Rest"-Bundesheer beteiligen.

    • Isabella (kein Partner)
      13. September 2014 13:50

      "..... dazu sollte sich auch unser "Rest"-Bundesheer beteiligen"

      Ich würde vorschlagen, dass alle die eine Konfrontation mit Waffen vorschlagen, sich als erstes am Montag freiwillig melden!! Husch, husch .... kämpfen für die gute Sache (früher Gott, heute Allah und im zivilisierten Westen das goldene Kalb das Geld)
      All die Kriegshetzer (Politiker, Journalisten und sonstige Mutige) sollten auch ihre Kinder und Enkelkinder für diese gute Sache in diese Gebiete entsenden.
      Das wäre doch mal eine Vorbildwirkung, oder?
      Aber ich vermute mal, dass da das Kriegsherbeiwünschen schnell vom Tisch wäre. Manchmal frage ich mich wirklich, haben solche Menschen überhaupt noch Gefühle?

    • Peter Brauneis
      13. September 2014 14:39

      @ Isabella (kein Partner)

      Auch ich wundere mich seit langem, wer auch in diesem Blog so mutig den Kriegstreiber spielt. Von den linksfortschrittlichen Reichseinheitsmedien ist man es eh gewohnt.
      .

  46. Beckmesser
    12. September 2014 06:21

    Ausgezeichnete Analyse und punktgenau zutreffende Kommentare. Bei dem verbreiteten geistigen und moralischen Absturz ist keine Besserung möglich.

  47. Helmut Oswald
    12. September 2014 01:45

    Amerika führt Krieg gegen Deutschland und die EU - noch ist es ein Wirtschaftskrieg. Und Frieden hat es mit Deutschland ohnehin seit 1945 nie geschlossen.
    Amerika setzt auf einen Krieg gegen Russland, um seinen Abstieg als unilaterale Großmacht zu verhindern und seinen sonst nicht mehr aus der Welt zu schaffenden Schuldenberg im großen Orlog verschwinden zu lassen.
    Amerika folgt nur vermeintlich seinen Interessen, es wird von einigen wenigen seiner zahlreichen Lobbyies in Konflikte gedrängt, welche den Großteil der amerikanischen Bürger nachhaltig beschädigen werden.
    Aber das sind die Probleme Amerikas. Es wird sie zu lösen verstehen, wie stets.

    Unser Problem ist, daß Amerika bei der Lösung seiner Probleme noch niemals Rücksicht auf andere genommen hat - wozu auch. Den Teufel werden wir tun und Amerika Ratschläge geben. Das tun sowieso schon alle Eiferer, die sich dazu berufen fühlen. Und machen sich damit - blind und taub für die Nöte des eigenen Landes - zum Gespött.

    Wir sollten uns lieber selbst helfen getreu dem Motto, hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott. Und das bedeutet - ab in ein Bündnis, das sich nicht nach atlantischen Vorgaben zu richten braucht, sondern unsere nationalen wie europäischen Interessen zu wahren versteht. Weg mit den korrupten politischen Bürokratien unserer Heimatländer und der Brüsseler Logengesellschaft. Entfesselung unserer gesamten geistigen und materiellen Ressourcen zur Wiedererlangung der einstigen globalen Führungsrolle der europäischen Nationen. Und das bedeutet - nebst vielen anderen Dingen auch - einen vollständigen und radikalen Neuansatz der europäischen Zusammenarbeit sowie den konsequenten Aufbau einer umfassenden gemeinsamen Sicherheitspolitik. Dann kann Amerikas Politik so oder auch anders weitermachen, ganz nach Belieben. Die Folgen werden uns nicht treffen, sind wir erst gerüstet für unsere eigen Zukunft. Nicht mehr, nicht weniger.

    • oberösi
      12. September 2014 02:28

      ...die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

      Die globale Führungsrolle Europas aufgrund wissenschaftlich-wirtschaftlicher Vormachtstellung ist Vergangenheit. Die militärisch-politische ebenso schon längst. Europa geht mut- und kraftlos den Weg aller Zivilisationen, die ihren Zenit überschritten haben und langsam in ihre relative Bedeutungslosigkeit entschwinden.

      Einige Zeit gehts noch, solang noch Saatgut da ist, das verzehrt werden kann auf Kosten der Zukunft, trotz Gebärstreik und metastasierendem Wohlfahrtsstaat. Aber irgendwann ist der Kapitalstock aufgebraucht. In demografischer Hinsicht ist Europa längst über den point of no return hinaus.

      Einige Zeit werden wir uns über die schwindende Bedeutung dadurch hinwegtäuschen können, daß wir ungefragt dem Rest der Welt moralische Ratschläge geben und das Weltgeschehen kommentieren wie Flöhe, die das Verhalten ihrer Wirtstiere kritisieren. Aber irgendwann werden die uns abschütteln. Oder zerquetschen, wie man es eben mit Parasiten macht, die einem nur mehr lästig sind.

      Kleiner Trost: dafür werden wir als "Dienstleister", früher Sklaven, reüssieren (denn Industrie ist böse, zerstört sie doch durch Bergbau Mutter Gaia, die "natürliche", prästabilisierte Harmonie, die es nie gab, und durch CO2 das Weltklima) und dem Rest der Welt erklären dürfen, mit welcher Temperatur man den weissen und mit welcher den roten Wein trinkt. Und aus welchen Gläsern, vom Riedel natürlich.

      Das wars dann.

    • Peter R Dietl
      12. September 2014 03:20

      Danke @ oberösi!

      Jedes Wort stimmt. Und keine Hoffnung, nirgends.
      .

    • simplicissimus
      12. September 2014 06:22

      Herr Oswald hat wenigstens noch Hoffnung. Besser kämpfend untergehen.
      Und manchmal geschieht ja doch ein Wunder.
      Wenn auch die Chance winzig ist.

    • brechstange
      12. September 2014 08:18

      Wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen und nicht warten, bis andere tun.

    • Wyatt
      12. September 2014 08:19

      @ oberösi
      geht mir ebenso:
      ...die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

    • Wertkonservativer
      12. September 2014 08:19

      "Die Sonne geht im Osten auf, im Westen geht sie unter!"

      Dies scheint mir die Quintessenz der höherstehenden Ausführungen Herrn Oswalds zu sein!
      Nun ja, die Mehrheit hier meint anscheinend das Gleiche:
      die USA und die sonstigen Atlantiker sind abgrundtief falsch und ungut, wogegen von Russland, Putin und deren vorderasiatischen Satelliten das Heil kommt!

      Schoene Aussichten, die uns da in die Auslage gestellt werden!
      Super!

    • brechstange
      12. September 2014 08:26

      Herr Michler,
      hier bin ich mal auch Ihrer Meinung. Das Amerika-Bashing ist unnötig. Amerika hat seine Interessen, Russland, China haben ihre Interessen und so weiter und so fort. Auch wir als Österreich sollten unsere eigenen Interessen haben und diese auch vertreten.

    • Helmut Oswald
      12. September 2014 08:53

      @ oberösi et al

      Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. Seneca

      Was gibts da noch viel zu sagen. Machen Sie Meinung dazu und fordern Sie ein, was sie wollen. Das Gejammere nützt niemandem und nichts. Aber ohne Ziel stimmt jeder Weg.

      Amerika Bashing: die Wahrheit ist den Menschen zuzumuten. Glauben Sie mir, die sind beim Austeilen auch nicht zimperlich - das werden sie schon aushalten.
      Und unsere Ratschläge brauchen die beim besten Willen schon überhaupt nicht -
      oder fangen Sie etwas mit Ratschlägen von Leuten an, die nicht einmal ihre eigenen Probleme im Griff haben.

    • Wertkonservativer
      12. September 2014 09:42

      @ brechstange:

      ausnahmsweise einmal ein Hauch von Übereinstimmung, werte @ Brechstange?
      Das ist ja für mich Ostern, Pfingsten und Weihnachten zugleich!

      Doch kurz zu Ihrem oft wiederholten Aufruf, die Dinge "selbst in die Hand zu nehmen"!
      Wie gehn ma's an, wir kleinen Österreicher?
      Im Strudel der aktuellen Weltgeschichte werden unsere bescheidenen Kräfte wohl nicht reichen; oder meinen Sie, es wäre einen Versuch wert?
      Diesbezüglich sind Sie, werte @ brechstange, wohl die beharrlichere Optimistin, als der ich hier gelte!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • Riese35
      12. September 2014 10:44

      @Helmut Oswald: ****************************************!

      Du bist einer der wenigen hier, der die Dinge beim Namen nennt, trotzdem die Hoffnung nicht verliert und einen realistischen Weg zur Lösung aufzeigt. Mit Gottes Hilfe ist nichts zu schwer. Das ist eine wahre, christliche Haltung, die Europa groß gemacht hat und Europa auch wieder seine Bedeutung zurückgeben könnte!

      Das Hemmnis liegt leider wirklich am Unwillen der Menschen, das zu erkennen und zu handeln. Als Christ darf man die Hoffnung nie aufgeben. Ständig zu bejammern, daß wir zu klein wären, eh nichts ausrichten könnten und daher andere (Götter, Nationen etc.) blindlings anbeten müßten, ist keine christliche Haltung. Hier in diesem Blog gibt es weder ein Amerika-Bashing noch eine Rußland-Anbetung. Die Mehrheit hier will mit beiden als Partner kooperieren. Und das will auch Rußland. Die oberlehrerhafte Missionierung, die der ganzen Welt ihre eigenen Vorstellungen aufzwingen will, ist leider westeuropäischen Ursprungs und hat leider mangels seinerzeitigen Erfolgs in Nordamerika Wurzeln geschlagen.

    • Wertkonservativer
      12. September 2014 13:18

      Bei allem Respekt, werter @ Riese35:

      doch wenn das alles, was sich hier von etlichen Bloggern unter dem Schirm der hier weitgestreuten USA-"Verteufelung" ins "Tagebuch" geschrieben wird, kein Amerika-Bashing ist, heiße ich "Pimpelhuber" oder ähnlich!

      Gerade Sie lehnen sich in dieser Hinsicht ja auch recht weit aus dem Fenster, und Ihre Sympathie für eine weitgehende Anlehnung unserer Heimat an eine von den Russen dominierte Ost-Union ist ja hier auch nicht unbekannt.
      Dies nur zur teilweisen Relativierung Ihres zweiten Absatzes!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • oberösi
      12. September 2014 15:29

      @Helmut Oswald
      Kluge Worte, ohne Zweifel. Ich jammere nicht, ich klage maximal. Aber der Abstieg der Europäer ist einmal besiegelt. Betrachten Sie doch die Verteidigungsbudgets der Nato-Mitglieder, das sagt alles. Hedonismus und tumber Materialismus allenthalben.

      Ich für meinen teil habe Raspails Heerlager gelesenund erkenne jeden Tag mit Erstaunen, wie rasch wir uns dieser Vision, verfaßt bereits 1973 annähern. Und übe mich im übrigen in stoischen Tugenden und öle hin und wieder meine Flinten....

    • Anton Volpini
      12. September 2014 17:01

      Ich würde sie entölen, oberösi, ......die Flinten.
      Helmut Oswald hat Recht, wir müssen gerüstet sein.
      Si vis pacem para bellum!
      Und aufgeben tut man nur Briefmarken.
      Es fängt im Kopf an, Fatalismus ist da jetzt und immer fehl am Platz.
      Denn Niedergang ist immer auch der Anfang von Neuem, in unseren Breitengraden meist auch Stärkerem!

    • oberösi
      12. September 2014 18:21

      @volpini

      Eine Freude, jemanden zu treffen in diesen pazifizierten Zeiten, der weiß, wie fatal ein Ölschuß ist.
      Nur: trotz allem Pessimismus, was einen friktionslosen Übergang in die Bedeutungslosigkeit angeht: daß ich sie sooo kurzfristig (außer zum Tontaubenschießen) gebrauchen muß, meine Flinten, hoffe ich denn doch nicht.

      Also doch zuerst noch einmal ölen;-)

    • Wertkonservativer
      12. September 2014 18:22

      Starke Worte, werte Vorredner!!!

      Ich bin inzwischen echt alt, kann jedoch meine große Familie nun wohl recht bald in dem sicheren Glauben verlassen, dass Andere, Mutigere und Tatkräftigere den Schutz unserer Heimat mit Kraft und Saft sichern werden, allen Gewalten von außen trotzend!
      Lieb Vaterland, kannst ruhig sein!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Freidenker (kein Partner)
      13. September 2014 23:24

      WK:
      Jetzt werfen sie auch noch mit den Worten Heimat und Lieb Vaterland um sich, wo sie doch am besten wissen müssten, dass gerade diese einst so ehrwürdigen Begriffe dank der von ihnen so unermüdlich angepriesenen Politiker äußerst negativ besetzt wurden.





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