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Was das Bures-Avancement wirklich bedeutet

Doris Bures wird also nun Nationalratspräsidentin (auch wenn die Meldung noch nicht offiziell ist). Das lässt einige mehr als interessante Beobachtungen zu.

Erstens: Der eine Zeitlang kolportierte Wechsel der Unterrichts- und Frauenministerin an die Parlamentsspitze wäre eine Strafaktion gewesen; jener der Infrastruktur-Ministerin dorthin gilt hingegen als Aufstieg. Das macht die Wertigkeit der einzelnen Ministerien in der SPÖ deutlich.
Nach den Aktivitäten der Frau Heinisch-Hosek sollte man übrigens die oben stehende Reihenfolge der Aufgabenverteilung in ihrem Ministerium umkehren. Sie war als Frauen-Ministerin sicher, als Bildungs-Ministerin ist sie extrem unsicher. Allerdings muss man ihr zugute halten, dass sie im Vergleich zu ihrer Vorgängerin deutlich vorsichtiger geworden ist, dass sie etwa zuletzt die linken Vorstöße nach einem Ende der letzten Sonderschulen gebremst hat.

Zweitens: Es musste jedenfalls eine Frau sein, die Barbara Prammer nachfolgt. In der SPÖ und bei vielen Medien ist seit einigen Jahren nur noch der Geschlechterproporz wichtig. Der Länder- und Berufsproporz sind hingegen völlig unwichtig. Die Eignung für ein Amt erst recht.

Drittens: Bures geht genau in dem Zeitpunkt aus ihrem Ministerium ab, da  jener Mann gestorben ist, der im Sinne der Partei bei Bundesbahn, Autobahn und in der Bauindustrie in den verschiedensten Funktionen die Zügel in der Hand gehalten hat – also bei allen geldeswerten Themen. Sie verlässt ihr Haus interessanterweise dann, wo sie erstmals selbst zeigen hätte müssen, dass sie auch selber so geschickt agieren kann wie Horst Pöchhacker. Das war der SPÖ offenbar zu riskant. Nach Pöchhacker wird die SPÖ freilich niemanden finden, der alles so gut erledigen kann. Zwar hätte der Verstorbene etliche Korruptionsanklagen vor sich gehabt. Er hat auch in der Inseratencausa Faymann-Ostermayer eine mehr als zwielichtige Rolle gespielt. Aber er war nie auch nur annähernd so dumm wie seine Salzburger Parteifreunde, die die berufliche Bevorzugung von Sozialisten auf allen Ebenen schriftlich festgehalten haben. Freilich war es in seinem Imperium immer völlig klar, welches Parteibuch angesagt war.

Viertens: Das Ende Barbara Prammers war tragisch. Ihr größter (und im Wesentlichen auch einziger) Erfolg war der Konsens aller Parteien über die Renovierung des Parlaments. Nicht gegen Prammer als viel mehr gegen sämtliche Parteien spricht, dass der jahrelange Widerstand gegen die Renovierung ausgerechnet dann verschwunden ist, als entschieden war, wohin die Abgeordneten während der Renovierung müssen. Sie müssen nicht in die wenig attraktive Spittelau übersiedeln (die ehemalige WU steht nun weiterhin leer), sondern in die noble, aber eigentlich gut genutzte Hofburg. Als das klar war, gab es von allen grünes Licht. Was für ein Zufall.

Fünftens: Kein Gesundheitsminister kann viel bewegen. Landeshauptleute und Sozialpartner sitzen an allen relevanten Stellhebeln des Gesundheitswesens. Der Minister ist nur da, um schuld zu sein. Dafür und im Vergleich zu Dutzenden seiner Vorgänger hat sich Herr Stöger relativ gut gehalten, selbst wenn er nicht reden kann. Daher (und um die nach dem Tod Prammers frustrierten Oberösterreicher zu beruhigen) bekam er jetzt ein etwas bedeutenderes Amt. Ob er seine neue Aufgabe im Infrastrukturministerium ebenfalls ohne Schrammen und mit dem nötigen Geldfluss meistern wird? Auch ohne einen Horst Pöchhaker im Hintergrund? Das wird an all diesen (kolportierten) Revirements wohl am spannendsten.

Sechstens: Wohl nur zur Beruhigung des Gewerkschaftsbundes ist der Aufstieg der Sabine Oberhauser zur neuen Gesundheitsministerin zu verstehen. Aber im Herbst steht Herr Faymann zur SPÖ-Wahl an. Da ist sein Los total mit der Richtung des Daumens der Gewerkschaft verbunden. Durch den Aufstieg einer ÖGB-lerin scheint seine Wiederwahl halbwegs gesichert. Ob Frau Oberhauser hingegen mit der Ärzten kann, ob sie vom Gesundheitswesen eine Ahnung hat, ist für die SPÖ völlig wurscht.

Siebentens: Prammer war der unausgesprochene Vorschlag der SPÖ als nächster Bundespräsident. Jetzt fällt die Partei auf den großväterlich beruhigenden Herrn Hundstorfer trotz seines Nichstuns bei allen gerade in seinem Ressort besonders dringenden Reformen zurück (Man denke nur an das Pensionsalter). Oder schafft nun Frau Bures diese Kandidatur? Diese Variante würde sehr an Wahrscheinlichkeit gewinnen, wenn sie sich jetzt im Nationalrat beweist. Dazu muss die Wienerin aber vor allem ihren sehr rauhen Ton ablegen und staatsmännisch zu sein versuchen.

PS: Die Entscheidung der SPÖ kann theoretisch auch noch anders ausfallen. Aber da die Kronen-Zeitung Tag und Nacht am Schoß des (nicht sehr großen) Vorsitzenden sitzt, würde mich jetzt jedes andere Ergebnis sehr wundern.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2014 09:40

    Es verblüfft mich immer wieder von neuem, mit welcher Dreistigkeit und mit welch ungerechtfertigtem Selbstbewußtsein, bzw. mit welch unglaublicher Überheblichkeit ein Politiker ein Ministeramt annimmt, ohne auch nur einen Funken Sachwissen für das jeweilige Ressort mitzubringen.
    Das einzige und ausschlaggebende Kriterium scheint das (rote) Parteibuch zu sein.

    Wenn ein neugekürter Minister bzw. eine Ministerin kein Sach-und Fachwissen besitzt---wozu brauchen wir ihn/sie dann?
    Wenn, wie es aussieht, ohnedies die Arbeit die Beamten der jeweiligen Ministerien verrichten, müßte doch ein PRESSESPRECHER ausreichen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2014 08:31

    1) die NR-Präsidentin muss aus den Reihen der NR-Abgeordneten gewählt werden.
    Bures hat derzeit kein Mandat inne. Wer wird den Drehsessel für sie frei machen müssen?
    2) wem Gott (ist in diesem Falle die Baddei!) ein Amt gibt, dem muss er halt auch den Verstand geben ..
    3) echt spannend wird es mit Stöger im Bures-Ressort. Hier gilt das unter 2) geschriebene zur Potenz.
    4) Frau Dr. Oberhauser ist immerhin Fachärztin und sollte mit Ärztekammer, Spitälern und Versicherungen deutlich besser kommuniziere können, als ihr Vorgänger
    5) Wieder einmal interessant die Medienpolitik der Baddei: Herr Pandi von der KRONE durfte den Herold spielen: zur Erinnerung: Herr Pandi ist mit Frau Feigl verheiratet, die im Bundeskanzleramt bei Minister Ostermayer arbeitet.
    Und Herr Pandi sagte in einem Interview im Jahre 2010:
    "Den Bundeskanzler kenne ich schon seit 20 Jahren. Damals konnte ich ja noch nicht wissen, dass er mal Bundeskanzler wird! Es wäre komisch, wenn ich eine Freundschaft kündigen würde, nur weil ein Freund von mir einen bestimmten Posten bekleidet. Werner Faymann hat keinen medialen Vorteil durch mich."
    Na, dann können die KRONE-Leser ja beruhigt sein ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorMaigret
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2014 08:58

    Da der Job des Nationalratspräsidenten ohnehin keine Gestaltungsmöglichkeiten bietet und keine Kompetenzen erfordert, ist die Zahnarztgehilfin dort genau richtig.

    Trotzdem hat man bei den Personalrochaden den Eindruck, es handelt sich bei der SPÖ um das wirklich allerletzte Aufgebot. Bures, Stöger, Oberhauser: allesamt farblos, wenige begabte Appartschiks. Wenn die Sonne tief steht, werfen selbst.....

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2014 08:56

    Da sage noch eine(r), wir hielten unser Gewerbe nicht hoch und höher:

    eine gelernte Friseuse als Nationalrats-Präsidentin, ein gelernter Schlosser als Infrastruktur-Minister!!

    Da wundert's einen fast, dass man, unter den vielen roten Geistesriesen wenigstens eine Ärztin als Gesundheitsministerin nominiert hat!
    Hätt' sich ja eventuell auch eine Arzthelferin für diesen Job gefunden!?!

    (mail to: "gerhard@michler.at")

  5. Ausgezeichneter KommentatorBuntspecht
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2014 07:15

    Bures??!!
    Ich hätte nicht gedacht, dass dieses angeblich zweithöchste Amt im Staat von "jederfrau" bekleidet werden kann.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2014 08:42

    Detail am Rande:
    Ich habe noch nie verstanden, wozu man in Österreich ein Frauenministerium braucht, es gibt ja auch kein Männerministerium. Das erweckt den Eindruck, als ob die Frauen nicht vollwertige Mitglieder der Gesellschaft wären - und das will eigentlich keine Frau.
    Schafft das Frauenministerium ab! (Das würde gleichzeitig das Unterrichtsministerium aufwerten, und es gäbe keinen Konflikt für den Minister, welche Arbeit wichtiger - einzig wichtig - ist!)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2014 15:44

    o.T.

    Ein Großer ist von uns gegangen, der sich, so mein Eindruck, vor dem islamophilen Multikultigeschwafel nicht beugte:

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/3855391/Journalist-und-NahostExperte-Peter-SchollLatour-gestorben?_vl_backlink=/home/index.do

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMitwisser
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2014 19:45

    Was das Bures-Avancement wirklich bedeutet?

    DEN TEUFEL MIT BEELZEBUB AUSTREIBEN!


alle Kommentare

  1. Jacklynn (kein Partner)
    05. März 2015 00:06

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  6. Muhamet (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:06

    de la quiche laorrine!! voile0 le secret .le coup de la diversion a plutot bien marche9 e0 renouveler je trouve bon allez la prochaine tout le monde gagne sans faire diversion . http://ombtzga.com [url=http://derioopymfq.com]derioopymfq[/url ] [link=http://gfqpif.com]gfqpif[/link ]

  7. Princess (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:54

    Mii lea da? Da lea mu eallin.. (se opp for grtakaisme feil, med det hf8re vel heime i rap-lyrics?)Se opp for voksenangst ne5r du bli ferdig..! For e5 forberede de6, kom pe5 voksenfest!

  8. Kiki (kein Partner)
    20. Januar 2015 18:52

    Thanks Barbara!Gabe Welcome!I think it's because Cape Breton is such a big wdnreiless. Almost all the population is centered in Sydney, so throughout the rest of the island, man is the interloper. And it's been this way since the first European settlers arrived.I've only been to Cape Breton a couple of times. I REALLY want to try to visit Fortress Louisbourg this year. I've only been when it was closed for the season, and they let me tour as a journalist.Barrie: AGB lived and worked in Cape Breton for most of his life. There is a Bell Museum in Baddeck, a lovely little resort town on a salt water lake.

  9. Bijoux (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:41

    Lean de1l ve1lde1n eret ge1ibe1dusa ahte olbmot fertjeit leat sisaloggejun jus galget kommeantta guo??it, ja guo?e1n de1n kommeantta go in leat sisa loggejun.biret e1nne

  10. Reinhard Bimashofer (kein Partner)
    19. August 2014 10:33

    Ich bete zu Gott, dass im Österreich des 3. Jahrtausends denkende Gewerkschafter doch nicht mit Jobs und Pfründen für Ihresgleichen im Stimmverhalten gekauft werden können. Somit hoffe ich, dass Sie ausnahmsweise einmal Unrecht haben mit Ihrer Spekulation in Sachen Ministerienverteilung, Talente und Gewerkschaft.

  11. Knut (kein Partner)
    19. August 2014 06:51

    Es ist schon spannend - diese Tausendsasas in unserer Regierung müssen wohl alles können. Jeder kann in jedem Amt gebraucht werden - eine tolle Sache, nicht? Oder ist die einzige Grundvoraussetzung, Dampfplaudern zu können?

    Geld von Konzernen annehmen, um deren Interessen durchzusetzen, kann aber sicher jeder und für Propagandazwecke Massen an Steuergeldern verschwenden auch (gell Wernerle?). Natürlich gilt die Unschuldsvermutung!

    Übrigens: Wenn einer nichts gelernt hat, dann organisiert er. Wenn einer aber gar nichts gelernt und nichts zu tun hat, dann macht er Propaganda (Kurt Tucholsky)

  12. bildungsloch (kein Partner)
    18. August 2014 11:58

    Im öffentlichen Dienst nimmt man Leute nur noch, wenn sie KEIN Studium haben:

    Dieser Arbeitsplatz wird mit einer Bewerberin/einem Bewerber besetzt, die/der die Reifeprüfung oder eine der Matura gleichzuhaltende Prüfung (z.B. Berufsreifeprüfung) erfolgreich abgelegt hat. Die Besetzung dieses Arbeitsplatzes mit einer Bewerberin/einem Bewerber, die/der eine höhere Qualifikation als für den Arbeitsplatz erforderlich aufweist, ist nur dann vorgesehen, wenn im Rahmen des Auswahlverfahrens unter den erstgenannten Bewerberinnen/Bewerbern keine geeignete Kandidatin/kein geeigneter Kandidat gefunden wird.

    (Prüfer beim Finanzamt, Ausschreibung BMF-14-4006)

  13. baro palatinus (kein Partner)
    17. August 2014 21:04

    im gegensatz zur övp?
    dort zählt das parteibuch doch nicht und auch keine internen machtspielchen der bünde, sondern einzig die befähigung, wir sind ja schließlich wirtschaftskompetent und konservativ.

    • Wafthrudnir
      17. August 2014 23:37

      Nein, da zählen tatsächlich weder Parteibuch noch Qualifikation, sondern ausschließlich die Fähigkeit, auch noch die letzten konservativen Wähler zu vertreiben. So demonstriert man nämlich Weltoffenheit.

    • baro palatinus (kein Partner)
      18. August 2014 00:03

      da könnten Sie schon recht haben.
      man will doch nicht nach engem kuhstall miefen, als funktionär einer staatstragenden partei

  14. Mitwisser (kein Partner)
    17. August 2014 19:45

    Was das Bures-Avancement wirklich bedeutet?

    DEN TEUFEL MIT BEELZEBUB AUSTREIBEN!

  15. kamamur (kein Partner)
    17. August 2014 18:09

    Also, könnten sich da Bures und Strache nicht gegenseitig auf den Zahn fühlen? Mal schauen, wie die Beißwerkzeugvorsorge da ausgeht.

  16. ausbildungscheck (kein Partner)
    17. August 2014 16:02

    - Wann und wo hat Bures die Handelsschule abgeschlossen?
    - Wann und wo hat Bures die Lehre abgeschlossen?
    - Wann und wo hat Bures als Zahnarzthelferin gearbeitet?

    • Tik Tak (kein Partner)
      18. August 2014 17:21

      Berechtigte Frage ;-)

      Geboren ist sie am 3. 8. 1962 also muß sie die Volksschule von 1968-1972 besucht haben.
      Danach hat sie nach eigenen Angaben eine integrierte Gesamtschule besucht.
      Das war ab 1971 ein Schulversuch mit vier Schulen in Wien (das schränkt die Anzahl der Möglichkeiten ein).
      Dann, ab 1976, eine Handelsschule.
      Und ab 1980 eine reine Parteikarriere mit vielen Sexpartnern in der Partei (Gusenbauer et al) die ihr schließlich zur heutigen Position verholfen hat.
      Irgendwie habe ich dabei das Gefühl, daß sich bei der "Karriere" nur ein sehr kurzer Auftritt als Mitarbeiterin einer Zahnarztpraxis ausgeht ;-)

      Aber, im Gegensatz zum Faymann, kann das Loch im Lebenslauf der Bures nur ein sehr kleines sein.
      Sieben Jahre gehen sich da nicht aus.

      Seins nicht soo kleinlich.

      Die Karriere der Bures zeigt doch nur, daß auch für den Job als Parlamentspräsidentin eine Ausbildung als Jurist, der Job besteht fast nur aus juristischen Tätigkeiten rund um die Verfassung und die Geschäftsordnung, völlig überbewertet ist.
      Für das bisschen Administration und die massive Korruption reicht ein Parteibuch.

    • bürgerIn (kein Partner)
      18. August 2014 17:29

      @tik tak ..............punktlandung!

  17. bürgerIn (kein Partner)
    17. August 2014 15:15

    die kronenzeitung als herold der personalrochade um die mutmaßlich neue zweite frau im staate - welch eine erhellende inszenierung über die zustände in der spö, in diesem land! naja, wenn sich die övp sogar auf die neue präsidentin freut, wird's für die groko wohl passen.
    ob diese personalentscheidung für den internationalen eindruck des parlaments ausreichen wird? kann die parteisoldatin bures sich auch einigermaßen auf englisch oder einer anderen fremdsprache verständigen? prammer perfektionierte ihr schulenglisch - und reüssierte ganz brav. ob die dorli das auch schafft? spitze ellbogen allein sind für fremdsprachen zu wenig. wir werden's erleben und vor allem: wir dürfen das zahlen.

  18. Torres (kein Partner)
    17. August 2014 15:07

    Werkzeugmacher -> Gesundheitsminister -> Infrastrukturminister... (und er ist ja nicht der einzige - derartig Beispiele gibt es zuhauf: z.B. Schulabbrecher -> Taxifahrer -> Wohnbaustadtrat -> Infrastrukturminister -> Bundeskanzler) gut, dass unsere Politiker derartige Universalgenies sind. Ihre Politik sieht auch ganz danach aus.

    • baro palatinus (kein Partner)
      17. August 2014 21:06

      stellen Sie sich vor es mag intelligentere menschen als Sie geben....

      sonst einfach nachmachen und selber bundeskanzler werden

    • baro palatinus (kein Partner)
      17. August 2014 21:14

      ah stopp!
      hab gerade verstanden, was Sie ausdrücken wollen:

      stellen Sie sich noch etwas vor:
      intelligenz und schläue mit bildung (oder schlimmer noch ausbildung) zu verwechseln ist ein kardinalfehler besonders depperter menschen.

      fiducit!

    • Torres (kein Partner)
      18. August 2014 10:20

      @baro palatinus
      Ich sehe, Sie platzen gleich vor Bewunderung für Faymann, Bures, Stöger usw. Ich habe mich ja immer gewundert, wer diese Dilettanten immer wieder wählt; nun, jetzt kenne ich zumindest einen - offenbar noch viel dümmer als man sich das vorstellen kann.

    • baro palatinus (kein Partner)
      18. August 2014 14:36

      soll ich diese hanebüchene replik mit einer weiteren antwort adeln?
      aber natürlich!

      sehen Sie ich habe in meinem leben ein einziges mal rot gewählt und das nicht auf bundesebene.
      Sie hingegen glauben wohl, das politisch schicksal ös hinge einzig und allein am immerwährenden kampf schwarz gegen rot, oder in Ihren augen gut gegen böse.

      aber nocheinmal: wenn es so einfach ist bundesklanzler zu werden, dass es sogar der werner schafft (ohne matura, ohne studium, ohne was auch immer) und Sie ja ganz offensichtlich ein intellektuell immens überlegener mensch sind, warum sind Sie dann noch nicht bk?

      das ständige hinhauen auf den politischen gegner bringt nur eines: eine zementierung der zustände bis auch der letzte depp begriffen hat, dass nicht nur der favoritener gemeindebautürke stimmvieh für die sozialisten ist, sondern auch der brav die sonntagsmesse besuchende niederösterreichische ackerbauer nichts anderes für die schwarzen.

      der institutionalisierte stillstand sozusagen. zwei ungefähr gleich große blöcke, unter denen das gesamte land vom bankwesen bis zum autofahrerclub aufgeteilt ist, die dann nach vorzugsweise in der groko sitzen und sich gegenseitig paralysieren. großartig.

      die interessen, die in wahrheit vertreten werden, sind nicht jene der wähler sondern die des kapitals.
      kapital ist übrigens das, was Sie durch die harte, entbehrungsreiche arbeit eines sittlich gefestigen christenmenschen (auf dem felde, im mittleren mangement, bei der raiffeisenbank in deutsch-minihu) niemals erwerben werden können.

      dass Sie meine eingabe nicht reflektieren werden, habe ich so natürlich antizipiert.
      lg

  19. Isabella (kein Partner)
    17. August 2014 14:25

    Nachricht an die Völker Europas! Warum schweigt ihr?
    Schaut, ihr Europäer, so werdet ihr auch einmal vernichtet ....
    https://www.youtube.com/watch?v=cjqzdx3UNMY

  20. Clemens Taferner (kein Partner)
    17. August 2014 13:17

    Das heißt in diesem Falle nicht "staatsmännisch", sondern "staatsweibisch", wir wollen - Frau Bures zuliebe - doch politisch korrekt sein, oder?

    • Specht (kein Partner)
      17. August 2014 14:10

      Da Frau Bures kein Weib ist, sondern eine Dame muss anders getschändert werden. Aber da hat man dann eine Klage am Hals, wenn Frau Bures staatsdämlich agiert.

    • Undine
      17. August 2014 14:55

      @Specht

      Frau Bures ist also nicht fraulich, nicht weiblich, nicht weibisch sondern dämlich.

    • Torres (kein Partner)
      17. August 2014 15:01

      Eine "Dame" ist die Bures bestimmt nicht, weder dem Äußeren nach und schon gar nicht in ihrem Verhalten und ihrer Sprechweise; da kann man es ruhig beim "Weib" belassen. Obwohl: "das" Weib ist ja sächlichen Geschlechts (übrigens ebenso wie "Mädchen") - wie die Gender-Feministinnen mit diesem "Unwort" umgehen, weiß ich nicht so genau; sie meinen ja, dass das grammatikalische und das natürliche Geschlecht übereinstimmen müssen; sonst stimmt ja ihr gesamtes "Gender-System" nicht mehr zusammen.

  21. Nestor 1937
    17. August 2014 11:53

    Bures als Präsidentin beweist vor allem eines:

    Die Abgeordneten sind nur mehr eine Versammlung von Hampelmännern. Sie können ihre neue Präsidentin gar nicht selbst bestimmen. Sie kommt von der Regierung.

  22. Politicus1
    16. August 2014 18:26

    His Masters KRONE ....
    Gestern als Herold der SPÖ-Personalentscheidungen
    Und heute schon der positive Effekt:
    "Nächster innenpolitischer Paukenschlag, nachdem die "Krone" dem Rätselraten um Prammer- Nachfolge und Regierungsbildung per ausführlichem Bericht ein Ende gesetzt hat: Laut neuester IMAS- Umfrage liegt die Faymann- SPÖ wieder auf Platz eins, gefolgt von FPÖ- Chef Strache. An dritter Stelle liegt die Spindelegger- ÖVP."

    • machmuss verschiebnix
      16. August 2014 19:24

      @Politicus1,

      ÖVP auf Rang 3 war zu erwarten - wenn aber die SPÖ wirklich auf Platz 1 ist , dann
      hat Österreich ein irreversibles Problem.

    • Anonymus
      16. August 2014 20:23

      Bevor ich solchen Umfragen Glauben schenke, frage ich immer:
      Wer hat die Umfrage in Auftrag gegeben (bezahlt)? Und welcher Reichshälfte ist das beauftragte Meinungsforschungsinstitut zuzuordnen?

  23. machmuss verschiebnix
    16. August 2014 15:45

    Wieder mal schwerstens Off Topic:

    » Ukraine: USA werfen Putin "anhaltende Militärintervention" vor «

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3855315/Ukraine_USA-werfen-Putin-anhaltende-Militaerintervention-vor?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/3824780/index.do&direct=3824780

    Nur wer kann sowas noch glauben, bei all der "false flag" Propaganda, die teilweise
    so massiv war ( irakian weapons of mass-destruction ), daß sie sich selber ad absurdum
    führte. Es ist mittlerweile schon allgemeingut , daß es sich bei 9/11 um eine sog.
    "controlled demolition" gehandelt hat :

    https://www.youtube.com/watch?v=hZEvA8BCoBw&feature=youtu.be

    • Wyatt
      16. August 2014 18:34

      "Stimme Russlands": - (berichtet in vielerlei Hinsicht aufklärend und informativ!)

      http://german.ruvr.ru/

    • machmuss verschiebnix
      16. August 2014 19:55

      @Wyatt,

      als wenn das keine Ironie der Geschichte ist - muß man jetzt schon "Stimme Rußlands"
      lesen, damit man einigermaßen objektive Informationen bekommt ?!

    • Undine
      16. August 2014 22:16

      Zu 9/11 gibt es einige hervorragende Videos, 1000x spannender als jeder Krimi---und ich bin felsenfest davon überzeugt, daß diese beiden Gebäude geplant zum Einsturz gebracht worden sind. Der 3. Turm stürzte wenig später "ganz ohne Flugzeug" ebenfalls in sich zusammen.
      Es sprechen alle Argumente dafür---man muß sich nur mehrere Videos sine ira et studio ansehen.

    • machmuss verschiebnix
      17. August 2014 00:09

      @Undine

      gleich bei den ersten Nachrichten nach 9/11 - als ich das (angebliche) Flugzeug (DC135-600)
      in den WTC-Tower fliegen sah, war es unübersehbar, daß der Tower gegenüber der
      Umgebung um keinen Deut wackelte.

      Da kommt ein Flugzeug mit offiziellem Startgewicht von 170 Tonnen (Vollgetankt - aber rechnen wir mal mit 150 t ) und einer durchschnittlichen Reise-Geschwindigkeit von
      ca. 800 km/h (aber rechnen wir mal mit Landeanflug-Geschwindigkeit ca. 420 (= ca. 117 m/s) ,
      dann ergibt das eine Aufprall-Energie von W=0.5*420000*(117*117) = 1026675 Kilo Joule .

      Das ist sogar für einen WTC-Tower ein heftiger Punch, der hätte hin und her wackeln
      müssen, wie nach einem mittleren Erdbeben. Aber was war: nüscht , niente, nada.
      Abgesehen davon, daß keinerlei Flugzeug-Trümmer rumgeflogen sind - es verschwand
      spurlos im Gebäude. Da sieht man, für wie dumm diese Geheimdienst-Schackln den
      Zuseher halten.

      Ich würde sagen, die ganze Aktion war nicht nur eine riesen Sauerei, sondern zudem
      noch das zweitgrößte Desaster der US-Administration (gleich nach Vietnam) .

    • Torres (kein Partner)
      17. August 2014 15:12

      Passt auch irgendwie dazu: Plötzlich regen sich die Amerikaner auf, dass der BND Außenminister Kerry und Ex-Außenministerin Clinton abgehört hat, wenn auch nur "zufällig" und "ungewollt". Na sowas auch! "Befreundete" Politiker abhören darf natürlich nur die NSA!

  24. Cotopaxi
    16. August 2014 15:44

    o.T.

    Ein Großer ist von uns gegangen, der sich, so mein Eindruck, vor dem islamophilen Multikultigeschwafel nicht beugte:

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/3855391/Journalist-und-NahostExperte-Peter-SchollLatour-gestorben?_vl_backlink=/home/index.do

  25. Eco
    16. August 2014 13:31

    Wer erinnert sich noch daran, als Gusenbauer Bures und Kunzl aus dem roten Hut zauberte ?
    Beide haben die gleichen Wurzeln in der Sozialistischen Jugend. Wer kann sich noch an den Jargon erinnern, den Bures von sich gab. Erinnerte etwas an
    " Flintenkämpferinnen " der revolutionären Zeit. Mittlerweise bequemt sie sich dazu ein besseres Deutsch zu sprechen. Vielleicht ist sie sogar zu anderen Veränderungen fähig. Derer wird es bedürfen, um als Nationalratspräsidentin
    zu reüssieren. Wollen wir hoffen. Wer Detailinformationen will, kann ihre Vorgängerin, die aus der Partei ausgeschlossene Kranzl konsultieren.

    • Politicus1
      16. August 2014 16:16

      die Pfingstlager der Roten FalkInnen waren legendär!

    • Eco
      17. August 2014 16:28

      Jetzt wird Bures schon für 2016 als " First Lady " gehandelt. Was immer in diesem Österreich geschehen mag, eine Lady wird Bures nie werden.

  26. Sandwalk
    16. August 2014 12:15

    Prammer war eine Sympathieträgerin, Pöchhacker war ein Geldträger und ein Netzwerker bei ÖBB, PORR & Co.
    Da sind der SPÖ in kurzer Zeit zwei starke Persönlichkeiten abhanden gekommen.

    Im Herbst gibt's zu allem Überdruss noch Wahlen in Vorarlberg, wo die SPÖ erstmal seit 70 Jahren an einem einstelligen Ergebnis kratzt.
    Zu allem Überdruss muss der Maturant der Nation ohne Reichensteuer und ohne Gesamtschule auf einem Parteitag antanzen. Au weia!

    Vom Regen unter Umgehung der Traufe direkt in die Shitgrube.

    • machmuss verschiebnix
      16. August 2014 12:43

      @Sandwalk,

      den Sozis ist es noch jedes mal gelungen, irgend ein fadenscheiniges Feindbild
      auf die Medien-Bühne zu zaubern, und wie jedes mal davor, wird auch diesmal die
      rote Wählerschaar wie hypnotisierte Dackel ihrem Genossen hinterher zotteln.

  27. Josef Maierhofer
    16. August 2014 11:51

    Es wurde in der ehrenwerten Familie das Los vergeben.

    Frau Bures gilt als enge Vertraute des Bundeskanzlers Werner Faymann, der Faymann und die Partei ganz sicher wichtiger sind als das Parlament.

    Familienzwist wurde also vermieden, Anstrengung auch.

    Dem 'Bürger' (der sich von der Politik leben und bestimmenlassende) ist das Ganze ohnehin egal, so lange Schnitzel und Bier am Tisch stehen und täglich irgendwelche Feste abgefeiert werden und der wirkliche Bürger moniert die Kosten, die solche 'interne' 'Familienrestrukturierungen' kosten, denn gratis gibt es im Leben nichts, bloß in der Propaganda und in den Politikerreden.

    • Specht (kein Partner)
      17. August 2014 14:21

      Manchmal frage ich mich schon, wozu wurde denn die Monarchie abgeschafft und von den Sozialdemokraten so abgrundtief gehasst, wo sie doch selber eine Karikatur einer Monarchie sind.

  28. machmuss verschiebnix
    16. August 2014 11:49

    Ist es nicht erstaunlich,
    wie lange eine Partei ihre kathastrophale Fehl-Orientierung aushält ?

    Mit dem legendären Kreisky-Sager :
    » .. Lieber ein paar Milliarden mehr Schulden als ein paar Arbeitslose mehr. ,,«
    bekamen damals die Dämme zum Sozialpopulismus große Risse, unter Vranitzky
    brachen sie dann endgültig.

    Danach konnte sich in der SPÖ keiner mehr durchsetzten, der zumindest annähernd
    soviel Realitäts-Sinn wie Androsch mitgebracht hätte (gab's so jemanden überhaupt?).

    Erstaunlich, daß diese Partei noch immer gewählt wird, noch erstaunlicher aber die
    Begründung: "...das kann doch nicht alles falsch gewesen sein ..."
    Da fällt mir wirklich nur mehr der Spruch ein:
    "gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens"

    Natürlich war es nicht falsch, daß die Ur-Großväter für eine ( ! 1 ! ) Woche
    Urlaub gekämpft hatten, aber es ist nicht nur falsch sondern geradezu frevelhaft,
    durch hirnlosen Sozial-Populismus all das wieder zu ruinieren, was unsere Vorfahren
    mit viel Fleiß unter Entbehrungen und Sanktions-Druck aufgebaut haben.


    Genau das aber, geht partout nicht in die Köpfe der SPÖ-Wähler rein - gegen diese
    Einsich wehren sie sich mit dem (falschen) Zauber von Antifa-Mantras wie: NAZIs,
    Neo-liberale Ausbeuter, Kapitalisten-Schweine, . . . .


    Wenn doch der Genosse Faymann die Jobs schafft [verkrampf] - was kann man dem
    noch entgegen setzten ?

    • FranzAnton
      16. August 2014 12:12

      Möchte folgenden Vergleich gebrauchen:

      "Schokolade ist gut, mehr Schokolade ist besser, noch mehr ......"; am Schluß stribt der unselige Mensch an Schokoladenverstopfung oder -vergiftung.

      Analogon dazu:
      "Hoher Lohn ist gut, höherer Lohn ist besser, noch höherer Lohn ist noch .........." - damit treibt man die Inflation an, welche ab einem gewissen Zeitpunkt die Tendenz hat, stärker zu wachsen als die Löhne; darauf dreht sich die Spirale weiter, und um die Kaufkraft zu retten, braucht man niedrigere Steuersätze, muss aber zum Ausgleich neue Steuern erfinden (nur auf Vermögen, Marke marxistische Enteignung, versteht sich) weshalb Arbeitsplätze zufolge Firmanschliessungen wegfallen (dort werden wir demnächst sein oder sind es schon), und damit steigt die Arbeitslosigkeit, die irgendwann einmal nicht mehr finanzierbar sein wird, und dann kommt das wirtschaftliche Desaster mit lauter Arbeitslosen (ausser den Beamten und Mindestsicherungsbeziehern) also der Tod der Volkswirtschaft.

    • machmuss verschiebnix
      16. August 2014 12:26

      Völlig richtig, Franz Anton - dort sind wir schon !

      Und wir verstehen auch alle, daß Haider dran schuld war ( od. Grasser, od. das
      Krokodil vom Kasperl) nur nicht die Irrsins-Politik der Sozis .

  29. M.S.
    16. August 2014 11:13

    Aber bitte Herr Dr, Unterberger! Frau Bures kann doch nur versuchen staatsfrauisch zu sein!

    • machmuss verschiebnix
      16. August 2014 11:56

      @M.S. ,
      folgt man strikt den Gender-Regeln, hieße es dann nicht:
      staatsmännInnenlich [kudder] .

  30. brechstange
    16. August 2014 09:58

    Wird da jemand aus dem Schussfeld bewegt?

  31. Undine
    16. August 2014 09:40

    Es verblüfft mich immer wieder von neuem, mit welcher Dreistigkeit und mit welch ungerechtfertigtem Selbstbewußtsein, bzw. mit welch unglaublicher Überheblichkeit ein Politiker ein Ministeramt annimmt, ohne auch nur einen Funken Sachwissen für das jeweilige Ressort mitzubringen.
    Das einzige und ausschlaggebende Kriterium scheint das (rote) Parteibuch zu sein.

    Wenn ein neugekürter Minister bzw. eine Ministerin kein Sach-und Fachwissen besitzt---wozu brauchen wir ihn/sie dann?
    Wenn, wie es aussieht, ohnedies die Arbeit die Beamten der jeweiligen Ministerien verrichten, müßte doch ein PRESSESPRECHER ausreichen.

    • FranzAnton
      16. August 2014 11:51

      Der Umstand, dass Minister bei ihrer Bestellung keinen Dunst von den Anforderungen ihres Amtes haben, hat in Österreich offenbar lange Tradition. Kaiser Franz Josef etwa sagte zu einem für das Amt des Aussenministers Ausersehenen, der im Angesicht seiner Majestät anmerkte, keine Ahnung vom zu übernehmenden Amt zu haben (sein Name ist mir entfallen): "Das macht überhaupt gar nix".
      Leider hat der gute Kaiser, bekanntlich, in so mancher Hinsicht katastrophal geirrt.

    • Ambra
      16. August 2014 19:45

      Undine: ganz Ihrer Meinung - allerdings gilt dies meiner Meinung nach für rote UND schwarze Parteibücher und Minister - mit ganz wenigen Ausnahmen.

    • Gandalf
      16. August 2014 20:57

      @ Undine: Da geht es um das Urteilsvermögen; und ebenso wie bei den Kommissaren und Beamten der europäischen (Sowjet)Union von Brüssel und ähnlichem Gelichter geht es auch in Östereich seit geraumer Zeit doch nur mehr darum, dass ein(e) Kandidat(in) ein durch möglichst wenig Sach- und Fachkenntnis getrübtes Urteilsvermögen hat. Und das besitzt eine einfühlsame Zahnarzthelferin doch ohne Zweifel: Wenn der Patient schon fast erstickt, hat sie zu sagen: Bitte ausspülen mal -und nachher den Spülbecher nachzufüllen. Und das soll nicht Qualifikation genug sein? Aber, aber...

  32. zweiblum
    16. August 2014 09:35

    Eine Magistra wird durch eine Friseurin ersetzt. Passt zur Bildung neu !

    • Florin
      16. August 2014 09:46

      Wenn es nur eine berufserfahrene Friseurin wäre. Diese Frauen zeichnen sich oft durch gesunden Menschenverstand und Fleiß aus...;)

    • Brigitte Imb
      16. August 2014 11:34

      Bures hat die Handelsschule besucht und anschließend als Zahnarzthelferin gearbeitet. Daß sie das Haarschneidergewerbe erlernt hätte, konnte ich nicht finden.

    • Undine
      16. August 2014 11:45

      @zweiblum

      Durch eine Zahnarzthelferin! Aber es ist eh schon egal. Wir können sie alle nur fuhrwerken lassen, wie es ihnen und der Partei gefällt--- unsere fürstlich bezahlten "Diener" und "Dienerinnen".....

    • zweiblum
      16. August 2014 13:15

      Also von einer Magistra zu einer Nixda.
      Sie koennte beim Strache fertiglernen.

    • Gandalf
      16. August 2014 21:12

      @zweiblum:
      De mortuis nihil nisi..., und auch (aus Pietät) nicht direkt bezogen auf Frau Prammer, Marx hab' sie selig: Wissen Sie, wieviele saudumme Akademiker ich im Laufe meines Studiums und eines langen Berufslebens kennen gelernt habe? Und die waren überdies noch dazu nach dem System der "Bildung alt" ausgebildet. Also, unabhängig von der auch bei mir geringen Begeisterung für ungebildete Politikerinnen: Wenn es ums wirkliche Arbeiten geht, ist mir ein intelligenter Pflichtschulabsolvent lieber als ein blöder Akademiker.

  33. Maigret
    16. August 2014 08:58

    Da der Job des Nationalratspräsidenten ohnehin keine Gestaltungsmöglichkeiten bietet und keine Kompetenzen erfordert, ist die Zahnarztgehilfin dort genau richtig.

    Trotzdem hat man bei den Personalrochaden den Eindruck, es handelt sich bei der SPÖ um das wirklich allerletzte Aufgebot. Bures, Stöger, Oberhauser: allesamt farblos, wenige begabte Appartschiks. Wenn die Sonne tief steht, werfen selbst.....

  34. Wertkonservativer
    16. August 2014 08:56

    Da sage noch eine(r), wir hielten unser Gewerbe nicht hoch und höher:

    eine gelernte Friseuse als Nationalrats-Präsidentin, ein gelernter Schlosser als Infrastruktur-Minister!!

    Da wundert's einen fast, dass man, unter den vielen roten Geistesriesen wenigstens eine Ärztin als Gesundheitsministerin nominiert hat!
    Hätt' sich ja eventuell auch eine Arzthelferin für diesen Job gefunden!?!

    (mail to: "gerhard@michler.at")

    • Florin
      16. August 2014 09:11

      Da Ärzte in Österreich notorisch erfolglose Gesundheitsminister abgeben, wäre Ihr Vorschlag es mit einer Arzthelferin zu versuchen wirklich zu ventilieren. ;)

    • Wertkonservativer
      16. August 2014 11:55

      O.K., liebe Frau Brigitte (siehe höherstehend zu @zweiblum):

      mag sein, dass ich mich mit der "Friseuse" Bures geirrt habe;
      Zahnarzthelferin nach zweijähriger Handelsschule ist ja zwar auch einigermaßen honorabel; jedoch wie Frau Bures in die lichten Höhen der Staatsspitze vorzustoßen, ist wohl nur für Politiker oder -innen nach jahrzehntelangem Boxgerangel durch die Institutionen erreichbar!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • oberösi
      16. August 2014 13:43

      mit Verlaub: bis zur Zahnarzthelferin hatte sie es schon gebracht, als sie vom "Roten Kommerzialrat" Rudolf Bohmann entdeckt und der Baddei zur weiteren Verwendung ans Herz gelegt wurde.
      Auf daß sie künftig als Politikerin mit Einfluß ihr ärarisches Füllhorn öffnen möge über den Verlag des Herrn Rudolf B. und seine Nachfolgerin Gabriele Ambros, die - welch Zufall - offensichtlich unter kräftiger Mithilfe des Herrn Ex-Ministers Androsch dann auch noch Präsidentin der Forschung Austria wurde.
      Damit die Gelder des BMVIT und der österreichischen allesamt zumindest überwiegend mit Steuermitteln finanzierten Forschungsgesellschaften von AIT, diverser Landesgesellschaften bis Joanneum direkt in den Verlag fließen mögen als Inseratenerlöse und "Basisfinanzierung" diverser Produkte jenes Verlags, dessen Miteigentümerin die Frau Gabriele Ambros ist.
      Produkte, die außerhalb des erlauchten Kreises jener Beamten, die abwechseld in diesen Produkten hochgejubelt werden, kein Mensch weder kennt noch wirklich liest und schon gar nicht braucht.

      Also, wenn DAS keine erfolgreiche österreichische Karriere ist, was dann?

    • Brigitte Imb
      16. August 2014 13:53

      Lieber WK,

      das ist uns doch ohnehin klar, wie Parteikarrieristen emporklettern, selbst wenn die Spreißln der Leiter ab sind.
      Die Bures hat (glaub ich) weniger geboxt - im herkömmlichen Sinn -, sie hat vielmehr mit dem Gusi im Sandkasten "gespielt".....;-)...., möglicherweise war´s eine "Horizontalbeförderung".

      P.s.: Gibt´s schon Trüffeln in Istrien?

    • machmuss verschiebnix
      16. August 2014 14:11

      Jö schau - unser geschätzer WK ist zurück aus Istrien - gibt's dort keine PCs ?

    • Wertkonservativer
      16. August 2014 16:03

      Liebe Frau Brigitte:

      Trüffeln gibt's in Istrien vorzugsweise zwischen September und Oktober, von fleißigen Hunden aufgestöbert!
      Zum Abschluss große Trüffelfeste mit Versteigerungen!

      Ja, Istrien ist schön: Wein, Ölivenöl, Trüffeln, Prsut, die herrliche Landschaft:
      Herz, was willst Du mehr?

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

    • Undine
      16. August 2014 18:17

      @oberösi

      Danke dafür, daß Sie die roten Machenschaften rings um den Bohmann-Verlag aufs Tapet bringen! *****!

  35. Rau
    16. August 2014 08:47

    Idiocracy goes reality...

  36. Rosi
    16. August 2014 08:42

    Detail am Rande:
    Ich habe noch nie verstanden, wozu man in Österreich ein Frauenministerium braucht, es gibt ja auch kein Männerministerium. Das erweckt den Eindruck, als ob die Frauen nicht vollwertige Mitglieder der Gesellschaft wären - und das will eigentlich keine Frau.
    Schafft das Frauenministerium ab! (Das würde gleichzeitig das Unterrichtsministerium aufwerten, und es gäbe keinen Konflikt für den Minister, welche Arbeit wichtiger - einzig wichtig - ist!)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  37. Politicus1
    16. August 2014 08:31

    1) die NR-Präsidentin muss aus den Reihen der NR-Abgeordneten gewählt werden.
    Bures hat derzeit kein Mandat inne. Wer wird den Drehsessel für sie frei machen müssen?
    2) wem Gott (ist in diesem Falle die Baddei!) ein Amt gibt, dem muss er halt auch den Verstand geben ..
    3) echt spannend wird es mit Stöger im Bures-Ressort. Hier gilt das unter 2) geschriebene zur Potenz.
    4) Frau Dr. Oberhauser ist immerhin Fachärztin und sollte mit Ärztekammer, Spitälern und Versicherungen deutlich besser kommuniziere können, als ihr Vorgänger
    5) Wieder einmal interessant die Medienpolitik der Baddei: Herr Pandi von der KRONE durfte den Herold spielen: zur Erinnerung: Herr Pandi ist mit Frau Feigl verheiratet, die im Bundeskanzleramt bei Minister Ostermayer arbeitet.
    Und Herr Pandi sagte in einem Interview im Jahre 2010:
    "Den Bundeskanzler kenne ich schon seit 20 Jahren. Damals konnte ich ja noch nicht wissen, dass er mal Bundeskanzler wird! Es wäre komisch, wenn ich eine Freundschaft kündigen würde, nur weil ein Freund von mir einen bestimmten Posten bekleidet. Werner Faymann hat keinen medialen Vorteil durch mich."
    Na, dann können die KRONE-Leser ja beruhigt sein ...

    • Gerhard Pascher
      16. August 2014 08:48

      Noch sind alle die genannten Personalrochaden nur Kaffeesudleserei. Es kann auch ganz anders kommen.
      Jedenfalls scheint die SPÖ eine sehr dünne Personalreserve zu besitzen, denn sonst würden doch auch neue und unverbrauchte gute Leute zum Zug kommen. Spannend wird es sicher beim SPÖ-Parteitag im November, wo es unter Umständen auch um den Kopf von Faymann geht. Das Verhalten des Koalitionspartners ÖVP bis zu diesem Zeitpunkt ist dabei nicht unbedeutend. Ob sie die Gunst der Stunde erkennt?

    • kamamur (kein Partner)
      17. August 2014 17:51

      Beruhigt war ich erst, als ich mein KRONE Abo trotz drängender Anfragen einer "Zeitungskeilerin" aufgekündigt habe.

    • Einspruch! (kein Partner)
      18. August 2014 19:56

      Dass Frau Doktorin OberhauserIn (reicht das? oder muß ich Chauwi mir trotzdem irgendeinem Tschendervorwurf gefallen lassen?) nur deshalb, weil sie Ärztin ist, etwas Positives für unser Gesundheitswesen zusammenbringen wird, bezweifle ich sehr. Wenn man die Berichte über sie und ihre Wortmeldungen verfolgt hat - dann graut einem eher.

  38. Buntspecht
    16. August 2014 07:15

    Bures??!!
    Ich hätte nicht gedacht, dass dieses angeblich zweithöchste Amt im Staat von "jederfrau" bekleidet werden kann.

    • Cotopaxi
      16. August 2014 07:40

      Der Schoß der Bezirksparteiorganisation Liesing (Wien 23) scheint immer noch sehr fruchtbar zu sein. ;-)

    • Undine
      16. August 2014 11:40

      @Cotopaxi

      Leider überflügelt die Quantität die Qualität ganz gewaltig! ;-)

    • machmuss verschiebnix
      16. August 2014 12:34

      Tja, Undine - die Qualität geht eben dort hin, wo sie gebraucht wird.





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