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Die neuen Allianzen durch die Kriege

Die Mehrfachkriege in der Ukraine und im Nahen Osten lassen komplett neue Allianzen entstehen. Nur: Niemand weiß, wie diese Allianzen aussehen werden und wie lange neue Freunde Freunde bleiben werden. Primär ist Blauäugigkeit und Zynismus im Spiel. Niemand weiß auf die beiden hinter den Kriegen stehenden Bedrohungen unseres Friedens eine brauchbare Antwort.

Die eine Bedrohung ist der Islam. Er stellt heute als einzige Religion nicht nur einen totalitären Anspruch, sondern ist auch enorm aggressiv. Er nimmt keine Trennung zwischen Staat und Glauben vor. Hinter dem Gerede von Barmherzigkeit verstehen immer mehr jungen Menschen den Islam nicht nur als Legitimation, sondern sogar als Aufruf zur Gewalt.

Die andere Bedrohung ist Putins Versuch, die alte Sowjetunion wiederherzustellen. Wenn es auch Unterschiede zur kommunistischen Periode gibt, wie etwa Putins engen Schulterschluss mit der Russisch-Orthodoxen Kirche, so ist doch der Versuch des russischen Staatschefs in zahllosen Reden dokumentiert, den einstigen Einflussbereich wiederherzustellen. Im Westen haben dennoch viele Putins Ziel, die Wiederherstellung des sowjetischen Einflusses, noch nicht verstanden. Sie begreifen nicht, dass Putin total anderes im Sinn hat als Medwedew, Jelzin oder Gorbatschow.

Auch Österreich (Freilich: Wer?) sollte sich daran erinnern, wie sehr das sowjetische Moskau jahrzehntelang die Alpenrepublik eingeengt hat. Bis in die 80er Jahre war eine Reduktion der sowjetischen Vormundschaft noch Konsens unter allen Parteien. Heute weiß man nicht einmal mehr davon.

Die Umrisse der neuen Partnerschaften und Allianzen sind noch in totalem Nebel. Einige Elemente dieser Suche:

  • Amerika hat sich ohne Lösung des Atomkonflikts dem iranischen Präsidenten angenähert (oder umgekehrt?).
  • Ägyptens Machthaber kooperieren plötzlich intensiv mit Moskau, weil Amerika über das wenig demokratische Agieren der Armee und die harte Verfolgung der Moslembrüder mit Kairo unzufrieden ist.
  • Iran und die Türkei kommen einander näher.
  • Europa setzt in seiner Ahnungslosigkeit auf eine Front der islamischen Länder gegen die IS-Fundamentalisten, begreift aber offensichtlich nicht, dass Ägypten und die Türkei heute total verfeindet sind, dass es nirgendwo ein Bündnis zwischen Schiiten und Sunniten gibt.
  • Europa will nicht wahrhaben, dass der Terror der Fundamentalisten nur möglich wurde, weil Katar (weiterhin Veranstalter der Fußball-WM!), aber einst auch die Türkei (weiterhin EU-Beitrittskandidat!) die Fundamentalisten stark unterstützt haben und unterstützen.
  • Europa hat jahrzehntelang in seiner Blauäugigkeit Millionen Moslems hereingeholt.
  • Zwischen Israel und Ägypten, zwischen Spanien und Marokko sind enge Bande geknüpft worden, aber man redet möglichst wenig darüber.
  • Die unmittelbar neben dem Kriegsgebiet lebenden Regierungen in Jordanien und im Libanon machen sich trotz (oder wegen?) der Millionen Flüchtlinge so klein wie möglich.
  • Die Facebook- und Twitter-Generation, die von den Medien und dann den europäischen Regierungen so hofiert worden war, hat sich überall als letztlich unbedeutende Minderheit erwiesen.
  • Noch mehr haben das die syrischen Oppositionellen getan, die angeblich demokratisch sind.
  • Der von Moskau unterstützte Diktator Assad in Syrien hat keine Chance, sein Territorium außerhalb des alewitischen Bereiches wieder zu konsolidieren.
  • Der von den USA lange gestützte Schiit Maliki im Irak hat sich als total unfähig erwiesen.
  • Es ist völlig unklar, wie im Iran der Machtkampf zwischen dem Volk und den herrschenden Klerikern ausgeht.
  • Der Westen meidet noch immer die Selbstbestimmung und hat daher keine Antwort auf die Ukraine und viele andere Konflikte.
  • Russland verändert wie in Georgien oder Armenien nun auch in der Ukraine mit Waffengewalt Grenzen. Besonders blutrünstig ist es in Tschetschenien vorgegangen.
  • Russland ist unter Putin wieder extrem undemokratisch geworden und tritt intern das Recht mit Füßen.
  • Polen und die baltischen Staaten sind energisch antirussisch. Ungarns Rechte und die slowakische Linke sind hingegen sehr prorussisch.

Und so weiter.

Als Ergebnis stürzen der Nahe Osten und der einstige sowjetische Einflussbereich immer mehr ins Chaos. Meinungsverschiedenheiten werden derzeit fast nur noch mit Waffengewalt ausgetragen. Und man weiß gar nicht, ob die Ahnungslosigkeit und Blauäugigkeit dieses amerikanischen Präsidenten, das Zurück-zum-sowjetischen-Einflussbereich-Denken des russischen Präsidenten oder die Hilfslosigkeit des EU-Europas die größeren Sorgen macht.

Aus all diesen Gründen liegt wohl jeder falsch, der zu wissen vorgibt, welche Allianzen in fünf Jahren herrschen werden. Denn die Hauptfrage ist nicht beantwortbar: Wird es eine der Vernunft und des Friedens sein oder gibt es auch in den nächsten Jahren eine weitere Zunahme des Chaos und des Faustrechts, die irgendwann zu einem Krieg führen muss? Wir wissen es nicht.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorhamburger zimmermann
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2014 03:55

    "Europa will nicht wahrhaben, dass der Terror der Fundamentalisten nur möglich wurde, weil Katar (weiterhin Veranstalter der Fußball-WM!), aber einst auch die Türkei (weiterhin EU-Beitrittskandidat!) die Fundamentalisten stark unterstützt haben und unterstützen".

    Bravo, völlig richtig. Doch warum bleiben die hauptsächlichsten Unterstützer der mohammedanischen Mörderbanden so lauthals unerwähnt? Die Amis und ihr GB-Pudel! Baschar al-Assad sollte - gleich wie Saddam Hussein und Ghadaffi - liquidiert werden, auch weil er den syrischen Christen ein auskömmliches Leben ermöglicht.

    Übrigens durfte man in der Samstag-Krone unter dem Titel "Minister Kurz mit seinem französischen Kollegen Fabius in Brüssel" Österreich beim Befehlsempfang bewundern. Wahrscheinlich hat unser situationselastischer Jingl noch nicht kapiert, daß Fabius 2000 als widerlichster Anti-Österreich-Hetzer aufgetreten war.

    Auch angesichts von Erörterungen der letzten Tage wünscht man manch hiesigem Ministerdarsteller einen IQ höher als bei einer Eintagsfliege. Zum Schleimen Richtung Brüsseler Politbüro langt aber letzteres ohnehin.
    .

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2014 09:50

    Europa ist nicht nur wirtschaftlich und militärisch hilflos und den Weltgewalten ausgeliefert, es ist auch gesellschaftlich vergiftet und zerstört durch den gewaltigen Selbstmorddrang der von der linken Ideologie ausgeht und den Mainstream bestimmt. Europa ist gar nicht in der Lage eine freie Meinung zu haben (junge Leute schließen sich Terroristen an, Familien gibt es nicht mehr, die Droge heißt 'Wohlstand', freie Medien sind in der Minderzahl, Ideologie herrscht vor und diktiert).

    Es wird lange dauern, dann aber wird es für Europa zu spät sein, bis die Menschen hier mehrheitlich wieder normal werden und selbständig. Dann aber herrschen hier die Muslime und die Frauen werden vergewaltigt und unterdrückt werden, dann wird eben alles das passieren, was Sarrazin seinerzeit mit Statistiken untermauert hat, als alles noch in den Anfängen steckte. Europa hat sich aufgegeben.

    Danke Linkssozialismus ! Ihr habt das Hirn bis zum nächsten Konsumtempel.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2014 12:03

    Der Russlandhass von AU und seinem WK Schatten, kann nicht nur auf den UNRRA Paketen mit Schokolade für die kleinen Buben in den kurzem Lederhosen beruhen! Auch Gegner von Verschwörungstheorien müssen zugeben, dass es in der Geschichte sehr wohl Verschwörungen gegeben hat. Ich wage zu behaupten, dass beiden Herren gemeinsam ist, dass sie die heutige Rus nach der Perestroika niemals besucht haben und sich deshalb nach wie vor an den Begriff "Sowjetunion" klammern können um ihr Theorem vom stalinistischen Kgbler Putin zu pflegen. Aktueller als die Nachkriegszeit und das Auftreten der Allierten gegen die binären Ideologien, wäre es heute die Koalition mit jemandem zu suchen der den Islamismus im eigenen Land schrecklich zu spüren bekam und zusammen mit der Orthodoxie besser bekämpft als der Bischof von Rom mit seinem Missionierungsauftrag in Richtung (wieder einmal) China, oder der Kardinal von Wien mit seinem grotesken selfie in Kolumbien. Aber vielleicht ändert ja auch Exxon Mobil seine Meinung, wenn der IS einmal die Ölfelder oder gar Israel bedroht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2014 06:37

    "Besonders blutrünstig ist es in Tschetschenien vorgegangen." Gemeint ist Russland unter Putin.

    Da Putin verhinderte, dass es bereits in Tschetschenien bzw. im Kaukasus zur Errichtung eines Kalifats kam, müssen verfolgte Muselmanen heute eben wo anders die Bevölkerung abschlachten. Unterstützung bekommen sie dabei von tausenden jungen Männern aus der EU: ;-)

    http://www.pi-news.net/2014/08/kabinett-des-grauens-der-brutalitaet-und-der-abartigkeit-der-islamische-staat-irak/#more-422910

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2014 08:22

    Putin schimpfen und Israel loben sind wieder die unnötigen Themen. Die BRICS Staaten wären mir eingefallen. Argentinien liefert Fleisch, Chile Fisch, Brasilien Getreide, China Maschinen und Autos. Eine eigene Bank für Handel ohne Dollar wurde gegründet und die USA ist seit dem Urteil des Geierfondrichters kein zuverlässiger Treuhänder. Das aendert die alten Blöcke und Beziehungen.
    Putin spricht dauernd von Frieden und freiem Handel, Obama, Kery Cameron und Poroschenko von Krieg. So schaut's aus!

  6. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2014 12:47

    Ich setze auf eine Zunahme des Faustrechts und des Terrors in Europa und an Europas Grenzen im Laufe der nächsten Generation.

    Der Grund ist einfach: Europa ist ein wirtschaftlicher Riese, ein politischer Zwerg und ein militärischer Wurm.

    Das ist es, warum es sich lohnt, Europa unter Druck zu setzen. Putin wird sicher nicht nachgeben, wenn es um die Rückgewinnung des Einflusses auf die ehemaligen Sowjetgebiete geht, und der Islamismus streckt längst seinen Arm in Richtung Europa aus. Noch zaghaft, aber allmählich wachsend und am Ende die Bevölkerung durchsetzend. Demografische Nährböden haben die Islamisten ausreichend, denn wir, die autochthone Bevölkerung, werden wegen des Kindermangels allmählich hinausgeboren.

    Von den aufgeklärten Türken und den Linken in Österreich ist nichts zu erwarten. Oder hat jemand einen Türken gegen den Islamismus demonstrieren gesehen? Und die Linken sind wegen ihrer FPÖ- und Burschenschafterfixierung so restlos zugedröhnt, dass sie bereits autistische Züge haben.

    Wir werden wieder stärkere Politiker brauchen und dicke Pullover, weil wir uns schon bald warm anziehen müssen. Wetten dass!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2014 09:25

    Sanktionspolitik EUSA: Nun droht die EU sogar Südamerika . .Ralf Streck 14.08.2014
    Auch Spanien fordert Vernichtung von Lebensmitteln und Entschädigungen, die Sanktionsspirale könnte die EU stärker treffen als Russland
    Nach Polen fordert nun auch Spanien EU-Entschädigungen für Sektoren, die davon betroffen sind, dass Russland einen Importstopp auf Waren aus der EU verhängt hat. Doch Spanien fordert zudem auch die massive Vernichtung von Lebensmitteln, damit die nicht den Markt überschwemmen und die Preise purzeln lassen. Das Land trifft dabei auf offene Ohren beim Landwirtschaftskommissar. Die EU droht derweil wenig unverhohlen Ländern wie Brasilien, Argentinien und anderen mit Konsequenzen, die nun die Waren liefern wollen, die Russland nicht mehr aus der EU importiert.
    Es war zu erwarten, dass die Sanktionen gegen Russland die Steuerzahler in der EU richtig teuer werden würden. Von Beginn an war klar, dass es zum Beispiel die deutschen Maschinenbauer ziemlich heftig treffen würde, während Frankreich eine Sonderregelung herausgehandelt hat und weiter sogar Rüstungsgüter an Russland liefern darf, die schon bestellt waren. Trotz allem haben sich Vertreter von deutschen Wirtschaftsverbänden hinter die Sanktionen gestellt, die angeblich gerade von der deutschen Wirtschaft wegen des geringen Exportvolumens leicht zu verkraften seien ("Keine Freunde von Sanktionen, aber…"

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2014 14:07

    Auch wenn der Unterberger beim Islam, der ihm offenbar nur einen kleinen Teil seiner Ausführungen wert ist, Recht hat, seine offenbare Propaganda im Dienste der USA ist erbärmlich.
    Welche UdSSR soll Putin denn wieder auferstehen lassen?
    Soll Rußland ein knappes Drittel der EU erobern?
    Oder die vielen Staaten, die meisten sind längst Verbündete der USA, südlich Rußlands wieder einverleiben?

    Ich habe in den letzten Tagen in Kiew US Söldner von XE und Academi getroffen.
    Die machen kein Hehl aus ihrem Auftrag "Kick Putin's Ass and make him kiss our, the US's, heels".
    Der Agressor sitzt auf der anderen Seite des Atlantik.

    An den Händen von Propagadisten wie dem Unterberger klebt Blut.


alle Kommentare

  1. Cherlin (kein Partner)
  2. Mark (kein Partner)
    22. Januar 2015 14:38

    Keep these arectlis coming as they've opened many new doors for me.

  3. Mahadev (kein Partner)
  4. Maria (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:37

    To think, I was cosfuned a minute ago.

  5. Egha (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:24

    Short, sweet, to the point, FRceaEx-Etly as information should be!

  6. Joe (kein Partner)
    20. Januar 2015 02:49

    At last some raoitnality in our little debate.

  7. Zehra (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:14

    If you're looking to buy these areiclts make it way easier.

  8. HDW
    19. August 2014 17:02

    Die Raketen des atomaren Abwehrriegels Frankreichs, noch unter DeGaulle aufmüpfiges NATO Land, die "Force de frappe" waren damals auf Ostösterreich programmiert! Ich könnte mir vorstellen, dass das immer noch so ist weil ja keine atomare Abrüstung Frankreichs stattgefunden hat und dass die anderen NATO Länder darüber informiert sind. Sicher jedenfalls der kriegsrhetorisch auftretende Herr Rasmussen!

  9. Erich Bauer
    19. August 2014 15:04

    Ein hochinteressantes Gespräch mit Oberstleutnant a. D. Jochen Scholz.

    https://www.youtube.com/watch?v=0T9Upb-QE3E
    (57 min.)

    Bringt auch ein bisschen Klarheit in die zukünftigen "neuen Allianzen"... und warum. Aufmerksamkeit sollte dabei die "neue Seidenstraße" erregen. Eine Hochgeschwindigkeitsbahn für Güterzüge von Peking nach Duisburg.

  10. estate (kein Partner)
    18. August 2014 23:18

    Unterberger: "Sie begreifen nicht, dass Putin total anderes im Sinn hat als Medwedew .."

    Richtig! Anders als Medvedev, der frühzeitig eine Vertiefung der BRICS anstrebte, war Putin nämlich intensiver an einer Zusammenarbeit mit den USA interessiert. [1] Die Aussage, Putin wollte die UdSSR wiederherstellen, ist abgrundtief falsch.
    Daß weiters die Gefahr einer Spaltung der Ukraine inklusive Bürgerkrieg bestand, falls die NATO sich dorthin ausbreiten wollte, war seit 2008 auch und insbesondere den USA bekannt [2].

    [1] https://wikileaks.org/plusd/cables/09MOSCOW2_a.html
    [2] https://wikileaks.org/plusd/cables/08MOSCOW265_a.html#efmAB5AC

  11. Onkel Hans (kein Partner)
    18. August 2014 22:44

    Zwei Dinge reizen doch zur Antwort:

    1. Nicht "EUROPA" hat blödsinnig Moslem reingeholt. Nach Österreich - und nur das interessiert mich - haben das SPÖVP getan. Man soll schon Ross und Reiter möglichst genau benennen. Schon wegen der künftigen Verantwortung.

    2. Sowjetunion wiederherstellen soll schlecht sein? Unsere Befreier madig machen? Die besten Freunde von Churchill und Rosenvelt können doch nicht schlecht sein?

  12. Aron Sperber (kein Partner)
    18. August 2014 20:51

    IS ist vom Irrsinn her das Gleiche wie Al Qaida – wirklich gefährlich wird es dann, wenn wieder eine staatliche Basis entsteht, von welcher der Terror weltweit gesteuert werden kann.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/08/17/gefahr-des-staatlich-geforderten-terrors/

    Wenn ein mächtiger Staat hinzukommt, der den islamistischen Terror weltweit steuert, erwarten uns auch in Europa völlig neue Dimensionen des Terrors.

    Der Terror würde jedoch auch Indien, China und Russland treffen – vielleicht wäre dies ein Anlass, endlich am selben Strang zu ziehen und den Sheriff bei seiner Arbeit zu unterstützen, statt beleidigt über den Verlust des Weltmacht-Status sein eigenes Süppchen zu k

    • heartofstone (kein Partner)
      18. August 2014 21:46

      Ah, geh ... unterscheiden sich Sunniten, Wahabiten und Schiiten wirklich so untereinander? Sind die nicht alle auf ihr angeblich von Gott, Allah oder wie auch immer sie ihr blutrünstiges Monster nennen, eingeschworen? Haben die nicht den einen "Kloran"? ...

      Welchen Wert haben Mohammedaner in unserer "Realität" ... Null oder weniger? ... oder kosten sie uns in Summe mehr als sie bringen? Brauchen wir die "Gläubigen" dieser "Ideologie" volkswirtschaftschaflich? Denn als "Religion" muss ich den "Islam" weniger wert als die Ausscheidung einer trächtigen Sau bewerten ...

  13. Oraloffice (kein Partner)
    18. August 2014 20:12

    AU: "Polen und die baltischen Staaten sind energisch antirussisch."

    Damit der Hass zwischen Polen und Russland gedeihen konnte, wurde Lech Kaczynski abgeschossen.

    • baro palatinus (kein Partner)
      18. August 2014 21:23

      ich denke ja, die osteuropäer sind einfach nur ein bisschen dumm und naiv und glauben der hegemon im westen wäre besser als jener im osten.

  14. Onkel Wurst (kein Partner)
    18. August 2014 20:00

    Die auffälligste Allianz für die Leser des nicht ganz unprovinziellen Tagebuchs ist die zwischen Unterberger und dem zionistischen Nazi-Regime in Kiew.

    • heartofstone (kein Partner)
      18. August 2014 20:39

      Lassens ihrem Hass auf Juden, kaum versteckt als Anti-Zionismus, ruhig freien Lauf ... bin gespannt wann auch der dümmste Blogleser auf diesen Zug aufspringt ... mögen sie in einer mohammedanisch regierten Region aufwachen und ihre weiblichen Kinder unter einem Kopftuch oder Burka wiederfinden ...

  15. Igor Potemkin (kein Partner)
    18. August 2014 18:03

    "......wie etwa Putins engen Schulterschluss mit der Russisch-Orthodoxen Kirche....."

    Unbestritten begegnet Putin jüdischen Einrichtungen in Russland mit großem Wohlwollen – vor allem Chabad und ihren führenden Vertretern. Gorin, Chabad-Rabbiner und Direktor des Moskauer Jüdischen Museums und Zentrums für Toleranz, schreibt die Bereitstellung staatlichen Geldes für die im Jahr 2012 geöffnete Institution Putin persönlich zu.
    Inzwischen hat sich Chabad in ganz Russland etabliert. »Mit Putins Hilfe ist die Bewegung zur vorherrschenden religiösen Ausdrucksform des Judentums in einer vorwiegend nichtreligiösen Bevölkerung geworden«

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18689

  16. baro palatinus (kein Partner)
    18. August 2014 17:36

    "Auch Österreich (Freilich: Wer?) sollte sich daran erinnern, wie sehr das sowjetische Moskau jahrzehntelang die Alpenrepublik eingeengt hat. Bis in die 80er Jahre war eine Reduktion der sowjetischen Vormundschaft noch Konsens unter allen Parteien. Heute weiß man nicht einmal mehr davon."

    man weiß.
    man weiß mittlerweile aber auch, was unsere guten freunde von der nato getan hätten, wären die sowjetischen panzerarmeen (beschossen von 5-10 105mm centurions...) durchs donautal gerollt.
    richtig: nix!

    herr dr. unterberger, die sowjetunion existiert nicht mehr und ein wachsender einfluss russlands (als überbleibsel einer weltmacht) ist wahrlich nicht die eminente bedrohung für europas gedeih

    • fxs (kein Partner)
      18. August 2014 21:07

      Wenn ich mich richtig erinnere, hat Pretterebner in seiner Postille geschrieben, dass die Nato für den Fall eines Durchmarsches russischer Panzerarmeen durch Österreich einen atomaren Sperrriegel enlang der alten Besatzungszonengrenzen errichten wollten. Das heisst entlang der Enns und anderswo wären amerikanische soviele Atombomben abgeworfen worden, die das Gebiet so verstralen sollten, dass nicht einmal ein Panzer durchkommt, ohne dass dessen Besatzung den Strahlentod stirbt.
      Soviel zur "Hilfe" der Nato im Fallle eines kommunistisachen Angriffs.

    • baro palatinus (kein Partner)
      18. August 2014 21:28

      oder das.

      wie dann der einsatz der nato-bomber und -raketen wohl geheißen hätte?

      "operation everlasting friendship"
      vielleicht

  17. Rau
    18. August 2014 17:12

    Putins Versuch die alte Sowjetunion wiederherzustellen??? Weiter braucht man nicht zu lesen.

    Putin macht viel mehr als das, er stellt einen ganzen Eurasischen Block zusammen, dazu gedrängt nicht zuletzt auch durch blödsinnige Sanktionen der EU, die uns selber auf den Kopf fallen.

    Sowjetunion wiederherstellen, ich kann mich nur mehr wundern??!

    • Erich Bauer
      18. August 2014 17:23

      Das sind die Geiterg'schichten für Alte (sehr, sehr) Junggebliebene... Nach der G'schicht das Windelwechseln nicht vergessen!

  18. Tik Tak (kein Partner)
    18. August 2014 14:07

    Auch wenn der Unterberger beim Islam, der ihm offenbar nur einen kleinen Teil seiner Ausführungen wert ist, Recht hat, seine offenbare Propaganda im Dienste der USA ist erbärmlich.
    Welche UdSSR soll Putin denn wieder auferstehen lassen?
    Soll Rußland ein knappes Drittel der EU erobern?
    Oder die vielen Staaten, die meisten sind längst Verbündete der USA, südlich Rußlands wieder einverleiben?

    Ich habe in den letzten Tagen in Kiew US Söldner von XE und Academi getroffen.
    Die machen kein Hehl aus ihrem Auftrag "Kick Putin's Ass and make him kiss our, the US's, heels".
    Der Agressor sitzt auf der anderen Seite des Atlantik.

    An den Händen von Propagadisten wie dem Unterberger klebt Blut.

    • Tik Tak (kein Partner)
      18. August 2014 15:55

      Zitat von Philip Breedlove, Nato-Oberbefehlshaber in Europa im heutigen Kurier:

      " ... Gefahren durch bewaffnete Militärs ohne Hoheitsabzeichen, die Unruhe schaffen, Regierungsgebäude besetzen, die Bevölkerung aufwiegeln ..."

      Das sind nicht nur aber eben auch die Mitarbeiter von XE und Academi, Söldner aus den USA, die diese Dinge in der Ukraine betreiben.
      Das zu erfahren müßte der Unterberger entweder seine Herren aus der Wagramer Straße einmal kurz beiseite legen oder so um die EUR 900 für einen Flug nach Kiew investieren.
      Das ist nicht viel, dürfte aber für den Vorzugsschüler aus der Pyrkergasse die Erkenntnis um die realen Gegebenheiten vor Ort nicht wert sein.
      Oder scheitert er an seinen Fremdsprachenkenntnissen?

      Dort kann er die US Söldner dann auch persönlich antreffen.
      Einer davon wohnt im Hyatt Regency im Zimmer 609.
      Der ist sehr gesprächig über seinen Auftrag und seine bisherigen "Heldentaten" als Söldner im Dienste der Regierung vom Poroshenkow.
      Über seine Aktionen während der "Revolution" in Kiew und in der Süd-Ost Ukraine.
      Über seine Begeisterung als Anführer einer Gruppe von "bloody idots of the Ukraine army" bei nächtlichen Einsätzen.
      Darüber, daß er, wie im Irak, keine Gesetze befolgen muß und seinen Spaß haben kann und die "fucking idiots" jederzeit über den Haufen knallen darf.

      Aber das ist sicher nur eine Ausssage von einem der vielen "heimlichen Putinverstehern" die dem Unterberger seinen Job als dreckiger Propagandist in US Diensten madig machen wollen.
      Der ist sicher nur eine false flag operation oder gleich eine Verschwörungstheorie.

      Im Gegensatz zum Unterberger steht dieser Söldner wenigstens dazu, einen Krieg zu fördern.

      Natürlich nicht der Unterberger.

      Schließlich ist der Unterberger ja im Besitz der einzigen Wahrheit.
      Die scheint im Hinterhof der Pyrkergasse zu wachsen, gleich neben dem ach so scheußlichen Turm der Feuerwehr.
      Er hat ja sicher auch endlich die Beweise dafür, wer denn nun MH17 abgeschossen hat, oder wer denn nun den "Geisterkonvoi" der russischen Armee abgeschossen hat.

      Beweise? Fehlanzeige.
      Cockpit Voice Transcripts? Fehlanzeige.
      Tower Communications Transcripts? Fehlanzeige.
      Radar Records? Fehlanzeige.
      Zeitnahe Sat Aufnahmen? Fehlanzeige.
      Irgendwelche Nachweise für die Behauptungen der Ukraine? Fehlanzeige.
      Irgendwelche Nachweise für die Behauptungen der US Führung? Fehlanzeige.

      Ahh ja, das war bei den US Propagandisten nicht gerade eine Neuheit.
      Das kennt die Welt schon aus den Zeiten einer Tonkin Affäre oder einer Powell Point Präsentation.
      Oder, auch ganz passend, seit dem Spruch "Seit 5.45 Uhr wird zurückgeschossen".
      Die Herren denen dener Unterberger dient sind nicht an eine Beilegung des Konflikts interessiert, die wollen und brauchen die Eskalation.
      Schließlich gab es ja schon lange keinen Krieg mehr, so mitten in Europa.

      Und, wie Karl Kraus schon ganz richtig erkannt hat, stirbt in einem Krieg die Wahrheit als erstes.
      Unter tatkräftiger Mithilfe von so Propagandisten wie dem Unterberger.
      Wenn er so weitermacht, wird der Unterberger sicher auch noch so einen "tollen" Video Blog bekommen wie der Misik.
      Wohl nur ein wenig weniger glaubwürdig als der Misik.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      18. August 2014 18:15

      Palastrevolte gegen den Blog-Hausherrn? Oder nur die Unterkante des Biertischs, befeuchtet von darunter kauernden Amerikahassern, Antisemiten, Verschwörungsfetischisten und sonstigen Obskuranten? (Deren Zahl hier seltsam zugenommen hat.)
      O.K., Dr. Unterberger mag Putin und (die heutigen!) Russen aus einem ein wenig verengten, noch am Kalten Krieg orientierten Blickwinkel sehen — aber in seiner geopolitischen Betrachtung der Welt liegt er keineswegs so weit daneben, wie ihm hier wutschäumend vorgeworfen wird.
      Sofern ein Zaungast das überhaupt darf: Ich bitte um etwas Contenance, Ladies der senkt den Blutdruck und stärkt Ganglien samt Synapsen.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      18. August 2014 18:23

      P.S. zu vorhin: Es sollte im letzten Satz heißen: "... um etwas Contenance, Ladies der ..."
      Leider ist das Buchstabenkontingent der nichtzahlenden Proleten so eng bemessen, dass man gar nicht merkt, wenn man beschnitten wird.

    • Erich Bauer
      18. August 2014 18:34

      (Zitat: A.U.): "...Der von Moskau unterstützte Diktator Assad in Syrien hat keine Chance, sein Territorium außerhalb des alewitischen Bereiches wieder zu konsolidieren..."

      Hm... sehr bedauerlich, dass man die Alewiten noch nicht, unter Aufsicht der beiden Friedensnobelpreisträger, massakrieren konnte...

    • baro palatinus (kein Partner)
      20. August 2014 00:35

      Sie wissen eh herr kaiser, die rache ist das, was uns letztlich vom tier unterscheidet.

  19. Erich Bauer
    18. August 2014 11:53

    (Zitat: A.U.): "... des Faustrechts..."

    Leitl ballt seine Händchen zur Faust... Und dieser PUTIN nimmt das nicht ERNST!

    https://www.youtube.com/watch?v=ZeP36Z-np_w

  20. Haider
    17. August 2014 23:54

    Dr. Unterbergers tour de horizon durch ein machtpolitisch klein gewordenes europäisches Einflußgebiet kann ich in weiten Bereichen nachvollziehen und dennoch: Anmerkungen tun Not.
    AU: „Europa will nicht wahrhaben, dass der Terror der Fundamentalisten nur möglich wurde, weil Katar (weiterhin Veranstalter der Fußball-WM!), aber einst auch die Türkei (weiterhin EU-Beitrittskandidat!) die Fundamentalisten stark unterstützt haben und unterstützen.“ Die Türkei ist nicht nur noch immer (oh Schande!) EU-Beitrittskandidat, sondern auch NATO-Mitglied und als solches viel gefährlicher und schädlicher. Auch dies haben uns die USA eingebrockt!
    AU: „Russland verändert wie in Georgien oder Armenien nun auch in der Ukraine mit Waffengewalt Grenzen. Besonders blutrünstig ist es in Tschetschenien vorgegangen.“ Ist es besser, wenn die Tschetschenen u.a. in Traiskirchen besonders blutrünstig vorgehen?
    Und Dr. Unterbergers fundamentalistisches Putin-Bashing kann ich nicht so generell nachvollziehen. Warum wird hier Putin prinzipiell als blinder KPdSU-Apologet dargestellt. Ich bin auch kein NS-Götze und dennoch habe ich nichts dagegen, wenn Österreich/Deutschland künftig eine positive europapolitische Rolle spielen. Ist das Populismus? Ist das Nazismus? Ist das Ewiggestrig? Oder ist dies zukunftsorientierter Optimismus?

    AU schließt selbst mit: "Und so weiter"

  21. HDW
    17. August 2014 23:41

    Aus Putins Biografie ist bekannt, dass er wegen Aufmüpfigkeit nicht in den Komsomol, der karrierenotwendigen kommunistischen Jugendorganisation, aufgenommen worden war. Dass er dennoch zu den Diensten kam verdankte er den Kaderbeziehungen seiner Familie, sein Grossvaters war Koch in den Küchen Stalins gewesen. Sein Doktorvater war Sobtschak der spätere Bürgermeister von St. Peterburg unter Gorbatschov-Jelzin. Als solcher organisierte er auch die Überführung der sterblichen Reste der ermordeten Zarenfamilie in die Isaakakathedrale in St.Peterburg. Die Residentur als MGB Mann in Dresden bei der befreundeten DDR, war nicht gerade ein Karriere Sprungbrett gewesen! Sein Verhältnis zur orthodoxen Kirche war keine späte Wendung sondern seiner Grossmutter die eine beständige Christin und Kirchengeherin war, zu verdanken (Soltschenizin). Überhaupt wuchs er mehr bei den Grosseltern auf da der Vater bei der Marine und oft abwesend war.
    Die meisten Russen haben Schwierigkeiten mit den Chinesen und halten sie für verrückt. 1960 verliessen die russischen Berater fluchtartig China, die Hundert Blumen Kampagne, der grosse Sprung und die einsetzende Kulturrevolution waren den Pragmatikern Chrustschows in die Knochen gefahren. Gleichzeitig haben sie Angste vor deren Menschenmassen die einmal über Sibirien herfallen könnten. Putin mit seinen FSB Informationen ist da keine Ausnahme, die EU hätte zehn Jahre Zeit gehabt dies zu nutzen und das neue Russland an sich zu binden.

    • Riese35
      18. August 2014 00:26

      >> "Die EU hätte zehn Jahre Zeit gehabt dies zu nutzen und das neue Russland an sich zu binden."

      Es gab viele Gelegenheiten, eine gute Partnerschaft aufzubauen, und die Situation war günstig. Man hätte aber eine echte Partnerschaft aufbauen müssen und nicht die andere Seite zu dominieren versuchen dürfen. Von russischer Seite gab es viele Versuche in diese Richtung. Die Überheblichkeit des Westens, insbesondere der USA und der Briten haben das leider bis jetzt verhindert.

      Während die russische Herzlichkeit in den Beziehungen verlässlich ist, konnte Österreich selbst im Jahre 2000 am eigenen Leibe erleben, wie "verläßlich" westliche "Freundschaft" ist. Der Westen hat nicht so eine weiße Weste, wie hier manchmal getan wird, auch nicht zu Kriegsende bei der "Befreiung" und in den Jahren danach. Es waren nicht nur die Sanktionen gegen Österreich im Jahre 2000. Man muß sich nur in Erinnerung rufen:
      a) Die USA sind das einzige Land, das bisher Kernwaffen zur Massenvernichtung tatsächlich eingesetzt hat.
      b) Die USA und Briten haben Dresden und andere deutsche Städte ohne irgendeinen militärischen Nutzen und gegen alle Regeln der Kriegsführung in ihrem historischen Kern mit ihren kulturellen Schätzen fast total ausgelöscht.

    • baro palatinus (kein Partner)
      20. August 2014 00:43

      bomber harris do it again

      skandiert die zur kritikfähigkeit erzogenene akademische "elite" (und obwohl man die gänsefüßchen an vielen stellen hätte setzen können, schienen sie mir hier doch am passendsten) deutschlands heute.

      tja die bananenrepublik deutschland

  22. Sandwalk
    17. August 2014 12:47

    Ich setze auf eine Zunahme des Faustrechts und des Terrors in Europa und an Europas Grenzen im Laufe der nächsten Generation.

    Der Grund ist einfach: Europa ist ein wirtschaftlicher Riese, ein politischer Zwerg und ein militärischer Wurm.

    Das ist es, warum es sich lohnt, Europa unter Druck zu setzen. Putin wird sicher nicht nachgeben, wenn es um die Rückgewinnung des Einflusses auf die ehemaligen Sowjetgebiete geht, und der Islamismus streckt längst seinen Arm in Richtung Europa aus. Noch zaghaft, aber allmählich wachsend und am Ende die Bevölkerung durchsetzend. Demografische Nährböden haben die Islamisten ausreichend, denn wir, die autochthone Bevölkerung, werden wegen des Kindermangels allmählich hinausgeboren.

    Von den aufgeklärten Türken und den Linken in Österreich ist nichts zu erwarten. Oder hat jemand einen Türken gegen den Islamismus demonstrieren gesehen? Und die Linken sind wegen ihrer FPÖ- und Burschenschafterfixierung so restlos zugedröhnt, dass sie bereits autistische Züge haben.

    Wir werden wieder stärkere Politiker brauchen und dicke Pullover, weil wir uns schon bald warm anziehen müssen. Wetten dass!

    • M.S.
      18. August 2014 09:21

      @Sandwalk

      **************
      Schrecklich, aber alles sehr realistisch und zukünftig sehr wahrscheinlich

  23. HDW
    17. August 2014 12:03

    Der Russlandhass von AU und seinem WK Schatten, kann nicht nur auf den UNRRA Paketen mit Schokolade für die kleinen Buben in den kurzem Lederhosen beruhen! Auch Gegner von Verschwörungstheorien müssen zugeben, dass es in der Geschichte sehr wohl Verschwörungen gegeben hat. Ich wage zu behaupten, dass beiden Herren gemeinsam ist, dass sie die heutige Rus nach der Perestroika niemals besucht haben und sich deshalb nach wie vor an den Begriff "Sowjetunion" klammern können um ihr Theorem vom stalinistischen Kgbler Putin zu pflegen. Aktueller als die Nachkriegszeit und das Auftreten der Allierten gegen die binären Ideologien, wäre es heute die Koalition mit jemandem zu suchen der den Islamismus im eigenen Land schrecklich zu spüren bekam und zusammen mit der Orthodoxie besser bekämpft als der Bischof von Rom mit seinem Missionierungsauftrag in Richtung (wieder einmal) China, oder der Kardinal von Wien mit seinem grotesken selfie in Kolumbien. Aber vielleicht ändert ja auch Exxon Mobil seine Meinung, wenn der IS einmal die Ölfelder oder gar Israel bedroht.

    • Riese35
      17. August 2014 13:16

      ****************!

      Sie haben das Problem auf den Punkt gebracht. Bei uns nutzen weite Kreise immer noch eine Lagebeurteilung, die 30 bzw. 50 und mehr Jahre alt ist, und haben bis heute nicht mitbekommen, daß heute die Lage eine andere ist.

      Aber vielleicht ist es ihnen ein größerer Dorn im Auge, daß in Rußland an den Schulen wieder der Religionsunterricht eingeführt wurde und daß die Familien gefördert werden (d.h. Vater-Mutter-Kinder, und nicht wie bei uns zwei Frauen und ein Hund), als daß die ISIS-Kämpfer in Syrien und im Irak scharenweise die Christen abschlachten (von denen hört man ja bei uns kaum, nur von den verfolgten Jesiden) und Erdogan bei uns mitten in Wien die Eroberersultane von 1529 und 1683 lobpreist.

    • HDW
      17. August 2014 17:57

      Ja, das gilt auch für das (retro) Drängen zum NATO Beitritt, mehr als zu Zeitn des kalten Krieges) besonders durch den dänisch-schwedischen, Militärisch-Industriellen (auch retro: Dwight D.Eisenhower) Komplex und seine Lobbyisten,Rasmussen und Bildt. Nur das Offenlegen aller Geldströme zu diesen und den Medien Aktivisten könnten solche "Verschwörungstheorien" entkräften!

  24. Josef Maierhofer
    17. August 2014 09:50

    Europa ist nicht nur wirtschaftlich und militärisch hilflos und den Weltgewalten ausgeliefert, es ist auch gesellschaftlich vergiftet und zerstört durch den gewaltigen Selbstmorddrang der von der linken Ideologie ausgeht und den Mainstream bestimmt. Europa ist gar nicht in der Lage eine freie Meinung zu haben (junge Leute schließen sich Terroristen an, Familien gibt es nicht mehr, die Droge heißt 'Wohlstand', freie Medien sind in der Minderzahl, Ideologie herrscht vor und diktiert).

    Es wird lange dauern, dann aber wird es für Europa zu spät sein, bis die Menschen hier mehrheitlich wieder normal werden und selbständig. Dann aber herrschen hier die Muslime und die Frauen werden vergewaltigt und unterdrückt werden, dann wird eben alles das passieren, was Sarrazin seinerzeit mit Statistiken untermauert hat, als alles noch in den Anfängen steckte. Europa hat sich aufgegeben.

    Danke Linkssozialismus ! Ihr habt das Hirn bis zum nächsten Konsumtempel.

  25. terbuan
    17. August 2014 09:38

    ..."die Blauäugigkeit des amerikanischen Präsidenten"....

    Interessant, wie die geopolitische Rolle der USA hier wieder einmal ausgeblendet bzw. verharmlost wird!

    • baro palatinus (kein Partner)
      18. August 2014 17:39

      der will ja nur das beste für seine schäflein.
      ist ja auch ein "liberal"

      lesen S' übrigens bitte meine replik auf Ihren berlin-wienvergleich und sagen Sie mir was davon denken (und warum Sie es für blödsinn halten).
      danke

  26. socrates
    17. August 2014 09:25

    Sanktionspolitik EUSA: Nun droht die EU sogar Südamerika . .Ralf Streck 14.08.2014
    Auch Spanien fordert Vernichtung von Lebensmitteln und Entschädigungen, die Sanktionsspirale könnte die EU stärker treffen als Russland
    Nach Polen fordert nun auch Spanien EU-Entschädigungen für Sektoren, die davon betroffen sind, dass Russland einen Importstopp auf Waren aus der EU verhängt hat. Doch Spanien fordert zudem auch die massive Vernichtung von Lebensmitteln, damit die nicht den Markt überschwemmen und die Preise purzeln lassen. Das Land trifft dabei auf offene Ohren beim Landwirtschaftskommissar. Die EU droht derweil wenig unverhohlen Ländern wie Brasilien, Argentinien und anderen mit Konsequenzen, die nun die Waren liefern wollen, die Russland nicht mehr aus der EU importiert.
    Es war zu erwarten, dass die Sanktionen gegen Russland die Steuerzahler in der EU richtig teuer werden würden. Von Beginn an war klar, dass es zum Beispiel die deutschen Maschinenbauer ziemlich heftig treffen würde, während Frankreich eine Sonderregelung herausgehandelt hat und weiter sogar Rüstungsgüter an Russland liefern darf, die schon bestellt waren. Trotz allem haben sich Vertreter von deutschen Wirtschaftsverbänden hinter die Sanktionen gestellt, die angeblich gerade von der deutschen Wirtschaft wegen des geringen Exportvolumens leicht zu verkraften seien ("Keine Freunde von Sanktionen, aber…"

    • Riese35
      17. August 2014 19:05

      Es war nach dem Irak-Krieg nicht anders: Deutsche Unternehmen raus, amerikanische hinein.

      Eine nicht zu vernachlässigende Seite der angloamerikanischen Geo- und IT-Spionagepolitik (beide gehen Hand-in-Hand) ist auch die wirtschaftliche. Kaum einer kann sich heute noch vorstellen, was technologisch bereits mittels IT-Aufklärung möglich ist und von angloamerikanischer Seite auch bereits zu 100% gemacht wird - im Hintergrund ganz still und heimlich, und kaum einer macht sich ein Bild davon, was das wirklich bedeutet. Die einstige Ausspähung und Denuntiation in DDR- und russischen Sowjetzeiten war dagegen äußerst harmlos (vielleicht unangenehm, weil nicht so treffsicher).

      Dieser Wissensvorsprung durch IT-Aufklärung - und die meisten von uns liefern auch ihre Daten mittels mobiler Devices - ermöglicht die ganz gezielte Steuerung und Durchsetzung der eigenen - vor allem wirtschaftlichen - Interessen im Hintergrund, sodaß wir heute alle zu angloamerikanischen Vasallen werden und uns nur in dem Rahmen bewegen dürfen, der uns von dieser Seite zugestanden wird und deren Interessen unterstützt.

      Die Zeit vor 1989 und danach kann man nicht vergleichen. Die Voraussetzungen haben sich grundlegend geändert. Leider lassen wir uns bereitwillig zu Vasallen machen und sagen noch Danke dafür, daß uns der Lebensnerv stark gedrosselt wird. Europas Reichtum war seine Vielfalt, und die wird ganz bewußt und gezielt zerstört. Die ganze Welt muß so funktionieren, wie es die USA wollen.

  27. zweiblum
    17. August 2014 09:17

    Der Islamische Staat gilt in Deutschland nicht als Terrororganisation
    Florian Rötzer 16.08.2014 http://www.heise.de/tp/artikel/42/42536/1.html
    Dafür aber die PKK, obgleich die Kurden von der EU mit Waffen versorgt werden sollen

  28. Freak77
    17. August 2014 08:39

    Noch eine Ergänzung zum letzten Punkt der Aufzählung von Dr. Unterberger:

    Nicht nur Polen und die Balten sind entschieden antirussisch, sondern auch:

    die Tschechische Republik.

  29. socrates
    17. August 2014 08:22

    Putin schimpfen und Israel loben sind wieder die unnötigen Themen. Die BRICS Staaten wären mir eingefallen. Argentinien liefert Fleisch, Chile Fisch, Brasilien Getreide, China Maschinen und Autos. Eine eigene Bank für Handel ohne Dollar wurde gegründet und die USA ist seit dem Urteil des Geierfondrichters kein zuverlässiger Treuhänder. Das aendert die alten Blöcke und Beziehungen.
    Putin spricht dauernd von Frieden und freiem Handel, Obama, Kery Cameron und Poroschenko von Krieg. So schaut's aus!

  30. Wertkonservativer
    17. August 2014 08:11

    Ich habe hier des Öfteren zugegeben, kein Putin-Fan zu sein: da bin ich mir mit
    Dr. Unterberger und einigen wenigen Anderen (bitte aufzeigen!) einig!

    Die übermehrheitliche Antiwest-Strömung hier im Blog verwundert mich allerdings schon ein wenig, zumal sie meinem außenpolitisches Weltbild ziemlich diametral entgegensteht!

    Nun gut, ich bin ein alter Mann, aufgewachsen und erwachsen geworden in der ersten Nachkriegszeit: da waren die Amerikaner halt doch die "Guten" (Cadbury-Schokolade, Silver Hake!)!
    So habe ich es (wie vielleicht der doch jüngere Dr. Unterberger auch!) dann halt mein Leben lang gehalten, und ich bleibe im Endeffekt auch heute dabei!

    Die vielen Stimmen dagegen höre ich zwar. doch ändern sie nichts, aber auch schon gar nichts an meiner Haltung und Einstellung (siehe auch zur ÖVP und zur EU)!!!

    Ein sturer Hund, der alte Wertkonservative: stimmt doch, oder???

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      17. August 2014 11:46

      bls im 2. Absatz:
      " ,,, ein wenig, zumal sie meinem außenpolitischeN Weltbild ...

    • Gerhard Pascher
      17. August 2014 14:45

      Ich kenne beide: die USA und das neue Russland (wie auch die verblichene UdSSR). Kein Vergleich!
      Wenn ich in einer dieser Staaten leben müsste: In den USA gibt es aus meiner Sicht viel mehr Vor- als Nachteile, im heutigen Russland ist es umgekehrt. Der "lupenreine Demokrat Putin (Copyright: Exkanzler Schröder) hat sich zur Lebensaufgabe gemacht, Russland mit aller Gewalt wieder zu einer Weltmacht zu verhelfen, dazu ist ihm jedes Mittel recht. Eigentlich ist Russland de facto eine Diktatur und wie bei solchen Staatsformen mag man manche Einzelentscheidungen durchaus gutheißen, aber die Nachteile überwiegen - siehe oben.

    • Riese35
      17. August 2014 19:09

      @machmuss verschiebnix: ****************!

  31. Cotopaxi
    17. August 2014 06:37

    "Besonders blutrünstig ist es in Tschetschenien vorgegangen." Gemeint ist Russland unter Putin.

    Da Putin verhinderte, dass es bereits in Tschetschenien bzw. im Kaukasus zur Errichtung eines Kalifats kam, müssen verfolgte Muselmanen heute eben wo anders die Bevölkerung abschlachten. Unterstützung bekommen sie dabei von tausenden jungen Männern aus der EU: ;-)

    http://www.pi-news.net/2014/08/kabinett-des-grauens-der-brutalitaet-und-der-abartigkeit-der-islamische-staat-irak/#more-422910

  32. hamburger zimmermann
    17. August 2014 03:55

    "Europa will nicht wahrhaben, dass der Terror der Fundamentalisten nur möglich wurde, weil Katar (weiterhin Veranstalter der Fußball-WM!), aber einst auch die Türkei (weiterhin EU-Beitrittskandidat!) die Fundamentalisten stark unterstützt haben und unterstützen".

    Bravo, völlig richtig. Doch warum bleiben die hauptsächlichsten Unterstützer der mohammedanischen Mörderbanden so lauthals unerwähnt? Die Amis und ihr GB-Pudel! Baschar al-Assad sollte - gleich wie Saddam Hussein und Ghadaffi - liquidiert werden, auch weil er den syrischen Christen ein auskömmliches Leben ermöglicht.

    Übrigens durfte man in der Samstag-Krone unter dem Titel "Minister Kurz mit seinem französischen Kollegen Fabius in Brüssel" Österreich beim Befehlsempfang bewundern. Wahrscheinlich hat unser situationselastischer Jingl noch nicht kapiert, daß Fabius 2000 als widerlichster Anti-Österreich-Hetzer aufgetreten war.

    Auch angesichts von Erörterungen der letzten Tage wünscht man manch hiesigem Ministerdarsteller einen IQ höher als bei einer Eintagsfliege. Zum Schleimen Richtung Brüsseler Politbüro langt aber letzteres ohnehin.
    .

    • Konrad Loräntz
      17. August 2014 22:17

      Sehr richtig. Die IS muss ja von irgendwoher ihre Waffen bekommen haben. Rein zufällig tauchte diese Freischar gerade dort auf, wo kurz vorher noch die demokratisch-sympathischen Freiheitskämpfer für ein besseres Syrien aktiv waren. Zufälle gibt es.





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