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Wer wird nächster Bürgermeister?

Im nächsten Jahr wählt Wien. Noch niemand aber stellt laut die Frage, die in Wahrheit hinter vorgehaltener Hand alle bewegt - viel mehr als der zornige Rücktritt eines Landesparteisekretärs: Wer wird nächster Bürgermeister? Schafft es noch einmal der dann 66-jährige Michael Häupl trotz seiner häufigen Absenzen und seiner gesundheitlichen Probleme? Schaffen die Roten trotz ihrer schlechten Umfragewerte und einem offensichtlich zerstrittenen Team mit Hilfe der Grünen noch einmal die Mehrheit? Bekommen sie eine dritte Partei als Unterstützer? Sind das die Schwarzen, oder die Pinken? Oder werden beide sagen „genug ist genug“ und sich für die Ablöse der roten Herrschaft auch durch einen Blauen bereit finden?

Auf keine dieser Fragen gibt es eine definitive Antwort. Aber es gibt klare und überraschende Indizien.

Erstens: Wien steht finanziell das Wasser bis zum Hals. Schon jetzt ist eine Verdreifachung der Verschuldung Wiens in einer einzigen Legislaturperiode zu konstatieren. Die dafür hauptverantwortliche Finanzstadträtin Brauner rüttelt sogar öffentlich am EU-Stabilitätspakt, der ja nun (endlich!) auch die Länder und Gemeinden stärker bindet. Dennoch ist der schlechte Umgang Wiens mit Geld kaum ein mediales Thema. Dabei wäre da enorm viel zu sagen: Österreichs höchste Beamtengehälter, sinnlose Förderungen für Hunderte dem Rathaus nahestehende Vereine (vor allem wenn sie behaupten für Migranten, Frauen, Radfahrer oder Schwule zu sein), Geld für das Chaos um die Mariahilferstraße, Radkurse der Gemeinde für Migrantinnen, die in Wien besonders drückende Bürokratie. Und, und, und.

Zweitens: In Wien wurden und werden schlimmer als in jeder anderen Friedensepoche Verbrechen gegen das Stadtbild begangen. Ob im Stadtzentrum, ob in den Heurigen-Vororten: Überall wird das Bild dieser Stadt des Geldes wegen hässlicher gemacht, obwohl der Tourismus in der Bundeshauptstadt enorm wichtig ist.

Drittens aber: Es gelingt keiner der Oppositionsparteien, diese beiden wichtigsten Fehler der Häupl-Regierung politisch zu thematisieren. Und daran ist keineswegs nur die – in Wien freilich besonders arge – Bestechung der Medien mit Steuergeldern schuld, sondern auch die Unfähigkeit der Opposition. Bei der Verhässlichung Wiens versuchen es die Parteien der Rechten nicht einmal, daraus ein Thema zu machen. Immer stärker wird der Verdacht, das auch sie ebenso bestochen sind wie das Rathaus. Die Wiener ÖVP wird zwar nicht mehr von den Busekschen Intrigen geplagt; aber sie ist offensichtlich seit dem Krieg gegen die Parkpickerln (wo sie am völlig falschen Objekt ein letztes Mal ein kräftiges Lebenszeichen gesetzt hat) völlig erschöpft, hat vor allem keinerlei Fähigkeit zur Öffentlichkeitsarbeit, ist zwischen Wirtschaftskammer und den letzten schwarzen Bezirkskaisern völlig bewegungsunfähig. Die FPÖ wiederum wartet – in Wien noch mehr als im Bund – einfach, dass ihr die Ernte automatisch zufällt. Das ist aber zuwenig. Dabei wäre in Wien für die FPÖ die Übernahme der Macht deutlich leichter als im Bund, weil hier die notwendigen Einsparungen viel leichter sind und kaum ihr Zielpublikum treffen.

Viertens: So wie die Schwarzen werden auch die erstmals antretenden (und so gut wie sicher in den Gemeinderat einziehenden) Pinken mit einer einzigen Frage bombardiert werden: Ist eine Stimme für Euch eine für die Verlängerung der hundertjährigen roten Macht oder ist es eine Stimme für einen blauen Bürgermeister? Fast sicher wird ja die FPÖ der stärkste Herausforderer der SPÖ. Vermutlich wird ihr Kandidat H.C. Strache heißen, der zwar, wie vor 20 Jahren Jörg Haider, seine Partei total im Griff hat, der sich aber kaum in Wien engagiert, und dem das spätere Schicksal Haiders gut bekannt ist. Denn als Haiders Partei Verantwortung übernommern hat, war sie sehr rasch nicht mehr einig. Strache weiß nur nicht, wie eine Wiederholung zu vermeiden ist. Unabhängig vom Schicksal der FPÖ darf man jedenfalls auf die schwarzen und pinken Antworten gespannt sein. Jede Antwort droht nämlich auch Stimmen zu kosten. Am schädlichsten wäre es freilich, wenn man sich um eine Antwort drückt. Dann wird jedenfalls die FPÖ alle Anti-SPÖ-Stimmen auf sich vereinen.

Fünftens: In der SPÖ wird jeder Konkurrent Häupls sofort einen Kopf kürzer gemacht. Auch über einen Werner Faymann wird ja im Rathaus erst seit dessen Wechsel auf die Bundesebene - wenigstens bisweilen - positiv gesprochen. Im Rathaus lässt nur die Finanzstadträtin Brauner ihren Ehrgeiz klar erkennen, noch weiter nach oben zu marschieren. Das aber hat ihr sofort die Feindschaft der Kronenzeitung eingebracht. Und das rapide wachsende Wiener Defizit macht Brauner extrem leicht angreifbar.

Womit es sechstens durchaus wahrscheinlich ist, dass der Nachfolger Häupls Häupl heißt. Obwohl er sich nur noch als Kommentator der Zeitläufe, kaum mehr als Bürgermeister versteht. Aber vor einem Parteitag so zu zittern wie Werner Faymann – das wird Häupl mit Sicherheit nicht.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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alle Kommentare

  1. Louis Vuitton Sverige (kein Partner)
  2. Louis Vuitton Sverige (kein Partner)
  3. Speib! (kein Partner)

    Es steht zwar in den Sternen, wer wirklich der nächste Bürgermeister von Wien wird, aber eins ist sicher: Selbst wenn die Sozis einen Menschenaffen oder einen Papagei als Kandidaten aufstellen, wird der zum Bürgermeister gewählt werden. Von den Gemeindebaubewohnern und dem systematisch herangezüchteten Günstlingsfilz (SPÖ), und wenn das nicht reicht, halt zusätzlich auch von den BOBOS (Grüne und Neos). Der Papagei hätte den Vorteil, dass er keine Schwierigkeiten hätte, die Parolen des Herrn Werner zu reproduzieren (ein Intelligenzler hätte da so seine Schwierigkeiten).

    Man kann nur sagen: Wie lange müssen wir Bürgerliche die Roten noch ertragen?



  4. dottore (kein Partner)

    wahlsieger werden...wie bei der EU wahl...die nichtwaehler



  5. beatrix karl moik (kein Partner)

    wahlen, ganz wurscht der ausgang.

    ganz gleich wer angelobt wird, regieren wird der magistrat mit seinen mag.abtlgen - und die sind rot bis in den tod.

    und unkündbar.



  6. Tik Tak (kein Partner)

    Das ist doch ganz einfach, das kann man jederzeit von den handelnden Personen erfahren:

    Wenn der Häupl es gesundheitlich noch schafft, wird er der Spitzenkandidat der nächsten Wien Wahlen.
    Auf den kann die SPÖ nicht verzichten.
    Kurz danach wird er, plötzlich, aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten und einen Nachfolger präsentieren:
    Brauner, hat die kleinsten Chancen.
    Hundstorfer, ist besser aber "leider" ein Mann.
    Bures, ist die aktuelle Spitzenlösung, die muß sowieso aus der Schußlinie der nächsten NR Wahlen.

    Die angestrengte Koalition für Wien 2015 lautet: SPÖ, Grün und wenn nötig NEOS, dafür sorgt der Haselsteiner in alter Dankbarkeit.

    Stand heute Mittag im Fabios.



    • bürgerIn (kein Partner)

      wer will mit so versifften typen wie rot-grün in wien noch was zu tun haben? "fabios" - ein echtes symbol wohl. wofür? ma_ fia_de_soll_ma_uns_an_haxn_ausreißen? wirklich?

    • Tik Tak (kein Partner)

      Wobei die Bures einfach auch sonst aktuell die einzige logische Lösung ist.

      Die kommt aus der üblichen Kaderschmiede der SPÖ Wien, der Mietervereinigung, hat vor ihrer Funktion im Nationalrat fast mit allen heute in der SPÖ relevanten Personen etwas gehabt und einige davon auch ausgehalten und sie ist perfekt mit den notwendigen Medien und Medienhäusern verbunden.
      Die hat also ein eigenes durchaus bedeutendes Netzwerk.
      Als ehemalige Bettgenossin vom Häupl ist sie auch besser als die Brauner für den Job geeignet, schließlich kann man sie ja auch als jemand präsentieren, die schon mal in der Privatwirtschaft gearbeitet hat - als Sprechstundenhilfe aber immerhin, besser als ein Nichtmaturant ohne Taxiführerschein.

      Sie ist seit ihrem Aufstieg an der Seite vom Faymann eine der eisernen Personalreserven der SPÖ Wien.
      Pech für die Ederer, daß sie ein paar Jahre weg vom Fenster war, sonst hätte die den Job in Aussicht.

      Die Bures muß aber auch fürchten, daß eine Reihe von ÖBB, ASFINAG, AustroControl und Korruptions- Skandalen jetzt an ihrem Image kratzen und muß daher davon ausgehen, daß es besser wäre sie lieber heute als morgen wieder nach Wien zurückzuholen damit ein etwaiger Nachfolger diese Skandale aussitzt.
      Das ist übrigens der Grund dafür, warum man aktuell fast nie etwas von ihr hört, die Genossen wissen um die Sprengkraft diverser Probleme in ihrem Haus.
      Die Aussagen rund um die deutsche Maut waren da nur ein sinnloses aber gut platziertes Ablenkungsmanöver.

      Und Bures ist, zumindest dem Vernehmen nach, eine Frau und damit sowieso nicht nur totaaal qualifizert sondern auch die optimale Quote und ein Signal an die Wählerinnen der SPÖ.

      Wenn sie nicht noch vorzeitig abgeschossen wird, hat sie aktuell die besten Chancen auf den Bürgermeistrixsessel.

      Die Brauner ist aktuell schon fast Geschichte, der stehen ein paar massive Korruptionsskandale und diverse massive Verschwendungsskandale ins Haus.
      Die ist also nur mehr auf Abruf auf ihrem Posten, eine Personalreserve ist sie unter den Genossen schon länger nicht mehr.
      Auch hat sie kein nennenswertes eigenes Netzwerk in Wien, die lebt vom Häupl.

      Der Hundstorfer hat zwar ein eigenes kleines Netzwerk ist aber als Mann sowieso bestenfalls Aussenseiter.
      Fachlich ist er so schlecht wie alle anderen Alternativen und als Sozialminister ganz gut versorgt.
      Der wird sich, sobald die Nationalratswahlen vorbei sind, vermutlich überhaupt zur Ruhe setzen.

    • Tik Tak (kein Partner)

      bürger,

      ahh nein, das ist der Lieblingsitaliener der guten Menschen in Wien wenn der Steuerzahler die Rechnung zahlt.
      Früher mal war das das Gutruf, bzw. das Gustl Bauer, das ist aber wegen der Bauarbeiten vom Benko ziemlich abgestürzt, oder das Pfudl bzw. manchmal auch das Steirereck.
      Aktuell gibt es für die Spesenritter eine fast Gratismahlzeit im Park Hyatt oder im Kempinsky.
      Wahlweise der Klassiker Mittagessen und Kaffee im Landtmann, aber nur während der Sitzungen im Rathaus oder im Parlament, Kaffee im Sluka und im Alten Hofkeller.
      Man kann zwar ganz gut in diesen Lokalen Essen, aber wenn es beruflich sein muß kommt man nicht um die Politik Österreichs vorbei.

    • Tik Tak (kein Partner)

      Zu den Punkten vom Unterberger:

      1.) Das ist falsch, Wien steht das Wasser finanziell nicht bis zum Hals, Wien ist überschuldet und völlig pleite. Was Wien gerade noch hält sind massive Gebürhrenerhöhungen und der Umstand, daß die ausgelagerten Schulden der Wien Holding und die Haftungen für die Bank Austria über die AVZ noch nicht voll auf die Bilanz der Stadt durchgeschlagen haben.

      2.) Das ist ein privates Steckenpferd vom Unterberger und leider kein echtes Verbrechen. Vor allem aber ist das im Vergleich zum Rest eine lässliche Kleinigkeit.

      3.) Die Oppositionsparteien in Wien sind so gut wie nicht vorhanden. Die ÖVP ist sopwieso tot und so lange sich der Strache nicht meldet kann und wird ihm kein Absturz passieren. Wenn der Strache oder seine Vasallen das Maul aufmachen werden sie verlieren ohne Ende. Alternative haben sie auch keine, also werden sie vielleicht die Wahlen gewinnen aber bei einer tatsächlichen Regierungsbeteiligung genauso scheitern wie in der Bundesregierung. Kompetenz ist also weder auf der Regierungsbank noch und shcon gar nicht auf der Oppositionsbank vorhanden. Die NEOS werden sich gut verkaufen aber das war es dann schon auch. Der Haselsteiner ist, auch ganz persönlich, von der Deckung der SPÖ abhängig, der wird mit der NEOS Truppe bestenfalls der SPÖ zuarbeiten.

      4.) Wie oben, FPÖ keine Alternative, die ÖVP ist bis auf ein paar Bezirke, wobei Döbling wackeln dürfte, die Tochter vom Adi ist keine Nachfolgerin vom Papa, völlig tot und die NEOS sind eine logische Erweiterung der SPÖ. Was spannend wird, ist ob es der "Türkischen Kulturgemeinde" in Wien, den Verein gibt es tatsächlich, noch vor den Wahlen sauer aufstößt und sie die fertigen Pläne zur Gründung einer "Österreichischen Islamischen Wohlfahrtspartei" umsetzen. Die Pläne gibt es, die Gelder dazu gibt es auch und die Umsetzung kann sehr rasch erfolgen womit auch ein Erfolg bei den nächsten Wahlen sicher ist.

      5.) Siehe weiter oben, das wir wohl die Bures und nicht die Brauner.

      6.) Ja, aber nur für die Dauer des Wahlkampfes. Der Häupl hat ein medizinisches Ablaufdatum kurz nach den Wahlen.

      Fazit, ich würde dem Unterberger raten ein wenig öfter ein paar Runden in den "richtigen" Lokalen zu speisen, dann hat er auch die vollständigen Informationen.

  7. Erich HARD (kein Partner)

    Bürgermeister wird vermutlich die NachfolgerIN (wichtig: Quote geht vor Qualifikation) von Mustafa Häupl, in Koalition mit Grün und Pink.

    Und Erdowahn wird zur Unterstützung vor der Wahl noch eine (Eis-)Sportpalastrede in Transdanubien halten, mit dem Noch-Bürgermeister am Podest (wollt Ihr den totalen Sozialismus, Islamismus, Antisemitismus) ?



  8. Anonymer Feigling

    Wie könnte die Wahl 2015 bloß ausgehen?

    Blicken wir erst einmal auf das Ergebnis der letzten Wahl 2010:

    SPÖ: 44,34% / - 4,75%
    ÖVP: 13,99% / - 4,78%
    Grüne: 12,64% / - 1,99%
    FPÖ: 25,77% / + 10,94%

    Und jetzt blicke ich in die Glaskugel und sage folgendes Ergebnis voraus:

    SPÖ: 39%
    ÖVP: 10%
    Grüne: 13%
    FPÖ: 31%
    Neos: 7%

    Daraus ergibt sich SPÖ+Grüne = 52%. Das wird leider auch mandatmäßig die Mehrheit sein und Wien wird weitere 5 Jahre bluten müssen. Falls nicht, werden die Neos den Linken schon die Mehrheit verschaffen.

    Jetzt unterstelle ich einen gröberen Rechtsrutsch:
    SPÖ: 35%
    ÖVP: 11%
    Grüne: 14%
    FPÖ: 32%
    Neos: 8%

    SPÖ+Grün = 49%
    SPÖ+Grün+Neos = 57%
    FPÖ+ÖVP+Neos = 51%

    Da wird sich mandatsmäßig leider sogar SPR+Grüne ausgehen, wenn nicht, werden wieder die Neos die Hand heben.

    Es müsste schon ein gewaltiger (unwahrscheinlicher) Rechtsrutsch stattfinden:
    SPÖ: 34%
    ÖVP: 14%
    Grüne: 11%
    FPÖ: 36%
    Neos: 5%

    FPÖ+ÖVP = 50% --> knapp!
    SPÖ+Grüne = 45% --> geht sich nicht aus
    SPÖ+Grüne+Neos = 50% --> und schon wieder eine linke Mehrheit!
    FPÖ+ÖVP+Neos = 55% --> da muß die FPÖ schon viele Kompromisse eingehen

    Aber etwas kann man daraus ableiten:

    1. Man muß alles daran tun, dass die Grünen Stimmen verlieren und dass ehemalige SPÖ-Wähler nicht die Grünen wählen.
    Man muß zeigen, dass die Grünen die Partei der Gewalt, des Hasses und der Kinderschänder sind und dass der nächste Hitler einen grünen Rock tragen wird.

    2. Man muß verhindern, dass die Neos Mandate erhalten. Man muß zeigen, dass die Neos in Wirklichkeit linker als die Linken sind und somit keine Alternative für die SPÖ und die Grünen darstellt.

    3. Die FPÖ muß sich aktiver verhalten und thematisch agressiver vorgehen. Themen müssen von sich aus aufgegriffen und getrieben werden, sonst wird man keinen gewaltigen Sprung nach vorne machen.



    • terbuan

      @Anonymer Feigling

      Ich gehe einmal davon aus, dass Ihre erste Variante eintreffen wird, sollte bis dahin politisch/wirtschaftlich nicht etwas Gravierendes passieren.
      Ihr Punkt 1. der Maßnahmen gegen die Grünen hat leider den Nachteil, dass ein Großteil der Tintenstrolche grün verseucht sind. Sie werden alles tun, um diese Partei in einem günstigen Licht erscheinen zu lassen.
      Den Punkt 2. sehe ich eher gelassen, die Neos halte ich für eine Strohfeuer, wer weiß ob die die nächsten Wahlen überhaupt erleben.
      Und die FPÖ? Na ja, mit der derzeitigen Inaktivität und dünnen Personaldecke kann sie höchstens noch mehr Protestwähler vereinnahmen, aber das war's dann schon.

      Ich fürchte, wir müssen das dicke Ende mit den Roten erst miterleben und dann einen Neuanfang - mit wem immer - und mit Blut und Tränen miterleiden!

    • baro palatinus (kein Partner)

      warum holt man Sie nicht als parteistratege?

  9. Haider

    AU schreibt: „Zweitens: In Wien wurden und werden schlimmer als in jeder anderen Friedensepoche Verbrechen gegen das Stadtbild begangen. Ob im Stadtzentrum, ob in den Heurigen-Vororten: Überall wird das Bild dieser Stadt des Geldes wegen hässlicher gemacht, obwohl der Tourismus in der Bundeshauptstadt enorm wichtig ist.“
    In allen links/kommunistisch regierten Städten wird/wurde das Stadtbild systematisch zerstört. Petrschalka in Preßburg ist ein nahes Mahnmal. Gerade brachten sie einen Bericht im ORF über die Zerstörung Pekings. Internationalismus lautet die marxistische Drohung: zerstört die Kultur weltweit! Erst dann sind alle gleich (außer den Apparatschiks natürlich).
    Sprachlich wird uns ein Binnen-I oktroiert, die Bundeshymne wird kastriert, die Burg geht den Bach hinunter -> wie lange läßt sich Österreich die rot-grünen Kulturbanausen noch gefallen?



  10. simplicissimus

    2014 nach Christus.
    Ganz Noricum, inklusive Vindobonum ist von den Internationalsozialisten und Neomurxisten besetzt.
    Eine zwangsbeglueckende Einheitsmeinung wird von den gelenkten Informationsmedien breitflaechig zur Verwirrung und Stoerung der Eingeborenen ueber das Land gestreut.

    In ganz Noricum?
    Nein, ein kleines Haeuflein unbelehrbarer, an alten Traditionen und Gebraeuchen wie Anstand, Ehrlichkeit, Verlaesslichkeit und Freiheit haengenden Norikern leistet ungebrochen Widerstand ...
    Sie werden Tagebuechler genannt.



  11. Politicus1

    Zu den Wiener Schulden:
    es stimmt, dass auch andere Bundesländer und Kommunen schwer verschuldet sind.
    Der Unterschied ist jedoch, wofür diese Schulden entstanden sind.
    Schulden, die Investitionen für die Infrastruktur und für nachhaltige Projekte ermöglichen, sind nicht automatisch als schlecht zu bewerten.
    Frau Brauner sollt uns einmal darlegen, wofür Wien jedes Jahr ein neues Rekorddefizit ausweist.
    Ich fürchte, außer Pratervorplatz, Mariahilferstraße neu, Donauinselfest, eine Station einer neuen U-5, Pensionssicherung der rothäuslichen Frühpensionisten, Radfahrkurse für Musliminnen, Millionen für Inserate in Gratiszeitungen, undurchsichtige Förderungen sogenannter Kunst-, Kultur- und Bildungsprojekte, wird da nicht viel anderes ans Tageslicht kommen ...



    • Milchmädchen-Mann

      Schulden für Investitionen sind schon zu rechtfertigen.
      Das ist aber eine reine Zeitfrage. Durch die Rückzahlung der Schulden verteilen sich die Kosten auf einen längeren Zeitraum - idealer Weise gleicht sich das mittelfristig mit den Einsparungen/Mehreinnahmen durch die Folgen der Investition aus.
      So oder so muss aber die Investition trotzdem gezahlt werden.

      Also müsste man in den Jahren nach der Investition einen Überschuss haben um eben die Rückzahlungen machen zu können.
      Gut, durch neue (sinnvolle) Investitionen kann es auch im Folgejahr wieder insgesamt zu einem Defizit kommen. Aber nicht auf Dauer.
      Weil im Dritten Jahr muss ich dann die Abzahlung von zwei Investitionsprojekten berücksichtigen und mein (notwendiger) Überschuss steigt. Irgendwann steigen die Abzahlungsbeträge über die Investitionen. Also auch wenn ich jedes Jahr an sich sinnvoll investieren würde kann ich ein ewiges Defizit nie rechtfertigen.

    • dssm

      Es gibt keine guten öffentlichen Schulden! Denn wenn die Mittel nicht reichen, dann müssen die Repräsentanten halt zusätzliche Steuern erheben.
      Der Schmäh mit den Investitionen ist sowieso krank, denn es gibt nur ein Gesamtbudget. Wenn also ein Euro neue Schulden dazukommt, dann ist der prozentual auf alle Teilbereiche des Budgets zu verteilen.
      Nur für wirklich überraschend auftretende Kosten (Naturkatastrophen) kann man nichts einplanen, in jedem anderen Fall sind öffentliche Schulden ein Zeichen von Lug und Betrug.

  12. Le Monde

    Ich stimme mit den meisten Postings überein, dass Wien vermutlich nicht mehr sanierbar sein wird. Von der Geburt (Bezirksamt) bis zum Tod (Kreamatorium) ist in dieser Stadt alles sozialistisch eingefärbt. Ein erheblicher Teil unkündbar und unflexibel und dem roten Parteibuch hörig. Wien kann in der Tat nur mehr der Stadtbankrott helfen!

    Wien hat die höchste Arbeitslosigkeit aller Bundesländer, die meisten Mindestsicherungsbezieher, die höchste Kriminalität, die höchste Massenzuwanderung in den Sozialtopf der Stadt und die meisten Probleme in Spitälern, Frauenhäusern, Gemeindebauten, Sozialämtern, Schulen und Gemeindekindergärten. Wien hat mittlerweile auch eine Wohnungsnot (durch den Zuzug) aufzuweisen.

    Auch die Wirtschaftspolitik ist verheerend und der Bürgermeister praktisch nicht mehr einsetzbar. Mehr als 400.000 Mittelstandsfamilien haben in den letzten 20 Jahren die Flucht mir ihren Kindern ins niederösterreichische Umland angetreten; kann man es sich leisten, schickt man seine Kinder in Privatschulen. Der gehobene Mittelstand hat sich auf die Flucht gemacht und schickt seine Kinder lieber in eine Dorfschule oder einen Pfarrkindergarten in der Pampa!

    In Tirol und Vorarlberg macht folgender Satz die Runde: Wien ist einfach verloren!



    • baro palatinus (kein Partner)

      Sie glauben bloß in tirol und salzburg?

      ich möchte Ihren erkenntnisstand etwas erweitern: sämtliche urbanen agglomerationen in ö sind verloren. die urbane bürgerschaft ist in Ihrem bemühen sich von den ruralen massen abzugrenzen politisch korrekt und weltanschaulich unreflektiert und stellt somit das stimmvieh bis gewisse ungleichwgewichte in der fertilisationsfrequenz schlagend werden.

      wissen Sie auch woran das liegt? stadtindianer sind nicht wehrhaft. das liegt an deren sozialisation.

  13. Rosi

    Also die Pinken unterstützen nie und nimmer den Strache, aus Prinzip oder aus Überzeugung, wie man es formulieren will.
    Die ÖVP, schätze ich, wird ihn nicht unterstützen aus Feigheit.
    Macht also am meisten Sinn, direkt die FPÖ zu wählen.
    Wenn die Roten - mit diversesten 'Bügelhaltern' - an der Macht bleiben sollten, treibt die Stadt Wien weiter lustig auf den 'Konkurs' zu.
    In dem Fall ist aber den Wiener Wählern tatsächlich nicht mehr zu helfen. Jeder bekommt angeblich ja die Regierung, die er verdient!
    Ungut nur, wenn man mit so vielen 'Flaschen' im selben Boot sitzt ... aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben, daß jene doch durch Geistesblitze irgendwann noch vor der Wahl den Ernst der Lage erfassen.
    Vielleicht sollte man für die Zulassung zu den Wahlen einen Intelligenztest auf Deutsch, selbstredend, und einen Mindest-IQ vorschreiben ?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.



    • Rosi

      Man könnte auch für das Recht, zur Wahl zu gehen, den Nachweis verlangen, daß der Betreffende regelmäßig Steuern bezahlt.
      Rechte sollten immer auch mit Pflichten verbunden sein, um in diesem speziellen Fall bewußt zu machen, daß man hier auch eine Verantwortung trägt.

    • dssm

      @Rosi
      Der Vorschlag mit den Steuern ist gut, insbesondere wenn man damit nur Nettozahler meint. Leider haben Sie soeben 90% oder mehr der Wähler in Wien ausgeschlossen.

    • Rosi

      @dssm
      Ist das schlimm?
      Es könnte ja nach wie vor jeder wählen, wieviel er zum System beitragen will ...

    • dssm

      @Rosi
      Beitragen kann nur derjenige, der auch etwas Sinnvolles gelernt hat. Also einer erlernten Tätigkeit nachgeht für die andere freiwillig bezahlen.
      Die breite Mehrheit kann dies nicht und zwar weil sie etwas völlig Unbrauchbares gelernt haben. Nur staatlicher Druck (=endlose Regulierung) kann diese Menschen in Lohn und Brot halten.

      Aber keine Regierung kann gegen 90% der Bevölkerung regieren ...
      Manchmal finde ich das Problemchen geradezu lustig, denn niemand will hierzu etwas sagen, obwohl jeder das Problem aus seinem Alltag kennt. All die hohen Steuern, der Genderwahn, die Regulierungen, die daraus folgende Bürokratie, die Unternehmerfeindlichkeit, die Gelddruckerei, der Schuldenwahnsinn (...), alles wirklich alles hat eine gemeinsame Ursache. Aber genau über dieses Thema redet wirklich niemand.

    • Rosi

      @dssm
      Ich sehe die Situation nicht so schlimm hinsichtlich der Arbeitswilligkeit.
      Genaugenommen sind ja Leute, die so viel arbeiten, daß sie netto den Staat nichts kosten, auf alle Fälle ok.
      Viele Leute wollen arbeiten, auch, wenn sie wenig dadurch verdienen, aber sie wollen nicht einfach sinnlos in der Gegend herumhängen.
      Verwerflich ist eindeutig, daß Leute, die nichts arbeiten, teils mehr Geld vom Staat bekommen, als Leute, die arbeiten. Das gehört geändert.
      Klar ist: Wir sprechen hier nicht von jenen Schwerstbehinderten, die sich nicht helfen können, und die eindeutig staatliche Hilfe benötigen.

    • BHBlog (kein Partner)

      Drum kann ich auch niemals die Pinken wählen.

      Wenn das Team Stronach oder REKOS nicht antreten bleibe ich daheim.
      Ich bin kein verbitteter Rechter oder Protestwähler. Ich wähle damit sich was bessert.
      Und HC Strache müsste nun mal 50 Mandate erzielen um Bürgermeister zu werden.
      Ich will die FPÖ pauschal nicht als Einzelgänger bezeichnen, aber die FPÖ Wien ist weit entfernt davon die Diplomatie Haiders praktisch anzuwenden, und die Sozialisten sind zu arrogant, die ÖVP zu machthungrig. Die Grünen haben mit ihren "Kampf gegen Rechts" und vielen Intifada gegen die FPÖ ohnehin aus dem Rennen genommen, andererseits kann man froh sein, dass diese Partei ab 2018 nie wieder in Wien etwas zu regieren hat.
      Die einzige Option ist, dass die FPÖ mit ÖVP und Team Stronach oder REKOS zusammen den Bürgermeister stellt. Und höchstwahrscheinlich wird der Bürgermeister Juraczka heißen. Wobei lieber ein Vizebürgermeister Strache, als 5 weitere Jahre Vassilakou-Pest!

  14. Brigitte Imb
    • simplicissimus

      Ja sicher, zu sehen, wie sich die Staatsanwaelte auf die FPOe einschiessen.

  15. annona

    Im "Manipulieren" sind ROT-Grün Lokalmatadoren ,unumschränkte Staats-

    meister im Täuschen und Tarnen mit tausenden Helferlein im sozialen Network!!

    Sogesehen sehe ich eine Rot/grünen Mehrheit immer wieder siegen-

    Wien bleibt Wien!



  16. Cotopaxi

    Die Wahlkampfplanung der SPÖ macht sich schon bemerkbar: in Wien wird ab September die Fernwärme um 9 % teurer.
    Der Zeitpunkt ist wahrscheinlich so gewählt, dass bis zur Wahl die Wiener diese Kostenerhöhung schon wieder vergessen haben werden.



  17. dssm

    Die Finanzlage ist ja in manchem Bundesland extrem angespannt, aber in Wien kommen die vielen vertraglichen Verpflichtungen dazu. Man kann einem Beamten nicht einfach kündigen oder zumindest das Gehalt kürzen.
    Damit würde aber ein Wahlgewinner, so er nicht aus SPÖ und Grünen kommt, zumindest die obere Ebene der Beamten zusätzlich neu besetzen müssen, denn die stramm roten Beamten werden jedes Projekt behindern. Damit hätte der Wahlgewinner noch mehr Kosten!
    Bei den zahlreichen Betrieben der Stadt Wien ist es ebenso.

    Wien ist in einem Rechtsstaat nicht mehr sanierbar, auch nicht von einem Herkules. Daher kann ich keiner Oppositionspartei diesen Müll an den Hals wünschen, da kann man nur verlieren.



  18. Pumuckl

    " Es ist der Geist, der sich den Körper baut. " schreibt Schiller in seinem Wallenstein.

    Doch während Schiller von Geburt an schwächlich war, hat man solches vom Wiener Bürgermeister noch nicht gehört. Häupel wurde kerngesund geboren.

    Von welch üblem Geist muß Dr. Michael Häupel besessen sein, wenn dieser ihm einen solchen Körper baut?



    • ProConsul

      Ich glaube er ist dem Alkohol und der Völlerei verfallen. Er ist aber um einiges intelligenter als der Durchschnittssozialist.

    • Pumuckl

      Es ist nicht sein Körpervolumen, welches mich veranlaßt, die körperliche Befindlichkeit des Wiener Bürgermeisters anzusprechen.

      Wir alle kennen äußerst vitale bullige Männer, welche ihre normalgewichtigen politischen Gegner in der Öffentlichkeit farblos und nichtssagend erscheinen lassen.
      Viele erinnern sich noch an F.J. Strauß, der, in jeder Silbe als Bayer erkennbar, in gramatisch makellosem, druckreifem Deutsch bei seinen stundenlangen Bierzeltreden auch die zahlreich versammelten Bildungsbürger und politischen Gegner in aufmerksamer Spannung halten konnte.

      Wer könnte sich solches von Dr. Michael Häupel erwarten?

      ° Es ist das breiig aufgedunsene Gesicht des Bürgermeisters.

      ° Es ist die kraftlose Sprache Häupels, in welcher ein zwar entwickelter, aber verblassender manchmal hilfloser* Intellekt zum Ausdruck kommt.

      ° Es ist die Seltenheit und Kürze von Häupels öffentlichen Auftritten.

      ° Es ist die Art, sich zu bewegen, seine Körpersprache und die maskenhafte Mimik des Bürgermeisters, welche auch fortgeschrittenen Vitalitätsverfall signalisieren.

      MAN MUSS BESORGT SEIN, WENN DIESE GROSSARTIGE STADT WIEN VON EINEM SOLCHERART ANGESCHLAGENEN MANN GELENKT WIRD.

      * Ich erinnere an Dr. Häupels Forderung, die " IDENTITÄREN " einfach zu verbieten, als diese von der Exekutive vor gedungenen Berufsrevoluzern beschützt werden mussten.

  19. Politicus1

    Um mit dem rotgrünen Filz in Wien endlich aufzuräumen hoffe ich, dass sich eine ménage a trois mit FPÖ, ÖVP und NEOS ausgeht.
    Obwohl ich natürlich gegen jede Partei einzeln betrachtet große Bedenken und Einwände habe, halte ich mich an den Teufel, der bekanntlich in der Not auch die Fliegen frißt ...

    Das selbe gilt für die Bezirksvertretungswahlen. In einigen Bezirken könnte ein vor der Wahl eingegangenes Wahlbündnis (siehe CDU-CSU) nichtlinker Parteien auch sozialistische Bezirksvorsteher verhindern, die ansonsten mit einer relativen Mehrheit automatisch garantiert sind.



  20. Markus Theiner

    Das Dilemma ist, dass die Stärke der Blauen vermutlich die rote Herrschaft einbetoniert.

    Die Absolute für die Blauen wird sich nicht ausgehen. Noch nicht jedenfalls.
    Also bräuchte Strache einen Koalitionspartner. Er wird aber wohl kaum einem Koalitionspartner besonders weit entgegenkommen. Immerhin ist es gefährlich tatsächlich an die Macht zu kommen und dieses Risiko wird er sich - nach Haiders Erfahrungen - nicht noch extra teuer erkaufen. Vor allem weil alle Zugeständnisse an Koalitionspartner die eigenen Wähler verärgern könnte.
    Umgekehrt haben aber bei dem schlechten Ruf der FPÖ und den Jahren der Ausgrenzungsrethorik alle anderen Parteien einiges an Sympathien bei ihren Wählern zu verlieren, wenn sich mit den blauen gemeinsame Sache machen. Das ließe sich nur vertreten, wenn man den Blauen entsprechend große Zugeständnisse abringt und der Koalition den eigenen Stempel aufdrückt.

    Entsprechend schwer wird also jegliche Koalition mit Blau.

    Die SPÖ dagegen hat in Wien extrem viel zu verlieren. Sie wird also den potentiellen Koalitionspartnern einfach die besseren Angebote machen, bevor sie den Gang in die Opposition riskiert.



    • simplicissimus

      Eine realistische Betrachtung.

    • AppolloniO (kein Partner)

      Schließe mich der Meinung von Theiner an. Aber was wären die Konsequenzen?

      Für die ÖVP: Endlich dem Wahlvolk verkünden, dass das erste Ziel der Partei die Abwahl der Roten sei. Dann muss man sich gleich der Frage von Eintopfjournalisten stellen und diese mit JA beantworten. Nämlich JA, auch eine Zusammenarbeit mit Blau muss möglich sein. (Der Marketing Gag der Sozen die FPÖ als Schmuddelkinder darzustellen, der jeden der mit ihnen spricht selbst beschmutzt, ist ja genial).
      Die Chancen stünden gut obiges Ziel zu erreichen, zumal schon letztens über 50% nicht die SPÖ wählen wollten.

      Aber statt diesen mühseligen Weg zu gehen, bietet sich die ÖVP lieber als willfähriger Regierungspartner ganz schleimig der SPÖ an. Hauptsache wieder an den Futternäpfen.

  21. Gerhard Pascher

    Die SPÖ hat auf Bundes- wie auch auf Landesebene größere Personalprobleme. Spannend wird vorerst der nächste Bundesparteitag, wo sich Werner Faymann nicht nur wegen des kühlen Novemberwetters "warm anziehen" muss. Wer wird ggfs. sein Nachfolger werden?
    Auch in Wien müssen wir für die Gemeinderatswahl im Herbst 2015 mit einer Überraschung rechnen. Der Parteivorstand wird eben "neu aufgestellt", Christian Deutsch als Landesparteisekretär und Wahlkampfleiter wurde schon abgesägt, weitere Personalentscheidungen folgen.






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