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FN 662: Fußball und Merkels mutige Worte

Lesezeit: 1:00

Gewiss: Deutschlands 7:1 geht in die Fußballgeschichte ein und freut alle Deutschland-Fans. Aber noch viel mehr imponiert mir Angela Merkel (die jetzt wohl wieder zum WM-Finale über den Atlantik düsen wird).

Gewiss: Mir tut der Rest meiner Familie eigentlich leid, der mehrheitlich ganz im Gegensatz zu mir prinzipiell immer gegen Deutschland ist. Dieses Halbfinale wird mit Sicherheit auch noch nach Jahrzehnten immer wieder Gesprächsstoff sein. Fußball ist einfach super aufregend. Trotzdem imponiert mir noch viel mehr Angela Merkel, die Stunden davor mitten in China gesagt hat: „Nur eine Gesellschaft, die offen ist, die pluralistisch ist und jedem seine Freiräume gibt, ist in der Lage, Zukunft erfolgreich zu gestalten". Einen richtigeren Satz kann man nicht sagen. Und dann denkt man an die jämmerlichen Auftritte österreichischer Politiker: Gibt es da auch nur einen, der diesen Satz in einem Land sagen würde, das Pluralismus, Offenheit, Freiheit mit Füßen tritt? Da würden doch sofort die Bedenkenträger der Linken und der Wirtschaft verhindern. Denn selbst wenn man an diese Werte glaubt (was freilich sowohl bei Wirtschaftskapitänen wie Linken zu bezweifeln ist): So etwas sagt man doch nicht vor Russen oder Chinesen . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2014 08:27

    Dermaßige Pharisäer (gibt es für das Wort eigentlich ein Binnen-I?) zu loben ist doch etwas übertrieben. Die Regierung Merkel hat bisher nur reguliert, reguliert und nochmals reguliert. Alles und jedes wir staatlich geregelt und nichts funktioniert so richtig, also wird noch mehr der krankmachenden Medizin verabreicht.
    Und nun faselt ausgerechnet Frau Merkel etwas von Freiräumen?!?!?
    Spinnt die?
    Es mag sein, daß die Wähler diese Politik lieben, aber so frech lügen muss man deshalb noch lange nicht!

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2014 13:00

    A.U. schreibt:

    "Mir tut der Rest meiner Familie eigentlich leid, der mehrheitlich ganz im Gegensatz zu mir prinzipiell immer gegen Deutschland ist."

    Dieser Satz beendet abrupt meine durch eine blöderweise gebrochene Kniescheibe erzwungene "Blog-Pause"!
    Dieser Satz erschüttert mich nämlich bis ins Mark---nicht etwa nur deshalb, weil mir die "Beweggründe" der "Familie" so fremd sind, sondern die Tatsache, daß gebildete Menschen in der Zeit des militanten Antirassismus' so empfinden, ist für mich unvorstellbar---verzeihen Sie, lieber Herr Dr. Unterberger, mir bitte meine Offenheit, die Ihrer Offenheit so hart und verständnislos gegenübersteht.

    Kennen Sie, lieber Hr. Dr. Unterberger die Gründe der Abneigung Ihrer Familie gegen Deutschland und VERSTEHEN Sie sie auch? Sind die Ursachen dafür intellektuell zu erklären---oder schwingt da doch ein ungefährliches Mitschwimmen im "Mainstream" eine Rolle?

    "Mir tut der Rest meiner Familie eigentlich leid, der mehrheitlich ganz im Gegensatz zu mir prinzipiell immer gegen Deutschland ist."

    Dieser offenherzige Satz wird auf viele Österreicher wahrscheinlich zutreffen, man kann ihn ungestraft von sich geben. Ersetze ich aber "die DEUTSCHEN" durch den Namen eines anderen Volkes---der Aufschrei wäre entsetzlich, die Folgen unübersehbar, der Rubel müßte wieder fest rollen!

    Kundzutun, die DEUTSCHEN nicht zu mögen---aus welchen (wohlfundierten!?) Gründen auch immer---ist den linken Richtern und Rächern Balsam für ihre mainstream-getrimmten Ohren; DAS fällt nämlich nicht unter RASSISMUS, sondern ist---im Gegenteil!---erwünschtes Ergebnis der geglückten UMERZIEHUNG! Wir mußten lernen, unsere enge VERWANDTSCHAFT laut und deutlich und va immer wieder heftigst zu leugnen.

    Der Primarius, der mein Knie operiert hat, ist gebürtiger Bayer---ein DEUTSCHER also. Und er ist nicht der einzige positive Import aus dem viel gescholtenen Nachbarland. Für mich, eine Oberösterreicherin, macht es jedenfalls keinen Unterschied, ob ein integrer Mann diesseits oder jenseits des Inns geboren ist---er steht mir allerdings wesentlich näher als etwa die Ost-Österreicher.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2014 07:14

    Ja, immer gegen Deutschland sein, das kenn ich, zwar nicht von meiner Familie, sondern von vielen Freunden und Bekannten.
    Woher das kommt? Von der schnoddrigen Überheblichkeit der Deutschen?
    Oder vielmehr von österreichischen Minderwertigkeitskomplex, der sich in langen Jahren von 1866 (Königgrätz) über WK I und II bis zum Wirtschaftswunder und den deutschen Touristen zieht?
    Es ist Zeit, daß viele Österreicher diesen dummen Komplex abschütteln und eine normale Einstellung zu ihrem Brudervolk finden.
    Dann wären auch Aussagen über Pluralismus, Offenheit und Freiheit wieder vorstellbar ...

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2014 08:26

    Meine Heuristik, was das Daumendrücken und Mitfiebern betrifft, ist die genetische bzw. memetische Verschaftschaft zu mir.

    Ein Südamerikaner ist mir lieber als ein afrikanischer Neger, ein Holländer lieber als ein Argentinier und ein Deutscher lieber als ein Holländer.

    Erstaunlicherweise verhält sich die WM gemäß meinen Wünschen. Die Neger waren schnell draussen und heute Abend könnte es sich ergeben, dass es zu einem rein europäische Endspiel kommt mit einem hoffentlich deutschen Endspielsieg! ;-)

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2014 16:20

    "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa"!
    Einer der staerrksten Merkel-Sager.
    Wer u.s. Sarrazin "Europa braucht den Euro nicht" gelesen hat, weiss, wie "alternativlos" dieser Spruch war. Naemlich alternativlos falsch und unsinnig.
    Auch wenn Mutti prinzipiell symphatisch ist, ihre Politik ist halbherzig, situationsbezogen, wankelmuetig und opportunistisch.
    Mit ein paar hoffnungsvollen Einsprengseln.
    Leider.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPeter Brauneis
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2014 14:22

    Den Worten von Frau Undine (viel Gesundheit weiterhin!) ist kaum was hinzuzufügen. Aber vielleicht doch:

    Lobhudeleien für Frau Merkel (vulgo IM Erika) durch intelligente Menschen verwundern. Ihren angeblich mutigen Propagandaspruch „Nur eine Gesellschaft, die offen ist, die pluralistisch ist und jedem seine Freiräume gibt, ist in der Lage, Zukunft erfolgreich zu gestalten" hatte sie - ohne jede Änderung - doch bereits als FDJ-Agitprop-Genossin auswendig gelernt.

    Noch nie gab es einen kriegshetzenden Bundespräsidenten (mutmaßlich ebenso Stasi-IM) und eine derart sozialdemokratisierte CDU, noch nie saßen im Bundestag ausschließlich Rote, noch nie durften brutale marxistische Rollkommandos so ungehindert wüten (Berlin, Hamburg). Dieses praktischerweise gegen jede nichtlinke Aktivität (etwa AfD). Und Sozi-Ministerin Schwesig stoppt alle (von ihrer CDU-Vorgängerin initiierten) Projekte gegen linke Demokratiefeinde. Eh klar, man kann dieses Gesindel ja noch verwerten.

    Das alles (und noch viel mehr) soll durch Verbal-Ergüsse von Frau Merkel weggeplappert werden? Und hierfür soll sie Lob einheimsen? Von ORF, Standard und Neuem Deutschland JA, vom nicht ganz unpolitischen Tagebuch: NEIN!

    Nur nebenbei, lang dauerts - trotz 40% - auch für die CDU nimmer: Der gelernte Kindergarten-Pädagoge Gabriel schmiedet hinter den Kulissen eh schon eifrig sein Regime SPD/"Grüne"/SED (oder wie immer sie sich gegenwärtig nennen). Wetten, daß?
    .

  7. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2014 09:03

    Politische Ideologen sind Menschen, die andere gegen ihren Willen glücklich machen wollen.
    Ideologen sind Gruppenkretins. Der Kommunismus verdammt die Gruppe höher Klassen. Sie müssen bekämpft und vernichtet werden.
    Die Nationalsozialisten verdammen die Gruppe vermeintlich minderwertiger Rassen, die beseitigt werden müssen und die Islamisten verfolgen die Gruppen der Ungläubigen.

    Unsere Linken sind nicht viel besser. Die wollen die Gruppe der überdurchschnittlich Verdienenden abräumen wie Christbäume und ihre Stürmermedien, der ORF und die Fellnerpresse, verteidigen den angewandten Faymanismus bis zum Endsieg.

    Gott sei Dank hat - auch auf lange Sicht - Deutschland in Europa das Sagen und nicht unsere mediokren Politluschis samt ihren armseligen Schreibtischtätern in Kammern, Gewerkschaften und Redaktionen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2014 17:50

    Wirklich brutale Folgen hat dieses Fußballspiel für den Vatikan. Beide Päpste sind Fußballfans. Egal wie das Endspiel ausgeht, es wird furchtbare Konsequenzen haben!

  2. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2014 16:55

    " ... Gibt es da auch nur einen, der diesen Satz in einem Land sagen würde, das Pluralismus, Offenheit, Freiheit mit Füßen tritt? ..."
    " ... So etwas sagt man doch nicht vor Russen oder Chinesen . . ."

    Weder Rußland noch China heften sich die angeführten Werte auf die Fahnen oder verlangen sie von anderen.

    Blos Unterbergers auserwähltes Volk der USA, das mit der kriminellen Regierung, verlangen diese Werte von anderen - ohne sie zu leben.

    "Pluralismus, Offenheit, Freiheit"?
    Nicht in den USA.

    Da wäre es wohl eher notwendig diese Forderungen in Washington DC zu stellen.

    Sag Unterberger, wie hältst du es mit den Verbrechen der USA und deren Geheimdiensten?

alle Kommentare

  1. Yamary (kein Partner)
    21. Februar 2015 10:48

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  3. Juan (kein Partner)
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  6. arthi4 (kein Partner)
    13. Juli 2014 18:29

    Warum wehrt sich dieser Blog dann permanent gegen Pluralismus, der "jedem seine Freiräume gibt"? Sobald es um andere Religionen, Zuwanderer, Menschen anderer Herkunft oder linke Ideologen geht, so ist es sofort vorbei mit jeglichem Verständnis für die Freiräume Anderer.
    Dabei ist doch gerade der offene und kreative Umgang mit Pluralismus, der eben auch gerade durch Zuwanderung entsteht, entscheidend für den Erfolg einer Gesellschaft. Doch Freiheitsfeinde sehen in Zuwanderung und in religiösem, ethnischem Pluralismus nur eine Bedrohung, keine Chance.

  7. BHBlog (kein Partner)
    11. Juli 2014 12:22

    Ich wünsche Argentinien den Titel .Niederlande -Argentinien denn
    fand ich insofern beeindruckend als ,dass es
    an eine Schachpartie 2 er Großmeister errinnerte die bis zum letzten Bauern defensiv ohne Fehler endet .Allerdings wird wohl Deutschland Weltmeister .Die Mannschaft ist immens stark
    und Elfmeter -Weltmeister war Deutschland bislang imme.

  8. AppolloniO (kein Partner)
    11. Juli 2014 12:00

    Acht Jahre arbeitete ich in DE. Danach 12 Jahre in Ö, um danach nochmals für 13 Jahre nach Deutschland zu gehen. Seit 18 Jahren wieder zurück in Wien, inzwischen in Pension. Ich habe "drüben" viel gelernt und war meinen Gastgebern immer zu Dank verpflichtet, nicht nur wegen meiner deutschen Ehefrau.

    Nun meine Frage an die Blogger-Gemeinde: Warum halte ich in Ö. immer zu den Deutschen, während ich mich in DE über deren Niederlage freute?

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Juli 2014 12:28

      Entweder Schizophrenie oder die (ehrenwerte) Haltung, immer auf der Seite der Schwächeren zu sein.
      Falls "deren" sich auf Deutschland bezieht.

    • BHBlog (kein Partner)
      11. Juli 2014 12:30

      Weil Fußball so volkstümlich ist ,dass alle drüber reden
      und man manchmal einfach seine Ruhe vom Trubbel will ?
      Wenn ich zu oft zdf und ard schaue kenne ich das deutsche team in und auswendig und denk mir bitte lasst mich in ruhe (ich leb aber in österreich ,halt selten zu deutschland ).
      Aber den sieg gegen brasilien habe ich ihnen sehr gegönnt!

    • AppolloniO (kein Partner)
      12. Juli 2014 11:38

      Stimmt, ich drücke immer den Schwächeren die Daumen. So kann ich auch immer Pro-Österreich sein ohne einem übertriebenen Nationalismus verdächtigt werden zu können.

      Zur Auflösung meiner Frage. Allen Grünen und anderen Gutmenschen zum Trotz, empfindet man aufgrund so vieler Gemeinsamkeiten doch eine gewisse Nähe zu den anderen aus dem deutschen Kulturkreis, sozusagen eine heimliche Verwandtschaft, was aber schon gar nichts mit Vereinigungsgelüsten zu tun hat. Und so hält man halt zum großen Bruder, aber nur ferne von DE.
      Ist man jedoch zu lange mittendrin in Deutschland fallen einem andere Sachen viel stärker und oft unangenehm auf.
      Da ist zunächst eine nicht zu leugnende Präpotenz. Für

  9. PeterT (kein Partner)
    11. Juli 2014 09:24

    Ich halte das moralische Hyperventillieren über die Frage ob jemand die deutsche (oder irgendeine andere) Nationalmannschaft unterstützt oder nicht, für höchst entbehrlich.
    Nibelungentreue ist jedenfalls nicht angebracht, und hat sich im vergangenen Jahrhundert auch generell nicht als sehr hilfreich erwiesen.
    Ich persönlich suche mir gerne selber aus, welche Mannschaft ich unterstütze, und welche nicht.
    P.S. im Finale wird's (diesmal) die deutsche Mannschaft sein.

  10. LeoXI (kein Partner)
    10. Juli 2014 20:01

    Bei aller Wertschätzung für den Tagebuchautor -
    wer zu Sarrazin I, einem Buch, das die Politik als Befreiungsschlag hätte annehmen können, als Startsignal für offene, nicht mehr verklausulierte Rede, bloß erklärte, es zwar nicht gelesen zu haben, es aber für nicht hilfreich zu halten, dessen Gelabbere von einer "Gesellschaft, die offen ist, pluralistisch und jedem sein Freiräume gibt", kann ich in Kenntnis der deutschen Realität nur als gefährliche Drohung oder als - wieder einmal - platten Schmarrn im hysterisch realitätsverlorenen "Kampf gegen rechts" auffassen.

    • LeoXI (kein Partner)
      10. Juli 2014 20:08

      Ergänzung zu IM Erika

      ..... von bizarr tatsachenresistenten, eigene geschundene Opfer perfid verhöhnenden Äußerungen anlässlich der alliierten Siegesfeier zum 8. Mai einmal ganz abgesehen.

    • Specht (kein Partner)
      10. Juli 2014 23:31

      Merkel darf sich so markige Sprüche in China leisten, denn die Herrschaften dort anerkennen wie alle Großmächte das Faustrecht und Deutschland ist im Club. Faymanns Vorschläge in diese Richtung wären da schon komisch. So ist es nun einmal.

  11. cmh (kein Partner)
    10. Juli 2014 18:13

    Und der tolle Satz Merkels (so was Tolles konnte seinerzeit nur Obama von sich geben) sagt jetzt genau was?

    Und wie verstehen den die Chinesen?

    Sagen wir es doch ganz offen:

    Der Sager war doch nur für die eigenen Motschgeranten getan. Täten die Chinesen den verstehend hören, hätten sie das Gesicht verloren.

  12. Zraxl (kein Partner)
    10. Juli 2014 17:50

    Wirklich brutale Folgen hat dieses Fußballspiel für den Vatikan. Beide Päpste sind Fußballfans. Egal wie das Endspiel ausgeht, es wird furchtbare Konsequenzen haben!

  13. Tik Tak (kein Partner)
    10. Juli 2014 16:55

    " ... Gibt es da auch nur einen, der diesen Satz in einem Land sagen würde, das Pluralismus, Offenheit, Freiheit mit Füßen tritt? ..."
    " ... So etwas sagt man doch nicht vor Russen oder Chinesen . . ."

    Weder Rußland noch China heften sich die angeführten Werte auf die Fahnen oder verlangen sie von anderen.

    Blos Unterbergers auserwähltes Volk der USA, das mit der kriminellen Regierung, verlangen diese Werte von anderen - ohne sie zu leben.

    "Pluralismus, Offenheit, Freiheit"?
    Nicht in den USA.

    Da wäre es wohl eher notwendig diese Forderungen in Washington DC zu stellen.

    Sag Unterberger, wie hältst du es mit den Verbrechen der USA und deren Geheimdiensten?

  14. Helmut Oswald
    10. Juli 2014 02:12

    Gerade als Österreicher prinzipiell gegen Deutschland (also Deutschlandhasser) zu sein kennzeichnet bedauernswerte, meist von Minderwertigkeitsgefühlen geplagte Menschen. Und damit sind nicht jene gemeint, die Deutschland kritisieren, weil sie ein besseres Land wollen als jenes, welche sie vorfinden. Aber wer weder historische Kenntnisse, noch politischen Verstand, noch Charakter besitzt und das noch öffentlich zu bekennen bereit ist erbringt doch in gewisser Hinsicht eine einzigartig traurige Leistung.
    Gelassenheit ist angebracht. Es gibt zu jeder Zeit Leute, die auf dem falschen Fuß Hurra schreien. Vielgeprüfte, vom Glück nicht unbedingt verwöhnte Völker kennen das. Es waren Juden, die als Kapos im KZ besonders hart auf ihre Volkszugehörigen einprügelten, die der Gestapo als Spitzel dienten und diesen Opfer zuführten oder als 'weise Alte' den Rat gaben, voraussetzungslos mit ihrem zur Vernichtung entschlossenen Feind möglichst reibungslos zu kooperieren. Menschen dieses Schlages sind feige und angepasst - und verstehen ihre Anpassung zumeist als einen Akt der besonderen Klugheit. Die Auslöschung hat sie noch nie verschont. Vor den großen Zügen der Geschichte sind sie nicht mehr als Spreu im Wind. Gestern marschierten sie noch für die zweite 'sozialistische Nation' auf deutschem Boden, die sich demokratisch nannte, sich in Wahrheit aber auf die Bajonette der Sieger stützte. In Uniform und Stechschritt oder im Blauhemd mit geballter Faust marschierten sie an den herbeigekarrten Jublern und vorbei an den Greisen auf der Tribüne. Von ihnen bleibt nichts - nicht einmal die Verachtung über den Gestank, den sie einst verbreiteten. In diesen Abgrund blicken ihresgleichen auch im Österreich und erkennen ihre Zukunft. Daher steigern sie ihre Hysterie ins Unermessliche und zeigen damit neuerlich nichts anderes, als ihre feige Angst, einmal mehr das Falsche getan zu haben. Wäre es mit dem großen Krieg anders gekommen, würden sie heute Juden hassen. Sie sind ganz einfach der Bodensatz, den jede Nation hat. Bei uns regiert er. Noch.

    • Undine
      10. Juli 2014 09:27

      @Helmut Oswald

      ************!

      Der Mensch scheint zu allen Zeiten etwas oder jemanden, den er kräftig hassen kann und zugleich, um zu erniedrigen, um von seinen Komplexen nicht ständig eingeholt zu werden, Ein landesweit ausgesuchtes Hassobjekt, das sich nicht WEHRT, sind die Deutschen, unsere nächsten Verwandten also. Und da man dieserorts. Sonst niemanden findet, der sich das gefallen liesse, muss dieses bequeme Hassobjekt erhalten bleiben. Von dieser österr. Eigenart profitieren die grossen Gauner der gesamten Welt immens und können uns ungestraft betrügen Namen nenne ich in meinem eigenen Interesse lieber nicht.

    • Undine
      10. Juli 2014 09:29

      Der Mensch scheint ..... Zu BRAUCHEN!

    • LeoXI (kein Partner)
      10. Juli 2014 19:42

      ********
      "...der Bodensatz, den jede Nation hat. Bei uns regiert er. Noch."

      Furchtbar, gerne verdrängt, aber genau so ist es !

  15. Brigitte Kashofer
    09. Juli 2014 22:38

    Die Bemühungen der Regierungspolitiker und ihrer Medien, eine österreichische Nation in Abgrenzung zu Deutschland herbeizureden, sind nicht zu überhören. Sogar ein "Österreichisches Wörterbuch" muss dazu herhalten, die Unterschiede zu festigen. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass es eine "österreichische" Sprache gar nicht gibt, haben doch die Burgenländer Mühe, die Vorarlberger zu verstehen, und ein Niederösterreicher ist in Tirol ziemlich verloren.
    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/3834986/Eine-osterreichische-Sprache-gibt-es-nicht
    Dialekte zu pflegen, ist eine nette Übung, doch die wesentliche Aufgabe - auch der Schule - muss wohl sein, die Verständigung zwischen allen deutschen Dialekten zu fördern und ein Auseinanderdriften zu verhindern!
    Im Gegensatz zum Hochdeutschen scheint das zunehmende Vordringen von Anglizismen in die "österreichische" Sprache niemanden zu stören.

    • Undine
      09. Juli 2014 23:12

      @Brigitte Kashofer

      BRAVISSIMO! ************!

    • AGLT (kein Partner)
      10. Juli 2014 20:43

      @Im Gegensatz zum Hochdeutschen scheint das zunehmende Vordringen von Anglizismen in die "österreichische" Sprache niemanden zu stören."

      Geschweige denn das lese- und textverhunzende Trottel-Binnen-I sowie die anderen Genderauswüchse in Sprache und Schrift!

      Trotzdem bin ich gegen bundesdeutsche Ausdrücke in Sprache und Schrift, wenn es dafür sehr wohl "österreichische" gibt. Aber mit bundesdeutschen Ausdrücken glaubt man halt, "intelligenter" zu wirken.

  16. Rosi
    09. Juli 2014 21:02

    Möglicherweise halten die österreichischen Politiker lieber den Mund, denn sie sind sich dessen bewußt, daß es mit Demokratie und Redefreiheit in Österreich nicht mehr so rosig aussieht. 'Meinungsterror' ist eher ein Ausdruck, der in Anbetracht diverser Entwicklungen wie des Verhetzungsparagraphen, der gefärbten Medien und Justiz bis hin zum Theater um die diversen Rauchbverbotsstadien, aber vor allem der Politischen Korrektheit - genaugenommen ist es eher Korruptheit -einem dazu einfällt.
    Apropos: 'Fußball ist einfach super aufregend.' - Wirklich? Das kann ich nicht nachempfinden - mir ist schon nach 5 Sekunden Zuschauen sterbenslangweilig. Allerdings kann ich mir vorstellen, daß jemand den Sport gerne ausübt - Geschmäcker sind bekanntlich ja sehr verschieden, zum Glück.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  17. Brigitte Imb
    09. Juli 2014 20:38

    OT - Wissen Sie wie aus Einnahmen buchhalterisch „negative Ausgaben“ werden?

    Die Bundesregierung zeigt es vor und rechnet so das Budget schön.

    Wie uns die Regierung veräppelt

    Die Staatsausgaben werden schöngerechnet.

    von josef urschitz (Die Presse)

    Die Regierung feiert, sieht man die offiziellen Daten an, schon erste Konsolidierungserfolge: 2013 ist das gesamtstaatliche Defizit recht deutlich gesunken, die Staatsausgaben sind so langsam gewachsen wie schon lange nicht.
    Mehr zum Thema:

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/3835593/Wie-uns-die-Regierung-veraeppelt?direct=3835583&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=573

  18. tampa
    09. Juli 2014 19:53

    Das Verhältnis des "Deutschen" zum " Österreicher" ist von den Menschen mit

    gleicher genetischer-linguistischer -und kultureller Wurzel unbelasteter denn je,

    aber political incorrect;die politischen Erzieher der autochtonen- gleichermaßen

    wie der zugewanderten Bevölkerungen hassen alles ,was ihren hegemonialen

    Bestrebungen vielleicht im Wege stehen könnte!Nur was sich mit dem Weltbild

    "Sozialismus" vereinbaren lässt ist eine offene Gesellschaft-deshalb wird auch die

    konkurrenzlose/horizontale Gesellschaft im Gegensatz zur wettbewerbsbetonten

    vertikal orientierten Gesellschaft propagiert ,letztere aber simplifiziert als

    menschenverachtender ,sozial kalter Neoliberalismus ,obwohl sich dieses ganze

    soziale Netzwerk damit bestens finanziert! Wenn sich dann eine traditionelle,

    bürgerlich-konservative Gruppe im Erfolg feiert dann mieft es nach Reaktion und es

    muss alles dagegen unternommen werden -autonom-vermummt-verschleiert als

    neuer" interkultureller Phönix "angepriesen - koste es was es wolle-die Justiz ist

    immer bereit aber auch die Wirtschaft!

    Ich freue mich jedenfalls über erkämpfte Siege allemal mehr als über "lauter Einser"

  19. zauberlehrling
    09. Juli 2014 19:27

    Am besten gefallen mir die säuerlichen Minen der ORF-Moderatoren, wenn sie über den 7:1 Sieg Deutschlands gegen Brasilien sowie den Jubel darüber berichten müssen! Das ist die ganze Chose schon einmal wert!

    Nicht einmal ein Debattenforum läßt der ORF im Internet dafür zu, umgekehrt wäre schon längst ein solches mit irgendeiner knackigen Überschrift eingerichtet.

  20. Brigitte Imb
    09. Juli 2014 19:08

    OT - Dr. Pröbstl...

    Drogensüchtige, Steuerhinterzieher, Pädophile, Studienabbrecher, Steinewerfer..! man könnt meinen wir reden schon wieder über unsere „Fachkräfte“..oder die „absichtlich Einreisenden“..! Nein Herrschaften, gemeint ist unsere Regierung..!

    http://www.pi-news.net/

    • Undine
      10. Juli 2014 10:27

      @Brigitte Imb

      Danke für den Link! Wie recht er doch---wie immer!---hat, der Dr. Alfons Proebstl!

  21. socrates
    09. Juli 2014 18:01

    Auch Füchsinnen können die Trauben zu sauer sein. Merkel war mit 9 Dax Firmenchefs in China. Der Präsident verlangte gegenseitigen Respekt und Anerkennung. So kehrte sie mit leeren Händen zurück. China hat 7,4%Wirtschaftswachstum, Merkel schwingt große Reden und führt 0€ Jobs ein. Da s gibt jedem seine Freiräume und er kann seins Zukunft erfolgreich gestalten.
    Unterberger Neu ist noch schlechter wie Pandi und Konsorten.

  22. Nemo
    09. Juli 2014 17:59

    Der von Dr Unterberger vielgepriesene Satz von Agnela Merkel ist eine apodiktische Behauptung, offen für die verschiedenartigsten Interpretationen, bestehend aus modernen Gemeinplätzen und wohl auch unpassend belehrend.
    Sind nicht ein sichereres Fundament für die Zukunft: Persönliche Freiheit, Gerechtigkeit und Rechtssicherheit, Ehrlichkeit, Menschenrechte und Pflichten.... als A. Merkels Pluralismus mit Freiräumen? Und auch dann muss die Zukunft nicht erfolgreich sein, was immer erfolgreich heißt.

    • Cotopaxi
      09. Juli 2014 18:02

      Ich frage mich, ob der von Merkel eingeforderte Pluralismus auch im eigenen Land für den politischen Gegner AfD gelten soll? Vermutlich nicht.

    • Elisabeth Mudra
      09. Juli 2014 22:29

      @ Cotopaxi

      Genau diese Frage sollte sich auch Herr A.U. stellen, ehe er uns mit Lobeshymnen für Merkel überschüttet. Diese mutmaßliche Stasi-Spitzeline läßt AfD-Versammlungen durch rote Rollkommandos terrorisieren, während die Bundes- und Landespolizei mit verschränkten Armen zuschauen muß.

      Wir wehren uns seit längerem, hinter mancher hier getätigter Aussage CIA/NSA zu vermuten. Aber ein "...imponiert mir Angela Merkel..." angesichts der Zustände in der BRD macht echt nachdenklich.

  23. Brigitte Imb
    09. Juli 2014 17:41

    Angela Merkels Spruch ist zwar grundrichtig, aber sie lebt die Aussage nicht mit ihrer eigenen Politik. Und daß die Chinesen öffentlich und v. der einflußreichsten Frau der Welt ein bißchen gerügt wurden, das werden sie aushalten.

    Zum Match selbst: Das war echt "geil" und es war wunderbar zu beobachten wie sämtliche Reporter umschwenken mußten, die Deutschen doch zu bejubeln.
    Echt gut wäre ja ein Finale CH/D gewesen. ;-)

    • Undine
      10. Juli 2014 20:49

      @Brigitte Imb

      Angeregt durch den Satz "......und es war wunderbar zu beobachten wie sämtliche Reporter umschwenken mußten, die Deutschen doch zu bejubeln"........

      ....habe ich mir nachträglich ein Stück einer ORF- Sportsendung angeschaut.
      Es war einfach zu köstlich zu sehen, wie ein befragter Wiener Fußball-Experte---übrigens ein selten dummer Zelten!---sich wortreich ziemlich frustriert über die in letzter Zeit immer größer und größer werdende Zahl JUNGER österr. Deutschland-FANS echauffierte---nach dem Motto: "Ja, derfen s' denn dös?!?"

      Besagter Mann wirkte reichlich verständnislos, daß an den JUNGEN die Jahrzehnte lang geübte intensive Gehirnwäsche --- "Wir erkennen die Deutschen nicht als unsere engsten Verwandten an und dürfen dieses mit der Erbsünde für alle Zeiten belastete Volk aus gutem Grund nicht mögen, sondern haben es verächtlich zu behandeln"---eine leere Hülle geworden ist.

      Die Berufs-Deutschenhasser werden, ob wohl oder übel, erkennen MÜSSEN:

      TEMPORA MUTANTUR.....und das ist gut so!

  24. simplicissimus
    09. Juli 2014 16:20

    "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa"!
    Einer der staerrksten Merkel-Sager.
    Wer u.s. Sarrazin "Europa braucht den Euro nicht" gelesen hat, weiss, wie "alternativlos" dieser Spruch war. Naemlich alternativlos falsch und unsinnig.
    Auch wenn Mutti prinzipiell symphatisch ist, ihre Politik ist halbherzig, situationsbezogen, wankelmuetig und opportunistisch.
    Mit ein paar hoffnungsvollen Einsprengseln.
    Leider.

  25. Peter Brauneis
    09. Juli 2014 14:22

    Den Worten von Frau Undine (viel Gesundheit weiterhin!) ist kaum was hinzuzufügen. Aber vielleicht doch:

    Lobhudeleien für Frau Merkel (vulgo IM Erika) durch intelligente Menschen verwundern. Ihren angeblich mutigen Propagandaspruch „Nur eine Gesellschaft, die offen ist, die pluralistisch ist und jedem seine Freiräume gibt, ist in der Lage, Zukunft erfolgreich zu gestalten" hatte sie - ohne jede Änderung - doch bereits als FDJ-Agitprop-Genossin auswendig gelernt.

    Noch nie gab es einen kriegshetzenden Bundespräsidenten (mutmaßlich ebenso Stasi-IM) und eine derart sozialdemokratisierte CDU, noch nie saßen im Bundestag ausschließlich Rote, noch nie durften brutale marxistische Rollkommandos so ungehindert wüten (Berlin, Hamburg). Dieses praktischerweise gegen jede nichtlinke Aktivität (etwa AfD). Und Sozi-Ministerin Schwesig stoppt alle (von ihrer CDU-Vorgängerin initiierten) Projekte gegen linke Demokratiefeinde. Eh klar, man kann dieses Gesindel ja noch verwerten.

    Das alles (und noch viel mehr) soll durch Verbal-Ergüsse von Frau Merkel weggeplappert werden? Und hierfür soll sie Lob einheimsen? Von ORF, Standard und Neuem Deutschland JA, vom nicht ganz unpolitischen Tagebuch: NEIN!

    Nur nebenbei, lang dauerts - trotz 40% - auch für die CDU nimmer: Der gelernte Kindergarten-Pädagoge Gabriel schmiedet hinter den Kulissen eh schon eifrig sein Regime SPD/"Grüne"/SED (oder wie immer sie sich gegenwärtig nennen). Wetten, daß?
    .

  26. Undine
    09. Juli 2014 13:00

    A.U. schreibt:

    "Mir tut der Rest meiner Familie eigentlich leid, der mehrheitlich ganz im Gegensatz zu mir prinzipiell immer gegen Deutschland ist."

    Dieser Satz beendet abrupt meine durch eine blöderweise gebrochene Kniescheibe erzwungene "Blog-Pause"!
    Dieser Satz erschüttert mich nämlich bis ins Mark---nicht etwa nur deshalb, weil mir die "Beweggründe" der "Familie" so fremd sind, sondern die Tatsache, daß gebildete Menschen in der Zeit des militanten Antirassismus' so empfinden, ist für mich unvorstellbar---verzeihen Sie, lieber Herr Dr. Unterberger, mir bitte meine Offenheit, die Ihrer Offenheit so hart und verständnislos gegenübersteht.

    Kennen Sie, lieber Hr. Dr. Unterberger die Gründe der Abneigung Ihrer Familie gegen Deutschland und VERSTEHEN Sie sie auch? Sind die Ursachen dafür intellektuell zu erklären---oder schwingt da doch ein ungefährliches Mitschwimmen im "Mainstream" eine Rolle?

    "Mir tut der Rest meiner Familie eigentlich leid, der mehrheitlich ganz im Gegensatz zu mir prinzipiell immer gegen Deutschland ist."

    Dieser offenherzige Satz wird auf viele Österreicher wahrscheinlich zutreffen, man kann ihn ungestraft von sich geben. Ersetze ich aber "die DEUTSCHEN" durch den Namen eines anderen Volkes---der Aufschrei wäre entsetzlich, die Folgen unübersehbar, der Rubel müßte wieder fest rollen!

    Kundzutun, die DEUTSCHEN nicht zu mögen---aus welchen (wohlfundierten!?) Gründen auch immer---ist den linken Richtern und Rächern Balsam für ihre mainstream-getrimmten Ohren; DAS fällt nämlich nicht unter RASSISMUS, sondern ist---im Gegenteil!---erwünschtes Ergebnis der geglückten UMERZIEHUNG! Wir mußten lernen, unsere enge VERWANDTSCHAFT laut und deutlich und va immer wieder heftigst zu leugnen.

    Der Primarius, der mein Knie operiert hat, ist gebürtiger Bayer---ein DEUTSCHER also. Und er ist nicht der einzige positive Import aus dem viel gescholtenen Nachbarland. Für mich, eine Oberösterreicherin, macht es jedenfalls keinen Unterschied, ob ein integrer Mann diesseits oder jenseits des Inns geboren ist---er steht mir allerdings wesentlich näher als etwa die Ost-Österreicher.

    • Undine
      09. Juli 2014 13:11

      Dazu noch ein Satz der Fernsehansagerin in der ZIB1 von gestern zu unserer Fußballstimmung:

      ".....immer noch das Motto: HAUPTSACHE, die DEUTSCHEN GEWINNEN NICHT.

      Welches Land wagten wir "gedankenlosen" (eine sehr milde Umschreibung!) und FEIGEN Österreicher, genauso ÖFFENTLICH zu BELEIDIGEN???

    • socrates
      09. Juli 2014 16:46

      Russen und Chinesen sind auch schlechte Rassen. Nur Antisemitismus ist verboten.

    • Kaffeehäferl
      09. Juli 2014 20:32

      "prinzipiell gegen Deutschland" ist eine sehr unsportliche Einstellung.

      Ich bin kein Fußball-Fan und kein Kenner dieses Sports. Aber WMs und EMs schau ich mir gerne an. Und dabei speziell Spiele, die spannend und unterhaltsam sind. Das sind zumindest jene, bei denen die deutsche Nationalmannschaft spielt. Und die holländische.

      Aus sportlicher Sicht gibt es keinen Grund, den Deutschen den WM Titel nicht zu gönnen. Sie spielen als Team ausgezeichnet zusammen, passen oft und treffsicher. Sie hängen nicht von ein oder zwei Spitzenspielern ab, da stimmt einfach die Zusammenarbeit.

      Aus sportlicher Sicht muß man viel eher gegen eine Mannschaft sein, die es im Elfmeterschießen zum Titel bringt. Wie Italien 2006 in Deutschland. Aber die sind eh schon heimgefahren.

    • Helmut Oswald
      10. Juli 2014 02:09

      Gerade als Österreicher prinzipiell gegen Deutschland (also Deutschlandhasser) zu sein kennzeichnet bedauernswerte, meist von Minderwertigkeitsgefühlen geplagte Menschen. Und damit sind nicht jene gemeint, die Deutschland kritisieren, weil sie ein besseres Land wollen als jenes, welche sie vorfinden. Aber wer weder historische Kenntnisse, noch politischen Verstand, noch Charakter besitzt und das noch öffentlich zu bekennen bereit ist erbringt doch in gewisser Hinsicht eine einzigartig traurige Leistung.
      Gelassenheit ist angebracht. Es gibt zu jeder Zeit Leute, die auf dem falschen Fuß Hurra schreien. Vielgeprüfte, vom Glück nicht unbedingt verwöhnte Völker kennen das. Es waren Juden, die als Kapos im KZ besonders hart auf ihre Volkszugehörigen einprügelten, die der Gestapo als Spitzel dienten und diesen Opfer zuführten oder als 'weise Alte' den Rat gaben, voraussetzungslos mit ihrem zur Vernichtung entschlossenen Feind möglichst reibungslos zu kooperieren. Menschen dieses Schlages sind feige und angepasst - und verstehen ihre Anpassung zumeist als einen Akt der besonderen Klugheit. Die Auslöschung hat sie noch nie verschont. Vor den großen Zügen der Geschichte sind sie nicht mehr als Spreu im Wind. Gestern marschierten sie noch für die zweite 'sozialistische Nation' auf deutschem Boden, die sich demokratisch nannte, sich in Wahrheit aber auf die Bajonette der Sieger stützte. In Uniform und Stechschritt oder im Blauhemd mit geballter Faust marschierten sie an den herbeigekarrten Jublern und vorbei an den Greisen auf der Tribüne. Von ihnen bleibt nichts - nicht einmal die Verachtung über den Gestank, den sie einst verbreiteten. In diesen Abgrund blicken ihresgleichen auch im Österreich und erkennen ihre Zukunft. Daher steigern sie ihre Hysterie ins Unermessliche und zeigen damit neuerlich nichts anderes, als ihre feige Angst, einmal mehr das Falsche getan zu haben. Wäre es mit dem großen Krieg anders gekommen, würden sie heute Juden hassen. Sie sind ganz einfach der Bodensatz, den jede Nation hat. Bei uns regiert er. Noch.

    • Karl
      10. Juli 2014 12:25

      Mein Gott jetzt übertreibts es aber: Die Rede war von FUSZBALL, und da bin ich auch fast immer gegen Deutschland, weil unsere Österreicher fast nie gegen sie gewinnen. Und da bekenne ich mich auch gerne zu einer Art Minderwertigkeitsgefühl und betone, dass ich das Wort "Cordoba" immer mit einem Schuss Zwergenstolz ausspreche. Ist halt so. Tuts bitte nicht immer so bierernst sein.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      10. Juli 2014 17:12

      Danke, werte Undine, für Ihre engagierte Stellungnahme.
      Auch ich bin etwas zusammengezuckt, als ich den fraglichen Satz las. Ich habe in meinem Leben so etwa 50 Mal in Österreich Urlaub gemacht, meist im Winter zum Skifahren, aber auch im Sommer mit dem Motorrad. Ich kann mich an keinen einzigen Vorfall erinnern, daß ein Österreicher Freunden oder mir gegenüber Vorurteile zeigte.
      Skier und Motorrad sind altersbedingt verkauft, mein letzter Besuch in Ihrem schönen Land liegt nun fünf Jahre zurück. Hat sich in dieser Zeit etwas verändert?

    • Freidenker (kein Partner)
      10. Juli 2014 18:36

      Liebe Undine:
      Endlich sind sie wieder da, ich habe sie schon so vermißt, dachte aber, dass sie wahrscheinlich auf urlaub sind. Die besten Wünsche zur Genesung ihres Knies!

    • Undine
      10. Juli 2014 21:02

      Danke für die Zustimmung!

      @Karl

      Sie haben schon recht---wir sollten alles nicht so "bierernst" nehmen---es ist den Geschichtskosmetikern und dem offiziellen Ö allerdings mehr als nur bierernst, glauben Sie mir!

      Es freut mich, daß sich wenigstens EIN Poster findet, der das "ß" in der Blockschrift RICHTIG mit "SZ" schreibt, denn das "ß" setzt sich---etwa in der Kurrentschrift deutlich zu erkennen!---aus einem "langen "s" und einem "z" zusammen; DAS macht den HÖRBAREN wichtigen Unterschied zwischen SS und "ß"=SZ aus!

    • Karl
      11. Juli 2014 13:31

      @Undine:
      Danke für die Blumen! :-)

    • Karl
      11. Juli 2014 13:34

      ...und natürlich auch von mir die besten Kniebesserungswünsche.

  27. schreyvogel
    09. Juli 2014 12:48

    Komisch, wie sehr Merkels Lob für Offenheit, Pluralismus und Freiräume dem Herrn A.U. imponiert. Solche "eh klar"-Stehsätze bringt doch jeder routinierte Politiker in jeder Rede daher.

    Gefällt A.U. auch Merkels "Energiewende" und der Mindestlohn, die beide stark nach Österreich ausstrahlen?

  28. glaubmanix
    09. Juli 2014 10:53

    I glaub i bin in da Krone.

    • Anonymer Feigling
      09. Juli 2014 11:52

      Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie in "da Krone" sind oder im Unterbergerforum,
      dann berechnen Sie einfach die durchschnittliche Länge der Kommentare. Das sollte Ihnen bei der Orientierung behilflich sein.
      ;-)

    • glaubmanix
      09. Juli 2014 12:36

      Beim Dichand war des was. Jetzt werns da a imma weniga.

  29. Sandwalk
    09. Juli 2014 09:03

    Politische Ideologen sind Menschen, die andere gegen ihren Willen glücklich machen wollen.
    Ideologen sind Gruppenkretins. Der Kommunismus verdammt die Gruppe höher Klassen. Sie müssen bekämpft und vernichtet werden.
    Die Nationalsozialisten verdammen die Gruppe vermeintlich minderwertiger Rassen, die beseitigt werden müssen und die Islamisten verfolgen die Gruppen der Ungläubigen.

    Unsere Linken sind nicht viel besser. Die wollen die Gruppe der überdurchschnittlich Verdienenden abräumen wie Christbäume und ihre Stürmermedien, der ORF und die Fellnerpresse, verteidigen den angewandten Faymanismus bis zum Endsieg.

    Gott sei Dank hat - auch auf lange Sicht - Deutschland in Europa das Sagen und nicht unsere mediokren Politluschis samt ihren armseligen Schreibtischtätern in Kammern, Gewerkschaften und Redaktionen.

  30. Politicus1
    09. Juli 2014 08:28

    ENDLICH!
    Endlich sind wir Österreicher die Schmach der höchsten Niederlage in einem WM-Semifinale (am 30. Juni 1954 in Basel gegen Deutschland mit 1:6 verloren) los!

    Mein Tipp für's Finale: Deutschland - Niederlande 3:2 (so wie beim "Wunder von Bern" am 4. Juli 1954 ...)

    • Politicus1
      10. Juli 2014 12:51

      Oh je ...
      habe ich schon verloren ...
      Na, vielleicht gewinnen die Deutschen auch gegen die Argies mit 3:2 ..?

    • simplicissimus
      10. Juli 2014 12:53

      Dabei war das das Wunderteam und wir wurden sogar Dritter ...

  31. dssm
    09. Juli 2014 08:27

    Dermaßige Pharisäer (gibt es für das Wort eigentlich ein Binnen-I?) zu loben ist doch etwas übertrieben. Die Regierung Merkel hat bisher nur reguliert, reguliert und nochmals reguliert. Alles und jedes wir staatlich geregelt und nichts funktioniert so richtig, also wird noch mehr der krankmachenden Medizin verabreicht.
    Und nun faselt ausgerechnet Frau Merkel etwas von Freiräumen?!?!?
    Spinnt die?
    Es mag sein, daß die Wähler diese Politik lieben, aber so frech lügen muss man deshalb noch lange nicht!

  32. Anonymer Feigling
    09. Juli 2014 08:26

    Meine Heuristik, was das Daumendrücken und Mitfiebern betrifft, ist die genetische bzw. memetische Verschaftschaft zu mir.

    Ein Südamerikaner ist mir lieber als ein afrikanischer Neger, ein Holländer lieber als ein Argentinier und ein Deutscher lieber als ein Holländer.

    Erstaunlicherweise verhält sich die WM gemäß meinen Wünschen. Die Neger waren schnell draussen und heute Abend könnte es sich ergeben, dass es zu einem rein europäische Endspiel kommt mit einem hoffentlich deutschen Endspielsieg! ;-)

  33. simplicissimus
    09. Juli 2014 07:14

    Ja, immer gegen Deutschland sein, das kenn ich, zwar nicht von meiner Familie, sondern von vielen Freunden und Bekannten.
    Woher das kommt? Von der schnoddrigen Überheblichkeit der Deutschen?
    Oder vielmehr von österreichischen Minderwertigkeitskomplex, der sich in langen Jahren von 1866 (Königgrätz) über WK I und II bis zum Wirtschaftswunder und den deutschen Touristen zieht?
    Es ist Zeit, daß viele Österreicher diesen dummen Komplex abschütteln und eine normale Einstellung zu ihrem Brudervolk finden.
    Dann wären auch Aussagen über Pluralismus, Offenheit und Freiheit wieder vorstellbar ...

    • Markus Theiner
      09. Juli 2014 08:31

      Ich glaube es hat mit dem inneren Spannungsverhältnis zu tun.
      Einerseits ist halt extrem offensichtlich, dass die Österreicher von den Deutschen nicht so verschieden sind, sondern eigentlich seit Jahrhunderten Teil der (inner)deutschen Vielfalt.
      Andererseits hat man uns aber jahrzehntelang eingetrichtert, dass man ein Nazi ist, wenn man sich als Österreicher mit Deutschland identifiziert. Selbst wenn es "nur" kulturell oder ethnisch ist, nicht politisch.
      Daher muss man sich krampfhaft abgrenzen. Gerade beim Fußball.

    • simplicissimus
      09. Juli 2014 08:38

      Kann auch Teil dieser seltsamen Einstellung sein, bzw. diese verschaerft haben.
      Wenn man aber alte Schriften und Berichte liest, dann hat es schon viel frueher, spaetesten mit WK I angefangen.

    • Undine
      09. Juli 2014 13:13

      @simplicissimus
      @Markus Theiner

      Auf den Punkt gebracht!

      ******************************!

    • Markus Theiner
      09. Juli 2014 14:09

      @ simplicissimus:
      Das war in der Zwischenkriegszeit (bzw. eigentlich schon seit Königgrätz) immer das gleiche Prinzip.
      Nachdem wir im deutschen Nationalstaat nicht drinnen waren, sprich die erste deutsche Einigung verpasst haben, waren wir so ein Restposten. Also irgendwie gefühlt "Deutsche zweiter Klasse".

      Es hat sich einfach die Perspektive ein wenig gedreht.
      Bis 1918 war zwar der Nationalismus vorherrschend, aber es gab keine Alternative zur deutschen Nation. Eine österreichische Nation zu erfinden hätte wenig Sinn gehabt, weil es keinen entsprechenden Staat gab, den man zum Nationalstaat hätte erklären können.
      Von 1918 bis 1938 wollte man kein rein ethnisch-kulturelles Bekenntnis zum "deutschen Volk", weil das in der immer noch herrschenden nationalistischen Ideologie zu wenig war. Und den politischen Anschluss haben die Siegermächte verboten. Also hat man sich als eigener Nationalstaat definieren wollen.
      Nach 1945 war der Nationalismus nicht mehr so stark das Thema. Da hätte eine Zwei-Staaten-Lösung bei gleichzeitigem Bekenntnis zu einer Volksgemeinschaft eher funktioniert. Aber da musste man sich eben wegem dem Nazi-Thema distanzieren.

    • simplicissimus
      09. Juli 2014 16:16

      Wird wohl so sein, Herr Theiner!





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