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Die Welt am Rand des Krieges

Es ist beängstigend. Steht die Welt vor einer Megakrise wie im Jahr 1956, als es gleichzeitig in Ungarn (die Revolution gegen die sowjetische Besatzung) und Israel losging (der aus unterschiedlichen Motiven erfolgende, aber im Ziel gemeinsame Angriff Israels, der Briten und Franzosen auf Ägyptens Diktator Nasser und den Suezkanal)? Hat der Abschuss eines malaysischen Flugzeugs über der Ostukraine ähnliche Wirkungen wie der 11. September? Oder könnten die Gefahr und Tragik der Stunde auch zu einer positiven Wende führen? Erweisen sich die Herren Putin, Obama, Khamenei und Netanyahu, die alle nicht mehr den gesamten Überblick zu haben scheinen, im letzten Augenblick doch noch als Staatsmänner?

Es löst im Beobachter jede Menge Überlegungen aus, wenn fast zur selben Stunde eine ganze Reihe von Ereignissen passiert. Das sind:

  • Der Einmarsch israelischer Bodentruppen in Gaza auf der Suche nach aus der Luft nicht bekämpfbaren Verstecken von Raketen in Krankenhäusern, in Schulen und UN-Einrichtungen nach wochenlangem Beschuss fast des ganzen israelischen Kerngebiets durch solche Raketen;
  • der Tod von 295 nichtsahnenden Menschen in einem Urlauberflugzeug über der Ukraine, mit etlicher Wahrscheinlichkeit durch eine Rakete der pro-russischen Rebellen;
  • das Abfeuern erster Raketen nun auch vom Südlibanon aus;
  • die in der entscheidenden Stunde stehendenden Atomverhandlungen des Westens mit dem Iran;
  • der Vorstoß sunnitischer Fundamentalisten in Syrien und Irak;
  • die alljährlichen – aber jedesmal mit Hochspannung begleiteten – Manöver in Korea;
  • sowie die Selbstlähmung Europas, das nur noch zum Geburtstagsfeiern imstande scheint.

Auch wenn es keine direkten Beweise gibt: Sehr viel spricht dafür, dass da viele Zusammenhänge bestehen, die wir noch gar nicht alle sehen. Dass da offensichtlich im Windschatten anderer Krisen einige vollendete Tatsachen schaffen wollen. Das kann zu gewaltigen Explosionen führen, die niemand vorherbedacht hat. Deswegen sind diese Tage sehr gefährlich.

Aber trotz der Tragik der Ereignisse könnten auch Wunder geschehen. Freilich – die gibt es nur, wenn gleich vier Mann zu Staatsmännern werden:

  1. Der russische Machthaber Putin, der nach dem Abschuss einer fremden und vollgepackten Urlaubermaschine über der Ukraine jede weitere Unterstützung für die aus ganz Russland gekommenen Separatisten beendet und wieder in den Kreis der Zivilisation zurückkehrt;
  2. Der israelische Regierungschef Netanyahu, der nach dem Gaza-Einmarsch und dem hoffentlichen Ende der ständigen Raketenbeschüsse durch Radikale den Palästinensern ein ehrliches Angebot macht – der also den Siedlungsbau in den palästinensischen Gebieten beendet;
  3. Der iranische Machthaber Khamenei, der endlich in glaubwürdiger Manier auf den Bau von Atomwaffen verzichtet, und der dafür Iran zu einem zentralen und anerkannten Mitspieler im ganzen westlichen Asien macht;
  4. und der amerikanische Präsident Obama, der endlich begreift, dass das Prinzip Selbstbestimmung die beste Chance zu einer friedlichen Zukunft bietet.

Nun, gewiss ist das ein Traum. Aber gerade in solchen Stunden braucht man Träume. Wahrscheinlicher ist freilich etwas ganz anderes: Noch mehr und noch unberechenbarere Eskalationen in den nächsten Tagen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2014 08:10

    Was ist die Ursache dieser Konflikte?

    Dass Gruppen unterschiedlicher Religion, Ethnie, Sprache und Kultur auf Dauer nicht vermischt auf einem engen Gebiet leben können. Ukrainer und Russen sind sich sogar sehr änlich, und trotzdem sind sie offenbar nicht in der Lage miteinander zu leben.

    Bei den Israelis und Palästinensern ist der Fall hoffnungslos, da hilft auch kein Siedlungsstop oder sonst irgend etwas. Dazu kommt dort noch der beidseitige Geburtendschihad. Haben ursprünglich ein paar 100.000 Juden ein paar 100.000 Palästinänsern ein bischen Land weggenommen, viel weniger als die Fläche des Kosovo oder von Südtirol, stehen sich dort heute 8 Millionen Israelis und 5 Millionen Palis gegenüber. Das Durchschnittsalter der Palis beträgt 18 Jahre, mit einer Multiplikation der Bewohnerzahl ist daher zu rechnen. Dieser Konflikt wird wie die Geschichte lehrt mit einer Vernichtung oder Vertreibung eines der beiden Völker enden.

    Was die Europäer jetzt tun sollten ist erstens die Goschn zu halten, und zweitens die völlig wahnsinnige massenhafte Einwanderung von Muselmanen nach Europa zu stoppen! Weil sonst haben wir in 20 Jahren dieselben Konflikte in Europa, wobei die Ukraine heute schon ganz im Gegensatz zur Türkei selbverständlich zu Europa gehört.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2014 01:07

    Die Welt am Rande des Krieges wird sich solange dem Abgrund nähern anstatt diesen zu meiden, solange es eine ganze Reihe triftiger Gründe gibt anzunehmen, daß die nachteiligen Kriegsfolgen einmal mehr nicht die Kriegstreiber, sondern deren Konkurrenten treffen werden.

    Wer die Blackwater Söldner auf den Maidan geschickt hat hatte mehr nur vor als sich eine gefügige Regierung in der Ukraine zu verschaffen. Der Versuch, im Stresstest herauszufinden, ob Rußland sich so hoppla-hop im nebenbei zu einer mittleren Macht degradieren lassen würde, bringt ja gleich mehrere Vorteile mit sich.

    1) die blöden Europäer (pardon, die sind pleite, bis auf Deutschland) die Deutschen also werden einmal mehr zahlen
    2) sie vor den Bündniskarren zu spannen und damit ihre guten Beziehungen zu Russland torpedieren ist ein Doppelschlag, der gleich zwei ungeliebte Wettbewerber
    trifft
    3) im Krieg die Schulden verstecken lassen können, die für das System der VS unbeherrschbar wurden, und
    4) zeitgleich über das Hochfahren der Rüstung die Wirtschaft ankurbeln , während -

    a) die Flüchtlingströme ins Land und weiter in den Westen die Dauerzahler weiter belasten wird
    b) Kriegsfolgelasten jeglicher Art einmal mehr auf europäische Boden stattfinden und damit
    c) die anachronistische Präsenz der 7. US Armee in Europa konsolidiert und ihre Verstärkung auch noch begründet werden kann -

    das ist schlichtweg genial. Leider will niemand einen Kriegsgrund liefern, so muß man halt eben einen weiteren Dauerkrisenherd schaffen. Destabilisierung trägt einen Namen, und wer nicht feige ist, benennt Roß und Reiter: Obama und das Pentagon.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2014 05:35

    Wie kann man bitte ein Passagierflugzeug über ein Kriegsgebiet fliegen lassen?
    Wenn ich denke was für ein Theater wegen einer Zahnpasta im Handgepäck gemacht wird, muß ich mich schon sehr wundern.

    Ich bin alles andere als ein Anhänger von Verschwörungstheorien, aber hier drängt sich der Gedanke an einen Art Lusitaniafall geradezu auf.
    Es ist für einen Geheimdienst eine lösbare Aufgabe, einen Fluglinienverantwortlichen zu bestechen und den Aufständischen eine falsche Information über das Flugzeug zuzuspielen.

    Ich mißtraue den scheinheiligen Angelsachsen zutiefst.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2014 15:35

    Die Glaubwürdigkeit des Blogs befindet sich in einer ernsthaften Krise.
    Die Partner erwarten sich eine ausgewogene Berichterstattung über die Krisen in der Welt.
    Diese kann nicht dadurch erreicht werden, dass immer nur die US-amerikanischen Positionen vertreten werden.
    Dafür gibt es jede Menge nationaler und internationaler Medien die den Amis und ihren geopolitischen Ambitionen nach dem Mund schreiben. Und die gibt es zuhauf gratis im Internet.
    Der Autor sollte es sich im Sinne seiner Reputation überlegen, immer nur die Meinung von Washington als seine eigene zu verkünden.
    Auf Dauer werden es sich die Partner überlegen, in diesem Forum weiterhin Partner zu bleiben. Was einmal als politische Heimat gegolten hat, wird immer mehr zum Ärgernis.
    Der terbuan ist sicherlich nicht der Einzige, dem diese Gedanken quälen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPeter R Dietl
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2014 13:47

    Die Ukraine war ein friedliches Land mit einem freigewählten Präsidenten Janukowitsch. Richtig, mit Riesenkorruption, aber diese gab's ebenso vorher und nachher. Richtig, auch wenig sympathisch war dieser Herr, doch für analoge Diagnosen brauchen wir Wien nicht zu verlassen.

    Dann sahen die ostküstengesteuerten NATO-Imperialisten samt den EU-Pudeln ihre Felle davonschwimmen, als die Ukraine sich einem EU-Diktat samt Militärgeheimklauseln zwecks weiterer Einkreisung Rußlands nicht beugen wollte.

    Und gleich ließ die US-Maschinerie Maidan-Demonstranten aufmarschieren, geeignete Medienleute wurden dressiert, Blackwater-Söldner mordeten wie gewohnt und auf einmal war der CIA-erprobte Poroschenko Präsident.

    Wer also trägt Schuld an den Kriegszuständen in der Ukraine? Doch wohl die Aggressoren (Herr AU wird widersprechen, ich weiß).

    PS zu den treffenden Hinweisen auf die "Lusitania": Ich lege die Hand ins Feuer, daß 90% der in A und D agitierenden Zeitungsschmierer "Lusitania" solange für ein mexikanisches Erfrischungsgetränk halten, bis sie zufällig in Google nachlesen.
    .

  6. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2014 17:12

    Putin muss wieder in den Kreis der Zivilisation zurükkehren?

    Stammt disr Satz aus dem CIA Handbuch für Schreiber von US -Jubelpropaganda?

    Es mag schon sein, das die Russen Bestien sind, die aus einer Laune der Natur heraus menschenähnliche Gestalt angenommen haben. Ihre vertierte, primitive Grausamkeit, die unsere Eltern und Großeltern auskosten durften, als sich diese Horden - in Uniformen aus amerikanischen Stoff, in amerikanischen Stiefeln, auf amerikanischen LKW und mit amerikanischer Munition - in unseren Landen austoben durften ist allerdings nur eine Seite der Medaille. Die perfide, durchtriebene Mordlust der US-Amerikaner auf ihrer Suche nach Beute ist die andere.

    Die einzige Nation, die den Übergang von der Barabarei zur Dekadenz ohne den Umweg über die Zivilisation geschafft hat, sollte SEHR vorsichtig sein, von anderen die "Rückkehr zur Zivilisation" zu verlangen. Darf ich an die "Zivilisiertheit" der Yankees erinnern? Ja? Nun gut:
    Keine anderen Völker haben die Ureinwohner ihres Landes de facto ausgerottet, keine anderen Völker haben sich Millionen Negersklaven gekauft, keine anderen Völker haben jemals dermaßen die Strategie der verbrannten Erde durchgezogen wie die US-Amerikaner.

    Die voreilige Zuordnung dieser Terrortat zu den "russischen Rebellen" ist sehr sonderbar. Angeblich haben die Rebellen auch weitreichende FLA-Raketen aud Armeebeständen erbeutet, allerdings sollte man selbst in einem failed state wie der Ukraine wissen, wieviele das waren und somit leicht feststellen können, ob und wieviele davon mittlerweile verschossen wurden. Bisher haben die Rebellen nämlich nur die Fliegerfaust (mit etwa 5km Reichweite) gegen militärische Ziele eingesetzt.

    Die wichtigste Frage ist aber: "Cui bono?" - wie immer.
    Was haben die "Rebellen" davon, eine Ziuvilmaschine mit einer Boden-Luftrakete abzuschießen?
    Natürlich gar nix - außer einer schlechten Nachrede.
    Wer ist hingegen primär an einer Eskalation des Konfliktes interessiert, weil es Pleite ist und Kriege braucht, um de Reichtum anderer Völker rauben und seine unvorstellbaren Schulden annullieren zu können?
    SO einfach iist die Sache also nicht.

    In Zeiten der Satellitenüberwachung wird sich mit etwas Glück feststellen lassen, woher die Rakete kam. Man wird deren Trümmmer finden - so eine Boden-Luftrakete wiegt einige dutzend Kilogramm und löst sich nicht in Luft auf (was in den USA allerdings mit Flugzeugen, die das Pentagon treffen schon ab und an passieren soll...) und man wird Beweismaterial sichern.

    Die Ukraine wird an einer solchen Untersuchung kein Interesse haben. Man hat ja auch an einer Aufklärung der Schüsse am Maidan keines, und im Wegwischen von Untersuchungsergebnissen haben Amis und Briten ja auch Übung. Die der Katyn-Kommission leugnete man auch und verbreitete die Sowjetpropaganda. Das klappt ja sehr gut.

  7. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2014 06:16

    Jedes Kind das eins und eins zusammenzählen kann erahnt was gestern in der Ostukraine passiert ist: Ein Verkehrsflugzeug wurde versehentlich abgeschossen.

    Und dennoch: „Wir untersuchen den Vorfall derzeit. Aktuell haben wir aber keinen Anlass für eine Sperrung des Luftraums“, sagte der Eurocontrol-Vertreter. „Der Luftraum ist weiter offen.“

    http://www.lvz-online.de/nachrichten/aktuell_themen/europaeische-flugsicherung-wertet-absturz-in-ukraine-derzeit-als-unfall/r-aktuell_themen-a-247215.html

    Flugreisende und Urlauber als Versuchskaninchen??

    Diese europäischen Behörden die sich in alles im täglichen Leben der Europäer einmischen: Duschköpfe, Handytarife, Gurkenkrümmung usw.: Wenn es um das nackte Leben geht, dann sind sie zu blöd/zögerlich um den umkämpften Luftraum zu sperren! Eurocontrol: Bitte Handeln!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2014 19:26

    Es sollte schon erwähnt werden, dass die politische arbeit des amtierenden ukrainischen ministerpräsidenten jazenjuk seit 2007 ganz offiziell von der nato, dem us-aussenministerium, dem german marschall fund (usa), chatham house, der polnischen botschaft in kiew & von george soros finanziert wird. in welchem anderen land ist sowas möglich?

    http://openukraine.org/en/about/partners


alle Kommentare

  1. Mohamed Barakat (kein Partner)
    24. Mai 2015 11:29

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  2. Idalia (kein Partner)
  3. Bryant (kein Partner)
    21. Januar 2015 17:41

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  4. Ditriwi (kein Partner)
    20. Januar 2015 12:50

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  5. cmh (kein Partner)
    22. Juli 2014 10:12

    Eigentlich hat es mich schon lange gewundert, dass es beim Auseinanderfallen der UdSSR nicht zu ähnlichen Auseinandersetzungen gekommen ist, wie beim Zerfall Jugoslawiens.

    In beiden Ländern haben doch die Menschen dieser Regionen über ein Menschenalter hinaus gemeinsam gelebt und gearbeitet.

    Man sollte sich daher wieder einmal mit diesen und ähnlichen geschichtlichen Epochen beschäftigen, etwa dem amerikanischen Sezessionskrieg. NUr so werden wir die Vorgänge beim bevorstehenden Zerfall der EU verstehen und glimpflich zu Ende bringen können.

  6. Martin Baltus (kein Partner)
    21. Juli 2014 21:54

    Seit Monaten massakrieren ukrainische "Nationalgarden" sprich Nazis
    und die gewöhnliche ukraimische Armee Zivilisten im Osten der Ukraine.
    Die Zahl der Fluechtlinge geht selbst nach UN-Angaben in die Zehntausende
    - nach russischen Angaben in die Hunderttausende. Und ihnen fällt nichts
    anderes ein, als von der möglichen Rückkehr Vladimir Putins in die Zivilisation
    zu schwadronieren. Sie sollten sich schämen über so viel Infamie.

  7. heartofstone (kein Partner)
    20. Juli 2014 19:08

    Das Vorgehen Israels sei „klar und deutlich zu verurteilen“, hieß es in einer Stellungnahme des IGGiÖ-Präsidenten Fuat Sanac.

    Ah geh und die durch die Mohammedaner abgefeuerten Raketen und Mörsergranaten auf Israel bemerkt dieser Wixxer nicht einmal in einem Nebensatz.

    Drop dead Mohammedanerschwxxn ... jeder Abschußpunkt in Gaza gehört großflächig eingeebnet ... ob dort eine UNWRA Schule, oder ein Krankenhaus oder ein Kindergarten, oder ein "ziviles" Gebäude steht kümmert mich nicht. Beschwert euch doch bei eurem "allwissenden" Listenschmied ... /zyn

  8. Igor Potemkin (kein Partner)
    20. Juli 2014 16:29

    "Das kann zu gewaltigen Explosionen führen, die niemand vorherbedacht hat......"

    Welch ein Irrtum! In der Politik geschieht NICHTS zufällig!

    Und hier treffen Politik und Eschatologie zusammen.

    Wir schließen nicht aus, daß die 'weisesten' unter den Weisen... - die
    obersten Führer der Weltfreimaurerei - die Ausrottung von einigen Hundertmillionen
    Menschen, größtenteils Arabern, noch vor dem messianischen
    Regierungsantritt für notwendig halten.“ (Sie) werden, wenn es ihnen gut
    erscheint, entscheiden können, mit einem allgemeinen Atomkrieg das Weltende
    herbeizuführen.“

    Aron Monus „Verschwörung - Das Reich von Nietzsche“

    • Igor Potemkin (kein Partner)
      20. Juli 2014 16:32

      „Dann wird die Freimaurerei... ihren Patron rechtfertigen, um sich selbst
      zu rechtfertigen. Die kriminelle Sekte wird die Vision des erleuchteten Greises von
      Patmos verwirklichen. Die Freimaurerei wird die Katastrophe der Apokalypse
      hervorrufen, um der Welt, also auch der christlichen Welt, glaubhaft zu machen,
      daß nun ihr Reich dank Gottes Gnade gekommen sei.“

      Aron Monus „Verschwörung - Das Reich von Nietzsche“

  9. Gasthörer (kein Partner)
    20. Juli 2014 13:56

    Wobei die Flüchtlinge aus Palästina wohl ganz im Sinne der Eliten die Mehrheitsbevölkerung in D. dezimieren helfen. 12 Jahre Haft für einen Mord, das spricht für sich selbst.

    http://www.kybeline.com/2014/07/19/palaestinensischer-asylant-toetet-zum-zweiten-mal-freundin/

    • heartofstone (kein Partner)
      20. Juli 2014 19:35

      Die Richter die dieses Schwein nicht lebenslänglich weggesperrt haben oder wenigstens nach seiner Haftstrafe in sein Herkunftsland abgeschoben haben, sind zu mitschuldig an der Folgetat. Sie gehören aus dem Staatsdienst entfernt und finanziell für dieses Verbrechen haftbar gemacht ...

  10. Josef G. (kein Partner)
    20. Juli 2014 13:50

    Wie zu Zeiten Adolf Hitlers werden die Menschen gegen Russland indoktriniert. Die Medien spielen dieselbe Rolle wie damals unter Hitler.

  11. Gasthörer (kein Partner)
    20. Juli 2014 12:02

    Frage, wie meint das der Autor?: "... dass die USA weiterhin jeden Aufschwung mit den Ersparnissen aus aller Welt finanzieren können"

    http://wirtschaftsblatt.at/home/meinung/kommentare/3840328/Das-Imperium-schlaegt-zuruck

    "Wer würde sich wohl darüber freuen, wenn einmal im Kreml ein Staatschef sitzt, der Öl- und Gaskonzerne so weit für Ausländer öffnet, dass US-Gesellschaften dort die Kontrolle erlangen könnten? Die Vorherrschaft des Dollar wäre auf Jahre gesichert und damit auch, dass die USA weiterhin jeden Aufschwung mit den Ersparnissen aus aller Welt finanzieren können. Ob eine solche Strategie aufgeht, steht auf einem anderen Blatt. So manch Imperator hat sich an Russland die Zähne

  12. N. S. A. (kein Partner)
    20. Juli 2014 09:06

    Wieso sieht man auf den Fotos, auf denen Leichen zu erkennen sind, kein Blut?
    Na, so was: Leichen ohne Blut? Wie kann das denn sein?

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/gerhard-wisnewski/absturz-alte-leichen-an-bord-von-mh-17-.html

    • Roter Logenbruder (kein Partner)
      20. Juli 2014 09:17

      Wieso hat Kiew BUK-Boden-Luft-Raketen im Osten stationiert, wenn die ostukrainischen Patrioten gar keine Flugzeuge haben?

    • SIA (kein Partner)
      20. Juli 2014 09:40

      Wieos hat man am 11. September 2001 keine (blutleeren) Leichenteile im Pentagon gefunden???

  13. Jewgeni Gorowikow
    19. Juli 2014 21:53

    Pietät - bzw. das was die prorussischen Rebellen darunter verstehen:

    http://images05.kurier.at/46-63672005.jpg/75.672.512

    • EU-Tyrann (kein Partner)
      20. Juli 2014 09:30

      Am 27. April 1961 hielt John F. Kennedy in New York vor den wichtigsten Zeitungsverlegern des Landes eine Rede:

      "Denn wir stehen rund um die Welt einer monolithischen und ruchlosen Verschwörung gegenüber, die sich vor allem auf verdeckte Mittel stützt, um ihre Einflusssphäre auszudehnen – auf Infiltration anstatt Invasion; auf Unterwanderung anstatt Wahlen; auf Einschüchterung anstatt freier Wahl; auf nächtliche Guerillaangriffe anstatt auf Armeen bei Tag."

  14. Gennadi (kein Partner)
    19. Juli 2014 21:27

    Warum sollte Israel mit dem Siedlungsbau aufhören? Die Alternative ist, im Meer ersäuft werden. Mit Terroristen (Fatah, Hamas) kann man nicht verhandeln, die Menschen zahlen drauf.

  15. Schlägl (kein Partner)
    19. Juli 2014 21:10

    Hier einige Bilder von den Massakern des Kiewer Regimes an der Zivilbevölkerung:

    http://www.youtube.com/watch?v=34RWIJ9Kvyk

    Tod der Ukraine!

    • Wirtschaftskiller (kein Partner)
      19. Juli 2014 21:17

      Sind die US-amerikanischen Profikiller von Blackwater & Co noch munter am Töten der ostukrainischen Zivilbevölkerung oder hat das gottverfluchte Regime in Kiew (bzw. seine Geldgeber) nicht gut gezahlt?

  16. terbuan
    19. Juli 2014 20:42

    Und schon wieder eine Verschwörungstheorie?

    "Warum zweimal Flugzeuge der malaysischen Airline in so kurzer Zeit ???
    Erst MH370, jetzt MH17!

    Interessant ist aber:

    Im November 2011 wurden Georg W. Bush und Tony Blair von der Kuala Lampur War Crimes Commission der Kriegsverbrechen am Irak, Palästina und im Libanon für schuldig befunden. Bush und Blair wurden aus diesem Grund auf die offizielle Liste der weltweit gesuchten Kriegsverbrecher gesetzt.
    Mehr hier: http://www.iknews.de/2011/11/24/bush-und-blair-von-klwcc-verurteilt/

    Könnte hier ein Zusammenhang bestehen?
    Kuala Lumpur – Hauptstadt von Malaysia und Gerichtssitz – MH370 und MH17 der malaysischen Airline

    Quasi als verspätete Drohung “Lasst in Zukunft solchen Scheiß, ihr seht ja, was sonst passiert”

    Bestimmt nur wieder eine Verschwörungstheorie…aber gibt es solche Zufälle?

    Auszug aus dem Diskussionsforum der DWN-
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/19/abschuss-flug-mh17-amerikaner-wollen-die-schlinge-um-putin-zuziehen/

    • Gennadi (kein Partner)
      19. Juli 2014 21:28

      Ganz zufällig ist Malaysia ein islamischer Staat.

    • Francois Villon (kein Partner)
      20. Juli 2014 06:42

      Sg. terbuan,

      der "Zufall" von zwei Flugzeugen Malaysias, die plötzlich vom Himmel fielen, wird durch einen - wohl längst vergessenen - weiteren Zufall bestätigt: Es war der Ministerpräsident Dr. Mahathir, der sich gegen die Ratschläge von IWF, WB, ... mit einem Wort der "Ostküste" verweigerte und damit Erfolg hatte. - Ein "Angriff" auf das vom Dollar beherrschte Weltfinanzsystem.

      Überdies hatte selbiger Mahathir die Methoden der US-Kriegsführung explizit deutlich gemacht: sie tun dies per "Proxy", also über Stellvertreter und die bekannten "Willigen". - Wer so aus dem Nähkästchen plaudert, der muß natürlich zur Räson gebracht werden.

      Aber der gute Dr. Unterberger wird´s schon wissen, was er zu schreiben hat. - Aber es ist so langweilig.

      PS:

      Um ein "Unglück" (= Verbrechen), wie diesen Absturz aufzuklären ist die wichtigste Frage: Cui bono?

  17. Onkel Wurst (kein Partner)
    19. Juli 2014 20:14

    Diejenigen, die den totalen Krieg wollen (wie etwa Drohnenpräsident Obama und sein Hosenanzug) sollen selbst ihre warmen Ärsche hinhalten und in Russland einmarschieren. Den russischen Scharfschützen wünschen wir ein vergnügtes Festschießen.

  18. Gasthörer (kein Partner)
    19. Juli 2014 19:26

    Es sollte schon erwähnt werden, dass die politische arbeit des amtierenden ukrainischen ministerpräsidenten jazenjuk seit 2007 ganz offiziell von der nato, dem us-aussenministerium, dem german marschall fund (usa), chatham house, der polnischen botschaft in kiew & von george soros finanziert wird. in welchem anderen land ist sowas möglich?

    http://openukraine.org/en/about/partners

  19. heartofstone (kein Partner)
    19. Juli 2014 19:04

    Da kann man den Demokratisierern aus dem Westen nur gratulieren ...

    Keine Christen mehr in Mossul

    Aus Angst vor den Dschihadisten sind laut Informationen der chaldäischen Kirche mittlerweile alle Christen aus der Stadt Mossul im Norden des Irak geflohen.

    In einem auf Arabisch verfassten Ultimatum hatte der selbst ernannte IS-„Kalif“ Ibrahim die Christen aufgefordert, entweder Tribut zu bezahlen oder zum Islam überzutreten. Sonst drohe ihnen der Tod durch das Schwert, berichtete Kathpress. Die Christen flohen in Richtung der kurdischen Stadt Erbil, rund 40 Autominuten von Mossul entfernt. Gepäck durften sie keines mitnehmen.

    ich mag Mohammedaner und ihre "Religion" immer weniger ...

    • Pumuckl
      19. Juli 2014 21:37

      Und wo bleibt die Stimme der katholischen Kirche und ihres österreichischen Oberhirten Kardinal Schönborn?

      Der Vergleich mit hohen Priestern orthodoxer christlicher Glaubensgemeinschaften im Osten und in der Levante drängt sich auf!

      Wenn man unter " Graf Hugo Damian Schönborn " googelt, fragt man sich, ob die " geliebten Brüder " seines Freimaurer - Vaters den Kardinal in Gewissenskonflkte bringen.

  20. Gastschreiber (kein Partner)
    19. Juli 2014 18:45

    Immer wieder amüsant, A.U. zu lesen, man muss gar nicht weiterlesen, um zu wissen, welche Standpunkte er in seinem Artikel vertritt, wenn man liest:

    der "Machthaber" Putin
    der "Machthaber" Khamenei

    aber:

    "Regierungschef" Natanyahu
    "Präsident" Obama

    Ganz wie der ORF. Bei dem war von heute auf morgen "Präsident Assad", "Machthaber Assad" und Ghadaffi vom "Regierungschef" zum "Diktator" degradiert.

    Ganz wie die USA das wünscht ;-)

    • hamburger zimmermann
      19. Juli 2014 18:56

      nein, nicht "wie die usa" (auch dort leben anständige menschen!), sondern wie mr. hussein und eastcoast und cia dieses wünschen!
      .

    • Gastschreiber (kein Partner)
      19. Juli 2014 19:28

      Mit USA meine ich immer die entsprechenden Politiker, nicht das amerikanische Volk, das so wenig hinter die Kulissen zu blicken vermag wie wir hier.

    • BHBlog (kein Partner)
      20. Juli 2014 04:08

      Ja leider gibts ein paar Proponenten bei dennen eine Website "Unterberger Watch" durchaus seine Bedeutung hätte. Andererseits glaube ich, der Doktor hat im Leben schlechte Erfahrungen bei einem Urlaub in einem arabischen Land und einer Reise nach Russland gemacht. Während die jüdischen und amerikanischen Freunde ihm gewiss gratis auf Wein einluden.

      Dr.Unterberger Sie haben ja recht, dass viele Russen/Russinnen selbst kein Geld haben und sich lieber einladen lassen als dass sie einen Europäer mal einladen.
      Und mit Ihrer Iran-Kritik haben Sie durchaus von mir kein Veto zu erwarten.

      Aber ich darf dennoch anmerken, dass ich mal hörte, dass ein jüdisch-muslimischer Konflikt die Ursache des 3.Weltkriegs sein würde.
      Und Israel und Palästina sind einfach zuwenig für das Ziel der Freimaurer.

      Deshalb wäre es förderlich wenn Sie diplomatisch vorgehen und nicht es drauf anlegen dass jede Supermacht östlich Österreichs und westlich Deutschlands die Kriegssäbel schleift.

      Ich will keinen Krieg,aber wenn er kommt will ich nicht hier sein...

  21. Politicus1
    19. Juli 2014 17:37

    in einem Gespräch auf CNN hörte ich erstmals von einer Theorie, dass Malaysian Airways nur das Mittel zum Zweck sei; in Wahrheit sei Malaysia im Visier; zwei voll besetzte malaysische Flugzeuge innerhalb von vier Monaten seien zu viel, um an Zufall zu glauben ...

    1997 gab es einen spekulativen Angriff auf die malaysische Währung ...

    Und so mag AU durchaus richtig liegen:
    "Sehr viel spricht dafür, dass da viele Zusammenhänge bestehen, die wir noch gar nicht alle sehen...."

  22. machmuss verschiebnix
    19. Juli 2014 17:08

    Wie's aussieht, wurde die Air-Malaysia tatsächlich von den Separatisten abgeschossen:

    http://www.interpretermag.com/was-col-strelkovs-dispatch-about-a-downed-ukrainian-plane-authentic/

    Donetsk commander Strelkov, longtime Russian agent, claimed credit today for shooting plane he thought was Ukrainian
    6:18 PM - 17 Jul 2014

    “In the area of Torez, we have just shot down an AN-26 airplane,
    it is scattered about somewhere by the Progress coal mine.
    We warned them – don’t fly ‘in our sky.’
    Here is a video confirmation of the latest ‘bird drop.’
    The bird fell beyond the slag heap, it did not damage the residential sector.
    Civilians were not hurt.
    There is also information about a second downed airplane, apparently an SU.”

    Allerdings war es offenbar ein irrtülicher Abschuß:

    http://www.juergvollmer.ch/post/92081104389/mh17-malaysia-airlines-ukraine-russland

    Hat jemand die Separatisten da absichtlich rein tapsen lassen, indem die
    Air-Malaysia über Rebellen-Gebiet umgeleitet wurde ?

    http://www.zerohedge.com/news/2014-07-17/was-flight-mh-17-diverted-over-restricted-airspace?page=1

    Auch die NZZ vermeldet Ähnliches - zuerst brüsten sich die Rebellen mit dem
    Abschuß einer Ukrainischen Transport-Maschine, als denen aber kurz drauf klar
    wurde, daß es eine zivile Air-Malaysia war, verschwanden die Meldungen aus dem Web.

    http://www.nzz.ch/international/erste-spuren-fuehren-zu-separatisten-1.18346100

    Internetmagazin The Interpreter, das in den vergangenen Wochen immer wieder gute Hintergrundgeschichten zum Ukraine-Konflikt veröffentlicht hatte. Das «Bulletins von Igor Strelkow» ist ein etabliertes Profil mit knapp 140'000 Followern, das immer wieder von anderen Medien in der Ukraine und Russland zitiert wurde. Das geschah auch gestern mit dem heiklen Eintrag über den vermeintlichen Abschuss einer An-26. Der Eintrag verblieb einige Zeit auf dem Profil und wurde von verschiedenen Medien zitiert. Erst nachdem klar wurde, dass im Gebiet bei Tores eine malaysische Boeing abgestürzt war, verschwand der Eintrag von der Seite.

    • Paulus (kein Partner)
      19. Juli 2014 18:10

      Und der US-Geheimdienst XY legt nun einen Telefonmitschnitt vor, aus dem hervorgeht, dass die Separatisten "weapons of mass destruction" besitzen.

    • Elisabeth Mudra
      19. Juli 2014 19:01

      @ Paulus

      Jetzt bin ich aber beruhigt. Die Lügen von wegen "weapons of mass destruction" kennen wir ja schon vom US-Überfall auf den Irak 2003.
      .

    • machmuss verschiebnix
      19. Juli 2014 20:11

      Das fiese an diesem Spielchen ist doch, daß wieder mal versucht wird,
      alles Putin zu zuschieben.

      Die Separatisten haben sich selber gebrüstet, eine moderne Luftabwehr-Batterie
      von der Urkaine erbeutet zu haben ( aus ehem. russischen Beständen ).
      Was aber Putin damit zu tun haben soll, ist nicht nachvollziehbar.

  23. Generalfeldmarschall (kein Partner)
    19. Juli 2014 16:39

    Die Lösung kann jetzt nur die Unabhängigkeit der Ost-Ukraine sein, denn mit Mördern (Poroschenko und dem zionistischen Nazi-Regime in Kiew) will kein Mensch in einem Staat leben.

  24. BHBlog (kein Partner)
    19. Juli 2014 15:47

    Ich überlege bereits aus dem heuchlerischen Österreich auszuwandern.
    Ständig wird über die Legalisierung von Marihuana oder noch mehr Vergenderung Österreichs Kultur geredet (Bundeshymne mit "Töchter und Söhne").

    Und wenns um Russland buckeln wir vermutlich bald in Zukunft vor den NATO-Staaten .

    An die Russen kann ich nur sagen, sie sollten sich von den westlichen Medien nicht hinreißen lassen, auf die Sanktionen zu stark zu reagieren.
    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2014/07/russen-lasst-euch-nicht-provozieren.html

    • BHBlog (kein Partner)
      19. Juli 2014 15:55

      Mich erinnert das ganze an das Versenken der MS Lutsitantia durch das Deutsche Reich in 1915 oder ein umgekerhrtes Pearl Harbour (wenn man absichtlich zum Kriegsschauplatz mit Zivilisten hinfliegt um dann irrtümlich von Freund oder Feind abgeschossen zu werden)

      Ich erinnere mal an paar Sachen wo die USA auf ihre eigenen Verbündeten schoß,damit Dr. Unterberger auch mal eine philosophische Nachdenkpause in seiner "USA über alles!" hat.

      1.)
      1950
      http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Nogeun-ri
      Bei dem Massaker von Nogeun-ri starben Ende Juli 1950 während des Koreakrieges hunderte koreanische Flüchtlinge durch den gezielten Beschuss durch US-amerikanische Truppen in der Nähe des Dorfes Nogeun-ri, Hwanggan-myeon, Yeongdong-gun, Chungcheongbuk-do.
      2.)1968
      http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_M%E1%BB%B9_Lai
      Das Massaker von M? Lai (Son My) war ein Kriegsverbrechen US-amerikanischer Soldaten in Südvietnam, das 1968 während des Vietnamkrieges in dem Gemeindeteil M? Lai des Dorfs S?n M?, genannt My Lai 4, begangen wurde. Das Massaker an 504 Zivilisten wurde von der US-Armee zunächst vertuscht.

      Wohl gemerkt, die Amerikaner haben in beiden Fällen nicht etwa Nord-Koreaner oder Nord-Vietnamesen (also die Feinde) am Gewissen sondern ihre Verbündeten (Südkoreaner und Südvietnamesen!!!).
      Klar gabs auch in der Sowjetunion verutschte Tote, aber ich bin kein Sowjet oder Russe,also kann ich neutral argumentieren,wenn mich die Heuchelei einer Supermacht stört!
      Wer versichert, dass die Amerikaner nicht mal wieder auf Deutsche oder Österreicher schießen wenn es sich grad ergibt?!

  25. monofavoriten (kein Partner)
    19. Juli 2014 15:29

    etliche wahrscheinlichkeit, dass pro-russische separatisten...?

    das ist doch völliger unsinn. wenn eine so grosse maschine in 10.000 m höhe vom westen her kommend richtung russland fliegt, so wird nicht einmal ein völlig besoffener separatist davon ausgehen, dass das eine ukrainische militärfrachtmaschine sein könnte. wo sollte die hinfliegen, wenn die so nah an der grenze noch so hoch fliegt?

    das problem an lügengeschichten ist, dass die teile irgendwann einfach nicht mehr zusammen passen.
    auch herrn unterberger sei dies ins stammbuch geschrieben.

    • Gennadi (kein Partner)
      19. Juli 2014 21:25

      Das Gros der angeblichen Separatisten sind russische Soldaten, so wie auf der Krim.
      Die Rakete wurde von einem russischen Werfer abgefeuert, der dann gleich wieder über die Grenze zurückgebracht worden ist.

    • monofavoriten (kein Partner)
      19. Juli 2014 21:55

      @gennadi

      haben sie auch einen grund, ein motiv, anzubieten?

    • Gennadi (kein Partner)
      20. Juli 2014 08:59

      @monofavoriten:

      Das ist der Unterschied zu unserer Denkweise. Wir suchen immer nach einem Motiv, nach einem cui bono.
      Russen machen das nie. Sie handeln einfach.

      Tatsache ist, der Werfer kam aus Rußland, wurde von russischen Soldaten bedient und wieder über die Grenze zurückgebracht. Im Zeitalter der Satellitentechnik einfach festzustellen.

    • monofavoriten (kein Partner)
      20. Juli 2014 13:22

      @gennadi

      was sie so nett als fakt in den raum stellen, ist überhaupt nicht bewiesen.
      wenn sie zur untermauerung ihrer "fakten" aussagen amerikanischer geheimdienste heranziehen, so muss ich ihnen - wohl oder übel - massive naivität unterstellen. speziell unter dem gesichtspunkt, dass auch die usa, auch wenn man es nicht in den zeitungen liest, zu den verdächtigen zu zählen sind. immerhin hatten die us-geheimdienste unter dem codenamen northwoods bereits in den frühen 60er jahren pläne darüber ausgearbeitet, passagiermaschinen abstürzen zu lassen, einem feindlichen land einen abschuss zu unterstellen und darum herum einen kriegsgrund zu stricken.

  26. Religiöser Geistheiler (kein Partner)
    19. Juli 2014 13:06

    Die Situation verbessert sich explosionsartig zunehmend. Z. B. werden die herkömmlichen Autos durch 1-l-Autos ersetzt. Die Kirche wird durch eine überkonfessionelle religiöse Gemeinschaft ersetzt. Das Beten wird durch Geistheilung (gemäß C. G. Jung) ersetzt. So kostet Religion 100-mal weniger Geld. Zudem ist es gut, dass der Sommer immer länger dauert (ohne dass die Temperatur zu stark ansteigt). Siehe dazu
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland
    Am 31. August zieht die Partei AfD in den Landtag von Sachsen ein. Es wird eine rechtskonservative, nicht-grüne Ökopolitik etabliert.
    Israel muss sich letztlich auf die Grenzen von 1960 zurückziehen.

  27. Jewgeni Gorowikow
    19. Juli 2014 11:05

    Rein technisch gesehen müsste es einfach sein, die wahre Ursache - und falls es ein Abschuss war - die Täter aufzudecken.

    Das Flugzeugwrack und alle Trümmer sind rein technisch gesehen vollständig aufzufinden, das gilt auch für die Blackbox.

    Also die Wahrheit über dieses Unglück zu 100% herauszufinden wäre unter einigermaßen normalen Umständen ziemlich leicht - Wenn nicht der Krieg wäre.

    Kurier-Artikel: "OSZE-Experten am Unglücksort behindert. Staats- und Regierungschefs fordern "umgehend Zugang zur Absturzstelle". Verantwortliche müssten zur Rechenschaft gezogen werden."

    " ... Am Freitagnachmittag war ein Team von Experten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) an der Absturzstelle eingetroffen. Der Schweizer OSZE-Vertreter Thomas Greminger gab später an, 17 Beobachter hätten für 75 Minuten begrenzten Zugang erhalten, seien dann aber von bewaffneten prorussischen Separatisten "zu ihrer eigenen Sicherheit" aufgehalten worden.

    Auch ein den Beobachtern angekündigter Anführer sei am Freitag nicht erschienen. Der OSZE-Forderung, nichts an der Absturzstelle zu verändern, wurde einer Sprecherin zufolge nicht gänzlich nachgekommen. Gepäckstücke seien fein säuberlich aufgereiht worden.

    Noch weniger Zeit hatten Experten aus Kiew. Sie hätten sich lediglich 30 Minuten unter Aufsicht bewaffneter Aufständischer an der Absturzstelle nahe Grabowo aufhalten dürfen ... "


    http://kurier.at/politik/ausland/mh-17-absturz-osze-experten-am-ungluecksort-behindert-regierungschefs-fordern-umgehend-zugang/75.614.926

    Also es schaut leider im Moment nicht besonders gut aus mit einer objektiven, international geführten Wahrheitsfindung bezüglich der Tragödie um den Flug MH17. Möglicherweise versuchen da manche die Wahrheitsfindung zu behindern, die Frage ist: Warum?

  28. eudaimon
    19. Juli 2014 11:02

    Wie man das Schlamassel der Weltpolitik auch dreht und wendet ,die Interessen

    Russlands (die Ukraine wieder ins Reich!) bzw.der USA (das Kriegsgeschäft

    schlechthin am Laufen lassen) könnten auf einen großen Atomkrieg auf dem

    Territorium Europas eskalieren, wenn nicht endlich Europa begreift ,dass beide

    Größenwahnsinnigen keine Partner für den wahren Weltfrieden sein Können!!!!

    "Gnothie -seauton" EU

  29. machmuss verschiebnix
    18. Juli 2014 22:25

    Völlig Off Topic :

    Die EZB will die europäischen Banken wieder mit äußerst günstigem Geld
    "ausstatten" - eine Billion (scientific notation) soll in Umlauf gebracht
    werden !

    Wissen die eigentlich was sie tun ? Ist denen nicht bekannt, daß weder
    die Banken beim Risiko der Kreditvergabe locker bleiben können, noch
    sind die Wirtschafts-Betriebe in der Lage, die herschenden Rahmenbedingungen
    zu ignorieren, welche vom den maroden staatlichen Verwaltungen immer noch
    strenger festgezurrt werden.

    Ist den Big-Spendern von der EZB nicht bekannt, daß es die krebsartig
    verwucherten staatlichen Strukturen sind, welche nicht nur den Firmen,
    sondern auch den Steuerzahlern immer weniger Spielraum lassen - kaum
    hat irgendwo jemand eine Nische gefunden, wo er Gewinne erzielen kann,
    wird umgehend diese "Steuer-Lücke" wieder geschlossen !
    Dabei wird immer häufiger durch ein "Husch-Pfusch-Gesetz" derart unberechenbar
    zugeschlagen, daß es mittlerweile nicht nur unzureichende Gewinnaussichten,
    sondern in zunehmendem Maße auch durch Rechtsunsicherheit verursachte Risken
    sind, welche den Unternehmer vor Kreditnahme zurückschrecken läßt !

    Wie kann die EZB-Führung sturheil ignorieren, daß den europäischen Nationalstaaten
    mit "Geld aus der Gieskanne" nicht zu helfen ist, sondern - wenn überhaupt - nur
    mit harten Erziehungs-Maßnahmen, mit striktem Zwang zu strukturellen Reformen, zu
    Effizienzsteigerung und Entpolitisierung. Da aber die Nationalstaaten ihre
    Abgesandten gerade deshalb nach Brüssel schicken, damit sowas eben NICHT passiert,
    geht halt einfach wieder mal eine Billion den Bach runter - wir scheinen's ja ganz
    locker sitzen zu haben ?@!

    • Brigitte Imb
      18. Juli 2014 23:01

      Oh, ich denke doch daß die wissen was sie tun. Sie wollen den sog. Mittelstand ausradieren und die Konzerne unter Kuratell stellen. Sie wollen die totale Macht, dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Und um Gesetze kümmern sich die Obereurokraten ohnehin nur falls sie ihnen in den Kram passen.
      In dieser (Sau)Wirtschaft ist doch nichts mehr reell.

    • machmuss verschiebnix
      19. Juli 2014 00:05

      Wissen Sie wie mir das vorkommt, Brigitte Imb - als würde vergleichsweise
      ein "Volks-Körper" mit Gliedmaßen (die Berufstätigen) und Rumpf (der Mittelstand)
      einen Kopf (die Eliten) drauf sitzen haben, der beschließt den Rest des
      Körpers auszuradieren . Wie abgedreht ist das denn ?@!

    • Brigitte Imb
      19. Juli 2014 00:18

      Nehmen Sie doch ganz einfache Beispiele her, etwa den Vergleich um die "7 Mio. für den Werner" und den Lohn eines Arbeiters, meinetwegen auch ein höheres Einkommen...10-15T; wie steht das in Relation?
      Und genau solche Beispiele finden wir international. Zum Erbrechen. Und die Währungsbank druckt Tag u. Nacht Geld, als hätte sie keine andere Aufgabe.
      Alles unreell, nur WARUM lassen wir uns das alles gefallen? Geht es uns wirklich viel zu gut?

  30. socrates
    18. Juli 2014 21:08

    Unser Schiff, das nicht auf 250m an die Gefahrenzone heranfuhr, gehoert Schweizern. Wie sind neural, nicht in der EU, nicht in Obamas Gewaltzone une blieb der Ukraine fern.

  31. Brigitte Imb
    18. Juli 2014 19:37

    Über all diese Geschehnisse können wir ruhig Kaffeesud lesen, denn die tatsächliche Wahrheit werden wir nie erfahren.

    Wie war das noch vor 4 Jahren in Syrien, bevor die Amis gezündelt haben? Da gab es dort nur den bösen Assad, mittlerweile schlachten dort u. A. auch die "ISIS". Od. im Irak..... Ja, und nehmen wir die Türkei dazu, wo auch die Amerikaner ihr Spiel treiben und daß dort die antisemitische Hetze unter Erdogan ordentlich angeheizt wird. Wozu die EU und Amerika allerdings schweigen. Die Systemmedien sowieso.

    Diese politische Welt samt dem Geldadel ist so verlogen und sie presentiert uns nur Bruchteile.
    Die Kriegstreiberei ist gewollt, denn andernfalls würde es der Politik gelingen Frieden zu sichern.

    • dssm
      18. Juli 2014 21:23

      Ihr Beitrag erinnert mich an 1984, da wird auch dauernd die Geschichte neu erfunden.
      Darf man nun die ISIS schimpfen, sind ja scheinbar Islamisten oder doch loben, wurden ja schließlich von NATO-Staaten finanziert und ausgebildet; ja auch die guten Waffen haben sie von 'uns'. Andererseits ist die militärische Leitung scheinbar in Händen von alten irakischen Baath Leuten, also säkulären(!) arabischen Nationalisten. Die bekämpfen u.A. den Assad, der ist von der Baath-Partei; spätestens hier ist mein Wahrnehmungspotential erreicht. Nun verkaufen die ISIS Leute scheinbar viel Öl. Geht sicher ganz leicht, nur leider haben die keinen Hafen und rundherum sitzen lauter unversöhnliche Feinde; ja wie nun? Vielleicht wieder mittels Gold gegen Öl Deals mit den Türken, wo man ja sicherheitshalber den ermittelnden Staatsanwalt und nicht die belasteten Politiker ins Gefängnis schickte. Die Deals waren ja mit dem Iran, dem Erbfeind der NATO. Gegen die wären auch Sanktionen aktiv gewesen, wegen der Atomsache, war aber wohl dem EU-Beitrittsland Türkei nicht so deutlich kommuniziert worden, zum Unterschied von der BNP (aber halt, die ist ja in Frankreich).
      Und dann wären da noch die Chemiewaffen, die der ISIS in die Hände gefallen sind. Also nach Saddam wurde gründlich gesucht, da möchte ich den Amerikanern kein Fehl andichten. Wo kamen also diese neuen Massenvernichtungswaffen her? Bleibt wohl nur die NATO, also wird es unklug sein sich gegen den politisch korrekten Einsatz von solchen Waffen zu stemmen, sind ja schließlich 'unsere'.
      Rätsel über Rätsel. Der von Ihnen angedeutete Kaffeesud wird wohl, neben der Kristallkugel, die wichtigste Auskunftsquelle bleiben; danke liebe Journaille.

    • Brigitte Imb
      18. Juli 2014 21:38

      @dssm,

      danke für Ihre Ausführungen, mir wäre die Schreiberei zuviel gewesen.

      Ja sicher sind z.B. die ISIS einmal die Guten (beim Waffenkauf) u. einmal die Bösen (beim Schießen), je nach Betrachtungsseite u.v.A. wie´s gerade gebraucht wird. Genau das meinte ich mit der Verlogenheit.
      Und im Übrigen ist den Machthabern völlig egal wie viele Ameisen, also "normale" Menschen, bei der Verfolgung ihrer Interessen draufgehen.
      Neben Kaffeesud u. Kristallkugel sollten wir es uns gut gehen lasssen, solange das noch möglich ist.

      P.s.: Mein Mann hat "1984" gerade wieder fertig gelesen, ich werd´s ihm nachmachen. Der Jugend, so sie des Lesens fähig ist, sollte man das Werk nahelegen.

    • dssm
      18. Juli 2014 21:59

      Heute habe ich Zeit, da kann ich leicht schreiben. Ich warte, daß auf einem Server etwas passiert. Aber gut gehen lassen tue ich es mir trotzdem! Ich habe mir jetzt ein Bierchen aufgemacht und genieße den lauen Abend auf der Terasse, Technik kann überall hin folgen.
      Und 1984 bald wieder lesen und gleich anschließend Atlas shrugged. Die beiden wohl wichtigsten Romane des 20Jhds.
      Ein ungewöhnlicher Lesetipp noch zum Schluß: Die unsichtbare Flagge, von Bamm. Ist stilistisch erste Sahne und überaus politisch. Habe es gerade wieder einmal in der Hand gehabt.

    • Brigitte Imb
      18. Juli 2014 22:23

      Grazie.

      Ich zieh mir grad´ein Steak rein. Beim Bier war bei uns ein irrer Rückschritt nötig, das Stiegl Faß ist leer und es gibt als Ersatz nur Dosenhopfen:-( ....GsD gibt´s Wein im Haus.....und dann geh ich Geld umschaufeln. :-))

      Vielleicht sollte ich Donald lesen, statt der ärgerlichen Politikschinken. ;-)

      Möglicherweise ham die Amis den Vogel abgeschossen.........

    • diko
      19. Juli 2014 08:13

      Brigitte,
      keine eigene Bierproduktion?

    • Brigitte Imb
      19. Juli 2014 11:14

      Doch, naja, einmal haben wir selbst gebraut. Das Bier war sogar gut. Der "Braumeister" (so heißt das Gerät) würde ohnehin ständig auf einen neuen Sud warten. :-)
      http://www.speidels-braumeister.de/

  32. Karl Knaller
    18. Juli 2014 19:37

    "Graf, dieser Mortimer starb Euch sehr gelegen!" Schlag' nach bei Schiller. Die Analogie drängt sich auf.

  33. Sensenmann
    18. Juli 2014 17:12

    Putin muss wieder in den Kreis der Zivilisation zurükkehren?

    Stammt disr Satz aus dem CIA Handbuch für Schreiber von US -Jubelpropaganda?

    Es mag schon sein, das die Russen Bestien sind, die aus einer Laune der Natur heraus menschenähnliche Gestalt angenommen haben. Ihre vertierte, primitive Grausamkeit, die unsere Eltern und Großeltern auskosten durften, als sich diese Horden - in Uniformen aus amerikanischen Stoff, in amerikanischen Stiefeln, auf amerikanischen LKW und mit amerikanischer Munition - in unseren Landen austoben durften ist allerdings nur eine Seite der Medaille. Die perfide, durchtriebene Mordlust der US-Amerikaner auf ihrer Suche nach Beute ist die andere.

    Die einzige Nation, die den Übergang von der Barabarei zur Dekadenz ohne den Umweg über die Zivilisation geschafft hat, sollte SEHR vorsichtig sein, von anderen die "Rückkehr zur Zivilisation" zu verlangen. Darf ich an die "Zivilisiertheit" der Yankees erinnern? Ja? Nun gut:
    Keine anderen Völker haben die Ureinwohner ihres Landes de facto ausgerottet, keine anderen Völker haben sich Millionen Negersklaven gekauft, keine anderen Völker haben jemals dermaßen die Strategie der verbrannten Erde durchgezogen wie die US-Amerikaner.

    Die voreilige Zuordnung dieser Terrortat zu den "russischen Rebellen" ist sehr sonderbar. Angeblich haben die Rebellen auch weitreichende FLA-Raketen aud Armeebeständen erbeutet, allerdings sollte man selbst in einem failed state wie der Ukraine wissen, wieviele das waren und somit leicht feststellen können, ob und wieviele davon mittlerweile verschossen wurden. Bisher haben die Rebellen nämlich nur die Fliegerfaust (mit etwa 5km Reichweite) gegen militärische Ziele eingesetzt.

    Die wichtigste Frage ist aber: "Cui bono?" - wie immer.
    Was haben die "Rebellen" davon, eine Ziuvilmaschine mit einer Boden-Luftrakete abzuschießen?
    Natürlich gar nix - außer einer schlechten Nachrede.
    Wer ist hingegen primär an einer Eskalation des Konfliktes interessiert, weil es Pleite ist und Kriege braucht, um de Reichtum anderer Völker rauben und seine unvorstellbaren Schulden annullieren zu können?
    SO einfach iist die Sache also nicht.

    In Zeiten der Satellitenüberwachung wird sich mit etwas Glück feststellen lassen, woher die Rakete kam. Man wird deren Trümmmer finden - so eine Boden-Luftrakete wiegt einige dutzend Kilogramm und löst sich nicht in Luft auf (was in den USA allerdings mit Flugzeugen, die das Pentagon treffen schon ab und an passieren soll...) und man wird Beweismaterial sichern.

    Die Ukraine wird an einer solchen Untersuchung kein Interesse haben. Man hat ja auch an einer Aufklärung der Schüsse am Maidan keines, und im Wegwischen von Untersuchungsergebnissen haben Amis und Briten ja auch Übung. Die der Katyn-Kommission leugnete man auch und verbreitete die Sowjetpropaganda. Das klappt ja sehr gut.

    • dssm
      18. Juli 2014 21:39

      Leider ist das Gewicht etwas höher, daher wird man auch mehr finden.
      Wenn es ein altes Teil ist dann so um die 600Kg, neuere 750kg.
      Da die Zielortung über 'Beleuchtung' erfolgt, ist die Ortung der Abschußanlage selbst von sehr weit weg mögich, dafür ist die Rakete 'unsichtbar', ausser für Satelliten mit IR, das kommt aber verspätet.
      Wird so ein Radar aufgeschalten, so ist dies wie wenn man in stockdunkler Nacht eine Leuchtgranate zündet. In Libyen hatte die Nato jedenfalls kein Problem diese Radars blitzschnell, auf den Meter zu orten, und mittels ECM zu stören und dann mit HARM auszuschalten (zugegeben, den Engländern sind die Raketen ausgegangen).

    • Riese35
      18. Juli 2014 22:36

      @Sensenmann: ***********************!

      >> "der Tod von 295 nichtsahnenden Menschen in einem Urlauberflugzeug über der Ukraine, mit etlicher Wahrscheinlichkeit durch eine Rakete der pro-russischen Rebellen;"

      Wie kommt AU eigentlich zu so einer Aussage? Ich habe lange nachgedacht, mir fallen aber fast nur Argumente - und sehr stichhaltige noch dazu - gegen eine solche Schuldzuweisung ein:

      1) Cui bono? Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt.

      2) Warum wurde der Luftkorridor über diesem Kriegsgebiet nicht gesperrt? Stecken hinter dem Offenhalten dieses Luftkorridors etwa auch Rußland und die "pro-russischen Rebellen", damit sie die Gelegenheit bekommen, so ein Flugzeug abzuschießen?

  34. terbuan
    18. Juli 2014 15:35

    Die Glaubwürdigkeit des Blogs befindet sich in einer ernsthaften Krise.
    Die Partner erwarten sich eine ausgewogene Berichterstattung über die Krisen in der Welt.
    Diese kann nicht dadurch erreicht werden, dass immer nur die US-amerikanischen Positionen vertreten werden.
    Dafür gibt es jede Menge nationaler und internationaler Medien die den Amis und ihren geopolitischen Ambitionen nach dem Mund schreiben. Und die gibt es zuhauf gratis im Internet.
    Der Autor sollte es sich im Sinne seiner Reputation überlegen, immer nur die Meinung von Washington als seine eigene zu verkünden.
    Auf Dauer werden es sich die Partner überlegen, in diesem Forum weiterhin Partner zu bleiben. Was einmal als politische Heimat gegolten hat, wird immer mehr zum Ärgernis.
    Der terbuan ist sicherlich nicht der Einzige, dem diese Gedanken quälen.

    • glaubmanix
      18. Juli 2014 17:46

      I glaub, i bin in da Krone!
      Oda da Goeweil hat uebanommen!

    • dssm
      18. Juli 2014 21:06

      Der gute Herr AU macht nur einen verbreiteten Fehler, er erliegt den einfachen Argument des Sozialismus. Für Sozialisten ist immer alles klar, alles einfach, es gibt am Besten einen klar zu definierenden Schuldigen.
      In der Realität hatten selbst Mao, Stalin und Hitler keine absolute Macht, wie sie nun Putin angedichtet wird. Es wäre durchaus denkbar, daß ein paar Offiziere der russischen Armee die gewählte Regierung Putin desavouieren vollen und halt zu drastischen Mitteln greifen. Oder ein paar von den, von der Regierung Putin zurechtgestutzten, Oligarchen sind da aktiv. Man weiß es nicht. Denkbar wäre es.
      Sollten die Rebellen den Flieger abgeschossen haben, so wäre dies der logische Beweis, daß Russland selber nicht involviert ist. Denn die Russen hätten dann den Rebellen zweifelsohne die Daten der, ja weit über Ländergrenzen hinausgehenden, Luftraumüberwachung gegeben.
      Und noch ein 'Sollte'. Wenn die Rebellen den Flieger abgeschossen haben und die NATO hat das mit den AWACS nicht klar und deutlich am Schirm gehabt, dann mache ich mir ernstlich Sorgen um den technologischen Vorsprung der NATO. Damit ist ein Krieg, wie von Herrn AU verbreitet, wohl kaum mehr denkbar.

      Aber leider kann Herr AU all diese Betrachtungen nicht mehr anstellen, auch die nicht, welche die Rebellen als Hauptverdächtige beinhaltet, obwohl dies mein 'Favorit' ist. Denn dann hätte ja der gottgleiche 'Putin' denen nicht geholfen.

    • simplicissimus
      19. Juli 2014 15:11

      Lieber terbuan, ich finde diese Aussage wie "Was einmal als politische Heimat gegolten hat, wird immer mehr zum Ärgernis." etwas ueberzogen.
      Man darf nicht voraussetzen, dass AU staendig einer Meinung mit den meisten Lesern dieses Blogs sein muss. Die "Amerikaverliebtheit" kann viele Urspruenge haben, wie etwa die Wahl des kleinsten Uebels. Aehnlich der "OeVP"-Verliebtheit, wo gerade hier AU massiv Kritik uebt, wenn er auch immer wieder die falsche Wahlempfindung gibt.
      Aber immerhin koennen wir hier frei diskutieren und unserem Verdruss Luft lassen. Der Blog muss es aushalten, dass der Betreiber in einigen Punkten anderer Meinung ist.
      Es ist auch besser so, sonst wird es nicht nur fad, sondern auch zu "inzuechtig".
      LG
      simplicissimus

    • simplicissimus
      19. Juli 2014 15:16

      ... abgesehen davon bin ich der Meinung, dass fuer mich persoenlich die UnSymphatischen Amerikaner nicht mehr das kleinste Uebel sind.
      Eine Achse zB zwischen Deutschland und Russland plus einiger Unterstuetzerstaaten koennte endlich ein Gegengewicht gegen den angelsaechsischen Kraken bilden.
      Wenn Deutschland und seine Nachbarn nicht so unendlich vergutmenscherlt und verhaetschelte Waschlaeppchen geworden waeren.

    • baro palatinus (kein Partner)
      19. Juli 2014 17:16

      sehr richtig; mission essential reeducation accomplished, wie der amerikanische militär wohlsagen würde.

    • terbuan
      19. Juli 2014 21:04

      Lieber simplicissimus,
      das ist alles richtig was Du sagst, aber eine gewisser Grundkonsens muss gegeben sein zwischen dem Autor und dem Leser, ansonsten wird der Leser eines Tages der ständig konträren Meinung des Autors überdrüssig und wendet sich ab, das ist das Problem!

  35. Peter R Dietl
    18. Juli 2014 13:47

    Die Ukraine war ein friedliches Land mit einem freigewählten Präsidenten Janukowitsch. Richtig, mit Riesenkorruption, aber diese gab's ebenso vorher und nachher. Richtig, auch wenig sympathisch war dieser Herr, doch für analoge Diagnosen brauchen wir Wien nicht zu verlassen.

    Dann sahen die ostküstengesteuerten NATO-Imperialisten samt den EU-Pudeln ihre Felle davonschwimmen, als die Ukraine sich einem EU-Diktat samt Militärgeheimklauseln zwecks weiterer Einkreisung Rußlands nicht beugen wollte.

    Und gleich ließ die US-Maschinerie Maidan-Demonstranten aufmarschieren, geeignete Medienleute wurden dressiert, Blackwater-Söldner mordeten wie gewohnt und auf einmal war der CIA-erprobte Poroschenko Präsident.

    Wer also trägt Schuld an den Kriegszuständen in der Ukraine? Doch wohl die Aggressoren (Herr AU wird widersprechen, ich weiß).

    PS zu den treffenden Hinweisen auf die "Lusitania": Ich lege die Hand ins Feuer, daß 90% der in A und D agitierenden Zeitungsschmierer "Lusitania" solange für ein mexikanisches Erfrischungsgetränk halten, bis sie zufällig in Google nachlesen.
    .

  36. Xymmachos
    18. Juli 2014 11:41

    Um einen nur so nebenbei bemerkten Gedanken von @socrates (01:53), der mir damit das Thema, das ich anschneiden wollte, vorwegnimmt, noch einmal ins Licht zu rücken: WIE WAR DAS DOCH MIT DER LUSITANIA?

  37. schreyvogel
    18. Juli 2014 10:40

    Danke für die Lachnummer 2.:
    "Netanyahu, der ... den Palästinensern ein ehrliches Angebot macht – der also den Siedlungsbau in den palästinensischen Gebieten beendet"

    Ja, schlimm, diese blutrünstigen Palästinenser, die nur Landraub im Sinn haben!

  38. dssm
    18. Juli 2014 09:47

    Nun empfehle ich Herrn AU dringend auf Fakten zu warten! Rund um die Ukraine ist ein dichter Ring aus militärischen Aufklärungssatelliten. Die sehen die heißen Abgase einer Rakete der nötigen Größe sehr sehr deutlich. Mehrere AWACS fliegen in der Region herum. Auch diese orten die Rakete spätestens wenn die ein paar hundert Meter aufgestiegen ist. Nun hat aber die NATO bisher kein eindeutiges Ergebnis ermittelt. Sehr seltsam.

    Wer in der Wirtschaft erlebt hat, wie ein Bankrotteur vor seinem unvermeidlichen Ende noch um sich schlägt und irgendwelche verzweifelten, hirnrissigen Aktionen setzt, der sieht mit ganz großer Sorge in die Ukraine und in den Gaza-Streifen. In beiden Fällen sind die Akteure zu Wohlstand und Macht unter sehr dubiosen Umständen gekommen. In beiden Fällen sind die Akteure auf sehr viel Hilfe von Aussen angewiesen, sonst geht ihr Ansehen im Sturzflug nach unten. In beiden Fällen suchen die Verantwortlichen ständig die Eskalation um auf eigene Opfer verweisen zu können und zu Hause eine Schützengrabenmentalität zu erzeugen. In beiden Fällen stehen Untersuchungen über die Spendengeldverwendung an (ich betrachte die IWF bzw. EU 'Kredite' als Spende).

    Man kann für die drangsalierte Bevölkerung der Ost-Ukraine und Israels nur hoffen, daß es bei möglichst wenig Blutvergießen bleibt.

    • Karl Knaller
      18. Juli 2014 11:30

      @dssm
      ... und die Bevölkerung im Gaza-Streifen ist uns eh' wurscht! Nicht wahr? Die wird ja in keiner Weise drangsaliert.

    • dssm
      18. Juli 2014 13:04

      @Karl Knaller
      Israel baute Luftschutzräume in die Keller der Häuser, damit die Zivilisten geschützt sind.
      Die Palästinenser bauen Rakentstellungen in die Häuser und setzt die Leute dann noch auf das Dach, damit es 'schöne' Bilder gibt - Menschenverachtung pur!

      Da ist doch wohl ein kleiner Unterschied; daher wünsche ich den Israelis viel Erfolg. Denn wer die Palästinenser als Menschen betrachtet, der muss froh sein wenn so eine Terrorregierung wie in Gaza entfernt wird.

    • Karl Knaller
      18. Juli 2014 19:42

      Aber gehn's doch, wer wird denn die Palästinenser als Menschen betrachten? Noch dazu gegenüber dem "auserwählten Volk"... Da muß man schon differenzieren, nicht wahr?

    • dssm
      18. Juli 2014 22:15

      @Karl Knaller
      Irgendwie haben Sie recht.
      Wenn ein Jude zuwandert, dann arbeitet der, investiert Geld, gründet eine Firma, schafft Arbeit, lernt gut Deutsch und zahlt Steuern. Fällt meist dadurch auf, daß er versucht sich mittels Tränendrüse noch besser in das Geschäft zu bringen; mal ehrlich, würden wir wohl auch, wenn es uns möglich wäre.
      Ein Araber welcher kommt, der arbeitet nichts, der nutzt die Sozialindustrie, fühlt sich in unserem Sozialsystem wohl, zettelt ein paar Schlägereien an, lässt die Frau auch bei Hitze vollverhüllt herumlaufen und tut auch sonst alles um sich ja nicht zu integrieren; ja tritt vielleicht noch einer radikalislamischen Organisation bei und macht der Polizei viel Ärger.

      Die Israelis sind Spitze in Technologie und Wissenschaft. Bei den Arabern fällt mir jetzt nicht unmittelbar ein bekannter Wissenschaftler ein, obwohl die doch viel Mehr(!) wären.
      Vielleicht sollte ich das mit 'als Menschen betrachten' in Zusammenhang mit Palästinensern (=Arabern) nochmals gründlich überdenken – das falsifizierbare Ergebnis könnte aber leicht gegen die PC sein und zu einer Haftstrafe führen – also lassen wir so etwas, das Bier auf der Terrasse schmeckt besser als das Wasser im Häfn.

    • socrates
      19. Juli 2014 19:48

      dssm
      Andere leben von der Wiedergutmachung, arbeiten nix und verschieben Geld nach USA & Israël.

  39. HDW
    18. Juli 2014 08:49

    Beide Nachfolger der ehemaligen Roten Armee wie auch die Nachfolger Nestor Machnos, Petljuras und Stepan Banderas sind im Besitz der BUK Raketen. Der ganze Vorgang riecht aber mehr nach den Soroi und weiland Beresovskj und Co.!

  40. Politicus1
    18. Juli 2014 08:37

    "Zusammenhänge bestehen, die wir noch gar nicht alle sehen."

    Wenn der Krieg der Vater aller Dinge ist, dann ist die Waffenindustrie die Großmutter aller Dinge und die Mutter der Kriege!

    Die Waffenproduzenten sind doch die einzigen Nutznießer jeden bewaffneten Konflikts.
    Wer weiß, vielleicht gibt es wegen übervoller Lager gerade einen "summersale" ...

    Man braucht z.B. nur "Luftabwehrraketen" zu googeln - und schon gehen einem die Augen über! Fehlt gerade noch die automatisierte Werbung für eine Bestellung bei Amazon ...

  41. terbuan
    18. Juli 2014 08:24

    ........."mit etlicher Wahrscheinlichkeit durch eine Rakete der pro-russischen Rebellen"........

    Was heißt "mit etlicher Wahrscheinlichkeit", es sind bisher alles nur Mutmaßungen,
    fest steht lediglich, dass eine Maschine der Malaysischen Fluglinie aus 10.000 Metern abgestürzt ist und mehr als 200 Passagiere dabei den Tod gefunden hatten.
    Unter den Toten, die aus verschiedenen Ländern kamen befanden sich auch ca. 100 Delegierte die zu einem AIDS-Kongress nach Melbourne fliegen wollten.

    Ob abgeschossen und von wem, ob es ein Irrtum war oder eine false flag Operation, werden die Untersuchungen ergeben oder auch nicht.
    Mitverantwortlich für das Unglück ist jedenfalls die Eurocontrol, die den Luftraum über der Ukraine schon längst hätte sperren müssen sowie die Airline selbst, es gibt andere Routen von Amsterdam nach Kuala Lumpur!

    • dssm
      18. Juli 2014 09:50

      Die Airline hat dort zu fliegen, wo ein Luft-Korridor von der Bodenkontrolle angegeben wird. Ein Abweichen ist ausdrücklich nicht im Rahmen der Möglichkeiten einer Flugbesatzung oder einer Airline. Bei Nichteinhaltung gibt es empfindliche Sanktionen gegen die Airline, wie z.B. Entzug der Flugstrecke.

    • terbuan
      18. Juli 2014 11:02

      Dann hätte sich die Malaysian eben weigern müssen diese Route zu fliegen
      Krieg herrscht dort ja nicht erst seit gestern!
      Oder es steckte Absicht dahinter...

    • kakadu
      18. Juli 2014 12:06

      Richtig, es ist vollkommen unverständlich, warum der Luftraum über der Ukraine nicht längst gesperrt war. Zuerst muß immer ein Unglück von solchem Ausmaß passieren, ehe etwas geschieht.

      Die Eurocontrol kann sich jetzt nicht aus der Verantwortung stehlen!!!!

    • socrates
      18. Juli 2014 18:14

      Taeglich fahren in den Kuestengewaessern der Ukraine 100 Schiffe und sie wird von 200 Flugzeugen/d ueberflogen, also 9000 Gelegenheiten im Monat etwas Ziviles abzuschiessen fueer alle Beteiligten. 5 Monate waehrt der Krieg. Wenn ich mich um 50% geirrt habe, bleiben immer noch ~ 20.000 Moeglichkeiten zum Abschiessen.

  42. Patriot
    18. Juli 2014 08:10

    Was ist die Ursache dieser Konflikte?

    Dass Gruppen unterschiedlicher Religion, Ethnie, Sprache und Kultur auf Dauer nicht vermischt auf einem engen Gebiet leben können. Ukrainer und Russen sind sich sogar sehr änlich, und trotzdem sind sie offenbar nicht in der Lage miteinander zu leben.

    Bei den Israelis und Palästinensern ist der Fall hoffnungslos, da hilft auch kein Siedlungsstop oder sonst irgend etwas. Dazu kommt dort noch der beidseitige Geburtendschihad. Haben ursprünglich ein paar 100.000 Juden ein paar 100.000 Palästinänsern ein bischen Land weggenommen, viel weniger als die Fläche des Kosovo oder von Südtirol, stehen sich dort heute 8 Millionen Israelis und 5 Millionen Palis gegenüber. Das Durchschnittsalter der Palis beträgt 18 Jahre, mit einer Multiplikation der Bewohnerzahl ist daher zu rechnen. Dieser Konflikt wird wie die Geschichte lehrt mit einer Vernichtung oder Vertreibung eines der beiden Völker enden.

    Was die Europäer jetzt tun sollten ist erstens die Goschn zu halten, und zweitens die völlig wahnsinnige massenhafte Einwanderung von Muselmanen nach Europa zu stoppen! Weil sonst haben wir in 20 Jahren dieselben Konflikte in Europa, wobei die Ukraine heute schon ganz im Gegensatz zur Türkei selbverständlich zu Europa gehört.

    • Nestor 1937
      18. Juli 2014 08:41

      Besonders Ihrem letzten Absatz :

      volle Zustimmung !

    • Riese35
      19. Juli 2014 14:08

      >> "Dass Gruppen unterschiedlicher Religion, Ethnie, Sprache und Kultur auf Dauer nicht vermischt auf einem engen Gebiet leben können."

      Einspruch: Gerade unsere alte Monarchie unter den Habsburgern hat - trotz vieler Mängel - gezeigt, daß das geht. Es kommt nur auf die innere Einstellung und den gegenseitigen Respekt an. In Österreichs Geschichte gibt es genug Beispiele dafür.

      Erst das Aufkommen des Nationalismus, der Gott entthront und an dessen Stelle die eigene Nation setzt, diese in übertriebener Weise vergöttert und für andere keinen Platz mehr läßt, hat die heutigen Probleme verursacht. Darin liegen die heutigen Probleme der Ukraine begründet. Es ist ein innerer Konflikt der Ukraine, der mangelnde Respekt vor dem anderen, der nicht durch das Eingreifen und Anheizen aus tausenden Kilometern Entfernung gelöst werden kann.

      Am Mittwoch, den 16. Jänner 1889, erschienen in der Wiener Zeitschrift Schwarzgelb, Politisches Journal, Organ für altösterreichische und gesamtstaatliche Ideen, Nr. 3, II. Jahrgang als Leitartikel die "Die Zehn Gebote des Oesterreichers":

      "1. Gebot: Du sollst keinen anderen politischen Glauben haben, als den Glauben an das alte, einige und ungetheilte kaiserliche Oesterreich, wie es in Jahrhunderten emporgewachsen ist und an welches deine Väter und Vorväter geglaubt haben.

      2. Gebot: Du sollst dir keine neuen Götter machen, keine neuen Programme, keine neuen Staatsideen, sondern mit deinem ganzen Herzen an dem alten Oesterreich hängen, für welches deine Vorfahren Ströme von Blut vergossen haben.

      3. Gebot: Du sollst dich vor keinem anderen Kaiser neigen als nur vor deinem Kaiser, vor dem Kaiser von Oesterreich, welcher auf dem ältesten und berühmtesten Throne der Welt sitzt und für dein Wohl und für das Wohl deiner Kinder wie ein Vater sorgt.

      4. Gebot: Du sollst keinen Götzendienst treiben weder mit Preußen noch mit dem von Preußen beherrschten Deutschland.

      5. Gebot: Du sollst dich nicht fürchten vor Bismarck oder vor Moltke und dir stets vor Augen halten, daß sie beide bereits müde und schwache Greise sind, die jeden Augenblick vor den Richterstuhl Gottes berufen werden können.

      6. Gebot: Du sollst nicht begehren die Unterdrückung einer Nation, noch die Herrschaft einer Nation über die andere, denn die vollständige nationale Gleichberechtigung und die absolute Gerechtigkeit gegen alle Nationen bilden die sicherste Grundlage der österreichischen Staatsexistenz.

      7. Gebot: Du sollst dich nicht bethören lassen durch die trügerische Lockung, daß Oesterreich seinen Schwerpunkt nach Osten verlegen soll, und sollst unerschütterlich daran festhalten, daß Oesterreich bleiben muß, was es war und wo es war.

      8. Gebot: Du sollst mit felsenfester Zuversicht auf die Zukunft Oesterreichs vertrauen und dir von Niemandem die Ueberzeugung rauben lassen, daß Oesterreich ebenso eine Nothwendigkeit für die eigenen Völker wie für das europäische Gleichgewicht ist.

      9. Gebot: Du sollst nicht vergessen, daß Oesterreich die größte Monarchie der Welt war, in der die Sonne nicht unterging, daß es noch bis auf unsere Tage in Deutschland und Italien regiert hat und daß es von der Vorsehung berufen ist, bis an das Ende aller Welten zu bestehen.

      10. Gebot: Du sollst bei Tag und bei Nacht unablässig darauf sinnen, wie Oesterreich seine frühere Macht und Bedeutung zurückgewinnen kann."

      Ob ein friedliches Zusammenleben möglich ist, liegt an der inneren Einstellung der Menschen, in der Ukraine wie in Österreich. Gerade das alte Österreich könnte als Vorbild für ein friedliches Zusammenleben dienen, und nicht der von Frankreich in der französischen Revolution ausgegangene und vom Westen geschürte Nationalismus, der sich über ganz Europa ausgebreitet hat und jetzt in der Ukraine fußzufassen versucht.

      Große Sorgen bereitet mir, wie Sie richtig schreiben, die Ausbreitung des türkischen Nationalismus (siehe Erdogans Fanatismus für Sultan Süleyman, Sultan Mehmed und Kara Mustafa Pascha gerade jetzt in Wien) gepaart mit übertriebenem, religilös-islamistischem Kampfeifer. Nicht daß Fremde zu uns kommen und hier leben wollen, ist das Problem, sondern deren mancher oder vieler innere, nationalistische Einstellung.

    • Patriot
      19. Juli 2014 17:55

      Ich sehe das ganz anders. In der Habsburger Monarchie haben sich Regionen zusammengeschlossen, und nicht die Leute auf engstem Raum vermischt. Deshalb konnten sich nach dem Zerfall relativ leicht eigenständige Länder bilden.

      Der Nationalismus ist nicht der Grund für die Konflikte, sondern die verschiedenen Lebensarten, Sprachen und Religionen. Uns stört der Muezzin, dass in Kindergärten und Schulen teilweise kein Schweinefleisch mehr serviert wird, dass Mosleme weit überproportional vom Sozialsystem profitieren, weit überdurchschnittlich kriminell sind usw, die ganze Palette der Dinge über die in den letzten 10 Jahren in vielen Blogs disktutiert wurde. Die Mosleme stört usere liberale Lebensart, unsere Essgewohnheiten, die selbstbewußten Frauen usw.

      Und wer sagt bitteschön, dass ein Zusammenleben verschiedener Gruppen funktionieren kann? Sie? Die Politiker? Die Experten? Oder doch etwa die Mehrheit der Bevölkerung? Wenn die Bevölkerung eines Landes eine Zuwanderung gewisser Art einfach nicht mag, "innere Einstellung" und "gegenseitiger Respekt" hin oder her, dann hat die Politik gefälligst dafür zu sorgen, dass keine weitere derartige Zuwanderung statt findet, und der Aufenthalt für die ärgsten Kulturfernen nach Möglichkeit friedlich beendet wird! Punkt.

    • Torres (kein Partner)
      20. Juli 2014 10:39

      Gerade Israel beweist, dass verschiedene Ethnien durchaus friedlich auf engstem Raum nebeneinader leben können. Es gibt in Israel u.a. fast eine Million Araber (nicht zu verwechseln mit Palästinensern, viele davon christlich) und knapp 100.000 Drusen. Die Juden und Araber bzw. Drusen lieben zwar einander nicht heiß und vermischen sich untereinander auch kaum, gehen aber durchaus respektvoll, ja sogar freundschaftlich miteinander um. Ich kann das aus eigener Anschauung bestätigen.

    • Riese35
      20. Juli 2014 13:07

      @Patriot:

      >> "In der Habsburger Monarchie haben sich Regionen zusammengeschlossen, und nicht die Leute auf engstem Raum vermischt."

      Wie war es z.B. in der Batschka: Ein Dorf kompett deutsch. Der eine Nachbarort komplett ungarisch, ein katholischer Wallfahrtsort. Der andere größtenteils deutsch und katholisch mit einer signifikanten serbischen, prawoslawischen Minderheit. Ein weiterer Nachbarort überwiegend slowakisch. Der Hauptort der Gemeinde überwiegend deutsch (bis 1944) mit ungarischen, slowakischen und serbischen Minderheiten. Dazu kommen noch Bunjewatzen, Schokatzen und andere. Wenn das keine Vermischung - im räumlichen Sinn, denn geheiratet hat man zwischen Ethnien kaum - sein soll, habe ich ein Verständnisproblem.

      In Böhmen, Schlesien und Galizien war es ähnlich. Bielitz, an der schlesischen Ostgrenze war eine überwiegend deutsche Stadt. Dann gab es in der Umgebung noch einige deutsche Ortschaften, das Umland war aber eher polnisch. Geheiratet wurde vorwiegend innerhalb der Konfession. Die nationale Zurodnung war sekundär. Selbst in Lemberg und Czernowitz wurde deutsch gesprochen, aber auch polnisch und ukrainisch. Das Umland war im Osten ukrainisch. Auch Prag wie auch viele andere Städte in Böhmen und Mähren (z.B. Iglau, Neutitschein) hatten eine bedeutende deutschsprachige Bevölkerung während das Umland tschechisch war. Teschen in Schlesien war überhaupt ein deutsch-polnisch-tschechisches Gemisch.

      Und selbst Celovec/Klagenfurt hatte eine gemischt slowensich-deutsche Bevölkerung. Nicht anders war die Vermischung im heutigen Burgenland (deutsch, ungarisch, kroatisch).

      >> "Deshalb konnten sich nach dem Zerfall relativ leicht eigenständige Länder bilden."

      Wie "leicht" das war, konnte man ja nach dem Ende des ersten Weltkriegs sehen. Fast überall gab es neue Kriege. Der SHS-Staat beanspruchte große Teile Kärntens inkl. Celovec. An Polens neuen Grenzen gab es Kriege: im Osten wie auch um Teschen. Die Eingliederung des Burgenlandes ging relativ glimpflich vor sich, aber mit Ödenburg gab es auch Probleme. Hätte man die neuen Grenzen damals nach Ethnien gezogen, bestünden die heutigen Nationalstaaten jeweils aus mehreren 10.000-en unzusammenhängenden Gebietsteilen, deren viele kaum größer als 1 km2 wären. Letztlich war es genau diese Aufteilung in Nationalstaaten, die enormen Sprengstoff enthielt, der mit zur Entstehung des 2. Weltkriegs geführt hat. Die k.u.k. Monarchie konnte man einfach nicht in Nationalstaaten aufteilen.

      "Gelöst" wurde nach dem 2. Weltkrieg hauptsächlich das "Problem" mit den Deutschen, um so dem Ziel des Nationalstaates wenigstens näherzukommen. Aber auch Ukrainer wurden in Polen umgesiedelt und auf andere Gebiete aufgeteilt. In der Batschka existiert der nationale Fleckerteppich aber heute noch größtenteils - mit Ausnahme der Deutschen.

  43. Pumuckl
    18. Juli 2014 07:20

    Messianische Hoffnungen orthodoxer Juden sind Realität.

    Nicht-Juden, welche darüber reden tut man aber schnell als Verschwörungs - Theoretiker ab.

    Noch 1914 wurde Theodor Herzls Buch " Der Judenstaat " vielfach als Träumerei angesehen. Aber bereits 1916, während der WK I wütete, waren die Türken kaum aus Palästina vertrieben, als die ersten jüdischen Siedler dort ankamen.

    Während die Welt 1948 begann, sich von Leid und Entbehrungen des WK II zu erholen und ungläubig entzetzt von Holocaust und den schrecklichen Vorgängen in den KZ-Lagern erfahren hatte, wurde Israel als Staat gegründet.

    Beide Ereignisse dürften doch als wichtige Schritte der Erfüllung jüdisch -messianischer Hoffnungen anzusehen sein.

    ° Bedarf es eines weiteren großer Krieges, in dessen " Ereignis - Schatten " weitere wichtige Schritte zur Erfüllung jüdisch - messianischer Hoffnungen stattfinden können?

    ° Ist der anhaltende Bau von jüdischen Siedlungen auf dem Gebiet eines Palästinenserstaates, welcher ja Gegenstand eines vielfach unterbrochenen
    " Friedensprozesses " ist, nur ein Vorgrifff auf ein religiös erhofftes Eretz Israel ?

    ° KÖNNTEN DA GROSSE KRIEGE AUS RELIGIÖSER SICHT NICH VON GOTT ZUR ERFÜLLUNG SEINER VERHESSUNGEN VORGESEHEN SEIN ?

    • ProConsul
      19. Juli 2014 12:13

      Pumuckl

      "Der erste Ministerpräsident Israels - David Ben Gurion - brachte in einem für die amerikanische Zeitschrift „Look“ verfaßten Artikel 1962 die entsprechenden Motivationen auf den Punkt, als er über die nähere Zukunft der Menschheit schrieb:
      'Das Gesicht der Welt im Jahre 1987 sieht meiner Vorstellung nach folgendermaßen aus: Der Kalte Krieg wird eine Sache der Vergangenheit sein. Der interne Druck der ständig wachsenden Intelligenzija in Rußland nach mehr Freiheit und der Druck der Massen zur Erhöhung ihres Lebensstandards könnte zu einer allmählichen Demokratisierung der Sowjetunion führen. Andererseits könnte der zunehmende Einfluß der Arbeiter und Bauern und die größer werdende politische Bedeutung von Männern der Wissenschaft die Vereinigten Staaten in einen Wohlfahrtsstaat mit einer Planwirtschaft verwandeln. West- und Osteuropa werden sich zu einer Föderation autonomer Staaten mit einem sozialistischen und demokratischen Regime zusammenschließen. Mit Ausnahme der UdSSR als föderativer eurasischer Staat werden sich alle Kontinente zu einem Weltbündnis vereinigen, dem eine internationale Polizeimacht zur Verfügung stehen wird. Alle (nationalen) Armeen werden abgeschafft, und es wird keine Kriege mehr geben. In Jerusalem werden die Vereinten Nationen - die wirklichen Vereinten Nationen - einen Schrein der Propheten bauen, der der zu einem Bund zusammengeschlossenen Union des Obersten Gerichts der Menschheit dienen soll, um alle Streitigkeiten unter den föderalisierten Kontinenten zu schlichten, wie von Jesaja prophezeit wurde... “ (Wolfgang Eggert, Israels Geheimvatikan, Band III)

      "Das Ziel der Globalisten ist es, die verwurzelten traditionellen Kulturen zu zerstören, um eine einheitliche Welt zu erschaffen. Diese Bestrebungen nach Vereinigung wurden von dem chasidischen Philosophen Martin Buber ausgedrückt, dem es nicht aufzufallen scheint, dass er uns damit eine exakte Definition von Totalitarismus liefert: „Überall“ so schreibt er „wird man [im Judentum] das Streben nach Einigung finden. Nach Einigung im Innersten eines Individuums. Nach Einigung zwischen den verschiedenen Mitgliedern eines Volkes und nach Einigung zwischen den Nationen. Nach Einigung zwischen dem Menschen und allen Lebenwesen, nach Einigung von Gott mit der Welt.“ (8) Um diese perfekte Welt zu ereichen, ist es notwendig, alle nationalen Widerstände und alle ethnischen oder religiösen Identitäten zu zermalmen, zu zerstrampeln und zu zersetzen. Die „Einigung“ kann nur aus dem menschlichen Staub und den menschlichen Überresten der großen Zivilisationen erzielt werden, und bei diesem Vorhaben der Zerstörung traditioneller Zivilisationen spielt Einwanderung eine entscheidende Rolle. Die Doktrin der „Menschenrechte“ ist hier eine Kriegswaffe von fürchterlicher Schlagkraft.
      Und das sagt der Großrabbiner Kaplan: „Um ein Zeitalter ohne Bedrohung für die Menschheit einzuläuten, müssen wir uns stark auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verlassen. (…) Respekt für die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist eine so dringliche Verpflichtung, dass es die Pflicht eines jeden Einzelnen ist, zu allen Projekten beizutragen, die auf ihre weltweite und vollständige Einführung abzielen.“ Die ganze Menschheit muss sich dem unterwerfen. Das ist gleichbedeutend damit, zu sagen, dass die „Menschenrechte“ das bevorzugte Werkzeug zur Verwirklichung von Jahwes Verheißungen sind. Somit ist es auch kein Zufall, dass René Cassin, der die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 inspirierte, gleichzeitig Generalsekretär der Alliance Israélite Universelle war." (Hervé Ryssen, Les origines religieuses du mondialisme)

    • baro palatinus (kein Partner)
      19. Juli 2014 12:54

      die eigentliche frage lautet: wenn sich das weltjudentum durchsetzt, muss man sich nachträglich beschneiden lassen?

  44. Freak77
    18. Juli 2014 06:16

    Jedes Kind das eins und eins zusammenzählen kann erahnt was gestern in der Ostukraine passiert ist: Ein Verkehrsflugzeug wurde versehentlich abgeschossen.

    Und dennoch: „Wir untersuchen den Vorfall derzeit. Aktuell haben wir aber keinen Anlass für eine Sperrung des Luftraums“, sagte der Eurocontrol-Vertreter. „Der Luftraum ist weiter offen.“

    http://www.lvz-online.de/nachrichten/aktuell_themen/europaeische-flugsicherung-wertet-absturz-in-ukraine-derzeit-als-unfall/r-aktuell_themen-a-247215.html

    Flugreisende und Urlauber als Versuchskaninchen??

    Diese europäischen Behörden die sich in alles im täglichen Leben der Europäer einmischen: Duschköpfe, Handytarife, Gurkenkrümmung usw.: Wenn es um das nackte Leben geht, dann sind sie zu blöd/zögerlich um den umkämpften Luftraum zu sperren! Eurocontrol: Bitte Handeln!

    • simplicissimus
      18. Juli 2014 06:35

      Das ist unfaßbar! Die lassen tatsächlich weiterfliegen? Wir werden aber bis auf die Strümpfe beim Einchecken ausgezogen!
      Nennt man das Schizophrenie, grobe Fahrlässigkeit oder kriminellen Vorsatz?
      Oder alles zusammen?

    • Pumuckl
      18. Juli 2014 10:52

      @ simplicissimus 06:35

      Ich weiß schon daß Aufsichträte nicht unbedingt über technische Kompetenz verfügen müssen.

      Trotzdem fällt mir da ein, daß Frau Infrastruktur-Ministerin Bures, DR. CASPAR V. EINEM, nach dem er SEHR MÄSSIG erfolgreich in zwei privaten Flugunternehmen
      tätig war, IN DEN AUFSICHTSRAT-VORSITZ DER AUSTROCONTROL BERUFEN HAT.

      ° Reichen bei Austrocontrol auch für den technisch - fachlichen Bereich Parteifreundschaften als Qualifikation ?

      ° Wenn Eurocontrol den Luftverkehr nicht an solchen Kriegsgebieten vorbeilenkt, darf man sich zumindest als Laie fragen, ob auch dort Führungspositionen NICHT NACH FACHLICHER QUALIFIKATION vergeben werden.

    • brechstange
      18. Juli 2014 12:59

      allen

      *****!

      Immer mehr Komeptenzen abgeben und keiner ist mehr verantwortlich. Die Folge von Zentralisierung.

    • Charlotte
      18. Juli 2014 15:36

      Die europäischen Behörden bzw. die Menschen die dort das Sagen haben sind doch eh so besorgt um die EU-Bürger

      Wirtsleute müssen Allergiker warnen dass in der Nusspalatschinke Nüsse enthalten sind und ein EuGH-Gutachten setzt sich ein für die Zulassung der Blutspenden von Homosexuellen ...

      Vermutlich wäre die Sperrung des Luftraums für Passagierflugzeuge über Kriegsgebieten auch eine Art Diskriminierung ...

      Wahnsinn diese (links-ideologisch verseuchte) EU !!!

    • Helmut HGR.
      21. Juli 2014 09:14

      Im Augenblick fliegt nur eine "Bulgarien Air"-Maschine im Kriegsgebiet.

  45. simplicissimus
    18. Juli 2014 05:35

    Wie kann man bitte ein Passagierflugzeug über ein Kriegsgebiet fliegen lassen?
    Wenn ich denke was für ein Theater wegen einer Zahnpasta im Handgepäck gemacht wird, muß ich mich schon sehr wundern.

    Ich bin alles andere als ein Anhänger von Verschwörungstheorien, aber hier drängt sich der Gedanke an einen Art Lusitaniafall geradezu auf.
    Es ist für einen Geheimdienst eine lösbare Aufgabe, einen Fluglinienverantwortlichen zu bestechen und den Aufständischen eine falsche Information über das Flugzeug zuzuspielen.

    Ich mißtraue den scheinheiligen Angelsachsen zutiefst.

  46. socrates
    18. Juli 2014 01:53

    Nur wenn sich Israel aus den Palästinensischen Gebieten zurückzieht, hat der Frieden eine Chance.
    Die Perser haben dasselbe Recht auf Atomwaffen wie Israel, daher gehören beide entwaffnet.
    Bei unserer Donaureise liefen die Ukraine aus Vorsicht nicht an, obwohl sie auf dem Programm stand, eine weise Entscheidung. Unseretwegen hätte A. U. sicher nicht nach Krieg geschrieen. Der Grund für den Absturz des Flugzeuges über der Ukraine ist unklar: de.ria.ru/society/20140718/269039456.html Irgendwie erinnert es an die "Lusitania", die zum Kriegsgrund wurde. Ein bewährtes Prinzip.
    Dieselbe malaysische Gesellschaft verlor ein Flugzeug gleichenTyps, den Flug 370, unter ungeklärten Umständen. Niemand rief nach Krieg.
    Wer in Korea zuendelt ist unklar, aber China wird keinen Krieg an seiner Grenze dulden.
    Obama ist mit weitem Vorsprung der schlechteste Präsident der USA.

    • simplicissimus
      18. Juli 2014 05:36

      Ja, dieser Gedanke drängt sich auf!

    • Helmut Oswald
      18. Juli 2014 17:42

      @ socrates

      Die Angelsachsen sind verlogen - scheinheilig sind sie in der Verkündung der Vornehmheit ihrer Kriegsgründe. Es kommt jedes Mal wieder: diese Empörung der Briten über die Verletzung der belgischen Neutralität 1914.

      Daß sie 1917 bei Errichtung der Balkanfront Venizelos ins Amt geputscht und danach sich selbst zum Bruch der griechischen Neutralität eingeladen haben, machen sie unsere ökobolschewistischen Oberlehrer vergessen - die es niemals unterlassen werden, die unglaubliche Bösartigkeit Deutschlands zu erwähnen, als dieses 1914 in Belgien einrückten. Die Brüchigkeit der belgischen Neutralität - angesichts der Kooperation mit der französischen Heeresleitung bleibt dabei freilich ebensowenig erwähnt, wie im Wiederholungsfall von 1940.

      Ja ganz richtig, derselbe Venizelos, dessen Sippschaftsfolge jetzt als Betrügowitsch mit Goldmann&Sachs unsere Kassen ausraubt. Honit soi, qui mal i pense ...

  47. Helmut Oswald
    18. Juli 2014 01:07

    Die Welt am Rande des Krieges wird sich solange dem Abgrund nähern anstatt diesen zu meiden, solange es eine ganze Reihe triftiger Gründe gibt anzunehmen, daß die nachteiligen Kriegsfolgen einmal mehr nicht die Kriegstreiber, sondern deren Konkurrenten treffen werden.

    Wer die Blackwater Söldner auf den Maidan geschickt hat hatte mehr nur vor als sich eine gefügige Regierung in der Ukraine zu verschaffen. Der Versuch, im Stresstest herauszufinden, ob Rußland sich so hoppla-hop im nebenbei zu einer mittleren Macht degradieren lassen würde, bringt ja gleich mehrere Vorteile mit sich.

    1) die blöden Europäer (pardon, die sind pleite, bis auf Deutschland) die Deutschen also werden einmal mehr zahlen
    2) sie vor den Bündniskarren zu spannen und damit ihre guten Beziehungen zu Russland torpedieren ist ein Doppelschlag, der gleich zwei ungeliebte Wettbewerber
    trifft
    3) im Krieg die Schulden verstecken lassen können, die für das System der VS unbeherrschbar wurden, und
    4) zeitgleich über das Hochfahren der Rüstung die Wirtschaft ankurbeln , während -

    a) die Flüchtlingströme ins Land und weiter in den Westen die Dauerzahler weiter belasten wird
    b) Kriegsfolgelasten jeglicher Art einmal mehr auf europäische Boden stattfinden und damit
    c) die anachronistische Präsenz der 7. US Armee in Europa konsolidiert und ihre Verstärkung auch noch begründet werden kann -

    das ist schlichtweg genial. Leider will niemand einen Kriegsgrund liefern, so muß man halt eben einen weiteren Dauerkrisenherd schaffen. Destabilisierung trägt einen Namen, und wer nicht feige ist, benennt Roß und Reiter: Obama und das Pentagon.

    • dssm
      18. Juli 2014 10:01

      Beim Pentagon bin ich mir nicht so sicher. Sowohl der CIA-Chef (hoher Militär) als auch der Generalstabschef haben klar deeskalierend gewirkt. Unangenehme ist mir die Reihenfolge aufgefallen: Zuerst der CIA Chef in Kiew, sofort wird es ruhiger, dann kommt Biden und der Zirkus geht wieder los.
      Es wäre durchaus möglich, daß da eine massive Opposition des Militärs gegen die Kriegsfalken in beiden Parteien existiert, denn ausser den tea-party Leuten ist ja niemand in den Hohen Häusern so recht für Frieden.

    • Helmut Oswald
      18. Juli 2014 16:35

      @dssm

      Ich beobachtete und bewertete Gleiches gleich. Allein, mit der militärischen Opposition gegen die Kriegsfalken in beiden Parteien ist es wie mit der militärischen Opposition von 1939 gegen einen gewissen Schickelgruber .. nein, wie hieß der Mann noch ? Sie können nichts wirklich Wirksames unternehmen, was ihnen nicht sofort als Landesverrat ausgelegt würde, angepasste Nachfolger in der zweiten Reihe gibt es für jede Funktion haufenweise, wer ernsthaft muckt, landet in der Snowdon Ecke. Im günstigsten Fall ist er nach der (medialen) Hinrichtung ein Stauffenberg, wenn das Desaster erst einmal seinen Lauf genommen hat.

      Amerikanische Truppen siegen nicht. Sie haben ohne Verbündete noch nie einen Krieg entschieden, es sei denn gegen Dritte Welt Staaten (Grenada, Irak), die sich zuvor isolieren ließen und viertklassige Streitkräfte aufstellten. Amerikanische Truppen liefern Kriegsmaterial über dem Feind ab, bis dieser - materiell und personell zumeist bereits zuvor geschwächte und hoffnungslos ausgezählte Gegner - durch das von ihrer Industrie im Übermaß erzeugte und gelieferte Material buchstäblich erstickt. Das dürfte schwer fallen, wenn sich die räumliche Ausdehnung nicht mehr in den Kategorien der Normandiestrände bewegt, sondern auf Distanzen Petersburg - Wladiwostok ausdehnt und eine konventionell - strategisch nicht fassbare Rüstungsindustrie aus dem über einige tausende Kilometer gemeinsamer Grenze quer durch Sibirien verbundenen Nachbarland nicht in die Abnützungstrategie einbezogen werden kann - wie bereits in Vietnam.

      Wer auch noch die Präpotenz besitzt - symptomatisch der Auftritt des US Vertreters in der letzten Talk Show von Anne Will im BRD Fernsehen - zu glauben, er könne mit der 'beugt euch, ihr besiegten Völker' Mentalität die Herzen seiner wichtigsten Bündnispartner gewinnen, der braucht offenbar das Massenschlachten wirklich, sonst glaubt er am Ende, er hätte die im Falle einer gleichberechtigten friedlichen Einigung einen Sieg verschenkt, der mit Gewalt zu erringen gewesen wäre.

      Da kann man nur sagen - good luck !

    • dssm
      18. Juli 2014 20:44

      @Lieber Helmut Oswald.
      In manchem Detail mag Ihre Replik, meines Meinung nach, ein wenig daneben liegen, aber im Grossen und Ganzen habe Sie natürlich recht. Aber die Hoffnung stirbt zum Schluss. Denn jede bedeutende Bewegung, ganz gleich ob gesellschaftlich, politisch oder wirtschaftlich, kommt über den Teich; beginnt also in Amerika. Wenn sich dort drüben die tea-party Leute nicht durchsetzen, so wie halt in den 20er und 30er Jahren schon einmal passiert, dann Gnade uns Gott, die Sozialisten aller Parteien kennen bekanntlich keine Gnade. Denn selbst wenn bei uns eine Regierung per Wahl oder auch Putsch an die Macht kommt, welche dem Sozialismus entgegensteht, so wartet auf diese Regierung nur ein Ergebnis a la WKI oder WKII.
      Aber verloren hat man erst, wenn man entweder davonläuft, sich ergibt oder tot ist.

    • Helmut Oswald
      19. Juli 2014 11:25

      @ dssm

      Wir sind weder tot zu kriegen, noch laufen wir davon. Und das mit dem Ergeben vergessen wir ganz schnell wieder - es ist ehrlos. Folglich ist das Gegenteil der Fall.
      Wir führen die Spitze - was auch immer jenseits des Teiches passiert oder nicht passiert.

    • Torres (kein Partner)
      20. Juli 2014 10:27

      Wenn Obama tatsächlich die Deutschen vor seinen Karren für seine Pläne in Europa spannen will, ist er im Moment auf dem falschen Dampfer. Nachdem sich die amerikanischen Spionagetätigkeiten als wesentlich schlimmer herausstellen als ursprünglich geahnt, ist nunmehr sogar die deutsche Regierung gezwungen, entsprechende "unfreundliche" Gegenmaßnahmen zu ergreifen, wie etwa die Ausweisung von Botschaftsangehörigen. Die USA sind inzwischen auch bei der deutschen Bevölkerung derart unpopulär, dass es sich Merkel nicht mehr leisten kann, irgendwelchen Bitten (oder gar Befehlen) aus Washington zu entsprechen. Auch die Staatsanwaltschaft ist bereits aktiv geworden: es ist auch wahrscheinlich, dass Snowden befragt wird (möglicherweise sogar in Deutschland).

  48. Gandalf
    18. Juli 2014 00:42

    Von den vier genannten Herren sind zweien staatsmännisches Format und auch die von AU erhofften Reaktionen zuzubillligen: Putin und Khameini.
    Netanyahu ist ein hoffnungsloser Fall, und über den angezählten Gaukler im Weissen Haus braucht man kein Wort verlieren.
    Eigentlich eine traurige Bilanz - aber leider wahr.





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