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Was liberal ist und wo die Neos sind

Es war gewiss weit weniger als ein Prozent der Österreicher, die gewusst haben, dass die Neos einen Religionssprecher haben. Jetzt heißt der offenbar Strolz und nicht mehr Alm. Na und?

Noch immer gibt es keinerlei Distanzierung der Neos zum Antikirchen-Begehren. Noch immer sind die Neos die Partei des 80-Prozent-Steuer-Forderers Haselsteiner. Noch immer habe ich außer der Pensionsfrage und dem Wasserprivatisierungsthema (wo die Neos allerdings sehr lobenswert und mutig sind) kein einziges Anliegen der Neos entdeckt, das liberal wäre. Haselsteiner (der sich köstlicherweise eine Zeitlang auch innig im Bett mit einem angeblich jetzt von ihm wieder etwas entfremdeten russischen Oligarchen wälzt) und die anti-kirchliche Grundhaltung der Neos sind es jedenfalls nicht.

Alle großen liberalen Denker – von Hayek bis Friedman und erst recht die Denker früherer Jahrhunderte – drehen sich im Grab um, wenn sich die Neos als liberal bezeichnen. Oder gar als liberaler denn der Wirtschaftsbund oder das Team Stronach, die es ja auch zu sein versuchen. Und in der einen oder anderen Hinsicht (Steuern!) sogar deutlich mehr als die Neos sind.

Weder sind der Europa- und damit Zentralisierungsfanatismus der Neos liberal noch ist es ihr Engagement für die linke „Gemeinschaftsschule“, die ja nur ein Tarnwort für die linke Zwangsgesamtschule ist.

Die Neos zeigen auch keine Liberalität beim Thema staatlicher Ehe-Zeremonien. Liberal wäre es nämlich zweifellos, die Rolle des Staates auf die Beurkundung und Einhaltung eventueller Vorschriften (wie etwa das Verbot von Bigamie oder Inzest) zu reduzieren. So wie der Staat ja auch bei Geburt und Tod normalerweise keine Zeremonien veranstaltet. Dass die staatliche Ehezeremonie einschließlich der Neos von alle Parteien als scheinbar selbstverständlich verteidigt wird, zeigt nur, wie wenig liberal das gesamte Parteienspektrum in diesem Land ist.

Dass sich auch die Bischöfe so sehr für die Staatszeremonie bei der Ehe einsetzen, ist übrigens besonders skurril. Wenn auch aus einem anderen Grund. Offenbar haben sie keine Ahnung, dass diese erst vor weniger als hundert Jahren gegen den Willen ihrer Vorgänger eingeführt worden ist. Damals ging es der Linken nämlich gegen die rein kirchliche Ehe. Die sicher auch nicht liberal ist.

Liberal wäre es, sich für das Ende von Medien im Staatseigentum (samt Zwangsgebühren) einzusetzen. Liberal wäre es, für die von Rot-Schwarz-Grün immer mehr eingeengte Vertragsfreiheit zu kämpfen. Für Schulfreiheit. Für die freie Wahl von Krankenversicherungen.

All das tun die Neos nicht. Christus-gleiche Gänge in den Wienerwald oder „Fliegenden Spaghettimonster" oder eine Stripper-Fabrik im Jenseits sind mit Gewissheit keine liberalen Signale, sondern nur skurril. Und es interessiert nur die journalistische Klasse, ob deren Exponenten nun Religionssprecher oder nur Abgeordnete sind.

Freilich sind auch die Kirchenbeiträge, an denen die Bischöfe so verzweifelt festhalten, nicht liberal. Aber genauso wenig ist es der Kampf vieler Neos dagegen. Liberal wären zwei ganz andere Alternativen:

  • Die eine Alternative: Die Kirchen bekommen keinen Cent mehr aus den Beiträgen und vom Staat. Sie bekommen aber alles zurück, was ihnen der Staat 1938 weggenommen hat und was ihnen zuvor freiwillig gespendet worden ist. Die Kirchen erhalten ab dann an Gebäuden, was sie brauchen, und geben dem Staat oder verkaufen an andere Kirchen, was sie nicht mehr wollen.
  • Die andere Alternative wird in den letzten Jahren von immer mehr Ländern gegangen (das Schweizer Modell ist ja bei Linken neuerdings ohnedies sehr in): Jeder Bürger zahlt bei seiner Steuer automatisch einen Kultur(Kultus)-Betrag. Und er bestimmt dann völlig frei, ob dieses Geld der katholischen oder einer sonstigen Glaubensgemeinschaft oder beispielsweise den Bundestheatern oder der Arbeiterkammer oder sonst einem anerkannten Zweck zugutekommt. Sonst gibt es nichts für einen religiösen oder kulturellen Zweck. Das würde nicht nur den Einfluss der Bürger gewaltig erhöhen. Das hätte auch dramatische Auswirkungen auf alle Institutionen, die das Geld des Steuerzahlers wollen.

Manche werden nun sagen: Alles richtig, aber im 19. Jahrhundert hat doch der Liberalismus gegen die Kirchen gekämpft. Richtig. Aber damals hatten die Kirchen eine staatliche Rolle, damals hat der Staat die Kirche ge- und missbraucht. Das war übrigens keineswegs nur negativ, sondern Jahrtausende lang für die Gesellschaft sehr positiv und für deren Entwicklung sehr notwendig. Man könnte ganze Bücher über die wichtige Rolle des Christentums beim Fortschritt Europas schreiben. Heute hingegen gibt es praktisch keine Rolle der Kirche im Staat. Die Restbestände sind abgesehen vom Kirchenbeitrag nur noch für juristische Prüfungen relevant.

Der Liberalismus hat immer eine ganz andere dominante Rolle: Sich auf allen Ebenen gegen die Rolle des Staates zu wehren. Im 19. Jahrhundert war auch die Kirche Teil des Staates und wurde daher zu Recht kritisiert. Heute aber ist die Kirche völlig ohnmächtig, der Staat aber weit mächtiger als er jemals war. Und das ist er auch mit Hilfe der sich selbst als liberal bezeichnenden Menschen. Daher ist es umso trauriger, dass sich als liberal bezeichnende Gruppierungen es oft nicht sind. Wie etwa die Neos.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juni 2014 03:54

    NEOS - die ungebildeten und ungezogenen Rotzbuben der Bürgerlichen, die vor lauter Anpassung ihren Kindern nichts mehr an politischen Grundsätzen zu vermitteln wussten, was sie nicht selbst - in hönischer Eintracht mit den sie darob verachtenden Linken - tausendfach verraten haben. Und so sind sie - rückgratlos wie ein Gummischlauch - schwitzen sie in gesellschaftspolitischer Hinsicht das LIF aus allen Poren. Spätestens damit sind sie restlos entbehrlich geworden. Links ist gestern gewesen, die Zukunft ist neu. Und sie ist eine sozialismusfreie Zone.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juni 2014 00:47

    AU meint gegen Ende seines Artikels: "Heute aber ist die Kirche völlig ohnmächtig..." Wenn er damit die katholische Kirche meint -> o.k.. Wenn er damit die islamische/islamistische meint, dann liegt er 100 % daneben.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juni 2014 13:51

    Ein "Buttersäure-Attentat" beim Schwuchtel-Umzug auf LUNACEK, die grüne Paradelesbe---also mitten ins Lesbennest!!! Und da klagt man gleich ganz gottsjämmerlich?!? Gefahr für Leib und Seele dürfte von dieser "Bombe" wohl nicht ausgegangen sein. ;-)))

    Warum ist man plötzlich so wehleidig? Waren es nicht die GRÜNEN, die im Jahr 1992 bei einem Wahlkampf-Auftritt HEIDE SCHMIDTS, als diese für die FPÖ zum BP-Amt aufgestellt, auf dem LINZER HAUPTPLATZ wahlkämpfte, sie mit BIERFLASCHEN und BUTTERSÄURE bewarfen? (das war lange VOR ihrem LINKSRUCK!)
    Zudem bahnten sich mit viel Ellbogentechnik, die ja ein Stammeszeichen aller Linken ist, grüppchenweise Buttersäure verteilende junge Leute durch die sehr große Menge an Zuhörern. Bis dahin wußte ich nicht, wie sehr Buttersäure stinken kann!
    Zusätzlich wurden von den linken G'frastern auch noch von mehreren Fenstern aus TRILLERPFEIFEN eingesetzt, um die Wahlveranstaltung ordentlich zu stören.

    Fazit: BUTTERSÄURE, verteilt von Linken, ist GUT; werden diese selbst "Opfer" eines "Buttersäureattentats", sehen sie so etwas grundlegend anders.....

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juni 2014 03:35

    Schon der Vorläufer der NEOS = das Liberale Forum = LIF hat sich dieses Mäntelchen umgehängt und war alles andere als liberal - nämlich mit ihrer Frontfrau Heide Schmied ziemlich linksautoritär. Wer jetzt bei der neuen rosaroten Truppe etwas Anderes erwartet hat, ist selber schuld, denn es handelt sich ja doch nur um die alten Mitstreiter in "des Kaisers neuen Kleider"!

    Und sich lediglich irgendwelchen esoterischen Zeremonien hingeben, wie es Strolz, der Parteivorsitzende der NEOS, immer wieder hervorhebt bzw. empfiehlt , zeugt schon gar nicht von einem befreiten Geist im Sinne eines positiven Liberalismus!
    Fazit: rosarote NEOS - NEIN, DANKE!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juni 2014 06:14

    Die NEOS? Ein übel riechender, giftiger Spaltpilz liberal denkender Menschen!
    Heide Schmidt's Liberales Forum 2.0, geschaffen um das konservative Wählerpotential zu schwächen, es sollte schleunigst in der Mottenkiste der österreichischen Parteiengeschichte verschwinden!

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juni 2014 14:46

    Haselsteiner " (der sich köstlicherweise eine Zeitlang auch innig im Bett mit einem angeblich jetzt von ihm wieder etwas entfremdeten russischen Oligarchen wälzt)"

    Diesen Satz hab ich dreimal lesen lesen müssen und verstehe ihn trotzdem noch nicht. Ist das jetzt sexistisch gemeint oder sonstwie?

    Wenn ersteres gedacht war, dann war wohl ein Tastaturfehler des Blogmasters die Ursache meiner Irritierung, denn Besagter wälzt sich nur mit OligarÍNNEN, aber nie mit OligarchEN. Das macht ihn auch so sympatisch.

    Und was die NEOS betrifft, so kann man die genauso abschreiben, wie die Piraten und Konsorten.
    Um unser Staatswesen in Ordnung zu bringen, braucht es etwas völlig neues.
    Das wohl erst nach einer Katharsis möglich wird.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juni 2014 10:50

    Die NEOS bezeichnen sich selbst als liberal! Da kann man nur müde lächeln.
    PSEUDO-LIBERAL wäre da die bessere Definition.
    Die NEOS halten es wie "Allerleirauh", die von jedem Tier ein Stückchen Fell in ihrem Mantel hat.

    A.U. schreibt:

    "Man könnte ganze Bücher über die wichtige Rolle des Christentums beim Fortschritt Europas schreiben. Heute hingegen gibt es praktisch keine Rolle der Kirche im Staat."

    Ganz anders sehen das heute die MOSLEMS: Die sind auf bestem Wege, einen GOTTESSTAAT nach dem anderen mittels Anwendung äußerster GEWALT zu errichten. Da die Mächtigen unter den Moslems keinerlei Skrupel besitzen, ihre Anhänger für ihre Interessen zu instrumentalisieren, die den europäischen leider diametral entgegen stehen, werden sie auch siegen---schon alleine deshalb, weil sich der "Gegner" ---das Christentum, bzw. deren "Vertreter" als bis ins Mark geschwächt zeigen und dem Ansturm der mittelalterlichen, extrem rückschrittlichen islamischen "Gotteskämpfer" nichts entgegensetzen wollen/können/dürfen.

    Deshalb ist es so unverständlich, daß "wir", die dem "Staat" sämtliche Rechte an unserem Leben überantworten (der Staat wurde ermächtigt, von der Wiege bis zur Bahre über unser Leben zu bestimmen) und die christlichen Glaubensrichtungen völlig entmachtet haben, JENE Religion, die sich anschickt, die Rechte des Staates zur Gänze an sich zu reißen, es ZULASSEN, daß diese PSEUDO-RELIGION, also der ISLAM, sich UNGEHINDERT in Europa breitmacht!

    PREISFRAGE: In welchem Jahr wird das KALIFAT AVUSTURYA ausgerufen? 2020, 2025 oder 2030?
    Die Vorbereitungen laufen längst; die nächste wird das Unterrichtsfach TÜRKISCH zum Maturafach werden. Zusätzlich werden die türkischen WAHLKÄMPFE wie selbstverständlich auf ÖSTERR. BODEN ausgetragen! Was verlangt man von uns als Nächstes an UNTERWERFUNG?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juni 2014 16:39

    Die NEOS sind m.E. ein Relaunch der LIF, wieder unter der Patronanz des Herrn Bildersteiner-Haselbergers, nun allerdings mit einem (besseren) Marketingchef als der Heide, nämlich Herrn Strolz.

    Dennoch ist besser noch nicht gut, denn ein zwar spektakulärer Redefluss, der mangels Geschichtbewusstsein allerdings keine politisch relevanten Inhalte hat, ist ebenso zum Scheitern verurteilt wie der Schmidtsche Wischi-Waschi-Liberalismus.

    Für zwei Wahlen wird es vielleicht reichen, dann wird das "Teile und herrsche-Prinzip" von weiteren obskuren "Parteigründern" neu aufgelegt.
    Dumm der Wähler, der das nicht zu erkennen in der Lage ist.


alle Kommentare

  1. Arix (kein Partner)
    22. Januar 2015 08:51

    / Manifestations of our own consciousness? I beeilve that heaven and hell are real and that they have different aspects. They are both here but not fully. There are present day physical manifestations as well as immaterial manifestations of hell. All you have to do is read the news papers. The problem with looking into yourself for truth is that it's circular reasoning. Instead, we need to look outside ourselves. My religion, Christianity is a real religion because it exists in the space time continuum. It is not merely a figment of my imagination but a solid coherent movement dating back to the beginning of creation. Furthermore, the man Christ Jesus existed in a real place at a real time. To say that things are simply as we experience them demands a epistemological shift which is dangerous, absurd, and false. Respect. http://dhztjxbwflr.com [url=http://auwxre.com]auwxre[/url ] [link=http://yzfjjdtov.com]yzfjjdtov[/link ]

  2. Arlesya (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:02

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  5. Robert (kein Partner)
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    Hm... Maybe I'll just get the 3rd one with the other 2. Perhaps I'll wait until you review that 3rd one first! :) Still nice to know that Deception was prttey good.

  6. Robert (kein Partner)
    17. Juni 2014 10:32

    Was liberal ist ergibt sich aus einer geschichtlichen Betrachtung: das Auflehnen des Individuums gegen Machtkonzentration jeder Art.

    Dementsprechend ist die heutige Herausforderung des Liberalismus auch die Machtkonzentration innerhalb der Wirtschafts-Seilschaften.
    Denn regellose Marktanarchie ist wirtschaftlich ein Feind des politischen Liberalismus: Die Freiheit des Einzlenen ist bedroht durch die Macht der Großkonzerne, die heute die Machtstellung einnehmen, die früher Monarchen und später der Staat innehatte.

    Bez. Zukunftsversion des Liberalismus siehe: Drittwirkung der Grundrechte.

  7. Onkel Wurst (kein Partner)
    16. Juni 2014 19:53

    Benito Mussolini definierte Faschismus als "Verschmelzung Großkapital und Staat".

    Die Neos sind, dank dem Freimaurer Haselsteiner, eine definitionsgemäß faschistische Partei.

  8. Religiöser Geistheiler (kein Partner)
    16. Juni 2014 19:18

    Die Kirche sollte durch eine überkonfessionelle religiöse Gemeinschaft ersetzt werden. Es ist sinnvoll, den Gottesdienst durch das Geistheiler-Seminar zu ersetzen. So kostet Religion tatsächlich 100-mal weniger Geld. Und zwar Geistheilung gemäß C. G. Jung.

  9. Clemens Taferner (kein Partner)
    16. Juni 2014 17:23

    Immer weniger Leute - so fürchte ich - sind heute daran interessiert, vielschichtige Texte zu lesen, sich über Hintergründe und Wurzeln von Sachverhalten zu informieren. Immer mehr Leute - und hier haken die neuen Wahlkämpfer offenbar ein - begnügen sich mit dem Konsum kurzer Zusammenfassungen in Verbindung mit mehr oder minder in Mode befindlichen Begriffen, die mit "gut" oder "schlecht" verbunden sind. Daher genügt es offensichtlich, zu sagen: "Wir sind liberal", um ein paar Mandate zu ergattern. Wen unter diesen Wählern interessiert denn dann noch, was das Wort wirklich bedeutet, mit dem sie "gefangen" wurden?...

  10. Neppomuck (kein Partner)
    16. Juni 2014 16:39

    Die NEOS sind m.E. ein Relaunch der LIF, wieder unter der Patronanz des Herrn Bildersteiner-Haselbergers, nun allerdings mit einem (besseren) Marketingchef als der Heide, nämlich Herrn Strolz.

    Dennoch ist besser noch nicht gut, denn ein zwar spektakulärer Redefluss, der mangels Geschichtbewusstsein allerdings keine politisch relevanten Inhalte hat, ist ebenso zum Scheitern verurteilt wie der Schmidtsche Wischi-Waschi-Liberalismus.

    Für zwei Wahlen wird es vielleicht reichen, dann wird das "Teile und herrsche-Prinzip" von weiteren obskuren "Parteigründern" neu aufgelegt.
    Dumm der Wähler, der das nicht zu erkennen in der Lage ist.

  11. cmh (kein Partner)
    16. Juni 2014 16:05

    Kirchliche Ehezeremonien sollen "nicht" "liberal" sein?

    Bisher war ich nur aus Gesprächen mit Sozen gewöhnt, dass das simple Wörtchen "nicht" unbekannten Inhalt hatte.

    Und bei "liberal" scheint auch dem Bloginhaber der Unterschied zu "libertin" mittlerweile verloren gegangen zu sein.

    Denn es ist ja gerade der Sinn und Zweck der Ehe, liberales (?!) Verhalten zumindest eines der Partner einzuschränken. Und das kann jedenfalls nicht liberal sein. Ehe ist ja immer die Symbolisierung einer Einschränkung der beiden Partner aufeinander zugunsten einander und zugunsten der gemeinsamen Kinder.

    Die Zeremonie schließlich ist irrelevant. WEr will soll die bitte mit Nudelsieb vorm Hirn abfeiern. Es kommt auf den Willen der beiden Ehepartner an, miteinander eine gültige Ehe abzuschließe. Aber heutzutage gehört ja bereits die Aufforderung ein gegebenes Versprechen einzuhalten als gegen das Menschenrecht gerichtet.

  12. BHBlog (kein Partner)
    16. Juni 2014 12:48

    Angelika Rosa Mlinar (* 29. Juni 1970 in Altendorf/Stara vas, Kärnten) ist eine österreichische Juristin, Unternehmerin, Politikerin und eine Angehörige der slowenischsprachigen Volksgruppe in Kärnten.

    Hier ein KOmmentar denn ic auf diepresse vom jahre 2007 entdeckte(wirkt authentisch), frau mlina war damals ohnne führungsfunktion glaub ich.

    Gast: angelika mlinar
    23.05.2007 10:29
    » Kommentar melden » antworten
    0 0

    Re: Die Presse und Jörg Haider waren schon immer ein Kapitel für sich
    Haider als jemanden zu bezeichnen, der das Kärntner Schiff mit "pravur" lenkt ist wirklich interessant - Sie müssen ein Kärtner sein, denn diese Art von Verblendung kommt meiner Erfahrung nach sonst nur selten vor. Ich bin Kärnter Slowenin und Exilkärntnerin, da ich diese Anhäufung von Wahrheitsverweigerern nicht mehr ausgehalten habe. Kärnten is a Wahnsinn - leider!

    Q:
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/305831/Wie-Bayern-und-Pasching-Haiders-Abo-verlaengern

    Also das geht schon als Kärnten-BAshing durch oder?
    Sorry wegen dem Facebook Kommentar da hat sie nnur "Zur Zeit" kommentiert.

    • machmuss verschiebnix
      16. Juni 2014 20:33

      @Isabella,

      Jensen sieht da nur die eine Seite der Medaille.

      Der Druck der aus dem Hinterland nachströmenden Armut ist überwältigend !

      Ich war Anfang der 80er Jahre (unter anderem auch) in Brasilien und da bot sich mir
      eine haarsträubende Situation. Normale Geschäftsläute in Rio waren gezwungen,
      gedungene Mörder (Häfenbrüder) als Türsteher anzuheuern, weil sich die Polizei
      weigerte, auf hungrige Straßenkinder zu schießen, die plündernd duch die
      Geschäftsviertel zogen.

      Warum diese Kinder überhaupt bandenmäßig organisiert sind und zudem ihrerseits
      auch sehr kompromislos vorgehen ( Gruppen von 15-20 Straßenkindern machen
      einem durchtrainierten 1,85 Hühnen in weniger als einer Minute den Garaus - so die
      Erzählungen), das hat der brasilianische Staat der Drogen-Mafia zu verdanken, denn
      die "sorgt" sich um solche Kinder und "erzieht" sie auch.

      Der Staat hat so gut wie keine Chance, die schiere Übermacht der nachströmenden
      Armut in den Griff zu bekommen - Geburten-Kontrolle zieht nicht , genausowenig wie
      Bildungs-Offensive, denn wie will man einer Population Bildung beibringen, die
      als nomade Stammes-Völker im Urwald lebt und immer wieder mal eine Horde Junger
      an die großen Städte "verliert".

      Die zweite Seite der Medaille: Mit Sozial-Romantig läuft da rein gar nichts

    • machmuss verschiebnix
      16. Juni 2014 20:36

      Korrektur : "Sozial-Romantik" (mit K wie Klosbrühe :) )

    • machmuss verschiebnix
      16. Juni 2014 20:38

      abgesehen davon, daß meine Replik unter den falschen Kommentar rein gerutscht ist

  13. Isabella (kein Partner)
    16. Juni 2014 11:47

    "Wir leben in einer Welt, wo der Schein mehr zählt als das SEIN"

    Journalist: „Brasilien ermordet Straßenkinder wegen Fußball-WM“

    In Brasilien werden jede Nacht Straßenkinder erschossen, damit die Städte während der Fußball-WM „sauber“ sind und ein gutes Bild abgeben. Diese schockierende Nachricht verbreitete Mikkel Jensen, unabhängiger Journalist aus Dänemark und Korrespondent in Rio de Janeiro, auf seinem Facebook.

    Jensen, ein überzeugter Fußball-Fan, war einige Monate vor der WM nach Brasilien gereist, um die WM-Vorbereitungen zu dokumentieren. Dazu kam er auch nach Fortaleza, einer der gewaltätigsten Städte des Landes. Hier werden sechs WM-Spiele im neu umgebauten „Gouverneur Plácido Castelo-Stadion“ stattfinden.

    Horror-Szenarien in Fortaleza

    Was Jensen auf den Straßen von Fortaleza beobachtete, schockierte ihn: „Der reinste Horror, den ich so noch nicht erlebt habe”, sagte er auf Facebook. Er habe entdeckt, was Brasilien alles unternommen habe, um Ausländer und internationale Journalisten zu beeindrucken, um nur Positives zu berichten.
    „Ich frage mich, ist das der Preis für die Ausführung der Weltmeisterschaft? Ist die Weltmeisterschaft es Wert, dass man Straßenkinder wegen ihr ermordet? Heute bin ich zurück in Dänemark und werde nie wieder nach Brasilien zurück kehren. Meine gegenwärtige Aufgabe ist darüber zu berichten, welchen häßlichen Preis Brasilien bereit ist für die WM zu zahlen.“, schrieb Jensen.

    „Wegen Leuten wie mir sind sie in Lebensgefahr“

    „Im März fuhr ich nach Fortaleza, eine gewaltige Stadt. Ich sprach mit einigen Leuten, die erzählten mir, dass sie immer Kontakt zu Straßenkindern hatten und ihnen zu essen gaben und nun bemerkten, dass einige fehlten.

    Wenn diese Kinder in ein Gebiet kamen, welches viele Touristen beherbergt, wurden sie ermordet.
    weiter:
    http://www.epochtimes.de/Journalist-Brasilien-ermordet-Strassenkinder-wegen-Fussball-WM-a1160128.html

  14. Torres (kein Partner)
    16. Juni 2014 10:45

    OT - aber auch nicht so ganz: Wenn jemand die gestrige "Im Zentrum"-Diskussion über die Steuerreform vielleicht nicht gesehen hat, sollte er sie unbedingt in der TVThek (zumindest teilweise) nachholen; was sich dort der sattsam bekannte "Wirtschaftswissenschftler" Stephan Schulmeister geleistet hat, kann wohl jedem Kabarett den Rang ablaufen. Da ist sogar der ansonsten sehr ruhige und sachliche Ex-Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler ausfällig geworden. Daneben hat sogar die unbedarfte Attac-"Expertin" kompetent gewirkt. Wenn man bedenkt, dass Schulmeister im Rahmen des WiFo die Regierung (zumindest den ahnungslosen Kanzler) berät, kann einem ja angst und bange werden.

  15. BHBlog (kein Partner)
    16. Juni 2014 10:15

    Laut "politischen Kompass" bin ich "links-autoritär" neuerdings...
    Was wohl darauf beruht, dass ich konservative Ansichten habe und zugleich einerseits Optionen dem Staate zugestehe (Schulbildung muss zum Beruf führen, ja zu obligatorischer Anwesenheit im Unterreicht, ja zu Sanktionen wenn Unternehmen die Kunden in die irre führen oder etwa sich an Umweltsbedingungen halten).

    Allerings bin ich persönlich rechts-konservativ. Es kommt immer drauf an was man für Fragen stellt...

    Tatsächlich sind die meisten Menschen mehr nach Klasse als Nationalität
    zu kategorisieren. Habe ich Geld bin ich was. Oder wie die Rothschilds sagen "Gib mir das Geld einer Nation[...]".

    Der politische KOmpass test (wer ihm noch nicht kennt)ist allerdings auf englisch:
    www.politicalcompass.org/test

    Von einem "Kultusbeitrag" halte ich nun wirklich nichts ,detto bin ich auch gegen staatliche Förderung des Fernsehens (diese Frage kommt im politischen Kompass sogar vor).
    Da man dann ja eigentlich jede "Glaubensgemeinschaft" ins Leben rufen könnte.
    Wie wärs mit dem "Hüpfenden Palatschinken Wesen"? Dann einfach Kultusbeitrag abkassieren beim Steuerzahler.
    Religionen sollten schon ernsthafte Materie sein, und kein Jux!

    "Weder sind der Europa- und damit Zentralisierungsfanatismus der Neos liberal noch ist es ihr Engagement für die linke „Gemeinschaftsschule“, die ja nur ein Tarnwort für die linke Zwangsgesamtschule ist."
    Sehe ich auch so, plus Euthanasie, Drogenlegalisierung und Abschaffung der Pendlerpauschale

    junos.at/programm-2/beschlusssammlung/gesellschaft/wuerdevolles-sterben-ermoeglichen/
    junos.at/programm-2/beschlusssammlung/gesellschaft/liberale-drogenpolitik-legalisierung-und-pravention/
    junos.at/programm-2/beschlusssammlung/wirtschaft/pendlerpauschale-abschaffen/
    Mir ist egal ob Freunde von irgendwem kiffen,heroin ist nicht coca cola wie es die jungen neos vielleicht glauben.
    sterbehilfe gibts in belgien nun auch für kinder.
    und pendlerpauschale...was noch autos verbieten??

  16. Dr. Otto Ludwig Ortner
    15. Juni 2014 22:42

    Heute hörte ich in Oe1, 18:00h, einen evangelischen Theologieprofessor, der des langen und des breiten die Trennung von Kirche und Staat forderte, ohne zu erwähnen, daß diese Trennung eine souveräne Kirche voraussetzt. Im protestantischen Teil Deutschlands gab es diese Trennung nicht, die evangelische Kirche wurde in Preußen von der auch für die Volksschulen zuständigen Sektion des Unterrichtsminsteriums geleitet, mit der politischen Vorgabe er Hetze gegen Österreich und die katholische Kirche. Der wahre österreichische Nationaldichter Friedrich von Schiller, der von Österreich und seiner Kirche mit einzigartiger Kenntnis und Sympathie schreibt, stellt die Verhältnisse unter der evangelischen Staatskirchenhoheit aus eigener Kenntnis in "Kabale und Liebe" dar: Totaler Terror und totale Korruption. Zar Peter der Große, der zu Beginn des 18. Jh. das protestantische Deutschland bereiste, fand an dem System der "Staastkirchenhoheit" Gefallen und verbot der orthodoxen Kirche die Wahl eines Patriarchen (erst wieder unter Lenin zugelassen). Das Resultat der theokratischen Despotie der russisch-orthodoxen Kirche ist die große Schwierigkeit der Zulassung persönlicher Freiheit in Rußland. Die katholische Kirche errang im Investiturstreit (Reichstag zu Worms 1122 AD.) ihre Souveränität, ihr Verlust wäre der Verlust der Glaubens- und Gewissensfreiheit im Westen. Das Kampfmittel zur Erlangung dieser Souveränität und damit Parität mit der politischen Macht war die Ehelosigeit der Priester. Alle Kirchen mit verheiratetem Klerus sind Staatskirchen - ohne Trennung von Kirche und Staat. Wo das anders erscheint - wie in Österreich, sind die verheirateten Kleriker die Trittbrettfahrer des Zölibats.

  17. Ai Weiwei
    15. Juni 2014 21:21

    OT: zu diesem Buttersäure-Attentatsversuch auf Lunacek:

    Wenn man ein bißchen googelt: Das harmlos erscheinende Wort Buttersäure ist ein Trivialname von Butansäure.

    Die EU stuft die Gefährlichkeit so ein:

    Skin Corr. 1B H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

    http://www.carlroth.com/media/_de-ch/sdpdf/3277.PDF

    Man kann über Frau Lunacek denken wie man will.

    Für mich ist aber 100%ig klar dass mit so einem Attentat oder Attentatsversuch der Verteidigung und Propagierung der gesunden Vater-Mutter-Kinder-Familie kein guter Dienst erwiesen wurde.

    Ich bin heilfroh dass Frau Lunacek nichts ernsthaftes passiert ist! Und ich finde es eine gute Idee dass 'Anzeige gegen Unbekannt' erstattet wurde.

    • lenz
      15. Juni 2014 22:32

      ironisch oder ernst?

    • Ai Weiwei
      16. Juni 2014 09:34

      @ lenz

      Ich drückte in meinem Beitrag meine ehrliche Meinung aus, Wort für Wort. Ich habe da nichts ironisch gemeint, sondern jedes Wort ist genau so gemeint wie ich es schrieb.

    • bill47 (kein Partner)
      16. Juni 2014 14:05

      Was ist eigentlich beim Buttersäureattentat auf Frau Schmidt in Linz behörlicherseits herausgekommen?

  18. machmuss verschiebnix
    15. Juni 2014 16:14

    Der "Erfolg" des ad-hoc Parlaments-Einzuges von NEOS ist - so wie auch die früheren
    Erfolge der FPÖ - nicht auf deren "Mist" gewachsen, sondern auf dem buchstäblichen
    Mist des etablierten staatlichen Molochs.

    Strolz hat wohl gewußt, daß er den LIF-Merger erst nach der Wahl machen darf,
    weil er sonst allzuviele Protest-Wähler woanders hin treiben würde, aber manche
    ÖVPler wurden durch den ad-hoc Parlaments-Einzug von NEOS dazu "beflügelt",
    LIF'sche Schwuchtel-Tendenzen (verbal) zu übernehmen.

    Was soll das (?)
    Will die ÖVP auch noch die Verachtung ihrer Stamm-Wähler auf sich ziehen ?

    Dies ist aber nicht das einzige Zeugnis von Hilflosigkeit, denn beide Altparteien
    schwimmen augenscheinlich in Richtung Gulli. NEOS war als "Tiefschlag" für die ÖVP
    eine Chance (wahrscheinlich die letzte) aus den eingefahrenen Denk- und
    Verhaltens-Mustern heraus zu kommen, um endlich zu erkennen, wie saumäßig schief
    da so Einiges läuft, bei uns in Ösi-Land.


    Wenn also die ÖVP als einzige Partei, welche überhaupt dazu fähig wäre, die
    Erneuerung zu Stemmen, deren Notwendigkeit gar nicht erkennen kann/will, und die
    Medien es wegen Abhängigkeit von der anderen Partei nicht unter die Leute bringen
    können/wollen, wie zum Teufel soll es dann jemals zu einer demokratischen Lösung
    kommen ?


    Bleibt die quälende Frage: wie lang werden sich die Wähler noch weiter planzen
    lassen ? ? ?

    Es hilft auch nicht weiter, wenn man anhand der berechtigte NEOS-Kritik von A.U.
    die Lösungs-Unfähigkeit der Regierung auf den Newcomer NEOS projiziert (oops - bin
    ich jetzt in einen Fett-Näpfen Parcour geraten :) ), denn keine der Parteien hat
    es bisher gewagt, grundsätzliche Fragen zu stellen, bzw. das von allen für
    grundsätzlich Gehaltene in Frage zu stellen.

    Nur zwei Gedanken (potenzielle Fettnäpfen inbegriffen) in eine mMn unvermeidliche
    Richtung:
    Kann eine Änderung am Wahl-Modus Abhilfe schaffen für Populismus aller Couleurs
    Schließlich stagniert ja auch die FPÖ nicht zuletzt deshalb, weil zuviele ihrer
    Wähler erkannt haben, daß es Links-Populismus ist, was da in Rechte Worthülsen
    verpackt unter's Volk gebracht wird (also auch heiße Luft statt Erneuerung).

    Wenn man die verheerenden Auswüchse des Links-Populismus nicht in den Griff
    bekommt, dann wird uns die Antwort auf die zweite Frage von "Sachzwängen"
    diktiert werden:
    Kann der aktuelle Zustand des staatlichen Systems überkommen werden, ohne dabei
    an den Grundfesten zu rütteln,
    ohne daß das staatliche Gefüge ersetzt wird,
    durch eine moderne Verwaltung, welche den Anforderungen eines allseits
    globalisierten Umfeldes auch gewachsen ist.

    Dabei auf einer nationalstaatlichen Lösung zu verharren, kommt mir so vor, als
    wollte ein Holländer den Deich an seiner Grundstücks-Grenze enden lassen - purer
    Schwachsinn, angesichts der Realität.

    .

    • Anton Volpini
      15. Juni 2014 17:45

      Sagen Sie mal machmuss verschiebniss, warum schreiben Sie am Ende meistens fettgedruckt?

      Ich meine, auch ohne dem, sind Ihre Worte bedeutend. Im Wesentlichen, was den Fortgang der menschlichen Welt betrifft, sind wir uns einer Meinung. Es braucht daher diese Hervorstreichung nicht.

      Aber natürlich, es herrscht Meinungsfreiheit, und es liegt mir sehr ferne, Sie zu belehren.

    • Anton Volpini
      15. Juni 2014 17:46

      Tschuldigung "machmuss Verschiebnix"

    • machmuss verschiebnix
      15. Juni 2014 18:07

      Lieber Anton Volpini,

      tut mir leid - ich hab da einen end-tag für das "bold" versehentlich weggelassen,
      was die Hervorhebung des einen Satzes zu eine Massaker werden ließ - sorry.

      .

    • machmuss verschiebnix
      15. Juni 2014 18:11

      Ich hätte mir schon öfters ein kleines Symbol am Rand
      gewünscht "eigenen Kommentar löschen" um dann ohne
      solche Schnitzer nochmals absenden zu können.

      .

    • Anton Volpini
      15. Juni 2014 19:55

      Nichts für ungut, machmuss verschiebnix, ich schätze ihre Kommentare sehr.
      Egal, wie sie geschrieben sind.
      Es ist mir halt so aufgefallen. Wobei der Punkt, den Sie so einige Zeilen drunter machen, von einigen anderen kopiert wird.

    • machmuss verschiebnix
      15. Juni 2014 20:19

      Ja, Anton Volpini - am Duktus meiner Kommentare kann mich der Aufmerksame Leser
      sogar erkennen, wenn ich einen anderen Nick verwenden würde .

  19. Kosztolányi
    15. Juni 2014 15:25

    „...aber im 19. Jahrhundert hat doch der Liberalismus gegen die Kirchen gekämpft.“

    „Der“ Liberalismus hat nicht gekämpft und war auch damals schon etwas diversifizierter. Sowie zwischen Mises und Hayek schon ein großer Unterschied ist – und ein noch größerer zwischen diesen beiden und Rüstow oder Röpke -, so hat es im 19. Jh. neben den der rationalistischen Aufklärung verpflichteten Denkern Bentham und J. S. Mill auch Tocqueville und Lord Acton gegeben.
    Der Fehler vieler Liberaler laizistischer Ausrichtung ist es, nur von ihrem staatenlosen Wolkenkuckucksheim zu träumen und alles für überflüssig zu erklären, was nicht vollständig ihrem Credo entspricht. Sie sollten viel eher die Frage stellen, unter welchen geistigen Voraussetzungen und bei welchen gesellschaftlichen Gewohnheiten die Freiheit des Individuums am besten aufrechterhalten wird. Es ist gerade im Sinne der Freiheit wünschenswert und letztlich ohne Alternative, dass die Kirche mit ihrer personalen Anthropologie, ihrer Pflege des Gemeindelebens und in ihrer Vermittlung nicht verhandelbarer Werte eine starke Rolle an der Seite des Staates spielt (dass sie diese Rolle derzeit oft nicht wahrnimmt, ist traurig, steht aber auf einem anderen Blatt). Nicht zufällig gab es im ersten Treffen der Mont Pelerin Society sogar eine eigene Diskussionsrunde zum Verhältnis von Liberalismus und Christentum (der aufklärerisch inspirierte Hayek in seiner Eröffnungsrede 1947: „I am convinced that unless this breach between true liberal and religious conivctions can be healed there is no hope for a revival of liberal forces“).

    Zu den zwei von AU vorgeschlagenen Alternativen sollte man noch ergänzen, dass die Finanzierung staatlicher und privater Schulen mit einem Gutscheinsystem nach Friedman organisiert werden müsste (auch das staatliche Geld für die Lehrer katholischer Privatschulen rechneten die Schwachköpfe vom Volksbegehren ja als Kirchensubvention).

    Eine Abschaffung der Kirchensteuer in der heutigen Form wurde auch von Benedikt XVI. befürwortet und hätte den angenehmen Effekt, dass der Wildwuchs der katholischen Bürokratie an Referaten und Organisationen, die ständig nur einen in sich schon widersprüchlichen Linkskatholizismus propagieren, eingedämmt würde.

    • Undine
      15. Juni 2014 15:46

      @Kosztolányi

      Sie schreiben:

      "Der Fehler vieler Liberaler laizistischer Ausrichtung ist es, nur von ihrem staatenlosen Wolkenkuckucksheim zu träumen und alles für überflüssig zu erklären, was nicht vollständig ihrem Credo entspricht."

      Dazu kommt noch, daß diesen sog. "Liberalen", diesen Pseudo-Liberalen also, jegliches Verantwortungsgefühl fehlt---genetisch bedingt, wie mir scheint! Über die Spätfolgen, die dieser Laizismus zeitigt, sind sie sich nicht im klaren---und wollen es auch gar nicht!

  20. Anton Volpini
    15. Juni 2014 14:46

    Haselsteiner " (der sich köstlicherweise eine Zeitlang auch innig im Bett mit einem angeblich jetzt von ihm wieder etwas entfremdeten russischen Oligarchen wälzt)"

    Diesen Satz hab ich dreimal lesen lesen müssen und verstehe ihn trotzdem noch nicht. Ist das jetzt sexistisch gemeint oder sonstwie?

    Wenn ersteres gedacht war, dann war wohl ein Tastaturfehler des Blogmasters die Ursache meiner Irritierung, denn Besagter wälzt sich nur mit OligarÍNNEN, aber nie mit OligarchEN. Das macht ihn auch so sympatisch.

    Und was die NEOS betrifft, so kann man die genauso abschreiben, wie die Piraten und Konsorten.
    Um unser Staatswesen in Ordnung zu bringen, braucht es etwas völlig neues.
    Das wohl erst nach einer Katharsis möglich wird.

    • Pumuckl
      15. Juni 2014 16:16

      Die Wälzpartner von Dr. Haselsteiner sind mir eher Wurscht, wenngleich mir die Vorstellung, Deripaska und Haselsteiner wären ein schwules Paar, immerhin ein Schmunzeln entlockt.

      Alles was ich an Sympathie für Dr. Haselsteiner aufbringen kann verdankt er allerdings AUSSCHLIESSLICH seiner äußerst großzügigen FÖRDERUNG DES TIROLER - FESTSPIELORTES ERL !

    • Anton Volpini
      15. Juni 2014 16:31

      Das Schmunzeln teiln wir uns, Pumuckl.
      Nichts wäre so undenkbar, als Haselsteiner mit einer Nichtfrau wältzt.

  21. Undine
    15. Juni 2014 13:51

    Ein "Buttersäure-Attentat" beim Schwuchtel-Umzug auf LUNACEK, die grüne Paradelesbe---also mitten ins Lesbennest!!! Und da klagt man gleich ganz gottsjämmerlich?!? Gefahr für Leib und Seele dürfte von dieser "Bombe" wohl nicht ausgegangen sein. ;-)))

    Warum ist man plötzlich so wehleidig? Waren es nicht die GRÜNEN, die im Jahr 1992 bei einem Wahlkampf-Auftritt HEIDE SCHMIDTS, als diese für die FPÖ zum BP-Amt aufgestellt, auf dem LINZER HAUPTPLATZ wahlkämpfte, sie mit BIERFLASCHEN und BUTTERSÄURE bewarfen? (das war lange VOR ihrem LINKSRUCK!)
    Zudem bahnten sich mit viel Ellbogentechnik, die ja ein Stammeszeichen aller Linken ist, grüppchenweise Buttersäure verteilende junge Leute durch die sehr große Menge an Zuhörern. Bis dahin wußte ich nicht, wie sehr Buttersäure stinken kann!
    Zusätzlich wurden von den linken G'frastern auch noch von mehreren Fenstern aus TRILLERPFEIFEN eingesetzt, um die Wahlveranstaltung ordentlich zu stören.

    Fazit: BUTTERSÄURE, verteilt von Linken, ist GUT; werden diese selbst "Opfer" eines "Buttersäureattentats", sehen sie so etwas grundlegend anders.....

    • oberösi
      15. Juni 2014 14:39

      Wien ist erst dann die liberale, tolerante, weltoffenen Metropole, als die sie die rotgrüne Bagage so gerne bezeichnet, wenn nicht nur konservative, sondern auch schwule Aktivisten bei Paraden von vermummten mit Steinen beworfen und bespuckt werden dürfen, wenn schwule Politiker getortet werden und dies vom ORF mit unverhohlener Schadenfreude in allen Details zelebriert wird, immer und immer wieder.

      Erst dann verdient dieser Sumpf namens Wien und ORF den Namen liberal und weltoffen, alles andere ist rotgrüner Faschismus.

    • Undine
      15. Juni 2014 15:18

      @oberösi

      Perfekt! Für jedes Wort ein Stern!*****+! ;-)
      Wie da wohl die verweiblichten, verweichlichten, wehleidigen Männlein und die militanten Mannweiber reagieren würden? Das mindeste wäre wohl, daß nicht nur die gesamte Regierung, sondern auch der ganze Polizei-Apparat zurücktreten müßte; im ORF würde Katastrophenalarm gegeben, wenn nicht sogar der Notstand ausgerufen würde!

      PS.: "Gefahr für Leib und LEBEN..." muß es heißen! ;-)

    • Torres (kein Partner)
      16. Juni 2014 10:36

      @Undine
      Mit "Gefahr für Leib und Seele" haben Sie (zwar ungewollt) aber doch nicht so unrecht. Tatsächlich bedrohen solche Aktionen sicherlich die sehr empfindlichen Seelen der links-grünen Lesben.

    • BHBlog (kein Partner)
      16. Juni 2014 12:11

      Ich möchte nicht als Lunacek-Haßer gelten, denn diese Frau ist wenn sie mal außerhalb der Grün-Ideologie(LGBT, Kiffen, Anti-Autofahrer, Multikulti) mal etwas zu Wirtschaft -Themen sagt annähernd intellektuell (wohl steht mir ein Vilimsky näher gebe ich zu).

      Dennoch : Das Verhalten der Grünen-Politikerin ist einfach nur lächerlich.
      Wenn man Hilmar Kabas mit einer Torte bewarf und die Linken sich ins Fäustchen lachen, dann muss Frau Dr.Lunacek auch mal gerade stehen für ihre Überzeugungen.

      Die FPÖ schreit ja auch nicht deshalb herum "sowas darfs in Wien nicht geben".
      Die Grünen denken nur weil sie in Wien regieren, haben SIe Narrenfreiheit....das hat keiner bitteschön!

      Lunacek sollte sich mal zu Erdogan kritisch äußern, dann hätten die Grünen weniger Kritik

  22. Markus Theiner
    15. Juni 2014 13:44

    "Damals ging es der Linken nämlich gegen die rein kirchliche Ehe. Die sicher auch nicht liberal ist."

    Doppelt falsch.
    Ersten war es keine rein kirchliche Ehe, sondern der Staat hat ja Rechtsfolgen daran geknüpft. Schon seit Ewigkeiten.
    Zweitens wäre die rein kirchliche Ehe sogar sehr liberal: Den Staat geht es einfach nichts an wer mit wem was macht. Das würde aber bedeuten, dass der Stand der Ehe rechtlich völlig egal ist. Kein gesetzliches Erbrecht, keine Übernahmemöglichkeit von Wohnungen, keine Berücksichtigung bei der Steuer usw.

    Man kann natürlich solche Rechtsfolgen begrüßen. Aber selbst dann müsste man - aus liberaler Sicht - eher gegen das derzeitige standesamtliche Gesamtpaket eintreten, sondern die Rechtsfolgen in begründbare Einheiten trennen, von denen einige frei zwischen Privaten gestaltbar sind, andere an konkrete Voraussetzungen geknüoft werden.
    Zum Beispiel gesetzliches Erbrecht plus Pflichtteil oder steuerliche Sonderbehandlung für Menschen, die gemeinsame Kinder haben - nicht schon für die Eintragung in ein Register. Wer im Fall des Falles entscheidet ob man bei mir heikle und/oder eher aussichtslose medizinische Prozeduren vornimmt kann ich mir dagegen frei aussuchen, ohne dass ich dafür eine Lebenspartnerschaft in irgendeiner Form behaupten muss.

    • Normalsterblicher
      15. Juni 2014 16:09

      Damals war die Ehe eine rein kirchliche, gerade weil der Staat automatisch daran Rechtsfolgen knüpfte, also von diesem Fundament für sein Rechtsinstitut ausging - so wird es AU wohl gemeint haben.

      Allerdings muss es einen rechtlichen Rahmen dafür geben, wer wessen Unterhalt zu tragen hat - etwa ggü den eigenen Eltern im Notfall. Dies aufzuheben würde den sittlichen Vorstellungen einer Mehrheit widersprechen, weshalb insofern gesetzliche Regelungen (ABGB) auch ihre natürliche Legitimation haben.

      Gleiches gilt für eheliche Verbindungen in Ermangelung eines Ehevertrages. Der Haken dabei ist ja nur: bei heterosexuellen Verbindungen ist es für die biologische Nachwuchsförderung zum Wohle der Kinder optimal, wenn die Ehefrau zuhause bleibt, bei Homosexuellen ist hingegen nicht einzusehen, weshalb ein zuhause bleibender Partner den Anspruch auf eine Witwenpension erwerben sollte, nur weil der Staat eigentlich was ganz anderes fördern wollte.

      Auch knüpft das Steuerrecht bei seiner Berücksichtigung der persönl. Lage an Pflichten an. Ein Auswählen von wechselseitigen Beistandspflichten würde alles noch mehr verkomplizieren. Steuerlich ist die atypische Lebensgemeinschaft bereits ohnehin der Ehe weitgehend gleichgestellt.

      Außerdem denke ich, dass man sich jetzt schon wird aussuchen können, wer über das Ausschalten einer lebenserhaltenden Maschinerie entscheiden kann - beim Auskunftsrecht nach Unfällen lässt sich aber eine dahingehende notarielle Verfügung kaum administrieren.

      Freilich wird eine schwulstige Zeremonie am Standesamt entbehrlich sein, auch das Scheidungsrecht stellt ja glaublich nicht mehr darauf ab, wer gegen dieses Rechtsinstitut verstoßen haben soll.

    • Markus Theiner
      16. Juni 2014 01:06

      "bei heterosexuellen Verbindungen ist es für die biologische Nachwuchsförderung zum Wohle der Kinder optimal, wenn die Ehefrau zuhause bleibt"

      Nur, wenn es Kinder gibt.
      Wenn das der Grund für eine Sonderbehandlung ist, wieso dann nicht direkt an die Elternschaft anknüpfen? Also wenn zwei Menschen ein Kind haben und wenn ein Elternteil zu Hause bleibt um sich um die zu kümmern, dann gilt...
      Wenn man keine Kinder hat ist es diesbezüglich kein staatlich förderwürdiger Fall und daher gibts auch keine rechtliche Sonderbehandlung. Auch wenn man verheiratet ist.

      Da wird es dann schwierig, weil einfach die Begründung und die Maßnahme in Wahrheit nicht zusammen passen.

      Stattdessen argumentiert man ums Eck:
      Kinder kriegen und aufziehen ist gesellschaftlich sehr wertvoll. (Wert)
      Muss also gefördert werden. (Ziel)
      Kinder gibts oft in (heterosexuellen) Ehen. (Umweg)
      Also fördern wir Ehen. (Maßnahme).
      Obwohl es auch Kinder außerhalb von Ehen und umgekehrt kinderlose Ehen gibt (unwichtiges Detail).

      Diese Art der Argumentation gibt es allerdings häufiger und gerade die Verfechter der Schwulen-Ehe machen das selber noch deutlich dreister:
      Sich um Kinder und pflegebedürfige Angehörige zu kümmern ist gesellschaftlich sehr wertvoll. (Wert)
      Muss also gefördert werden. (Ziel)
      Diese Aufgaben machen häufig Frauen. (Umweg)
      Also dürfen alle Frauen dafür früher in Pension. (Maßnahme).
      Obwohl es auch Frauen gibt, die sich um nichts kümmern und umgekehrt pflegende Männer. (unwichtiges Detail).

      Man könnte es aber auch wieder umdrehen:
      Drogen zu verkaufen ist gesellschaftlich ganz schlecht. (Wert)
      Muss also bekämpft werden. (Ziel)
      Statistisch sind überdurchschnittlich viele Nigerianer im Drogenhandel. (Umweg)
      Also bekämpfen wir die Nigerianer. (Maßnahme).
      Obwohl es auch Nigerianer gibt, die nicht mit Drogen dealen und Drogendealer, die mit Nigeria nichts zu tun haben. (unwichtiges Detail).

      Diese Art der Begründung von gesetzlichen Maßnahmen ist in meinen Augen nicht sehr sinnvoll. Egal bei welchem Thema.

      Aber es ist ja auch nicht wirklich so, dass die Befürworter der Ehe für Alle irgendwie eine sinnvollere Argumentationskette hätten welchen Sinn die Ehe aus staatlicher Sicht eigentlich hat und wer die daher folgerichtig schließen dürfen sollte.

    • Normalsterblicher
      16. Juni 2014 14:00

      Dem kann nicht beigepflichtet werden:

      Will man die Verbreitung der Institution "Ehe", mit ihrer Koppelung von besonderen Vorrechten und besonderen Pflichten, fördern, damit sich möglichst viele durch die damit geschaffenen Rahmenbedingungen angeregt sehen, sich im Sinne des eigentlichen Förderzieles um Nachwuchspflege zu bemühen, so darf man Anreize nicht zu eng mit dem Förderziel verknüpfen, weil es sonst sein könnte, dass Bürger, die - zumindest in statistischer Betrachtungsweise - für die Nachwuchspflege biologischen Ursprungs in Betracht kämen, dies dann nicht tun, weil sie sich im Voraus noch nicht entschieden haben und wegen mangelnder Anreize in so einem Fall die bewussten Rahmenbedingungen nicht in Anspruch genommen haben, was wiederum dazu führt, dass bei gegebenem zwischenmenschlichen Anlass zu einem späteren Zeitpunkt der vom Staat intendierte zusätzliche Anreiz der Geborgenheit im soliden rechtlichen Rahmen wegfällt.

      Langer Rede kurzer Sinn:
      Nach bisheriger Praxis trägt gerade die Möglichkeit, auch ohne momentane Nachwuchsabsichten zur Absicherung des Paares durch Begründung einer Ehe beizutragen, nach Schließung des Ehebundes den Keim für einen Gesinnungswandel, und damit für eine Umsetzung des Förderziels, in sich.

  23. mischu
    15. Juni 2014 13:07

    OT

    Tja - wer Haß und Gewalt sät, kann u.U. Buttersäure ernten und die ist im Vergleich noch das geringere Übel, als jene reihenweise verwüsteten Straßenzüge mit Sachschäden und entsprechenden Polizeieinsätzen in Millionenhöhe.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3821456/Regenbogenparade_Buttersaeureangriff-auf-Lunacek?_vl_backlink=/home/index.do

  24. Eco
    15. Juni 2014 11:59

    Das unheilvolle Liberale Forum der Megaere Heide Schmidt kann bedauerlicherweise seine Wurzeln

    Die NEOS können bedauerlicherweise ihre Wurzeln in dem unheilvollen Liberalen Forum der Megaere Heide Schmidt nicht verleugnen. Das LF war nie liberal sondern eine Abrechnung Heide Schmidts gegen ihren Mentor und Förderer
    Jörg Haider. Ohne ihn und der FPÖ ( um mit Sinowatz zu sprechen ) wäre sie ein
    Nichts geblieben.
    Die antiklerikale Einstellung des Liberalen Forums ist ein bedauerliches Erbe des
    Liberalen Forums, dessen sich die NEOS hätten entschlagen müssen.
    Liberal ist in diesem Jahrhundert keine Antithese zu klerikal.
    Liberal kann heutzutage nur als Gegenpol zu dem Staatssozialismus und der
    gefesselten Wirtschaft begriffen werden. Damit hätten die NEOS ausreichend Betätigungsfeld. Der Kampf gegen die Kirche hat bereits stattgefunden und wurde von der Kirche verloren.
    Ein Religionssprecher ist daher mehr als entbehrlich.

  25. Scipio
    15. Juni 2014 11:56

    Das also ist nach AU die "dominante Rolle" des Liberalismus: "Sich auf allen Ebenen gegen die Rolle des Staates zu wehren".

    Ist nicht der Staat "der Hüter der Ordnung"? Will AU die Rückkehr zum Zustand des "Krieges aller gegen alle" ("bellum ominium contra omnes")?

    Hat also nicht Bischof Krenn recht, wenn er den Liberalismus als "die Immunschwäche Europas" bezeichnete? Gehen nicht "am Liberalismus die Völker zugrunde", (Moeller van den Bruck)?

    AU schreibt von "großen liberalen Denkern". Gibt es denn "liberales Denken"?
    Ich dachte immer, Denken sei vorzugsweise "systematisch", es sei alles andere als "liberal" und geschähe nach den Regeln der Logik. Täusche ich mich da? Oder ist das, was AU verzapft, nur journalistisches Geschwätz?

    Bitte um Belehrung!

    • blem-blem
      15. Juni 2014 12:15

      Könnte es vielleicht sein, dass AU hier die "[angemaßte]" Rolle des Staates, gegen die es sich zu wehren gilt, meint?

      Gegen eine aufgezwungene Ordnung, die weit über die Vorstellungen der Bürger hinausgeht, also jener, die sich nicht an dieser Tyrannei verdingen, hmmm ...???

      Träumen Sie nur ruhig weiter von Ihrem parlamentarischen Absolutismus, in dem quasi-Feudale das Schalten und Walten überhaben, die erklärtermaßen das Volk für zu dumm halten, und die zu diesem Behufe sich abhängiger Medien bedienen! Sie können dabei zwar die letzten Reserven des Mittelstandes ausplündern, Sie werden aber trotzdem unsanft in Verelendung aufwachen.

  26. Undine
    15. Juni 2014 10:50

    Die NEOS bezeichnen sich selbst als liberal! Da kann man nur müde lächeln.
    PSEUDO-LIBERAL wäre da die bessere Definition.
    Die NEOS halten es wie "Allerleirauh", die von jedem Tier ein Stückchen Fell in ihrem Mantel hat.

    A.U. schreibt:

    "Man könnte ganze Bücher über die wichtige Rolle des Christentums beim Fortschritt Europas schreiben. Heute hingegen gibt es praktisch keine Rolle der Kirche im Staat."

    Ganz anders sehen das heute die MOSLEMS: Die sind auf bestem Wege, einen GOTTESSTAAT nach dem anderen mittels Anwendung äußerster GEWALT zu errichten. Da die Mächtigen unter den Moslems keinerlei Skrupel besitzen, ihre Anhänger für ihre Interessen zu instrumentalisieren, die den europäischen leider diametral entgegen stehen, werden sie auch siegen---schon alleine deshalb, weil sich der "Gegner" ---das Christentum, bzw. deren "Vertreter" als bis ins Mark geschwächt zeigen und dem Ansturm der mittelalterlichen, extrem rückschrittlichen islamischen "Gotteskämpfer" nichts entgegensetzen wollen/können/dürfen.

    Deshalb ist es so unverständlich, daß "wir", die dem "Staat" sämtliche Rechte an unserem Leben überantworten (der Staat wurde ermächtigt, von der Wiege bis zur Bahre über unser Leben zu bestimmen) und die christlichen Glaubensrichtungen völlig entmachtet haben, JENE Religion, die sich anschickt, die Rechte des Staates zur Gänze an sich zu reißen, es ZULASSEN, daß diese PSEUDO-RELIGION, also der ISLAM, sich UNGEHINDERT in Europa breitmacht!

    PREISFRAGE: In welchem Jahr wird das KALIFAT AVUSTURYA ausgerufen? 2020, 2025 oder 2030?
    Die Vorbereitungen laufen längst; die nächste wird das Unterrichtsfach TÜRKISCH zum Maturafach werden. Zusätzlich werden die türkischen WAHLKÄMPFE wie selbstverständlich auf ÖSTERR. BODEN ausgetragen! Was verlangt man von uns als Nächstes an UNTERWERFUNG?

  27. Brigitte Kashofer
    15. Juni 2014 09:46

    Hier irrt AU: Solange Kirchenbeiträge nicht zwangsweise eingehoben werden wie etwa die Kammerbeiträge, sind sie selbstverständlich liberal.

  28. caruso
    15. Juni 2014 09:46

    Danke Herr Oswald, in 6 1/2 Zeilen alles Wesentliche gesagt.

  29. Inger
    15. Juni 2014 08:44

    Die NEOS schweben über der Erd - Politiker sollten aber mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen. Die Flügel heben, Bäume umarmen, etc. das gehört alles in den privaten Bereich - für die Politik zählen Fakten, Fakten und wieder Fakten. Dieses esoterische Getöse macht eine politische Gruppierung von vorneherein suspekt.
    In Oberösterreich suchen die NEOS ein Programm, um die Oberösterreicher "wachzuküssen" - und wie tönt es da so salbungsvoll, "jeder kann sich beteiligen" - tja, da muss es aber zuerst Menschen geben, die das wollen. Wie die Herrschaften eine Liste für eine Landtagswahl füllen wollen, das würde mich brennend interessieren. In OÖ hat jetzt wieder eine ehemalige "Schwarze" das Ruder in der Hand, die sich allerddings herausredet und meint, sie habe nur 4 Veranstaltungen besucht... Na ja, meinen Segen haben sie, aber daraus wird nie und nimmer was. Irgendwohin gehen und dort seinen Senf dazugeben, das geht ja noch, aber dann aktiv politisch tätig sein und keine Aussicht auf Erfolg haben, wen interessiert das schon?? Parteistrukturen aufzubauen ist Knochenarbeit, das geht mit Flügelheben und viel Liebe nicht. Das hat man ja auch am Scheitern des LIF gesehen, die anfänglichen kleinen Erfolge haben sich bald in Luft aufgelöst, in den kleinen Gemeinden und da haben wir ja eine Vielzahl war auch da nichts zu machen.
    Im übrigen plagt mich noch immer die Frage, wie heisst es jetzt politisch korrekt bei den NEOS: ein Mann ist ein NEO, eine Frau eine NEA oder wie???

  30. dssm
    15. Juni 2014 08:35

    Kurz und Bündig.
    Wären die Neos liberal, dann hätte kein Mensch sie gewählt, so einfach.

  31. terbuan
    15. Juni 2014 06:14

    Die NEOS? Ein übel riechender, giftiger Spaltpilz liberal denkender Menschen!
    Heide Schmidt's Liberales Forum 2.0, geschaffen um das konservative Wählerpotential zu schwächen, es sollte schleunigst in der Mottenkiste der österreichischen Parteiengeschichte verschwinden!

  32. Helmut Oswald
    15. Juni 2014 03:54

    NEOS - die ungebildeten und ungezogenen Rotzbuben der Bürgerlichen, die vor lauter Anpassung ihren Kindern nichts mehr an politischen Grundsätzen zu vermitteln wussten, was sie nicht selbst - in hönischer Eintracht mit den sie darob verachtenden Linken - tausendfach verraten haben. Und so sind sie - rückgratlos wie ein Gummischlauch - schwitzen sie in gesellschaftspolitischer Hinsicht das LIF aus allen Poren. Spätestens damit sind sie restlos entbehrlich geworden. Links ist gestern gewesen, die Zukunft ist neu. Und sie ist eine sozialismusfreie Zone.

    • simplicissimus
      15. Juni 2014 17:40

      ******!
      aber: der sozialismus ist immer und überall.
      und muss erst überwunden werden.
      ein ende ist "innerwestlich" noch lange nicht in sicht.
      "außerwestlich" trau ich mir keine prognose zu und ebenfalls ist die hoffnung auf besserung von dieser seite trügerisch.

    • Riese35
      15. Juni 2014 19:59

      Die NEOS sind wie die SPÖ, die ÖVP und die Grünen eine sozialpopulistische Partei. Deshalb sind sie auch Liebkind unserer Medien.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      16. Juni 2014 10:51

      Unterberger zeigt sein wahres Gesicht! Hayek, Friedman und Wasserprivatisierung!
      Ich mag den Sozialismus nicht, besonders seine gesellschaftspolitische Seite ist abscheulich! Aber warum muss man den Teufel stets mit Beelzebub austreiben?
      Warum, verdammt noch einmal, können die geistigen Eliten nicht endlich ihr Hirnschmalz dazu verwenden Vernünftiges zu produzieren? Das wäre: Konservative Gesellschaftspolitik die gepaart ist mit Wirtschaftspolitik die den Menschen dient und nicht wie es jetzt ist dass der Mensch der Wirtschaft dient!

      Wasserprivatisierungsthema (wo die Neos allerdings sehr lobenswert und mutig sind)

    • BHBlog (kein Partner)
      16. Juni 2014 12:31

      Leider ist vieles davon wahr (jeder der Frau Mlinar von den NEOS in ihrer LIF -Zeit erlebt hat ,kann bezeugen, dass diese Dame nach der Hypo-"Rettung" extremst über die Kärntner Landesregierung herzog (damals war die FPK im Amt, aber Jörg Haider der BZÖler war, hatte Frau Mlinar zum Feind erkoren).

      Meines erachtens hat die Kärntner SLowenin MLinar dies aus Rachsucht (weniger wohl weil Jörg Haider und Heide Schmidt sich ab 1993 nicht mehr so gut verstanden-Mlinar von den NEOS war ja von Wilhelm Frischenschlager die Mitarbeiterin im Europaparlament, mehr weil sie ist was sie ist: Kärntner Slowenin.
      Und die sind bekanntlich links orientiert. Genauso tritt sie auch im Fernsehen auf wenn sie die Nordafrikanischen Mittelmeer-Flüchtlinge wie schutzlose Hundewelpen verteidigt...
      Meine Kritik gilt nicht den Flüchtlingen, denn den Mut auszuwandern muss man erst mal aufbringen, sondern Frau Mlinar welche eine politische Sesselkleberin ist und dennen Flüchtlinge und Slowenen wichtiger sind als das Land welches ihr Gehalt bezahlt(Österreich!).

    • BHBlog2 (kein Partner)
      16. Juni 2014 12:39

      Und was die Hypo angeht weiß ich das schon seit 2011.

      Hier habe ich "frische" Aussagen die Bestätigen, dass Mlinar (Ex-LIF EU-Mitarbeiterin, jetzt NEOS-Eu-Abgeordnete) immer noch Kärnten Bashing betreibt:

      Angelika Mlinar
      22. Februar ·

      Die Zeit zur Hypo:
      "Am Scharnier zwischen den zwei Welten lag das Faschingsprinzipat am Wörthersee mit seiner Spielbank und dem Dominator, der an beiden Strippen gleichzeitig ziehen wollte. Haider plus Balkan-Mafia plus schwarz-blaue Koalition: das sind die zentralen Blöcke des Dramas, an dessen Ende drei traurige Figuren stehen. Alle sind sie nacheinander Ressortchefs des österreichischen Finanzministeriums gewesen und hatten keine Ahnung davon, in welchen Albtraum sie sich verirrt haben."
      Quelle: facebook.com/angelikamlinar/posts/310405235751352

      Ich weiß jene, die das jetzt lesen werden mit dem Kopf nicken und denken "ich wussts eh das die NEOS keine wählbare Partei sind". Aber ich schrreibs hier trotzdem dazu weil ich Onkel und Tante habe die eigentlich pro-Jörg Haider waren und FPÖ früher wählten und jetzt auf einmal die NEOS.

      Wohl unwissend, dass das ein LIF Ü-Ei war....

  33. mischu
    15. Juni 2014 03:35

    Schon der Vorläufer der NEOS = das Liberale Forum = LIF hat sich dieses Mäntelchen umgehängt und war alles andere als liberal - nämlich mit ihrer Frontfrau Heide Schmied ziemlich linksautoritär. Wer jetzt bei der neuen rosaroten Truppe etwas Anderes erwartet hat, ist selber schuld, denn es handelt sich ja doch nur um die alten Mitstreiter in "des Kaisers neuen Kleider"!

    Und sich lediglich irgendwelchen esoterischen Zeremonien hingeben, wie es Strolz, der Parteivorsitzende der NEOS, immer wieder hervorhebt bzw. empfiehlt , zeugt schon gar nicht von einem befreiten Geist im Sinne eines positiven Liberalismus!
    Fazit: rosarote NEOS - NEIN, DANKE!

  34. Haider
    15. Juni 2014 00:47

    AU meint gegen Ende seines Artikels: "Heute aber ist die Kirche völlig ohnmächtig..." Wenn er damit die katholische Kirche meint -> o.k.. Wenn er damit die islamische/islamistische meint, dann liegt er 100 % daneben.





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