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Strafsteuer der EZB oder: Die Logik der Politik

Jetzt nimmt die Europäische Zentralbank sogar dafür Strafzinsen, dass jemand ihr Geld gibt. Man kann zwar als normaler Mensch nur den Kopf schütteln über diese EZB (die ja ganz „zufällig“ von einem Mann aus Italien geleitet wird). Aber eine Gruppe kann sich über deren Beschluss freuen. (Mit nachträglicher Ergänzung)

Das sind die schuldengierigen Finanzminister. Sie werden noch billiger Geld bekommen. Nicht zuletzt die Politik Italiens. Es ist ja jedenfalls besser, die Staaten trotz ihrer ständig steigenden Verschuldung zu finanzieren, als Strafzinsen zu zahlen.

Am allerwenigsten können sich hingegen die Sparer freuen. Sie werden jetzt noch mehr ausgeraubt – im Auftrag der EZB und damit der Schuldenländer.

Zahlen werden diesen Strafzins die Banken. Freilich ist es ein absolutes Rätsel, warum Banken überhaupt bei der Zentralbank fürs Geldverleihen Strafe zahlen und nicht selber das Geld – ohne Strafgebühr – in eigenen Tiefspeichern horten.

Aber die Logik mancher Banken ist ja ohnedies nicht mehr vorhanden. Etwa jene der Erste Bank, deren Chef Andreas Treichl jetzt öffentlich neue Steuern verlangt. Gegen jede Vernunft. Und vor allem gegen die Interessen seiner eigenen Kunden (womit er übrigens auch jede Argumentation der Banken gegen die eskalierende Bankensteuer zerstört hat).

Natürlich wird auch weiterhin kein zusätzlicher Cent in die Wirtschaft fließen. Denn natürlich birgt jeder Kredit das Risiko, dass der Schuldner ihn nicht zurückzahlen kann. Nur die Politik kann durch ihre Gesetze mit Erfolg fingieren, dass Kredite an Staaten risikolos wären. Die Risiko-Regulierung durch die Politik ist längst so mörderisch geworden, dass keine Bank noch Geld in Unternehmen steckt. Wenn die Politik durch ihre Gesetze, durch Stresstests und Ähnliches das Geldverleihen so schwierig macht, werden immer weniger Banken zu solchen selbstmörderischen Aktionen bereit sein.

Nur Geld für die Staaten – also für die Ausgabenwut der Politik – wird es geben. Menschen mit guten Ideen, die aber kein Geld haben, werden sich hingegen außerhalb des Einfluss der EZB niederlassen. Die Politik wird sich wundern. Und die Unternehmer schimpfen. Aber natürlich sind ihre Eingriffe schuld.

(Nachträglich: In einem Sturm der Kritik verteidigen wenigstens die Genossen die EZB-Entscheidung: Besonders köstlich der Franzose Hollande, der die Sache sogar massiv begrüßt (in Wahrheit aber hofft, dass Frankreich durch den EZB-Beschluss weiterhin die notwendigen, aber schmerzhaften Reformen erspart bleiben). Übertroffen wird er nur noch vom EZB-Chef Draghi: Der Italiener sagt allen Ernstes, es sei Schuld der Banken und hänge nicht mit der EZB zusammen, wenn die Sparer jetzt noch weniger bekommen. Haltet den Dieb . . .)

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2014 15:24

    Schritt für Schritt dem Untergang entgegen.
    Die Schulden steigen exponentiell, die Sparer werden enteignet, vorläufig nur mit extrem niedrigen Zinsen aber der Zeitpunkt rückt immer näher, dann geht es um das ganze Kapital!
    Die Hilflosigkeit der EZB ist augenscheinlich, der OeNB-Gouverneur drückt sich herum um klare Aussagen, irgendwann ist Schluss mit lustig, die Stunde der Wahrheit kann man zwar immer wieder hinausschieben, aber sie naht!
    Wir alle werden wie Schafe geschoren werden und dann werden es alle gewusst haben:
    Ein Leben in Saus und Braus mit Falschgeld geht auch einmal zu Ende, wie ein Monopoly in der realen Welt, das Erwachen wird fürchterlich aber heilsam!

  2. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2014 16:56

    Österreich kann nur mehr der Staatsbankrott vom rot-schwarzen Stillstand "schützen".

    Die (kommunistische) EZB aber geht zur Enteignung und Ausplünderung des Privateigentums über - seit dem 2. Weltkrieg hat es das in dieser Form nicht gegeben!

    Hauptsache die Transfers in die Hängematte gehen ungeniert weiter; man braucht nur an einem Wekrtag um 10.30h die U-Bahn (Vorgartenstraße zum Stephansplatz) nehmen, dann erkennt man die Sozialfälle in dieser Stadt in atemberaubender Weise. Noch schlimmer ist der Kontakt bei der S-Station Handelskai in der Millenium City: Nachmittags um 14.30 h darf dort der beschäftigunslose Multi-Kulti-Wahnsinn beobachtet werden - einmal und nie wieder, werde ich dieses Kaufhaus aufsuchen!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2014 16:45

    Ist die EZB hilflos? Ich denke, nein.

    Hilflos ist sie vielleicht nur, wenn es um ihr eigenes Bestehen geht. Mit dem Zusammenbruch der Fehlkonstruktion Euro ist die EZB obsolet. Irgendwann wird der Euro zusammenbrechen, vielleicht erst als Binnenrubel, pardon -euro, wenn die Substanz weg ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2014 17:54

    Angesichts der aufgezeigten Entwicklung bleibt dem kritischen österreichischen Staatsbürger nur, sich dringender denn je zu wünschen, dass die Draghi - Bande so bald wie möglich davongejagt, der Euro in eine harte Währung der leistungsbereiten Länder und einen Schutt-Lirefranc des Club Mediteranee geteilt und die gesamte gegenwärtige Konstruktion der EU endlich wirklich im wahrsten Sinne des Wortes in Frage gestellt wird - was nicht ausschliessen soll, dass etwas anderes, besseres übrig bleibt oder neu gefunden wird. Wenn man allerdings die Leute anschaut, die Österreichs Interessen in Brüssel vertreten (und zwar auf allen Ebenen), wird einem rasch klar, dass es beim Wünschen bleiben wird - nein, muss. Leider.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2014 22:04

    OT - Die Totalüberwachung der Bevölkerung schreitet voran. Die EU hat "E-call" für Neuwägen abgesegnet.

    Danke, liebe EU, dass du uns so intensiv betreust und umerziehst

    Der Wähler ohrfeigt die EU - auch - für ihre Regulierungswut. Doch die reguliert schon am Tag nach der schallenden Ohrfeige weiter, als wäre nichts geschehen.

    CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/3817272/Danke-liebe-EU-dass-du-uns-so-intensiv-betreust-und-umerziehst

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2014 20:42

    Die Logik der Politik kann man nach althergebracher Übung daran messen, wie sehr sie uns Leistungsträger ausbeuten.

    Nix Neues Nix!

    Aber Hr. Dr. Unterberger, ist Ihnen schon aufgefallen, wie sehr der Präsident der Industriellenvereinigung, Georg Kapsch, diesbezüglich in letzter Zeit gegen die Ambitionen der österreichischen Machthaber Gas gibt?

    Kommt Ihnen da nicht ein leises Wort des Lobes über Ihre Tastatur?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2014 21:11

    Das ist der Anfang!

    "Österreichs Sparer verlier(t)en 15,5 Mrd. Euro!"

    Laut Eco Austria haben Österreichs Sparer durch die niedrigen Zinsen bis Ende 2013 schon 12,9 Mrd. Euro verloren. Heuer dürften noch 2,6 Mrd. Euro hinzukommen. Börsianer jubeln hingegen über die EZB-Zinssenkung.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3817252/Osterreichs-Sparer-verlieren-155-Milliarden-Euro?_vl_backlink=/home/index.do

    Und jetzt kommen die Sozis daher und verlangen eine zusätzliche Umverteilung!
    Der IV-Präsident Kapsch hat gestern die richtigen Worte gefunden:

    "IV: Brandrede gegen neue Steuern"

    Die ÖVP müsse sich nun "auf die Hinterbeine stellen", meint IV-Chef Kapsch.

    http://kurier.at/politik/inland/iv-brandrede-gegen-neue-steuern/69.013.418


alle Kommentare

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    Die Schwundgeldanhänger diverser Denkrichtungen werden jetzt Zeuge ihres erhofften Experiments. Ein Experiment, dass von Millionen Sparern (das ist diese komische Spezies, die der Meinung ist, dass man für etwas, das man sich nicht sofort leisten kann, für eine gewisse Zeit Verzicht über muss!) nun am eigenen Leib ausprobiert werden muss. Sicherlich wird man am Ende, wenn wieder einmal alles in Schutt und Asche liegt, behaupten, dass der Sozialismus nur nicht richtig umgesetzt wurde und dass er grundsätzlich „gut“ sei. Ja und dann stehen die Enteigneten vor ihrem Trümmerhaufen und wundern sich, dass die, die den Unsinn gepredigt haben, sich selbst alles erhalten haben.

    Und warum? Weil sie es besser wussten! Weil sie nicht das getan haben, was sie anderen angeraten haben. Dass für sie so viel übrig blieb, weil sie all den Menschen in diesem Land den letzten Cent aus der Tasche gezogen haben und dabei ihr Begräbnislied von der „sozialen Gerechtigkeit“ und von den Gefahren der „Deflation“ gesungen haben.

    Der Raubtiersozialismus nimmt nun im Endstadium nochmals so richtig Fahrt auf. Das ist in seinen Schlussphasen immer der Fall. Das hatten wir 1929, das hatten wir Ende der Achtziger Jahre, das bekommen wir weltweit nun zum x-ten Mal präsentiert. Aber wir scheinen nicht aufgeben zu wollen. Irgendwann muss der Sozialismus doch mal gelingen!

    Margaret Thatcher sagte schon vor vielen Jahren, dass der Sozialismus eine Idee von Intellektuellen für Intellektuelle ist, um den Rest zu beherrschen. Traurig ist nur, dass die Nicht-Intellektuellen – also die, die den Wahnsinn bezahlen – einfach nicht erkennen wollen, zu welchen Deppen sie degradiert werden.

    Es ist als hätten die Menschen keinen Respekt vor sich selbst, denn wie lässt es sich sonst erklären, dass es so viele gibt, die auf das billige und fadenscheinige Geschwafel hereinfallen?

  8. cmh (kein Partner)
    07. Juni 2014 08:01

    Wie viele von uns würden Geld in die weitere Entwicklung des perpetuum mobiles stecken?

    In die EZB aber schon?

    Und wer meint jetzt immer noch, Ökonomie wäre eine echte Wissenschaft?

  9. heartofstone (kein Partner)
    06. Juni 2014 22:24

    Haha, das kommt davon wenn man negativ beschiedene und sonstige Illegale nicht rigoros abschiebt ...

    http://www.pi-news.net/2014/06/hamburg-lampedusa-siedler-durchbrechen-bannmeile-vor-dem-rathaus/

    Europa im Jahre 2014, ein Tollhaus für Illegale und sog. "Flüchtlinge" ... keiner braucht sie (von wegen Fachkräftemangel), keiner hat sie gerufen ... ums nett auszudrücken ... die sollen sich dort hin zurück schleichen wo sie her gekommen sind ... raus aus der sog. Genfer Flüchtlingskonvention ... wir sind zu 100% von sicheren Ländern umgeben ... sollen sich die Nachbarn um die "Flüchtlinge" kümmern ..

  10. fewe (kein Partner)
    06. Juni 2014 18:06

    Die wollen damit bezwecken, dass Sparen als sinnlos gesehen wird und das Geld ausgegeben wird. Wenn das Parken des Geldes bei der EZB Geld kostet, dann werden vielleicht endlich wieder einmal Kredite vergeben. Es ist eben für die Banken weder attraktiv für Spareinlagen zu bezahlen, wenn sie das Geld bei der EZB billiger bekommen und es ist für sie nicht attraktiv Kredite zu vergeben, weil das Zinsniveau so niedrig ist. Also schauen sie lieber, die Einnahmen mehr auf die Verrechnung von Spesen zu verlegen, die in den letzten Jahren ständig ziemlich erhöht werden, falls das niemandem aufgefallen sein sollte. Banken leben immer schon in allererster Line von den Spesen und nicht von den Zinsen. Jetzt umso mehr.

    Wenn es sich die Leute abgewöhnt haben zu sparen, sind die Banken von der EZB komplett abhängig. Das dürfte das eine Ziel sein, das andere, dass die Sparguthaben ausgegeben werden.

    • heartofstone (kein Partner)
      06. Juni 2014 22:17

      Sparen ist sinnlos? Ja, Geld auf das Sparbuch legen ist mittlerweile sinnlos geworden und IMHO eine kaltblütige Enteignung von vorausschauenden Menschen die einen finanziellen Polster für Sich und Seinen für Unwägbarkeiten der Zukunft schaffen wollen. Persönlich "spare" ich auf eine neue Hobelbank, gute Stemmeisen, Hobel aus Metall, neues Schärfwerkzeug, Aufstockung des Materiallagers usw usf ... nur nicht auf der Bank wie früher, sondern wie man bei uns sagt in der Matratze ... auch im Bekannten und Verwandtenkreis schauen immer mehr darauf so wenig wie nur irgend möglich mit "Banken" zu tun zu haben ... Minuszinsen am Sparbuch (inkl. sog. Inflation) und trotzdem 10% und mehr bei kurzfristigen Kontoüberziehungen? Ja habens denen ins Hirn geschissen? ...

    • fewe (kein Partner)
      08. Juni 2014 02:00

      @heartofstone: Ich meine nicht, dass Sparen sinnlos wäre, sondern, dass es das offensichtliche Ziel ist, dass die Leute das so sehen sollten und ihr Geld ausgeben.

  11. Eco
    05. Juni 2014 22:18

    Ich habe soeben unseren Notenbankchef Nowotny in FS 2 gehört.
    Beschämendes Niveau eines Handelschullehrers.

  12. Brigitte Imb
    05. Juni 2014 22:04

    OT - Die Totalüberwachung der Bevölkerung schreitet voran. Die EU hat "E-call" für Neuwägen abgesegnet.

    Danke, liebe EU, dass du uns so intensiv betreust und umerziehst

    Der Wähler ohrfeigt die EU - auch - für ihre Regulierungswut. Doch die reguliert schon am Tag nach der schallenden Ohrfeige weiter, als wäre nichts geschehen.

    CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/3817272/Danke-liebe-EU-dass-du-uns-so-intensiv-betreust-und-umerziehst

    • brechstange
      06. Juni 2014 08:21

      So erspart man sich Blockwarte, die waren wahrscheinlich zu unzuverlässig. Jetzt können wir nur hoffen, dass die Technik spinnt oder wir kaufen uns nur mehr Oldtimers.

    • Tik Tak (kein Partner)
      06. Juni 2014 15:33

      Fr. Imb, brechstange,

      auch wenn diese Idee der EU, die wurde übrigens zwischen 2008 und 2010 in verschiedenen Stufen beschlossen, so ziemlich totalitär und unnötig ist, darüber brauchen Sie sich keine besonderen Kopfzerbrechen machen.
      Das eCall System kann und wird sicher nicht völlig "failsafe" sein.
      Es gibt bereits die ersten Überlegungen wie man diese Funktion mittels eines Updates der Software für den Bordcomputer wieder ausschalten kann.
      Moderne Bordcomputer können ziemlich leicht per Software erweitert oder in ihren Funktionen beschränkt werden wie man am Beispiel aktueller Mercedes, Lexus oder Aston Martin Modelle sehen kann (da sind einige Funktionen im Bordcomputer prinzipiell vorhanden werden aber je nach Konfiguration des gekautzen Fahrzeugs gesperrt oder freigeschalten).
      Das ist wie mit dem Freischhalten eines SIM Lock Mobiltelephons bei einem GSM Shop Ihrer Wahl und wird vermutlich auch nicht viel mehr kosten.
      Natürlich wird das nicht gerne gesehen werden und vermutlich auch nur grenzlegal sein, aber das kommt sicher wie das Amen im Gebet.

      Über diese Funktion werden sich nur jene ärgern die nicht wissen wie man sie umgeht oder blockiert.
      In meinen Autos, zumindest jenen die ich nach Oktober 2015 kaufen werde, wird diese eCall Funktion sicher blockiert sein.
      Wie auch die daraus abgeleiteten Zusatzfunktionen der Routenverfolgung oder der lokal aufbereiteten Werbung.
      Da muß man nicht mitmachen, diese Funktion ist für den Betrieb des Fahrzeuges nicht essentiell.

    • fewe (kein Partner)
      06. Juni 2014 18:13

      @Tik Tak: Wenn das System im Typenschein steht, dürfen Sie das nicht deaktiveren. So einfach geht das also nicht.

      Abgesehen vom Missbrauch, der sowieso passieren wird, können dann auch automatisiert Strafmandate wegen Schnellfahrens oder Falschparkens ausgestellt werden. Wenn man nicht angegurtet ist, wird das wohl auch der Bordcomputer herausfinden und weitermelden etc. Oder Rauchen im Auto. Ein Rauchmelder könnte auch bald kommen, ist ja auch zur Sicherheit. Da sind also noch viele Gestaltungsmöglichkeiten drinnen, wenn E-Call einmal in Betrieb ist.

      So wie auch die Fernseher, die mit dem Internet verbunden sind und eine eingebaute Kamera haben. Orwell hatte wohl niemand gelesen, der sich sowas kauft.

    • fewe (kein Partner)
      06. Juni 2014 18:16

      ERgänzend noch: Es handelt sich selbstverständlich um ein kriminelles System in dem wir mit der EU gelandet sind. Dagegen waren - hinsichtlich Überwachung und Gängelung - Mao, Stalin und Hitler Waisenknaben.

    • Tik Tak (kein Partner)
      06. Juni 2014 20:04

      fewe,

      im Pinzip ist das richtig, allerdings kann im Typenschein nur der eingebaute Bordcomputer und das eingebaute eCall System stehen.
      Daran wird ja nichts verändert.
      Nur weil ich eine Funktion, z.B. die Weitergabe der persönlichen Identifikationsdaten, des eCall Systems per Software deaktiviere ist es ja nicht ausgebaut.
      (Das kann ja auch ein "Defekt" sein)
      Ein vollständig funktionierendes eCall System ist für den zulassungskonformen Betrieb des KFZ ja nicht Voraussetzung.

      Das eCall System ist lt. aktuellen EU Plänen nur Voraussetzung für die Zulassung eines KFZ innerhalb der EU, voraussichtlich ab Oktober 2015 nicht aber für dessen Betrieb.
      Das ist zwar ein rechtlich schmaler Grad für den KFZ Betreiber aber nach den bislang vorliegenden Informationen über die Pläne der EU sollte eine softwaremäßige Teil- oder Ganzdeaktivierung rechtlich kein Problem sein, schließlich wird dadurch keine der Grundfunktionen des KFZ beeinträchtigt.

      Witzigerweise ist in Österreich bislang keine Diskussion zu eCall geführt worden.
      In Deutschland fordert der ADAC zwar dieses System, läßt sich jedoch eine Forderung als Hintertür offen, die Forderung nach der expliziten Zustimmung des Benutzers bei der ersten Inbetriebnahme des Systems zur Übermittlung der Daten im Falle eines Unfalles an Dritte, also an eine Rettungsdienststelle.

      Dies, also ein Opt-In, entspricht auch den Datenschutzrichtlinien der EU und Österreichs wie sie bereits bestehen.
      Um das eCall System so einzuführen wie dies hier geplant ist müßte man sogar diese Datenschutzrichtlinie ändern und das wird bei der Geschwindigkeit der EU noch viele Jahre dauern.

      Daher ist die Deaktivierung einer Funktion des eCall Systems, nämlich der Datenübertragung meiner persönlichen Daten an eine Rettungsdienststelle, sogar EU datenschutzrichtlinienkonform.
      Und auch die Hintertüre die ich, und vermutliche viele andere, in diesem Fall nutzen werden.
      Schlimmstenfalls werde ich den zu übertragenden Datensatz zu eCall dahinge

    • fewe (kein Partner)
      08. Juni 2014 02:03

      @Tik Tak: Ja, es kann defekt sein, aber dann dürfen Sie mit dem Auto nicht fahren. Genauso wie Sie nicht die Auslöser für den Airbag deaktivieren dürfen.

      Im Gegensatz zu vielen anderen Einrichtungen lässt es sich leicht kontrollieren, ob E-Call bei einem Auto in Betrieb ist.

    • fewe (kein Partner)
      08. Juni 2014 02:08

      @Tik Tak: Sorry, noch ergänzend: Wenn E-Call vorgeschrieben ist, dann ist es egal, welche Gesetze dagegen sprechen, das wäre dann halt eine Ausnahme. Fahrerflucht ist im Grunde auch kein Delikt, weil es den Grundsatz gibt, dass sich niemand selbst beschuldigen muss. Fahrerflucht ist dennoch ein Delikt. Ich bin kein Jurist, aber ich glaube nciht, dass man sich da auf andere Gesetze berufen kann, weil ansonsten wäre ja E-Call gesetzwidrig und dürfte daher so nicht verabschiedet werden.

      Ich kaufe mir jedenfalls kein neues Auto mehr sobald das in Kraft ist. Notfalls fahre ich halt dann irgendwann mit Oldtimern.

    • Tik Tak (kein Partner)
      08. Juni 2014 09:30

      fewe,

      sorry, aber in diesem Fall liegen Sie falsch.
      Tatsächlich ist es rechtlich kein Problem wenn ein Teil der Betriebseinrichtungen des Fahrzeuges im Betrieb nicht funktionieren solange sie nicht für den Betrieb des Fahrzeuges vorgeschrieben sind.
      Auch der Airbag muß, trotz Eintrag in der Typengenehmigung, nicht unbedingt betriebsbereit sein um ein KFZ auf einer öffentlichen Straße betreiben zu dürfen.
      Da gibt es sogar Situationen, Kinderschale auf dem Beifahrersitz, in denen der Airbag zwingend deaktiviert sein muß und für welche sogar ein Ein/Aus Schalter vorgesehen ist.
      Auch können Sie bei einigen Fahrzeugen weitere Anlagenteile wie das ABS (per Schalter oder per angezogener Handbremse) oder das ESC jederzeit deaktivieren ohne deshalb das KFZ nicht betreiben zu dürfen.
      Als betriebsbereit vorgeschrieben sind nur jene Anlagenteile des Fahrzeugs welche für seinen sicheren Betrieb auch unbedingt notwendig sind.
      Der Rest kann und darf bis zu einem gewissen Grad auch ausfallen bzw. deaktiviert sein.
      Nach den aktuellen Informationen über eCall ist das keine Einrichtung ohne welche das KFZ nicht in Betrieb genommen werden darf.
      eCall muß nur bei der Zulassung des Fahrzeuges vorhanden sein.
      Von betriebsbereit während der Fahrt steht in den weiteren Informationen der EU Kommission nichts.
      Ausgehend von den aktuellen Informationen der EU Kommission, www.europa.eu Stand heute, wird es nicht notwendig sein, daß eCall für die Fahrt vollständig betriebsbereit ist.
      In den aktuellen Informationen ist noch nicht einmal festgehalten, daß eCall unbedingt die persönlichen Daten des KFZ Halters bzw. des KFZ Fahrers oder einer anderen eindeutigen Id übermitteln muß.
      Festgehalten ist nur, daß eCall prinzipiell bei einem Unfall, ausgelöst durch Crash-Sensoren oder eine Bedientaste, eine Information, Lage des Fahrzeugs, an eine Rettungszentrale übermitteln können muß.
      Mehr nicht.

  13. machmuss verschiebnix
    05. Juni 2014 21:27

    Alternativlos dem Untergang entgegen,
    dabei gäbe es durchaus Rezepte (wie z.B. die Agenda Austria nahelegt) , aber
    gegen derlei sträuben sich natürlich die größten Profiteure im Land, die zufällig
    auch den Schaltheblen der Macht am nächsten sind und gar nicht dran denken,
    ihre Plätze zu Räumen .

    Drum wäre der Punkt 5 (siehe Link unten) der Wichtigste, den würde man alle
    Subventionen schlagartig einstellen und verlangen, daß hier in absoluter Transparenz
    klar deklariert werden muß, was mit welchem Geld passiert, dann sieht die Welt
    schon ganz anders aus .

    http://www.agenda-austria.at/wp-content/uploads/2014/02/Chancen_Web_25.02_2.pdf

    Worauf wir aber zusteuern, wenn man so weiterwurstelt , welche simplen Mechanismen
    uns dann wieder dorthin bringen werden, wovor die grips-befreiten "anti"faschistischen
    Nazi-Plärrer seit 70 Jahren zu warnen vorgeben, das scheint auch der Regierung keine
    Reform(en) wert zu sein.


    Von zutode Sparen kann da keine Rede sein - aber zutode Verschulden ist auch gestorben


    .

  14. terbuan
    05. Juni 2014 21:11

    Das ist der Anfang!

    "Österreichs Sparer verlier(t)en 15,5 Mrd. Euro!"

    Laut Eco Austria haben Österreichs Sparer durch die niedrigen Zinsen bis Ende 2013 schon 12,9 Mrd. Euro verloren. Heuer dürften noch 2,6 Mrd. Euro hinzukommen. Börsianer jubeln hingegen über die EZB-Zinssenkung.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3817252/Osterreichs-Sparer-verlieren-155-Milliarden-Euro?_vl_backlink=/home/index.do

    Und jetzt kommen die Sozis daher und verlangen eine zusätzliche Umverteilung!
    Der IV-Präsident Kapsch hat gestern die richtigen Worte gefunden:

    "IV: Brandrede gegen neue Steuern"

    Die ÖVP müsse sich nun "auf die Hinterbeine stellen", meint IV-Chef Kapsch.

    http://kurier.at/politik/inland/iv-brandrede-gegen-neue-steuern/69.013.418

    • terbuan
      05. Juni 2014 21:14

      Das ist ERST der Anfang (vom Ende) sollte es besser heißen!

    • machmuss verschiebnix
      05. Juni 2014 22:01

      @terbuan,

      in jeder armseligen Bananenreplublik wäre so eine schwachmatik Regierung
      längst vom Militär zum Teufel gejagt worden, was zwar nicht heißt, daß dann
      Fachleute an der Macht sind, was aber sehr wohl heißt, daß die "wohl-verschobenen"
      Milliarden nie wieder in die Finger ihrer Korruptionäre gelangen.

      .

    • Gandalf
      06. Juni 2014 00:29

      @ machmuss verschiebnix:
      Na ja, deswegen haben die Roten ja unser Militär zu Tode gepflegt: Damit wenigstens aus dieser Ecke keine Gefahr droht...

    • MSc
      06. Juni 2014 08:40

      Unglaublich, wie viele wirre Leserkommentare sich bei diesem Kurier-Artikel finden ...

  15. Anton Volpini
    05. Juni 2014 20:42

    Die Logik der Politik kann man nach althergebracher Übung daran messen, wie sehr sie uns Leistungsträger ausbeuten.

    Nix Neues Nix!

    Aber Hr. Dr. Unterberger, ist Ihnen schon aufgefallen, wie sehr der Präsident der Industriellenvereinigung, Georg Kapsch, diesbezüglich in letzter Zeit gegen die Ambitionen der österreichischen Machthaber Gas gibt?

    Kommt Ihnen da nicht ein leises Wort des Lobes über Ihre Tastatur?

    • terbuan
      05. Juni 2014 21:22

      @Anton
      Unsere Kommentare haben sich gekreuzt, habe den Georg Kapsch gerade gelobt!
      bg/terbuan

    • Anton Volpini
      05. Juni 2014 21:30

      Ja terbuan, Georg Kapsch hat seine Taktik von höflich verhalten, auf angriffslustig umgestellt. Weils halt notwendig ist.

      Ich bin nur neugierig, bis unser Blogmaster das hört. Sonst hört er ja auch das Gras wachsen, besonders wenns um Wien geht.

  16. Brigitte Imb
    05. Juni 2014 20:26

    Was bin ich froh, daß wir in jungen Jahren die "Sause" gemacht und auf sparen verzichtet haben. ;-) Ich würde mich nun nur ärgern, hätte ich ein dickes Sparbuch, das jeden Tag weniger Wert wird.

  17. Josef Maierhofer
    05. Juni 2014 20:13

    Wer hat meine Brieftasche gestohlen ?

  18. Cotopaxi
    05. Juni 2014 19:57

    o.T.

    Ein österreichischer Unternehmer als weiteres Fekter-Opfer? Holte sich Fekter zur Durchsetzung ihrer "Interessen" leicht traumatisierbare Muselmanen an Bord?

    http://www.pi-news.net/2014/05/oesterreich-schweine-sind-unrein-traumatisieren-moslems-metzger-darf-nicht-schlachten/

  19. Freak77
    05. Juni 2014 19:10

    Die Sparer in Österreich und Deutschland werden enteignet.

    Die private Altersvorsorge ist in Gefahr.

    Dafür jubeln die Zocker an den Börsen.

    Die Immobilien & Wohnen werden noch teurer werden.

  20. Gandalf
    05. Juni 2014 17:54

    Angesichts der aufgezeigten Entwicklung bleibt dem kritischen österreichischen Staatsbürger nur, sich dringender denn je zu wünschen, dass die Draghi - Bande so bald wie möglich davongejagt, der Euro in eine harte Währung der leistungsbereiten Länder und einen Schutt-Lirefranc des Club Mediteranee geteilt und die gesamte gegenwärtige Konstruktion der EU endlich wirklich im wahrsten Sinne des Wortes in Frage gestellt wird - was nicht ausschliessen soll, dass etwas anderes, besseres übrig bleibt oder neu gefunden wird. Wenn man allerdings die Leute anschaut, die Österreichs Interessen in Brüssel vertreten (und zwar auf allen Ebenen), wird einem rasch klar, dass es beim Wünschen bleiben wird - nein, muss. Leider.

  21. Erich Bauer
    05. Juni 2014 17:13

    Die Finanzminister nehmen billiges Geld zur Versorgung ihrer Bürger (Staatsgehälter, Pensionen, AMS, Transferzahlungen... etc.). Das geht schon seit Jahrzehnten so. Und seit Jahrzehnten schon können die "Auszahlungsstellen" diese Ausgaben mit den Steuereinnahmen nicht mehr bewältigen... Trotzdem muss man dem Bürger vermehrt Steuer abnehmen. Manche Bürger kaufen Staatsanleihen direkt. Andere über Lebensversicherungen...

    Damit ist der Bürger Gläubiger und Schuldner gleichzeitig. Täter UND Opfer sind im System verfangen...

    • Erich Bauer
      05. Juni 2014 17:37

      Was ich mit diesem Beitrag eigentlich sagen will, ist, dass es mir weder nützt "Feinbilder" (EZB, Banken, SPÖ, ÖVP...etc.) zu kreieren, noch auf "Hoffnungsbilder" (= (Ver)Führer) zu setzen...

      Wir müssen langsam verstehen, dass es an UNS liegt… Es gibt nicht die TÄTER und die OPFER. Es gibt eine Finanzhydra und wir sind ALLE teil davon! Wir gehören ALLE mit dazu… DIE werden uns nicht retten! DIE wollen uns nicht retten! DIE können uns nicht retten! Je nach emotionsgesteuerter Präferenz suchen sich Leute ihren subjektiven „(Ver)Führer“. Die „Politik“ ist nicht mehr auf der Seite der Bürger. Und die „Demokratie“ auch nicht…

    • Anton Volpini
      05. Juni 2014 19:32

      :-) Es gibt keine Hoffnung Erich Bauer, wie haben das neunte Tor bereits durchschritten.
      Vielleicht nur die klinkerkitzekleine, aber da müssen wir uns am Pelz des Satans hochziehen um zu der Spalte zu gelangen, die....... :-)

  22. dssm
    05. Juni 2014 17:10

    Es geht nicht den Sparern an den Kragen, denn die müssten ja nur das Geld abheben und in Aktien, Anleihen oder Immobilien investieren, man kann sich sicher sein, dort wird es nun noch grössere Blasen geben = steigende Kurse.
    Es geht also gegen diejenigen, welche ihr Geld nicht in Risikoanlagen investieren wollen und zu gierig oder feige sind es in Edelmetall anzulegen.
    Der EZB bleibt aber kein anderer Weg. Würde die Geldflut in Richtung staatlicher Papiere enden, würden morgen die Zinsen steigen und übermorgen ganz Europa, also auch Private und Unternehmen, den Konkurs anmelden.
    Der Punkt ohne Wiederkehr ist lange überschritten, dies dürfte so um 2000 herum passiert sein, seither ist es nur eine Frage des: Wie lange noch?

    • Erich Bauer
      05. Juni 2014 17:24

      @Wie lange noch?...,

      Und wie brisant ist die Kriegsgefahr? Fast 45% der "Schulden" des gesamten Globus manifestieren sich in den G 7-"Zwergen"...

    • Erich Bauer
      05. Juni 2014 17:56

      Korrektur: 75 Fünfundsiebzig) PROZENT

  23. Le Monde
    05. Juni 2014 16:56

    Österreich kann nur mehr der Staatsbankrott vom rot-schwarzen Stillstand "schützen".

    Die (kommunistische) EZB aber geht zur Enteignung und Ausplünderung des Privateigentums über - seit dem 2. Weltkrieg hat es das in dieser Form nicht gegeben!

    Hauptsache die Transfers in die Hängematte gehen ungeniert weiter; man braucht nur an einem Wekrtag um 10.30h die U-Bahn (Vorgartenstraße zum Stephansplatz) nehmen, dann erkennt man die Sozialfälle in dieser Stadt in atemberaubender Weise. Noch schlimmer ist der Kontakt bei der S-Station Handelskai in der Millenium City: Nachmittags um 14.30 h darf dort der beschäftigunslose Multi-Kulti-Wahnsinn beobachtet werden - einmal und nie wieder, werde ich dieses Kaufhaus aufsuchen!

  24. brechstange
    05. Juni 2014 16:45

    Ist die EZB hilflos? Ich denke, nein.

    Hilflos ist sie vielleicht nur, wenn es um ihr eigenes Bestehen geht. Mit dem Zusammenbruch der Fehlkonstruktion Euro ist die EZB obsolet. Irgendwann wird der Euro zusammenbrechen, vielleicht erst als Binnenrubel, pardon -euro, wenn die Substanz weg ist.

    • Erich Bauer
      05. Juni 2014 16:58

      Die Zentralbanken sind die Handlanger der Geschäfts/Investmentbanken...

    • dssm
      05. Juni 2014 17:14

      @brechstange
      Freuen Sie sich nicht zu früh. Politiker und Beamten die eiskalt die fleißigen und anständigen Bürger über den Tisch ziehen, die werden auch das Militär auf die Bürger schießen lassen um an der Macht zu bleiben. Es ist also gar nicht so sicher ob der Euro nicht weiterhin bleibt und wenn an jeder Registrierkasse dem Bürger ein Gewehrlauf entgegenlacht.

    • brechstange
      05. Juni 2014 18:31

      Na ja, der Binneneuro wird gewaltsam erzwungen werden, das ist gut möglich. Doch irgendwann enden diese Regimes. Keine schönen Aussichten, ich weiß, doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

  25. mischu
    05. Juni 2014 15:45

    Zur Forderung des Herrn Treichl nach noch höheren öffentlichen Steuern,

    "das ist eine Frechheit, das ist ein ganz grober Fehler. Er ist zu blöd und zu feig dazu und zu unverständig dafür, weil er von der Wirtschaft keine Ahnung hat um dagegen zu wirken und das wird Österreich schaden und wir werden hinter andere Länder zurückfallen. Eine Demokratie, die solchen Auswüchsen nichts entgegen setzen könne, verliere ihre Legitimation und öffne politischen Scharlatanen Tür und Tor",

    um ihn mit seinen eigenen Worten zu zitieren!

    Die EZB setzt in ihrer Hilflosigkeit den Untergangskurs weiter fort und überschwemmt Staaten sowie Bürger solange mit "fiat money", bis wir endlich alle gleich arm sind. So endet das immer im realen Schuldensozialismus!

  26. terbuan
    05. Juni 2014 15:24

    Schritt für Schritt dem Untergang entgegen.
    Die Schulden steigen exponentiell, die Sparer werden enteignet, vorläufig nur mit extrem niedrigen Zinsen aber der Zeitpunkt rückt immer näher, dann geht es um das ganze Kapital!
    Die Hilflosigkeit der EZB ist augenscheinlich, der OeNB-Gouverneur drückt sich herum um klare Aussagen, irgendwann ist Schluss mit lustig, die Stunde der Wahrheit kann man zwar immer wieder hinausschieben, aber sie naht!
    Wir alle werden wie Schafe geschoren werden und dann werden es alle gewusst haben:
    Ein Leben in Saus und Braus mit Falschgeld geht auch einmal zu Ende, wie ein Monopoly in der realen Welt, das Erwachen wird fürchterlich aber heilsam!

    • Erich Bauer
      05. Juni 2014 16:41

      Der derzeitige Prozess zeigt, dass man an der "Optimierung der Fallhöhe" bastelt... Es soll nicht zuviel und nicht zuwenig "Fallobst" (=Menschen) kaputt (finanziell) gehen, die danach "beerbt" (komplett enteignet) werden.

      Es würde mich nicht wundern, wenn man jetzt noch beginnt "günstige" Immobilien (Eigenheim) Kredite, die man kaum ablehnen kann, zu vergeben. Wer darauf einsteigt ist erledigt...

    • dssm
      05. Juni 2014 17:21

      @terbuan
      ‚Wir’ werden doch wohl hoffentlich nicht geschoren. Seit Paul C. Martin in den 80ern seine Bestseller geschrieben hat kann jeder Mensch wissen was da los ist. Herr Martin mag sich da und dort in der Zeitlichkeit geirrt haben, er mag da und dort die Leidensfähigkeit der Nettozahler unterschätzt haben und er mag die Bereitschaft zu Vertragsbrüchen und sonstigen kriminellen Handlungen der herrschenden Klasse unterschätzt haben , er mag auch die immer wieder auftretenden ‚Sanierer’ nicht beachtet haben– aber die Quintessenz gilt unverändert.

      Daher werden ‚wir’ doch hoffentlich keine Schulden haben, keine Bankguthaben, keine Anleihen, keine ‚grünen’ Investitionen etc., sondern in Realwerten angelegt haben.

    • Erich Bauer
      05. Juni 2014 17:28

      Ich habe vor einem Jahr € 100.000.-- in einen Bio-Bauernbetrieb "investiert"... Ich will weder Zinsen, noch "Scheingeld" zurück. Mein Anteil ist an der Ernte und an den sonstigen Produkten, die wir dort herstellen können.

    • terbuan
      05. Juni 2014 17:36

      @dssm
      Mit dem "wir" meinte ich nicht Sie oder ich oder auch die Poster hier, sondern die gesamte Bevölkerung die zum größten Teil noch immer in dem Glauben lebt, Veranlagungen in Falschgeld-Euros wären sicher, da vom Staat garantiert!

    • dssm
      05. Juni 2014 21:50

      @Erich Bauer
      Grautiere, eine gute Idee! Wenn Sie jetzt noch selber, im Zweifelsfalle, mitarbeiten, kann Ihnen nur mehr eine Totalenteignung passieren. Die sollte ja beim Wahlvolk nach dem Desaster des 'Real Existierenden Sozialismus' nicht mehr so beliebt sein ...

      @terbuan
      Sie meinten jenes Gesindel welches Wahl für Wahl ein weiteres Gesindel wählt? Jenes Gesindel welche mir den Rechtsstaat zerstört hat? Jenes Gesindel welches immer mehr Bürokraten hervorgebracht hat? Das Gesindel welches Wahl für Wahl für mehr Migranten stimmt? Welche nun die 'über drüber' entwickelten Länder Albanien und Moldau in die EU aufnehmen wollen? Dieses Gesindel soll all das am eigenen Leib erfahren, was sie 'uns' an den Hals gewünscht (oder gewählt) haben! Damit dürfte klar sein was ich unter 'gesamter Bevölkerung' verstehe, denn „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen“ (Matthäus 7,20)!
      Daher vermute ich kaum Mitblogger welche von der EZB nun getroffen werden.

    • terbuan
      05. Juni 2014 22:04

      @dssm
      Sie sagen es, Punktlandung!





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