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Österreich ist zur Bananenrepublik geworden

Lesezeit: 3:00

Die Regierung greift in ihrer Geldnot nun massiv in Verträge ein. Die Justiz wird zum politischen Instrument. Das ist aber genau das, was Rechtsstaaten von Bananenrepubliken unterscheidet. In diesen setzt sich die Politik über das Recht hinweg. In Rechtsstaaten hat sie hingegen Respekt vor dem Eigentum und dem Recht. In Österreich genügt jedoch neuerdings der Satz, diese Menschen wären reich, und schon wird über sie drübergefahren. Recht hin, Recht her.

Es ist nur noch erschütternd, wenn die Regierung jetzt eiskalt verkündet, dass sie ja bloß die Reichen träfe. Erstens stimmt es nicht, zweitens war Besitz bisher kein Delikt.

Und man zerstört einfach den Spiegel, der einem das wahre Aussehen vorhält: Die Kommunalkredit kündigt die Bewertung durch Moodys. Aus. Dann glaubt man halt, dass die Welt nicht mehr erfährt, wie Österreich mit Gläubigern umspringt. ziemlich naiv.

Die Vorgeschichte: Die Regierung enteignet die Nachrang-Gläubiger der Hypo. Durch ein Bundesgesetz soll die Haftung des Landes Kärnten einfach unwirksam werden. Und die ÖVP tut mit. Ungeheuerlich. Denn der „Nachrang“ betrifft ja einzig und allein den Fall der Insolvenz. Die es aber gar nicht gibt! Daher ist auch das Wort Nachrang völlig irrelevant. Ebenso wie in der jetzt von Regierungspropagandisten gerne zitierten EU-Regelung nie das Wort „Haftung“ vorkommt.

Gewiss: Es ist zu hoffen, dass Gerichte den Mut haben zu sagen, dass sich die Regierung jenseits jedes Rechts bewegt. Aber auch dessen kann man nicht mehr sicher sein. Denn das Verfassungsgericht ist extrem regierungsnahe geworden. Dorthin kommt man ja nun direkt aus dem Vorzimmer des Bundeskanzlers.

Die Rechtsordnung hätte in der Insolvenz ein sauberes Instrument. Die Hypo wäre in Konkurs zu schicken gewesen – und damit auch Kärnten, das ja Haftungen in großer Höhe für die Hypo gegeben hat. (deren Höhe, anders als jetzt behauptet, einst unbekannt waren!)

Gewiss: Eine solche Insolvenz hätte ein paar Monate in Kärnten für Turbulenz gesorgt. Der Bund hätte den Betrieb in Schulen, Spitälern usw. übernehmen müssen. Aber das wäre allemal billiger als die jetzige „Lösung“. Ein Konkurs hätte nur ein ganz anderes Opfer gefordert: die Bundesländerfürsten, die an der Verfassung vorbei immer mehr Macht ausüben. Siehe etwa auch die Besetzung der Regierung.

Gleichzeitig wird in privatrechtliche Pensionsverträge eingegriffen. Es stimmten zwar Oppositionsparteien dagegen – aber nur, weil noch viel zu wenig eingegriffen wird! Kein einziger Abgeordneter wendete sich offen gegen den gesetzlichen Griff auf private Verträge. Es sind nur einige beschämt und leise bei der Abstimmung hinausgegangen.

Gewiss: Diese Pensionen sind eine Provokation. Aber sie sind direkte Folge des Staatseigentums. Dort wäre der Hebel anzusetzen und nicht beim Eingriff in Verträge. Eine Privatisierung verhindert jedoch die Gewerkschaft.

Noch provozierender ist es im Land Wien: Dort gilt nicht einmal die (schwarzblaue) Beamtenpensionsregelung des Bundes, obwohl sie sogar der sozialistische Sozialminister jetzt lobt, der einst dagegen gewettert hat. In Wien werden weiterhin provozierende Pensionen bezahlt. Auf Steuerkosten.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2014 10:48

    Gänsehaut bekomme ich nicht erst seit gestern. Seit Monaten jagt eine Gruselgeschichte die andere.
    Wer ist nun reich?

    Ich bin im Vergleich zum Rest der Welt reich. Nicht superreich, aber reich.
    Im Vergleich zu Mitteleuropa bin ich wohlhabend. Ich verdiene mehr als der Durchschnitt, auf meiner Eigentumswohnung liegen seit kurzer Zeit keine Schulden mehr, und ich kann mir ein schönes Hobby leisten.
    Ich habe all das nicht geschenkt bekommen. Selbstverständlich hat auch mir und meiner Frau der Staat die Hälfte unseres Verdienstes - nota bene: legal - entwendet.

    Jetzt stehe ich und viele andere unter Generalverdacht. Hat man noch vor wenigen Jahren die Wohlhabenden naserümpfend angesehen, gelten wir jetzt als Diebe. "Diebe", die vom allergrößten Dieb, dem Staat, abgeräumt werden wie ein Bürger, der sich in der Nacht in ein Slum verirrt hat.

    Sagen wir es ruhig: Das Finanzministerium ist eine staatlich lizensierte Spielhölle, die vom Gesetzgeber mit gezinkten Karten versorgt wird. Wir werden mit staatlicher Gewalt an die Spieltisch gezwungen, wo man uns abgreift, und, nachdem wir abgezockt wurden, grinsend als reiche Är*che verhöhnt. Mit unserem Geld wird ein riesiger, mäßig effizienter, aufgeblähter und an Adipositas und Diabetes II leidender Transfer-, Sozialversicherungs-, Parteien-, Verwaltungs- und Staatsfunkapparat gefüttert. Die sind alle schon so fett, dass sie sich kaum noch bewegen können.

    Der Bundeskanzler schaut lächelnd zu, weiß er doch, dass er der brave Robin Hood ist, der nach dem Griff nach Staatsgeldern (Stichwort Inseratenaffäre) von einer willfährigen Justiz automatisch exculpiert wird.

    BULLSHIT!

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2014 09:44

    A.U. schreibt:

    "Gewiss: Eine solche Insolvenz hätte ein paar Monate in Kärnten für Turbulenz gesorgt. Der Bund hätte den Betrieb in Schulen, Spitälern usw. übernehmen müssen. Aber das wäre allemal billiger als die jetzige „Lösung“."

    Ich habe nicht die geringste Ahnung vom Bankenwesen und somit auch nicht dafür, WAS sinnvoller gewesen wäre---für den Steuerzahler: Erwartete TURBULENZEN einige Monate lang in Kärnten bei einer INSOLVENZ oder das nun schon jahrelange Herumgemurkse und Hinauszögern, wie man es bisher geübt hat.

    Als gelernte Österreicherin wage ich die Vermutung, daß die Entscheidung "Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende" eine rein POLITISCHE war, und zwar ausschließlich zum NUTZEN für die SPÖ! Man hat eiskalt jene Variante gewählt, die den "roten" Kaiser von Kärnten, der das Land endlich wieder in den roten Schoß zurück geführt hat, möglichst gut dastehen läßt. Wer weiß, wie er andernfalls diese monatelangen Turbulenzen überstanden hätte.

    So aber, mit der zweiten Variante also, hat die SPÖ ein spottbilliges, trottelsicheres WAHLKAMPFMITTEL gefunden, das man nun schon jahraus-jahrein als ABSCHRECKENDES Dauerthema nützt, um nicht nur dem TOTEN Jörg HAIDER die absolute ALLEINSCHULD anlasten zu können, sondern um gleichzeitig TAGTÄGLICH bis zum Überdruß den Wählern vor Augen führen zu können, daß NIE mehr die FPÖ gemeinsam mit der ÖVP die Staatskutsche lenken dürfe!

    Da nimmt man doch als SPÖ-Politiker gerne in Kauf, daß der "Schrecken ohne Ende", den man so weidlich für die eigenen Zwecke zu nutzen versteht, für den Steuerzahler nun schon mindestens DOPPELT so teuer wird wie eine Insolvenz es gewesen wäre. Stimmt's, oder hab' ich recht? ;-(

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2014 10:10

    Warum waren eigentlich Trichet, Liebscher und Novotny kürzlich zu Gesprächen in Wien zusammengekommen? Kurz vor der Hypolösung. Ich denke, auch die Hypo ist ein Versuchsballon wie Zypern.

    Transparenz in öffentlichen Belangen würde es nicht erlauben, "sittenwidrige" "Privat"verträge abzuschließen. Hohe Gehälter sind nur dort zu rechtfertigen, wo es auch Haftung gibt. Gilt für den Banken- und öffentlichen Bereich wie man laufend erfahren muss, nicht. Gerade daraus ergeben sich nun die Eingriffe in privates Eigentum. Damals heimliche sittenwidrige opportunistische "Privat"verträge, heute als Folge verantwortungslosem Verhaltens Dritter Eingriffe in privates Eigentum. Was macht den Unterschied? Es ist nur eine Steigerungsform eines kranken Systems, dessen sich Politik einschl. der opportunistischer Helfer bedienen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2014 10:03

    Ideen für "Reichensteuern", die den Linxgrünroten in Wien noch nicht gekommen sind:
    Balkonsteuer: es ist ungerecht, dass nicht alle einen Balkon haben. Daher müssen die privilegierten Balkonbesitzer besteuert werden.
    Garagensteuer: ebenso ist es ungerecht, dass viele kein Parkpickerl brauchen, weil sie einen Garagenplatz haben. Her mit der Garagensteuer im Gegenwert der Gebühr eines Parkpickerls
    ...

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2014 10:29

    Je näher sich ein Staat dem Offenbarungseid nähert, umso weniger gelten Recht und Gesetz!
    Ja glaubt denn noch immer irgendwer, dass überhöhte Pensionszusagen bzw. durch Staatshaftungen erschlichene Spekulationsgewinne auf Dauer so ohne weiteres durchgehen werden? Mitnichten, am Ende wird es ein paar wenige Reiche und eine große Masse armer Bürger geben, Geld ist weg, Vertrauen ist weg, Schluss Basta!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2014 10:29

    Hier liegt wohl der Hase im Pfeffer. Hinkünftig wird der kriminellste Staat wohl am kreditwürdigsten sein. Es ist nicht zu fassen.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/21/koks-sex-und-waffen-die-eu-rechnet-sich-die-defizite-schoen/

  7. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2014 02:20

    Die Errungenschaft jahrzehntelanger SPÖ-Kanzlerschaft mitsamt ihrem willigen Vollstrecker = der ÖVP lautet:

    In Österreich herrscht kaum mehr Rechtssicherheit!

    Mit dem derzeitigen roten Kanzlerdarsteller, dessen beruflicher Werdegang sich auf ein paar Vorlesungen als Gasthörer am Juridicum beschränkt, wird sich an diesen Zuständen auch kaum etwas ändern.
    Die Willkür, auf enorm wachsender Staatsverschuldung aufgebaut, wird zur beherrschenden politischen Macht!

    Und wenn man zu noch so vielen Tricks greift, um ausländische Investoren hinters Licht zu führen (siehe Kontrollbank http://news.orf.at//stories/2234868/ ), im Endeffekt wird sich die weise Erkenntnis des guten alten Seneca bewahrheiten:

    Ungerechte Staaten währen nicht ewig.

    Es wäre höchste Zeit ............!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpeter789
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2014 10:36

    Übrigens, der Wochenrückblick von Hans Heckel in der PAZ ist wieder sensationell!!!

    www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/alles-ganz-logisch.html


alle Kommentare

  1. Lettie (kein Partner)
    06. Februar 2015 13:59

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  8. Mirfuss (kein Partner)
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    In Österreich, wie auch in jedem beliebigen Land, gab es und gibt es keine Rechtssicherheit. Jedes Machtgebilde, selbst die Micky Maus Republik Ö, funktioniert nach dem von dem Renaissance-Beamten Machiavelli beschriebenen Grundsatz: Mächtige halten sich nur dann an Verträge wenn sie für sie von Vorteil sind oder wenn sie dazu gezwungen werden.

    - See more at: http://www.ortneronline.at/?p=29423&cpage=1#comment-35270

  9. Religiöser Geistheiler (kein Partner)
    22. Juni 2014 12:28

    Zunächst muss die ungerechte Vermögensverteilung beseitigt werden. Möglicherweise durch Schwundgelder. Dann müssen u. a. die herkömmlichen Häuser durch Faktor-4-Passivhäuser ersetzt werden. Und es kann die 30-Stunden-Woche eingeführt werden. Es ist gut, dass in Deutschland die Parteien AfD und FW immer mehr Stimmen bekommen. Zudem kann 100-mal weniger Geld ausgegeben werden für Religion. Es ist sinnvoll, die Kirche durch eine überkonfessionelle religiöse Geistheiler-Gemeinschaft zu ersetzen.

  10. cmh (kein Partner)
    22. Juni 2014 11:27

    Wer einen "privaten" Vertrag mit hoher Entschädigung abgeschlossen hat, hat sicher auch hohe Verantwortung zu tragen bzw. musste diese tragen.

    Jetzt zeigt sich, dass verantwortungslos gehandelt wurde. Das ist strafrechtlich relevant.

    Daher sind die privatrechtlichen Verträge zu belassen, der Schaden aus dem Privatvermögen der "Verantwortungsträger" zu verringern.

    Und zwar auf der strafrechtlichen Schiene. Denn es soll das Missfallen der Gesellschaft zum Ausdruck gebracht werden.

    Aber auch hier werden Dämme zum Einsturz gebracht werden, und wiederum werden alle in Furcht und Schrecken versetzt werden. Woraus man nur sieht, dass die kleinen Unanständigkeiten hintangehalten werden müssen. Bei den großen geht es nicht mehr, ohne neues Unrecht zu verursachen.

    Es wären daher dem Herrn Doktor Kreisky, als erstem Frevler gegen das Bilanzprinzip zunächst posthum alle Ehrungen abzuerkennen.

    • heartofstone (kein Partner)
      22. Juni 2014 17:29

      Würde das in letzter Konsequenz nicht bedeuten, dass alle Lohnerhöhungen über der Steigerung der Produktivität bei Beamten (Bund, Land, Gemeinde, Stadt, ...) und direkt vom Steuergeld bezahlten sonstigen Arbeitnehmern zurückgerechnet werden müssten? Heute sicher kein größeres Problem, und die in Folge "streikenden" Beamten setzen wir ganz einfach auf die Straße ... denn Streikrecht gibts keines für Beamte ... wird zwar eine zeitlang zugehen wie im Wilden Westen, aber wozu gehe ich regelmäßig auf den Schießstand? ;) ...

  11. peter789 (kein Partner)
    22. Juni 2014 10:36

    Übrigens, der Wochenrückblick von Hans Heckel in der PAZ ist wieder sensationell!!!

    www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/alles-ganz-logisch.html

    • Undine
      22. Juni 2014 10:54

      @peter789

      "Sensationell" ist wirklich nicht übertrieben! Danke für den Link!*****!

  12. UKW (kein Partner)
    22. Juni 2014 10:25

    "Privatrechtliche Pensionsverträge"!!!!!!!

    Da lachen ja die Hühner. Da schanzt ein Staatsdiener dem anderen Staatsdiener auf Steuerzahlerkosten Mörderpensionen zu und das sind dann laut Ansicht eines Ex-Chefredakteurs einer Staatszeitung "privatrechtliche Pensionsverträge".

    Trotzdem sehr wahrscheinlich, dass die beamteten Verfassungsrichter sich wieder einmal auf die Seite der Staatsdiener schlagen werden (statt sich für befangen zu erklären) und den "Eingriff in privatrechtliche Verträge" untersagen werden. Dann kann sich Unterberger bestätigt fühlen und sich selbst auf die Schultern klopfen. Auf Kosten künftiger Generationen. Dann wird das Steuergeld weiter in Strömen an die Staatsdiener und Günstlinge im staatsnahen Bereich fließen und eine Vermögenssteuer für echte Privatpersonen wird kommen. Der Spindi wackelt ja schon wie ein Fähnchen im Wind.

    Die geplante Vermögensenteignung der Sozialisten für Privatpersonen wäre im Unterschied dazu eine echte Enteignung. Wobei jeder Österreicher künftig dem Staat seine Vermögensverhältnisse offenlegen muss, egal ob er vorerst zahlen muss oder nicht. Das wird lustig. Holodero. Besonders wenn man arbeitslos wird.

    • cmh (kein Partner)
      22. Juni 2014 11:34

      Gesetzesbruch kann nie die Abhilfe bei Gesetzesbruch sein!

      Für eine Lösung muss man hier schon mehr Hirnschmalz hineinstecken, sonst endet das Ganze in einem bellum omnium contra omnes.

      Es sei denn, man sieht sich nicht über die Schwierigkeiten hinaus und drückt den "Resetknopf".

    • UKW (kein Partner)
      22. Juni 2014 18:35

      Sehr geehrter Herr cmh,

      Wow ich bin begeistert über Ihre Phrasendrecherei - und noch dazu teilweise auf Latein! Vielleicht braucht der Herr Spindelegger noch einen Assistenten... Oder arbeiten Sie eh schon für den Langeweiler als Redenschreiber?

      Jetzt haben Sie mich vollens umgestimmt. Jetzt bin ich überhaupt nicht mehr sauer, dass meine Steuerzahlungen und Sozialversicherungsbeiträge dafür verwendet werden, um den Parteigünstlingen weiterhin Zusatzpensionen (zusätzlich zur staatlichen Pension, wohlgemerkt) jenseits der 10.000 Euro pro Monat zu finanzieren. Sie sind ein echter Held. Vielen Dank!

      Ach ja, bevor ichs vergesse: "Fiat iustitia et pereat mundu".

      Die ASVGler gehen sicher gerne zugrunde, Hauptsache die Günstlinge da oben kommen zu ihrem Recht.

  13. Haider
    21. Juni 2014 23:42

    Leider ist Deutschland keinen Deut besser:
    Der SPD-Bürgermeister von Jena, Albrecht Schroter, verlieh am Freitag einem gewissen Josef Slowik den diesja?hrigen Preises fu?r Zivilcourage. Der Preistra?ger konnte die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung leider nicht selbst entgegennehmen, denn der 23ja?hrigen Slowik sitzt seit dem 24. Januar wegen Landfriedensbruchs, Ko?rperverletzung von Polizisten und Sachbescha?digung in Untersuchungshaft. Dabei wollte sich dieser Slowik im Schwarzen Block der Antifa bei den linken Krawallen gegen den Akademiker-Ball am 24. Jänner in Wien doch nur „gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung engagieren“.
    Recht muß Recht bleiben -> außer es geht gegen Rechte!!!

    • Haider
      21. Juni 2014 23:45

      Warum weiß ich nicht, aber die Umlaute wurden im obigen Text mit ? "verziert". Ich bitte um Verstaendnis beim Lesen.

    • Undine
      22. Juni 2014 08:24

      @Haider

      Man versteht die Welt nicht mehr---sie scheint eine "Verkehrte Welt" geworden zu sein! ****************+!

      Der letzte Satz hat das Zeug, als "Geflügeltes Wort" weiter zu leben!

    • Undine
      22. Juni 2014 16:22

      @Haider

      Damit meinte ich natürlich IHREN letzten Satz: "Recht muss Recht bleiben, aber nur, wenn es gegen Rechte geht"!

    • Undine
      22. Juni 2014 16:24

      ........ausser es geht gegen Rechte!" muss es natürlich heissen!

  14. socrates
    21. Juni 2014 21:15

    Die rückwirkenden Gesetze haben uns die Alliierten beschert. Damals haben die Nazis gejammert, so wie jetzt die Banker.
    In der Fr Presse ist ein guter Artikel : Die EU will mehr Kontrolle über die Waffen der Bürger.
    Gemeldete Waffen sollen bezahlt nochmals gemeldet werden, diesmal um 15€ pro Waffe. Bei einem Wert von 0 bis 100 € ist das ein großer Betrag. Dann sollen die Waffen Enteignet werden. Das entspricht der Enteignung der Anleger! Für ~50€ sind 15€ ~30%. Wenn das bei den Anlegern gemacht wird, müssen sie den Kauf melden und zahlen 30%. Dann werden sie enteignet.
    Die große Zahl der Waffen in Österreich kommt aus ~1,000.000 Gewehren und Pistolen, die im Jugoslawienkrieg von Jugos gekauft und exportiert wurden.

    • cmh (kein Partner)
      22. Juni 2014 11:40

      = Herr Tögel?

      Jammern Sie doch nicht um Ihre Sportgeräte. Diese Schlacht ist doch bereits verloren.

      Der Erfolg dieses EU-Unfuges (Weiberregiment ?!) wird nicht sein, dass sich alle Mafiosi friedenschließend um die Hälse fallen, sondern nur, dass die Waffen dann verdeckt geführt werden.

      Sie werden wissen, was ich meine.

  15. Undine
    21. Juni 2014 15:59

    Weil es sehr, sehr schade wäre, ginge dieser hervorragende Kommentar von @Igor Potemkin beim Strang von vorgestern (Erdogan.....) unter, erlaube ich mir, ihn hier nochmals zu deponieren:

    Igor Potemkin (kein Partner) [3.0/2] 21. Juni 2014 14:08

    Im Zeitraum von 1473 bis 1483 fielen türkische Heerscharen fünfmal in Kärnten ein. Bereits im 14. Jahrhundert war das Osmanische Reich auf der Balkanhalbinsel vorgedrungen, hatte am 15. Juni 1389 in der denkwürdigen Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo polje im heutigen Kosovo) die Serben besiegt und am 29. Mai 1453 als letztes christliches Bollwerk auf dem Balkan Konstantinopel erstürmt. Nach dieser Eroberung, die mitsamt den damit verbundenen Greueltaten noch heute an jedem Jahrestag von den Türken mit Umzügen gefeiert wird, drangen die osmanischen Truppen auf dem Balkan weiter nach Nordwesten vor und bedrohten im Jahr 1469 zum ersten Mal die Grenzen Krains im heutigen Mittelslowenien. Die „Renner und Brenner“, wie sie von der leidtragenden Bevölkerung genannt wurden standen also bereits an Kärntens Grenze. Die Berichte, die von Krain nach Kärnten drangen, versetzten die Menschen in Angst und Schrecken. Die Dörfer standen dort in Flammen, die Männer hatte man erschlagen oder als Sklaven fortgeschleppt, Kinder auf Zäune gespießt und Frauen und Mädchen geschändet. http://schwertasblog.wordpress.com/2010/09/12/historie-200-jahre-dschihad-gegen-osterreichs-suden/ -

  16. Brigitte Imb
    21. Juni 2014 15:19

    Nun, nachdem Österreich eine Bananenrepublikk geworden ist, wird es allerhöchste Zeit unsere Affen, pardon Politiker, von den Bäumen runter zu holen und in Käfige zu verfrachten.
    Was natürlich leicht geschrieben werden kann, macht dafür bei der Umsetzung große Probleme, weil der Souverän praktisch von den Entscheidungen ausgeschlossen wird.

    Müßten die Affen tatsächlich das Volk fragen, wäre Ö niemals in eine derartige Schieflage geraten. Nachdem sich die Affen aber den Staat unter den Nagel gerissen haben, sie das Wahlvolk lediglich einem Zahlvolk gleisetzen und dieses sich einen Gesetzesbruch nach dem anderen auftischen läßt, werden wir wohl noch eine zeitlang von besseren Zuständen träumen und die "Bananengesetzgebung" hinnehmen müssen.

  17. schreyvogel
    21. Juni 2014 13:35

    "Denn der „Nachrang“ betrifft ja einzig und allein den Fall der Insolvenz. Die es aber gar nicht gibt!"

    Na super! Wozu dann das ganze Theater? Wo doch die HAA gar nicht insolvent ist?

    Fragen wir uns besser: Cui bono?

    Die nachrangigen HAA-Anleihen gehören ja nicht ahnungslosen privaten Sparern, sondern professionellen Spekulanten, die diese Papiere zu sehr niedrigen Kursen gekauft haben und die jetzt unerbittlich Rückzahlung zu 100% verlangen. Und weil die HAA dazu nicht in der Lage ist, sollen halt die österreichischen Steuerzahler in die Pflicht genommen werden.

    Diese "Heuschrecken" haben eine Offensive gestartet, und alles eingespannt, was greifbar ist, Medien, Publizisten Parteien, Ratingagenturen usw. Es läuft auf einen Kampf der Finanzoligarchen gegen die Steuerzahler hinaus, wobei die Finanzoligarchen bemerkenswerte Erfolge erzielen. Moody's hat soeben die Ratings von allen Anleihen mit Landeshaftungen herabgestuft, Zeitungen und Blogs (auch A.U.) führen bereits einen Shitstorm nach dem anderen gegen Spindelegger und andere Politiker, im TV verläuft es ähnlich.

    Die Steuerzahler haben keine Lobby und wenig Gelegenheit, sich aufzuregen. Außerdem steht sofort der Vorwurf des Antisemitismus im Raum (z.B. M. Wolffsohn, http://de.wikipedia.org/wiki/Heuschreckendebatte ). Die einzige Waffe ist die Stimme der Steuerzahler bei der nächsten Wahl - die wird aber gefürchtet.

    Meiner Meinung nach wird aber der Steuerzahler diesen Kampf verlieren - zu mächtig sind seine Gegner.

  18. tampa
    21. Juni 2014 12:37

    Erdogan war hier - Faymann war weg,Fischer am Clo und Spindi ebenso!!!!

    Österreich wird seid den Sozis und ihren Bütteln scheibchenweise verkauft an

    jeden Dahergelaufenen ,wenn er nur seinen Obolus an die Parteibüchelheiligen

    abzuliefern vermag!!Staatsbürgerschaften werden genauso verscherbelt an die

    künftigen Kreuzerlmacher,auch wenn sie schon eine andere haben und unsere

    nur zumm Abkassieren und "Auswischen" brauchen- ganz im Sinne unseres

    HBP mit seiner Partei -ja "die Sozialdemokraten haben Österreich schon von

    je her verraten"!!

    Alle Zutaten eines demokratischen Rechtstaates haben diese präpotenten

    Ignoranten wissentlich vernachlässigt ,um Schuld und Schulden auf die wenigen

    noch solventen subventionsfreien Bürger abzuwälzen und dann noch verkünden

    zulassen ,dass ja nur die "Reichen" draufzahlen werden ;denn die zu vielen

    priveligierten staatnahen gestützen Werktätigen hätten ja ohnedies nichts zu

    befürchten,da weder bei den Zuwendungen,Gehältern,Arbeitszeit,Pensions-

    antritt-u.höhe etwas zu ändern sei - im Gegenteil............

    Die Menschen san gut,nur die Leut san so schlecht !

  19. Politicus1
    21. Juni 2014 11:09

    es lebe der Unterschied!
    Wenn der böse Orban so was in Ungarn macht, dann ist das ein klarer Fall von Rechtspopulismus ...
    Aber, bei uns in Bagdad ...

  20. machmuss verschiebnix
    21. Juni 2014 11:03

    Dazu paßt wie die Faust auf's Aug' auch diese Nachricht:
    http://kurier.at/chronik/oesterreich/ungarische-gripen-sollen-wien-sichern/71.253.890

    Grundsätzlich wäre es ja kein Fehler, mit Nachbarstaaten Synergien zu schaffen,
    aber die Mega-Sauerei dabei ist ja, daß unsere Machthaber das reichlich sprudelnde
    Steuergeld lieber dem staatlichen Moloch in seinen nimmersatten Rachen werfen .

    Bezüglich Vorrangigkeit von Maßnahmen, würde ich die Offenlegung / Transparenz
    der Geldflüsse ganz vorne reihen, wäre da nicht die Gewißheit, daß wir anstatt
    der tatsächlichen Zahlen und Fakten ohnedies wieder nur propagandistische
    Desinformation erhalten würden.

    Die Interessenslage der politischen Kräfte kommt offenbar der von Mafia-Clans
    gleich, schließlich betreibt ja auch die sizilianische Mafia Sozialprojekte,
    um ihr eigenes Image damit aufzupolieren !

    Aber hier wie dort gibt es keine - nichtmal gar keine - Abhilfe dafür ! ! !

  21. Sandwalk
    21. Juni 2014 10:48

    Gänsehaut bekomme ich nicht erst seit gestern. Seit Monaten jagt eine Gruselgeschichte die andere.
    Wer ist nun reich?

    Ich bin im Vergleich zum Rest der Welt reich. Nicht superreich, aber reich.
    Im Vergleich zu Mitteleuropa bin ich wohlhabend. Ich verdiene mehr als der Durchschnitt, auf meiner Eigentumswohnung liegen seit kurzer Zeit keine Schulden mehr, und ich kann mir ein schönes Hobby leisten.
    Ich habe all das nicht geschenkt bekommen. Selbstverständlich hat auch mir und meiner Frau der Staat die Hälfte unseres Verdienstes - nota bene: legal - entwendet.

    Jetzt stehe ich und viele andere unter Generalverdacht. Hat man noch vor wenigen Jahren die Wohlhabenden naserümpfend angesehen, gelten wir jetzt als Diebe. "Diebe", die vom allergrößten Dieb, dem Staat, abgeräumt werden wie ein Bürger, der sich in der Nacht in ein Slum verirrt hat.

    Sagen wir es ruhig: Das Finanzministerium ist eine staatlich lizensierte Spielhölle, die vom Gesetzgeber mit gezinkten Karten versorgt wird. Wir werden mit staatlicher Gewalt an die Spieltisch gezwungen, wo man uns abgreift, und, nachdem wir abgezockt wurden, grinsend als reiche Är*che verhöhnt. Mit unserem Geld wird ein riesiger, mäßig effizienter, aufgeblähter und an Adipositas und Diabetes II leidender Transfer-, Sozialversicherungs-, Parteien-, Verwaltungs- und Staatsfunkapparat gefüttert. Die sind alle schon so fett, dass sie sich kaum noch bewegen können.

    Der Bundeskanzler schaut lächelnd zu, weiß er doch, dass er der brave Robin Hood ist, der nach dem Griff nach Staatsgeldern (Stichwort Inseratenaffäre) von einer willfährigen Justiz automatisch exculpiert wird.

    BULLSHIT!

  22. brechstange
    21. Juni 2014 10:29

    Hier liegt wohl der Hase im Pfeffer. Hinkünftig wird der kriminellste Staat wohl am kreditwürdigsten sein. Es ist nicht zu fassen.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/21/koks-sex-und-waffen-die-eu-rechnet-sich-die-defizite-schoen/

    • dssm
      21. Juni 2014 13:27

      Bin neugierig wann es das erste EU-Förderprogramm für den Frauenhandel gibt, irgendwie muss man ja die Wirtschaft ankurbeln, oder vielleicht ein Landwirtschaftsprogramm für den Drogenanbau?

  23. terbuan
    21. Juni 2014 10:29

    Je näher sich ein Staat dem Offenbarungseid nähert, umso weniger gelten Recht und Gesetz!
    Ja glaubt denn noch immer irgendwer, dass überhöhte Pensionszusagen bzw. durch Staatshaftungen erschlichene Spekulationsgewinne auf Dauer so ohne weiteres durchgehen werden? Mitnichten, am Ende wird es ein paar wenige Reiche und eine große Masse armer Bürger geben, Geld ist weg, Vertrauen ist weg, Schluss Basta!

  24. Dr. Otto Ludwig Ortner
    21. Juni 2014 10:12

    Als die Republik 1978 eine öffentliche Anleihe in den U.S.A. placieren wollte und das damit betraute U.S. Bankenkonsortium die Zulassung der 2. Republik Österreich an der New Yorker Börse beantragte, kam von österreichischen ("jüdischen") Emigranten Widerspruch mit der Begründung, die 2. Republik hätte die Auslandsschulden der 1. Republik, einschließlich an jüdische Wertpapierbesitzer, nicht bezahlt. Als ich am Morgen - einen Tag vor dem geplanten Tenniscamp-Urlaub am Gardasee- in der größten Julihitze in die damals nicht klimatisierte Kanzlei kam - hing eine 8 Meter lange Papierschleife aus dem "Telex"-Apparat, mit Fragen der New York Stock Exchange - mit 8 Tage Antwortfrist. Denn damals war ich ein viel beschäftigter Wiener Rechtsanwalt der Wall Street und der Londoner City. Es gelang mir, die New Yorker Börse von der gewissenhaften Bezahlung aller Vorkriegs-Auslandsschulden österreichischer Schuldner - darunter auch Bundesländer - zu überzeugen. Dazu verhalfen mir meine Kenntnisse des Schicksals des jüdischen Österreich, für das ich Jahre als ganz junger Anwaltsanwärter tätig war, aber auch der Zugang zu den Akten der ö. Bundesregierung und der mit der Wertpapierbereinigug befaßten Österreichischen Kontrollbank. Es war mein größter anwaltlicher Erfolg, die Republik Österreich genoß danach die beste Bonität auf den Kapitalmärkten. Der von der Regierung Faymann-Spindelegger eingeschlagene Weg der Enteignung von Gläubigern souveräner österreichischer Körperschaften hat das von mir erkämpfte Rating schon zerstört. Schon eine Woche vor dem Rücktritt GD. Dr. Liebshers warnte ich in diesem Tagebuch vor einem solchen Fehler, und wiederholte das am Tage er Beschlußfassung des "Hypo"-Gesetzes (Gott sei Dank erst) Entwurfes.
    Die scheinbare "Ersparnis" des Bundes von € 900.000000.- ist "pea nuts" gegen die Zerstörung des Finanzplatzes Österreich. Wie ich schrieb, gibt es keinen teureren Spaß, als seine Gläubiger über's Ohr zu hauen, die Gläubiger stecken das locker weg, aber der Gauner, wie hier - wie geplant - mein Vaterland, geht auf Generationen neben den Schuhen in ein immer tieferes Elend. Einem Absolventen der theol. Kurse der Erzdiözese Wien sei die Anmerkung gestattet, daß die Unverletzlichkeit des Eigentums in den 10 Geboten gleich zweimal festgeschrieben ist, dem 7. und dem 10. Gebot. Von dort kam sie auch in das "Staatsgrundgesetz 1867" - wie das ganze , vorbildliche österreichische Recht ein jüdisches Erbe. Leider sind weltweit katholisch geprägte Gesellschaften schlechte Schuldner, soeben verfiel die Heimat des Hl. Vaters in Konkurs. Davor will ich Österreich - aber auch meine Glaubensgenossen - bewahren.!

    • brechstange
      21. Juni 2014 10:22

      Richtig, Schulden sind zu bezahlen und die Verantwortlichen der Schuldenwirtschaft dafür haftbar zu machen und das sind in erster Linie die, die um jeden Preis (alternativlos) an der Macht verharren wollen anstatt Nägel mit Köpfen zu machen. Rot, Grün, Schwarz haben die Schuldenwirtschaft mit dem ESM "solidarisch" auf eine höhere Ebene verlagert, um wieder alternativlos an der Macht zu bleiben. Ein Trauerspiel sondergleichen.

    • dssm
      21. Juni 2014 13:25

      Lieber Herr Ortner.
      Ihr grenzenloses Vertrauen in die Institution Staat ist bewundernswert. Rein historisch betrachtet zahlen Staaten in 9 von 10 Fällen ihre Schulden nicht! Ob dabei einfach frech enteignet wird, ob dabei religiöse Gründe angeführt werden, ob wertlose Papiere den Gläubigern aufgezwungen werden oder gleich die Gläubiger verjagt oder gar hingerichtet werden ist egal.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      21. Juni 2014 14:16

      Zu dssm: Der Klub vertrauenswürdiger staatlicher Schuldner war stets exclusiv - ich verschaffte Österreich den Eintritt dorthin. Das stimmt ja mit ihrer Aussage (nur 10 von Hundert) durchaus überein. Doch will ich meinen Kindern das von mir - sehr mühsam -erlangte Erbe nicht von Tölpeln zerstören lassen.

    • Langzeitbeamter (kein Partner)
      22. Juni 2014 10:49

      Alles ziemlich relativ.
      Michael Maier, deutsche-wirtschaftsnachrichten.de, bzw. die Autoren Weik & Friedrich verweisen auf folgenden Artikel der FT:

      http://www.ft.com/intl/cms/s/0/460ca86a-f6fa-11e3-9e9d-00144feabdc0.html?siteedition=intl#axzz35LZea6M3

      Wenn man sich vergegenwärtigt, in welchem Ausmaß Weltanleihen- und eben auch Aktienmärkte manipuliert werden, sollte man sich die Größenverhältnisse vor Augen halten.
      Aber - auch als Nicht-Putin-Versteher, der dies auch hier im Blog schon mehrfach geäußert hat - vielleicht bestehen bestimmte Interessen, bestimmte Schuldner unter Druck zu setzen. Griechenland, Argentinien, Ukraine,... Überall gibt es gewichtige Argumente für deren Selbstverschulden, aber...
      Hat nichts mit Antisemitismus zu tun, war bei der Stadt Wien selbst in den Sechzigern in der Opferfürsorge und habe gesehen, wie leichtfertig dort damals mit Schicksalen umgegangen wurde.
      Aber dazu auch letzter Absatz AU: gilt nicht für Stadt-Wien-Akademiker und/oder Familien. Auch erlebt, mit welchem Hass diese verfolgt wurden, u.a. auch von einem späteren Minister mit bestandener Kanzleilehrlingsprüfung und Faible für die Wiener Ballsaison.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      22. Juni 2014 18:10

      Der Skandal Hypo-Alpen-Adria.
      1) Obwohl von der Innenministerin Ilse Prokop 2004 im Fernsehen verbreitet und vom Vorsitzenden der SPÖ, Dr. Gusenbauer, bestätigt, daß Jörg Haider akut geisteskrank sei, beließ ihn die Regierung Schüssel im Amt;
      2) als die Folgen des Manisch-Depressiven, die Pleite in der Dimension des Größenwahns, sichtbar wurde, verschleppte die Finanzministerin den Fall - wohl aus Bequemlichkeit;
      3) ein Spin-Doktor riet Michael Spindelegger, der bar jeder Kenntnisse des Finanzwesens ist, Dr. Fekter das Finanzministerium abzujagen - mit großer, weithin sichtbarer Brutalität; denn dann käme er öfter in's Fernsehen.
      4) aus Rache verwüstete die Geschaßte das Ministerbuero, das mit Steuergeldern wieder benützbar gemacht werden mußte - es wurde bisher nicht bekannt, daß die Rächerin den von angerichteten Schaden selbst bezahlte.
      5) Jetzt kommt Dr. Spindelegger weltweit in's Fernsehen - als Verwüster des von meiner Generation geschaffenen Finanzplatzes Österreich!
      GOTT SCHÜTZE ÖSTERREICH! Klingt fast wie eine Lästerung!

  25. brechstange
    21. Juni 2014 10:10

    Warum waren eigentlich Trichet, Liebscher und Novotny kürzlich zu Gesprächen in Wien zusammengekommen? Kurz vor der Hypolösung. Ich denke, auch die Hypo ist ein Versuchsballon wie Zypern.

    Transparenz in öffentlichen Belangen würde es nicht erlauben, "sittenwidrige" "Privat"verträge abzuschließen. Hohe Gehälter sind nur dort zu rechtfertigen, wo es auch Haftung gibt. Gilt für den Banken- und öffentlichen Bereich wie man laufend erfahren muss, nicht. Gerade daraus ergeben sich nun die Eingriffe in privates Eigentum. Damals heimliche sittenwidrige opportunistische "Privat"verträge, heute als Folge verantwortungslosem Verhaltens Dritter Eingriffe in privates Eigentum. Was macht den Unterschied? Es ist nur eine Steigerungsform eines kranken Systems, dessen sich Politik einschl. der opportunistischer Helfer bedienen.

  26. Politicus1
    21. Juni 2014 10:03

    Ideen für "Reichensteuern", die den Linxgrünroten in Wien noch nicht gekommen sind:
    Balkonsteuer: es ist ungerecht, dass nicht alle einen Balkon haben. Daher müssen die privilegierten Balkonbesitzer besteuert werden.
    Garagensteuer: ebenso ist es ungerecht, dass viele kein Parkpickerl brauchen, weil sie einen Garagenplatz haben. Her mit der Garagensteuer im Gegenwert der Gebühr eines Parkpickerls
    ...

  27. Eco
    21. Juni 2014 09:57

    " pacta sunt servanda "

    Dieser eherne Grundsatz des Privatrechtes hat bisher in allen Demokratien bis
    heute gegolten, lediglich Diktaturen haben sich nicht daran gehalten.
    Die Haftung des Bundeslandes Kärnten für Anleihen ist ein solcher Pakt. Im Falle eines Konkurses der Hypo wären die " Nachranggläubiger " nicht bevorrangt befriedigt worden, sondern aus dem Überrest, der meistens null ist. Der Begriff
    " Nachrangsgläubiger " ist deshalb nur in Zusammenhang mit einem Konkurs der Hypo denkbar und zulässig. Die Regierung Faymann hat rechtstäuschend diesen Begriff auf völlig andere Rechtsverhältnisse transferiert. Wie man das nennen kann ? Arglistige Täuschung, Ausnützen der Beschränktheit Anvertrauter ....... .
    Auf jeden Fall ist es ein unheimlicher Rechtsbruch, der den Genossen Landeshauptmann in Kärnten vor Unbillen bewahren soll.
    Was wäre denn im Falle einer Haftung Kärntens und dem damit verbundenen Konkurs passiert ? Ein Großteil des Landesvermögens, das der Hoheitsverwaltung dient, ist ex lege ohnedies der Exekution entzogen. Gefährdet wären ohnedies nur unnötige Pfründe in der Privatwirtschaft und ausgegliederter Unternehmen, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und der sozialen Agenden ( Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Altenheime u.v.m. .... ) nicht erforderlich sind.
    Fazit : Das geplante Gesetz widerspricht allen Grundsätzen eines Rechtsstaates,
    Österreich ist auf die Stufe einer Bananenrepublik gesunken.
    Einzige ehrliche und rechtlich einwandfreie Lösung ist der Konkurs der
    Hypo, den verantwortungsvolle rechtstreue Politiker schon vor Jahren
    zum Vorteil der Steuerzahler hätten anmelden müssen.

    • machmuss verschiebnix
      21. Juni 2014 11:15

      Die gängige Praxis der Regierung: pacta nihil nisi scidae sunt
      Und weil ja bekanntlich Papier so geduldig ist, kann man da heute alles mögliche
      drauf schreiben, was man morgen schon ignoriert ! ! !

    • dssm
      21. Juni 2014 13:16

      @Eco
      Ich möchte ja nicht Ihren Glauben in die Demokratie zerstören, aber der Realität gehört trotzdem genüge getan!
      Eine Demokratie ist per Definition niemals ein Rechtsstaat. Jederzeit kann die Mehrheit eine bisher geltende Abmachung für ungültig erklären – jederzeit!
      Verhindert aber eine Bestimmung die völlige Entscheidungsfreiheit der Mehrheit, dann ist es keine Demokratie!

  28. Undine
    21. Juni 2014 09:44

    A.U. schreibt:

    "Gewiss: Eine solche Insolvenz hätte ein paar Monate in Kärnten für Turbulenz gesorgt. Der Bund hätte den Betrieb in Schulen, Spitälern usw. übernehmen müssen. Aber das wäre allemal billiger als die jetzige „Lösung“."

    Ich habe nicht die geringste Ahnung vom Bankenwesen und somit auch nicht dafür, WAS sinnvoller gewesen wäre---für den Steuerzahler: Erwartete TURBULENZEN einige Monate lang in Kärnten bei einer INSOLVENZ oder das nun schon jahrelange Herumgemurkse und Hinauszögern, wie man es bisher geübt hat.

    Als gelernte Österreicherin wage ich die Vermutung, daß die Entscheidung "Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende" eine rein POLITISCHE war, und zwar ausschließlich zum NUTZEN für die SPÖ! Man hat eiskalt jene Variante gewählt, die den "roten" Kaiser von Kärnten, der das Land endlich wieder in den roten Schoß zurück geführt hat, möglichst gut dastehen läßt. Wer weiß, wie er andernfalls diese monatelangen Turbulenzen überstanden hätte.

    So aber, mit der zweiten Variante also, hat die SPÖ ein spottbilliges, trottelsicheres WAHLKAMPFMITTEL gefunden, das man nun schon jahraus-jahrein als ABSCHRECKENDES Dauerthema nützt, um nicht nur dem TOTEN Jörg HAIDER die absolute ALLEINSCHULD anlasten zu können, sondern um gleichzeitig TAGTÄGLICH bis zum Überdruß den Wählern vor Augen führen zu können, daß NIE mehr die FPÖ gemeinsam mit der ÖVP die Staatskutsche lenken dürfe!

    Da nimmt man doch als SPÖ-Politiker gerne in Kauf, daß der "Schrecken ohne Ende", den man so weidlich für die eigenen Zwecke zu nutzen versteht, für den Steuerzahler nun schon mindestens DOPPELT so teuer wird wie eine Insolvenz es gewesen wäre. Stimmt's, oder hab' ich recht? ;-(

    • Haider
      21. Juni 2014 23:19

      Punktgenau! Parteiwohl geht vor Staatswohl. Es lebe die sozialistische Internationale (und am besten deren Funktionäre).

    • Freidenker (kein Partner)
      22. Juni 2014 10:01

      Liebe Undine, wie recht sie doch haben, vor allem auch mit ihrer Einschätzung im Hinblick auf den roten Kaiser von Kärnten. Danke!************************

  29. dssm
    21. Juni 2014 09:27

    Ich kann die Aufregung nicht ganz verstehen. Nur zu gut kann ich mich an Österreich vor dem EU-Beitritt erinnern. Da hat der Bürger grundsätzlich gegen staatliche Stellen verloren, ganz egal wie der Fall gelagert war. Oder man denke an die Pokorny Erlässe! Mit Rechtsstaat hatte die österreichische Wirklichkeit rein gar nichts zu tun.
    Der Beitritt zur EU hat die Situation dann dramatisch verbessert. Da die EU aber nun selber permanent Verträge bricht und der Rechtssicherheit Hohn spricht, sind wir wieder da, wo wir vor zwanzig Jahren auch schon waren.

    Andererseits, wie schon Metternich feststellte, entweder Demokratie oder Rechtsstaat! Wir haben uns für Demokratie entschieden und die breite Mehrheit der Wähler unterstützt Wahl für Wahl diese Politik.

  30. Wyatt
    21. Juni 2014 07:46

    weil es im ORF Teletext keiner Erwähnung wert ist:

    Am 21. Juni 2014 jährt sich zum 100. Mal der Todestag der hervorragenden Altösterreicherin und Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner. Allein für ihr Buch „Die Waffen nieder!“ könnte sie für alle Ewigkeit weltberühmt bleiben.

    Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/radio_broadcast/62074985/273725925/

  31. mischu
    21. Juni 2014 02:20

    Die Errungenschaft jahrzehntelanger SPÖ-Kanzlerschaft mitsamt ihrem willigen Vollstrecker = der ÖVP lautet:

    In Österreich herrscht kaum mehr Rechtssicherheit!

    Mit dem derzeitigen roten Kanzlerdarsteller, dessen beruflicher Werdegang sich auf ein paar Vorlesungen als Gasthörer am Juridicum beschränkt, wird sich an diesen Zuständen auch kaum etwas ändern.
    Die Willkür, auf enorm wachsender Staatsverschuldung aufgebaut, wird zur beherrschenden politischen Macht!

    Und wenn man zu noch so vielen Tricks greift, um ausländische Investoren hinters Licht zu führen (siehe Kontrollbank http://news.orf.at//stories/2234868/ ), im Endeffekt wird sich die weise Erkenntnis des guten alten Seneca bewahrheiten:

    Ungerechte Staaten währen nicht ewig.

    Es wäre höchste Zeit ............!

    • Cotopaxi
      21. Juni 2014 06:58

      Immerhin war Faymann schon in sehr jungen Jahren Konsulent der Zentralsparkasse der Stadt Wien, ist das etwa nichts?

      Der heutige Chef der Bank Austria, Willibald Cernko, müsste doch Zugriff auf den Personalakt Faymanns haben. Vielleicht findet sich dort eine Kopie des Maturazeugnisses und ein Lebenslauf, der Auskunft über die dunklen 7 Jahre gibt.

    • dssm
      21. Juni 2014 09:32

      Irgendwie passt Faymann wirklich nicht in das Bild.
      Denn die ganzen grossen innovativen Ideen, welche dann zu tollen Unternehmen geführt haben, kamen fast immer von Studienabbrechern. Während der ganze Schwachsinn der EU von einer rein akademischen Elite verbrochen wird.
      Irgend etwas stimmt mit Faymann nicht, vielleicht hat der heimlich doch habilitiert?

    • brechstange
      21. Juni 2014 10:14

      dssm

      Faymann gehört zu den vielen Studienabbrechern, die nicht viel erreichen und nicht zu den wenigen, die geschäftstüchtig und innovativ sind.

      Die Politik schafft es, dass auch "Untüchtige" im Schlepptau nach oben schwimmen.

    • Cotopaxi
      21. Juni 2014 13:07

      @ brechstange

      Faymann ist nicht einmal ein Studienabbrecher, das setzte voraus, dass er ein Studium begonnen hätte. Dies behauptet selbst die SPÖ nicht mehr. Man ist dazu übergegangen, zu sagen, dass er Hörer im Stile einer Volkshochschule war, also eine Art "Schwarzhörer" an der Universität.

    • mischu
      21. Juni 2014 13:24

      @Cotopaxi

      Der wird sich hüten, ist er doch auch ein Systemgünstling!

    • mischu
      21. Juni 2014 13:29

      @dssm

      Die "heimliche Habilitierung" scheint des Rätsels Lösung.
      Deshalb scheint immer öfter das "Dr." vor seinem Namen auf! ;-)

    • Gandalf
      21. Juni 2014 22:02

      Herrn GD Cernko ist eine gute Entwicklung seiner Bank sicher wichtiger als der Personalakt eines Praktikanten von anno Schnee, den es im übrigen sicher nicht mehr gibt (den Personalakt - den Ex-Praktikanten gibt es, sehr zum Nachteil unserer Heimat, sehr wohl noch, und Karl Marx schenke ihm ein langes und weiterhin wenig erfolgreiches Leben...).





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