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Die Sonnencreme und Fukushima, die Hamas und Herr Muhm

Man amüsiert sich, man ärgert sich, man wundert sich. Und hie und da kann man sich auch freuen.

Eine verrückte Welt, denkt man sich, wenn man die Meldungen der vergangenen Tage durchgeht. Man ärgert sich vor allem über die Desinformation. Aber man sucht und findet auch das Amüsante. Was angesichts des Sonnenwetters sehr gut tut.

Zum Amüsanten gehören etwa die Amerikaner, die ja oft an Hysterie gegenüber einzelnen Produkten die Europäer noch übertreffen. So erfahren wir, dass in manchen amerikanischen Bundesstaaten und Schulen Sonnencremen verboten sind, weil sie alle giftig seien. Interessant. Dann müsste nach diesem wunderbaren Wochenende die Hälfte aller Europäer umgekommen sein oder schwere Vergiftungserscheinen nach Aufbringung solchen Sonnenschutzes zeigen. Freilich sollen sie sich nicht allzu sehr über die Amerikaner amüsieren. In Europa  glauben ja auch viele an den baldigen Tod, weil amerikanische Hühner gegen Infektionen in Chlorbäder getaucht werden oder weil amerikanische Schweine einen genveränderten Mais essen. Blödheit kennt halt keine Grenzen.

Schon weniger amüsant sind die Briten und ihr Programm „Help to Buy“. Damit wird nämlich wie in Amerika solchen Käufern der Erwerb von Häusern ermöglicht, die es sich eigentlich nicht leisten können. Was zwar populistisch bei Wählern gut ankommt. Was aber die eigentliche Ursache des Zusammenbruchs 2008 gewesen ist. Aber noch jetzt machen die Briten mit diesem Programm ungeniert weiter. Blödheit kennt wirklich keine Grenzen.

Haben Sie es in Ihrer Zeitung gelesen, in Ihrem Fernseher bemerkt? Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht oder nur ganz klein. Dabei hat Japan vor einer Woche die Heimkehr der Nachbarn des Atomkraftwerks Fukushima erlaubt. Das passt aber nun gar nicht zu der grünen Stimmungsmache seit 2011, daher wird es verschwiegen. In dieser Stimmungsmache ist ja ganz bewusst der verheerende Tsunami mit seinen rund 20.000 Todesopfern mit dem Zusammenbruch des Atomkraftwerks verwechselt worden. Dieser löst in Europa auf Grund der Berichterstattung auch heute noch täglich massive wirtschaftliche Schäden aus. In Japan selber darf man hingegen schon zum AKW zurück. Das passt den Medien nicht. Daher wird es nicht berichtet. Die Blödheit wird umso ärger, je weiter man entfernt ist.

„Ich entschuldige mich beim palästinensischen Volk.“ Diesen anerkennenswerten Satz sagte der Hamas-Kommandeur Haniya, nachdem er die Herrschaft über Gaza nach sieben Jahren wieder an die Palästinenserführung übergeben hat. Wie das? War doch nach den Berichten in europäischen Zeitungen ausschließlich Israel am Leiden der Gaza-Einwohner schuld. Und jetzt gibt die Hamas selber zu, dass sie und ihr (militaristisch-atavistisches) Regime an der Not jener Menschen schuld waren. So anerkennenswert das späte Eingeständnis der Hamas ist, so ärgerlich ist es, dass sieben Jahre über Gaza in den europäischen Medien nur antiisraelisch berichtet worden ist (was natürlich nicht heißt, dass Israels Verhalten immer positiv war). Ärgerlich sind die Medienberichte aber auch in Hinblick auf Ägypten. Denn ebensowenig ist der klare Zusammenhang zu lesen, dass die Entspannung in Nahost eine Folge des ägyptischen Umsturzes ist. Statt das zu loben, wird in vielen Medien Propaganda für die Muslimbrüder und die Hamas gemacht. (übrigens herrscht auch am Golan völlige Ruhe, wo die Österreicher auf Wunsch der SPÖ und der Krone fluchtartig weg sind; auch das wird als besondere Peinlichkeit totgeschwiegen).

Der Zustand der österreichischen Universitäten regt ebenfalls zum Kopfschütteln an. Weiterhin wird kein Beitrag der Studenten verlangt, weiterhin sind viele Studienrichtungen unlimitiert und sinnlos überlaufen. Jetzt haben zwei neue Studien gezeigt, was für ein Schindluder an den Unis getrieben wird. Einmal erfahren wir, dass dort – etwa bei den Historikern – immer mehr Pensionisten gratis ihr Studium absolvieren (wozu ihnen sehr zu gratulieren ist; was auch das in diesen Menschen steckende Potential zeigt; was aber das Uni-Gerede von der Bedeutung der Universitäten als Zukunftsinvestition immer mehr ad absurdum führt). Und dann wieder erfahren wir, dass 40 Prozent der Immatrikulierten so gut wie keine Prüfung machen. Was die immer nach mehr Steuergeld verlangenden Unis bisher sehr geheimgehalten haben.

Hellauf lachen musste ich, als ich erfuhr, dass 35 Prozent der Schnellfahrer rund um Salzburg (wo seit drei Monaten die Grünen Tempo 80 auf Autobahnen durchgedrückt haben) als Ausländer gar nicht belangbar sind. Hauptsache, die Verbotspartei hat wieder eine neue Regulierung durchgedrückt.

Genauso lachen musste ich, als ich hörte, dass jetzt Russland und China eine eigene Ratingagentur gründen, und dass diese – „unpolitisch“ sei. Ausgerechnet in diesen beiden Ländern, wo die politischen Machthaber jeden Bereich der Gesellschaft kontrollieren wollen, gibt man allen Ernstes vor, dass eine neue, von den Regierungen gegründete Agentur unpolitisch wäre. Ob auch nur ein einziger Mensch das glaubt?

Bei aller Kritik am Expansionismus und der Demokratiefeindlichkeit eines Putin ist klar: Die Femen führen ihm wieder neue Sympathie zu. In einem Pariser Wachsfigurenkabinett hat eine barbusige Femen-Aktivistin mit einem Pfahl die Putin-Figur attackiert. Das wird den Machthaber ungemein beeindrucken. Und das ist genau die Lächerlichkeit des "progressiven" Aktionismus, die ihm hilft.

Aber enden wir zu diesem herrlichen Wochenende positiv: Es ist wunderbar, wenn man einmal Frau Heinisch-Hosek, die sonst von einem Fettnapf zum nächsten hüpfende Unterrichtsministerin, loben kann. Sie produzierte nämlich eine Broschüre zum Österreichischen Deutsch. Zwar haben Vorarlberger mit einem Ostösterreicher weniger gemeinsam als ein Salzburger mit einem Hamburger. Aber dennoch ist es richtig, dass die österreichische Hochsprache als gleichwertig mit der deutschen erkannt wird. Insbesondere von einer Sozialistin. Hat doch ihre Partei noch vor ein paar Jahrzehnten einen Minister einer anderen Partei verhöhnt, als dieser gesagt hat, dass es eine eigene österreichische Sprache gebe.

Und noch einmal Lob. Noch einmal für Sozialisten. Italiens neuer Regierungschef will im Kampf gegen das dortige Defizit massiv privatisieren. Zwar hätte Italien ein paar Dutzend Milliarden weniger Schulden, wenn das schon vor etlichen Jahrzehnten passiert wäre. Aber dennoch: Bravo! Vielleicht hat übrigens Herr Muhm, der Ohrwurm des SPÖ-Vorsitzenden, der noch einen Verstaatlichungs-Sozialismus des 19. Jahrhundert predigt, einmal Zeit, sich das anzuschauen. Ich würde glatt einen Kredit aufnehmen, um ihm die Reise zu zahlen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2014 01:37

    Da ich mit der deutschen Sprache als Muttersprache aufgewachsen bin, nehme ich erstaunt zur Kenntnis, daß ich offenbar als eine biologisch-geistesgeschichtliche Anomalie geboren wurde. Vielleicht habe ich mich aber auch erst dazu entwickelt , wer weiß das schon eigentlich so genau? Denn ich verstehe und spreche die österreichische Hochsprache ohne Fremdsprachenunterricht offenbar genausogut wie das Deutsche. Aber derartige Broschüren - vom Blogautor gelobt - wie jene von Heinisch-Hosek bewegen mich regelmäßig dazu, etwas zu thematisieren, was mir im Grunde sonst als Selbstverständlichkeit und daher nicht weiters als besonders beachtlich erschienen ist, nämlich mein deutsches Volkstumsbekenntnis. Natürlich passt das jenen Etatisten nicht, die bis heute noch nicht begriffen haben, daß der englische Begriff 'Nationality' Staatsbürgerschaft und Volkszugehörigkeit zusammen abdeckt, während unsere, auch rechtliche Begriffsbildung im Deutschen die Staatszugehörigkeit als Verwaltungsbegriff von der Volkszugehörigkeit unterscheidet. Zufolge der Einmischung fremder Mächte hatten wir ja zumeist viel mehr an verschiedenen Staaten über unserem Volk, als wir es selber wollten. Und als Liberaler sage ich dazu, als ob einer allein nicht schon reichen würde, in seiner abstoßenden Herumreguliererei und öden Dumpfheit.
    Also, dann sagen wir es ganz unaufgeregt, aber unmissverständlich: die sogenannte österreichische Nation ist ideologischer Dünnschiß. Und damit auch das 'Hurdistanisch', wie ein schwarzer Minister - dieser Hurdes - zum Spott im Volk Anlaß gab, weil er statt 'Deutsch' in die Zeugnisse der Schüler 'Unterrichtsprache' schreiben ließ (wir wissen DEUTSCH = BÖSE). Wer die Geschichte dieses Landes kennt, weiß auch das. Diese - ausgerechnet vom saarländischen Kommunisten Willi Münzenberg - 1936 in der französischen Emigration im Zuge seiner Radiopropaganda erfundene 'Nation' dient einzig den Spaltern und Schwächern unseres Volkes. Sie ist in geistiger Hinsicht das Gleiche, wie die Mauer in Berlin und sie verfolgt den gleichen Zweck. Zu trennen, aufzuspalten und gegeneinander aufzuhetzen, was zusammengehört. Und typisch für diese blöden Schwarzen ist, daß sie, obwohl ihre Säulenheiligen der ersten Republik immer und sehr deutlich vom christlichen, DEUTSCHEN Österreich sprachen, sich nach 1945 mit Begeisterung dieser kommunistischen Irrlehre angeschlossen haben. Was übrigens Teil ihres Niederganges ist.
    Ich verachte die Propagandisten dieser Sekte, die ihre Traditionen aus den Predigten jener Schweinepriester angenommen haben, die auch den grünbolschewistischen Pöbel weltanschaulich geschult haben, der heute, mangels nennenswerter Kopfzahl im eigenen Lande die linksextremen Randalierer aus ganz Europa nach Wien karren muß, ansonsten er in seiner Erbärmlichkeit öffentlich kaum zur Kenntnis genommen worden wären. Die österreichische Heimat ist uns lieb und teuer, wir werden nicht zulassen, daß sie Opfer einer wie immer gearteten Gleichschaltung wird - aber eine österreichische Hochsprache, eine Nationalsprache ist, so wie die österreichische Nation selbst als Begriff eine Mißgeburt der politischen Weltanschauung. Wer sie glauben will, der mag es tun - denn als Liberaler anerkenne ich das Recht eines jeden auch auf Dummheit. Sollte ich aber jemals gefragt werden, dann ist eines für mich glasklar - ich stimme deutsch.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2014 00:36

    Die Ratingagentur von Russland und China ist genauso unpolitisch wie die US- Rating Agenturen. Wer diese für unpolitisch hält, der wird auch die andere für unpolitisch halten.
    Russland und China vertreten mehr Menschen als die USA.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2014 02:22

    Na, das wird die nächste beeindruckende Immobilienblase mit anschließender Finanzkrise in Großbritannien, wenn die zuständigen Volkszertreter nun dieselben grob fahrlässigen Dummheiten begehen, wie ihre amerikanischen Brüder im Geiste.
    Hoffentlich ist dann Großbritannien nicht mehr EU-Mitglied und bezahlt das entsprechende Milliardendestaster aus eigener Kraft, wo immer die Mittel dafür herkommen mögen!

    Eine lächerliche Augenauswischerei dieser Frau Heinisch-Hosek. Schließlich kommt den Sozis die Idee wohl reichlich spät, nachdem sie uns jahrzehntelang eine derart überbordende Zuwanderung beschert haben, welche in naher Zukunft diese Broschüre obsolet macht. Reine Geldverschwendung bei der galoppierenden Überfremdung, insbesondere im ROT-GRÜNEN Wien.

  4. Ausgezeichneter KommentatorRau
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2014 08:55

    Zwischen Sonnencreme und dem, was ich mir hinter die Kiemen schiebe besteht schon noch ein Unterschied. Ich wusste nicht, dass wir hier in Europa unter Nahrungsmittelknappheit leiden, sodass wir Chlorhühner und Genmaisschweine hier dringend benötigen. Wie intelligent ist es überhaupt Nahrungsmittel um die ganze Welt zu karren.

    Beim TTIP geht's ausserdem um wesentlich mehr als um die andauernd strapazierten Chlorhühner. Schlechtere Standards, nicht nur in der Lebensmittelproduktion verdrängen höhere.

    Leuten Kredite aufzuschwatzen, die sich das eigentlich nicht leisten können, macht Sinn, wenn man vor hat selbige über Verbriefung und Verpackung via CDO und CDS zum Spekulationsobjekt zu machen. Was allerdings erst dann flutscht, wenn man Gesetze, die solches verhindern aushebelt - wie intelligent ist das.
    Unter einem funktionierenden Trennbankensystem wäre das eben nicht möglich gewesen. Viele Kredite wurden erst dadurch zu faulen Krediten, weil sich die Kreditnehmer plötzlich mit Forderungen konfrontiert sahen, die sie nicht mehr stemmen konnten - Zockerbanken wollen eben schnell Kasse machen.

    Die Blödheit Europas besteht einzig und allein darin alles aus Amerika kritiklos zu übernehmen und zum Teil auch dafür zu bezahlen. Das Ukraine Abenteuer wird uns noch sehr viel kosten. Die Eliten schreiten überall voran, auch in der Dummheit.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2014 10:53

    Natürlich kann auch ein A.U. nicht alles wissen. Daher einige Fakten:

    Die Hamas hat die letzte palästinensiche Wahl (2006) mit absoluter Mehrheit gewonnen. Israel hat daraufhin die Bildung einer Hamas-Regierung verhindert und die Hamas in den Gaza-Streifen verjagt. Alles was A.U. daran stört, ist dass in den Medien antiisraelisch darüber berichtet wurde.

    Mursi hat 2012 die Präsidenten-Stichwahl mit 51,73% der Stimmen gewonnen. Er wurde durch einen Militärputsch abgesetzt. A.U. lobt diesen "Umsturz", weil er eine "Enstspannung" im Nahen Osten bewirkt habe. Dass eine demokratisch gewählte Regierung durch eine Militärdiktatur ersetzt wurde, ist ihm offensichtlich völlig Conchita! Hauptsache es nützt Israel!

    A.U. sollte begreifen, dass der ganze Schlamassel durch den - auch heute noch andauernden - zionistischen Landraub in Palästina verursacht wurde und wird. Leider verliert A.U. darüber kein Wort. Es würde mich sehr interessieren, warum A.U. so sehr Partei für die Zionisten ergreift.

  6. Ausgezeichneter KommentatorAi Weiwei
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2014 09:55

    Zu Werner Muhm & Rektoren unserer Universitäten ein ganz köstlich-unterhaltsamer Kommentar einer meiner Lieblingsjournalistinnen: Martina Salomon vom KURIER. Frau Salomon hat Vorschläge für weitere Spindelegger-Briefe:

    Die ungeschriebenen Briefe des Herrn Vizekanzlers
    (Autor: Dr. Martina Salomon, KURIER, 7.6.2014)

    Finanzminister Spindelegger hat ja eine Art Schnorrbrief an Reiche geschrieben. Gute Idee, schlechte Umsetzung. Da wären klarere Worte fällig gewesen – und natürlich mehr als nur ein Brief. Zum Beispiel einer an den Kanzler-Einflüsterer: "Sehr geehrter Herr Arbeiterkammerdirektor Werner Muhm! Sie liegen ja dem Kanzler mit einer gerechteren Vermögensverteilung in den Ohren, daher schlage ich Ihnen vor, mit gutem Beispiel voranzugehen.

    Heben Sie bitte auf niedrige steuerbefreite Gehälter in Zukunft keine Kammerumlage mehr ein und verzichten Sie bei hohen Einkommen überhaupt darauf. Schließlich vertreten Sie diese Gruppe ja nicht, sondern finanzieren, im Gegenteil, eine Menge Studien, um sie stärker zu belasten. Abgesehen davon wünsche ich mir einen Solidarbeitrag von den sehr hohen AK-Pensionen für einen Arbeitslosentopf."

    Natürlich müsste Spindelegger auch an den Wirtschaftskammerpräsidenten schreiben: "Lieber Christoph! Du verlangst eine Steuerreform? Entlasten wir doch gleich die Unternehmen und senken die Kammerumlage, was meinst?"

    An die Wohlhabenden hätte er appellieren können: "Wenn Sie sich schon, geschätzte Damen und Herrn, in einem Magazin-Artikel zu einem ,Ja, aber‘ für höhere Vermögenssteuern verführen lassen, dann setzen wir uns zusammen und reden, was Sie als Voraussetzung dafür brauchen. Wenn Sie das nicht wollen, dann fallen Sie mir doch, bitteschön, nicht auch noch in den Rücken. Abgesehen davon verspreche ich, dass ich Spenden via gemeinnützige Stiftungen erleichtern werde. Also, her mit der Marie, wenn Sie das wollen!"

    Verehrte Magnifizenzen!

    Wichtig wäre natürlich auch ein Brief an die Rektoren: "Verehrte Magnifizenzen! Wir bemühen uns, die Universitäten besser mit öffentlichen Mitteln auszustatten, aber es spricht auch nichts dagegen, mehr Geld über Mäzene aufzutreiben. Statt zu kritisieren, dass das keine verlässliche Geldquelle sei, könnten Sie auch selbst aktiver als bisher werden und etwa (dem US-Beispiel folgend) erfolgreiche Absolventen anpumpen."

    Lieber Werner!

    Auch seinem Koalitionspartner könnte Spindelegger einiges ausrichten: "Lieber Werner! Die EU-Wahl ist geschlagen. Zeit, den kleinen Zwischenwahlkampf mit der Millionärssteuer zu beenden, oder ist er euch etwa parteiintern entglitten?

    Und hättest Du die Güte, mir mitzuteilen, worüber ihr überhaupt redet? Ihr habt ja jetzt angedeutet, dass alle Besitzer von über einer Million versteuertem Eigentum noch mal 0,5 Prozent Steuer zahlen sollen. Einheitswert oder Verkehrswert?

    Zählen dazu auch Schmuck, Briefmarkensammlungen, Kunst und Autos? Fallen auch landwirtschaftliche Grundstücke und Firmen-Immobilien darunter? Sollte das kommen, dann hau ich den Hut auf die Politik und werde Immobilienbewerter. Die Branche wird nämlich boomen, wenn jedermann/-frau den Wert seiner Immobilie jährlich neu berechnen lassen muss.

    Unter uns gesagt: Ich glaube ohnehin, dass erst unsere Nachfolger Erfolg haben werden. Du räumst deinen Job für ÖBB-Chef Christian Kern und ich meinen für Sebastian Kurz. Und dann schauen wir uns erste Reihe fußfrei an, ob es die Jüngeren besser können." (ENDE Kurier-Artikel)

    Link: http://kurier.at/meinung/kommentare/salomonisch/salomonisch-die-ungeschriebenen-briefe-des-herrn-vizekanzlers/69.186.118

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2014 10:20

    Eine lustige Zusammenstellung, passend für diesen Montag.

    Aber dem Muhm brauchen Sie die Reise nicht zahlen, denn dieser Teil des Berichts war eher in der Rubrik Unangenehmes.
    Die EZB senkt die Zinsen. Die gigantischen Versicherungsgelder der Normalsterblichen verlieren jeden Tag an Wert. Also schauen die Versicherungsmanager jeden Tag verzweifelt um Anlagemöglichkeiten. Daher kann man die maroden staatlichen Betriebe um gutes Geld den Versicherungen unterjubeln, denn diese müssen(!) etwas unternehmen.
    Herr Renzi (wie vor ihm der hoch gelobte Monti und dann Letta) hat aber nicht eine (nochmals: nicht eine) Reform bisher durchgeführt, weder ist er die unternehmerfeindlichen Behörden, das perverse Steuersystem, die Arbeitsgesetze oder die komplett kranke Justiz angegangen.
    Die echten Unternehmer verlassen das Land in Scharen, nur die internationalen Investoren kommen, weil die verwalten ja nicht ihr eigenes Geld ...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIchwill
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2014 10:22

    Zur Bemerkung über Ägypten: Dort ist der neue Präsident Abd al-Fattah as-Sisi in einer bescheidenen Feier angelobt worden. Mit dieser "demokratisch"* gewählten Militärregierung ist der "arabische Frühling" und der darauffoldenden blutigen Herrschaft der Muslimbrüder beendet und wahrscheinlich zum Guten beendet worden. Dieser arabische Frühling ist vom EU-Friedensprojekt massiv unterstützt worden!
    In der Ukraine ist auch ein "demokratisch"* gewählter Präsident neu angelobt worden, mit Pomp und unter Beteiligung der EU (Hr.Rompuy) und der meisten europäischen Präsidenten (Fischer, Gauck,...). Dieser Präsident, vorher in den beiden anders politisch orientieren Regierungen ein Minister - daher ein Bild von einem Wendehals - hat in seiner Rede die Unakzeptanz des Problems der Krim angesprochen - eigentlich eine verstecke Kriegserklärung an Russland und das mit Hilfe des EU-Friedensprojekts (und natürlich auch der Kriegstreiber in den USA).
    (*"demokratisch" deshalb weil sowohl hie wie da massive Mängel der Wahl festzustellen sind).


alle Kommentare

  1. Jacie (kein Partner)
  2. Bity (kein Partner)
  3. Arex (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:11

    I was looking evweyrhere and this popped up like nothing!

  4. Punk (kein Partner)
  5. Jayashree (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:02

    I love reading these articles because they're short but ineiomatrvf.

  6. Jitendra (kein Partner)
    20. Januar 2015 21:33

    I'm not worhty to be in the same forum. ROTFL

  7. Julio (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:33

    How neat! Is it really this simepl? You make it look easy.

  8. wolf (kein Partner)
    12. Juni 2014 13:30

    da wird über die Existenz oder eben Nicht-Existenz des Österreichischen Deutsch schwadroniert, unerfüllt bleibt aber die Hoffnung, etwas über "Standardsprache" oder "Standard-Süd" oder "Varietät" (natürlich in Abgrenzung zu etwaigen Dialekten) zu lesen, was schließlich wiederum alles über die Qualität der Debatte sagt.

    Dass ausgerechnet jene Leute, die Varietät mit Dialekt vermischen sich für den Erhalt der Deutschen Sprache einsetzen, ist ja fast schon wieder lustig.

    • Helmut Oswald
      13. Juni 2014 08:19

      Irrtum: hier setzt sich niemand, man muß nur genau lesen, für den Erhalt der deutschen Sprache ein. Die erhält sich nämlich ganz von alleine, weil sie eine überaus lebendige Sprache ist. Aber hier wird irgendwelchen Umettiketierern, die in ihrem Ordnungswahn Mißfallen daran finden, daß der Staat anders genannt wird als die gesprochene Sprache, nun die Sprachbezeichnung dem - historisch übrigens fremdbestimmt und zwar unter Androhung von Gewalt entstandenen - Staatsnamen angepasst werden. Aus vielerlei Gründen, nicht zuletzt wohl auch, um letztgenannten Umstand verschämt zu vertuschen, weil er mit ein Faktor für die ordnungspolitische Brüchigkeit der Legitimierung der Staatsbildung ist. Selbst der rechtspositivistische Verfassungsrechtslehrer Prof. Walter - nicht bekannt als pöhser, pöhser Revisionist - erklärte in der Eingangsvorlesung vor seinen erstsemestrigen Studenten regelmäßig, worauf die Entstehung des Staates Österreich beruhe: nämlich auf den Kanonen der Siegermächte.
      Daß dies der Wahrheit entspricht, aber möglicherweise etwas uncharmant klingt, soll durch derlei Umettikettierungsvorhaben - und damit auch noch Vieles anderes, vergessen gemacht werden.

      Und was Germanisten und ihre Rechtschreibreformen, Kategorisierungsmoden und Umbezeichnungsmarotten betrifft - wen kümmert es, ausser die im Elfenbeinturm lebenden, auf Staatsgehälter angewiesenen Eiferer des Neusprech ...

  9. Marcus Aurelius (kein Partner)
    10. Juni 2014 18:39

    Anstelle von Sonnencreme und Fukushima-Nostalgie empfehle ich das gute alte
    Ohropax (Slogan: "Luxus für die Ohren. Seit über 100 Jahren angenehm sanft, für Ruhe und Wohlbefinden").
    Was will man mehr? Kost' an Schlapf und bewahrt unsereine(n)* vor den täglich einfältiger werdenden Sprechblasen unserer Volksbeglücker aller Couleurs. Dazu noch eine Brille wie Ray Charles (heute früh mit 84 gestorben, dieser unvergleichliche Musiker — God bless his immortal soul), vielleicht auch eine gelbe Armbinde mit drei schwarzen Pünkterln drauf ...

    ... und man lebt fürderhin gelassen, unbeeinflusst von täglichen Jahrmarkt, braucht sich nicht mehr von Lemuren auf Plakaten und in der Glotze geschmacklich wie rhetorisch beleidigen zu lassen. Man lebt sorgenfrei, wenn auch täglich stärker zur Ader gelassen, bis der Herr eine(n)* zu sich ruft — sofern man allerdings, wie Ray Charles, auf die staatliche Rente gepfiffen und privat vorgesorgt hat:
    Aber fleißig war er in vielerlei Hinsicht: Um sein Vermögen von ~75 Mio. US$ streiten sich jetzt, kaum dass er ein wenig erkaltet ist, seine 12 Kinder mit fast ebenso vielen Frauen.

    Keine unnachahmliche Karriere übrigens. Wenn wir la bella Conchita ein wenig Zeit geben, saniert sie mühelos den österreichischen Staatshaushalt samt allen Schulden.

    *Als erklärter Tschänder-Feind wollte ich die p.t. Damen dieses Blogs nicht ganz vergrämen.

  10. Religiöser Geistheiler (kein Partner)
    10. Juni 2014 18:23

    Die Menschen sollten, wenn es warm ist, T-Shirts tragen, die die Oberarme nur zu einem geringen Teil bedecken. Und kurze Hosen, die die Oberschenkel nur zu einem geringen Teil bedecken. Damit viel Sonne und Luft an den Körper gelangt. Die T-Shirts und kurzen Hosen, die man heute kaufen kann, bedecken den Körper meistens zu sehr. Zudem sollte sich ein Mann mindestens einmal in der Woche die Beine rasieren. Und ist es sinnvoll, wenn alle Grauhaarigen sich die Haare mit biologischer Haarfarbe färben. Dies kann leicht finanziert werden, wenn die Menschen 3-mal weniger Fleisch essen. In Verbindung mit weiteren ökologischen Maßnahmen kann die Arbeitszeit auf 6 Stunden verkürzt werden.

  11. Inger
    10. Juni 2014 17:45

    Und was ist, wenn Frau Heinisch - Hossek das liest:

    http://www.focus.de/familie/studium/gender-wahnsinn-sprach-experten-lachen-ueber-mitarbeita-und-doktoxs_id_3791712.html

    Gender-Wahnsinn an Berliner Uni: Sprach-Experten lachen über „Mitarbeita“ und „Doktoxs“ - Studium - FOCUS Online - Nachrichten

    Eine Broschüre mit „antidiskriminierenden“ Sprachempfehlungen, die eine Arbeitsgruppe für „Feministisch Sprachhandeln“ an der Berliner Humboldt-Universität herausgegeben hat, schlägt unter anderem vor, den „Drucker“ („er!) künftig als „Drucka“ zu bezeichnen, damit Frauen sich nicht mehr diskriminiert fühlen............"

    Dann kommt sie vielleicht drauf, wo's in Österreich doch noch happert und dann verlässt sie das österreichische Deutsch wieder - so wie ich sie einschätze!

  12. Anonymer Feigling
    10. Juni 2014 16:01

    Noch ein paar Anmerkungen zur Schrift "(Österreichisches) Deutsch als Unterrichts- und Bildungssprache"

    Hier der Verweis, den A.U. aus unerfindlichen Gründen nicht selbst angibt: www.bmukk.gv.at/medienpool/27141/oed.pdf

    1. BMMF Bundesministerium für Bildung und Frauen
    Mir kommen da allerhand Assoziationen, wenn ich lese: "Bundesministerium für Bildung und Frauen"
    Brauchen da die Frauen, aus der Sicht der Feministen, Unterstützung seitens eines Ministeriums, wenn es um Bildung geht?
    Oder stehen die beiden Begriffe rein zufällig nebeneinander und haben nichts miteinander zu tun?

    2. Sehr geehrte Deutschunterrichtende!
    Was für eine freundliche Begrüßung. Als ich das einem Kollegen vorlies, bin ich natürlich prompt über meine Zunge gestolpert.
    Auf gut österreichisch würde man sagen "Liebe Deutschlehrer!"

    3. 47-mal Binnen-I
    HH verwechselt feministisches Beamtinnendeutsch mit Österreichisch. Noch hat das Österreichische Wörterbuch das Binnen-I nicht freigegeben.
    In einer Broschüre über österreichisches Deutsch sollte man sich zumindest an die Vorgaben des Österreichischen Wörterbuchs halten.

    4. AUTORINNEN
    Man lernt nie aus bzw. die Binnen-I-Fanatiker sind stets erfinderisch. Ich habe immer gedacht, das I wird kleingeschrieben, wenn alle Buchstaben eines Wortes Großbuchstaben sind. Hier wird es fett gedruckt. Morgen vielleicht pink und wie's dann übermorgen ausschaut, weiß HH auch noch nicht.

    • Inger
      10. Juni 2014 17:51

      Na ja, wenn das "österreichische Deutsch" kleinlich ist, dann hat wohl das "Österreichische Wörterbuch" keinen Wert mehr?! Oder wie soll man das sonst sehen? Gibt es dann nur mehr den Duden, heisst das dann halt der österreichische Duden oder wie. Ich finde, man kann ruhig unterscheiden. Österreichisches Deutsch ist ja irgendwie nur als Überbegriff zu sehen, sonst müssten wir ja Wienerisch, Kärntnerisch, Tirolerisch.... immer dann verwenden, wenn es nicht Hochdeutsch ist, oder wie?

    • na gut. (kein Partner)
      10. Juni 2014 23:24

      ... v o r l a s ....
      Bitte.

  13. Undine
    10. Juni 2014 11:14

    A.U. schreibt:

    "Es ist wunderbar, wenn man einmal Frau Heinisch-Hosek, die sonst von einem Fettnapf zum nächsten hüpfende Unterrichtsministerin, loben kann. Sie produzierte nämlich eine Broschüre zum Österreichischen Deutsch"

    (Auch) in diesem Fall schließe ich mich ganz und gar @Helmut Oswald an!

    Ein "Österreichisches Deutsch"??? Ja, wenn man gleichermaßen auch von einem Bayrischen, einem Sächsischen, einem Vorarlbergischen, einem Steirischen, einem Hamburgischen, einem Süddeutschen etc. Deutsch spricht! Aber NUR dann ist mMn die Bezeichnung "Österr. Deutsch" gerechtfertigt!

    Nehmen wir doch zur Kenntnis: Alle Bestrebungen, unsere "enge Verwandtschaft" mit den Deutschen zu LEUGNEN, sind einfach lachhaft und ein KRAMPF!

    @Brigitte Kashofer kann man nur beipflichten, wenn sie hervorhebt, "daß es eines der ganz großen Verdienste Martin LUTHERS ist, nord- und süddeutsche Dialekte miteinander zu verschmelzen und so das Hochdeutsche zu schaffen, das alle verstehen!"

    Und nur so nebenbei: Am SO erlebte ich im Deutschen National-Theater in WEIMAR Goethes FAUST, der Tragödie 1. Teil. Was soll ich sagen? War's eine Parodie? Den einen gefiel's, die anderen verschwanden in der Pause. Ich wollte "Gretchen" nicht versäumen! Ein Detail am Rande:
    Ich erfuhr, daß man sowohl im Himmel als auch in der Hölle UNTERHOSEN zu tragen pflegt! ;-)

    Man verspürte jedenfalls den starken Drang der Regie, Goethes Tragödie zu entzaubern, fast möchte ich sagen: zu banalisieren. Man wälzte sich über große Strecken auf dem Boden der Bühne, sparte nicht mit obszönen Gesten und sorgte für Gelächter. Wer noch die legendäre Verfilmung der Faust-Inszenierung mit Gustaf Gründgens, Will Quadflieg und Elisabeth Flickenschild in seinem Kopf gespeichert hat, mußte "umdenken"! ;-(

    Auch die Mißachtung Goethes an den Schulen ist---wie auch die Mißachtung unserer schönen deutschen Sprache--- zentrales sozialistisches Bestreben und die Eliminierung das angestrebte Ziel.

    • Undine
      10. Juni 2014 11:20

      Noch ein letzter Satz: Ich finde diese unangebrachte Betonung "Österr. Deutsch" sehr kleinlich und hinterwäldlerisch und von massiven Komplexen gegenüber unseren "Hochdeutsch" sprechenden "Brüdern" zeugend.

    • Anonymer Feigling
      10. Juni 2014 12:29

      >> legendäre Verfilmung der Faust-Inszenierung mit Gustaf Gründgens, Will Quadflieg und Elisabeth Flickenschild

      Ja, das ist eine fast perfekte Aufführung, nur etwas zu schnell wird gesprochen.

      Aber mit der Gründgens-Inszenierung verbinde ich folgendes Erlebnis mit meiner damals 5-jährigen Tochter:
      Nachdem ich ihr immer wieder das Floh-Lied und das Hexen-Einmaleins vorgelesen hatte, wollte ich ihr auch einmal die dazugehörige Szene zeigen. Also DVD rein und die Szene suchen. Aber ich kam nicht weit, denn sie fand die Menschen, die da sprachen, interessant, und ehe wir uns versahen, war der halbe Faust vorbei. Für einige Zeit war dann abends immer Faust angesagt.

      Ein paar Monate später, als sie sich vormittags bereits ein Strawinsky-Ballett und den Nibelungenring für Kinder reingezogen hatte, sagte ich ihr, dass es genug für heute sei. Am späten Nachmittag wickelte sie den Papa geschickt um den Finger: "Darf ich mir den Faust ansehen?" - Wie soll man da widerstehen können?

  14. AppolloniO (kein Partner)
    10. Juni 2014 11:14

    Achtung Herr Unterberger, sparen Sie lieber das Geld das Sie für eine Reise des AK-Direktor Muhm nach Italien investieren wollten.

    Dieser Kommunist ist beratungsresistent. Er kennt und propagiert nur drei Wege:
    - Umverteilung bis wirklich ALLE das gleiche Einkommen haben.
    - Verstaatlichung bis zur letzten Frittenbude.
    - Verhinderung aller liberalwirtschaftlicher Vorgehensweisen.

    Der Schluss daraus? Man hat Muhm während des Studiums das Gehirn amputiert und statt dessen einen Chip eingesetzt. Jetzt argumentiert er halt wie eine Schallplatte.

  15. Anonymer Feigling
    10. Juni 2014 10:34

    Ein viel größeres Problem als die Frage, ob Österreichisch ein deutscher Dialekt ist oder eine eigene Sprache, ist die Unfähigkeit vieler, deutsche Wörter an sich zu verwenden.

    Manche Leute updaten die Software täglich auf ihrem Laptop und bewahren dabei immer die Contenance. Anschließend ist die Software upgedated oder upgedatet oder geupdatet oder was auch immer.

    Altmodisch dagegen sind jene, die immer die Ruhe bewahren, wenn sie die Anwendungen auf ihrem Klapprechner aktualisieren, die dann anschließend aktualisiert sind.

    Wenn ich Texte schreibe, mache ich es mir zum Steckenpferd, darauf zu achten, möglichst deutsche Wörter zu verwenden.
    Folgende Startseite ist mir dabei behilflich: http://www.vds-ev.de/index

    Übrigens, für "off topic", ein hier im Netztagebuch (=Blog) gerne verwendetes Wort, schlägt VDS "sachfremdes Thema" vor.

  16. Ichwill (kein Partner)
    10. Juni 2014 10:22

    Zur Bemerkung über Ägypten: Dort ist der neue Präsident Abd al-Fattah as-Sisi in einer bescheidenen Feier angelobt worden. Mit dieser "demokratisch"* gewählten Militärregierung ist der "arabische Frühling" und der darauffoldenden blutigen Herrschaft der Muslimbrüder beendet und wahrscheinlich zum Guten beendet worden. Dieser arabische Frühling ist vom EU-Friedensprojekt massiv unterstützt worden!
    In der Ukraine ist auch ein "demokratisch"* gewählter Präsident neu angelobt worden, mit Pomp und unter Beteiligung der EU (Hr.Rompuy) und der meisten europäischen Präsidenten (Fischer, Gauck,...). Dieser Präsident, vorher in den beiden anders politisch orientieren Regierungen ein Minister - daher ein Bild von einem Wendehals - hat in seiner Rede die Unakzeptanz des Problems der Krim angesprochen - eigentlich eine verstecke Kriegserklärung an Russland und das mit Hilfe des EU-Friedensprojekts (und natürlich auch der Kriegstreiber in den USA).
    (*"demokratisch" deshalb weil sowohl hie wie da massive Mängel der Wahl festzustellen sind).

    • T.F. (kein Partner)
      11. Juni 2014 16:23

      Die Kriegserklärung hat schon Russland abgegeben, indem es mit seiner Armee einmarschiert ist, ohne dass dort irgend eine Gefahr im Verzug oder jemand zu schützen gewesen wäre.

  17. Robert Bond (kein Partner)
    10. Juni 2014 09:50

    Das Problem mit den Chlorhühnern ist, dass sich die Industrie auch gegen entsprechende Kennzeichnungen sperrt. Wann AU sein Hendl gerne gechlort isst, soll er. Ich mags nicht haben. Und einen Deppen schimpfen lass ich mich dafür auch nicht gerne.

  18. Brigitte Kashofer
    10. Juni 2014 00:03

    Eines der großen Verdienste Martin Luthers ist es, nord- und süddeutsche Dialekte miteinander zu verschmelzen und so das Hochdeutsche zu schaffen,. das alle verstehen. Die österreichischen Linken betreiben schon lange absichtsvoll die Trennung von "österreichischem" und deutschem Deutsch, um eine "österreichische Nation" zu erschaffen. Dabei sehen sie großzügig darüber hinweg, daß es kein österreichisches Deutsch gibt, sondern eine Vielzahl von Dialekten. Außerdem wollen sie davon ablenken, daß Österreich über Jahrhunderte ein Teil Deutschlands gewesen ist.
    Enttäuschend ist, daß Andreas Unterberger auf diesen Trick der Linken hereinfällt. Anglizismen werden auch in den Ministerien gerne und häufig verwendet (siehe die neue Broschüre der Familienministerin), "deutsches" Deutsch soll hingegen verdammt werden?

    • Susanna (kein Partner)
      10. Juni 2014 01:02

      Es geht sicher nicht ums Verdammen. Doch glauben viele Menschen, typisch österreichische Ausrücke nicht verwenden zu dürfen, weil sie sie für Dialekt halten! Da hilft etwas Information sicher.

    • Undine
      10. Juni 2014 09:31

      @Brigitte Kashofer

      *******!

  19. HDW
    09. Juni 2014 11:57

    Wenn es opportun ist wird der Sozialismus mit Nationalismus verbrämt. Die Sozialistin Hoschek wird also zur Ösi Nationalsozialistin die das "Österreichische Wörterbuch" der Nachkriegszeit hervorkramt um es den 48er Deutschnationalen an den Kopf zu schleudern ! Nichts neues unter der Sonne! AU fürchtet sich ja auch wie ehedem die Krukenkreuzler noch vor der russischen Dampfwalze der Brussilov Offensive oder auch vor 1683!

  20. schreyvogel
    09. Juni 2014 10:53

    Natürlich kann auch ein A.U. nicht alles wissen. Daher einige Fakten:

    Die Hamas hat die letzte palästinensiche Wahl (2006) mit absoluter Mehrheit gewonnen. Israel hat daraufhin die Bildung einer Hamas-Regierung verhindert und die Hamas in den Gaza-Streifen verjagt. Alles was A.U. daran stört, ist dass in den Medien antiisraelisch darüber berichtet wurde.

    Mursi hat 2012 die Präsidenten-Stichwahl mit 51,73% der Stimmen gewonnen. Er wurde durch einen Militärputsch abgesetzt. A.U. lobt diesen "Umsturz", weil er eine "Enstspannung" im Nahen Osten bewirkt habe. Dass eine demokratisch gewählte Regierung durch eine Militärdiktatur ersetzt wurde, ist ihm offensichtlich völlig Conchita! Hauptsache es nützt Israel!

    A.U. sollte begreifen, dass der ganze Schlamassel durch den - auch heute noch andauernden - zionistischen Landraub in Palästina verursacht wurde und wird. Leider verliert A.U. darüber kein Wort. Es würde mich sehr interessieren, warum A.U. so sehr Partei für die Zionisten ergreift.

  21. dssm
    09. Juni 2014 10:20

    Eine lustige Zusammenstellung, passend für diesen Montag.

    Aber dem Muhm brauchen Sie die Reise nicht zahlen, denn dieser Teil des Berichts war eher in der Rubrik Unangenehmes.
    Die EZB senkt die Zinsen. Die gigantischen Versicherungsgelder der Normalsterblichen verlieren jeden Tag an Wert. Also schauen die Versicherungsmanager jeden Tag verzweifelt um Anlagemöglichkeiten. Daher kann man die maroden staatlichen Betriebe um gutes Geld den Versicherungen unterjubeln, denn diese müssen(!) etwas unternehmen.
    Herr Renzi (wie vor ihm der hoch gelobte Monti und dann Letta) hat aber nicht eine (nochmals: nicht eine) Reform bisher durchgeführt, weder ist er die unternehmerfeindlichen Behörden, das perverse Steuersystem, die Arbeitsgesetze oder die komplett kranke Justiz angegangen.
    Die echten Unternehmer verlassen das Land in Scharen, nur die internationalen Investoren kommen, weil die verwalten ja nicht ihr eigenes Geld ...

  22. Ai Weiwei
    09. Juni 2014 09:55

    Zu Werner Muhm & Rektoren unserer Universitäten ein ganz köstlich-unterhaltsamer Kommentar einer meiner Lieblingsjournalistinnen: Martina Salomon vom KURIER. Frau Salomon hat Vorschläge für weitere Spindelegger-Briefe:

    Die ungeschriebenen Briefe des Herrn Vizekanzlers
    (Autor: Dr. Martina Salomon, KURIER, 7.6.2014)

    Finanzminister Spindelegger hat ja eine Art Schnorrbrief an Reiche geschrieben. Gute Idee, schlechte Umsetzung. Da wären klarere Worte fällig gewesen – und natürlich mehr als nur ein Brief. Zum Beispiel einer an den Kanzler-Einflüsterer: "Sehr geehrter Herr Arbeiterkammerdirektor Werner Muhm! Sie liegen ja dem Kanzler mit einer gerechteren Vermögensverteilung in den Ohren, daher schlage ich Ihnen vor, mit gutem Beispiel voranzugehen.

    Heben Sie bitte auf niedrige steuerbefreite Gehälter in Zukunft keine Kammerumlage mehr ein und verzichten Sie bei hohen Einkommen überhaupt darauf. Schließlich vertreten Sie diese Gruppe ja nicht, sondern finanzieren, im Gegenteil, eine Menge Studien, um sie stärker zu belasten. Abgesehen davon wünsche ich mir einen Solidarbeitrag von den sehr hohen AK-Pensionen für einen Arbeitslosentopf."

    Natürlich müsste Spindelegger auch an den Wirtschaftskammerpräsidenten schreiben: "Lieber Christoph! Du verlangst eine Steuerreform? Entlasten wir doch gleich die Unternehmen und senken die Kammerumlage, was meinst?"

    An die Wohlhabenden hätte er appellieren können: "Wenn Sie sich schon, geschätzte Damen und Herrn, in einem Magazin-Artikel zu einem ,Ja, aber‘ für höhere Vermögenssteuern verführen lassen, dann setzen wir uns zusammen und reden, was Sie als Voraussetzung dafür brauchen. Wenn Sie das nicht wollen, dann fallen Sie mir doch, bitteschön, nicht auch noch in den Rücken. Abgesehen davon verspreche ich, dass ich Spenden via gemeinnützige Stiftungen erleichtern werde. Also, her mit der Marie, wenn Sie das wollen!"

    Verehrte Magnifizenzen!

    Wichtig wäre natürlich auch ein Brief an die Rektoren: "Verehrte Magnifizenzen! Wir bemühen uns, die Universitäten besser mit öffentlichen Mitteln auszustatten, aber es spricht auch nichts dagegen, mehr Geld über Mäzene aufzutreiben. Statt zu kritisieren, dass das keine verlässliche Geldquelle sei, könnten Sie auch selbst aktiver als bisher werden und etwa (dem US-Beispiel folgend) erfolgreiche Absolventen anpumpen."

    Lieber Werner!

    Auch seinem Koalitionspartner könnte Spindelegger einiges ausrichten: "Lieber Werner! Die EU-Wahl ist geschlagen. Zeit, den kleinen Zwischenwahlkampf mit der Millionärssteuer zu beenden, oder ist er euch etwa parteiintern entglitten?

    Und hättest Du die Güte, mir mitzuteilen, worüber ihr überhaupt redet? Ihr habt ja jetzt angedeutet, dass alle Besitzer von über einer Million versteuertem Eigentum noch mal 0,5 Prozent Steuer zahlen sollen. Einheitswert oder Verkehrswert?

    Zählen dazu auch Schmuck, Briefmarkensammlungen, Kunst und Autos? Fallen auch landwirtschaftliche Grundstücke und Firmen-Immobilien darunter? Sollte das kommen, dann hau ich den Hut auf die Politik und werde Immobilienbewerter. Die Branche wird nämlich boomen, wenn jedermann/-frau den Wert seiner Immobilie jährlich neu berechnen lassen muss.

    Unter uns gesagt: Ich glaube ohnehin, dass erst unsere Nachfolger Erfolg haben werden. Du räumst deinen Job für ÖBB-Chef Christian Kern und ich meinen für Sebastian Kurz. Und dann schauen wir uns erste Reihe fußfrei an, ob es die Jüngeren besser können." (ENDE Kurier-Artikel)

    Link: http://kurier.at/meinung/kommentare/salomonisch/salomonisch-die-ungeschriebenen-briefe-des-herrn-vizekanzlers/69.186.118

  23. Rau
    09. Juni 2014 08:55

    Zwischen Sonnencreme und dem, was ich mir hinter die Kiemen schiebe besteht schon noch ein Unterschied. Ich wusste nicht, dass wir hier in Europa unter Nahrungsmittelknappheit leiden, sodass wir Chlorhühner und Genmaisschweine hier dringend benötigen. Wie intelligent ist es überhaupt Nahrungsmittel um die ganze Welt zu karren.

    Beim TTIP geht's ausserdem um wesentlich mehr als um die andauernd strapazierten Chlorhühner. Schlechtere Standards, nicht nur in der Lebensmittelproduktion verdrängen höhere.

    Leuten Kredite aufzuschwatzen, die sich das eigentlich nicht leisten können, macht Sinn, wenn man vor hat selbige über Verbriefung und Verpackung via CDO und CDS zum Spekulationsobjekt zu machen. Was allerdings erst dann flutscht, wenn man Gesetze, die solches verhindern aushebelt - wie intelligent ist das.
    Unter einem funktionierenden Trennbankensystem wäre das eben nicht möglich gewesen. Viele Kredite wurden erst dadurch zu faulen Krediten, weil sich die Kreditnehmer plötzlich mit Forderungen konfrontiert sahen, die sie nicht mehr stemmen konnten - Zockerbanken wollen eben schnell Kasse machen.

    Die Blödheit Europas besteht einzig und allein darin alles aus Amerika kritiklos zu übernehmen und zum Teil auch dafür zu bezahlen. Das Ukraine Abenteuer wird uns noch sehr viel kosten. Die Eliten schreiten überall voran, auch in der Dummheit.

    • Markus Theiner
      09. Juni 2014 10:53

      "Ich wusste nicht, dass wir hier in Europa unter Nahrungsmittelknappheit leiden, sodass wir Chlorhühner und Genmaisschweine hier dringend benötigen."

      Stimmt ja. Der liberale Standpunkt ist: Alles was wir nicht dringend benötigen muss der Staat verbieten.

    • Rau
      09. Juni 2014 11:04

      Der freie Markt regelt nicht alles. Produktionsstandards sind ihm ....egal - soviel zu Ihrem Liberalismus!

    • fxs (kein Partner)
      10. Juni 2014 14:01

      @markus theiner
      2 Dinge:
      1.) Warum wollen die Amis eine entsprechende Kennzeichnung dieser Produkte verhindern?
      2.) Ist dannn, wenn was passiert, sichergestellt, dass wir Europäische Konsumenten US-Firmen VOR UNSEREN GERICHTEN zu den in den USA üblichen Entschädigungszahlungen verklagen können?

  24. mischu
    09. Juni 2014 02:22

    Na, das wird die nächste beeindruckende Immobilienblase mit anschließender Finanzkrise in Großbritannien, wenn die zuständigen Volkszertreter nun dieselben grob fahrlässigen Dummheiten begehen, wie ihre amerikanischen Brüder im Geiste.
    Hoffentlich ist dann Großbritannien nicht mehr EU-Mitglied und bezahlt das entsprechende Milliardendestaster aus eigener Kraft, wo immer die Mittel dafür herkommen mögen!

    Eine lächerliche Augenauswischerei dieser Frau Heinisch-Hosek. Schließlich kommt den Sozis die Idee wohl reichlich spät, nachdem sie uns jahrzehntelang eine derart überbordende Zuwanderung beschert haben, welche in naher Zukunft diese Broschüre obsolet macht. Reine Geldverschwendung bei der galoppierenden Überfremdung, insbesondere im ROT-GRÜNEN Wien.

    • Rau
      09. Juni 2014 09:59

      halal gehört auch schon zum allgemeinen Sprachgebrauch. Steht da was davon in der Broschüre?

    • Haider
      09. Juni 2014 21:55

      An erster Stelle bei der Anwerbung billigster Kulturbereicherer stand/steht seit Jahrzehnten die WKÖ [Wirtschaftskammer Österreich]; bekanntlich keine tiefrote Vorfeldorganisation. Hier praktizieren eben - typisch österreichisch - Marx und Murks ihren üblichen Paarlauf.

    • Undine
      10. Juni 2014 09:36

      @Haider

      *******!

  25. Helmut Oswald
    09. Juni 2014 01:37

    Da ich mit der deutschen Sprache als Muttersprache aufgewachsen bin, nehme ich erstaunt zur Kenntnis, daß ich offenbar als eine biologisch-geistesgeschichtliche Anomalie geboren wurde. Vielleicht habe ich mich aber auch erst dazu entwickelt , wer weiß das schon eigentlich so genau? Denn ich verstehe und spreche die österreichische Hochsprache ohne Fremdsprachenunterricht offenbar genausogut wie das Deutsche. Aber derartige Broschüren - vom Blogautor gelobt - wie jene von Heinisch-Hosek bewegen mich regelmäßig dazu, etwas zu thematisieren, was mir im Grunde sonst als Selbstverständlichkeit und daher nicht weiters als besonders beachtlich erschienen ist, nämlich mein deutsches Volkstumsbekenntnis. Natürlich passt das jenen Etatisten nicht, die bis heute noch nicht begriffen haben, daß der englische Begriff 'Nationality' Staatsbürgerschaft und Volkszugehörigkeit zusammen abdeckt, während unsere, auch rechtliche Begriffsbildung im Deutschen die Staatszugehörigkeit als Verwaltungsbegriff von der Volkszugehörigkeit unterscheidet. Zufolge der Einmischung fremder Mächte hatten wir ja zumeist viel mehr an verschiedenen Staaten über unserem Volk, als wir es selber wollten. Und als Liberaler sage ich dazu, als ob einer allein nicht schon reichen würde, in seiner abstoßenden Herumreguliererei und öden Dumpfheit.
    Also, dann sagen wir es ganz unaufgeregt, aber unmissverständlich: die sogenannte österreichische Nation ist ideologischer Dünnschiß. Und damit auch das 'Hurdistanisch', wie ein schwarzer Minister - dieser Hurdes - zum Spott im Volk Anlaß gab, weil er statt 'Deutsch' in die Zeugnisse der Schüler 'Unterrichtsprache' schreiben ließ (wir wissen DEUTSCH = BÖSE). Wer die Geschichte dieses Landes kennt, weiß auch das. Diese - ausgerechnet vom saarländischen Kommunisten Willi Münzenberg - 1936 in der französischen Emigration im Zuge seiner Radiopropaganda erfundene 'Nation' dient einzig den Spaltern und Schwächern unseres Volkes. Sie ist in geistiger Hinsicht das Gleiche, wie die Mauer in Berlin und sie verfolgt den gleichen Zweck. Zu trennen, aufzuspalten und gegeneinander aufzuhetzen, was zusammengehört. Und typisch für diese blöden Schwarzen ist, daß sie, obwohl ihre Säulenheiligen der ersten Republik immer und sehr deutlich vom christlichen, DEUTSCHEN Österreich sprachen, sich nach 1945 mit Begeisterung dieser kommunistischen Irrlehre angeschlossen haben. Was übrigens Teil ihres Niederganges ist.
    Ich verachte die Propagandisten dieser Sekte, die ihre Traditionen aus den Predigten jener Schweinepriester angenommen haben, die auch den grünbolschewistischen Pöbel weltanschaulich geschult haben, der heute, mangels nennenswerter Kopfzahl im eigenen Lande die linksextremen Randalierer aus ganz Europa nach Wien karren muß, ansonsten er in seiner Erbärmlichkeit öffentlich kaum zur Kenntnis genommen worden wären. Die österreichische Heimat ist uns lieb und teuer, wir werden nicht zulassen, daß sie Opfer einer wie immer gearteten Gleichschaltung wird - aber eine österreichische Hochsprache, eine Nationalsprache ist, so wie die österreichische Nation selbst als Begriff eine Mißgeburt der politischen Weltanschauung. Wer sie glauben will, der mag es tun - denn als Liberaler anerkenne ich das Recht eines jeden auch auf Dummheit. Sollte ich aber jemals gefragt werden, dann ist eines für mich glasklar - ich stimme deutsch.

    • Markus Theiner
      09. Juni 2014 02:20

      Sehe ich im Großen und Ganzen auch so.

      Das Ziel des Nationalismus war die Herstellung und Konsolidierung eines souveränen Nationalstaats und eine bewusste Identifizierung und Solidarisierung aller Mitglieder mit der Nation (Definition Wikipedia).

      Es wurden mit Gewalt Grenzen geändert um dieses Ziel zu erreichen. Davor war es Jahrhunderte lang selbstverständlich, dass weder alle Angehörige eines Volkes in einem Staat zusammen gefasst sein müssen, noch ein Staat nur ein Volk beinhalten darf.
      Die Habsburgermonarchie ist das Paradebeispiel für die Veränderungen durch den Nationalismus.

      Der Versuch die Österreicher als eigene Nation zu definieren und von allem Deutschen abzuspalten ist ein nationalistisches Ziel. Denn es will einen souveränen Nationalstaat erreichen, in dem Volk und Staat ident verstanden werden. Also österreichischer Nationalist.

      Jemand der sich selbst als ethnisch Deutscher sieht, aber keinen politischen Anschluss an Deutschland fordert, ist umgekehrt deutschnational aber kein Nationalist, weil er ja nicht einen einheitlichen Nationalstaat will.

      Trotzdem verwenden österreichische Nationalisten oft das Wort "Nationalist" als Schimpftwort für Deutschnationale. Was recht gut zeigt wie sachlich Diskussionen in dem Bereich heute ablaufen...

    • J.H.
      09. Juni 2014 02:32

      Ich kann mich doch dem deutschen Kulturkreis zugehörig und trotzdem als Österreicher fühlen. Was ist daran falsch?
      Die Schweiz kennt solche Probleme zum Glück nicht!

    • M.S.
      09. Juni 2014 10:59

      @J.H.

      *******

    • Markus Theiner
      09. Juni 2014 21:51

      @ J.H.
      Daran ist nichts falsch. Genau darum geht es ja.

    • Papalima
      09. Juni 2014 22:34

      Bravo, sehr geehrter Herr Oswald!
      Insbesondere erbost mich die Vergewaltigung meiner geliebten Muttersprache durch die derzeit in Gang befindliche Verballhornung. Wäre es nicht angemessen heute zu sagen: "Ich bin deutschsprachiger Europäer aus Österreich"? Denn, sosehr die grandiose Idee einer Europäischen Union von den in die EU Kommission bzw. das Parlament entsandten Hinterwäldlern (zu Tode?) malträtiert wird, so ist doch keine Alternative in Sicht, die dem europäischen Wirtschaftsraum im Zeitalter der Globalisierung eine Überlebenschance böte. Ich kann freilich nicht damit rechnen, die Wende zum Positiven zu erleben, aber andererseits habe ich auch darauf gewettet, daß ich das Ende der Sowjetunion nicht erleben werde!

    • Undine
      10. Juni 2014 09:41

      @Helmut Oswald

      *************************************
      *************************************
      *************************************
      Ihre immer hervorragenden Kommentare finden in diesem ihre Krönung! DANKE!!!

    • Torres (kein Partner)
      10. Juni 2014 10:21

      Völlig Ihrer Meinung, es gibt keine "österreichische Sprache", es ist jedenfalls immer Deutsch. Genausogut könnte man "Bayrisch", "Norddeutsch" (Plattdeutsch) usw. als eigene Sprachen künstlich schaffen; es sind regionale Abarten/Dialekte/Mundarten usw. der immer gleichen (Hoch-)Sprache: nämlich Deutsch. Und allein diese Sprache lernt man auch bei uns in der Schule. Daher ist diese "Leistung" der Unterrichtsministerin genau dorthin zu stellen, wo auch all ihre übrigen Aktionen stehen: ins Eck der totalen Unfähigkeit und des linkssozialistischen Dilettantismus.

    • Undine
      10. Juni 2014 11:57

      @Torres
      @J.H.

      Absolute Zustimmung!*****!

    • Helmut Oswald
      10. Juni 2014 12:15

      @ Markus Theiner, danke dafür, daß sie in diesem - an sich höchst entbehrlichen - Kulturkämpflein die sehr einfachen Denkgesetzen folgende Erläuterung, wem die Prädikatisierung als Nationalist zusteht, so verständlich erläutert haben. Ich darf Ihren Ausführungen freilich hinzufügen, daß auch das ordnungspolitische Streben nach einem gemeinsamen Gesamtstaat mich noch keinesfalls dazu bringen würde, diesen Personekreis als Nationalisten im abwertenden Sinn zu bezeichnen. Schließlich ist dies die am verständlichsten und naturgegeben zweckmäßigste Form der Selbstorganisation eines Volkes. Aber bevor dies als politisches Ziel priorisiert wird, sollten wir zuerst einmal den gegenwärtig viel zu starken Steuer- und Verwaltungsstaat als solchen, den Moloch vor dessen Macht so viele unter uns die Knie beugen und das Haupt neigen, die Wenigsten wohl wirklich freiwillig, wieder in seine Scharanken weisen um den Freien und Tüchtigen eine Bresche für die Zukunft zu schlagen. Glück auf den Freien!

  26. socrates
    09. Juni 2014 00:36

    Die Ratingagentur von Russland und China ist genauso unpolitisch wie die US- Rating Agenturen. Wer diese für unpolitisch hält, der wird auch die andere für unpolitisch halten.
    Russland und China vertreten mehr Menschen als die USA.





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