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Das Tempo 100 und die Schildbürger

Ein Bundesland nach dem anderen verhängt Tempo 100 auf Autobahnen.

Das ist absurd.

  • Erstens waren selbst bei Tempo 130 Autobahnen viel sicherer, als wenn jemand auf einer Bundesstraße die - weiterhin erlaubten - 100 fährt.
  • Zweitens lässt 100 viel öfter Autofahrer einschlafen (der weitaus größte Feind des Fahrers!) als 130.
  • Drittens gibt es seriös klingende Gutachten, die in Summe praktisch keinen Unterschied im Abgasausstoß zwischen Autos sehen, ob diese nun 100 oder 130 fahren.
  • Viertens fährt auf Autobahnen die sich absolut sicher fühlende Mehrheit der Autolenker sogar deutlich schneller als die bisher erlaubten 130 km/h – und bleibt praktisch immer unkontrolliert und ungeahndet (nach Ahndung rufen ja in Wahrheit auch nur jene, die viel zu wenig Abstand zum Vorderauto halten; aber selbst die werden nie bestraft).
  • Und fünftens, am allerwahnsinnigsten: Wenn künftig Autobahnen nur noch mit 100 benutzt werden dürfen, hätte man diese weit billiger, mit engeren Kurvenradien und umweltverträglicher bauen können. Es ist geradezu absurd: Die Umwelt wurde durch den (nur des höheren Tempos wegen sinnvollen!) Autobahnbau belastet und jetzt darf man der Umwelt wegen auf diesen nur noch mit 100 fahren.

Die Schildbürger, die bei Neubauten auf Fenster vergessen, lassen grüßen . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2014 06:45

    Jaja, wenn man nicht wegen verbrecherischer Neger-, Zigeuner, Mohammed- oder Conchita- Sager eingesperrt wird, dann kommt man wegen Raserei vor den Psychologen.
    Das ist halt die Disziplinierung des Wahl- und Abgabenviehs.

    Da koennt ja jeder Eigenverantwortung und Meinungsfreiheit verlangen!
    Goschen halten, zahlen und schoen brav wie die 80-jaehrige Oma ueber den Asphalt schleichen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2014 01:49

    Was kommt als nächstes? Bei Tempo 50 gibt es vielleicht noch weniger Spritverbrauch und Emissionen?

    Am besten alle Autobahnen auf Fahrradwege umbauen, dann sind die Ökofaschisten endlich am Ziel!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2014 02:04

    Der Faktor ZEIT spielt für Beamte, GrünInnen, Politiker und nicht Arbeitende keine Rolle. An die Arbeitenden und Leistungsträger denkt niemand.

  4. Ausgezeichneter KommentatorTullius Augustus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2014 06:23

    Dieses ganze Tempo-100-Theater ist doch nur:

    Die Politik und Verwaltung täuscht Aktivität vor & täuscht vor auf Seiten der Bürger und der Umwelt zu sein!

    Dabei ist Politik & Verwaltung in Österreich viel zu teuer, zu ineffizient und zu korrupt.

    Sie täuschen vor, dass sie effktiv für das Land & Bürger da wären, das ist alles.

    Die Politik in Österreich bringt anscheinend nichts anderes zustande als diese dämlichen Tempo-100-Zwänge - die aber fast die Hälfte der ORF-Zeit im Bild in Anspruch nehmen.

    Zu was haben wir Autobahnen wenn man dort nur 100 fahren darf?

    Lächerlich!!!

    Aber es gibt eine Partei die sich freut: Die Grünen, die mit dem Autofahrerbashing weiter machen werden.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2014 12:13

    Die Umwelt wird nur als Vorwand genommen um die Menschen einmal mehr zu bevormunden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2014 18:42

    Die geringste Unfallgefahr, die grösste Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer und, vor allem, die vollständige Vermeidung von Feinstaub- und Abgasbelastungen der Umwelt werden durch eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf 0 km/h erreicht. Wenn die Österreicher weiter immer wieder die Grünen wählen, wird es gar nicht mehr so lang dauern, bis das allgemein eingeführt wird.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRau
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2014 09:04

    Ausserdem wird es dadurch viel öfter zu Staus kommen, was die Abgasbelastung ebenfalls erhöht!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorErich_47
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 11:33

    So viel ich selbst immer wieder erkenne, darf man theoretisch auf der Wiener Tangente und darüber hinaus oft nur mit 80 km/h fahren. Allerdings ist man verkehrsbedingt oft sowieso viel langsamer.

    Die Salzburger Landesregierung hat neulich die Erkenntnisse von Tempo 80 auf den dreispurigen Autobahnen rund um die Stadt ausgewertet. Es wurden - offenbar mit vielen Hin-und-Her-Berechnungen - zwar nur 7% Schadstoffreduktion beim Probebetrieb ermittelt (die Grünen hofften auf 13%), aber das reicht, um in Zukunft so wie auf anderen Autobahnteilstücken temporär Tempo 80 zu verordnen.

    Leider hat ein Sachverständiger festgestellt, dass die meisten LKW bis an die 90km/h fahren (weil der Tempomat so ungenau sei). Zudem gibt es nur 1 Radarbox, die den Einheimischen wohlgekannt ist.

    Und die Frechheit: mehr als ein Drittel der tausenden (!) "Geblitzten" muss nicht zahlen, weil Ausländer und mit seinem Land keine Vereinbarung besteht!! Es ist immer wieder erhebend, wenn man selbst mit 80km/h fährt, hinten ein LKW immer näher kommt und links ein Ausländer (meist Ostländer) mit 100 oder mehr km/h überholt.

    Die in diesem Blog erfolgte Diskussion über Drehzahlen und Geschwindigkeiten und Schadstoffe unterbleibt leider in den Medien. Ich höre nur immer öfter, wie schädlich doch Dieselmotoren seien - kommt da etwas auf uns zu?


alle Kommentare

  1. Rolando (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:59

    Thanks alot - your answer solved all my problems after several days stinuglrgg

  2. Amu (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:20

    You've got to be kidding me-it's so trnaapsrently clear now!

  3. Melanie Haring (kein Partner)
    30. Juni 2014 10:21

    Das mit der Inntalautobahn habe ich so verstanden, dass da die EU mitgemischt hat: Tirol wollte LKW-Fahrten beschränken, und die Antwort war, tut mal alles, ohne die LKW-Fahrten zu beschränken, und dann sehen wir weiter.

    Was ich aber insgesamt nicht verstehe:

    Die Asfinag hat Schulden bis zum Geht-Nicht-Mehr, und das nicht mal selbst verschuldet, die Schulden wurden ihr umgehängt. Gleichzeitig sieht man aber sehr wohl Sanierungstätigkeiten, die uns schöne Autobahnen bescheren. Die Asfinag tut also was.

    Nur: Warum gibt die Asfinag freiwillig (?) soviel Geld für Elektronik und Anzeigen aus, um diese ganzen Geschwinidgkeitsbeschränkungen überhaupt erst einmal zu ermöglichen? Als Manager würde ich sagen, lieber Landeshauptmann, wenn Du mehr als ein sauber saniertes Betonband willst, dann zahle Dir Deine ganzen IG-L-Displays mit den notwendigen Verkabelungen selber. Wir haben das Geld dafür nicht.

    Zusatz: Und wenn Du Deinen 100er willst, dann brauchen wir jetzt ohnehin nicht sanieren, weil für den 100er reicht der jetzige Straßenbelag aus.

  4. Ihr Ungebildeten (kein Partner)
    27. Juni 2014 18:34

    Sämtliche vom Autor angeführten Begründungen im Kommentar basieren nicht auf empirischen Tatsachen. Der Autor polarisiert. Er hat keine Ahnung worüber er redet. Eine Person, die glaubt ihren Senf dazugeben zu müssen. Naja da gibt es eben immer diejenigen, die meinen alles besser zu wissen - fernab jedweder empirischen Forschung, und diejenigen, die Wissenschaft betreiben und Fakten begründen können. Wie ungebildet dieser Blog auch ist. Mein erster und letzter Beitrag in diesem unsinnigen Blog.

    • Freidenker (kein Partner)
      27. Juni 2014 19:43

      Aha, und sie sind wohl im Besitz der reinen Wahrheit, denn am Anfang schufen sie Himmel und Erde...

    • baro palatinus (kein Partner)
      01. Juli 2014 14:39

      gott sei dank bleiben uns weitere ergüsse erspart

  5. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    27. Juni 2014 14:34

    In Tirol war das absehbar. Die Grünen bekommen Tempo 100, zum Schikanieren, und die ÖVP darf die Agrargemeinschaften behalten. Das war alles.

    Wer hier ÖVP gewählt hat, hätte das sehen können und ist mitschuldig an der Schikane.

  6. Torres (kein Partner)
    27. Juni 2014 12:19

    Wenn es nach den Grünen ginge, würden wir sehr bald wieder ausschließlich mit Ochsenkarren und Pferdefuhrwerken (für die ganz Eiligen!) herumfahren.

  7. cmh (kein Partner)
    27. Juni 2014 11:38

    Der Fehler liegt darin, dass über Tempo 100 diskutiert wird. Es sollte vielmehr über die generelle Hirnlosigkeit, den Pseudoaktionismus der Politiker, das Grüßen von Hüten auf Stangen und den Tunnelblick gesprochen werden.

    So ist es für mich z.B. kein Problem, auf dem Tempomaten (z.Info: der war beim Bordcomputer dabei) das Tempo 100 einzustellen und durch ein ganzes Bundesland stressfrei zu fahren. (Das machen im übrigen auch schon sehr viele.)

    In Kärnten auf der Autobahn ob dem Wörtersee hingegen hat es die Asfinag geschafft, eine derartige Mischkulanz von 100 und 130 zu schaffen, dass der Tempomat versagt. Entweder ist man zu schnell in den 100ern oder die anderen fahren einem bei den 130er um die Ohren. Also wenn schon, denn schon.

    Schlicht idiotisch ist es aber, Autos zu erzeugen, die locker 230 fahren können, Autobahnen zu bauen, die 230 vertragen, um dann einen 100er zu verordnen. Da geht der Fiskalzweck wohl über alles. Aber das hätte mit billigeren Autobahnen besser geschafft werden können.

    • b p (kein Partner)
      01. Juli 2014 14:48

      millionen im strassenbau gehen ja nicht in den realen bautätigkeiten auf sondern im filz um die vergabe durch die öffentliche hand verloren.
      da hätte man sonst wahrscheinlich sechspurig bauen können.

      dass das an Ihrem thema vorbeigeht, weiß ich selber aber ich führe lieber legal 160 als über die sinnhaftigkeit von staatszwängen zu schreiben.

  8. Erich_47 (kein Partner)
    27. Juni 2014 11:33

    So viel ich selbst immer wieder erkenne, darf man theoretisch auf der Wiener Tangente und darüber hinaus oft nur mit 80 km/h fahren. Allerdings ist man verkehrsbedingt oft sowieso viel langsamer.

    Die Salzburger Landesregierung hat neulich die Erkenntnisse von Tempo 80 auf den dreispurigen Autobahnen rund um die Stadt ausgewertet. Es wurden - offenbar mit vielen Hin-und-Her-Berechnungen - zwar nur 7% Schadstoffreduktion beim Probebetrieb ermittelt (die Grünen hofften auf 13%), aber das reicht, um in Zukunft so wie auf anderen Autobahnteilstücken temporär Tempo 80 zu verordnen.

    Leider hat ein Sachverständiger festgestellt, dass die meisten LKW bis an die 90km/h fahren (weil der Tempomat so ungenau sei). Zudem gibt es nur 1 Radarbox, die den Einheimischen wohlgekannt ist.

    Und die Frechheit: mehr als ein Drittel der tausenden (!) "Geblitzten" muss nicht zahlen, weil Ausländer und mit seinem Land keine Vereinbarung besteht!! Es ist immer wieder erhebend, wenn man selbst mit 80km/h fährt, hinten ein LKW immer näher kommt und links ein Ausländer (meist Ostländer) mit 100 oder mehr km/h überholt.

    Die in diesem Blog erfolgte Diskussion über Drehzahlen und Geschwindigkeiten und Schadstoffe unterbleibt leider in den Medien. Ich höre nur immer öfter, wie schädlich doch Dieselmotoren seien - kommt da etwas auf uns zu?

  9. Gerald (kein Partner)
    27. Juni 2014 09:32

    Ja, diese Idioten-100er sind wirklich eine Plage. Sie verbessern die Luftqualität kein Stück und dienen nur zum Abkassieren (der Strafrahmen nach IG-L ist deutlich höher, als der normaler der StVO!).
    Besonders augenfällig war für mich diese Idiotie einmal bei der Heimfahrt von einer Dienstreise aus München kommend nach Kärnten. Die Autobahn von München nach Salzburg ist deutscherseits eine normale, ziemlich alte zweispurige Autobahn mit gar nicht so wenigen Kurven. Dennoch gibt es keine Tempobeschränkung man kann so schnell fahren wie man will (bzw. es Verkehr und Straßenverlauf zulassen).
    Und dann kam ich nach Österreich. Im Vergleich zur deutschen Autobahn eine neu asphaltierte, dreispurige, schnurgerade Autobahn mit nagelneuen meterhohen Lärmschutzwänden und es leuchtete kilometerlang der IG-L 100er natürlich überwacht von Radarkästen alle paar Kilometer.

  10. ? (kein Partner)
    27. Juni 2014 07:24

    Also gegen Tempo 100 kann man viel sagen, Unterberger findet wie so oft die dümmsten Gründe? Mehr Menschen schlafen bei 100 ein? Ernsthaft?
    Wer bei 100 einschläft ist eindeutig zu müde zum fahren, die Statistik würde ich auch gerne mal sehen...

    • DB (kein Partner)
      27. Juni 2014 09:21

      Sei haben offenbar keinen Führerschein, wenn Sie so einen Stuß schreiben!

    • AppolloniO (kein Partner)
      27. Juni 2014 12:07

      Wenn sich einer schon als Fragezeichen "outet"!
      Frage: "was !s im Hirn?"
      Anwort: "?"

  11. Norbert Mühlhauser
    26. Juni 2014 22:30

    Wie mehrere Poster hier bereits zur Sprache gebracht haben, wird durch fortlaufende Geschwindigkeitsreduktion gegen Null zwar unbestreitbar die Unfallstatistik auffrisiert, jedoch ist das ungefähr so intelligent wie alle Küchenmesser deshalb zu verbieten, weil damit ja auch vereinzelt Menschen abgestochen werden.

    Wenn beim Geschwindigkeitsaspekt ein direkter Zusammenhang mit Unfällen der Art bestünde, dass die Geschwindigkeit als Primärursache herhalten könnte, dann müsste man ja auf einer 200km-Autobahnfahrt Zeuge von mindestens 10 Unfällen werden. Sooft erlebt man es nämlich (zumindest in Nachtstunden), dass besonders Eilige mit 180 km/h vorbeiflitzen (und teils auch drängeln). In der Regel sicherlich Wichtigtuer aus dem politisch-administrativen Komplex bzw insb EU-Beamte, oder Leute, für die ein Strafmandat im 1.000 EUR Bereich ein Klacks ist.

    Geschwindigkeit als Primärursache steht daher lediglich dann eindeutig fest, wenn ein Auto aus der Kurve fliegt. Ansonsten happert es zumeist an der Achtsamkeit, denn die besagten Flitzer beherrschen offensichtlich ihr Fahrzeug und fahren hellwach unfallfrei.

    Wir leben allerdings in einer Zeit, wo immer mehr Leute davon leben wollen, Bürger zu führen wie die Marionetten. Momentan wird sogar kampagnisiert, die Bürger ganz allgemein auf Entschleunigung einzustimmen: man will uns sogar den Lebensrhythmus vorschreiben!

    Im Bereich der Schwerlastfahrer wird das Überhandnehmnen parasitärer Führungskader ganz besonders deutlich: Dort müssen sich unbescholtene LKW-Fahrer alle 5 Jahre einem fünftägigen Kurs (5 x sieben Stunden) unterziehen, offenbar um wieder fahren zu lernen - hat man doch die Frechheit, diese quintennialen Beschäftigungsprogramme für Ausbildner "Grundqualifikation" (!) zu nennen!

    Wie sehr die Gehirnwäsche bereits gediehen ist, merkt man in der Stadt an Fußgängern, die auf menschenleeren Kreuzungen in den Morgenstunden, bei freier Sicht nach allen Richtungen, erst bei Grünlicht für Fußgänger die Kreuzung überqueren. Damit stimmen sie implizit zu, dass nicht ihre Sinne und ihr Verstand, sondern die Fußgängerampel auch in einer solchen Situation am besten weiß, wann die Straße ohne Schaden zu überqueren ist. Warum wohl? Aus Respekt vor den Verkehrstoten kann dies ja nicht sein, denn den bezeugt man durch Achtsamkeit. Der damit erwiesene Respekt dürfte wohl eher besagten Führungskadern geschuldet sein (Stwt: Wilhelm Tell).

    ----------------------------

    [Anmerkung: Wegen der vielen Fehler nochmals gepostet - ich bitte den Webmaster um Löschung des vorigen, überstürzt eingestellten Postings.]

  12. Haider
    26. Juni 2014 22:29

    Ich würde das Leben verbieten. Denn unbestritten ist dieses am lebensgefährlichsten.

  13. Norbert Mühlhauser
    26. Juni 2014 21:39

    Wie mehrere Poster hier bereits zur Sprache gebracht haben, wird durch fortlaufende Geschwindigkeitsreduktion gegen Null zwar unbestreitbar die Unfallstatistik auffrisiert, jedoch ist das ungefähr so intelligent wie alle Küchenmesser deshalb zu verbieten, weil damit ja auch vereinzelt Menschen abgestochen werden.

    Wenn beim Geschwindigkeitsaspekt eine direkter Zusammenhang mit Unfällen der Art bestünde, dass die Geschwindigkeit also als Primärursache herhalten könnte, dann müsste man ja auf einer 200km-Autobahnfahrt Zeuge von mindestens 10 Unfällen werden. Sooft erlebt man es nämlich (zumindest in Nachstunden), dass besonders Eilige mit 180 km/h vorbeiflitzen (und teils auch drängeln). In der Regel sicherlich Wichtigtuer aus dem politisch-administrativen Komplex bzw insb EU-Beamte, oder Leute, für die ein Strafmandat im 1.000 EUR Bereich ein Klacks ist.

    Geschwindigkeit als Primärursache steht daher lediglich dann eindeutig fest, wenn ein Auto aus der Kurve fliegt. Ansonsten happert es zumeist an der Achtsamkeit, denn die besagten Flitzer beherrschen offensichtlich ihr Fahrzeug und fahren hellwach unfallfrei.

    Wir leben allerdings in einer Zeit, wo immer mehr Leute davon leben wollen, Bürger zu führen wie die Marionetten. Momentan wird sogar kampagnisiert, die Bürger ganz allgemein auf Entschleunigung einzustimmen: man will uns sogar den Lebensrhythmus vorschreiben!

    Im Bereich der Schwerlastfahrer wird das Überhandnehmnen parasitärer Führungskader ganz deutlich: Dort müssen sich unbescholtene LKW-Fahrer alle 5 Jahre einem fünftägigen Kurs (5 x sieben Stunden) unterziehen, offenbar um wieder fahren zu lernen - hat man doch die Frechheit, diese quintennialen Beschäftigungsprogramme für Ausbildner "Grundqualifikation" (!) zu nennen!

    Wie sehr die Gehirnwäsche bereits gediehen ist, merkt man in der Stadt an Fußgängern, die auf menschenleeren Kreuzungen in den Morgenstunden, bei freier Sicht nach allen Richtungen, erst bei Grünlicht für Fußgänger die Ampel überqueren. Damit stimmen sie implizit zu, dass nicht ihre Sinne und ihr Verstand, sondern die Fußgängerampel auch in einer solchen Situation am besten weiß, wann die Straße ohne Schaden zu überqueren ist. Warum wohl? Aus Respekt vor den Verkehrstoten kann dies ja nicht sein, denn den bezeugt man durch Achtsamkeit. Der damit erwiesene Respekt dürfte wohl eher besagten Führungskadern geschuldet sein (Stwt: Wilhelm Tell).

    • Norbert Mühlhauser
      26. Juni 2014 21:42

      korr.:

      ... (zumindest in Nachtstunden) ...

    • Torres (kein Partner)
      27. Juni 2014 12:28

      Man muss sich ja nur die Unfallzahlen auf den Autobahnen in Deutschland (wo es grundsätzlich ja überhaupt keine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt) anschauen: eigentlich müsste es dort ja ein Vielfaches an Unfällen im Vergleich zu Österreich geben. Tasächlich gibt es aber (natürlich im Verhältnis - also etwa pro 100 km Autobahn) sogar weniger Unfälle als bei uns. Soviel zur hohen Geschwindigkeit als Unfallursache.

  14. Gandalf
    26. Juni 2014 18:42

    Die geringste Unfallgefahr, die grösste Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer und, vor allem, die vollständige Vermeidung von Feinstaub- und Abgasbelastungen der Umwelt werden durch eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf 0 km/h erreicht. Wenn die Österreicher weiter immer wieder die Grünen wählen, wird es gar nicht mehr so lang dauern, bis das allgemein eingeführt wird.

    • dssm
      26. Juni 2014 21:04

      ***** 0 km/h ist perfekt.
      Grün wählen, heißt nie wieder Unfälle, nie wieder Schadstoffe - nie wieder Menschen!

  15. Karl
    26. Juni 2014 16:55

    Die Bürger ärgern und spürbare Strafen für echte Straftäter möglichst einbremsen. So sieht Unrechtsbekämpfung hierzulande immer mehr aus. Die tatsächlichen Lärm- und Schmutzgeneratoren fahren uns munter weiter mit gut 80 km/h um die Ohren: Die LKW. Wie wärs denn mal mit einer spürbaren Zurückdrängung des Güterfernverkehrs auf der Straße? Vor- und Nachlaufverkehr durch LKW: Notwendig, flexibel, super und nicht wegzudenken. Hauptlaufverkehr: Bitte mit Schiff und Bahn. Aber das erfordert halt mehr Hirnschmalz und Konfliktfähigkeit als das Verordnen dämlicher Geschwindigkeitsbeschränkungen. Außerdem müsste man dann ja die ÖBB in einen kundenorientierten Gütertransporteur umwandeln, und das geht schließlich gar nicht.

    • Normalsterblicher
      26. Juni 2014 19:04

      Die Motorräder scheinen Sie zu vergessen. Die können um ein vielfaches lauter als LKW sein. Ansonsten ist Ihnen Recht zu geben.

    • dssm
      26. Juni 2014 21:03

      @Karl
      Und genau wegen solcher Fehlannahmen scheitern die Zentralplaner.
      Schauen Sie einmal wieviel Prozent der LKWs eher regional und wieviele eher überregional fahren. Bei Überregional schauen Sie bitte auch noch ob es überhaupt Kanäle und Eisenbahnen gibt und ob die dort tätigen 'Unternehmen' auch entsprechende Leistung bieten.
      Das Wenige an Fernverkehr parallel zu Kanälen oder guten Schienensträngen macht das Kraut nicht fett!

    • Karl
      27. Juni 2014 21:04

      @dssm:
      Passau-Linz-Wien an der Donau; Westautobahn - Westbahn, Tauernautobahn - Tauernbahn, Südautobahn - Südba... auweh, Koralmbahn...ja, man muss schon auch wollen. Genauso wie man die mit (überwiegend im Hauptlauf eingesetzten) Sattelkraftfahrzeugen vollgepflasterten ersten Fahrstreifen sehen kann (wenn man will).

  16. Josef Maierhofer
    26. Juni 2014 15:07

    Was hätte denn die Frau Verkehrsminister sonst zu tun, wenn sie nicht solche Unsinnigkeiten beschließen lässt und darüber auch noch debattiert ?

    Aber einen Grund könnte es schon geben, nämlich den, dass das Geld ausgeht für die Sanierung und Instandhaltung der Autobahnen (die aber hauptsächlich vom Schwerlastverkehr ruiniert werden).

    Auch das Geld für den Spritverbrauch wird bei steigenden Ölpreisen knapper und da gebe ich den Proponenten für Tempo 100 schon recht, bei 130 wird mehr Sprit verbraucht als bei 100. Auf Landstraßen könnte man, so wie etwa in Ungarn, auch mit 80 fahren.

    Wie bei allem gibt es da natürlich auch Verkehrsrowdys im Autoverkehr, im Fahrradverkehr, im Fußgängerverkehr, egal wo, das alles lässt einen tiefen Blick in Österreichs Seele zu.

    • Rau
      26. Juni 2014 21:39

      Es gibt aber auch die Langsamfahrer, die achtlos Fahrstreifen wechseln oder überhaupt stur links fahren und nicht selten ebenso schuld an Unfällen sind. Nur deren Verhalten wird als "umsichtiges Fahren" gewertet. Wenn man mit Tempo 130/140 auf der Autobahn schon in die Kategorie "Raser" oder gar Rowdy fällt, dann stimmt was nicht in der Auswertung tatsächlicher Unfallursachen und Verursacher.

  17. Rosi
    26. Juni 2014 13:42

    Warum macht man nicht die Bahn attraktiver? Für Personen- wie Güterverkehr!
    (Weil wir ÖBB das schon immer so gemacht haben und Kreativität und Leistungsfähigkeit bei der ÖBB nicht unbedingt gefördert wird, und weil letztendlich Bahnkunden den ÖBB wurscht sind.)
    Der großen SUFF-Kübeln, sorry SUV-, gehört sicher nicht die Zukunft ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  18. zweiblum
    26. Juni 2014 13:08

    3 Buben suchen den schnellsten Vater:
    Mein Vater fährt mit dem Auto 350 km/h
    Meiner fliegt 1000 km/h
    Meiner Vater ist Beamter und noch schneller: Er hat um 17h Dienstschluss und ist um 16h zu Hause.

  19. Brigitte Imb
    26. Juni 2014 12:13

    Die Umwelt wird nur als Vorwand genommen um die Menschen einmal mehr zu bevormunden.

  20. Gerhard Pascher
    26. Juni 2014 09:23

    Dr. Andreas Unterberger outed sich mit seinen 5 Punkten als Fachmann für den Verkehr auf Autobahnen, Emissionsbegrenzung, Verkehrsunfallreduzierung usw.
    Spaß beiseite, aber für das Polemisieren zum aktuellen Verkehrsgeschehen inkl. Radfahren ist er sicher Kandidat für den nächsten Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis, welcher vom ÖJC (Österreichischer Journalisten Club) vergeben wird.

    P.S.: Punkt 4 ist voll von Widersprüchen, denn die Raser "heften" sich in der Überholspur an einen Vordermann, weil sie noch schneller fahren wollen. Übigens entstehen die meisten Unfälle durch zu geringen Abstände sowie durch Unachtsamkeiten (Telefonieren, Nichtbeachtung der Verkehrsschilder, Nichtanpassung der Geschwindigkeit an die Straßenverhältnisse, schlecht ausgerüstete Fahrzeuge usw.).

    P.P.S.: der geringste Emissionsausstoß, die geringste Lärmentwicklung und der geringste Treibstoffverbrauch entsteht beim optimalen Drehmoment des Motors im höchsten Gang. Wer kennt schon diesen Wert (bzw. vereinfacht ausgedrückt: die Tourenzahl) von seinem Automotor?

    • terbuan
      26. Juni 2014 10:34

      Ich glaube diesen Wert zu kennen, er liegt bei meinem sparsamen Diesel im 6. Gang bei ca. 2500U/min bei etwa 110kmh.

    • blem-blem
      26. Juni 2014 13:36

      P.P.S.: der geringste Emissionsausstoß, die geringste Lärmentwicklung und der geringste Treibstoffverbrauch entsteht beim optimalen Drehmoment des Motors im höchsten Gang. Wer kennt schon diesen Wert (bzw. vereinfacht ausgedrückt: die Tourenzahl) von seinem Automotor?

      Das stimmt in dieser Allgemeinheit so nicht. Das optimale Drehmoment, das bei modernen Diesel-Motoren im Bereich 1.700 bis 1.900 Umdrehungen liegt, gibt nur den "Punkt" des maximalen Beschleunigungspotentials/-moments an. Den Unterschied zu den Pferdestärken, deren Optimum jenseits der 4.000 erreicht wird, merken Sie, wenn Sie im 6. Gang eine 20 Grad Steigung über 2 Kilometer einmal mit 1.900 Umdrehungen und einmal mit 150 km/h, also grob 4000 U/min, hinauffahren. Im ersteren Fall werden Sie bald das Gaspedal durchdrücken müssen, so dass der Verbrauchscomputer 20 Liter/100 km anzeigt.

    • blem-blem
      26. Juni 2014 14:52

      Nachtrag @ Pascher:

      Außerdem beschreiben die Drehmoment-Diagramme moderner Dieselmotoren nach Erreichen des max Drehmoments ein Plateau, das erst deutlich nach 2.500 U/min wieder abfällt.

    • Gerhard Pascher
      26. Juni 2014 19:44

      teruban und blem-blem:
      Ich will Sie da nicht mit einer Formel und Newtonmeter belästigen, habe mich aber mit diesem Thema einmal sehr intensiv beschäftigt. Bei modernen Dieselmotoren liegt die "ideale" Umdrehungszahl bei 1.600/1700 UpM, dies entspricht z.B. auf einer geraden Autobahn im 6. Gang bei 80 oder 90 kmh. Diese Sparsamkeit kann man auch am erwähnten Bordcomputer ersehen, auch wenn die Anzeigen immer etwas zu niedrig sind. Bei 110 kmh braucht man schon eine wesentlich höhere Tourenzahl, dabei steigt sowohl der Verbrauch als auch die schlechtere Verbrennung (= höhere Emissionen) des Kraftstoffes.
      Mir ist natürlich klar, dass die PKW auf den Autobahnen nicht die Standardgeschwindigkeiten der LKW (meist 85 bis 90 kmh) einhalten können. Aber aus Umweltschutzgründen wäre eine Reduktion von 130 (oder noch mehr) auf 100 kmh durchaus vorteilhaft. Übrigens beweist dabei ein eingestellter Tempomat seine entscheidenden Vorteile.

    • Norbert Mühlhauser
      26. Juni 2014 22:14

      Herr Pascher, Ihre Behauptung, sich einmal lange mit Newtonmetern auseinandergesetzt zu haben, befreit Sie nicht vom Nachweis, die Darlegungen blem-blems über den Unterschied zwischen PS und Newtonmetern (Drehmoment) auch verstanden zu haben.

      Bei meinem Fahrzeug, einem Scenic Diesel dCi 110 DPF (Baujahr 2010), verhält es sich jedenfalls mit dem Drehmoment so: Maximales Moment bei 1.750 U/min mit 240 Nm, gleichbleibend bis ca 2.700 U/min, bei 3.000 U/min noch immer rd 225 Nm.
      Maximale PS laut technischen Daten bei 4.000 U/min mit 110 PS/81 Kw.

    • Norbert Mühlhauser
      26. Juni 2014 22:46

      Im Übrigen zeigt mein Verbrauchscomputer um bis zu 10 % zuviel Spritverbrauch an (je nachdem). Das liegt daran, dass in Autos aus Kostengründen keine hochpräzisen Sonden eingebaut werden, statt dessen wird pauschal aus Grundparametern (zB vermutlich Gaspedalstellung etc) abgeleitet bzw hochgerechnet.

      Der exakte Verbrauch kann nur durch ein Logbuch iVm der Anzeige an der Zapfsäule ermittelt werden. Auch der Reifendruck muss stimmen, damit zurückgelegte Distanzen exakt erfasst werden können.

    • terbuan
      26. Juni 2014 23:04

      @Norbert Mühlhauser

      Bei mir ist es umgekehrt, mein Verbrauchscomputer zeigt im Schnitt zu wenig an.
      Bei meinem Fahrzeug -Honda CRV Diesel, 140PS - hatte ich zuletzt bei einer Fahrt von Bad Aussee nach Wien (Südstrecke) bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 110kmh (etliche Baustellen mit Tempo 80 und Tunnels mit Tempo 100) eine Verbrauchsanzeige von 5,9l/100km. Tatsächlich verbraucht das Fahrzeug (laut Fahrtenbuch) im Schnitt 7,0l/100km,(im Sommer 6,5, im Winter 7,5).

    • Norbert Mühlhauser
      27. Juni 2014 07:42

      Terbuan,

      ja, ich habe auch schon gehört, dass Verbrauchscomputer häufig zu wenig anzeigen. Bleiben zwei Möglichkeiten: Entweder ist Renault seriöser, oder es hängt - ganz besonders wegen fehlender Hochpräzisionssonden - auch von der eigenen Fahrweise ab, oder beides. Jedenfalls gab es bei meinen durchgängig geführten Verbrauchsmessungen noch nie Unterschreitungen der computergestützten Verbrauchsanzeige, allerdings zwischen 5 und 10 % schwankende Abweichungen nach oben.

    • Norbert Mühlhauser
      27. Juni 2014 08:39

      Ergänzung:

      Die Durchschnittsverbrauchswerte nach MVEG (5,0 Liter) erreiche ich allerdings auch nicht, möchte ich noch hinzufügen. Aber ich bleibe zumeist unter 6 Liter.

    • terbuan
      27. Juni 2014 14:19

      Na ja, da bin ich recht zufrieden mit meinen 7l, meiner hat um 40PS mehr und wiegt 1,5t, im Winter schaltet sich sehr oft der Allrad zu und das kostet Sprit (viel Schnee im Ausseerland, mit Ausnahme von heuer!;-))

    • Norbert Mühlhauser
      27. Juni 2014 17:13

      ... meiner hat um 40PS mehr und wiegt 1,5t, ...

      Net schwindeln, bitte! Richtig wäre 30 PS mehr, denn mein Wagen hat 110 PS und wiegt übrigens auch so an die 1,5 Tonnen (sein Kofferraum ist übrigens ein Traum). Übrigens gibt es beim Scenic seit 2011 eine motorisch noch raffiniertere Version.

    • Norbert Mühlhauser
      27. Juni 2014 17:50

      Muss dazu noch ergänzen:

      Die Rede ist von einem "Grand Scenic". Die Version ohne "Grand" wiegt natürlich nicht so viel.

    • Gerhard Pascher
      27. Juni 2014 18:30

      Norbert Mühlhauser:
      Ich habe nie behauptet, dass zwischen Newtonmeter und PS kein Unterschied besteht. Wir brauchen zu diesem Thema hier aber keine Facherklärung auf hohem Niveau.
      Tatsache ist, dass bei den beispielhaft genannten 80 kmh (natürlich mit richtigem Reifendruck usw.) weniger Sprit verbraucht wird, als bei 120 kmh. Richtig ist auch, dass die in vielen Faharzeugen nur eingebauten Bordcomputer falsche absolute Zahlen angeben, aber realtiv kann man doch einen Unterschied zwischen den verschiedenen Geschwindigkeiten feststellen - und dies ist aussagekräftig genug.

    • terbuan
      27. Juni 2014 18:59

      O.K. Norbert Mühlhauser, ein Irrtum von mir, Sie haben Recht, mein Sohn hatte einen Scenic, tolles Auto, jetzt ist er auf einen VW Touran umgestiegen, die Familie ist größer geworden!

    • Norbert Mühlhauser
      27. Juni 2014 19:32

      an Pascher:

      Ja richtig, die Bahn würde auf den neuen Hochgeschwindigkeitsstrecken auch weniger Energie verbrauchen, wenn dort Züge mit 100 statt mit 200 km/h führen.

      Und die Signifikanz der Unterscheidung zwischen Newtonmetern und PS bedarf deshalb doch einer Besprechung auf höherem Niveau, weil ein überlegtes schwungbetontes Fahren auf naturgemäß selten völlig waagrechten Verkehrsflächen einen geringeren Verbrauchsunterschied ausmacht, als eine abstrahierte Berechnung nach cw-Kurvendiagrammen erwarten ließe. Neben dem Luftwiderstand und dem Abrollwiderstand gibt es nämlich noch eine dritte Kraft, die erst genau dann einsetzt, wenn die Straße einen - wenn auch noch so geringen - Anstieg hat: die Schwerkraft.

      Und anders als die Schutzheiligen der systemnah Beschäftigten, die in dieser Funktion programmatisch gegen den Individualverkehr hetzen, glaube ich, dass ein Zeitgewinn nicht nur bei Bahnfahrten ein Vorteil an sich ist.

      Daher nochmals:
      Maximaler Drehmoment gibt den maximalen Schub (die Arbeit) der Kolben in Nm an, PS bildet die Leistung ab, welche bekanntlich durch die Faktoren Arbeit und Zeit beschrieben wird.

    • Norbert Mühlhauser
      27. Juni 2014 20:55

      Um es für technisch Uninteressierte verständlicher auf einen Nenner zu bringen:

      Wird durch Tempolimits eine niedrige Drehzahl im höchsten Gang aufgezwungen, so muss entsprechend öfter bei Steigungen auf einen niedrigeren Gang zurückgeschaltet werden, was höhere Drehzahlen - und damit Mehrverbrauch und Mehrausstoß - zur Folge hat.

    • Gerhard Pascher
      30. Juni 2014 13:18

      Norbert Mühlhauser:
      Ich gehe mit allen Ihren Ausführungen konform. Ein Automatikgetriebe - besonders das DSG vom VW-Konzern - hilft dabei, die Schaltvorgänge optimal und spritschonend zu bewerkstelligen. Natürlich braucht aus meiner Erfahrung so ein "feature" - wie auch die Klimaanlaga - zirka 0,5 Liter auf 100 km.

  21. terbuan
    26. Juni 2014 09:22

    Zweifellos ist ein generelles Tempo von 100kmh auf Österreichs Autobahnen ein Schwachsinn. Allerdings wäre es auf einigen Schnellstraßen nicht unangebracht, z.B. auf der S 6 mit ihren engen Kurvenradien.

    Noch zu Punkt 4, da sehe ich einen Widerspruch:
    "Viertens fährt auf Autobahnen die sich absolut sicher fühlende Mehrheit der Autolenker sogar deutlich schneller als die bisher erlaubten 130 km/h – und bleibt praktisch immer unkontrolliert und ungeahndet.".......

    Stimmt, aber dann wird bei Tempo 100 erst recht schneller gefahren und der jetzige de jure Zustand (130) würde zum de facto....
    Fakt ist auch, dass die meisten Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit geschehen und die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen viel zu niedrig sind!

    • Gerhard Pascher
      26. Juni 2014 09:27

      In der Schweiz sind die Verkehrsstrafen (dort Bußen genannt) sehr hoch - und tun im persönlichen Budget sehr weh -, daher überlegt man es sich sehr genau, ob man z.B. beim Telefonieren am Steuer dieses Risiko eingeht.

      Leider kann man nur mit Griff in die Geldbörse viele Leute erziehen.

  22. Rau
    26. Juni 2014 09:04

    Ausserdem wird es dadurch viel öfter zu Staus kommen, was die Abgasbelastung ebenfalls erhöht!

  23. dssm
    26. Juni 2014 08:39

    Wehret den Anfängen! Das wurde nicht getan, wie halt immer haben die Wähler den Wahnsinn verschlafen.
    Diejenigen, welche ursprünglich die Einführung von Tempolimits, Gurtpflicht und sonstigen Schikanen waren, sitzen nun als Experten in irgend welchen Ämtern. Da drehen diese Leute leider nicht nur Daumen, sonder haben jeden Tag ein paar 'gute' Ideen wie man die Schraube etwas weiter anziehen kann – ist ja schließlich ihr Beruf und die vertrottelten Nettozahler müssen noch dafür blechen.
    Wobei 100 ja noch harmlos ist, es wird der 80er zuerst in Salzburg wiederkommen und dann flächendeckend auf Österreich ausgedehnt werden, darauf schließe ich jede Wette ab!

  24. Politicus1
    26. Juni 2014 08:37

    da werden sich die tausenden Ausländer freuen, die trotz Rasens nicht zur Kassa gebeten werden können!
    Für sie heißt es dann, noch mehr Bahn frei ...

    Und beim Überholen eines LKW Konvois wird man dann halt lange Kilometer schön langsam Zentimeter für Zentimeter voran kommen.

    Da gibt's doch jetzt in Wien ein Kabarett mit dem Titel "Lauter Trotteln" ...

  25. simplicissimus
    26. Juni 2014 06:45

    Jaja, wenn man nicht wegen verbrecherischer Neger-, Zigeuner, Mohammed- oder Conchita- Sager eingesperrt wird, dann kommt man wegen Raserei vor den Psychologen.
    Das ist halt die Disziplinierung des Wahl- und Abgabenviehs.

    Da koennt ja jeder Eigenverantwortung und Meinungsfreiheit verlangen!
    Goschen halten, zahlen und schoen brav wie die 80-jaehrige Oma ueber den Asphalt schleichen.

  26. Tullius Augustus
    26. Juni 2014 06:23

    Dieses ganze Tempo-100-Theater ist doch nur:

    Die Politik und Verwaltung täuscht Aktivität vor & täuscht vor auf Seiten der Bürger und der Umwelt zu sein!

    Dabei ist Politik & Verwaltung in Österreich viel zu teuer, zu ineffizient und zu korrupt.

    Sie täuschen vor, dass sie effktiv für das Land & Bürger da wären, das ist alles.

    Die Politik in Österreich bringt anscheinend nichts anderes zustande als diese dämlichen Tempo-100-Zwänge - die aber fast die Hälfte der ORF-Zeit im Bild in Anspruch nehmen.

    Zu was haben wir Autobahnen wenn man dort nur 100 fahren darf?

    Lächerlich!!!

    Aber es gibt eine Partei die sich freut: Die Grünen, die mit dem Autofahrerbashing weiter machen werden.

  27. socrates
    26. Juni 2014 02:04

    Der Faktor ZEIT spielt für Beamte, GrünInnen, Politiker und nicht Arbeitende keine Rolle. An die Arbeitenden und Leistungsträger denkt niemand.

  28. mischu
    26. Juni 2014 01:49

    Was kommt als nächstes? Bei Tempo 50 gibt es vielleicht noch weniger Spritverbrauch und Emissionen?

    Am besten alle Autobahnen auf Fahrradwege umbauen, dann sind die Ökofaschisten endlich am Ziel!





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