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Männer wählen anders als Frauen, die Jungen anders als die Älteren

Die Männer wählen rechts, die Frauen links. Die Älteren wählen die Regierungsparteien, die Jungen Blau oder Grün, und das je nach Geschlecht unterschiedlich. Das haben die jüngsten Europawahlen in Österreich massiv gezeigt. Wir lernen: Das Wahlverhalten geht immer mehr quer durch die Familien.

Natürlich gibt es nach wie vor jene Familien, wo die Töchter und Söhne wie die Eltern wählen. Es gibt die Paare, wo Männer und Frauen dieselbe Partei wählen. Aber so oft wie noch nie haben sie das bei den EU-Wahlen eben nicht mehr gemacht.

Würden beispielsweise nur die jungen Männer wählen (unter 30), lägen die Freiheitlichen schon weit voran. Während ihr Anteil bei den jungen Frauen nur halb so groß ist. Und bei den Frauen über 60 liegt die SPÖ uneinholbar in Führung.

Das kann man nun positiv wie negativ sehen. Positiv ist sicher, dass das Wahlverhalten nur noch bei einer kleinen Minderheit der Wähler automatisch das der Familie ist. Jeder macht sich offensichtlich selbst eigene Gedanken und wählt nicht mehr einfach das, was die Familie immer schon gewählt hat.

Man kann noch weitergehen und das bei den EU-Wahlen gezeigte Wahlverhalten in die Zukunft extrapolieren. Dann würden die Grünen die Sozialdemokraten ganz eindeutig als Partei der Linken ablösen, die Freiheitlichen auf der politischen Rechten die Volkspartei. Das erfüllt zwar ÖVP wie SPÖ mit Panik. Aber funktionierende Gegenrezepte haben sie dennoch keine gefunden. Weder hilft die Umarmung (wie sie die SPÖ bei den Grünen versucht), noch die Ausgrenzung (welche die ÖVP seit einigen Jahren bei den Freiheitlichen wieder praktiziert). Lediglich die Schüssel-Umarmung für Jorg Haider hat funktioniert – weshalb die Freiheitlichen seither lieber lebenslang in Opposition bleiben.

Extrapolationen entsprechen aber nur sehr selten der Wirklichkeit. Menschen werden im vierten Lebensjahrzehnt viel konservativer. Womit sich oft auch ihr Wahlverhalten ändert.

Und noch ein zweiter Faktor sollte vor Extrapolationen warnen: Blau wie Grün sind (meist) Oppositionsparteien. Sie sammeln daher viele Proteststimmen. Sobald sie aber einmal zeigen müssen, ob sie auch regieren können, ist fast überall wieder ein starker Rückgang der bisherigen Protestparteien zu beobachten. Oder sie werden unglaublich rasch zu Systemparteien.

Aber natürlich: Nirgendwo können Schwarz und Rot ewig regieren. Jede Partei ist auch wieder abwählbar. Sonst nehmen Ermüdung, Erneuerungsunfähigkeit und Korruption überhand. Das Abwählen-Können ist ja überhaupt der wichtigste Kern der Demokratie. Wer das in Österreich als undenkbar bezeichnet, ist in Wahrheit ein Gegner der Demokratie. Dennoch halten viele Rot-Schwarz für ewig zum Regieren verpflichtet.

Besonders gilt das Phänomen der Ermüdung für jene Gruppierungen, die wie die deutschen Freidemokraten einmal links, einmal rechts mitregieren, ohne jemals von der Macht zu lassen. Irgendwann sind sie dann aber am totalen Ende. Ähnlich ist es etwa auch den italienischen Christdemokraten ergangen, die scheinbar ewige Regierungspartei waren, bis sie dann total zerbrachen. Und immer mehr prophezeien auch der Wiener SPÖ das weitere Zerbröckeln, den Gang in die Opposition.

Das Negative an diesem bei den Europa-Wahlen besonders deutlichen Trend: Man kann in 98 Prozent der politischen Entscheidungen keine für Männer und Frauen andere Politik machen. Straßen, Währungen, Steuern, Bedrohungen von außen, Sicherheit auf den Straßen, Bahnen, Konjunktur und noch tausenderlei andere Dinge: Da gibt es keinen Unterschied zwischen einer Politik der Männer und einer der Frauen.

Aber offensichtlich gelingt es den Spin-Doctoren, in den Wählern massive Unterschiede zu projizieren. Anders wäre das unterschiedliche Verhalten der Gerschlechter nicht zu erklären.

Das Pensionssystem hingegen hat in einer zentralen politischen Frage einen klaren Unterschied zwischen den Interessen der Alten und jenen der Jungen. Denn das gegenwärtige System lässt sich nicht aufrechterhalten. Das wollen aber die Pensionistenvertreter möglichst lange verhindern. Aber auch da machen interessanterweise die „jungen“ Parteien Blau und Grün keine Politik für die Jungen, indem sie es wagen würden, am Pensionssystem zu kratzen. Das trauen sich eigentlich nur die Neos. Blau und Grün hingegen machen keine wirkliche Politik für die Jungen. Sie sind aber dennoch erfolgreich. Denn sie sind anders als die Partei, die Väter und Mütter wählen. Auch wenn diese im vorigen Jahrtausend oft selbst schon einmal Grün oder Haider gewählt haben.

Daher überleben wider vielen Erwartungen – die auch in diesem Blog geäußert wurden – die Grünen als Partei. Denn eigentlich sind die 68er, also das einstige Grünpotential, heute schon überwiegend in Pension. Trotzdem haben die Grünen sehr wenig Wähler bei den Älteren, also den ehemaligen 68ern. Aber sie haben sehr starke Unterstützung bei den jungen Mädchen. Sie mussten ja fast nirgendwo regieren. Und wirken daher noch unverbraucht.

Freilich: Beim allergrößten Teil der Menschen haben Alte wie Junge, Männer wie Frauen durchaus gleich gewählt: Nämlich dort, wo niemand zur Wahl gegangen ist. Nur werden die Nichtwähler in der Gesellschaft halt kaum beachtet.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCharlotte
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 11:11

    Ich glaube grundsätzlich keiner Veröffentlichung über das Wahlverhalten bestimmter Gruppen.

    "Frauen wählen links ..." scheint mir genauso hinterfragenswert wie einst die oft gehörte Propaganda, vor allem Intellektuelle würden links wählen ...

    Gewalttäter sind angeblich rechtsradikal obwohl es Linksradikale sind die in Wien immer wieder zeigen wie sie organisierte Gewalt ausüben.

    Hausfrauen wurden stets als dumm, ungebildet, abhängig dargestellt im Gegensatz zur erwerbstätigen Frau die stets als eine unabhängige Karrierefrau gezeigt wurde (auch wenn sie die gleichen Tätigkeiten ausübte - halt in einem fremden Haushalt und fremdem Mann abhängig).

    Die Kärntner wurden medial als dumm und ungebildet hingestellt solange sie mehrheitlich FPÖ wählten. Die gleichen Wähler sind schlagartig gebildet und werden nicht mehr diffamiert wenn sie links wählen ...

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 09:59

    Eine sehr löbliche Beschreibung des Wahlverhaltens, da möchte ich doch eine etwas andere Darstellung einbringen.

    Spätestens wenn man dreißig wird ist man in der Arbeitswelt, ohne damit sagen zu wollen, dass die Menschen deshalb auch einer echten Arbeit nachgehen.
    Ist man jünger, so will man etwas zum Positiven verändern, ist man älter geht es um Besitzstände. Ist man jünger so hat man kein Haus (und damit kaum Schulden), keine Kinder, keinen Ehepartner, keine sozialen Verpflichtungen (welche meist nur einfach teuer sind) man kann also leicht moralische Werte vorschieben. Ist man älter, hat man all dies und trägt eine ordentliche Verantwortung. Jede Änderung ist daher Gift.
    Entsprechend das Wahlverhalten. Die Jüngeren wollen die Welt retten, die Älteren nur einfach die Schulden abzahlen, die Kinder durch die Schule bringen, dabei noch halbwegs gut leben und etwas Sicherheit im Bezug auf die Pension haben
    Die Jüngeren (miss-)brauchen daher den Staat um andere zu Zwingen die Welt zu verbessern. Die Älteren (miss-)brauchen den Staat um andere zu Zwingen die Welt so zu erhalten, wie sie gerade ist.

    Leider fehlt den jungen Weltverbesserern noch jede Erfahrung und Bildung, daher wählen diese lauter schöngeistige sozialistische Wunschträume.
    Leder sind die Älteren so in der ‚Mühle’ drinnen, dass sie kaum mehr über den Tellerrand hinausschauen können.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 02:41

    "Die Männer wählen rechts, die Frauen links."

    Damit ist die Erklärung gefunden, warum die Linken daran interessiert sind die Geschlechterrollen aufzuheben, den Mann in der Öffentlichkeit so weit zu "verweiblichen", daß keine primären Unterschiede mehr feststellbar sind und ROT-GRÜN endlich die heißt ersehnten absoluten Mehrheiten erzielt. ;-)

    Dann sind sie ja am richtigen Weg mit ihrem Medienhype um die Wurst, die Pornoplakate sowie den dazupassenden Nacktparaden.

    Wer wird sich da um die Zukunft, oder gar um eine Pension Sorgen machen, wenn einem die Gegenwart derart viele Möglichkeiten bietet, einem ausgiebigen Hedonismus zu frönen?

    Ansonsten müßten die Jungen angesichts des krachenden Pensionssystems längst auf die Barrikaden steigen. Aber lieber jagen die Linkschaoten auf völlig sinnlosen Gewaltdemos irgendwelchen Nazi-Hirngespinsten nach, die ihnen zur Ablenkung von den wahren Problemen von einer selbsternannten Antifa-Bewegung (= ein Überbleibsel der 68er) eingeredet werden!

    Kein Wunder, daß sich eine Vielzahl von Wählern gegen diese politische Entwicklung mit Verweigerung der Stimmabgabe wehrt, denn offensichtlich ist sie angesichts der noch immer viel zu hohen Zugewinne bei den Grünen kaum aufzuhalten!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 08:43

    Die SPÖ hat ein Rezept gefunden ihre absterbende Klientel durch junge Einwanderer zu ersetzen. Das wird uns noch teuer zu stehen kommen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 08:41

    Nun, ich habe auch in meiner großen Familie keinen wirklichen Überblick auf deren Wahlverhalten; einer meiner Söhne ist ein Wertbürgerlicher wie ich, einer ein "Edel-Linker" einer (der Unternehmer) politisch total wurschtig; die Tochter schwankt je nach Sympathie zum Spitzenkandidaten!
    Die sieben inzwischen wahlberechtigten Enkel: total durcheinander, teilweise leicht grüngetönt, eher wurschtig!

    Und das bei einem erzschwarzem Familien-"Chef" !!!

    Ich kann mir persönlich eigentlich keinen echten Vorwurf machen, außer, dass
    mein "Retro"-Vorbild anscheinend für den "Nachwuchs" keine erkennbaren Anreize mehr fürs "Nachmachen" auslöst!
    Nun, das ist der Lauf der Welt: alte Traditionen und Wertvorstellungen verlieren ihre "Leuchtkraft", neue - nicht immer bessere - treten an ihre Stelle, verändern Strukturen und Lebensgewohnheiten der Menschen!
    Wir Bürgerliche spüren das am schmerzlichsten: als "Menschen von gestern" (dies im positivsten Sinn gemeint!) müssen wir uns - über die Stolpersteine des Heute -mühselig einen gangbaren Weg ins Morgen suchen!
    Dies mit positivem Geist, Mut und Optimismus anzugehen, ist für uns Ältere das Gebot der Stunde!
    Mehr als Vorbild können wir für die Jüngeren nicht sein; ihr Leben müssen sie sich selber zimmern!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 08:22

    Mit den GrünInnen als Oppositionspartei und Auffangbecken für Protestwähler habe ich derzeit in Wien ein Verständnisproblem.
    Noch nie war in Wien die Abneigung gegenüber den hier mitregierenden Paprikas so groß. Zumindest wenn man der veröffentlichten Meinung glauben darf.
    Vassilakou ist das erklärte Feindbild zehntausender Wiener Autofahrer und Geschäftsleute; die EU-Wahl eignete sich hervorragend als Zeichen eines Protests, weil es letztlich eh conchita ist, wer in Brüssel sitzt ... - und dennoch fahren die Grünen einen sensationellen Erfolg ausgerechnet in Wien ein!
    Traditionell bürgerliche Bezirke, wie Währing und die Landstraße erreichen eine grüne relative Mehrheit! Fünfhaus mit einem der höchsten Migrantenanteile in Wien wählte mehrheitlich Grün!
    Das verstehe wer wolle - ich nicht ....
    Die erklärende Diskussion ist eröffnet:

  7. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 04:02

    " . . . tu felix Austria nube " Die Beachtung dieses Mottos bescherte den Habsburgern eine Machtbereich, in welchem die Sonne nicht unterging.

    Mit einer Europapolitik welche stets für " Balance of Power " auf dem Kontinent sorgte, bauten die Briten ihr Weltreich auf.

    Interessen und Einfluß der CITY OF LONDON waren da immer zu finden und Stöme von Blut bei jenen europäischen Völkern, welche so mannipuliert wurden, waren eben natürliches Element dieser britischen Politik.

    Beispiel ist der 7 jährige Bruderkrieg welchen der " Festlanddegen " Friedrich II gegen seine Cousine Maria Theresia führte. Über das mit der britischen Krone verwandte Kur- Hannover wurde der Kriegskasse Friedrichs großzügig Mittel zugeführt.

    Was das mit dem Wahlverhalten von Alten und Jungen, Männer und Frauen zu tun hat?

    Der internationale Sozialismus wendet doch seit 150 Jahren an den Gesellschaften europäischer Staaten ähnliche Methoden an, wie sie England an den Völkern Europas bald 1/2 Jahrtausend " erfolgreich " anwendete!

    BÜRGER gegen ADEL und Kirche, ARBEITNEHMER gegen UNTERNEHMER,
    JUNG gegen ALT ( trau keinem über 30 ! ), ZUWANDERER gegen AUTHOCHTONE,
    und eben verstärkt seit Johanna Dohnal und Alice Schwarzer FRAUEN gegen
    MÄNNER

    Seit 1/2 Jahrhundert trommeln die Medien, daß die Frauen von den Männern seit Jahrtausenden benachteiligt und unterdrückt werden. DER GEDERWAHN SETZT DEM WAHN EINE TRAURIGE KRONE AUF ! ! !

    Die so genannten GRÜNEN brauchen nur besonders laut die Beseitigung dieses SCHRECKLICHEN UNRECHTS versprechen UND WERDEN DESHALB VON JUNGEN FRAUEN GEWÄHLT


    Den Freiheitlichen, welche sich über diesen Wahn empören, laufen naturgemäß die jungen Männer zu!

    So " baut " der INTERNATIONALE SOZIALISMUS DIE NEUE GESELLSCHAFT, DEN NEUEN MENSCHEN !

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2014 18:18

    Da es keine vernünftige - mir wollen jedenfalls keine einfallen - Argumente gibt, Rot, Schwarz, Grün, Neos oder einige dieser Eintagsfliegen-Parteien zu wählen, drängt sich mir schon die Frage auf, warum "Freiheitlich" zu wählen auf mangelnde Bildung etc. hinweisen soll.
    Oder wissen da manche nicht, was unter Bildung zu verstehen wäre?


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  1. Neppomuck (kein Partner)
    28. Mai 2014 18:18

    Da es keine vernünftige - mir wollen jedenfalls keine einfallen - Argumente gibt, Rot, Schwarz, Grün, Neos oder einige dieser Eintagsfliegen-Parteien zu wählen, drängt sich mir schon die Frage auf, warum "Freiheitlich" zu wählen auf mangelnde Bildung etc. hinweisen soll.
    Oder wissen da manche nicht, was unter Bildung zu verstehen wäre?

  2. Clemens Taferner (kein Partner)
    28. Mai 2014 15:44

    Irgendwie verstehe ich diese ganzen Analysen nicht. Wird uns doch ständig erklärt, dass eine Unterscheidung zwischen männlichen und weiblichen Verhaltensweisen nicht zulässig ist...

  3. Black Ice (kein Partner)
    28. Mai 2014 08:27

    Auffallend auch das Wahlverhalten nach Bildungsgrad. Es sind nicht einfach die jungen Männer, sondern die ungebildeten, die FPÖ wählen. Den größten Wähleranteil haben die Freiheitlichen bei Österreichern nur mit Pflichtschulabschluß. Selbst mit einer Lehre sinkt die Begeisterung für die Blauen bereits ab. Die gebildeten, und jungen, wählen (nach wie vor) Schwarz, und zunehmend Grün und Pink.

    • haro
      28. Mai 2014 08:56

      In Österreich hat die sehr große (besonders türkische) Gruppe mit Migrationshintergrund (alt wie jung/ weiblich wie männlich) den geringsten Bildungsgrad.

      Deshalb also der große Zuwachs an Wählerstimmen für die Blauen ...

      Und im rot/grünen Wien wohnen die wenigsten Leute mit Migrationshintergrund sondern fast nur Akademiker ... ;)

    • Gerald (kein Partner)
      28. Mai 2014 09:11

      Immer vorausgesetzt natürlich, dass die Befragten auch wirklich die Wahrheit sagen. Vielleicht lügen die Gebildeteren bei solchen Befragungen einfach überdurchschnittlich oft. Denn wer sich halbwegs politisch interessiert (und das tun höher Gebildete eher als Pflichtschulabsolventen) weiß, dass ein Bekenntnis FPÖ zu wählen eben der öffentlichen Punzierung -> dumm, rassistisch, Verlierertyp gleichkommt. Warum soll man also solche Telefonumfrager nicht auch einfach schamlos anlügen und sich als Grünwähler deklarieren?

    • Black Ice (kein Partner)
      28. Mai 2014 09:16

      Warum sollte man umgekehrt die Telefonumfrager anlügen, wenn man als gebildeter Mensch gute Gründe hat, FPÖ zu wählen?

      Aber ich finde es jedenfalls bewundernswert, wie beherzt sich viele in diesem Blog hier für diese Prolopartei ins Zeug legen.

    • haro
      28. Mai 2014 14:34

      Nochmals kleine Bildungsoffensive exlusiv für Black Ice:

      Für die richtigen Antworten gibt es Respekt, die falschen bestraft ohnehin das Leben. Und immer bedenken, wir sind hier nicht in der Partei-Akademie mit Propagandafach sondern eigenständiges Denken und eigenständige Wahrnehmung (mit offenen Augen und Ohren durch Wien) abseits des medialen Mainstreams sind gefragt.

      In Österreich hat die sehr große (besonders türkische) Gruppe mit Migrationshintergrund (alt wie jung/ weiblich wie männlich) den geringsten Bildungsgrad.
      Den jungen arbeitslosen linksradikalen Demo-Gewalttätern mangelt es offensichtlich auch an Bildung auch an Herzensbildung.

      Welche Parteien die wohl bevorzugt wählen?

      Wer sind dann -nach Ihrer hoch gebildeten Diktion- "Proloparteien" ?

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      28. Mai 2014 15:45

      Beneidenswert, so ein schlichtes Weltbild: rechts = dumm, links = gebildet.

    • Black Ice (kein Partner)
      28. Mai 2014 16:01

      Keine Ahnung, wovon ihr redet. Ich beziehe mich auf die gleiche Analyse, die Herr Unterberger zitiert hat. Die mit dem unterschiedlichen Wahlverhalten von Männern/Frauen, Alten/Jungen.

      http://diepresse.com/home/politik/euwahl/3812135/Grafiken_Wie-Geschlecht-und-Bildung-die-Wahl-beeinflussten

      Nur den Punkt mit dem Bildungsgrad hat Unterberger (unabsichtlich) ausgelassen. Bei den Ungebildeten liegen eindeutig SPÖ und FPÖ vorne. Mag sein, dass das nicht stimmt, aber dann stimmt der Rest wahrscheinlich auch nicht, und dann ist sein Kommentar komplett überflüssig.

      Ansonsten bleibe ich dabei. Mir fällt auf, dass die konservative Bildungs- und Wirtschaftselite ein Herz für die Partei der sozial schwachen Transferleistungsempfänger gefunden hat. Mein Ding ist es nicht, ich bleibe da lieber bei den Schwarzen.

    • Gastkommentar (kein Partner)
      28. Mai 2014 18:38

      @ Black Ice

      Was glauben Sie denn, wer die Grünen in den Bezirken 15, 17, 18 bei der EU Wahl gewählt hat? Nur die "gebildeten" Migranten oder auch die ungebildeten ?! Die Grünen wie die Sozialisten leben in erster Linie von den Stimmen der Zuwanderer. In Wien bestehen die wahrscheinlich zum Großteil aus anatolischen Analphabeten.

      Wie kann man eigentlich so naiv sein und Analysen glauben schenken, die es verabsäumen die Stimmen der Migranten extra anzuführen. Dann erst würde ein halbwegs ehrliches Bild entstehen.

      Im übrigen geht mir dieser ewige Standesdünkel der Schwarzen auch ziemlich auf den Geist.

      Ich habe großen Respekt vor unseren Bauern, also nicht missverstehen, aber wenn man alle Nichtakademiker als "ungebildet" bezeichnet, dann besteht doch die ÖVP auch in einem recht großen Maß aus "Ungebildeten".

      Es wäre dann nur gerecht, wenn schon ein Schwarzer (Black Ice) die Arbeiter bei der FPÖ als "ungebildet" bezeichnet, dass man auch diesen Teil der ÖVP-Wähler als "ungebildet" bezeichnet (und der ist beträchtlich).

      Ich frage mich im übrigen immer, woher die Verfasser der Analysen dieses angebliche Wissen über die Wähler hernehmen.

  4. Haider
    27. Mai 2014 22:57

    Herr Dr. AU schreibt: "Weder hilft die Umarmung (wie sie die SPÖ bei den Grünen versucht), noch die Ausgrenzung (welche die ÖVP seit einigen Jahren bei den Freiheitlichen wieder praktiziert)".
    In Wien ging die Umarmung der Grünen für die roten Hausherrn total in die Hose. Saturierte Besitzstandswahrer trafen auf hungrige Anarchisten. Heute kommt die berühmte Kaiser-Frage: "Ja dürfen's denn das?" von den alten Sozen, die die Welt nicht mehr verstehen. Den beutegierigen Eindringlingen [Wr. Grünen] gelang die Motivation ihrer Mitstreiter natürlich um vieles leichter, als den in irgendwelchen Versorgungsposten dahindämmernden roten Parteigünstlingen. Von den Schwarzen will ich in Wien nicht reden -> sie profitieren höchstens noch vom Artenschutz und einer äußerst konzilianten/mitleidigen Journaille.
    Aber eines ist auch klar: Vergleicht man nicht Prozentzahlen, sondern schaut sich die absoluten Wählerstimmen an, dann ist Österreich noch lange nicht verloren. Bei Wahlbeteiligungen unter 50 % ist die demokratische Legitimation von Wahlergebnissen für mich ohnehin eher bescheiden.

  5. Undine
    27. Mai 2014 22:15

    OT---aber damit diese (erfreuliche) Nachricht nicht untergeht---der ORF betont die fast Verdopplung der Stimmen für die FPÖ in der Steiermark ja nicht so gerne:

    "EU-Wahl: Steirische FPÖ verdoppelt Stimmenzahl"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015470-EU-Wahl-Steirische-FP-verdoppelt-Stimmenzahl

  6. Rosi
    27. Mai 2014 20:34

    'Freilich: Beim allergrößten Teil der Menschen haben Alte wie Junge, Männer wie Frauen durchaus gleich gewählt: Nämlich dort, wo niemand zur Wahl gegangen ist. Nur werden die Nichtwähler in der Gesellschaft halt kaum beachtet.'

    Ja, das ist halt das Problem: Es dürften nur so viele Mandate/Sitze vergeben werden, wie Stimmen sind.
    (Aber das sollte für alle Wahlen gelten, nicht nur bei der EU-Wahl.)
    Dann würde sich vermutlich was ändern ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  7. Gerhard Pascher
    27. Mai 2014 19:31

    Nicht zum Thema passend:

    Es war zu erwarten, dass die Ärztekammer zur dr.ive.in-Ordination des Herr Dr. Zakel ein Haar in der Suppe finden wird und somit eine Anzeige zum kammerinternen Disziplinarverfahren einbrachte. Eigentlich fällt eine Adressenbekanntgabe bei Neueröffnung bzw. Übersiedlung nicht unter die zitierten Kammerspielregeln. Vermutlich wird dieses Verfahren aber zu Ungunsten des Herrn Zakel ausgehen, da diese Kommission nicht unabhängig agiert. Aber es gibt ja auch noch zivilrechtliche Möglichkeiten - wo viel Geld verbrannt werden wird - welche für Dr. Zakel mehr Chancen bringen.

    http://wien.orf.at/news/stories/2649555/

  8. simplicissimus
    27. Mai 2014 17:32

    Ältere Frauen wählen eben vorzugsweise Versorgung und jüngere Männer Befreiung. Junge Mädchen lassen sich von der Superiorität des ramboartigen Supergirls beeindrucken, altkonservative Männer können vor lauter Bewegungslosigkeit das Kreuz nur mehr an der gewohnten Stelle machen.

    Ja, es menschelt halt in der Demokratie. Staaten werden aufgrund der Zerrissenheit durch lauter 20%-Parteien immer unregierbarer und es automatisiert sich deshalb eine Politik der Wählertäuschung, Selbstbedienung, Verschwendung, Vernunftlosigkeit und Unfähigkeit.

    Protestparteien sind entweder regierungsunfähig oder werden zur Systempartei. Zumindest in der Einschätzung der politischen Gegner.

    Was bleibt dann eigentlich noch übrig, als an eine verbessernde Veränderung oder bei Unheilbarkeit gar Ablöse der Demokratie zu denken?
    Schauderbare, riskante Alternative.
    Aber die Frage wird immer drängender.

  9. Gerhard Pascher
    27. Mai 2014 16:54

    So genannte Wählerstromananlysen kommen von den selben Institutionen, welche uns vor der Wahl Wahlausgangsprognosen erstellen, welche dann meist falsch sind.

    Ich höre schon die Proteste der Meinungsforscher, welche auf streng wissenschaftlichen Methoden und Formeln verweisen und immer ein brauchbares "sample" verwenden, welches genau der Bevölkerung (Stadt, Land, männlich, weiblich, Alter, Bildung usw.) entspricht. Die Praxis ist aber oft anders.

    Ich frage mich immer bei solchen Informationen: Wer sind die Auftraggeber ("Wes Brot ich ess, des Lied ich sing"), von denen die Honorare kommen? Dennman kann alle Ergebnisse - wie jede Statistik - von verschiedenen Gesichtspunkten betrachten bzw. "kosmetisch" behandeln..

  10. Brigitte Imb
    27. Mai 2014 15:43

    Die SPÖ erreichte österreichweit ganze 139(!) Stimmen mehr, gegenüber der letzten EU Wahl.
    Also hieße das - falls tatsächlich die jungen Frauen links wählen -, daß der SPÖ die Pensionistinnen schon weggestorben sind. ;-)

    http://www.wienerzeitung.at/wahlarchiv/

    • Undine
      27. Mai 2014 15:49

      Also, das nenne ich satte Gewinne---oder etwa nicht!?! ;-)))

    • Brigitte Imb
      27. Mai 2014 21:08

      Ja klar, fulminant -, der Darabosch..a hat ja auch von mehreren Prozenten......gesprochen. Ich bin gebeistert.

  11. Josef Maierhofer
    27. Mai 2014 15:13

    Klar, dass die älteren Frauen SPÖ wählen, bekommen sie doch 5 Pensionsjahre 'geschenkt'.

    Klar hätten die heutigen Koalitionsparteien Gegenrezepte, würden sie danach handeln. Doch erkennen sie das nicht. Weder Werte, weder die Gesellschaft, rein die Selbst- und Klientelbedienung ist ihnen wichtig.

    So wird wohl die Prognose stimmen, dass es irgendwann die linkslinken Grünen und die FPÖ, die noch Werte verfolgt, geschafft haben werden, statt den 'Altparteien' zu regieren.

  12. Undine
    27. Mai 2014 14:44

    Also, ich scheine aber schon gar nicht in dieses typische Wähler-Schema zu passen, sondern tanze gründlich aus der Reihe:
    Obwohl
    weiblich, schon ein ziemliches (!) Stück über 60, in meiner Frauenrolle bis heute immer höchst zufrieden, auch mit dem Elternhaus hatte es nie Wickel gegeben, deshalb auch keinerlei Ambitionen, in jungen Jahren die Eltern mit gegensätzlicher politischer Meinung ärgern zu wollen, immer wissensdurstig, keinerlei Anlaß für feministische Anwandlungen, usw.

    ......aber ROT oder GRÜN würde ich höchstens wählen, wenn man mir ein Messer an die Gurgel hielte (nein, nicht einmal dann!!! ;-).....

    Daß auch mein Mann ---"obwohl (humanistisch gebildeter) Akademiker"! ---die FREIHEITLICHEN bevorzugte, fand ich höchst natürlich. Als er Ende der 60er-Jahre eine Praxis gründete, bekam er umgehend lukrative "Angebote" von Rot UND Schwarz, falls er der Partei beitrete! Mein Mann lehnte entrüstet ab---und war zeitlebens froh und auch stolz darüber, daß er ganz ohne Schwarze oder Rote "Hilfe" beruflich sehr gut vorangekommen war---es hat vielleicht anfangs etwas länger gedauert. Aber er hat sich seine FREIHEIT und UNABHÄNGIGKEIT gewahrt und das war ihm und auch mir sehr wichtig.

  13. Inger
    27. Mai 2014 12:02

    Wenn man das liest:

    http://www.pi-news.net/2014/05/geert-wilders-auf-platz-2-in-niederlanden/

    wird die Partei der Nichtwähler sicher noch größer werden.

    Es wird gelogen und betrogen, wohin man schaut und dem dummen Wahlvolk wird
    verclickert, dass es wählen kann - ja wischen Pest und Cholera, weil die ganze Wählerei entwickelt sich ohnehin immer mehr zu einem Polittheater. Eigentlich völlig uninteressant, wofür steht wer? Nur für das Halten und Schaffen der eigenen Pfründe.
    Und wenn ich mir anschau, wie primitiv die Stimmen der Pensionisten gekauft wurden von einem SPÖ-Kandidaten, der gemeint hat, sein Mandat nicht mehr halten zu können, dann wird mir übel. Der "Joe" Weidenholzter hat die Pensionisten belabert und ihnen ein gutes Papperl servieren lassen, da bleibt den immer Treuen ja gar nichts anderes über, es ist zum.....

  14. Charlotte
    27. Mai 2014 11:11

    Ich glaube grundsätzlich keiner Veröffentlichung über das Wahlverhalten bestimmter Gruppen.

    "Frauen wählen links ..." scheint mir genauso hinterfragenswert wie einst die oft gehörte Propaganda, vor allem Intellektuelle würden links wählen ...

    Gewalttäter sind angeblich rechtsradikal obwohl es Linksradikale sind die in Wien immer wieder zeigen wie sie organisierte Gewalt ausüben.

    Hausfrauen wurden stets als dumm, ungebildet, abhängig dargestellt im Gegensatz zur erwerbstätigen Frau die stets als eine unabhängige Karrierefrau gezeigt wurde (auch wenn sie die gleichen Tätigkeiten ausübte - halt in einem fremden Haushalt und fremdem Mann abhängig).

    Die Kärntner wurden medial als dumm und ungebildet hingestellt solange sie mehrheitlich FPÖ wählten. Die gleichen Wähler sind schlagartig gebildet und werden nicht mehr diffamiert wenn sie links wählen ...

    • Undine
      27. Mai 2014 11:43

      @Charlotte

      *********!
      "Die Kärntner wurden medial als dumm und ungebildet hingestellt solange sie mehrheitlich FPÖ wählten. Die gleichen Wähler sind schlagartig gebildet und werden nicht mehr diffamiert wenn sie links wählen ..."

      Das gleiche Phänomen gab es regelmäßig in Wien, wenn viele der einst treuen SPÖ-Wähler plötzlich die FPÖ attraktiver fanden; da wurde umgehend vom BRAUNEN BODENSATZ gesprochen und diese der SPÖ Untreuen öffentlich als dumm, ungebildet und primitiv beschimpft und geächtet. Wenn dieselben Menschen wieder in den Schoß der SPÖ zurückgefunden hatten---was gelegentlich vorkam---waren sie plötzlich wieder intelligent. Verstehe diesen Wandel der Intelligenz, wer kann.....

      Sie schreiben weiter:

      "Hausfrauen wurden stets als dumm, ungebildet, abhängig dargestellt im Gegensatz zur erwerbstätigen Frau die stets als eine unabhängige Karrierefrau gezeigt wurde (auch wenn sie die gleichen Tätigkeiten ausübte - halt in einem fremden Haushalt und fremdem Mann abhängig)."

      Ja, diese Volte ist nur für links Indoktrinierte zu verstehen:
      Wer sich um fremde Kinder kümmert, Hausarbeit in fremden Haushalten ausführt, einen fremden Mann als "Chef" hat, bekommt es Schwarz auf Weiß, daß er---in diesem Fall allerdings SIE!---intelligent und gebildet ist---und WIRD dafür BEZAHLT und hat Anspruch auf PENSION!

    • logiker2
      27. Mai 2014 12:18

      ******ja, immer wenn der Mensch für die linke Ideologie nützlich ist, ist er intelligent, modern, fortschrittlich, ansonsten eben dumm, ewiggestrig bis zum Nazi und bedarf einer Gehirnwäsche, im schlimmsten Fall der Justiz.

    • Charlotte
      27. Mai 2014 18:38

      @Undine

      genau so ist!

      Politisch wurde dafür gesorgt dass sogar den wirklichen so genannten Karrieremüttern (u.a. gut verdienende Politikerinnen) die ihre Kinder von klein auf hauptsächlich von anderen betreuen/erziehen lassen -die ihre Erwerbstätigkeit nicht unterbrechen- gleich lange Kindererziehungszeiten für ihre Pension (zusätzlich zu ihren ohnehin vorhandenen Pensionsanrechnungszeiten) angerechnet werden (und damit eine höhere Pension erhalten) wie jenen Müttern die ihre Kinder in den ersten Jahren rund um die Uhr selber betreuen. Zusätzlich fördert man noch Fremdbetreuung durch (von der EU vorgeschriebenen!) "Kinderbetreuungsstellen" .

      Wohl ganz im Sinne einer bewussten Benachteiligung jener Mütter/Familien die ihre KInder selber betreuen (wollen).

      @ logiker2

      ja, verbale Verstöße gegen linke Gesinnung werden geahndet und streng bestraft . Wenig bis gar nichts hört man von Täterausforschung oder -verurteilung die im Rahmen der linken Demos Gewalt ausübten oder jenen Tätern die Kirchen schändeten.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      28. Mai 2014 15:47

      Da stimme ich Ihnen hundertprozentig zu.

  15. schreyvogel
    27. Mai 2014 10:48

    Frauen wählen also links, Ältere die Regierungsparteien.

    Bedenkt man, dass das Durchschnittsalter konstant ansteigt, und dass die Frauen länger leben als die Männer, dann scheint die Macht der SPÖ ungebrochen.

    • El Barato
      27. Mai 2014 11:02

      Nicht zu vergessen: der Beitrag der "Importwähler", weshalb sozialistische Parteien stetig die Hürden für die Einbürgerung drücken und Späße wie "Doppelpass" vorantreiben.

      Was sie in ihr Kalkül nicht miteinbeziehen: sobald eine kritische Masse erreicht ist werden islamische Parteien entstehen (in Deutschland auf Gemeindeebene bereits zu beobachten), und dann ist nichts mehr mit Stimmenfang im Morgenland.

      Die Sozialisten als nützliche Idioten der Islamisierung - wer hätte das gedacht.

    • Inger
      27. Mai 2014 12:36

      Frauen wählen links....
      Wenn man sich den sozialistischen Pensionistenverband anschaut, da werden auch die Stimmen gemacht!!
      Ich schätze, der Großteil der Mitglieder sind ältere Damen, die sich freuen, dass sie einmal im Monat einen Ausflug machen - auch wenn das nichts anderes ist, als ganz subtile Beeinflussung.
      Dann kommen noch im Sommer die größeren Freundschaftsreisen. Mich schüttelt's regelrecht, wenn ich dran denke, dass mir einmal eine ältere Dame erzählt hat, sie habe so eine Reise mitgemacht, weil eine Freundin wem gesucht hat für das Doppelzimmer und die Reise war in ein Land, wo sie immerr schon hinwollte.
      Und was ist passiert: der verurteilte Pensionistenchef Blecha kam zu so einem Freundschaftstreffen eingeflogen, die Damen und Herren mussten sich in Zweierreihen aufstellen, bekamen ein rot-weiss-rotes Fähnchen in die Hand und mussten dem großen Meister zuwinken. Die mir bekannte Dame war in ihrem früheren Leben Lehrerin, sie war einerseits entsetzt und andererseits hat sie
      das Gefühl gehabt, alte Leute werden behandelt wie die kleinen Kinder, die müssen auch mit dem Fähnchen winken... Diese Geschichte ist bei mir richtig eingefahren, ich kann mir so
      etwas einfach nicht vorstellen, das wird aber über Wochen praktiziert, der ORF fährt auch immer auf Besuch und sendet dann Berichte von diesen Reisen, es ist eigentlich nicht vorstellbar, aber es ist so!
      Manche dieser Busreisen sind auch ausgewiesene Werbefahrten, weil da bekommen die Obleute was für die Verreinskasse!!
      Ganz schrecklich finde ich auch die Fahrten zu den div Großkaufhäusern, vorwiegend "Fetzngeschäften", die alten Leute haben angeblich eh wenig Geld, aber
      man weisss ja, dass die, die Umsatz bringen, dann Provisionen kassieren - aber wenn man für die Weihnachtsfeier oder den Faschingsball was braucht, dann geht man zu den einheimischen Geschäften betteln.
      Aber, mangels anderer Erlebnisse sind die alten Leutchen natürlich froh um jede Abwechslung und hinterfragt wird da nichts - da wird auch beim letzten Ausflug vor der Wahl während der Fahrt das Werbematerial verteilt, da kann ja keiner davon laufen und so weiter und so fort....

    • Undine
      27. Mai 2014 15:35

      @schreyvogel

      Oh Gott, malen Sie doch nicht den Teufel an die Wand! ;-)

      Nein, @schreyvogel, alles hat einmal ein Ende, auch das der SPÖ ist längst eingeläutet, man wahrt nur unter tatkräftiger Mithilfe des ORF und der sonstigen Medien noch den ANSCHEIN! Merken Sie nicht, wie laut sie schon singen vor lauter Angst? ;-)

    • Brigitte Imb
      27. Mai 2014 21:51

      @Inger,

      das ist ja pervers zum Quadrat. Nicht einmal für viel Geld würde ich für diese (od. andere) "Kasperle" mit irgendwelchen Fähnchen wacheln wollen. Und meine "Ausflüge" die werde ich auch im hohen Alter - so Gott will - für mich und meinen Mann privat und ohne Parteigeplänkel organisieren.

    • Gastkommentar (kein Partner)
      28. Mai 2014 07:37

      @ Schreyvogel

      Was ich bei all diesen Analysen vermisse, ist die Auflistung der Migrantenstimmen.

      Niemals heißt es "Stimmen der Zuwanderer". Das wäre doch mal sehr interessant.

      So bin ich z.B. davon überzeugt, dass die Zugewinne der Grünen in Wien - vor allem im

      15. und im 17. Bezirk vorwiegend von Migranten stammen. Als Wiener weiß man, wie

      stark besiedelt diese Bezirke mittlerweile von Zuwanderern sind.

      Ein Freund, der Im 17. Bezirk wohnt, aber geschäftlich auch öfter in Istanbul zu tun hat,

      meinte, dass er in Istanbul nie so viele kopftuchtragende Frauen sieht, wie in Wien und

      dass diese in seinem Bezirk in den letzten Jahren massiv mehr wurden.

      Es sind also nicht nur die Sozialisten, sondern eben auch die Grünen - also alle

      Linksparteien, die - wie @ El Barato schreibt - "nützliche Idioten der Islamisierung" sind.

  16. El Barato
    27. Mai 2014 10:33

    Frauen wählen links und werden immer links wählen, weil es in ihrer Natur liegt, versorgt werden zu wollen und es ihnen relativ egal ist, wer hierfür die Rechung übernehmen muss. Daher wird auch immer der Sozialstaat hypertrophieren, sobald Frauen in der politischen Entscheidungsbildung etwas zu sagen bekommen - denn es liegt in der Natur der Männer, den Forderungen der Frauen nachzugeben, in der Hoffnung auf Sex und/oder Ruhe.

  17. dssm
    27. Mai 2014 09:59

    Eine sehr löbliche Beschreibung des Wahlverhaltens, da möchte ich doch eine etwas andere Darstellung einbringen.

    Spätestens wenn man dreißig wird ist man in der Arbeitswelt, ohne damit sagen zu wollen, dass die Menschen deshalb auch einer echten Arbeit nachgehen.
    Ist man jünger, so will man etwas zum Positiven verändern, ist man älter geht es um Besitzstände. Ist man jünger so hat man kein Haus (und damit kaum Schulden), keine Kinder, keinen Ehepartner, keine sozialen Verpflichtungen (welche meist nur einfach teuer sind) man kann also leicht moralische Werte vorschieben. Ist man älter, hat man all dies und trägt eine ordentliche Verantwortung. Jede Änderung ist daher Gift.
    Entsprechend das Wahlverhalten. Die Jüngeren wollen die Welt retten, die Älteren nur einfach die Schulden abzahlen, die Kinder durch die Schule bringen, dabei noch halbwegs gut leben und etwas Sicherheit im Bezug auf die Pension haben
    Die Jüngeren (miss-)brauchen daher den Staat um andere zu Zwingen die Welt zu verbessern. Die Älteren (miss-)brauchen den Staat um andere zu Zwingen die Welt so zu erhalten, wie sie gerade ist.

    Leider fehlt den jungen Weltverbesserern noch jede Erfahrung und Bildung, daher wählen diese lauter schöngeistige sozialistische Wunschträume.
    Leder sind die Älteren so in der ‚Mühle’ drinnen, dass sie kaum mehr über den Tellerrand hinausschauen können.

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2014 10:05

      Das ist ein wahres Wort, werter @ dssm !

      Realistische Weltsicht pur !!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • schreyvogel
    • Konrad Loräntz
      27. Mai 2014 12:53

      "... lauter schöngeistige sozialistische Wunschträume"
      Man ist mit 20 zwar schon unglaublich engagiert und motiviert, gleichzeitig aber noch furchterregend dumm.
      Ich bin nun schon seit etwa 40 Jahren ein Politlehrling und kann mich über das, was ich die ersten Jahrzehnte dachte, nur mehr wundern. Das Problem ist, dass die Wahrheit nur zwischen den Zeilen steht- dies ist aber schwer zu entziffern.
      Ayn Rand sagte so schön: Truth is not for everyone - only for those who seek it.
      Es sagt einem aber auch keiner, wo man den suchen sollte.
      Nur der humanistisch Gebildete kennt noch den Grundsatz: Audiatur et altera pars.

      Apropos: Woher hatten die Neos ihr üppiges Wahlkampfbudget ?

    • Undine
      27. Mai 2014 15:40

      @Konrad Loräntz

      Das üppige Wahlkampfbudget der NEOS? Das kommt doch vom eitlen Haselsteiner mit den roten Schühchen und dem Zwicker, der es seinerseits wiederum von dem russischen Oligarchen hat.....

  18. Das Pingerle
    27. Mai 2014 09:22

    Woher weiß man, wie ich oder meine Frau gewählt haben? Mich hat noch nie jemand bei der Stimmabgabe beobachtet und mitgeschrieben. Und was von Meinungsumfragen zu halten ist, zeigt jede Wahl auf's Neue.

    • Konrad Loräntz
      27. Mai 2014 12:56

      Es werden 1200 Leute per Telefon befragt. Dadurch weiss man, dass Akademiker kaum je FPÖ zu wählen. Soll jetzt aber keiner sagen, dass gewitztere Leute vielleicht einfach nicht ganz so bekenntnisfreudig seien.

    • Undine
      27. Mai 2014 14:03

      @Konrad Loräntz

      "Dadurch weiss man, dass Akademiker kaum je FPÖ zu wählen."

      Eine meiner Töchter hat während des Studiums zeitweise für solche Umfrageinstitute gearbeitet. Da wurden die jungen Leute angewiesen, aus einem Telefonbuch jede 6. Person anzurufen und zu befragen. Standen jedoch Wahlen vor der Tür, bekamen sie den Wink, Akademiker zu umgehen mit der Begründung, die hätten ohnedies keine Zeit, besonders die Ärzte! Nur zur Erinnerung: Die FPÖ galt früher, als sie noch "klein und fein" war, aber gerade einmal bei 5% dahindümpelte, als die Partei der 4 A: Ärzte, Anwälte, Apotheker und Architekten.

  19. terbuan
    27. Mai 2014 08:43

    Die SPÖ hat ein Rezept gefunden ihre absterbende Klientel durch junge Einwanderer zu ersetzen. Das wird uns noch teuer zu stehen kommen!

  20. Wertkonservativer
    27. Mai 2014 08:41

    Nun, ich habe auch in meiner großen Familie keinen wirklichen Überblick auf deren Wahlverhalten; einer meiner Söhne ist ein Wertbürgerlicher wie ich, einer ein "Edel-Linker" einer (der Unternehmer) politisch total wurschtig; die Tochter schwankt je nach Sympathie zum Spitzenkandidaten!
    Die sieben inzwischen wahlberechtigten Enkel: total durcheinander, teilweise leicht grüngetönt, eher wurschtig!

    Und das bei einem erzschwarzem Familien-"Chef" !!!

    Ich kann mir persönlich eigentlich keinen echten Vorwurf machen, außer, dass
    mein "Retro"-Vorbild anscheinend für den "Nachwuchs" keine erkennbaren Anreize mehr fürs "Nachmachen" auslöst!
    Nun, das ist der Lauf der Welt: alte Traditionen und Wertvorstellungen verlieren ihre "Leuchtkraft", neue - nicht immer bessere - treten an ihre Stelle, verändern Strukturen und Lebensgewohnheiten der Menschen!
    Wir Bürgerliche spüren das am schmerzlichsten: als "Menschen von gestern" (dies im positivsten Sinn gemeint!) müssen wir uns - über die Stolpersteine des Heute -mühselig einen gangbaren Weg ins Morgen suchen!
    Dies mit positivem Geist, Mut und Optimismus anzugehen, ist für uns Ältere das Gebot der Stunde!
    Mehr als Vorbild können wir für die Jüngeren nicht sein; ihr Leben müssen sie sich selber zimmern!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pumuckl
      27. Mai 2014 11:10

      Das hört sich gut an! Indikatoren dafür, daß unser @ Wertkonservativer keine Zoombis ins Leben geschickt hat.
      Ihr " Edel - Linker " und die leicht grüngetönten werden schon noch draufkommen:
      " Hunderttausende redliche ehrenhafte Leistungsträger wurden von den Lebensumständen in den Dunstkreis linker, im Falle dieser Grünen, sogar
      linksradikaler Parteien " geschwemmt " und sind wirklich sozial und oder um die Natur besorgt. Ihnen gebührt unsere Achtung und Wertschätzung!

      ABER DER SOZIALISMUS, MIT SEINEM ANSPRUCH EINE HEILSLEHRE ZU SEIN, IST LÜGE UND HAT ÜBERALL WO ER SICH UNGEHEMMT ENTFALTEN KONNTE, GEZEIGT, DASS ER HÖCHST UNSOZIAL IST ! ! !

  21. Politicus1
    27. Mai 2014 08:22

    Mit den GrünInnen als Oppositionspartei und Auffangbecken für Protestwähler habe ich derzeit in Wien ein Verständnisproblem.
    Noch nie war in Wien die Abneigung gegenüber den hier mitregierenden Paprikas so groß. Zumindest wenn man der veröffentlichten Meinung glauben darf.
    Vassilakou ist das erklärte Feindbild zehntausender Wiener Autofahrer und Geschäftsleute; die EU-Wahl eignete sich hervorragend als Zeichen eines Protests, weil es letztlich eh conchita ist, wer in Brüssel sitzt ... - und dennoch fahren die Grünen einen sensationellen Erfolg ausgerechnet in Wien ein!
    Traditionell bürgerliche Bezirke, wie Währing und die Landstraße erreichen eine grüne relative Mehrheit! Fünfhaus mit einem der höchsten Migrantenanteile in Wien wählte mehrheitlich Grün!
    Das verstehe wer wolle - ich nicht ....
    Die erklärende Diskussion ist eröffnet:

    • Das Pingerle
      27. Mai 2014 09:35

      Habe mich zunächst auch gewundert, aber es gibt nur 1 Erklärung: Wir Österreicher/Wiener - die wir so denken, wie die meisten hier im Forum - sind schlichtweg in der Minderheit. Egal ob Nationalratswahlen, Wiener Gemeinderat, Umfrage zur Mariahilfer Straße usw., immer geht es zu Gunsten der Linksparteien aus.

      Die Menschen in Ö wollen das mehrheitlich so wie es eben bei uns ist: hohe Steuern für die Mittelschicht, wenig Eigenverantwortung, Massenzuwanderung, Straßenrückbauten, Radwege auf denen niemand fährt zu Lasten des Autoverkehrs, Political Correctness, Gender, einseitige Medienberichte in ORF und Zeitungen und, und, und...

      Das zu akzeptieren, hilft enorm und reduziert den Leidensdruck im Alltag.

    • dssm
      27. Mai 2014 10:06

      Nirgendwo haben wir in Österreich so eine Dichte an staatsnah lebenden Menschen. Nicht nur die klassischen Beamten, sondern gerade in staatlich geförderten NGOs, ‚Hilfs’organistationen, ausgegliederten Betrieben, ORF, Schulen usw. sitzt eine riesige Gruppe, welche selber weiß, dass es mit der eigenen Leistung nicht weit her ist, aber bei den Vergünstigungen da sind diese Gruppen Weltmeister.
      Es bleibt denen gar nichts anderes übrig als Grün zu wählen, denn eine ‚bürgerliche’ Gruppe würde nach Leistung fragen, würde den Sinn mancher Arbeitsstelle hinterfragen, würde Sparprogramme auflegen.

    • Politicus1
      27. Mai 2014 10:52

      Zurückgekehrt nach einer Fahrt mit einer Wiener U-Bahn entlang des Wiener "Grüngürtels" könnte ich z.B. für den Wandel der einstige sozialistischen Hochburg Rudolfsheim-Fünfhaus zur Grünen relativen Majorität folgende Erklärung anbieten:

      Zuwanderer erobern langsam aber sicher die Wiener Gemeindebauten. Dort werden sie von den angestammten Bewohnern nicht gerade mit herzlichen Begrüßungsfeiern aufgenommen.
      Zuwanderer haben in den Wiener Volks- und Hauptschulen schon längst das Szepter an sich gerissen.
      Häupl fürchtet sich vor Strache und hat seinen 100% Pro-Zuwanderer-Kurs sichtbar gewandelt und verordnet der Stadt zumindest "Ordnung muss sein!"
      Zuwanderer sehen daher - vielleicht? - die GrünInnen als einzige Partei, die voll zu ihnen steht, die ihnen alle Vergünstigungen unseres Sozialsystems mehr als gönnt.

      Somit könnte sich in Wien ein Wahlwechsel der Zuwanderer von den Roten hin zu den GrünInnen erklären ...?

    • A.K.
      27. Mai 2014 11:32

      Wie von einem Italiener bewiesen wurde, konnte er in Deutschland und Italien, also doppelt wählen.
      In Wien sind viele EU-Bürger tätig, die eventuell in ihrem Heimantland Grün wählen, da dort die Grünen nicht verkappte Kommunisten - wie bei uns - sind. Haben solche "Doppelwahlen" vielleicht auch in Wien stattgefunden?

    • logiker2
      27. Mai 2014 12:28

      und wieder hat man es verabsäumt internationale Wahlbeobachter nach Wien zu entsenden.

    • Undine
      27. Mai 2014 15:45

      @logiker2

      Wäre doch richtig, wenn bei Staatsbesuchen aus China oder Rußland oder gar aus dem Schwarzen Kontinent einmal die Gäste unseren Bundesheinzi daraufhin ansprächen! Da würde er schauen, der Heinzi F.! ;-)

    • Rau
      27. Mai 2014 17:01

      Schon mal Wahlbetrug in Erwägung gzogen?

  22. Markus Theiner
    27. Mai 2014 07:35

    Die Grünen und die Blauen funktionieren nach genau dem gleichen Muster.

    Sie arbeiten mit Emotionen. Inhalte vermeiden sie oder vereinfachen sie auf wenige Schlagworte mit denen man leicht übereinstimmen kann. Ansonsten definiert man sich über Abgrenzung und Denunziation Anderer. Ein Stil geprägt von Inkonsequenz, Doppelmoral und undifferenzierten Stereotypen.

    Wobei die Grünen in meinen Augen das Spiel noch schlimmer treiben als die FPÖ.

    Sie sagen Antifaschismus und unterstützen totalitäre Ansätze und Verbotskultur.
    Sie sagen Feminismus und machen eine Politik die das Geschlecht als Entscheidungskriterium nicht etwa beseitigen, sondern fördern will.
    Sie sagen Antirassismus und nehmen Österreicher mit Migrationshintergrund in Geiselhaft für Ausländer mit österreichischer Staatsbürgerschaft.
    Sie sagen Schaffung von Arbeitsplätzen und verfrachten die Wertschöpfung nach China.

    Das ist jetzt natürlich auch stark vereinfacht, aber ich muss ja kein Parteiprogramm schreiben. Da darf man.

  23. Pumuckl
    27. Mai 2014 04:02

    " . . . tu felix Austria nube " Die Beachtung dieses Mottos bescherte den Habsburgern eine Machtbereich, in welchem die Sonne nicht unterging.

    Mit einer Europapolitik welche stets für " Balance of Power " auf dem Kontinent sorgte, bauten die Briten ihr Weltreich auf.

    Interessen und Einfluß der CITY OF LONDON waren da immer zu finden und Stöme von Blut bei jenen europäischen Völkern, welche so mannipuliert wurden, waren eben natürliches Element dieser britischen Politik.

    Beispiel ist der 7 jährige Bruderkrieg welchen der " Festlanddegen " Friedrich II gegen seine Cousine Maria Theresia führte. Über das mit der britischen Krone verwandte Kur- Hannover wurde der Kriegskasse Friedrichs großzügig Mittel zugeführt.

    Was das mit dem Wahlverhalten von Alten und Jungen, Männer und Frauen zu tun hat?

    Der internationale Sozialismus wendet doch seit 150 Jahren an den Gesellschaften europäischer Staaten ähnliche Methoden an, wie sie England an den Völkern Europas bald 1/2 Jahrtausend " erfolgreich " anwendete!

    BÜRGER gegen ADEL und Kirche, ARBEITNEHMER gegen UNTERNEHMER,
    JUNG gegen ALT ( trau keinem über 30 ! ), ZUWANDERER gegen AUTHOCHTONE,
    und eben verstärkt seit Johanna Dohnal und Alice Schwarzer FRAUEN gegen
    MÄNNER

    Seit 1/2 Jahrhundert trommeln die Medien, daß die Frauen von den Männern seit Jahrtausenden benachteiligt und unterdrückt werden. DER GEDERWAHN SETZT DEM WAHN EINE TRAURIGE KRONE AUF ! ! !

    Die so genannten GRÜNEN brauchen nur besonders laut die Beseitigung dieses SCHRECKLICHEN UNRECHTS versprechen UND WERDEN DESHALB VON JUNGEN FRAUEN GEWÄHLT


    Den Freiheitlichen, welche sich über diesen Wahn empören, laufen naturgemäß die jungen Männer zu!

    So " baut " der INTERNATIONALE SOZIALISMUS DIE NEUE GESELLSCHAFT, DEN NEUEN MENSCHEN !

    • Markus Theiner
      27. Mai 2014 07:39

      Ich glaub nicht, dass die Grünen bei den jungen Frauen wegen der Frauenpolitik so gut abschneiden. Meine (natürlich nicht repräsentativen) Erfahrungen gehen eher in die Gegenrichtung: Viele junge Frauen lehnen die Gender-Politik ab, wählen aber Grün weil ihnen Tierschutz, Kampf gegen Rassismus, gesundes Bio-Essen und ähnliche Themen wichtig sind.
      Vielleicht auch noch der Kampf gegen Sexismus als Ansage, aber selten wegen der konkreten Politik mit Quoten, Sprachverhunzung usw.

    • Gastkommentar (kein Partner)
      28. Mai 2014 07:45

      @ M. Theiner

      Ja, diese Erfahrungen habe ich in meinem Umfeld auch gemacht. Grünwählende Frauen sehen diese Partei in erster Linie als Ökopartei und schauen sich das Wahlprogramm gar nicht näher an. Die Ewwa trägt dann auch noch ihre "coolen Klamotten" und schon ist die Stimme vergeben.

      Wenn man die Mädels dann konfrontiert mit den wirklichen Inhalten der Grünen, mit ihrer linken Ideologie, dann wollen die das gar nicht wahrhaben. Unglaublich naiv, wie sie in diese "heile Welt Falle" tapsen.

  24. mischu
    27. Mai 2014 02:41

    "Die Männer wählen rechts, die Frauen links."

    Damit ist die Erklärung gefunden, warum die Linken daran interessiert sind die Geschlechterrollen aufzuheben, den Mann in der Öffentlichkeit so weit zu "verweiblichen", daß keine primären Unterschiede mehr feststellbar sind und ROT-GRÜN endlich die heißt ersehnten absoluten Mehrheiten erzielt. ;-)

    Dann sind sie ja am richtigen Weg mit ihrem Medienhype um die Wurst, die Pornoplakate sowie den dazupassenden Nacktparaden.

    Wer wird sich da um die Zukunft, oder gar um eine Pension Sorgen machen, wenn einem die Gegenwart derart viele Möglichkeiten bietet, einem ausgiebigen Hedonismus zu frönen?

    Ansonsten müßten die Jungen angesichts des krachenden Pensionssystems längst auf die Barrikaden steigen. Aber lieber jagen die Linkschaoten auf völlig sinnlosen Gewaltdemos irgendwelchen Nazi-Hirngespinsten nach, die ihnen zur Ablenkung von den wahren Problemen von einer selbsternannten Antifa-Bewegung (= ein Überbleibsel der 68er) eingeredet werden!

    Kein Wunder, daß sich eine Vielzahl von Wählern gegen diese politische Entwicklung mit Verweigerung der Stimmabgabe wehrt, denn offensichtlich ist sie angesichts der noch immer viel zu hohen Zugewinne bei den Grünen kaum aufzuhalten!





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