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Gegengewicht gegen einen mächtigen Staat

Dort und nur dort, wo es gesichertes Privateigentum auch an Produktionsmitteln gibt, kann der Bürger der Politik entgegentreten. Das haben immer wieder Philosophen ebenso wie Ökonomen erkannt. Wohl gerade deshalb gibt es ebenso hartnäckig den Griff des Staates nach dem Eigentum der Bürger.

Das ist ein ewiger Kampf, der nie ganz gewonnen, nie ganz verloren ist. So hat auch der Kommunismus, als die Sache der Menschen schon rettungslos verloren schien, sein abruptes Ende gefunden. Gerade in diesen demokratisch gewordenen Ländern Osteuropas ist heute diese Gier von Staat und Politik massiv zurückgedämmt. Massiver als im nie kommunistisch gewesenen Westen.

Umso wichtiger ist es, auch im Westen gegen diese Gier zu kämpfen. Ob diese sich nun in ständig steigenden Schulden oder in der laufenden Erhöhung von Staatsquoten (also dem Anteil von Abgaben und Steuern an den Einkommen) zeigt.

Umso wichtiger ist der Kampf auch für den Aktionär. Die eher Reicheren haben direkt Betriebe im Eigentum (Familienunternehmer werden sie gerne genannt); die anderen – grob als Mittelstand bezeichnet – beteiligen sich über Aktien an Unternehmen.

Sie haben aber kaum politisches Gewicht, denn alle Parteien glauben, mit ihnen keine Wahlen zu gewinnen. In christdemokratisch-konservativen Parteien geben daher häufig Bauern oder Beamte den Ton an. In sich als liberal bezeichnenden Parteien siegen wieder die Interessen anderer Gruppen – etwa bei der FDP jene der Hoteliers –, über die Notwendigkeiten der Ordnungspolitik. Und in linken Parteien ist es immer der Staat, der alles besser weiß, der alles zentralisiert regelt, der möglichst viel Eigentum an Industriekonzernen halten soll.

Dagegen ist die Stimme der privaten Eigentümer oft kaum zu hören – aber umso wichtiger. Diese Stimme lässt in Österreich fast alleine der Interessenverband für Anleger ertönen. Gewiss verfolgt auch er „Interessen“. Aber er ist ein Gegengewicht zu den starken anderen Gruppen. Auch dann wenn man etwa während der Familien- und Wohngründung kein Geld zum Anlegen hat.

Denn mit absoluter Sicherheit ist ein möglichst breit gestreutes privates Eigentum an den Produktionsmitteln das einzige Gegengewicht zu den lautstarken Stimmen der kampfeswilligen Gewerkschaft, zu den von Zwangsbeträgen lebenden Kammern und zu jenen Bürgern, die trotz dessen ständigem Scheitern immer noch auf den Staat setzen, und nicht durchschauen, dass sie damit immer auf Politiker setzen.

Nur wenn Staat, Gewerkschaften und Kammern nicht auf Unternehmen greifen können, wenn Staatsquoten möglichst gering sind, geht es den meisten Menschen gut. Das ist zahllose Male in der Geschichte bewiesen. Das ist aber erstaunlicherweise nur schwer zu erklären, weil so viele noch immer an den Staat glauben.

  Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2014 08:54

    OT---aber ein erschreckendes Zeugnis dafür, auf welch primitive Art und Weise der LINKE PÖBEL seine Ziele verfolgt:

    "Gewalttätige Linksextremisten stürmten AfD-Veranstaltung in Frankfurt am Main"

    "Gleichzeitig trommelten eine Dutzend linksextremer Demonstranten sozusagen in „Urwaldmanier“ so laut, dass man die Wahlrede des AfD-Spitzenkandidaten nicht verstehen konnte und Henkel die Veranstaltung schlussendlich abbrechen musste.

    Hans-Olaf Henkel machte Altparteien für Ausschreitungen verantwortlich"

    Wenn die EU mit GEWALT verteidigt werden muß, steht es traurig um dieses künstliche Gebilde. Wenn die EU-Kritiker SO barbarisch behandelt werden, ist ein Gegengewicht und ein DENKZETTEL dringend nötig!

    Mögen die FREIHEITLICHEN aller EU-Länder möglichst viel Rückhalt bekommen!

    http://www.unzensuriert.at/content/0015435-Gewaltt-tige-Linksextremisten-st-rmten-AfD-Veranstaltung-Frankfurt-am-Main

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2014 02:39

    Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Staat und Privat führt zu Wohlstand und Zufriedenheit.

    Dieses gesunde Gleichgewicht heißt, (Finanz-)Wirtschaft, Unternehmen und Arbeitsmarkt in privater Hand, dazu schafft der Staat die notwendigen Rahmenbedingungen, um Auswüchse in allen Bereichen zu verhindern!

    Sicher keine leichte Aufgabe, dem allen gerecht zu werden, aber dort wo es gelingt = siehe Eingangssatz!

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2014 07:25

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    warum umschreiben Sie dieses leidige Thema mit vielen Worten? Schreiben wir doch Klartext: die Sozialdemokraten, wie sich nun die Sozialisten gerne nennen, sind das Grundübel dieser Misere. Natürlich gehören auch die Grünen dazu, welche eigentlich die "besseren Sozialisten" sein wollen. Beide Gruppen wollen den Einheitsbürger und einen Staat, welcher für alles sorgt. Damit bleiben aber langfristig Bildung, Innovation, Eigeninitiative und Risikobereitschaft auf der Strecke.

    Ein Beispiel, wie Privateigentum den allgemeinen Lebensstandard hebt, zeigt China. Seit es dort wieder Privateigentum und Geschäfte auf eigener Rechnung geben darf, geht es bergauf. Leider gibt es dabei aber auch negative Auswirkungen, denn manche Leute (Parteifunktionäre) haben deren Reichtum durch Korruption und unsaubere Geschäfte auf Kosten anderer Mitbürger angehäuft und dies wurde von den (ebenfalls) korrupten Behörden geduldet.

    Natürlich ist es heute für viele verlockend, den Versprechungen der Linken zu erliegen, um mit möglichst wenig Aufwand den bestmöglichen Ertrag zu erzielen. Aber diese Rechnung geht langfristig nicht auf, denn wenn der Staat das Privateigentum nicht schützt, dann werden notwendige Gelder für Investitionen in ein freieres Land verlegt und Menschen mit Ideen, Eigeninitiative und Risikobereitschaft ebenfalls ihr Glück woanders suchen. Trotzdem wird der Ausgang der EU-Parlamentswahl zeigen, dass es noch genug Europäer gibt, die dem Sozialismus (der eigentlich eine Abart des Kommunismus darstellt) huldigen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2014 09:33

    Der vom Autor in seinem Kommentar erwähnte
    "IVA-Interessenverband für Anleger"
    http://www.iva.or.at/artdetail.php?id=11862

    unter der Leitung von Dr. Wilhelm Rasinger ist mittlerweile zu einem unverzichtbaren Stachel im Fleisch von börsennotierten AG's geworden und zeigt unermüdlich Missstände insbesondere die Benachteiligung von Kleinaktionären auf.
    Hier ein Beispiel einer Stellungnahme Rasingers zu Hans Peter Haselsteiner:

    "Im Vorjahr ließ Hans Peter Haselsteiner, scheidender Vorstandsvorsitzende der STRABAG und (über seine Familienstiftung) mächtiger Drahtzieher in der Conwert, Huldigungen über sich ergehen. Der einflussreiche Raiffeisen-Manager Erwin Hameseder charakterisierte ihn damals als Lamm und Löwen. Ähnlich wie Frank Stronach ist Haselsteiner nicht nur politisch aktiv, sondern poliert sein Ansehen in der Öffentlichkeit durch soziale und kulturelle Aktivitäten auf. Viele Menschen lassen sich durch seinen Charme und Charisma beeindrucken. Aber Streubesitzaktionäre, die nicht nach seiner Pfeife tanzen wollen bzw. ihm kritisch gegenüberstehen, werden schlecht behandelt und wurden in der Vergangenheit mitunter auch öffentlich beschimpft. Äusserst rechthaberisch wurde bereits vor langer Zeit mit einigen wenigen Negrelli-Aktionären über zehn Jahre gestritten - und auch die Vorgänge bei STRABAG-Deutschland waren phasenweise sehr konfrontativ. Zur Erinnerung: die STRABAG-Aktie wurde zu Höchstpreise an der Wiener Börse eingeführt, bei geringen Dividendenrenditen von etwas über einem Prozent auf das damals eingesetzte Kapital verlor die Aktie mehr als 50 Prozent. Vor einigen Tagen setzte Haselsteiner in einer turbulenten Hauptversammlung der Conwert knapp, aber doch seinen Willen zu mindestens vorläufig durch. Rechtsstreitigkeiten, die allen schaden, sind vorprogrammiert Die Hoffnung, dass sich nach der verheerenden Tätigkeit des Duos Kerbler/Kowar durch den Einstieg von Haselsteiner in die Conwert die wirtschaftliche Situation rasch verbessern würde hat sich nicht erfüllt. Bei der Besetzung des teuren Verwaltungsrates wurden Wunschkandidaten durchgesetzt und eine sinnlose Konfrontation provoziert. An den Früchten, sprich an den Zahlen, werden die neubestellten Verantwortlichen zu messen sein. Es muss einfach Schluss sein, dass zwar viele vom Unternehmen profitieren - Manager, Mitarbeiter, Banken, Berater u.s.w. - aber der Streubesitz das Risiko tragen muss und noch dazu nur mit mickrigen Dividenden abgefunden wird. Danach wird auch der neue starke Mann und Haselsteiner-Vertraute, Clemens Schneider, zu beurteilen sein. Gefragt sind keine spektakulären Deals, sondern eine solide unternehmerische Gestion. Es braucht weder Lämmer noch Löwen, sondern endlich Pferde, die den Karren weiter aus dem Dreck ziehen."

    Respekt, Herr Dr. Rasinger!

  5. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2014 10:01

    Und trotz aller bereits offensichtlichen Symptome von Desintegration der Gesellschaft durch immer höheren Transfer ("Gerechtigkeit"), der Symptome des Verfalls und totalitärer Tendenzen einer wohlfahrtsstaatlichen Zwangserziehung (politkorrekter Migranten-, Gender-, Schwulenterror) wird es gibt kein Entrinnen vor der Sozialdemokratie, dem Sozialismus geben. Bis zum bitteren Ende: Revolte - Zusammenbruch - Anarchie - "Erlösung" durch den starken Mann.

    Also, daher mein ceterum censeo: Edelmetalle, Grund kaufen, Wald und Boden in der Provinz. Und ein paar Flinten einlagern, und einige Schachteln Schrot...

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2014 11:31

    Der Unternehmer ist das Rückgrat der Gesellschaft, der Einzige, der produktive Arbeitsplätze schaffen kann.

    Die Finanzierung muss er eigenverantwortlich selbst bewerkstelligen. Dazu braucht er für verschiedene Projekte und Investitionen hin und wieder Vorfinanzierungen, also Investitionskredite, auch Partner, Aktienteilhaber, etc. muss er natürlich selbst verantworten, wenn er frei bleiben will.

    Der Unternehmer trägt das gesamte Risiko, solange er nicht eine Gesellschaftsform seines Unternehmens mit weniger Haftung erreicht hat, aber letztendlich haftet er auch dafür mit seinem Eigentum und zwar für jeden seiner Mitarbeiter.

    Die Unternehmerfeindlichkeit muss in der Gesellschaft abgebaut werden, der Staat hat in Unternehmen nichts verloren.

    Parteien, Gewerkschaften, Behörden, Finanzamt, etc. und Kammern haben sich, wie alles in der Politik, verselbständigt und beuten die Unternehmer aus.

    Die linken Parteien im Verein mit den Gewerkschaften betreiben 'Unternehmerbashing' und Kahlfraß und ruinieren über 'Lohnrunden', die niemand mehr zahlen kann, und Streiks, die extrem firmenschädigend sind, über 'Sozialromantik', die unfinanzierbar wird, etc. und vertreiben so die Arbeit aus Österreich.

    Weniger staatliche Einmischung wäre nötig, sollen sich doch die Mitarbeiter mit ihren Firmen oder Brachen frei arrangieren und der Staat lediglich den Rahmen dafür stecken, aber sich doch nicht in Firmen einmischen, bis dahin Quoten einhalten zu müssen, statt Qualifikationen anzuheuern.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2014 08:25

    Ärger noch als Kein Eigentum finde ich Scheineigentum.

    So wollen die Sozialisten Wohnungseigentum zum Scheineigentum machen:
    Mit sogenannten Antidiskriminierungsgesetzen soll jeder Vermieter gezwungen werden, jeden und jede als Mieter akzeptieren zu MÜSSEN!
    Ausländer sowieso, aber auch öffentlich bekennende Homos und andere Nichtfrauen oder Nichtmänner, religiöse Fanatiker und auch gegen das Kreuz kämpfende Atheisten, gegen das Wohnungseigentum kämpfende Marxisten ...

    Gerade die politischen Verfechter des Spruches "Wohnung darf keine Ware, wie jede andere sein!" machen so Wohnungen zu Essiggurkerln, deren Verkauf ein Greissler auch niemand verwehren darf ...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWaldkauz
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2014 08:12

    O.T.

    Irgendwie paßt Jahwe nicht auf die Stelen des Mahnmals für sein auserwähltes Volk auf. Vier von fünf Betonklötzen in der phantasielosen Berliner Pflichtanlaufstelle für unglückliche Schulklassen sind marode, insgesamt 2.200 Stück. 48 mußten bereits mit Metallmanschetten gesichert werden, damit sie nicht auf die Besucher fallen. 380 weitere sind bereits bestellt. Mir kommt es so vor, als hätte man vor 1945 stabiler gebaut. Aber die in Berlin bekommen ja auch keinen Flugplatz zustande.

    Italien möchte seine Dienste als Anlaufstelle für Mittelmeerflüchtlinge bezahlt bekommen. 300.000 Euro pro Tag, neun Millionen pro Monat, hundert Millionen pro Jahr. Innenminister Angelino Alfano verlangt: "Europa muß seine Pflicht erfüllen und uns bei der Kontrolle dieser Grenze helfen. Wenn nicht, dann ziehen wir die Kosten von unseren Beiträgen an die EU ab." Es geht dabei um 38.000 Flüchtlinge pro Jahr, während Merkeldeutschland letztes Jahr unter 126.000 Asylbewerbern zu leiden hatte und für dieses Jahr 200.000 erwartet werden. Nach dem Italien-Tarif sollten wir also unsere EU-Beiträge um 525 Millionen pro Jahr kürzen. Jedenfalls zeigt Italien so kurz vor der Europawahl, wie großartig sich diese Gemeinschaft entwickelt hat, in der kein Land mehr nur an sich denkt.

    Aus dem Tageskommentar von Michael Winkler


alle Kommentare

  1. brs (kein Partner)
    23. Mai 2014 11:14

    Die richtige Partei wählen!

    Diese Vorgänge zeigen deutlich in welche Richtung sich ein sozialistisch dominiertes Europa mit einer sozialistischen Mehrheit im EU-Parlament entwickeln würde.

    Diesmal wird bei der Wahl zum europäischen Parlament auch gleich der Kommissionspräsident mitbestimmt.

    Es ist daher völlig sinnlos irgendwelche EU-kritische Gruppen zu wählen, sondern wir müssen (wenn auch mit größter Überwindung) die EVP und deren Kandidaten Jean Claude Junker unterstützen.

    Eine Denkzettelwahl für die heimische Politik kann uns sonst einen sozialistischen Kommissionpräsidenten bescheren.

    In diesen Fall sehe ich lieber einen lachenden Spindelegger, auch wenn ich von ihm und der gesamten ÖVP maßlos enttäuscht bin.

    • Blaues Wunder (kein Partner)
      23. Mai 2014 12:42

      Es kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, die EVP einzig aus dem Grund zu wählen, nur um den unsäglichen Schulz zu verhindern. Nein, in Wirklichkeit könnten jene, die Karas die Stimme geben, gleich den Schulz wählen - da sind die Unterschiede nur marginal. Beide träumen offenbar von einem allmächtigen EU-Superstaat.

      http://tinyurl.com/ovesr6x

      Aus Protest wollte ich eigentlich die Blauen wählen, aber inhaltlich sehe ich mich am ehesten durch die REKOS vertreten - auch wenn, wie viele möglicherweise zu recht einwenden - diese Stimme verschwendet scheint. Für Wertkonservative, Bürgerliche
      und Christen wäre dies der richtige Hafen.

    • Waldkauz (kein Partner)
      23. Mai 2014 13:17

      Niemand in der Politik vertritt das Volk. Deshalb wird ja auch alles immer schlechter, nichts besser.

      Was heute in Europa geschieht, wurde vom Gründer der »Paneuropa-Union«, Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi, vorgedacht.

      "Bei dem Tiefstand des Blut- und Geistesadels war es nicht zu verwundern, daß eine dritte Menschenklasse provisorisch die Macht an sich riß: die Plutokratie.

      Die Verfassungsform, die Feudalismus und Absolutismus ablöste, war demokratisch; die Herrschaftsforrn plutokratisch. Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister.

      An die Stelle der feudalen Gesellschaftsstruktur ist die plutokratische getreten: nicht mehr die Geburt ist maßgebend für die soziale Stellung, sondern das Einkommen. Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist.

      Als es noch wahren Blutadel gab, was das System der Geburtsaristokratie gerechter als heute das der Geldaristokratie: denn damals hatte die herrschende Kaste Verantwortungsgefühl, Kultur, Tradition - während die Klasse, die heute herrscht, alles Verantwortungsgefühles, aller Kultur und Tradition bar ist. Vereinzelte Ausnahmen ändern nichts an dieser Tatsache.

      Während die Weltanschauung des Feudalismus heroisch-religiös war, kennt die plutokratische Gesellschaft keine höheren Werte als Geld und Wohlleben: die Geltung eines Menschen wird taxiert nach dem, was er hat, nicht nach dem, was er ist."

      Wer kann da noch Veränderungen durch Wahlen erwarten?????

    • Isabella (kein Partner)
      23. Mai 2014 18:13

      Waldkauz
      *********************

  2. Isabella (kein Partner)
    23. Mai 2014 10:40

    Es wird immer lustiger ....
    Kickl fordert von Hundsdorfer eine Entschuldigung bei den österreichischen Unternehmern.
    Arbeits- und Sozialminister Hundstorfer hat heute im Parlament ernsthaft gesagt:
    "Jeder, der in Österreich schwarz arbeitet, hat einen österreichischen Arbeitgeber".
    FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl hat diese Aussage auf das Schärfste zurückgewiesen.
    Sehr informative Rede (2:36) über die Praktiken des Staates!! (Baldriantropfen bereithalten)
    http://www.youtube.com/watch?v=UD26Yu0dzuE

  3. cmh (kein Partner)
    23. Mai 2014 09:44

    Die Theorie der Sozialisten ist natürlich in einem Punkt richtig, auch wenn diese dazu erst auf die Beine gestellt werden muss:

    Sie sagen, dass Eigentum Raub wäre, um dieses Rechtsinstitut damit moralisch zu erledigen. Der besitzlose Pöbel glaubt es gerne.

    Richtig ist allerdings, dass das Eigentum ein Gut ist, das nur dann auch ein Gut bleibt, wenn sein Eigentümer bereit ist, dafür zu kämpfen und letztlich auch zu sterben. Wer hier meint, es wäre gratis zu haben, der irrt oder lügt oder beides. "Was Du ererbt von Deinen Vätern, erwirb es um es zu besitzen" sagt der heute in Vergessenheit geratene Klassiker und bringt damit Eigentum und Verantwortung zusammen.

    Denn das ist das Tödlichste, was uns die Sozen ausgebrütet haben:

    die eigentumslose Verantwortungslosigkeit, die immer in Sklaverei endet.

  4. Waldkauz (kein Partner)
    23. Mai 2014 09:03

    Der große Wirtschaftswissenschaftler Ludwig von Mises äußerte einmal: „Der Staatsapparat ist ein Zwangs- und Unterdrückungsapparat. Das Wesen der Staatstätigkeit ist, Menschen durch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung zu zwingen, sich anders zu verhalten, als sie sich aus freiem Antriebe verhalten würden.“

    Der Staat untersteht keinen Gesetzen mehr, sondern macht sie selbst. Er stellt sich über die Gerichte und steuert auch die Exekutive, die immer weiter ausgebaut wird, um einen menschenverachtenden Zustand zu sichern.

    Der große Soziologe Max Weber vergleicht die Staatsfinanzierung mit „Raub, Beute, Konfiskationen, Kontributionen und Aufdrängung von wertlosen Zwangszahlungsmitteln“.

    Die „Entpersönlichung“ der Macht schaffte quasi eine „unsterbliche“ Konstruktion der Unterdrückung, von der jeder Monarch oder Diktator der Vergangenheit nur träumen konnte. Erst der ausbeuterische staatliche Steuermechanismus schaffte die unendliche sprudelnde Quelle an Einnahmen. Gleichzeitig machte man die Untertanen über Sozialleistungen, Beamtengehälter oder öffentliche Aufträge an die Privatwirtschaft abhängig.

    Durch die Manifestierung des „Volkes als Souverän“ (was natürlich niemals wirklich passierte) perfektionierte man diesen Wahnsinn erst richtig. Die Einführung der „Ochlokratie“ (Pöbelherrschaft) war geboren.

    Cicero sagte einmal:

    „Es gibt keine andere Regierungsform, der ich eher den Titel Gemeinwesen vorenthalten würde, als einer, in der alles der Macht von Mehrheiten unterworfen ist. Bei einer solchen Versammlung handelt es sich ebenso gewiss um einen Tyrannen, denn es gibt nichts schrecklicheres als jenes Monster, dass fälschlicherweise den Namen und die Erscheinung des Volkes annimmt.“

    Platon brachte es auf den Punkt:

    „Ich sehe den Untergang für jeden Staat kommen, in dem nicht das Gesetz über den Herrscher bestimmt, sondern dieser über das Gesetz.“

  5. Waldkauz (kein Partner)
    23. Mai 2014 08:12

    O.T.

    Irgendwie paßt Jahwe nicht auf die Stelen des Mahnmals für sein auserwähltes Volk auf. Vier von fünf Betonklötzen in der phantasielosen Berliner Pflichtanlaufstelle für unglückliche Schulklassen sind marode, insgesamt 2.200 Stück. 48 mußten bereits mit Metallmanschetten gesichert werden, damit sie nicht auf die Besucher fallen. 380 weitere sind bereits bestellt. Mir kommt es so vor, als hätte man vor 1945 stabiler gebaut. Aber die in Berlin bekommen ja auch keinen Flugplatz zustande.

    Italien möchte seine Dienste als Anlaufstelle für Mittelmeerflüchtlinge bezahlt bekommen. 300.000 Euro pro Tag, neun Millionen pro Monat, hundert Millionen pro Jahr. Innenminister Angelino Alfano verlangt: "Europa muß seine Pflicht erfüllen und uns bei der Kontrolle dieser Grenze helfen. Wenn nicht, dann ziehen wir die Kosten von unseren Beiträgen an die EU ab." Es geht dabei um 38.000 Flüchtlinge pro Jahr, während Merkeldeutschland letztes Jahr unter 126.000 Asylbewerbern zu leiden hatte und für dieses Jahr 200.000 erwartet werden. Nach dem Italien-Tarif sollten wir also unsere EU-Beiträge um 525 Millionen pro Jahr kürzen. Jedenfalls zeigt Italien so kurz vor der Europawahl, wie großartig sich diese Gemeinschaft entwickelt hat, in der kein Land mehr nur an sich denkt.

    Aus dem Tageskommentar von Michael Winkler

  6. Undine
    22. Mai 2014 20:47

    OT---aber ich möchte gerne wissen, weshalb man beim Thema "ENDSPURT im EU-Wahlkampf" aus dem "WAHL-TAGEBUCH" plauderte und dabei auf die FPÖ völlig VERGASS???

    Zwar hatte man der SPÖ mit Martin SCHULZ "natürlich" übermäßig viel Zeit zugemessen---nona!--- anschließend alle Parteien noch einmal "begleitet"---NICHT aber die FPÖ!

    Warum hat man die Wahlkämpfer der FREIHEITLICHEN einfach ÜBERGANGEN???

    PS.: Was sich übrigens Eugen FREUND dabei gedacht hat, als er meinte:
    "Wenn man mit der Politik nicht einverstanden ist, sollte man NEUEN KRÄFTEN neue Möglichkeiten geben."

    • Undine
      22. Mai 2014 20:48

      Ich spreche da von der ZIB1!

    • Blaues Wunder (kein Partner)
      23. Mai 2014 12:58

      Der Freund hat sich gar nix gedacht - der ist es einfach nicht gewohnt, nicht vom Teleprompter abzulesen. :o)

  7. hellusier
    22. Mai 2014 18:47

    Der Wohlfahrtsstaat hat viele Nutznießer ,aber wenig Gewinnbringer;

    die kleinen Leute sorgen mit ihrer Stimme für die" Himmelfahrt "der Nomenklatura

    und der Verarmung der Leister;

    wenn die Mehrheit der nicht Steuerzahler die Macht ausmacht,hat die

    Demokratie mit all ihren kulturellen Vorzügen verloren!!

    Pressefreiheit und Rechtstaatlichkeit werden gerne geopfert,um Macht und

    privates Portefeulle mit fremden Federn aufzustocken!

    • cmh (kein Partner)
      23. Mai 2014 09:49

      Die Leistung der Schmeissfliegen und der Maden liegt in der Beseitigung der Kadaver.

      Wir sind doch bereits tot und wissen das nur deshalb noch nicht, weil immer noch Bier ausgeschenkt wird.

  8. Erich Bauer
    22. Mai 2014 18:16

    Ein MÄCHTIGER "Staat"? "Staatlein" würde eher zutreffen...

    Barack Obama und die Hintermänner. (Doku 1:57:00 min.)

    http://www.youtube.com/watch?v=dJYJQimiSAE

    (Das sind alles sehr verstörende Fakten). "Verschwörung" ist immer und überall... etwas ganz NORMALES. Man muss aber darüber wissen...

    Zeigt es euren Kindern, Enkeln und Urenkeln. Erweckt sie von ihrem unschuldigen Schlaf. Ja... schüttet ihnen einen Kübel mit 10l eiskaltem Wasser... Damit sich niemand dem Vorwurf der Unterlassung schuldig mache. Damit dern kindlicher Schlaf nicht "Schlafes Bruder" wird. Beruhigt euch nicht mit der "Gande des "persönlichen "Ablaufdatum"...

    • Isabella (kein Partner)
      23. Mai 2014 13:37

      Herr Bauer

      Hören sie sich die Aufnahme über die Pressekonferenz im Concordia, Wien, an.

      Thema:
      Schädigung durch Banken vorsätzlich und systematisch - Buchungsfehler, Fehler im Banken-IT-System, mehr...
      Enteignung von Unternehmen als Geschäftsmode
      Weiters wird auch über die Hypo geredet, wo Akten jetzt an die Opposition weitergegeben wurde.
      Auch der ORF (Schauplatzteam) war anwesend und hat diese Pressekonferenz mitgeschnitten.
      Glauben sie mir, es wird von Minute zu Minute brisanter!!!
      Sendung vom 22.5.2014
      Kategorie: Geld, Banken
      http://www.okitalk.com/archiv.php

  9. Josef Maierhofer
    22. Mai 2014 11:31

    Der Unternehmer ist das Rückgrat der Gesellschaft, der Einzige, der produktive Arbeitsplätze schaffen kann.

    Die Finanzierung muss er eigenverantwortlich selbst bewerkstelligen. Dazu braucht er für verschiedene Projekte und Investitionen hin und wieder Vorfinanzierungen, also Investitionskredite, auch Partner, Aktienteilhaber, etc. muss er natürlich selbst verantworten, wenn er frei bleiben will.

    Der Unternehmer trägt das gesamte Risiko, solange er nicht eine Gesellschaftsform seines Unternehmens mit weniger Haftung erreicht hat, aber letztendlich haftet er auch dafür mit seinem Eigentum und zwar für jeden seiner Mitarbeiter.

    Die Unternehmerfeindlichkeit muss in der Gesellschaft abgebaut werden, der Staat hat in Unternehmen nichts verloren.

    Parteien, Gewerkschaften, Behörden, Finanzamt, etc. und Kammern haben sich, wie alles in der Politik, verselbständigt und beuten die Unternehmer aus.

    Die linken Parteien im Verein mit den Gewerkschaften betreiben 'Unternehmerbashing' und Kahlfraß und ruinieren über 'Lohnrunden', die niemand mehr zahlen kann, und Streiks, die extrem firmenschädigend sind, über 'Sozialromantik', die unfinanzierbar wird, etc. und vertreiben so die Arbeit aus Österreich.

    Weniger staatliche Einmischung wäre nötig, sollen sich doch die Mitarbeiter mit ihren Firmen oder Brachen frei arrangieren und der Staat lediglich den Rahmen dafür stecken, aber sich doch nicht in Firmen einmischen, bis dahin Quoten einhalten zu müssen, statt Qualifikationen anzuheuern.

    • Undine
      22. Mai 2014 15:09

      @Josef Maierhofer

      Die HAUPTSCHULD an der gewaltigen Höhe unseres Schuldenbergs tragen erstens die ROTEN GEWERKSCHAFTEN, zweitens diejenigen WÄHLER, die---OHNE zu DENKEN!!!---regelmäßig am Wahltag den ROTEN ihre STIMME gegeben haben und drittens die UNVERANTWORTLICHEN ROTEN Politiker, die in ihrer MACHTGIER ein Wahlzuckerl nach dem anderen (auf PUMP, aber das juckt einen Sozi nicht!) verschenkt haben.

      In letzter Zeit kommen noch die GRÜNEN dazu, die ihre WELTFREMDEN Forderungen stellen ohne je darüber nachzudenken, warum und von wem diese finanziert werden sollen!

    • Josef Maierhofer
      22. Mai 2014 20:23

      @ Undine

      Ich habe es nicht so klar ausgedrückt, aber es ist so, wie Sie geschrieben haben. Ich habe die Schuldigen nicht explizit angeführt.

  10. Josef Maierhofer
    22. Mai 2014 10:41

    Wes Brot ich essen, des Lied singe ich.

    Solange die Bürger nicht ohne Staat auskommen, solange sie sich vom Staat füttern lassen, solange füttern sie den Staat und der ist nicht billig. Solange, die Bürger glauben, alles müsse 'genehmigt' sein, alles verwaltet, etc. solange wird der Beamtenapparat aufgebläht statt schlank gemacht.

    Solange die Bürger nicht ihr Leben selbst in die Hand nehmen, sondern den Staat anrufen, solange die Bürger nicht erkennen, dass sie ganz allein für ihr Leben verantwortlich sind, solange wird sich nichts ändern.

    Die Politik kann nur so gut sein, wie ihre Bürger, nachdem sie sich verselbständigt hat und sich vom Bürger abgehoben hat, betreibt sie Willkür zum Schaden der Bürger und zum Schaden der Zukunft der Republik, Europas, etc., ist also in Summe schlecht geworden.

    Seit der Einführung der 'repräsentativen Demokratie' (Parteidiktatur) kann der Bürger nur noch zwischen Repräsentanten wählen.

    Da kommt es bei dieser politischen Selbstbedienerpartie aber offenbar heute auch nicht mehr auf Argumente an, sondern auf die Lüge. Wer besser lügen kann wird gewählt, wer besser 'ankommt', sprich (für den medial blöd gemachten Bürger) wer mehr Goodies (auf Kredit) verspricht, der wird gewählt, was letztendlich darauf hinausläuft, wer mehr Schulden verspricht wird gewählt. http://www.staatsschulden.at

    Es stimmt schon, was manche Poster hier schreiben über die (falsche) Politik bezüglich der Goodies.

    Die Politik ist das Spiel mit der Angst.

    Dieses Angstspiel, was zu verlieren, nämlich die Goodies, kann aber nur bei denen wirken, die sich auf den Staat verlassen und dort leben lassen, statt selbst zu leben.

    Es sind dies für mich zwei Denkrichtungen, von denen nur eine wirklich funktioniert, nämlich weniger Staat, schlanker Staat, mehr Eigenverantwortlichkeit, mehr Eigenverantwortung, Respekt vor dem Eigentum und die zweite Denkrichtung mehr Staat, mehr Schulden, weniger Arbeit, mehr Diktat, mehr 'Gerechtigkeit' (glauben die Linken selbst nicht daran, zumindest nicht die Bonzen), mehr Einmischung in Privates, mehr staatliche Kontrolle, mehr Unfreiheit, mehr Steuern, ....

    Stellen wir uns vor, die Menschen würde in viel größerer Zahl erkennen, dass sie selbst verantwortlich sind für alles, es würden dann zuerst einmal die Repräsentanten gewählt werden, die mehr direkte Demokratie versprechen und das dann auch tatsächlich einführen und das Volk zu wichtigen Entscheidungsfragen vorbereiten und befragen, bis es dann so wird, dass die Bürger selbst zu sagen imstande sind wo der Schuh drückt, und was sie ändern wollen, etc. und dann im Volk die Mehrheiten selbst suchen.

    Bald wäre der Staat schlanker, bald wäre der Staat, die Abgeordneten wirklich Mandatare (Beauftragte des Volkes).

    Also zunächst die wählen, die mehr direkte Demokratie anpeilen.

    Also Umdenken und Änderungen herbeiführen ist angesagt, nicht die Gültigkeit des Eingangssatzes.

  11. socrates
    22. Mai 2014 10:08

    Wenn es Produktionsmittel im klassischen sind, mag das stimmen. Wasser ist Privateigentum und kein Produktionsmittel, ebenso wie Luft, Feuer und Erde.
    A.U. schwärmt für Wasserprivatisation. http://remunicipalisation.org/
    www.partagedeseaux.info/article146/html
    www.heise.de/TP/news/Zensur_fuer-den-beim- Fracking- verwendeten- Chemikaliencocktail-2194946/html

  12. oberösi
    22. Mai 2014 10:01

    Und trotz aller bereits offensichtlichen Symptome von Desintegration der Gesellschaft durch immer höheren Transfer ("Gerechtigkeit"), der Symptome des Verfalls und totalitärer Tendenzen einer wohlfahrtsstaatlichen Zwangserziehung (politkorrekter Migranten-, Gender-, Schwulenterror) wird es gibt kein Entrinnen vor der Sozialdemokratie, dem Sozialismus geben. Bis zum bitteren Ende: Revolte - Zusammenbruch - Anarchie - "Erlösung" durch den starken Mann.

    Also, daher mein ceterum censeo: Edelmetalle, Grund kaufen, Wald und Boden in der Provinz. Und ein paar Flinten einlagern, und einige Schachteln Schrot...

  13. terbuan
    22. Mai 2014 09:33

    Der vom Autor in seinem Kommentar erwähnte
    "IVA-Interessenverband für Anleger"
    http://www.iva.or.at/artdetail.php?id=11862

    unter der Leitung von Dr. Wilhelm Rasinger ist mittlerweile zu einem unverzichtbaren Stachel im Fleisch von börsennotierten AG's geworden und zeigt unermüdlich Missstände insbesondere die Benachteiligung von Kleinaktionären auf.
    Hier ein Beispiel einer Stellungnahme Rasingers zu Hans Peter Haselsteiner:

    "Im Vorjahr ließ Hans Peter Haselsteiner, scheidender Vorstandsvorsitzende der STRABAG und (über seine Familienstiftung) mächtiger Drahtzieher in der Conwert, Huldigungen über sich ergehen. Der einflussreiche Raiffeisen-Manager Erwin Hameseder charakterisierte ihn damals als Lamm und Löwen. Ähnlich wie Frank Stronach ist Haselsteiner nicht nur politisch aktiv, sondern poliert sein Ansehen in der Öffentlichkeit durch soziale und kulturelle Aktivitäten auf. Viele Menschen lassen sich durch seinen Charme und Charisma beeindrucken. Aber Streubesitzaktionäre, die nicht nach seiner Pfeife tanzen wollen bzw. ihm kritisch gegenüberstehen, werden schlecht behandelt und wurden in der Vergangenheit mitunter auch öffentlich beschimpft. Äusserst rechthaberisch wurde bereits vor langer Zeit mit einigen wenigen Negrelli-Aktionären über zehn Jahre gestritten - und auch die Vorgänge bei STRABAG-Deutschland waren phasenweise sehr konfrontativ. Zur Erinnerung: die STRABAG-Aktie wurde zu Höchstpreise an der Wiener Börse eingeführt, bei geringen Dividendenrenditen von etwas über einem Prozent auf das damals eingesetzte Kapital verlor die Aktie mehr als 50 Prozent. Vor einigen Tagen setzte Haselsteiner in einer turbulenten Hauptversammlung der Conwert knapp, aber doch seinen Willen zu mindestens vorläufig durch. Rechtsstreitigkeiten, die allen schaden, sind vorprogrammiert Die Hoffnung, dass sich nach der verheerenden Tätigkeit des Duos Kerbler/Kowar durch den Einstieg von Haselsteiner in die Conwert die wirtschaftliche Situation rasch verbessern würde hat sich nicht erfüllt. Bei der Besetzung des teuren Verwaltungsrates wurden Wunschkandidaten durchgesetzt und eine sinnlose Konfrontation provoziert. An den Früchten, sprich an den Zahlen, werden die neubestellten Verantwortlichen zu messen sein. Es muss einfach Schluss sein, dass zwar viele vom Unternehmen profitieren - Manager, Mitarbeiter, Banken, Berater u.s.w. - aber der Streubesitz das Risiko tragen muss und noch dazu nur mit mickrigen Dividenden abgefunden wird. Danach wird auch der neue starke Mann und Haselsteiner-Vertraute, Clemens Schneider, zu beurteilen sein. Gefragt sind keine spektakulären Deals, sondern eine solide unternehmerische Gestion. Es braucht weder Lämmer noch Löwen, sondern endlich Pferde, die den Karren weiter aus dem Dreck ziehen."

    Respekt, Herr Dr. Rasinger!

    • Wyatt
      22. Mai 2014 12:31

      danke terbuan,
      ************!
      zum Unterschied von Unternehmungen des Herrn Stronach, repräsentieren die Bauunternehmungen des Herrn Haselsteiner grundsätzlich nur den Wert der jeweiligen (kostendeckenden) Auftragslage.

  14. Undine
    22. Mai 2014 08:54

    OT---aber ein erschreckendes Zeugnis dafür, auf welch primitive Art und Weise der LINKE PÖBEL seine Ziele verfolgt:

    "Gewalttätige Linksextremisten stürmten AfD-Veranstaltung in Frankfurt am Main"

    "Gleichzeitig trommelten eine Dutzend linksextremer Demonstranten sozusagen in „Urwaldmanier“ so laut, dass man die Wahlrede des AfD-Spitzenkandidaten nicht verstehen konnte und Henkel die Veranstaltung schlussendlich abbrechen musste.

    Hans-Olaf Henkel machte Altparteien für Ausschreitungen verantwortlich"

    Wenn die EU mit GEWALT verteidigt werden muß, steht es traurig um dieses künstliche Gebilde. Wenn die EU-Kritiker SO barbarisch behandelt werden, ist ein Gegengewicht und ein DENKZETTEL dringend nötig!

    Mögen die FREIHEITLICHEN aller EU-Länder möglichst viel Rückhalt bekommen!

    http://www.unzensuriert.at/content/0015435-Gewaltt-tige-Linksextremisten-st-rmten-AfD-Veranstaltung-Frankfurt-am-Main

    • Torres (kein Partner)
      23. Mai 2014 11:27

      Das beweist immerhin, dass die demokratiefeindlichen links-grünen Gewalttäter nicht nur auf Österreich beschränkt sind.

  15. Wertkonservativer
    22. Mai 2014 08:51

    "Der Staat bin ICH!" hat der "Sonnenkönig" seinerzeit stolz und recht präpotent von sich gegeben!

    "Der Staat sind wir ALLE", könnte man in unseren heutigen demokratischen Zeitläuften natürlich auch dekretieren!

    Das bedeutet dann jedoch auch, dass wir, das Volk, auch an der ganzen "Schei..e" selbst mitschuldig sind: durch unsere Auswahl der staatlichen "Schergen", die uns Steuern und Abgaben bis zum Gehtnichtmehr abverlangen, die unsere Lebensumstände oft lebensfremd reglementieren, und auch sonst viel Unsinn produzieren!
    Nun, der "Staat" hat sich quasi zum "Selbstläufer" entwickelt, der sich zusätzlich zu seinen Kernaufgaben ungefragt in derart viele Lebens- und Wirkungsbereiche seiner Staatsbürger einmischt, die durchaus auch im Rahmen privatwirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Initiativen und Aktivitäten abgedeckt werden könnten.

    Nur - bitte - wie kommen wir aus diesem "Würgegriff" des Staates heraus?
    Auf die "Wählermassen" können wir diesbezüglich nicht vertrauen: die rennen den vom Staat verteilten "Goodies" schon aus Bequemlichkeitsgründen nach, erwarten sich viel, sind jedoch kaum bereit, sich selbst in die notwendigen "Staatsreduzieraktionen" wirkungsvoll einzubringen!

    Eine neue politische Bewegung?
    Schmecks!!!
    Die schauen schon knapp nach der Gründung recht alt aus!
    Und die längergedienten "Hoffnungsträger" haben außer großem Mundwerk ja auch keinerlei taugliche Rezepte, wie der "Gordische Staatsknoten" kraft- und wirkungsvoll
    durchschlagen werden könnte!

    Schon recht, dem Staat und seinen Repräsentanten auf die Finger zu schauen!
    Das Grundproblem wird damit allein jedoch - leider - nicht wirksam zu lösen sein!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      22. Mai 2014 09:57

      Wir sollten schon die Dinge beim Namen nennen: Nicht der Staat verteilt die Goodies, sondern die Systemparteien, die die staatlichen Strukturen für die eigenen parteipolitischen Zwecke missbrauchen.
      Wenn der Staat etwa die Bauern fördert, so weiß jeder Bauer, dass er das nicht der Republik Österreich, sondern der ÖVP zu verdanken hat. Und für die Künstler-Schickeria und deren Subventionen gilt das Gleiche, nur dass hier die SPÖ als Wohltäter gesehen wird. ;-)
      Nicht genügend, setzen, Herr Michler!

    • Wertkonservativer
      22. Mai 2014 11:19

      Sie sind ja soviel gescheit, strenger und selbstgerechter Herr Lehrer!
      Wenn Sie so weitermachen, werden Sie ja vielleicht doch noch den Sprung zum Oberlehrer schaffen!
      Warten wir halt ab, was die Blauen nach ihrer hier vielpropagierten und erhofften "Machtübernahme" so zusammenbringen werden! Die haben's ja während ihrer Mitregierungszeit vor etlichen Jahren ganz brillant gezeigt, wie man sich - vor allem - selbst an Volksvermögen bereichert!

    • Lieber Augustin
      22. Mai 2014 11:31

      Am besten fest weiterjammern, Herr Wertkonservativer!

    • Wyatt
      22. Mai 2014 12:33

      Cotopaxi,

      ***********!

    • Cotopaxi
      22. Mai 2014 12:58

      @ WK

      Ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, die Blauen zu verteidigen, aber mir fällt auf die Schnelle nicht ein, wo sie sich am "Volksvermögen" während ihrer Regierungszeit persönlich bereichert hätten.
      Ihre Beiträge sind als das zu nehmen was sie sind, als mehr oder minder verdeckte, wenn auch sprachlich geschliffene, Wahlpropaganda für Omar Karas.
      Zwischen Ihren Ergüssen und der offiziellen ÖVP-Wahlpropaganda passt kein Blatt Papier. ;-)

    • Wertkonservativer
      22. Mai 2014 14:12

      Mag schon stimmen, @ Cotopaxi: ist jedoch alles "auf meinem Mist gewachsen";
      habe keinerlei Kontakt zu offiziellen Stellen der Volkspartei:
      dies sage ich, so wahr ich Gerhard Michler heiße!

      Die Namens-Verhunzung "OMAR" Karas könnten Sie sich wirklich sparen (siehe auch Replik zu der Ihren zu meinem Beitrag). Eine Kinderei sondergleichen!

    • Cotopaxi
      23. Mai 2014 06:35

      @ WK

      Ich vermisse weiterhin eine Stellungnahme zu der Behauptung, dass Sie sich Untaten der Blauen aus den Fingern saugen, oder lassen Sie diese Behauptung im Raume stehen? ;-)

    • Wertkonservativer
      23. Mai 2014 08:49

      @ Cotopaxi:

      es fehlt mir die Zeit, alles zu lesen, was hier geschrieben wird; ultimative Forderungen nach Antworten finde ich ein wenig präpotent! Man kann ja auch höflich darum bitten!

      Die "Untaten" einiger Blauer (und nachfolgender Blau-Exilanten im BZÖ-Gewand) sind zum Teil gerichtsbekannt. Der heutigen FPÖ werfe ich keinerlei "Untaten" vor, bestenfalls qualitative Ausdünnung der Personaldecke. und "volkstümliche" Sprüche in Bierhallen!

      Dass ich den H.C. nicht mag, muss man mir schon konzedieren! Ihr vereinigten ÖVP- und EU-Kritikaster mögt ja auch viele Repräsentanten dieser Organisationen nicht, und sagt es ja auch ganz offen mit teilweise recht harschen Sprüchen!
      Also, was soll's!?

    • Cotopaxi
      23. Mai 2014 09:43

      @ WK

      Sie stellen hier die Behauptung auf, dass sich Blaue während ihrer Regierungszeit persönlich am "Volksvermögen" bereichert hätten.

      Bitte um Fakten, denn ohne solche schaden Sie schaden Sie dem Ansehen dieses seriösen Blogs! ;-)

    • Wertkonservativer
      23. Mai 2014 13:50

      @ Cotopaxi:

      was soll das eigenartige Gerede über den Schaden für den A.U.-Blog, wenn einer der Blogger irgendwelche Meinungen vertritt, die anderen nicht passen, oder die nicht mit den tatsächlichen Geschehnissen in Einklang sind?

      Auch in diesem Blog wird - neben vielen brillanten, sachkundigen und positiven Repliken - von etlichen Mitbloggern derart viel Unfug und Unsinn verzapft, dass eine - klarerweise subjektive - Feststellung meinerseits unseren Blog wohl kaum zusätzlich Reputation kosten würde!

      Mich als quasi Gefahr für das Ansehen des Blogs in der Öffentlichkeit zu bezeichnen, finde ich - mit Verlaub - für etwas weit hergeholt. In den über drei Jahren meiner Beteiligung hier habe ich genügend positiven Zuspruch seitens der Bloggerschaft erfahren!

      Also beruhigen Sie sich bitte wieder, Blogkollege @ Cotopaxi!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  16. Politicus1
    22. Mai 2014 08:25

    Ärger noch als Kein Eigentum finde ich Scheineigentum.

    So wollen die Sozialisten Wohnungseigentum zum Scheineigentum machen:
    Mit sogenannten Antidiskriminierungsgesetzen soll jeder Vermieter gezwungen werden, jeden und jede als Mieter akzeptieren zu MÜSSEN!
    Ausländer sowieso, aber auch öffentlich bekennende Homos und andere Nichtfrauen oder Nichtmänner, religiöse Fanatiker und auch gegen das Kreuz kämpfende Atheisten, gegen das Wohnungseigentum kämpfende Marxisten ...

    Gerade die politischen Verfechter des Spruches "Wohnung darf keine Ware, wie jede andere sein!" machen so Wohnungen zu Essiggurkerln, deren Verkauf ein Greissler auch niemand verwehren darf ...

  17. Erich Bauer
    22. Mai 2014 08:08

    (Zitat A.U.): "... Sie haben aber kaum politisches Gewicht, denn ALLE Parteien glauben, mit ihnen keine Wahlen zu gewinnen..."

    Wirklich ALLE? :-)

    http://www.youtube.com/watch?v=8aWgT7dlAY0

  18. Gerhard Pascher
    22. Mai 2014 07:25

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    warum umschreiben Sie dieses leidige Thema mit vielen Worten? Schreiben wir doch Klartext: die Sozialdemokraten, wie sich nun die Sozialisten gerne nennen, sind das Grundübel dieser Misere. Natürlich gehören auch die Grünen dazu, welche eigentlich die "besseren Sozialisten" sein wollen. Beide Gruppen wollen den Einheitsbürger und einen Staat, welcher für alles sorgt. Damit bleiben aber langfristig Bildung, Innovation, Eigeninitiative und Risikobereitschaft auf der Strecke.

    Ein Beispiel, wie Privateigentum den allgemeinen Lebensstandard hebt, zeigt China. Seit es dort wieder Privateigentum und Geschäfte auf eigener Rechnung geben darf, geht es bergauf. Leider gibt es dabei aber auch negative Auswirkungen, denn manche Leute (Parteifunktionäre) haben deren Reichtum durch Korruption und unsaubere Geschäfte auf Kosten anderer Mitbürger angehäuft und dies wurde von den (ebenfalls) korrupten Behörden geduldet.

    Natürlich ist es heute für viele verlockend, den Versprechungen der Linken zu erliegen, um mit möglichst wenig Aufwand den bestmöglichen Ertrag zu erzielen. Aber diese Rechnung geht langfristig nicht auf, denn wenn der Staat das Privateigentum nicht schützt, dann werden notwendige Gelder für Investitionen in ein freieres Land verlegt und Menschen mit Ideen, Eigeninitiative und Risikobereitschaft ebenfalls ihr Glück woanders suchen. Trotzdem wird der Ausgang der EU-Parlamentswahl zeigen, dass es noch genug Europäer gibt, die dem Sozialismus (der eigentlich eine Abart des Kommunismus darstellt) huldigen.

    • Torres (kein Partner)
      23. Mai 2014 11:32

      Es stimmt schon, dass die Sozialisten (in unheiliger Allianz mit den Grünen) das Grundübel sind. Allerdings muss man (zumindest für Österreich) hinzufügen, dass sie darin bereitwillig von der ÖVP unterstützt werden. Denn allein könnten sie es (zumindest derzeit und solange noch halbwegs demokratische Zustände herrschen) noch nicht.

  19. mischu
    22. Mai 2014 02:39

    Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Staat und Privat führt zu Wohlstand und Zufriedenheit.

    Dieses gesunde Gleichgewicht heißt, (Finanz-)Wirtschaft, Unternehmen und Arbeitsmarkt in privater Hand, dazu schafft der Staat die notwendigen Rahmenbedingungen, um Auswüchse in allen Bereichen zu verhindern!

    Sicher keine leichte Aufgabe, dem allen gerecht zu werden, aber dort wo es gelingt = siehe Eingangssatz!

  20. socrates
    22. Mai 2014 01:56

    Das Grubenunglück in der Türkei zeigt die Kehrseite der Medaille. Über die Besitzer wird geschwiegen. In den Medien sucht man vergeblich Namen.
    Sogar ich habe ein Notstromaggregat zu Hause und das Spital, in dem ich, bin hat auch eines. Die Kosten senken indem man es privatisiert und das Notstromaggregat abschafft, will niemand.
    Seit dem Burgtheater Brand sind Notausgänge Vorschrift, Die Kosten senken, indem man privatisiert und die Notausgänge abschaffte, will niemand .Dafür stieg der Gewinn auf das 7fache und die Löhne wurden halbiert. Das wollen die Privatisierer.
    Zur Privatisierung gehört ein Rechtssystem wie in den USA. Deshalb suchen die Investoren Länder mit inferiorem Rechtssystem, wo sie alles, was in den USA verboten ist, machen können.

    • dssm
      22. Mai 2014 08:13

      Wenn ich Ihren Beitrag so lese, stelle ich fest, es ist Herrn AU gut gelungen gegen(!) die Marktwirtschaft zu schreiben.
      Er hat nämlich etwas entscheidendes vergessen (hat es aber an anderer Stelle sehr wohl eingefordert): Haftung!
      Leider haben wir heute eine Konkursordnung wo der Schuldner der Gute und der Gläubiger der Böse ist.
      Dazu einen Staat der die Kapitalgesellschaften fördert, aber die persönlich haftenden Gesellschafter mit höheren Steuern drangsaliert.
      Aber schon wieder ist es der Staat und sind es Lobbygruppen, die es wegen zuviel Staat überhaupt erst gibt, die zu so verantwortungslosem Handeln erst den Rahmen schaffen.

    • socrates
      22. Mai 2014 09:43

      Dssm
      So werden Verbrechen ermöglicht und der liberale Staat schützt die Investoren auf Kosten der Staatsbürger.





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