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FN 633: Wie sich Grün braun ärgert

Ein Text der Zentralmatura erregt alle aufrechten Linken – weil die Grünen darin ziemlich peinlich vorgeführt werden. Was aber natürlich nicht so gesagt wird.

Normalerweise vermerken es Lehrer immer gleich bei Autoren, wenn diese einmal bei den Nazi angestreift sind; worauf Schüler dann deren Texte mit „Pfui!“ abzuqualifizieren haben. Jetzt aber hat das bifie (warum immer) einen Text ohne Verweis auf die Nähe des Autors zu den Nazis ausgesandt. Worauf peinlicherweise viele Schüler recht positiv kommentiert haben. Der Text klingt nämlich genauso, wie wenn er von einem Grünen wäre. Und wird daher in Pawlowscher Art fast von allen an guten Noten interessierten Schülern positivst kommentiert. Damit zeigt sich in unangenehmer Deutlichkeit, wie nahe sich Grün und Braun in Wahrheit sind. Aber statt sich diesem interessanten Phänomen zu widmen, prügelt man lieber auf das bifie ein. Das man einst hoch gerühmt hatte, als es noch Gesamtschulpropaganda betrieben hat.

PS: Die ständige Aufregung um die Zentralmatura nervt: Denn auch in dezentralen Zeiten hat es rund um die Matura fast immer Kontroversen gegeben. Aber kein Politiker hat sich da eingemischt.

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alle Kommentare

  1. monofavoriten (kein Partner)

    für mich war der text eher pure agenda 21 - propaganda.



  2. Undine

    Also, das war die LETZTE Ausgabe der "Presse", die ich mir heimgetragen habe!

    Seit ich vor vier Jahren das Abonnement aufgegeben hatte--- dank "Tagebuch" war es gänzlich überflüssig geworden, der allmähliche LINKSRUCK war der Hauptgrund für die Kündigung---kaufte ich jede Woche wegen Prof. TASCHNERS "Quergeschrieben" und des Fernseh-Programms die Donnerstag-Ausgabe.

    Prof. Taschner ist nun auch der Grund für mich, die "Presse" ab jetzt ganz LINKS liegen zu lassen. Vor Monaten konnte ich schon mit seiner Haltung zur "Beschneidung" rein gar nichts anfangen, auch in der Vorwoche gefiel mir nicht sonderlich, was er von sich gab, aber das heutige "Quergeschrieben" geht mir SO sehr gegen den Strich, daß ich auf weitere Aufsätze von ihm gerne verzichten werde. Aber lesen Sie selbst:

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/rudolftaschner/3805535/Grenzenlos-inkompetent_Sperrt-den-Laden-einfach-zu



    • na geh (kein Partner)

      Was den Professor da geritten hat, der doch sonst immer wieder Kluges von sich gegeben hat, wer kann mir das sagen? Kann er vielleicht nachreichen, wieso der Autor so ein Nazi mit blutigen Händen war? Im Artikel steht nichts näheres. Kann er das irgendwie glaubhaft belegen (nicht nur behaupten) und uns staunendes Publikum bitte an seiner Information (die er zu haben scheint) teilhaben lassen? Oder genügt ihm womöglich, sowas ungeheuerliches eben nur einfach so zu behaupten, wie das so viele der Argumentation Unfähige tun, Motto etwa: des woa a Nazi, a Nazi sog i, i was des weu i bin Antifa, ANTIFAAA - und Schluß? Letzteres Vorgehen (ich kann mirs bei Taschner ja nicht vorstellen) würde vermuten lassen, dass er sich in die Reihe der notorisch unsäglichen Antifa-Kämpfer einzureihen wünscht. Aber bitte sehr! Wenn das so ist, werde ich seine Kolumne ab sofort nicht mehr kennen.

  3. Solon II (kein Partner)

    Die Frage muss erlaubt sein:
    Wird jedem, der mit der NSDAP & Co in "Berührung" kam, die Qualifikation abgesprochen literarisch akzeptabel zu sein?
    Wie ist das dann mit G. Grass, der war doch nach eigenem Geständnis, bei der Waffen-SS? Und zwar nicht gezwungener Maßen, wie zu lesen ist?



  4. Einspruch! (kein Partner)

    Wenn sich jemand an einem sichtlich untadeligen Dichter die Schuhe abputzt, ihn als Nazidichter diffamiert, ist das schlimm genug. Das tun kleine Geister immer wieder - sie glauben, dadurch größer zu wirken. Vergebens natürlich.

    Wir sollten uns allerdings jene merken, die das tun, und wir sollten uns auch die Druckerzeugnisse/Medien, die ihnen dazu eine Bühne bieten, gut merken. Dass der ORF mittut, das ist klar. Dass eine Mistzeitung wie die Kronenzeitung (und der Gratisschund) mittut, auch das ist klar. Dass die Salzburger Nachrichten und die Presse mittun ist schon weniger klar, läßt aber tief blicken. Was aber bei der Presse gut den katastrophalen Abstieg seit Anbruch der Ära Fleischhacker illustriert, nur so nebenbei bemerkt.

    Wir leben in einer Zeit, wo ganz ungeniert Mitmenschen wegen nichtiger Streitfragen als Nazis diffamiert werden können, oder ihr Andenken geschändet, und zwar ohne negative Folgen für die perfiden Täter. George Orwell würde eine treffliche Charakterisierung solcher Menschen schreiben, leider lebt er nicht mehr. Vielleicht würde er das angebliche Verbrechen "Verbrechdenk" nennen. "Verbrechdenk" begehen alle, die nicht der momentanen Ideologie der selbstgerechten AntiFa-Journaille anhängen, wie sie von einigen selbstgerechten Manipulatoren ausgegeben wird. Wie in Ozeanien im Wahrheitsministerium, Sektion Wahrheitsjournalismus.



  5. heartofstone (kein Partner)

    So schnell kanns gehen ...

    BIFIE-Direktoren gehen bis Ende Juli

    Die Pannen rund um die Zentralmatura haben im Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) ein Köpferollen zur Folge. Die beiden Direktoren Martin Netzer und Christian Wiesner ziehen sich spätestens mit Ende Juli zurück, wurde der APA ein entsprechender Bericht des „Standard“ bestätigt.

    Ein Einvernehmen darüber wurde bei einem Gespräch von Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) mit den Direktoren heute Abend erzielt. Offiziell wird sich die Ressortchefin morgen in einer Pressekonferenz zu der Causa äußern.

    Q: orf.at

    Wie lange planen die Guten und Gutmeinenden jetzt an der Zentralmatura herum? Wieviele Millionen Euro Steuergelder sind in dieses BIFIE bei welchem Ergebnis bis jetzt investiert worden? Wozu werden eigentlich all die Beamten im Unterrichtsministerium bezahlt?



  6. Xymmachos

    Weg in die Dämmerung

    Bald wills Abend sein.
    Stumm steht das Geheg
    Und ich geh allein
    Den verschneiten Weg,

    Der, vom Hang gelenkt,
    Sich mit leisem Schwung
    Leiser abwärts senkt
    In die Niederung.

    Birken, starr von Eis,
    Pfahlwerk, unbehaun,
    Dorn und Erlenreis,
    Ein verwehter Zaun

    Geben seiner Spur
    Anfangs das Geleit,
    Dann gehört er nur
    Der Unendlichkeit -

    Die verdämmernd webt
    Und ihn unbestimmt,
    Wie er weiterstrebt,
    In ihr Dunkel nimmt.

    Reif erknirscht und Schnee
    Unter meinem Schuh.
    Weg, auf dem ich steh
    Dir gehör ich zu!

    Wer des Lichts begehrt,
    Muß ins Dunkel gehn.
    Was das Grauen mehrt,
    Läßt das Heil erstehn!

    Wo kein Sinn mehr mißt,
    Waltet erst der Sinn!
    Wo kein Weg mehr ist,
    Ist des Wegs Beginn!

    (Manfred Hausmann)

    Pfui, sowas von Nazikunst...
    ... und eines meiner Lieblingsgedichte



    • Xymmachos
    • Wertkonservativer

      Herzlichen Dank, werter @ Xymmachos,

      vom lyrik-"verrückten" Wertkonservativen!

      Ich lese täglich Gedichte, habe dutzende Lyrikbände im Schrank!
      Dieses schöne Gedicht von Manfred Hausmann kannte ich bisher nicht!
      Wunderschön!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Xymmachos

      @WK
      Da freue ich mich, Sie auf dieses Gedicht, das man, da werden Sie mir zustimmen, als Lyrik-Fan einfach kennen muß, aufmerksam gemacht zu haben. Übrigens: man beachte die textlichen Abweichungen in den Anfangszeilen beim Heinz Rühmann-Vortrag auf Youtube.

    • Karl Knaller

      Ach, lieber Herr Michler! Sind Sie wirklich so arglos? Und sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht - schon seinerzeit - vor ihm gewarnt! Der Kerl ist falsch wie Katze! Aber wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen.

      Um es, wenn's hier schon um Dichtung geht, mit Gottfried August Bürger zu sagen:

      "Michler verschmäht des Knaller Warnen
      und lässt vom Xymma.. sich umgarnen"

      (Näheres in: Der wilde Jäger)

    • Xymmachos

      @Karl Knaller
      APAGE SATANAS!

    • Gandalf

      @ Xymmachos:
      Knaller hin, Knaller her, auch ich bedanke mich für den "Weg in die Dämmerung", den ich bisher nicht gekannt habe, und den Link zur berührenden Interpretation durch Heinz Rühmann. Schön.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Ha!
      Da haben wir's:

      "Heil" hat er gesagt, der alte Nazi.
      Da muss ja so jemand wie das fleischgewordene "Acidum moralinum plv." namens HH (Heinisch Hosek) sauer reagieren.

  7. Undine

    Welch wundervolle Erzählung! Stammte sie von einem Schriftsteller, der die NS-Zeit im Exil verbracht hätte, lobte man diesen Text "über den grünen Klee"!

    Da der Schriftsteller aber in der besagten Zeit in Deutschland verblieben ist (welch ein "Makel"!) und seine Werke damals gut aufgenommen worden sind, ist es ein MUSS, ihn als Nazi-Dichter zu verunglimpfen und zu ächten, statt zu achten.

    "Man" sieht so eng, ist so beschränkt und kann nicht über seinen Schatten springen und zugeben, daß ein DAMALIGER deutscher Schriftsteller Wundervolles, ewig Gültiges geschrieben haben kann, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

    Wie viele seiner hervorragenden Schriftstellerkollegen auch MUSS er GEÄCHTET werden, das schreibt der linke Zeitgeist als oberstes Gebot vor. Man verbrennt zwar ihre Bücher nicht, aber man gibt sie blindwütig der DAMNATIO MEMORIAE* anheim.

    Danke, lieber @Gandalf, für den Link!

    Einen schönen Satz aus der Erzählung, der mich besonders berührt, möchte ich hier wiedergeben:

    "Der Mensch bricht
    wertend, ändernd und „ordnend“ in das Gleichgewicht der Natur ein. Der Natur, der ja auch ein Teil
    seines eigenen Wesens angehört"

    Das sollten wir nie vergessen.

    * Damnatio memoriae (lateinisch für „Verdammung des Andenkens“) bedeutet die Verfluchung und demonstrative Tilgung des Andenkens an eine Person durch die Nachwelt.

    Das ist mindestens genauso schlimm wie die "Bücherverbrennung"!



    • schreyvogel

      **************!

    • Gandalf

      Dass Manfred Hausmann in minderwertigen Gratisblättern unreflektiert als "Nazi- Schreiber" tituliert wird, liegt wohl überwiegend an der mangelnden Bildung der dortigen Schreiberlinge und kann getrost ignoriert werden. Traurig wird es allerdings, wenn auch Qualitätsblätter (?) wie die "Salzburger Nachrichten" und die "Presse" dem Antifa - Reflex zum Opfer fallen: In Salzburg beruft man sich auf einen mässig erfolgreichen a.o. Professor der dortigen Universität mit enden wollendem Publikationen-Register, in Wien fordert eine sendungsbewusste, aber offenbar intellektuell überforderte Mittelschullehrerin: "Empört Euch". Ja, ich empöre mich: Darüber, dass solchen Kleingeistern auch in einem seriösen Umfeld bereitwillig Gelegenheit gegeben wird, einen Grossen der Literatur schlecht zu schreiben (oder zumindest den Versuch zu machen) und damit an der "damnatio" seines Werkes und natürlich seines Andenkens mitzuwirken. Unser Aufschrei hier verhallt leider bald und wenig gehört. Und sonst traut sich ja offenbar keiner. Leider.

    • Undine

      @Gandalf

      Wie recht Sie leider haben!
      In diesem Zusammenhang möchte ich noch einen "Geächteten" erwähnen, der zwar kein Deutscher war, aber die Deutschen liebte, nicht zuletzt deshalb, weil er seinen---damals längst fälligen!---Durchbruch ausgerechnet den Deutschen verdankte: KNUT HAMSUM, der größte Norweger, der nicht nur in D und Ö diffamiert wird, sondern sogar in seiner Heimat Norwegen!

      Das Werk, das ihn berühmt gemacht hatte, heißt "HUNGER" und ist, schon VOR den Erkenntnissen Sigmund Freuds, ein "psychologisches" Meisterwerk! Man sollte es unbedingt lesen, es lohnt sich wirklich! Auch sein Alterswerk---er mußte sich als über 90-Jähriger Enteigneter noch sein Brot verdienen!!!--- "Auf überwachsenen Pfaden" ist lesenswert!

      Man warf Hamsun also Nähe zum NS-Gedankengut vor. Ich habe alle seine Werke, auch das Protokoll seines Prozesses von einem Autor, dessen Name mir entfallen ist, gelesen. Ich fand keine einzige Zeile seines reichen Werkes, das Grund böte, ihn als "faschistischen Dichter" abzustempeln.

      Knut HAMSUN wurde, nachdem der Durchbruch geschafft war, sehr wohlhabend und hat während des Krieges---angesichts der Not der Kinder---sehr große Summen Geldes zur Verwendung an deutsche Kinder, die gleich hohe Summe auch an holländische und russische Kinder gespendet. Er wußte aus eigener leidvoller Erfahrung, was HUNGER bedeutet.

      Die Undifferenziertheit, mit welcher heute Autoren ausgemistet oder in den Himmel gehoben werden, ist bestürzend! Das eine Mal regiert blanker Haß, das andere Mal unkritische Affenliebe.

    • Undine

      Nachtrag: Thorkild Hansen: Knut Hamsun. Seine Zeit, sein Prozess. München u. a.: Langen Müller. 1985. ISBN 3-7844-1875-9

    • de Voltaire

      @Gandalf:

      Absolut Ihrer Meinung. Dass "Die Schnecke" in Deutschland im Jahre 1947 und damit praktisch unter den Augen der Entnazifizierungskomissionen erschienen ist, dass die Deutsche Bundespost 1998 eine Briefmarke "100 Jahre Manfred Hausmann" herausgebracht hat zeigt, welche Geistes Kind die "Kritiker" hier sind. Dass die "Presse" kritische Kommentare zum Thema zensiert (zumindest bei mir 2 mal), zeigt ebenfalls wer oder was hier dahintersteht.

      Ob wir etwa schon näher am 4. Reich sind, als uns bewusst ist?

  8. Wertkonservativer

    Nun, die Begründung der diversen "Nazikeulenschwinger" in der Sache "Hausmann" ist derart fadenscheinig bis lächerlich, dass man diese nur mit totaler Hirnlosigkeit derselben erklärbar machen kann!

    Die überwiegende Mehrzahl der bedeutenden Künstler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren dem NS-Regime gegenüber zunächst (wie z.B. Furtwängler, Karajan, Weinheber, Waggerl u.v.a.) positiv eingestellt, da die damalige Aufbruchstimmung natürlich auch vor Künstlern nicht haltmachte.
    Heute so zu tun, als seien alle diese Meister Kollaborateure, Nutzniesser und Fahnenträger des Systems gewesen, ist in den allermeisten Fällen völlig unzutreffend, und eine nachträgliche Bepinkelung der heute vielfach "Verfemten"!

    Auch Künstler können - so wie wir alle - im persönlichen, gesellschaftlichen und politischen Leben Irrwege gehen!
    Ihre Kunst jedoch sollte, von allen menschlichen "Schlacken" befreit, uns (ohne lächerliche "Keulenschwinger"-Zwischenrufe) auch weiterhin Trost, Glanz und Freude in in unser Leben bringen!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Wertkonservativer

      soll im 2. Absatz richtig heißen;

      Die überwiegende Mehrzahl der bedeutenden deutschen und - etwas später - auch österreichischen Künstler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ....

    • terbuan

      Lieber Gerhard,

      ich hatte heute schon der Kritik von Herrn Pascher am System der "Besternung" zugestimmt, jetzt muss ich feststellen, dass Dir jemand völlig unverständlich Halbsterne für einen Kommentar gibt, an dem es wirklich nichts auszusetzen gibt!

      Wobei bei dem Ärgernis sicherlich auch die sogenannten "Selfies" eine nicht unwesentliche Rolle spielen, aber ich möchte hier wirklich keinen neuen Krieg anzetteln, diese demonstrativen Halbsterne haben mich heute aber wirklich geärgert.
      lG/terbuan

    • Wertkonservativer

      Freund @ terbuan,

      Dank für Deine freundschaftlichen Zeilen!
      An die Halbsternderlzuteilungen durch "wohlmeinende" Blog-Freunde habe ich mich inzwischen gewöhnt: sehe diese, da ich sie eben als reine Bosheitsakte einstufe, als Abreaktions-Handlungen nicht ganz "runder" Blogmitglieder an; wie ich von einem Freund aus Ärztekreisen (mit Spezialgebiet Psychiatrie) höre, sind derlei Abnormitäten nach einigen Sitzungen, einer harmlosen Pulverkur, und mit Mindesteinsatz guten Willens der Betroffenen eigentlich leicht heilbar!
      Nun, vielleicht fällt den Halbsternderlreitern ja doch irgendwann einmal auf, wie kindisch sie sich benehmen!
      Na, glauben wir halt an das Gute im Menschen!

      Herzlich,

      Gerhard

    • Rau

      Halbsternderl sind mir auch schon passiert, wenn ich am tablet lese und versuch mit meinen Wurstfingern die winzigen Sternderl anzutippen. Auf diese Weise ist schon mal ein ungewolltes halbsternderl dabei ;)

    • terbuan

      @Rau

      Ja sicher, passiert mir auch, aber doch nicht jeden Tag, wie hier bei Herrn Michler, das ist doch einfach nur lächerlich!

    • kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)

      Wertkonservativer
      14. Mai 2014 09:30

      Freiheit ist dort, wo jederman seiner Wege gehen kann, ohne dass ein Anderer berechtigt ist seinen Weg als Irrweg zu bezeichnen!

    • Rau

      Freiheit endet dort, wo die des anderen beginnt. Kritik an einer Meinung kann man nicht unbedingt als Freiheitsberaubung ansehen. Sehrwohl kann aber bald keiner mehr seiner Wege gehen, wie es ihm beliebt, wenn man die Eurokraten in Brüssel kritiklos weiter so machen lässt, wie sie es derzeit tun, und zwar in jeder Hinsicht. Regulierungswut, aussenpolitisch, währungspolitisch, demokratiepolitisch...

      Lächerlich z.B. ist die Art und Weise wie den Europäern nun vorgegaukelt wird, den nächsten Kommissionspräsidenten wählen zu können.
      Eine bürgerliche Alternative steht da nicht zur Auswahl, schon gar nicht ein Vertreter, der die zentralistische Ausrichtung der EU zurücknehmen will. Von links bis extrem links reicht das Spektrum und die ziehen alle am selben Strang, in Richtung Vertiefung der Union, was in der Vergangenheit geheissen hat, alle Regeln zu brechen und sogar die Verfassung auszuhebeln, die sie sich kurz zuvor, entgegen negativ verlaufenen Volksabstimmungen in Frankreich Holland und Irland gegeben haben, unter Mitwirkung jener, die sich jetzt zur Wahl stellen - schöne Auswahl!

  9. Politicus1

    nach einem ersten Durchlesen sehe ich da eher eine Nähe zu den GRÜNINNEN.

    Lasse der Natur ihre Freiheit, lasse die Gurke krumm wachsen ...
    Alles ist gleich; gleich schön, gleich schiach; gleich nützlich, gleich schädlich ...



  10. terbuan

    Wer sich etwas mehr mit der Person von Manfred Hausmann beschäftigt, der erkennt sofort wie schwachsinnig dieses reflexartige Schwingen der Nazikeule gewesen ist.
    Hausmann hatte ein sehr ambivalentes Verhältnis zum Nationalsozialismus und war in erster Linie deutscher Patriot und gläubiger Christ.

    Nach dem Krieg schrieb er einen Sammelband u.a.:

    "Wenn ich nach etwas suche, das meinem Leben im Getriebe der Welt einen Sinn geben soll, dann muß es eine Macht sein, die über dieser Welt steht. Was kann dem Leben einen Sinn geben? Woran glaube ich also? Ich glaube an die Freiheit. Frei, im eigentlichen Sinne des Wortes, ist nur Gott. Aber wunderbarerweise kann der Mensch an der Freiheit Gottes teilnehmen, weil Gott sich in seiner freien Gnade dem Menschen zugewandt hat. Das Teilhaben geschieht durch den Glauben und durch den Gehorsam. Wenn der Mensch nicht mehr seine eigene Freiheit begehrt, sondern im gläubigen Gehorsam ein Knecht Gottes wird, gewinnt er die Freiheit.".....

    Diese Einstellung hat möglicherweise die Kritiker mehr gestört als das vorgeschobene Naheverhältnis zur NSDAP, welches es gar nicht gab.

    P.S. Im Jahre 1998 gab die Deutsche Bundespost eine Sondermarke zum 100. Geburtstag von Josef Hausmann heraus.



    • terbuan

      Entschuldigung: Manfred Hausmann war natürlich der Name des Dichters!

  11. simplicissimus

    Wo ist der Text?



  12. mischu

    Es war zu erwarten, daß sich beim gegenwärtigen politischen Klima im Lande einmal mehr irgendein NS-Aufreger in die Deutsch-Zentralmatura einschleichen würde, wenn man nicht gerade auf kommunistische Literaten zurückgreifen möchte.
    Das wird für die Bildungsministerin selbstverständlich Anlaß genug sein, beim nächsten Mal den leidgeprüften "Zentralmaturanten" ein stramm ANTIFASCHISTISCHES Thema vorzusetzen und damit verkommt die Idee der Zentralmatura - wie schon von vielen Seiten befürchtet - zu einer weiteren linkslinken Indoktrinierung unseres hoffnungsvollen (Wähler-)Nachwuchses.

    Denn für Rot und Grün gilt schon lange die alte Volksweisheit:
    "Durch Hysterie und Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und Kraft mangelt."



    • zuagroaste (kein Partner)

      Vielen Dank für die Volksweisheit, den Satz hänge ich mir über das Bett.
      Ich kenne den Schriftsteller nicht, der Text in der Matura ist auch nicht unbedingt meins, aber wenn ich die Kommentare und den Blogartikel richtig interpretiere, ist sein Naheverhältnis zur NSDAP nicht unumstritten und ich könnte aus dem Text jetzt keine Nazi-Ideologie ableiten, wo also ist die Relevanz der Nazi-Erwähnung?
      Oder geht es Frau Heimlich-OhSchreck lediglich darum, das BIFIE anzupatzen, das ihr erklärtermaßen ein Dorn im Auge ist?
      Und wer wird da jetzt als neue Leitung installiert werden? Politisch unabhängiges, fachkompetentes Personal? Dürfen wir darauf hoffen?

  13. Pumuckl

    Ja zum Donner!
    Diese Antifaschisten begeilen sich daran, solche zu sein, und sind in großer Mehrheit völlig überfordert, den Begriff Faschismus zu definieren!

    Lenin, Stalin, Trotzky und Tito sind ausgewiesene Massenmörder obwohl ihre Täterschaft möglicherweise nur am Schreibtisch erfolgte.

    Jeder dieser Mörder gab sicher Sätze, ganze Seiten oder sogar deren mehrere von sich, deren Inhalt ich in einem Aufsatz Moral und Vernunft bestätigen würde,
    wenn ich sie in dieser Art wahrnehme.

    Und ich habe mit der verlogenen " Heilslehre " des Sozialismus wahrlich nichts am Hut!



    • Konrad Loräntz

      .... wenn nicht einmal Wikipedia den Begriff Faschismus so definieren kann, dass ich nach 5 min Lesen weiss, was gemeint sein könnte, kann man keinem vorwerfen, hier Schwächen zu zeigen.
      Darin liegt aber die Stärke des Begriffs: Er ist auf alles und jeden anzuwenden.

  14. Gandalf

    Zu ergänzen wäre allerdings, dass
    - erstens: Es sich beim Autor des Textes um Manfred Hausmann handelt, der nicht nur ein grosser Dichter war, sondern dem Nationalsozialismus nicht näher und nicht ferner gestanden ist als so ziemlich alle Deutschen Dichter und Schriftsteller, die eben nicht ins Exil gegangen sind wie die Familie Mann;
    - zweitens: der inkriminierte Text im Jahre 1947, also zwei Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft entstanden ist und veröffentlicht wurde, und
    - drittens: die angeblich herauszulesende "NS - Ideologie" in so ziemlich jede poetische Naturbetrachtung HINEINinterpretiert werden kann, genau, wie das auch jetzt geschieht.
    Offenbar sind wir bald so weit, dass einer gegen das Verbotsgesetz verstösst, wenn er gerne Erdbeeren mit Schlagobers isst - weil das ja (angeblich) Adolf Hitlers bevorzugte Nachspeise war.



    • kritikos

      Ich habe Manfred Hausmann in der szt. Mittelschule nicht kennen gelernt, daher ist mir der Inhalt halt nicht bekannt. Es ist aber jedenfalls mehr als erschreckend, was die NS-Hysterie aller politischen Parteien und der Medien anprangert. Wer redet ihnen das nur ein? Der Erdbeer-Vergleich gefällt mir besonders.

    • La Rochefoucauld

      Am 8. August bitte ja keine Erdbeeren mit Schlagobers essen!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Sagte ich doch schon:

      Adolf Hitler hatte mehrmals öffentlich und nachweislich "und" gesagt. Ich auch! Folgt man der abstrusen Logik der Vereinigten Linken, muß auch ich ein Nationalsozialist sein.
      Nimmt dieser Schwachsinn kein Ende? Das ist doch unerträglich!

    • Torres (kein Partner)

      Und Opern von Richard Wagner darf man bald sicherlich auch nicht mehr aufführen, weil er erstens Hitlers Lieblingskomponist war und er zweitens tatsächlich eine antisemitische Einstellung hatte.





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