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Ferngesteuerte Kandidaten

Wir bekommen nun Medienfestspiele mit den EU-Spitzenkandidaten – sie werden im Fernsehen diskutieren, „wahlfahren“ und laut die Werbetrommel für sich rühren. Denn der Spitzenkandidat des stärksten Parteiblocks im EU-Parlament soll die Nachfolge von José Manuel Barroso als Kommissionspräsident antreten. Darum lohnt sich ein kleiner Blick auf die Herren.

Der Kandidat der Europäischen Volksparteien, der Luxemburger Jean Claude Juncker hatte zwar mit Maria Fekter so seine Probleme, und zwar nicht nur wegen seiner von der Ex-Finanzministerin fern-diagnostizierten Nierensteine, die seine Laune beeinflussen könnten. Ansonsten kennt man ihn vor allem als Sachpolitiker, der immer wieder vorzeigte, wie auch kleine Länder in der Union einflussreich sein können.

Für Österreicher sind seine beiden Gegenkandidaten allerdings noch viel weniger unbeschriebenen Blätter. Wenn auch mit einem anderen Zugang zu kleinen Partnern.

Der Deutsche Martin Schulz, der polternde amtierende EU-Parlamentspräsident und Spitzen-Kandidat der Europäischen Sozialisten, und der Belgier Guy Verhofstadt, Zählkandidat der Liberalen und der österreichischen Neos, waren führend an den Sanktionen gegen Österreich im Jahr 2000 beteiligt. Wo vorgeführt wurde, wie man mit einem kleinen Land umgehen kann, das eine Regierung bildet, die vielen nicht genehm war.

Bezeichnend ist auch, dass beide wohl nicht aus eigenem politischen Sendungsbewusstsein das schwarz-blau regierte Österreich zum Paria Europas stempeln wollten, sondern sich von den Parteifreunden der Alpenrepublik zu ihrem Zorn antreiben ließen.

Man könnte sagen: Schnee von gestern.

Aber gerade bei Herrn Schulz fällt sein kreativer – oder doch situationselastischer – Umgang mit allem, was Sanktionen sind, auf. Zum Beispiel gehörte er zu den großen Warnern vor Sanktionen gegen Russland. Fragt sich, von wem er diesmal ferngesteuert ist – vielleicht von seinem Genossen Gerhard Schröder, der sich ja eben erst feixend und fröhlich von dem „lupenreinen Demokraten“ Vladimir Putin herzen ließ. Und zwar schon nachdem er lupenrein diktatorisch die Krim annektiert hatte.

Fernsteuerung ist jedenfalls keine gute Voraussetzung für einen Kommissionspräsidenten.  

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2014 09:46

    Man sieht halt, was fuer eine Negativauslese unsere derzeitigen Politsysteme bewirken. Bei einem Monarchen konnte man hoffen, dass einmal nach den Medelschen Vererbungsregeln auch zufaellig etwas Gutes dabei war.
    Bei unserem heutigen System ist garantiert, dass wir aufgeblasene, geltungsuechtige, macht- und geldgierige, opportunistische Ellbogentechniker an die Spitze bekommen.
    Wie Terbuan sagt: Wahl zwischen Pest und Cholera. Nein, schlimmer, zwischen HIV und Krebs.

  2. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2014 09:09

    Wenn es um die Unterstützung der im Moment in ganz Europa so modernen und gepushten 'Homo-Ideologie' geht:

    Da engagiert sich Guy Verhofstadt am meisten.

    Deshalb wird Guy Verhofstadt im Europaparlament auch der Mann der Grünen, der linksliberalen und unserer Neos sein.

    Man sollte sich vom modernen, jovialen und sympathischen Auftreten von Guy Verhofstadt auf keinen Fall täuschen lassen!

    Mit diesem Mann würde man die Katze im Sack kaufen der jederzeit nach links und in Richtung Homos umfallen kann.


    Ich möchte ausdrücklich warnen was eine Stimme für die Neos am 25. Mai für Folgen haben könnte.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2014 10:11

    Der Juncker und die Reding die Rolemodels für "Zu was es die kleinen Staaten in Europa bringen können". Es ist aber eine konstruierte Illusion.

    Das 18fache BIP Luxemburgs beträgt die Bilanzsumme der luxemburgischen Banken. Luxemburg hängt somit voll in den Seilen.

    Juncker musste in Luxemburg - wegen ein paar "Notlügen" - zurücktreten. Da ist noch einiges untersuchungswürdig.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/luxemburgs-geheimdienst-affaere-juncker-1.1584565

    Außerdem siedelt Latsis, ein Freund Barossos und Junckers, mit seinen griech. Staatsanleihen im Zuge der Griechenlandkrise Ende 2009 von der Schweiz nach Luxemburg um. Eine Frage der Transparenz, wessen Staatsanleihen, die EZB, damals so bereitwillig aufkaufte, auf unser aller Risiko.

    Ich denke, beide, Schulz und Juncker wie auch Verhofstadt werden keine guten Kommissare sein. Was wir brauchen und fordern müssen, sind zeitnahe Volksabstimmungen, bevor diese Herrschaften aus eigenem Machterhalt und Selbstbedienermentalität des politischen Personals alles kaputtgemacht haben. Denn eines wird immer klarer, hier will man unumkehrbare Fakten schaffen und erst danach das Volk befragen. Man will die Alternativlosigkeit im Vorfeld einzementieren.
    Es liegt an uns, dies zu verhindern.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2014 08:54

    Eine Wahl zwischen Pest und Cholera:

    ....."Um diesen Posten schachern vor allem zwei illustre Politik-Figuren: zum einen der frühere luxemburgische Ministerpräsident und Konservative Jean-Claude Juncker. Und zum anderen der deutsche Sozialdemokrat und jetzige EU-Parlamentspräsident Martin Schulz.

    Was selten genug in der Öffentlichkeit und meist nur hinter verschlossenen Türen vorkommt: Es wird schmutzige Wäsche gewaschen! Damit wird wahrlich ein Tabu gebrochen!

    Zu Jean-Claude Juncker:

    Der aktuelle Euro-Gruppenführer Jereon Dijsselbloem bezeichnete Juncker als einen “starken Raucher und Trinker”. Damit sprach er wohl das aus, was in Brüssel vielen Insidern schon längst bekannt ist.

    Juncker dementierte den Vorwurf natürlich. Er sitzt fest im Sattel bei den europäischen Konservativen, haben sie ihn doch jüngst zum Spitzenkandidaten für den Europa-Wahlkampf gekürt.

    Dabei ist er ein ausgesprochener Freund der Banken, will sagen, gar ein “Banken-Lobbyist”. Und noch besser: Vor einigen Jahren ließ er bei einer Veranstaltung in Brüssel verlauten: “Ich bin für geheime Verhandlungen in dunklen Räumen.”
    Na prächtig, genauso einen braucht das Volk! Übrigens: Juncker nimmt es in Kauf, als “Antidemokrat” abgestempelt zu werden.

    Zu Martin Schulz:

    Auf den sozialistischen und sozialdemokratischen Spitzenkandidaten Schulz bin ich bereits vor einigen Tagen eingegangen.

    Hier: http://guidograndt.wordpress.com/2014/03/30/eu-vetternwirtschaft-wollen-auch-sie-200-000-euro-im-jahr-verdienen-dann-fragen-sie-doch-mal-martin-schulz/

    Nur soviel: Der Haushalts-Kontrollausschuss der EU erhebt schwere Vorwürfe gegen den aktuellen EU-Parlamentspräsidenten. Schulz soll nämlich fünf seiner engsten Mitarbeiter mit lukrativen Beamten-Posten versorgt haben – mit einem Verdienst von 180.000 bis über 200.000 Euro im Jahr! Einer dieser Jobs soll sogar extra geschaffen worden sein.

    Natürlich bestreitet Schulz diese Vorwürfe. Allerdings kommen diese direkt aus dem Herzen der EU-Verwaltung: dem Haushaltskontrollausschuss.

    Doch damit nicht genug: Schulz soll zudem die EU-Verwaltung für seinen Europa-Wahlkampf missbraucht haben, in dem sein Kabinett, die Informationsbüros und Reise-Kostenerstattung für seine Kampagne nutzte.

    Der britische Politiker Nigel Paul Farage, Vorsitzender der United Kingdom Independence Party, hielt Schulz “privilegierte Vetternwirtschaft der krassesten Art” vor. Auch die Konservativen der EVP werfen dem Sozialdemokraten Amtsmissbrauch vor, ebenso die Grünen-Fraktion......."

    https://derhonigmannsagt.wordpress.com/tag/jean-claude-juncker/

    Ich persönlich kann beide nicht ausstehen, also es ist mir egal wer es wird, die EU-Kommission wird für mich um keinen Deut "liebenswerter" durch einen der beiden Herren!

  5. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2014 19:29

    Jared Diamond hat in seinem zuletzt erschienendem Buch "Vermächtnis" die traditionellen Völker, beschrieben.
    Traditionelle Völker sind solche, deren Gesellschaft über die Stammesform noch nicht hinausgewachsen ist. So etwas wie eine Staatsform kennen sie nicht.

    Das zusammenhaltende Grundbedürfnis dieser traditionellen Menschen ist Sicherheit innerhalb ihrer Gemeinschaft. Ein Verlassen ihrer Gesellschaft kann für einzelne Individuen den Tod bedeuten.

    Auch wenn wir in unser zivilisierten Gesellschaft heute staatlich organisiert sind, mit all den technischen und organisatorischen Einrichtungen, die ein Staat aufrechterhält, so ändert das nichts am Sicherheitsgefühl des Individuums. Demnach ist die oberste Aufgabe des Staates ist, jedem Staatsbürger diese Sicherheit zu gewährleisten.

    Genau das hat aber die jüngste Geschichte unserer Nationalstaaten und auch der EU Führung auf das gröblichste verletzt.

    Der Einzelne fühlt das intuitiv und reagiert dementsprechend.
    Als Beispiele kann man hier die österreichische Abstimmung über unser Bundesheer, oder die Diskussion über die Polizei nennen.
    Aber meiner Meinung hat der größte Vertrauensverlust an die staatliche Führung darin bestanden, daß der totalen Überwachung des Einzelnen durch die NSA von europäisch, politischer Seite nichts entgegengesetzt wurde. Nicht einmal ein deutliches Dementi wurde über die Abhörung der Bundeskanzlerin Merkel laut. Wenn schon die Mächtigen unserer Führung sich solches gefallen lassen müssen, wie steht es da um unsere Privatsphäre und damit Sicherheit des Einzelnen?

    Der einzelne Bürger hat erkennen müssen, daß "fast" alle unsere politischen Führungspersonen ferngesteuert sind, und hat das Vertrauen an diesen gesellschaftlichen Zusammenhalt verloren.
    Wir sehen das an der großen Divergenz zwischen der politischen und medialen Propaganda und der Bevölkerung in der Ukrainenfrage.
    Wir beobachten das an der zunehmenden "Politikverdrossenheit".

    Das Internet mit seiner Ist-Zeit-Berichterstattung hat dazu einen geschichtlichen Paradigmenwechsel eingeleitet, der die Wahrnehmung des Einzelnen auf eine neue Probe stellt.
    Und damit das politische Lügengebäude schwer erschüttern wird.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2014 12:07

    Beide Kandidaten sind im Grunde unwählbar. Sie wurden von ihren Heimatländern als politischer "Sondermüll" in die EU entsorgt und gelangten nur durch besonders servile Anbiederung in Brüssel zu ihren Ämtern.

    Schulz ist als Sozi und Österreich-Sanktionierer sowieso indiskutabel.

    Juncker, der die Bevölkerung wie folgt entmündigen und für dumm verkaufen möchte, muß man unbedingt verhindern:

    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

    Es bleibt für uns einzig und alleine die DENKZETTELWAHL!

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Mai 2014 10:47

    Tja, wie einige hier ja schon prophezeit haben, dürfte es angesichts dieses Artikels wohl wieder auf eine "schweren Herzens und mit vor Ekel abgewandtem Gesicht"-Wahlentscheidung für die ÖVP seitens Hrn. Unterberger hinauslaufen.

    Sorry, aber für mich ist Karas, der abseits der Wahljahre nur dadurch auffällt ständig mehr Macht und Geld für Brüssel zu fordern, sicher keine Wahlalternative. Auch den "wenn es ernst wird, muss man lügen"-Junker halte ich für kaum besser, als den Obersozi Schulz oder der Pseudo-Liberale Verhofstadt (der es ohnehin nicht wird). Alles dieselben EU-Lemuren die nun schon seit etlichen Jahren in der EU fuhrwerken und somit an all den Fehlentwicklungen der EU (Regulierungswut, Verschuldungsirrsinn usw.) maßgeblich mitbeteiligt waren.

    Als dem EU-Zentralisierungs- und Regulierungswahn kritisch Gegenüberstehender, sowie Konservativer bleibt für mich auch diesmal nur eine Wahl: FPÖ
    Zumal mich diesmal auch der Spitzenkandidat Vilimsky überzeugt. Wen es interessiert kann z.B. die Wahlchatstunde der Presse hier nachlesen ( http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1596801/Vilimsky-im-Chat_Maximierung-rotweissroter-Inhalte ). Gesellschaftspolitisch und EU-politisch sind diese Antworten jedenfalls meiner Meinung nach deutlich konservativer und vernünftiger als das was all die anderen Kandidaten so absondern.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Mai 2014 10:47

    Tja, wie einige hier ja schon prophezeit haben, dürfte es angesichts dieses Artikels wohl wieder auf eine "schweren Herzens und mit vor Ekel abgewandtem Gesicht"-Wahlentscheidung für die ÖVP seitens Hrn. Unterberger hinauslaufen.

    Sorry, aber für mich ist Karas, der abseits der Wahljahre nur dadurch auffällt ständig mehr Macht und Geld für Brüssel zu fordern, sicher keine Wahlalternative. Auch den "wenn es ernst wird, muss man lügen"-Junker halte ich für kaum besser, als den Obersozi Schulz oder der Pseudo-Liberale Verhofstadt (der es ohnehin nicht wird). Alles dieselben EU-Lemuren die nun schon seit etlichen Jahren in der EU fuhrwerken und somit an all den Fehlentwicklungen der EU (Regulierungswut, Verschuldungsirrsinn usw.) maßgeblich mitbeteiligt waren.

    Als dem EU-Zentralisierungs- und Regulierungswahn kritisch Gegenüberstehender, sowie Konservativer bleibt für mich auch diesmal nur eine Wahl: FPÖ
    Zumal mich diesmal auch der Spitzenkandidat Vilimsky überzeugt. Wen es interessiert kann z.B. die Wahlchatstunde der Presse hier nachlesen ( http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1596801/Vilimsky-im-Chat_Maximierung-rotweissroter-Inhalte ). Gesellschaftspolitisch und EU-politisch sind diese Antworten jedenfalls meiner Meinung nach deutlich konservativer und vernünftiger als das was all die anderen Kandidaten so absondern.


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  1. RS (kein Partner)
    07. Mai 2014 23:20

    "Wenn es ernst wird muss man lügen" ist eine politische Methode von
    J.C. Junker

    Herr Unterberger hat diesen Grundsatz offensichtlich für seine Beiträgen in Sachen
    Ukraine und Putin übernommen.

    Alles Gute Friedensprojekt Europa

  2. Dr. Knölge (kein Partner)
    07. Mai 2014 17:28

    Ich halte Martin Schulz nicht nur für einen in seinen intellektuellen Fähigkeiten peinlich begrenzten Mann, sondern wegen seiner maßlosen Selbstüberschätzung und seinem Machtanspruch (Ich schwitze den Machtanspruch ja aus jeder Pore) sogar für gefährlich.
    Ich zitiere aus einem in der HAZ veröffentlichten Interview.

    Zu den Rechten im EP:
    "Ich mache mir aber viel mehr Gedanken darüber,welche Auswirkungen die Argumente rechter und skeptischer Parteien auf andere haben".
    Aha, die Argumente sind also offenbar nicht schlecht.

    Zum Frust über Europa:
    "Diese EU redet ständig über Milliarden. Aber wir reden nicht über die 1000 Euro, die einem 50-jährigen Arbeitslosen fehlen..."
    Über die Milliarden (auch Billionen?) wird also nur geredet, besser aufhören damit, reden wir über Arbeitslose, das ist die Kernkompetenz Europas.

    Zu Griechenland:
    "Hotels müssen ausgebaut, Fähren ersetzt und Häfen verbessert werden".
    Von Wirtschaft und Industrie kein Wort. Ob Griechenland so aus der Misere herauskommt ohne ständige Zahlungen?

    Zur Armutszuwanderung:
    "Wir sollten drei Dinge tun. Wir sollten aufhören, Armutsflüchtlinge als Verbrecher hinzustellen. Wir müssen zweitens Städten und Gemeinden, die nicht mehr können, helfen. Drittens brauchen wir ein europäisches System für einen Mindestlohn".
    Also unbegrenzte Zuwanderung, zerbrechende Städte bekommen etwas Geld.

    1. Amtshandlung:
    "...nicht mehr länger darüber nachdenken, ob es noch einen Winkel in Europa gibt, in den wir uns noch nicht eingemischt haben, sondern Vorschläge machen, was wir besser, effektiver und bürgernäher lokal, regional und national machen können".
    Alter Wein in neuen Schläuchen.

    Machtanspruch:
    Barroso hat sich mit einem Fluglotsen verglichen der Zusammenstöße vermeiden soll. "Das ist zu wenig. Der Kommissionspräsident muss der sein, der den Flugplan schreibt."
    Der absolute Machtanspruch.

    Und:
    "An den Rändern der EU (Ukraine)... gilt das Recht des Stärkeren. ...Angst vor einem Krieg nicht vergess

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      07. Mai 2014 17:36

      ...Angst vor einem Krieg nicht vergessen ist. Wir haben zwar in Europa den Krieg gebannt, aber er ist deswegen ja nicht ...verschwunden."
      Frieden gibt es nur mit Schulz und der EU. Fürchtet euch und wählt Schulz.

      Wer jetzt noch SPD wählt, dem ist nicht zu helfen.

    • Undine
      07. Mai 2014 18:31

      @Dr-Knölge

      *****!
      Ich kriege das ungute Gefühl nicht los, daß uns dieser unsägliche Martin Schulz gezielt "untergeschoben" worden ist---fragt sich nur von wem.....

      Bei Ihrem letzten Satz "Wer jetzt noch SPD wählt, dem ist nicht zu helfen" muß---für uns Österreicher--- nur noch das Parteilogo ausgetauscht werden: SPÖ statt SPD!

  3. Isabella (kein Partner)
    07. Mai 2014 14:27

    Zwischendurch etwas zum Nachdenken:
    Ein amerikanischer Wissenschaftler machte ein Experiment mit Kindern in einem afrikanischen Dorf.
    Er stellte einen Korb voll Äpfel hin und sagte den Kindern: „das Kind, welches als erstes diesen Korb erreicht, erhält den gesamten Korb Äpfel.“
    Da nahmen sich die Kinder alle bei der Hand und liefen geschlossen zum Korb. Auf die Frage, warum sie das denn taten, wenn doch der Sieger den Korb allein bekommen hätte, antworteten sie: „warum soll sich nur einer freuen und alle anderen nicht, wenn wir uns doch alle freuen können“

    Diese Kinder wurden von ihren Eltern und Großeltern dazu erzogen, dass es jedem einzelnen nur gut geht, wenn es allen gut geht.

    Könnte das der Grund sein, warum wir alte Kulturen (Indianer, Indios, Mayas, Aborignines etc.) als primitiv abtun, weil sonst erkennbar würde, wie barbarisch, ungerecht und geistlos unsere westliche Wertegemeinschaft (Konkurrenzkampf in allen Bereichen) ist?
    In unserer westlichen Weltanschauung ist es Normalzustand, dass Menschen gezwungen werden für Geld alles zu tun (ihren Körper verkaufen), sogar morden für Geld? Ist das, das Weltbild, was uns so stolz auf unsere geistlose Errungenschaften macht?

  4. Neppomuck (kein Partner)
    07. Mai 2014 13:11

    Das "weniger unbeschriebene Blatt".

    Abgesehen von dem augenscheinlichen Unsinn, der da evident wird, stellt die doppelte Verneinung manchen vor ein zusätzliches* Problem.

    *Inkontinenz, diesmal um eine Stufe höher angesiedelt?

  5. Torres (kein Partner)
    07. Mai 2014 13:08

    Das EU-Parlament hat für den Kommissionspräsidenten nur beratende Funktion; entschieden wird auschließlich von den Regierungschefs der Mitgliedsländer. Und soviel man hört, hat keiner der drei besonders gute Chancen, egal, wie die Wahlen ausgehen. Angeblich hat vor allem Merkel ganz andere Personen auf ihrer Liste.

  6. Erich Bauer
    07. Mai 2014 11:57

    Hier ein zeitgenössischen Heiligenbild. Sollte man in jeder Schulklasse "aufhängen"... statt der Kreuze.

    http://medien.neopresse.com/Yatsenyuk-EU.jpg

    • Undine
      07. Mai 2014 18:40

      @Erich Bauer

      "Das liederliche Kleeblatt" oder "Die drei Galgenvögel"?

      Yatsenyuk sieht dem Martin Schulz ein bißchen ähnlich, wenn auch um geschätzte 40kg leichter! ;-)

  7. Gerald (kein Partner)
    07. Mai 2014 10:47

    Tja, wie einige hier ja schon prophezeit haben, dürfte es angesichts dieses Artikels wohl wieder auf eine "schweren Herzens und mit vor Ekel abgewandtem Gesicht"-Wahlentscheidung für die ÖVP seitens Hrn. Unterberger hinauslaufen.

    Sorry, aber für mich ist Karas, der abseits der Wahljahre nur dadurch auffällt ständig mehr Macht und Geld für Brüssel zu fordern, sicher keine Wahlalternative. Auch den "wenn es ernst wird, muss man lügen"-Junker halte ich für kaum besser, als den Obersozi Schulz oder der Pseudo-Liberale Verhofstadt (der es ohnehin nicht wird). Alles dieselben EU-Lemuren die nun schon seit etlichen Jahren in der EU fuhrwerken und somit an all den Fehlentwicklungen der EU (Regulierungswut, Verschuldungsirrsinn usw.) maßgeblich mitbeteiligt waren.

    Als dem EU-Zentralisierungs- und Regulierungswahn kritisch Gegenüberstehender, sowie Konservativer bleibt für mich auch diesmal nur eine Wahl: FPÖ
    Zumal mich diesmal auch der Spitzenkandidat Vilimsky überzeugt. Wen es interessiert kann z.B. die Wahlchatstunde der Presse hier nachlesen ( http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1596801/Vilimsky-im-Chat_Maximierung-rotweissroter-Inhalte ). Gesellschaftspolitisch und EU-politisch sind diese Antworten jedenfalls meiner Meinung nach deutlich konservativer und vernünftiger als das was all die anderen Kandidaten so absondern.

    • Gerald M. (kein Partner)
      07. Mai 2014 11:09

      Danke für den Link. Überraschend klar fomulierte Antworten und nicht das übliche Geschwaffel. Meine Wahl wird ebenso wie die ihre ausfallen.

    • Paige
      07. Mai 2014 17:06

      Vollkommen richtig - man kann nur die FPÖ wählen - egal, was...

    • Peter (kein Partner)
      07. Mai 2014 17:34

      Alles, nur nicht RotSchwarz (Grün-Rosa inklusive, da ohnehin nur rote Wurmfortsätze). Nur wenn der Verlust des Platzes am Futtertrog in greifbare Nähe kommt, kann sich etwas ändern, sofern der Todestrieb dieser Parteien überhaupt noch aufhaltbar ist.

    • Pumuckl
      08. Mai 2014 14:14

      Tatsächlich eine angenehme Überraschung!

      Wirklich ein Beitrag zu einem viel besseren Bild von Vilimsky!

    • Undine
      08. Mai 2014 14:59

      @Alle

      *********!

      Auch für mich ist Vilimski eine sehr angenehme Überraschung! Mit ihm hat die FPÖ einen gute Griff getan! Alle anderen Kandidaten stehen weit unter ihm. Ein zusätzlicher guter Grund, der FPÖ die Stimme zu geben!

  8. Erich Bauer
    07. Mai 2014 10:31

    @ "der feixende Gerhard Schröder"

    Und hier mal was zum feixen für die Hardcore-Verfechter des "Friedensprojektes"...

    Zustrom sunnitischer Soldateska in die Ukraine... Auch von Hunderten Polen ist die Rede. Da Pollen EU-Mitgliedstaat ist, gilt - höchstwahrscheinlich - für die EU: KRIEG ist FRIEDEN! "FriedensKrieg" in Syrien, FriedensKrieg" in der Ukraine... Den "Friedensnobelpreis" könnte die EU per Antrag "abonnieren"!

    http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13930214000824

    Was die Option FPÖ mit ihrer "Werbelinie" (?) erreichen will... erschließt sich mir nicht.

    • Erich Bauer
      08. Mai 2014 07:07

      Auch ich hab hier schon geschrieben: Der WESTEN will den KRIEG! Das steht eindeutig fest... Und wenn sich 150 Millionen Russen mit Putin an der Spitze vor diesem Schwarzen Mann mit seinem schwarzen Hund in den Staub werfen... Nichts kann den "Westen" besänftigen.

  9. Anton Volpini
    06. Mai 2014 19:29

    Jared Diamond hat in seinem zuletzt erschienendem Buch "Vermächtnis" die traditionellen Völker, beschrieben.
    Traditionelle Völker sind solche, deren Gesellschaft über die Stammesform noch nicht hinausgewachsen ist. So etwas wie eine Staatsform kennen sie nicht.

    Das zusammenhaltende Grundbedürfnis dieser traditionellen Menschen ist Sicherheit innerhalb ihrer Gemeinschaft. Ein Verlassen ihrer Gesellschaft kann für einzelne Individuen den Tod bedeuten.

    Auch wenn wir in unser zivilisierten Gesellschaft heute staatlich organisiert sind, mit all den technischen und organisatorischen Einrichtungen, die ein Staat aufrechterhält, so ändert das nichts am Sicherheitsgefühl des Individuums. Demnach ist die oberste Aufgabe des Staates ist, jedem Staatsbürger diese Sicherheit zu gewährleisten.

    Genau das hat aber die jüngste Geschichte unserer Nationalstaaten und auch der EU Führung auf das gröblichste verletzt.

    Der Einzelne fühlt das intuitiv und reagiert dementsprechend.
    Als Beispiele kann man hier die österreichische Abstimmung über unser Bundesheer, oder die Diskussion über die Polizei nennen.
    Aber meiner Meinung hat der größte Vertrauensverlust an die staatliche Führung darin bestanden, daß der totalen Überwachung des Einzelnen durch die NSA von europäisch, politischer Seite nichts entgegengesetzt wurde. Nicht einmal ein deutliches Dementi wurde über die Abhörung der Bundeskanzlerin Merkel laut. Wenn schon die Mächtigen unserer Führung sich solches gefallen lassen müssen, wie steht es da um unsere Privatsphäre und damit Sicherheit des Einzelnen?

    Der einzelne Bürger hat erkennen müssen, daß "fast" alle unsere politischen Führungspersonen ferngesteuert sind, und hat das Vertrauen an diesen gesellschaftlichen Zusammenhalt verloren.
    Wir sehen das an der großen Divergenz zwischen der politischen und medialen Propaganda und der Bevölkerung in der Ukrainenfrage.
    Wir beobachten das an der zunehmenden "Politikverdrossenheit".

    Das Internet mit seiner Ist-Zeit-Berichterstattung hat dazu einen geschichtlichen Paradigmenwechsel eingeleitet, der die Wahrnehmung des Einzelnen auf eine neue Probe stellt.
    Und damit das politische Lügengebäude schwer erschüttern wird.

  10. Wertkonservativer
    06. Mai 2014 18:22

    Also, werte Freunde im Blog!

    Wie auch immer Ihr die persönlichen Gewichtungen hinsichtlich der beiden Spitzenkandidaten, vornehmt, darf ich hier auch meine Meinung deponieren:

    Mir ist der Luxemburger Jean Paul Juncker als Konservativer und langjähriger Ministerpräsident eines kleinen Landes um Häuser lieber, als der rote Ungustl Schulz!

    Dass der Mann gern trinkt und raucht, na bitte! Denken wir an unseren seligen
    Figl Poldl zurück: der hat zwar - glaube ich - nicht geraucht, dafür aber doppelt soviel getrunken!
    Nochmals: wenn man die Linken im EU-Parlament samt ihrem Schulz als stärkste Formation verhindern will, muss man halt die Konservativen wählen!
    Das ist doch eine einfache Rechnung, oder?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • terbuan
      06. Mai 2014 19:02

      Gerhard,
      sei vorsichtig, der Juncker ist kein Guter, selbst wenn er sich als Konservativer bezeichnet, er sitzt nicht nur mit der Banken-Lobby in einem Boot, wie ich heute schon gepostet hatte, er hat auch den Ausspruch getan, den "mischu" auch heute zitiert hat:

      "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

      Das ist ein Beispiel für das perfide an diesem Mann, er ist ein ganz übles Mitglied der Brüsseler Nomenklatura, denke einmal darüber nach!

    • terbuan
      06. Mai 2014 19:32

      Und noch etwas Gerhard,
      diese Deutschstämmigen (Luxemburg war ja Jahrhunderte Teil des Deutschen Reiches), die sich mit französischen Vornamen schmücken und dann u.a. den Karlspreis und viele andere Würdigungen Deutschlands entgegennehmen, die habe ich schon gefressen, wie den Herrn Johann Juncker!
      Servus!

    • Wertkonservativer
      07. Mai 2014 06:32

      Freund @ terbuan (in Eile, muss zum Messestand for business!):

      Du kannst Dir wohl denken, dass es ziemlich sinnlos ist, mich umstimmen zu wollen!
      Zunächst: herzlichen Dank für Deine freundschaftlichen Worte kürzlich hier im Blog!

      Zum Thema: wo und wie ist die Alternative bei der EU-Wahl?

      Um die Roten und Schulz abzuwehren, sehe ich keine andere Möglichkeit, als die Konservativen zu wählen! Die Frau LePen und der Herr Vilimsky werden das Kraut wohl nicht fett machen!
      Und die EU-Wahl zur Ätsch-Wahl für die GroKo zu machen, ist auch wenig geistvoll!
      Hier geht es um zukünftige Weichenstellungen in der EU, um sonst nichts!
      Der Herr Strache soll hier zeigen, was er kann (und er zeigt ja wirklich nicht viel!).

      Du kennst mich ja inzwischen und wirst mir ja hoffentlich nicht böse sein, doch für mich gibt's nur eins:
      Europa soll weiterhin in Richtung Konservativ gehen, keineswegs einen linken Umweg nehmen!

      Beste Grüße,

      Gerhard

    • Torres (kein Partner)
      07. Mai 2014 13:20

      Hoffentlich empfehlen Sie - analog dazu, nämlich wegen der Liebe zu geistigen Getränken - nicht auch noch den Michael Häupl; der trinkt ja wahrscheinlich noch mehr als Figl. Wahrscheinlich hat er sich auch die Vassilakou schöngetrunken.

    • baro palatinus (kein Partner)
      07. Mai 2014 14:58

      hochverehrter herr michler,

      ich tippe das jetzt bewusst langsam, vielleicht erleichtert Ihnen das das verstehen:

      die övp ist nicht konservativ sondern kapitalistisch.

      bei den grünen verstehen Sie's ja auch.

  11. Cotopaxi
    06. Mai 2014 17:37

    o.T.

    Die Caritas lässt im Wiener Prater einen Pensionistenheim auf und die österreichischen betagten Heimbewohner werden entwurzelt und nach Stadlau deportiert, damit Flüchtlinge in einer der schönsten Gegenden Wiens unterkommen können: ;-)

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/3801792/Social-Business_Caritas-plant-BudgetHotel-am-Prater?_vl_backlink=/home/index.do

  12. kakadu
    06. Mai 2014 15:32

    OT

    Jetzt entschuldigt er sich, weil ihm niemand mehr die Hand reichen will:

    http://orf.at/#/stories/2228844/

    http://9gag.com/gag/a75mVXz

    ;-))

  13. Undine
    06. Mai 2014 14:23

    OT---aber das hat den Deutschen und uns gerade noch gefehlt, war aber für denjenigen, der etwas weiter denken als die Nase lang ist, durchaus zu erwarten:

    "Muslim-Konvertit möchte bundesweiten MUEZZIN-Ruf in Deutschland einführen"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015348-Muslim-Konvertit-m-chte-bundesweiten-Muezzin-Ruf-Deutschland-einf-hren

    Na, das wird aber ein Ohrenschmaus sein, wenn dann hierzulande 5x am Tag der MUEZZIN mittels Lautsprecher von den Minaretten plärren wird! Keine Sorge, die Minarette werden bald kommen.

    WIR sollen also die Kreuze entfernen, um die lieben zugereisten Gäste nicht zu provozieren; das Glockengeläut wird auch als störend empfunden und wird gehorsamst nach und nach eingestellt---man will es ja den muselmanischen "Gästen" recht machen. Im Gegenzug werden dafür die Muezzin-Klänge ertönen. Wettangebote sind nicht nötig! ;-(

  14. mischu
    06. Mai 2014 12:07

    Beide Kandidaten sind im Grunde unwählbar. Sie wurden von ihren Heimatländern als politischer "Sondermüll" in die EU entsorgt und gelangten nur durch besonders servile Anbiederung in Brüssel zu ihren Ämtern.

    Schulz ist als Sozi und Österreich-Sanktionierer sowieso indiskutabel.

    Juncker, der die Bevölkerung wie folgt entmündigen und für dumm verkaufen möchte, muß man unbedingt verhindern:

    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

    Es bleibt für uns einzig und alleine die DENKZETTELWAHL!

  15. Josef Maierhofer
    06. Mai 2014 11:09

    .... und auch der sonstige Lebenswandel von Schulz zeigt vieles, wofür er steht. Für mich inakzeptabel.

    Verhofstadt ist für mich ein Binnen-I, ein Linker, wie ihn die Grünen brauchen für ihre fragwürdigen Ziele der Auflösung Europas Nationen.

    Juncker ist für mich auch ein rotes Tuch wegen dieser ganzen Haftungsgeschichte und seiner Rolle um die 'Bad Bank' EZB.

    Warum konnten nicht andere auch noch aufgestellt werden, die man für dieses luxuriöse 'Amt' vorgeschlagen hat oder noch vorschlagen könnte ? Ist Europa wirklich so klein (geistig) und antidemokratisch ?

    • simplicissimus
      06. Mai 2014 11:25

      Was gibt es ueber Schulzes Lebenswandel zu berichten?

    • Josef Maierhofer
      06. Mai 2014 11:51

      @ simplicissimus

      Er hat jahrelang pro Tag die 300 und etliches an Euros Sitzungsgeld, pro Jahr also 110 000,-, zusätzlich zu seinem Top Salär und seinem Spesenspektrum einkassiert und das natürlich 'legal' (moralisch für mich nicht) wegen einer 'Spezialklausel' für sich, die er sich hatte beschließen lassen. Er musste für das Sitzungsgeld nicht anwesend sein bei den Sitzungen, er war also 365 Tage im Jahr (klein)geistig für die EU tätig ....

      ... dieser Brüsseler 'Saubrauch' wurde mit April dieses Jahres, aber bereits nach Aufdeckung des Sachverhaltes eingestellt ...

    • Undine
      06. Mai 2014 14:35

      Schulz ist die perfekte Schachfigur eines weltweit agierenden Netzwerkes.

    • simplicissimus
      06. Mai 2014 16:18

      herr maierhofer, danke fuer die info!

  16. brechstange
    06. Mai 2014 10:11

    Der Juncker und die Reding die Rolemodels für "Zu was es die kleinen Staaten in Europa bringen können". Es ist aber eine konstruierte Illusion.

    Das 18fache BIP Luxemburgs beträgt die Bilanzsumme der luxemburgischen Banken. Luxemburg hängt somit voll in den Seilen.

    Juncker musste in Luxemburg - wegen ein paar "Notlügen" - zurücktreten. Da ist noch einiges untersuchungswürdig.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/luxemburgs-geheimdienst-affaere-juncker-1.1584565

    Außerdem siedelt Latsis, ein Freund Barossos und Junckers, mit seinen griech. Staatsanleihen im Zuge der Griechenlandkrise Ende 2009 von der Schweiz nach Luxemburg um. Eine Frage der Transparenz, wessen Staatsanleihen, die EZB, damals so bereitwillig aufkaufte, auf unser aller Risiko.

    Ich denke, beide, Schulz und Juncker wie auch Verhofstadt werden keine guten Kommissare sein. Was wir brauchen und fordern müssen, sind zeitnahe Volksabstimmungen, bevor diese Herrschaften aus eigenem Machterhalt und Selbstbedienermentalität des politischen Personals alles kaputtgemacht haben. Denn eines wird immer klarer, hier will man unumkehrbare Fakten schaffen und erst danach das Volk befragen. Man will die Alternativlosigkeit im Vorfeld einzementieren.
    Es liegt an uns, dies zu verhindern.

  17. simplicissimus
    06. Mai 2014 09:46

    Man sieht halt, was fuer eine Negativauslese unsere derzeitigen Politsysteme bewirken. Bei einem Monarchen konnte man hoffen, dass einmal nach den Medelschen Vererbungsregeln auch zufaellig etwas Gutes dabei war.
    Bei unserem heutigen System ist garantiert, dass wir aufgeblasene, geltungsuechtige, macht- und geldgierige, opportunistische Ellbogentechniker an die Spitze bekommen.
    Wie Terbuan sagt: Wahl zwischen Pest und Cholera. Nein, schlimmer, zwischen HIV und Krebs.

  18. Gerhard Pascher
    06. Mai 2014 09:24

    Ich kann nur hoffen, dass Juncker das Rennen macht, auch wenn er in der Vergangenheit nicht immer eine glückliche Hand hatte. Juncker müsste aber den Mut haben, viele Dinge radikal zu ändern, damit die 500 Millionen Europäer zu den zentralen Einrichtungen wieder Vertrauen bekommen.
    Mit dem linken Schulz würde es mit der EU weiter bergab gehen.

  19. Freak77
    06. Mai 2014 09:09

    Wenn es um die Unterstützung der im Moment in ganz Europa so modernen und gepushten 'Homo-Ideologie' geht:

    Da engagiert sich Guy Verhofstadt am meisten.

    Deshalb wird Guy Verhofstadt im Europaparlament auch der Mann der Grünen, der linksliberalen und unserer Neos sein.

    Man sollte sich vom modernen, jovialen und sympathischen Auftreten von Guy Verhofstadt auf keinen Fall täuschen lassen!

    Mit diesem Mann würde man die Katze im Sack kaufen der jederzeit nach links und in Richtung Homos umfallen kann.


    Ich möchte ausdrücklich warnen was eine Stimme für die Neos am 25. Mai für Folgen haben könnte.

  20. terbuan
    06. Mai 2014 08:54

    Eine Wahl zwischen Pest und Cholera:

    ....."Um diesen Posten schachern vor allem zwei illustre Politik-Figuren: zum einen der frühere luxemburgische Ministerpräsident und Konservative Jean-Claude Juncker. Und zum anderen der deutsche Sozialdemokrat und jetzige EU-Parlamentspräsident Martin Schulz.

    Was selten genug in der Öffentlichkeit und meist nur hinter verschlossenen Türen vorkommt: Es wird schmutzige Wäsche gewaschen! Damit wird wahrlich ein Tabu gebrochen!

    Zu Jean-Claude Juncker:

    Der aktuelle Euro-Gruppenführer Jereon Dijsselbloem bezeichnete Juncker als einen “starken Raucher und Trinker”. Damit sprach er wohl das aus, was in Brüssel vielen Insidern schon längst bekannt ist.

    Juncker dementierte den Vorwurf natürlich. Er sitzt fest im Sattel bei den europäischen Konservativen, haben sie ihn doch jüngst zum Spitzenkandidaten für den Europa-Wahlkampf gekürt.

    Dabei ist er ein ausgesprochener Freund der Banken, will sagen, gar ein “Banken-Lobbyist”. Und noch besser: Vor einigen Jahren ließ er bei einer Veranstaltung in Brüssel verlauten: “Ich bin für geheime Verhandlungen in dunklen Räumen.”
    Na prächtig, genauso einen braucht das Volk! Übrigens: Juncker nimmt es in Kauf, als “Antidemokrat” abgestempelt zu werden.

    Zu Martin Schulz:

    Auf den sozialistischen und sozialdemokratischen Spitzenkandidaten Schulz bin ich bereits vor einigen Tagen eingegangen.

    Hier: http://guidograndt.wordpress.com/2014/03/30/eu-vetternwirtschaft-wollen-auch-sie-200-000-euro-im-jahr-verdienen-dann-fragen-sie-doch-mal-martin-schulz/

    Nur soviel: Der Haushalts-Kontrollausschuss der EU erhebt schwere Vorwürfe gegen den aktuellen EU-Parlamentspräsidenten. Schulz soll nämlich fünf seiner engsten Mitarbeiter mit lukrativen Beamten-Posten versorgt haben – mit einem Verdienst von 180.000 bis über 200.000 Euro im Jahr! Einer dieser Jobs soll sogar extra geschaffen worden sein.

    Natürlich bestreitet Schulz diese Vorwürfe. Allerdings kommen diese direkt aus dem Herzen der EU-Verwaltung: dem Haushaltskontrollausschuss.

    Doch damit nicht genug: Schulz soll zudem die EU-Verwaltung für seinen Europa-Wahlkampf missbraucht haben, in dem sein Kabinett, die Informationsbüros und Reise-Kostenerstattung für seine Kampagne nutzte.

    Der britische Politiker Nigel Paul Farage, Vorsitzender der United Kingdom Independence Party, hielt Schulz “privilegierte Vetternwirtschaft der krassesten Art” vor. Auch die Konservativen der EVP werfen dem Sozialdemokraten Amtsmissbrauch vor, ebenso die Grünen-Fraktion......."

    https://derhonigmannsagt.wordpress.com/tag/jean-claude-juncker/

    Ich persönlich kann beide nicht ausstehen, also es ist mir egal wer es wird, die EU-Kommission wird für mich um keinen Deut "liebenswerter" durch einen der beiden Herren!

    • GJansen
      06. Mai 2014 09:02

      "Der Haushalts-Kontrollausschuss der EU erhebt schwere Vorwürfe gegen den aktuellen EU-Parlamentspräsidenten. Schulz soll nämlich fünf seiner engsten Mitarbeiter mit lukrativen Beamten-Posten versorgt haben – mit einem Verdienst von 180.000 bis über 200.000 Euro im Jahr! Einer dieser Jobs soll sogar extra geschaffen worden sein."

      Also nein - das kann ich mir bei einem Sozialdemokraten nun wirklich nicht vorstellen ...
      :P





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