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Der Hilferuf

Jetzt haben sie alle große Angst: In einigen EU-Ländern sind die Rechtspopulisten stärkste Kraft geworden. Zwar sind sie von einer gesamteuropäischen Mehrheit weit entfernt. Aber dass sie etwa in Frankreich, das sich ja gerne als Erfinder Europas gibt, mit hoher Mehrheit zur Nummer eins geworden sind, macht viele Europäer bange. Und sie können es nicht fassen, dass dort die Sozialisten (die ja in Paris regieren) nur noch blamable 15 Prozent haben.

Aber wieder reagieren Europas Regierende völlig falsch. Sie versuchen es mit noch verstärkter Denunziation der Rechtsparteien, mit neuem Moralisieren, statt die Wahl dieser Parteiungen endlich als Weckruf an Europa verstehen.

Keine Frage: Wenn Gruppierungen zu Gewalt gegen wen auch immer aufrufen, wie es die ungarische Jobbik oder die griechische Morgenröte tun, dann ist die Polizei, dann sind die Gerichte mit aller Konsequenz gefragt. Aber jenseits dieser Gewaltaufrufe ist der Wahlausgang ein Hilferuf der Europäer. Ob man den Populisten nun ein rechtes Pickerl umhängt oder ein linkes (wie etwa der italienischen Grillo-Gruppierung).

Die Wahl von Protestparteien ist noch viel stärker ein Hilferuf als die Nicht-Teilnahme an den EU-Wahlen. Die Nichtteilnahme ist zwar zahlenmäßig noch viel bedeutsamer, wird aber  traditionell nicht beachtet. Wenn man sich allen Ernstes europaoffiziell über eine 43-prozentige Wahlbeteiligung freut, dann zeigt das jedenfalls, dass man die Nichtteilnahme an der Wahl völlig ignoriert.

Aber auch die 43 Prozent werden ignoriert, wenn sie "falsch" wählen. Dabei rufen viele von Ihnen eigentlich um Hilfe. Aber niemand hört sie. Oder sie werden gar denunziert.

Sie rufen um Hilfe gegen eine ständig zunehmende Migration aus Afrika und Asien. Sie rufen um Hilfe angesichts einer wachsenden Arbeitslosigkeit. Um Hilfe angesichts einer Kommission und eines Parlaments, die ständig noch mehr regulieren wollen. Sie sind desorientiert angesichts einer Politik, die viel zu viel verspricht und eiskalt ständig ihre Versprechen bricht.

Die drei alten Lager verlieren zwar bei fast jeder Wahl. Aber sie bilden noch immer die Mehrheit im Parlament. Und entscheiden damit den nächsten Kommissionspräsident. Und vor allem über eine Fortsetzung der bisherigen Politik. Genau aber in dieser liegen fast sämtliche Wurzeln der Probleme, vor denen Europa heute steht.

Europa hat immer wieder Verträge gebrochen, sich über geltendes Recht hinweggesetzt. Aber gleichzeitig den einfachen Europäer mit immer mehr Regulierungen schikaniert.

Wohl der einzige Ausweg aus diesem Dilemma ist die Wiedererweckung des Begriffs „Eigenverantwortung“. Wenn Menschen, Firmen, Banken, Staaten nicht wieder selber verantwortlich werden für das, was sie tun, für ihren Erfolg oder Misserfolg, dann wird Europas Krankheit nur immer noch schlimmer werden.

Natürlich bietet ein Anti-EU keine Lösungsmöglichkeit: Die Welt wäre wahnsinnig einfach, wenn sie recht hätten. Wenn immer jemand anderer verantwortlich ist. Der Staat, die Union, das System. Nur kann das nie funktionieren. Ob Europa aber das Umdenken Richtung mehr Eigenverantwortung schafft, ist freilich sehr zweifelhaft. Denn fast keine der Parteien bietet da einen echten Ausweg. Ihre Wahl zeigt nur den Frust, die wachsende Unsicherheit, den Ärger der Menschen. Sie bietet aber noch kein Rezept.

Wenn sich die EU nicht wirklich wandelt – und dafür gibt es extrem wenig Zeichen – dann wird halt die nächste Stufe der Austritt Großbritanniens aus der EU sein. Die Gefahr ist groß, dass auch das von den Zentralisten nur mit einem Schulterzucken beantwortet wird.

Furcht vor einem Zerfall der EU? Ja Furcht. Denn ein Zerfall der EU wäre eine Katastrophe. Der Freihandel hat uns alle viel wohlhabender gemacht. Und der Binnenmarkt ist eine große Errungenschaft. Aber alles andere an der EU-Politik der letzten Jahre ist schädlich, ist Rhetorik. Die EU – in letzter Verzweiflung gerne als Friedenswerk tituliert – hatte der russischen Okkupation eines Teils der Ukraine absolut nichts entgegenzusetzen. Die EU ist weder militärisch noch politisch relevant. Aber unglaublich aktiv, ständig noch mehr zu regulieren. Seit die Umweltminister Europa zur Vorzugsschülerrolle bei den sogenannten Kyoto-Kriterien gezwungen haben, reguliert die Kommission Europa zu Tode. Und sie hat immer die wunderbare Ausrede: Weil man das ja für einen guten Zweck tun würde, für Kyoto.

Am schlimmsten sind die vertragswidrig eingeräumten Haftungen und Kredite, die Überflutung Europas mit gedruckten Geldscheinen durch die EZB. Und die Rettung von allem und jedem.

Natürlich haben reine Protestparteien da keine Lösung für all diese Probleme. Lediglich die „Alternative für Deutschland“ hat das in guten Ansätzen. Sie hat zwar am Wahltag einen Erfolg erzielt. Aber das Umdenken der Machthaber selbst ist noch weit.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2014 11:06

    Wenn ein fülliger sozialistischer Funktionär in breitem MeidLLinger Dialekt coram publoco erklärt, das Pensionssystem sei aber sowas von sicher, weiLL wegen der Reformen, die greifen... - dann ist das Populismus in Reinkultur, eben von links. Auf Kosten unserer Kinder.

    Wenn eine Partei seit fast einem Jahrhundert durch quersubventionierten "sozialen Wohnbau" die Schaffung privaten Wohnraums systematisch verhindert und damit auch den privaten Vermögensaufbau, um breite Bevölkerungsschichten in dankbarer Abhängigkeit von einer sämtliche Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens durchdringenden Partei zu halten - dann ist das angewandter Populismus, sprich Sozialismus. Der lt. Thatcher solange funktioniert, solange es Geld der anderen verteilen gibt.

    Sie schreiben:"Die EU...hatte der russischen Okkupation eines Teils der Ukraine absolut nichts entgegenzusetzen". Stimmt. Genauso hatte die EU dem Aufmarsch der USA und der Nato bis weit über die den Russen anlässlich der deutschen Wiedervereinigung als neutral zugesagten Gebiete hinaus nichts entgegenzusetzen. Was den Frieden mindestens so bedroht.

    Und noch viel ruinöser für Europa: vor allem hat diese EU dem Aufmarsch des angloamerikanischen Bankensystems nichts entgegenzusetzen. Im Gegenteil, mit Instrumenten wie "Krise", anschließender "Bankenrettung" und zuletzt Bankenunion etc. schuf sie erst die Möglichkeit, die Sparstrümpfe der Europäer, die in einer historisch einmaligen Friedensphase so prall wie noch nie zuvor gefüllt sind, bis auf den letzten Kreuzer zu plündern.

    Und darum gehts schließlich. Neben all der Zerstörung der historisch gewachsenen kulturellen Vielfalt durch Kulturimperialismus, Zwangsmigration, Genderei und Diskreditierung des Eigenen, des Identitären, als faschistisch.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2014 11:45

    A.U. gibt seinem Kommentar den Titel "HILFERUF"

    Wären die Menschen nicht so träge---geistig wie körperlich!---dann wäre dieser Hilferuf noch viel deutlicher ausgefallen. Aber noch spürt nicht jeder die Korruption der EU-Verantwortlichen an seinem empfindlichsten Organ, der Brieftasche, bzw. dem Bankkonto! Noch tun die Leute, als ginge sie die Wahl nichts an.

    Noch sind die Hunderte Milliarden, die die EU-Mafia sinnlos verschleudert, in den Augen der Leute eher THEORETISCH; aber das wird nicht mehr lange so bleiben---und dann werden sich die TRÄGEN, die zuhause blieben, verwundert die Augen reiben. Diese tragen aber dann die Mitschuld, wenn es kracht, aber die Schuld haben dann immer die Anderen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2014 12:47

    Und so reagieren die schlechten Verlierer, die eigentlich die Gewinner der EU-Wahlen sind:
    ZUNÄCHST PANIK, DANN LÜGEN, BETRÜGEN, MANIPULIEREN UND GELD DRUCKEN.....

    -Frankreich

    Die Sozialisten wurden vernichtend geschlagen, wollen aber Neuwahlen vermeiden. Marine Le Pen hatte dies noch am Wahlabend gefordert .
    Zunächst versprach Premier Manuel Valls massive Steuersenkungen als Antwort auf die Niederlage. Woher das Geld kommen soll, weiß Valls natürlich nicht (Frankreichs Staatsfinanzen sind ohnehin in der Bredouille. Die einzige Lösung, die die Franzosen bisher anzubieten hatten, was das unbegrenzte Gelddrucken: Die EZB sollte unter die Kuratel der Euro-Finanzminister gestellt werden.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/26/krisengipfel-bei-hollande-der-koenig-ist-nackt/

    -Großbritannien

    Der EU-Gegner Nigel Farage stürzt die britische Regierung in ihre bisher schwerste Krise. Er gewann völlig überraschend die EU-Wahl. Auch in Brüssel herrscht deshalb große Nervosität

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/26/eu-gegner-farage-das-erstaunlichste-ergebnis-seit-100-jahren/

    -Niederlande

    Falschmeldung in den Niederlanden: Wilders deutlich besser als bei Prognose
    Die Niederländer korrigieren ihre Prognose vom Donnerstag und räumen ein: Auch die Freiheitspartei von Geert Wilders in den Niederlanden hat besser abgeschnitten als berichtet. Wilders erreichte den zweiten Platz.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/26/korrektur-der-prognose-wilders-war-eu-wahl-besser-als-berichtet/

    Und was wird kommende Präsident JCJ sagen:
    "Wir warten ein paar Tage ab bis sich die Leute beruhigt haben und dann machen wir weiter so wie bisher!"

    Nein, liebe EU, so wollen wir kein vereintes Europa, so nicht!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2014 11:00

    OT---aber @Cotopaxi schläft vermutlich noch [;-)], deshalb übernehme heute ich die Berichterstattung über die tägliche Messerstecherei in Ö, denn das unangenehme Treiben unserer ausländischen "Gäste" geht auch während der EU-Wahl ungehindert weiter:

    "Messerstecherei in Graz: Zwei Schwerverletzte"

    Bei einer Messerstecherei mit mehreren Beteiligten sind Sonntagabend in Graz zwei Männer schwer verletzt worden. In den späten Abendstunden waren zwei Männergruppen im Volksgarten aufeinandergetroffen. Es kam zum Streit:

    Notoperation im LKH

    Dabei trugen zwei Männer - ein 24- und 29-jähriger Afghane - schwere Stichverletzungen im Brustbereich davon. Sie mussten mit dem Notarzt ins LKH Graz gebracht werden und wurden dort sofort notoperiert. Ein Mann wurde bei dem Zwischenfall leicht verletzt. Die Fahndung nach weiteren Beteiligten läuft."

    Naja, vielleicht erfährt man auch einmal, wie viel Geld solche Aktionen uns Steuerzahler, bzw. die Gebietskrankenkasse kosten! Dafür spart man halt bei uns Einheimischen dort und da ein bißchen ein, nicht wahr.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2014 07:50

    Die Agenda lautet:
    Marsch Richtung Vereinigte Staaten von Europa

    Daher wird alles was auf diesem Wege stört, denunziert. Ein Beispiel dazu waren die Sanktionen gegen Österreich, ich kann nur sagen, die meisten Österreicher haben das noch nicht durchschaut.

    Wenn jetzt CR Patterer in der Kleinen Zeitung schreibt, 75 % der Wähler bei einer Wahlbeteiligung von etwa 43 %, haben sich für Europa entschieden, wird dieses Bild medial mehr als arg verzehrt dargestellt.

    Wieder einmal manipulieren die Medien das Ergebnis. In Anbetracht der medialen PRO-EU-Jubelwerbung und des für die Werbung eingesetzten Kriegsgetöses ist das Ergebnis PRO-EU mehr als mager ausgefallen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2014 13:24

    Und nocheinmal die entlarvende Berichterstattung unseres ROT-GRÜNEN Staatsfunks.

    Obwohl das vorläufig AMTLICHE Wahlergebnis von Mikl-Leitner gestern um ca. 23 Uhr wie folgt verlautbart wurde

    http://euwahl2014.bmi.gv.at/

    präsentiert man heute in der Mittags-ZiB immer noch eine Hochrechnung, welche die FPÖ unter 20% und die Grünen über 15% sieht.

    http://news.orf.at/wahl14/

    Ist es für die ORF-Journaille wirklich so schwer zu ertragen, wie sich die amtlich anerkannte Stimmenverteilung gestaltet? Denn ein offizielles Ergebnis sollte bei der unabhängigen Informationspflicht wohl bevorzugt werden, auch wenn die Wahlkarten erst heute endgültig Klarheit schaffen!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2014 07:36

    Alle diese vom Autor angesprochenen Probleme sind alle längst bekannt!
    Wenn man so wie die Systemparteien vor den Wahlen nichts anderes tut als mit Sand gemischte Worthülsen den Wählern in die Augen zu streuen, dann darf man sich über das Ergebnis nicht wundern!
    Ich habe gestern auf dem französischen Sender TV5 die Debatte nach dem Wahlsieg von Marine le Pen verfolgt:
    Ein hilfloser, aufgeregter und beleidigter Hühnerhaufen, "wie kann man uns das nur antun, Frankreich ist in Gefahr, Europa ist in Gefahr!"
    Selbstkritisch Fehler eingestehen? Fehlanzeige!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 15:09

    Die "angedachte" Reduktion des Zinssatzes der EZB (weil die Inflation angeblich zu gering wird und damit das Wachstum "gefährdet" O-Ton Novotny) ist nicht anderes als eine eiskalte Enteignung der Sparer und gibt den überschuldeten Südländern die Möglichkeit noch ein paar Monate länger auf Pump zu überleben ... ich glaube ich werde die paar Kröten die ich noch auf der Bank habe in eine Aufstockung meiner Vorräte investieren ...


alle Kommentare

  1. Adrian Preißinger (kein Partner)
    20. November 2014 23:07

    Betrifft: https://www.youtube.com/channel/UCtESzVtR8Ls-ts0Hew06Lsw/videos?flow=grid&sort=da&view=0

    Respekt, Herr Doktor!

    Eine ausgefeilt-sarkastische und treffende Stilistik homm's. Und denen "da oben" schenken's richtig ein.

    Lange rätselte der Rezipient - der grad heute erst auf Sie stieß (via "eigentümlich frei!") und ab Folge 1 immer begeisterter wurde - warum "man" Sie immer noch gewähren läßt und Ihnen noch nicht den medialen Hahn vollends abgedreht hat.

    I hob's geahnt, und, parddautz, nach einigen Folgen sofort "gecheckt". - Herr Doktor wedeln nämlich ab und an mit dem Magen Davids. Döshoib dürfen's imma no.

    Obba, gonz unter uns, Herr Doktor phil. sem.! - Es ist zu spät.

    Denkens nedd immer nua an Nietzsche! Denken's zusammen mit ihrä Leit auch an den säligän Goette, speziell an dessen Zauberlehrling.

    „Die ich rief, die Geister, Werd' ich nun nicht los.“

    Beste Grüße nach Haifa!

    Ihr

    -Adrian Preißinger-

    www.derschelm.de

  2. fewe (kein Partner)
    28. Mai 2014 03:37

    In der EU haben wir eigentlich Nationalsozialismus in Reinkultur. "National" ist EU, so wie seinerzeit "Deutsches Reich". Eine Heimatliebe zu Österreich war seinerzeit auch unerwünscht. Heute sollte man sich auch bei jeder Gelegenheit zur EU bekennen, sich als glühender Europäer geben. Sieht das niemand?

    Nazis waren doch nie Rechte, das waren Sozialisten. Die hatten sich sogar selbst als Linke oder eben Mitte bezeichnet. Die hassten die Kommunisten und die Rechten.

  3. EU-Tyrann (kein Partner)
    27. Mai 2014 21:13

    Europa ist immer mehr vereint im Hass auf die EU!

    Tod der verhassten EU!

  4. Der Realist (kein Partner)
    27. Mai 2014 18:51

    und sie werden weitermarschieren, wenn den Pseudodemokraten und den guten Menschen nicht endlich klar wird, dass sie vom Volk gewählt sind und auch für das Volk arbeiten müssen. (we are unstoppable!!!!)

  5. Xymmachos
    27. Mai 2014 17:13

    Zuerst die ÖVP wählen und dann um Hilfe rufen... Reife Leistung!

  6. Isabella (kein Partner)
    27. Mai 2014 15:33

    Jetzt auch offiziell auf der Facebook-Seite der FPÖ
    Es wird' eng für den Pröll & Co
    Auszug aus der Pressekonferenz über die Machenschaften der Banken!
    https://www.youtube.com/watch?v=s9gspCmHvJM

  7. heartofstone (kein Partner)
    27. Mai 2014 15:09

    Die "angedachte" Reduktion des Zinssatzes der EZB (weil die Inflation angeblich zu gering wird und damit das Wachstum "gefährdet" O-Ton Novotny) ist nicht anderes als eine eiskalte Enteignung der Sparer und gibt den überschuldeten Südländern die Möglichkeit noch ein paar Monate länger auf Pump zu überleben ... ich glaube ich werde die paar Kröten die ich noch auf der Bank habe in eine Aufstockung meiner Vorräte investieren ...

  8. Religiöser Geistheiler (kein Partner)
    27. Mai 2014 14:52

    Die verächtliche Zensur in den Massenmedien hat nichts genutzt. Das Volk verschafft sich immer mehr Gehör. In Deutschland bekommen die Parteien AfD und FW immer mehr Stimmen. Die Einwanderung wird stark begrenzt. Es wird keine "Homo-Ehe" und kein Homo-Adoptionsrecht geben. Die ungerechte Vermögensverteilung wird durch Schwundgelder beseitigt. Es werden u. a. die herkömmlichen Autos durch 1-l-Autos ersetzt. Die Arbeitszeit wird halbiert. Zudem wird es eine praxisorientierte Religion gemäß C. G. Jung geben.

  9. Isabella (kein Partner)
    27. Mai 2014 12:40

    Ich besuche diesen Blog nun schon eine Weile und ich bin mehr als verwundert, dass Herr Unterberger seiner zahlenden Gemeinde dies hier vorenthält:
    In der BRD finden jeden Montag Mahnwachen seit 9 Wochen für den Frieden statt. Angefangen hat ein junger Mann namens Lars Mährholz mit ca. 100 Leuten in Berlin (ähnlich den Montagsdemos in der alten DDR) und jeden Montag werden es mehr. Zuletzt mehrere tausend Leute in Berlin. Hier treffen sich Menschen aus allen Schichten um über die Probleme zu reden und um Wissen auszutauschen. Jeder darf das Wort ergreifen. Mitlerweile haben sich diese Montagsmahnwachen auf über 70 Städte und drei Länder (auch Österreich und Schweiz) ausgeweitet. Diese Menschen sind ganz normale Bürger (in der BRD wurden sie schon heftig in der üblichen Manier denunziert), die merkten, dass unsere Medien (Journalisten) uns nicht die Wahrheit erzählen.
    Es tut sich also etwas, auch in unserem Land. Immer mehr Menschen spüren das etwas nicht stimmt.
    Und ich finde, dass das etwas Postives ist und das sollten mehr Menschen erfahren. Allein schon deshalb, dass sie wissen, dass sie nicht alleine sind mit ihrem Gefühl. Es gibt schon sehr viele Alternativen (es ist nichts alternativlos, wie unsere Politiker predigen) nur die Wenigsten wissen darüber bescheid.
    Möge sich jeder unvoreingenommen selbst ein Bild davon machen, denn das ist echte Meinungsfreiheit.
    Ich verlinke hier nur eines von vielen Videos, die jeder der will auf Youtube finden kann (auch die österreichischen):
    Mahnwache Hannover. Nach dem Vortrag von unter anderem Rüdiger Lenz (Nichtkampfprinzip)... herrschte offenes Mikrofon und JEDER konnte sich beteiligen

    http://www.youtube.com/watch?v=ce-J-lfbdvY

    Möge sich diese Bewegung ausbreiten!!!!

  10. Isabella (kein Partner)
    27. Mai 2014 11:13

    Gefunden bei http://www.eisenblatt.net/

    Den Kommentar hier, habe ich gestern im Netz entdeckt. Absolut lesenswert:

    Die Masse der Deutschen ist leider konditioniert und beeinflussbar. Ihnen ist nicht bewusst, wie sehr sie dem System von Teile und Herrsche unterliegen.

    Zur Vorbereitung der Konditionierung wurden die Deutschen gezielt TRAUMATISIERT! Und zwar durch flächendeckende Bombadierung der deutschen Städte! Wie Massengehirnwäschen (reeducation) mittels TRAUMATISIERUNG (shell shock) funktioniert erklärt das Buch “Unsichtbare Ketten” von Dr. Hans Ulrich Gresch!
    https://www.google.com/search?&q=gresch+unsichtbare+Ketten

    Die Idee Deutsche (und viele andere?) mittels Traumatisierung durch Bombenterror auf die folgende multimediale Massengehirnwäsche, Schuldkult..etc.. vorzubereiten geht u.a. auf den Kurt Levin vom britischen Tavistock-Institut zurück. Tavistock-Psychiarter haben nach dem ersten Weltkrieg wissenschaftlich genau untersucht wie sich Traumatisierung durch Bombenterror auswirkt und für Massengehirnwäsche genutzt werden kann. Das Wissen um Gehirnwäschetechniken, z.B. zur Konditionierung von Assassinen, also Selbstmordattentätern dürfte allerdings viel älter sein und in “okkulten” Geheimgesellschaften, also Geheimdiensten, weitergegeben worden sein.

    Google: shell shock

    Untersuchungen haben ergeben dass gerade die Leute die am stärksten hirngewaschen wurden, sich am wenigsten vorstellen können das sowas überhaupt möglich ist.

    Kinder und “normale” Erwachsene sind neugierig, sie wollen alles wissen.
    Hirngewaschene blocken alles ab was nicht in ihr ankonditioniertes, unlogisches Weltbild passt! Denn sie spüren instinktiv das etwas mit ihnen nicht stimmt. Das erzeugt Angst…. http://psychokrieg.blogspot.de/

  11. cmh (kein Partner)
    27. Mai 2014 09:55

    Wenn der Computer nicht mehr so richtig funktioniert, hilft es manchmal den Resetknopf zu drücken.

    Wo ist in Europa der Resetknopf?

    (Sollte auch das nix nutzen, muss der Computer neu aufgesetzt werden.)

  12. cmh (kein Partner)
    27. Mai 2014 09:44

    Wenn immer jemand anderer verantwortlich ist ...

    Unterberger spricht diese Worte gelassen aus.

    Da aber heute eine nähere Kenntnis der Bibel nicht mehr vorausgesetzt werden darf, hier nur ein Hinweis dazu, warum Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben wurden.

    Eva, weil sie solange herumgetan hat, bis ihr der Mann von der verbotenen Frucht aß.

    Und Adam, weil er sich auf Eva herauszureden versuchte.

    Die Naschereien hätte Gott verziehen, aber nicht die Schuldzuweisung an eine andere.

    NB: Auch wenn es nicht politisch korrekt sein mag, aber Christ (sich dem Urteil zu unterwerfen) und Sozialist (die anderen sind schuld) gleichzeitig geht nicht. Merks Spindi und Prölli und wie sie alle heißen!

  13. cmh (kein Partner)
    27. Mai 2014 09:37

    Eigenverantwortung ist gut!

    Zunächst aber sollten auch die Politker ein grüttet Maß an Eigenverantwortung (nicht "politische Verantwortung" = Unverantwortlichkeit) umgehängt bekommen.

    Ein Sozialist, der so wie Freund über Arbeitereinkommen extemporiert: eine Ohrfeige!

    Ein Grüner, der über Fremdenfeindlichkeit und Fahrradln schwadroniert und noch nie in Favoritistan von einem am Gehsteig fahrenden Musel niedergeführt wurde: eine Ohrfeige!

    Ein Schwarzer, der wie der Kerzllutscher Rupprechter sich mit dem Heiligen Herzen Jesu versündigt und dann noch Schwuchteleien propagiert: drei Ohrfeigen!

    Man ist ja leidergottes gezwungen, neuerlich über Fehme und Leibesstrafen nachzudenken, denn die politischen Eliten (!?) enziehen sich mit Leichtigkeit der Justiz und wenn verurteilt zahlen sie Geldstrafen in beliebiger Höhe aus der Portokasse.

  14. Gerald (kein Partner)
    27. Mai 2014 09:16

    Mit den zahlreichen Regulierungen spricht Andreas Unterberger das zentrale Problem der EU an. Unter diesen Regulierungen stechen vor allem zwei heraus: die sogenannte Öko-Design-Richtlinie und die neue IE-Richtlinie(früher IPPC). Die Erstere knebelt die privaten Konsumenten unter dem Vorwand angeblicher Ressourcenschonung. Die wassersparenden Duschköpfe und WC-Spülungen (die dazu führen, dass die auf größere Wassermengen ausgelegten Abwasserrohre bei uns extra freigespült werden müssen), das Glühbirnenverbot, die Herunterregulierung der Staubsaugermotoren, oder die geplante Regulierung der Kaffeekannenwarmhalteplatten (da will die EU, dass sich diese nach ein paar Minuten selbst abschalten, man also nicht mehr selbst entscheiden darf wie lange man einen Kaffee warmhalten möchte). All das ist auf dem Mist dieser Öko-Design-Richtlinie gewachsen. Der Konsument wird entmündigt, Brüssel weiß besser war "Öko" ist und reguliert dazu Dinge die vielleicht für 0,1% des Energieverbrauchs verantwortlich sind.
    Was für den privaten Konsumenten also die Öko-Design-RL ist, ist auf industriellem Sektor die Industrieemmissions-Richtlinie. Da haben sich die Bürokraten in Brüssel eingebildet ALLE Emmissionenen ALLER Schwerindustrieanlagen in der EU zu erfassen. Also egal ob es diesbezüglich bisher ein Problem gab, oder nicht, alles muss jetzt einmal erfasst und gemeldet werden. Zu Emmissionen zählt alles was aus der Fabrik irgendwie hinausgeht und sei es der Müll der entsorgt wird. Während die alte IPPC-Richtlinie nur wirkliche Schwerindustrieteile enthielt, so umfasst die neue IE-Richtlinie die ganze "in einem technischen Zusammenhang stehende" Anlage (also die ganze Fabrik). Verbunden mit der IE-RL gibt es nun auch für jeden Sektor sogenannte BAT (Best Available Technique) Dokumente. So wie Brüssel den Konsumenten vorschreibt welche Dinge sie nicht mehr kaufen dürfen, ist das auch auf industriellem Sektor. Nur in BAT-Dokumenten genannte Technik darf noch verwendet werden...

    • Gerald (kein Partner)
      27. Mai 2014 09:29

      Freie Entscheidung? Gibt es in der planwirtschaftlichen EU nicht mehr. Sie entscheidet was die beste Technik ist und aus. Die Erhebungsbögen für die IE-Richtlinie gingen vor wenigen Monaten an die Betriebe, darin sollte man möglichst allumfassend die Fabrik beschreiben mit Fließdiagramm, beizulegen alle Genehmigungsbescheide und noch vielen zusätzlichen Aufgaben. Also enormer Verwaltungsaufwand, nicht nur für die Industrie, auch für die Behörden die diesen realitätsfernen Quargel aus Brüssel umsetzen müssen. Aus gut informierten Kreisen weiß ich, dass auch bei den Behörden der Frust groß ist, denn mittlerweile hat der Widerstand in der Industrie ein hohes Niveau erreicht und zahlreiche Industriebetriebe lassen die Behörden einfach anrennen. Trotz dreimaliger Aufforderung per e-mail und Telefonanrufen werden die IE-Erhebungsbögen einfach nicht retourniert. Manche Betriebe stellen sich tot und sind nicht mehr willens diesen Aufwand mitzumachen, viele retournieren den Erhebungsbogen nur mit rudimentären Daten.
      Doch der nächste Anschlag auf Industrie und Konsument ist bereits in Vorbereitung: Die Energieeffizienz-Richtlinie. Die EU will den Energieverbrauch senken und wälzt diese Pflicht auf die Versorger ab! Diese sollen ihre Kunden zwingen jährlich 0,5% weniger Energie zu verbrauchen, oder Strafe zu zahlen. Sie haben richtig gelesen! Die Produzenten sollen ihre Kunden dazu bringen jährlich WENIGER von ihnen zu kaufen. Ein dermaßen vertrottelter planwirtschaftlicher Ansatz ließe sogar die ZK-Kommissare in der verblichenen UdSSR vor Neid erblassen. Weitere Schmankerln dieser Energieffizienz-RL: Alle Haushalte sollen verpflichtend Smartmeter anstatt der herkömmlichen Stromzähler installieren und damit jederzeit und sekundengenau überwachbar (und abschaltbar) werden. Und auch für die Industrie ist wieder was dabei: Diese sollen sich entweder ISO 50001 zertifizieren (mit allen Verpflichtungen und Kosten) oder alle 5 Jahre dazu gezwungen werden ein Energieaudit durch externe Firmen durchführen zu lassen (mit entsprechenden Kosten).
      Ja, so reguliert man natürlich Wirtschaftswachstum herbei...

  15. Isabella (kein Partner)
    27. Mai 2014 09:12

    Marine Le Pen: Frankreich muss wieder ein souveränes Land werden
    http://www.youtube.com/watch?v=IwOwCto9zUE

  16. Black Ice (kein Partner)
    27. Mai 2014 08:41

    Die Massenimigration ist natürlich ein Problem, der Hauptgrund für den populistischen Rückschlag ist aber die desaströse Wirtschaftslage in allen Krisenstaaten, und etwas weniger in praktisch allen anderen. Der Kardinalfehler war, in den Krisenstaaten statt sinnvoller Reformen zuerst und fast ausschließlich radikale Budgetkürzungen durchzudrücken, welche den Bürgern als notwendige Sparpolitik verkauft wurden. Dadurch wurden diese Länder in die Rezession zurückgeworfen und die Schuldenquoten sind erst recht gestiegen. Inzwischen steht diese Wirtschaftspolitik den Menschen bis obenhin, und sie wählen Linkspopulisten Grillopopulisten, Links- und Rechtsextreme in Griechenland und Nationalpopulisten in Frankreich . Für klar denkende Zeitgenossen war diese Entwicklung leider abzusehen.

    Jetzt werden diese Extremisten und Populisten von Athen über Rom bis Paris anfangen, die Budgetdisziplin wieder aufzuweichen, weil die Leute einfach genug davon haben. Die Folge wird sein, dass man in den beginnenden Konjunkturaufschwung hinein deficit spending betreiben wird, und die Geschichte beginnt von Neuem. Toll gemacht, liebe EU-Politiker (vor allem ihr Konservativen).

  17. Gennadi (kein Partner)
    27. Mai 2014 07:41

    "Kein Partner" meint:

    A.U. bediente sich hier auffallend dick politisch korrekter Ansage, und kommt zu eigenartigen Folgerungen damit.

    1. Was sind Rechtspopulisten? Dieses aus der linken deutschen Szene stammende Kunstwort sollte bitte dort gelassen werden, wo es herkommt. Seriös ist seine Verwendung nicht.
    Der inhaltsleere und extrem-populistische Wahlkampf der Grünen etwa zeigte, die darauf anspringenden Wähler laufen nur mehr bunten Parolen nach (so wie schon vor 80 Jahren).

    2. A.U. meint, "Wenn Gruppierungen zu Gewalt gegen wen auch immer aufrufen, wie es die ungarische Jobbik oder die griechische Morgenröte tun". Das ist krass einseitig. Diese Gruppierungen, die zu Gewalt nicht nur aufrufen, sondern sie auch offen praktizieren, kommen zum überwiegenden Teil aus dem linksextremen Bereich. Wie in Österreich die Grünen, wie in Deutschland die Linke, wie in Griechenland Syriza.

    3. Die Nichtbeteiligung an einer Wahl ist, gegenteilig zu A.U.s Folgerungen, ganz einfach zu bewerten. Wer nicht wählt (damit ein Grundrecht nicht ausübt), ist mit dem Ergebnis einverstanden. Auch das ist demokratisch.

    • cmh (kein Partner)
      27. Mai 2014 11:52

      ad 3. Das würde für die ungültig wählenden Bürger stimmen. Wer aber nur einfach nicht zur Wahl geht, verweigert, dass die Entscheidung (welche auch immer) gefasst werden kann.

      Und er ist damit nicht, wie Sie meinen mit dem ERgebnis einverstanden, sondern er demoliert die Entscheidungsmaschinerie.

      Er ist daher nicht "demokratisch", sondern einfach nur dumm, denn er versteht nicht, was eine Wahl überhaupt ist.

      NB: Davon zu unterscheiden ist, dass Bürger nicht nur die Verpflichtung haben, ihr Wahlrecht auszuüben, sondern auch darauf zu achten, dass sich die Politiker entsprechend dem Wahlergebnis verhalten.

    • Isabella (kein Partner)
      27. Mai 2014 12:08

      cmh
      Die Nichtwähler dumm zu nennen ist schon sehr anmaßend, was keinem Menschen zusteht über andere einfach Urteile zu fällen. Diese Taktik sollten wir den Linken und unseren Medien überlassen.
      Ich gehöre z.B. zu den Nichtwählern und akzeptiere jede andere Meinung und Sichtweisen.
      Die Nichtwähler wollen ihre Stimme nicht in eine Urne legen und somit begraben, denn was legt man in eine Urne? Anm.: die deutsche Sprache ist sehr präzise, wenn man die Bedeutungen der Worte richtig anwendet!
      Weiters erkennen die Nichtwähler dieses Pseudo-Parlament nicht an, welches ja von niemanden gewählt wurde, daher im Grunde genommen illegal.
      Ein Parlament benötigt ein Staatsvolk und dieses hat das EU-Parlament nun mal nicht.
      So kann man es auch sehen und beide Versionen, also auch ihre stimmt. Es unterscheidet sich lediglich die Sichtweise!

    • cmh (kein Partner)
      27. Mai 2014 15:49

      Selbstverständlich steht es mir zu, ein Urteil über eine Handlung jedes Menschen abzugeben. Ich scheue mich auch nicht davor, Ihnen zu sagen, dass ich Nichtwählen für einen kompletten Blödsinn halte.

      Das ist auch leicht zu begründen, man achte nur darauf, wie kurz das Jammern der Politiker angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung immer ist. Danach ging es immer wieder gleich lustig weiter. Auch der Umstand, dass die ÖH - zombihaft in grandioser Sinnlosigkeit die Erinnerung an den Kommunismus hochhaltend - seit jeher für niedrige Wahlbeteiligung notorisch ist, hat die lustigen Linxgrüppchen noch nie dazu gebracht, eine Politik für Studenten zu machen.

      Wenn eine niedrige Wahlbeteiligung REgierende störte, hätten sie die Wahlpflicht sanktioniert. Da die das aber noch nie gemacht haben scheint es die auch nicht zu stören. Ganz im Gegenteil, die lachen sich doch über solche Ideen wie die Ihre einen ab.

      Das einzige, was die Stimmenthaltung bewirkt ist, dass sich das Gewicht der abgegebenen Stimmen irgendwie nichtnachvollziehbarer Weise verändert. Was Sie ja dann doch nicht wollen können.

      Was ich Ihnen aber ganz persönlich, ohne Sie persönlich zu kennen, vorwerfen kann und muss, ist die mimosenhafte Art, in der Sie auf die Dummheit einer Handlung erinnert, reagieren, nur weil Sie selber diesen Blödsinn mitverzapft haben.

      Wenn Sie auf ein abstraktes Argument - und meines war ein solches - persönlich reagieren zu müssen meinen, dann sollten Sie im Weiteren Ihr Missfallen über meine zugegeben etwas ärgerliche Antwort doch am besten damit quittieren, dass Sie in der nächsten Halben Stunde einfach die Luft anhalten um mich damit zu strafen.

      Im übrigen kann ich auch Ihren Gedanken mit der Urne, die Sie mit der Aschenurne wohl verwechseln auch nicht nachvollziehen. Schauen Sie einmal in den Duden.

    • Karl Knaller
      27. Mai 2014 17:11

      @cmh

      1. Nichtwähler (und -innen) sind dumm.
      2. Isabella ist eine Nichtwählerin.
      3. Ergo...

      So einfach, so logisch. Oder?

    • Isabella (kein Partner)
      27. Mai 2014 18:16

      cmh
      Danke für ihre sehr ausführliche und aufschlussreiche Antwort!

      Kinder und “normale” Erwachsene sind neugierig, sie wollen alles wissen.
      Hirngewaschene blocken alles ab was nicht in ihr ankonditioniertes, unlogisches Weltbild passt! Denn sie spüren instinktiv das etwas mit ihnen nicht stimmt. Das erzeugt Angst…. http://psychokrieg.blogspot.de/

    • cmh (kein Partner)
      27. Mai 2014 18:35

      Manchen Waldis genügt ein einfaches "NEIN"! Sie denken nicht, das pösepöse Herrerl will mich niedermachen, sondern sie fragen sich nach dem warum und lernen dabei ohne viele Worte machen zu müssen.

      Andere Waldis springen genau dann auf das weisse Sofa, wenn ihr Herrerl gerade "Nein" gesagt hat und brauchen dann einen Hundeflüsterer, um wieder auf Sendung zu kommen.

      Seit 5000 Jahren wissen wir das (Nein=Nein), wenn nicht schon länger. Und was machen wir?

      Richtig, wir erfinden die Psychoanalyse und den ganzigen sonstigen Psychoscheiss. Weil wir sind nicht schuld, sondern die bösen anderen.

      Habe ich aber schon gesagt.

  18. terbuan
    26. Mai 2014 21:06

    Jetzt, Bern Lucke von AfD in "Hart aber fair" auf ARD!

  19. Rau
    26. Mai 2014 20:33

    Angesichts des politischen Harakiris vor laufender Kamera (Aussagen wie Vereinigte Staaten von Europa als Ziel, Wasserprivatisierung, TTIP Abkommen) kommen mir die 7,6% der Neos überraschend viel vor.

    Bei der FPÖ überrascht mich, dass sie punktgenau auf die prognostizierten 20% gekommen sind. Normalerweise wurden die bisher meist unterschätzt.

    Die Nichteinladung Stadlers, eines amtierenden Europamandatars zur Schlussrunde in der Hauptsendezeit ist schlichtweg ein Medienskandal und Teil der Medienmanipulation.

    Die Zuwächse der grünen gehen wohl auf das Konto Werner Koglers, mit seinen Hypo Auftritten im Parlament. Lunacek kennt kaum jemand, würde ich meinen.

    Alles in allem hat wohl hauptsächlich einmal mehr die geringe Wahlbeteiligung zugunsten der ÖVP und SPÖ entschieden. Der Schein ist gewahrt, und das passt zum Zustand der EU - mehr Schein als Sein.

  20. terbuan
    26. Mai 2014 18:26

    Hilfe! Die Medien sind so "Schmähstad"!

    Jetzt habe ich endlich etwas entdeckt, ausgerechnet auf T-Online:

    "Der konservative Parteienblock EVP errang nach den vorläufigen Ergebnissen (Stand: Montag, 15.30 Uhr) nur noch 214 der 751 Sitze im Europaparlament. Bisher waren es 273. Die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) kam mit 189 Sitzen (bisher: 196) auf Platz zwei. Auf Platz drei liegen die Liberalen mit 66 Sitzen (bisher: 83). Rechtsorientierte und populistische Parteien legten insgesamt von 64 auf rund 142 Mandate zu. In Frankreich wurde die rechtsextreme Front National (FN) klar stärkste Kraft, in Großbritannien die rechtspopulistische Partei UKIP."

    "In den Niederlanden kann die Anti-Europa-Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders trotz Verlusten vier Abgeordnete nach Straßburg schicken. Stärkste Parteien sind die europafreundlichen Christdemokraten (5) und die linksliberale Partei D66 (4). Je drei Sitze errangen die Regierungsparteien - die rechtsliberale VVD und die sozialdemokratische Partei für die Arbeit."

    "In Großbritannien bezeichnete UKIP-Chef Nigel Farage den Wahlausgang als "außergewöhnlichstes Ergebnis seit 100 Jahren". Die UKIP erzielte rund 27,5 Prozent und bekommt damit 24 der 73 der Sitze. Die Konservativen von Premierminister David Cameron kamen mit knapp 24 Prozent (19 Sitze) nur auf Platz drei hinter der oppositionellen Labour-Partei, die 25,4 Prozent und 20 Sitze holte. Auch in Skandinavien schnitten die Rechtspopulisten besser als erwartet ab."

    Was bedeutet dies nunmehr:
    Die EU-kritischen Parteien haben voraussichtlich ihre Sitze im EU-Parlament mehr als verdoppelt von 64 auf 142 Mandate.
    Völlig klar, dass die Brüsseler Nomenklatura jetzt ordentlich Fracksausen hat!

    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_69588706/ringen-um-eu-kommissionsvorsitz-beginnt-nach-europawahl.html

    • Undine
      26. Mai 2014 18:44

      @terbuan

      Das ist eine sehr gute Nachricht! Die Medien werden schon noch lernen müssen, für sie unangenehme Ergebnisse, die nicht in ihrem "Programm" stehen, KORREKT wiederzugeben! ;-)

    • mischu
      26. Mai 2014 19:17

      Eine sehr gute Nachricht!

      Man darf gespannt sein, ob unser ROT-GRÜN-Funk darüber berichtet und/oder wie weit er das wieder einmal relativiert.

    • terbuan
      26. Mai 2014 19:50

      Na ja, die Suppe ist ziemlich dünn für rot-grüne Propaganda.
      Immerhin hat man in ZDF "Heute" die EU-kritischen Mandatare auf ca. 140 geschätzt und Raimund Löw berichtete aus Brüssel von "nur" ca. 20% der Abgeordneten.

    • logiker2
      26. Mai 2014 20:05

      @terbuan
      danke für den Link, es gibt also doch Gewinner und zwar eindeutig die EU kritischen Parteien, auch wenn es das System (noch) herunterspielt. Das Ziel, die VSE , könnte doch Risse bekommen.

    • dssm
      26. Mai 2014 20:30

      Keine guten Nachrichten!
      Rein von der Wirtschaftspolitiker her gesehen ist die FN eindeutig sozialistisch geprägt, die Schwedendemokraten auch, die Wilderspartei auch, die Fünf Sterne auch...
      Es mag keine rechte Jubelstimmung aufkommen, wenn die europäischen Wähler wieder den sozialistischen Rattenfängern hinterherlaufen, nur weil die halt das Wort 'national' im Munde führen.

    • terbuan
      26. Mai 2014 20:51

      @dssm
      Geht es nicht auch darum der Brüsseler Nomenklatura ein Zeichen zu setzen, dass es neben den Nichtwählern auch erhebliche, aktive Gegnerschaft zum derzeit katastrophalen Weg der EU gibt, ganz abseits der Programme dieser Parteien?
      Das ist diesmal gelungen und mehr Wert als eine Übereinstimmung mit ohnehin nur utopischen Parteiprogrammen.

    • Helmut Oswald
      26. Mai 2014 22:06

      @terbuan

      Es reicht nicht eine Politik der Symbole. Wenn die Frage auftaucht, wieviel Divisionen stellt die andere Politik auf, wenn sie erstmals den Unterschied zwischen Schwätzen und Handeln, zwischen klugen Reden und dem Nehmen von Verantwortung erkennt, dann kann sie sich nicht Unterschichtwähler (wie die FPÖ es dzt tut) mit sozialistischen Politikansätzen holen: denn - abgerechnet wird zum Schluß! Um der blitzartig folgenden Einkreisung etwas entgegenzusetzen brauchen Sie industrielle Resultate die ihresgleichen suchen ! Mit Unternehmervertreibungsprogrammen, die einer Fortsetzung der bestehenden Pöbelherrschaft immanent sind, landen sie dort, wo zwei Sozialismusprojkete auf deutschem Boden gelandet sind - in der Niederlage! Denn das ist das Einzige, was Sozialisten wirklich verlässlich erzeugen: bedingungslose Kapitulationen, denen immense Zerstörungen voran gehen.

    • Torres (kein Partner)
      27. Mai 2014 11:00

      Man sollte einmal den ständig unreflektiert gebrauchten Ausdruck "Populisten", von der p.c. Linken meist in der Kombination "Rechtspopulisten" verwendet, analysieren. Gemeint sind ja Parteien (oder Personen), die entweder dem "dummen, primitiven Volk" nach dem Maul reden oder ebendiesem Volk "einfache" Lösungen für wiederum von diesem Volk als groß und wichtig empfundene Probleme anbieten. Das zeigt ja erst richtig die unendliche Überheblichkeit und Präpotenz dieser Linken, nämlich dass sie einem großen Teil des Volkes die Denkfähigkeit absprechen und es sozusagen als dumm und primitiv einstufen, weil es den "Populisten auf den Leim geht", statt den großartigen "Linksintellektuellen" andächtig zu folgen..

  21. H1Z
    26. Mai 2014 18:15

    OT-Jeden Dienstag um 11.30 wird im deutschen Anleger Fernsehen (DAF) ein launiger Kommentar eines (fiktiven) Dr. Alfons Proebstl gesendet. Ansehen und schmunzeln.
    Kann natürlich auch im Internet unter DAF angesehen werden.

    • Gennadi (kein Partner)
      27. Mai 2014 07:45

      Habense versäumt dass Österreich nicht mehr deutsch besetzt ist?

      Lasset die Piefkes außen vor. Noch dazu wenn sie ohne Untertitel parlieren.

    • Undine
      27. Mai 2014 15:24

      @H1Z

      Danke für den Tipp! Ich habe mir schon etliche dieser kurzen Videos angesehen---ein großes Vergnügen! ;-)

      @Gennadi

      Ich fürchte, Sie "vorverurteilen", ohne gesehen zu haben! Mich deucht, dieser fiktive Dr. Alfons Proebstl hat nämlich einen Wiener Zungenschlag! ;-)

  22. Politicus1
    26. Mai 2014 16:44

    Randbemerkung:
    Der New York Times (Online) ist die gestrige EU-Wahl auf ihrer frontpage NICHT eine Zeile wert ...

    Was sagt uns das über das transatlantische Verhältnis ...?

    • Undine
      26. Mai 2014 18:46

      Da scheint für manche Leute Einiges schiefgelaufen zu sein! Recht so!

  23. logiker2
    • Undine
      26. Mai 2014 18:55

      @logiker2

      Herzlichsten Dank für den Link! Dieser Kommentar ist vom ersten bis zum letzten Wort einfach wunderbar!*****************!

  24. M.S.
    26. Mai 2014 15:56

    Die herzigste Begründung für das schlechte Abschneiden der Linkspopulisten hörte man gestern im ORF-Interview vom Klubobmann Schieder: " Es scheint so, dass unser Kandidat Freund von seinen ehemaligen Kollegen im ORF nicht sehr gemocht wurde."
    Na so was auch! Ein von der SPÖ aufgestellter Kandidat wurde vom ORF nicht entsprechend gepuscht. Na da gehört ja die ganze Mann/Frauschaft am Küniglberg gleich ausgetauscht.

  25. Josef Maierhofer
    26. Mai 2014 15:38

    .... aber dem Volk sagen viele Verlierer, sie hätten gewonnen, oder lassen sagen ...

  26. Josef Maierhofer
    26. Mai 2014 14:45

    Die Nichtwähler haben gesprochen.

    Sie haben ihre Unzufriedenheit prolongiert, denn Nichtwählen heißt das jeweilige 'System' zu erhalten, im euopäischen Fall, dafür zu sorgen, dass der ungeliebte und frustierende Linksdrall, die Selbstbedienung, etc. Platz behalten, dass die Verschuldung weitergeht, etc.

    Alöles andere betrifft ja dann die Klientel der Systemparteien, die das Denken bei der jeweiligen Partei abgegeben haben.

  27. mischu
    26. Mai 2014 13:24

    Und nocheinmal die entlarvende Berichterstattung unseres ROT-GRÜNEN Staatsfunks.

    Obwohl das vorläufig AMTLICHE Wahlergebnis von Mikl-Leitner gestern um ca. 23 Uhr wie folgt verlautbart wurde

    http://euwahl2014.bmi.gv.at/

    präsentiert man heute in der Mittags-ZiB immer noch eine Hochrechnung, welche die FPÖ unter 20% und die Grünen über 15% sieht.

    http://news.orf.at/wahl14/

    Ist es für die ORF-Journaille wirklich so schwer zu ertragen, wie sich die amtlich anerkannte Stimmenverteilung gestaltet? Denn ein offizielles Ergebnis sollte bei der unabhängigen Informationspflicht wohl bevorzugt werden, auch wenn die Wahlkarten erst heute endgültig Klarheit schaffen!

    • terbuan
      26. Mai 2014 13:35

      Nicht nur beim ORF, man muss sich ganz schön "durchquoogeln" um zu Wahlergebnissen in ganz Europa zu gelangen!
      Wären sie eindeutig für die System-Parteien, hätten wir sie auf dem Präsentierteller serviert bekommen, so aber wird geschwindelt und herumgeeiert, siehe die 3 von mir weiter unten angeführten Länder!

    • Undine
      26. Mai 2014 14:08

      @mischu

      Mich erinnert dieses Verhalten an kleine Kinder, die sich die Augen zuhalten und meinen, weil sie nichts sehen, sähen die anderen sie ebenfalls nicht. Die ORF-Journaille will einfach die für sie verstörende Realität nicht wahrhaben, am liebsten leugneten sie sie überhaupt.

    • Politicus1
      26. Mai 2014 15:14

      beiuns kann nicht sein, was nicht sein darf!
      Und die FPÖ durfte halt ihr erklärtes Wahlziel von einem "Zweier vorne" nicht erreichen.

      Dirket ein Wunder, dass der ORF zugab, dass die SPÖ nicht Erster wurde!

    • Wyatt
      26. Mai 2014 15:31

      vielleicht wissen die ORF'ler bereits von der Briefwahlauszählung, welche bislang stets das Ergebnis der FPÖ zu Gunsten der Grünen verschob.

    • fenstergucker
      26. Mai 2014 17:39

      Da kann man sich lebhaft vorstellen wie die anderen Informationen vom Öffentlich-Rechtlichen "zurechtgebogen" werden was das Zeug hält.

  28. terbuan
    26. Mai 2014 12:47

    Und so reagieren die schlechten Verlierer, die eigentlich die Gewinner der EU-Wahlen sind:
    ZUNÄCHST PANIK, DANN LÜGEN, BETRÜGEN, MANIPULIEREN UND GELD DRUCKEN.....

    -Frankreich

    Die Sozialisten wurden vernichtend geschlagen, wollen aber Neuwahlen vermeiden. Marine Le Pen hatte dies noch am Wahlabend gefordert .
    Zunächst versprach Premier Manuel Valls massive Steuersenkungen als Antwort auf die Niederlage. Woher das Geld kommen soll, weiß Valls natürlich nicht (Frankreichs Staatsfinanzen sind ohnehin in der Bredouille. Die einzige Lösung, die die Franzosen bisher anzubieten hatten, was das unbegrenzte Gelddrucken: Die EZB sollte unter die Kuratel der Euro-Finanzminister gestellt werden.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/26/krisengipfel-bei-hollande-der-koenig-ist-nackt/

    -Großbritannien

    Der EU-Gegner Nigel Farage stürzt die britische Regierung in ihre bisher schwerste Krise. Er gewann völlig überraschend die EU-Wahl. Auch in Brüssel herrscht deshalb große Nervosität

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/26/eu-gegner-farage-das-erstaunlichste-ergebnis-seit-100-jahren/

    -Niederlande

    Falschmeldung in den Niederlanden: Wilders deutlich besser als bei Prognose
    Die Niederländer korrigieren ihre Prognose vom Donnerstag und räumen ein: Auch die Freiheitspartei von Geert Wilders in den Niederlanden hat besser abgeschnitten als berichtet. Wilders erreichte den zweiten Platz.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/26/korrektur-der-prognose-wilders-war-eu-wahl-besser-als-berichtet/

    Und was wird kommende Präsident JCJ sagen:
    "Wir warten ein paar Tage ab bis sich die Leute beruhigt haben und dann machen wir weiter so wie bisher!"

    Nein, liebe EU, so wollen wir kein vereintes Europa, so nicht!

    • Undine
      26. Mai 2014 12:59

      @terbuan

      Bravo!!! ************!

    • logiker2
      26. Mai 2014 13:26

      *********! so ist es, die Zentralisierungsfanatiker haben es nur noch nicht kapiert.

    • Undine
      26. Mai 2014 14:22

      @terbuan

      Ein Leserbrief, den ich durch Ihre Links entdeckte:

      "politik SPD-Politikerin: Wahlmanipulation in Pflegeheimen So. 25.05.2014, 06:52

      Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD, Angelika Graf, vermutet in einigen Pflegeheimen Wahlmanipulation.
      Mitunter machten Pfleger oder Heimleiter für die Demenzkranken das Kreuz auf dem Wahlschein, heißt es in einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (FAS). „Ich weiß von Kolleginnen, die die Wahlen auszählen und berichten, dass aus den Pflegeheimen der Arbeiterwohlfahrt nur SPD-Stimmen kommen und aus den Caritas-Heimen nur CDU-Stimmen”, so die SPD-Politikerin.
      Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), stellt daher das Wahlrecht für Demenzkranke infrage"

      Ich war übrigens gestern in meinem Wahllokal Zeugin, wie eine zu 100 % demente, mir von Kindheit an vertraute Frau im Rollstuhl in die Wahlzelle gefahren wurde.....

    • terbuan
      26. Mai 2014 18:03

      @Undine

      Auch in Berlin gibt es einen Verdacht auf Wahlmanipulation:

      "Sonntagvormittag, 25. Mai 2014, in einem Wahllokal in Berlin-Pankow. Alles läuft ruhig in dem Abstimmungsraum. Da flüstert plötzlich ein Wahlvorstand einem Wahlhelfer zu: »›Die Stimmen dieser einen Partei‹ (gemeint war die AfD) wolle man nachher unter den Tisch fallen lassen.« So berichtet es der Landesverband Berlin der Alternative für Deutschland (AfD) auf seiner Website...."
      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/wahlmanipulation-afd-bereitet-strafanzeige-vor.html

    • Undine
      26. Mai 2014 19:05

      @terbuan

      Das darf doch nicht wahr sein!!! Da erfrechen sich Deutsche und auch wir Österreicher, andere Länder "schief anzuschauen" und WAHLBEOBACHTER dorthin zu entsenden! Bevor man in Zukunft das Maul zu weit aufreißt, um andere Länder zu kritisieren, muß man vorher die eigene Bananenrepublik durchleuchten!

  29. Lieber Augustin
    26. Mai 2014 12:47

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Heilung der EU durch demokratische Wahlen möglich ist, indem gute rechte Parteien gewählt werden, die gemeinsam das Richtige tun.

    Dafür fehlt eine gute rechte Parteienstruktur, mit guten, ähnlichen Visionen und Programmen und, dies vor allem, von europaweiten Führungspersönlichkeiten mit Charisma. Ganz besonders erschwerend ist die Vielfalt der Sprachen, die eine breite Kommunikation und einen gemeinsamen Auftritt in Europa absolut verhindern.

    Ich erwarte mir, dass die EU weiterwursteln wird wie gewohnt, und zwar bis es wirklich zu spät ist und alle Katastrophen gleichzeitig losbrechen. Dann ist die Zeit gekommen für starke Männer, wie ganz aktuell in Ägypten, Libyen und Thailand.
    Diese Männer werden keine Lichtgestalten sein, sondern rücksichtslose Diktatoren wie al Sisi, Netanjahu (in Bezug auf die dahinschwindenden palästinensischen Homelands), Maliki, Lukaschenko etc. etc. etc.

    Aus dieser Situation kann uns dann nur mehr ein Krieg befreien, der durch ein Eingreifen der USA beendet wird, die dann unter Anleitung durch die AIPAC ein neues, parteifreies, oligarchisch geprägtes Europa errichten werden, ohne die Notwendigkeit für Wahlen und daher für Wiederwahlen und Wahlgeschenke.

    Aber ob die Leute dann wirklich nicht mehr raunzen werden?

    • Undine
      26. Mai 2014 13:02

      @Lieber Augustin

      *********!

      Eine ziemlich düstere, aber leider realistische Prognose!

  30. Jewgeni Gorowikow
    26. Mai 2014 12:46

    OT.: Putin ließ mit Hilfe der Russen-Mafia die Winter-Olympiade 2014 nach Sotschi holen:

    http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/olympische-winterspiele-holte-die-russen-mafia-die-spiele-nach-sotschi-12956711.html

    http://diepresse.com/home/sport/olympia/3812031/Salzburger-OlympiaBewerbung_War-Mafia-im-Spiel-?_vl_backlink=/home/index.do

    http://wirtschaftsblatt.at/home/life/sport/3812017/Sotschi-statt-Salzburg_War-die-Mafia-im-Spiel

    http://www.focus.de/sport/olympia-2014/andere-olympia-bewerber-unter-druck-gesetzt-russen-mafia-soll-bei-sotschi-bewerbung-geholfen-haben_id_3870510.html

    Wikipedia: "The Russian mafia helped Russia win the games by threatening the Salzburg campaign leader Fedor Radmann who later resigned in 2007 according to German security officials. Informants observed a meeting between mafia leaders and Russian government foreign policy advisor Sergei Prikhodko in 2006 in a Munich restaurant to discuss the Olympic selection process.

    Radmann himself denies he ever met any Russian mobsters but his colleagues state that the feared for his life and the mayor of Salzburg Heinz Schaden confirms the link."

    http://en.wikipedia.org/wiki/Bids_for_the_2014_Winter_Olympics

    Schon am 30.1.2014 gab es om ABC-News diese Meldung, unabhängig von den deutschen Sicherheitsbehörden:

    Alleged Heroin Kingpin Helped Russia Win Olympics for Sochi (Jan. 30, 2014, by CINDY GALLI, PATRICK REEVELL and BRIAN ROSS)

    http://abcnews.go.com/Blotter/alleged-heroin-kingpin-helped-russia-win-olympics-sochi/story?id=22295531

    (Wenn man da ein bißchen wartet sieht man dass es da ein 3-Min-Video gibt: "Investigation: How Did Sochi Get the Olympics?" )

    In diesem Lichte betrachtet ist es auch etwas weniger überraschend dass die Winterolympiade 2014 in Sotschi die teuersten der Geschichte waren. Schließlich wollen die diskreten Helfer im Hintergrund ja auch schadlos gehalten werden:

    Deutlich mehr als 30 Milliarden Euro werden für das Event am Schwarzen Meer bezahlt:

    http://www.focus.de/sport/olympia-2014/teurste-winterspiele-aller-zeiten-putins-milliarden-tabelle-so-wird-sotschi-finanziert_id_3598086.html

    • terbuan
      26. Mai 2014 13:30

      J.G.
      Ihr Putin-bashing ist ja hinlänglich bekannt.
      Die Winterspiele in Sotschi sind Geschichte und sie haben funktioniert.
      Im Gegensatz zu anderen Austragungsorten wo man sich auch gefragt hat, wieso gerade dort?
      Da spielt immer sehr viel Geld und Prestige und jede Menge Korruption eine große Rolle, egal ob es sich um Olympische Spiele, Fußball-Weltmeisterschaften oder Formel 1 Rennen handelt. Dort wird nämlich das große Geld gemacht!

    • Pumuckl
      26. Mai 2014 16:12

      Sehr geehrter Herr Jewgeni Gorowikow!

      Sie melden sich ausschließlich, aber dann sehr, sehr ausführlich nur zu Themen, welche zumindest im weiteren Sinn, mit Putin zu tun haben, zu Wort.
      Das alles ziemlich professionell und extrem parteilich.

      Nach dem Sie mich vor einigen Wochen, unter Anführung unzutreffender " Fakten " schulmeisterlich aufforderten mich in der Geschichte umzusehen, habe ich diese vorgeblichen Fakten widerlegt und Sie höflich um Beantwortung folgender Frage gebeten:

      SIND SIE BEZAHLTER KAMPFPOSTER IM AUFTRAG DER US - BOTSCHAFT * ODER
      DER EU - KOMMISSION * ?


      Vielleicht können Sie diesmal meine höfliche Bitte erfüllen ?

      * Oder in deren Auftrag

    • Jewgeni Gorowikow
      26. Mai 2014 16:48

      @ Pumukl

      Weil es Ihnen so wichtig ist: Natürlich bin ich kein bezahlter Kampfposter.

      Das was ich oben schrieb sind Tatsachen das hat mit Kampfposter oder Bashing nichts zu tun.

    • Pumuckl
      26. Mai 2014 17:53

      @ Jewgeni Gorowikow 16:48

      Danke! Vielleicht können Sie den Verdacht, Profiposter zu sein, auch als Anerkennung ansehen.
      Ich habe kein Problem mit gegensätzlichen Meinungen, wenn es eigene Meinungen und Überzeugungen sind, aber ich kann mich nicht erinnern, daß Sie je auf Einwendungen reagiert hätten.

      Würden Sie Sich redlich dem Disput stellen, könnten Sie eher überzeugen!

    • Pumuckl
      27. Mai 2014 00:16

      @ Jewgeni Gorowikow 12:46

      Hatte erst jetzt Zeit, obige Links zu öffnen und zu lesen. Der Inhalt ist, wenn sich diese Vorwürfe erhärten tatsächlich erschütternd. Selbst wenn dies nicht mit Wissen Putins geschah, zeigt dies, noch immer bestehende schreckliche Strukturen auf.

      Meine Replik 16:12 in den Blog gestellte Replik bezog sich auf die Gesamtheit Ihrer Beitäge zur Tragödie in der Ukraine. Ich werte dises Thema unter Beachtung aller mir bekannten Vorgänge der letzten100 Jahre.
      Es war unklug und unpassend, Sie damit zu Ihrem heutigen Beitrag zu konfrontieren.
      Ich bitte Sie deshalb um Entschuldigung!

  31. mischu
    26. Mai 2014 12:10

    Da nützen alle Hilferufe nichts mehr. Dieses EU-Abzockersystem in Brüssel wurde mehrheitlich wieder gewählt und schuld an dem enormen Geldbedarf sind natürlich alle anderen. Diese Volkszertreter streuen uns weiterhin Sand in die Augen und setzen zu immer neuen Raubzügen unter dem Deckmantel der "sozial gerechten Umverteilung" an.

    Was diese Satirepartei in Deutschland mit ihrem Aktionismus an sogenannter "Umverteilung" aufdeckt, weiß der für dumm verkaufte Wähler gar nicht:

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-05/europawahl-sonneborn-partei

  32. Undine
    26. Mai 2014 11:45

    A.U. gibt seinem Kommentar den Titel "HILFERUF"

    Wären die Menschen nicht so träge---geistig wie körperlich!---dann wäre dieser Hilferuf noch viel deutlicher ausgefallen. Aber noch spürt nicht jeder die Korruption der EU-Verantwortlichen an seinem empfindlichsten Organ, der Brieftasche, bzw. dem Bankkonto! Noch tun die Leute, als ginge sie die Wahl nichts an.

    Noch sind die Hunderte Milliarden, die die EU-Mafia sinnlos verschleudert, in den Augen der Leute eher THEORETISCH; aber das wird nicht mehr lange so bleiben---und dann werden sich die TRÄGEN, die zuhause blieben, verwundert die Augen reiben. Diese tragen aber dann die Mitschuld, wenn es kracht, aber die Schuld haben dann immer die Anderen.

    • Haider
      26. Mai 2014 23:46

      Solange es Geschichtsschreibung gibt ist wohl dokumentiert, daß jeder Staatenlenker IMMER fremdes Geld locker vergeudete -> und zwar so lange bis es gewaltig krachte! Dann verloren zwar 10-, 20- ja 30% der Bevölkerung ihr Leben. Alles begann von vorne. Und schwups die wups, die neuen Staatenlenker hatten schon wieder ihre beiden Hände tief in den Sparstrümpfen ihrer Untertanen. Das einzig wirklich existierende perpetuum mobile!

  33. Undine
    26. Mai 2014 11:25

    "Der entlarvendste Kommentar zum Ausgang der EU-Parlamentswahl stammte gestern Abend von EZB-Chef Mario Draghi. Die Wähler in der Gemeinschaft seien “losgelöst.” Abgehoben von der Realität, meint er damit."

    Dieser Satz stammt aus "Gaertners BLOG. Draghi scheint allerlei zu verwechseln, wie mir scheint!

    Ein Leserbrief zum Thema hat mir sehr imponiert:

    "Tom (Texas) May 26, 2014 at 03:59

    Ich will nicht, dass die Etablierten ihren Hintern bewegen, lieber Andi. Deren Strukturen sind derart verkrustet,dass deren Kader zunächst nach dem Peter-Prinzip, anschliessend nach dem Grad des Speichelleckens zur Parteispitze aussortiert werden.
    Guck Dir diese Herrschaften an:
    -Schäuble, der Lügner vor dem Herrn schlechthin
    - Das Merkel, man nenne mir nur eine einzige Entscheidung, die diese Dame im Sinne des deutschen Volkes getroffen hat!
    - Gabriel, der dicke Erzengel, der als Ministerpräsident gescheitert ist, und nun als “Super”Minister DLand seinen Schlächtern zuführt.
    - Gauck, der Pfarrer, der sich für jeden Deutschen weltweit in Grund und Boden schämt, ausser für sich selbst, obwohl er als gelernter Diener des Herrn noch noch nicht mal die simplen Gebote seines einstigen Vorgesetzten zu kennen scheint!

    Oh Mann, die Liste könnte sooo lang sein, die Beschreibungen der “Eliten” so schrecklich, aber ich mag nimmer. Ich hab schlicht und ergreifend die Schnauze voll von diesen Lügnern und Betrügern, diesen Propagandisten und Egomanen, diesen Bürokraten und Hassern des eigenen Volkes!
    Die gleichen Leute, die deutsche Soldaten in Afghanistan verheizen, um unsere “Freiheit” zu verteidigen, unterstützen und tolerieren den gleichen Auswuchs an islamischem Gedankengut, den sie dort bekämpfen, in ihrer deutschen Gutmenschenwelt.
    Oh nein, dieses Pack kehrt nicht zurück zu einer wähler- und bürgernahen Politik! Die kennen weder Scham noch Anstand! Wäre es an dem, wäre z.B. ein Martin Schulz nach Bekanntwerden seiner Bereicherungsaktion umgehend zurückgetreten! Die kennen weder Moral noch Skrupel! Die kennen nur die eigenen Posten und das eigene Konto!
    Wie krank muss ein Politikerhirn sein, welches dem eigenen Volk versucht abzugewöhnen zu sagen: “Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein”?
    Wie krank muss ein Politikerhirn sein, welches eine Jugend erzieht, die lauthals skandiert: “Nie wieder Deutschland!” ?
    Die sollten mal ein Shirt überziehen mit dem Aufdruck: “Never again USA” und hier am 4.Juli ne Runde drehen! Die würden das wohl nicht überleben!

    Und nun ein Wort an unseren geschätzten Markus, und, entgegen meiner Gewohnheit diesmal kritisch:

    “Abgehoben sind nicht die Wähler, sondern eine politische Kaste, die sich mit dem großen Geld verbrüdert hat und Machtbefugnisse wie auch Kontrolle immer weiter vom klar definierten Souverän wegschiebt.” – Markus, das ist per Definition FASCHISMUS in seiner reinsten Form. Und das ist RADIKAL.
    Was, bitteschön ist an den Forderungen von UKIP, Front Nationale und FPÖ radikal?

    Ist es radikal, gegen das zerstörerische, betrügerische Währungssystem der EU zu sein? Ist es radikal, sich Sorgen darüber zu machen, dass Immigranten in zunehmenden Masse die Gesetze ihrer Gastländer aushebeln und sich in deren Sozialsystemen zu bedienen, wie es beliebt? Ist es radikal, einen Nationalstolz zu entfalten und zu demonstrieren?
    Ich bin Immigrant in einem Land, in dem genau die Ansichten, die die sogenannten “radikalen” (oder auch “rechtspopulistischen”) Parteien in Europa vertreten, zum völlig normalen Weltbild der Staatsbürger gehören. Hier ist keiner ein Nazi, nur weil er stolz auf sein Land ist, hier ist keiner ein Nazi, nur weil er dafür ist, dass Ausländer die einheimischen Regeln und Gesetze zu befolgen haben, hier ist keiner ein Nazi, nur weil er von den Einwanderern erwartet, dass sie die Landessprache sprechen und die hiesige Kultur respektieren!

    Würde ich mich hier so verhalten, wie unsere “deutschen” Bürger mit “Migrationshintergrund”, hätte man mich längst ausgewiesen! So etwas wie Duisburg-Marxlohe würde es hier nie geben! Drogen dealen als Asylbewerber, festgenommen und wieder freigelassen werden, wie in Hamburg und Köln alltäglich? Ein Unding hier in den Staaten. Da reicht es, als Greencard-Inhaber mit ner Prise Gras zum Eigenbedarf aufgegriffen zu werden und Schwupps, schon sitzt man in Abschiebehaft! Und das, obwohl in manchen Bundesstaaten das Zeugs legal ist!

    Nee, lieber Markus, die sind allesamt nicht radikal. Die widersetzen sich nur dem Faschismus, der in Europa durch die Verfilzung von Politik und Grosskapital entsteht bzw. bereits entstanden ist! Es ist in meine Augen traurig, das solche Truppen wie CDU und SPD immer nöch “stärkste” Kraft in DLand werden konnten! Das zeigt, wie bekloppt das Volk dort nach wie vor ist! Das zeigt, wie wenig sich die hirngewaschenen Idioten um ihr Land und die Zukunft ihrer Kinder scheren! Das gibt Alles, nur keine Hoffnung!

    Gruss
    Tom

    • logiker2
      26. Mai 2014 17:20

      danke für den Beitrag. Pirincci hat es als linksversifft bezeichnet.

    • Undine
      26. Mai 2014 19:14

      @Logiker2

      Es scheint der Zeitpunkt gekommen zu sein, an dem sich mehrere einflußreiche Menschen gegen den uns ständig knebelnden Zeitgeist in der ÖFFENTLICHKEIT richtig LAUTSTARK zur Wehr setzen! Den Anfang machte meines Wissens Sarrazzin---auf eher knochentrockene Art. Pirincci tat es mit mehr Charme. Noch so mancher wird folgen, bis man sie nicht mehr überhören KANN! Und das ist gut so!

  34. oberösi
    26. Mai 2014 11:06

    Wenn ein fülliger sozialistischer Funktionär in breitem MeidLLinger Dialekt coram publoco erklärt, das Pensionssystem sei aber sowas von sicher, weiLL wegen der Reformen, die greifen... - dann ist das Populismus in Reinkultur, eben von links. Auf Kosten unserer Kinder.

    Wenn eine Partei seit fast einem Jahrhundert durch quersubventionierten "sozialen Wohnbau" die Schaffung privaten Wohnraums systematisch verhindert und damit auch den privaten Vermögensaufbau, um breite Bevölkerungsschichten in dankbarer Abhängigkeit von einer sämtliche Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens durchdringenden Partei zu halten - dann ist das angewandter Populismus, sprich Sozialismus. Der lt. Thatcher solange funktioniert, solange es Geld der anderen verteilen gibt.

    Sie schreiben:"Die EU...hatte der russischen Okkupation eines Teils der Ukraine absolut nichts entgegenzusetzen". Stimmt. Genauso hatte die EU dem Aufmarsch der USA und der Nato bis weit über die den Russen anlässlich der deutschen Wiedervereinigung als neutral zugesagten Gebiete hinaus nichts entgegenzusetzen. Was den Frieden mindestens so bedroht.

    Und noch viel ruinöser für Europa: vor allem hat diese EU dem Aufmarsch des angloamerikanischen Bankensystems nichts entgegenzusetzen. Im Gegenteil, mit Instrumenten wie "Krise", anschließender "Bankenrettung" und zuletzt Bankenunion etc. schuf sie erst die Möglichkeit, die Sparstrümpfe der Europäer, die in einer historisch einmaligen Friedensphase so prall wie noch nie zuvor gefüllt sind, bis auf den letzten Kreuzer zu plündern.

    Und darum gehts schließlich. Neben all der Zerstörung der historisch gewachsenen kulturellen Vielfalt durch Kulturimperialismus, Zwangsmigration, Genderei und Diskreditierung des Eigenen, des Identitären, als faschistisch.

    • Undine
      26. Mai 2014 11:30

      @oberösi

      *********************************!

    • logiker2
      26. Mai 2014 17:00

      *********, mich wundert schon lange, dass es keinen Linkspopulismus gibt.

    • Haider
      27. Mai 2014 00:01

      Es tut richtig gut, Kommentare wie diesen zu lesen. Vielen Dank.
      Andere beschäftigen sich mit dem Schwulen-Geschwrubbel rund um den Lifeball. Übrigens: Heißt es jetzt DER, DIE oder DAS Lifeball? Oder LifeballerIn?

    • Isabella (kein Partner)
      27. Mai 2014 08:56

      logiker2

      mich wundert schon lange, dass es keinen Linkspopulismus gibt.

      Populismus kommt von Populis und bedeutet das Ohr am Volk zu haben. Deshalb kann man nur von Rechtspopulismus sprechen, denn die sog. Rechten haben als einzige Parteien, das Ohr am Volk, sie hören auf die Sorgen der Völker.
      Haben sie jemals gehört, dass die Linken (heutzutage auch die sog. Konservativen) auch nur ansatzweise die Gefühle der Völker (der Urbevölkerung) debatiert hätten?

      Die Menschen kennen die wahre Bedeutung vieler Wörter nicht mehr, weil unsere Sprache ständig demoliert wird. Nur deshalb kann man die Völker täuschen. Unseren Vorfahren war die wahr Bedeutung von "links sein" (linker Agent, falsch, unehrlich, Verräter usw.) noch allzugut bekannt. Die heutigen Generationen müssen das noch auf schmerzvolle Art lernen. "Wer die (wahre) Geschichte nicht kennt, ist dazu verdammt sie immer und immer wieder zu erleben" - bis er es kapiert hat.

    • logiker2
      27. Mai 2014 12:53

      @Isabella
      hab es wohl zu wenig als Sarkasmus erkenntlich gemacht. Ganz klar, bei Linken hat das Volk (die Gemeinschaft) nur den Stellenwert, welchen Nutzen er für sich daraus ziehen kann. Übrigens, der Begriff "linker Agent" ist mir sehr gut bekannt, da ich in einem sozialistischen/kommunistischen Dorf aufgewachsen bin.

    • Specht (kein Partner)
      27. Mai 2014 18:54

      ,Ein Gustostückerl in dieser Heuchelei lieferte der umtriebige Rolf Dieter Krause bei einer EU- Besorgnisdiskussion. Er sagte, wenn Staaten sich verschulden, dann machen sie sich abhängig von den Finanzmärkten und das haben sie ja alle getan.Er hätte auch sagen können schon recht, warum seids denn so blöd und wählt Regierungen die gierig nach "Geldgeschenken für besonderen Gebrauch, eh nicht für euch" greifen, wissend dass nicht einmal die Enkel das Danaergeschenk begleichen können. Das und die unkontrollierbaren Folgen einer verfehlten Einwanderungspolitik sind die Gründe für den Erfolg der rechten Parteien.

  35. Undine
    26. Mai 2014 11:00

    OT---aber @Cotopaxi schläft vermutlich noch [;-)], deshalb übernehme heute ich die Berichterstattung über die tägliche Messerstecherei in Ö, denn das unangenehme Treiben unserer ausländischen "Gäste" geht auch während der EU-Wahl ungehindert weiter:

    "Messerstecherei in Graz: Zwei Schwerverletzte"

    Bei einer Messerstecherei mit mehreren Beteiligten sind Sonntagabend in Graz zwei Männer schwer verletzt worden. In den späten Abendstunden waren zwei Männergruppen im Volksgarten aufeinandergetroffen. Es kam zum Streit:

    Notoperation im LKH

    Dabei trugen zwei Männer - ein 24- und 29-jähriger Afghane - schwere Stichverletzungen im Brustbereich davon. Sie mussten mit dem Notarzt ins LKH Graz gebracht werden und wurden dort sofort notoperiert. Ein Mann wurde bei dem Zwischenfall leicht verletzt. Die Fahndung nach weiteren Beteiligten läuft."

    Naja, vielleicht erfährt man auch einmal, wie viel Geld solche Aktionen uns Steuerzahler, bzw. die Gebietskrankenkasse kosten! Dafür spart man halt bei uns Einheimischen dort und da ein bißchen ein, nicht wahr.

  36. Politicus1
    26. Mai 2014 10:32

    der ORF berichtet:
    1) Die niederländische Anti-Europa-Partei von Geert Wilders könnte der Nachrichtenagentur ANP zufolge doch besser abgeschnitten haben als zunächst vorhergesagt. ....

    2) Im ORF werden Ergebnisse halt anders gerechnet:
    FN hat in Frankreich zwar 25,4% erreicht - aber laut ORF stürzten die Sozialisten von Staatspräsident Francois Hollande mit 14 Prozent auf Platz ZWEI hinter der konservativen UMP (21 Prozent).

    3) Hat der ORF auch sehr lange gebraucht, um zu bvermelden, dass die FPÖ doch über 20% erlangte - und damit das Wahlziel mit einem "Zweier" vorne erreichte ...

    • Undine
      26. Mai 2014 10:45

      @Politicus1

      *******!

      Im ORF hält man die Zuhörer und Zuseher für wahnsinnig dumm!

  37. lilibellt
    26. Mai 2014 09:59

    Mir kommt bei der Analyse von Herrn Dr. Unterberger das fantastische Abschneiden von UKIP mit Nigel Farage in England zu kurz, gerade im Hinblick auf die möglichen Auswirkungen eines EU-Austrittes von England. Was in England stattgefunden hat, ist ein politischer Tsunami für die etablierten Parteien, der auch auf die "general election" nächstes Jahr Auswirkungen haben wird. Man wünschte sich diesselbe Schockstarre auf den Gesichtern von Freund, Faymann, Karas und vor allem Spindelegger wie momentan von Cameron. Bis dahin sollte man sich mit dem Klassiker von Herrn Farage auf Youtube (http://www.youtube.com/watch?v=dranqFntNgo ) trösten und hoffen, dass die bestehende Zusammenarbeit zwischen UKIP und AfD intensiviert wird.

    • Undine
      26. Mai 2014 10:26

      @lilibellt

      *********!
      Es wird noch ein bißchen dauern---die meisten Wähler sind halt sehr schwerfällig!

  38. Politicus1
    26. Mai 2014 09:14

    1) interessiert mich eine Analyse, WER in Ö. - bei einem sehr breiten zur Wahl stehenden Parteienspektrum! - NICHT zur Wahl ging, und weshalb nicht.

    2) AU weist auf das sozialistische Debakel in Paris hin.
    Na, Wien ist da für die unseren allseits beleibten sozialistischen Bürgermeister auch kein Grund zum Jubeln.
    Während in Vorarlberg gleich darauf hingewiesen wird, dass die 28% der ÖVP deren Landeshauptmannsessel in Gefahr bringen, registriere ich keine ähnlichen Befürchtungen für die Wiener SPÖ angesichts deren 28% in Wien!
    Und das in einem Wien, das sozialistisch durch und durch organisiert ist - vom Kindergarten bis zur Bestattung ...

    • Gennadi (kein Partner)
      27. Mai 2014 07:50

      Nicht zur Wahl zu gehen, ist eine Blanko-Unterschrift unter das Ergebnis.

  39. Riese35
    26. Mai 2014 08:15

    AU kritisiert zu Recht die verstärkte Denunziation der Rechtsparteien, macht aber dabei selbst mit, indem er von "RechtsPOPULISTEN" spricht.

    Was sind Populisten? Verdienten diesen Titel nicht auch andere, regierende Parteien? Wie viele Wahlkampfversprechungen kamen nicht gerade von einer SPÖ, die von Beginn an gar nicht umsetzbar waren? Wie viel wurde gerade in Wahlschlachten von der SPÖ gelogen?

    Was ist "rechts" und "links"? Ist das nicht auch ein Kastldenken, das die Debatte über Inhalte zudeckt? Vielleicht sogar beabsichtigt? Liegt hinter dieser Terminologie, wie sie heute weithin gebraucht wird, nicht auch bereits eine Vorverurteilung? Die Besetzung zweier ähnlicher Konkurrenzpositionen, sodaß für eine wirkliche alternative Position keine Begrifflichkeit mehr vorliegt?

    • de Voltaire
      26. Mai 2014 08:48

      War auch mein erster Gedanke beim Lesen. Da ich aber nicht nochmals das Selbe schreiben will hier meine 100%ige Zustimmung!

      So sehr ich den Hausherrn schätze, so arbeitet er damit doch am Verhindern von "wirklich alternativen Positionen" mit.

    • Specht (kein Partner)
      27. Mai 2014 19:25

      Im ARD raffte sich nach einer langen Diskussion mit vielem rechtextrem, rechtspoulistisch und unter Vermeidung der richtigen Parteinamen der Moderator zum Schluss auf indem er noch anfügte : Zur Aufklärung am Wahlabend, die französischen Rechtsextremen sind gar keine, sondern Rechtspopulisten. Spass muss sein.
      p.s.Solange bei uns die Jusos und rabiaten Grünen mit Samthandschuhen angegriffen werden, bei gleichzeitiger Dauereschimpfung der vergleichsweise harmlosen Rechten, Verächtlichmachung aller die nicht für den ausufernden EU-Superstaat sind, wird die Scheere zwischen rechten Wählern und abgehobenen Politikern noch mehr aufgehen.

  40. Wertkonservativer
    26. Mai 2014 08:01

    Von den sogenannten "Protestparteien" sollte man sich - außer notwendiger Aufrüttelung der satten "Systemparteien" - nicht allzu viel erwarten:
    die sind derart inhomogen in ihren Grundsätzen und Stoßrichtungen, dass auch die sie einigende Vision, die EU und den Euro zu "entsorgen", von diesem Polit-Konglomerat wohl kaum kraftvoll in die Wege geleitet werden könnte!
    Wie sich immer wieder zeigt, werden Parteien dieser Stoßrichtung zwar immer wieder einmal aus Protest-Emotionen heraus gewählt, doch die Mehrheit der Bürger sieht hinter dem oft vordergründigen Protest-Blabla doch auch die inhaltliche Leere und das Fehlen des "Wohlfühlfaktors" für größere Bevölkerungsschichten, der nur durch gewachsene Strukturen und positive Partei-Begleitung über längere Zeit hinweg erreicht und aufrechterhalten werden kann!

    Die Freiheitlichen haben inzwischen etliche Anläufe genommen, beim Volk als die bessere Alternative für Österreich zu punkten.
    Nun, sie hat - dank kräftiger Mithilfe frustrierter Bürger - bei dieser EU-Wahl einiges dazugewonnen.
    20% - trotz Rückenwindes - sind jedoch nicht wirklich berauschend!
    Da müssen H.C. und Herr Kickl schon noch einigen Spinat zu sich nehmen, um an "Popeye the sailor" heranzukommen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      26. Mai 2014 08:56

      Ist ja super:

      seit gestern darf ich mich wohl endgültig als "Halbsternderl-Kaiser" fühlen!
      Der gesammelte Zorn teilweise sicher frustrierter EU-Gegner katapultiert mich in einsame Höhen der Ungustl-Zone!

      Nun, da muss ich wohl durch! Es kommen ja auch wieder ruhigere Zeiten!
      Dann zur allgemeinen Besänftigung ein passendes Gedichtl, und alles ist wieder "in Butter"!?!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • terbuan
      26. Mai 2014 09:23

      Kann es nicht sein, lieber Gerhard, dass da ein bisserl Bosheit dahintersteckt, indem Du immer wieder vorder- oder hintergründig gegen die FPÖ anschreibst, wohl wissend, dass diese Partei in diesem Forum eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Sympathisanten hat? ;-)
      lG/terbuan

    • ludus
    • Wertkonserve
      26. Mai 2014 09:49

      Der sogenannte WK wäre bei Facebook besser aufgehoben, dort könnte er eine eigene Gruppe gründen.

    • Wertkonservativer
      26. Mai 2014 11:23

      Freund @ terbuan:

      es ist weniger Bosheit als Trotz, weil ich mich mit meiner EU-Zustimmung hier derart "alleingelassen" fühle; und weil ich darüberhinaus der Meinung bin, dass eine Partei, die - mit ähnlich gearteten Spießgesellen - die EU und den Euro abschaffen will, mit Sicherheit nicht der richtige Arzt zur Linderung der aktuellen EU-Leiden ist!
      Die gehören vorrangig zu denen, die den Patienten umbringen wollen!!!
      Und das ist in unserem aufgeklärten Zeitalter ja nicht unbedingt "der Sinn der
      Sache"!
      Und kurz noch was: die vielen hier, die laufend hart bis hasserfüllt gegen die Volkspartei anschreiben, nehmen ja auch keine Rücksicht auf die zarten Nerven der Schwarzen-Befürworter!!!
      Also was soll's: gleiches Recht für alle!

      Ciao

      Gerhard

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gerhard Pascher
      26. Mai 2014 12:45

      Werter Wertkonservativer:
      Sollten Sie wegen der ständigen Angriffe auf Ihre Person demnächst das Handtuch werfen, dann bin ich auch weg. Einige Trolle *) sind ja hier bereits wieder verschwunden, manche aber ziemlich ausdauernd. Ein (zahlender) Blogpartner findet es sogar amüsant, neben anderen Nicknames Ihnen gegenüber auch als "Wertkonserve" aufzutreten.

      *) lt. Wikipedia:
      Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, welche die Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion darstellen.

    • Pumuckl
      26. Mai 2014 13:05

      Sehr geschätzter Herr Michler!

      Ich gönne Ihnen die Freude über diesen Erfolg von Karas, von dem Sie glauben, er sei ein Erfolg Ihrer ÖVP.

      TATSÄCHLICH IST ES DER ERFOLG DES, IN 2 LEGISLATURPERIONDEN EU-GERECHT DRESIERTEN, OTHMAR KARAS UND SEINR EU-SPINDOKTOREN.

      Die selbst zum Wahlkampf unfähige ÖVP, schaffte es doch damals nicht einmal am Höhepunkt des BAWAG-Skandals, die Kanzlerschaft von Dr. Schüssel im Wahlkampf zu bewahren.

      In ihrer Arroganz meinte die ÖVP, eine lebensgroße Plakatierung von Dr. Schüssel und Dr. Leitl, genüge, in die dumpfen Entscheidungsprozesse der Wählermassen einzudringen.

      Wie Sie lieber Herr Michler wissen, bedauere ich die elende Befindlichkeit der ÖVP sehr. Nur in Koalition mit der ÖVP ist eine Koalition möglich, deren Richtung nicht
      vom internationalen Sozialismus bestimmt wird.
      Aber der ÖVP sollte endlich bewußt werden, daß sie in der Umarmung der SPÖ von Parteien, welche jetzt noch klein sind, überholt und damit als Koalitionspartner ersetzbar wird!
      Darum verstehe ich nicht, warum sie Ihre Angriffe stets nur auf jene Partei richten, mit welcher die ÖVP in Koalition, zuletzt zu alter Kraft erblühte.

      Jedenfalls kann sowohl ÖVP als auch FPÖ von den Spindoktoren des O. Karas sehr viel lernen!

    • Wertkonservativer
      26. Mai 2014 14:18

      Lieber Gerhard Pascher:

      danke, ich werde Sie gerne auf dem Laufenden halten!
      Doch eines muss klar sein: wenn wir demnächst einmal "abpaschen" sollten, dann wird es zumindest für mich nicht nur Aktschluss, sondern der "Eiserne Vorhang" sein!
      Der Blog geht nach meiner Meinung mehrheitlich in eine Richtung (speziell in der EU-Frage), der ich nicht folgen will und auch nicht folgen kann!
      Die mich laufend treffenden Rüpeleien mancher "Kollegen" sind dann bestenfalls Tupfen auf dem "i"!
      Nochmals: der Tag wird kommen!

      Werter @ pumuckl:
      Dank für Ihre freundschaftlichen und versöhnlichen Worte!
      Kurz zu Karas: er ist, wie er ist! Dass er auch seine Meriten hat, ist durch die Wahl neuerlich bewiesen. Dass er nicht gerade ein Sympathieträger ist, auch!

      Zur ÖVP: die wird sich schon derkrappeln! Vielleicht wird's ja wieder einmal mit den Freiheitlichen; wer weiß das schon!

      Beiden Blogfreunden herzliche Grüße!

      Ihr Wertkonservativer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      26. Mai 2014 15:36

      @ Wertkonservativer

      Ich glaube, der Nichtwähler hat gesprochen und damit die Selbstbedienung prolongiert.

    • Specht (kein Partner)
      27. Mai 2014 19:31

      Spass eben, ein e zuviel,ein p zuwenig und..

  41. brechstange
    26. Mai 2014 07:50

    Die Agenda lautet:
    Marsch Richtung Vereinigte Staaten von Europa

    Daher wird alles was auf diesem Wege stört, denunziert. Ein Beispiel dazu waren die Sanktionen gegen Österreich, ich kann nur sagen, die meisten Österreicher haben das noch nicht durchschaut.

    Wenn jetzt CR Patterer in der Kleinen Zeitung schreibt, 75 % der Wähler bei einer Wahlbeteiligung von etwa 43 %, haben sich für Europa entschieden, wird dieses Bild medial mehr als arg verzehrt dargestellt.

    Wieder einmal manipulieren die Medien das Ergebnis. In Anbetracht der medialen PRO-EU-Jubelwerbung und des für die Werbung eingesetzten Kriegsgetöses ist das Ergebnis PRO-EU mehr als mager ausgefallen.

    • brechstange
      26. Mai 2014 07:56

      Ein eindeutiger Beweis der medialen Manipulation und Beeinflussung der Wähler durch unsere heimischen Medien.

      Vor der Wahl wurde gemeldet: Starke Verluste für Rechtspopulisten Wilders in den Niederlanden.
      Nach der Wahl ist er plötzlich auf Platz 2.

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/26/korrektur-der-prognose-wilders-war-eu-wahl-besser-als-berichtet/

    • Undine
      26. Mai 2014 09:06

      @brechstange

      Danke für den Link! Da stinkt es gewaltig nach Manipulation! Meine Vermutung ging sofort in diese Richtung ********!

    • logiker2
      26. Mai 2014 09:33

      na ja, wenn man nun heute, nach den Beweihräucherungen der "Sieger" die Nachrichten zB. n-tv oder Kopp Oneline verfolgt, kommt doch der Schock über den "Rechtsruck in Europa" zum Ausdruck und der Sorge wie sich sich nun diese (fatale) Entwicklung auf die Zukunft Europas auswirkt. Das sich die prostituierenden Medien Österreichs weiterhin der Manipulation und Desinformation widmen, war klar, sind sie doch Nutzniesser dieses verfaulendem, verlogenem Parteiendiktatursystems Österreichs.

  42. terbuan
    26. Mai 2014 07:36

    Alle diese vom Autor angesprochenen Probleme sind alle längst bekannt!
    Wenn man so wie die Systemparteien vor den Wahlen nichts anderes tut als mit Sand gemischte Worthülsen den Wählern in die Augen zu streuen, dann darf man sich über das Ergebnis nicht wundern!
    Ich habe gestern auf dem französischen Sender TV5 die Debatte nach dem Wahlsieg von Marine le Pen verfolgt:
    Ein hilfloser, aufgeregter und beleidigter Hühnerhaufen, "wie kann man uns das nur antun, Frankreich ist in Gefahr, Europa ist in Gefahr!"
    Selbstkritisch Fehler eingestehen? Fehlanzeige!

    • brechstange
      26. Mai 2014 07:52

      Gackern tun die, die von diesem System überproportional profitieren. Diese geben den Ton an, alle anderen werden medial tot geschwiegen.

      Ich befürchte, die Profiteure und Opportunisten werden ihren Sessel nicht "ohne Kampf" räumen.

  43. Gerhard Pascher
    26. Mai 2014 07:05

    Wenn solche politische Gruppierungen stark an Terrain gewinnen, so müssten doch bei den sog. "Etablierten" in Europa die Alarmglocken läuten und diese erkennen, dass das Volk eine andere Art des Regierens wünscht.
    Ob diese Botschaft auch in der Löwelstraße 15 und Lichtenfelsgasse 7 verstanden wird?

    • DB (kein Partner)
      27. Mai 2014 09:41

      Nein, wird sie mit Gewissheit nicht! In den Parteien denkt man immer nur in sehr kurzen Zeiträumen und vermutlich gehen sie längst zur Tagesordnung über, froh darüber, dass sie im alten Trott weiter machen können.

  44. Tullius Augustus
    26. Mai 2014 06:25

    Die A.f.D. machte der CSU in Bayern Probleme:

    Die CSU verliert 3 oder 2 ihrer bisherigen 8 EU-Abgeordneten:

    In Bayern sind die Relationen halt ganz anders: Nur 40,5% für die CSU. Da läuten in München alle Alamglocken:

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/ergebnis-der-europawahl-seehofer-kriegt-die-krise-1.1974638

    Und auch deutschlandweit schaut es für Schwarz (=Merkel) nicht besonders rosig aus:

    Die deutschen Schwarzen merken die A.f.D.:

    Kanzlerin stehen schwere Zeiten bevor. Stärkste Kraft und doch verloren: Ist das der Wendepunkt in Angela Merkels Karriere?

    http://www.focus.de/politik/deutschland/europawahl-2014/kanzlerin-stehen-schwere-zeiten-bevor-staerkste-kraft-und-doch-verloren-ist-das-der-wendepunkt-in-angela-merkels-karriere_id_3871753.html

  45. simplicissimus
    26. Mai 2014 05:49

    Ich kann mich dem nur anschliessen: Die Protestparteien insgesamt haben noch viel zuwenig Gewicht und die Parteienlandschaften allgemein sind viel zu zersplittert.
    Da kann nur Käse oder der gewohnte gatschige grausliche Einheitsbrei herauskommen.
    Wie gesagt: Es geht den moisten Bürgern in EU noch viel zu gut. Auf evolutive Verbesserungen zu hoffen, ist ein Trugschluß. Es wird und muß erst zum Kollaps oder Absturz im freien Fall kommen.

  46. mischu
    26. Mai 2014 02:01

    Obwohl es in einigen Mitgliedsländern tatsächlich starke Signale gab, ist der "Hilferuf" in Gesamt-Europa zu meiner Enttäuschung viel zu schwach ausgefallen.

    Bei diesem Wahlausgang bleibt in der EU alles wie es ist, die Systemparteien werden weiter REGULIEREN statt REGIEREN und im Endeffekt weiterwursteln, denn mit ca. 20 bis 25% Anteil der "Unzufriedenen" lassen sich die derzeitigen untragbaren Zustände bei Wirtschaft, Finanz, Arbeitsmarkt, Wertegesellschaft usw. nicht wirklich verändern.

    Und warum sollen die Machthaber umdenken, wenn sie vom Wähler - mit kleinen Hochs und Tiefs - immer wieder in ihre Ämter gehievt werden.

    Nein, mit diesem Wahlergebnis wird sich in der EU nichts ändern, daher dürfte es dem Gros der Bürger immer noch zu gut gehen - es fragt sich nur wie lange?
    Ein weiterer Beweis dafür ist auch die nicht gerade berauschende Wahlbeteiligung. Sie zeigt eindeutig das Interesse der Bevölkerung an der Entwicklung "ihrer" Europäischen Union = sehr bedenklich!

    • Florin
      26. Mai 2014 08:52

      Wer wählt dieses G'sindel? Ich dachte "jessica und Kevin" gehen gar nicht zur Wahl? Also wer ?

    • mischu
      26. Mai 2014 13:00

      @Florin

      Tja, die Profiteure sind halt mitten unter uns!

    • Konrad Loräntz
      26. Mai 2014 13:04

      @ Florin
      Sie haben freilich einen viel niveauvolleren Namen als "Jessica und Kevin". Wahrscheinlich lesen Sie auch mehr als die von Ihnen so angesprochenen bildungsfernen Bürger, ob Sie aber auch die relevanten Dinge lesen und betrachten, wage ich zu bezweifeln. Der Standard schreibt nicht Alles, was es zu bedenken gilt.

    • DieWahrheit
      27. Mai 2014 08:36

      Soweit ich mich erinnere, sind "Jessica und Kevin" aus dem Buch von Christian Ortner "Prolokratie" entlehnt.

      Sehr lesenswert übrigens!





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