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Kirche wohin?

Lesezeit: 6:30

Zwei Päpste werden heilig gesprochen. Das treibt Millionen nach Rom. Ein neuer Papst wird ob seines vital-lächelnden Auftritts rundum bejubelt. In Wien werden seit vielen Jahren Pfarren verbal zusammengelegt, wobei man jedoch in vielen Fällen noch immer nicht weiß, wie und wann es endlich konkret weitergeht. Die Zukunft der Kirche selbst ist freilich wichtiger und spannender als all das. Aber die ist irgendwo zwischen Karfreitagstrauer und Osterjubel ungewisser denn je.

Keine Frage: Dem neuen Papst ist zuzustimmen, dass in der katholischen Kirche (und in anderen Gemeinschaften) alle Fragen rund um Sexualität oder Unauflöslichkeit der Ehe viel zu stark betont worden sind. Die meisten Gläubigen werden es aber auch für richtig finden, dass dieses Ideal weiterhin hochgehoben wird, dass vor allem die klassische Familie und deren Kinder im Zentrum dieses Idealbildes bleiben. Das tut auch der Papst, auch wenn manche zaghaften Bischöfe und Priester es offenbar vergessen, dass die Haltung der Kirche gerade zum Thema Familie überall klar mehrheitsfähig ist. Es gibt – entgegen dem bisweiligen „Modernisierungs“-Gewäsch von Journalisten – absolut keinen Grund, von diesem Ideal abzugehen.

Aber dies geschieht eben im Wissen, dass es ein Ideal ist, welches von sehr vielen Menschen nicht erreicht wird. Das verkündet der jetzige Papst mit deutlich mehr Toleranz und Lockerheit als seine Vorgänger. Was ihm zu Recht die Zustimmung und den Jubel vieler Menschen einbringt.

Ihre globale Bedeutung, ihre Dominanz in einigen Erdteilen hat das Christentum aber nicht wegen bestimmter Sexual-Doktrinen erreicht. Die wirkliche Stärke des Christentums lag fast immer in seiner Verbindung mit dem Volk.

Da aber sollten sich weder Papst noch Bischöfe irgendwelchen Illusionen hingeben: Nach den beiden furchtbaren Totalitarismen des 20. Jahrhunderts, die beide einen sich der staatlichen Gängelung entziehenden gläubigen Menschen nie akzeptieren konnten, steht jetzt das Christentum in Europa und Afrika vor einer neuen mörderischen Bedrohung: durch den Expansionismus eines fundamentalistischen Islams.

Vieles deutet darauf hin, dass sich der Papst dieser Bedrohung nicht wirklich bewusst ist. Schließlich kommt er aus dem fernab des Konflikts liegenden Argentinien. Es denken aber auch unter den österreichischen Bischöfen kaum welche historisch oder politisch. Unter den deutschen ist das übrigens ein wenig anders.

Diese neue Bedrohung ist eine uralte. Der Islam hat einst nicht nur das christliche Jerusalem und Ägypten erobert. Auch das oströmische Reich wurde von ihm zertrümmert. Jahrhunderte war fast ganz Spanien moslemisch besetzt, wo sich das Christentum oft nur noch in abgelegenen Seitentälern manifestieren konnte. Süditalien war lange ein einziger Sklavenmarkt für moslemische Jäger. Und die moslemisch-türkische Expansion hat gleich zweimal Wien erreicht (und riesige Landstriche südlich der Stadt verwüstet).

Lediglich in den letzten drei Jahrhunderten war der Islam auf dem Rückzug. Das Christentum hat in Europa an der Seite des Volks die Oberhand behalten. Und je stärker es an dessen Seite gegen die jeweiligen Herrscher gestanden ist, umso stärker ist bis heute der Glaube dieses Volkes, was man von Polen bis Kroatien gut nachweisen kann.

Jetzt ist der Islam wieder im Vormarsch. Gleich auf mehreren Kontinenten. In Afrika herrscht an seinen Außenfronten fast ringsum schon echter Krieg. In Asien stehen die Moslems von Indien über Russland bis China großen Ländern gegenüber, was dort regelmäßig zu gefährlichen Konfrontationen führt. In Wien (und vielen anderen Städten) hingegen können die zugewanderten Moslems in aller Ruhe und gestützt auf breite Sozialleistungen „für die Armen“ warten, bis sie die Mehrheit haben.

Nur in wenigen Kirchen gibt es Trost und Stärkung für jene Christen, die diese Mehrheitsergreifung nicht einfach politisch korrekt über sich ergehen lassen wollen. Der Großteil der Amtsträger in Europa hat diese Bedrohung noch gar nicht begriffen. Und natürlich die Schüller-Gläubigen erst recht nicht. Nur bei einigen Jüngeren wächst ein wenig das Bewusstsein der Bedrohung. Viele Priester und dieser Papst hingegen negieren diese Bedrohung, und machen eine „Option für die Armen“ zur zentralen Ideologie.

Aber stellt nicht in der Tat die Pflicht zur Nächstenliebe eine der beiden alles andere weit überragenden Aufforderungen von Jesus Christus dar? Ganz gewiss. Und da sind auch viele Signale des Papstes - und vieler anderer - absolut gut und richtig. Da sind etwa Gefängnisbesuche von Johannes Paul II. oder Franziskus ganz persönliche und exzellente Signale. Das ist konkretes Tun. Das entspricht auch genau dem, was uns das Neue Testament von Christus überliefert.

Es besteht aber ein dramatischer Unterschied zu einer politischen Ideologie: Bei Christus ging es immer um eine Aufforderung an jeden Einzelnen, niemals an den Staat. In den letzten Jahrzehnten jedoch haben katholische und evangelische Funktionäre das vergessen und ständig immer nur vom Staat noch mehr verlangt; ihnen ist ständig weiteres eingefallen, was der Staat nicht noch alles tun müsse.

Das ist aus zwei Gründen falsch und dumm. Denn erstens können sich diese Funktionäre bei ihrer Staats-Ideologie nicht auf Christus beziehen, der eben immer die konkrete Nächstenliebe jedes Einzelnen verlangt hat, nie eine solche des Staates. Und zweitens hat ein Staatssystem in Wirtschaft und Wohlfahrt noch nirgendwo dauerhaft funktioniert. Egal, ob sich die Staats-Ideologie nun Kommunismus, Sozialismus oder sonstwie nannte. Was gegen jede Empirie und damit auch gegen die Vernunft ist, kann nicht Teil des Christentums sein. Selbst wenn es anscheinend vom argentinischen Papst ausgeht, der offenbar das nun global zu predigen scheint, was seine einst wohlhabende Heimat in den Abgrund geführt hat.

Dass amtskirchliche Strukturen fast der letzte Hort des Kommunismus geworden sind, zeigen etwa auch zwei Stellen aus der Gründonnerstags-Kathpress: „Kirche für mehr Solidarität mit ausgebeuteten Arbeitern" liest man da. Nicht etwa mit denen, die keine Arbeit haben. Und nicht etwa nur ein Altkommunist, sondern gleich die „Kirche“ setzt laut Kathpress Arbeit in der streng marxistischen Terminologie mit „Ausbeutung“ gleich. Völlig distanzlos wird in der gleichen Meldung auch das Zitat eines dieser Funktionäre transportiert: „Auf Dauer sind wir alle Verlierer des aktuellen Wirtschaftssystems". In Wahrheit hat aber noch kein Wirtschaftssystem so sehr Armut und Hunger mit großem Erfolg bekämpft wie dieses. In Wahrheit ist noch nie die Lebenserwartung aller Menschen so steil gestiegen wie seit dem Ende des Kommunismus (außer in jenen zum Glück wenigen Ländern, die im Sinne der Kathpress gegen das „aktuelle Wirtschaftssystem“ sind).

Hat Wahrheit nichts mit Christentum zu tun? Die anstelle von Ideologien Fakten festhält.

Christentum war immer eine Religion der Wahrheit, der Freiheit, der Eigenverantwortung. Und niemals eine des Kollektivismus, der Aufblähung des Staates, der Abschiebung von Verantwortung. Aber das ist derzeit bei manchen in Vergessenheit geraten.

Bei anderen wiederum ist eine andere Wahrheit in Vergessenheit geraten: Der Katholizismus ist auch nicht eine Religion des jeweiligen Papstes. Diesen Eindruck hat man jedoch, wenn Bischöfe den Papst völlig unkritisch verherrlichen. Und zwar immer den, der gerade amtiert. Aber Christen glauben nicht an den jeweiligen Papst mit seinen von einem zum nächsten Kirchenoberhaupt sich stets wandelnden Sichtweisen. Sie glauben an Jesus Christus und dessen Auferstehung. So schwer es vielen von ihnen manchmal fällt. Und so leicht ein Papst-Personenkult auch wäre. Oder ist.

PS: Die dramatische Lage der Kirche hat mir dieser Tage der Pfarrbrief einer Wiener Pfarre klar gemacht. Ganz lakonisch werden da die Taufen berichtet, die es im Berichtszeitraum gegeben hat. Und ebenso die Verstorbenen der Pfarre. Die aber waren nicht 3 wie die Taufen sondern 50. Zwei Zahlen, die eigentlich alles klar machen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorInger
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2014 09:13

    Zur Islamisierung fällt mir immer wieder das mail ein, das mir ein Freund gegen Ende letzten Jahres zur Kenntnis gebracht hat:

    "*der russische Präsident Putin hat unlängst eine Rede gehalten, die Rückgrat beweist. Aus dem Munde unserer Regierungsverantwortlichen habe ich eine solche Geradlinigkeit in der politischen Argumentation bislang noch nicht vernommen, egal wie man dazu steht.*

    "Lebe/ Lebt in Rußland wie Russen! Jede Minderheit, gleichgültig, woher sie kommt, sollte, wenn sie in Rußland leben will, dort arbeiten und essen, russisch sprechen und das russische Gesetz respektieren. Wenn sie das Gesetz der Scharia bevorzugen und das Leben von Muslimen führen wollen, dann raten wir ihnen, dorthin /an solche Orte zu gehen, wo das Staatsgesetz ist.

    Rußland braucht keine muslimischen Minderheiten. Die Minderheiten brauchen Rußland, und wir werden ihnen keine besonderen Privilegien gewähren oder unsere Gesetze zu ändern versuchen, um ihre Wünsche zu erfüllen, egal, wie laut sie „Diskriminierung“ schreien/rufen. Wir werden keine Mißachtung unserer russischen Kultur dulden.

    Wir sollten besser aus dem Selbstmord von Amerika, England, Holland und Frankreich eine Lehre ziehen, wenn wir als Nation überleben wollen.

    Die Muslime erobern/übernehmen diese Länder (gerade)/sind dabei, diese Länder zu übernehmen. Die russische Lebensart und Tradition ist nicht vereinbar mit dem Kulturmangel oder dem primitiven Wesen des Gesetzes der Scharia und der Muslime.

    Wenn diese (unsere) ehrenwerte gesetzesgebende Körperschaft in Erwägung zieht, neue Gesetze zu schaffen, sollte sie zu allererst das Interesse der russischen Nation im Auge haben, in Anbetracht der Tatsache, dass muslimische Minderheiten keine Russen sind."

    Die Politiker der Duma gaben Putin eine fünfminütige stehende Ovation. "

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2014 09:55

    Da es noch keiner tat wünsche ich
    unserem Dr. Unterberger und allen Postern, welche sich redlich bemühen, Ereignisse und Probleme unserer Zeit auf gutem Niveau zu diskutieren

    FROHE OSTERN IM KEISE VON FAMILIE UND FREUNDEN !


    Leider muß Dr. Unterberger auch heute Zustände ansprechen, welche uns allen
    Sorgen machen müssen.

    ABER AUCH AUF DER TITANIC HABEN DIE LEUTE IN ÜBERSCHWENGLICHER AUSGELASSENHEIT GETANZT UND SICH 1/2 STUNDE SPÄTER UM DEN PLATZ IM RETTUNGSBOOT GESTRITTEN !


    Es ist kein Fehler, auch gerade an so hohen Feiertagen auf nahe Bedrohungen von Kirche un Gesellschaft hinzuweisen!

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2014 12:12

    Papst Franziskus hat in der katholischen Kirche einen deutlichen Linksruck eingeleitet. Ob das geeignet ist, diese Glaubensgemeinschaft aus der Krise zu führen, wird sich erst erweisen.

    Ich persönlich bin der Meinung, daß ein konservativer Kurs auf Dauer tragfähiger ist, was sich auch bei anderen Weltreligionen zeigt, wo die Fundamentalisten mehr Zulauf verzeichnen als die Reformkräfte!

    Menschen suchen in der Religion Spiritualität, klare Leitlinien und Lebenshilfe, jedoch nicht Mainstream und Beliebigkeit, dafür existieren genug politische Parteien.

    Damit wünsche ich der katholische Kirche eine Rückbesinnung auf ihre religiösen Wurzeln!

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2014 17:27

    Wie gesagt, Ideologie hat im Glauben nichts verloren.

    Zuerst einmal frohes Osterfest allen, die sich noch irgendwie dem Glauben der Katholischen Kirche, der Wächterin über die Lehre Christi, die organisierte Verbreitung des Glaubens und der darin liegenden Fundamente und der äußere Ausdruck einer großen Gemeinschaft zugetan sind.

    Wie Jesus immer wieder gepredigt hat und auch gezeigt hat, hat er jedenfalls tatsächlich immer das Individuum und seine eigene Verantwortung und Verantwortlichkeit angesprochen und auch gesagt, was gut und was schlecht ist.

    Sich möglichst daran zu halten, wäre die Pflicht der Gläubigen, und zwar aller, auch der Priester, Bischöfe und Päpste.

    Wie in jeder großen Gemeinschaft, gibt es natürlich auch in der katholische Kirche (nicht in der Religion, die ist glasklar) schwarze Schafe, Irrtümer, Abtrünnige und Ideologen, die aber so, wie es die Politik tut und medial tun lässt, eben auch medial auftreten und die Fehler multiplizieren und den Glauben zu einer Ideologie degradieren.

    Einerseits wird das Wort Christi oft weder verstanden, auch nicht geglaubt natürlich und auch oft ignoriert und noch öfter bekämpft von z.B. einem aggressiven Islam, einem Sozialismus, etc., also einer aggressiven Ideologie, aber nicht zuletzt auch von einem 'Wohlstand auf Kredit'. Nun, wie sollen sich Individuen gegen organisierte Gewalt verteidigen ? Sie bemühen die Organisation der Kirche, die so, wie es in der Politik auch ist, 'abgehoben' hat von den Individuen und oft nicht imstande für diese zu sprechen.

    Da übt nun ein charismatischer Papst die Nächstenliebe sinngemäß Beispiel gebend, ändert den vatikanischen Lebensstil von prunkvoll auf bescheiden, nimmt der Vatikanbank die Korruption aus der Hand und wirft sie weg, die Herzen der Menschen fliegen ihm zu. Da passt natürlich das Wort Bedrohung auch nicht gut dazu. Aber, was können wir da ändern bei uns ? Da ist es offenbar genauso, wie es in der Politik ist, wegschauen, sich selbst bedienen, ignorieren, etc. bzw. das Problem gar nicht zu erkennen.

    Klare Worte könnten seinen Tod bedeuten, sei es ein Christ, ein Bischof oder ein Papst. Ist es Feigheit ?

    Also insofern gebe ich Herrn Dr. Unterberger recht, die klare Stellungnahme des Papstes zu dem Problem mit dem aggressiven Islam, dem aggressiven Sozialismus, die klare Richtlinie, die fehlt. Das haben aber auch die anderen Päpste verschwiegen, außer der Vorgänger Benedikt, der mit seiner Rede eine islamischen Proteststurm ausgelöst hatte.

  5. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2014 07:53

    Dass die Kirche auch in Zukunft noch als wichtiger Faktor unserer Gesellschaft wahrgenommen wird, ist zu bezweifeln. Nicht nur aufgrund der schleichenden Umvolkung, die Kirche, beziehungsweise ihre namhaften Vertreter, tragen auch zu diesem Umstand bei. Traditionelle Werte und bewährte Gesellschaftsformen wie Familie und Kindererziehung durch die Mutter, werden auch von der Kirche dem Zeitgeist geopfert. Dazu kommen noch die Angepasstheit und Unterwürfigkeit gegenüber dem immer stärker werdenden öffentlichen Meinungsdruck, will man sich nicht den Unmut jener, vor allem der Linken, zuziehen, so muss man möglichst wenig konträre Standpunkte einnehmen, sicherheitshalber besucht man als Kardinal schon einmal eine Moschee. Schon Kardinal König ließ sich gerne als "Brückenbauer" medial feiern und war auch in der linken Reichshälfte gut vernetzt, geholfen hat dies der Kirche wenig bis gar nichts. Natürlich muss sich die Kirche auch öffnen und der heutigen Zeit Tribut zahlen, aber sie darf ihre Grundsätze nicht vollkommen aufgeben und muss auch zeitgeistigen Stürmen wie ein Fels in der Brandung trotzen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2014 07:14

    In unserer "modernen" Welt hat die Kirche ein schweres Los!
    Die "Geistlosigkeit" und Oberflächlichkeit unserer Zeit steht diametral zu den "Nahrungsmitteln" für Seele und Geist, die die Religionen der Welt denen, die guten Willens sind, in verschiedenen Ausprägungen zur Verfügung stellen.

    Wer das Glück und die Gabe hat, glauben zu können, ist in gewissem Maße "auserwählt", ruht in sich selbst und hat eben das frohmachende "Gottvertrauen"!
    Leider sind es - zumindest in unseren Breiten - immer Wenigere, die den Glauben haben!
    Ich bin froh, einer zu sein, der ehrlich glaubt!

    mail to: gerhard@michler.at)

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2014 08:24

    Man soll die Gläubigen nicht an Kirchbesuchen messen, das Problem, was ich aus geringen Kirchenbesuchen entstehend sehe ist, dass Menschen zu medienhörig werden und dabei verlernen die wirkliche Welt als Abgrenzung von der virtuellen, medialen Welt zu bewerten. Zu viele gackern dann nach was sie im TV sahen, ohne sich selbst ein Bild zu machen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2014 07:53

    Dass die Kirche auch in Zukunft noch als wichtiger Faktor unserer Gesellschaft wahrgenommen wird, ist zu bezweifeln. Nicht nur aufgrund der schleichenden Umvolkung, die Kirche, beziehungsweise ihre namhaften Vertreter, tragen auch zu diesem Umstand bei. Traditionelle Werte und bewährte Gesellschaftsformen wie Familie und Kindererziehung durch die Mutter, werden auch von der Kirche dem Zeitgeist geopfert. Dazu kommen noch die Angepasstheit und Unterwürfigkeit gegenüber dem immer stärker werdenden öffentlichen Meinungsdruck, will man sich nicht den Unmut jener, vor allem der Linken, zuziehen, so muss man möglichst wenig konträre Standpunkte einnehmen, sicherheitshalber besucht man als Kardinal schon einmal eine Moschee. Schon Kardinal König ließ sich gerne als "Brückenbauer" medial feiern und war auch in der linken Reichshälfte gut vernetzt, geholfen hat dies der Kirche wenig bis gar nichts. Natürlich muss sich die Kirche auch öffnen und der heutigen Zeit Tribut zahlen, aber sie darf ihre Grundsätze nicht vollkommen aufgeben und muss auch zeitgeistigen Stürmen wie ein Fels in der Brandung trotzen.


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  1. medem jun (kein Partner)
    22. April 2014 09:43

    Gestern las ich "Entscheidung im Mittelmeer", Europas Seekrieg gegen das Osmanische Reich 1521 - 1580 von Roger Crowley zu Ende. Schon der Titel läßt auf die Survival tactics des Autors ahnen .... denn freilich würde die korrkte Bezeichnung sein "Europas Befreiungskrieg gegen das anstürmende Osmanische ......."

    Zuerst die muslimischen Araber, später die muslimischen Osmanen und bis weit ins 19 Jhdt noch massiv muslimische Korsaren verwüsteten, mordeten, brandschatzten nicht nur im Mittelmeer sondern auch an den europäischen Atlantikküsten hinaus in den Atlantik und nördlich bis Irland und sogar Island ...... Nach Crowley wurden Millionen Europär und insbesondere Europäerinnen von den Nordküsten des Mittelmeers versklavt und in den Maghreb und nach Asien verschleppt .......

    Im Buch werden die Geschehnisse bis, und ein wenig danach noch hinaus, zum "Wendepunkt" der Dominanzen geschildert. Crowley kriecht wechselseitig vor dem Pomp der Islamen und der Katholen, die zum Teil so erstaunlich wenig taten um die christlichen Völker am Mittelmeer zu schützen. Zwischen Katholizismus und "Christentum" sind bekanntlich tiefe ideele Klüfte ....... das "menschlichnahe Christentum" ist mehr Johannesevangeliumsorientiert bzw ist "am Land" teils noch "Vorgutenbergisch" nur von sehr wenigem Wissen (oder Gerüchten) bestimmt gewesen und "das brauchte schon Zeit bis "Bibel"-Kenntnisse lang nach Gutenberg auch ins einfache Volk vordrangen, der Katholizismus ist Matthäusevangeliumsfixiert.
    Und die Oberschicht ist von IHREM Referenzevangelium klarerweise fast durchgängig informiert gewesen.
    Etwas weniger signifikant ist die so nach und nach herauskommende schwammige Trennlinie zwischen Protestanten und Katholen ...... dazu ein ander Mal.

    Der "Wendepunkt" (oder genauer der Beginn einer langen Requonquista) ist die Seeschlacht von Lepanto gewesen. Unter der Führung von Don Juan de Austria .....

    Kurz zuvor ist die gesamte Adria etwa

    • medem jun (kein Partner)
      22. April 2014 10:40

      von durch den Sultan in Istanbul befohlenen Raubzügen der osmanischen "Seestreitkräfte" - korrekt: Räuber im Auftrag eines "Staats" - immer wieder "bestrichen" worden -- zum Schluß - kurz vor Lepanto übrigens bereits bis in Sichtweite von Venedig.

      Lepanto brachte die Wende ..... und damit auch das Ende "der Wünsche damaliger Sultane" vor allem auch Rom (das Ost-Rom, Konstantinopel hatten sie schon) zu unterwerfen. Die Briefe der Sultan an die span. Könige strotzten nur so von Reizen die zum großen Kotzen anregen ....... die span. Könige zum Teil kaum weniger.

      Was im Buch mehrfach geschildert wird ist der Umstand, dass die bereits durch Mohammed propagierten besonderen Grausamkeiten "bestimmten Feinden" gegenüber besonders gravierend gewesen sind .......und an Grausamkeiten die Gräßlichsten der Katholen weit hinter sich liessen .......

      In die beiderseitigen Pomp-Schatten des Matthäuswahns blickend initiiert Johannes der XXIII das zweite Vatikanische Konzil offensichtlich einen "Frieden der Schatten" zu "erzielen" ..... Er stirbt während des Konzils, während (dazu müßte ich noch recherchieren) zumindest Teile der Anbiederung an Allah entweder noch in Ausarbeitung oder bereits veröffentlicht sind (Lumen gentium, Nostra aetate).

      Sein Nachfolger, Paul VI gibt 1965 Insignien der Osmanen, etwa von der Sultana, der Galeere Ali Paschas, des muslimischen Streitmachtführers, die während der Seeschlacht vor Lepanto als Zeichen des Siegs mitgenommen wurden an die Muslime in der Türkei zurück ........

      ......... und begeht mit diesem "höflichen" FolgeBetrug unter der Übernahme des "Unfehlbarkeitsdogmas" seines Vorgängers, zunächst - einfach mal nachsinnen - eine indirekte Bestätigung der Morde und Vergewaltigungen und Versklavungen durch Muslime an Christen.
      Durch wahnsinniges "Verzeihen" - dicht MIT Matthäus (und darüber hinaus) - wurde so durch beide Päbste eine Ideologie bestärkt, die immerhin diesen Wahnsinn in die andere Richtung "überschlägt" ...... in wahnhafte

    • medem jun (kein Partner)
      22. April 2014 10:41

      exzessive "Rachegelüste", die ideologisch zutiefst urislam sind, da "alles gerächt werden muß was Allah nicht folgt" ....

      Und die beiden Päbste fielen damit auch den Säkularisten, den vernünftigen - also wirklich sozialen- Sozialisten (die auch keine Wirtschaftsfeinde sind und nicht unbedingt auch alle AntiTheisten) und den Kemalisten in der Türkei in den Rücken ..... und beschleunigten so mit auch die Endvernichtung der Christen in der Türkei .......

      Wenn ich richtig erinnere, so küsste der zweite "heilig" zu sprechende Pabst, Johannes XXIII den Koran .......

      Das Buch in welchem Kinder "zu ficken" genehmigt ist, indirekt schlußfolgerbar durch Sure 65, Vers 4. (Ist auch anders so: Mohammed - Aischa)

      Angeblich ......... ist das offiziell zulässige Heiratsalter im Vatikan --- 12.

      Nun mag letzteres in EXTREMEN SONDER"FÄLLEN" durchaus auch heute billigbar sein (Lebensdrücke und und und und .... Hilfe aus Not zu kommen ..... führten vor Jahrhunderten zum schnellen Reifen. Da wurde nicht soviel gespielt, sondern mußte zum Leben mitgeholfen werden.... und führte deswegen zu sehr viel früheren Reifen bei Vielen), doch so etwas "AB 12" verstandardisieren ist Zeichen von völligen Realitätverlusten .... und zeugt mehr von Machtausübung und Missbrauch der Jugend (auch zu politischen Zwecken. Politische Heiratskünste - bei denen übrigens die Penetration nie zeitnah zur Eheschliessung vollzogen wurde - doch ist das klarerweise auch eine Art Vergewaltigung) als von wirklichem Einfühlenwollen in so jugendliche, teils noch kindliche Herzen ......

      Mohammed verlegte übrigens "dogmatisch" das Heiratsalter - und dies OHNE BEGRENZUNG - IN DIE KINDHEIT HINEIN .......

      Die Referenz dazu die unbewußt auch zur Zwangs-Sexualisierung von Kindern drängt ist auch in Matthäus zu lesen .....

      Kirche wohin ........

      Nun offensichtlich immer wieder den Versuchungen erliegend einem machtpolitisch interessiertem "Christus" "nachzueifern" und so immer wieder vom Weg des simplen Liebens wie von Jehoschua vorgelebt - --- auszuweichen ...

      Und Franziskus --- von der südwestlichen "Anbrandungsgebieten" des Atlantiks kommend, wo auch Jesuiten wirklich eng mit den Armen solidarisierten, wird in den Machtsog der Europapäbste eingeknickst, indem er solche "Heilig" sprechen soll, die mit ihren Taten den Kriminellen im Ansehen bestätigten, der den Glauben an Liebe so missbrauchte wie kaum wer Zweiter zuvor und danach ....

      Statt aus ihren selbstgewählten Schatten zu treten "trampeln" mit Franziskus Verblendete in Millionenanzahl auf dem Gedenken derer herum die einst in freiem menschlichem Entschluß dort bei Lepanto angetreten sind ....... und wenns damals nur wenige mit Aufrichtigkeiten gewesen sind, es sind immer genau diese die zu verhöhnen irgendwie und irgendwann solch Blendern und Irrführern der Massen ihre Seelen befriedet bekommen werden ......

      Textbearbeitungen zum Lesefluß-Bessern laß ich hier mal, da sonst viele meinen der zweite Teil käme nicht mehr ....

    • medem jun (kein Partner)
      22. April 2014 10:43

      Korr.: Nicht "zweite Teil", sondern "die Nachfolgeteile" ......

    • medem jun (kein Partner)
      22. April 2014 10:52

      Wer vor lauter Machtbewußtsein aus seiner Seele alle Liebe ausgelöscht hat, hat keine inneren Hemmungen mehr nach dem inneren "Hinausheben" seiner Selbst über den Kleinkriminellen Matthäus mit so großen Machtwahnvorstellungen die Seele auch "Hinauszuschwingen" über Mohammed und dessen große Kriminalität mit der ERFÜLLUNG der MATTHÄUSSCHEN WAHNVORSTELLUNGEN......

      Amen

      Und solche beginnen zu ahnen, wie böse solche wirklich sind !

      Bloß noch die ´machttrunkenst verlogensten Heuchlersellen halten ihre psychotischen Reaktionen für "ausschlaggebende Gegenargumente" ......

      Und klar: Ich kann diesen Text so aufarbeiten - vieles in Fußnoten - dass der Lesefluß simpel nachvollziehbar wird und kein Lesen mit "Klammerauslassungen" nötig macht.
      Das ist halt hier mit Schriftzeichenbegrenzungen etwas schwierig herzustellen und würde viel Zeit aufbrauchen ...

    • medem jun (kein Partner)
      22. April 2014 11:18

      Und ein PS zum Buch. Was Crowley in seinem Buch völlig übersah zu nennen, ist, daß der Niedergang des Osmanischen Reichs im Wesentlichsten korrelierte mit dem Konversionsdruck an Christen in den Islam, den daraus erfolgten Konversionen und den Fluchten derer die glaubenstreu blieben aus dem osmanischen Gebieten.
      Umso weniger die Islame OberSchicht parasitär ziehen konnten von den Dhimmis --- die mit extrem hohen Steuern belegt waren, umso mehr kam das Reich ins Schlittern .......

      Jahrhunderte später war das Riesenreich der Osmanen so ausgelaugt - und so entchristianisiert und in den "Inschallah" Modus gekippt ("Inschallah" bedeutet: "Allah will es so: Und wenn Allah ein Gott von Räubern ist und nichts mehr zu rauben und zu drucksteuerbestehlen da ist, dann bleibt halt nur "Inschallah" mit der Hoffnung auf neuen Raub..... und "dazwischen" das gerade mal Nötigste zu tun.... bis neuer Raub wieder machbar ist) und im "Inschallah"Modus sinkt die Wirtschaftsleistung so tief, daß mit sowas schwierig wird "Staat" zu machen .....

      Der Islam hat seine "Selbstzerstörungskapsel" also kultimmanent eingeschlossen ..... wenn dann nur nicht das verfluchte Öl ins Fliessen gebracht worden wäre - in Arabien - und finanzielle "Piraten" aus Europa die Türkei nicht wieder aufpäppeln geholfen hätten durch heuchlerischen Wirtschaftskapitalismus ---- wir hätten viele Probleme nicht. Und auch nicht die Seiten von Akif Pirinnci die er nur aus taktischen Schutz-Überlegungen hervorkramt ......... und wir hätten mit seinen einzig wirklich sinnigen Sätzen zu tun, die so viele sind in seinem Buch: "Deutschland von Sinnen" ... das getraue ich mir bereits nach nur wenigen gelesenen Seiten zu schreiben.

      Sicher half weniges den eingeknickten Islamisten in der Türkei mehr als das Zurückbekommen der Fahne von der Sultana ....... und sie begannen so nach und nach die säkularen Muslime mehr und mehr in den Dhimmistand zu drängen.

      Das ging in der BRD sogar soweit das auch dort Tausende von Säkular

    • medem jun (kein Partner)
      22. April 2014 11:19

      Muslimen um ihre Ersparnisse durch Muselverbände gebracht worden sind ...... wer zuwenig Islam ist, soll zahlen, so deren Devise. Und Deutschlands Beamte mimten die Maus vor der Schlange .....

      Das tun sie heute noch .... auch, wenn zunehmend klarer wird: Das Bewußtsein steigt was die Ideologien betrifft die Seelen in Schatten ihrer eigenen Lügen verwandeln wollen um auf deren "Rücken" und "Schultern" ein "angenehmes "Leben" zu führen .....

      Nun: Sklavenhalter werden nie wirklich glücklich ......

      Und auch, wenn die Kirche "ihren Christus" zu einem umzaubern wollte, genau das: Ist der ins Jüdische geborene Prediger nie gewesen !

    • medem jun (kein Partner)
      22. April 2014 11:20

      SäkularMuslimen: Das hätte ich so schreiben müssen Säkular"Muslimen".

  2. Politicus1
    21. April 2014 22:34

    Zum "Bodenpersonal" der Kirche ...
    Es macht mich traurig, wenn junge Gymnasiasten nach Erstkommunionunterricht und 5-jähriger Teilnahme am r.k. Religionsunterricht KEINE AHNUNG darüber haben, was eigentlich zu Ostern gefeiert wird ...
    Auch bei kirchenfernen Elternhäusern sollte da doch wenigstens etwas aus dem Reliunterricht hängengeblieben sein. Ist es aber nicht - und da beginne ich schon an der Sinnhaftigkeit der Tätigkeit von tausenden Religionslehrern und an deren Mission zu zweifeln. Aber es gibt auch viele sehr positive Ausnahmen - und das lässt mich weiter hoffen.

    • Alternativlos (kein Partner)
      22. April 2014 11:32

      Na dann sehen Sie sich doch bitte an, was da so im "Religionsunterricht" gemacht wird.
      Sie werden aus dem Staunen nicht herauskommen. Wenn Sie dann noch die sogenannten Lehrkräfte - meist Religionstanten - kennengelernt haben, wundert Sie überhaupt nichts mehr. Man ist nur mehr fassungslos!

  3. cmh (kein Partner)
    21. April 2014 18:11

    Auch nach über 2000 Jahren sind die ständigen Aussagen über den bevorstehenden Tod der Kirche mehr als übertrieben!

    Wer sich um die Kirche sorgt, hat ihre Botschaft nicht verstanden.

    Sorgen müssen wir uns um unseren Staat und vielleicht um uns selbst. Aber da gilt, Gott zu fürchten und sonst gar nichts.

    Nichteinmal die Renaissancepäpste haben es geschafft, die Kirche umzubringen und den christlichen Glauben schon gar nicht. Da werden das ein paar Päpst, die nicht so tun wie wir uns das vorstellen auch nicht schaffen.

    Aber vielleicht sagt einmal einer unserer libertiner Jugend, dass Religion nichts mit Vöglen, wohl aber etwas mit verantwortungsbewusster Kindererziehung zu tun hat. Und vielleicht sagt einmal einer den Redakteurinnen der Kathpress, dass die Lehre der Kirche für das, was sie sagen wollen bessere Ausdrücke vorrätig hat, und sie daher nicht den klassenkämpferischen Begriff Ausbeutelung verwenden müssen. Lernen's katholische Soziallehre!

  4. Tik Tak (kein Partner)
    21. April 2014 17:08

    Nun ja, die Kirche, zumindest die römisch katholische, hat sich dem Zeitgeist angebiedert und wird, wie die ÖVP untergehen.
    Das ist das Schicksal von Fähnlein im Winde.
    Der Islam ist, wie er seit fast 1400 Jahren ist, nicht bereit von seinen steinzeitlichen Prinzipien abzugehen und wird daher die Kirche hinwegfegen.
    Right or wrong ist hier keine Frage, das ist allein eine Frage der Standfestigkeit der Institution.

    Merke, wer seine Prinzipien aufgibt wird zum Spielball der Beliebigkeit.

    Das liegt im Falle der Kirche weniger an den Glaubensinhalten als am Bodenpersonal.
    Und wenn Beliebigkeiten und Seitenblicke Inhalte ersetzen ist ein Ende dieser "Institution" ein durchaus logische undd wünschenswerte Entwicklung.
    Denn dumme Beliebigkeit braucht niemand.

    Der Niedergang der r.k. Kirche hat übrigens in unseren Breiten schon viel früher begonnen, mit dem Konkordat zwischen dem 3. Reich und dem Vatikan, als der Vatikan sich seine Kritikfähigkeit durch die damals festgelegte Kirchensteuer, heute Kirchenbeitrag, abkaufen hat lassen.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      21. April 2014 18:13

      Nur Deine Weisheit wird ewig stehen!

      Gottseidank haben wir in Dir einen gefunden, der schlauer ist als alle Muftis in Österreich zusammen.

    • Tik Tak (kein Partner)
      21. April 2014 18:22

      Ahh der, der sich selbst hier Watschen anträgt hat wieder einen Grunzer von sich gelassen.
      Sie sollten Ihre Selbstgespräche nicht schriftlich festhalten.
      Schon gar nicht dann, wenn Sie des sinnerfassenden Lesens gar nicht mächtig sind.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      21. April 2014 18:37

      Wachsam bist Du auch! Sehr brav!

      Aber warum regst Du dich auf, wenn ich Dich in der Weisheit über alle Muftis stelle?

    • medem jun (kein Partner)
      22. April 2014 17:18

      Muftis sind nicht weise ...... sie sind Megafaschisten. Liest du mal "Der islamische Faschismus" von Hamed Abdel Samad.
      Der schrieb über die faschistoiden Grundphänomene im Islam, wie ich dies prinzipiell seit Jahren tue. Segmentweise lernte ich dazu, segmentweise konnte er so einiges von frühen und auch Kommentaren meinerseits zu seinem Buch noch hinzulernen.

      Trollwatch: Deine Unklarheit rief Trotz hervor.

      Der Trotz war nicht unberechtigt, denn du übersprangst den wesentlichsten Teil von Tik Taks Text .....

      Tik Tak wiederum reagierte auf deinen "Weisheitssager" doppelt übersprunghaft und deswegen unreflektiert zug-aggressiv weil a) klarerweise der Vergleich mit Muftis wirklich provokant bosnigelhaft ist und b) ihr ihrerseits doch unbewußt auch klar sein dürfte, dass über die Gründe des Scheiterns des "Bodenpersonals" auch was kommen hätte müssen .....

      ..... ich schreib hier nur soviel: Matthäusevangelium.

      Menschlicher Spirit zur Vernunft und okkulte Spiritualität sind eben krass divergent.

    • medem jun (kein Partner)
      22. April 2014 17:21

      Das die Projektionen über die menschliche Vernunft hinaus freilich in eine göttliche Richtung führen ist so simpel wie nachvollziehbar ...

      Beim Okkulten ist das die "entgegengesetzte" Richtung ......

    • Tik Tak (kein Partner)
      24. April 2014 10:39

      Trollwatsch, sorry, aber Ihre Lügen widerlegen sich von selbst wenn man nur Ihre Postings allein in diesem Thread liest.
      Netter Versuch Ihrerseits mich zu beleidigen, aber völlig auf Sie zurückgefallen.

      Gehens lieber mit Ihrem Bruder im Geiste, medem jun., spielen, vielleicht wird das ja noch was.

  5. Robert Bond (kein Partner)
    21. April 2014 16:09

    Einspruch. Es gibt keinen Vormarsch des Islam. Es gibt einen Trend zu einer besonders engen und gewaltbereiten Lesart des Islam, die dann auch grauenhafte politische Gruppen und Regime hervorbringt. Diese machen den Christen des Nahen Ostens, aber auch vielen Muslimen, das Leben zur Hölle. Es gibt jedoch keine territoriale Ausbreitung des Islam. Weder in Asien noch in Afrika gewinnt der Islam Gebiete oder Anhänger. Und das Problem in Europa ist nicht die Islamisierung, sondern der demographische Niedergang, der auch ohne Migration mittelfristig in eine unerträgliche Situation führen würde. Im Gegenteil: In Indien, China, Korea und Afrika gewinnen christliche Kirchen beständig Gläubige. Dass Europa sich aus dieser Entwicklung, wie insgesamt aus der Weltgeschichte, längst abgemeldet hat, ist tragisch - aber sicher nicht die Schuld der Muslime.

    • cmh (kein Partner)
      21. April 2014 18:41

      Ich bin bei Ihnen, wenn Sie die Christen zu größeren Mühen anstacheln wollen.

      Aber wenn der Islam heute nicht auf dem Vormarsch ist, dann war er es im 7: Jahrhundert auch nicht, denn auch damals sind nur die gewaltbereiten Araber herumgezogen und die anderen sind freundlich daheim geblieben.

      Wobei ich allerdings - und auch da bin ich bei Ihnen - darin nichts dem Islam Vorwerfbares sehen möchte.

    • Robert Bond (kein Partner)
      21. April 2014 20:27

      Im Vergleich zum 7. bis 11. Jahrhundert gibt es einen ganz entscheidenden Unterschied. Damals vergrößerte sich der arabisch-islamische Machtbereich rasant. Heute kann davon keine Rede sein. Außerdem konvertierten Menschen in großer Zahl zum Islam. Und zwar aus sehr unterschiedlichen Motiven und in der Regel ohne Zwang. So wurde die militärische Expansion nicht zuletzt durch Soldaten möglich, die aus den persischen Sklavenarmeen überliefen, weil ihre Loyalität mit ihren Herrn nachvollziehbarer Weise null war und ihnen die Araber die Perspektive boten, als freie Männer zu leben. Anders wäre der arabische Sieg über das riesige persische Reich gar nicht möglich gewesen. Ein anderes Beispiel ist Indien, wo die Unterprivilegierten des Kastensystems zu Millionen zum Islam übertraten. Einfach um eine Perspektive im Leben zu haben. Echte religiöse Begeisterung war sicher auch ein Faktor. Von solchen Entwicklungen ist heute keine Spur zu bemerken. Eher beobachten wir den Kollaps der islamischen Welt samt Massenmord von Muslimen an Muslimen.

    • cmh (kein Partner)
      22. April 2014 15:15

      Die Führung des Staates durch Staatssklaven war aber nicht nur auf die Perser beschränkt. Das gab es auch in Agypten und vor allem in der Türkei noch im 18/19. Jahrhundert.

      Also zum Islam wegen der Freiheit zu konvertieren ist als allgemeine Regel doch sehr zu hinterfragen.

      Was die Konversion niederer Kasten in Indien betrifft, so war da doch eher das Christentum Zielreligion und nicht der Islam. Dazu braucht man nur in das heutige Indien schauen.

      Uns schließlich was die Freiwilligkeit betrifft: bei der Eroberung von Palermo (831) blieben von den 70.000 Bewohnern nur etwa 3000 übrig. Unter solchen Bedingungen konvertiert man schon und gerne auch freiwillig.

      Das Konzept der Territorialität ist auch so eine Sache, die heute nicht mehr so unbedingt erforderlich ist. Musste man früher einen Landstrich erobern um darin zu herrschen, ist das unter den heutigen Bedingungen nicht mehr so zwingend erforderlich. Oder wie hat man sich das vorzustellen? Etwa dass die Moslems in Österreich das Burgenland zum Kalifat machen? Genügt es da nicht in Wien "demokratisch" repräsentiert zu sein?

      Oder wie ist das mit der deutschen Doppelstaatsbürgerschaft? Muss man da den Staat noch mit Waffengewalt niederringen oder genügt es zu warten bis die Mehrheit auf demokratisch/demographischem Wege errungen ist?

      Schleißlich und endlich sollte man nicht meinen, dass innermuslimische Konflikte nur in moslemischen Ländern ausgetragen werden. Ist doch viel lustiger, in christlichen Ländern alles kaputt zu machen. Und Allah wohlgefälliger obendrein.

  6. Christlicher Geistheiler (kein Partner)
    21. April 2014 13:40

    Es gibt einen Gott. Aber Gott kann nicht restlos alles. Gott könnte z. B. nicht alle Krankheiten von der Erde wegnehmen, wenn er es wollte.
    Das höchstentwickelte Lebewesen wird dort geboren, wo die Not am Größten ist. Christus ist vielleicht das höchstentwickelte Lebewesen, vielleicht aber auch nicht.
    Die Kirche muss abgeschafft werden. Der Gottesdienst muss durch das Geistheiler-Seminar ersetzt werden. Jedesmal, wenn ein Mensch eine wesentliche Steigerung seiner Willenskraft und Liebe erreicht, kann er durch Geistiges Heilen (zusätzliche) göttliche Kräfte aktivieren.
    Eine Frau sollte in ihrem ganzen Leben nur mit EINEM Mann einen sexuellen Kontakt haben; und ein Mann nur mit EINER Frau. Es darf keine "Homo-Ehe" und kein Homo-Adoptionsrecht geben.

  7. Anonymus
    21. April 2014 12:35

    Weil wir heute noch Ostermontag haben, ausnahmsweise ein Gedicht von mir. Damit kann ich es aber nicht mit unserem Blogger Wertkonservativer aufnehmen, welcher uns dankenswerter Weise immer mit sinnvoller Prosa und Poesie beglückt.

    Christen und Heiden(mit Heiden sind die Ungläubigen gemeint)

    Menschen gehen zu Gott in ihrer Not,
    flehen um Hilfe, bitten um Glück und Brot,
    um Errettung aus Krankheit, Schuld und Tod.
    So tun sie alle, alle, Christen und Heiden.

    Menschen gehen zu Gott in seiner Not,
    finden ihn arm, geschmäht, ohne Obdach und Brot,
    sehen ihn verschlungen von Sünde, Schwachheit und Tod.

    Gott geht zu allen Menschen in ihrer Not,
    sättigt den Leib und die Seele mit seinem Brot,
    stirbt für Christen und Heiden den Kreuzestod
    und vergibt ihnen beiden.


    (von Dietrich Bonhoeffer, 1944/45 lange Zeit inhaftiert und schließlich getötet).

    Anm.: Nach der Feststellung in der ersten Strophe folgt eine Aufforderung und schließlich Trost und Konsequenz.

    • Wertkonservativer
      21. April 2014 13:24

      Danke, @ Anonymus,

      ich habe hier schon wiederholt Aussagen dieses modernen Märtyrers in den Blog gestellt, und freue mich nun sehr, dass auch Sie diesen für seinen Glauben gestorbenen Mann schätzen!
      Dank auch dafür, dass Sie meine gelegentlichen Lyrik-Einschübe schätzen!

      Herzlich

      Gerhard Michler

    • Wertkonservativer
      21. April 2014 16:30

      Meine Sternderln habe ich Ihnen nachgeschickt, lieber @ Anonymus;
      das habe ich zunächst irrtümlich verabsäumt!

      Da sehen Sie wieder einmal ganz klar, welch geringen Anwert Lyrikbeitäge in unserem Forum haben!
      Da streiten sich die Leut' herum wohl um den Wert der von ihnen nicht
      beeinflussbaren Weltpolitik, doch nicht einmal zu hohen Feiertagen haben sie "ein Organ" für ein paar schöne und wahre Zeilen!!
      Schade eigentlich!

    • Anonymus
      21. April 2014 19:06

      Danke Wertkonservativer für Ihre Kommentare und die (bisher einzigen) drei Sternchen. Dabei wird es auch bleiben, denn es gibt nur wenige Leute, welche auch für solche Sachen ein offenes Ohr haben. Hauptsache ist, die christlcihen Feiertage sind auch für die Ungläubigen arbeitsfrei.

      Was die Sternderlvergabe betrifft, so habe ich zu diesem System ohnehin ein "gestörtes" Verhältnis. Wenn ich es auf Sterne abgesehen hätte, dann müsste ich
      1. meinen Kommentar so gestalten, dass er - auch gegen meine eigene Überzeugung - die Meinung der Mehrheit der hier berechtigten Sternderlvergeber entspricht,
      2. den Beitrag im heutigen AU-Beitrag (Strom, Deutschland ...) platzieren, denn viele Vergabeberechtigte lesen nur den neuesten AU-Kommentar und
      3. dies möglichst zeitig am Tag tun, denn die Statistik zeigt, dass die meisten Sternenspitzenwerte für Frühpostings gegeben werden (= Herdenphänomen und Nachahmungstrieb, denn: wo Tauben sind, fliegen Tauben zu).

    • FFC (kein Partner)
      21. April 2014 19:26

      @Wertkoffer:

      @..."welch geringen Anwert Lyrikbeitäge in unserem Forum haben!"

      na, jetzt denkens mal scharf nach warum das so ist, sie weinerlicher sternderlkrakeeler!!!

      antwort eingefallen? nein? na dann: das hier ist kein lyrikforum! Und der weltscheiß geht auch an feiertagen ungehindert weiter! da könnens noch so viele salbungsvolle worte von sich geben!

  8. ViennaCodePoet (kein Partner)
    21. April 2014 11:57

    Die Religionen dieser Welt lieferten immer auch eine Kosmologie, die war dann auch in dem Sinne verbindlich, dass es keine Alternative Erklärung gab.

    Gedankensplitter No1: Kann es sein das die Kosmologie mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zusammenhängt? Ich denke ja.

    Empfehlung: http://en.wikipedia.org/wiki/Darwin%27s_Dangerous_Idea

    Das evolutionäre Designprinzip ist im "Westen" und in "Asien" mehr oder weniger durchgängig angekommen. Eine Kosmologie die wieder trägt, zu psycholgischer Koheränz führt und als Konsequenz mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit korrespondiert.

    Der Niedergang von Christentum und Islam ist ja dem Verlust der psychologischen Koheränz geschuldet - da deren Kosmologie ihre Alleinstellung verloren hat und damit auch die Plausibilität. Die Alleinstellung wäre - falls überhaupt - nur mit äußerster Gewaltanwendung wieder erreichbar.

    Und das von AU vertretene Traditions- und Kulturchristentum ist natürlich notwendig schwach, da ohne jeden Konnex zur Transzendenz - die notwendig ein Aspekt der Kosmologie ist.

    Ferner beobachte ich, dass das Religiöse nur mehr in Ausnahmefällen entlang der männlichen Linien tradiert wird und deute es als Folge des Zweiten Dreißigjährigen Krieges 1914-1945.

    Gedankensplitter No2.

    Die Religionen dieser Welt durchlaufen natürlich selbst eine kulturelle Evolution. Politisch wird es wieder spannende wenn die erste Religion geschichtsmächtig wird die den Stand der Naturwissenschaft mit Leichtigkeit in ihre Offenbarung integriert.

    Ansonsten gilt Salmon Rushdie:
    "As human knowledge has grown, it has also become plain that every religious story ever told about how we got here is quite simply wrong. This, finally, is what all religions have in common. They didn't get it right. There was no celestial churning, no maker's dance, no vomiting of galaxies, no snake or kangaroo ancestors, no Valhalla, no Olympus, no six-day conjuring trick followed by a day of rest. Wrong, wrong, wrong."

    • cmh (kein Partner)
      22. April 2014 15:54

      Es ist langsam langweilig, sich immer mit Leuten herumquälen zu müssen, die sich zuerst einmal etwas zusammenschnitzen, dann groß "Religion" draufschreiben, den Schmarrn dann anzünden und dann mit geschwellter Brust zu verkünden, sie hätten die Religion erledigt.

      Zunächst einmal ist es komplett irrelevant, ob die Welt immer schon war, aus einem Ei geschlüpft ist, von einem Elefanten getragen wird, in einem Weltmeer herumtümpelt oder durch den Bigbäng (sic) entstanden ist.

      Ich bitte daher zum wiederholten Male nicht in der Genesis nachzulesen, sondern im Johannesevangelium.

      Denn die Genesis ist als Buch des AT nur alegorisch zu verstehen und wenn man weder Jude noch amerikanischer Preäriefundamentalist sollte man das wissen.

      Der Schöpfungsbericht des Johannesevangeliums ist hingegen nicht zu toppen:

      Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort ...

      Versuchen Sie es doch einmal.

  9. Torres (kein Partner)
    21. April 2014 11:36

    In diesem Zusammenhang und auch aus Aktualitätsgründen (das Innenministerium hat gerade beschlossen, 1000 zusätzliche syrische Flüchtlinge aufzunehmen) sei daran erinnert, dass Österreich (ich glaube, es war die Idee von Spindelegger) bereits vor einiger Zeit bereit war, mehr Flüchtlinge von dort aufzunehmen, allerdings vorwiegend Christen, was (natürlich, möchte man fast sagen) sofort zu einem Protestgeheul der links-grünen p.c.-Jagdgesellschaft geführt hat. Dabei sind ja tatsächlich die etwa 3 Mio syrischen Christen am meisten durch die sogenannte "Revolution" gegen Assad gefährdet: unter Assad hatten die Christen dort ein relativ ruhiges und sicheres Dasein - wenn jetzt eine der vielen islamistischen bzw. Al-Kaida-Gruppen an die Macht käme, müssten die Christen tatsächlich um ihr Leben fürchten. Aber - wie gesagt: aus Angst vor den Hütern der p.c., nimmt Österreich jetzt (wahrscheinlich) vorwiegend Muslime aus Syrien auf.

  10. Zraxl (kein Partner)
    21. April 2014 11:35

    Kirche wohin? Entweder sie geht den Weg der Wahrheit, oder sie geht unter.

    Die 10 Gebote waren (atheistisch betrachtet) ein perfektes Regelwerk für die Konzipierung eines Staates. Die Gebote 1-3 legen eine absolut verbindliche Idee für das staatenbildende Volk fest. Gebot 4 sichert den Generationenvertrag. Die Gebote 5-10 garantieren ein friktionsarmes Zusammenleben in der Gemeinschaft. Auf dieser Grundlage hat das Volk Israel Jahrtausende überdauert. (Der Koran funktioniert ja nach einem ähnlichen Prinzip.)

    Auf diesem Konzept der 10 Gebote aufbauend, hat sich Jesus Christus insbesondere für die Wahrheit und für die Liebe zum (Mit-)menschen eingesetzt. Für einen faulen Frieden mit irgendwelchen anderen Systemen - unter Vernachlässigung der Wahrheit- ist im Christentum kein Platz. Heilung setzt die Bekehrung voraus - und muss sie voraussetzen, weil sie sonst kranke Strukturen zementiert.

    Der Papst soll sich daher gut überlegen, ob er mit seiner Anbiederung an den Islam und den Kommunismus nicht bereits das 1. Gebot bricht. Problempäpste und Problembischöfe hat es in der Kirchengeschichte übrigens schon sehr viele gegeben, ohne dass die Kirche deshalb zugrunde gegangen wäre. Für den Kontinent Europa sieht es da wesentlich schlechter aus: zu vieles erinnert an Sodom und Gomorrha.

  11. Politicus1
    21. April 2014 09:47

    Das weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit erscheinende Zeitungsorgan des Bundeskanzlers - die amtliche Wiener Zeitung - brachte am Karsamstag eine nur scheinbar objektive Pro- und Contra-Gegenüberstellung zum Thema "Der heikle Umgang mit religiösen Symbolen".
    Im Pro-Beitrag wird eine "Pilgerfahrt" nach Mariazell unter dem Titel "Zum Schnitzeldienst" - ich kann es nur so bezeichnen: richtig verarscht!
    Z.B. mit einem Beisppiel aus dem Fürbittenbuch:
    "Bitte Mutter Gottes, schütze unser Graz vor die Moslembrüder!"

    Da braucht es eigentlich gar keine Contrastimme mehr, die eine "politische Studentin der Vergleichenden Literaturwissenschaften und Psychologie" (Frage: seit wann werden an der Uni 'politische' und 'unpolitische' Studentinnen gesondert registriert??), Frau SARA HASSAN unter dem Titel "Mein Kreuz mit dem Kreuz" zum besten gibt.
    Die Ärmste leidet fürchterliche Qualen, dass eine Psychovorlesung ausgerechnet in einem Hörsaal der theologischen Fakultät stattfindet. Und sie damit unendlichem Leid ausgesetzt ist, einem Kruzifix im Hörsaal ins Angesicht sehen zu müssen ...
    Da ist doch ein Studieren unmöglich! Zitiert sie auch gleich "Das Kruzifix steht den Prinzipien der Wissenschaft, der Logik und Evidenz diametral entgegen", Niko Alm, den Neos-Abgeordneten.

    Mit einer solchen offiziellen Zeitung der Republik und ihrem Chefredakteur, mit solchen "politischen" Jungakademikern, und solchen NEOS-Abgeordneten brauchen wir vor einer Islamisierung keine Angst zu haben! Im Gegenteil: ein Blick in die islamischen Staaten zeigt uns, was ein auf religiösen Pronzipien beruhender Gottesstaat wirklich bedeutet ...
    Zum Nachlesen:
    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/mehr_kultur/624024_Mein-Kreuz-mit-dem-Kreuz.html

    • Politicus1
      21. April 2014 11:35

      Dem Niko Alm ins Stammbuch:
      "Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
      Werner Heisenberg, Atomphysiker

      [Infolge der Erkenntnisse der modernen Physik] kann ich "eine Intervention [Eingreifen] Gottes nicht mehr ausschließen."
      Anton Zeilinger, Österreichischer Wissenschaftler des Jahres, Wissenschaftspreisträger der Stadt Wien, ...

      "Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen."
      Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

      „Religion ist Bindung. Atheismus eine höchst fragwürdige Ungebundenheit.“
      Ludwig Marcuse, 1894–1971, deutscher Literaturkritiker, Philosoph und Journalist

      "Ich erkläre mit Stolz, daß ich gläubig bin. Ich glaube an die Macht des Gebetes. Ich glaube nicht nur als Katholik, sondern auch als Wissenschaftler."
      G. Marconi, ital. Physiker, Nobelpreisträger

    • Der Realist (kein Partner)
      21. April 2014 11:58

      nachdem ich gestern diesen Beitrag "Zum Schnitzeldienst" in der Wiener Zeitung gelesen habe, stelle ich mir ernsthaft die Frage was sich da so unters Volk mischt, einfach nur letztklassig.
      Bei Frau Sara Hassan, die ihr Kreuz mit dem Kreuz hat, was ihr ein Studieren unmöglich macht, wäre noch zu klären, ob sie sich auch einen Fetzen um den Schädel wickelt und so auch an der Uni erscheint.

    • Obermusel (kein Partner)
      21. April 2014 18:19

      Vielleicht hat die Dame ja andere Probleme?

      Möglicherweise kann ihr ein Huriausbildungscamp unter der Leitung angehender Märtyrer darüberhinweghelfen?

  12. Ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
    21. April 2014 09:40

    Wohin die Entwicklung der Kirche in Österreich führen soll, ist nicht schwer zu erraten: zur „Stützenhofener Erklärung“. Eines schönen Tages wird die österreichische Bischofskonferenz vor die Öffentlichkeit treten und voller Stolz im ORF verkünden: „Wir sind Freimaurer und schwul, und das ist gut so“. Vor Freude hebt sich nicht nur die Kirchensteuer.

  13. medem jun (kein Partner)
    21. April 2014 09:33

    Seit dem zweiten Vatikanischen Konzil sucht "die Kirche" Allah zu "assimilieren" indem sie die gigantische Lüge verbreitet einen Schein zu gerieren, daß "Allah" der Zentralgott aller biblischer Darstellungen wäre..... zu welchem Kathole und Muslime gemeinsam hinstrebten.

    Wie unverträglich diese Lüge mit der Wirklichkeit ist bezeugt das etwa halbe Jahrhundert in welchem diese KonzilLüge verbreitet wird ...... Kirchen werden zunehmend in Moscheen umgewandelt und nicht umgekehrt ......

    Wie unverträglich diese Lüge mit der Wirklichkeit ist bezeugt durch massenhaftes Morden, Unterdrücken und Ausbeuten, Druck zur Zwangskonversion die Geschichte des Maghreb, des Nahen Ostens und der Türkei. In ihrem Buch "Der Niedergang des Christentums unter dem Islam" schildert Bat Ye Or eindringlichst, wie schon damals "christliche" "Würden"träger mit zu den Ärgsten unter den Kollaborateuren mit den Islamem zählten.

    Während der Oberteil des "Haken-Schnabels" des Islams dort, wie auch heute, in diesen Gebieten, von schier ALLEN NICHTISLAMEN ständig gefühlt wurde und wird, wofür Muslime zum Teil sogar durch Zwangskonvertiten (etwa die Janitscharen) "sorgten", und diesen auch millionenfachmordend "spüren liessen", kommt hier im Westen (im Wissen der Islamen um die militärische Unterlegenheit und die Geschichte der gescheiterten Eroberungsnahmen auf dem Kriegsweg) "der Islam" mit der "Schnabelunterseite", wo auch die "weiche Zunge" des Räubers ist .........

    Nicht etwa, dass sie nicht "gesorgt" hätten - korangetreu (Nie wurde ein Prophet anerkennt ehe er nicht mit Massakern .......) - mit Attentaten in New York, Madrid und London .... zumindest auch für ihre im Islam Verstrickten Seelen zu "erinnern", dass sie die "Träger auch des Schnabeloberteils" sind ........

    http://www.pi-news.net/2014/04/hamed-islamkritik-ist-teil-des-humanismus/

    Wer das nicht kapieren will ist nach meiner Ansicht Psychopath .... und selbst Teil der Schnabelträgerfraktion in einer

    • medem jun (kein Partner)
      21. April 2014 09:55

      Unterart.

      Eine kleine davon ist der Matthäusevangeliumscharakter ..........

      Großes Biest frisst die Kultangehörigen des Kleinen.

      Menschen erkennen sowas ....... Seelen in Tierbewußtseinssynapsierungen haben Schwierigkeiten und brauchen Anleitung.

      DIE signifikantesten "Assoziations"-Teile von Koran und Matthäus sind die Höllenandrohungen ----- (davon gibts bei Lukas - so ich richtig erinnere mit der Geschicht vom Reichen und Lazarus - eine Winzigkeit) SONST SOVIEL: NICHTS !

      Faschistoid ist auch, wenn Druck von einer erdachten Welt gesponnen wird....

      Das "fühlen" Faschisten (Machtseelen) als "angenehmer" als selbst durch Liktoren (Rutenbündel und Beilen oder Schwertern - siehe Symbol der EUROGENDFOR - Heute sind das Maschinengewehre mit denen übrigens "niemals mit Gummi, sondern nur in Tötungsabsicht geschossen werden darf" --- Gummi wäre nicht faschistisch !) Furch und Druck und Schrecken verbreiten zu müssen ...

      Beinah alle "Politiker" UND die Journaillie (Journalisten sind etwas anderes) sind umso viel primitiver, ungebildeter und verlogener, wie die meisten im Volk ......... und gerieren sich selbst über Islamanbiederung als die deutlich erkennbaren Hafter am oberen Schnabel des Islams. Wo auch dieser Pabst insgeheim haftet ........

      ... sonst hätte er "seine Kirche" bereits von der Matthäusschrift als Beginn befreit.

      Weitere Reinigungsarbeit wird nötig sein ums Essentielle gewinnen zu können.

      Mit dieser Reinigung beginnen dann auch Muslime die "Kluft" deutlicher zu spüren, die eine "Vertikale" ist ------ und werden aus dem aufgerissenen Schnabel heraus an die Seite von Menschen kommen wollen.

      Gilt auch an Geschenk an "Osteria" .........

      Wird das vorige nicht - oder nur zu wenig getan --- wird das alles wieder "nichts" ....... Menschliches.

      .......und ihr dürft nicht "überleben" ...... und müßt nach dem Sterben wieder zurück in die niederen Bewußtheiten die ihr euch selbst geschaffen habt.

      Gesetz des Ewigen

    • medem jun (kein Partner)
      21. April 2014 09:59

      Und was mich betrifft: Klar - ich bin selbst auf der Reise aus den "Schnäbeln" und "Reißzahnbesetzten" heraus und ins Menschliche ......

    • medem jun (kein Partner)
      21. April 2014 10:26

      Woher die "Motivation(en)" ? werden viele wissen wollen ....... nun, während das bei Hamed zunächst noch mehr die Rückführungen in die Erinnerungen sind und die Abstosseffekte daraus, ists bei mir schon seltener dieses ..... sondern das WISSEN wohin die "Reise" geht .......

      Wer das Auftauchen aus dem Schein anstrebt wird auch das was in diesen Tagen als sinnige Referenz gefeiert wird selbst erleben dürfen ..... wenn auch nicht so wie dies bei J. geschehen durfte ....... Die Kraft wirklich Lebensfülligen kann das.....

      Sehr anders wie Mohammed (in der Hölle von Hira Erlebtes) und der Pabst der das Zweite Vatikanische Konzil einberief (sein Erlebtes in einem Gespräch mit Kardinal König zumindest andeutete - genaueres dazu würd ich gern lesen) will ich mir nicht mehr Falsches "als eigentlich Gutes" erklären ........

      Lüge ist: Die Verzögerung die gegen die beste Wirklichkeit gerichtet ist. Deswegen bringt Lüge Feindschaft .........und nicht Freundschaft und mehr.

      Täuschung in Liebe ist freilich etwas völlig anderes..... und auch da gilt, freilich ohne dass dies Druck "von Aussen" erforderte: Die Verzögerung so kurz wie machbar zu halten ..... denn: Die Lösung bringt das was durch die Täuschung bereits Gehofft worden ist.......

      Offensichtlich war das Installieren des Matthäusevangeliums und der eingesetzten weiteren Lügen in Lukas, Markus und die Verdrehungen in Johanaan wirklich der kürzeste Weg ......

      ...... doch der Koran, der von Matthäus aus in die Tiefen wirbelte, sicher nicht !

  14. Der Realist (kein Partner)
    21. April 2014 07:53

    Dass die Kirche auch in Zukunft noch als wichtiger Faktor unserer Gesellschaft wahrgenommen wird, ist zu bezweifeln. Nicht nur aufgrund der schleichenden Umvolkung, die Kirche, beziehungsweise ihre namhaften Vertreter, tragen auch zu diesem Umstand bei. Traditionelle Werte und bewährte Gesellschaftsformen wie Familie und Kindererziehung durch die Mutter, werden auch von der Kirche dem Zeitgeist geopfert. Dazu kommen noch die Angepasstheit und Unterwürfigkeit gegenüber dem immer stärker werdenden öffentlichen Meinungsdruck, will man sich nicht den Unmut jener, vor allem der Linken, zuziehen, so muss man möglichst wenig konträre Standpunkte einnehmen, sicherheitshalber besucht man als Kardinal schon einmal eine Moschee. Schon Kardinal König ließ sich gerne als "Brückenbauer" medial feiern und war auch in der linken Reichshälfte gut vernetzt, geholfen hat dies der Kirche wenig bis gar nichts. Natürlich muss sich die Kirche auch öffnen und der heutigen Zeit Tribut zahlen, aber sie darf ihre Grundsätze nicht vollkommen aufgeben und muss auch zeitgeistigen Stürmen wie ein Fels in der Brandung trotzen.

    • Pumuckl
      21. April 2014 12:04

      @ Der Realist (k. P. )

      " . . . geholfen hat dies der Kirche wenig bis gar nichts. "

      Das ist ja wirklich eine unzulässige Verniedlichung jener Selbstzerstörung welche in der katholischen Kirche von innen her erfolgt !

      ° Dr. Kurt Baresch - damals Großmeister der Großloge von Österreich beschreibt
      in seinem 1984 erschienenem Buch "KATHOLISCHE KIRCHE UND FREIMAUREREI"
      die Annäherung dieser beiden " Mächte " und die bedeutende Rolle welche
      Kardinal König dabei hatte.

      ° In oben erwähntem Buch auf ist Seite 56 ein am 5. 8. 1969 aus SCHRUNS datierter Brief von Kardinal König an Großmeister Dr. Kurt Baresch abgedruckt, in welchem König auch mitteilte, daß er Ende August wieder in Wien ist.
      Kardinal König dürfte also ca. 3 Wochen in Schruns geurlaubt haben.
      Hatte Kardinal König damals schon engen Kontakt zu dem FREIMAURER Hugo Damian Schönborn, dem Vater unseres Kardinal Schönborn ?


      ° Wenn man unter " Hugo Damian Schönborn " googelt, findet auch man den Beitrag " SCHOENBORN IST EIN MASON ". Selbst bei skeptischer Betrachtung muß man da schon nachdenklich werden.

      ° Graf Hugo Damian Schönborn ließ sich im März 1959 von der Mutter seiner 4 Kinder scheiden, kehrte aber später zu seiner Familie nach Schruns zurück und wurde, wie man dort erzählt, von seiner Frau bis zu seinem Tod 1979 aufopfernd
      gepflegt. WENN KARDINAL SCHÖNBORN SELBST KEIN FREIMAURER WÄRE, WURDE ER JEDENFALLS MIT SICHERHEIT ÜBER SEINEN VATER MIT DIESEM " ELITÄREN " MÄNNERBUND ENG VERNETZT UND UNTETERLIEGT DEREN EINFLUSS ! ! !

      Manches, was uns an unserem Kardinal befremdlich auffällt, könnte dadurch erklärbar werden.

      ° Freimaurer schwurbeln in ihren Schriften inzwischen schwärmerisch von einer
      Ökumene Kirche - Freimaurerei. (googeln)

      FREIMAUREREI UND INTERNATIONALER SOZIALISMUS - ERSCHEINUNGSFORMEN DES ANTICHRIST ?
      Unterwandern beide die Kirche von innen?

    • Pumuckl
      21. April 2014 13:35

      @ Pumuckl 12:04

      Manche,versoffene und/oder vertrottelte Kaplane und Pfarrer versuchten damals noch immer, die Botschaft der Kirche in jener Art zu vermitteln, als ob als das Kirchenvolk mehrheitlich aus Analpabeten bestünde.

      Die frohe Botschaft so zu verkünden, daß sie auch von gebildeten Menschen angnommen werden kann. Das wäre die wahre Herauvorderung für Kardinal König gewesen, welche der Kirche gedient hätte.

  15. Brigitte Kashofer
    21. April 2014 00:22

    "Dass amtskirchliche Strukturen fast der letzte Hort des Kommunismus geworden sind" habe ich im Vorjahr am Kreuzweg in Amstetten erkennen müssen. Dieser war von Religionslehrern mit ihren Schülern neu errichtet worden. An drei Stationen wurden Kommunisten verherrlicht, neben Ernesto Cardenal und Nazim Hikmet auch die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof! Im Text wurde die "Zivilcourage" der "Friedensaktivistin" hervorgehoben, ihre Beteiligung an mehreren Morden nicht erwähnt und ihr Tod in einem deutschen Gefängnis wie der Opfertod Christi dargestellt. Der Leser erfuhr nicht einmal, daß es Selbstmord war!
    Dem vehementen Protest der Amstettner FPÖ haben sich - etwas zaghaft - auch andere Medien angeschlossen.
    Heuer sind an den Kreuzen Bilder und Texte der Stationen des Leidens Christi angebracht.

  16. Eco
    20. April 2014 22:57

    Würden die Ankündigungen von Papst Franziskus in die Tat umgesetzt werden, so würde dies für die Kirche gefährlich sein. Die Kirche hat nur überlebt, weil sie sich nicht dem jeweiligen Zeitgeist angepasst hat, der bald der Vergangenheit angehörte. Die Kirche soll kein Schiff sein, das die Segel nach dem Wind der momentanen herrschenden Meinungen setzt, sonden den bewährten Kurs einhalten.
    Aber fürchtet euch nicht. Franziskus wird in die Geschichte als
    " Ankündigungspapst " eingehen, wobei er Obama die Handreichen kann.

  17. A.K.
    20. April 2014 22:46

    Dr. Unterberger schreibt in „Kirche wohin?“ „...(Jetzt steht) das Christentum in Europa und Afrika vor einer neuen mörderischen Bedrohung: durch den Expansionismus eines fundamentalistischen Islams.“ . Das ist natürlich richtig und muß beachtet werden.
    Primär steht aber Europa vor selbst generierten Bedrohungen, wie der systematischen Zerstörung der Familien, einem Radikal-Feminismus mit seinen Folgen, dem Gender-Wahn und der Irrlehre des ethischen Relativismus, der statt gewissenhafter Unterscheidung von Richtig und Falsch nur „Political Correctness“ und Förderung von Unmoral kennt. Diese Fehler/Sünden machen erst die Expansion des islamischen Fundamentalismus in Europa möglich. Umkehr ist nötig und sollte deutlicher Angesprochen werden.
    Dem Tagebuchschreiber und allen Lesern wünsche ich: FROHE OSTERN

    • Scipio
      21. April 2014 07:26

      @A.K. ***********************

      Wieder treffen Sie den Nagel auf den Kopf! Nicht der Islam bedroht uns, sondern unsere "selbstgenerierte Bedrohung"! Mit Kampfleseben der Grünen, Drogenjunkies der Neos, Schwulenchristen der ÖVP, Gottesleugnern aus der SPÖ läßt sich Europa nicht verteidigen. Wenn eine Nation ihre eigenen Kinder tötet, hat sie keine Zukunft!

      AU verteidigt unser Wirtschaftssystem, das angeblich nie gekannten Wohlstand gebracht hat, Armut mit großen Erfolg bekämpft und der Lebenserwartung zu einem steilen Anstieg gebracht hat.

      Doch kann man ein System bejahen, in dem 1,4 Milliarden Menschen in extremer Armut leben, jährlich 5,6 Millionen Kinder verhungern und wir durch "Brot verbrennen" um unsere Autos zu betreiben (Biosprit)? Sich die chronisch Kranken und Pflegebedürftigen schneller vermehren als die Lebenserwartung? Ist es Wohlstand, wenn die Ehen massenhaft scheitern, junge Paare nicht heiraten, weil unser Sozialsystem Ehelosigkeit bevorzugt, Mieten unerschwinglich werden und Frauen statt Kinder zu bekommen und aufzuziehen, am Fließband oder der Supermarktkasse versauern?

      Wir begreifen überhaupt nicht mehr, dass unser "Wohlstand" auf Verzehr unserer "human and natural resources" beruht, der das GDP erhöht, das Zukunftskapital aber mindert. Solche Bilanzen machen Bankrotteure!

    • schreyvogel
      21. April 2014 10:06

      A.K.: ************!

  18. Anonymus
    20. April 2014 22:15

    Nur halb zum Thema passend:

    http://orf.at/stories/2226892/
    Da muss der abgesetzte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone die ständigen Bitten von Papst Franziskus zu Bescheidenheit aber falsch verstanden haben.

  19. Beckmesser
    20. April 2014 19:31

    In geschützten Bereichen mit wirtschaftlicher Absicherung und ohne Verantwortung kann man leicht ein dummes Geschwätz über Ausbeutung führen. Auch die ständigen Zurufe bezüglich mehr Sozialleistungen sind entbehrlich. Es ist leicht zu fordern, wenn andere zahlen sollen.Die Freunde des Kommunismus sollten sich an Karl Marx erinnern: "Religion ist Opium für das Volk".

  20. ProConsul
    20. April 2014 17:44

    Oremus et pro perfidis Judaeis, ut Deus, et Dominus noster auferat velamen de cordibus eorum; ut et ipsi cognoscant Jesum Christum Dominum nostrum.
    Omnipotens sempiterne Deus, qui etiam Judaicam perfidiam a tua misericordia non repellis: exaudi preces nostras, quas pro illius populi obcæcatione deferimus; ut agnita veritatis tuæ luce, quæ Christus est, a suis tenebris eruantur. Per eundem Dominum nostrum.
    ---------
    Lasset uns auch beten für die treulosen Juden: Gott, unser Herr, möge den Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf daß auch sie unseren Herrn Jesus Christus erkennen.
    Allmächtiger ewiger Gott, Du schließest sogar die treulosen Juden von Deiner Erbarmung nicht aus; erhöre unsere Gebete, die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor Dich bringen: Möchten sie das Licht Deiner Wahrheit, welches Christus ist, erkennen und ihrer Finsternis entrissen werden. Durch ihn, unseren Herrn.

    • cmh (kein Partner)
      21. April 2014 18:27

      Diese Fürbitte - eine Religionsgemeinschaft bittet für eine andere - ist doch einzigartig.

      Dass das Christentum für die Christen nun nicht nur irgendeine Religion unter vielen, sondern die einzige ist, sollte allerdings nicht merkwürdig scheinen.

  21. Josef Maierhofer
    20. April 2014 17:27

    Wie gesagt, Ideologie hat im Glauben nichts verloren.

    Zuerst einmal frohes Osterfest allen, die sich noch irgendwie dem Glauben der Katholischen Kirche, der Wächterin über die Lehre Christi, die organisierte Verbreitung des Glaubens und der darin liegenden Fundamente und der äußere Ausdruck einer großen Gemeinschaft zugetan sind.

    Wie Jesus immer wieder gepredigt hat und auch gezeigt hat, hat er jedenfalls tatsächlich immer das Individuum und seine eigene Verantwortung und Verantwortlichkeit angesprochen und auch gesagt, was gut und was schlecht ist.

    Sich möglichst daran zu halten, wäre die Pflicht der Gläubigen, und zwar aller, auch der Priester, Bischöfe und Päpste.

    Wie in jeder großen Gemeinschaft, gibt es natürlich auch in der katholische Kirche (nicht in der Religion, die ist glasklar) schwarze Schafe, Irrtümer, Abtrünnige und Ideologen, die aber so, wie es die Politik tut und medial tun lässt, eben auch medial auftreten und die Fehler multiplizieren und den Glauben zu einer Ideologie degradieren.

    Einerseits wird das Wort Christi oft weder verstanden, auch nicht geglaubt natürlich und auch oft ignoriert und noch öfter bekämpft von z.B. einem aggressiven Islam, einem Sozialismus, etc., also einer aggressiven Ideologie, aber nicht zuletzt auch von einem 'Wohlstand auf Kredit'. Nun, wie sollen sich Individuen gegen organisierte Gewalt verteidigen ? Sie bemühen die Organisation der Kirche, die so, wie es in der Politik auch ist, 'abgehoben' hat von den Individuen und oft nicht imstande für diese zu sprechen.

    Da übt nun ein charismatischer Papst die Nächstenliebe sinngemäß Beispiel gebend, ändert den vatikanischen Lebensstil von prunkvoll auf bescheiden, nimmt der Vatikanbank die Korruption aus der Hand und wirft sie weg, die Herzen der Menschen fliegen ihm zu. Da passt natürlich das Wort Bedrohung auch nicht gut dazu. Aber, was können wir da ändern bei uns ? Da ist es offenbar genauso, wie es in der Politik ist, wegschauen, sich selbst bedienen, ignorieren, etc. bzw. das Problem gar nicht zu erkennen.

    Klare Worte könnten seinen Tod bedeuten, sei es ein Christ, ein Bischof oder ein Papst. Ist es Feigheit ?

    Also insofern gebe ich Herrn Dr. Unterberger recht, die klare Stellungnahme des Papstes zu dem Problem mit dem aggressiven Islam, dem aggressiven Sozialismus, die klare Richtlinie, die fehlt. Das haben aber auch die anderen Päpste verschwiegen, außer der Vorgänger Benedikt, der mit seiner Rede eine islamischen Proteststurm ausgelöst hatte.

  22. Cotopaxi
    • fenstergucker
      20. April 2014 16:06

      Starker Tobak! ;-))

    • Cotopaxi
      20. April 2014 18:21

      @ fenstergucker

      Eine scheint sicher zu sein: der nächste Ratspräsident hat bzw. hatte eine Alkoholproblem, so oder so. ;-)

  23. mischu
    20. April 2014 12:12

    Papst Franziskus hat in der katholischen Kirche einen deutlichen Linksruck eingeleitet. Ob das geeignet ist, diese Glaubensgemeinschaft aus der Krise zu führen, wird sich erst erweisen.

    Ich persönlich bin der Meinung, daß ein konservativer Kurs auf Dauer tragfähiger ist, was sich auch bei anderen Weltreligionen zeigt, wo die Fundamentalisten mehr Zulauf verzeichnen als die Reformkräfte!

    Menschen suchen in der Religion Spiritualität, klare Leitlinien und Lebenshilfe, jedoch nicht Mainstream und Beliebigkeit, dafür existieren genug politische Parteien.

    Damit wünsche ich der katholische Kirche eine Rückbesinnung auf ihre religiösen Wurzeln!

    • Wertkonservativer
      20. April 2014 17:45

      Also, werte @ mischu,

      ganz verstehe ich Sie nicht!
      Jetzt hatten wir viele Jahre in der Kirche einen ziemlich heftigen Rechtsruck, zuletzt mit unserem Bayernpapst. das war vielen auch nicht recht, und der Konservatismus der Kirche wurde quasi als "gestrig" angesehen!

      Jetzt gibt unser Papst Franziskus nach Ihrer Diktion einen "Linksruck" vor!
      Was sollen unsere Päpste nun machen? Rechts, links, lechts, rinks?

      Also, abschließend: wenn Papst Franziskus ein Linker ist, bin ich auch einer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

      Also wassollen die armen P

    • mischu
      20. April 2014 19:39

      @WK

      Aus den meisten meiner Kommentare geht eindeutig hervor, daß ich zu Rechts-Konservativ tendiere, das wünsche ich mir auch bei der Kirche und habe das noch nie als "gestrig" angesehen.

      Wen immer sie damit gemeint haben, auf mich trifft es nicht zu, daher kann ich mit Ihrem Vorwurf "rechts, links, rechts, links" nichts anfangen!

    • aw70
      20. April 2014 20:11

      @mischu

      Ich würde Sie einladen, sich mehr mit dem auseinander zu setzen, was unser derzeitiger Papst wirklich sagt. Der Mann ist kein Linker - das sieht nur manchmal auf den ersten Blick so aus. Theologisch passt zwischen ihn und Benedikt XVI. kein Blatt Papier, sehr zur Frustration der diversen Zulehners in der Kirche.

      Ein Beispiel:

      http://kath.net/news/45660

      Das war die Predigt, die der päpstliche Hausprediger im Beisein des Hl. Vaters am Karfreitag gehalten hat. Mithin etwas recht offizielles. Und jetzt kommt's: auf den ersten Blick, ja, auf den ersten Blick ist das ein Herumgemeckere am Kapitalismus. Linkes Herumgetue.

      Aber eben nur auf den ersten Blick. Wenn man genauer hinsieht, dann geht es gegen die Auswüchse unserer jetzigen Zeit - und nur gegen die. Wunderbar, und deckt sich im übrigen auch ziemlich mit der konservativen Kapitalismus-Kritik (!) aus dem 19. Jahrhundert.

    • mischu
      20. April 2014 20:52

      @aw70

      Ich finde es sehr wichtig, wenn Papst Benedikt noch geistigen Einfluß auf die Gestaltung der katholischen Kirche nehmen kann, war er doch in meinen Augen einer der profiliertesten Denker an der Spitze dieser Institution. Er fand für seine Botschaften meist klare Worte und vielleicht muß ich mich an den Wechsel zu Papst Franziskus erst gewöhnen!
      Ich werde jedenfalls weiter versuchen, zu verstehen! ;-)

  24. Politicus1
    20. April 2014 12:04

    Danke, Dr. Unterberger für diesen Artikel, gerade am Ostersonntag!
    Die Zehn Gebote Gottes, die erzieherischen Absichten der Eltern, und das Ideal krichlich-religiöser Vorstellungen haben eines gemeinsam:
    sie werden nur in wenigen Fällen vollständig beachtet und erreicht.

    Aber dennoch muss Gott, ein Elternpaar und auch die Kirche am Idealzustand festhalten und nolens volens akzeptieren, dass nicht alle diesen Zustand erreichen können - oder auch nicht wollen.

    Zum konkreten Fall der unauflöslichen Ehe und der ständig steigenden Zahl Geschiedener: Neben dem Festhalten an der bis zum Tod dauernden Ehe muss sich die Kirche in unseren Breiten vorrangig der Geschiedenen annehmen. Das halt ich für unendlich wichtiger, als die Frage, ob Priester heiraten dürfen oder gar sollen (und sich dann auch wieder scheiden lassen können??).

    Wenn in der Erzdiözese Wien jede zweite Ehe nicht durch den Tod eines Partners, sondern durch ein Scheidungsurteil beendet wird, ist es unhaltbar, die Katholiken unter ihnen in der Kirche wie Aussätzige und als Gläubige minderer Qualität zu brandmarken und ihnen das Hl. Sakrament zu verwehren.
    Auch wenn diese Frage kein generelles Problem der Weltkirche ist, muss sich der Bischof der betroffenen Diözese nachhaltig darum kümmern. (Frage: agiert der Nuntius dazu in Rom?)

    Schlussbemerkung:
    Gerade am Ostersonntag sollte jeder Zweifelnde und an der Amtskirche Verzweifelter stets daran denken, dass Katholiken auf Jesus Christus - und nicht auf einen Papst, einen Bischof oder einen Pfarrer getauft sind ...

  25. Collector
    20. April 2014 10:30

    @ AU

    @AU

    1. "Bei Christus ging es immer um eine Aufforderung an jeden Einzelnen, niemals an den Staat". Das ist absolut unrichtig! Alle Gewalt, auch die des "Kaisers", geht von Gott aus. Christus verlangt die Anerkennung seines "Königtums" durch den Staat. Genau deshalb feiern wir ja das Christkönigsfest. Es empfiehlt sich nachzulesen das Apostolische Rundschreiben Pius XI. über die Einsetzung des Christkönigsfestes vom 11. Dezember 1925 (googen!).

    2. Ein Staatssystem in Wirtschaft und Wohlfahrt (hat) noch nirgendwo dauerhaft funktioniert.Auch das ist unrichtig. Es gibt überhaupt kein Wirtschaftssystem ohne Staat! Der Staat ist quasi "das Kapital höher Ordnung", ohne welches es kein modernes Wirtschaften gibt.

    3. Die Kirche war nie Hort des Kommunismus, sondern sie hat ihn stets bekämpft und ihn in Europa praktisch zum Einsturz gebracht.
    4."„Auf Dauer sind wir alle Verlierer des aktuellen Wirtschaftssystems". Darüber besteht heute kein Zweifel mehr. Vor allem die EU und die Globalisierung haben zur Zerrüttung unseres nationalen Wirtschaftssystem beigetragen, die Landwirtschaftsbetriebe dezimiert, Mittelstand, Kleinhandel und Nahversorgung stark gefährdet, en masse prekäre Dienstverhältnisse entstehen lassen, Frauen ins Erwerbsleben getrieben, die Familien zerrütet und zu schwersten Störungen auf dem Finanzsektor beigetragen. Mit Recht bezeichnet der Papst unser Wirtschaftssy

    • Collector
      20. April 2014 10:37

      Beim ersten Mal kam nicht alles mit, daher nochmals:

      @AU
      1. "Bei Christus ging es immer um eine Aufforderung an jeden Einzelnen, niemals an den Staat". Das ist absolut unrichtig! Alle Gewalt, auch die des "Kaisers", geht von Gott aus. Christus verlangt die Anerkennung seines "Königtums" durch den Staat. Genau deshalb feiern wir ja das Christkönigsfest. Es empfiehlt sich nachzulesen das Apostolische Rundschreiben Pius XI. über die Einsetzung des Christkönigsfestes vom 11. Dezember 1925 (googen!).

      2. Ein Staatssystem in Wirtschaft und Wohlfahrt (hat) noch nirgendwo dauerhaft funktioniert.Auch das ist unrichtig. Es gibt überhaupt kein Wirtschaftssystem ohne Staat! Der Staat ist quasi "das Kapital höher Ordnung", ohne welches es kein modernes Wirtschaften gibt.
      3. Die Kirche war nie Hort des Kommunismus, sondern sie hat ihn stets bekämpft und ihn in Europa praktisch zum Einsturz gebracht.

      4.„Auf Dauer sind wir alle Verlierer des aktuellen Wirtschaftssystems". Darüber besteht heute kein Zweifel mehr. Vor allem die EU und die Globalisierung haben zur Zerrüttung unseres nationalen Wirtschaftssystem beigetragen, die Landwirtschaftsbetriebe dezimiert, Mittelstand, Kleinhandel und Nahversorgung stark gefährdet, en masse prekäre Dienstverhältnisse entstehen lassen, Frauen ins Erwerbsleben getrieben, die Familien zerrütet und zu schwersten Störungen auf dem Finanzsektor beigetragen. Mit Recht bezeichnet der Papst unser Wirtschaftssy

    • Collector
      20. April 2014 10:39

      Schon wieder abgeschnitten: Beginne nochmals mit Punkt 4:

      4."„Auf Dauer sind wir alle Verlierer des aktuellen Wirtschaftssystems". Darüber besteht heute kein Zweifel mehr. Vor allem die EU und die Globalisierung haben zur Zerrüttung unseres nationalen Wirtschaftssystem beigetragen, die Landwirtschaftsbetriebe dezimiert, Mittelstand, Kleinhandel und Nahversorgung stark gefährdet, en masse prekäre Dienstverhältnisse entstehen lassen, Frauen ins Erwerbsleben getrieben, die Familien zerrütet und zu schwersten Störungen auf dem Finanzsektor beigetragen. Mit Recht bezeichnet der Papst unser Wirtschaftssy

    • Collector
      20. April 2014 10:45

      Ich hoffe, jetzt kommt alles mit! Gewisse Satzzeichen führen bei AU zum Abbruch.

      @AU

      1. "Bei Christus ging es immer um eine Aufforderung an jeden Einzelnen, niemals an den Staat". Das ist absolut unrichtig! Alle Gewalt, auch die des "Kaisers", geht von Gott aus. Christus verlangt die Anerkennung seines "Königtums" durch den Staat. Genau deshalb feiern wir ja das Christkönigsfest. Es empfiehlt sich nachzulesen das Apostolische Rundschreiben Pius XI. über die Einsetzung des Christkönigsfestes vom 11. Dezember 1925 (googen!).

      2. Ein Staatssystem in Wirtschaft und Wohlfahrt (hat) noch nirgendwo dauerhaft funktioniert.Auch das ist unrichtig. Es gibt überhaupt kein Wirtschaftssystem ohne Staat! Der Staat ist quasi "das Kapital höher Ordnung", ohne welches es kein modernes Wirtschaften gibt.

      3. Die Kirche war nie Hort des Kommunismus, sondern sie hat ihn stets bekämpft und ihn in Europa praktisch zum Einsturz gebracht.
      4."„Auf Dauer sind wir alle Verlierer des aktuellen Wirtschaftssystems". Darüber besteht heute kein Zweifel mehr. Vor allem die EU und die Globalisierung haben zur Zerrüttung unseres nationalen Wirtschaftssystem beigetragen, die Landwirtschaftsbetriebe dezimiert, Mittelstand, Kleinhandel und Nahversorgung stark gefährdet, en masse prekäre Dienstverhältnisse entstehen lassen, Frauen ins Erwerbsleben getrieben, die Familien zerrütet und zu schwersten Störungen auf dem Finanzsektor beigetragen. Mit Recht bezeichnet der Papst unser Wirtschaftssystem als ein "System das tötet"!.Darauf macht ja gerade der letzte Absatz von AU aufmerksam: 3 Taufen, 50 Tote!

      5. Gerade das Christentum ist DIE Religion einer Gemeinschaft, eines "Kollektivs", nämlich der Kirche, de EINEN LEIBES, dessen Glieder wir Christen sind.

      6. Natürlich glauben Christen an Jesus Christus. Vom jeweiligen Papst aber, dem Heiligen Vater, lassen sie sich führen: Er ist Stellvertreter "(Vikarius") Christi auf Erden, besitzt Vollmacht und Autorität.

      7. Richtig ist: "Die wirkliche Stärke des Christentums lag fast immer in seiner Verbindung mit dem Volk." Diese Verbindung wird heute weniger durch den Islam bedroht, als durch die "Hebrew Values" (Vizepräsident Joe Biden), welche die Glaubwürdigkeit der Kirche zunehmend erschüttern. Man lese nur den Bericht über Rede von Joe Biden zum American Jewish Heritage Month vom 21. Mai 2013, der unter Titel in der Washington Post erschienen ist: "Biden: Jewish Leaders made gay mariiage succeed" (googlen!). Die "„Radici ebraiche del moderno“ (Sergio Quinzio, Milan 1990, auch deutsch!) lassen sich ja nicht mehr leugnen. "By modernization we all became Jewish" (Yuri Slezkine). Das gilt leider auch für die Kirche des 2. Vatikanums, in deren Spalten "der Rauch Satans" eingedrungen ist und sie "vernebelt" hat. Zu diesem Thema sehr instruktiv und umfssend: www.couleurstudent.at/index.php?id=188???

    • schreyvogel
      21. April 2014 01:20

      Collector,
      vielen Dank für den Link zu Friedrich Romigs sehr scharfsinnigen Schrift "Die jüdischen Wurzeln der Moderne", die mir bestätigt und vertieft, was ich auch selber zu diesem Thema vermutet habe.
      Ich sehe allerdings nicht, wie das alles enden soll, und auch Romig gibt dazu keine Vorhersage. Die "schöpferische Zerstörung" scheint unumkehrbar zu sein, aber wird sie wirklich in einer „gewaltsamen Vernichtung des gegenwärtigen Zeitalters“ enden, wie es im apokalyptischen, jüdischen Denken vorgesehen ist?
      Wenn nicht, was dann?

  26. Pumuckl
    20. April 2014 09:55

    Da es noch keiner tat wünsche ich
    unserem Dr. Unterberger und allen Postern, welche sich redlich bemühen, Ereignisse und Probleme unserer Zeit auf gutem Niveau zu diskutieren

    FROHE OSTERN IM KEISE VON FAMILIE UND FREUNDEN !


    Leider muß Dr. Unterberger auch heute Zustände ansprechen, welche uns allen
    Sorgen machen müssen.

    ABER AUCH AUF DER TITANIC HABEN DIE LEUTE IN ÜBERSCHWENGLICHER AUSGELASSENHEIT GETANZT UND SICH 1/2 STUNDE SPÄTER UM DEN PLATZ IM RETTUNGSBOOT GESTRITTEN !


    Es ist kein Fehler, auch gerade an so hohen Feiertagen auf nahe Bedrohungen von Kirche un Gesellschaft hinzuweisen!

    • medem jun (kein Partner)
      22. April 2014 17:53

      Mit der Osteria hab ichs nicht so. Mit den Geschehnissen zu Pessach damals schon ....

      Das dürfte seit einiger Zeit auch Andreas Unterberger wieder etwas näher gekommen sein .....

      Was die "Teamführung" auf der Titanic betrifft: Gigantische Vollidioten, kranke in ihren Irrsinnen gefangene Pseudoseemänner, die eine Massenrettung beinah aller zunichte machten durch eine Fülle an Fehlentscheidungen.

      Und das ist zur Zeit auch heute so was das "Fährschiff" Europa betrifft, welches "aufgeschlitzt" am Islam (und weiteren Irrsinnen) am zügigen Sinken ist ..... auch, wenn das nocht Jahre dauern wird. Getanzt wird immer noch ...... so wie damals im Vertrauen auf solche, die sogar in der Katastrophe das Lügen nicht sein lassen.
      Das Lügen welches zuvor bereits zum Riss geführt hatte .........

      Es ist so simpel dass es beinah schon banal ist: Wäre der Geschichtsunterricht zum Islam korrekt gewesen. Wir hätten dieses Problem in Europa nie bekommen ...

      So wie damals gefragt wurde ---- wieso nahmt ihr das Hitlerbuch nicht ernst, und später, wie etwa 100 000 gemordete Iraner - von denen viele Khomeini an die Macht halfen - sich fragen müssen, wieso sie Khomeinis Buch nicht ernst genommen haben, so "dürfen" sich viele heute fragen, wieso sie den Koran nicht "korrektislam" sehen wollten, sondern nach den vorgekauten Lügen der Taquiyya Experten. ..... und damit den Weg in bereits vielfach chaotische Zustände bahnten.

      Wie schon geschrieben... vieles ist noch machbar. Doch Lügner wollen bis dato noch immer nicht die Infos nutzen und massenweise verbreiten helfen, welche den großen Umschwung bringen könnten. Und das meinte ich nicht nur in Bezug auf authochthone Europäer sondern zum großen Teil auch für Europäisierte, jene welche das sinnige "Erbe" in den Aufklärungen viel besser hüten helfen, wie Pseudo-Gutis, die mit ihrer Agenda die Schätze der Aufklärung aushebeln wollen und damit zu Propagandisten des Bösen geworden sind ------ und trotzig immer noch an ihren Wahnen - a la

    • medem jun (kein Partner)
      22. April 2014 17:54

      Hegel - festhalten wollen, auch wenn ihr "Stammvater Marx" darob in seinem Grab rotierte ..... denn der wußte immerhin wieso er den Islam verachtete.

      Viele säkulare "Muslime" für Islame zu halten .... Akif wies diesbezüglich auf "seine" Generation hin....... war so ziemlich der größte Irrsinn den sich Politiker von verlogenen Imamen einpflanzen liessen und aus "purer Höflichkeit zu den Scheichs", dann das Land mit Moscheen eindeckten ...... und damit begannen Säkulare in Druckwirbel einzubinden, die sie wieder in die Moscheen zwangen. Wo sie "zuhaus" früher nie hingegangen sind ..... oder doch nur hinreichend um nicht "islam belangt" zu werden.

      Die Türkei wurde unter Kemal und "dem Blick in den Westen" ein laizistischer Staat ----- genau das kippte vor allem Pabst Paul VI wie ich vor kurzem hier schrieb.

      Denn was sollten Muslime in der Türkei denken, wenn der damals bereits so tief gesunkene Islam in der Türkei plötzlich aus Rom und -SOGAR- vom Pabst "Legitimität" zugesprochen bekommt, da Muslime die Rückgabe der Flagge von der Sultana "von Lepanto" als ein spätes Schuldeingeständnis der "Mittelmeerallierten" vor Allah erkennen wollen ......

      Heuchler - in ihren Selbstverliebtheiten - sind eben unachtsam was sie mit ihren kranken hirnrissigen heuchlerischen "Angeboten" wirklich bewirken, in solchen, die wie sie auch Megaheuchler sind.

    • medem jun (kein Partner)
      22. April 2014 20:06

      https://www.youtube.com/watch?v=5Z38qqSZZEc

      Eine der aufweckendsten Reden von Pat Condell, einem der besten Humanisten in GB ... oder vielleicht sogar DER BESTE !

  27. Inger
    20. April 2014 09:13

    Zur Islamisierung fällt mir immer wieder das mail ein, das mir ein Freund gegen Ende letzten Jahres zur Kenntnis gebracht hat:

    "*der russische Präsident Putin hat unlängst eine Rede gehalten, die Rückgrat beweist. Aus dem Munde unserer Regierungsverantwortlichen habe ich eine solche Geradlinigkeit in der politischen Argumentation bislang noch nicht vernommen, egal wie man dazu steht.*

    "Lebe/ Lebt in Rußland wie Russen! Jede Minderheit, gleichgültig, woher sie kommt, sollte, wenn sie in Rußland leben will, dort arbeiten und essen, russisch sprechen und das russische Gesetz respektieren. Wenn sie das Gesetz der Scharia bevorzugen und das Leben von Muslimen führen wollen, dann raten wir ihnen, dorthin /an solche Orte zu gehen, wo das Staatsgesetz ist.

    Rußland braucht keine muslimischen Minderheiten. Die Minderheiten brauchen Rußland, und wir werden ihnen keine besonderen Privilegien gewähren oder unsere Gesetze zu ändern versuchen, um ihre Wünsche zu erfüllen, egal, wie laut sie „Diskriminierung“ schreien/rufen. Wir werden keine Mißachtung unserer russischen Kultur dulden.

    Wir sollten besser aus dem Selbstmord von Amerika, England, Holland und Frankreich eine Lehre ziehen, wenn wir als Nation überleben wollen.

    Die Muslime erobern/übernehmen diese Länder (gerade)/sind dabei, diese Länder zu übernehmen. Die russische Lebensart und Tradition ist nicht vereinbar mit dem Kulturmangel oder dem primitiven Wesen des Gesetzes der Scharia und der Muslime.

    Wenn diese (unsere) ehrenwerte gesetzesgebende Körperschaft in Erwägung zieht, neue Gesetze zu schaffen, sollte sie zu allererst das Interesse der russischen Nation im Auge haben, in Anbetracht der Tatsache, dass muslimische Minderheiten keine Russen sind."

    Die Politiker der Duma gaben Putin eine fünfminütige stehende Ovation. "

    • medem jun (kein Partner)
      21. April 2014 18:48

      Sie hätten sich ein besseres Gewissen bereitet, wenn sie bis zu Erschöpfung applaudiert hätten ....

      So in etwa 5 Minuten ist das wozu sogar die Ältesten in der Duma die Power haben sollen. Und die hätten dann mit langsamerem Applaudieren und Zurufen auch noch weitermithalten können.

      PS.: Derweil ich dies schreibe sucht der Muslim Obama über verschwörerische, um der Macht wegen auch zur teilweisen Selbstzerstörung ihres Volks bereite Seelen, wie die ukrainische Zopfträgerin, einen Krieg im Osten Europas anzuzetteln, dessesn "riadisches" Ziel ein möglichst hoher Blutzoll unter osteuropäischen Slawen ist, die - was die Völker selbst betrifft - gern weiter in Frieden koexistieren wollen.
      Viele des kriminelle Pseudojournalistengesindel welches in Europa massiv auch die "gesunde Nationalbewußtseine" zu zerstören sucht, will dort in Osteuropa über künstlich aufgebauschte Nationalismen Krieg gerieren ...... als willfährige Helfer der Agendas eines vielfach größeren Kriminellen. Hussein Obama.

  28. brechstange
    20. April 2014 08:24

    Man soll die Gläubigen nicht an Kirchbesuchen messen, das Problem, was ich aus geringen Kirchenbesuchen entstehend sehe ist, dass Menschen zu medienhörig werden und dabei verlernen die wirkliche Welt als Abgrenzung von der virtuellen, medialen Welt zu bewerten. Zu viele gackern dann nach was sie im TV sahen, ohne sich selbst ein Bild zu machen.

  29. Gerhard Pascher
    20. April 2014 07:36

    Heutzutage muss man zwischen Christen und "gläubigen Christen" unterscheiden. Denn viele, welche sich als Christen bezeichnen, sind es nur aus Tradition bzw. als Rückversicherung für das begehrte "Ticket for heaven". Vermutlich ist ein "Gesundschrumpfen" der christlichen Kirchen erforderlich, um einen völligen Neubeginn erfolgreich zu bestehen.

    Ich bin kein Katholik, beobachte jedoch die Entwicklungen in dieser Glaubensgemeinschaft sehr genau. So bin ich auch froh, dass es dort Leute gibt, welche energisch Korrekturen verlangen und teilweise auch erreichen. Allerdings zeigt die Vergangenheit, dass diese Kirche sehr schwerfällig ist und immer nur "in Generationen denkt". Natürlich geht es nicht ohne Führung und minimaler Administration - auch schon die Urkirche hatte Bischöfe und Älteste -, aber heutzutage wird (auch bei den Evangelischen!) viel zu viel Weltliches und Organisatorisches eingebracht. Daher ist es ein Gebot der Stunde, sich ausschließlich auf die Bibel zu konzentrieren, nichts dazugeben und auch nichts wegzulassen. Der örtlichen Gemeinde sollte wieder mehr Bedeutung zukommen, denn die Menschen leben ja dort miteinander.

    Der Vormarsch des Islam ist durch die Globalisierung (mit modernen Kommunikations- und Verkehrsmitteln) überall sichtbar. Ihm kann nur mittels Vorbild begegnet werden, denn letztlich werden aufgeklärte und freie Menschen erkennen, dass der Islam mehr als eine Religion ist, vielmehr will er die ganze Welt beherrschen und die Menschen dort unterdrücken. Menschliche Missionsbemühungen können nur Anregungen sein, die Entscheidungen werden in den Köpfen der einzelnen Leute nur durch Gott herbeigeführt.

    Ein von unserem Herrn gesegnetes Osterfest mit Besinnung wünscht dem Blogbetreiber, seinen Unterstützern und auch seinen Kritikern
    Gerhard Pascher

  30. Wertkonservativer
    20. April 2014 07:14

    In unserer "modernen" Welt hat die Kirche ein schweres Los!
    Die "Geistlosigkeit" und Oberflächlichkeit unserer Zeit steht diametral zu den "Nahrungsmitteln" für Seele und Geist, die die Religionen der Welt denen, die guten Willens sind, in verschiedenen Ausprägungen zur Verfügung stellen.

    Wer das Glück und die Gabe hat, glauben zu können, ist in gewissem Maße "auserwählt", ruht in sich selbst und hat eben das frohmachende "Gottvertrauen"!
    Leider sind es - zumindest in unseren Breiten - immer Wenigere, die den Glauben haben!
    Ich bin froh, einer zu sein, der ehrlich glaubt!

    mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      20. April 2014 08:16

      Auch ich habe das Glück und habe das in einer intakten großen Familie gelernt. Dafür danke ich meinen Eltern sehr, die durch viel Arbeit und wenig Geld große Geborgenheit erzeugten, auch durch eigenen Verzicht und dem Bewusstsein, dass nichts mitzunehmen ist, dass Ressourcen nicht ausgebeutet, weitergegeben werden müssen. Der Übernehmer wurde auch so ausgesucht, dass dieses Erbe weitergeht. Doch mussten sie feststellen, dass durch die Moderne vieles leichter geworden ist, aber dieses Leichter auch einen Preis hatte, der viele verführte, von Substanz zu leben. Vergrößerungen entstanden, die eine ungesunde, ja unwirtschaftliche Größe erreichten: Betriebe, die Subventionen brauchen. Diese Spirale nach unten haben leider zu Viele NOCH nicht begriffen.

    • Anonymus
      20. April 2014 09:16

      Alle großen Philosophen der vergangenen Jahrhunderte beschäftigten sich mit der Frage, ob der Mensch von Natur aus gut oder böse ist und hatten dabei unterschiedliche Meinungen. Laut der christlichen Bibel schuf Gott die Welt in vollkommener Harmonie, des Friedens und der Freiheit. Er hat das Böse in der Welt weder gewollt, noch geschaffen, gab uns aber die Freiheit, sich selbst für gut oder böse zu entscheiden. So befinden wir uns in einem ständigen Kampf zwischen diesen beiden Gegenpolen und die christlichen Kirchen helfen und dabei, den einzig richtigen Weg zu gehen. Es gibt zwar auch andere Religionen, Hilfsmittel wie Philosophien usw., aber diese führen langfristig doch nicht zum erwünschten Ziel.

      Ich bin froh, ein gläubiger Christ (auch mit vielen Fehlern!) in einem - noch - christlichen Land zu leben, auch wenn der politische und gesellschaftliche Mainstream dagegen spricht. Ich bin auch überzeugt, dass die vergangenen Jahrhunderte dazu beigetragen haben, dass das Christentum nicht so schnell ausgelöscht werden kann. Aber wir alle müssen wachsam sein und bleiben!

      Dies erinnert mich an einen Vortrag vor zirka 40 Jahren im Afro-Asiatischen Institut Wien von Dr. Johann Millendorfer (Berater von Kardinal König), wo er an Hand einer Europalandkarte prophezeite, dass die Samen der christlichen Aktivitäten der vergangenen Jahrhunderte in ganz Osteuropa, ja sogar in Russland so stark sind, dass sie in einigen Jahren die kommunistische Diktatur und den sog. "realen Sozialismus" abschütteln werden - und so ist es auch geschehen.

  31. RR Prof. Reinhard Horner
    20. April 2014 01:00

    reinhard.horner@chello.at

    Wie herzhaft zukunftsweisend, zukunftsorientiert und zukunftstauglich hier zu allem und jedem beigetragen wird!

    Da kommt immer wieder Freude auf. Oder geht es lediglich darum, Spass zu haben?

    • Pumuckl
      20. April 2014 05:38

      Also äußern doch Sie sich zukunftsweisend, zukunftsorientiert und zukunftstauglich!
      Oder sind Sie selbst nur ein Nörgler der für den bedrohlichen Horror in der Welt blind ist?

    • brechstange
      20. April 2014 08:06

      Wer schreibt Zukunft? Sicherlich nicht der Mainstream, der zwar denkt, er könnte, lebt aber hinter dem Mond und an der Realität vorbei. Der Mensch mit ihm die Politik und Medien wollen Bequemlichkeit fortschreiben. Systeme auf höhere Stufen zu heben, um das Spiel fortzusetzen, anstatt sich der Wurzeln und der Träger des Systems zu besinnen.
      Der sich damit beschäftigt, der erkennt das veröffentlichte Meinung gar nichts mit der öffentlichen zu tun hat. Am Ende kommt es auf jeden Einzelnen an, dazu bedarf es aber keiner Heilsbringer sondern Anpackern.

    • La Rochefoucauld
      20. April 2014 18:57

      8 Halbsterne ist cool. Haben Sie zukünftige zukunftstaugliche Steuererhöhungen verlangt oder nur Spaß gemacht?

    • medem jun (kein Partner)
      21. April 2014 18:54

      Da verwechselt wer wirkliche Freude und besonders seichten Spass .......

      Dies schrieb ich als "austegetretener Katholik", dessen Nahverhältnis zum Jeschuitischen und somit zum Ewigen vielfach besser wurde.





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