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In Wien wird abgecasht statt gespart

Lesezeit: 7:00

Der Gemeinde Wien steht das Wasser finanziell bis zum Hals. Deshalb greift sie immer tiefer in fremde Kassen. Statt endlich selbst zu sparen. Statt endlich die Bürger zu entlasten statt belasten.

Die Möglichkeiten, nein Notwendigkeiten, in Wien zu sparen, wären jedenfalls schier grenzenlos. Nur werden sie nicht wahrgenommen. Weil sie halt unbequem sind. Einige Beispiele:

  • Sparen könnte Wien etwa auf dem Personalsektor. Es ist einfach unerträglich, dass Magistratsbeamte finanziell weitaus besser gestellt sind als Spitzenbeamte des Bundes.
  • Sparen könnte das Rathaus auch, wenn seine Mitarbeiter endlich deutlich später in Pension gingen als derzeit. Es gibt nämlich absolut keinen Grund, dass diese Wiener Gemeindebeamten Spitzenreiter bei den Frühpensionen sind. Denn in der Privatwirtschaft gibt es mindestens ebenso viele schwer arbeitende Menschen. In Rathausdiensten werden in Wahrheit viele Beamte noch immer intensiv von Partei und Gewerkschaft in die Frühpension gemobbt, um Platz für neue Protektionskinder zu schaffen.
  • Sparen könnte Wien durch die Abschaffung vieler Gesetze, also Entbürokratisierung. Um nur ein Beispiel zu nennen: Außer der Kronenzeitung, die das einst diktiert hat, weiß niemand, warum in Wien selbst in den grünsten Randbezirken, wo ständig mehr Bäume wachsen, jede Baumfällung ein komplizierter Behördenakt sein muss.
  • Sparen könnte Wien erst recht bei den unglaublich hohen Subventionen an parteipolitisch wohlgesonnene Zeitungen. Hier liegen die Ausgaben des Rathauses weit vor allen anderen Institutionen an der Spitze. Sie verschaffen den Rathausgenossen fast völlige Kritikfreiheit, und der Bürger muss zahlen.
  • Sparen könnte Wien auch, wenn seine maroden Stadtwerke endlich darauf verzichten würden, ständig neue, aber naturgemäß risikobehaftete Geschäftsfelder zu suchen, wie jetzt etwa die Einführung von E-Taxis.
  • Viel Geld bekäme Wien, wenn es wie andere Bundesländer seine Gemeindebetriebe zumindest zum Teil privatisieren würde. Und die wären überdies auch weit effizienter.
  • Viel mehr Geld bekäme Wien auch durch die Ansiedlung von Firmen. Aber Unternehmer sind für Rotgrün noch immer böse Kapitalisten und werden daher lieber fern gehalten. Aus diesem Grund sind im Vorjahr nur ganze 700 Arbeitsplätze durch die Neuansiedlung von ausländischen Firmen entstanden, die – in Summe! – nur 38 Millionen Euro in die Stadt gebracht haben. Das ist lächerlich wenig. Das ist aber kein Wunder angesichts des in Wien unerträglich langsamen Behördenwegs, der vor allem im Baubereich auch keineswegs frei von Korruption ist. Wenn man neben diese mickrigen Zahlen die ideologisch motivierte Freigiebigkeit Wiens bei der Gewährung von arbeitslosen Grundeinkommen, die zunehmenden Dimensionen der Insolvenzen, die ständig steigende Arbeitslosigkeit und den rasanten Zuwachs von Migranten stellt, dann sieht man erst, wie wirtschaftsfeindlich Wien ist.

Dafür sind die rotgrünen Rathausmänner ungeheuer kreativ, wenn es ums Abcashen geht.

Eine der vielen Gebührenerhöhungen ist etwa bei den Kanalgebühren jetzt erst vielen an Hand ihrer Gebührenvorschreibung bewusst geworden. Da zahlt man in Wien für die Senkgrubenräumung fast das Doppelte von früher.

Die Rathausgewaltigen behaupten zwar, plötzlich das Geld zu haben, um künftig den Wiener Schülern gratis Nachhilfe zu geben. Das klingt angesichts der gleichzeitigen massiven bundesweiten Kürzungen in den Schulklassen selber reichlich erstaunlich. Endgültig lächerlich wird diese angebliche Gratis-Nachhilfe aber, wenn man dahinter kommt, dass sie in Wahrheit eine massive Geldspritze für die darbenden Volkshochschulen ist.

Denn dieses Liebkind der Wiener Sozialdemokratie wird kaum noch von einem Menschen aufgesucht. Das macht die Volkshochschulen total subventionsabhängig. Da hat man jetzt die scheinbar geniale Idee: Um die Volkshochschulen zu sanieren, beauftragt man sie mit dem Nachhilfe-Unterricht. Das Ergebnis ist vorauszusehen: Der Nachhilfe-Unterricht an den Volkshochschulen wird nicht gerade stark frequentiert werden. Die Qualität der Wiener Schüler wird sich weiter verschlechtern. Aber die Volkshochschulen sind nach außen saniert.

Der Trick mit den Kraft-Wärme-Kupplungen

Ein anderes Beispiel, wie Wien in anderen Taschen abzucashen versucht, verbirgt sich hinter dem nur oberflächlich fad klingenden Stichwort „Kraft-Wärme-Kupplungen“. Denn bei diesen geht’s um wirklich viel Geld. Wien will nämlich diese Kupplungen auf Dauer aus Bundesmitteln subventioniert bekommen. Das klingt grün und wird daher von vielen Medien brav apportiert, ohne dass auch nur eines den wirklichen Zusammenhang beschreibt, also die Perspektive der Gemeinde Wien auf eine massive Subvention des Bundes. Diese bräuchte man dringend, da die Wiener Stadtwerke still und leise nicht weniger als 345 Millionen Euro für ihre maroden Gaskraftwerke abschreiben mussten.

Dieser totale Wertverlust von einst unter großem Propagandajubel errichteten Kraftwerken ist eine Folge der massiven Zwangs-Förderungen der „Erneuerbaren Energien“ via Stromrechnungen. Für diese haben sich aber besonders die im Wiener Rathaus regierenden Parteien ausgesprochen.

Das endgültig absurd Klingende: Trotz dieser Totalabschreibung betreiben die Stadtwerke jene Kraftwerke weiterhin. Und fahren damit weiterhin Riesendefizite ein. Denn die Kraftwerke beheizen als „Kraft-Wärme-Kupplung“ einen guten Teil des Fernwärme-Systems. Dieses hat man ja vielen Wiener Haushalten aufgedrängt und kann es daher nicht einfach stilllegen. Oder kostendeckend verrechnen. Sie werden daher weiterlaufen.

Dazu hat man nun die geniale Idee, sich diese Kraft-Wärme-Kupplungen auch nach dem heurigen Auslaufen der Startförderung auf Dauer vom Bund fördern zu lassen. Zwar steht im entsprechenden Gesetzesentwurf kein Wort vom Millionenfluss ans Rathaus. So blöd ist man nicht. Die Förderung des Rathauses wird ganz abstrakt definiert. Im Entwurf steht nur etwas Technisches über die Kraft-Wärme-Kupplungen. Aber de facto wird fast das ganze erhoffte Bundesgeld ans Rathaus fließen. Sonst hätte ja vielleicht die ÖVP endlich begriffen, worum es geht. In der Bundesregierung hat diese im Gegenteil sogar schon dem Entwurf zugestimmt. Und die Vorlage stammt direkt aus dem schwarzen Wirtschaftsministerium, der verkörperten Sozialpartnerschaft.

Jetzt bleibt nur noch die theoretische Hoffnung, dass die Opposition im Parlament nicht zustimmen wird (diese Förderungen sind auch verfassungswidrig und brauchen daher eine Zweidrittelmehrheit). Aber da in Wien die Grünen mit in der Mehrheit sitzen, wird es wohl an ihnen nicht scheitern, wenn Wien mehr Geld aus fremden Taschen bekommt. Womit wir im übrigen wieder ein exemplarisches Beispiel sehen, wie dumm und politisch gesteuert praktisch alle Förderungen sind.

Wien verfällt, der Speckgürtel blüht

Aber all diese Kreativität bei der Geldbeschaffung hilft nichts: Wien wird immer ärmer. Den Finanzgewaltigen der Stadt steht das Wasser nicht mehr bloß bis zum Hals, sondern schon bis zu den Nasenlöchern.

Obwohl fast alle großen Firmen Österreichs ihre Zentralen in Wien haben (wo also auch die großen und damit gutverdienenden Chefs arbeiten). Obwohl der Bund nach Wien gewaltige Kultursubventionen lenkt. Obwohl hier die gesamte Spitzenbürokratie des Bundes ist. Obwohl sämtliche Höchstgerichte in Wien sitzen. Obwohl hier viele Angehörige internationaler Organisationen ihr Geld ausgeben: Dennoch ist Wien erstmals bei der Kaufkraft der Einwohner auf den dritten Platz unter allen Bundesländern abgesunken.

Das war noch nie da. Das ist dramatisch. Aber die Antwort ist klar: In Wien bekommen quantitativ die Migranten, die Arbeitslosen und Sozialempfänger zunehmend die Oberhand. Trotz der erwähnten Wasserkopf-Phänomene fliehen immer mehr arbeitende und gut verdienende Menschen aus der Stadt. Entweder gleich weit weg oder in den niederösterreichischen Speckgürtel rund um Wien.

Dieser blüht jedenfalls wie noch nie. Es ist mehr als signifikant, dass bei den letzten Nationalratswahlen Niederösterreich den weitaus größten Zuwachs hatte, und da wieder vor allem die Bezirke rund um Wien, während in der Bundeshauptstadt ein Nettoverlust an Wahlberechtigten eingetreten ist. Wien war zusammen mit Kärnten sogar das einzige Minus-Bundesland.

Womit übrigens auch eine weitere Rathaus-Lüge entlarvt ist: Der Einwohner-Zuwachs Wiens komme aus den Bundesländern und sei deshalb gesamtösterreichisch von Vorteil. Nein, er kommt durch die Zuwanderung! Und die ist Wien wieder dominiert vom Balkan und von Nichteuropäern. Aber leider nicht von Leistungsträgern.

Dennoch denkt das Rathaus keine Sekunde um. Es glaubt weiterhin nur ans Abcashen und nicht  ans Sparen oder gar ans Gebühren- und Abgabensenken.

PS: Die Entwicklung der Wahlberechtigten bei den letzten Nationalratswahlen ist übrigens über Wien hinaus politisch signifikant: Alle(!) vier sozialistisch regierten Landeshauptstädte haben Bürger verloren, während alle(!) nichtsozialistisch regierten wahlberechtigte Einwohner dazugewonnen haben. Das wird wohl einen klaren Grund haben. Nur die SPÖ selbst lernt auch daraus nichts.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2014 09:58

    Sozialismus hat noch nie funktioniert und wird dies auch in tausend Jahren nicht tun. Nur durch Gewalt, Unrecht und Lüge lässt sich so ein System eine Zeitlang aufrecht erhalten.

    Als die Grenzen aufgingen glaubten viele Balkanesen, daß bei uns 'Marktwirtschaft' herrschen würde. Es gab einen Gründerboom von Zuwanderern. Diese Leute, oftmals halbe Analphabeten, waren zwar fleißig aber verstanden nichts vom Steuerzahlen. Nicht zuletzt weil sie die Unternehmerfeindlichkeit nicht glauben wollten. Irgendwann hat dann das Finanzamt oder die GKK vorbeigeschaut, dann war der Traum der Migranten ausgeträumt. Diese fleißigen Leute retteten sich in Ihre Heimat, die Faulen blieben.
    Nur leider fehlen nun die zahlreichen Jobs dieser Neo-Unternehmer, dazu haben diese durchaus Steuern und Abgaben bezahlt, aber halt dabei viele Fehler (natürlich zum Teil absichtlich) gemacht.

    Und nun ist Wien pleite! Selbst im letzten Balkanwinkel weiß jeder, mit Korruption und kriminellen Machenschaften lässt sich im Sozialismus wunderbar kassieren aber mit 'arbeiten' bekommt man nur Ärger.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2014 04:01

    Wien ist derzeit sowieso nicht mehr zu helfen, aber es sollte uns zumindest als Menetekel auf Bundesebene dienen, indem man wiederholt darauf hinweist:

    ROT-GRÜN UND ALLES IST HIN!

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2014 08:13

    DER klassische Wiener Bezirk:
    FAVORITEN
    Im Jahr 2013 lebten 182.595 Menschen hier. Das entspricht mehr als einem Zehntel der Wiener Gesamtbevölkerung.

    Zusammensetzung: 50.944 Favoritner haben (Stand 2013) NICHT die österreichische Staatsbürgerschaft. Das entspricht 27,9 Prozent der Bezirksbevölkerung.

    Im ersten Halbjahr 2013 führte Favoriten in absoluten Zahlen das Anzeigenranking an (10.278).

    Bei der Gemeinderatswahl 2010 erreichte die FPÖ 33,8 Prozent.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2014 07:36

    Was das Sparen in der Gemeinde Wien betrifft:

    der rote Pascha hält halt seinen Hofstaat bei Laune; die grüne Griechin lenkt mit ihren Fisematenzen ein wenig von der realen Situation ab, und verschafft dem allgegenwärtigen roten Pascha genügend Zeit für seine weinseligen Extempores!

    Ein tolles Duo, die Beiden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2014 22:04

    Wer will schon seine Kinder in Wien zur Schule schicken? Die Gutverdienenden sicher nicht. Daher haben in den letzten 20 Jahren 400.000 Mittelstandsfamilien diese Wahnsinsstadt ins Umland verlassen!

    Wer fliehen kann, der flieht. Leider ist dieser Trend auch in den anderen Städten (Innsbruck) unausweichlich. Nach 31 Jahren in Innsbruck, wollen wir ins Tal ziehen. Auch Innsbruck vertreibt schon längst die gute bürgerliche Schicht. Massenzuwanderung von Unterschichten (+16 Prozent in einem Jahr bei den Mietbeihilfen; jedes 10. Kind ist bereits ein Fall für die Jugendwohlfahrt, die Frauenhäuser sind voll und die Bettler und Marokkaner haben die Stadt fest im Griff) und Kriminalität haben die Tiroler Landeshauptstadt fest im Griff.

    http://tirol.orf.at/news/stories/2644102/

    Hinzu kommen die exorpitanten Wohnungskosten (eine 50m² Wohung (Neubau) kostet bereits 350.000 Euro. Im geförderten Bereich sind bereits bei der Neuzuteilung 50 Prozent Migranten aus dem Balkan und Orient. Oberärzte fliehen bereits aus der Stadt in Richtung Bayern und der Schweiz!

    Ich denke, dass Österreich in spätestens 10 Jahren erledigt sein wird!

  6. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2014 19:41

    Die Sozialisten verstehen - vermutlich aufgrund genetischer Disposition [grins] - einfach
    nicht, daß es eben NICHT sozial ist, wenn man das Geld jenen wegnimmt, die's haben
    und anderen zusteckt, die IMMER zuwenig davon haben. Sowas ist schlichtweg ein Akt
    der Ungerechtigkeit aus durchschaubaren Gründen.

    Sozial wäre es, wenn man Bedürftigen dazu verhelfen würde, sich das Geld selber
    verdienen zu können. Da aber bei der bislang praktizierten Umverteilung ein Löwenanteil
    im Apparat hängen bleibt, sollten wir uns hier keinen Illusionen hingeben, besagte genetische
    Disposition zum "nicht verstehen" heißt - wenig überraschend - nicht Dummheit, sondern Machtinstinkt.

    Die Agenda-Austria bringt einen interessanten Vergleich mit Schweden:

    http://mad.ly/0b30c4?fe=1&pact=22121063405

    Und Fr. Rohrer bringt einen interessanten Denkanstoß:

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/annelieserohrer/1598634/Vergiss-die-Wiederwahl_Die-Zeit-der-Chance-fur-das-Spitzentrio?_vl_backlink=/home/index.do

    ... der aber leider genauso in Leere laufen wird, wie alles Andere, was
    unsere Politiker in den letzten Jahrzehnten zur Kurs-Korrektur "verführen" sollte !

    .

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2014 21:07

    OT

    ev. "orf.at watch"

    Jugendliche in Park angeschossen

    "Drei Jugendliche im Alter von 16, 17 und 18 Jahren sind am Samstagabend im Vogelweidpark in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus durch Schüsse verletzt worden. Nach einer ersten Befragung hieß es, dass die Jugendlichen drei Unbekannten begegneten."

    http://wien.orf.at/news/stories/2644124/

    Logisch, der Leser rätselt über die Herkunft der Jugendlichen und wird fündig...noch dazu in Ö24.

    Tschetschenen u. Albaner .........u. Motive.....

    http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Jugendliche-vor-Lugner-City-angeschossen/141170883

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAlternativlos
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2014 13:25

    ARMUT FÜR ALLE!

    DESHALB VORWÄRTS IM RÜCKWÄRTSGANG ZUM SIEGE DES SOZIALISMUS!


alle Kommentare

  1. Unkenruf (kein Partner)
    29. April 2014 20:42

    Der Speckgürtel wird rot-grün-pink. Ihre Hoffnungen, Herr Unterberger, werden herbe enttäuscht werden, denn diejenigen, die wegziehen, sind brave Bürgerliche, die sich selbst und schon gar nicht anderen gegenüber eingestehen, dass sie vor Ausländern flüchten und vom Resultat der von ihnen selbst befürworteten Politik.

  2. Gasthörer (kein Partner)
    28. April 2014 22:56

    Dies ist wohl eher was für ORF-Watch, nur kenn ich mich da noch nicht so aus..

    Erkunde gerade auf orf.at, wie groß man denn die Nachricht vom Rumänen bringt, der 8 brutale Raubüberfälle begangen hat, z.T. mit einer Eisenstange. Eine Frau ist noch in Lebensgefahr, eine andere Frau ist auf einem Auge erblindet. Dem Phantombild nach und der Zusatzinfo, es könnte sich um einen Nordafrikaner handeln, ist davon auszugehen, dass es sich um einen Roma handelt.

    Aber auf www.ORF.at ist um 22:40 auf der ersten Seite nichts zu finden. Weder bei den Fotokacheln noch unter den 8 "Chronik".Meldungen ist diese grausamste aller Raubserien seit wohl vielen Jahren zu finden. Unter "Chronik" ist zwar eine Meldung, dass in Salzburg Kontrolleure einen Schwarzfahrer aus dem Bus gezerrt hätten, aber eben nicht dieses beinahe Massaker an jungen Österreicherinnen. Erst beim Untermenü "Österreich" wird man fündig.

    Wobei ja auffällt, dass die Opfer von ausländischen Räubern eigentlich immer einen mitteleuropäischen Phänotyp aufweisen. Ab wann kann man hier von Rassismus sprechen, was ja den Strafrahmen erhöhen dürfte. Oder sind wir in diesem Land nur noch Freiwild?

  3. SHG Mobbing Graz (kein Partner)
    28. April 2014 21:34

    Sehr geschätzter Herr Dr. Unterberger!
    Sie treffen wieder mal genau auf den Punkt:
    Zitat: "In Rathausdiensten werden in Wahrheit viele Beamte noch immer intensiv von Partei und Gewerkschaft in die Frühpension gemobbt, um Platz für neue Protektionskinder zu schaffen."

    Es scheint schon die Normalität zu sein!
    http://www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at/ihre-geschichte/
    Aber nicht nur dort, auch der Rechnungshof ist gar nicht schlecht dabei....?
    http://mobbing-konkret.jimdo.com/rechnungshof-rh/
    Mag. Moser sieht keine Fehlbeurteilung... (die MEHR als augenscheinlich ist!)
    Postenschacher im RH?

  4. Alternativlos (kein Partner)
    28. April 2014 13:25

    ARMUT FÜR ALLE!

    DESHALB VORWÄRTS IM RÜCKWÄRTSGANG ZUM SIEGE DES SOZIALISMUS!

    • Undine
      28. April 2014 14:05

      @Alternativlos

      *****!
      In knapp einem Dutzend Wörtern haben Sie unsere Zukunft gedeutet!

  5. Marc Aurel (kein Partner)
    28. April 2014 10:28

    Heute im Linkssender in Ö1 über Wien:

    http://orf.at/stories/2227488/2227489/

    Das wird wieder eine Propaganda werden.

    • Alternativlos (kein Partner)
      28. April 2014 13:21

      "Aufgabe des sozialistischen Journalisten ist es, "Pädagoge des ganzen Volkes, ein Erzieher der Massen im revolutionären Geiste" zu sein, den Menschen "von seinem individualistischen Standpunkt in der Betrachtung des Lebens zu einer kollektiven Betrachtungsweise gelangen zu lassen"."

      Hermann Budzislawski, Sozialistische Journalistik, Leipzig 1966, S. 19

  6. Undine
    28. April 2014 09:33

    Weiter unten schreibt @dssm den goldrichtigen Satz:

    "Sozialismus hat noch nie funktioniert und wird dies auch in tausend Jahren nicht tun."

    Der Wahrheitsgehalt dieses Satzes wird dadurch TÄGLICH bewiesen, daß ausgerechnet unsere sozialistischen (!) Politiker nicht müde werden zu beklagen, daß die Schere zwischen ARM und REICH immer weiter aufgeht!

    Gerade also DIEJENIGEN bejammern diesen Umstand, die seit Jahrzehnten---nur unterbrochen durch die Schwarz-Blaue* Regierungszeit!---am Ruder sind! Die Sozialisten hätten längst die Zeit und die Macht gehabt, diese unerfreuliche Situation zu ändern, zu verbessern; es ist ihnen nicht gelungen---warum nur werden sie immer doch noch gewählt? Weil sie wie die MAFIA überall eingedrungen sind und niemanden sonst aufkommen lassen.

    * In der Zeit der Schwarz-Blauen Koalition hatte Ö die niedrigste Arbeitslosenzahl (unter 200.000!), die sich während der Rot-Schwarzen Koalition mehr als VERDOPPELT hat! Die Sozis erhalten ihre magere, aber leider doch mehrheitsfördernde Stimmenanzahl nur noch durch die Zuwanderer---mit ALLEN dreckigen Tricks, die ihnen ---und JENEN!---zur Verfügung stehen.

    • Alternativlos (kein Partner)
      28. April 2014 13:22

      Wie sagte doch Winston Churchill:

      Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.

  7. timeo (kein Partner)
    28. April 2014 08:10

    Solange Häupl Bürgermeister von Wien ist, wird es da keine Pensionsreform für die Wr. Gemeindebediensteten geben.
    War es doch der Wr. Bürgerm. Häupl persönlich, der bei den Protestmärschen an der Spitze mitging, als Dr. Schüssel die Pensionsreform beschloß.
    Würde Häupl nun ebenfalls eine Pensionsreform beschließen ( lassen ), würde sich natürlich bestätigen, dass die Reform Dr. Schüssel's einst richtig waren.

    Daher: NIE und NIMMER wird es unter Häupl eine Pensionsreform geben !

  8. machmuss verschiebnix
    27. April 2014 22:51

    Gar nicht mal so OT:

    Bei "Im Zentrum" wird grade die Abwanderung von Unternehmen diskutiert - Leitl
    bringt recht vernünftige Argumente, aber die beiden Sozi-Bonzen schwafeln wie
    ein Leierkasten dasselbe runter, wie schon seit Jahrzehnten - wie's Österreich gut
    gehe, aber daß die Zahlen (wie z.B. Arbeitslosen-Statistik) massiv getürkt sind,
    das wird natürlich verschwiegen .


    Solange solche Leute das Geschick Österreichs bestimmen, wird das Land
    unter Garantie weiter "absandeln" ! ! !


    .

    • Unkenruf (kein Partner)
      29. April 2014 20:50

      http://derstandard.at/614027

      Christoph Leitl, 2001:

      daher geht es bei der Zuwanderungsfrage um Menschen, die nicht unserer Hilfe bedürfen. Es ist genau umgekehrt: Wir bedürfen der Hilfe der Ausländer. Wir brauchen Arbeitskräfte, damit wir Aufträge erfüllen können, die uns Wohlstand bringen.

  9. Brigitte Imb
    27. April 2014 22:16

    Nicht nur in Wien wird abgecasht, im ganzen Staat werden die Bürger u.v.a. die Steuerzahler ausgenommen wie eine Weihnachtsgans.
    Als absoluten Frotzel sehe ich die Senkung der Lohnnebenkosten, wahrscheinlich kostet die Umstellung letztendlich mehr, als sie dem Arbeitgeber bringt.

    Eine sehr gute Analye von Norbert Rief (Die Presse).

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1599119/Wie-uns-der-Staat-ausnimmt_Unerfreuliches-zur-Budgetrede?_vl_backlink=/home/index.do

  10. Le Monde
    27. April 2014 22:04

    Wer will schon seine Kinder in Wien zur Schule schicken? Die Gutverdienenden sicher nicht. Daher haben in den letzten 20 Jahren 400.000 Mittelstandsfamilien diese Wahnsinsstadt ins Umland verlassen!

    Wer fliehen kann, der flieht. Leider ist dieser Trend auch in den anderen Städten (Innsbruck) unausweichlich. Nach 31 Jahren in Innsbruck, wollen wir ins Tal ziehen. Auch Innsbruck vertreibt schon längst die gute bürgerliche Schicht. Massenzuwanderung von Unterschichten (+16 Prozent in einem Jahr bei den Mietbeihilfen; jedes 10. Kind ist bereits ein Fall für die Jugendwohlfahrt, die Frauenhäuser sind voll und die Bettler und Marokkaner haben die Stadt fest im Griff) und Kriminalität haben die Tiroler Landeshauptstadt fest im Griff.

    http://tirol.orf.at/news/stories/2644102/

    Hinzu kommen die exorpitanten Wohnungskosten (eine 50m² Wohung (Neubau) kostet bereits 350.000 Euro. Im geförderten Bereich sind bereits bei der Neuzuteilung 50 Prozent Migranten aus dem Balkan und Orient. Oberärzte fliehen bereits aus der Stadt in Richtung Bayern und der Schweiz!

    Ich denke, dass Österreich in spätestens 10 Jahren erledigt sein wird!

    • Brigitte Imb
      27. April 2014 22:40

      @Le Monde,

      das "Landleben" ist GsD (noch) herrlich. Als junger Mensch bedauerte ich sehr oft die Distanz meines Wohnsitzes zur Großstadt, mittlerweile bin ich jeden Tag dankbar dafür. Keine Bereicherung, durchwegs nette Menschen rundherum u. falls es "too small" wird können wir ins Auto steigen....

      Und in Wien leben doch Familien, die ihre Kinder auch dort die Schule besuchen lassen wollen, allerdings eine private. Der Andrang scheint sogar enorm groß zu sein. (Mein Enkelkind, das gerade einmal 2 1/2 Mon. alt ist, mußte - um in 6 J. eine reelle Aufnahmechance zu bekommen - bereits angemeldet werden.)

      Grundsätzlich stimme ich Ihren Sorgen natürlich zu, die Situation ist alles andere als rosig. Diktatur und Landnahme werden (in Europa) heutzutage völlig anders ("softer") als vor Jahrzehnten vollzogen.

    • Undine
      28. April 2014 17:53

      @Brigitte Imb

      "Und in Wien leben doch Familien, die ihre Kinder auch dort die Schule besuchen lassen wollen, allerdings eine private. Der Andrang scheint sogar enorm groß zu sein. (Mein Enkelkind, das gerade einmal 2 1/2 Mon. alt ist, mußte - um in 6 J. eine reelle Aufnahmechance zu bekommen - bereits angemeldet werden.)"

      Das muß man sich ja auf der Zunge zergehen lassen, daß man als junge Eltern heutzutage bereits nach der Geburt des Kindes GEZWUNGEN ist, die Weichen zu stellen, damit das Kind nicht gleich zum Schuleintritt OPFER der SOZIALISTISCHEN SCHULPOLITIK und der linxlinken MULTIKULTI(ALB)TRÄUME wird, weil es sonst mit lauter Ausländerkindern in einer Klasse sitzen muß und der Unterricht sich zu 100% nach denen richtet; diese sind ja unseren Linken mehr wert als die einheimischen Kinder.

  11. Brigitte Imb
    27. April 2014 21:07

    OT

    ev. "orf.at watch"

    Jugendliche in Park angeschossen

    "Drei Jugendliche im Alter von 16, 17 und 18 Jahren sind am Samstagabend im Vogelweidpark in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus durch Schüsse verletzt worden. Nach einer ersten Befragung hieß es, dass die Jugendlichen drei Unbekannten begegneten."

    http://wien.orf.at/news/stories/2644124/

    Logisch, der Leser rätselt über die Herkunft der Jugendlichen und wird fündig...noch dazu in Ö24.

    Tschetschenen u. Albaner .........u. Motive.....

    http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Jugendliche-vor-Lugner-City-angeschossen/141170883

  12. terbuan
    27. April 2014 19:49

    Wie man im roten Wien wirtschaftet sieht man wieder einmal an diesem Beispiel:

    Weil die Einstandspreise für Gas zu hoch sind, die Strompreise verfallen sind, da u.a. der Winter zu mild war (Klimawandel!) und zu viel in subventionierte Windräder investiert wurde, muss jetzt wieder einmal der Steuerzahler über Förderungen herhalten, KWK-Anlagen rechnen sich nicht mehr, na so was, wer hätte das gedacht!

    Beinahe alles was diese Stadt in die Hände nimmt kostet Geld, das man nicht hat,
    Von der Mariahilfer Straße bis nach Simmering!

  13. machmuss verschiebnix
    27. April 2014 19:41

    Die Sozialisten verstehen - vermutlich aufgrund genetischer Disposition [grins] - einfach
    nicht, daß es eben NICHT sozial ist, wenn man das Geld jenen wegnimmt, die's haben
    und anderen zusteckt, die IMMER zuwenig davon haben. Sowas ist schlichtweg ein Akt
    der Ungerechtigkeit aus durchschaubaren Gründen.

    Sozial wäre es, wenn man Bedürftigen dazu verhelfen würde, sich das Geld selber
    verdienen zu können. Da aber bei der bislang praktizierten Umverteilung ein Löwenanteil
    im Apparat hängen bleibt, sollten wir uns hier keinen Illusionen hingeben, besagte genetische
    Disposition zum "nicht verstehen" heißt - wenig überraschend - nicht Dummheit, sondern Machtinstinkt.

    Die Agenda-Austria bringt einen interessanten Vergleich mit Schweden:

    http://mad.ly/0b30c4?fe=1&pact=22121063405

    Und Fr. Rohrer bringt einen interessanten Denkanstoß:

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/annelieserohrer/1598634/Vergiss-die-Wiederwahl_Die-Zeit-der-Chance-fur-das-Spitzentrio?_vl_backlink=/home/index.do

    ... der aber leider genauso in Leere laufen wird, wie alles Andere, was
    unsere Politiker in den letzten Jahrzehnten zur Kurs-Korrektur "verführen" sollte !

    .

    • Brigitte Imb
      27. April 2014 19:45

      Na, was sagen viele hier im Blog schon seit einiger Zeit? SPÖVP hat bereits fusioniert.

      "Dem Vernehmen nach wollte Faymann 2008 dem damaligen ÖVP-Chef Josef Pröll einen Pakt auf 15 Jahre anbieten – bei unveränderter Funktionsaufteilung. Pröll soll natürlich abgelehnt haben."

    • machmuss verschiebnix
      27. April 2014 20:27

      Sicher - Brigitte Imb, das Macht-Kartell besteht schon sehr, sehr lange samt deren
      folklore-artiger Demokratie-Simulation.

      .

    • Brigitte Imb
      27. April 2014 21:36

      Zur Untermauerung des Macht- u. Privillegienstadels lesen Sie bitte folgenden Artikel.

      Es könnt´ einem übel werden bei soviel Dilettantismus.....

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1599104/Luxuspensionen_Stopp-EUwidrig?_vl_backlink=/home/index.do

    • machmuss verschiebnix
      27. April 2014 21:58

      Ha, lustig:

      » ... es herrscht auch breiter Unmut in der Bevölkerung über die Höhe der Zusatzpensionen von Altpolitikern ...«

      hätt' ich nicht gewußt :))

      Aber die Saubande wird es sich trotzdem irgendwie richten ! ! !

      .

  14. FranzAnton
    27. April 2014 18:15

    Ad Wiener Kombinationskraftwerke: Einem physikalischen Naturgesetz ("Carnot'scher Kreisprozess") zufolge läßt sich Wärmeenergie nur zu einem Teil in mechanische Energie umsetzen; übrig bleibt die Abwärme, welche für gewöhnlich über Kühltürme an die Umwelt abgegeben wird. Besagte Wiener Elektrizitätskraftwerke nutzen die im Brennstoff enthaltene Wärmeenergie tatsächlich bestmöglich aus: mit Öl wird eine Gasturbine - vergleichbar einem Flugzeugtriebwerk - befeuert, und mit deren Abwärme eine Dampfturbine betrieben, und mit deren Abwärme wiederum das Fernheizwasser erhitzt. Der so erzielte Gesamtwirkungsgrad erreicht etwa 80% der eingesetzten Heizenergie, ein sehr guter Wert. (Zum Vergleich: Atomkraftwerke sind de facto reine Dampfkraftwerke, - bloss dass der Brennstoff nicht Kohle oder Öl, sondern eben Uran ist -; sie weisen eine Wirkungsgrad von unter 35 % auf, weshalb ca 65 % der Uranenergie via Kühltürme die Umwelt erwärmen). Dies, und den Umstand einkalkuliert, daß die Fernwärmeleitungen bereits bezahlt sind, sollte eigentlich dazu führen, daß die Wiener Kraftwerke aktiv bilanzieren; möglicher Weise ist aber die Braunkohle so billig, daß etwa die deutschen Kohlekraftwerke trotz grottenschlechtem Wirkungsgrad billiger Strom liefern können.
    Die Lösung dieses Problems läge, hätte man dies politisch gewollt, anderswo: Solch Kombinationskraftwerke, wie Wienstrom sie besitzt, liessen sich, zwar in Simpel - Versionen, aber mit ebenso gutem (oder gar noch besserem) Gesamtwirkungsgrad - in jedes Gebäude einbauen; es genügte hiefür ja ein gewöhnlicher Otto - oder Dieselmotor mit angeschlossenem Stromgenerator; der Stromgenerator würde Elektrizität ins Netz liefern (zwar im Winter, bei hohem Stromverbrauch), und mit der Abwärme des Motors würde das Gebäude beheizt. Und als Draufgabe bräuchten die ungeheuer teuren Fernwärmeleitungen nicht verlegt zu werden. Jetzt natürlich ist "die Kuh aus dem Stall", will heißen, Investitionen in gigantischem Ausmaß sind in die - wohl sehr guten - Elektrizitätskraftwerke und die Fernwärmeleitungen geflossen, und müssen diese, aus rein volkswirtschaftlichen Gründen, bis zum Ende ihrer Lebensdauer betrieben werden. -

    Ad Baumschutzgesetz: Mit diesem Gesetz zwingt die Gemeinde Wien Gartenbesitzer, für zu fällende Bäume Ersatzbäume in gegebenefalls absurder Anzahl neu zu pflanzen; möchte der Baumfäller dies nicht, kann er zu horrenden Ersatzzahlungen pro nicht pflanzbarem Ersatzbaum verdonnert werden. Da die Gemeinde Wien ja normalerweise nicht draufkäme, wenn jemand einen Baum illegal fällt, nutzt sie - mit voller Absicht - die Vernadererneigung so mancher böser Menschen aus. Seinerzeit waren damit schon die Nazis äußerst "erfolgreich". Zufälliger Weise war ich vor Jahrzehnten bei einer Propagandaveranstaltung zur Implementierung dieses Gesetzes anwesend, und genau auf diesen Vernaderer - Gesichtpunkt wurde expressis verbis vom Vortragenden verwiesen. Dem Vernehmen nach nehmen die bezüglichen Anzeigen übrigens ständig zu. Ob sich die Kosten der mit dem Baumschutzgesetz beschäftigten Beamtenschaft - zufolge allfälliger Strafzahlungen in buchstäblich exorbitanter Höhe - lohnen, wäre wohl interessant.
    Im übrigen: Als Nebenwirkung dieses fiesen Gesetzes ist anzumerken, daß Obstbäume nicht als Ersatzbäume gelten, da sie vom Gesetz ausgenommen sind. Jemand kann also ggf. gezwungen werden, so viele Ersatzbäume zu pflanzen, dass für die von ihm eigentlich gewünschten Obstbäume kein Platz mehr bleibt (ausser er zahlt sich krumm).
    Conclusio: In allzu vielen Bereichen des täglichen Lebens erweist sich die Inferiorität und Ruinösität linksideologischen Gedankengutes.

  15. Gerhard Pascher
    27. April 2014 17:40

    Die Förderung von KWK (Kraft-Wärme-Kupplungen) gibt es schon längere Zeit in vielen Ländern. Damit will man Erreichen, dass die eingesetzten Brennstoffe bei der Stromerzeugung besser ausgenützt werden, d.h. die entstehende Wärme nicht mehr direkt an die Umwelt abgegeben und auch der Schadstoffausstoss verringert wird. Über Förderhöhe usw. entscheidet die E-Control aufgrund der bestehenden Gesetze (KWK-Gesetz aus 2009, Energie-Control-Gesetz aus 2010 sowie Ölostromgesetz).
    Es ist noch nicht entschieden, dass dem Ansuchen der Stadt Wien an den Bund Folge gegeben wird. Das rote Wiener Rathaus versucht halt, zusätzliche Einnahmen zu erzielen.

  16. Josef Maierhofer
    27. April 2014 17:00

    Wien ist anders.

    In Wien zählt der Unternehmer nichts und hat für die Rathausbonzen etwas mit 'Ausnehmen' zu tun. Klar ist die Antwort Auswandern.

    Aber erklären Sie das einmal einem Sozi ! Der Kapiert das in 1000 Jahren nicht, auch nicht, wenn es bereits um seinen eigenen Arbeitsplatz geht.

    Lüge und 'Hinterfotzigkeit' ist das Markenzeichen der linken Politik. Es ist wirklich schwierig, den wahren Zusammenhang bei der Kraft-Wärmekupplung herauszufinden und aufzuzeigen, Kompliment, wahrscheinlich ist da Dr. Unterberger der einzige nicht Eingeweihte, der das durchschaut hat.

    Aber genossen wird unter der linken Klientel, Genossen, wohin man auch schaut.

    Nur die Wähler könnten das ändern in Wien, sofern sie lesen und schreiben (eigentlich geht es nur um ein 'Kreuzerl') können.

    • Josef Maierhofer
      27. April 2014 17:04

      Zu früh abgeschickt:

      Gewissenlosigkeit beim Schulden Machen ist auch ein Wiener (linkes) Attribut.

  17. Wertkonservativer
    27. April 2014 12:24

    o.t.:

    soeben habe ich, wie Millionen andere Gläubige, knieend den Segen des Papstes Franziskus anlässlich der Feier zur Heiligsprechung zweier seiner Vorgänger
    empfangen!

    Die letzte Szene, als er lächelnd seinem Vorgänger die Reverenz erwies, hat mich besonders beeindruckt!

    Nochmals: wenn - wie hier kürzlich und wiederholt - Papst Franziskus geschmacklos als "Linker" bezeichnet wurde, dann bin auch ich ein "Linker"!

    Ich meine ganz ernstlich, dass viele unter uns einem Konservatismus huldigen bzw. nachtrauern, der in der heutigen Zeit - unter Bedachtnahme auf die ewig gültigen Menschenwerte - in einem anderen Lichte gesehen und gelebt werden muss, als noch im vergangenen Jahrhundert!
    Wenn uns das nicht gelingt, sind wir wohl zum schrittweisen Gang in die Bedeutungslosigkeit verurteilt!!!

    Also, Grüß Gott allerseits, und viel Mut zur Hinwendung auf die Welt von heute!
    (mail to: gerhard@michler.at)

    • haro
      27. April 2014 19:59

      Die Feier mit den vielen anwesenden Katholiken war tatsächlich für jeden gläubigen Zuseher aufbauend. Allerdings wäre die ORF-Übertragung der Hl.Messe ohne Geschwätz Herrn Zuhlehners andächtiger gewesen.

      Papst Franziskus ist kein "Linker" (so wie er auch kein "Rechter" ist) aber er wird von vielen Linken vereinnahmt (ein großer Unterschied). Manche Linke hegen große Hoffnungen, er würde ihre Ideologien teilweise verwirklichen, aber auch dieser Papst wird seiner Kirche treu bleiben und ganz bestimmt nicht dem linken Zeitgeist (der ohnehin schon im Absteigen begriffen ist) huldigen.

      S.g. "Wertkonservativer", ich bin ganz und gar nicht Ihrer Meinung, dass es "der schrittweise Gang in die Bedeutungslosigkei" wäre, wenn man konservative Werte lebt und sich nicht dem linken Zeitgeist anschließt. Man sieht doch an der ÖVP wohin es führt, wenn man seine konservativen Wurzeln verleugnet, sich wertmäßig nicht mehr festlegen will und sich immer mehr linker Ideologie annähert - DAS ist der schrittweise Gang in die Bedeutungslosigkeit!

      Leider wurde in den letzten Jahrzehnten mittels unserer Politik und deren "verlinkten" Medien stets ein anti-konservatives Bild als das "gute und schöne" dargestellt und -um nur ein Beispiel zu nennen- niemals vermittelt, wie gut und schön doch eine lebenslange Ehe in Liebe und Treue ist für Mann und Frau und vor allem auch für die Kinder im Gegensatz zu der oft leidvollen Lebensweise ständig wechselnder Lebensabschnittspartner meist mit Verlust eines Elternteils für Kinder. Das heißt natürlich nicht, dass man andere Lebensweisen verurteilt, aber aufmerksam macht, was den Menschen, den Kindern gar nicht gut tut.

      Christlich-konservative Grundwerte kann man also getrost auch heute für gut und richtig für unsere Gesellschaft halten.

      Auch ein herzliches, konservatives :) gern gesagtes Grüß Gott!

    • terbuan
      27. April 2014 20:48

      Zum Geschwätz des Herrn Zulehners siehe auch den Beitrag von Elisabeth Hennefeld im ORF-Watch:
      http://www.orf-watch.at/Debatte/2014/04/herr-zulehner-ueber-das-wesen-der-roemischen-kirche#Kommentar-128

    • mitzi
      27. April 2014 21:00

      Warum sagen Sie "Geschwätz des Herrn Zuhlehners"? Haben Sie ihn jemals predigen gehört? Dann würden Sie sich so eine einfache Ansage verkneifen.

      ´

    • terbuan
      27. April 2014 21:04

      Herr Zuhlehner hat anlässlich der TV-Übertragung von der Heiligsprechung völlig unpassend die Diskriminierung geschiedener Katholiken thematisiert, da stimme ich @haro völlig zu!

    • Riese35
      28. April 2014 07:30

      @haro: ******************************************************!

  18. dssm
    27. April 2014 09:58

    Sozialismus hat noch nie funktioniert und wird dies auch in tausend Jahren nicht tun. Nur durch Gewalt, Unrecht und Lüge lässt sich so ein System eine Zeitlang aufrecht erhalten.

    Als die Grenzen aufgingen glaubten viele Balkanesen, daß bei uns 'Marktwirtschaft' herrschen würde. Es gab einen Gründerboom von Zuwanderern. Diese Leute, oftmals halbe Analphabeten, waren zwar fleißig aber verstanden nichts vom Steuerzahlen. Nicht zuletzt weil sie die Unternehmerfeindlichkeit nicht glauben wollten. Irgendwann hat dann das Finanzamt oder die GKK vorbeigeschaut, dann war der Traum der Migranten ausgeträumt. Diese fleißigen Leute retteten sich in Ihre Heimat, die Faulen blieben.
    Nur leider fehlen nun die zahlreichen Jobs dieser Neo-Unternehmer, dazu haben diese durchaus Steuern und Abgaben bezahlt, aber halt dabei viele Fehler (natürlich zum Teil absichtlich) gemacht.

    Und nun ist Wien pleite! Selbst im letzten Balkanwinkel weiß jeder, mit Korruption und kriminellen Machenschaften lässt sich im Sozialismus wunderbar kassieren aber mit 'arbeiten' bekommt man nur Ärger.

    • simplicissimus
      27. April 2014 11:44

      Genauso ist es.
      Leider auch in vielen anderen Ländern der Welt.

  19. Sandwalk
    27. April 2014 08:26

    Es ist auch zu bedenken, dass die vermeintliche Stärke eines Menschen oder einer Organisation mit der Schwäche der Gegner zu tun hat.
    Was die SPÖ in Vorarlberg ist, das ist die ÖVP in Wien.
    Mit den Döblinger Brigaden, die sich - Schönbrunndeutsch näselnd - in Szenelokalen und auf Buden konservativer Studentenverbindungen treffen, um dort über die NEOS zu raunzen, kann man halt keine Wahlen gewinnen.

  20. Politicus1
    27. April 2014 08:13

    DER klassische Wiener Bezirk:
    FAVORITEN
    Im Jahr 2013 lebten 182.595 Menschen hier. Das entspricht mehr als einem Zehntel der Wiener Gesamtbevölkerung.

    Zusammensetzung: 50.944 Favoritner haben (Stand 2013) NICHT die österreichische Staatsbürgerschaft. Das entspricht 27,9 Prozent der Bezirksbevölkerung.

    Im ersten Halbjahr 2013 führte Favoriten in absoluten Zahlen das Anzeigenranking an (10.278).

    Bei der Gemeinderatswahl 2010 erreichte die FPÖ 33,8 Prozent.

  21. Wertkonservativer
    27. April 2014 07:36

    Was das Sparen in der Gemeinde Wien betrifft:

    der rote Pascha hält halt seinen Hofstaat bei Laune; die grüne Griechin lenkt mit ihren Fisematenzen ein wenig von der realen Situation ab, und verschafft dem allgegenwärtigen roten Pascha genügend Zeit für seine weinseligen Extempores!

    Ein tolles Duo, die Beiden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      27. April 2014 10:05

      @ Weko

      Sie dürfen nicht vergessen, auf Bundesebene "extemporiert" der Rote Pascha mit dem Schwarzen Fürsten (Reblaus-Koalition).
      Der Schaden für unsere Heimat ist deswegen nicht geringer. ;-)

    • Wertkonservativer
      27. April 2014 12:06

      Hätt' mich ja gewundert, @ Cotopaxi,

      wenn Sie nicht wieder einmal Ihren Kren draufhauen würden!
      Sie sind sowas von berechenbar, dass Sie sich eigentlich die Mühe der Wertkonservativen-Repliken sparen könnten!
      Eine Frage: bestenfalls ein, zweimal im Monat replizieren Sie im Hauptprogramm
      Dr. Unterbergers Kolumnen:
      wir alle dürsten nach gehaltvollen Geistesblitzen aus Ihrer Feder!
      Warum machen Sie sich diesbezüglich so rar?
      Volkspartei-Schelte aufgrund ihrer demokratisch völlig legitimen Koalition mit den Sozialdemokraten, das ist für einen gestandenen Blogger wahrlich zu wenig!

      Und was glauben Sie wohl, wie die Blauen mit blauer Zunge einer Koalition mit den Roten oder Schwarzen nachrennen würden? Egal, wie viele "Grundsätze" sie dabei auf dem Podest der Macht preisgeben würden!!!

      Mir wurscht, wie oft Sie noch auf meine Repliken replizieren! Mehr Eigenes wäre halt gefragt: davon lebt der Blog, nicht von sich ewig wiederholenden, "sarkastisch" sein wollenden Petitessen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      27. April 2014 13:30

      @ WK

      Petitessen scheinen Sie zu publizistischen Hochleistungen anzuregen. Also, wo liegt Ihr wahres Problem?

    • terbuan
      27. April 2014 21:19

      Lieber Gerhard,
      nur weil mir das Wort so komisch vorkam:
      Das Wort heißt: FISIMATENTEN, die genaue Bedeutung ist nicht bekannt.
      Eine Erklärung stammt aus der französischen Besatzungszeit in Deutschland, als die Soldaten deutsche Mädchen mit dem Ruf "Visitez ma tente" anlockten! ;-)
      http://de.wikipedia.org/wiki/Fisimatenten

      Nixfürungut und liebe Grüße
      terbuan

    • Wertkonservativer
      28. April 2014 07:42

      Freund @ terbuan,

      danke für Deine berechtigte Berichtigung.
      Es stimmt schon: manchmal gefalle ich mir selbst mit Wortschöpfungen, die dann halt - hin und wieder, und so wie auch hier - "ins Auge gehen"!

      Nun, dafür hat man kluge Freunde!

      Ciao

      Gerhard!

  22. mischu
    27. April 2014 04:01

    Wien ist derzeit sowieso nicht mehr zu helfen, aber es sollte uns zumindest als Menetekel auf Bundesebene dienen, indem man wiederholt darauf hinweist:

    ROT-GRÜN UND ALLES IST HIN!

    • dssm
      27. April 2014 10:10

      Ihre Aussage mag für die hier tätigen Leser gelten. Aber für die zahlreichen Magistratsbeamten, Mitarbeiter der Sozialindustrie (in Wien ja aufgrund der Migranten geradezu gigantisch), geförderte Künstler, NGOs, Berater, Lehrer, Nutzer des sozialen Wohnbaus und sonstige alimentierte Menschen, ist das System wunderbar – kein Risiko im Leben, gutes, regelmäßiges Geld, günstige Leistungen, keine Verantwortung und immer auf der 'richtigen' Seite.

      Entsprechend hat bei der letzten Wahl waren rund 30% so zufrieden, daß sie erst gar nicht hingegangen sind und vom Rest haben mehr als 60% links oder ganz links gewählt. Wenn man dann noch die FPÖ und (wiener-)ÖVP als sozialistische Epigonen dazuzählt sind wir bei Zustimmungs-Zahlen die an Enver Hodscha erinnern.

    • mischu
      27. April 2014 19:45

      @dssm

      Traurig, aber wahr!





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