Eine vertane Chance

Autor: David Nagiller

Mit beiden Händen zum Fenster hinaus … 

Autor: Georg Dattenböck

Der Papst, die Enzyklika „Fratelli tutti“ und die Politik

Autor: Andreas Tögel

Die Westbalkanstaaten in die EU? Sicher nicht!

Autor: Peter F. Lang

Die Klimarettung und ihr Preis

Autor: Andreas Tögel

Eine Wiener Wahlanalyse einmal anders – mit ein paar Faktenchecks

Autor: Günter Frühwirth

Kampf um jeden Arbeitsplatz!

Autor: Andreas Tögel

Desinformations-Kampagnen gegen Ungarn: Ihre Denkfehler und ihr Scheitern

Autor: Elmar Forster

Corona: Wien kaschiert die eigene Unfähigkeit durch kantige Sprüche

Autor: Stefan Beig

Wer Menasse zustimmt, kennt Wiens Geschichte nicht

Autor: Albert Pethö

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Ich hätte Orban gewählt

Die Hass-Orgien in linken Medien haben nichts genutzt: Victor Orban hat die ungarischen Wahlen mit einem Prozentsatz gewonnen, von dem die österreichischen Parteien seit Jahrzehnten nicht einmal träumen würden. Es war geradezu unglaublich, wie viele Un- und Halbwahrheiten schon in seiner ersten Periode über ihn ausgestreut worden sind. Aber Orban ließ sich nicht beirren. Und die Ungarn auch nicht.

Kein Zweifel: Auch ich hätte Orban gewählt. Schon alleine deshalb, weil die Aktionen der Gesinnungsfreunde der ungarischen Sozialisten gegen ihn in ihrer vordergründigen Denunziationsabsicht viel zu durchsichtig waren. Gibt es doch bis heute nicht einmal einen Funken von konkreten Indizien, dass Ungarn im Vergleich zu den anderen EU-Ländern kein Rechtsstaat oder keine Demokratie mehr wäre. Oder dass es das weniger wäre als in den letzten 25 Jahren. Denn vor der letzten Regierungsperiode hat Ungarn nämlich de facto noch mit einer aus dem Kommunismus stammenden Rechtstradition gelebt.

Ja, Orban hat in den letzten Jahren viel daran geändert, Verfassung und Gesetze sind in großer Zahl neu beschlossen worden.

Ja, Orban hat die Sozialisten oder, so wie es etwa Wolfgang Schüssel musste, die rechts von ihm Stehenden nicht bei den Änderungen gefragt oder fragen müssen. Das 2010 gar nicht von Orban stammende Wahlrecht hat ihm eben eine Zweidrittelmehrheit beschert. Und mit einer solchen kann eben eine Verfassung geändert werden. In fast jedem Land der Welt.

Ja, manche Gesetze und auch Teile der Verfassung mussten nachher geändert werden: Aber genau das zeigt das Funktionieren der rechtlichen Mechanismen. Verfassungsrichter und Staatsoberhaupt sind alles andere als willenlose Befehlsempfänger. Das passiert auch in jeder funktionierenden Demokratie der Welt.

Nein, es gibt kein einziges Gesetz, keinen Verfassungsartikel Ungarns, die Rechtsstaat oder Grundrechte ernsthaft verletzen würden. Es gibt in Ungarn keine Bestimmung, die man nicht so ähnlich – oder noch viel brutaler – auch in einem anderen EU-Land fände. Ungarn hat sich sogar mehr um Minderheiten wie die Zigeuner gekümmert als in den sozialistischen Jahren. Dass auch bei Orban die Ergebnisse der Bemühungen um die Zigeuner nicht sensationell viele Früchte getragen haben, liegt ja vielleicht auch ein wenig an der Minderheit selbst. Aber Tatsache ist: Der Bettler-Ansturm auf Österreich kommt vor allem aus der Slowakei und Rumänien, beide heute sozialistisch regiert, nicht aus Ungarn.).

Es mag schon sein, dass die Linken das Bekenntnis zur Nation, zum christlichen Erbe, zu Familie usw. stört. Mich stört es ganz gewiss nicht.

Ein mehrheitsförderndes Wahlrecht mag man für gut oder schlecht finden. Es wird aber nur in Ungarn als geradezu verbrecherisch denunziert. Ein zum Teil noch viel stärker mehrheitsfreundliches Wahlrecht in Großbritannien beispielsweise oder in Frankreich oder in Italien ist von keinem der Kritiker Ungarns thematisiert worden.

Tatsache ist, dass die ungarische Linke schwer diskreditiert ist. Besteht sie doch nur aus einem wilden Konglomerat, das außer dem Hass auf Orban kaum etwas gemeinsam hat. Außerdem hängt den Sozialisten noch immer die einstige Lügenrede nach, mit welcher der damalige sozialistische Regierungschef vermeintlich ohne Öffentlichkeit offen das zynische Lügen gegenüber der Öffentlichkeit zugab.

Also ist heute eigentlich alles bestens in Ungarn? Nein, zwei Dinge machen durchaus besorgt. Das eine ist der anhaltende Erfolg der ganz rechtsstehenden Oppositionspartei Jobbik. Bei ihr gibt es in der Tat den Hang zu paramilitärischen Milizen mit Gewaltnähe; bei ihr sind ganz offen antisemitische und anti-Roma-Aussagen Parteilinie.

Die zweite Sorge gilt Orbans Wirtschaftspolitik: Bei allem Verständnis für die Wahrung ungarischer Interessen dürfte gerade diese Politik langfristig schwere Schäden zur Folge haben, also den ungarischen Interessen schaden. Denn die Budapester Regierung hat in fast kommunistischer Manier ausländischen Investoren den Mittelfinger entgegengestreckt. Ob Handel, ob Banken, ob andere Dienstleister, alle haben sie die Botschaft gehört: Sie sind in Ungarn nicht wirklich erwünscht. Ungarn hält ihnen gegenüber politische Zusagen nicht ein. Zwar geht es in Zeiten der europäischen Integration nicht so einfach, Unternehmen wieder hinauszudrängen. Aber neue Investoren machen um das Land einen großen Bogen. Und das wird Ungarn langfristig schaden.

Also haben Orbans Kritiker doch recht? Nein, denn vielen von ihnen hat seine Rüpelhaftigkeit gegenüber ausländischen Investoren als einziges an Orban gefallen. Orban ist mit Banken und Handelsketten so brutal umgesprungen, wie es hierzulande eigentlich nur Gewerkschaften und Kommunisten fordern.

Manche werden kritisch einwenden: Aber hat sich der Autor nicht mehrfach für eine Direkte Demokratie eingesetzt und ausgerechnet er hätte den sehr autoritär auftretenden Orban gewählt? Keine Frage: Auch weiterhin ist die Direkte Demokratie die weitaus am klarsten menschenwürdige und langfristig effizienteste Form der Machtausübung, welche die Macht von Bürokraten signifikant reduziert. Nur: Wenn die Machthaber – ob rechts, ob links – keine Direkte Demokratie zulassen, dann ist immer noch ein Machthaber mit klarem Gestaltungswillen die zweitbeste Alternative.

Um noch einmal mit Österreich zu vergleichen: Einem Werner Faymann hat man noch nie Gestaltungswillen nachgesagt, und wohl auch sonst keinem der gegenwärtigen Politiker. In Wahrheit hatte Österreich, wenn man vom ersten Nachkriegsjahrzehnt absieht, eigentlich nur  zweimal Politiker mit Gestaltungs-Willen UND -Fähigkeiten: Kreisky und Schüssel. Und beide Male haben das die Wähler durchaus honoriert.

Unter Schüssel hat es auch zum einzigen Mal eine zumindest in Ansätzen funktionierende politische Koordination zwischen Ungarn und Österreich gegeben (sowie der Slowakei). Jetzt hingegen haben der österreichische Landwirtschaftsminister – aber auch unklug agierende Banken-Exponenten – üblen Flurschaden angerichtet. Wer als Österreicher in Budapest von oben herab agiert, hat schon verloren. Und zwar langfristig. Als Tiroler hat man keinerlei Feeling gegenüber Ungarn. Und als österreichischer Adeliger die doppelte Last der Vergangenheit.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2014 06:31

    Wozu in die Ferne schweifen....

    "Die Krim liegt bei Wien"
    Orban hat die Wahl gewonnen und nach letzten Meldungen seine Zweidrittelmehrheit erfolgreich verteidigt.

    Endlich gibt es wieder ein neues Thema und die linken Tintenstrolche werden wieder aus allen Rohren schießen und der Herr Schulz und seine Konsorten werden Sanktionen fordern, dieses böse, widerspenstige Ungarn muss doch ordentlich bestraft werden!

    Danke liebe Ungarn, danke lieber Viktor Orbán!
    Gott schütze Ungarn.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2014 01:07

    Ungarn macht den Anfang. Anstatt sich in vae-victis Larmoyanz zu üben, packen diese Leute die Arbeit an, und beseitigen diesen Dreckssozialismus. Auch dort bestand die Macht der Minderwertigen aus Lügen, Hoch- und Volksverrat, Verhöhnung der Heimattreuen, Ausverkauf der nationalen Interessen, Demontage und Umfärbung des Sicherheits- und Justizsystems sowie Bestrafung der Leistungsträger mittels Umverteilung von den Tüchtigen - nicht zu den tatsächlich Bedürftigen - sondern in den Leviathan der aus Parteifreunden zusammengekleisterten Pfründnerbürokratie.
    Der Versuch, Ungarn von außen unter Druck zu setzen, hatte - anders als in Österreich - wo eine volksferne Klasse an Kollaborateuren in Medien und Politik noch immer an den Schalthebeln der Macht sitzt, nicht den geringsten Erfolg. Es wird Zeit, diesem Beispiel zu folgen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2014 01:31

    der fulminante sieg orbans hat auch für das gesamte nicht-linke europa eine grosse bedeutung,eigentlich für europa,speziell die eu insgesamt.
    diese ungarische wahlentscheidung könnte ein wichtiges signal und einen anfangspunkt sein für eine gegenentwicklung in der eu,gegen die krakenhafte ausbreitung der p.c. in fast allen eu-gremien und fraktionen,gegen die links dominierte vorgabe,was richtig und nicht richtig ist in fragen der zuwanderung,asyl,bis hin zum türkeibeitritt.
    viktor orban hat geschickt-und auch mutig verstanden,der "eu-pc" zu widerstehen,auch in direkter konfrontation mit den staatschefs anderer staaten,aber v.a. auch mit eu-typen ala schulz.
    im ungarischen inland hat er sowieso keine alternative zu fürchten.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2014 01:13

    Viktor Orban zeigt vor wie es gehen kann und das sollte der ÖVP zu denken geben.

    Ein mutiger, gestaltungswilliger, wertebewußter Politiker an der Spitze würde diese Partei wieder aus dem Stimmungstief führen.

    Auch in Österreich weiß die Mehrheit der Bevölkerung - wie schon öfter erwähnt - Werte wie Familie, Kinder, Ehe, Heimat etc. zu schätzen, es fehlt dafür leider nur das dringend nötige, zur Wahl stehende Personal.

    Hoffentlich ist der überragende Wahlsieg Orbans - zu dem man ihm und dem Land nur uneingeschränkt gratulieren kann - endlich ein Signal für die Volkspartei, sich wieder mehr um das (Wahl-)Volk und weniger um die eigene Partei zu kümmern!

    P.S.: "......wildes Konglomerat...." *huch*
    Ja, darf man das überhaupt noch verwenden?
    Steht das nicht bereits auf der linken Indexliste? ;-))

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2014 00:34

    Das ist einmal eine wirklich gute Nachricht! Ich freue mich für die Ungarn---sie haben mehr Mut als alle anderen EU-Bürger zusammengenommen! Die Entrüstungsstürme werden die Ungarn aushalten! Bravo, liebe Nachbarn !

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2014 00:41

    Leider kann Österreich mit keinem Politiker vom Format eines Orbans aufwarten. Schade. Und da aller guten Dinge 3 sind, nocheinmal: Sollte die ÖVP gewillt sein jemals wieder (Bundes)Wahlen zu gewinnen, möge sie bei Orban um Nachhilfeunterricht bitten.

    Orbans Sieg ist fulminant, auch wenn die 2/3 Mehrheit noch nicht sicher ist. Und er kann wohl nicht alles falsch gemacht haben, denn sonst hätten ihm die Ungarn sicher die Treue versagt.

    Nun müssen wir noch die vielen Meinungserstattungen ertragen, die den gefährlichen Rechtsruck vortragen werden. Zu Sanktionen wird sich die EU ja doch nicht wieder so rasch hinreißen lassen, weil das ungarische Volk - zum Glück - nicht politisch korrekt gewählt hat.

    http://www.pesterlloyd.net/html/1414liveticker.html

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2014 08:42

    An Ungarns Wesen könnte die EU genesen!

    Die Ungarn waren immer schon ein stolzes Volk, das für seine Rechte gekämpft hat---sowohl in der Monarchie, als auch im Kommunismus. Und nicht zu vergessen: In Ungarn wurde der "Eiserne Vorhang" durchtrennt!

    Vielleicht werden ja die Bürger der anderen EU-Länder auch noch rechtzeitig aufwachen, damit eine EU, wie sie sich in der Vergangenheit entwickelt hat, nämlich zu einer Linksdiktatur ---womöglich mit einem Martin Schulz an der Spitze---in ihre Schranken gewiesen werden und erträglich gemacht werden kann. Diese Chance haben wir bereits im Mai! Leider wird bis dahin die Linke alle unlauteren Mittel ausschöpfen, um einen Mann wie Schulz durchzuboxen; in Ö wird mit dem rot-grünen ORF gegen einen dringend nötigen Rechtsrück gehetzt werden. Hoffen wir, daß es diesmal eine Veränderung zum Guten gibt---die EU-Bürger haben es in der Hand, Politiker zu stärken, die FÜR die Bürger da sind---wie Viktor ORBAN!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAttila Varga
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2014 21:39

    Ein hervorragender Artikel, dennoch zwei kleine Anmerkungen:
    1.)Die Pressekampagne hat doch genutzt, und zwar der Fidesz. Wir Magyaren sind eine ziemlich starrsinnige Brut und mögen es nicht, wenn uns Außenstehende etwas vorschreiben wollen.
    2.) Magyaren und Tiroler können DOCH miteinander...sofern es sich dabei um Südtiroler handelt. Prof. Dr. Pan und andere Südtiroler sind sehr geschätzte Freunde und treue Mitkämpfern im Kampf um die Autonomie der Szekler in Siebenbürgen


alle Kommentare

  1. STephan de Rakovszky (kein Partner)
    11. April 2014 15:16

    Orbán hat mit den Banken und multinationalen Konzerne nicht rüpelhaft umgegangen, sondern nur ihren Profitgier eine Grenze gesetzt.
    Ungarn is keine Kolonie. Die alte EU Länder wolten die alte Warscheu-pakt Länder nur als kolonie haben: wo ihre waren sbsetzen können, wo ihren produkten billig herstellen können, aber dessen Industrien, Agrarland für sich enteignen können.
    Ungarn hat eine Zucker-industrie die die Eigenbedarf decken konnte, jetzt hat sie keine, da die Deutsche Konzerne die Fabruken gekaudft und zugemacht haben.
    Ungarn hat kaum freie Presse, da die mehrheit der Medien im außländische besitz sind und mit vereinten stimme attakieren die demokratisch gewählten Ungarischen Regierung.
    DIe Jobbik hat seinen Erfolg den jüdischen MAZSIHISZ zu verdanken, die dagegen kämpfen, daß Ungarn auf die nichtjüdischen Opfer des Nazis auch denkt.
    In der erste Woche der Besetzung im 1944, zehn tausen leute, darunter 3076 juden waren verhaftet. Daß heisst, 70% de opfer waren nicht juden, aber für den Mazsihisz es zählt nicht, nur juden dürfen immer wieder "kompensiert" werden.
    Die opfer des Kommunistische System müssen leer ausgehen.
    DIe Ungarn darf nicht einmal protestieren gegen die Außerung des Präsident Izraels, daß Izrael wird Ungarn kaufen.
    Die Ungarn möchten nicht die neue Palestinenser sein, die von ihren heimetlant vertrieben sind.
    Daß is keine antisemitizmus, sondern gesunden selbsverteidigung!

  2. egon sunsamu (kein Partner)
    09. April 2014 16:28

    Mein Dank gilt den ehemaligen ungarischen Kommunisten und den Handlangern der Sowjetunion! Ohne ihren selbstlosen Einsatz über Jahrzehnte hätte das ungarische Volk niemals diese gesunde Abneigung gegen Bevormundung und Enteignung von Aussen entwickeln können. So konnten die Ungarn die offensichtliche Parallele von Sowjetunion und EUdSSR klar erkennen und sich mit Orbán an der Spitze erfolgreich gegen diese neue Gesinnungsdiktatur wehren.
    Hut ab!
    Éljen Magyarország!

  3. medemfilola- jun (kein Partner)
    09. April 2014 14:38

    Herr Unterberger. Eine in vielem streckenweise sehr einfach und klar nachvollziebarer größtteilig wirklich menschlicher Text. Bravo !

    Nur nähe Beginn diese eine Obskurität: " Schon alleine deshalb, weil die Aktionen der Gesinnungsfreunde der ungarischen Sozialisten gegen ihn in ihrer vordergründigen Denunziationsabsicht viel zu durchsichtig waren. "

    Das drängt natürlich zur Frage, wie ist der Andreas wenn etwas undurchsichtig genug ist ? Kippte er gemäss seinen Worten aus Bewunderung für die "Kunst des Versteckens" dann sogar ins moralisch Problematische ? --- aus dem Menschlichen heraus ?

    Eiterherd entleert !

    Weiter gehts !

  4. Attila Varga (kein Partner)
    08. April 2014 21:39

    Ein hervorragender Artikel, dennoch zwei kleine Anmerkungen:
    1.)Die Pressekampagne hat doch genutzt, und zwar der Fidesz. Wir Magyaren sind eine ziemlich starrsinnige Brut und mögen es nicht, wenn uns Außenstehende etwas vorschreiben wollen.
    2.) Magyaren und Tiroler können DOCH miteinander...sofern es sich dabei um Südtiroler handelt. Prof. Dr. Pan und andere Südtiroler sind sehr geschätzte Freunde und treue Mitkämpfern im Kampf um die Autonomie der Szekler in Siebenbürgen

    • László Baranyai (kein Partner)
      10. April 2014 16:47

      Sehr geehrte Herr Unterberger,
      als ein Ungar freue ich mich sehr über Ihren objektiven und freundlichen Text, und die ähnlichen Kommentare. Man kann das sagen, dass wir in Österreich nicht nur viele böse Feinde, sondern auch gute Freunde haben.

  5. BHM (kein Partner)
    08. April 2014 14:49

    "Als Tiroler hat man keinerlei Feeling gegenüber Ungarn."

    Außer man verfügt sowohl über ungarische wie auch tirolische Urgroßeltern wie in meinem Fall. Eine explosive Mischung.....

    • Attila Varga (kein Partner)
      08. April 2014 21:44

      Wurzeln in Tirol und Ungarn? Sie müssen ja der Albtraum für jeden rechtschaffenen Sozen sein...

  6. AppolloniO (kein Partner)
    08. April 2014 11:39

    Richtig, Orban hat mit seiner 2/3 Mehrheit -aber vollkommen legal- die Wahlkreise geändert. Zu seinem Gunsten- no, na.
    Unsere Rot/Schwarz -Regierung hat dagegen die Kammern in die Verfassung aufgenommen. Na was war wohl der größere Blödsinn?
    SPÖVP werden nach der nächsten Wahl nicht mehr alleine die Regierung stellen. Aber wegen der verfassungsmäßigen Verankerung der Sozialpartner weiter das Sagen haben. Das ist undemokratisch!

    • tekknikaldevil (kein Partner)
      08. April 2014 14:09

      Die Wahlkreise mussten geändert werden, da
      a.) die bisherigen von den Kommunisten in 1989 bestimmt worden sind (mehr Abgeorndete für "Proletenbezirke", weniger für die Mittelklasse);
      b.) durch Auswanderungen aus Budaüest Richtung Agglomeration kam es zu grobe Unterschiede: in Budapest kamen pro Wahlkreis 7-8000 Stimmen zusammen, in manchen Neusiedlungen in der Agglomeration auch mal 60000. Heuer schwankten landesweit alle Wahlkreise um 40000.
      c.) Man musste das Parlament von fast 400 Abgeordneten reduzieren - war viel zu viel für ein 10-Millionen-Land.

  7. Erich_47 (kein Partner)
    08. April 2014 09:18

    Zwei Gedanken zum Thema:

    1) In Wien hat die SPÖ 2010 mit 44,34% 49 der 100 Sitze erhalten. Für Häupl auch kein Problem, da er willige Steigbügelhalterinnen angeworben hat. Aber immerhin noch nicht "ungarische" Sitzverteilung.

    2) Wieso ist die eine Partei "rechtspopulistisch" während eine andere Partei, die Stimmenfang mit dem Slogan "Gratis Zahnspangen für alle Kinder" betreibt, nicht linkspopulistisch ist?

    • Torres (kein Partner)
      08. April 2014 12:50

      Zu 1): Das ist nur eine Schein-Milchmädchen-Rechnung. Es haben ja nicht alle angetretenen Parteien überhaupt Mandate errreicht. Die Stimmen der 1-, 2- oder 3%-Parteien fallen also ersatzlos weg. Und von denen, die übrig blieben, hat die SPÖ Wien tatsächlich etwa 49% der Stimmen erhalten.

  8. P.F. (kein Partner)
    08. April 2014 07:45

    Bei aller Begeisterung: seine Zweidrittelmehrheit im Parlament hat Orbán mit knapp 45% der Wählerstimmen bekommen. Das wird hier gern vergessen.

    • terbuan
      08. April 2014 09:21

      .......und in Österreich stellt die SPÖ mit knapp 27% der Wählerstimmen den Bundeskanzler! ;-)

    • Undine
      08. April 2014 14:04

      Und wie war das schnell mit unserem Bundesheinzi? Nicht nur die Wahlbeteiligung war beide Male minimal, die Wählerstimmenzahl war beschämend niedrig---insgesamt UNTER 30% der Wahlberechtigten!

  9. Haider
    08. April 2014 00:38

    Als Victor Orban kam, lag Ungarn am Boden. Die ungarischen Sozialisten (damals fast alle verkappte Kommunisten) hatten alles was nicht niet- und nagelfest war, verkauft. So wie die Bolschewisten ab November 1917 in Rußland (kümmerliche Reste können derzeit in der Fabergé-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum bewundert werden.) Die Korruption blühte. Heerscharen von Obdachlose nächtigten in den Passagen Budapests. Kein Linker erregte sich. Erst dann, als ihr postkommunistisches Totalversagen für jedermann offensichtlich wurde, glaubten sie, durch blinde Hetze ihre Inkompetenz kaschieren zu können. Natürlich halfen ihre westlichen Kumpanen nach Kräften mit, die europäische Bevölkerung zu belügen. Solidarität schlägt Sachlichkeit, Parteimief schlägt Wahrheit -> rechts von Marx darf es keinen Millimeter Raum geben.

    • P.F. (kein Partner)
      08. April 2014 07:55

      @Haider: Ich nehme an, es stimmt, was Sie sagen: daß Orbáns Vorgängerregierungen "alles, was nicht niet- und nagelfest ist, verkauft haben". Das heißt: sie haben das hier so geschätzte Motto "Mehr privat, weniger Staat" ernst genommen. Orbán hängt anscheinend dieser Theorie nicht an.

    • Undine
      08. April 2014 08:13

      @Haider

      *******!

    • Haider
      08. April 2014 23:29

      @P.F.
      Sie meinen also: Österreich sollte sein Wasser verkaufen, die Energieversorgung ausschließlich in ausländische Hände verlagern, APA/ORF/Mediacontroll der Prawda überlassen, Banken und Börse gleich einem US-Moloch schenken, Mautgebühren für Autobahnen etc. ausländischen Finanzinstitutionen zuschanzen und als Gegenleistung die Finanzierung der weltweiten Arbeitslosigkeit übernehmen. Träumen Sie weiter vom seligmachenden Kommunismus/Zentralismus/Internationalismus.

    • Isrván de Rakovszky (kein Partner)
      11. April 2014 15:40

      1.) es gibt eine Englische Spruch:
      "I have made up my min d, don't confuse me with the facts"
      Diese Kredo der linken/liberalen aposteln kann mann ins deutsche vielleicht so übersetzen: "Störe meine Vorurteilen nicht mit den Fakten"
      2.) Wenn die Privatisierung im Interesse Ungarn gewesen wäre, es wäre gut, aber es hat in der Interesse der alten kommunisten stattgefunden. Die habendie Rosinen unter iheren Wert in ihren Hände gerafft, und dann mit große Profit westlichen Konzernen verkauft.

  10. socrates
    07. April 2014 15:19

    Die ganze freie Welt zittert nicht vor Orban. In Frankreich suchte ich Ungarn vergebens in den Medien, das Wahlergebnis fand ich zuerst im Blog. Die Panik unserer Medien vor Orban ist hausgemacht. Unsere Banken versuchten mit Knebelungsvertraegen, die auch in den USA verboten sind, die Ungarn auszunehmen und sind an Orban gescheitert, ebenso wie die Anlegermafia. Jetzt jammern und verurteilen die ueblichen Verdächtigen den Retter Ungarns.

    • Undine
      07. April 2014 15:22

      @socrates

      Sollen sie sich doch alle die Zähne ausbeißen an Orban! ;-)

    • Politicus1
      07. April 2014 15:38

      auch die New York Times berichtet eher sachlich - mit einer gewissen und aiuch berechtigten Sorge um einen weiteren Ruck nach Extremrechts (Jobbik).
      Wäre interessant, was George Soros denkt und macht ...

    • socrates
      07. April 2014 15:59

      Es ist schon eigenartig, dass 2 der 4 Sieger, auf deren eigenen Boden sie gegen Nazis kämpften und die nicht erst nach Kontinentaleuropa zum erobern fliegen mussten, keine Gefahr an Orban erkennen. Diese 2 haben eben nicht unfair ( betrügerisch) in Ungarn investiert und sind nicht an Orban gescheitert.

    • Brigitte Imb
      07. April 2014 17:15

      Eine Wohltat ist die Berichterstattung über die Wahl in Ungarn von der "NZZ". Die Schweizer erscheinen nicht so arg berufsaufgeregt zu sein, als unsere Medien u. Politiker. Und sie attestieren Orban, vieles für das Volk RICHTIG gemacht zu haben, denn sonst wäre er nicht wiedergewählt worden.

      http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/klarer-wahlsieg-fuer-viktor-orban-1.18278836

  11. Politicus1
    07. April 2014 15:04

    Es geht schon los!
    http://orf.at/stories/2225210/2225214/

    Entsetzlich! Banken müssen Rücklagen für Hypotheken undFremdwährungskredite haben! Und er setzte damit noch wirtschaftliche Impulse! Entsetzlich:
    "In den letzten vier Jahren etwa nationalisierte Orban die Pensionskassen, belegte Großunternehmen mit „Krisensteuern“ und verpflichtete die - überwiegend nicht ungarischen - Banken zur Bildung von Rücklagen für Hypotheken und zur Rückabwicklung von Fremdwährungskrediten. Damit konnte Orban zwar tatsächlich wirtschaftliche Impulse setzen,.."

    Ungarn wird ein schwaches Wachstum haben! Na, immer noch viel besser, als gar keines!:
    "Der Experte vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) sagte am Montag gegenüber der APA, die zu erwartende Fortsetzung der bisherigen Politik bedeute für Ungarn zuerst einmal weiter schwaches Wachstum."

    Und Swoboda mach sich sooolche Sorgen um die Werte der EU!:
    "Der Vorsitzende der Sozialdemokraten im EU-Parlament, Hannes Swoboda (SPÖ), forderte am Montag von Orban die Einhaltung der Gesetze und Werte der EU."
    Und natürlich solle Ungarn "überwacht" werden ...
    Andere überwachen, das haben Europas Rote seit der Schüsselregierung nicht verlernt ...

    • Undine
      07. April 2014 15:14

      @Politicus1

      Ach ja, der Hannes Swoboda und seine Werte! Erinnern Sie sich noch, als dieser schäbige Kerl bei einer EU-Wahl den Hans-Peter Martin für sich WAHLKÄMPFEN ließ und diesen in der Meinung wiegte, er renne für sich selber!? Nach geschlagener Wahl schob Swoboda den Martin süffisant lächelnd auf die Seite und fuhr nach Brüssel.

  12. Undine
    07. April 2014 13:57

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Daß unsere ORF-Leutchen, wie alle Linken in der EU, aufgeschreckt wie die Hühner reagieren, weil der böse Fuchs in ihren Stall eingebrochen ist, war zu erwarten. Sie KÖNNEN einfach nicht hinnehmen, daß IHRE ZEIT ein ABLAUFDATUM hat! Und das ist gut so.

    Ernst GELEGS drückte sich so aus:

    "Viktor Orban gilt bei vielen Politologen als Politikphänomen, ähnlich wie George W. Bush, oder Silvio Berlusconi: machtbewusst, charismatisch und zum Teil hemmungslos populistisch."

    NOCH mehr DANEBEN landen kann man gar nicht! Orban hat weder mit einem George W. Bush noch mit einem Berlusconi Gemeinsamkeiten. Aber im ORF weiß man alles immer besser.

    http://oe1.orf.at/artikel/371562

    http://oe1.orf.at/artikel/371563

    EINE Frage beschäftigt nun die EU, d. h., deren LINKES Spektrum:

    WIE kann UNGARN wieder auf den PFAD der DEMOKRATIE zurückgeführt werden!

    Ist das nicht eine bodenlose Frechheit?!? Man WAGT es, eine Meinung, die die Mehrheit eines Volkes äußert, KORRIGIEREN zu wollen, weil sie dem linken Pack nicht paßt! Kennen wir Österreicher das nicht alles zur Genüge? Diese Präpotenz der Linken? Ihre Kreise dürfen durch nichts und von niemanden gestört werden, damit sie weiterhin an der komfortablen Macht bleiben können---GEGEN den WILLEN des VOLKES.

    Und zu guter Letzt: ORBAN hat FÜNF Kinder---wenn DAS nicht FÜR ihn spricht?!?

    Hoffentlich macht diese Wahl in Europa Schule---es ist höchste Zeit dazu!

    • M.S.
      07. April 2014 14:34

      "Viktor Orban gilt bei vielen Politologen als Politikphänomen, ähnlich wie George W. Bush, oder Silvio Berlusconi: machtbewusst, charismatisch und zum Teil hemmungslos populistisch."
      Also machtbewusst und populistisch sind unsere Politiker wohl auch. Aber was das Entscheidende für einen großen Wahlsieg ausmacht, das fehlt ihnen total: Charisma und Charakter!.

    • Undine
      07. April 2014 15:20

      @M.S.

      Genau so ist es!

      Und eine notwendige Korrektur: "Ihre Kreise dürfen durch nichts und von niemandeM gestört werden, ....." ;-)

    • socrates
      07. April 2014 16:05

      Hier in Frankreich finden die Menschen Orban ganz in Ordnung und würden ihn gerne gegen Hollande tauschen! Segolene Royale, seine Ex, die viel klüger ist wie er, hat er in die Regierung als Ministerin zurück geholt. Das ist ihm sicher nicht leicht gefallen und nur in F möglich.

  13. RR Prof. Reinhard Horner
    07. April 2014 13:15

    reinhard.horner@chello.at

    Wieso Orban und nicht Jobbik?

    Natürlich, die Enteignung österreichischer Banken und österreichischer Landwirte ist unserem Herrn Dr. Unterberger wohl wichtiger. Im Übrigen spielt eine große Rolle, dass offenbar eine schlicht liberalkonservative Politik- und Wirtschaftsauffassung zur Erfassung gegenwärtiger und zukünftiger Realanforderungen genügen soll.

    • stephan de Rakovszky (kein Partner)
      11. April 2014 15:57

      Wieso hat Orbán österreichischre Landwirte und Banken "enteignet".
      Kein Ungar dürfte in Österreich Land unter dieselben Bedingungen erwerben als diese sogenannte Landwirte. Ungar wehrt sich gegen die verschiebung der Österreich/Ungarische Grenze nach den Osten!
      Und die Banken? verliehen Geld in Forint, nominal in SF oder Eure, nur so daß sie mit dem Wchsel-kurs spekulieren können, und wucherzinsen einkassieren könnten.
      Wenn diese sind die von Swoboda gepriesene "Europäische Werte, dann Pfuj.
      DIe wahre Europische Werte waren von Johan Caspar Bluntschli schon im 19. JH festgeschrieben. Er war eine der Gründer der Institut des International Rechts in Genf. Er war ein geehrtre Jura-professor und nicht ein EP-politiker.
      Für Linken ihren eigenen Ideen, Überzeugung, Vorurteile sind die Massstab für Europäische Recht.

  14. Josef Maierhofer
    07. April 2014 11:28

    Gratulation.

    Im Gegensatz zu den Österreichern wissen die Ungarn, was sie wollen , was sie tun und was sie wählen.

    Im Gegensatz zu Österreich gibt es dort eine unabhängige Justiz, unabhängige Medien, ein fleißiges Volk, das Arbeit nicht scheut, etc.

    Der Neid könnte einem fressen.

    Ich würde eine Teilung Europas ähnlich wie vor dem 1. Weltkrieg für möglich halten, also nicht ausschließen, bloß die Österreicher wissen das (noch) nicht, weil sie total ideologisch verblödet, verhaftet, und zwar fleißig sind und dafür unnötig viel Steuern zahlen für Unsinn. Sie fallen vor dem Absahner Barroso ('Ösi' Deutsch Barolo) auf die Knie, beten ihn an und liefern ihm gegen des Volkes Willen unser Steuergeld.

    In Ungarn denkt man an Volk und Heimat.

    Gratulation.

    Ich hoffe auch, dass sich das auf die EU auswirken wird, wenn schon nicht auf die österreichische Linksdiktatur.

  15. O. Irschik
    07. April 2014 10:27

    Gestern 19h30 Zeit im Bild:

    dreimal der UMSTRITTENE (Orban)
    zweimal die RECHTSPOPULISTISCHE (Partei)

    • Stephan de Rakovszky (kein Partner)
      11. April 2014 16:06

      Warum ist man "Populistisch" wenn er in der interesse seiner Land arbeitet?
      Eine Partei (und seine Chef) ist gewählt um die Interesse seine Wähler und nicht die von Fremden wahrzunehmen.
      Natürlich, wenn er keine Linke ist ist er laut die Links Liberálen "Rechtspopulistisch"
      Orbán führ seine Mandat einfach aus. Er war für diese Afgabe bevollmächtigt.
      Er is "umstrittene" beim solchen, die sich gegen die Interessen Ungarn kospirieren.

  16. Brigitte Imb
    07. April 2014 09:47

    Sicher handelt es sich bei der "pesterlloyd" um ein linkes Blatt, denn sie schreibt, daß sich die Opposition neu erfinden muß um dieRettung der Reste demokratischer und rechtsstaatlicher Mechanismen in Ungarn sowie Darstellung einer realistischen und vertrauenswürdigen Alternative zum Allmachtsanspruch der Orbán-Partei.

    Und schiebt gleich noch die Nazikeule hinten nach:

    Jobbik hingegen schielt nun erst recht auf eine "Machtergreifung" - spätestens - in vier Jahren. Dann könnte es in Europa wieder soweit sein, dass eine "nationalkonservative" Partei zur Machtsicherung auf Neonazis zurückgreift. Dann gibt es keine Wahl mehr.

    http://www.pesterlloyd.net/html/1414wahlenungarn2014.html

    5 linke Parteien konnten zusammen nur 26 % erreichen und "jammern" nun. Die Eurokraten werden wohl unterstützend in den Jammerkanon einsteigen.

    • Stephan de Rakovszky (kein Partner)
      11. April 2014 16:10

      Wie Orwell gesagt hat: "Alle sind Gleich, aber einige sind gleicher".
      Bei und in der Gemeindewahl, eine SPD Kandidat ist mit 823 Stimmen gewählt worden, whährend mehrere CSU Kandidaten mit über 1000 Stimmen verloren haben.
      Daß ist wenn die Linken bestimmen, was ist Demokratie, was sind Demokratische Wahlen.

  17. Wertkonservativer
    07. April 2014 08:57

    Ich schätze Viktor Orban seit Jahrzehnten, und hätte ihn, wäre ich Ungar, mit Sicherheit auch gewählt!

    In Österreich ist weit und breit kein Orban in Sicht: unsere handelnden Politiker sind bestenfalls Mittelmaß und total ohne Charisma-Befall!

    Eines möchte hier aber doch einbringen:
    die Demokratie ist ein mühselig' Ding, aber erwiesenermaßen immer noch die beste aller Staatsformen!
    Gewiss, Orban bewegt sich auch bei absoluter Mehrheit noch in demokratischen Gewässern, doch von einer Dauer-Absoluten bis zu autokratischen Verhältnissen ist es nicht allzu weit!

    Nochmals: Demokratie ist mühselig, doch wir sollten sie weiterhin pflegen, und nicht von politischen Entwicklungen träumen, die auf unsere politische Realität keinesfalls übertragbar sind.

    Ja, Orban ist ein guter Mann, ich bin einer seiner vielen Fans!

    Wenn wir allerdings in Österreich nicht fähig sind, im Rahmen unserer demokratisch legitimierten Parteien entsprechend qualifiziertes Polit-Personal heranzuziehen und in öffentliche Wirksamkeit zu bringen, sind an der ganzen Sch.... selber schuld!

    Mit großsprecherischen Absichtserklärungen, wie sie auch hier immer wieder anklingen, werden wir unser österreichisches Staatsschifflein kaum in zukunftssichere und ruhige Gewisser bringen können!

    Das meine ich, der wertkonservative Orban-Fan!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      07. April 2014 10:16

      ... zukünftige GewÄsser ..

    • Wertkonservativer
      07. April 2014 10:27

      ... kaum in zukunftssichere und ruhige GewÄsser ...
      soll es heißen!

    • Josef Maierhofer
      07. April 2014 11:40

      Ja, Sie schreiben es, mit diesem Personal und vor allem mit diesem perversen Linksdrall in der Bevölkerung, mit der professionellen medialen Volksverblödung, mit dem Obrigkeitshörigkeit und der Staatsgläubigkeit der Bevölkerung, mit dem bösartigen Gutmenschentum, mit P.C., Quoten, etc. werden wir tief fallen und sind es bereits. http://www.staatsschulden.at

      Es gibt keinerlei eigene Meinung mehr bei uns, keine Lebensanreize, keinerlei Willen sein eigenes Heft selbst in die Hand zu nehmen, es ist nicht nur der Volksverrat begangen durch die 'Politelite', es ist auch die Selbstmordabsicht der Bevölkerung mitsamt dem Kniefall vor den islamischen Zuwanderern.

      Ich kann den Ungarn nur gratulieren, sie sind sich selbst treu geblieben und haben sich nicht der europäischen Verblödung angeschlossen.

  18. Undine
    07. April 2014 08:42

    An Ungarns Wesen könnte die EU genesen!

    Die Ungarn waren immer schon ein stolzes Volk, das für seine Rechte gekämpft hat---sowohl in der Monarchie, als auch im Kommunismus. Und nicht zu vergessen: In Ungarn wurde der "Eiserne Vorhang" durchtrennt!

    Vielleicht werden ja die Bürger der anderen EU-Länder auch noch rechtzeitig aufwachen, damit eine EU, wie sie sich in der Vergangenheit entwickelt hat, nämlich zu einer Linksdiktatur ---womöglich mit einem Martin Schulz an der Spitze---in ihre Schranken gewiesen werden und erträglich gemacht werden kann. Diese Chance haben wir bereits im Mai! Leider wird bis dahin die Linke alle unlauteren Mittel ausschöpfen, um einen Mann wie Schulz durchzuboxen; in Ö wird mit dem rot-grünen ORF gegen einen dringend nötigen Rechtsrück gehetzt werden. Hoffen wir, daß es diesmal eine Veränderung zum Guten gibt---die EU-Bürger haben es in der Hand, Politiker zu stärken, die FÜR die Bürger da sind---wie Viktor ORBAN!

    • Undine
      07. April 2014 08:44

      Rechtsruck, nicht Rechtsrück! ;-)

    • Politicus1
      07. April 2014 09:08

      Kennen Sie den alten Sager:
      In einer Drehtür steigt ein Ungar in den Abschnitt hinter einem Österreicher ein - und steigt dann doch vor dem Österreicher aus ...

    • Undine
      07. April 2014 14:13

      @Politicus1

      ;-)

      Ungarn ist zum 3. Mal Teil eines überdimensionierten Gebildes:
      1.) Monarchie
      2.) UdSSR
      3.) EU

      .....und hatte somit reichlich Gelegenheit, ERFAHRUNGEN zu sammeln, um zu überleben.

  19. Buntspecht
    07. April 2014 08:19

    Laut ORF und anderen linken Medien: Der "Rechtspopulist" hat (leider) gewonnen. Kennt jemand den Ausdruck "Linkspopulist"??

    • logiker2
      07. April 2014 08:43

      Linkspopulist gibt es nicht, ein Populist hört und arbeitet für sein Volk.

    • Brigitte Imb
      07. April 2014 08:44

      Darum sollten wir uns angewöhnen die Linken ebenso als Populisten zu bezeichnen, bei jeder Gelegenheit.

  20. Politicus1
    07. April 2014 07:57

    Bitte den Alois MOCK nicht vergessen!
    Er hat gemeinsam mit G. Horn den Fall der DDR eingeläutet.
    Ohne damals freundschaftlich gute Beziehungen wäre es vermutlich nicht möglich gewesen, den Stacheldraht zu durchschneiden ...

  21. terbuan
    07. April 2014 06:31

    Wozu in die Ferne schweifen....

    "Die Krim liegt bei Wien"
    Orban hat die Wahl gewonnen und nach letzten Meldungen seine Zweidrittelmehrheit erfolgreich verteidigt.

    Endlich gibt es wieder ein neues Thema und die linken Tintenstrolche werden wieder aus allen Rohren schießen und der Herr Schulz und seine Konsorten werden Sanktionen fordern, dieses böse, widerspenstige Ungarn muss doch ordentlich bestraft werden!

    Danke liebe Ungarn, danke lieber Viktor Orbán!
    Gott schütze Ungarn.

  22. byrig
    07. April 2014 01:31

    der fulminante sieg orbans hat auch für das gesamte nicht-linke europa eine grosse bedeutung,eigentlich für europa,speziell die eu insgesamt.
    diese ungarische wahlentscheidung könnte ein wichtiges signal und einen anfangspunkt sein für eine gegenentwicklung in der eu,gegen die krakenhafte ausbreitung der p.c. in fast allen eu-gremien und fraktionen,gegen die links dominierte vorgabe,was richtig und nicht richtig ist in fragen der zuwanderung,asyl,bis hin zum türkeibeitritt.
    viktor orban hat geschickt-und auch mutig verstanden,der "eu-pc" zu widerstehen,auch in direkter konfrontation mit den staatschefs anderer staaten,aber v.a. auch mit eu-typen ala schulz.
    im ungarischen inland hat er sowieso keine alternative zu fürchten.

  23. mischu
    07. April 2014 01:13

    Viktor Orban zeigt vor wie es gehen kann und das sollte der ÖVP zu denken geben.

    Ein mutiger, gestaltungswilliger, wertebewußter Politiker an der Spitze würde diese Partei wieder aus dem Stimmungstief führen.

    Auch in Österreich weiß die Mehrheit der Bevölkerung - wie schon öfter erwähnt - Werte wie Familie, Kinder, Ehe, Heimat etc. zu schätzen, es fehlt dafür leider nur das dringend nötige, zur Wahl stehende Personal.

    Hoffentlich ist der überragende Wahlsieg Orbans - zu dem man ihm und dem Land nur uneingeschränkt gratulieren kann - endlich ein Signal für die Volkspartei, sich wieder mehr um das (Wahl-)Volk und weniger um die eigene Partei zu kümmern!

    P.S.: "......wildes Konglomerat...." *huch*
    Ja, darf man das überhaupt noch verwenden?
    Steht das nicht bereits auf der linken Indexliste? ;-))

    • Brigitte Imb
      07. April 2014 01:27

      Ad. P.S. :-)))), hab´ich mich auch gefragt. (Futter für die Sprachpolizei?)

    • schreyvogel
      07. April 2014 12:16

      Sie haben völlig recht. Spindelegger sollte sich schleunigst um eine Zweidrittel-Mehrheit umschauen, und dann endlich loslegen!

    • M.S.
      07. April 2014 14:25

      @schreyvogel

      Sowohl der Fasching, als auch der 1. April sind längst vorbei!

  24. Helmut Oswald
    07. April 2014 01:07

    Ungarn macht den Anfang. Anstatt sich in vae-victis Larmoyanz zu üben, packen diese Leute die Arbeit an, und beseitigen diesen Dreckssozialismus. Auch dort bestand die Macht der Minderwertigen aus Lügen, Hoch- und Volksverrat, Verhöhnung der Heimattreuen, Ausverkauf der nationalen Interessen, Demontage und Umfärbung des Sicherheits- und Justizsystems sowie Bestrafung der Leistungsträger mittels Umverteilung von den Tüchtigen - nicht zu den tatsächlich Bedürftigen - sondern in den Leviathan der aus Parteifreunden zusammengekleisterten Pfründnerbürokratie.
    Der Versuch, Ungarn von außen unter Druck zu setzen, hatte - anders als in Österreich - wo eine volksferne Klasse an Kollaborateuren in Medien und Politik noch immer an den Schalthebeln der Macht sitzt, nicht den geringsten Erfolg. Es wird Zeit, diesem Beispiel zu folgen.

    • logiker2
      07. April 2014 08:37

      jetzt haben wir sowohl im Westen (Schweiz) als auch im Osten Musterbeispiele von Abstimmungen was selbstbestimmte Völker wollen, und was macht Österreichs "Elite", sich kriechen noch tiefer in den untergehenden EU A....

    • Helmut Oswald
      07. April 2014 09:34

      @ logiker2

      Ist naheliegend, denn DIESE Leute garantieren DIESEM System den Machterhalt.
      EU, gekaufte Medien, linksextreme Personalbesetzung in den Bildungseinrichtungen und der Justiz sowie bestochene Wähler durch Ausplünderung der Zukunft garantieren dem gegenwärtigen Regime am Ballhausplatz (derzeit noch) seine Fortsetzung.

    • logiker2
      07. April 2014 20:11

      ich setze auf ihr derzeit noch.

  25. HDW
    07. April 2014 00:58

    Orban war ja auch seinerzeit noch unter dem üblen KP-Regime ein mutiger Antikommunist. Das vergißt ein AVO Agent von der Fraktion Gabor Peters wie Paul Lendvai halt nicht. Dessen Kryptokommunismus wird dann in diesem schleimigen System auch noch honoriert, als Berater für Integrationsfragen. Wahrscheinlich braucht man diese Leute wieder von seiten diese unsäglichen Prinzling Kurz, um Mitteleuropa wieder in die Zinsknechtschaft zu treiben. Neutralität für die Ukraine, und diese grenzt ja an Ungarn. Nicht mehr "wehret den Anfängen" sondern "wir kommen wieder", heißt es schon in diesen Kreisen.

    • Brigitte Imb
      07. April 2014 01:07

      Wissen Sie ob diese Pseudoberater - die nach meinem Geschmack einem Gruselkabinett entsprechen -, mit Steuergeld honoriert werden, od. ob sie primär ehrenamtlich "arbeiten"?

    • Peter (kein Partner)
      08. April 2014 08:30

      Zu lesen war allerdings, daß diese seltsame Kommission, oder was das auch immer sein soll, mit ihrem sinistren Vorsitzenden von der allseits hochverehrten Innenministerin (... her mit dem Zaster-Hannerl) berufen wurde.

  26. Brigitte Imb
    07. April 2014 00:41

    Leider kann Österreich mit keinem Politiker vom Format eines Orbans aufwarten. Schade. Und da aller guten Dinge 3 sind, nocheinmal: Sollte die ÖVP gewillt sein jemals wieder (Bundes)Wahlen zu gewinnen, möge sie bei Orban um Nachhilfeunterricht bitten.

    Orbans Sieg ist fulminant, auch wenn die 2/3 Mehrheit noch nicht sicher ist. Und er kann wohl nicht alles falsch gemacht haben, denn sonst hätten ihm die Ungarn sicher die Treue versagt.

    Nun müssen wir noch die vielen Meinungserstattungen ertragen, die den gefährlichen Rechtsruck vortragen werden. Zu Sanktionen wird sich die EU ja doch nicht wieder so rasch hinreißen lassen, weil das ungarische Volk - zum Glück - nicht politisch korrekt gewählt hat.

    http://www.pesterlloyd.net/html/1414liveticker.html

    • HDW
      07. April 2014 02:42

      Ich meine, ohne es zu wissen, dass Paul Lendvai nichts in seinem Leben ohne Honorar geliefert hat (in der Sprache der Dienste) ergo: ja, aus Steuergeldern.

    • Brigitte Imb
      07. April 2014 02:51

      So denke ich mir´s auch.

      Diese Regierung samt ihrer Experten und Berater gehört verjagt. Sie entspricht einer einzigen Symbiose aus Schmarotzern.

    • M.S.
      07. April 2014 19:00

      @Brigitte Imb

      "Sollte die ÖVP gewillt sein jemals wieder (Bundes)Wahlen zu gewinnen, möge sie bei Orban um Nachhilfeunterricht bitten."

      Keine Chance. Sollte ein fähiger Kandidat auftauchen, wird er unwiederbringlich im Sog des schwarzen Loches verschwinden.

  27. Undine
    07. April 2014 00:34

    Das ist einmal eine wirklich gute Nachricht! Ich freue mich für die Ungarn---sie haben mehr Mut als alle anderen EU-Bürger zusammengenommen! Die Entrüstungsstürme werden die Ungarn aushalten! Bravo, liebe Nachbarn !

    • Undine
      07. April 2014 00:40

      PS.: Ich freue mich schon auf die "betroffenen" Mienen unserer ORF-Leutchen, wenn sie morgen berichten, wie furchtbar es ist, dass der pöse Orban gesiegt hat!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung