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FN 613: Jetzt plant schon die nächste Bank ein Ab ins Ausland

Nach der Erste Bank prüft nun auch die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich eine Übersiedlung ins Ausland.

Erste-Bank-Chef Andreas Treichl hat alles andere als ein Nein zu den Plänen einer Übersiedlung nach Prag kommuniziert. Und jetzt denkt auch der Chef der RLB Oberösterreich, Heinrich Schaller, ans Weggehen. Er hat bei seinen Übersiedlungsplänen primär Bayern im Visier, wie er in den „Oberösterreichischen Nachrichten“ sagt. In Deutschland beträgt die Bankensteuer nämlich nicht einmal ein Sechstel der österreichischen. Dennoch lässt diese Regierung lieber die Banken ziehen, statt Steuern zu senken. Was halt in den Kopf des Werner Faymann nicht hineinwill: Jede politische Entscheidung hat am Ende auch ökonomische Folgen. Und noch jeder Ratschlag der Arbeiterkammer war letztlich eine Fehlentscheidung.

PS: Apropos Banken: Jetzt will die EZB genau das wieder einführen, was in der politischen Propaganda (statt der Defizitmacherei als wahre Hauptursache) wegen der großen Krise gegeißelt worden ist: verbriefte Kredite, oder auf Englisch: Asset Backed Securities. Man müsste homerisch lachen, wollte die EZB das nicht einsetzen, um im Interesse von Italien und Co. einfach noch mehr Schulden zu machen. Da soll man sich lieber festschnallen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 12:42

    "Mit einer Konzernzentrale in Bayern hätte man sich 2013 fast 30 Millionen Euro Bankenabgabe gespart."

    Unter solchen Umständen steht ein sorgfältiger Kaufmann unter Zugzwang.

    Nicht nur Banken sondern auch Industrie und Handelsbetriebe verlassen bereits das sinkende "Hochsteuerschiff" Österreich.

    Aber Hauptsache unsere Volkszertreter beschäftigt sich mit Schwulen, Genderismus, Minderheiten- und Asyrechten, linkspolitischer Korrektheit usw.

    Und trotzdem werden sie weiterhin in Regierungsverantwortung gewählt.
    AUFWACHEN, bitte!

    P.S.: Ein Ertrinkender greift nach jedem sich bietenden Strohhalm.

    Wer hätte bei der Euro-Einführung gedacht, daß diese mit großer Jubelpropaganda begleitete Einheitswährung die Zukunft des größten Friedensprojektes in Europa massiv gefährden könnte. Offensichtlich ist es soweit - die Zeichen stehen jedenfalls auf Sturm, auch wenn sie dem "dumpen Volk" nur in homöopathischen Dosen mitgeteilt werden!

  2. Ausgezeichneter KommentatorMaigret
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 16:58

    Und wenn man dann auch noch lustige Quoten für Frauen, Migranten, Schwule.... für Privatfirmen einführt (Geht ja eh schon los). Also wenn man nicht einmal mehr in Personalfragen mehr frei entscheiden kann, dann fällt der Abschied gleich noch einmal so leicht.

    Sobald meine kleine Firma von solchen Quoten betroffen ist, wird sie entweder in die Slowakei verlagert oder dicht gemacht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 14:58

    Unsere Linken haben den Bogen überspannt, viele gehen weg, Firmen, Spitzenkräfte, irgendwann wird dann auch das 'Werner Faymann Denkmal' in die Landesgerichtsstraße gespült werden und vor seinem Gitterzimmer das 'Spindelegger Vaserl' enthüllt werden, denn vielleicht findet man doch noch die Schuldigen.

    Wir sind am Ende. Wer kann, flieht aus dieser Linksdiktatur. Warum tut das nicht der Wähler und dreht den Spieß um und schickt die Linksdiktatur in die Wüste ?

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 15:05

    Da paßt mein Posting vom 09.04. gut herein.
    -------
    Spindelegger: „Ich würde die Steuern ja gerne senken...“

    He,he, der Hr:.Spindelegger, der uns noch vor der Wahl KEINE Steuererhöhung und 420 000 neue Arbeitsplätze versprochen hat würde gerne die Steuern senken. Ist das nicht lieb? Aber.......

    Recht "amüsant" finde ich die Ausdrucksweise, bzw. die Realitätsverweigerung auf die Frage um das "einnahmenseitige" Sparen. Einfach unglaublich welche Phrasen da abgesondert werden!
    ---------
    Frage: 500 Millionen Ausgabenkürzung und eine Milliarde Steuererhöhung heißt, dass noch immer einnahmenseitig „gespart“ wird.

    SP. Antw.: Jetzt ist vorrangig, dass wir das Nulldefizit erreichen. Die Realität muss jeder zur Kenntnis nehmen, dass wir mit weniger Geld im Staat auskommen müssen.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1588930/Spindelegger_Ich-wurde-die-Steuern-ja-gerne-senken#kommentar0

    Und weiter unglaublich......aus Untersuchungsausschüssen darf nichts an die Öffentlichkeit gelangen. Ich faß´ es nicht, wie der Souverän ausgehebelt wird und sich aushebeln läßt. Von verlogenen, unfähigen und ausbeuterischen Politikern. - ------------

    Wer hat uns verraten? Sozial- u. "Christ"demokraten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 15:03

    die Linken kritisieren das "geringe" Wachstum Ungarns unter der Schreckensherrschaft des Orban.
    Hätten wir nur wenigstens ein geringes Wachstum (ein ehrlich vermessenes!) ...

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 23:39

    Wenn's ein Paradebeispiel für sich gegenseitig ausscheßende Begriffe gibt, so sind dies sicher wirtschaftliches Verständnis und Sozialismus.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 13:22

    Hätten wir nur Putin oder wenigstens Organ! Bei denen geht es wirtschaftlich bergauf und das Volkseinkommen steigt. Bei uns fällt es seit 1990.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFHayek
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2014 16:30

    Leider haben die meisten Schreiber hier absolut keine Ahnung. Und auch Herr Dr. Unterberger sieht ein Problem, wo keines ist. Haben Sie gestern dem ORF-Wirtschaftsexperten Christoph Varga in der ZiB nicht zugehört?

    Zitat Varga: „Das sind lediglich Drohungen. Es ist undenkbar, dass eine Raiffeisen-Landesbank ihren Sitz ins Ausland verlegt.“

    Na bitte. Viel lärm um nichts. Der ORF-Experte versichert uns doch, dass das faktisch nicht passieren kann. Und moralisch gesehen sowieso nicht. Weil:

    Zitat Varga:„Vergessen wir nicht: die Steuerzahler haben den Banken in den letzten Jahren massiv geholfen, nicht zuletzt durch die Verstaatlichung der Hypo-Alpe-Adria – übrigens: davon profitiert ganz besonders Raiffeisen-Oberösterreich. Jetzt mit Abwanderung zu drohen, kann in den Ohren der Steuerzahler nur wie blanker Hohn klingen.“

    Na also. Der ORF und seine Experten tun einem eh alles so schön erklären. Die Banken, dieses G’frast, waren schuld an der Finanzkrise, im Gegensatz zum Staat, der damit überhaupt nichts zu tun hatte. In seiner Selbstlosigkeit hat der Staat mit unserem Steuergeld die Banken retten müssen und hat davon überhaupt nix gehabt. Sogar eine bayrische Bank, die Pleite war, hat der Staat in seiner Großherzigkeit zu unserer aller Freude zurückgekauft, verstaatlicht und damit gerettet. Und jetzt kommen diese undankbaren Bank-Gfrast’n daher, und wollen sich verdrücken ohne zu zahlen. Das ist ja wirklich skandalös.

    Aber wie schon gesagt: es wird, nein es kann förmlich eh nicht passieren. Faktisch und moralisch ist das absolut ausgeschlossen.

    Ach ja: zum „Nachsehen“, wie sachlich fundiert und objektiv die Frau Bernhard und der Herr Varga über die Thematik berichten (Achtung: latente Brechreizgefahr)

    http://tvthek.orf.at/program/Zeit-im-Bild-OeGS/145302/Zeit-im-Bild-OeGS/7754572/Banken-wollen-abwandern/7754610


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  1. aristophanes5bf7sf (kein Partner)
    13. April 2014 12:00

    Wunderbar. Erste und Raiffeisen O.Ö. wollen weg.
    Wäre doch nur die Hypo Alpe Adria in Bayern geblieben!

  2. Sensenmann
    12. April 2014 22:04

    Treichl hat niemals was gesagt von Übersiedliung nach Prag. Er hat mit diesem Zeman darüber gesprochen, er würde gerne und dieser hat es gleich hinausposaunt. der Zweck war erreicht: Man hat den Politikern was ausgerichtet.
    Sonst gar nix!
    Alles Bluff! Die Erste baut nämlich gerade auf dem Gelände des Wiener Zentralbahnhofes für 300 Mio eine neue Zentrale.
    Was beweist, daß die 160 Mio, die sie an Bankensteuer abführt, keinerlei Problem sind. Man gönnt sich ja sonst nix.
    Das nach Marktkapitalisierung drittgrößte DAX-Unternehmen begnügte sich beim Neubau der Konzernzentrale mit einem SECHSTEL diese Summe.
    Soviel zu den Umzugplänen und zur prekären Situation der Banken.
    Aber jammern ist der Gruß der Kaufleute und Hunde die bellen, beißen nicht.

  3. Segestes (kein Partner)
    12. April 2014 21:17

    Wir haben ohnehin zu viele Banken in Österreich, also was pudelt sich AU so auf?
    Eine Bank die sich vertschüsst ist mir zehnmal lieber, als ein an die Wand gefahrener Industriebetrieb - Stichwort "Deindustrialisierung".
    Glücklich kann sich ein Land schätzen, dessen Gesellschaft sich ein Stück aus der Geiselhaft der Finanzwirtschaft begibt.

    Im Übrigen bluffen die Banken im konkreten Fall ohnehin nur, weil sie so ihrer Sockenpuppe namens ÖVP ein Argument liefern wollen, mit dem sich gut gegen die Bankensteuer argumentieren lässt.

  4. FHayek (kein Partner)
    12. April 2014 16:30

    Leider haben die meisten Schreiber hier absolut keine Ahnung. Und auch Herr Dr. Unterberger sieht ein Problem, wo keines ist. Haben Sie gestern dem ORF-Wirtschaftsexperten Christoph Varga in der ZiB nicht zugehört?

    Zitat Varga: „Das sind lediglich Drohungen. Es ist undenkbar, dass eine Raiffeisen-Landesbank ihren Sitz ins Ausland verlegt.“

    Na bitte. Viel lärm um nichts. Der ORF-Experte versichert uns doch, dass das faktisch nicht passieren kann. Und moralisch gesehen sowieso nicht. Weil:

    Zitat Varga:„Vergessen wir nicht: die Steuerzahler haben den Banken in den letzten Jahren massiv geholfen, nicht zuletzt durch die Verstaatlichung der Hypo-Alpe-Adria – übrigens: davon profitiert ganz besonders Raiffeisen-Oberösterreich. Jetzt mit Abwanderung zu drohen, kann in den Ohren der Steuerzahler nur wie blanker Hohn klingen.“

    Na also. Der ORF und seine Experten tun einem eh alles so schön erklären. Die Banken, dieses G’frast, waren schuld an der Finanzkrise, im Gegensatz zum Staat, der damit überhaupt nichts zu tun hatte. In seiner Selbstlosigkeit hat der Staat mit unserem Steuergeld die Banken retten müssen und hat davon überhaupt nix gehabt. Sogar eine bayrische Bank, die Pleite war, hat der Staat in seiner Großherzigkeit zu unserer aller Freude zurückgekauft, verstaatlicht und damit gerettet. Und jetzt kommen diese undankbaren Bank-Gfrast’n daher, und wollen sich verdrücken ohne zu zahlen. Das ist ja wirklich skandalös.

    Aber wie schon gesagt: es wird, nein es kann förmlich eh nicht passieren. Faktisch und moralisch ist das absolut ausgeschlossen.

    Ach ja: zum „Nachsehen“, wie sachlich fundiert und objektiv die Frau Bernhard und der Herr Varga über die Thematik berichten (Achtung: latente Brechreizgefahr)

    http://tvthek.orf.at/program/Zeit-im-Bild-OeGS/145302/Zeit-im-Bild-OeGS/7754572/Banken-wollen-abwandern/7754610

    • Solon II (kein Partner)
      12. April 2014 17:24

      Ist es nicht so, dass Raiffeisen OOe nie Steuergelder zur Rettung beansprucht hat, oder irre ich mich?

    • Gandalf
      12. April 2014 18:56

      @ Solon II:
      Sie irren sich nicht, aber der ORF-Superexperte Varga würde sicher erklären können, dass die RLB OÖ in Wirklichkeit ja doch, und überhaupt....

    • Gennadi (kein Partner)
      12. April 2014 20:03

      Seit wann wäre ein ORF-Experte ernst zu nehmen?

  5. Wolfgang Bauer
    12. April 2014 13:33

    Da wird sich "AK-Direktor" Werner Muhm, der oberste Kanzlerberater, aber freuen, wenn endlich die letzte Bank Österreich verlassen hat. Er hasst nämlich den Kaoitalmarkt. Wiener Börse? "unnötig".

    • Gandalf
      12. April 2014 19:02

      Der Herr Muhm war ja auch seinerzeit von den Sozialisten entsandtes Mitglied des Aufsichtsrates der - Gott hab sie selig - Creditanstalt. Ja, solche Experten von Weltformat würden wir in Österreich noch mehrere brauchen. Wie man ja am Schicksal der CA gesehen hat.

  6. Haider
    11. April 2014 23:39

    Wenn's ein Paradebeispiel für sich gegenseitig ausscheßende Begriffe gibt, so sind dies sicher wirtschaftliches Verständnis und Sozialismus.

    • Haider
      11. April 2014 23:46

      "ausschließende" ist leider nur verstümmelt hinübergekommen. Gutwillige Mitposter haben mich jedoch sicher verstanden und die andern sind mir völlig egal (darf man eigentlich "wurscht" noch sagen oder fällt dies auch in die Kategorie Negerkonglomerat, Eskimo, Zigeuner, Berliner, Piefke, Frankfurter, Sachertorte?)

    • Zraxl (kein Partner)
      12. April 2014 13:29

      "Sozialismus" ist ein Geschäftsmodell, bei dem die "Großen" riesige Gewinne erwirtschaften, während die "Kleinen" für Versprechungen und Bröserl die willigen Sklaven spielen. Oder meinen Sie wirklich, dass die Damen und Herren p.t. Androsch, Ederer, Fellner, Gusenbauer, Lauda, Novotny, Ruttenstorfer, und viele viele andere, lauter wirtschaftliche Trotteln sind?

  7. Brigitte Imb
    11. April 2014 23:16

    Noch ein OT

    Kurz: "Abstand zu Russland ist das falsche Konzept"

    Außenminister Sebastian Kurz im Gespräch mit sechs Chefredakteuren über die Krise in der Ukraine, die dortigen Fehler der EU, das Verhältnis Österreichs zu Wladimir Putin – und seine ersten außenpolitischen Akzente.

    Respekt! Hätte ich nicht erwartet von ihm.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1591829/Kurz_Abstand-zu-Russland-ist-das-falsche-Konzept?_vl_backlink=/home/index.do

  8. dssm
    11. April 2014 22:58

    Der gute Herr Schaller soll dies einmal seinen Eigentümern erklären, speziell den Obleuten (da wäre ich gerne eine kleine Maus in einer Ecke vom Raum!).

    Abwandern ist ein Trend, auch wenn die RLB dem nicht wird folgen können.
    Aber was sollen die Unternehmer und Eigentümer denn sonst tun. Seit ich mich erinnern kann ist die Pression von Steuern, Abgaben, insbesondere Vorschriften immer schlimmer geworden. Die Gerichte sind immer mieser und ideologischer geworden. Die Behörden sind sowieso schon immer gegen die Unternehmen gewesen. Die AK und die Gewerkschaft wollen die KMUs am liebsten sofort beerdigen. Im Parlament sitzt kaum ein Unternehmer (ausser den 'staatsnahen'). Nur die paar Jahre nach dem EU-Beitritt haben Österreich in Richtung Rechtsstaat und Marktwirtschaft gedrängt; aber heute, da die EU-Verwaltung selber zutiefst rot ist, gibt es von dort keine Schutz mehr.
    Es gibt Regionen welche sich gegen die rote Flut stemmen, Bayern gehört dazu, in diese muss man den Betrieb auslagern, sonst ist man ewig dem Drangsal ausgeliefert (bis man halt tot ist).

    Die Mehrheit der Wähler will es so, wer also für repräsentatives, gleiches und geheimes Wahlrecht ist – hier ist der Lohn (oder soll ich sagen die Arbeitslosigkeit und Armut).
    Bitter für die Bevölkerung ist der Preis, denn das Abwandern kostet Geld. Ein Unternehmer welcher erst weg ist, der kommt nicht so schnell wieder, egal was die Wähler an 'Zuckerln' präsentieren.

    Aber offensichtlich ist es der Mehrheit der Wähler gerade recht nicht mehr Arbeiten zu müssen, vielleicht hoffen diese Menschen dann von den Südländern, Griechenland voran, ein 'bail-out' zu bekommen?

  9. Ökonomie-Vergelter
    11. April 2014 21:08

    Also ich sehe nicht, wie sich die RLB Oberösterreich durch Wegzug nach Bayern die Bankenabgabe, offiziell Stabilitätsabgabe genannt, ersparen können sollte.

    Gemäß § 1 des Stabilitätsabgabegesetzes (eingeführt mit dem BudBG'11) unterliegen auch Zweigstellen ausländischer Kreditinstitute dieser Abgabe.

    Die RLB müsste daher alle österreichischen Niederlassungen "dicht machen", um sich diese Abgabe zu ersparen. Ob da die Kunden mitspielen werden? IngDIBA zeigt's zwar vor, ist aber auch etwas schlichter strukturiert. Natürlich wäre das auch mit einem großen Köpferollen bei den Bankangestellten verbunden.

    • Gerhard Pascher
      11. April 2014 21:56

      Ähnlich wie bei der ERSTE Bank Group handelt es sich bei der RLB OÖ nur um ein "Säbelrasseln", wo man die Politik weichklopfen will. Die derzeitige Bankenabgabe ist zwar nur für einige Jahre befristet, aber in Bankkreisen befürchtet man schon eine Dauereinrichtung. Und wenn es nach der SPÖ geht, dann möchte man von den Banken noch mehr Geld bekommen. Die ÖVP sagt dazu derzeit (noch) nein, daher wollen Treichl und Schaller mit diesen Drohungen dem Spindelegger nur "den Rücken stärken".

    • dssm
      11. April 2014 23:00

      Welche Zweigstellen?
      Die RLB ist das Spitzeninstitut von Raiffeisen Oberösterreich, die Kassen sind die Eigentümer - keine Zweigstellen.
      Und die paar Filialen um Linz herum, die haben kaum Relevanz.

    • Gandalf
      11. April 2014 23:13

      Die meisten Bankstellen der RLB OÖ sind rechtlich keine Filialen, sondern selbständige Genossenschaften, die ihrerseits Eigentümer der Landesbank sind.
      Wenn die in Zukunft nur das Kleingeschäft (Ein- und Auszahlungen u.ä.) machen, alle grossvolumigen Einlagen, Kredite und sonstigen Transaktionen aber über die in Bayern sitzende Landesbank, würde sich die oö. Raiffeisenorganisation sehr wohl viel Geld sparen. Insofern ist daher das laute Nachdenken von GD Schaller nicht so zahnlos, wie es auf den ersten Blick aussieht. Das selbe gilt für die "Erste": Da könnte die Holding das gesamte grossvolumige Geschäft nicht nur für die Erste in Wien, sondern für alle österreichischen Sparkassen im Verbund von Tschechien aus machen; und wenn dann die überfordertste Regierung, die Österreich je hatte, jammert, milde lächeln.

    • dssm
      12. April 2014 00:04

      @Gandalf
      Glauben Sie mir, ich kenne das Genossenschaftsgesetz, wie auch das KWG; wir Salzburger kämpfen ja doch schon ein paar Jährchen.
      Das Abwandern geht nur mit Zustimmung der Obleute. So gesehen würde mich die Aktion erfreuen, da die 'Zentrale' den Eigentümern einmal auf Du und Du gegenüberstehen würde, ohne die FMA als bösen Onkel im Hintergrund (wohl eher ganz im Gegenteil).

    • Ökonomie-Vergelter
      12. April 2014 21:13

      Mit Zweigstellen ist nach dem StabilitätsabgabeG wohl alles gemeint, was im internationalen Steuerrecht als Betriebsstätte bezeichnet werden könnte.

      Entscheidend ist, von wo Geschäfte angebahnt und auf welche Infrastruktur zurückgegriffen wird.

      Will ein Spitzeninstitut für Geschäfte die Steuerfreiheit in Ö wg Nichtansässigkeit erreichen, wird es zu beweisen haben, dass es bei seinen Geschäften nicht auf die Infrastruktur bzw Arbeitskräfte der verbundenen Institute, Eigentümer, Genossenschafter oder was auch immer zurückgegriffen hat - was nicht so einfach sein dürfte.

    • Ökonomie-Vergelter
      12. April 2014 23:10

      Nachtrag:

      Die Geschäftsanbahnung über einen Genossenschafter ist natürlich nicht unbedingt als Gestion über eine Betriebsstätte zu werten - das stelle ich gleich vorsichtshalber klar.

      Entscheidend aber ist, dass die Anbahnung über ein Institut als Genossenschafter erst Recht Bankenabgabe - wie bei einer Zweigstelle - auslösen würde (wenn auch nicht bei der RLB OÖ, aber für den gleichen GEschäftsvorgang!).

  10. FranzAnton
    11. April 2014 18:21

    Wie schon so oft hier gepostet: Die Jammerei ist begründet, deren Erfolg aber überschaubar. Wenn wir uns nicht selber aufraffen, die Initiative per koordinierten Aktionen zu ergreifen, wird sich durch die aktuelle "Blog - Suderei" mutmasslich wenig ändern.
    Nun gibt es ja einen initiativen Mitblogger, Herrn Bauer, welcher diesbezüglich Beachtliches ("Verwaltungsreform jetzt") auf die Beine gestellt hat. Wie wäre es, in Kooperation mit ihm pro Direktdemokratie initiativ zu werden? (ob er selber dabei mitmachen wollte, würde ich gerne wissen!?). Gelänge es etlichen hier Postenden, in gegenseitigem (Vorschuss -)Vertrauen und Wohlwollen einen geistigen Schulterschluss zu erzielen, und unsere Parteien (deren EU - Kandidaten aktuell täglich über Internet für sich werben) in Richtung Implementierung von Direktdemokratie zu drängen, ließe sich vielleicht etwas erreichen, zumindest eine Bewusstseinsbildung erzielen. Selbstredend müsste jeder im Freundeskreis um Unterstützer werben, wofür ich in meinem Fall durchaus Chancen erkenne.
    Allfällige mails an mich bitte über Dr. A.U.

  11. Maigret
    11. April 2014 16:58

    Und wenn man dann auch noch lustige Quoten für Frauen, Migranten, Schwule.... für Privatfirmen einführt (Geht ja eh schon los). Also wenn man nicht einmal mehr in Personalfragen mehr frei entscheiden kann, dann fällt der Abschied gleich noch einmal so leicht.

    Sobald meine kleine Firma von solchen Quoten betroffen ist, wird sie entweder in die Slowakei verlagert oder dicht gemacht.

    • dssm
      11. April 2014 23:04

      Gehen Sie jetzt! Noch dürfen Sie!
      Momentan ist die Wegzugssteuer für EU Bewegungen nicht aktiv! Das kann sich morgen ändern, dann gehen Sie gar nirgends mehr hin, dann sind Sie Hintersasse und sonst gar nichts.

    • Torres (kein Partner)
      12. April 2014 12:30

      Den Quoten entgeht man in Deutschland auch nicht - es wird schon fleißig daran gearbeitet; es ist ja leider die SPD in der Regierung, da wird auch jede Menge Geld hinausgeschmissen. Beispiel die "Rente mit 63", also die Neueinführung der "Hacklerpension", die ja sogar gerade bei uns ausläuft. Slowakei ist da sicher die bessere Wahl, auch wegen der niedrigen Steuern (flattax).

  12. RR Prof. Reinhard Horner
    11. April 2014 15:22

    reinhard.horner@chello.at

    Also reden wir Abwanderungen das Wort! Damit wir unsere rückgewandte Wirtschaftsauffassung bestätigt finden können.

    Hoffentlich lassen uns Treichl und Schaller nicht im Stich!

  13. Brigitte Imb
    11. April 2014 15:05

    Da paßt mein Posting vom 09.04. gut herein.
    -------
    Spindelegger: „Ich würde die Steuern ja gerne senken...“

    He,he, der Hr:.Spindelegger, der uns noch vor der Wahl KEINE Steuererhöhung und 420 000 neue Arbeitsplätze versprochen hat würde gerne die Steuern senken. Ist das nicht lieb? Aber.......

    Recht "amüsant" finde ich die Ausdrucksweise, bzw. die Realitätsverweigerung auf die Frage um das "einnahmenseitige" Sparen. Einfach unglaublich welche Phrasen da abgesondert werden!
    ---------
    Frage: 500 Millionen Ausgabenkürzung und eine Milliarde Steuererhöhung heißt, dass noch immer einnahmenseitig „gespart“ wird.

    SP. Antw.: Jetzt ist vorrangig, dass wir das Nulldefizit erreichen. Die Realität muss jeder zur Kenntnis nehmen, dass wir mit weniger Geld im Staat auskommen müssen.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1588930/Spindelegger_Ich-wurde-die-Steuern-ja-gerne-senken#kommentar0

    Und weiter unglaublich......aus Untersuchungsausschüssen darf nichts an die Öffentlichkeit gelangen. Ich faß´ es nicht, wie der Souverän ausgehebelt wird und sich aushebeln läßt. Von verlogenen, unfähigen und ausbeuterischen Politikern. - ------------

    Wer hat uns verraten? Sozial- u. "Christ"demokraten.

  14. Politicus1
    11. April 2014 15:03

    die Linken kritisieren das "geringe" Wachstum Ungarns unter der Schreckensherrschaft des Orban.
    Hätten wir nur wenigstens ein geringes Wachstum (ein ehrlich vermessenes!) ...

  15. Josef Maierhofer
    11. April 2014 14:58

    Unsere Linken haben den Bogen überspannt, viele gehen weg, Firmen, Spitzenkräfte, irgendwann wird dann auch das 'Werner Faymann Denkmal' in die Landesgerichtsstraße gespült werden und vor seinem Gitterzimmer das 'Spindelegger Vaserl' enthüllt werden, denn vielleicht findet man doch noch die Schuldigen.

    Wir sind am Ende. Wer kann, flieht aus dieser Linksdiktatur. Warum tut das nicht der Wähler und dreht den Spieß um und schickt die Linksdiktatur in die Wüste ?

    • kakadu
      11. April 2014 21:30

      Vollkommen richtig.
      Wir sollten die nächstbeste Gelegenheit nutzen und bei der EU-Wahl entsprechend abstimmen!

    • dssm
      11. April 2014 23:08

      @kakadu
      Und wen wählen?
      Die SPÖVP?
      Die Grünen oder Neos als Wiedergänger der SPÖVP?
      Die FPÖ, welche gerade in die PC versinkt?
      Bleibt wohl nur Stadler, ein 'unrunder' aber gebildeter und ehrlicher Mensch?!?!

    • Brigitte Imb
      11. April 2014 23:36

      Diesmal bekommt die FPÖ noch meine Stimme, aber sollte diese Unterwürfigkeit weiterbestehen, dann war es das. Da könnte ich ja gleich die Roten wählen, was sicher NIE passieren wird.

    • dssm
      12. April 2014 00:26

      Liebe Frau Imb!
      Diesmal war es schlimmer!
      Sie erinnern sich vielleicht, vor einiger Zeit gab es genau hier eine Diskussion über Mölzer, dabei konnten vom Wertkonservativen bis zum Sensenmann (und mir) einer durchaus positive Beurteilung seiner Aussagen zustimmen, die Wählbarkeit war natürlich seiner FPÖ-zugehörigkeit geschuldet. Natürlich hatte jeder den einen oder anderen Kritikpunkt, aber dies wird immer sein. Herr Mölzer steht klar für die klassische Familie, klar für Subsidiarität und klar für 'nationales', damit kann man hier im Forum recht gut leben, in der Gutmenschenwelt ist das aber böse. Herr Tögel war so freundlich einen Vortrag des Herrn Mölzer einzustellen, da war in Mölzers wirtschaftlichen Aussagen kein Fehl zu finden.

      Andererseits ist Herr Mölzer zu alt um einen 'jungen' Strache zu gefährden, er ist auf eine väterliche Rolle fixiert, an einem innerparteilichen Machtkampf kann es also nicht liegen.

      Hier hat wirklich die PC gesiegt und 'uns' einen ehrlichen Kandidaten gekostet. Oder anders herum, die FPÖ ist genau so ein sinnloser sozialistischer Haufen wie die die SPÖ. Wenn jetzt die Burschenschafter (ein breites politisches Spektrum) auch noch unerwünscht sind, so bleibt die Frage, wer ist dann noch erwünscht (ausser Sozis)?

    • Brigitte Imb
      12. April 2014 00:42

      dssm,

      die EU Wahl empfinde ich pers. exakt diesesmal als sehr wichtig, weil ich hoffe, daß doch noch Veränderungen zum Positiven in dieser EU stattfinden könnten.
      Bleibt das gesamte Feld wieder SPÖVP und gar den GrünInnen, dann können wir uns auch jede weitere Wahl sparen. Friedlich haben wir dann nichts mehr zu sagen und es bleibt nur abzuwarten bis das Pulverfaß explodiert, weil die Bürger es nicht mehr geschlossen halten wollen. Leider.

      Aber natürlich, mit dem Umfaller der FPÖ und deren hündischer Unterwürfigkeit an der P.c. sind wir im politischen Einheits-Nirvana angelangt.

  16. Pumuckl
    11. April 2014 14:55

    Kindliche Frage: " Jede Volkswirtschaft braucht doch Banken. Gesetzt den Fall, alle Banken würden jetzt abwandern, im Gastland rettungsbedürftig werden, aber dort keine Rettung finden.
    Müßte Österreich dann im Interesse seiner Volkswirtschaft die ausländisch gewordenen Banken "retten" ?

    • kakadu
      11. April 2014 21:24

      Ganz sicher sogar.
      Wenn wir sogar die PIGSZ-Staaten retten müssen, dann selbstverständlich auch die Systembanken.
      Man fragt sich bald nurmehr womit?

  17. zweiblum
    11. April 2014 13:22

    Hätten wir nur Putin oder wenigstens Organ! Bei denen geht es wirtschaftlich bergauf und das Volkseinkommen steigt. Bei uns fällt es seit 1990.

    • zweiblum
      11. April 2014 13:25

      Orban! Mein Tablet bessert Texte bis zur Unkenntlichkeit aus und mag ORBAN nicht.

    • Josef Maierhofer
      11. April 2014 15:15

      @ zweiblum

      ... den mögen die Linken auch nicht, vielleicht Ihr Tablet auch schon einen 'Linksdrall' ....

  18. Wertkonservativer
    11. April 2014 13:04

    Gar nicht o.t., und einmal ganz grundsätzlich:

    ganz klar, dass so manches in unserem Staat nicht optimal läuft, und seitens der aktuell Regierenden nicht immer besonders intelligent regiert und entschieden wird.

    Doch über diesen hier weithin durchgehend negativen Befund hinsichtlich der politischen und gesellschaftlichen Verfasstheit unseres Landes und seiner
    Institutionen kann ich mich eigentlich nur wundern!

    Wir haben das Glück, heute (und sicher auch morgen) in einem insgesamt wohlhabenden und - nehmt alles doch in allem - in einem sehr sozialgerechten Land zu leben.
    Alle wichtigen Ressourcen für ein gutes Leben sind bei uns weit höher abgesichert als in den meisten vergleichbaren Ländern Europas.
    Wir haben sozialen Frieden, die Wirtschaft ist im wesentlichen gut in Fahrt, die Infrastruktur auf gutem Stand!

    Und was tun wir? (Ich nicht!):
    Wir raunzen, raunzen und raunzen!
    Schon richtig, dass Dr. Unterberger offensichtliche "Lacks" in Land, Staat und Regierung anprangert und zur Diskussion stellt! Und es ist natürlich auch gut, wenn wir Blogger unseren Kren dazu geben!

    Doch unser Land grundsätzlich schlechtzureden, die reale, doch eigentlich wirklich zufriedenstellende Situation gänzlich wegzudrücken bzw. zu negieren, das scheint mir halt doch etwas frustgesteuert und realitätsfern!
    Nochmals meine Bitte: echte Fehlhaltungen und Fehlentwicklungen gnadenlos anprangern!
    Doch über all dem die vielen Vorteile, die das Leben in unserem Lande so lebenswert macht, bitte nicht zu übersehen !!
    "Es ist ein gutes Land; wohl wert, dass sich ein Fürst sein unterwinde ..."
    (Grillparzer).
    Auch ohne einen guten Herrscher (der in der Hofburg mimt nur einen!) sollten wir mit unseren demokratischen Möglichkeiten gute Lösungen für eine weitere gute Zukunft unseres Landes finden!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gerhard Pascher
      11. April 2014 15:10

      Lieber Wertkonservativer:
      Früher sagte man "Jammern ist der Morgengruß der Kaufleute". Nun kann man dies auch auf andere Geschäftsbereiche - auch an Blogger - ausweiten. Ich bin Realist und erkenne im Alter, daß nur das sog. Gelassenheitsgebet hilft:

      Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
      den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
      und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.


      Ich bin froh, in Österreich zu leben, denn ich kenne auch viele andere Staaten von "innen", wo es anders zugeht. Wem es hier nicht passt, der kann sich ja jederzeit ein "One-way-ticket" für sein Traumland besorgen. Für mich liegt das Veränderungspotential für unser schönes Österreich einzig und allein bei den Volksvertretern, denn diese können viele dumme Maßnahmen der Bundesregierung boykottieren bzw. sie sogar abwählen. In der Praxis tun sie es leider nicht und sie segnen nur das ab, was in den Parteien beschlossen wurde. Daher wäre es wichtig, sich wieder der ursprünglichen Verfassung zu erinnern bzw. diese auch dem 21. Jahrhundert anzupassen.

      P.S.: Es ist symtomatisch für diesen Blog, wenn man positiv denkt und es auch so formuliert, dann bekommt man einen halben Stern (siehe oben, Stand 15 Uhr).

    • Wertkonservativer
      11. April 2014 18:22

      Ja, lieber Herr Pascher,

      auch um 18:15 ziert meine bescheidene Meldung lediglich ein einsames Halbsternlein!
      Stört mich nicht sehr: seit meinem bewussten Abschied aus dem Monats-Sternderlbewerb fällt es mir zwar leichter, hier gegen den Strom zu schwimmen und meine Meinung klar zu äußern: die Sternderln sind zwar weg, doch meine Selbstachtung ist gestiegen! Hahaha!
      Jedenfalls herzlichen Dank für Ihre verständnisvolle Replik! Ich habe mir erlaubt, Ihren heutigen Beitrag an anderer Stelle, der auch nur mit einem Halbsternderl geschmückt war, mit einem Sternendreier zu versehen!

      In hoher Wertschätzung,

      Ihr Wertkonservativer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • FranzAnton
      11. April 2014 18:39

      Naja, Herr Pascher, sofern ein Kommentar den Eindruck erweckt, nur das Positive (a la "Österreich ist ein reiches Land, und Allen geht's prächtig) sehen zu wollen, und vor dem Negativen ( "aber wir werden immer schuldenreicher") die Augen zu verschließen, ergibt die Unausgewogenheit eben nur ein halbes Sternderl, wobei dem Herrn Wertkonservativen gewiss zu Gute zu halten ist, dass er mit seinen meist positiven Kommentaren in der krassen Minderheit steht; das mag auch daran liegen, dass viele Mitposter kein Rezept präsentieren, wie die - auch von mir als brisant angesehenen - Umstände/Zustände - zu verbessern wären.
      Mein Rezept wäre die Implementierung von Direktdemokratie in Österreich, - und auch in der EU; glaubt etwa hier jemand, daß Griechenland noch Geld aus uns herauspressen könnte, würde das Volk hiezu befragt?

    • Lieber Augustin
      11. April 2014 21:46

      Ein halber Stern ist nicht berauschend, aber unendlich mal mehr als gar kein Stern!

    • dssm
      11. April 2014 23:24

      @Wertkonservativer
      Ihren Optimismus in Ehren, aber wenn ich gehe, dann brennt der Hut; denn ich habe immer laut verkündet, ich bleibe bis ich über die Berge flüchten muss (wie Mieses im 38er Jahr).
      Aber mir fehlt der Mut. Ich lebe zu gut. Ich will nicht alles verlieren, was wohl bei der romantischen Flucht über die Berge der Fall wäre.

      Das Problem ist die exponentielle Entwicklung. Zuerst einige Wenige, dann Mehr und schließlich eine Lawine.
      Die gut bezahlten Arbeitsplätze kommen nicht wieder! Meine Produktion ist grösser als je zuvor, nur hat halt Österreich nichts mehr davon.
      Es gibt nicht viele gute Unternehmen, die meisten haben viel zu viele Schulden, aber mein Beispiel ist bekannt, es gibt auch andere gute Unternehmen, inzwischen könnte ich wohl als 'Unternehmensberater' gut leben (was ich selbstverständlich nicht tue!) – raten Sie einmal warum.
      Die Sache ist traurig! (und raunzen bringt rein gar nichts)

    • Torres (kein Partner)
      12. April 2014 12:52

      "Sozial gerecht" und "abgesichert" - ja, aber durch immense Schulden, die entweder bald zurückgezahlt werden müssen (was den Wohlstand ganz wesentlich mindern würde) oder zu einem totalen Zusammenbruch des Staates führen werden. Natürlich stehen wir (etwas) besser da als Staaten, die beides haben (nämlich noch mehr Schulden und den Zusammenbruch, wie eta Griechenland). Nur fühle ich mich keineswegs "sicher" in der Sorge, dass wir sehenden Auges (blind ist offenbar nur diese Regierung) genau dorthin rennen.

  19. mischu
    11. April 2014 12:42

    "Mit einer Konzernzentrale in Bayern hätte man sich 2013 fast 30 Millionen Euro Bankenabgabe gespart."

    Unter solchen Umständen steht ein sorgfältiger Kaufmann unter Zugzwang.

    Nicht nur Banken sondern auch Industrie und Handelsbetriebe verlassen bereits das sinkende "Hochsteuerschiff" Österreich.

    Aber Hauptsache unsere Volkszertreter beschäftigt sich mit Schwulen, Genderismus, Minderheiten- und Asyrechten, linkspolitischer Korrektheit usw.

    Und trotzdem werden sie weiterhin in Regierungsverantwortung gewählt.
    AUFWACHEN, bitte!

    P.S.: Ein Ertrinkender greift nach jedem sich bietenden Strohhalm.

    Wer hätte bei der Euro-Einführung gedacht, daß diese mit großer Jubelpropaganda begleitete Einheitswährung die Zukunft des größten Friedensprojektes in Europa massiv gefährden könnte. Offensichtlich ist es soweit - die Zeichen stehen jedenfalls auf Sturm, auch wenn sie dem "dumpen Volk" nur in homöopathischen Dosen mitgeteilt werden!

    • machmuss verschiebnix
      11. April 2014 13:16


      So sieht "Steuer-Boykott" aus, wenn man's richtig macht: Abwandern


      Bei diesen beträchtlichen Summen, wird sich der Aufwand eines Umzuges für eine große
      Firma relativ schnell rentieren. Beim Umzug von Privatpersonen sieht's leider nicht so
      toll aus - speziell wenn man Liegenschaften hat.

      .

    • dssm
      11. April 2014 23:34

      Helfen!
      Ich bin im Alltagsgeschäft und habe nur bedingt Zeit.
      Viel mehr Unternehmer fragen bei mir an, als ich nebenbei auch nur kurz beraten kann; sonst endet man wie bei vielen Steuersparmodellen! Es muss also für den jeweiligen Betrieb eine legale und praktikable Lösung gefunden werden. Diese muss über Monate, wenn nicht Jahre, begleitet werden.
      Wer also etwas von Schuldenrückführung versteht, den Unterschied zwischen laufender Liquidität und langfristiger Finanzierung versteht sei willkommen.
      Dabei muss aber immer der Eigentümer im Mittelpunkt stehen, also die Wahl zwischen Verkleinern und Abwandern, beides hat seine Tücken!

  20. simplicissimus
    11. April 2014 12:18

    ABWANDERUNG verursacht durch die Arbeiter- und sozial Abhaengigenpartei und durch die Beamten- und Bauernpartei!
    Und wir waehlen weiter die GROKO, indirekt zwar, aber durch unseren Wankelmut immer und immer wieder.
    Als naechstes werden wir Rot-Schwarz-Gruen oder Rot-Schwarz-Neos oder Rot-Gruen-Neos (das Allerschlimmste) waehlen.
    Nur indirekt, will ja keiner. Die Rekos sind schon da, um Strohfeuer zu ersetzen.





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