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Die Wiener Staatsanwälte mögen die SPÖ halt

Lesezeit: 4:00

Die Wiener Staatsanwaltschaft hat viele ÖVP- und FPÖ-Politiker verfolgt. Gegen die SPÖ hingegen unternimmt sie trotz ganz konkreter Beweise nur sehr ungern etwas. Das hat jetzt Georg Vetter vom Team Stronach an Hand eines weiteren Beispiels gezeigt. Obwohl es konkrete Beweise gibt, dass 20.000 Euro Bestechungsgeld an die SPÖ geflossen sind, hat die Wiener Staatsanwaltschaft nach Aussage des Justizministers kein diesbezügliches Verfahren anhängig.

Das heißt nun gewiss nicht automatisch, dass die SPÖ schuldig ist. Diese Untätigkeit fällt aber schon mehr als signifikant zu einem Zeitpunkt auf, da die strafrechtliche(!) Auslieferung des FP-Chefs Strache wegen eines Urheberrechtsstreits um ein bei einer FPÖ-Veranstaltung gespieltes Lied beantragt wird. Und da die ÖVP sich nach etlichen Vorstößen der Staatsanwaltschaft zur Rückzahlung dubioser Zahlungen bereit erklärt hat.

Solche Vergleiche machen den Beobachter sehr sicher. Daher ist auch die Prophezeiung nicht allzu schwer, dass die Wiener Staatsanwaltschaft (mit ihren vielen Staatsanwälten, die ganz zufällig aus der Kanzlei Lansky kommen) trotz der nunmehr erfolgten Anzeige auch weiterhin nichts gegen die SPÖ unternehmen wird. Und man kann nur hoffen, dass jetzt den Stronach-Abgeordneten nichts passiert.

Die Stronach-Abgeordneten erinnern jedenfalls an den Telekom-Prozess. Dort hat Peter Hochegger ausgesagt, dass es „eine verdeckte Parteienfinanzierung meinerseits an die SPÖ“ über 20.000 Euro gegeben habe. Gewiss ist Hochegger selbst eine umstrittene Figur, aber seine Darstellung war so präzise, dass die Untätigkeit der Wiener Staatsanwaltschaft rätselhaft ist. Nach Ansicht mehrerer Juristen wäre die SPÖ auf Grund der Verbandsverantwortlichkeit nicht nur zivil- sondern auch strafrechtlich haftbar. Jedenfalls geht es da um mehr als um den Urheberstreit über ein Lied.

Die Zahlung ist laut Hochegger über eine Scheinrechnung des (der SPÖ gehörenden) Echo-Verlages erfolgt. „Ziel war einzig und allein der Geldtransfer. Der Vorteil für die Telekom war gute Stimmung seitens der SPÖ.“ Die Telekom ist über den Teppichhändler Ali Rahimi um Geld für die SPÖ angesprochen worden, präzisierte Hochegger.

Es spricht für den Justizminister, dass er die Untätigkeit der Wiener Staatsanwaltschaft in dieser Causa unumwunden und ohne Worte der Rechtfertigung zugibt. Es ist freilich mehr denn je ein Rätsel, warum dieser Justizminister noch immer nichts unternimmt, um in der Wiener Staatsanwaltschaft endlich nach dem Rechten zu sehen.

Zu sagen, man gebe keine Weisungen, ist bei einigen Medien sicher populär. Aber dass Staatsanwaltschaften tun und lassen können, was sie wollen, widerspricht massiv dem Gesetz. Und zwar nicht nur dann, wenn der Vorwurf so massiv ist.

Es gibt auch bis heute nicht die schon vor den Wahlen von der damaligen Justizministerin versprochene Information, warum das Strafverfahren gegen die SPÖ-Spitzenpolitiker Faymann und Ostermayer eigentlich – trotz der gravierenden Indizien – eingestellt worden ist. Wenn diese Erklärung nicht bald kommt, wird auch die Ablöse dieser (sehr ungern scheidenden) Ministerin, die Parteichef Spindelegger vorgenommen hat, und die Einsetzung eines früheren Faymann-Anwalts an ihrer statt sehr dubios. Für die mit Faymann in einer Koalition steckende ÖVP wie für die Justiz.

Beim Nachbarn Tschechien gibt es anscheinend ähnlich gesinnte Ermittler – nur hat das Land Politiker mit deutlich mehr Rückgrat. Dort hat der ehemalige Außenminister Karl (Karel) Schwarzenberg nach einem zweistündigen Verhör als Zeuge gegen den ehemaligen Premier Necas (von einer anderen Partei!) die Ermittler offen und öffentlich kritisiert. „Ich denke, dass es hier einen festen Willen gibt, (gegen Necas) etwas zu beweisen.“

Wann wacht jedoch der österreichische Justizminister endlich auf?

Oder findet er das gezielte Nichtstun der Staatsanwaltschaft in Ordnung? Findet er es auch in Ordnung, dass erst nach 13 – in Worten: dreizehn! – Jahren ein Prozess gegen die Internet-Firma YLine stattfindet? Oder dass viele Menschen fünf und mehr Jahre Verdächtigte sind – de facto existenziell vernichtet werden –, ohne dass dann ein Verfahren stattfindet, weil es keine Beweise gibt?

Davon, dass der Autor dieses Beitrags vor fast zwei Jahren das erste Mal in seinem Leben selbst Anzeige bei der StA erstattet hat (von seinem Konto war betrügerischerweise Geld eingezogen worden), ohne dass er seither auch nur ein einziges Mal von den Ermittlern befragt worden wäre, wollen wir ja gar nicht reden. Da ging es nur um einen überschaubaren Geldbetrag und nicht um die hohe Politik . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2014 07:27

    Eine sehr bedrohliche Entwicklung, wenn eine Partei, die seit vielen Jahrzehnten fast permanent an der Macht ist, nicht nur zahllose strategische Positionen besetzt haelt, die Medien kontrolliert, zahllose mehr oder weniger aggressive Organisationen wie OeGB und viele NGOs unterhaelt oder zu ihrem unterstuetzenden Umfeld zaehlt, sondern nun offensichtlich auch das Rechtssystem in relevanten Bereichen unterwandert hat.
    Eine beschaemende Bilanz fuer eine Partei, die sich SozialDEMOKRATEN nennt.
    Beschaemend auch fuer alle, die diese Partei trotz massiven Waehlerschwunds aus purem Opportunismus weiter unterstuetzen.
    Mir ist aufgefallen, dass viele (vor allem naive) indirekte Unterstuetzer dieses halbtotalitaeren Kraken sich dieser Fehlentwicklung gar nicht bewusst sind. So hat ein mir bekannter Menschenrechtler einmal mit dem Brustton der Ueberzeugung gemeint: "Ja, Staatsanwalt XY ist ein Roter, aber ein voellig anstaendiger Mensch, der wuerde niemals etwas Unrechtes tun". Meine Frage, wie sich Parteizugehoerigkeit und "anstaendiges" Vorgehen in politischen Faellen vereinen laesst, wurde mit "auch Richter sollen Parteigaenger sein koennen" beantwortet.
    Jaja, die Freiheit, seine Partei waehlen zu koennen, in Aemtern, die nach absoluter Unabhaengigkeit schreien, hat schon ihren Charme.
    Wir duerfen dafuer sicher sein, dass sich rote Staatsanwaelte und Richter in politischen Faellen immer ganz "anstaendig" verhalten warden.
    Was immer das heissen soll.
    Ich nehme an, sie werden immer dem Guten zum Durchbruch verhelfen.
    Dafuer darf man dann ja die Gesetze grosszuegig interpretieren.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEco
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2014 11:06

    Seit Broda's Zeiten - er war einst bekennender Kommunist und ist erst später zum Sozialisten konvertiert - ist die Justiz, besonders die Staatsanwaltschaft, rot verseucht. Daran konnten auch zwischenzeitliche parteilose , freiheitliche und schwarze Minister nichts ändern.
    Von fast jedem Richter oder Staatsanwalt war die politische Zugehörigkeit bekannt. Das ging früher so weit, dass bei den alten Kreisgerichten meist eine proporzmäßige Ernennung von Gerichtspräsidenten und leitendem Staatsanwalt stattfand. War der eine rot, musste der andere schwarz sein. In der Regel war der Gerichtspräsident schwarz und der Staatsanwalt rot.
    Bis heute hat sich daran wenig geändert. Schon aus der " Karriere " der Herren ist ihre Zugehörigkeit leicht erkennbar.
    CV oder BSA sind die jeweiligen Sprungbretter. Gesiebt wird bei der Aufnahme als Richteramtsanwärter ( darunter fallen auch Staatsanwälte ).
    Ohne ein Protegé eines Politikers zu sein, hat man kaum keine Chance als Richteramtsanwärter aufgenommen zu werden. Viele junge Juristen binden sich daher an eine Partei .
    Der nunmehrige Justizminister - viele erwarteten das von ihm - hat diesen Augiastall der Justiz nicht ausgemistet. Zeit dazu wäre bereits gewesen. Leider besteht auch wenig Hoffnung für die Zukunft.
    Meiner Auffasung nach sollte eine Parteizugehörigkeit eines Richters oder STA's
    ein Bestellunghindernis oder eine Abberufungsgrund sein.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2014 08:35

    Das Justizsystem krankt unter Faulheit (es gibt keine dienstrechtlichen Konsequenzen), Inkompetenz (Richter und Staatsanwälte haben nur Juristerei gelernt), Parteilichkeit (weil die Posten staatliche besetzt werden) und Voreingenommenheit (weil nur 'linke' genommen werden).

    Erst eine eher radikale Umformung der Gesellschaft (vielleicht in Folge der Gelddruckerei schon bald) wird hier eine Lösung ermöglichen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2014 11:58

    Die Einäugigkeit unserer Staatsanwaltschaft zieht sich wie der berühmt-berüchtigte ROTE Faden durch und ist bereits derartig auffällig, daß man von einer Linksverkommenheit unseres Justizsystems ausgehen kann.

    Entweder es werden Ermittlungen gleich einmal im Vorfeld eingestellt (SPÖ-Faymann, Ostermayer - Inseratenaffäre, SPÖ-Claudia Schmidt - Kommunalkredit) , oder es hagelt Freisprüche (SPÖ-Johann Mayr - Linzer Swapaffäre), oder aber man läßt die ganze Sache gleich einmal sanft entschlummern - zumindest öffentlich (SPÖ-Gabi Burgstaller - Salzburger Finanzskandal). Die Auflistung könnte durchaus erweitert werden!

    Solange die Rechtsprechung in Österreich - insbesondere in Wien - nicht mit dem Hochdruckreiniger "entsozialisiert" wird, ist mein Vertrauen in diesen Rechtsstaat tief erschüttert. Der neue Justizminister hat jedenfalls bis jetzt keinerlei guten Willen gezeigt, hier tiefgreifende Veränderungen herbeizuführen - im Gegenteil, sein Werdegang läßt noch Schlimmeres befürchten!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2014 13:32

    Politjustiz ist in unserem Staat zur Alltäglichkeit geworden. Ermittlungen gegen Rote finden ohnehin kaum statt, falls ja, wird ohnehin zügig eingestellt, od. lange abgelegt. Letzteres klarerweise meist bis zur Verjährung. Die Schwarzen kommen auch nicht schlecht weg, aber wehe es ist ein Blauer dem etwas vorgeworfen wird (kann in diesem Fall auch erfunden sein...), dann rotiert der gesamte Justiz-u. Medienapparat und vereint seine Kräfte um den Beschuldigten fertig zu machen.

    KHG wird wie eine (von den Museln verhaßte Sau) durchs Dorf getrieben, Mölzer, Rosenkranz, usw. ebenso. Bei Schmied, dem Kanzlerdarsteller u. seinem Atlatus, ja und auch beim Villacher Bürgermeister, etc. herrscht Funkstille. Bald wird Strache wegen seiner blauen Augen angeklagt werden, das ist ja so "nazi".

    Ich sehe den neuen Justizminister, so wie den Landwirtschaftsminister als "U-Boot" der Linken und wenn ich diese Gedanken weiter spinne, dann glaube ich auch, daß Angela Merkel in diese Kategorie einzuteilen ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2014 14:24

    @ simplicissimus

    Es gab einst einen nicht positivierten Kodex von Anstand und Ehre. Den hielten - unpaktiert aber stillschweigend - Akademiker in Führungspositionen untereinander ein. Vor allem jene, die Krieg und Gewaltherrschaft erlebt hatten. Und damit meine ich auch kommunistische Gewaltherrschaft - in der Sowjetzone. Die politischen Auffassungsunterschiede stellten unter Demokraten keinen Freibrief für regellose Benachteiligung aus. Im Gegenteil - man behielt Abstand und Respekt zueinander. Die Frankfurter Schule hat ganze Arbeit geleistet - nach Auschwitz gibt es keine Poesie mehr ? Was für eine Geisteskrankheit. Dem allerorten herbeigezwungenen Alleinherrschaftsanspruch des strafbewehrten Totenkults für rassisch bevorzugte Opfer folgte die völlige Zerstörung aller Wertbegriffe - und so haben wir den modernen Menschen. Nihilistische Egomanen, befüllbar wahlweise mit Rauschgift, Zersetzungsphantasien ehemaliger und teils unverhohlen auch gegenwärtig offen auftretender Feindmächte, die seit 1914 an der Zerstörung unserer Daseins-voraussetzungen ebenso arbeiten, wie Sozialisten und die neuerdings wieder offen sabotierenden bolschewistischen Gewaltverbrecher.

    Die Standards sinken, allerorten. Der Staat ist ein Dreck - entweder er erkennt es nicht oder er will es nicht wahrhaben, aber der Staat ist zur Beute des linkstotalitären
    Spektrums geworden - er wurde zur Erziehungsdiktatur der Political Correctness, zum Beihelfer und zum Werkzeug gleichzeitig einer geistlosen, wertlosen Beutemacher Gesellschaft von Emporkömmlingen, die ihn und uns ausplündern unter dem Vorwand von was auch immer: zumeist nennt es sich Verteilungsgerechtigkeit. Wer das Geschäft stört, wird durch Rufmord und Justiz aus der gesellschaftlichen Normalität eliminiert - der Hexenwahn im 21. Jahrhundert ist der Nazi- bzw Faschismusvorwurf. Grinsend stehen die 'internationalen Märkte ' daneben und erkennen, man kann sich bereichern an den eingeschüchterten Idioten, die sich alles einreden lassen, dazu die Klappe halten und am Schluß für ihre Erniedrigung auch noch zahlen. Es wird Zeit, diesen Dreck wegzuräumen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2014 23:20

    Was Sie hier - mit völlig richtiger Empörung – schreiben, passiert im z.B. Schulbereich seit Jahrzehnten völlig kongruent. In Wien: 2 rote/1 schwarzer Direktor. In Niederösterreich natürlich umgekehrt: 1 roter/ 2 schwarze Schuldiener.
    In Wien pflegt die rote Volkshilfe, in NÖ das schwarze Hilfswerk unsere Alten.
    In Wien kümmert sich der ARBÖ um liegen gebliebene Autos, in NÖ der ÖAMTC.
    Wien turnt im WAT rot, NÖ in der Union schwarz.
    Die Lügen, die in Wien die Gewista plakatiert, affichiert in NÖ die Heimatwerbung.
    In Wien werden junge Familien von der Sozialbau (und zig anderen linken Wohnbaugenossenschaften) abgezockt, in NÖ von der GEDESAG (und zig anderen schwarzen Wohnbaugesellschaften).
    Es werden zwar von Wahl zu Wahl weniger Österreicher, die sich für diese Art der Versklavung am Wahltag auch noch bedanken [die Wahlenthaltung steigt und steigt], aber dafür werden eben Analphabeten aus dem Nicht-EU-Raum importiert, die dann mittels Vorzugstimmenkampagne nicht nur ihre Österreichhasser versorgen, sondern vor allem gezielt unsere jahrtausendalte Kultur zu zerstören versuchen.
    Rot und Schwarz stehen dann in der ersten Reihe fußfrei und applaudieren kräftigst ihren Vernichtern.
    Geht’s dümmer?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2014 07:52

    Es war schon immer so - die Willkür bei der Anklagebehörde.

    Es kommt immer darauf an, wer was tut und ob dieser WER ein behagliches Verhältnis zur Anklagebehörde hat. Je nach dem stellt sich dann der Modus der Anklagebehörde von stinkfaul auf hyperaktiv oder umgekehrt.

    Die Farbe Rot scheint auf diese Behörde sehr beruhigend zu wirken, während zum Beispiel bei Blau die Anklagebehörde wie von der Tarantel gestochen reagiert. Heftig ...


alle Kommentare

  1. numerus clausel
    27. April 2014 22:01

    Es gab doch schon mal einen Bericht im Kurier, der dann wieder beseitigt wurde und der dann auf Wikilegia zu finden war unter dem Titel "die Rotfärbung der Justiz" über eine Aktennotiz aus der Kanzlei, die auch die Kampusch betreut hat, diese Notiz und der Kommentar dazu sind mittlerweile auch auf der genannten Seite verschwunden.
    Hat jemand diesen irgendwo gespeichert, oder weiß, wo dieser noch zu finden ist?

  2. BHBlog (kein Partner)
    27. April 2014 16:09

    Achso Staatsanwaltschaft Wien ("M.Häupl Land:"Ich lass mir mein WIen nicht schlechtreden. Wien ist so lebenswert. Gott schütze Wien vor Strache").
    So ein sc*a*-pf**z der den Namen Gottes unachtsam auszusprechen wagt er auch noch.
    Entschuldige aber bei Häupls cholerischen Flatulenzen sehe ich dann rot...

  3. Helmut Oswald
    27. April 2014 14:24

    @ simplicissimus

    Es gab einst einen nicht positivierten Kodex von Anstand und Ehre. Den hielten - unpaktiert aber stillschweigend - Akademiker in Führungspositionen untereinander ein. Vor allem jene, die Krieg und Gewaltherrschaft erlebt hatten. Und damit meine ich auch kommunistische Gewaltherrschaft - in der Sowjetzone. Die politischen Auffassungsunterschiede stellten unter Demokraten keinen Freibrief für regellose Benachteiligung aus. Im Gegenteil - man behielt Abstand und Respekt zueinander. Die Frankfurter Schule hat ganze Arbeit geleistet - nach Auschwitz gibt es keine Poesie mehr ? Was für eine Geisteskrankheit. Dem allerorten herbeigezwungenen Alleinherrschaftsanspruch des strafbewehrten Totenkults für rassisch bevorzugte Opfer folgte die völlige Zerstörung aller Wertbegriffe - und so haben wir den modernen Menschen. Nihilistische Egomanen, befüllbar wahlweise mit Rauschgift, Zersetzungsphantasien ehemaliger und teils unverhohlen auch gegenwärtig offen auftretender Feindmächte, die seit 1914 an der Zerstörung unserer Daseins-voraussetzungen ebenso arbeiten, wie Sozialisten und die neuerdings wieder offen sabotierenden bolschewistischen Gewaltverbrecher.

    Die Standards sinken, allerorten. Der Staat ist ein Dreck - entweder er erkennt es nicht oder er will es nicht wahrhaben, aber der Staat ist zur Beute des linkstotalitären
    Spektrums geworden - er wurde zur Erziehungsdiktatur der Political Correctness, zum Beihelfer und zum Werkzeug gleichzeitig einer geistlosen, wertlosen Beutemacher Gesellschaft von Emporkömmlingen, die ihn und uns ausplündern unter dem Vorwand von was auch immer: zumeist nennt es sich Verteilungsgerechtigkeit. Wer das Geschäft stört, wird durch Rufmord und Justiz aus der gesellschaftlichen Normalität eliminiert - der Hexenwahn im 21. Jahrhundert ist der Nazi- bzw Faschismusvorwurf. Grinsend stehen die 'internationalen Märkte ' daneben und erkennen, man kann sich bereichern an den eingeschüchterten Idioten, die sich alles einreden lassen, dazu die Klappe halten und am Schluß für ihre Erniedrigung auch noch zahlen. Es wird Zeit, diesen Dreck wegzuräumen.

    • Undine
      28. April 2014 08:40

      @Helmut Oswald

      "...rassisch bevorzugte Opfer ..."-----dafür gebühren Ihnen zusätzlich **********+!

    • simplicissimus
      28. April 2014 12:04

      Herr Oswald, um den Dreck aufzuraeumen bedarf es vieler Menschen.
      Diese zu motivieren, zu sammeln und mit einen einen Umschwung zu schaffen, ist das Problem.
      Sie aus unserer Immer-noch-Wohlstandsgesellschaft aufzuruetteln, ihnen zu einem klaren Kopf zu verhelfen.
      Aber geben wir nicht auf.

    • Helmut Oswald
      28. April 2014 16:08

      @ simplicissimus

      Naturgemäß. Einen Brief gibt man auf. Aber doch nicht sich selbst.

  4. cmh (kein Partner)
    27. April 2014 10:47

    Bei der alltäglichen Erregung über das Fehlen jeglichen Unrechtsbewusstseins bei den Hütern des des (unseres !!!) Rechtes sollte man nicht vergessen, dass es hier nicht um Kleinigkeiten geht. Hier wird vielmehr an den Grundfesten der Demokratie, der republikanischen Verfassung und des Staates selbst gerüttelt.

    Das alles geschieht nicht aus böser Absicht - das wäre zu einfach und einfach zu beheben - sondern ganz unbewusst, freiwillig und in der Absicht, den Guten zu helfen.

    Seit Platon, d.h. immer schon, war es das Problem jeglichen Gemeinwesens - gleich ob Staat oder Kaninchenzüchterverein - wer den auf die Hüter des Rechtes ein Auge hat. Gsprissen, dafür umso passender im Latein des Satirikers Juvenal ausgedrückt: Quis custodiet ipsos custodes?

    Einfache Antwort: Der Minister für Justiz kontrolliert die Staatsanwälte wie er selber durch das Vertrauen des Parlamentes als Organ des Volkes kontrolliert wird.

    Und genau dieses Volk lässt es zu, dass nicht sein ORgan Parlament die Kontrolle über den Minster und damit auch die StAs ausübt, sondern die undefinierte "vierte" Gewalt im Staate, die Medien veranlassen unter dem Gejohle der Ahnungslosen, dass der Minister sein Instrument Weisung nicht verwendet.

    Versagt aber die Justiz, immerhin eine der Hauptfunktionen jeden Staates, dann hat auch der Staat versagt.

    Dieser Fall war in der Vergangen heit immer lustig und lehrreich. Aber nie angenehm.

  5. Knut (kein Partner)
    27. April 2014 07:52

    Es war schon immer so - die Willkür bei der Anklagebehörde.

    Es kommt immer darauf an, wer was tut und ob dieser WER ein behagliches Verhältnis zur Anklagebehörde hat. Je nach dem stellt sich dann der Modus der Anklagebehörde von stinkfaul auf hyperaktiv oder umgekehrt.

    Die Farbe Rot scheint auf diese Behörde sehr beruhigend zu wirken, während zum Beispiel bei Blau die Anklagebehörde wie von der Tarantel gestochen reagiert. Heftig ...

    • de veritate (kein Partner)
      27. April 2014 15:14

      Nicht zu vergessen die Rolle diverser Staatsanwälte bei der Vertuschung von Verbrechen: Z. B. Fall Kampusch, wo etwa die Aussagen einer Entführungszeugin oder die Todesumstände des Oberst Kröll "unter den Teppich gekehrt" wurden, oder die Rolle der Klagenfurter Staatsanwaltschaft, die den Mord an Jörg Haider als Unfall dargestellt hat usw. usw.
      Unser Rechtsstaat ist bedenklich unterhöhlt - nur merken das jene (bis jetzt) nicht, die entweder nicht direkt betroffen sind oder all zu gerne an die Märchen aus den Medien glauben, die man ihnen täglich erzählt.

  6. Haider
    26. April 2014 23:20

    Was Sie hier - mit völlig richtiger Empörung – schreiben, passiert im z.B. Schulbereich seit Jahrzehnten völlig kongruent. In Wien: 2 rote/1 schwarzer Direktor. In Niederösterreich natürlich umgekehrt: 1 roter/ 2 schwarze Schuldiener.
    In Wien pflegt die rote Volkshilfe, in NÖ das schwarze Hilfswerk unsere Alten.
    In Wien kümmert sich der ARBÖ um liegen gebliebene Autos, in NÖ der ÖAMTC.
    Wien turnt im WAT rot, NÖ in der Union schwarz.
    Die Lügen, die in Wien die Gewista plakatiert, affichiert in NÖ die Heimatwerbung.
    In Wien werden junge Familien von der Sozialbau (und zig anderen linken Wohnbaugenossenschaften) abgezockt, in NÖ von der GEDESAG (und zig anderen schwarzen Wohnbaugesellschaften).
    Es werden zwar von Wahl zu Wahl weniger Österreicher, die sich für diese Art der Versklavung am Wahltag auch noch bedanken [die Wahlenthaltung steigt und steigt], aber dafür werden eben Analphabeten aus dem Nicht-EU-Raum importiert, die dann mittels Vorzugstimmenkampagne nicht nur ihre Österreichhasser versorgen, sondern vor allem gezielt unsere jahrtausendalte Kultur zu zerstören versuchen.
    Rot und Schwarz stehen dann in der ersten Reihe fußfrei und applaudieren kräftigst ihren Vernichtern.
    Geht’s dümmer?

  7. Brigitte Imb
    26. April 2014 21:24

    OT - Bekommt Berlin einen Araber als Bürgermeister? Oder, Muslime übernehmen Berlin?

    "Also, eventuell gibt es 2016 eine beinahe schon für Berlin typische Wachablöse im Roten Rathaus – ein Moslem ersetzt den schwulen Vorgänger. Dann ist Berlin vielleicht bald nicht mehr sexy aber dafür halal."

    http://www.pi-news.net/2014/04/berlin-wird-der-naechste-buergermeister-ein-araber/

    • King_Crimson (kein Partner)
      27. April 2014 09:44

      Berlin hat es nicht anders verdient!

    • Torres (kein Partner)
      27. April 2014 12:06

      Vielleicht gelingt es ihm ja, den Flughafen fertig bauen zu lassen! Siehe die Flughäfen in Doha, Dubai, Istanbul....

  8. terbuan
    26. April 2014 17:37

    O.T. Das sollte man gelesen haben:

    Ein Salto rückwärts eines Zeit-Journalisten ohne Matte, oder ein verklausuliertes Eingeständnis, permanent gegen das Volk anzuschreiben:

    "Wir Dummschwätzer?

    Sehr viele ZEIT-Leser regen sich vehement über den Verriss des Bestsellers "Deutschland von Sinnen" auf. Ein Besuch bei den Verteidigern des Krawallautors Akif Pirinçci. von Stefan Willeke......"

    http://www.zeit.de/2014/18/akif-pirincci-verteidiger

    Der Artikel hat 3 Teile:
    Seite 1
    Wir Dummschwätzer?
    Seite 2
    Gibt es ein Elitenproblem in Deutschland?
    Seite 3
    Sind die Journalisten der großen Zeitungen unehrlich?

  9. Helmut Oswald
    26. April 2014 15:04

    Ein Dreckstaat eben, was sonst ?

    • Wertkonservativer
      26. April 2014 17:40

      @ Helmut Oswald:

      Ein Staat mit etlichen Fehlern und einigem Verbesserungsbedarf:
      aber deswegen noch lange kein Dreckstaat!!!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      26. April 2014 17:55

      @ WK

      Gehen Sie doch einmal aus dem Haus, steigen Sie ins Auto und fahren Sie statt nach Istrien ins Wiener Triester-Viertel. Nein, das ist Ihnen zu gefährlich oder Wien erregt ein Ekelgefühl? ;-)

    • Peter (kein Partner)
      27. April 2014 21:26

      ************* und noch mehr für Ihren vorigen Beitrag und die leider sehr treffende Bezeichnung des derzeitigen Zustandes unseres Staates.

  10. Siri
    26. April 2014 14:53

    OT - die tägliche multikulturelle Bereicherung

    http://steiermark.orf.at/news/stories/2644028/

    • Eurakylon
      26. April 2014 15:47

      Ich bin auch schon darauf gestoßen. Immerhin kann der aufmerksame Leser sicher sein, dass bei fehlender Angabe der Nationalität/Herkunft im ORF, die Beteiligten, wie sie es so treffend beschreiben, multikulturell zu verorten sind.

    • Brigitte Imb
    • King_Crimson (kein Partner)
      27. April 2014 09:50

      Eigentlich ist es eine bodenlose Frechheit, dass die Nationalität der Gauner in den MSM ständig vertuscht wird. Noch ärgerlicher ist es, wie bei dem aktuellen Fall in Graz, wenn der Täter dann auch noch als "Grazer" bezeichnet wird!

    • melchisedek sen (kein Partner)
      27. April 2014 15:59

      Junior, hast du wieder Wortdurchfall?!

      Die Tabletten nehmen, aber schleunigst!

    • melchesidek sen (kein Partner)
      28. April 2014 00:34

      Junior, Tabletten vergessen, eine Nase zuviel (wie schon so oft . . .) - und dann pappert sein wollen?

  11. Brigitte Imb
    26. April 2014 13:32

    Politjustiz ist in unserem Staat zur Alltäglichkeit geworden. Ermittlungen gegen Rote finden ohnehin kaum statt, falls ja, wird ohnehin zügig eingestellt, od. lange abgelegt. Letzteres klarerweise meist bis zur Verjährung. Die Schwarzen kommen auch nicht schlecht weg, aber wehe es ist ein Blauer dem etwas vorgeworfen wird (kann in diesem Fall auch erfunden sein...), dann rotiert der gesamte Justiz-u. Medienapparat und vereint seine Kräfte um den Beschuldigten fertig zu machen.

    KHG wird wie eine (von den Museln verhaßte Sau) durchs Dorf getrieben, Mölzer, Rosenkranz, usw. ebenso. Bei Schmied, dem Kanzlerdarsteller u. seinem Atlatus, ja und auch beim Villacher Bürgermeister, etc. herrscht Funkstille. Bald wird Strache wegen seiner blauen Augen angeklagt werden, das ist ja so "nazi".

    Ich sehe den neuen Justizminister, so wie den Landwirtschaftsminister als "U-Boot" der Linken und wenn ich diese Gedanken weiter spinne, dann glaube ich auch, daß Angela Merkel in diese Kategorie einzuteilen ist.

    • Wertkonservativer
      26. April 2014 14:24

      Nun, werte Frau Brigitte:

      wenn Sie nun - neben den schwarzen Ministern für Justiz und Landwirtschaft - sogar Frau Merkel in die große Schar der "Linken" einordnen, dann weiß ich wirklich nicht mehr, ob das mit rechts und links /lechts und rinks nach Jandl/ noch stimmen kann.

      Wäre es nicht langsam an der Zeit, hier einige Begriffsmodifizierungen vorzunehmen?
      Die alten stimmen nämlich nicht mehr, so oft Sie diese auch immer noch verwenden!
      Die alten Zeiten waren - nostalgisch gesehen - schön (übrigens nicht immer und nicht wirklich), doch die sind unwiederbringlich vorbei!!!!

      Wir Konservativen sind in der Gefahr, den Anschluss zu verlieren!
      Mit den Modellen des 19. und 20. Jahrhunderts werden wir in den kommenden Jahren und Jahrzehnten gnadenlos untergehen!

      Nichts für ungut, liebe Frau Brigitte: lassen Sie sich von einem alten Wertkonservativen doch bitte auch etwas sagen!!!!

      DANKE!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to:gerhard@michler.at)

    • Brigitte Imb
      26. April 2014 14:48

      Lieber WK,

      meinen Sie nicht auch, daß sich die sog. Bürgerlichen ein wenig daneben benehmen?

      Der Islam gehört zu Deutschland, Schwulenehe, Adoptionsrecht für Homos, Schröpfung der Steuerzahler und Verrat am eigenen Volk durch beständige Zunahme einer sehr fragwürdigen Bereicherung. Beliebig fortzusetzen.....

      Ich bin RICHTIG angefressen von diesen Volkszertretern und ich tue mir wahrlich sehr schwer an dieser Politik etwas Positives zu finden.

    • logiker2
      26. April 2014 18:25

      @Brigitte Imb
      Zu Angela Merkel, die schwarze Genossin: zitiere aus dem Buch "System Merkel" von Hinrich Rohbohm. "Laut Anatoliy Golytsin ist es Ziel der kommunistischen Langzeitstrategie, eine sozialistische Europäische Union zu schaffen, letzlich unter Einbeziehung Rußlands. Auf den Weg dahin werde man die Marktwirtschaft einführen und einen Turbokapitalismus befördern, der unweigerlich zu einer grossen Wirtschaftskrise führen werde. Dies sei Voraussetzung, um das Vertrauen der Bevölkerung in Marktwirtschaft und Demokratie nachhaltig zu erschüttern und eine moralische Legitimation für die Einführung eines Sozialismus auf europäischer Ebene umsetzen zu können. Die Warnungen des einstigen KGB- Insiders sollten nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Politik des kommunistischen China und der des sich als Genosse der Bosse in Szene setzenden Altkanzlers und Putin-Freunds Gerhard Schröder gesehen werden. Vor allem aber sollte man vor diesem Hindergrund Angela Merkels aktuelle und künftige EU-Politik besondere Aufmerksamkeit schenken. Sie ist sicherlich nicht die Rache Erich Honeckers, doch möglicherweise die eines Michael Gorbatschow." Das Buch beschreibt sehr detailiert ihren Werdegang und Sozialisierung in der ehemaligen DDR sowie starke Indizien ihrer Vermutung, den ihre Akten (Promotionsarbeit, FDJ-Unterlagen) sind größtenteils verschwunden.

    • logiker2
      26. April 2014 18:47

      ergänze: Leiter der Stasi Unterlagenbehörde war der aktuelle Bundespräsident Joachim Gauck.

    • Brigitte Imb
      26. April 2014 19:37

      @ logiker2,

      herzlichen Dank für Ihre Ausführungen. Das Buch werde ich mir bestellen, aber eigentlich habe ich die Tante ohnehin bereits durchschaut. :-)

  12. Josef Maierhofer
    26. April 2014 12:57

    Wenn im Parlament '500 Jahre Häfen' sitzen, dann fällt auf die SPÖ Mitglieder ein viel höherer Prozentsatz als auf die übrigen, diese Behauptung stelle ich auf.

    Wozu braucht man denn sonst 'Staatsanwaltsschutz' (die Polizei will man ja bei Links auflösen ...) ?

    Ich schäme mich, wegen solcher Verhältnisse in Österreich als Österreicher. Wir sind in allem eine linksdiktatorische Lachnummer geworden mit einer Menge von Parteigünstlingen, die schwere strafrechtliche Schuld auf sich geladen haben, die bei jedem anderen, der nicht SPÖ Mitglied ist zu Verurteilung führen würde, nicht aber bei SPÖ Granden und Günstlingen.

    Ich ersuche die Wähler um ein deutliches Zeichen, diesen Unfug und diese Diktatur abzustellen.

  13. mischu
    26. April 2014 11:58

    Die Einäugigkeit unserer Staatsanwaltschaft zieht sich wie der berühmt-berüchtigte ROTE Faden durch und ist bereits derartig auffällig, daß man von einer Linksverkommenheit unseres Justizsystems ausgehen kann.

    Entweder es werden Ermittlungen gleich einmal im Vorfeld eingestellt (SPÖ-Faymann, Ostermayer - Inseratenaffäre, SPÖ-Claudia Schmidt - Kommunalkredit) , oder es hagelt Freisprüche (SPÖ-Johann Mayr - Linzer Swapaffäre), oder aber man läßt die ganze Sache gleich einmal sanft entschlummern - zumindest öffentlich (SPÖ-Gabi Burgstaller - Salzburger Finanzskandal). Die Auflistung könnte durchaus erweitert werden!

    Solange die Rechtsprechung in Österreich - insbesondere in Wien - nicht mit dem Hochdruckreiniger "entsozialisiert" wird, ist mein Vertrauen in diesen Rechtsstaat tief erschüttert. Der neue Justizminister hat jedenfalls bis jetzt keinerlei guten Willen gezeigt, hier tiefgreifende Veränderungen herbeizuführen - im Gegenteil, sein Werdegang läßt noch Schlimmeres befürchten!

    • FranzAnton
      26. April 2014 20:19

      Naja, wenn der neue Herr Justizminister nicht dem verordneten mainstream gemäß agierte, wäre er seines Amtes ziemlich sicher bald ledig, und das ist ihm sicherlich klar. Die Schotter - Mizzi kann als warnendes, vielleicht sogar beabsichtigtes Beispiel gelten.

      Liebe Mitblogger, warum tun wir uns nicht zusammen, und propagieren die Direktdemokratie? Fürchten wir uns - vor wem, bitte - wie das Kaninchen vor der Schlange? Gemeinsam wären wir wohl stark! Herr W. Bauer hat etwas Diesbezügliches aufgebaut, und 20 000 Unterstützer gefunden; Hut ab vor dieser Leistung, aber es müssten 200 oder, besser, 500 Tausend sein, um etwas zu bewirken! Ideen wären gefragt, auf welche Weise man Menschen optimal motivieren könnte.

      Das schweizer Beispiel macht mich völlig sicher: Der wahre Souverän, unser Volk, muß in die Lage versetzt werden, seinen Politikern jederzeit den von ihm, dem Volk, gewünschten Weg zu weisen; geschieht dies nicht, so werden uns die angemaßten Klugpolitiker in den Ruin führen, finanziell und moralisch.
      Gewiss, es gibt sehr gute, gute, weniger gute und ruinöse Politiker; egal, alle können mit ihren Entscheidungen falsch liegen, die ruinösen halt in den meisten Fällen. Präsident Bush fällt mir als Negativbeispiel ein; der agierte miserabelst. Hätte es in USA Direktdemokratie gegeben, so sähe die Welt nach ihm jetzt anders aus.

  14. Eco
    26. April 2014 11:06

    Seit Broda's Zeiten - er war einst bekennender Kommunist und ist erst später zum Sozialisten konvertiert - ist die Justiz, besonders die Staatsanwaltschaft, rot verseucht. Daran konnten auch zwischenzeitliche parteilose , freiheitliche und schwarze Minister nichts ändern.
    Von fast jedem Richter oder Staatsanwalt war die politische Zugehörigkeit bekannt. Das ging früher so weit, dass bei den alten Kreisgerichten meist eine proporzmäßige Ernennung von Gerichtspräsidenten und leitendem Staatsanwalt stattfand. War der eine rot, musste der andere schwarz sein. In der Regel war der Gerichtspräsident schwarz und der Staatsanwalt rot.
    Bis heute hat sich daran wenig geändert. Schon aus der " Karriere " der Herren ist ihre Zugehörigkeit leicht erkennbar.
    CV oder BSA sind die jeweiligen Sprungbretter. Gesiebt wird bei der Aufnahme als Richteramtsanwärter ( darunter fallen auch Staatsanwälte ).
    Ohne ein Protegé eines Politikers zu sein, hat man kaum keine Chance als Richteramtsanwärter aufgenommen zu werden. Viele junge Juristen binden sich daher an eine Partei .
    Der nunmehrige Justizminister - viele erwarteten das von ihm - hat diesen Augiastall der Justiz nicht ausgemistet. Zeit dazu wäre bereits gewesen. Leider besteht auch wenig Hoffnung für die Zukunft.
    Meiner Auffasung nach sollte eine Parteizugehörigkeit eines Richters oder STA's
    ein Bestellunghindernis oder eine Abberufungsgrund sein.

    • simplicissimus
      26. April 2014 11:51

      Sehe ich genauso.

    • FranzAnton
      26. April 2014 20:25

      Sähe ich ebenfalls so, aber spielen werden unsere Machthaberer das nicht, und deren ideologische Verfasstheit ist Gesetz bei uns, weil niemand ihnen in den Arm zu fallen bereit ist.

    • cmh (kein Partner)
      27. April 2014 10:22

      Broda ist nie "konvertiert", denn das würde bedeuten, er hätte seine Ansichten geändert.

      Er hat es sich vielmehr - wie man in Wien so schon sagt - gerichtet.

      Denn dumm war er ja nicht. Ganz im Gegenteil. Er hat daher erkannt, dass es mit den Kummerln nicht weiterginge und hat daher den Marsch bei den Revisionisten angetreten. Nicht aus Überzeugung, sondern aus taktischem Kalkül.

      NB: Wie der CV die vielen Richterinnen sozialisieren konnte müssen Sie mir noch erklären. Ist der CV doch ein reiner Männerbund.

    • Gennadi (kein Partner)
      27. April 2014 13:39

      Wie konvertiert ein Marxist zum Marxismus?

    • Eco
      27. April 2014 18:31

      @ cmh
      Gennadi

      Ich nehme das Wort " konvertiert " mit Bedauern zurück und bestätige Ihre
      Aussage. Ein marxistischer Schlossbesitzer, der mit seinen Gesetzen sein
      sein wahres Gesicht gezeigt hat.

  15. terbuan
    26. April 2014 09:58

    Wenn die Justiz immer mehr zu einem Erfüllungsgehilfen der Mächtigen wird, dann ist Feuer am Dach, dann kippt irgendwann das ganze System in einen Unrechtsstaat und Volkskerker Marke "Hilde Benjamin", um nur einen Namen zu nennen!

  16. Politicus1
    26. April 2014 09:07

    Die politische Ministerverantwortlichkeit ist eine umfassende und unteilbare!
    Kein Ressortchef, kann irgendeine Gruppe von Ressortmitarbeitern aus dieser Verantwortung entlassen, solange er laut Ministeriengesetz dafür verantwortlich ist.

    Gerade die Staatsanwälte bedürfen der besonderen Aufsicht durch den Justizminister!

  17. Wertkonservativer
    26. April 2014 08:50

    Über den Rot-Drall unserer Justiz ereifern wir uns hier seit Jahren, was an den im Ministerium gegebenen Realitäten leider nichts ändert!
    Die Ministerialbürokratie dort ist seit langem vom Rotvirus infiziert, ein Gegenmittel ist bei der Stärke dieses Virus noch nicht gefunden!

    Leider ist Besserung nicht in Sicht! Ob der aktuelle Minister hier Zug um Zug dem arg verseuchten "Amtskörper" ein wenig Linderung verschaffen kann, wird sich weisen!
    Rotviren sind nämlich ziemlich resistent gegen auch sonst wirksame Medikamente!

    (gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      26. April 2014 09:18

      Und der Justizminister der Schwarzen, aber auch seine liebe Vorgängerin, wirkt nicht gerade wie ein Breitbandantibiotikum, sondern wie eine Schlaftablette. ;-)

    • A.K.
      26. April 2014 10:10

      @Cotopaxi
      *********************************

    • Wertkonservativer
      26. April 2014 13:24

      Ja, @ Cotopaxi, und auch @A.K.:

      Ihr seid ja so kluge Kritikaster! Passt nur auf, dass Euch der derzeitige Amtsinhaber nicht auf den Kieker bekommt: der ist nämlich ein ganz Gerissener!!!

    • cmh (kein Partner)
      27. April 2014 10:27

      Bei meiner Ehr!

      Oder war es jetzt das heiligste Herz Jesu oder die letzte Honorarnote des allerhöchsten Taxlers?

  18. dssm
    26. April 2014 08:35

    Das Justizsystem krankt unter Faulheit (es gibt keine dienstrechtlichen Konsequenzen), Inkompetenz (Richter und Staatsanwälte haben nur Juristerei gelernt), Parteilichkeit (weil die Posten staatliche besetzt werden) und Voreingenommenheit (weil nur 'linke' genommen werden).

    Erst eine eher radikale Umformung der Gesellschaft (vielleicht in Folge der Gelddruckerei schon bald) wird hier eine Lösung ermöglichen.

    • Gennadi (kein Partner)
      27. April 2014 13:40

      Die Antwort wäre einfach - nur, es traut sich niemand.
      Nämlich die rückstandsfreie Abschaffung der Pragmatisierung.

  19. Markus Theiner
    26. April 2014 08:00

    Der Minister ist für alles was in seinem Ressort passiert verantwortlich.
    Genau deswegen gibt es ja das Weisungsrecht. Er muss nicht nur jede Weisung die er gibt (zumindest politisch) verantworten, sondern auch jede, die er nicht gibt.

    Dass der Minister diese Verantwortung nicht haben will ist nachvollziehbar. So lange das Gesetz nicht geändert wird hat er sie aber. Und jeder Skandal den er (bewusst) nicht verhindert oder korrigiert ist ihm daher anzulasten.

    Die Medien interessiert das natürlich nicht. Für die klingt Unabhängigkeit immer toll.
    Die Eingriffsmöglichkeit des Ministers, der vom gewählten Bundespräsidenten auf Vorschlag des nicht gewählten Kanzlers und mit Vertrauen (Duldung) des gewählten Parlamentes agiert ist aber so ziemlich die einzige - sehr indirekte - demokratische Kontrolle die es über die Staatsanwaltschaft gibt. Die doch eine recht zentrale und heikle Staatsaufgabe wahrnimmt.

    Politische unabhängigkeit ist hier also undemokratisch. Zumindest so lange es nicht eine andere Kontrolle gibt - etwa eine Direktwahl der Oberstaatsanwälte. Da würden zwar wahrscheinlich auch wieder in erster Linie Parteisoldaten kandidieren, aber der Wähler könnte viel gezielter in seinem Wahlverhalten auf die Linie des konkreten Beamten eingehen.

    Generell gäbe es noch einige andere Spitzenpositionen in diesem Land, die man durchaus direkt wählen lassen könnte. Zum Beispiel den Rechnungshofpräsidenten, der aufgrund seiner direkten politischen Verantwortung gegenüber dem Volk durchaus auch stärkere Eingriffsrechte bekommen könnte...

    Aber das ist graue Theorie. In der Praxis wird sich entweder garnichts ändern oder das Weisungsrecht wird ersatzlos gestrichen - also die politische Verantwortung nicht übertragen sondern abgeschafft.

  20. Gerhard Pascher
    26. April 2014 07:27

    Aber, aber Herr Dr. Unterberger, Österreich hat doch keine unabhängige Staatsanwaltschaft. So kann weiterhin viel unter den berühmten Teppich gekehrt werden. Man redet zwar schon seit langer Zeit an einer Verbesserung, aber SPÖVP sind im eigenen Interesse nicht daran interessiert. Italien ist da besser dran.

    • dssm
      26. April 2014 08:37

      Italien besser, sehr amüsant.
      Die sind noch fauler und noch politischer als unser Gesindel; aber dieses Niveau erreichen wir auch noch.

  21. simplicissimus
    26. April 2014 07:27

    Eine sehr bedrohliche Entwicklung, wenn eine Partei, die seit vielen Jahrzehnten fast permanent an der Macht ist, nicht nur zahllose strategische Positionen besetzt haelt, die Medien kontrolliert, zahllose mehr oder weniger aggressive Organisationen wie OeGB und viele NGOs unterhaelt oder zu ihrem unterstuetzenden Umfeld zaehlt, sondern nun offensichtlich auch das Rechtssystem in relevanten Bereichen unterwandert hat.
    Eine beschaemende Bilanz fuer eine Partei, die sich SozialDEMOKRATEN nennt.
    Beschaemend auch fuer alle, die diese Partei trotz massiven Waehlerschwunds aus purem Opportunismus weiter unterstuetzen.
    Mir ist aufgefallen, dass viele (vor allem naive) indirekte Unterstuetzer dieses halbtotalitaeren Kraken sich dieser Fehlentwicklung gar nicht bewusst sind. So hat ein mir bekannter Menschenrechtler einmal mit dem Brustton der Ueberzeugung gemeint: "Ja, Staatsanwalt XY ist ein Roter, aber ein voellig anstaendiger Mensch, der wuerde niemals etwas Unrechtes tun". Meine Frage, wie sich Parteizugehoerigkeit und "anstaendiges" Vorgehen in politischen Faellen vereinen laesst, wurde mit "auch Richter sollen Parteigaenger sein koennen" beantwortet.
    Jaja, die Freiheit, seine Partei waehlen zu koennen, in Aemtern, die nach absoluter Unabhaengigkeit schreien, hat schon ihren Charme.
    Wir duerfen dafuer sicher sein, dass sich rote Staatsanwaelte und Richter in politischen Faellen immer ganz "anstaendig" verhalten warden.
    Was immer das heissen soll.
    Ich nehme an, sie werden immer dem Guten zum Durchbruch verhelfen.
    Dafuer darf man dann ja die Gesetze grosszuegig interpretieren.

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      28. April 2014 17:15

      simplicissimus
      26. April 2014 07:27

      "dem Guten" ist sicherlich falsch! Richtig ist " DEN Guten " nämlich "seinen Freunden zum Durchbruch verhelfen!





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