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Das Schweigen der ÖIAG-Räte und die Hoffnung der Telekom

Lesezeit: 2:30

Absolut unglaublich, dass neben den boykottierenden Arbeitnehmern stundenlang auch noch drei weitere Aufsichtsräte bei der entscheidenden ÖIAG-Sitzung einfach fehlten. Immerhin stand der historische Vertrag über die Telekom Austria zur Abstimmung. So einfach darf die Öffentlichkeit da nicht zur Tagesordnung übergehen. Denn die ÖIAG steht eben (leider) noch immer im Eigentum der Steuerzahler. (mit nachträglicher Ergänzung)

Daraus folgt gleich mehrerlei:

  1. Sobald die Arbeitnehmervertreter nicht dabei sind, erfährt die Öffentlichkeit schlagartig nichts mehr aus dem ÖIAG-Aufsichtsrat. Was deren Wirken in ein besonders seltsames Licht rückt. Sie fühlen sich offenbar mehr als hauptberufliche Informanten denn als Unternehmensorgane. Das sollte eigentlich zu einem dringenden Überdenken der gesamten Drittelparität führen (das es natürlich nicht geben wird, da ja die SPÖ in der Regierung sitzt).
  2. Die stundenlang fehlenden Aufsichtsräte sind der Öffentlichkeit dringend eine volle Erklärung schuldig. Die Reste der Verstaatlichten sind ja nicht das Privateigentum von Peter Mitterbauer, Brigitte Ederer und Thomas Winkler, die alle zumindest anfangs durch Absenz glänzten. Sie sind auch nicht das Privateigentum eines Ministers. Sondern sie gehören allen Österreichern. Besonders pikant ist, dass Ederer zur gleichen Stunde, da sie bei der ÖIAG durch Absenz glänzte, ein anderes – ihr geschätzt 999stes – Aufsichtsrats-Mandat annahm. Wer keine Zeit für den Job im Aufsichtsrat hat, soll umgehend zurücktreten. Falls jedoch jemand gemeint hat, der Vertrag wäre nicht ideal, darf er schon gar nicht schweigen.
  3. Die Telekom ist nun de facto ein ausländischer Betrieb, auch wenn sich an der Staatsbeteiligung formal nichts geändert hat. Und das ist gut so. Das Unbedeutendwerden des Staates hat noch fast jedem Unternehmen gutgetan. Das wird der Telekom frisches Geld zuführen. Und das war nach den ununterbrochenen Bestechungsaktionen der letzten Jahre dringend notwendig.
  4. Dass die Einwände des Arbeiterkämmerers Muhm überrollt worden sind, ist doppelt gut. Denn wenn einer jede Menge finanzielle Garantien sowie Arbeitsplatzgarantien in einem ohnedies unter Beamten-Altlasten ächzenden Unternehmen fordert, dann zeigt er, dass er noch nicht in diesem Jahrhundert angekommen ist.

Die Telekom wird nicht durch Garantien gerettet, sondern nur durch tägliche Bewährung ihrer Mitarbeiter auf dem Markt. Aber das geht halt nicht in den Klassenkampfkopf eines Muhm hinein.

Nachträgliche Ergänzung: Zumindest die Absenz von Peter Mitterbauer wurde am Tag nach der Abstimmung gut gerechtfertigt: Er hat zum ersten Mal in acht Jahren eine Sitzung geschwänzt, weil er beim runden Geburtstag seiner Schwester im Ausland war. Und weil er auf die Garantie der Arbeitnehmervertreter gebaut hat, zumindest physisch bei der ÖIAG-Sitzung anwesend zu sein.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 01:35

    Dahinter steht absolute Taktik, denn sollte irgendetwas schiefgehen, dann können die drei ihre Hände in Unschuld(svermutungen) waschen, weil sie ja nicht dabeigewesen sind und verlieren damit keines ihrer unzähligen Aufsichtsratsmandate.
    Hoffentlich geht dieser politische Selbstbedienungladen Telekom jetzt endlich nach langem, schweren Leiden einer besseren Zukunft entgegen!

    Besonders positiv ist die Tatsache, daß dieser unsägliche Genosse Muhm immer öfter kalt gestellt wird, selbst im ORF-Stiftungsrat, wo doch die Sozis das Sagen haben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 09:04

    Für mich ist alles, was den unsäglichen Herrn Muhm diskreditiert und lächerlich macht, ein zusätzlicher Feiertag!!
    Die Vorstellungen und Aktivitäten dieses Mannes sind für die Wirtschaft und für das Fortkommen unseres Landes in einer immer härteren wirtschaftlichen Konkurrenzsituation absolut schädlich; es wäre Zeit, seinen Einfluss auf Faymann & Rotkonsorten immer wieder offenzulegen, und damit Ärgeres zu verhindern!
    Der ist sowas von retro, dass sogar der sprichwörtlichen Sau graust (entschuldigt, liebe Schweinderln !!!) !

    (mail to: gerhard@michler.at)

  3. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 08:48

    Muhm

    Die Tage dieses nie demokratisch legitimierten Kulissenschiebers gehen zu Ende...

  4. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 08:39

    Neben den tagesaktuellen Auswirkungen zeigt der konkrete Fall einen gravierenden Fehler im System auf, nämlich die Sinnlosigkeit der Dienstnehmervertretung in den Aufsichtsräten von reinen Holdings; die haben - wie ja auch die ÖIAG - selbst meist keine oder doch nur sehr wenige Dienstnehmer; und da zeigt sich, wie unsinnig oder sogar kontraproduktiv das ist, zumal als Vertreter der Dienstnehmer in den Unterbetrieben reine Apparatschiks auftreten, deren wirtschaftliches Wissen sich auf Parolen aus dem Wörterbuch des Klassenkampfes beschränkt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 07:12

    Typisch Österreich:
    da wird eine Sitzung dilettantisch vorbereitet, diese findet am letztmöglichen Tag statt und schließlich muss zur gewünschten Abstimmung noch schnell ein Stimmberechtigter aus dem Ausland herbeigeholt werden. Zwei andere Mitglieder des Gremiums haben sich vor dieser für die Zukunft entscheidenden Sitzung gleich vorab "entschuldigt" (warum schmeißt man diese Leute nicht gleich raus?).
    Noch ist aber das Sitzungsergebnis nicht "wasserdicht", denn ein ausgeschiedenes Mitglied wurde nicht mehr ersetzt, damit wurden auch die selbst geschaffenen Spielregeln verletzt. Dies bedeutet ggfs. eine erfolgreiche Anfechtung des gesamten deals.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 08:51

    Ich habe da so meine Zweifel, ob durch den Einfluss der Mexikaner sich bei der Telekom etwas zum Besseren verändern wird, wenn ich an das Chaos beim Online-Banking der Bank Austria denke, das die italienische Mutter verursacht hat.

    Die Telekom hat es bisher nicht geschafft, mein Festnetz/Internet/TV und das Mobiltelefon zu verknüpfen, eine Abfrage im Internet muss jedes Mal separat erfolgen.
    Die Fusion zwischen A1 und Telekom war ja eh erst im Jahre 2010! *gähn*

  7. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2014 09:35

    Weit haben wir es gebracht!

    1. Das Geld kommt aus Mexico !? Ist das nicht ein Schwellenland? Wie machen die dort die Kohle, die sie dort offensichtlich nicht mehr brauche?

    Man darf also festhalten:

    Sozialarbeiter kommen bei uns aus dem ehem.Ostblock. Hübschlerinnen auch. Unser GEld geht nach Kroatien. Handys werden bei uns mittlerweile genausowenig hergestellt wie Textilien in Vorarlberg. Verteidigt wird Österreich durch die Nachbarn !?

    Was habe ich eigentlich davon, Österreicher zu sein? Das Burgtheaterdeffizit? Den Lifeball?

    Bravo!

    2. Es ist gut, dass den Politikern das Sagen entzogen wurde. Aber dass jetzt Ausländer das Sagen in der Telekom haben ist nicht erfreulich. Aber sicher war die Entscheidung wiedereinmal "alternativenlos". Wohin geht eigentlich das ganze Geld, dass den Österreichern mit eigenem Verdienst abgezogen wird?

    Es ist doch alles einfach nur zum Kotzen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2014 09:35

    Weit haben wir es gebracht!

    1. Das Geld kommt aus Mexico !? Ist das nicht ein Schwellenland? Wie machen die dort die Kohle, die sie dort offensichtlich nicht mehr brauche?

    Man darf also festhalten:

    Sozialarbeiter kommen bei uns aus dem ehem.Ostblock. Hübschlerinnen auch. Unser GEld geht nach Kroatien. Handys werden bei uns mittlerweile genausowenig hergestellt wie Textilien in Vorarlberg. Verteidigt wird Österreich durch die Nachbarn !?

    Was habe ich eigentlich davon, Österreicher zu sein? Das Burgtheaterdeffizit? Den Lifeball?

    Bravo!

    2. Es ist gut, dass den Politikern das Sagen entzogen wurde. Aber dass jetzt Ausländer das Sagen in der Telekom haben ist nicht erfreulich. Aber sicher war die Entscheidung wiedereinmal "alternativenlos". Wohin geht eigentlich das ganze Geld, dass den Österreichern mit eigenem Verdienst abgezogen wird?

    Es ist doch alles einfach nur zum Kotzen!


alle Kommentare

  1. Marcus Aurelius (kein Partner)
    25. April 2014 19:27

    Mit jedem Tag, den diese hochbezahlten Lemuren im "Amt", von mir aus auch im Job verweilen — einer Aufgabe, die sie nicht einmal mit dem Allerwertesten erfüllen, denn der könnte ja durchs Sitzen am AR-Podium noch breiter werden als eh schon; die Penunzen treffen ja pünktlich ein —, gerät die ÖIAG immer tiefer in den Sumpf.

    Aus dem kein wirtschaftlich tragfähiges Auftauchen möglich ist, nur weitere Staatszuschüsse für legasthenische und unfähige Manager und deren plumpe, von keinerlei Fachwissen begrenzte Fehler. Wolfgang Schüssel und (horribile dictu!) KHG wussten, wie man marode Staatsbetriebe erfolgreich privatisiert, was auch objektiv jenseits aller Zweifel erwiesen ist. Leider hat dieses letzte vitale Lebenszeichen der ÖVP im Wahlkampf 2006 einer voreiligen Siegesgewissheit geopfert worden, die den Roten und Grünen, die ihr Glück (besser: die Einfalt des Gegners) kaum fassen konnten, in die Hände spielte.

    Daher ist die ÖIAG annähernd im Kaspel-Eimer der niemals endenen, aber leider unbezahlbaren Subventionen und Mauscheleien gelandet.
    Aber wen kratzt das? Die nachwachsende Intelligenz, eh gering an Zahlen, haut ab, kaum dass die Unterschrift auf Diplom oder Promotion getrocknet ist. (Und die Politologie-, Tschänderei-, Soziologie-, Feminismus-Absolventen braucht kein Borstentier; die gehen in staatsnahe, nicht minder überflüssige Tratschbuden oder NGOs (die freilich ebenso vom Steuerzahler leben dürfen, ohne mehr als gutmenschliche Konzepte vorzulegen, die so dehnbar sind wie die Strümpfe einer Gürtelschwalbe.

    Die tägliche Bewährung im Markt liegt für heutige Österreicher so weit zurück wie Richard Löwenherz' Gefangenschaft in Dürnstein.

  2. cmh (kein Partner)
    25. April 2014 09:35

    Weit haben wir es gebracht!

    1. Das Geld kommt aus Mexico !? Ist das nicht ein Schwellenland? Wie machen die dort die Kohle, die sie dort offensichtlich nicht mehr brauche?

    Man darf also festhalten:

    Sozialarbeiter kommen bei uns aus dem ehem.Ostblock. Hübschlerinnen auch. Unser GEld geht nach Kroatien. Handys werden bei uns mittlerweile genausowenig hergestellt wie Textilien in Vorarlberg. Verteidigt wird Österreich durch die Nachbarn !?

    Was habe ich eigentlich davon, Österreicher zu sein? Das Burgtheaterdeffizit? Den Lifeball?

    Bravo!

    2. Es ist gut, dass den Politikern das Sagen entzogen wurde. Aber dass jetzt Ausländer das Sagen in der Telekom haben ist nicht erfreulich. Aber sicher war die Entscheidung wiedereinmal "alternativenlos". Wohin geht eigentlich das ganze Geld, dass den Österreichern mit eigenem Verdienst abgezogen wird?

    Es ist doch alles einfach nur zum Kotzen!

  3. dssm
    24. April 2014 10:16

    Lieber Herr Unterberger, die ÖIAG gehört nicht den Steuerzahlern!!!
    Sondern dem Staat Österreich, in welchem die Steuerzahler eine kleine, drangsalierte Minderheit bilden.

    • Brigitte Imb
      24. April 2014 19:28

      Und die fetten Posten dort eben, die genießen unsere Politschädeln. Darum wird keinesfalls 100%ig privatisiert.

  4. Wertkonservativer
    24. April 2014 09:04

    Für mich ist alles, was den unsäglichen Herrn Muhm diskreditiert und lächerlich macht, ein zusätzlicher Feiertag!!
    Die Vorstellungen und Aktivitäten dieses Mannes sind für die Wirtschaft und für das Fortkommen unseres Landes in einer immer härteren wirtschaftlichen Konkurrenzsituation absolut schädlich; es wäre Zeit, seinen Einfluss auf Faymann & Rotkonsorten immer wieder offenzulegen, und damit Ärgeres zu verhindern!
    Der ist sowas von retro, dass sogar der sprichwörtlichen Sau graust (entschuldigt, liebe Schweinderln !!!) !

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. terbuan
    24. April 2014 08:51

    Ich habe da so meine Zweifel, ob durch den Einfluss der Mexikaner sich bei der Telekom etwas zum Besseren verändern wird, wenn ich an das Chaos beim Online-Banking der Bank Austria denke, das die italienische Mutter verursacht hat.

    Die Telekom hat es bisher nicht geschafft, mein Festnetz/Internet/TV und das Mobiltelefon zu verknüpfen, eine Abfrage im Internet muss jedes Mal separat erfolgen.
    Die Fusion zwischen A1 und Telekom war ja eh erst im Jahre 2010! *gähn*

  6. Nestor 1937
    24. April 2014 08:48

    Muhm

    Die Tage dieses nie demokratisch legitimierten Kulissenschiebers gehen zu Ende...

    • otti
      24. April 2014 19:19

      hoffentlich ! hoffentlich ! hoffentlich !
      ich wünsche keinem, diesem Herrn "ausgeliefert" zu sein.

  7. Gandalf
    24. April 2014 08:39

    Neben den tagesaktuellen Auswirkungen zeigt der konkrete Fall einen gravierenden Fehler im System auf, nämlich die Sinnlosigkeit der Dienstnehmervertretung in den Aufsichtsräten von reinen Holdings; die haben - wie ja auch die ÖIAG - selbst meist keine oder doch nur sehr wenige Dienstnehmer; und da zeigt sich, wie unsinnig oder sogar kontraproduktiv das ist, zumal als Vertreter der Dienstnehmer in den Unterbetrieben reine Apparatschiks auftreten, deren wirtschaftliches Wissen sich auf Parolen aus dem Wörterbuch des Klassenkampfes beschränkt.

  8. Gerhard Pascher
    24. April 2014 07:12

    Typisch Österreich:
    da wird eine Sitzung dilettantisch vorbereitet, diese findet am letztmöglichen Tag statt und schließlich muss zur gewünschten Abstimmung noch schnell ein Stimmberechtigter aus dem Ausland herbeigeholt werden. Zwei andere Mitglieder des Gremiums haben sich vor dieser für die Zukunft entscheidenden Sitzung gleich vorab "entschuldigt" (warum schmeißt man diese Leute nicht gleich raus?).
    Noch ist aber das Sitzungsergebnis nicht "wasserdicht", denn ein ausgeschiedenes Mitglied wurde nicht mehr ersetzt, damit wurden auch die selbst geschaffenen Spielregeln verletzt. Dies bedeutet ggfs. eine erfolgreiche Anfechtung des gesamten deals.

  9. RR Prof. Reinhard Horner
    24. April 2014 01:53

    reinhard.horner@chello.at

    Da haben doch nicht nur die Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer gefehlt.

  10. mischu
    24. April 2014 01:35

    Dahinter steht absolute Taktik, denn sollte irgendetwas schiefgehen, dann können die drei ihre Hände in Unschuld(svermutungen) waschen, weil sie ja nicht dabeigewesen sind und verlieren damit keines ihrer unzähligen Aufsichtsratsmandate.
    Hoffentlich geht dieser politische Selbstbedienungladen Telekom jetzt endlich nach langem, schweren Leiden einer besseren Zukunft entgegen!

    Besonders positiv ist die Tatsache, daß dieser unsägliche Genosse Muhm immer öfter kalt gestellt wird, selbst im ORF-Stiftungsrat, wo doch die Sozis das Sagen haben.





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