Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Zehn Lehren aus der Ukraine

Die dramatischen Vorgänge in der Ukraine machen einige ganz überraschende Erkenntnisse deutlich. Diese haben die Welt wohl dauerhaft verändert.

Einige dieser Erkenntnisse:

  1. Hast du Atomwaffen, dann bist du was. Hast du keine (mehr), dann bist du ein armer Hund. Die Ukraine war in jenen Zeiten, da dort noch Atomwaffen aus sowjetischer Zeit gelagert waren, von aller Welt respektvoll und wie ein rohes Ei behandelt worden. Seit das Land jedoch keine Atomwaffen mehr besitzt, ist es unbedeutend geworden, und russische Soldaten marschieren nach Belieben ein.
  2. Österreichs Rolle ist international nur noch blamabel bis nicht vorhanden. Es gibt keinen einzigen merkbaren Akzent des Landes. Vergleichbare Länder – die Schweiz, Schweden, Tschechien – haben hingegen deutliche und klare Reaktionen gesetzt. Diese reichen von der Verlegung von Kampfflugzeugen ins Baltikum bis zur Absage von Veranstaltungen mit Russland. Österreich hingegen hat noch keine einzige klare Aussage getan. Der Außenminister scheint sich zu fürchten und zu warten, welcher Meinung er sein soll. Und der Bundespräsident scheint innerlich überhaupt an der Seite seines Kollegen Janukowitsch zu stehen. Neutralität ist jedenfalls kein Argument für das österreichische Verhalten. Die anderen beiden Neutralen können sich heute zweifellos besser in den Spiegel schauen.
  3. Es ist absolut richtig, den Dialog mit Moskau aufrechtzuerhalten. Es ist ja ein noch immer mit riesiger atomarer Macht ausgestattetes Land. Aber man muss dabei zugleich auch energisch klarmachen, dass man einen (nur lächerlich getarnten) Einmarsch in andere europäische Länder für eine Katastrophe hält, die Konsequenzen etwa für alle Akteure auch in Russland haben muss. Sowenig wie man („man“ sind die westlichen Demokratien, nicht Österreich) das 1980 in Afghanistan akzeptiert hat. Es ist freilich eine schwierige Aufgabe, Dialogbereitschaft mit Grundsatztreue zu verbinden. Da ist das Doppelspiel Bad Cop (USA) – Good Cop (Deutschland) vielleicht gar nicht so blöd. Zumindest solange die beiden westlichen Mächte intern harmonieren.
  4. Im Dialog mit Russland muss man jedenfalls weiterhin Lügen Lügen nennen. Alles andere wäre selbst verlogen.
  5. Das Selbstbestimmungsrecht auch von Provinzen und anderen Gebieten ist in Verbindung mit einem internationalisierten Minderheitenschutz die beste, vernünftigste, menschenwürdige und demokratische Methode zur Konfliktlösung. Das übergeordnete Grundprinzip ist aber: Gewaltausübung darf niemals zum Instrument werden, selbst um ein noch so richtiges Prinzip zu realisieren. Gewaltausübung ist sicher nicht legitim, solange die wichtigsten Menschenrechte im Wesentlichen gewahrt bleiben. Wann genau Gewalt freilich legitim wird, wann man einen Bellum iustum führen darf, ist abstrakt extrem schwierig zu definieren. Klar ist aber: In der Krim sind die Menschenrechte jedenfalls in keiner Weise verletzt worden. Dort mag halt eine Mehrheit nicht die neue Regierung. Und Moskau mag es halt nicht, an Einfluss zu verlieren. Der Einsatz der russischen Armee ist damit aber sicher noch nicht rechtfertigbar.
  6. Wenn man aber von der völlig unakzeptablen Gewaltausübung durch Russland absieht, hat erstaunlicherweise Machthaber Putin mit einem seiner Argumente prinzipiell durchaus recht: Wenn man im Kosovo dafür ist, dass sich eine Provinz gemäß den Wünschen von 90 Prozent der Einwohner abtrennt, dann muss das auch anderswo gelten. Richtig. Putin selbst hat allerdings dreierlei vergessen:
    • Erstens war er selbst im Kosovo vehement gegen dessen Loslösung von Serbien.
    • Zweitens haben die Serben zum Unterschied von der Ukraine dort ein terroristisches Regime etabliert, das über die Albaner geherrscht hat.
    • Und drittens übersieht Putin bei seinem Vergleich, dass auf der Krim der Anteil der Russen deutlich geringer ist als jener der Albaner im Kosovo.
  7. Insbesondere sind die 250.000 Krim-Tataren (ein mit den Türken verwandtes Volk) vehement gegen Russland, das sie ja unter Stalin strafweise kollektiv nach Sibirien verschickt hatte. Ich wäre nicht sehr überrascht, wenn jetzt die Tataren mit Guerilla-Methoden gegen die Russen kämpfen würden. Umgekehrt wäre es ein extrem weises Zeichen Russlands – pardon: der angeblich ganz spontan handelnden Krim-Mehrheit, wenn die Krim-Tataren jetzt besonders tolle und ausgefeilte Minderheitenrechte bekämen. Nur scheint solche Weisheit nicht sehr wahrscheinlich.
  8. Dennoch sollte unter friedlichen Rahmenbedingungen der mutmaßlichen Krim-Mehrheit das Selbstbestimmungsrecht zustehen, sofern es den erwähnten abgesicherten Minderheitenschutz gibt. Haftbefehle gegen Regionalgouverneure sind in der Ukraine genauso ein Unsinn wie in Spanien. Hätte Putin nicht mit seiner Armee gehandelt, bevor er auch nur ein einziges konkretes Argument vorgebracht hat (außer den üblichen Schimpfworten wie „Faschisten“), säße jetzt der Westen argumentativ in der Defensive. Denn im Westen beherrschen ja Länder wie Spanien oder Italien noch immer fremde Völker, die – mutmaßlich – gar nicht unter ihrer Regierung stehen wollen.
  9. Selbstbestimmung wäre auch in der Kurdenfrage der beste Weg, um einen schier ewigen Konflikt beizulegen. Aber dort ist sie noch besonders weit weg. Dennoch muss man es lobend anerkennen, dass in den letzten Jahren die Türkei den Kurden etwas mehr Freiheiten gewährt; dass jetzt sogar der türkische Außenminister öffentlich einen Satz auf Kurdisch gesagt hat. Das ist etwas, wofür man früher noch jahrelang ins Gefängnis geworfen worden ist. Auch in Sache der Kurden habe ich nur wenig Zweifel, dass am Ende irgendwann die Selbstbestimmung über die noch immer ein wenig osmanisch wirkenden Machtansprüche siegen wird. Aber auch dort wird wohl zuvor noch viel Blut sinnlos vergossen werden.
  10. Noch etwas sollte man sich auch in Österreich klarmachen. Am Ende hat in der Geschichte nämlich immer eines der beiden Prinzipien entschieden: das Mehrheitsprinzip oder der Kampf. Das ist nicht ganz ohne Relevanz, wenn Hochrechnungen zeigen, dass beim – sehr wahrscheinlichen – Anhalten der Dynamik der letzten 25 Jahre noch im Laufe dieses Jahrhunderts die Mehrheit hierzulande zum islamischen Glauben gehören wird. Dann wird man sich in die Zeiten geradezu zurücksehnen, da ein Landwirtschaftsminister offenbar keine anderen Sorgen hatte als die Kindesadoption durch Homosexuelle. Weil solche Orchideenthemen wird es dann mit Sicherheit nicht (mehr) geben.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    30x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2014 07:33

    Das sehe ich ganz anders, verehrter Dr. Unterberger.

    Die Verlogenheit bei dieser Ukrainenkrise war viel mehr auf "westlicher" Seite zu suchen als auf der russischen. Das konnte man auch schon während der Olympischen Spiele gut beobachten.
    Ob der Sturz der ukrainischen Regierung ein demokratischer Akt war, wollen wir einmal beiseitestellen. Mittlerweile schein aber klar geworden zu sein, daß die Scharfschützen, die Demonstranten wie Polizisten töteten, im Auftrag des rechten Blocks der Demonstranten handelten. Bezahlt also von Deutschland und den USA.

    Rußland hat bis dorthin nur defensiv gehandelt, die Angreifer wollen in sein Territorium eindringen, um Russlands Bodenschätze billig zu kassieren. Das hat das amerikanische Großkapital davor schon mit den Jungboys der Oligarchen versucht, doch diese sind entglitten.

    Putin hat auf der Halbinsel Krim zurückgeschlagen und das mit Recht. Erstens muß er sich strategisch aus der Verteidigung mit einem Angriff befreien. Dann war die Krim seit dem Ende des Krimkrieges 1856 russisch. Der Ukrainer Chruschtschow "schenkte" die Krim der Ukraine, das mußte natürlich nach dem Zerfall der Sowjetunion irgenwann ein Nachspiel haben, wo doch die überwältigende Mehrheit der Krimbewohner Russen sind.

    Ich werde nie die Rede Putins vor dem deutschen Bundestag vergessen. Darin bat er um Respekt für Rußland. Der "Westen" hat ihn nicht ernst genommen, und hat die Eskalation in der Ukraine an die Spitze getrieben. Jetzt wird Putin mit medialen Sperrfeuer schlechtgemacht. Welche Verlogenheit!

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2014 10:11

    @Anton Volpini 06. März 2014 07:33:
    ********************************************************************!
    ********************************************************************!
    ********************************************************************!

    Besser kann die Entgegnung gar nicht sein. Wie wenig Einfühlungsvermögen der Westen in und Verständnis für die Ukraine und Rußland aufbringt, zeigt sich schon an der stets und konsequent falschen Aussprache slawischer Namen - bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. Wehrschütz oder Mangott. Besser kann man seine Geringschätzung gar nicht mehr ausdrücken. Bevor jemand sich mit Weisheiten über die Ukraine und Rußland hervortut, möge er erstmals die Sprachen lernen und darüber Zugang zu deren Geschichte und Kultur erlangen.

    Man wirft Rußland die Verteidigung seiner (legitimen) Interessen vor. Geht es dem Westen nicht in erster Linie - ich würde sogar sagen, nur - um seine eigenen Interessen? In Ägypten und Syrien hat der Westen durch falsche Versprechungen und Unterstützung von Aufständen die Länder in Aufruhr gebracht, in Syrien bis zum Bürgerkrieg. Wollen wir das? Nennen wir das, was in der Ukraine geschehen ist, beim Namen: es war ein Staatsstreich mit westlicher Unterstützung.

    Mag nun der Einwand kommen, daß die alte Regierung unter Janukowitsch korrupt gewesen wäre und das das Eingreifen gerechtfertigt hätte: Erstens gab es ja bereits Vereinbarungen zu Lösung der Krise, an die man sich dann von westlicher Seite nicht gehalten hat, und zweitens waren die Verhältnisse unter der pro-westlichen Regierung Timoschenko davor auch nicht besser. Auch damals blühte die Korruption, halt nur in die andere Richtung. Das war aber offenbar eine gute Korruption, denn sie war ja pro-westlich? Wo war damals der Westen, als die Bevölkerung für jede noch so kleine Leistung der Grundbedürfnisse (Grenzformalitäten, ärztliche Leistungen, Zeugnisse, Amtsbestätigungen, Baugenehmigungen) Schmiergeld zahlen mußte? Daß die Regierung Timoschenko daran nichts geändert, war ja mit ein Grund, warum sie abgewählt wurde.

    Und Österreich täte gut daran, in dieser Angelegenheit Verständnis für Rußland aufzubringen und die legitimen Interessen Rußlands zu unterstützen. Vielleicht brauchen wir selbst noch einmal die Unterstützung Rußlands, so wie 1805 oder 1848. Das Jahr 2000 liegt gar noch nicht so lange zurück, als eine legitime Regierung, die die Mehrheit eines frei gewählten Parlaments hinter sich hatte, sich mit wöchentlichen Protestkundgebungen (Donnerstag-Demos, der österreichische Majdan) unterstützt durch Sanktionen von unseren "Freunden" im Westen abfinden mußte. Aber vielleicht genügt heute bei uns bereits nur mehr die Androhung von "freundlicher" Unterstützung aus dem Westen, und schon spurt die ÖVP und manch andere Partei. So funktioniert die westliche Demokratie.

  3. Ausgezeichneter KommentatorMaigret
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2014 07:58

    Die wichtigste Lehre, die ich aus der Krim-Krise ziehe: Die EU ist ein jämmerlicher Haufen. Wer keine militärische Macht mehr besitzt ist international schlicht abgemeldet. Ashton ist eine Lachnummer - die kann Putin beim besten Willen nicht ernst nehmen.

    Das Einzige, was die feminisierte und verweichlichte EU noch machen kann, ist Milliarden von Euros (die es eigentlich längst nicht mehr hat) zu verteilen.

    Diese Scheckbuchdiplomatie bringt zwar auch recht wenig, wenn aber die EU aufgrund des wirtschaftlichen Niedergangs nicht einmal mehr diese Möglichkeit hat, ist es ganz vorbei.

    Die Krim Krise ist auch ein deutliches Signal an Länder wie die Türkei oder die arabische Welt: Europa ist eine leichte Beute, da nicht mehr Willens sich und seine Werte zu verteidigen.

    Vorhang zu.

  4. Ausgezeichneter KommentatorNemo
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2014 09:18

    Es ist das erste Mal, dass ich mit dem Kommentar von Dr Unterberger in grossen Linien nicht einverstanden bin.
    Besonders befremdet es mich, dass die Illegitimität des sich jetzt als Regierung der Ukraine ausgebenden "Regimes" ignoriert wird, und dieses "Regimes" sogar als ebenbürtiger Partner von westlichen Regierungen ohne wenn und aber akzeptiert wird.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2014 08:38

    Nachdem ja nun durch Telefonmitschnitte bekannt wurde wie tief die EU-Verantwortlichen im Dreck stecken, spare ich mir jeden Kommentar wer da aller 'böse' ist; es bleibt dabei, ich dreh die Hand nicht um, dies gilt jetzt halt auch für UNS Europäer.

    Das Wort 'neutral' würde ich daher auch nicht mehr im Zusammenhang mit Österreich nehmen. Wir sind Teil der EU, wir finanzieren diese als Nettozahler wesentlich mit und daher sind wir hier in einem Bündnis, welches ganz ganz schlimme Dinge getan hat und wohl weiterhin tun wird.

    Und, daß unsere Regierenden die pure Unfähigkeit repräsentieren, war vor der Wahl bekannt, dies wurde von den Wählern hierzulande also so herbeigewählt. Also entweder Demokrat sein und den Leuten das Recht zu, in diesem Fall hochgefährlichen Wahlexperimenten, geben oder eben kein Demokrat sein und eher eine Regierung a la Putin herbeiwünschen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2014 17:39

    Ein Land mit verschiedenen Ethnien, Religionen und Sprachen ist schwierig demokratisch zu regieren, da jede Ethnie, Religions- oder Sprachgruppe vor allem die eigenen Vertreter wählen wird. Fragen der Wirtschaft, Bildung, Außenpolitik usw bleiben außen vor. Auch Korruptionsfälle werden verziehen, da die unrechtmäßigen Maßnahmen sowieso eher der eigenen Gruppe zu Gute kommen, und andere Gruppen wohl ähnlich korrupt handeln. Genau deshalb halten sich die Timoschenkos und Janukowitsche.

    Ähnliches ist auch in Österreich zu beobachten, wo die einzige "Österreicherpartei" FPÖ eher TROTZ der zahlreichen Korruptionsfälle gewählt wird, weil einem halt in der Not das Fortbestehen der österreichischen Kultur wichtiger ist als das Abstrafen einiger Betrüger.

    Auch in den USA profitiert der katastrophale Präsident Barak Hussein Obama vor allem davon, dass ihn 95% der Schwarzen wählen (das sind ca 16 ProzentPUNKTE(!!!) bei der Wahl), und 2 Drittel der Hispanics, weil sich die Hispanics von Obama leichtere Immigration erwarten, und damit ihrer Kultur und Sprache in vielen Gebieten schon zur Dominanz verhelfen. Außenpolitik, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Landesverteidigung spielen keine wahlentscheidende Rolle mehr.

    Der Extremfall eines nicht regierbaren multiethnisch-multireligiösen Gebietes im Endstadium ist Israel mit den Palästinensern, das der ganzen Welt seit Jahrzehnten auf die Nerven geht.

    Ist das Kind einmal in den Brunnen gefallen, und man hat hat solche "multikulturellen" Gebiete, kommt es zwangsläufig zu Ungerechtigkeiten, Gewalt und Krieg. Alles was man tun kann ist, künftig die Vermischung von inkompatiblen Gruppen zu vermeiden. Genau das machen die EU-Politiker nicht, und deswegen haben sie auch keine Kompetenz sich in der Ukraine einzumischen.

    Im Übrigen, was die Gewalt betrifft, ist die Situation zumindest auf der Krim immer noch friedlicher als anlässlich der sogenannten "Akademikerball-Demos" in Wien, wo der linke Mob gewütet hat. Ganz zu schweigen von täglichen Massenmorden von Muselmanen in Nigeria, oder anders wo auf der Welt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2014 12:51

    Bei dieser Gelegnheit sollte man an einen Parteitag der Lega Nord im Dezember erinnern. Mit dabei, FPÖ, Vlaams Belang, PVV und FN. International viel beachtet wurde die Anwesenheit eines Herrn – aus Russland: der konservative Aktivist Alexey Komov (steht Putins Partei „Einiges Russland“ und der russisch-orthodoxen Kirche nahe).

    Der umtriebige Komov eröffnete im Sommer 2012 ein „Institut für Menschenwürde“ – in Rom. Er erklärte, worum es ihm geht:

    Sein Land habe im 20. Jahrhundert auf grausame Weise erfahren, was Sozialismus bedeute. 100 Millionen Mensche seien umgekommen. Es sei ihm unbegreiflich, wenn heute die USA und die EU „von den selben sozialistischen Ideen inspiriert“ seien, „eine sanftere Version zwar, aber die Quelle bleibt die selbe“.

    Komov meint, man müsse nur „tief genug nach den ideologischen Wurzeln des Sozialismus graben“, um darin einen „satanischen Ursprung“ zu finden: „Ich möchte all diese Menschen, die von sozialistischen Ideen fasziniert sind, warnen, dass diese in der Menschheitsgeschichte noch nie funktioniert haben – nie!“

    Die „traditionelle Kleinfamilie“, sei der „ausgemachte Feind des Sozialismus“, betont Komov. „Wenn der Staat das Leben der Individuen von der Geburt bis zum Tod beherrschen will, muss er die Familie zerstören.“ Das sei das eigentliche Programm von Marx und Engels, behauptet er. Es gelte daher, die Familie und das Christentum vor den Angriffen der neuen, scheinbar sanften Sozialisten aus Westeuropa und Nordamerika zu schützen. Der legendäre Haudegen Pat Buchanan hatte unlängst darauf hingewiesen, dass der Feind inzwischen in Washington und Brüssel sitzt…

    Immer mehr deutet darauf hin, dass der wichtigste Anführer in diesem ANTISOZIALISTISCHEN Kampf nicht Geert Wilders oder Nigel Farage, auch nicht Bernd Lucke oder H.C. Strache heißt. Sondern – und das hat inzwischen nicht mehr nur die Gegenseite der Kryptosozen von Barack Obama bis Martin Schulz erkannt: Waldimir Putin.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRosenfeld
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. März 2014 08:08

    Es geht darum, Russland militärisch einzukreisen, den Raktenschild weiter nach Osten zu verschieben (wie auch in Syrien) und die Bodenschätze Russlands unter Kontrolle zu bringen.

    Der globale Kampf gegen Russland begann mit der Gründung von Al-Qaida durch die CIA. Siehe dazu - "Hillary Clinton: We created Al-Qaeda":

    http://www.youtube.com/watch?v=Dqn0bm4E9yw

    Al-Qaeda operiert in Afghanistan, Tschetschenien, Georgien, Syrien usw. stets gegen die Interessen Russlands und immer im geopolitischen Interesse der USA.

    Wieviel Invasionen haben die USA seit dem 2. Weltkrieg in Südamerika, Afrika, Asien und Europa durchgeführt?

    Und unsere abhängige und bösartige Journaille knurrt wie ein kastrierter Kläffer gegen Russland...


alle Kommentare

  1. Mario (kein Partner)
    10. März 2014 09:24

    [...]
    Am Ende hat in der Geschichte nämlich immer eines der beiden Prinzipien entschieden: das Mehrheitsprinzip oder der Kampf.
    [...]
    Vielleicht kommt ja das Jahrhundert der Soziokratie

  2. peter789 (kein Partner)
  3. fxs (kein Partner)
    08. März 2014 17:20

    "Wenn es so ist, dann sollten Sie doch überlegen in ihr Lieblingsland aus zu wandern!"

    Warum erinnert mich das an die 50er Jahre? Etwa weil man damals linken Systemkritikern empfohlen hat nach Sibirien auszuwandern? Bis dan die 68er kamen und das alles nicht mehr wahr war.

  4. Gasthörer (kein Partner)
    07. März 2014 23:07

    Auch ich bin maßlos entsetzt, dass Unterberger seinen Blog dafür missbraucht, Stimmung für die falsche Seite zu machen. Ich erinnere daran, dass doch das empfindlichste Körperteil immer noch die Geldbörse ist. Für meinen Teil hätte ich nach AUs Hetz-Beiträgen der letzten Tage meinen Kostenbeitrag eingestellt. Es ist traurig, dass sich AUs Beiträge immer mehr dem senilen AgitProp eines Wertkonservativen annähern. Das Gute: Ein Großteil der Leser-Kommentare sind meisterlich und Gott sei Dank ein wohltuendes Korrektiv.

    • Wertkonservativer
      08. März 2014 12:15

      Hej, Gasthörer (kein Partner) :

      Sie meinen wirklich, unser Dr. Unterberger, ein Fixstern der österreichischen Journalistik, würde sich an den bescheidenen und oft inkompetenten Subkommentaren des rundum als senil bezeichneten Wertkonservativen orientieren?
      Das wäre ein Riesenkompliment für den armen, alten Mann; doch, Gasthörer, unser Blogbetreiber braucht weder meine, noch Ihre, noch irgendwelche andere Zurufe!

      Es ist SEIN "Tagebuch": er schreibt darin, was ihn bewegt und was er aus der Zeit, in der wir leben, herausfiltert: Ihr doofer Spruch, er missbrauche seinen Blog, ist derart ung'schmackig, dass es der sprichwörtlichen Sau graust.

      Wer auch immer sich hinter Ihrem Nick-Namen verbirgt: bleiben Sie halt maßlos entsetzt! Was Sie für den Fall einer Abo-Beteiligung wohl eingestellt hätten?
      No na, nichts: Sie haben ja noch nie was gezahlt!
      Eine traurige Figur sind Sie!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gasthörer (kein Partner)
      08. März 2014 12:47

      S.g. Herr Wertkonservativer,

      ich bin ziemlich genau halb so alt wie Sie, wenn Sie gut 80 sein mögen. Dank des demographisch kaputten Landes (und ich meine hier nicht die Fertilität, sondern die Bevölkerungsstruktur), das uns ihresgleichen hinterlassen hat, bin ich wirklich beinahe eine traurige Figur, das haben sie richtig erkannt.

      Allerdings greife ich in meinem Posting nicht sie persönlich an, sondern den Inhalt ihrer Kommentare und ihre Methoden. Trotz allem emfinde ich sie hier als eine Bereicherung, da sie ein Idealtyp (im weberschen Sinn) sind. Für den Diskurs sind ihre Kommentare sehr bereichernd, sie spornen ihre Widersacher zu Höchstleistungen an. Und davon profitiere ich. Danke dafür.

    • Wertkonservativer
      08. März 2014 16:00

      Gasthörer (kein Partner):

      wer "unseresgleichen" hat Ihnen ein kaputtes Land hinterlassen?

      Wir haben mitgeholfen, das Land nach Krieg und Zerstörung wieder aufzubauen, als Sie gerade ein junger Knabe in der Schule waren!
      Unser Land ist nicht kaputt! Wir leben in sozialer Wohlfahrt, haben geordnete Verhältnisse und ein immer noch funktionierendes Staatswesen!
      Diese hier immer wieder zu Tage tretenden Österreich-Vernaderungen und -Verunglimpfungen sind dermaßen übertrieben und ungerecht, dass mir schlecht werden könnte (nähme ich Sie ernst!)

      (mail to: gerhard@michler.at)

  5. BHBlog (kein Partner)
    07. März 2014 12:36

    Was zehntens angeht hat Herr Doktor Unterberger sicher recht.
    Aber uns als neutrales Land steht es nicht zu in diesem Falle Position zu beziehen und sagen wir mal "böser Putin" (sowie es USA, Deutschland und dere Rest der Westens tun) auszusprechen.
    A.U. hat eine Sache am Rande angesprochen, die mich persönlich sehr ärgert.
    "Faschisten".
    Es ist nämlich ironischerweise (und damit will ich nicht sagen dass Hitler und die Nazis lustig waren, sie waren furchtbar, das einzig kuriose ist, dass viele der Gesetzesänderungen unter den "Braunen" noch heute exisstieren: man hat die Antiqua-Schrift in ganz Europa ab 1941 einführen lassen und Kurrent sowie Frakturschrift wurden nie wieder zur Schreibschrift; sogar die Allierten waren dagegen diese Änderung rückgängig zu machen; die Autobahnen sowie das allgemeine Rechtsfahren und wenn man so will ist von Großwien mit 26 bezirken auch etwas übrig geblieben,wohl aus gewohnheit; heute gibt es 23 bezirke früher 21, und die Kirchensteuer)so, dass Putin seine Gegner "Nazi" schimpft und Kerry und Merkel schimpfen ihn "Nazi".
    Ich sag aber nicht, dass ich die Kirchensteuer gut finde, oder irgendeiner dieser Dinge als unerlässlich ansehe; aber man muss hinter die Fassade Blicken, die Nazis waren ein Teil zur Errichtung einer Einheitsregierung in Europa, welche man nun mit der EU wieder errichten zu versucht.
    Sie sind alle Nazis diese Regierungschef, allerdings nicht im Sinne, des Holocaust, sondern im Sinne des Weltherrschaftswahns.
    Mir kommt nur noch das Kotzen wenn ich solche Leute das "N-Wort" sagen höre.
    Ma sollte echt in paar dieser Länder dieselben Gesetze wie bei uns gegen Wiederbetätigung einführen, dann würden sie endlich mal die Klappe halten, ist ja echt nicht mehr lustig, Deutschland und Österreich ewig an die Vergangenheit zu erinnern!

    • BHBlog (kein Partner)
      07. März 2014 12:46

      Ah izvinitje bzw. Entschuldigung, es war natürlich nicht Merkel
      sondern Hillary Clinton. Diese Frau ist einfach nur noch lächerlich.
      Obama ist vielen sympathisch, mir persönlich nicht mehr, aber verglichen mit Frau Clinton ist er die Ruhe selbst und tut sein bestes eine Eskalation zu verhindern.

    • Erich Bauer
      07. März 2014 13:24

      Der arme Clinton.... musste ohne B..w Job auskommen...

  6. Boris (kein Partner)
    07. März 2014 12:31

    Timoschenko verlangt von Europa mehr Härte
    http://www.welt.de/politik/ausland/article125524160/Timoschenko-verlangt-von-Europa-mehr-Haerte.html

    Die ukrainische Oppositionelle Julia Timoschenko fordert vom Westen, Russland entschiedener entgegenzutreten – und warnt: Sonst fließe Blut. "Genug ist genug", sagt sie, an Wladimir Putin gerichtet.
    Julia Timoschenko bedankt sich bei Bundeskanzlerin Angela Merkel für die "starke Führung", die sie in der EU zeige, bei den Staats- und Regierungschefs, bei allen, die in den vergangenen Monaten etwas für die Oppositionspolitikerin und ihr Land getan haben. Sie nimmt während und nach ihrer Rede warmen Applaus entgegen, sie wirbt um die Europäische Volkspartei, auf deren Kongress sie spricht.

    Aber was die EU ihr und der Ukraine anbieten kann, ist ihr deutlich zu wenig. "Es ist Zeit für starke Instrumente. Die Kosten des Nichtstuns werden sonst sehr hoch sein", sagt Timoschenko in Dublin.
    Anm: Eine zurecht verurteilte Kriminelle, die dem ukrainischen Volk Milliarden gestohlen hat und in der Schweiz gebunkert hat (sogar Morde werden ihr zur Last gelegt) fordert mehr Härte von der EU. Immer wieder zündeln dieselben International-Zionisten (egal welche Religion) um Kriege rechtfertigen zu können. Danach wird die Beute aufgeteilt! Das Völkerrecht wurde seit 1945 ad absurdum geführt (dies sagte Schäuble im Nov. 2012 auf einem Bankenkongress)

    Na dann ....
    Mich erinnert dieses Vorgehen der Westmächte an die Zeit vor dem 2. WK, wo in Polen (dieselbe Taktik wie jetzt in der Ukraine) Deutsche abgeschlachtet wurden. Dies führte dann dazu: "ab 5:00 Uhr wird zurückgeschossen" Warum "zurückgeschossen?" das wurde nie näher erläutert.

    • Julia (kein Partner)
      07. März 2014 13:06

      Hillary Clinton sorgt mit Hitler-Putin-Vergleich für Wirbel

      Am Dienstag hatte Clinton bei einem Auftritt in Kalifornien gesagt, die Besetzung der ukrainischen Halbinsel Krim sei ähnlich dem Vorgehen Hitlers in den Jahren vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.
      Am Mittwoch versuchte Clinton, die als aussichtsreiche Kandidatin für die Nachfolge von US-Präsident Barack Obama gilt, ihre vorherigen Aussagen zu erklären: „Ich wollte allen nur ein wenig historische Einordnung geben. Ich stelle natürlich keinen Vergleich an, aber ich schlage vor, dass wir vielleicht lernen aus dieser Taktik, die bereits angewendet wurde“, sagte sie in Los Angeles.

      http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/255689-hillary-clinton-sorgt-mit-hitler-putin-vergleich-f%C3%BCr-wirbel

      Ukraine: Veteranen der israelischen Streitkräfte unter rechtsradikalem Kommando an Unruhen beteiligt
      Prof. Michel Chossudovsky

      Unter der Überschrift »In Kiew stand israelischer Armeeveteran an der Spitze einer Straßenkampfeinheit« bestätigte die Nachrichtenagentur Jewish News Agency (JTA), dass Soldaten der israelischen Streitkräfte (IDF) an den Protesten der Euromaidan-Bewegung unter dem direkten Kommando der rechtsradikalen Partei »Allukrainische Bewegung Freiheit« (»Swoboda«) beteiligt waren. Die Partei Swoboda sieht sich in der Nachfolge Stepan Banderas, der während des Zweiten Weltkriegs mit den Nationalsozialisten kollaborierte.

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/prof-michel-chossudovsky/ukraine-spezialeinheit-der-israelischen-streitkraefte-unter-rechtsradikalem-kommando-an-unruhen-bet.html

  7. Tik Tak (kein Partner)
    07. März 2014 11:42

    Wieder einmal uninformiertes Bla Bla vom Unterberger.

    Die abwartende Haltung vom Kurz ist in diesem Fall durchaus richtig, schließlich gibt es seitens Russlands aktuell weder einen Verstoß gegen internationales Recht noch haben die die eigenen Kompetenzen aus dem bestehenden Vertrag mit der Ukraine übertreten.
    Was dort passiert sind die üblichen Chaostage nach einem Putsch und ein durchaus verständlicher Wunsch eines großen Teils der Bevölkerung eines Landesteils, sich aus dieser Lage zu befreien indem sie sich einem anderen Land anschließen.
    Das gab es in Südtirol auch schon in der Vergangenheit.
    Hätte der Unterberger damals gegen Österreicher gewettert?

    Der Theaterdonner des "Westens" ist wohl eher darin begründet, daß mit dem Thema Ukraine und Krim von den eigenen Problemen ablenken kann.

    Wenn man sich die Reaktion der Handelplätze ansieht, kann man sehr gut erkennen wie wenig diese Situation tatsächlich ein Problem ist.
    In Asien wird diese "Krise" übrhaupt ignoriert und an den westeuropäischen Handelsplätzen gibt es keine nennenswerte Änderungen im Handelsverhalten.

    Gerademal der USD sinkt wieder einmal, aber das hat auch mehr mit der US Wirtschaft denn der herbeigeredeten Krise zu tun.

    Kurz liegt ganz richtig, wenn er weder in das Kriegsgeheul ("kalter Krieg", Hilter-Putuin, etc.) einstimmt noch wenn er dagegen spricht.
    Wenn er mitmacht verliert Österreich unnötigerweise viel Geschäft mit Russland und wenn er dagegen ist fällt die Gutmenschenpresse, zu der sich diesmal auch Unterberger gesellt hat, her.

    Er kann also nur gewinnen, wenn zusieht und abwartet.

    Das hat er aus Sun Tzi gelernt:

    "Setze dich an das Ufer eine Flusses und warte bis die Leichen deiner Feinde vorbeigetrieben sind, dann erst setze dich mit dem Gewinner auseinander"

    Aber für solche Reaktionen hat der Unterberger bei seinem Lieblingsfeindbild Putin keine Nerven.
    Da müßte er ja eigenständiges Denken beweisen und neutrale Informationen sammeln.
    Und die wachsen nicht in der Pyrkergasse.

  8. Norbert Mühlhauser
    07. März 2014 10:19

    Also mit dem ehemaligen Jugoslawien werden sich viele schon länger nicht mehr befasst haben, das mit dem "terroristischen Regime der Serben im Kosovo" dürften die meisten aber doch anders in Erinnerung haben:

    Am Anfang war da die Forderung kosovarischer Separatisten nach ihrer eigenen Unterrichtssprache in höheren Bildungseinrichtungen, was die Serben nicht auf Regimentsunkosten finanzieren wollten.

    Als die antiserbische Stimmung im Lande Jugoslawien anschwoll, witterten UCK-Partisanen ihre Chance und begannen serbische Kosovaner durch Einschüchterung und gezielte Attentate zu "motivieren", wegzuziehen - sogar Bürger der eigenen Ethnizität wurden durch Einschüchterung und Tötung von Kooperationsunwilligen gezwungen, sich willfährig gegenüber den "Freiheitskämpfern" zu verhalten.

    Was die Serben dazu provozierte, Revancherepressalien im Rahmen einer Art von Ausnahmezustand zu ergreifen, um die UCK niederzuringen.

    Dabei mag es wohl auch zu "Kollateralschäden" oder gar Gewaltexzessen gekommen sein, was jedenfalls von Westmedien fein-säuberlich selektiv aufgegriffen und offensichtlich auch "inflationiert" (Stwt: Hufeisen-Hysterie) wurde.

    Der Anteil der Serben im Kosovo sank so in nur 10 Jahren von 10 % auf weit unter 5 %.

    Und ob Putin sich damals gegen die Sezession des Kosovo ausgesprochen hat, ist angesichst dessen bedeutungslos, dass die Völkergemeinschaft, oder besser: die (Proto-)Weltregierung, nun einmal entschieden hat, dass in solchen Fällen eine Sezession zulässig ist. Ergo kann auch derjenige, der einstens mit seinem Standpunkt unterlag, mit Fug und Recht verlangen, dass "B" sagen muss, wer zuerst "A" gesagt hat.

    Außerdem mag auf der Krim der Anteil russischer Abkömmlinge klein sein, der Anteil russisch Sprechender aber dafür umso größer.

  9. cmh (kein Partner)
    07. März 2014 09:58

    Es gehören immer zwei dazu, sagt der Volksmund.

    Putin etwas vorzuwerfen, das er nur deshalb macht, weil es beim anderen (=uns) reingeht, ist immer nur die halbe Sache.

    Das Urteil über Putin ist daher immer auch ein Urteil über uns selber bzw unsere Politiker. Die Kalküle sind dabei nicht immer die schlechteren bei Putin.

  10. Julia (kein Partner)
    07. März 2014 09:26

    Nicht gewählter Premier eines Nicht-EU-Landes zum EU-Gipfel eingeladen:
    Bühne frei für Jazenjuk
    Das hat es auch noch nicht gegeben: Der nicht gewählte, umstrittene Premier eines Nicht-EU-Landes darf auf einem EU-Gipfel reden und Kriegsdrohungen ausstoßen.

    Genau das ist heute in Brüssel passiert. A. Jazenjuk, ukrainischer Premier von US-Gnaden (Ms. Nuland hatte sich in einem Werbevideo für ihn eingesetzt), hatte einen großen Auftritt.

    Dabei wirkte er zunächst seriös und diplomatisch. „Reißen Sie diese Mauer nieder, beenden Sie die Politik der Einschüchterung“, appellierte Jazenjuk an Russlands Putin.

    Kurz darauf goss er jedoch Öl ins Feuer und drohte mit militärischer Vergeltung, falls Putin auf der Krim weiter zündeln sollte. Niemand widersprach.

    Im Gegenteil: die EU-Chefs boten ihm 11 Mrd. Euro als Willkommensgeschenk und das EU-Assoziierungsabkommen als Beigabe (bisher ging es normalerweise umgekehrt).

    Im Gegenzug erklärte sich Jazenjuk bereit, alle EU- und IWF-Reformen umzusetzen. Genau dafür wird er auch gebraucht – denn die werden sehr hart und unpopulär sein.

    Danach – wohl bei den Wahlen in der Ukraine Ende Mai – muss der Neue dann wohl leider gehen. Bei einem Regimechange ist das aber normal, habe ich mir sagen lassen. – Mehr hier:
    http://lostineu.eu/buehne-frei-fuer-jazenjuk/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope%29

  11. Rosenfeld (kein Partner)
    07. März 2014 08:08

    Es geht darum, Russland militärisch einzukreisen, den Raktenschild weiter nach Osten zu verschieben (wie auch in Syrien) und die Bodenschätze Russlands unter Kontrolle zu bringen.

    Der globale Kampf gegen Russland begann mit der Gründung von Al-Qaida durch die CIA. Siehe dazu - "Hillary Clinton: We created Al-Qaeda":

    http://www.youtube.com/watch?v=Dqn0bm4E9yw

    Al-Qaeda operiert in Afghanistan, Tschetschenien, Georgien, Syrien usw. stets gegen die Interessen Russlands und immer im geopolitischen Interesse der USA.

    Wieviel Invasionen haben die USA seit dem 2. Weltkrieg in Südamerika, Afrika, Asien und Europa durchgeführt?

    Und unsere abhängige und bösartige Journaille knurrt wie ein kastrierter Kläffer gegen Russland...

  12. Segestes (kein Partner)
    07. März 2014 07:57

    Unsere Hüttenwirte und Hoteliers fordern, weil sie um ihre dubiosen Oligarchengäste bangen, die Politik bereits nachdrücklich auf, bloß ja keine Reisebeschränkungen (total starker Tobak!) für Russen zu beschließen.
    Der Maturant im Außenministerium, der ohnehin keine eigene Meinung hat bzw. haben darf, wird sich allerdings vor allem nach dem richten, was Raiffeisen und die anderen tief im A... Osteuropas steckenden Banken so wünschen.

    Im Übrigen, wenn die Bewohner der Krim mehrheitlich zu Russland möchten, dann haben sie jedes verdammte Recht dazu - Selbstbestimmungsrecht der Völker, nennt sich das; logisch, dass ausgerechnet der EU genau dieser Grundsatz zuwider ist - siehe das schon lange vernehmbare Grollen der Schotten, Katalanen, Flamen, Südtiroler usw.
    Aber das alles macht das eigennützige Vorgehen Putins freilich auch nicht besser. Möglicherweise hat er die ganze Sache sogar von langer Hand geplant, als er Janukowitsch dazu trieb, das Assoziierungsabkommen mit der EU nicht zu unterschreiben.

    Man kann jedenfalls getrost davon ausgehen, dass die EU-Wappler auch hieraus wieder nicht die richtigen Schlüsse ziehen werden. Soll heißen, dass man weltpolitisch nur dann etwas zu melden hat, wenn man militärisch gut aufgestellt ist. Jeder weiß, dass es nur so funktioniert - die Russen, die Amis, die Chinesen und neuerdings sogar die Japaner. Nur die ideologisch grün-versifften westeuropäischen Mediokratien schwelgen in pazifistischen Utopien.

    Aber um nochmals zur Krim zurückzukommen: Ein geistig offenbar völlig verwirrter ORF-Reporter schwurbelte gestern in der ZiB etwas von "die russischen Bewohner der Krim wollen heim ins Russische Reich"...

    • Undine
      07. März 2014 08:56

      @Segestes

      "...."die russischen Bewohner der Krim wollen heim ins Russische Reich"....."= die einschlägige ORF-Diktion! Man will unbedingt negative Assoziationen wecken; Dollinger ist eine typisch rot-grüne Giftpflanze aus dem rot-grünen Biotop ORF.
      Wie wohltuend sich da der immer sachliche Christian Wehrschütz ausnimmt!

    • Torres (kein Partner)
      07. März 2014 13:23

      "Heim ins Reich"! - na, das soll einmal Strache sagen, da steht er sofort wegen Wiederbetätigung vor Gericht.

  13. Aron Sperber (kein Partner)
    07. März 2014 07:42

    Mit seinen Rohstoffen könnte Russland als ein überaus wohlhabendes Norwegen des Ostens dastehen.

    Stattdessen ist Putin mit seinen Petro-Rubel und seiner Sowjet-Nostalgie (nicht nach dem Kommunismus, aber nach dem Imperium) ein mieser Brandstifter, auch wenn ihn ausgerechnet in West-Europa viele für einen Feuerwehrmann halten.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/03/06/kein-held-der-truther/

    Dass auch die EU schwere Demokratie-Defizite hat, darf kein Grund sein, den Ukrainern eine unerwünschte russische Fremdherrschaft zuzumuten.

    • Realsatire (kein Partner)
      07. März 2014 08:13

      Es geht nichts über die freie westliche Welt in der alle Bürger die Haftungen für globale Großbanken übernehmen dürfen!

    • Waldkauz (kein Partner)
      08. März 2014 14:46

      @ Aron Sperber

      "Dass auch die EU schwere Demokratie-Defizite hat, darf kein Grund sein, den Ukrainern eine unerwünschte russische Fremdherrschaft zuzumuten."

      Oder so?

      Dass auch Israel schwere Demokratie-Defizite hat, darf kein Grund sein, den Palästinnensern eine unerwünschte israelische Fremdherrschaft zuzumuten!

  14. brechstange
    07. März 2014 00:25

    Ist es möglich, dass wir jetzt erste Reihe fußfrei zuschauen können, was uns blüht, wenn wir Korruption und Organisierte Kriminalität NICHT konsequent genug bekämpfen.

  15. Undine
    06. März 2014 23:21

    Der INFOKRIEG um die UKRAINE: Wer ist unseriöser?
    6. März 2014 - 8:48

    http://www.unzensuriert.at/content/0014982-Der-Infokrieg-um-die-Ukraine-Wer-ist-unseri-ser

    "Russland gab sich in der Schlacht um die DEUTUNGSHOHEIT der Ereignisse ebenso wenig geschlagen wie in dem Konflikt um die Ukraine an sich. Die USA und ihre europäischen Vasallen hatten sich die Sache wohl einfacher vorgestellt, wenngleich es kaum vorstellbar ist, dass jemand ernsthaft geglaubt hat, man könne mit einer freigelassenen Gasprinzessin und einem Boxer als Heimattourist dem machtbewussten russischen Präsidenten eines seiner geostrategisch wichtigsten Einflussgebiete entreißen."

  16. Undine
    06. März 2014 22:45

    Was ist eigentlich aus den OLIGARCHEN* geworden, die sich um Ex-Präsident JANUKOWITSCH geschart haben? Ihr dem Staat geraubtes Vermögen wird ja sicherlich außer Landes gut verwahrt sein, denke ich---aber wo weilen diese Männer zur Zeit? Für einen zweiten Paß wie ihre RUSSISCHEN KOLLEGEN haben sie sicher gesorgt, oder!?

    Gibt es eigentlich auch OligarchINNEN???

    • Edlerin (kein Partner)
      07. März 2014 08:16

      "Was ist eigentlich aus den OLIGARCHEN* geworden, die sich um Ex-Präsident JANUKOWITSCH geschart haben?"

      Die jetzige Regierung besteht aus Oligarchen (wie zu Jelzin in Russland), die die Ukraine heim ins Reich der globalen Wirtschafts- und Finanzoligarchie bringen dürfen!

  17. eudaimon
    06. März 2014 21:01

    Janukowitsch hat sich nicht viel schlechter verhalten als Erdogan jetzt - als

    "Kropf "von den USA der EU umgehängt- die beiden können sich

    die Hand geben!! Noch eines haben sie gemeinsam -einen großen Bruder-

    dort Putin,da Obama,aber mit einem Unterschied :Putin zahlt für Urkrein,

    aber für Erdogan zahlt nicht Obama sondern wir!!!!

    Doch wie es der Ami so mit seinen "Frühlingsgfühlen"auch immer hält-

    ob in Nordafrika,Süsosteuropa oder Arabien oder sonstwo seine über-

    bezahlten ,jedoch unterbelichteten Politiker sind gierig nach Eskalation

    weltweit ,lassen ihre Süppchen am Kochen,verdienen herrlich ,weil der

    EU Bürger muß ja eh zahlen ,denn der hat weder einen Putin noch einen Obama

    aber jede Menge Junukowitsche und Erdogan´s !!

    Wielange kann Europa noch als multinationaler Club mit diesen Kriminellen

    Großmächten halbwegs demokratisch überleben? So wie bisher -mit pc ,

    Maulkorb und Schulden für die Anderen machen -sicher nicht!!

    Nobis bene,nemini male -wirds net spielen

    • Waldkauz (kein Partner)
      08. März 2014 15:14

      @ eudaimon

      ".....noch einen Obama." Gott sei Dank!! Mir wird schon schlecht bei unserem Personal!!

  18. Tullius Augustus
    06. März 2014 19:40

    Beim staatlichen Russische Fernsehkanal Russia Today:
    Erfreuliche Zivilcourage von Fernsehmoderatorinnen:

    Liz Wahl kündigt bei Russia Today vor laufender Kamera und erklärt diesen Schritt:


    http://videos.focus.de/video/201403/russiatoday1_MP4768432.mp4

    Und auf Youtube:

    http://www.youtube.com/watch?v=G_m4IL2p6YY

    Und auch Kollegin Abby Martin sagt ganz offen ihre Meinung vor laufender Kamera:

    Russia Today anchor Abby Martin speaks out against Russian invasion of Crimea:


    http://www.youtube.com/watch?v=M8bbycjaSTI

    • Elisabeth Mudra
      06. März 2014 19:42

      Sowas tät ich mir einmal in ORF oder ARD oder ZDF wünschen!
      .

    • terbuan
      06. März 2014 19:55

      Reines Wunschdenken Frau Mudra,
      der Armin Wolf und die Ingrid Turnher bleiben uns erhalten, selbst wenn das Bundesheer in Südtirol einrücken sollte! ;-)

  19. Freak77
    06. März 2014 18:57

    Ein Abgesandter von Ban Ki Moon, UN-Generalsekretär mit dem Namen Robert Serry (Nationalität: NL) wird vom gewalttätigen russisch-fanatischen Mob in Simferopol/Krim auf angepöbelt und an der Ausübung seiner diplomat. Mission gehindert.

    Robert Serry ist danach wieder per Flugzeug weggeflogen.

    Also die geachtetste Organisation der Welt, der fast alle Länder der Welt als Mitglieder angehören, die UNO wird vom pro-russischen Mob an der Arbeit gehindert!

    Diese Pöbelherrschaft auf der Krim lässt nichts Gutes für die Zukunft erwarten.

    Video: http://www.spiegel.de/video/uno-beobachter-serry-auf-krim-von-pro-russen-bedroht-video-1332276.html

    • terbuan
      06. März 2014 19:46

      Ähnliches hat sich kürzlich auch auf Sri Lanka ereignet. Nachdem der US-Sonderbotschafter Rapp auf der Twitterseite seiner Botschaft in Colombo zunächst einmal gezündelt hat und der Regierung Verbrechen beim vergangenen Bürgerkrieg vorgeworfen hat gab es einen regelrechten Aufschrei in der Bevölkerung und der gesamten Medienlandschaft nach dem Motto: "Ausgerechnet die Amis, die haben es nötig, wer im Glashaus sitzt.....".
      Jetzt kam ein Vertreter der UNO und wollte Untersuchungen anstellen, sie haben ihn vor die Türe gesetzt, besser gesagt in sein Flugzeug!
      Von wegen "geachtetste Organisation der Welt"!

  20. Wertkonservativer
    06. März 2014 18:55

    Heute nochmals:

    geradezu lawinös, die breite Zustimmung hier für Putin, weiters die Ablehnung und Denunzierung der Maidan-Aktivisten!
    Der EU (in Komplizenschaft mit den bösen Amerikanern) jetzt die Schuld am Maidan-Aufstand anzuhängen, ist schon ein wenig abenteuerlich!
    Aus einem harmlosen Info-Gespräch der unbedarften Frau Ashton mit dem Estländer jetzt eine Putsch-Aufschaukelung und -Mitschuld zu konstruieren: das kann doch wohl nicht ernst gemeint sein!! Da ist sicher der Wunsch (der EU zu schaden, wo's nur geht), der Vater des Gedankens!

    Für mich fast unglaublich, die breite Zustimmung für Putin und seine Ukraine-Aktionen!
    Aber nochmals: Gusto und Ohrfeigen sind verschieden: ich wundere mich halt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Brigitte Imb
      06. März 2014 19:25

      Putin kommt mir um Klassen ehrlicher vor als die Amerikaner und die Eurokraten und auf der Krim haben die Russen eben einen Militärstützpunkt, so wie die Amerikaner sogar noch in D und an allen strategisch wichtigen Punkten dieser Erde.

      Die Amis sind um einen Dreck besser als die Russen, im Gegenteil, sie werden nur als die Guten dargestellt. Sie bespitzeln die ganze Erde, sie sind Kriegstreiber und Hr. Obama hat Guantanamo noch immer in Betrieb. Heuchler!

    • Tullius Augustus
      06. März 2014 19:48

      @ Brigitte Imb

      Au Weh, Au Weh, Au Weh!

      Putin ist jetzt das Idol das angehimmelt wird, oder was?

      Das Putin-Russland als das gelobte Land für die Menschheit?

      Wenn es so ist, dann sollten Sie doch überlegen in ihr Lieblingsland aus zu wandern!

      Oder vielleicht gleich direkt auf die Krim. Einen russischen Pass kriegen Sie dort ganz schnell, kein Problem.

      Da könnten Sie dann am 16. März für den Anschluss an Russland stimmen.

      Die Leute dort freuen sich auch schon alle dass sie jetzt alle Russische Staatsbürger werden - und Wie!

    • terbuan
      06. März 2014 20:05

      Sehr spannend heute, diese Diskussion, endlich fliegen einmal die virtuellen Fetzen!
      Angesichts der Verlogenheit der Amerikaner und ihrer hörigen Satelliten in der EU mit ihren Homo-Sozen (@Erich Bauer) bin ich auch ein Putin-Fan, der tritt wenigstens für ein christliches, selbstbewusstes Land ein, auswandern werde ich vorläufig trotzdem nicht, aber vielleicht Sie, Herr Tullius Augustus, in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten?

    • Tullius Augustus
      06. März 2014 20:18

      @ terbulan

      Ich war oft genug und lange genug in den USA so dass ich sagen kann, dass ich

      cirka hundertmal lieber in den USA leben wollte als im Putin-Russland. Da gibt es übehaupt keinen Vergleichsmaßstab!

      Und ich kenne auch genug US-Bürger persönlich so dass ich mir ein Bild machen kann!

      Könnten Sie und Brigitte Imb mir bitte erklären, warum die russische Mittel- und Oberschicht alles tut um ihr Vermögen in den von Ihnen so verhassten "Westen" zu bringen?

      Warum um alles in der Welt haben sich in Wien, Klosterneuburg oder Kitzbühel so viele Russen Immobilien gekauft?

      Und in London, Paris, Berlin, München, Mailand, Zypern, usw. usw.

      Warum haben diese Russen nicht ihr Geld in Russland, in dortige Immobilien oder Unternehmen angelegt?

      Und warum übersiedeln so viele reiche Russen in die drei baltischen Staaten und wollen dort friedlich leben?

      Wissen diese Russen denn nicht dass hier im Westen die teuflische NATO und der teuflische EURO und EZB das Sagen haben (nach Ihrer Diktion)?

      Ihre (Terbulans) Theorien sind nicht stimmig!

    • Brigitte Imb
      06. März 2014 20:32

      @ Tullius Augustus

      Vergleiche ich Obama u. Putin, so finde ich, daß Putin der Reellere ist und auch der Klügere. Obama ist ein Blender, der außer Schulden nichts zustande gebracht hat und der von seinen "Oligarchen" wesentlich abhängiger ist als Putin von den russischen.
      Unehrlichkeit sehe ich momentan im Westen eher, als in Russland.

      P.s.: Und übertreibenS´ net so, denn meine subjektive Meinung ist kein "Anhimmeln", aber danke für den Tipp mit dem Paß...... ;-)

    • terbuan
      06. März 2014 20:45

      Die Frau Imb hat schon einiges geschrieben, sie fragen mich warum? warum?
      Ich kenne viele Amerikaner und einige Russen und ich kenne auch den österreichischen Immobilienmarkt. Fragen Sie mich bitte nicht, welche Russen hier Häuser erwerben und fragen Sie mich bitte auch nicht, warum viele Amerikaner ihr Geld in Steueroasen anlegen. Das führte zu weit, ich habe Sie lediglich gefragt, warum Sie nicht nach Amerika auswandern, die zynische Frage bezüglich Auswanderung kam zuerst von Ihnen an Frau Imb!

    • Peter R Dietl
      06. März 2014 23:38

      @ Tullius Augustus

      Was Geldanlagen russischer Mafiosi mit US-Untaten in (Vorsicht, nicht taxativ!) Irak, Jugoslawien, Libyen, Syrien und der Ukraine zu tun hätten => solche Kombinationen lassen sich nicht erfinden, bestenfalls in diesem Etablissement.
      .

    • brechstange
      07. März 2014 00:16

      Frau Imb,

      ich trau mir nicht zu, zu sagen, wer ehrlich ist und wer nicht. Eines steht für mich fest, es ist ein Machtspiel der Organisierten Kriminalität, gemischt mit Herrschaftsansprüchen Russlands, hauptsächlich wegen der Schwarzmeerflotte.

      Meine Beobachtungen:
      Russland:
      Visaausstellung für Russland wurde seit Putin stetig erschwert, vor Putin wollte man Bakschisch, mit Putin wurde die Ausstellung aufwändiger
      Einstellung: Der Staat tut so, als würde er uns bezahlen und wir tun so, als würden wir arbeiten.
      Krim: viele resignierte, relativ arme Menschen und viele Mafiakutschen

      Mir tun die Ukrainer leid, wieder kommen sie unter die Räder der geopolitischen Machtinteressen, gepaart mit Kriminalität.

    • Wertkonservativer
      07. März 2014 07:59

      Na, da habe ich ja eine Lawine gegensätzlicher Diskussionsbeiträge losgetreten!

      An sich gut so: Sinn einer Diskussionsrunde!

      Dass fast alle meiner Blogfreunde hier für Herrn Putin eintreten, ist für mich ein Fall zum Nachdenken! Doch auch Bemühung meiner restlich verbliebenen Gehirnzellen bleibe ich dabei:
      Putin ist ein hemdsärmeliger Aufsteiger, der seinen wenigen Freunden im Laufe der Jahre die Milliardenvermögen des Landes zugeschanzt hat: die Nöte und Bedürfnisse seines Volkes sind ihm anscheinend ziemlich wurscht.
      Sein Glück sind Erdgas und sonstige Bodenschätze: mit diesen Ressourcen spielt er seine "Macht" vor der Welt aus!
      Und das Volk Russlands? Eine Vorzugsschar an Milliardären, die den Rahm abschöpfen; das Volk hat bisher vom Reichtum des Landes nicht viel gesehen!
      Stimmts, oder hab' ich recht?

    • AGLT (kein Partner)
      07. März 2014 09:48

      @Herbert Richter: **** + LOL ;-)

    • Aron Sperber (kein Partner)
      08. März 2014 15:23

      @ Wertkonservativer

      Ach was, sie sind einfach nur ein dummer Depp! Legt sich mich dem Alter, hehe!

    • Wertkonservativer
      08. März 2014 18:49

      Aron Sperber (kein Partner):

      danke für die Blumen!
      Eigentlich wundere ich mich ein wenig: ich liege doch zum Thema auf der gleichen Linie, wie höherstehend Sie?
      Wieso schimpfen Sie mich dann so grauslich aus?
      Na, weil' wurscht ist!!

  21. Sensenmann
    • terbuan
      06. März 2014 19:11

      Ein absolutes MUSS, diesen Kommentar gelesen zu haben!!!
      Danke für den Link.

    • Tullius Augustus
      06. März 2014 20:05

      Ich kenne das alles schon.

      Und dieser feine kahlköpfige Herr Kraus, geboren 1968, zieht auch an den Haaren alle möglichen Rechtferigungen herbei um den Putin zum neuen Messias im Kampf gegen die Welteroberung durch die USA und die Fed und die Weltbank und die UNO und die EU und die EZB usw. usf.

      hochzujubeln.

      Wenn Sie, Sensenmann, an so einen Unsinn glauben ist es nicht tragisch und schadet niemanden.

      Tragisch ist es aber dass offenbar Putin und seine Ja-Sager im Kreml auch genau so etwas lesen und die Folge ist:

      Putin ist von sich selbst überzeugt, dass er von der Vorsehung dazu auserwählt ist, um eine neue gerechtere Welt auf zu bauen, wo das Zentrum davon die:

      "Euro-Asiatische Wirtschaftsgemeinschaft" sein soll. Die wieder auferstandene Sowjetunion. Man könnte es auch das "Putin-Reich" nennen.

      Es gab auf der Welt schon einmal einen Staatsmann der davon überzeugt war dass er von der Vorsehung geleitet wird und er exklusiv im Besitz einer überirdischen Wahrheit ist die ihm sagte in ganz Europa Krieg zu führen um "Lebensraum" zu erobern.

    • terbuan
      06. März 2014 20:10

      T.AU.
      Das mit der Vorsehung haben Sie erfunden und in den Blog gestellt, den Vergleich mit Hitler hat schon die Hillary Clinton gebracht, das ist ein Plagiat!

    • Tullius Augustus
      06. März 2014 20:24

      @ terbulan

      1) Ich stehe zu jedem Wort das ich schrieb: Alles ist zu 100% richtig.

      2) Ich kann selber gut genug denken und tue es auch. Und ich brauche keine Hillary Clinton. Diese Frau ist frei und soll reden und tun was ihr beliebt.

      3) Das mit dem Plagiat können Sie daher vegessen!

    • terbuan
      06. März 2014 20:33

      Sehen stehen zu Ihrer "Vorsehung" und ich streiche das Plagiat, es war nur ein Zufall, dass die Clinton auch mit dem Hitler daher kam. Es ist nicht nur spannend heute sondern auch sehr interessant!

    • terbuan
      06. März 2014 20:49

      Pardon, sollte heißen: Sie stehen...
      übrigens, mein Nick lautet TERBUAN, ohne L, Danke.

  22. mischu
    06. März 2014 18:53

    Die EU handelt, aber das wird zuwenig sein. Putin lacht sich ins Fäustchen, wetten?

    http://orf.at/#/stories/2221044/

  23. Jewgeni Gorowikow
    06. März 2014 18:31

    Die seriöse Wirtschaftszeitung "The Economist" gibt eine klare Einschätzung der Ereignisse in der Ukraine ab, Titelblatt:

    http://images.scribblelive.com/2014/3/6/be315ce7-9d18-41fe-95d9-089cc2995423.jpg


    Ich habe ein bißchen herumgerechnet um die Verhältnisse auf der Krim mit österr. Maßstäben begreifbarer zu machen:

    NÖ + Wien + Burgenland: Fläche gemeinsam: 23.552 Km²

    Fast gleich groß wie die Krim, deren Fläche ist: 26.844 Km²


    Bewohner: Steiermark: 1.210.000 Ew. verdoppelt: 2.420.000 Ew.

    Bewohner der Krim: 2.353.100 Ew. --> Also auf der Krim leben so cirka doppelt so viele Einwohner wie in unserer Steiermark.

    Dieses Gebiet & Menschen soll jetzt Russland einverleibt werden.

    • Sensenmann
      06. März 2014 18:52

      ...was legitim ist, wenn sich die Mehrheit dort in freier Abstimmung dafür entscheidet.

  24. Undine
    06. März 2014 18:13

    Ich weiß, es ist heute nicht Thema, bitte dies zu verzeihen---aber ich fand diesen "Gastbeitrag" in der "Presse" erst heute und möchte Ihnen diese wohltuende "Stimme der Vernunft" nicht vorenthalten!

    "UND WO BLEIBEN die KINDER?

    Die völlige Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften mit der traditionellen Familie ist eine Fehlentwicklung!

    Von Heinz ZANGERLE (Die Presse)

    "Für Kinder geht es schließlich nicht darum, was gleichgeschlechtliche Paare wollen und ob sie sich diskriminiert fühlen oder nicht, sondern primär darum, was ihrer Entwicklung förderlich ist."

    "Aber wer ist hier tatsächlich diskriminiert? Sind es wirklich die Homo-Paare in ihren Zugriffsrechten auf Kinder oder nicht doch die Kinder selbst? Ist es denn nicht diskriminierend, wenn Kindern ihr legitimer Anspruch auf ein natürliches Aufwachsen mit Vater und Mutter grundsätzlich verwehrt wird!?"

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1570014/Und-wo-bleiben-die-Kinder

    • Wyatt
      06. März 2014 18:44

      Ja, aber es kann nicht oft genug wiederholt werden, dass Kinder vor diesen abartigen, nicht des menschlichen Fortbestandes dienlichen Partnerschaften geschützt werden müssen.

    • Undine
      06. März 2014 22:15

      @Patriot

      Sie sprechen mir aus der Seele! *********!

    • Charlesmagne
  25. Patriot
    06. März 2014 17:39

    Ein Land mit verschiedenen Ethnien, Religionen und Sprachen ist schwierig demokratisch zu regieren, da jede Ethnie, Religions- oder Sprachgruppe vor allem die eigenen Vertreter wählen wird. Fragen der Wirtschaft, Bildung, Außenpolitik usw bleiben außen vor. Auch Korruptionsfälle werden verziehen, da die unrechtmäßigen Maßnahmen sowieso eher der eigenen Gruppe zu Gute kommen, und andere Gruppen wohl ähnlich korrupt handeln. Genau deshalb halten sich die Timoschenkos und Janukowitsche.

    Ähnliches ist auch in Österreich zu beobachten, wo die einzige "Österreicherpartei" FPÖ eher TROTZ der zahlreichen Korruptionsfälle gewählt wird, weil einem halt in der Not das Fortbestehen der österreichischen Kultur wichtiger ist als das Abstrafen einiger Betrüger.

    Auch in den USA profitiert der katastrophale Präsident Barak Hussein Obama vor allem davon, dass ihn 95% der Schwarzen wählen (das sind ca 16 ProzentPUNKTE(!!!) bei der Wahl), und 2 Drittel der Hispanics, weil sich die Hispanics von Obama leichtere Immigration erwarten, und damit ihrer Kultur und Sprache in vielen Gebieten schon zur Dominanz verhelfen. Außenpolitik, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Landesverteidigung spielen keine wahlentscheidende Rolle mehr.

    Der Extremfall eines nicht regierbaren multiethnisch-multireligiösen Gebietes im Endstadium ist Israel mit den Palästinensern, das der ganzen Welt seit Jahrzehnten auf die Nerven geht.

    Ist das Kind einmal in den Brunnen gefallen, und man hat hat solche "multikulturellen" Gebiete, kommt es zwangsläufig zu Ungerechtigkeiten, Gewalt und Krieg. Alles was man tun kann ist, künftig die Vermischung von inkompatiblen Gruppen zu vermeiden. Genau das machen die EU-Politiker nicht, und deswegen haben sie auch keine Kompetenz sich in der Ukraine einzumischen.

    Im Übrigen, was die Gewalt betrifft, ist die Situation zumindest auf der Krim immer noch friedlicher als anlässlich der sogenannten "Akademikerball-Demos" in Wien, wo der linke Mob gewütet hat. Ganz zu schweigen von täglichen Massenmorden von Muselmanen in Nigeria, oder anders wo auf der Welt.

    • Wyatt
      06. März 2014 18:31

      .......tschuligung, wollte 3 Sternderln anklickseln und nicht 2,5. Deshalb:
      *******************!

    • Undine
      06. März 2014 22:17

      @Patriot

      Meine Zustimmung ist nach oben verrutscht! ********!

  26. terbuan
    06. März 2014 17:23

    DER WITZ DES TAGES:
    Ausgerechnet jenes Land, dessen Politik aus einem einzigen Lügengebäude besteht veröffentlicht eine Liste der 10 größten Lügen des russischen Präsidenten:

    Amerika widerspricht Putin
    Die Liste der Lügen
    06.03.2014 · Das Außenministerium in Washington hat eine Liste der zehn größten Unwahrheiten veröffentlicht, die der russische Präsident aus amerikanischer Sicht verbreitet. Sie ist ein Dokument des Misstrauens – das auch zeigt, wie groß die Furcht der Vereinigten Staaten vor einer Niederlage im Propaganda-Krieg ist.....

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/ukraine-krise-amerika-veroeffentlicht-die-zehn-groessten-unwahrheiten-von-putin-12834046.html

    • Erich Bauer
      06. März 2014 17:52

      Also, die AMIs sind ja schon wirklich fertig... In der "alten" Ukraine hatte jedenfalls die Krim schon "Autonomiestatus"!

      Angeblich schicken die AMIs einen Zerstörer ins Schwarze Meer. Ich nehme an, er hat die weiße Flagge mit...

    • terbuan
      06. März 2014 19:26

      Passend dazu ein Auszug aus dem von @Sensenmann verlinkten ef-Kommentar (s.o.):

      ....."Mythomane Ketchup-Kerry zog deshalb zu Recht ein gerüttelt Maß Spott und Häme auf sich, als er sich doch wirklich nicht entblödete, der Führung im Kreml vorzuwerfen, normalerweise marschiere man nicht in Länder unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ein, so was sei sehr unerzogen. Ein solches Verhalten sei vielleicht im 19. Jahrhundert üblich gewesen, aber nicht mehr im 21., so der unleugbare Lügner Kerry. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie man in Moskau darauf reagierte: Wahrscheinlich lachte man sich ins Koma und dankte herzlichst für diese Steilvorlage...."

    • Undine
      06. März 2014 22:30

      @terbuan

      *********!
      Wetten, daß in 50-60 Jahren ALLE GANZ genau wissen werden, WIE es Anfang März 2014 in der Ukraine/in Rußland zugegangen ist! Besonders genau werden die künftigen linken Friedensengerl Bescheid wissen, die diese Unruhen NICHT MITERLEBT haben---es wird einer beim anderen abschreiben wie gewohnt, ohne sich um die Wahrheit zu scheren, und nur DAS schreiben, was seinen Wunschträumen entspricht! Es ist nur die Frage, WER dann am Ruder sein wird.

      Wenn ich mir heute die z.T. sehr widersprüchlichen Meinungen hier im Blog ansehe, wo wir doch alle das Gleiche mitkriegen, was dort geschieht, wundert mich gar nichts mehr! Es sind etwa fünf Mitposter, die die Situation ganz anders einschätzen als die Mehrheit hier.

    • AGLT (kein Partner)
      07. März 2014 09:52

      @Undine: nur eines ist ganz sicher: Deutschland war schuld und muss zahlen ;-)

    • Eva
      07. März 2014 10:47

      @AGLT

      "Deutschland war schuld und muss zahlen" ---das gilt auch für die Zukunft, nicht nur für die Vergangenheit, natürlich!

      Deutschland arbeitet wie verrückt und muß die Früchte dieser Arbeit natürlich abliefern. Andere verdienen ihre unermeßlichen Reichtümer mit Spekulationen zum Schaden Unbeteiligter und dürfen dieses Geld behalten. Und damit das auch weiter so bleibt.........siehe oben!

    • Wertkonservativer
      09. März 2014 18:07

      @ Undine:

      da müssen Sie hier zu diesen widerborstigen Fünfen aber auch unseren Blogbetreiber
      dazuzählen. Unangenehm, aber wahr!

  27. Erich Bauer
    06. März 2014 16:33

    Naja. Die Krim hat sich der Putin schon "gekrallt"... Es war ein friedlicher Parlamentsbeschluss. Die Abspaltung von der Ukraine ist bereits offiziell. Weiß irgendjemand von "Sanktionen", die ja heute in Brüssel beschlossen werden sollen?

  28. Collector
    06. März 2014 15:44

    Some remarks to the "CFR-European Policy Scoreboard 2014" just presented:

    EU is the poodle of US Foreign Policy. US Policy is outlined by the Brzezinski-Doctrine. EU is a protectorate of the US and a true vassal that pays for American interests (now 11 Billion for Ukrainia). US Foreign Policy has been outlined in “The Project for the American Century”. President Bush jun. was strifing for a New World Order. What is called US Foreign Policy in that NWO is depending from Israel Lobby as Mearsheimer & Walt have stated in their famous book: The Israel Lobby and US Foreign Policy. The " American Century" has been substituted by "The Jewish Century” and the “Jewish Age” according to Yuri Slezkine. To be ruled by he “selected people” is according the the Hebrew Bible “the Will of G´d.” For Christians that will is `satanic´. The “Jewish Question” therefore is still the “axis of History” (Luther, Marx, Voltaire, Vaticanum II, Solschenizyn, Berdjajew, Trotzky, Hitler, Helmut Schmidt, Merkel, Joschka Fischer, Benedikt XVI. and many others). That "Question" boils down historically to the eternal dramatic fight of good and evil, light and darkness in each person and community (Gaudium et spes, no. 13), Christendom and Judaism.

  29. Brigitte Imb
    06. März 2014 15:41

    Estland bestätigt das Telephonat mit Ashton. Die EU bejubelt die neue Koalition in der Ukraine, die eigentlich vor ein Kriegsgericht gehören würde.
    Die halbe Welt regt sich über Putin auf und übersieht dabei zu gerne den Putsch in der Ukraine, der unrühmlich von der EU un den USA unterstützt wurde.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/06/schuetzen-vom-maidan-estland-bestaetigt-echtheit-von-ashton-telefonat/

  30. lupo
    06. März 2014 13:55

    Sehr geehrter Dr. Unterberger.
    Ich bin über Ihre Analyse bzw. Ihren Erkenntnissen aus den Vorgängen in der Ukraine bestürzt und restlos enttäuscht...

    • O. Irschik
      06. März 2014 15:21

      Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger

      Warum sollte man nicht die, von den Medien großteils unerwähnten Fakten offenlegen ?!
      Die USA und das von ihnen dominierte Militärbündnis trachteten schon 2006 mit Julia Timoschenko die Ukraine aus dem russischen Einfluß "zu befreien". Trotz Mißlingens wiederholt sich derzeit das Szenario. Akteure wie gehabt: USA-Nato-NGOs - Opposition und finanziell geförderte Demonstranten setzten die Regierung unter Druck. Der einem Assozierungsabkommen mit der EU anfänglich nicht abgeneigte Janukowitsch,zweifellos enttäuscht über mikrige finanzielle Versprechungen der EU, gab schließlich den großzügigen Zusagen Putins den Vorzug. Um so mehr als ua.zwei Drittel seiner modernisierungsbedürftigen Stahlindustrie als Exporte nach Russland gehen. Drückende Schulden an Russland und ein drohender Staatsbankrott taten ein Übriges.
      Daß Putin den mit CIA Geld befeuerten Demonstrantenumsturz nicht hinnahm ist nachvollziehbar.Russland hat mehr als ein Jahrtausend, (kiewer Rus) mit der Ukraine eine gemeinsame Geschichte.
      PS:Nato Raketen derzeit in Polen stationiert, schöben sich 500 Kilometer an die russische Hauptstadt heran (Wien-Innsbruck)

  31. bécsi megfigyelö
    06. März 2014 13:45

    Kriegsberichterstattung aus der Redaktion des CIA (etwa von Freak77) langweilt.

    Sachdienlich wäre: In einem Telefonat vom 26. Februar verriet der estnische Außenminister Paet, die heute hofierten Putschisten seien nicht gewillt, die Umstände der Todesschüsse auf dem Majdan zu klären. Diese Weigerung sei besorgniserregend und damit der „Verdacht erhärtet, dass hinter den Scharfschützen nicht Janukowitsch, sondern jemand aus der Koalition gestanden sei".

    Ja, das kennen wir von den angeblich vom syrischen Regime angewandten Chemiewaffen.

    Obama, Barroso, Merkel & Co wussten eh schon immer, was da bei den "Revolutionären" so abläuft. Solchen Leuten gleich einmal 14 Mrd. (auch unserer Steuergelder) zu versprechen, ist fast schon kriminell dumm.

    Gorbatschows seinerzeitige Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung erfolgte gegen die Zusage, die NATO nicht nach Osten zu erweitern. Dieses war dem US-Imperialismus gleichgültig und in weiterer Folge wurden Atomraketen in PL und RO Richtung Rußland implantiert. Warum darf sich Putin nicht zur Wehr setzen, wenn nun auch die Ukraine mittels Staatsstreich in die NATO hineingezwungen werden soll?

    Zum Abschluß:

    1) Wo ist eigentlich der Preisboxer?

    2) Wie hat sich in letzter Zeit der Nyse-Rüstungsaktien-Index entwickelt? Da können Soros und andere Eingeweihte sich wie Dagobert Duck freuen.

    Bedauerlich, daß die Einheitsmedien (und hier auch Herr Dr. Unterberger) stets schweigen, wenn der Beschuldigte nicht Putin heißt.
    .

  32. Yoshinori Sakai
    06. März 2014 13:40

    Ich lebe hier in Niederösterreich, spreche aber von Geburt an Deutsch. Und fühle Deutsch. Und fühle mich zu Deutschland hingezogen, vor allem innerlich von meiner wahren Identität her.

    Berlin ist mir innerlich näher als Wien.

    Ich identifiziere mich mit Schwarz-Rot-Gold viel mehr als mit Rot-Weiß-Rot.

    Ich habe lieber die Deutsche Eiche als das Edelweiß.

    Ich sehe im Fernsehen viel lieber die deutsche Fußballnationalmannschaft bei ihren Seriensiegen als die österreichischen Skifahrer.

    Ich spreche Deutsch und fühle mich innerlich zu 100% als Deutscher. Obwohl ich einen österr. Pass habe.

    Seit einiger Zeit fühle ich mich von österreichischen Nationalisten bedroht, sie wollen mich zwingen Wiener Schnitzel und Mozartkugeln zu essen, Almdudler zu trinken und mich zwingen dass ich stundenlang vor dem Fernseher dem österreichischen Skiteam und den Skispringern zujuble.

    Diese österr. Nationalisten sind so fanatisch dass man sie eigentlich als Faschisten bezeichnen muss: Sie sehen nur ihr eigenes Land und verfolgen nur die Interessen von Österreich. Immer wollen sie nur das tun was ihrem eigenen Land nützt. Die Nachbarländer wollen Sie nicht wahrhaben! Echte Faschisten halt diese Österreicher!

    Und sie wollen meine deutsche Kultur und die Einzigartigkeit meines Deutschen Wesens nicht nur nicht anerkennen sondern mir wegnehmen. Und mich somit zwingen dass ich mich assimiliere und zu einem Ösi werde.

    Ganz klare Verfolgung und Unterdrückung meiner Identität! Eine Vergewaltigung meiner deutschen Identität wie sie ärger nicht sein könnte. Mein Deutschtum wird mir von den Österreichern gestohlen. Ein klarer Bruch der Menschenrechte!

    Meine Lage ist jetzt schon so schlimm und mein Leiden so unendlich groß, dass es nur mehr einen Ausweg gibt:

    Ich rufe hochoffiziell die Deutsche Regierung in Berlin um Hilfe! Die Deutsche Bundeswehr muss schnellstens mobilisiert werden um mich als Deutschen der von österreichischen Faschisten in Österreich bedroht wird, zu retten.

    Mir geht es als verfolgter Deutscher so schlecht dass mir nur mehr die Deutsche Bundeswehr mit dem Eurofighter, den Eurocopter-Hubschraubern, dem Leopard 2 und dem Panzer Fuchs retten kann.

    Und nicht vergessen: Bitte unbedingt eine Division Deutsche Marineinfanteristen (am besten ohne Hoheitszeichen, weil es dann einen Zeitgewinn gibt) hierher nach Österreich schicken für meine Rettung.

    Hilferuf an Deutschland! Hilferuf an Berlin! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Bitte Schickt bald Eure Armee um mich zu retten!

    • Nemo
      06. März 2014 16:04

      @Yosthinori Sakai
      So ein bodenloser Unsinn!

    • ENIGMA
      06. März 2014 22:04

      So gesehen muß Österreich die Südtiroler beschützen, in Italien einmarschieren und das seinerzeitige "Geschenk" heim ins Reich holen.
      Wo ist der Unterschied zur Ukraine?

  33. weidi
    06. März 2014 13:39

    Die Russische Nationale Befreiungsbewegung meldet sich zu Wort

    ???????????-??????????????? ???????? (???) Russische Nationale Befreiungsbewegung
    ??????! ???????! ?????! Heimat! Freiheit! Putin!
    ????? ???: ???????? ???????????? ????? Führer der Nationalen Befreiungsbewegung: Wladimir Wladimirowitsch Putin
    ?.?.??????? ? 2011?. ???????????? ???????????? ???????????-??????????????? ?????? ? ??????
    Die Aktivitäten des Nationalen Befreiungskampfes in Russland werden seit 2011 von E.A.Fjodorow koordiniert
    E.A. Fjodorow koordiniert seit 2011 den Nationalen Befreiungskampf in Russland (Führer der NBW ist Wladimir Vladimirowitsch Putin).http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/09/24/

    ????????? ? ?????????? ?????????!
    APPELL AN DIE VERTEIDIGER DES VATERLANDES!
    Wir – die Verteidiger unseres großen tausendjährigen Vaterlandes – Rußland, bestimmen das Jahr 2014 als das Jahr der Entscheidungsschlacht für unsere Souveränität, für die Befreiung unseres Landes von den Kontrollmechanismen der Kolonialverwaltung seitens der parasitären angelsächsischen Zivilisation. Jene, die an der Macht eines solchen Lügenimperiums – wie USA – zweifeln, sollten sich die Ukraine anschauen

    weiterlesen : http://freies-oesterreich.net/2014/03/06/die-russische-nationale-befreiungsbewegung-meldet-sich-zu-wort/#more-666

    • Erich Bauer
      06. März 2014 14:51

      Da hat sich der SOZEN-HOMO-"Westen" ganz schön was eingebrockt... Es stellt sich die Frage: War's Dummheit oder Verzweiflung (präfinale Phase des EURO? Oder gar der "Weltwährung"?)

      Ganz sicher unterschätzen sie die Leidensfähigkeit des russischen Volkes... wenn's hart auf hart geht. Der Propagandakrieg ist auch in Russland schon im vollen Gange...

      Auszug aus einem Ihrer Links:

      "Wir werden uns mit der Lüge des Westens niemals abfinden, niemals werden wir ein Bestandteil der Zivilisation der Mörder, Perversen, Räuber und Heuchler. Wir haben einen eigenen Weg zur Wahrheit und Gerechtigkeit, wie schwer dieser auch sein mag. Wir werden unser Recht auf das Leben, die Entwicklung, die Menschlichkeit und das Glück für unsere Kinder verteidigen. Der REGENBOGEN wird erneut ein Symbol der Kinderfreude und nicht Banner der PERVERSEN sein."

  34. Erich Bauer
    06. März 2014 12:51

    Bei dieser Gelegnheit sollte man an einen Parteitag der Lega Nord im Dezember erinnern. Mit dabei, FPÖ, Vlaams Belang, PVV und FN. International viel beachtet wurde die Anwesenheit eines Herrn – aus Russland: der konservative Aktivist Alexey Komov (steht Putins Partei „Einiges Russland“ und der russisch-orthodoxen Kirche nahe).

    Der umtriebige Komov eröffnete im Sommer 2012 ein „Institut für Menschenwürde“ – in Rom. Er erklärte, worum es ihm geht:

    Sein Land habe im 20. Jahrhundert auf grausame Weise erfahren, was Sozialismus bedeute. 100 Millionen Mensche seien umgekommen. Es sei ihm unbegreiflich, wenn heute die USA und die EU „von den selben sozialistischen Ideen inspiriert“ seien, „eine sanftere Version zwar, aber die Quelle bleibt die selbe“.

    Komov meint, man müsse nur „tief genug nach den ideologischen Wurzeln des Sozialismus graben“, um darin einen „satanischen Ursprung“ zu finden: „Ich möchte all diese Menschen, die von sozialistischen Ideen fasziniert sind, warnen, dass diese in der Menschheitsgeschichte noch nie funktioniert haben – nie!“

    Die „traditionelle Kleinfamilie“, sei der „ausgemachte Feind des Sozialismus“, betont Komov. „Wenn der Staat das Leben der Individuen von der Geburt bis zum Tod beherrschen will, muss er die Familie zerstören.“ Das sei das eigentliche Programm von Marx und Engels, behauptet er. Es gelte daher, die Familie und das Christentum vor den Angriffen der neuen, scheinbar sanften Sozialisten aus Westeuropa und Nordamerika zu schützen. Der legendäre Haudegen Pat Buchanan hatte unlängst darauf hingewiesen, dass der Feind inzwischen in Washington und Brüssel sitzt…

    Immer mehr deutet darauf hin, dass der wichtigste Anführer in diesem ANTISOZIALISTISCHEN Kampf nicht Geert Wilders oder Nigel Farage, auch nicht Bernd Lucke oder H.C. Strache heißt. Sondern – und das hat inzwischen nicht mehr nur die Gegenseite der Kryptosozen von Barack Obama bis Martin Schulz erkannt: Waldimir Putin.

    • Riese35
      06. März 2014 13:04

      *******************!

    • Wertkonservativer
      06. März 2014 13:20

      Ja, sag' einmal, Blogfreund E. Bauer,

      Du bringst da ja ganz neue Überlegungen in die Diskussion herein!

      Vladimir Putin als Sozialistenschreck??

      Das nenne ich eine Metamorphose: vom russischen Geheimdienstler zum "Retter des Abendlandes"?
      Da sind die im letzten Absatz angeführten Antisozialisten ja natürlich alle weit weg vom Fenster!
      Von Strache bis Obama: allesamt schwache Raspeln!?!

      Ich stelle hier im Blog inzwischen eine beachtliche Putin-Begeisterung fest;
      ich kann ihr nicht wirklich folgen: meine Sache!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      06. März 2014 13:30

      Tja, lieber Blogfreund Wertkonservativer,

      die Dinge ändern sich. Schwarz ist Weiß und Weiß ist Schwarz...

    • Josef Maierhofer
      06. März 2014 15:21

      @ Erich Bauer

      Auch schon beim Staatsvertrag waren die Russen weit anständiger und vernünftiger in Summe, als alle anderen. Damals war es der gemeinsame Kampf gegen Hitlers Schreckensregime.

      Ich habe immer wieder behauptet, es hat sich seither in der Konstellation West-Ost eigentlich nichts verändert, außer, wie richtig dem Kollegen @ Wertkonservativen beantwortet, die Vorzeichen.

      Die linken Bazillen sitzen jetzt bei uns und nicht mehr dort. Wir sind jetzt die belächelten Wert(e)losen.

      Wenn dann hier wieder Armut eingekehrt sein wird, dann könnte es über Jahrzehnte wieder normaler werden hier und nicht so degeneriert. In Russland hat es auch über 70 Jahre gedauert.

      Bloß unsere europäische Geschichte geht um einen Faktor weiter und die aktuelle Frage für unsere Zukunft ist die Übernahme durch den Islam.

      Man kann heute schon sagen, das linke Multikulti hat versagt, man kann heute schon sagen, dass man um den Frieden und um seine Existenz kämpfen muss (war immer schon so in der Geschichte), man kann heute schon sagen, dass der Kampf in dem Augenblick verloren ist, in dem man das Schwert weglegt, auch die Existenz.

      Und Europa hat das Schwert nicht nur weggelegt, sondern zutiefst ächten lassen und geht unter im Meer des Antifaschismus, des 'Friedens', ... und der Tränen.

      Dem trägt meine heutige politische Einstellung natürlich inzwischen Rechnung, denn ich halte zu meiner Heimat und hoffe, dass viele das tun.

    • Erich Bauer
      06. März 2014 15:32

      @Josef Maierhofer,

      wenn die HOMO-SOZEN von der Macht vertrieben sind - egal, wie letztlich der historische Ablauf sein wird - werden auch die Islamis in die Wüste geschickt... wenn sie nicht schon vorher wegen mangelnder Alimentierung abhauen...

    • Wyatt
      06. März 2014 18:08

      Erich Bauer
      *************!

  35. ENIGMA
    06. März 2014 12:41

    Staaten haben keine Freunde, nur Interessen.
    Europa wird begreifen müssen, daß Rußland für uns wichtiger ist als die Ukraine.

  36. terbuan
    06. März 2014 12:06

    Um sich ein Bild zu machen, wie unglaublich schwierig die politische und ökonomische Situation auf der Krim ist, empfehle ich die Lektüre einer Studienarbeit von Veit Kühne, der 1996 die Halbinsel bereist hat und die Probleme beschreibt, die aus der Tatsache resultieren, dass 3 Ethnien Ansprüche die Krim erheben, nämlich die Russen, die Ukrainer und die Tataren:

    "Die nationale Frage auf der Krim"
    http://krim.veitkuehne.de/

    • Riese35
      06. März 2014 12:52

      Danke für den Link. Interessant.

    • Wyatt
      06. März 2014 18:05

      Ebenfalls danke, für diesen informativen Link!
      ( - zum Unterschied der einseitigen Ergüsse und des Antiputinismus unserer Medien.)

  37. schreyvogel
    06. März 2014 11:51

    Warum genau dürfen Russland und die Ukraine nicht wiedervereinigt werden?

    Alle Welt einschließlich AU stellen das als gegeben hin. Ich würde gerne eine gute Begründung hören.

    • Freak77
      06. März 2014 12:41

      Über so etwas hat AU oben aber überhaupt nicht geschrieben.

      Wie wäre es wenn Sie Ihre Gedanken über diese "Wiedervereinigung" darlegen würden?

    • Markus Theiner
      06. März 2014 15:22

      Niemand stellt das als gegeben hin. Die Frage ist nie aufgekommen, weil weder aus Russland noch aus der Ukraine irgendwer diesen Wunsch geäußert hat.

      Dass Russland und die Krim wiedervereinigt werden dürfen hat AU dagegen sehr wohl geschrieben. Nur, dass es eben nicht mittels Waffengewalt passieren sollte.

  38. Gerhard Pascher
    06. März 2014 11:02

    Kurz (mit zwei Bedeutungen) zu Punkt 2:
    "Österreichs Rolle ist international nur noch blamabel bis nicht vorhanden".

    Bei der Regierung Faymann I hatte der Vizekanzler als Nebenjob die Funktion des Außenministers inne, sich aber zu 98 % seiner Zeit nur um innerösterreichische Angelegenheiten gekümmert. Seit drei Monaten gibt es zwar einen eigenen, wenn auch viel zu jungen und unerfahrenen (aber ambitionierten!) Minister auf diesem Posten, aber die Außenpolitik wird noch immer vom BuKa mit der ganzen Regierung bestimmt. Und da ist scheinbar gar kein Interesse vorhanden. So pendeln halt unsere Minister mit deren engsten Beratern regelmäßig nach Brüssel, geben dort ihre Wortspenden ab und heben immer brav ihre Hand bei den vorgeschlagenen Abstimmungen. Die ist die aktuelle Außenpolitik "Made in Austria".

  39. Riese35
    06. März 2014 10:11

    @Anton Volpini 06. März 2014 07:33:
    ********************************************************************!
    ********************************************************************!
    ********************************************************************!

    Besser kann die Entgegnung gar nicht sein. Wie wenig Einfühlungsvermögen der Westen in und Verständnis für die Ukraine und Rußland aufbringt, zeigt sich schon an der stets und konsequent falschen Aussprache slawischer Namen - bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. Wehrschütz oder Mangott. Besser kann man seine Geringschätzung gar nicht mehr ausdrücken. Bevor jemand sich mit Weisheiten über die Ukraine und Rußland hervortut, möge er erstmals die Sprachen lernen und darüber Zugang zu deren Geschichte und Kultur erlangen.

    Man wirft Rußland die Verteidigung seiner (legitimen) Interessen vor. Geht es dem Westen nicht in erster Linie - ich würde sogar sagen, nur - um seine eigenen Interessen? In Ägypten und Syrien hat der Westen durch falsche Versprechungen und Unterstützung von Aufständen die Länder in Aufruhr gebracht, in Syrien bis zum Bürgerkrieg. Wollen wir das? Nennen wir das, was in der Ukraine geschehen ist, beim Namen: es war ein Staatsstreich mit westlicher Unterstützung.

    Mag nun der Einwand kommen, daß die alte Regierung unter Janukowitsch korrupt gewesen wäre und das das Eingreifen gerechtfertigt hätte: Erstens gab es ja bereits Vereinbarungen zu Lösung der Krise, an die man sich dann von westlicher Seite nicht gehalten hat, und zweitens waren die Verhältnisse unter der pro-westlichen Regierung Timoschenko davor auch nicht besser. Auch damals blühte die Korruption, halt nur in die andere Richtung. Das war aber offenbar eine gute Korruption, denn sie war ja pro-westlich? Wo war damals der Westen, als die Bevölkerung für jede noch so kleine Leistung der Grundbedürfnisse (Grenzformalitäten, ärztliche Leistungen, Zeugnisse, Amtsbestätigungen, Baugenehmigungen) Schmiergeld zahlen mußte? Daß die Regierung Timoschenko daran nichts geändert, war ja mit ein Grund, warum sie abgewählt wurde.

    Und Österreich täte gut daran, in dieser Angelegenheit Verständnis für Rußland aufzubringen und die legitimen Interessen Rußlands zu unterstützen. Vielleicht brauchen wir selbst noch einmal die Unterstützung Rußlands, so wie 1805 oder 1848. Das Jahr 2000 liegt gar noch nicht so lange zurück, als eine legitime Regierung, die die Mehrheit eines frei gewählten Parlaments hinter sich hatte, sich mit wöchentlichen Protestkundgebungen (Donnerstag-Demos, der österreichische Majdan) unterstützt durch Sanktionen von unseren "Freunden" im Westen abfinden mußte. Aber vielleicht genügt heute bei uns bereits nur mehr die Androhung von "freundlicher" Unterstützung aus dem Westen, und schon spurt die ÖVP und manch andere Partei. So funktioniert die westliche Demokratie.

    • Freak77
      06. März 2014 10:57

      "Es war ein Staatsstreich mit westlicher Unterstützung."

      Also, Sie, Riese35 wissen das so ganz genau. Ja?

      1) Bitte sofort Ihre Informationen und Ihre Beweise bzw. hieb- und stichfesten und nachvollziehbaren Hinweise für alle Forumsteilnehmer hier veröffentlichen.

      Irgendwelche halben oder kryptischen Andeutungen bringen nichts.

      Und noch eine Frage:

      "Geht es dem Westen nicht in erster Linie - ich würde sogar sagen, nur - um seine eigenen Interessen?"

      " ... nur mehr die Androhung von "freundlicher" Unterstützung aus dem Westen, und schon spurt die ÖVP ... "

      2) Was verstehen Sie unter dem Begriff "Westen" eigentlich? - Die Achse des Bösen? Ich darf sie erinnern: das Land in dem wir leben gehört auch zum Westen.

      Sie hauen mit Knüppeln und Keulen auf die Julia Timoschenko drauf - warum eigentlich? Sie ist seit mindestens vier Jahren total weg von der Macht in der UA gewesen.

      die letzten ca. 2 Jahres war sie durch Janukowitsch trotz ihrer Krankheit im Gefängnis. Sie kam erst durch die Maidanbewegung frei.

      Sie werden das ja hoffentlich nicht deshalb tun weil sie irgendwelche jüdischen Vorfahren hat, oder?

      Oder deshalb weil sie manchmal als "Jüdin" bezeichnet wird, oder? Oder deshalb weil sich manchmal im Internet als Freimaurerin bezeichnet wird (ohne irgendwelche Beweise).

      Ich meine und bin fest davon überzeugt das so etwas für Sie keine Argumentationsebene ist, oder?

      In Ihrem langen Beitrag kommen Sie ganz ohne Erwähnung des Namens Janukowitsch aus, so als ob es ihn nie gegeben hätte, eigenartig.

      Ich bitte höflichst um Beantwortung meiner obigen Fragen: 1) und 2)

    • Riese35
      06. März 2014 11:37

      @Freak77:

      ad 1) Wenn man sich auf die hiesigen Meldungen verlassen kann (z.B. Mangott im ORF), dann zweifelt niemand daran, daß die jetzige Regierung illegitim ist. Ich kenne leider niemanden, der die Legitimität bestätigt hätte. Können Sie das? Welche Regelungen gab es in der Ukraine, die die Absetzung eines Präsidenten auf legitime Weise ermöglichten? Bitte um Aufklärung. Stünde jedenfalls im Widerspruch zu den Aussagen Mangotts.

      ad 2) Dieser Begriff wird ja in unseren Medien immer gebraucht. Ich habe mit nur erlaubt, ihn sinngemäß zu nutzen. Erklären Sie mir, was "westliche" Werte wären. Gender- und Homopolitik etwa? Dann "Gute Nacht"!

      Zur angeblich unterlassenen Erwähnung von Janukowitsch: Lernen Sie bitte lesen!

      Zu Timoschenko: ich habe keine Beurteilung zu ihrer Politik abgegeben, sondern nur festgestellt, daß es unter ihrer Regierung auch Korruption gegeben hat. Das werden Sie nicht bestreiten können. Und Tatsache ist auch, daß ihre Regierung auf demokratische Weise abgewählt und Janukowitsch gewählt wurde. Oder sehen Sie das anders?

      Auf den Rest Ihrer Behauptungen erlaube ich mir nicht einzugehen, denn dabei handelt es sich um Unterstellungen, die ich nie behauptet habe.

    • Freak77
      06. März 2014 12:35

      Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie zum Punkt 1 keine klare Angaben machen können oder wollen.

      Oder haben Sie meine Frage nicht verstanden, sie lautetete:

      'Staatsstreich mit westlicher Unterstützung' - Bitte sofort Ihre Informationen und Ihre Beweise bzw. hieb- und stichfesten und nachvollziehbaren Hinweise für alle Forumsteilnehmer hier veröffentlichen.

      Das haben Sie eindeutig NICHT beantwortet.

      Irgendwelche Wischi-Waschi Erörterungen über Herrn Mangott und inwieweit die jetzige Regierung legitim ist bringen nichts sind keinesfalls die Antwort auf meine Frage. In der Situation des Machtwechsels sind die Parteigänger von Janukowitsch aus der Partei der Regionen zur Opposition übergelaufen, genauso wie auch die ukrainischen Oligarchen Achmetov u. Co. Das ist alles dokumentiert.

      Eine Übergangsregierung ist eine Übergangsregierung die vom Parlament eingesetzt wurde. Ein Übergangspremier ist ein Übergangspremier.

      Ein Übergangspräsident ist ein Übergangspräsident das wissen Sie und schützen Sie bitte nicht den Herrn Mangott vor, denn Sie, Riese35 diskutieren hier und nicht der Herr Mangott.

      Sie haben Frage 1 eindeutig NICHT beantwortet.

      Somit ist der Punkt erledigt und ich bitte darum dass Sie ab nun in der Debatte Ihre Unterstellungen gegen den "Westen" bzw. Ihre halben bzw. kryptischen Andeutungen in diese Richtung bleiben lassen!

      Sie haben aber auch meine Frage 2 nicht beantwortet:

      Obwohl Sie ganz oben den "Westen" massiv beschuldigen was er alles Böses getan hätte:

      - wenig Einfühlungsvermögen der Westen ... hat ...

      - Geht es dem Westen nicht in erster Linie um seine eigenen Interessen?

      - an die man sich dann von westlicher Seite nicht gehalten hat

      - Wo war damals der Westen, als die Bevölkerung für jede noch so kleine Leistung der Grundbedürfnisse ...


      Da Sie es nicht klar sagen können oder wollen kann ich nur interpretieren dass sie die Nationen USA, Kanada, GB, Frankreich, Deutschland, die NATO, die EU eventuell allenfalls noch die UNO

      unter dem Begriff "Westen" subsumieren.

      Also anders ausgedrückt, Sie, Riese35 wollen in Wahrheit sagen:

      „Die USA, GB, Frankreich, Deutschland etc., NATO etc. und deren höchste Repräsentanten:

      haben einen Staatsstreich unterstützt. („Es war ein Staatsstreich mit westlicher Unterstützung“)

      haben wenig Einfühlungsvermögen …. ,

      denen geht es nur um eigene Interessen ….

      haben sich an die Vereinbarungen nicht gehalten ….

      sind schuld dass man damals Bestechungsgeld für Grundbedürfnisse zahlen musste …“


      Nochmals zur Klarheit: Der „Westen“ ist also zu definieren als:

      NATIONEN und BÜNDNISSE also:

      USA, Kanada, GB, Frankreich, Deutschland, Italien, u. a. im Westen liegende Nationen, die NATO, die EU eventuell allenfalls noch die UNO
      _ _ _

      Sie schreiben: „Zu Timoschenko: ich habe keine Beurteilung zu ihrer Politik abgegeben.“

      Also Sie haben oben aber schon geschrieben: „ … und zweitens waren die Verhältnisse unter der pro-westlichen Regierung Timoschenko davor auch nicht besser. Auch damals blühte die Korruption, halt nur in die andere Richtung. Das war aber offenbar eine gute Korruption, denn sie war ja pro-westlich? … „

      Was, und das soll keine Beurteilung von Timoschenko und ihrer damaligen Politik gewesen sein?

      Sie haben ganz einfach Timoschenko willkürlich zur Buh-Frau auserkoren, die an allem schuld sein soll, und hauen mit Knüppeln und Keulen auf sie drauf, das ist so!

      Ich habe den Auftritt von Julia Timoscheko am Maidan-Platz in Kiew nach dem Machtwechsel im Fernsehen gesehen und obwohl ich ihre Sprache nicht verstehe war ganz klar:

      Diese Frau hat eine enorm starke Persönlichkeit (dabei kam sie eben erst direkt aus dem Gefängnis), diese Frau kann charismatisch und offenbar überzeugend völlig frei und ohne Teleprompter sprechen. Und vor allem: Diese Frau ist von Ihrer Mission und ihrer Sache sichtlich und unübersehbar überzeugt.

      Kein Wunder dass sich viele vor ihr fürchten und sie am liebsten einsperren wollen.

      Noch was mir in Ihrem Beitrag missfällt:

      Sie schreiben von den „legitimen Interessen Russlands“ und meinen damit die Interessen Russlands auf der Halbinsel Krim.

      Was sie damit mehr oder weniger direkt bzw. indirekt tun ist:

      Sie erklären die völkerrechtswidrige Militärintervention durch Russland auf der Krim als „legitim“ ohne es aber direkt zu schreiben.

    • Riese35
      06. März 2014 13:00

      @Freak77: Ich nehme zur Kenntnis: Sie wissen alles besser.

    • Wyatt
      06. März 2014 17:48

      Freak 77
      Für Zeilenhonorar oder Bezahlung pro Kommentar, sorgen Sie hier für die hierzulande geforderte politisch korrekte Sichtweise ?

    • Freak77
      06. März 2014 20:36

      @ Wyatt

      1) Nein

      2) Das hat mit "politisch korrekt" überhaupt nichts zu tun.

    • Sensenmann
      06. März 2014 20:59

      @Freak77: Googlen sie mal nach den "Klitschko-Mails", dann wissen Sie, WER hier die Financiers dieser ukrainischen Demokröten sind.

      In den Todeszuckungen werden die USA und die EUdSSR nochmal zur Gefahr für den Weltfrieden.

      Die USA können ihr Schicksal nur so lange hinauszögern, solange sie Kriege anzetteln können (die sie sich von anderen bezahlen lassen) um sich der Reichtümer anderer Völker zu bemächtigen.
      Wie anders finanziert man sonst ein Land, das seit 38 Jahren in ununterbrochener Folge ein Handelsbilanzdefizit aufweist, also ausschließlich auf Pump lebt? Wie plündert man Völker aus?
      Die aus Westeuropa operierenden transnationalen Konzerne gründen Tochterfirmen in der Ukraine, die dort den Markt aufrollen und die heimische Wirtschaft platt machen; wie geschehen in den anderen osteuropäischen Ländern. Als produktive Inseln in einem Meer des Desasters aus Armut und Arbeitslosigkeit exportieren diese Konzerntöchter dann zu Billigstpreisen infolge Niedrigstlöhnen in die EU-Länder. Und Finanz-Zocker vom Schlage eines Soros verdienen nebenbei noch einige Milliarden bei der Spekulation gegen die ukrainische Währung Hrywuja.
      Soros investiert ständig in diverse Gruppen, um die Ziele seiner Investments zu destabilisieren und dann das Vermögen dortselbst abzugreifen.
      Alles als "Hilfe" für die Bürger der Ukraine natürlich.
      Man gibt sich humanistisch!

      Dem Weitblick und den Hang zu sorgfältig geplanten Invetsments verdant Soros sein Vermögen. Er gründete in vielen Ländern "open society organisations". In der Ukraine gründete er 1990 bereits "The International Renaissance Foundation (IRF)" (??????????? ???? "???????????" - mischbnarodnij fond "widrodschennja") ser seither ukrainische NGO's mit über 100 Mio USD unterstützte. Mit diesem Investment hebt man ganz andere Staaten aus den Angeln.

      Aber an sich ist der Staatsstreich ja nichts verwerfliches, denn alle Staaten werden "gestreicht" - oder kennen Sie einen, der aus dem freien Willen seiner bewohner entstanden wäre?

      Dabei hat Soros wohl weniger die Bürger der Ukraine im Auge als die Tatsache, dass in der Ukraine die Löhne zwei bis drei mal niedriger sind als in Russland. Der Mann hat halt ein ausgeprägtes Klassenbewusstsein! Da müsse – so Soros – Deutschland und Europa seiner Verantwortung „endlich“ gerecht werden.

      Mit der "zu zögerlichen Oststrategie Deutschlands und der EU" sind Soros und seine Gesinnungsgenossin aus der US-Administration Nuland offensichtlich unzufrieden. Victoria Nuland, („Fuck-the-EU“) recte Nudelman, verheiratet mit einem aus der Sippe des Lasar Mossjewitsch Kagan und Staatssekretärin für Europa und Eurasien im US-Außenministerium teilte stolz mit, dass die USA mehr als fünf Milliarden Dollar ausgegeben haben, „um die Ukrainer zu unterstützen, als sie ihre demokratischen Fähigkeiten und Institutionen aufbauten."

      Wenn Ihnen die gesamten Tatsachen nicht als Beweis reichen, daß es hier ein westlicher Putsch ist, mit dem Ziel der Ausbeutung der Ukraine und der Einkreisung Russlands, dann bleibt wohl wirklich nur der Satz von Riese 35, daß Sie eben alles besser wissen.

      Und wer hier die Täter sind, können Sie sich auch anschauen:
      http://www.youtube.com/watch?v=_EOyz8yS5cc

      Aber offenbar gilt auch für Sie und die Nachbeter der US- und EUdSSR-Propaganda Matthäus 13:
      "Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren hören übel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hülfe."

    • Undine
      06. März 2014 22:36

      @Sensenmann

      ************!

    • Julia (kein Partner)
      07. März 2014 09:11

      Sensenmann
      ebenfalls *******************!!!!

      Ich möchte die Nachbeter der offiziellen Version mal fragen: was wäre, wenn Russland die FPÖ mit Geldern versorgen würden um in Österreich die demokratisch gewählte Regierung zu putschen (aus dem Amt zu jagen). Wäre das auch in Ordnung?

    • bill47 (kein Partner)
      08. März 2014 15:49

      Beweis für westliche Steuerung der Vorgänge in Kiew?

      Zum Beispiel ein abgehörtes und auf Youtube veröffentliches Telefongespräch zwischen "US Assistant Secratary of State" (wäre bei uns etwa Staatssekretär im Aussenministerium) Victoria Nuland und dem US-Botschafter in der Ukraine
      http://www.youtube.com/watch?v=jbOwfeoDX2o

  40. socrates
    06. März 2014 09:32

    1. Wer A-Waffen hat bestimmt eine undemokratische Minderheit. Iran, Brasilien, Nordkorea und Südafrika wissen es. Südafrika mußte sie an Israel abgeben.
    2. Zahlen um beliebt zu sein bringt nichts. Dafür haben wir kein Geld mehr.
    3. Den meisten Europäern liegt Putin näher als die Ostküsten. Warme allein und plündern der Steuerzahlersind keine Prinzipien, die Freude machen.
    4. Im Dialog mit den USA & GB muß man jedenfalls weiterhin Lügen Lügen nennen. Auch wenn sie sich nachher für die falschen Kriegsgründe entschuldigen.
    5. Selbstbestimmungsrecht muß auch für Kurden, Palästinenser, Südstaaten, usw. gelten. Wie war das mit der Abspaltung Kuwaits und dem US-Wüstenkrieg?
    6. Das Zerstören Jugoslawiens und die künstlich geschaffenen Kleinstaaten sind "Divide et Impera", die Bodenschätze wurden von Anlegern kassiert.
    7. Die Lienzer Kosaken wurden von England an Stalin ausgeliefert und ermordet. Besser warten wir auf das Ergebnis der Wahlen als vorverurteilen! In Kuwait wurde nicht gewählt.
    8. O.K.
    9. O.K.
    10. Seperationsbewegungen sind nur gut, wenn sie den Gegner schwächen. Bei den eigenen Leuten sind sie schlecht.

  41. Freak77
    06. März 2014 09:32

    Ich habe es unten schon angedeutet und möchte es nochmal präzisieren:

    Der Vergleich der Besetzung der:

    Krim im Jahr 2014 durch Soldaten der Russischen Föderation (ohne Hoheitszeichen) mit der

    türkischen Besetzung von Nordzypern im Jahr 1974.

    Welche der beiden militärischen Besetzungen war mehr gerechtfertigt?

    Welche der beiden Gewaltanwendungen könnte man mehr entschuldigen?

    Die Vorgeschichte & Ereignisse in Zypern 1974:

    Nach Unruhen und Spannungen zwischen den Volksgruppen wurde im Jahr 1964 die United Nations Peacekeeping Force in Cyprus (UNFICYP) im Land stationiert, um eine Eskalation des Zypernkonflikts zu verhindern.

    Dies gelang jedoch nicht. In einem von der griechischen Junta unterstützten Putsch der Nationalgarde wurde 1974 Präsident Makarios (Erzbischof Makarios war Präsident von Gesamt-Zypern) gestürzt.

    Die nationalistisch orientierten Putschisten strebten die Angliederung an Griechenland an (Enosis).

    Als Folge von Pogromen und ethnischen Säuberungen
    und unter Berufung auf ihre Rolle als Garantie- und Schutzmacht der türkischen Inselbewohner intervenierte die Türkei und besetzte den Norden Zyperns.

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen bekräftigte in seiner Resolution 353 die territoriale Integrität und Unteilbarkeit der Republik Zypern und verlangte den sofortigen Abzug der türkischen Truppen.
    (Quelle Wikipedia)

    Ich ersuche das werte Publikum sich eine Meinung zu bilden:

    Wer wurde mehr dransaliert:

    1974 die türkischen Bewohner auf Zypern? oder:

    2014 die russischsprachigen Bewohner auf der Krim?

    • Erich Bauer
      06. März 2014 10:15

      China und Russland sind Vetomächte. Da ist die UNO "unbenützbar". Erst kürzlich hat der chinesische Präsident die "traditionelle Verbundenheit mit Russland" bekräftigt. Der "Westen" tanzt auf dem Vulkan! Die vorgeschobenen und beliebig auslegbaren "Menschenrechte", als geopolitischer "Moralhebel, ziehen da nicht.

      Der "Westen" hat sich da "hineintheatert"... er wird die Suppe auslöffeln müssen!

  42. brechstange
    06. März 2014 09:30

    "Eine Investment wie die EU würde Zervos seinen Investoren nicht empfehlen: „Wir sind nicht annähernd in der Situation, dass die Ukraine eine Demokratie ist. Es gibt keinen ukrainischen Traum, wie den amerikanischen Traum. Wer nicht schmiert, bringt es zu nichts. Hier gilt: Wenn du hart arbeitest und dich an Regeln hältst, kannst du es zu nichts bringen.“"

    Das beschreibt den Zustand gut, die Ukraine ist korrupt und es ist bereits seit langem bekannt, dass geschätzt 80 % der ukrainischen Wirtschaft von der Organisierten Kriminalität dirigiert wird.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/06/investor-ukraine-braucht-schuldenschnitt-keine-neuen-kredite/

    • Freak77
      06. März 2014 09:51

      Zehn Jahre lang hatte Janukowitsch und seine Partei der Regionen Zeit und alle Machtinstrumente um:

      - eine kluge Politik zu machen um innenpolitischen Frieden in der Ukraine herzustellen. Auf die anderen Parteien & Volksgruppen mit ehrlich ausgestreckter Hand zugehen und sich ehrlich in einem Dialog zusammenreden. Kompromisse schließen. Interessenausgleiche anstreben & verwirklichen.

      - strukturelle Reformen in der Verwaltung und Regionalpolitik

      - Modernisierung der Infrastruktur und Bildungswesen

      - Modernisierung der Industrie durch kluge Industriepolitik

      - Die lange Meeresküste ist wie geschaffen für den Tourismus, daher alles tun damit dort eine Tourismusindustrie ähnlich wie in Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Türkei entsteht. Dazu gehört auch das Anlocken von ausländ. Investoren.

      - Eine kluge Außenpolitik um der Ukraine in der Welt mehr Wert zu verleihen, Werbung für die UA betreiben, und für Touristen und Industrie-Investoren attraktiver zu machen.

      usw. usf. .....

      Janukowitsch hätte genug zu tun gehabt - aber hat er seine Chance genützt?

      Nein, er hat ÜBERHAUPT NICHTS Sinnvolles für das Land gemacht!

      Sondern er hat die Julia Timoschenko ins Gefängnis werfen lassen

      Und Janukowitsch hat sich und seinen Sohn und seinen Clan und seine Freunde maßlos auf Kosten des Volkes bereichert und den Reichtum außer Landes gebracht.

      Kausal schuld an der Tatsache dass die Ukraine heute keine Demokratie ist und keinen Ukrainischen Traum hat und heute ein Korruptionsparadies ist, ist Janukowitsch und seine Clique!

      Nicht Übergangspremier Arsenij Jazenjuk und/oder Übergangspräsident Olexandr Turtschynow sind daran ursächlich schuld!!

    • brechstange
      06. März 2014 13:32

      freak77

      Die zentrale Frage stelle ich hier nochmals: Wie begegnet man in der Ukraine der Korruption? Das ist in meinen Augen der größte Strickfehler, den die Ukraine seit der Wende, hat.
      Die Ukraine wird wieder mal Spielfeld für Großmachtphantasien. Es sprechen viele Indizien dafür, dass das Russland alleine nicht ist.

      Wie sagte einst Frau Politkowskaja: Der Westen ermuntert die Bevölkerung, sich zu wehren, gibt es leisen Widerstand von Seiten der Mächtigeren, dann lassen sie diese allein.

    • Erich Bauer
      06. März 2014 13:37

      @"...Wie begegnet man in der Ukraine der Korruption?..."

      Indem man die "westliche" Korruption und die "westlichen" Oligarchen ausschaltet... will das wer?

    • Freak77
      06. März 2014 14:18

      @ brechstange Ihre zentrale, berechtigte Frage:

      Wie begegnet man in der Ukraine der Korruption?

      Um das umfassend beantworten zu können müsste man wahrscheinlich allwissend sein, oder gleich Gott der Schöpfer selber, zumindest aber ein Osteuropa-, ein Politik- Medien und dergleichen da sein.

      Wenn man heute in die Ukraine blickt sieht man nach kurzer Zeit dass das Nachbarland Russland mit seinem Präsidenten Putin alles tut um die Ukraine zu zerstören:

      - Gebiete werden besetzt

      - Es werden von Russland aus Touristenbusse mit mutmaßlichen Unruhestiftern die sich als Demonstanten betätigen in die ostukrainischen Städte Donezk, Chakiw, Dneprpetrwosk usw. gebracht

      - In den staatlichen Medien Russlands (ca. 90% aller Medien in RU sind Kreml-gesteuert) läuft eine Propaganda-Offensive wo die Politiker in Kiew als Faschisten bezeichnet werden, wo angebliche Flüchtlingsströme in Richtung Russland gezeigt werden und wie sich die ukrainischen Soldaten in Scharen überlaufen.

      - Also mit einem Wort: Putin gießt in der Ukraine ordentlich Öl ins Feuer mit dem Ziel dort einen Brand zu entfachen.

      - Putin will die heutige Ukraine ruinieren und danach übernehmen und in seine Euro-Asiatische Wirtschaftsunion eingliedern. Stellt sich die Frage was dann noch von der UA übrig. ist.

      Also kurz gesagt: Die Frage, bzw. das Problem der Korruption in der Ukraine steht jetzt seit der Invasion gar nicht mehr im Vordergrund!

      Es geht derzeit ganz einfach um die Existenz des Staats Ukraine, um Sein oder Nichtsein der Ukraine.

    • Freak77
      06. März 2014 14:22

      Sorry, da ist Text verloren gegangen, korrekt sollte es oben heißen:

      Um das umfassend beantworten zu können müsste man wahrscheinlich allwissend sein, oder gleich Gott der Schöpfer selber, zumindest aber ein Osteuropa-, ein Politik- und Korruptionsexperte der Extraklasse sein.

    • brechstange
      06. März 2014 14:26

      Herr Bauer,
      ich schrieb schon mal, die Konten nicht einseitig sperren, das wäre der Auftrag.

    • Erich Bauer
      06. März 2014 14:36

      @brechstange,

      ich schrieb auch schon mal über verschiedenste Dinge...

      Aber zurück zur Kontensperre. Die richtig großen Summen laufen über Treuhandfirmen...

  43. Wertkonservativer
    06. März 2014 09:24

    Anton Volpini versus Dr.Unterberger:

    ein Match der Sonderklasse!

    Das A.U.-Forum ist in dieser außenpolitischen Frage "gespalten"!

    Wo liegt die Wahrheit, das Recht?

    In Weltpolitik-Fragen bin ich nicht wirklich "bewandert"!

    Normalerweise halte ich zu den Schwachen und Gerechten!

    Im Fall der Ukraine bin ich mir unsicher!

    Wer hat hier recht?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      06. März 2014 09:32

      Ich nehme an, in der Mitte, Herr Michler.

      Die Menschen demonstrierten gegen Korruption in ihrem Land. Sie sehen und spüren das und können es trotzdem nicht fassen. Das lässt Resignation und Wut aufkommen, je nach Charakter.

    • Erich Bauer
      06. März 2014 16:24

      Die "Unterschichten" werden BENÜTZT! Auch wechselseitig. Es ist doch illusorisch anzunehmen, dass die MASSEN aus sich heraus politische Ziele vor Augen haben. Es ist immer der Kampf zwischen "Oberschicht" und "Mittelschicht". Wenn die Entscheidung gefallen ist, wird die "Unterschicht" wieder nach Hause geschickt...

  44. Nemo
    06. März 2014 09:18

    Es ist das erste Mal, dass ich mit dem Kommentar von Dr Unterberger in grossen Linien nicht einverstanden bin.
    Besonders befremdet es mich, dass die Illegitimität des sich jetzt als Regierung der Ukraine ausgebenden "Regimes" ignoriert wird, und dieses "Regimes" sogar als ebenbürtiger Partner von westlichen Regierungen ohne wenn und aber akzeptiert wird.

    • Undine
      06. März 2014 17:33

      @Nemo

      Das wundert mich auch! Der Jubel über diese "neue"(Putsch-) Regierung wird nicht lange anhalten, weder in der Ukraine noch bei uns! *****!

  45. Tullius Augustus
    06. März 2014 08:49

    Mir waren die Deutschen noch nie so sympathisch wie jetzt in der Krise:

    Trotz aller faktischen Machtlosigkeit legen sich Merkel und Außenminister Steinmeier (SPD) voll ins Zeug um eine friedliche Lösung ohne Blutvergießen herbei zu führen.

    Merkel kann sogar auf Russisch (und Deutsch natürlich) mit Putin telefonieren. Und sie tut es ja auch.

    Frank-Walter Steinmeier hat eine Reihe öffentlicher Auftitte hinter sich wo er jedesmal ehrlich für Verhandlungen eingetreten ist.

    Bei diesem deutschen Duo Merkel&Steinmeier habe ich wirklich das Gefühl, dass sie die Russen verstehen wollen, deren Beweggründe, Einschätzungen, Erwartungen, Ängste und Befürchtungen usw.

    Sie versuchen sich in die Politik Putins hineinzudenken, sich in "seine Mokassins zu stellen" (wie man so sagt).

    Mein ausdrückliches Lob für das Duo Angela Merkel & F.W. Steinmeier. So etwas von Bedächtigkeit und Besonnenheit wie die Beiden halte ich für gut in der Situation!!

    Die Deutschen haben die letzten 25 Jahre voll darauf gesetzt dass Russland zu einem "normalen" Land wird, mit einer offenen Zivilgesellschaft, mit Werten, mit Anerkennung von Meinungsfreiheit, Redefreiheit, Versammlungsfreiheit, politischem Pluralismus, mit Menschenrechten. Die Deutschen und viele andere auch vertrauten darauf dass die Russen (= Russland) zu Partnern bzw. sogar Freunden werden.

    Je länger Putin regierte und die gesamte Russische Föderation auf sich ausrichtete um so mehr tat sich Merkel schwer mit ihm. Das Verhältnis kühlte über die Jahre immer mehr ab, leider.

    Die Deutschen haben wahrscheinlich mehr als andere europäische Nationen auf Russland gesetzt, vor allem wirtschaftlich. Und Sie sind jetzt dementsprechend vor den Kopf gestoßen.

    Österreich ist in dem Punkt den Deutschen ganz ähnlich, siehe z.B. die Karriere von Siegfried Wolf.

    Seit einer Woche ist alles total anders. Russland hat sich in der Weltöffentlchkeit neu definiert. Alle anderen Nationen werden ab jetzt umdenken müssen.

  46. dssm
    06. März 2014 08:38

    Nachdem ja nun durch Telefonmitschnitte bekannt wurde wie tief die EU-Verantwortlichen im Dreck stecken, spare ich mir jeden Kommentar wer da aller 'böse' ist; es bleibt dabei, ich dreh die Hand nicht um, dies gilt jetzt halt auch für UNS Europäer.

    Das Wort 'neutral' würde ich daher auch nicht mehr im Zusammenhang mit Österreich nehmen. Wir sind Teil der EU, wir finanzieren diese als Nettozahler wesentlich mit und daher sind wir hier in einem Bündnis, welches ganz ganz schlimme Dinge getan hat und wohl weiterhin tun wird.

    Und, daß unsere Regierenden die pure Unfähigkeit repräsentieren, war vor der Wahl bekannt, dies wurde von den Wählern hierzulande also so herbeigewählt. Also entweder Demokrat sein und den Leuten das Recht zu, in diesem Fall hochgefährlichen Wahlexperimenten, geben oder eben kein Demokrat sein und eher eine Regierung a la Putin herbeiwünschen.

  47. Cotopaxi
  48. Erich Bauer
    06. März 2014 08:20

    Das mit den "ukrainischen" Atomwaffen ist wirklich unüberbietbarer Schwachsinn! Russland hätte denen sowieso NIEMALS die sowjetischen Atomraketen überlassen. Russland war nach dem Zerfall der UdSSR in einer Schwächeposition, daher hat man sich auf geschickte Verhandlungen konzentriert. Wären aber alle Stricke gerissen, hätte man sich die Atomwaffen - trotz widriger Umstände - "geholt".

    Und der verlogene "Westen" kann froh sein, dass heute KEINE Atomwaffen in Händen von Verrückten, Kriminellen und kriegsgeilen ukrainischen Wichten ist! Denn dann wäre der 3. Weltkrieg möglicherweise heute schon vorbei...

    Man kann nur hoffen, dass der WAHNSINN der das "christliche Abendland" derzeit erfasst hat sich wieder legt und die Kampfaufrufe der ukrainischen Kriegstreiber als das gesehen werden was sie sind: verantwortungslose Vollidiotie aus einem failed State...

  49. Maigret
    06. März 2014 07:58

    Die wichtigste Lehre, die ich aus der Krim-Krise ziehe: Die EU ist ein jämmerlicher Haufen. Wer keine militärische Macht mehr besitzt ist international schlicht abgemeldet. Ashton ist eine Lachnummer - die kann Putin beim besten Willen nicht ernst nehmen.

    Das Einzige, was die feminisierte und verweichlichte EU noch machen kann, ist Milliarden von Euros (die es eigentlich längst nicht mehr hat) zu verteilen.

    Diese Scheckbuchdiplomatie bringt zwar auch recht wenig, wenn aber die EU aufgrund des wirtschaftlichen Niedergangs nicht einmal mehr diese Möglichkeit hat, ist es ganz vorbei.

    Die Krim Krise ist auch ein deutliches Signal an Länder wie die Türkei oder die arabische Welt: Europa ist eine leichte Beute, da nicht mehr Willens sich und seine Werte zu verteidigen.

    Vorhang zu.

    • dssm
      06. März 2014 09:43

      Leider nicht. Inzwischen wissen wir ja mit wem sich die EU-Verantwortlichen ins Bett gelegt haben. Das ist kein jämmerlicher Haufen, das ist eine brandgefährliche Truppe, die im wahrsten Sinne über Leichen geht.

  50. Anton Volpini
    06. März 2014 07:33

    Das sehe ich ganz anders, verehrter Dr. Unterberger.

    Die Verlogenheit bei dieser Ukrainenkrise war viel mehr auf "westlicher" Seite zu suchen als auf der russischen. Das konnte man auch schon während der Olympischen Spiele gut beobachten.
    Ob der Sturz der ukrainischen Regierung ein demokratischer Akt war, wollen wir einmal beiseitestellen. Mittlerweile schein aber klar geworden zu sein, daß die Scharfschützen, die Demonstranten wie Polizisten töteten, im Auftrag des rechten Blocks der Demonstranten handelten. Bezahlt also von Deutschland und den USA.

    Rußland hat bis dorthin nur defensiv gehandelt, die Angreifer wollen in sein Territorium eindringen, um Russlands Bodenschätze billig zu kassieren. Das hat das amerikanische Großkapital davor schon mit den Jungboys der Oligarchen versucht, doch diese sind entglitten.

    Putin hat auf der Halbinsel Krim zurückgeschlagen und das mit Recht. Erstens muß er sich strategisch aus der Verteidigung mit einem Angriff befreien. Dann war die Krim seit dem Ende des Krimkrieges 1856 russisch. Der Ukrainer Chruschtschow "schenkte" die Krim der Ukraine, das mußte natürlich nach dem Zerfall der Sowjetunion irgenwann ein Nachspiel haben, wo doch die überwältigende Mehrheit der Krimbewohner Russen sind.

    Ich werde nie die Rede Putins vor dem deutschen Bundestag vergessen. Darin bat er um Respekt für Rußland. Der "Westen" hat ihn nicht ernst genommen, und hat die Eskalation in der Ukraine an die Spitze getrieben. Jetzt wird Putin mit medialen Sperrfeuer schlechtgemacht. Welche Verlogenheit!

    • terbuan
      06. März 2014 07:35

      Danke, ganz genau auch meine Meinung!
      bG/terbuan

    • Undine
      06. März 2014 08:52

      @Anton Volpini

      ************!

    • Freak77
      06. März 2014 09:08

      Egal was Putin vor dem deutschen Bundestag sagte.

      Das was die Welt seit einer Woche auf der Krim sieht ist eine militärische Landnahme durch Russland.

      Ein glasklarer Völkerrechtsbruch und die erste militärische Grenzverschiebung seit der türk. Besetzung von Nordzypern im Jahr 1974.

      So etwas kann und darf nicht konsequenzenlos bleiben.


      Ich schließe mich Dr. Unterbergers Meinung in den obigen Punkten 5 und 8 an:

      Zivilisierte, demokratische, offene, transparante Maßnahmen (z.B. Referendum wie in Schottland Sept. 2014) zur Realisierung des regionalen Selbstbestimmungsrechts.

      SO soll man es machen mit dem Selbstbestimmungsrecht! - Aber um Gottes willen keine militärische Erpressung wie es Russland jetzt auf der Krim gerade vorzeigt!

      Ich schließe mich wortwörtlich Dr. Unterberger (von oben) an:

      "Gewaltausübung darf niemals zum Instrument werden, selbst um ein noch so richtiges Prinzip zu realisieren.

      Gewaltausübung ist sicher nicht legitim, solange die wichtigsten Menschenrechte im Wesentlichen gewahrt bleiben.

      Wann genau Gewalt freilich legitim wird, wann man einen Bellum iustum führen darf, ist abstrakt extrem schwierig zu definieren.

      Klar ist aber: In der Krim sind die Menschenrechte jedenfalls in keiner Weise verletzt worden."

    • brechstange
      06. März 2014 09:45

      freak77

      Das Selbstbestimmungsrecht sollte geachtet werden. Doch das interessiert weder in Russland noch in der EU jemandem.
      Im Krimkonflikt geht es einerseits um eine geopolitische Machtdemonstration. Andererseits feiert gerade auf der Krim und in der Ukraine die Organisierte Kriminalität fröhliche Urständ. Zurückbleiben in diesem Zwiespalt die Menschen in Resignation oder in Wut.

      Daher konzentriert sich für mich das Ganze auf die Frage: Wie bekommt man diese Kraken der Korruption in Griff?

    • Freak77
      06. März 2014 10:09

      Wie bitte ??

      "Das Selbstbestimmungsrecht interessiert weder in Russland noch in der EU jemandem? "

      Dann gehen Sie einmal nach Estland und reden mit der dortigen Regierung über das Selbstbestimmungsrecht.

      Oder nach Lettland, nach Litauen, nach Polen, nach Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Slowenien, Kroatien: In all diesen Ländern werden Sie ein sehr großes Interesse für das Selbstbestimmungsrecht feststellen.

      "Wie bekommt man diese Kraken der Korruption in Griff?"

      Ja aber schon ganz sicher nicht durch die militärische Erpressung einer im UNO-Sicherheitsrat mit Vetomacht ausgestatteten Atommacht die mit 17 Millionen Qudratkilometern Landmasse das größte Land er Welt ist.

      Putin hat ja in seiner ganz bewussten Verwirrungspolitik noch kein Wort gesagt was aus der Krim einmal werden soll.

      - ein eigener Staat? (= ohne Chance auf internationale Anerkennung)

      - Eingliederung in die Russische Föderation?

      Putin zieht es bekanntermaßen vor wie eine Sphinx die alles weiß aber nichts sagt aufzutreten.

      Mich würde auch interessieren wie Sie den neuen "Regierungschef" auf der Krim Sergej Aksjonow einschätzen. Ein geeigneter Mann um die Korruption in die Schranken zu weisen? Was denken Sie?

      Die FAZ schrieb über ihn: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/neuer-regierungschef-der-krim-aus-der-halbwelt-an-die-macht-12831721.html

      Wenn Sie die Korruption auf der Krim beklagen. Dann müssten Sie eigentlich für klare Verhältnisse und für eine klare Zukunftsperspektive eintreten.

    • brechstange
      06. März 2014 13:00

      freak 77

      Ich habe mich wohl missverständlich ausgedrückt. Ich meinte, die Machthaber der EU und Russland scheren sich nicht um das Selbstbestimmungsrecht. Die Bevölkerung wohl.

      Des öfteren habe ich bereits angeführt, dass Korruption die Ursache allen Übels ist und dass Korrupte danach streben, Einfluss auf Regierende und Parlamentarier zu nehmen. Das passiert in der Ukraine leider allzu oft und daran ist auch Timoschenko gescheitert.

      Die Bevölkerung strebt nach Chancen und Chancengleichheit, dafür geht sie auch auf die Straße. Klare Zukunftsperspektiven und klare Verhältnisse sind mit Transparenz zu erreichen. Doch wie soll das erreicht werden, wenn in beiden Lagern Korrupte mitbestimmen. Ich meine, die Konten auf beiden Seiten einfrieren und zum Aufbau der Ukraine zu einen freien Staat einsetzen.

    • Freak77
      06. März 2014 14:55

      @ brechstange

      Ich bleibe bei meiner Meinung:

      - Solange ein Sergej Aksjonow und seine Spießgesellen auf der Krim das Sagen haben.

      - Solange dort das Völkerrecht mit Füßen getreten wird.

      - Solange dort sogar OSZE und UNO-Beobachter auf der Krim werden vom fanatichen Straßenmob:

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/liveticker-zur-krim-krise-die-aktuelle-entwicklung-im-ueberblick-a-956940.html

      Der Pöbel herrscht auf der Krim. Es gibt die Pöbelherrschaft, die Ochlokratie. Und Putin gießt noch mehr Öl ins Feuer ....

      Wie um alles in der Welt sollen da normale korruptionsfreie Verhältnisse einkehren?

    • Wyatt
      06. März 2014 17:13

      @Anton Volpini
      ************!

    • Anton Volpini
      06. März 2014 18:03

      Bei allem Respekt vor Ihren Beiträgen Freak77, in dieser Sache bleiben wir wohl unterschiedlicher Meinung!
      Es liegt mir fern, Übeltaten aufzurechnen, aber weil Sie vor der russischen Landnahme an der Krim, wie Sie es nennen, als letztes diesbezügliches völkerrechtliche Vergehen Zypern nennen, so möchte ich Sie fragen, wie oft dazwischen militärische Landnahme von der USA durchgeführt wurde?
      Und kommen Sie jetzt bitte nicht mit der Legitimierung durch die UNO. Die ist ein wesentlicher Teil unserer Verlogenheit.

    • fewe (kein Partner)
      07. März 2014 02:18

      Ganz genau, so sehe ich das auch. Diese Demonstration war ein Angriffskrieg mit unfairen Mitteln. Und das zudem während der Olympiade während der Russland nicht reagieren konnte. Ob man sie mag oder nicht aber die Regierung war demokratisch gewählt. Die jetzige Regierung hat eigentlich keine Legitimation.

    • mschoss (kein Partner)
      07. März 2014 08:00

      @Volpini *******Besser hätte man das nicht schreiben können! Für mich ergänzend möchte ich noch anmerken, daß ich in diesem Fall das Nichtstun der Regierung und unserer Politiker gut finde. Man muß als angeblich noch immer neutrales Land nicht überall seinen Senf dazu geben, vor allem dann, wenn man dadurch aber schon gar nichts beeinflussen kann.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      07. März 2014 08:02

      Volpini: ***********************************!

      Frau Merkel sprach gestern davon, Russlands Handeln wäre illegal. Aber ich hätte da eine Frage: hatte Chrustschow überhaupt das Recht die Krim einfach zu verschenken? War das legal? Vielleicht nach Rechtsauffassung der Sowjets, aber von denen haben wir uns doch schon längst verabschiedet, oder nicht?

      Ich meine, denkt Frau Merkel, sie könnte zum Beispiel auch Bayern den Österreichern schenken? Drückt ihre Rechtsauffassung nicht genau dies aus? Nicht, dass wir es nicht nehmen würden, aber würden wir es nach ihrer Regierungszeit dann auch einfach so mit Sanctus der Amerikaner behalten können?

    • Undine
      07. März 2014 09:22

      @mschoss

      "Man muß als angeblich noch immer neutrales Land nicht überall seinen Senf dazu geben, vor allem dann, wenn man dadurch aber schon gar nichts beeinflussen kann."

      Leider nützt uns die Neutralität gar nichts, wenn's ums ZAHLEN geht, denn die EU VERSCHENKT das viele Geld an die Ukraine, auch wenn es von einem "neutralen" EU-Mitglied stammt, noch dazu von einem NETTOZAHLER, was soviel heißt wie: Der weitaus größte Happen dieser EU-Spende kommt aus Ö (natürlich der noch größere aus D!)---und nicht aus all den Hungerleiderländern der EU! Wir Österreicher zahlen doppelt und dreifach---wie verträgt sich das mit unserer "angeblichen" Neutralität?

      Ob Ö an einen von zwei kriegsführenden Staaten Soldaten oder Geld schickt ist einerlei---wir beziehen mit unserer von der EU erzwungenen Geldspende Partei---sind also NICHT neutral.

    • Helmut Oswald
      07. März 2014 11:22

      Anton - Dein bester Beitrag seit jeh. Ich gratuliere Dir. Du hast die Nägel allesamt auf den Kopf getroffen. Mit einem Streich. Und die Tonlage stimmt - frei von moralinsaurer Geschwätzigkeit und hysterischer Hetze. Danke!

    • Anton Volpini
      07. März 2014 20:52

      Danke allen.
      Helmut, Deine Worte haben mir die Röte anwandelnder Eitelkeit ins Gesicht getrieben. :-)

    • reinhard wallnöfer (kein Partner)
      07. März 2014 22:02

      ich muss ihnen absolut recht geben, herr volpini!

      aber abgesehen von ihren klugen Ausführungen: die Merkel stellt sich hin und erklärt uns, das ein Referendum in der ukraine illegal wäre!

      was, bitte, is das für ein demokratieverständnis.-ein Referendum is nie illegal in einer Demokratie!

      von wem -oder von was werden wir hier denn regiert?

      wenn das ein herr göbbels gesagt hätte, würde ich mich weniger wundern !

      .....und die Journaille schweigt wie immer!

    • Anton Volpini
      07. März 2014 22:31

      Witzig, daß Sie das sagen, reinhard wallnöfer, ich habe erst heute den Namen Goebbels genannt.
      Aber Sie können das erst morgen lesen.
      Wer immer ein Referendum von vornherein schlechtredet hat ein Demokratiedefizit, da haben Sie absolut recht.
      In den nächsten Tagen kommt von Thomas Rietzschel ein Buch heraus "Geplünderte Demokratie. Die Geschäfte des politischen Kartells", das sich mit diesem Phänomen befaßt.

  51. Yoshinori Sakai
    06. März 2014 05:59

    Apropos "Hast Du keine Atomwaffen mehr, dann bist Du ein armer Hund."

    - da werden sich der Iran und Nordkorea sicher ihren Teil denken beim gegenwärtigen Ukraine-Konflikt.

  52. mischu
    06. März 2014 02:05

    Unter diesem Aspekt bei Punkt 1 müßte sich Österreich so rasch wie möglich Atomwaffen anschaffen, um etwas in der Welt zu gelten?
    Kurz und Klug - handeln Sie! ;-)

    Österreich hat entgegen Punkt 2 sehr wohl ein internationales Zeichen gesetzt = unser Verteidigungsminister fährt nicht zu den Paralympics nach Sotschi!
    Wenn das kein KLUGER Boykott ist? *satireaus*

    Ein Ende des derzeit so hochgekochten Krim-Konflikts wäre eine sogenannte Südtirol-Lösung wie zwischen Italien und Österreich: Verbleib bei der Ukraine mit größtmöglicher Autonomie und der Schutzmacht Rußland.

    Und schon könnten sich sowohl die USA als auch Rußland ihre Drohgebärden ersparen. Die EU kommt ja gar nicht erst ins Spiel, weil sie sowieso mutlos wie immer bei internationalen Konflikten auf der Ersatzbank sitzt!

    • Seibold (kein Partner)
      07. März 2014 12:08

      Österreich hat sich im Konflikt Rußland/Ukraine völlig heraus zu halten, das gebietet die verfassungsgesetzlich normierte österreichische Neutralität. Das klingt hart für Extrovertierte, ist aber nicht zu ändern.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung