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Widersetzt sich das Normungsinstitut dem linken Terror?

Lesezeit: 4:30

An völlig unerwarteter Stelle ist ein neuer Krieg um die Genderei ausgebrochen: Das von Politik und Parteien unabhängige Normungsinstitut bereitet eine Ö-Norm vor, in der auch weiterhin die normale Sprache und nicht die Kunstsprache der Genderei empfohlen wird. Das ist zwar eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber seither haben Feministen und Genderisten aller Art sämtliche Kanonen des Tugendterrors auf das Normungsinstitut gerichtet, um doch noch die Gender-Sprache durchzusetzen.

Trotz heftiger Attacken von solchen Genderisten hat sich ja bisher nur in staatlichen Anordnungen und an staatlichen Instituten die Genderei durchgesetzt. Den Staat stört ja offensichtlich nicht, dass Gesetze, Formulare und Verordnungen dadurch noch unleserlicher geworden sind. Aber jetzt sieht der Tugendterror seinen großen Durchbruch endlich auch auf die normalen Menschen nahen: Er hat ein Trommelfeuer auf das Normungsinstitut begonnen, damit dieses in einer Ö-Norm an Stelle der von 90 Prozent der Österreicher (beiderlei Geschlechts) verwendeten normalen Sprache die leserfeindliche und zungenbrecherische Gender-Sprache dekretiert.

Zwar hat das Normungsinstitut bisher mutig der sprachlichen Vernunft und der Klarheit der Sprache den Vorzug gegeben. Aber die GenderistInnen lassen sich in ihrem Kampf nicht irritieren (oder muss man jetzt schreiben – sagen kann man ja beides nicht – die Genderist_innen?). Sie lassen sich selbst dadurch nicht beirren, dass der Duden wie alle Sprachliebhaber diese lesefeindliche Kunstsprache ablehnt, dass kein Schriftsteller sie verwendet, dass kein Medium sie verwendet (bis auf den ORF, wo vor allem auf dem einstigen Kultursender Ö1 die Genderisten unterwegs sind).

Der einzige, den die Genderisten da hinter sich haben, ist freilich mächtig. Es ist der Staat. Unter seinem Kommando haben sie ihr Ziel erreicht, weil da einst die ÖVP umgefallen ist und sich so wie SPÖ, Grüne und LIF für die Kunstsprache in Gesetzen&Co ausgesprochen hat.

Dieses ständige Umfallen gegenüber linken Tugendterroristen ist im Übrigen eine der Hauptursachen der ÖVP-Krise. Auf die Idee muss man ja erst kommen, ausgerechnet in den ohnedies schon schwer verständlichen Gesetzen und Verordnungen noch zusätzlich eine weitere Lese-Erschwernis einzubauen.

Das Normungsinstitut stellt in seinem Entwurf eine an sich völlig vernünftige und einleuchtende Regel ins Zentrum: Jeder Text soll lesbar sein, soll auch vorgelesen werden können. Was natürlich weder beim Binnen-I noch bei Schrägstrich-Konstruktionen noch bei Unterstrichen und sonstigen Schreibweisen des linken Tugendterrors der Fall ist.

Man kann, so der Vorschlag der Ö-Norm-Entwickler, bei allen Bezeichnungen entweder immer die männliche wie auch die weibliche Form verwenden (das macht Texte zwar deutlich länger, ist aber wenigstens lesbar); oder man kann generell klar machen, dass mit jeder Bezeichnung immer Frauen und Männer gemeint sind. So wie es seit Jahrhunderten selbstverständlich war. Oder hat irgendwer jemals angenommen, dass es nur vier Millionen Österreicher gäbe?

Am lautesten hat sich neben einer SPÖ-Abgeordneten und dem Grüpplein linker Juristinnen ausgerechnet die ÖH über die künftige Ö-Norm aufgeregt. Die hat gerade für ein „heteronormatives Beisl“ Hunderttausende Euro an Zwangsbeiträgen in den Sand gesetzt, was nun auch die Staatsanwaltschaft beschäftigt (oder muss es künftig heißen „Staatsanwalt_wältinnenschaft“ heißen oder so ähnlich?). Was sie nicht hindert, weiter zu reiten.

Die Österreicher bleiben natürlich sowieso im Prinzip frei, so zu reden, wie sie wollen. Die Ö-Norm des Normungsinstituts hat lediglich als Empfehlung für Geschäftsbriefe Bedeutung. Diese Empfehlung wird insbesondere in Handelsakademien aber auch Schülern vermittelt.

Im Gegensatz zur Rechtschreibreform hat sich die Genderei außerhalb des Staats-Bereichs aber nirgendwo durchgesetzt. Gewiss war auch bei der Rechtschreibreform der staatliche Zwang, dass statt „daß“ halt nun „dass“ geschrieben wird – und ein paar Dutzend Dinge mehr –, total überflüssig und eine milliardenschwere Geldvernichtung. Aber die negativen Folgen dieser Änderungen sind absolut unbedeutend gegenüber der breitflächigen Leserfeindlichkeit der Genderei (die von linken Menschen als „geschlechtergerechte Sprache“ bezeichnet wird – wahrscheinlich weil auch weibliche Leser durch sie behindert werden).

Die Genderei in Schul-Texten ist eine der ganz zentralen Ursachen dafür, dass sich bei Schülern die Werte für das „sinnerfassende Lesen“ signifikant verschlechtert haben. Vor allem Menschen mit einer anderen Muttersprache wird dadurch das Deutschlernen deutlich schwieriger gemacht. Seit ein paar Kampffeministinnen in ihrer intellektuellen Schlichtheit das grammatikalische mit dem biologischen Geschlecht verwechseln, ist beim Deutschlernen ein wichtiger Anhaltspunkt verloren gegangen. Anderer Muttersprache sind etwa in Wien eh nur ein bisschen mehr als die Hälfte der Schüler . . .

PS: Die ÖVP scheint langsam zu merken, dass sie mit Feminismus weit mehr Wähler vertrieben als gewonnen hat, und versucht nun offensichtlich zurückzustecken. Was erfreulich wäre. Noch interessanter wäre das Verhalten der Neos: Diese hätten endlich die Chance zu beweisen, dass sie doch nicht nur eine Linkspartei sind. Sie könnten sich wenigstens in diesem Bereich als liberal erweisen, indem sie von der alten Gender-Position der Heide Schmidt Abstand nehmen. Es wäre jedenfalls eindeutig liberal, gegen jeden staatlichen und universitären Zwang Richtung Gendern zu sein; also es jedem selbst zu überlassen, ob er primär verstanden werden will oder primär den Feministinnen gefügsam. Aber die Neos übersetzen ja „liberal“ mit „links“ statt mit „frei“ und „freiheitsliebend“. Das haben Linke ja schon bei Orwell gelernt: Man verkehre jeden Begriff einfach in sein Gegenteil.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2014 01:51

    Es wäre ein Schritt in die richtige Richtung, aber leider fällt die endgültige Entscheidung erst nach dem 31. März 2014, weil bis dahin noch Einwände berücksichtigt werden.

    Interessant ist, daß die KampfemanzInnen (!) mitsamt der HochschülerInnenschaft immer nur die positiven Bezeichnungen gegendert sehen wollen, denn VerbrecherInnen liest man kaum irgendwo! ;-)

    Hier eine Seite, wo man seiner Meinung über den Gender-Wahnsinn Ausdruck verleihen kann - man beachte auch das bisherige Abstimmungsergebnis:

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,994457

    Und wenn die ÖVP noch ein bißchen die Hand am Puls des Volkes hätte, würde sie erkennen, daß es spätestens jetzt an der Zeit ist, umzukehren und ihren Kniefall vor dem linken Zeitgeist schleunigst zu beenden!

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2014 07:45

    Gender-Sprache?

    Was, bitte ist das?

    Ich besuchte - allerdings bereits vor etlichen Jährchen - honorige Schulen, doch außer Deutsch, Englisch und Französisch hatte ich keine weitere Sprache zu büffeln!
    Nun, auf meine alten Tage weigere ich mich, nochmals "in die Schule zu gehen"!

    Ich spreche und schreibe auch weiterhin nur das gute, alte Deutsch, so wie es unsere Deutsch-Profaxen und unsere großen Dichter vorgesagt und gelehrt haben!

    Der tägliche Gender-Schwachsinn kotzt mich an: kürzlich redigierte ich den Aufsatz-Text einer meiner Enkelinnen (Wirtschafts-Uni), in dem so herzig zu lesen stand:
    " ... einerseits sind WarenbesitzerInnen EigentümerInnen von Kapital, andererseits auch EigentümerInnen von Arbeitskraft ..-" !
    Auf meine Frage, ob das so sein müsse, antwortete das süße Mädel mit einem klaren Wort: ja,das müsse so sein, sonst bekäme sie den Text mit negativer Befundung zurückgehaut!

    Weit hamma's bracht!

    Goethe, Rilke, Weinheber & Co., schaut herab von Eurem Dichterthron, und wundert Euch, was Gender-Verrückte seit kurzem mit der edlen deutschen Sprache aufführen!
    Elendes Pack, das!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  3. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2014 04:46

    Okay, das muss Satire sein. Ein "heteronormatives Beisl" würde die ÖH niemals unterstützen. Überhaupt unterstützt die ÖH nichts, was nicht mindestens ein "anti" im Namen hat.

    Ansonsten gibt es dazu nicht viel zu sagen. Es ist ja nicht neu, dass die "gendergerechte Sprache" reiner Aktionismus ist um Reformen vorzutäuschen wo die Politik die wirklichen Probleme nicht lösen kann, weil sie die noch nicht einmal wirklich verstanden hat.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2014 10:36

    Ich kann nur hoffen, daß ich mich VERHÖRT habe bei den 10h-Nachrichten!

    Wenn nicht, dann ist die Katze aus dem Sack: Um Rußland=Putin zu bestrafen, haben sich die EU-Granden etwas Feines ausgedacht; sie wollen die Arme weit öffnen für einen baldigen EU-Beitritt der Ukraine---sooo eine "Überraschung"! Diese hinterhältige Aktion über die Köpfe der EU-Bürger hinweg wird sich hoffentlich bei der EU-WAHL auswirken und den Erweiterungs-BESESSENEN ein Waterloo bescheren!

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2014 07:27

    das "Binnen-I" ist doch leicht lesbar! Man muss nur beim Sprechen das "I" richtig betonen. Wie? Etwa so, wie die Chinesen auch die Vokale verschieden intonieren und damit Worten manchmal eine grundverschiedene Bedeutung geben. So kann z.B. aus "gut" ganz leicht ein "Hund" werden....

    Köstlich war vor kurzem eine Genderin unterwegs, als sie im TV zu den von einer Frauenärztin zwar der Krankenkassa verrechneten, aber tatsächlich nie gemachten PAP Abstrichen Stellung bezog. Sie sprach tatsächlich von den "Patientinnen und Patienten" ....

    Mehr zu diesem Faschingsthema beschreibt durchaus ernst zu nehmen Sarrazin in seinem neuesten Buch.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2014 20:51

    Es wird ja auch Zeit, diesen Neusprech-Dreck, diesen Auswurf bolschewistischer Umerziehungspolitik auf dem Weg zum "neuen Menschen" abzuschaffen!
    Jetzt und gleich! Wenn es über das Normungsinstitut geht, dann soll es mir auch recht sein.

    Die Vertreter dieser Sprachverhunzung gehören psychiatriert oder sonstwie von ihrer geistigen Räude befreit.
    Denn das bisherige Geschwurbel der GrünInnen und BolschewikInnen oder meinetwegen auch Grün_innen und Bolschewik_innen erreicht soeben den Höhepunkt der denkbaren Geisteskrankheit!

    hier nachlesen: http://feministisch-sprachhandeln.org/leitfaden/kapitel4/

    Nur ein paar Kostproben:
    x-Form und *-Form (Sternchen-Form) I

    Dix Studierx hat in xs Vortrag darauf aufmerksam gemacht, dass es unglaublich ist, wie die Universität strukturiert ist, dass es nur so wenige Schwarze Professxs gibt.

    Das ‚x‘ signalisiert ein Durchkreuzen herkömmlicher ? gegenderter Personenvorstellungen. Diese Form wird angewendet, wenn die Frage, ob die gemeinten Personen weiblich, männlich oder ? trans* sind, in einem Kontext keine Rolle spielt oder keine Rolle spielen soll. Es ist jeweils genau abzuwägen, was damit zum Ausdruck kommt. Das gleiche gilt für die *-Form. Sie nimmt symbolisch auf verschiedene, vielfältige ? Positionierungen Bezug. Momentan sind diese beiden Varianten die einzigen weiter verbreiteten und uns momentan bekannten Formen, die sprachliche ? ZweiGenderung grundlegend herausfordern. Daneben gibt es viele Kontexte, in denen es wichtig ist, ob sich die gemeinten Personen als weiblich, männlich oder trans* verstehen oder wo eine Situation dadurch gekennzeichnet ist, dass eine ausschließliche Wahrnehmung von zwei Geschlechtern eine Rolle spielt – zum Beispiel, wenn es um StaatsbürgerInnenschaft geht. In diesen Fällen würde dies durch x-Formen ignoriert, weshalb andere Formen sinnvoller sind.

    Bildung von Substantiven: Wenn möglich, wird im Singular ‚x‘, im Plural ‚xs‘ an den Wortstamm der dazugehörigen Verbform angehängt, z.B. Studierx, Studierxs und Lehrx, Lehrxs. Bei anderen Formen ist Kreativität gefragt, z.B. durch das Ersetzen der konventionalisiert gegenderten Endungen: Angestelltx, Angestelltxs und Doktox, Doktoxs. (Die Form wird jeweils ‚iks‘ ausgesprochen, im Plural ‚ikses‘.)

    Bildung von Pronomen: Im Singular wird ‚x‘, im Plural ‚xs‘ als Personal- und Possessivpronomen verwendet. Als bestimmtes Pronomen fungiert die Form ‚dix‘, als unbestimmtes die Form ‚einx‘.

    Weiteres: Die Dativ- und Akkusativformen entsprechen den Substantiven, die Genitivform wird durch das Anhängen eines ‚s‘ gebildet. ‚x‘ kann auch das Indefinitpronomen ‚man‘ (vgl. Kapitel 7) oder ‚eine’ ersetzen.

    Für die *-Form (Sternchen-Form) I wird das ‚x‘ jeweils durch ein ‚*‘ bzw. die Pluralform ‚xs‘ durch zwei ‚**‘ ersetzt. Diese Variante eignet sich besonders in schriftsprachlicher Form.


    Ein anderes Leckerli aus dem Traktat:
    Was wir* und dixs Studierxs kritisieren, ist zum Beispiel die Re_produktion von problematischen Wörtern wie zwei Be_griffe die mit "W" und "S" beginnen, wir* aber nicht re_produzieren wollen, da diese kolonialrassistisch und somit diskriminierend für Schwarze und People of Color und gleichzeitig privilegierend für weiße Menschen sind.

    Hier ist noch ein Highlight:

    Gleichzeitig führt diese Ent_nennung der weißen_ableisierten_typisierten Norm zu einer Ent_wahrnehmung von Diskriminierungen.

    USW...

    Ich muss also die Geisteskranken richtig ansprechen: Bolschewixs, Sozialistexs und Grünxs.
    An der Humboldt-Universität zu Berlin gibt man dafür noch das überreichlich vorhandene Steuergeld aus.
    Bei uns sicher auch.

    Haben Sie es alle verstanden? So macht man das, denn es stimmt ja: Das "Binnen-I" ist noch viel zu diskriminierend! Was ist mit Hermaphroditen oder solchen, die sich nicht entscheiden können, ob sie Manderl oder Weiberl sind?

    Na eben!

    In München sucht man derweil nach "gendergerechten Spielplätzen".
    Schauen und staunen: https://www.youtube.com/watch?v=7YQhe7eDQRk

    Marxismus ist - wie man weiß - eine Geisteskrankheit, Sozialismus das daraus erwachsende Verbrechen.
    (Wie wir wissen ein "crimen exceptum", dessen Auttilgung an keine Regeln gebunden sein darf.)
    Das kann sich aber nur ausbreiten, wenn man es zulässt. Die ÖVP fördert diesen Mist auch noch durch Zustimmung, anstatt all das der Lächerlichkeit preiszugeben und jede dieser perversen Ideen noch quasi im Kindbett zu erschlagen, bevor es zu Schaden geht.
    Nein, man diskutiert in bürgerlichen Kreisen über derlei Dreck noch, anstatt ihn ansatzlos hinwegzufegen.(So wie sich blöde Weiber im Kostümchen ergriffen zu den sodomitischen Perversionen des Nitsch als Claqueure stellen...)

    Der Krieg gegen den "heteronormativen weißen Mann" läuft bereits. Das blöde "Bürgertum" schaut dabei zu - und macht sogar noch mit.

    Was kommt als nächstes? Getrennte Abteile in Bus und Bahn? Kopftücher zur Unterscheidung... - aha! Dämmert es nun, warum die Bolschewiken aller Schattierungen so ein Faible für den Islam haben?

    Wer es im Detail haben will und wem bisher noch nicht nach Speiben zu Mute war, hier die Literaturquellen:

    Tudor, Alyosxa: Rassismus und Migratismus: die Relevanz einer kritischen Differenzierung. In: Nduka-Agwu, Adibeli; Hornscheidt, Antje Lann (Hrsg.): Rassismus auf gut Deutsch: ein kritisches Nachschlagewerk zu rassistischen Sprachhandlungen. Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel, 2010, S. 396-420.

    Hornscheidt, Lann: feministische w_orte: ein lern-, denk- und handlungsbuch zu sprache und diskriminierung, gender studies und feministischer linguistik. Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel, 2012, S. 293-302.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAi Weiwei
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2014 09:07

    Das biedere und kreuzbrave Normungsinstitut wo man sich seit Jahr und Tag nur mit nationalen und internationalen Normen und Standards befasste ist plötzlich in das Schussfeld der Gender-Ideologen geraten.

    Mehr haben die Beschäftigten dort im Normungsinstitut nicht gebraucht. So wie es aussieht üben die Linken mit ihren Medien massiv Druck auf dieses vollkommen unpolitische Institut aus. Dieses unauffällige Institut hat bisher im Normungswesen immer Hervorragendes geleistet, speziell auch bei technischen Normen.

    Die Leute vom Normungsinstitut sehen die Welt so wie sie ist. Und handeln danach.

    Die Gender-Ideologen wollen aber die jetzige Gesellschaft & Welt umwandeln in einen Zustand so wie es Ihnen passen würde: Männer und Frauen müssen geichgebügelt werden. Ganz egal was dabei alles zerstört wird: Lesefähigkeit, Sprachverständnis usw.


    Besonders der "Standard" tut sich sehr als Gender-Kampfmedium hervor:

    Es wird sogar der Rückschritt ins Mittelalter an die Wand gemalt:

    "Vorwärts ins Mittelalter"

    Kommentar Birgitta Winkler, Traude Kogoj (14. März 2014)

    Frauen "mit meinen" reicht nicht mehr – Ein Entwurf für eine neue Önorm neigt sich nun aber wieder einer rein männlichen Sprachform zu

    http://diestandard.at/1392688255851/Vorwaerts-ins-Mittelalter

    Noch ein Standard-Alarmierungsartikel: "Empörung":

    http://diestandard.at/2000001037348/Norm-Entwurf-zu-geschlechtergerechter-Sprache-sorgt-fuer-Empoerung

    Aber auch in der heutigen Ausgabe der Gratiszeitung "Heute" ist auf Seite 4 ein Alarmaufruf zur Mobilisierung der Genderisten zu lesen.

    Ich hoffe dass sie die Ober-Ideologin der Linken, die Frau Heinisch-Hosek aus dieser künstlichen Empörung heraus hält und das Normungsinstitut in Ruhe lässt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZT
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2014 08:26

    Sehr erfreulich, endlich ein Pendelausschlag in die richtige Richtung. Das haben mir auch einige Frauen, die ich darauf angesprochen habe, bestätigt - allesamt beruflich erfolgreich, selbst denkend und apart (ja die gibt es und die vertreten oft sogenannte „Männeransichten“ – was immer das sein mag.).

    So weit so löblich. Was man beim Thema Normungsinstitut jedoch nicht aus den Augen verlieren sollte ist in der Zeitschrift der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland, "derPlan", Ausgabe 30, angeführt.

    Auszug aus dem Brief des Präsidenten: (Anm.: Dass selbst der Präsident der Kammer den Genderinnen auf dem Leim geht entbehrt hierbei nicht einer gewissen Pikanterie.)

    …..Ende Dezember informierte das ASI (Austrian Standards Institute)u. a. alle Mitglieder unserer Kammer, die unbezahlt in den Normenkomitees an der Normerzeugung mitarbeiten, dass sie für ihre unbezahlte Mitarbeit in den Normenkomitees ab 1.1.2014 450 Euro plus 10 % Umsatzsteuer zu zahlen hätten. Es ist dies ein interessanter Akzent seitens des ASI zu einer Zeit, in der eine breite öffentliche Diskussion über das überbordende, die konstruktive Arbeit der Planerinnen und Planer zunehmend behindernde und die Kosten am Bau hochtreibende Normenwesen stattfindet. Der Eindruck, dass sich hier ein Apparat verselbständigt und das größere Interesse der Allgemeinheit aus dem Auge verloren hat, liegt auf der Hand.

    ….. Gemeinsam mit der bAIK haben wir daher die öffentliche Diskussion darüber angezogen und im Rahmen vieler Initiativen, darunter eine parlamentarische Bürgerinitiative, die mittlerweile knapp 1.000 Personen unterfertigt haben, die „Entrümpelung der Normen“, ihre kostenlose Veröffentlichung, die Wahrung „öffentlicher Interessen“ durch Bezahlung von Ziviltechnikern im Normungsprozess und die engere Bindung des ASI an das Aufsichtsministerium gefordert.

    Mehr Infos dazu auf Seite 9 der Ausgabe Nr 30 http://www.wien.arching.at/index.php?cid=268


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  1. 1
  2. Kaffeehäferl
    20. März 2014 17:42

    Ich hab da mal ein Argument gehört, das mir bis heute gut gefällt: Die deutsche Sprache diskriminiert das männliche Geschlecht, nicht das weibliche. Es gibt im Deutschen für die meisten Bezeichnungen zwar eine explizite weibliche Form aber keine explizit männliche. Will man als weibliche Hietzinger ansprechen, so reicht es, "Hietzingerinnen" zu sagen. Um hingegen die männlichen Hietzinger anzusprechen, so muß man wohl das Adjektiv "männliche" benutzen.

    Wie wäre es also von Hietzingerinnen und Hietzingerern zu sprechen? Oder kurz von Hietzingern?

  3. Einspruch! (kein Partner)
    19. März 2014 22:53

    Dieser konzertierte Angriff der versammelten Tschender-Damenschaft/Innen auf das Austrian Standards Institute ist nicht zu unterschätzen. Hat man heute den ORF gesehen, und wie manipulativ-einseitig dort die Berichterstattung über die Norm A 1080 war (gleich zweimal wurde diese pure Agitation gesendet, einmal vormittags und einmal nachmittags), weiß man, dass die versammelten LinxGrünRotInnen vor nichts zurückschrecken werden. Sie werden alles versuchen, um das Normungsinstitut in die Knie zu zwingen. Und ihren bornierten Unsinn durchzusetzen, wie ihnen das bei der unschuldigen Bundeshymne gelungen ist, die seither niemand mehr singen mag.

    Mir tut das leid, denn ich war einst Mitarbeiter des Normungsinstitutes, freiwillig und unbezahlt, jahrelang, und ich kenne den vornehmen Geist, der dort herrscht (oder geherrscht hat, es ist ja schon etliche Jährchen her) und weiß auch, wie wichtig die hervorragende Arbeit ist, die dort verrichtet wird. Nur: ich fürchte, dort ist man zu anständig, um es mit diesem Gegner aufzunehmen.

    Für mich ist das so, als würden die Tschenderweiber über das Neue Testament herfallen, oder über das Vaterunser, oder auch über den Text von "Hamlet" oder meinetwegen auch "Einen Jux will er sich machen" - alles Kultur, alles auf seine Weise. Und vogelfrei in unserer barbarischen Zeit, wie es scheint.

    Die Tschenderei aber ist Unkultur pur. Die TschenderInnen sollen meinetwegen untereinander so reden und schreiben wie sie wollen,

    ABER SIE SOLLEN IHREN WAHNSINN NICHT ANDEREN AUFZWINGEN WOLLEN, Himmel Herrgott!

  4. no na (kein Partner)
    19. März 2014 22:35

    A.U.: "Am lautesten hat sich neben einer SPÖ-Abgeordneten und dem Grüpplein linker Juristinnen ausgerechnet die ÖH über die künftige Ö-Norm aufgeregt. Die hat gerade für ein „heteronormatives Beisl“ Hunderttausende Euro an Zwangsbeiträgen in den Sand gesetzt, was nun auch die Staatsanwaltschaft beschäftigt (oder muss es künftig heißen „Staatsanwalt_wältinnenschaft“ heißen oder so ähnlich?)".

    Fast richtig. Das "Cafe Rosa", wie die Kaschemme geheißen hat (die so einladend ausgeschaut hat, dass man als normaler Mensch sich wirklich nicht hineinsetzen wollte, grauslich), war nämlich "ANTIheteronormativ" und auch sonst noch multiplex-anti, nämlich:

    "basisdemokratisch, feministisch, antisexistisch, progressiv, antidiskriminierend, antirassistisch, emanzipatorisch, ökologisch-nachhaltig, antifaschistisch, antinationalistisch, antiklerikal, antipatriarchal, antiheteronormativ, antikapitalistisch und solidarisch".[

    Quelle: Wikipedia.

    Dort steht der ganze Mist über dieses windige Cafe drinnen . . . oder halt: natürlich nicht die GANZE Wahrheit. Nämlich das (für die StudierendInnen-VertreterInnInnen offenbar unwichtige) Detail, wieviel dieses wahnwitzige Abenteur die Allgemeinheit gekostet hat (selbst haben die ja kein Geld - eh kloa, zahlen muß der Klassenfeind).

    Diese Kosten (etwa eine halbe Million EURO) werden natürlich verschwiegen, denn "Unwissenheit ist Macht".

    Da kann man nur hoffen, dass jetzt das Gericht etwas Licht in dieses Kapitel antiheteronormativen antifaschistischen antiklerikalen und antirassistischen Geldvernichtens bringt.

  5. Alternativlos (kein Partner)
    19. März 2014 20:15

    Verstaatlichung der Erziehung - Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen

    http://www.gabriele-kuby.de/buecher/verstaatlichung-der-erziehung/

  6. fewe (kein Partner)
    19. März 2014 18:42

    Ein generell schwachsinniges Thema. Erstens gibt es ein generisches Maskulium. Zweitens könnte man die grammatikalischen Geschlechter genausogut A, B und C nennen. Was ist am Mond männlich, an der Sonne weiblich und am Mädchen sächlich?

    Die Auswüchse des Feminismus bestätigen das alte Vorurteil, dass Frauen dümmer sind. Dümmer als das Vorurteil jemals besagt hatte.

    • Julia (kein Partner)
      19. März 2014 18:58

      fewe
      Wir wollen doch nicht den selben Fehler begehen wie unsere Elite. Die verallgemeinern auch ständig. Nein, nicht die Frau aus dem Volk ist dumm, sondern die der Eliten, der Oberen Schicht. Die sind allesamt krank. Das kann man doch nur mehr mit Schilda vergleichen. Das Ganze soll doch nur die Menschen verwirren und ihnen die Identität rauben. Unseren Stolz, unsere Würde, sowie unsere Liebe zu unserem Volk und unserer Heimat haben sie uns schon genommen. Sonst kämen sie mit so einem kranken Irrsinn gar nicht durch. Viele Menschen sind schon so verwirrt, dass sie gar nicht mehr klar denken können.

    • fewe (kein Partner)
      19. März 2014 21:03

      @Julia: Ja, man soll nicht verallgemeinern, das hatte ich aber eh nicht getan, ich hatte nur festgestellt, dass die eigentlich gerade dieses Vorurteil - das sie ja bekämpfen wollen - ziemlich bestätigen.

      Meine eigene Erfahrung ist übrigens, dass Sterotypen, die man bestimmten Bevölkerungsgruppen und Ethnien zuordnet - und ich damit aufgewachsen bin, dass diese falsch wären - in etwa zwei Drittel der Fälle tatsächlich verblüffend genau zutreffen. Das betrifft freilich auch positive Zuschreibungen. Ein junger Mensch ist also besser beraten, nicht selbst aus Gutgläubigkeit in alle Fallen selbst zu stolpern. Vorurteile sind tendenziell zutreffend, womit man zumindest rechnen sollte. Man darf sie nicht jedem automatisch zuordnen, aber man sollte darauf gefasst sein, dass sie auf ihn zutreffen.

  7. Julia (kein Partner)
    19. März 2014 16:14

    Zum Schmunzeln ...... nein, eher ein Lachkrampf
    Die Medienpropaganda ist nur mehr als Satire-Sendung zu betrachten:
    Gewusst, dass es eine russlandfreundliche Krawatte gibt?
    Legal, illegal, scheissegal
    http://pit-hinterdenkulissen.blogspot.de/2014/03/legal-illegal-scheissegal.html

  8. cmh (kein Partner)
    19. März 2014 14:43

    Was rechtfertigt es eigentlich, genderbedingte Unterschiede zu machen?

    Oder anders gefragt, was ist denn der Unterschied zwischen Mann und Frau, der es rechtfertigen würde, in der Sprache danach zu unterscheiden?

    Wobei eigentlich nicht unterschieden, sondern "gleichbehandelt" werden soll. Hier beginnt ja die eigentliche Krux, denn es gibt ja nach der Gendertheorie keinen Unterschied zwischen den beiden Ausformungen menschlicher Individuen; wobei selbstverständlich nicht auf die Angehörigen des "Dritten Geschlechtes" vergessen werden soll.

    Denn ich darf - um im Extremen zu beginnen - zu niemandem "Schwuchtel" sagen, wenn ich also an einen Unterschied denke, während ich, solange ich niemanden individuell damit meine sehr wohl gezwungen werden, geschlechtliche Unterschiede zu denken. Hier ist es deutlicher, aber im Verhältnis zu Frauen gilt das gleiche: wenn ich ein Individuum meine, darf ich keinen Unterschied machen, wenn ich im allgemeinen bleibe muss ich alle mitdenken.

    Und was ich im individuellen nicht nennen kann, das sollte es also auch im allgemeinen nicht geben, eben weil mir das Individuelle zu denken verboten ist.

    Das Allgemeine hilft also nicht weiter. Was ist also der Unterschied zwischen Mann und Frau?

    Die Fähigkeit zu gebähren kann es selbstverständlich nicht sein, denn einen derartigen Unterschied im Potenziellen kann man auch nicht machen, schon wegen dem Adoptionsrecht der Homos.

    Man kann aber dieses Kriterium schärfen und das Frausein nicht die Gebährfähigkeit, sondern auf das tatsächliche Geborenhaben abstellen.

    Damit fallen aber die Meisten der heute so bezeichneten Frauen aus dem Frausein heraus und weshalb soll ich dann an diese Untergruppe der Gebährenlassenden beim nichtmeinenden Reden abstellen?

    Es gibt also keine Frauen, die die Tschänderei rechtfertigten!

  9. Julia (kein Partner)
    19. März 2014 13:24

    Unglaublich diese Faschisten werden vom Westen unterstützt!!! Die wollen mit aller Gewalt einen 3. WK provozieren, dass dahinter die USA steckt, hört man ganz am Ende des Videos!

    Faschisten von "Swoboda" treiben ihr Unwesen in der Ukraine ungehindert weiter
    (ab Min. 6:00 spricht Gysi vorm Bundestag, dass diese Faschisten schon öffentlich forderten: Schnappt euch die Gewehre, bekämpft die Russensäue, die Deutschen, die Judenschweine und andere Unarten)
    Video 8:38 Min.
    http://www.youtube.com/watch?v=q0zEa41Gmak

    Drei Parlamentsabgeordnete von rechtsradikalen Partei "Swoboda" haben den Chef des ukrainischen Staatssenders mit physischer Gewalt gezwungen, die Kündigung "auf eigenen Wunsch" zu schreiben. Namentlich die "Swoboda"-Abgeordneten: Igor Miroschnitschenko, Bogdan Benjuk, Andrej Iljenko. Der Name von dem Chef des Staatssenders ist Alexander Pantelejmonov. Kiew, 18 März 2014.

    • Erich Bauer
    • Undine
      19. März 2014 19:05

      @Julia

      Danke für den Link! Der letzte Satz nach diesen massiven Handgreiflichkeiten hieß:

      "Die USA schickt "europäische WERTE" in die Ukraine"---na bravo!

    • Pumuckl
      20. März 2014 22:04

      Das ist ja schauderhaft! Trotzdem, bitte ansehen !

      Viele Filme zeigten uns schon solche Szenen, nur hatten die Akteure SA - Uniformen an.

      Für usere, ach so freien, Medien gibt es eben GUTE FASCHISTEN und BÖSE FASCHISTEN ! ! !

  10. Knut (kein Partner)
    19. März 2014 13:23

    Ist "die ÖVP" eigentlich schon noch zeitgemäß? Da in dieser Partei mehr Männer als Frauen sind, sollte es doch "der ÖVP" heißen. Oder nicht? Oder einigen wir uns auf "das ÖVP"?

    Über die ÖVP-Mitglieder als "Schwarze" zu sprechen, trau ich mich auch nicht mehr - "Farbige" ist doch jetzt der zeitgemäße Ausdruck, oder nicht?

    Oder wie würde Obelix sagen: "Die spinnen ..."

  11. AGLT (kein Partner)
    19. März 2014 10:59

    Da lob ich mir die romanischen Sprachen.

    Im Italienischen zB sind 10 Frauen (auch) grammatikalisch weiblich, 9 Frauen und 1 Mann aber männlich. Fühlen sich die Italienerinnen deswegen unterdrückt oder - wie unsere genderwahnsinnigen Frusttussn immer verlauten - nicht wahrgenommen? Sicher nicht.

    ich fürchte nur, dass es, wie für so vieles, zu spät ist, diesen Unsinn abzustellen, da ja schon die Schüler damit verseucht werden.

    Dieser sprachliche Tugendterror (nicht nur das Gendern, auch die neuerdings verbotenen Worte wie behindert) ist einfach unerträglich.

    • Undine
      19. März 2014 19:13

      @AGLT

      Ach, "behindert" ist auch schon wieder passee?!? Es ist wirklich nicht leicht, immer auf dem Laufenden zu sein bei diesem PC-Schmarren.

    • fewe (kein Partner)
      19. März 2014 21:23

      @Undine: Ja, sobald ein Begriff so verstanden wird, was er auch bezeichnen soll, wird er wieder geändert.

    • AGLT (kein Partner)
      20. März 2014 12:31

      @Undine: ja, politisch korrekt heißt es derzeit "beeinträchtigt"

  12. Julia (kein Partner)
    19. März 2014 10:12

    Russland feiert die Wiedervereinigung mit Krim - Putins Rede auf dem Roten Platz
    (Putin hat dem russichen Volk wieder seine Würde zurückgegeben - das sieht man an den Gesichtern der Menschen, sie sind stolz auf sich selbst und ihre Heimat)
    http://www.youtube.com/watch?v=mkhUEtBEcsA

  13. Torres (kein Partner)
    19. März 2014 09:11

    Wie Unterberger richtig schreibt (er tat es schon mehrfach), hat im Deutschen das grammatikalische mit dem natürlichen Geschlecht nichts zu tun, d.h. wenn man etwa "die Lehrer", die Bürger" usw. sagt, ist (und war ja bis vor etwa 10 Jahren) es selbstverständlich, dass damit beide Geschlechter gemeint sind. Schließlich werden wohl auch die dümmsten Genderisten nicht behaupten, dass "der" Mensch nur Männer betrifft ("die Menschin" habe ich zwar noch nicht gehört, es wäre den Genderisten allerdings zuzutrauen) oder "die" Person nur Frauen, ebensowenig wie "das Mädchen" oder "das Weib" sächliche Wesen beschreiben. Damit beweisen sie nur (einschließlich der neuen Unterrichsministerin, die es als ausgebildete Lehrerin doch besser wissen müsste), dass sie über Null Sprachgefühl verfügen.

  14. ZT (kein Partner)
    19. März 2014 08:26

    Sehr erfreulich, endlich ein Pendelausschlag in die richtige Richtung. Das haben mir auch einige Frauen, die ich darauf angesprochen habe, bestätigt - allesamt beruflich erfolgreich, selbst denkend und apart (ja die gibt es und die vertreten oft sogenannte „Männeransichten“ – was immer das sein mag.).

    So weit so löblich. Was man beim Thema Normungsinstitut jedoch nicht aus den Augen verlieren sollte ist in der Zeitschrift der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland, "derPlan", Ausgabe 30, angeführt.

    Auszug aus dem Brief des Präsidenten: (Anm.: Dass selbst der Präsident der Kammer den Genderinnen auf dem Leim geht entbehrt hierbei nicht einer gewissen Pikanterie.)

    …..Ende Dezember informierte das ASI (Austrian Standards Institute)u. a. alle Mitglieder unserer Kammer, die unbezahlt in den Normenkomitees an der Normerzeugung mitarbeiten, dass sie für ihre unbezahlte Mitarbeit in den Normenkomitees ab 1.1.2014 450 Euro plus 10 % Umsatzsteuer zu zahlen hätten. Es ist dies ein interessanter Akzent seitens des ASI zu einer Zeit, in der eine breite öffentliche Diskussion über das überbordende, die konstruktive Arbeit der Planerinnen und Planer zunehmend behindernde und die Kosten am Bau hochtreibende Normenwesen stattfindet. Der Eindruck, dass sich hier ein Apparat verselbständigt und das größere Interesse der Allgemeinheit aus dem Auge verloren hat, liegt auf der Hand.

    ….. Gemeinsam mit der bAIK haben wir daher die öffentliche Diskussion darüber angezogen und im Rahmen vieler Initiativen, darunter eine parlamentarische Bürgerinitiative, die mittlerweile knapp 1.000 Personen unterfertigt haben, die „Entrümpelung der Normen“, ihre kostenlose Veröffentlichung, die Wahrung „öffentlicher Interessen“ durch Bezahlung von Ziviltechnikern im Normungsprozess und die engere Bindung des ASI an das Aufsichtsministerium gefordert.

    Mehr Infos dazu auf Seite 9 der Ausgabe Nr 30 http://www.wien.arching.at/index.php?cid=268

    • ZT (kein Partner)
      19. März 2014 08:27

      Fortsetzung im Detail:

      Seit 1. Jänner 2014 ist für jede Person, die an der Normung teilnimmt, ein Beitrag (für das Jahr 2014 € 450 zzgl. 10 % USt.) zu bezahlen.

      Als Reaktion darauf hat die bAIK dem Austrian Standards Institute (ASI) mitgeteilt, dass sie ihre Delegierten mit Jahresanfang aus den Komitees abzieht. Die Sektion Ingenieurkonsulenten der LKWNB entschloss sich, vorerst mit den entsandten Experten eine Diskussion über die weitere Vorgangsweise abzuhalten und für Experten, deren Weiterarbeit im Jahr2014 notwendig und gewünscht ist, diesen Beitrag zu übernehmen. Gleichzeitig arbeitet die Sektion an alternativen Lösungen. Auch in den Komitees des ASI wird die neue Beitragsregel diskutiert. Im Komitee 013 „Stahl-, Verbund- und Aluminium bau“ergab eine Umfrage, dass 14 von 17 der anwesenden Teilnehmer nicht mehr bereitsind, unter diesen Umständen mitzuwirken, was diese dem ASI auch mitteilten. Im Antwortschreiben von Dr. Karl Grün, ASI, wurden die bekannten Standpunkte angeführt:„Normen werden nicht von und nicht für das Institut geschrieben, dieses stellt nur die Infrastruktur zur Verfügung, und das kostet Geld.“Das Schreiben von Dr. Grün ist nachzulesen auf der Kammerwebsite – Fachgruppe Bauwesen.1 Es erscheint uns wichtig, den Verantwortlichen in der Diskussion um die Finanzierung des Normungsinstituts auch die Sicht vieler der ehrenamtlich tätigen Experten darzulegen.

      Wir tun dies mit einem offenen Brief, für dessen Unterstützung wir werben. Wir antworten wie folgt:

      Sehr geehrter Herr Dr. Karl Grün, wir – die Unterzeichnenden – möchten zu Ihrem Schreiben an das Komitee 013, FNA Stahl-, Verbund- und Aluminiumbau, das uns charakteristisch für Ihre Vorgangsweise gegenüber den in den Normenausschüssen ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern erscheint, Stellung nehmen.

      Ihr Argument 1 und 3: Mitwirkung an der Entwicklung von Standards kostet Zeit und Geld, das ASI stellt die Infrastruktur zur Verfügung. Selbstverständlich ist dies der Fall. Allerdings bringen die Experten ihren Kostenbeitrag bereits in Form von unzähligen Arbeitsstunden – sowohl in den Sitzungen als auch im Durcharbeiten und oftmaligen Korrekturlesen der Normenwerke – ein. Gerade Experten mit viel Erfahrung sowohl im jeweiligen Fachgebiet als auch in der Anwendung von Normen (technisch und sprachlich richtig sowie zweifelsfrei lesbar) sind hier unverzichtbar.

      Wir dürfen hier auf die Initiative der Architekten- und Ingenieurkammer zur Beeinspruchung des Entwurfes zur ÖNORM B 1998-3:2008 verweisen. Sie führte letztlich zu einer neuen Normengeneration, die für Bestandsgebäude taugt und für Europa Vorbild sein kann. Dies wäre aber ohne die Mitwirkung von Experten auf diesem Gebiet, die, wie schon erwähnt, auch hier unzählige Arbeitsstunden investierten, nicht möglich gewesen. Für den „sanften“ Umgang mit Bestandsgebäuden gibt es auch keine Lobby, die bereit gewesen wäre, dafür Geld auszugeben.

      Aus dem Stahlbauausschuss kann darüber hinaus berichtet werden, dass hier etliche „deutsche“ Spracherstfassungen der Eurocodes nicht lesbar waren. Obwohl „Profis“ diese Arbeit geleistet hatten. Ehrenamtliche Experten haben viele hundert Seiten Codes erst lesbar gemacht. Ohne diese Arbeit wäre das ASI bei der Herausgabe der Originalfassungen blamiert gewesen (Rudimentäre Reste, die „nicht korrigierbar waren“, finden sich noch heute).

      Diese Beispiele seien angeführt, um Ihnen aufzuzeigen, dass das Ehrenamt, wenigstens in Bereichen, die keine Produkte normen, im Regelfall ein besonderes Engagement mit sich bringt, das sich nur schwer mit Geld bezahlen lässt. Im Übrigen sei angemerkt, dass Experten, die einen finanziellen Beitrag leisten müssen, als Gegenleistung zumindest perfekte Arbeitsgrundlagen wie z. B. bestmögliche Übersetzungen, vergleichende Textanalysen der englischen und deutschen Sprachfassungen, Beschaffung der Hintergrunddokumente usw. vorfinden wollen.

      In allen Aussendungen Ihres Instituts zu diesem Thema findet sich der Hinweis, dass das ASI aus dem Verkauf von Standards und Dienstleistungen mit mehr als 80 % den Hauptanteil für die Finanzierung aufbringt. Dabei wird nie erwähnt, dass eben nur Produkte und Dienstleistungen verkauft werden können, wenn die dazu notwendige Expertenleistung – eben die Erstellung dieser Standards – auch tatsächlich vorliegt. Warum bewerten Sie dann den Anteil der Experten – d. h. das Erstellen der Normen selbst – an der Finanzierung mit null?

      Ihr Argument 2: Normen werden beim, aber keinesfalls für das ASI entwickelt. Vielen Dank für diese Information. Normen stellen Methoden, eben den codierbaren Stand der Technik, zur Verfügung. Es ist daher auch denkbar, in anderen Vereinen, Verbänden oder Standesvertretungen Regeln zum Stand der Technik zu erstellen. Das geschieht zum Teil bereits und könnte erweitert werden, wenn es Sie entlastet. Hier kann man gerne über eine Abgrenzung diskutieren, wenn Sie eine solche Lösung anstreben. Das ASI braucht sich dann nur mehr um korrekte Übersetzungen der Eurocodes bemühen.

      Zusammenfassung und Angebot
      Wir hoffen, Ihnen mit diesem Schreiben unsere Position verdeutlicht zu haben. Vor allem glauben wir, dass solche massiven Einschnitte in die gelebte Praxis in guter österreichischer Tradition besprochen und diskutiert werden sollten. Nicht „per Dekret“ verkündet.

      Wir ersuchen daher um ein Aussetzen der Expertenbeiträge für ein halbes Jahr. Und in diesem Zeitraum strengen wir uns gemeinsam an, eine Lösung zu finden. Es ist selbstverständlich notwendig, die Finanzierung eines so wichtigen Instituts, wie es das ASI derzeit ist, auf eine solide Basis zu stellen. Allerdings sollte man das nicht auf dem Rücken derer tun, die sowieso unentgeltlich ihr Bestes einbringen: ihre Expertise, ihre Zeit und ihre Leidenschaft.

      Unterstützer bitte ein frei verfasstes Mail an: ingkons@arching.at
      Wir werden alle Mails sammeln und dem ASI zur Verfügung stellen.

    • Yoshinori Sakai
      19. März 2014 08:42

      @ ZT

      Sie sind ganz offensichtlich ganz nah an der Sache dran, ZT = Ziviltechniker ?

      Jedenfalls Danke für Ihren engagierten Beitrag: ***********

  15. Haider
    19. März 2014 00:55

    Sg Herr Dr. AU!
    Sie schreiben: "Die Österreicher bleiben natürlich sowieso im Prinzip frei, so zu reden, wie sie wollen."
    Hier liegt offensichtlich ein eklatanter Wahrnehmungsfehler vor. Frei ist in Österreich überhaupt niemand! Die Sprachterroristen, denen es ausschließlich um die Zerstörung unserer Kultur geht, stehen Gewehr bei Fuß. Wer ausschert wird moralisch abgeknallt. (Klingt vielleicht im ersten Moment hart, trifft aber genau den Kern!) Perversität, Destruktion oder Diffamierung sind oberste Maximen dieser Haßgesellschaft. Traurig schaut's aus in Österreichs offizieller Nomenklatura.

    • Riese35
      19. März 2014 08:13

      @Haider: >> "Wer ausschert wird moralisch abgeknallt. "

      Nicht nur das. Weit schlimmer. Wissenschaftliche Arbeiten werden mit Nicht Genügend zurückgeschmissen, wenn sie nicht komplett sprachlich verunstaltet sind. Auf Universitäten in der Lehre können sich mit juristischer Deckung die Quotenprofessorinnen austoben etc.

    • Undine
      19. März 2014 09:22

      @Haider

      Auf den Punkt gebracht!*******!

  16. Sensenmann
    18. März 2014 20:51

    Es wird ja auch Zeit, diesen Neusprech-Dreck, diesen Auswurf bolschewistischer Umerziehungspolitik auf dem Weg zum "neuen Menschen" abzuschaffen!
    Jetzt und gleich! Wenn es über das Normungsinstitut geht, dann soll es mir auch recht sein.

    Die Vertreter dieser Sprachverhunzung gehören psychiatriert oder sonstwie von ihrer geistigen Räude befreit.
    Denn das bisherige Geschwurbel der GrünInnen und BolschewikInnen oder meinetwegen auch Grün_innen und Bolschewik_innen erreicht soeben den Höhepunkt der denkbaren Geisteskrankheit!

    hier nachlesen: http://feministisch-sprachhandeln.org/leitfaden/kapitel4/

    Nur ein paar Kostproben:
    x-Form und *-Form (Sternchen-Form) I

    Dix Studierx hat in xs Vortrag darauf aufmerksam gemacht, dass es unglaublich ist, wie die Universität strukturiert ist, dass es nur so wenige Schwarze Professxs gibt.

    Das ‚x‘ signalisiert ein Durchkreuzen herkömmlicher ? gegenderter Personenvorstellungen. Diese Form wird angewendet, wenn die Frage, ob die gemeinten Personen weiblich, männlich oder ? trans* sind, in einem Kontext keine Rolle spielt oder keine Rolle spielen soll. Es ist jeweils genau abzuwägen, was damit zum Ausdruck kommt. Das gleiche gilt für die *-Form. Sie nimmt symbolisch auf verschiedene, vielfältige ? Positionierungen Bezug. Momentan sind diese beiden Varianten die einzigen weiter verbreiteten und uns momentan bekannten Formen, die sprachliche ? ZweiGenderung grundlegend herausfordern. Daneben gibt es viele Kontexte, in denen es wichtig ist, ob sich die gemeinten Personen als weiblich, männlich oder trans* verstehen oder wo eine Situation dadurch gekennzeichnet ist, dass eine ausschließliche Wahrnehmung von zwei Geschlechtern eine Rolle spielt – zum Beispiel, wenn es um StaatsbürgerInnenschaft geht. In diesen Fällen würde dies durch x-Formen ignoriert, weshalb andere Formen sinnvoller sind.

    Bildung von Substantiven: Wenn möglich, wird im Singular ‚x‘, im Plural ‚xs‘ an den Wortstamm der dazugehörigen Verbform angehängt, z.B. Studierx, Studierxs und Lehrx, Lehrxs. Bei anderen Formen ist Kreativität gefragt, z.B. durch das Ersetzen der konventionalisiert gegenderten Endungen: Angestelltx, Angestelltxs und Doktox, Doktoxs. (Die Form wird jeweils ‚iks‘ ausgesprochen, im Plural ‚ikses‘.)

    Bildung von Pronomen: Im Singular wird ‚x‘, im Plural ‚xs‘ als Personal- und Possessivpronomen verwendet. Als bestimmtes Pronomen fungiert die Form ‚dix‘, als unbestimmtes die Form ‚einx‘.

    Weiteres: Die Dativ- und Akkusativformen entsprechen den Substantiven, die Genitivform wird durch das Anhängen eines ‚s‘ gebildet. ‚x‘ kann auch das Indefinitpronomen ‚man‘ (vgl. Kapitel 7) oder ‚eine’ ersetzen.

    Für die *-Form (Sternchen-Form) I wird das ‚x‘ jeweils durch ein ‚*‘ bzw. die Pluralform ‚xs‘ durch zwei ‚**‘ ersetzt. Diese Variante eignet sich besonders in schriftsprachlicher Form.


    Ein anderes Leckerli aus dem Traktat:
    Was wir* und dixs Studierxs kritisieren, ist zum Beispiel die Re_produktion von problematischen Wörtern wie zwei Be_griffe die mit "W" und "S" beginnen, wir* aber nicht re_produzieren wollen, da diese kolonialrassistisch und somit diskriminierend für Schwarze und People of Color und gleichzeitig privilegierend für weiße Menschen sind.

    Hier ist noch ein Highlight:

    Gleichzeitig führt diese Ent_nennung der weißen_ableisierten_typisierten Norm zu einer Ent_wahrnehmung von Diskriminierungen.

    USW...

    Ich muss also die Geisteskranken richtig ansprechen: Bolschewixs, Sozialistexs und Grünxs.
    An der Humboldt-Universität zu Berlin gibt man dafür noch das überreichlich vorhandene Steuergeld aus.
    Bei uns sicher auch.

    Haben Sie es alle verstanden? So macht man das, denn es stimmt ja: Das "Binnen-I" ist noch viel zu diskriminierend! Was ist mit Hermaphroditen oder solchen, die sich nicht entscheiden können, ob sie Manderl oder Weiberl sind?

    Na eben!

    In München sucht man derweil nach "gendergerechten Spielplätzen".
    Schauen und staunen: https://www.youtube.com/watch?v=7YQhe7eDQRk

    Marxismus ist - wie man weiß - eine Geisteskrankheit, Sozialismus das daraus erwachsende Verbrechen.
    (Wie wir wissen ein "crimen exceptum", dessen Auttilgung an keine Regeln gebunden sein darf.)
    Das kann sich aber nur ausbreiten, wenn man es zulässt. Die ÖVP fördert diesen Mist auch noch durch Zustimmung, anstatt all das der Lächerlichkeit preiszugeben und jede dieser perversen Ideen noch quasi im Kindbett zu erschlagen, bevor es zu Schaden geht.
    Nein, man diskutiert in bürgerlichen Kreisen über derlei Dreck noch, anstatt ihn ansatzlos hinwegzufegen.(So wie sich blöde Weiber im Kostümchen ergriffen zu den sodomitischen Perversionen des Nitsch als Claqueure stellen...)

    Der Krieg gegen den "heteronormativen weißen Mann" läuft bereits. Das blöde "Bürgertum" schaut dabei zu - und macht sogar noch mit.

    Was kommt als nächstes? Getrennte Abteile in Bus und Bahn? Kopftücher zur Unterscheidung... - aha! Dämmert es nun, warum die Bolschewiken aller Schattierungen so ein Faible für den Islam haben?

    Wer es im Detail haben will und wem bisher noch nicht nach Speiben zu Mute war, hier die Literaturquellen:

    Tudor, Alyosxa: Rassismus und Migratismus: die Relevanz einer kritischen Differenzierung. In: Nduka-Agwu, Adibeli; Hornscheidt, Antje Lann (Hrsg.): Rassismus auf gut Deutsch: ein kritisches Nachschlagewerk zu rassistischen Sprachhandlungen. Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel, 2010, S. 396-420.

    Hornscheidt, Lann: feministische w_orte: ein lern-, denk- und handlungsbuch zu sprache und diskriminierung, gender studies und feministischer linguistik. Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel, 2012, S. 293-302.

  17. Brigitte Imb
    18. März 2014 20:37

    Wer weiß, womöglich haben sich bereits viele Muslis über die Verweiblichung der Sprache echoffiert, sodaß dies Wirkung zeigt.;-)

    Diesen Unsinn zu verwerfen kann man nur unterstützen. Dank an die Verantwortlichen, die sich nun wohl von der 15 prozentigen Minderheit die diesen Quatsch verlangt, beflegeln lassen dürfen.

  18. terbuan
    18. März 2014 17:12

    O.T.

    Hermann Nitsch der neueste Steuersünder?

    Bei einem Einbruch in seinem Schloss wurden seinen Angaben zufolge Schmuck und Bargeld in Höhe von 400.000 erbeutet worden sein. Es soll jedoch bedeutend mehr Bargeld gewesen sein, jetzt ermittelt die Steuerfahndung....
    http://noe.orf.at/news/stories/2636900/

    Bei diesem "Künstler" erkläre ich mich als befangen, daher kein weiterer Kommentar! ;-)

    • Erich Bauer
      18. März 2014 17:33

      Jetzt kratzen's tatsächlich schon den "Hund" ab auf den sie "gekommen" sind...

      Die armen (noch)Selbständigen (Künstler, ICH-AGler, Scheinselbständige...) in diesem Land.

    • Wertkonservativer
      18. März 2014 18:18

      @ terbuan:

      abgesehen von seinen Blut-und Mysterien-Ferkeleien, ist der Mann ja auch als "bildender" Künstler kaum ernstzunehmen. Seine Farbschüttungen als Kunst anzusehen und zu adorieren, zeigt das Ausmaß der Dekadenz auf, die unser Abendland inzwischen fest im Griff hat!
      Dass etliche "Gemälde" dieses Scharlatans in unseren Regierungsbüros hängen, zeigt andererseits die Sucht unserer "Staatsmänner" auf, den recht fragwürdigen Fortschrittslevel-Boom mitzumachen, und damit auch noch anzugeben.

      "Künstler" dieser Art und Kragenweite sind mir ein Greuel!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • mischu
      18. März 2014 20:26

      Hermann Nitsch = ein weiterer lebender Beweis, daß die Linkslinken - einmal am Futtertrog - den Hals nicht voll genug bekommen können.

      Überschlagsmäßig zusammengefaßt: Ein prächtiges Schloß, eine Million Euro im Tresor, einen Zweitwohnsitz in Asolo und ein Museum auf Steuerkosten.

      In Österreich kann man es jedenfalls mit perverser Kunst weiterbringen, als mit ehrlicher Begabung! Man muß sich nur an die Mächtigen anbiedern!

    • Sensenmann
      18. März 2014 21:15

      @Weko
      Na sowas! Kritik an dem hochprämierten Staatskünstler? Ich muss doch sehr bitten, was geht denn da in Ihnen vor?

      Der Afterkünstler Nitsch ist doch das Liebkind ihres hochverehrten Pröll, dem Sie hier dereinst so trefflich die Stange gehalten haben. Dem Ekel wurde aus Steuergeld ein Museum für seine Perversionen errichtet und erhalten.

      Ich dachte, bei der ÖVP muss man - um up to date zu sein - ein Faible für Jünglinge entwickeln, die sich nackt in Schweinsgekröse wälzen. Sie stehen nicht auf derlei Ekelhaftigkeiten?

      Wie schade! Dabei will der "Meister" doch sein "Sechstagespiel" 2014 wiederholen!(Falls ihn nicht ein Steuerverfahren daran hindert...)
      Da entgeht Ihnen was!
      Kleiner Auszug aus der "Partitur" des Meisters:
      ...die weiblichen und männlichen spielteilnehmer vermischen sich auf den warmen gedärmen und fleischmassen , sie greifen mit den händen in die gedärme und quetschen sie während des orgasmus. schweine werden auf die fleisch - und gedärmehaufen getrieben. die weiblichen tiere werden festgehalten und von spielteilnehmem begattet. ...

      Ihrem Pröll gefällt sowas.
      Ihnen nicht?
      Dann können Sie offenbar kein ÖVPler sein!
      Verzeihen Sie, daß ich Sie mit dieser Bezeichnuung beleidigt habe.

    • Wertkonservativer
      19. März 2014 07:48

      @ Sensenmann:

      Da kann ich nur wie folgt antworten:

      "Lasst viele Blumen blühen!"

      Politik, Kunst, Geschmack müssen sich nicht immer vorteilhaft treffen!

      Weil der Herr Pröll meint, moderne "Kunst" fördern zu müssen bzw. zu wollen (meine Meinung über Nitsch kennen Sie!), muss ich ja nicht gleich die ganze Volkspartei in den Gully werfen!
      Nochmals: Gusto und Ohrfeigen sind zweierlei!

      Toleranz und Weltoffenheit, @ Sensenmann, schaut jedenfalls anders aus, als Sie mit viel unheilschwangerem Brimborium hier auftreten!

      (mail to: gerhard@michler.at)!

  19. Doppeladler
    18. März 2014 16:45

    Ein kleiner Hinweis:

    Für einige Browser gibt es ein nettes Add-on mit der Bezeichnung "Binnen-I be gone".

    Z.B. für Firefox: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/binnen-i-be-gone/

    • Gerhard Pascher
      18. März 2014 18:15

      Danke Doppeladler. Das wird die Grünen (auch Frau Heinisch-Hosek) ärgern, wenn es Computer tools gibt, welche diesen Genderschwachsinn nach dem Herunterladen wieder korrigieren.

  20. Undine
    18. März 2014 16:15

    Armes Berlin, deinen Politikern sind solche unhaltbaren Zustände völlig gleichgültig:

    Kreuzberg Berlins erste Favela.doc

  21. Waltraut Kupf
    18. März 2014 14:29

    Einerseits wird Jagd auf den Sexismus (was ist das eigentlich?) gemacht, andererseits wird (und darauf läuft es doch letztlich hinaus) das unterschiedliche Genitale permanent in den Blickpunkt gerückt. Einerseits will man die Geschlechtsunterschiede aufheben, indem man die Machinenschlosserin und den Kindergärtner anstrebt und irgendwelche Transgender- oder ähnliche Lobbies fördert, andererseits hebt man diese Unterschide ständig hervor. Welche Logik liegt dem zugrunde? Und wie arme Würstchen müssen jene Frauen sein, die sich übergangen fühlen, wenn man nicht in jedem zweiten Satz pflichtschuldigst die weibliche Form hinzufügt? Die Sprache wird verhunzt und die Aussagen werden mühsam, umständlich und zeitraubend. Die Vertreter dieses seltsamen Prinzips dürften auch diejenigen sein, welche das österreichische Bildungssystem in den Abgrund manövrieren.

  22. mischu
    18. März 2014 13:49

    OT

    So erpressen Minderheiten die Mehrheit und die Journaille heizt mit Lügen in der Berichterstattung die Atmosphäre noch zusätzlich an.

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/homosexuelle-von-paraden-ausgeschlossen-guinness-boykottiert-st-patricks-day-1.1914621

    Es wurde niemand von der Parade ausgeschlossen, alle dürfen teilnehmen. Man hat lediglich Werbung, (Regenbogen-)Fahnen und sonstige Kundgebungen für Homosexuelle untersagt. Ich verstehe das, denn dann müßten ja Heterosexuelle ebenfalls Fahnen hochhalten und weitere politische bzw. gesellschaftliche Statements würden überhandnehmen, was sicher nicht der Sinn dieser Feier ist.

    Hier wird versucht, Mißbrauch mit Hilfe der linkspolitischen Korrektheit in Brauchtum umzuwandeln. Pfui, Deibel!

    • terbuan
      18. März 2014 14:00

      Da werden sich die katholischen Iren wohl ein anderes Bier suchen, zum Glück gibt es Alternativen.
      Es zeigt jedenfalls von ganz schlechtem Marketing einer Firma, aber sie gehört ja mittlerweile zum DIAGEO Konzern und dort sind offensichtlich die Gutmenschen am Ruder!

    • Erich Bauer
      18. März 2014 14:26

      „Der REGENBOGEN wird erneut ein Symbol der Kinderfreude und nicht Banner der PERVERSEN sein."

      Hm… wer sagt denn so was?

  23. Rosi
    18. März 2014 13:42

    Mit den vielen Migranten in Europa, in Österreich und da speziell in Wien hat man schon die sehr reale Befürchtung, daß unsere Identität und Kultur untergehen wird - nur, wenn ich mir den Unsinn ansehe, der sich durch und rund um die Genderei entwickelt hat, und mit dem sich erwachsene Menschen hierzulande befassen, angefangen von der Sprache und dem Binneni, dann kommt es mir sogar vor, es wäre insgesamt gesehen eindeutig ein Segen für die Menschheit, wenn diese 'Unkultur' auf längere Sicht nicht weiter besteht.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  24. Ambra
    18. März 2014 12:39

    Ein großes BRAVO dem Normungsinstitut, das sich im Grunde doch nur den Tatsachen anschließt: im täglichen und normalen Sprachgebrauch hat sich der Genderismus in keiner Weise durchgesetzt, trotz der verzweifelten und teilweise lächerlichen Bemühungen des ORF und der rot-grünen Emanzenriege.
    Solange der Unsinn im täglichen Gebrauch verweigert wird (in meinem Umfeld kenne ich niemanden, der den Blödsinn mitmacht), kann und wird er sich nicht durchsetzen.
    Interessieren würde mich, ob solche Versuche in anderen Sprachen überhaupt existieren - aus Spanien hörte ich, daß es leichte Versuche gibt,aber nicht wie bei uns. Wie machen das dann die Spanier ? Los Espanoles/las .... oder wie ?
    Im Französischen ? Les acteurs/trices ? oder wie ? usw usf. Oder muß nur unsere arme deutsche Sprache herhalten ? Weiß jemand mehr darüber ? Wäre interessant.

    Also weiterhin verweigern, verweigern, verweigern, das ist die einzige zielführende Antwort.

    • dssm
      18. März 2014 13:00

      @Ambra
      Verweigern? Was soll das?

      Zuerst wird es angedacht.
      Dann wird es in den gekauften Medien breitgewalzt.
      Dann wird eine freiwillige Verwendung gesetzlich vorgeschrieben.
      Dann wird es in den Schulen Pflicht.
      Dann wird aus freiwillig ein: Wer staatliche Genehmigungen und Aufträge will der muss …
      Dann kommt per Gesetz der Zwang.
      Und dann kommen die Strafen.

      Schauen Sie doch wie es bei den Stelleninseraten war. Am Ende haben alle klein beigeben, weil sie sonst die Strafen nicht überlebt hätten.

      Gegen dieses Gesindel hilft nur mehr einer wie der weiter unten zitiertet Andreas Hofer.

    • terbuan
      18. März 2014 13:38

      @dssm

      Sehen wir es doch einfach pragmatisch, bei diesem Schwachsinn macht doch die breite Mehrheit der Bevölkerung zum Glück ohnedies nicht mit, die Mehrheit wählt nicht rot-grün und der gesunde Menschenverstand sagt ihnen warum:
      "Das sind alles Spinner, die nie gelernt haben zu arbeiten, die von den wirklichen Problemen ablenken wollen, die nur ihre Pfründe absichern wollen"
      Und die Wähler, die nur von diesen Pfründen leben, werden immer weniger, da nützen auch die Zuzügler aus dem Orient bald nichts mehr.
      Die Sozialleistungen werden gekürzt oder eingestellt werden müssen und dann locken sie keinen Hund mehr aus Anatolien zu uns, auch wenn sie Erdogan noch so gerne los werden möchte!
      (Apropos Anatolien. Ich war kürzlich dort und habe festgestellt, die Menschen dort sind arm aber fleißig, sie werden nur weglockt mit kühnen Versprechungen.
      Und der anatolische Hirtenhund ist ein schönes, prächtiges und stolzes Tier! ;-)

    • Riese35
      18. März 2014 13:45

      @dssm: ******************************!

      Ja, vieles schaut anfangs harmlos aus, wird dann aber bitter ernst. Daher: Wehret den Anfängen!

      @Ambra: Offenbar eignet sich die deutsche Sprache für solchen Schwachsinn besonders gut. Sie hat hinreichend viele Unterscheidungsmöglichkeiten, aber doch wieder nicht so viele, daß dieser Schwachsinn vollkommen ad absurdum geführt würde.

      Interessant wird es ja in Sprachen, in denen es unterschiedliche Pluralformen gibt, und das nicht nur bei Substantiven, sondern auch bei Adjektiven und Verben. Dann wäre es effizienter, den ganzen Text gleich doppelt zu schreiben. Z.B. beim Lateinischen: dort gibt es bei Adjektiven und Patrizipien eigene Pluralformen für männlich, weiblich und sächlich. Und das zieht sich bis zum Verb im Passiv Perfektstamm. Im Polnischen ist es ähnlich, nur noch umfangreicher: Es gibt im Plural zwar nicht alle 3 Geschlechter wie im Lateinischen, aber es gibt eine Pluralform für männliche Personen und eine andere für weibliche Personen und Sachen. Und in der Vergangenheitsform haben sogar auch alle Verben in allen Personen unterschiedliche Formen für männliches und weibliches Geschlecht. Wie im Lateinischen wird wie auch Polnischen in der Pluralform die männliche bzw. männlich-personelle Form für gemischt-geschlechtliche Gruppen verwendet.

      Mag sein, daß dort auch einzelne Gruppen Genereiversuche unternehmen. Mir ist jedenfalls nichts bekannt, und man kann sich leicht vorstellen, wie kompliziert und absurd ein Text würde, wenn man nicht nur bei Substantiven, sondern auch allen Adjektiven und Verben konsequent alle Pluralformen gendern müßte.

      Im Arabischen wird es noch um eine Spur komplizierter. Dort haben nämlich durchgehend alle Verbformen in der 2. und 3. Person unterschiedliche Formen für männliches und weibliches Geschlecht.

    • Ambra
      18. März 2014 18:06

      riese 35 : ja eben ! Auch im Spanischen wird das Masculinum für beide Geschlechter verwendet : "los Chicos" und nicht "los Chicos y las chicas" oder Chicos/as wie vermutlich unsere Emanzen es verlangen würden ...
      Aber es war doch auch im Deutschen seit ich auf der 'Welt bin- und das ist ziemlich lange der Fall - ganz klar, daß zB "die Studenten" beide Geschlechter umfaßten. Und jeder verstand es.

      dssm: ich bleibe bei meiner Meinung, daß die wirkliche Waffe dagegen das Verweigern ist wo es nur geht. Auch bei allen Vorschriften, die gemacht wurden und vor allem von den öffentlichen Stellen befolgt werden : würden Sie sagen, daß sich der Genderismus in irgendeiner Weise im täglichen Leben durchgesetzt hat ?

    • dssm
      18. März 2014 20:31

      @Ambra
      Ziehen Sie sich keine Schuhe an die zehn Nummern zu gross sind. Es ist einfach lächerlich. Wenn erst das Schreiben von der Staatsanwaltschaft einlangt, dann werden Sie ganz ganz klein und es wird einlangen, so Sie Widerstand leisten!

      Nur wenn Sie das Land verlassen können, nur wenn Sie schon Vermögen im Ausland haben und nur wenn man Sie dort wirklich willkommen sind, nur dann verweigern, sonst spielt es Enteignung und Gefängnis.

      @terbuan.
      Ja der Cangal ist ein Traum von einem Hund. Leider gibt es ein Exportverbot.
      Wussten sie, daß dies der einzige Hund ist, der es alleine mit einem Wolf aufnehmen kann?

  25. Anonymer Feigling
    18. März 2014 12:16

    Zum Thema Genderei und wie man täglich von diesen Wahnsinnigen gequält wird:

    Gestern fand ich in meinem Postfach einen Brief vom weiblichen Bezirksvorsteher für Hietzing (Wien, 13. Bezirk) Mag. Silke Kobald.
    Darin bedankt sie sich für die Teilnahme an der Umfrage und informiert über das Ergebnis.

    Zitate aus ihrem Schreiben:
    1. Es haben fast 3000 Hietzingerinnen und Hietzinger mitgemacht ...
    2. Für Hietzing spricht, dass fast 50% der Hietzingerinnen und Hietzinger sehr zufrieden sind ...
    3. Die Hietzingerinnen und Hietzinger haben aber auch konkrete Arbeitsaufträge an mich formuliert ...
    4. Die Anzahl der Polizistinnen und Polizisten in Hietzing bleibt mit Sicherheit gleich ...
    5. Mit dieser strukturellen Neuaufstellung - moderner Standort und mehr Polizistinnen und Polizisten - wollen wir einen aktiven Beitrag für mehr Sicherheit für die Hietzingerinnen und Hitzinger leisten.
    6. ... und bestärkt mich ganz besonders, gemeinsam mit den Hietzingerinnen und Hietzingern den Kampf gegen eine bedrohende Verbauung ...

    1. Bei so vielen Doppelnennungen verknotet sich alleine schon beim stillen Lesen des Textes die Zunge. (Satz 5 stellt eine besondere Herausforderung dar.)

    2. Warum eine Frau, die so einen Text verfasst, immer ihre Geschlechtsgenossen zuerst nennt, ist mir rätselhaft. Als Kind habe ich immer gehört, "Nur der Esel nennt sich zuerst", wenn man auf die Frage, wer alles dabei war, geantwortet hat: "Ich, der Fritz und die Susi".

    3. Kein Wunder, wenn die ÖVP abstürzt, wenn sie alle Kraft in die vermeintlich politisch korrekte, in Wirklichkeit aber diskriminierende Schreibweise steckt und nicht in die Durchsetzung bürgerlicher Werte.

    Ich werde dieser Frau wohl schreiben müssen, mich während ihrer Amtszeit als Bezirksvorsteher nicht mehr mit solchen Briefen zu belästigen. Wenn man den Nachsatz ihres Schreibens beachtet: "Aus ökonomischen Gründen wurde nur eine Person pro Haushalt angeschrieben", dann wird's für sie sogar besonders "ökonomisch".

    • terbuan
      18. März 2014 12:50

      Ich würde der Frau Kobold, pardon Kobald, auch schreiben, dass Sie mit der allergrößten Verwunderung durch ihr Schreiben erfahren mussten, dass es in Hietzing nicht nur männliche Einwohner gibt, ("die Hietzinger"),aus ökonomischen Gründen könnte sie in Zukunft ja vielleicht auch schreiben "Die Bevölkerung von Hietzing" und die "Hietzinger Exekutive", aber leider macht die ÖVP und ihre Funktionäre wohl jeden Schwachsinn mit! ;-)

  26. Anonymus
    18. März 2014 10:40

    Müssen nun alle Gesetzestexte, Verordnungen und Schulbücher neuerlich umgeschrieben werden, um auch das sog. dritte Geschlecht nicht zu diskriminieren. Die GrünInnen haben dazu ja schon den Vorschlag mit dem Unterstrich "_" gemacht, also wird deren Selbstbezeichnung künftig "Grün_innen" (Achtung, wieder kleines i) geschrieben.

  27. Undine
    18. März 2014 10:36

    Ich kann nur hoffen, daß ich mich VERHÖRT habe bei den 10h-Nachrichten!

    Wenn nicht, dann ist die Katze aus dem Sack: Um Rußland=Putin zu bestrafen, haben sich die EU-Granden etwas Feines ausgedacht; sie wollen die Arme weit öffnen für einen baldigen EU-Beitritt der Ukraine---sooo eine "Überraschung"! Diese hinterhältige Aktion über die Köpfe der EU-Bürger hinweg wird sich hoffentlich bei der EU-WAHL auswirken und den Erweiterungs-BESESSENEN ein Waterloo bescheren!

    • Riese35
      18. März 2014 11:50

      Leider gibt es bei uns immer noch hinreichend viele Verblendete mit einem Brett vor dem Kopf. Das Theater der USA und der EU ist scheinheilig. Es wird gelogen was das Zeug hält. Wenn das nicht eiskalte Machtpolitik und Desinformation ist, was dann?

      Wie war es mit dem Zerfall Jugoslawiens? Wie völkerrechtlich in Ordnung war damals die Abspaltung Sloweniens und Kroatiens? War es nicht gerade Österreich mit Mock an der Spitze, das damals die neuen Staaten anerkannt hat bzw. sich für deren Anerkennung eingesetzt hat? - Nicht daß ich jetzt dagegen argumentieren möchte, aber der Volkswille war damals ähnlich wie heute in der Krim.

      Wie war es mit den Sanktionen gegen Österreich vor 14 Jahren? Wie sehr hat damals die EU den demokratischen Volkswillen und die rechtsstaatliche Vorgehensweise bei der Regierungsbildung ignoriert und sich in innere Angelegenheiten einzumischen versucht? Schon vergessen?

      Wie sehr war der Putsch in Kiew verfassungskonform. Ja, es gab im Parlament eine Mehrheit für die Absetzung. Dasselbe Verfahren in Österreich angewandt hätte aber sicher zum Aufschrei geführt, denn jeder Jurist weiß, daß oft eine Mehrheit allein nicht ausreicht, sondern eine qualifizierte Mehrheit notwendig ist und die Verfassung die Einhaltung bestimmter Prozesse vorschreibt. Es ist eine aufgelegte Lüge, diese Tatsachen auszublenden. Mit Mehrheiten argumentieren, wenn es einem in den Kram paßt, sonst nicht. Das Spiel und die westliche Desinformationpolitik ist leicht durchschaubar.

      Wo haben nicht überall gerade die USA auch militärisch eingegriffen und Tatsachen geschaffen? Den "Frieden" mit militärischen Mitteln "gesichert"? Kosovo? Wie hat man damals im Westen die Argumentation gebogen? Es ist allein Rußland, Putin und Lawrow zu verdanken, daß die USA noch nicht in Syrien militärisch auf Seiten der aufständischen Islamisten eingegriffen haben.

      Ich vermute, daß der Drang der Ukraine in die EU auf zwei Säulen beruht:
      a) Einer militanten, gekauften und von außen gesteuerten westlichen "Elite", die die Homo- und Genderideologie mit Verhöhnung des Christentums auch in den Osten bringen möchte - westliches Großmachtstreben mit zwangsbeglückendem Sendungsbewußtsein; an Putin und Rußland scheitert man
      b) An ukrainischen Vorstellungen vom Westen, die auf 100 Jahre alten Erfahrungen beruhen (Unabhängigkeit nach dem 1. Weltkrieg, im westlichen Teil auch über 100 Jahre Teil der k.u.k. Monarchie), wobei aber die alte k.u.k. österr.-ung. Monarchie leider nicht mit der heutigen EU vergleichbar ist - das böse Erwachen käme allmählich erst später.

      Gerade Österreich mit seinen Erfahrungen am Balkan und mit den Sanktionen vor 14 Jahren müßte sich an erster Stelle mit der Krim und Rußland solidarisch erklären, denn allen Berichten zufolge ist es eindeutig, daß die Masse der Bevölkerung der Krim zu Rußland will (anders als vermutlich in den ukrainischen, russischsprachigen Ostgebieten). Ich kenne niemanden, der daran zweifelt. Warum will die Ukraine diesen Volkswillen nicht akzeptieren? Daß es anders ginge, zeigt gerade das Beispiel Tschechien und Slowakei. Und auch Österreich läge Vorarlberg sicher keine Prügel in den Weg, wenn es sich so eindeutig von Österreich loslösen und der Schweiz anschließen wollte. Diese Reife dürfte offenbar in der heutigen ukrainischen Regierung nicht vorhanden sein, und USA und EU begeben sich aus eigenen Großmachtinteressen auf dieselbe Stufe.

    • dssm
      18. März 2014 13:10

      @Undine
      Was bleibt nach diesem Waterloo noch anderes über?
      Die Ukraine war vor den aktuellen Ereignissen einfach pleite.
      Jetzt fallen die hohen Deviseneinnahmen für die Verpachtung der Stützpunkte auf der Krim weg, die hohen Deviseneinnahmen wenn die russischen Soldaten dort Einkaufen gehen.
      Dazu haben die Chinesen die Waffenimporte gestoppt.
      Die sind also jetzt pleite zum Quadrat.
      Bill Clinton sagte einmal: It's the economy, stupid – wie wahr. Seltsamer weise gibt es irgend welche Tro..ln die dauern von Völkerrecht und sonst etwas schöngeistigem faseln. Irgend wer muss den Schaden zahlen, die vielleicht 15% Nettozahler innerhalb der EU eignen sich da hervorragend.

    • socrates
      18. März 2014 17:20

      Ja, bei uns ist die Demokratie zu Hause und das Volk entscheidet. Deshalb fragt man es erst nicht.

  28. Undine
    18. März 2014 09:38

    "GENDERN bei den GRÜNEN":

    Jan Fleischhauer läßt sich in aller Ruhe von einer jungen, sehr militanten GRÜNTUSSI die Vorteile des UNISEX-WCs erklären:

    http://www.youtube.com/watch?v=WDl8DwCOdtQ

    • Undine
      18. März 2014 09:45

      Oh schade, die köstliche Szene mit dem UNISEX-WC kommt da nicht vor, man sieht nur ganz kurz die Tür zum Einheits-WC! Das Video dazu finde ich nicht.

    • socrates
      18. März 2014 10:01

      Protest gegen unisex WC! Die Frauen brauchen länger und die Schlange vor ihrem WC ist immer beeindruckend! Wir Männer müssen unsere Privilegien verteidigen! Außerdem haben die Kampfweiber nichts am Pissoir zu bieten außer strafende Blicke.

    • Gerhard Pascher
      18. März 2014 10:29

      Undine:
      Der obige link ist nur ein Auszug aus dem sehr interessanten 30-Minuten-Spiegel-Film von Jan Fleischhauer "Unter den Linken".
      Hier der ganze Film:
      http://www.spiegel.tv/filme/unter-linken-jan-fleischhauer/
      Ab der 17. Minute wird dabei neben dem schon gezeigten Dialog über Binnen-I usw. anschließend auch über die Vorteile vom Uni-WC aus grüner Sicht berichtet.

    • Undine
      18. März 2014 16:39

      @socrates

      Ja richtig, die ewig langen Warteschlangen vor den "Damen-Toiletten" werden der Grund sein, warum die Grünen auf dem Unisex-WC bestehen---damit sich die Benützer und -innen besser verteilen! ;-)

      @Gerhard Pascher

      DANKE!!! Ist es nicht köstlich anzusehen, mit welcher Vehemenz dieses grüne Trutscherl für ihre Sache ficht! ;-)

    • terbuan
      18. März 2014 18:26

      Meine Frau hat damit überhaupt kein Problem, in Notfällen besucht sie einfach die Herren-Toilette! ;-)

  29. Ai Weiwei
    18. März 2014 09:07

    Das biedere und kreuzbrave Normungsinstitut wo man sich seit Jahr und Tag nur mit nationalen und internationalen Normen und Standards befasste ist plötzlich in das Schussfeld der Gender-Ideologen geraten.

    Mehr haben die Beschäftigten dort im Normungsinstitut nicht gebraucht. So wie es aussieht üben die Linken mit ihren Medien massiv Druck auf dieses vollkommen unpolitische Institut aus. Dieses unauffällige Institut hat bisher im Normungswesen immer Hervorragendes geleistet, speziell auch bei technischen Normen.

    Die Leute vom Normungsinstitut sehen die Welt so wie sie ist. Und handeln danach.

    Die Gender-Ideologen wollen aber die jetzige Gesellschaft & Welt umwandeln in einen Zustand so wie es Ihnen passen würde: Männer und Frauen müssen geichgebügelt werden. Ganz egal was dabei alles zerstört wird: Lesefähigkeit, Sprachverständnis usw.


    Besonders der "Standard" tut sich sehr als Gender-Kampfmedium hervor:

    Es wird sogar der Rückschritt ins Mittelalter an die Wand gemalt:

    "Vorwärts ins Mittelalter"

    Kommentar Birgitta Winkler, Traude Kogoj (14. März 2014)

    Frauen "mit meinen" reicht nicht mehr – Ein Entwurf für eine neue Önorm neigt sich nun aber wieder einer rein männlichen Sprachform zu

    http://diestandard.at/1392688255851/Vorwaerts-ins-Mittelalter

    Noch ein Standard-Alarmierungsartikel: "Empörung":

    http://diestandard.at/2000001037348/Norm-Entwurf-zu-geschlechtergerechter-Sprache-sorgt-fuer-Empoerung

    Aber auch in der heutigen Ausgabe der Gratiszeitung "Heute" ist auf Seite 4 ein Alarmaufruf zur Mobilisierung der Genderisten zu lesen.

    Ich hoffe dass sie die Ober-Ideologin der Linken, die Frau Heinisch-Hosek aus dieser künstlichen Empörung heraus hält und das Normungsinstitut in Ruhe lässt.

    • Pumuckl
      18. März 2014 09:51

      @ Ai Weiwei 09:07

      " Besonders der "Standard" tut sich als Gender - Kampfmedium hervor. "

      AUS DIESER ECKE KOMMT DOCH DIESER GANZE GEISTIGE DRECK !

      INSTRUMENTALISIERTE POLIT-ZOOMBIS PLLAPPERN DOCH NUR DEN GESELLSCHAFTSPOLITISCHEN ZÜNDSTOFF NACH, WELCHER IN JENEN
      " DENKFABRIKEN " WELCHE HINER DIESER ZEITUNG STEHEN, AUSGEBRÜTET WIRD !

  30. Josef Maierhofer
    18. März 2014 08:51

    Die meisten Österreicher, auch die wirklichen Sozialisten brauchen diese linke 'Dodelhaftigkeit' nicht.

    Nachdem die Penetranz der Kampffeministinnen zufolge zu viel Freizeit wesentlich präsenter ist als die des normalen Volkes und die Medien das multiplizieren, entsteht von außen der Eindruck von einem 'dodelhaften' Österreich.

    Schwören wir in einem nationalen Schulterschluss diesem aufgelegten und sündteuren Blödsinn ab !

  31. Riese35
    18. März 2014 08:14

    >> "Gewiss war auch bei der Rechtschreibreform der staatliche Zwang, ... Aber die negativen Folgen dieser Änderungen sind absolut unbedeutend gegenüber der breitflächigen Leserfeindlichkeit der Genderei ..."

    Ganz und gar nicht. Sie war die Grundlage, daß alle älteren Werke aus Schul- und Universitätsbibliotheken skartiert werden konnten/mußten und jetzt nur mehr neuere Lehrbücher z.B. die Geschichtslehrbücher eines Oliver Rathkolb aufliegen. Die Wirkung ist also nicht ganz so offensichtlich wie bei den Binnen-I, aber umso effektiver und nachhaltiger.

    Im Nationalsozialismus wurden unerwünschte Werke noch einer Oxidationsreaktion mit intensiv optischer Erscheinung zugeführt, in deren Verlauf Energie in Form von Wärme an die Umgebung abgegeben wurde. Heute funktioniert so etwas auf subtilere Weise, nämlich z.B. mittels einer Rechtschreibreform, für die es sonst keinen Bedarf gegeben hätte.

  32. dssm
    18. März 2014 08:06

    Da gehen mir verschiedene Gedanken durch den Kopf:

    Es gibt einen erfolgreichen Versuch einer von 'oben' eingeführten staatlichen Kunstsprache: Das Rumänische. Sollte man nicht dort einmal anfragen ob die unsere Genderristen übernehmen könnten?

    Da ich aber für mich persönlich Hochdeutsch die erste Fremdsprache war, kann ich an einer weiteren Verkomplizierung nicht interessiert sein, ich tue mir so schon schwer genug.

    Andererseits ist der typische Gesetzestext ohnehin nicht zum Lesen gemacht, weil er zu lange, zu vertrackt ist und weil es einfach zu viele Texte sind, welche man lesen müsste. Also spielt das Sprachelement sowieso keine Rolle, als Bürger ist man schuld, warum und wieso weiß ohnehin niemand so genau.

    Spätestens bei Andreas Hofer wird es zäh, weil aus: Mander - 's isch Zeit! Wird wohl: Manderinen … (wobei sich die Frage stellt, meint dies nun ein südländisches Obst oder doch weibliche chinesische Verwaltungsbeamte?).

    • Pumuckl
      18. März 2014 10:15

      " Manderinen - 's isch Zeit " Ja - 's isch Zeit, daß sich endlich die Neurologen über diese Hirnkrankheiten Gedanken machen !

  33. Wertkonservativer
    18. März 2014 07:45

    Gender-Sprache?

    Was, bitte ist das?

    Ich besuchte - allerdings bereits vor etlichen Jährchen - honorige Schulen, doch außer Deutsch, Englisch und Französisch hatte ich keine weitere Sprache zu büffeln!
    Nun, auf meine alten Tage weigere ich mich, nochmals "in die Schule zu gehen"!

    Ich spreche und schreibe auch weiterhin nur das gute, alte Deutsch, so wie es unsere Deutsch-Profaxen und unsere großen Dichter vorgesagt und gelehrt haben!

    Der tägliche Gender-Schwachsinn kotzt mich an: kürzlich redigierte ich den Aufsatz-Text einer meiner Enkelinnen (Wirtschafts-Uni), in dem so herzig zu lesen stand:
    " ... einerseits sind WarenbesitzerInnen EigentümerInnen von Kapital, andererseits auch EigentümerInnen von Arbeitskraft ..-" !
    Auf meine Frage, ob das so sein müsse, antwortete das süße Mädel mit einem klaren Wort: ja,das müsse so sein, sonst bekäme sie den Text mit negativer Befundung zurückgehaut!

    Weit hamma's bracht!

    Goethe, Rilke, Weinheber & Co., schaut herab von Eurem Dichterthron, und wundert Euch, was Gender-Verrückte seit kurzem mit der edlen deutschen Sprache aufführen!
    Elendes Pack, das!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Riese35
      18. März 2014 07:58

      *****************************************!

      Und das alles wäre ohne maßgebliche Mitwirkung der ÖVP nicht möglich gewesen!

    • Wertkonservativer
      18. März 2014 08:34

      @ Riese35:

      Danke für den Zuspruch!

      Was die Volkspartei betrifft, kann ich nur mit dem Bibelwort
      "Bin ich der Hüter meines Bruders?"
      antworten (soll jedoch keine "Kindesweglegung" sein!).

      Zu meiner unerschütterlichen Verteidigung dieser Immernoch-Bürgerpartei möchte ich anführen, dass ja z.B. brave Eltern auch viele Dummheiten ihrer Kinderchen übersehen bzw. tolerieren, und sie ja trotzdem weiterhin lieben!
      Etwas weit "hergeholt", doch so geht's mir halt auch mit "meiner" Volkspartei!

      Zum Schluss noch das bei mir fast unvermeidliche Sprichwörtlein:
      "Wo Treue Wurzeln schlägt, macht Gott einen Baum daraus"!

      Nun, ich werde das Bäumchen weiter gießen, so lange es mir beschieden ist!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pumuckl
      18. März 2014 09:34

      Habe soeben meine 3 Sternchen abgeliefert, aber sie gelten auch @ Riese35 !

      " Bin ich der Hüter meines Bruders ? " JA, JEDER IST FÜR DIE GLAUBWÜRDIGKEIT
      SEINER GESINNUNGSGEMEINSCHAFT VERANTWORTLIH !

      Berechtigte und damit notwendige Kritik, hat im politischen Freundeskreis außerhalb der Öffentlichkeit geäußert, kaum Wirkung. Da erreicht man bestenfalls beschwichtigendes Schulterklopfen.

      ABER DA, IM BLOG KÖNNTE EIN KRITISCHER, AUFRECHTER ÖVPLER WIE UNSER LIEBER @ WERTKONSERVATIVER BEI SEINEN FREUNDEN ZUMINDEST NACHDENKLICHKEIT BEWIRKEN ! ! !

    • Cotopaxi
      18. März 2014 10:23

      @ WK

      Schon gnädig vergessen? Die sprachliche Verhunzung des Textes unserer Bundeshymne haben wir der Initiative von Rauch-Kallat und der ÖVP-Frauen-Chefin Schittenhelm zu verdanken. ;-)

    • Wertkonservativer
      18. März 2014 10:49

      @ Cotopaxi:

      das haben Sie mir bereit ein-/zweimal an den Kopf geschmissen:
      Sie wiederholen sich inzwischen! Ermüdungserscheinungen?
      Im Übrigen - siehe meine höherstehenden Ausführungen!

    • A.K.
      18. März 2014 11:34

      @Cotopaxi
      *****************************************************************

    • Riese35
      18. März 2014 12:10

      @Cotopaxi & A.K.:

      Diesmal stimme ich mit @WK in seinem Urteil vollkommen überein:

      >> "Elendes Pack, das!"

      Und damit kann nur auch die ÖVP mit Rauch-Kallat und Schittenhelm gemeint sein, auch wenn dadurch die Treue zu diesem "elenden Pack" ungebrochen bleibt.

      @WK: Danke für die Rosen. Inhaltlich haben wir ja wie meistens kaum Differenzen. Ich hoffe, ich habe Ihre Stellungnahme richtig interpretiert. Ich habe auch großen Respekt vor Ihrer Treue, die man gerade in der heutigen Zeit sehr hochhalten sollte - wirklich ernst gemeint. Obwohl ich viele gute Freunde habe, die der ÖVP nahestehen bzw. in dieser Partei sogar tätig sind, fiele mir eine Solidarisierung mit diesem "elenden Pack" ( (C) WK) wirklich schwer.

    • Ambra
      18. März 2014 12:20

      Wertkonservativer : ********* ! und den Blödsinn verweigern, verweigern verweigern ! Wie sagte Brandauer so schön in einem Interview ? Was die Bundeshymne betrifft, hält er es mit der österr. Fußball-Nationalmannschaft....

    • Wertkonservativer
      18. März 2014 12:56

      Danke, liebe Blogfreunde

      @ Riese35 !!
      @ Pumuckl !!
      @ Ambra !!

      für Ihre freundlichen Stellungnahmen!

      Es ist ja - aufgrund meiner "realitätsfernen" Vorstellungen und Eigenarten (ÖVP, EU) - wirklich ganz selten, dass ich mich über zustimmende Reaktionen hier im A.U.-Forum freuen darf!
      Kurz noch - neben nochmaliger Dankesbezeugung - eine (sanfte) Drohung: ändern werde ich mich wohl nicht mehr!
      Das bin ich mir selbst und meinen "Schutzbedürftigen" ja doch irgendwie schuldig. Stünde auch kaum mehr dafür!!!

      Was hätten überdies die werten Herren @ Cotopaxi und @ Karl Knaller denn sonst für Möglichkeiten, ihre mehr oder weniger geistvollen Spitzen hier im Forum anzubringen?
      Hahaha!!!

      Nochmals Dank und liebe Grüße,

      Ihr Wertkonservativer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      18. März 2014 12:59

      @ Ambra

      Leider kann man sich dem Zuhören nicht immer verweigern, wenn man etwa die Schwarze Mikl-Leitner gendergerecht "Polizist'nen und Polizist'nen" und "Spezialist'nen und Spezialist'nen" in den Nachrichten radebrechen hört.
      Ihre Vorgängerin Fekter hat sich angeblich immerhin für 117.000 Euro auf Steuerzahlerkosten coachen lassen. ;-)

    • Torres (kein Partner)
      19. März 2014 13:16

      @Cotopaxi
      Ein ganz besonderer "Stotterer" in dieser Hinsicht ist Sozialminister Hundstorfer, noch viel "besser" als die Innenministerin; hören Sie ihm einmal aufmerksam zu (ich weiß schon, das ist eine Zumutung) und Sie werden sich köstlich amüsieren (oder auch ärgern, je nach Laune).

  34. Politicus1
    18. März 2014 07:27

    das "Binnen-I" ist doch leicht lesbar! Man muss nur beim Sprechen das "I" richtig betonen. Wie? Etwa so, wie die Chinesen auch die Vokale verschieden intonieren und damit Worten manchmal eine grundverschiedene Bedeutung geben. So kann z.B. aus "gut" ganz leicht ein "Hund" werden....

    Köstlich war vor kurzem eine Genderin unterwegs, als sie im TV zu den von einer Frauenärztin zwar der Krankenkassa verrechneten, aber tatsächlich nie gemachten PAP Abstrichen Stellung bezog. Sie sprach tatsächlich von den "Patientinnen und Patienten" ....

    Mehr zu diesem Faschingsthema beschreibt durchaus ernst zu nehmen Sarrazin in seinem neuesten Buch.

    • Milchmädchen-Mann
      18. März 2014 07:33

      Auch schon erlebt:
      Eine Technik-Studentin reicht eine Arbeit über eine Studie ein.
      Die Hochschule lehnt die Arbeit ab, weil die Teilnehmer der Studie nur in männlicher Form angeführt sind. Der Hinweis der Studentin, dass die Teilnehmer der Studie tatsächlich nur Männer waren hat nicht geholfen. Die Richtlinie sagt, dass man beide Formen anführen muss.
      Geschlechterkorrekte Ausdrucksweise muss also keine Rücksicht auf das tatsächliche Geschlecht nehmen.

    • Undine
      18. März 2014 17:06

      @Politicus1

      *******!

      "Sie sprach tatsächlich von den "Patientinnen und Patienten"

      .....das sieht diesen linken Urscheln gleich! Denken ist nicht ihre Sache.....

      Nur so nebenbei: Als es noch so gut wie keine "Frauenärztinnen" gab, hatten die Frauenärzte noch die Gewißheit, in "ihrem Fach" nicht erkranken zu können! ;-)

  35. Gerhard Pascher
    18. März 2014 06:46

    Im Zusammenhang mit dem Genderschwachsinn suche ich nun weibliche Ausdrucksformen für: Dummkopf, Idiot, Trottel usw.
    Derzeit sehen wir in der Nacht bei klarem Himmel den Vollmond, gibt es dazu auch schon eine weibliche Form? In der englischen Sprache ist unser Erdtrabant weiblich, während die Sonne männlich ist. Übrigens sind im angelsächsichen Sprachraum alle Fahrzeuge (auch Flugzeuge, Schiffe) weiblich, daher hieß es vor der Einführung von Selbstbedienungs-/Automatentankstellen immer: Fill her up, please. Ein Auffüllen des Gehirns mit mehr Vernunft wünsche ich unseren Feministinnen.

    • Milchmädchen-Mann
      18. März 2014 07:29

      Auch schon erlebt:
      "Der Teilnehmer" ist grammatikalisch männlich. Die Vorgabe war dann aber in einem Text immer "die Teilnehmerinnen" zu schreiben, also ausschließlich die weibliche Form.
      Der Grund? Angesprochen waren nicht direkt Menschen sondern ausschließlich Kapitalgesellschaften. Und da "die Gesellschaft mit beschränkter Haftung" weiblich ist sind alle Teilnehmer weiblich und daher wird der Begriff gegendert.
      Grammatikalisches Geschlecht schlägt also grammatikalisches Geschlecht.

    • Gerhard Pascher
      18. März 2014 10:04

      Wie ist dies bei einer Vereinsversammlung? Werden da die Anwesenden nun "Liebe Mitglieder und Mitgliederinnen" begrüßt, oder besser geschlechtsbetreffend "Mitglieder und ohne Gl...."? :-)

    • Lieber Augustin
      19. März 2014 08:15

      "Ärschin" war vor einigen Jahren auf einem Wahlplakat der Hochschulwahlen zu lesen.

  36. Markus Theiner
    18. März 2014 04:46

    Okay, das muss Satire sein. Ein "heteronormatives Beisl" würde die ÖH niemals unterstützen. Überhaupt unterstützt die ÖH nichts, was nicht mindestens ein "anti" im Namen hat.

    Ansonsten gibt es dazu nicht viel zu sagen. Es ist ja nicht neu, dass die "gendergerechte Sprache" reiner Aktionismus ist um Reformen vorzutäuschen wo die Politik die wirklichen Probleme nicht lösen kann, weil sie die noch nicht einmal wirklich verstanden hat.

    • simplicissimus
      20. März 2014 06:01

      Ja, wir alle wissen, dass die OeH antiFaschistInnen unterstuetzt.

  37. mischu
    18. März 2014 01:51

    Es wäre ein Schritt in die richtige Richtung, aber leider fällt die endgültige Entscheidung erst nach dem 31. März 2014, weil bis dahin noch Einwände berücksichtigt werden.

    Interessant ist, daß die KampfemanzInnen (!) mitsamt der HochschülerInnenschaft immer nur die positiven Bezeichnungen gegendert sehen wollen, denn VerbrecherInnen liest man kaum irgendwo! ;-)

    Hier eine Seite, wo man seiner Meinung über den Gender-Wahnsinn Ausdruck verleihen kann - man beachte auch das bisherige Abstimmungsergebnis:

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,994457

    Und wenn die ÖVP noch ein bißchen die Hand am Puls des Volkes hätte, würde sie erkennen, daß es spätestens jetzt an der Zeit ist, umzukehren und ihren Kniefall vor dem linken Zeitgeist schleunigst zu beenden!

    • Riese35
      18. März 2014 08:22

      Danke für den Link! Grandios! Derzeit 81%:19% für die Abschaffung der Genderei! Bitte seine Meinung dort kundtun!

      >> "Und wenn die ÖVP ..."

      Die buhlt lieber um die 19% und glaubt, von denen zusätzliche Stimmen lukrieren zu können.

    • LF
      18. März 2014 09:32

      @Riese35 08:22
      Die ÖVP buhlt mMn um die 19%, weil die am lautesten schreien! Die 81% Vernünftigen zucken nur mit den Schultern und gehen zur Tagesordnung über, weil sie keine Zeit auf derartigen Unsinn verschwenden wollen.
      Mir ist allerdings bei der letzten "Pressestunde" aufgefallen, dass Frau Minister Heinisch - Hosek mehrmals nur mehr die weibliche Form verwendet hat (leider habe ich mir kein Beispiel gemerkt, aber es hat mich amüsiert!)

    • Riese35
      18. März 2014 20:31

      Die Umfrage ist beendet. 85,35% für die Abschaffung des Genderns, nicht einmal 15% für das Gendern. Größer kann der Unterschied zwischen öffentlicher Meinung und veröffentlichter Meinung kaum mehr sein. Ich hoffe, daß sich das auch in den nächsten Wahlen niederschlägt.

      Oder fürchten unsere Wähler bereits abermalige Sanktionen gegen Österreich seitens EU und USA wegen falschen Abstimmverhaltens? Z.B. Einreiseverbote in andere EU-Länder für alle, die eine Partei gewählt haben, die gegen das Gendern auftritt?

      Auf www.heute.at gibt es aber bereits die nächste Umfrage, die sich auch wieder - indirekt - mit einem LGBT-Thema befaßt: http://www.heute.at/news/politik/art23660,994457
      Und dort schaut das Abstimmverhalten ähnlich überraschend motivierend aus!

    • Haider
      19. März 2014 01:03

      Vergessen Sie die ÖVP!
      Das, was Sie offensichtlich in dieser Partei sehen, das hat sie vor Jahrzehnten (siehe z.B. Linksverbinder Busek) vergessen. Neugeistiger Aktionismus ließ die Schwarzen längst erblinden! Um jede Krokodilsträne für diese Farbverkehrer wäre schade.





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