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Krim: Nicht das Ergebnis macht Sorgen

Dass viele Krim-Bürger für einen Anschluss an Russland gestimmt haben, wäre unter normalen Umständen ok und in Ordnung. So aber ist alles, was dort passiert, eine echte Katastrophe. Fast alles.

Aus vielen Gründen dominieren die Katastrophensignale:

  • Weil auf der Krim eine „Abstimmung“ stattgefunden hat, die mehr an Hitlers „Abstimmung“ 1938 in Österreich erinnert, als an echte Wahlen in Demokratien: Auf der Krim gab es offene Stimmabgaben, manipulativ gestaltete Stimmzettel, keine Auftrittsmöglichkeit für Gruppen mit anderer Meinung als der herrschenden, und Medien gab es für die Gegner Russlands schon gar keine.
  • Weil es eine Abstimmung unter den Gewehren russischer Besetzer war, was die Vorgänge zur Invasion machten, und ohne dass es auf der Krim zu Menschenrechtsverletzungen gekommen wäre, geschweige denn großflächigen wie einst im Kosovo.
  • Weil 95-prozentige Wahlergebnisse jeden unabhängigen Beobachter skeptisch machen müssen.
  • Weil Russland den Vertrag von 1994 bei der Rückgabe der in der Ukraine stationierten Atomwaffen brutal bricht, in dem es damals die Unverletzlichkeit der ukrainischen Grenzen garantiert hatte, was an den eiskalten Bruch der völkerrechtlichen Neutralität Belgiens in beiden Weltkriegen durch Deutschland erinnert.
  • Weil es im Westen zu einem erschreckenden Schulterschluss zwischen Links- und Rechtsaußen in der Unterstützung Moskaus kommt, der in der Mitte wie immer von kurzsichtigen wirtschaftlichen Interessen begleitet worden ist ( Diese erinnern an den Lenin-Spruch: Sie werden uns noch den Strick verkaufen, an dem wir sie aufhängen).
  • Weil sich – etwa auch im Internet – ein absurder Antiamerikanismus breit macht, der selbst das rätselhafte Verschwinden eines malaysischen Flugzeugs sofort den USA in die Schuhe schiebt, ohne irgendeinen Beweis zu haben.
  • Weil in diesen Tagen mehr Regeln des west-östlichen Zusammenlebens kaputt gehen, als seit Jahrzehnten aufgebaut worden sind (wer den russischen Einmarsch auf der Krim – und vielleicht jetzt auch in der Ostukraine – mit dem Besuch westlicher Außenminister in Kiew auf eine Stufe stellt, entzieht sich selber jeder rationalen Diskussion).
  • Weil wie vor 100 Jahren plötzlich Divisionen aufmarschieren, die dann eigentlich ungewollt einen 30-jährigen Krieg entfacht haben.

Was macht dennoch vorsichtig optimistisch?

  • Das ist die kluge Führung in Deutschland, der sich lediglich die dortige exkommunistische „Linke“ entgegensetzt, die von Frankreich bis Polen derzeit alle großen Europäer zusammenschweißt, die energische Worte und Sanktionen gegen Russland formuliert, aber alle Kriegsängste dämpft.
  • Das ist der Umstand, dass selbst China die russischen Aktionen direkt verurteilt.
  • Das ist der Umstand, dass sich Russland wirtschaftlich viel weniger als der Westen eine langdauernde Eiszeit leisten kann, was auch bald die nationalistische Begeisterung der russischen Bürger für den Putin-Kurs erschlaffen lassen wird.
  • Das ist die (nicht direkt mit der Krim zusammenhängende) Perspektive, dass im Soge der Krise die Energiewende noch rascher als derzeit sich abzeichnend an ein Ende kommen wird. Denn auch langfristig ist das noch auf lange zu hohen Anteilen aus Russland kommende Gas vor allem dann notwendig, wenn weiterhin Sonne und Wind so forciert werden. Denn Gas ist die einzige sinnvolle Ergänzung zu Wind und Sonne, wenn beide nicht scheinen beziehungsweise blasen.

Das ist die – allerdings vage – Hoffnung, dass das Selbstbestimmungsrecht endlich als ein Recht definiert wird, was genau das Gegenteil von Gewalt ist.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPeter Brauneis
    30x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 02:40

    Richtig, in der Ukraine dominieren die Katastrophensignale:

    Endlich gelingt ein CIA-gesteuerter und Soros-finanzierter Staatsstreich von scheinheiligen Heuchlern, welche sogar Bürgerkriege anzetteln, nur um Macht und Einflussbereich auszuweiten.

    Ein gewählter Präsident wurde im Auftrag der Demokratielehrer aus Übersee verjagt.

    Hundert Menschen sind von Scharfschützen ermordet. Normalerweise werden in solchen Fällen die Leichen obduziert, die Hülsen untersucht. Hier nicht.

    Die Aktienkurse der Waffenindustrie steigen.

    Herr Soros lacht sich ins Fäustchen.

    Die Oligarchin Timoschenko mit einem zusammengestohlenen Vermögen von 8 Mrd Euro wird von Frau Merkel FDJ-dressiert umarmt. Ihre Komplicen dürfen jetzt Minister spielen und mitfladern. Ähnliches gilt für den Preisboxer.

    12 Mrd Euro Steuergeld Österreichs und anderer EU-Nettozahler wird an ukrainische Korruptionisten verschenkt, damit Frau Timoschenko weiter Onkel Dagobert spielen kann.

    Das Politbüro der Konzerne (bisweilen auch als EU-Kommission schöngeredet) agitiert weiterhin als Pudel der USA.

    Obama, Barroso, Merkel & Co (und sonstige Friedensnobelpreisträger) wußten doch schon immer, was da bei den Revolutionären tatsächlich abläuft - das juckt solche Leute aber überhaupt nicht, schließlich geht es um Macht und Märkte und da spielen Schicksale kleiner Leute keinerlei Rolle. So wie bei den adeligen Fürsten der Vergangenheit.

    Herr Schulz macht ein Gesicht, als wäre eine Einheit der Waffen-SS über den Westwall geklettert und im Anmarsch auf seine Heimatgemeinde Würselen (© Henryk M. Broder).

    Die Abspaltung des Kosovo von Serbien ist gut, die Abspaltung der Krim von der Ukraine ist böse.

    Die gekauften Medien lügen wie gedruckt (siehe Saddam Husseins angebliche Massenvernichtungswaffen). Sie bringen miese Gags und noch fiesere Fakten. Erfreulich, daß Herr Wehrschütz als Ausnahme bisweilen die Regel bestätigt: Der zuständig gewesene ORF-Zensor staubt nun eh schon im Zentralarchiv die Kohlensäcke aus.

    Daß - bei diesem Thema - Herr Dr. Unterberger nicht zu jenen seltenen journalistischen Perlen zählt, welche man in den Mainstream-Medien viel zu selten findet, schmerzt.
    .

  2. Ausgezeichneter KommentatorDr.Markus Deim
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 11:39

    Solange im ach so tollen Europa die Benes-Dekrete volle Gültigkeit haben, solange der Raub Südtirols durch Italien als ganz normal angesehen wird, solange die Vertreibung und Ermordung vieler Millionen deutscher Menschen in und aus den Ostgebieten nach dem WK II aus den Geschichtsbüchern weitestgehend verbannt wurde, (Deutsche sind offentsichtlih Menschen zweiter Klasse, die kann man ruhig vertreiben und ermorden, sind ja nur böse Nazis), solange hat dieses Europa kein Recht, über Putin zu urteilen, denn immerhin sind über 60% der Krimbevölkeriung Russen. Wir sollten die Goschen halten und vor unserer eigenen Türe kehren, das wäre passender!!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 11:57

    Und täglich grüßt das Murmeltier.....
    Ich bleibe bei meiner Meinung:
    Putin und die Russen sind nicht unsere Feinde,
    Obama und die Amis sind keine wirklichen Freunde!

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 01:36

    Das Referendum ist gelaufen und Putin wird nun klar Schiff machen.

    Die EU kann gar nicht anders reagieren als halbherzig, schließlich sind ihr die Hände gebunden, nachdem sie in der Vergangenheit ähnliche Vorgänge in den eigenen Reihen, nämlich im Kosovo akzeptierte. Putin hat bereits darauf hingewiesen und läßt sich damit sicher nicht mehr aufhalten.

    Wenn jetzt wenigstens Ruhe in der Ukraine einkehrte, aber ich fürchte, daß es trotz oder besser wegen dieser umstrittenen Abstimmung ein ewiger Unruheherd bleiben wird.

    An eine kluge Führung in Deutschland glaube ich erst, wenn sie von einer weiteren Assoziierung oder gar einer Notaufnahme der Ukraine in die EU absieht.

    Interessant wird in diesem Zusammenhang auch noch das Referendum in Venetien, welches von der Medienlandschaft ziemlich totgeschwiegen wird, weil man Angst vor dem Dominoeffekt hat:

    http://german.ruvr.ru/news/2014_03_16/Venedig-Referendum-uber-Abspaltung-von-Italien-begonnen-3209/

    So gesehen hat die EU genug mit sich selbst genug zu tun und muß darauf achten, nicht zu erodieren. Putin kann sich zufrieden die Hände reiben!

  5. Ausgezeichneter KommentatorNorbert Mühlhauser
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 08:15

    Sg Herr Unterberger!

    Sie beargwöhnen ein 95 % Referendum durch ein Elektorat, das auf der autonomen Krim zu 97 % russischsprachig ist; es ist aber nicht zuerkennen, dass die westlichen Eliten oder Ihre Wasserträger im Mainstream-Medienwesen auf eine geordnete Abstimmung unter Beiziehung von internationalen Wahlbeobachtern eingewirkt hätten.

    Vielmehr bekommt man hierorts ja zu lesen, die Krim-Bürger hätten kein (völkerrechtl) Recht auf ein separatistisches Referendum - wie demokratisch ist denn das? Damit wird der Wille einer Bürgerschaft nicht bloß zu 95 %, sondern sogar zu 100 % negiert!

    Statt Respektierung des Selbstbestimmungsrechtes einer autonomen Region wurde westlicherseits mit Druckmitteln wie Sanktionen oder Desinformation (etwa - zumindest - Verkürzungen à la "Janukowitsch, der auf 'seine' Bürger schießen lässt") gearbeitet, was überhaupt nichts mit Demokratie, sondern nur mit Machtausübung zu tun hat.

    Statt dessen werden Kritiker dieser Propagandamethoden in's rechtsrechte und linkslinke Eck gestellt - auch das hat mit demokratischem Verständnis nichts zu tun, sondern stellt eine (allzu-)simple Diffamierungstaktik dar.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWafthrudnir
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 11:36

    Sosehr es anzuerkennen ist, daß Hr. Dr. AU auch in diesem Fall seine Meinung offen und unbeirrt vertritt, so kann ich mich doch des Eindrucks nicht erwehren, daß er hier ungewohnt emotional und unsachlich argumentiert.
    Hält er die Krim und ihre Einwohner für das Eigentum der Zentralregierung in Kiew? Gewiß nicht, also muß er ihnen auch das Recht auf Abspaltung zugestehen, das er ja auch grundsätzlich nicht verneint. Auch kann wenig Zweifel daran bestehen, daß die Abstimmung auch unter anderen Umständen für Russland ausgegangen wäre, wenn auch vielleicht nicht ganz so eindeutig. Als Beweis mag gelten, daß es allen westlichen Kamerateams offenbar nicht gelang, Krim-Bewohner zu photographieren, die nach der Bekanntgabe des Ergebnisses nicht begeistert Fahnen schwenkten, sondern wenigstens ein bißchen verzweifelt dreingeschaut hätten.
    Es geht also darum, ob die Abspaltung formal und juristisch korrekt abgelaufen ist.
    Nun, das ist sie gewiß nicht. Aus zwei Gründen jedoch finde ich das nicht weiter tragisch:
    1) Wenn die große Mehrheit der Bevölkerung die Abspaltung wünscht, die geschriebenen Gesetze diese Möglichkeit jedoch nicht bieten, was soll dann mehr Gültigkeit haben? Zu beachten ist, daß hier keinerlei Menschenrecht berührt wird, das man ja mit einiger Berechtigung von der Abstimmung ausschließen kann, sondern eine rein organisatorische Frage. Und in solchen Fragen sollten die Vertreter des Souveräns, also die Parlamentarier, nur solange etwas zu sagen haben, wie der Souverän selbst, also die Bürger, sich nicht selbst zu Wort meldet.
    2) Offenbar hätte die Bevölkerung der Krim ihre Abspaltung auf formal völlig korrektem Weg zugetrieben sollen. Soll man in diesem Fall ernstlich glauben daß (a) ukrainische Gesetze einen gangbaren Weg für die Abspaltung vorsehen? (b) die Zentralregierung das Unabhängigkeitsstreben der Krim nicht unzulässig behindert hätte? (c) sich der Westen die Ukraine ebenso mit Sanktionsdrohungen unter Druck gesetzt hätte, damit sie die Krim ziehen läßt, wie er es jetzt mit Russland versucht?
    Die Antworten werden wohl alle "nein" lauten. Wenn es aber keinen korrekten Weg gibt, auf dem die Bewohner der Krim ihr Menschenrecht, ihre Regierung selbst zu wählen, in Anspruch nehmen können, so ist es nicht verwerflich, wenn sie eben einen anderen, juristisch nicht korrekten, Weg wählen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2014 00:41

    Wenn Hitler zitiert wird, sind keine logischen Argumente vorhanden. Der Autor wechselt auf die emotionale Welle. In der "gestronzten Murmel" konnte man mit "Ben Gurion" alles beweisen.
    Die Regierung der Ukraine wurde überhaupt noch gewählt, hat die Richter durch Kommissare ersetzt und ist demokratisch anerkannt. Die Militärausgaben werden verzehnfacht und die dürftigen Sozialleistungen gestrichen. Das freut die liberalen Anleger, so macht man Geschäfte. Wenn dabei hunderttausende Menschen sterben, kommt die Antwort: Hitler war schlimmer!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBHBlog
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2014 05:43

    "Weil sich – etwa auch im Internet – ein absurder Antiamerikanismus breit macht"

    Umgekehrt könnte man argumentieren, dass sich in den Massenmedien derzeit ein EXTREM DURCHSICHTIGE Russophobie breit macht.
    Kronen Zeitung und Die Presse, sind da die wenigen Ausnahmen, die objektiv berichten(hat mich sehr gefreut Sonntags zu lesen, dass man in den Leserbriefen nun endlich auch Timoschenko als das bezeichnet was sie ist,eine Diebin!).


alle Kommentare

  1. Hans von Atzigen (kein Partner)
    24. März 2014 16:12

    Da wird weitestgehend ein Fataler Fundamentaler Hintergrund zumeist ausgeklammert. Die Europäische sowie faktisch die gesamte Weltwirtschaft kratzen unübersehbar am offenen Zusammenbruch, fragwürdig über die Notenpressen knapp, vorerst vor dem Zusammenbruch gerettet.
    Die Russen der Ostblock haben vor 20 Jahren einen verheerenden Wirtschaftszusammenbruch durchlebt. Die haben einen ganz Real nachvollziehbaren Erfahrungsvorsprung, die Wissen was dies bedeutet ganz hautnah, zumindest alle über 30. Den Russen ist mit Sicherheit die Wirtschaftliche Lage in der EU sowie den USA, NICHT ENTGANGEN. Insbesondere die EU steht unter einem enormen Wirtschaftlichen inneren Druck. Die Kernangst der Russen, besteht darin das der Westen den inneren Druck gegen die Russen ,,auslebt,,. Die Russen haben mit Wirtschaftszusammenbrüchen im Westen und deren indirekten Folgen sehr Blutige Erfahrungen gemacht. In den letzten 200 Jahren 3 massive Abgriffe aus dem Westen Europas. Insbesondere der letzte hat sich massiv ins Bewusstsein der Russischen Nation gefressen,25 Millionen Tote. Jeder 2 Tote des 2. Weltkrieges war Russe resp. UDSSR Bürger. Scheint die Russen haben einige Dinge aus der Geschichte gelernt. Zudem die EU hat kaum übersehbar so einiges aus der ehemaligen UDSSR in die EUDSSR eingearbeitet vor allem auch Ideologisch.
    Auch mit letzterem Sozialismus- Internationalismus haben die Russen elende Erfahrungen gemacht. Jedem sachlich nüchternen Beobachter müssten die Aktionen und Reaktionen der Russen im wesentlichen verständlich sein. Putin hin Putin her Putin ist eine Figur der die auf Historie beruhenden Ängste der Russischen Nation Repräsentiert.
    Fazit:
    Der Westen Pokert hoch, verdammt hoch.

  2. monofavoriten (kein Partner)
    20. März 2014 22:11

    herr unterberger steht auf der falschen seite der geschichte. sehr verstörend!

  3. RS (kein Partner)
    19. März 2014 22:36

    bitte unbedingt ansehen!

    Daniele Ganser im Gespräch mit Ken Jebsen

    http://www.youtube.com/watch?v=Jyj-ofBUILw

  4. oboam (kein Partner)
    19. März 2014 17:05

    Und hier kommt die menschliche Perspektive zur Krim:

    http://www.pi-news.net/2014/03/putins-rede-zum-beitritt-der-krim/#comment-2502271

    Dazu meinte ich dort: #206 Cherub Ahaoel (19. Mrz 2014 16:44)
    Putin ist einer der zivilisiertesten Staatsmänner dieser Zeit.

    Die Amis sollten sich in den Mariannengraben schämen mit ihrem Muslim und Marxisten Obama….. und wir Europäer mit unseren “Abzugsbildern” von demokratischen “Staatsmännern” und “Staatsfrauen”. Intrigant, verlogen und zutiefst heuchlerisch ….. und vor allem egosüchtig.

    Zitat Ende

    Hier füge ich als Ergänzung noch hinzu: Weder vom Zentrum des ukrainischen Volks noch von den Russen auf der Krim und auch nicht von den auf der Krim stationierten ukrainischen und russischen Truppen gingen Konflikteskalationen aus ------ das sind im Wesentlichsten wirklich irre ukrainische Nationalisten, die von der Adolf Obama Administration gehetzt worden sind ... und Muslime die ihr "eigenes Süppchen" kochten und köcheln, weil sie aus einer Destabilisierung ihre "besten Gewinne" ziehen wollen.

    Und klar - und an den vielleicht hintersten Hebeln stehen die Öl- und Gaslobbyisten im Westen, die aus lauter "gelangweilter Gier" den Preismarkt zu ihren Gunsten kippen wollen ...... die Interessen der vereinigten Ausbeuter (wozu ich auch viele Sozialisten zähle) sind eben immer dieselben: So tun als ob sie viele Münder zu versorgen und der eigene Magen ein Riesenmagen wäre ....

    Sieht derzeit tendentiell so aus als ob in Russland der Volksausbeutugsdruck wesentlich zurückhaltender als "im Westen".......

    Und der hier http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Borissowitsch_Chodorkowski - das viele hier im Westen aus ihm ein "Engelchen" machen wollten kollidiert bereits mit einachsten Recherchen an der Realität: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-117615587.html

    • oboam (kein Partner)
      19. März 2014 17:17

      Herr Unterberger: Vorhin las ich ihren Kommentar durch. Ich will mich nicht fremdschämen. Das wäre ja nur die Steigerung zur katholen Heuchelei wen anderen für die eigenen Sünden büssen lassen .....

      Ich bin optimistisch, dass,
      während du Putins Rede liest (siehe voriger Link zu PI) das Schämen über deinen "Zeitgeistanfall" (You tube "Zeitgeistvideos" sind in etwa in der Art deines Textes vorhin).. das also dein Schämen noch während des Lesens beginnt .....

      Putin führt die Lügenbanditen in der aktuellen und früheren US-Administrationen an ihrem eigenen heuchlerischen Standards vor .....

    • oboam (kein Partner)
      19. März 2014 21:20

      Das mit den "Abzugbildern" ist zu ungeeignet, zu unscharf und unpassend.
      Das ist wirklich polemisch.

      Häufig bis phasenweise beständig Anti-Demokratisch, das ist die Benennung die zutrifft.

      Und nicht nur ins Schwarze ......

  5. MarkusU (kein Partner)
    19. März 2014 16:35

    Eigentlich wollte ich dieser Tage das Abo einzahlen.
    Nachdem AU mich aber hier als Rechts- oder Linksextremen bezeichnet, und damit gleich agiert wie ein Baroso oder Schultz gegen Farage, schaue ich mir das Tagebuch noch etwas länger an.
    Andersdenkende ins extreme Eck zu stellen,AU, hätte ich mir von Ihnen nicht erwartet.

  6. Barolo (kein Partner)
    19. März 2014 00:05

    Merkelregierung für abgesetzt erklären + Übergangsregierung bilden!!!

    Bitte unterschreiben und teilen über Facebook, Twitter, Mail etc.:

    https://www.openpetition.de/petition/online/merkel-fuer-abgesetzt-erklaeren-uebergangsregierung-bilden

  7. fxs (kein Partner)
    18. März 2014 21:45

    Kann mir jemand erklären, warum trotz gegenteiliger UN-Resolution die Abspaltung des Kosovo ohne Volksabstimmung von Serbien unter dem Schirm der Natotruppen völkerrechstskonform , eine Abspaltung der Krim von der Ukraine unter dem Schirm russischer Truppen ein Bruch des Völkerrechts sein soll.
    Enntweder ist beides vökrrechstkonform, oder beides völkerrechtswidrig. Im zweiten Fall beteiligt sich Österreich aber an einer völkerrechtswidrigen Besetzung des Kosovo.
    Im Interesse Österreichs ist es also davon auszugehen, davon auszugehen, das beide Aktionen völkerrechtskonform sind.

  8. N. S. A. (kein Partner)
    18. März 2014 18:35

    Die USA und die EU dürfen diesmal nicht ungestraft davonkommen, wie in den hunderten Kriegen, die sie vom Zaun gebrochen haben.

  9. Erich Bauer
    18. März 2014 15:23

    Es ist mir völlig unverständlich, dass die „Kriegshetzer“ und „Kriegstreiber“ aus Europa, sich im Wetteifer beim „Kriegsgeheul“ regelrecht in ihren Zerstörungs-Sanktions-Visionen, die auch die Selbstzerstörung nonchalant in Kauf nimmt, überschlagen. Ich erkläre es mir damit, dass diese „Zivilisation“ bereits in die unumkehrbare, „Nekrophilie“-Phase eingetreten ist. Einer Phase, die sich am Vorabend des Untergangs, in totaler Ergebenheit zur „Todestrieb-Tendenz“, zeigen muss… Dann erinnerte ich mich an „Anatomie der menschlichen Destruktivität“, von Erich Fromm. Er erklärt die „Kriegslust“ von einem anderen Aspekt aus:

    Ursachen des Krieges

    Fromm spricht über die gutartige und über die bösartige Aggression, also die eigentliche Destruktivität. Die geschriebene Geschichte der Menschheit zeigt, darin waren sich Freud und Fromm einig, dass Kriege wegen realistischen Interessenskonflikten geführt werden und nicht wegen eines angeborenen Triebes:

    Die Babylonier, die Griechen und alle Staatsmänner bis in unsere Zeit haben ihre Kriege aus Gründen geplant, die sie für sehr realistisch hielten, und sie haben die Pro und Contras sehr sorgfältig erwogen, wenn sie sich bei ihren Berechnungen natürlich auch oft irrten. Sie hatten dabei mannigfache Motive: Land, das sie kultivieren wollten, Reichtümer, Sklaven, Rohstoffe, Märkte, Expansion – und Verteidigung.

    Fromm geht auch auf Aspekte ein, die den Krieg für breitere Bevölkerungskreise akzeptabel oder sogar attraktiv machen: die Ehrfurcht vor der Autorität, die Flucht aus Langeweile und Routine des Alltagslebens, gewisse Formen kameradschaftlicher Solidarität, die sich vom täglichen Konkurrenzkampf der Friedenszeiten positiv abheben: Dass der Krieg diese positiven Züge aufweist, ist ein trauriger Faktor zu unserer Zivilisation.

    Hm… egal welchen Aspekt man den Vorzug gibt… Im „Ergebnis“ ist’s wurscht…

    • Julia (kein Partner)
      18. März 2014 15:31

      Erich Bauer
      Danke, dass sie Erich Fromm erwähnen. (ich bin ein ein Fan von Erich Fromm)
      Er war ein grandioser Psychologe, aber auch ein Philosoph.

      "Die Normalen sind die Kränksten. Die Kranken sind die Gesündesten." (E. Fromm)

      http://www.youtube.com/watch?v=sVd4dKH3vng

      Themen: Herkunft, Messianismus, Freudsche Analyse, Karl Marx & Religion, Kapitalismus, Christentum, Maske des Glücklichseins, Profit, "Maschinenmenschen", Arm und Reich, kommende Katastrophe sowie Verdrängung.
      Fernsehinterview des Südwestfunks Baden-Baden, das zum 80. Geburtstag Fromms geführt wurde und dann als Interview zu seinem Tod am 19. März 1980 ausgestrahlt wurde.

    • Undine
      18. März 2014 17:15

      @Erich Bauer

      Sie werden es nie lernen! Es MUSS gegendert werden, ob es Ihnen paßt oder nicht, deshalb sprechen Sie bitte in Zukunft nur noch von „KriegshetzerINNEN“ und „KriegstreiberINNEN“ aus Europa! Die männliche Version ist künftig überflüssig; nehmen Sie sich als leuchtendes Vorbild die Heinisch-HosekIN!

    • Erich Bauer
      18. März 2014 17:27

      @Undine,

      meinen Sie, dass die Kriegshetzer-Weiber in der -INNEN-Mehrzahl sind? Gibt's wirklich schon soviele BDM-Bataillone?

  10. Erich Bauer
    18. März 2014 13:40

    Putins Rede zur Nation (vor der Unterzeichnung des Beitrittvertrages zwischen Krim und der Russischen Föderation):

    „Deutschland versteht hoffentlich unseren Wunsch nach Wiedervereinigung“

    AUTSCH!

  11. Julia (kein Partner)
    18. März 2014 12:13

    Besuchen Sie Europa (Solange es noch Steht) - von Geier Sturzflug
    http://www.youtube.com/watch?v=jji3H-igdGo

  12. Aron Sperber (kein Partner)
    18. März 2014 11:25

    Antiamerikaner bleiben Antiamerikaner, aber unter Obama verliert Amerika auch die Proamerikaner. Für diejenigen, die angesichts der Probleme wie Islamisierung und Terror eine starke Leadership wollen, hat die USA mit Obama stark an Attraktivität eingebüßt.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/03/17/der-neue-neocon/

    Friedlicher ist die Welt unter einem schwachen Obama und einem starken Putin keineswegs geworden.

    Je schwächer Obama sich zeigt, desto mehr stachelt er Putin dazu an, alle “roten Linien” zu überschreiten.

    • Arme Seele (kein Partner)
      18. März 2014 14:56

      Benito Mussolini definierte den Faschismus als "Verschmelzung von Großkapital und Staat".

      Die US-faschistischen Truppen befinden sich in 155 Ländern der Welt.

      Nie wieder Faschismus!

    • Aron Sperber (kein Partner)
      18. März 2014 23:21

      sie verwechseln wohl Mussolini mit Lenin?

      allerdings war ja Mussolini auch zuerst Sozialist und hat es vielleicht nachgeplappert.

      und wie Unterberger richtig anmerkt, finden sich immer wieder Gemeinsamkeiten zwischen Rechtsaußen und Linksaußen:

      http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/03/18/11343/

      besonders toll an Putin: ein rechter Führer, der für Ordnung sorgt...

      ...und gleichzeitig aufgrund seiner KGB/Sowjet-Vergangenheit auf Antifaschist machen kann.

  13. Tik Tak (kein Partner)
    18. März 2014 10:59

    Witzig, wie das Schoßhündchen US amerikanischer Hegemonialpolitik, also der Unterberger, hier seine Maske fallen läßt und vom liberalen Demokraten zum "liberalen" "Demokraten" mutiert.

    Natürlich ist sein Feindbild Putin kein Hitler.
    Die beiden zu vergleichen indem man den zwangsweisen Anschluß Österreichs an das 3. Reich mit den Geschehnissen in der Ukraine gleichsetzt dürfte strafrechtlich wohl als Verharmlosung von NS Verbrechen ahndbar sein.

    Putin mag vieles und auch sehr negatives sein aber er wurde mehrfach demokratisch gewählt und ist aktuell wohl die einzige Person, die Rußland vor dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch bewahren kann.
    Seine Konkurrenz ist da keine Alternative.
    Putin mag auch kein sauberer Demokrat sein - wie nach den Ansichten Unterbergers z.B. sein Idol George W. Bush einer war ;-)

    Das ändert nichts daran, daß die Krim nur deshalb bei der Ukraine ist, weil es ein gewisser Khrushchev künstlich geschaffen hat.

    Wenn Unterberger die gleichen "Maßstäbe" an andere Situationen oder Länder anlegt, dann dürfen seiner Meinung nach wohl weder Israel, noch der Kosovo existieren.
    Denn dort war die Situation nicht viel anders, auch dort wurden die Rechte der damals bestehenden Staaten auf territoriale Unversehrtheit beschränkt.
    Dann darf es auch kein Selbstbestimmungsrecht für Südtirol, die ehemaligen Sudetengebiete oder Schottland geben - wenn es nach den "Prinzipien" des Unterberger geht.

    Unterberger irrt, bzw. zeigt er seine hündische Unterwerfung unter die politischen Irrläufe der US Außenpolitik, wenn er einer russischen Mehrheit das recht auf Selbstbestimmung abspricht nur weil das seinen Feindbildern Rußland und Putin helfen könnte.

    Das ist weder liberal, noch ein Nachweis für Geschichtskenntnisse.

    Das ist nur genau das Vorgehen, welches der Unterberger anderen vorwirft.

    Die Bevölkerungsmehrheit der Krim will zu Rußland.
    Nicht mehr und nicht weniger.

    Oder sind Russen für den Unterberger Untermenschen ohne

  14. Julia (kein Partner)
    18. März 2014 10:47

    Die Maidan-Geschehnisse aus anderer Sicht

    Geheimdienstchef Maidan17. März 2014 Der ukrainische Geheimdienst-Chef unter Janukowitsch, Alexander Jakemenko, erklärte im Interview für russsichen TV-Sender "Rossija 1" am 12. März 2014, die gewaltsame Machtergreifung in Kiew durch oppositionelle Parteien und neonazistische Bewegungen wurde von den USA initiiert und finanziert. Er nennt Fakten und Namen.

    Er beschreibt die Hintergründe und wahren Drahtzieher, den Ablauf der Machtergreifung in Kiew und von wem, woher die Schüsse kamen und wer offensichtlich dahintersteckt. Natürlich ist er ein Geheimdienstmann, daher kein Chorknabe und darüberhinaus selbstverständlich parteiisch. Wieviel Glauben man ihm schenken will, mag jeder für sich entscheiden. Dennoch sind seine Schilderungen da, wo es um die Kerntatsachen geht, sehr wichtig. Wir stellen dieses Interview online, um auch einmal die andere Seite zu Wort kommen zu lassen, denn in den Mainstreammedien wird ausschließlich die Position des "Westens" dargestellt und beweihräuchert. Putin wird zur neuen Verkörperung des Bösen hochstilisiert. Dazu nur eine Bemerkung: Auch Putin ist kein heiliger Menschenfreund. Ihn aber zum "Schurken" zu stempeln, der schon aus aus seiner "Bösen Natur heraus" alles Falsche und Böse tut ist einfach abgrundtief dumm und hat mit Politik nichts mehr zu tun, sondern ist Kriegshetze.

    Vergessen wir nicht, daß Putin mit einem klugen, diplomatischen Schachzug im letzten Jahr bei der Syrien-Krise den Weltfrieden gerettet hat, der von den USA schon beschlossen war.

    Hier das Interview mit Alexander Jakemenko im Original und deutschen Untertiteln (10 Min.)
    http://quer-denken.tv/index.php/330-die-maidan-geschehnisse-aus-anderer-sicht

  15. Undine
    18. März 2014 10:35

    Ich kann nur hoffen, daß ich mich VERHÖRT habe bei den 10h-Nachrichten!

    Wenn nicht, dann ist die Katze aus dem Sack: Um Rußland=Putin zu bestrafen, haben sich die EU-Granden etwas Feines ausgedacht; sie wollen die Arme weit öffnen für einen baldigen EU-Beitritt der Ukraine---sooo eine "Überraschung"!

    Diese hinterhältige Aktion über die Köpfe der EU-Bürger hinweg wird sich hoffentlich bei der EU-WAHL auswirken und den Erweiterungs-BESESSENEN ein Waterloo bescheren!

    • Erich Bauer
      18. März 2014 10:51

      Sollte es zu einem derartigen, gemeinsamen Beschluss kommen - was ich nicht glauben kann - dann ist das eine ultimative KRIEGSERKLÄRUNG... wie dieser Schuss in Sarajevo. Russland würde einmarschieren.

    • Erich Bauer
      18. März 2014 11:07

      Wieder ein Krieg, den keiner wollte?... wie den 1.WK?

      „Russland könnte USA in radioaktive Asche verwandeln“ (Aussagen des russischen Fernsehmoderators Dmitri Kiseljow sorgen für Gesprächsstoff.)

      http://www.news.ch/Russland+koennte+USA+in+radioaktive+Asche+verwandeln/620153/detail.htm

      (über das Icon, am rechten unteren Bildrand, kann man auf deutsche Übersetzung schalten)

  16. peter789 (kein Partner)
    18. März 2014 09:49

    Peter Scholl-Latour sieht die Lage in der Ukraine gewohnt sachlich, rationell und ohne jede Heuchelei.

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41256/1.html

    • Julia (kein Partner)
      18. März 2014 10:37

      peter789
      *********!
      Hier ein kleiner Auszug eines Kommentators:
      Putin hat Russland die Identität wieder
      zurück gegeben, die Gorbatschow und der versoffene Jelzin ihnen
      geraubt hatte. Ich habe einige Bekannte in Russland und die sind von
      der Politik Putins angetan und erfreuen sich einem langsam wieder
      wachsenden Wohlstand. Es ist kaum zu glauben: Noch vor 20 Jahren
      schickten wir als Jugendliche Lebensmittelpakete für Familien und
      Päckchen für andere russische Kinder und Jugendliche bei
      Hilfstransporten mit. Es war in der Jelzin-Zeit, als sich die
      Oligarchen aller Wirtschaftsleistung bemächtigten - teilweise wie im
      Fall Chodorkowski mit Hilfe der USA - und die Menschen Zeiten bittere
      Armut erleben mussten. Und mit Armut meine ich nicht die Armut
      hierzulande, die einem Hartz-IV-Empfänger erlaubt immerhin satt sich
      vor den Fernseher zu setzen! Ich sah die Bilder der Fahrer und
      Helfer, die sie dort machten und nicht wenige weinten damals. Das war
      also der "Feind", vor dem wir jahrzehntelang von der NATO und den USA
      geschützt wurden:
      Menschen mit grauen, verhärmten Gesichtern in abgetragener
      zerschlissener Kleidung. Die in mottenzerfressenen Tschapkas in der
      Eiseskälte standen und die mit ihren Edelstahlzahnprothesen
      lächelten, als die ersten Pakete verteilt wurden. Die in Wohnungen
      mit einfach verglasten Fenstern hausten, eine vierköpfige Familie in
      einem Zimmer; das Bad auf dem Flur, das sich 3 Familien teilten. Das
      Wertvollste was manche Familie besaß war der Samowar der Großmutter,
      den sie aus Dankbarkeit manchem Helfer schenkten.
      Ich erinnere mich noch verdammt gut daran, wie einer dieser Helfer,
      ein vierschrötiger Baum von einem Kerl, bei dem Bericht vor der
      Schulklasse weinend zusammenbrach.

      Zwölf Jahre später unter Putin herrscht ein ganz anderes Bild.
      http://www.heise.de/tp/foren/S-Warum-die-EU-hier-mitzieht/forum-276500/msg-24942008/read/

    • Undine
      18. März 2014 15:18

      @peter789

      Herzlichsten Dank für den Link auf das GRANDIOSE Interview! Was für ein großartiger, weitblickender Mensch Peter Scholl-Latour doch ist und zugleich immer zutiefst sachlich. Hoffentlich bleibt diese Stimme der Vernunft noch viele Jahre erhalten.
      Und nur so nebenbei: Es freut mich, daß ich jedem seiner Worte zustimmen kann, weil sich viele meiner Gedanken mit den Gedanken dieses weisen Mannes decken.

      Scholl-Latour sagt:
      "Wann war denn Russland bitte jemals ein freies und demokratisches Land? Unter dem Zaren, unter Stalin, Breschnew? Nein, gemessen daran geht es Russland heute unter Putin gar nicht schlecht, wahrscheinlich besser als jemals zuvor in seiner langen Geschichte, die ja reich an Tragödien ist."

      Ganz ähnlich habe ich vor einigen Tagen auch hier im Tagebuch gepostet und freue mich, meine Meinung bestätigt zu finden.

  17. Julia (kein Partner)
    18. März 2014 09:43

    95,7% der Bewohner der Krim zeigen dem Tyrannen im Weißen Haus den Stinkefinger
    Paul Craig Roberts
    Mit einem unerwarteten Ergebnis, das bei Wahlen im Westen unvorstellbar ist, stimmten 95,7% der Bewohner der Krim dafür, Russland beizutreten. Wie ich vor kurzem ausgeführt habe, war entsprechend der verdrehten Logik Washingtons die Krim nie ein Teil der Ukraine, da die Russen nicht abstimmen durften, als der sowjetische Diktator Chrustschow 1954 die russische Provinz der Ukraine angliederte.

    Während die Bewohner der Krim in den Straßen feiern und internationale Beobachter erklären, dass das Referendum total fair und frei war von jeglicher Einmischung oder Drohung, erklärte das Neonazi-Weiße Haus, dass „wir keine stinkige Abstimmung anerkennen.“ Der idiotische Sprecher des Weißen Hauses sagte, dass das Weiße Haus und die „internationale Gemeinschaft“ – Washington glaubt in seiner Arroganz, die Stimme der „internationalen Gemeinschaft“ zu sein – die Ergebnisse von gelebter Demokratie nicht anerkennen.

    Demokratie ist für Washington oder die armseligen zwei-Cent-Marionetten, die für Washington in Deutschland, im Vereinigten Königreich und in Frankreich regieren, nicht akzeptabel, wenn die Demokratie nicht Washingtons Agenda der Herrschaft über die gesamte Welt dient. Der Sprecher des Neonazi-Weißen Hauses log nach Strich und Faden, als er behauptete, dass das Referendum, das von internationalen Beobachtern für völlig frei befunden worden war, „unter Drohungen von Gewalt und Einschüchterungen“ abgehalten wurde.
    Diese Erklärung, von der die ganze Welt jetzt weiß, dass sie falsch ist, kennzeichnet die Regierung in Washington und ihre unterwürfigen Medien als den schlimmsten und gefährlichsten Lügner ......
    http://antikrieg.com/aktuell/2014_03_17_krim.htm

  18. fewe (kein Partner)
    18. März 2014 09:05

    Mittlerweile schaut es für mich so aus, dass das ganze Theater nur veranstaltet wurde um die Ukraine rasch und formlos in die EU aufzunehmen. Dass die Krim so schnell weg ist, damit hatte man wohl nicht gerechnet gehabt. Eine nicht gewählte Regierung dort passt an sich eh sehr gut in die EUdSSR.

    Die USA und/oder EU sollen einfach auf der Krim neu abstimmen lassen, damit das Theater um die geschobene Abstimmung ein Ende hat. Abstimmungen sind halt etwas, das die EU garnicht will.

    Wann wird in der Ukraine endlich einmal untersucht, wer die 100 Leute abgeschossen hat?

  19. Undine
    18. März 2014 08:50

    ENTLARVENDES über die EDLEN GRÜNDE von STAATEN, in einen KRIEG zu ziehen am Beispiel ENGLANDS:

    Am 16. 9. 1989 schrieb die englische Zeitung SUNDAY CORRESPONDENT:

    ..............................................................................................................

    "Die Frage ist nicht, .....sondern WIE Europa mit einem VOLK fertig wird, dessen ZAHL, TALENT und EFFIZIENZ es zu unserer regionalen SUPERMACHT werden läßt.

    Wir sind 1 9 3 9 NICHT in den KRIEG EINGETRETEN, um Deutschland vor HITLER oder die JUDEN vor AUSSCHWITZ zu retten oder den Kontinent vor dem FASCHISMUS zu RETTEN.

    Wie 1 9 1 4 sind wir für den nicht weniger IDEELLEN GRUND in den KRIEG EINGETRETEN, daß wir die DEUTSCHE VORHERRSCHAFT in Europa NICHT AKZEPTIEREN können."

    .....................................................................................................

    DEUTLICHER kann man gar nicht werden---und wir IDIOTEN glauben noch immer, daß die ALLIIERTEN ausschließlich hehre MOTIVE hatten, in die beiden verheerenden Kriege in Europa einzutreten, sondern dafür, daß der wirtschaftliche KONKURRENT Deutschland (und Ö) für alle Zeiten BESIEGT war und in Trümmern lag......

    • Julia (kein Partner)
      18. März 2014 11:56

      Herbert Richter
      Mir scheint, dass Unterberger und dieser merkwürdige WK an einem Strang ziehen: nämlich die europäischen Völker für ihre Mischpoke bluten zu lassen. Diese Mischpoke bzw. Oligarchen (meist usraelische) haben schon immer vom Blut und Schweiß der Völker gelebt!!!
      Denn ein Krieg würde sich auf europäischem Gebiet abspielen (wie das Usrael in der Vergangenheit schon immer praktizierte) und das betrifft uns alle. Aber wahrscheinlich werden sich dann die Volksverräter wie damals wieder auf sicheres Gebiet (schätze mal Israel, denn viele von den Volksverr.... haben einen israelischen Pass, wie Merkl und der Pfaffe - die österr. Regierungsoberhäupter wahrscheinlich auch) zurückziehen (wie im 2.WK auch) zurückziehen. Nur dieses Mal würde Europa mit Uranmonition (wie Irak, Libyen, Jugoslawien etc.) oder gar Atombomben für Jahrhunderte nicht mehr bewohnbar sein. Im Irak werden über 30% der Neugeborenen mit Gendefekten (Bilder im Netz zu finden) geboren. Aber all das verschweigen die Medien (die nichts anderes als Hinrichtungsjournalismus betreiben) Ich habe keine Angst vor dem Tod - ich habe mein Leben schon gelebt, aber unsere Kinder, Enkel werden dies alles erleben müssen.
      Doch gottseidank sind die meisten Forumsteilnehmer so klug, dass sie sich selbst ein Bild machen (dank anderer Blogs und Youtube-Videos) und sich nicht mehr von ihrem falschen Guru Unterberger und dem geldgeilen WK auf die falsche Fährte locken lassen. Man stelle sich mal vor, es gäbe das Internet nicht. Wir müssten all die Lügen glauben, so wie wir das auch über unsere Geschichte getan haben. Ich bin froh, dass ich vor meinem Ableben noch die Wahrheit über unsere Geschichte erfahren durfte.

    • Peter Brauneis
      18. März 2014 13:15

      @ Undine

      danke!

      @ Herbert Richter

      Pfaffentochter ist ja noch nix Ehrenrühriges. Zu verachten ist eine Merkel wegen ihres Eifers als Stasi-Spitzel "Erika" ("die MfS-Akten sind leider verschwunden, haha") und FDJ-Propaganda-Kommissarin ("ich hab ja nur Konzertkarten verteilt"). Sowas als europäische Hoffnungsträger zu belobhudeln, zeugt echt von Mangel sogar an limitierter Grundintelligenz.
      .

    • Wertkonservativer
      19. März 2014 18:41

      Julia (keine Partner):

      Ich hoffe, dass Sie das noch lesen:

      Eine Doofere als Sie muss erst noch geboren werden!

      Dr. Unterberger: falscher Guru!!!
      Wk geldgeil!!

      Wie kommen Sie auf die Idee, ich sei geldgeil?
      Eine Frechheit der Sonderklasse!
      Ich bin seit fast vierzig Jahren Stahlhandelskaufmann mit selbständigem Unternehmen, und verdiene mein Geld auf ehrliche Weise: habe sicher um Häuser mehr Steuern als Sie in Ihrem ganzen bezahlt, und etliche Leute jahrzehntelang beschäftigt.

      Hören Sie auf mit Ihren Frechheiten: Sie sind eine echte Hypothek für das A.U..-Forum

  20. Erich Bauer
    18. März 2014 08:05

    ZITAT A.U.): "Das ist der Umstand, dass selbst China die russischen Aktionen DIREKT verurteilt."

    Es tut mir leid, ich habe nichts dergleichen gefunden, welches diese Aussage DIREKT unterstützt...

    "Wang Yi beschrieb die Beziehungen zwischen China und Russland als 'in der besten Phase ihrer Geschichte'. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin hätten eine 'tiefe Freundschaft' entwickelt." (FAZ. 18.3.2014)

    http://www.faz.net/agenturmeldungen/adhoc/krim-krise-roundup-china-zeigt-verstaendnis-fuer-russland-haerte-im-inselstreit-12837493.html

    Sollte mir jemand eine gegenteilig lautende Quelle nennen, werde ich nicht von... Desinformation... sprechen wollen. Hoffentlich.

  21. Göre (kein Partner)
    18. März 2014 07:59

    Ich bin auch der Meinung Unterbergers:

    Deutschland sollte endlich wieder einmal Russland den Krieg erklären!
    Ein dreifaches: Sieg Merkel! Sieg Merkel! Sieg Merkel!

  22. kissing (kein Partner)
    18. März 2014 07:56

    Der Völkische Beobachter-Blog von A.U. will euch sagen:

    Nur die USA sollen das Schicksal aller Völker ihrer Welt militärisch bestimmen.

    Die USA besitzen ein Monopol auf das Töten und auf die Welt.

  23. N. S. A. (kein Partner)
    18. März 2014 07:52

    Journalisten sollen die Wahrheit berichten - und nicht andauernd ihr "intellektuelles Prostituierten"-Dasein (Zitat John Swinton) zur Schau stellen.

  24. BHBlog (kein Partner)
    18. März 2014 05:43

    "Weil sich – etwa auch im Internet – ein absurder Antiamerikanismus breit macht"

    Umgekehrt könnte man argumentieren, dass sich in den Massenmedien derzeit ein EXTREM DURCHSICHTIGE Russophobie breit macht.
    Kronen Zeitung und Die Presse, sind da die wenigen Ausnahmen, die objektiv berichten(hat mich sehr gefreut Sonntags zu lesen, dass man in den Leserbriefen nun endlich auch Timoschenko als das bezeichnet was sie ist,eine Diebin!).

    • Specht (kein Partner)
      18. März 2014 19:33

      So absurd ist ein Antiamerikanismus nicht, nachdem die amerikanische Eroberungspolitik mittels Lügen und Faustrecht immer offensichtlicher geworden ist. In Zeiten des Internets ist es eben anders als zu Zeiten des Vietnamkrieges. Da registriert die staunende Weltbevölkerung schon einmal wie die vorgebrachten Kriegsgründe und Kriegsziele sich in Luft auflösen, so wie in Afghanistan. Die armen Frauen wollte man von Talibans befreien, es geht den armen schlechter denn je. Der Heroinanbau in Afghanistan hat sich in kürzester Zeit um das tausendfache gesteigert. Nur die Saudis sind offenbar sakrosankt. Sieger sind fanatische Moslems dank westlicher Hilfe, dabei hat man die Demokratie wie ein Mantra vor sich hergetragen. Wer wundert sich denn wirklich über aufkeimenden Antiamerikanismus, SU und US sind zwei Seiten einer Medaille.

  25. BHBlog (kein Partner)
    18. März 2014 03:50

    Blöde Frage, aber darf man eigentlich als ehemaliger FPÖ-Wähler solche Vergleiche ziehen?
    Habe zwar selbst 3x FPÖ gewählt (2005,2006 und 2010 =>nur Präsidentenwahl weil ich den Fischer ärgern wollte) aber wir Österreicher haben nicht das Recht zu schimpfen.
    Der Krim wird es besser gehen als dem Rest der Ukraine. Russland ist sehr fortschrittlich, war immerhin früher fast den USA überlegen.

    Ich sag nur 1855:

    "Österreich setzte sich mit seiner unklaren Politik zwischen die Stühle und schädigte nachhaltig seine guten Beziehungen zu Russland."
    http://de.wikipedia.org/wiki/Krimkrieg
    Wir sind nicht gezwunggen Frankreich, England, USA oder Russland ihr Schoßhündchen zu sein wegen der Nazi-Besatzung zwischen 1938 und 1945.
    Aber wir sollten und wenigstens annäherend neutral wie die Schweiz verhalten, wenns geht!!!

    Russland plant das Projekt Southstream mit uns.
    Slowenien , Ungarn, Serbien, Bulgarien, Griechenland und Italien sind die einzigen anderen Partner dieses Projekts.
    Ich finde wir sollten froh sein, dass wir in ein Gasprojekt eingebunden werden und nicht indirekt dieses torpedieren (leider ist ja Nabucco nicht möglich).

  26. Irritierter (kein Partner)
    18. März 2014 00:52

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    die USA machen außenpolitisch nur, was zu ihrem Vorteil ist. Ebenso verhalten sich die Russen.
    Wo ist der Vorteil für Österreich, die wir mit Rußland bisher gute Beziehungen hatten und gute Geschäfte machten, wenn wir Sanktion gegen unsere russischen Geschäftspartner beschließen?
    Eine mir verständliche Antwort würde mich freuen.
    Lg

  27. O. Irschik
    17. März 2014 22:42

    Der Bruch eines Versprechens belastet bis heute das Verhältnis des Westens mit Russland!

    Der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl gab dem russischen Präsidenten Michael Gorbatschow am 10.6.2010 nach Rücksprache mit US-Präsident Bush sen. die Zusage, das atlantische Militärbündnis der Nato nicht nach Osten zu verschieben und um die ehemaligen Ostblockstaaten zu erweitern.
    Dies findet in der laufenden Diskussion kaum Erwähnung und in den Medien schon gar nicht, erschwert somit Analyse und erforderliche Konfliktbereinigung.
    USA und das von Ihnen dominierte Militärbündnis trachteten schon 2006 mit Hilfe Julia Timoschenkos die Ukraine aus dem russischen Einfluss zu „befreien“. Trotz Misslingens wiederholt sich jetzt das Szenario. Akteure wie gehabt: USA-NATO-NGOs-Opposition und finanziell geförderte Demonstranten setzten die Regierung unter Druck. Der einem Assozierungsabkommen mit der EU anfänglich nicht Abgeneigte Janukowitsch, zweifellos enttäuscht über mickrige finanzielleVersprechungen der klammen Europäer, gab schließlich dem großzügigen Zusagen Putins den Vorzug. Um so mehr als ihm bewusst war das zwei Drittel seiner modernisierungsbedürftigen Stahlindustrie, im westen unverkäuflich und daher wie die übrigen Ausfuhren nach Russland gingen. Drückende Schulden an Russland und ein drohender Staatsbankrott taten ein Übriges. Was dann am Maidan geschah ist bekannt. Weder die erfolgte Absetzung der gewählten Regierung, noch das Referendum der Krim entsprechen gleichermaßen internationalem Recht. Dass Putin den mit CIA-Geld befeuerten Demonstrantenumsturz nicht hinnahm war vorauszusehen. Russland hat mehr als ein Jahrtausend (Kiewer Rus) mit der Ukraine eine gemeinsame Geschichte.
    PS: Nato Raketen derzeit in Polen stationiert, schöben sich fünfhundert Kilometer an die russisch Hauptstadt heran. ( Wien-Innsbruck)
    Ein Vorrückungsverzicht der Nato, eine assoziierte nach beiden Seiten neutrale Ukraine wäre zweifellos der Weg, um der bedauernswerten Bevölkerung Stellvertreter Konflikte zu ersparen.

  28. Waltraut Kupf
    17. März 2014 21:02

    Wer die gestrige Sendung "Im Zentrum" gesehen hat, konnte feststellen, daß die Vertreter von Dr. Unterbergers Ansicht angesichts der gnadenlos sachlichen Argumentation des russischen Botschafters alt aussahen und wenig zu erwidern hatten, als dieser Libyen, Syrien und vor allem den Irak und Serbien ansprach. Das führte zu der für Martin Schulz äußerst lächerlichen Situation, daß er zuerst Sanktionen forderte, die Rußland richtig wehtum müßten (und da sollten sich doch die Leute gefälligst mit höheren Energiekosten abfinden um der hehren westlichen Werte willen), dann aber deutlich zurückruderte, als der russische Botschafter glasklar prognostizierte, scharfe Wirtschaftssanktionen würden die EU vermutlich stärker treffen als Rußland. Wenn ich da nicht etwas mißverstanden habe, gipfelte es sogar in einer Quasi-Hommage Schulzens an Putin, der halt eben die größere Macht in Händen habe. Die überaus heuchlerische und bizarre Performance der EU-Vertreter läßt hoffen, daß dieses Theater nicht von ewiger Dauer sein wird.

    • Freak77
      17. März 2014 22:51

      Apropos "gnadenlos sachlichen Argumentation des russischen Botschafters":

      Der sagte vor der Fernsehkamera ja auch ganz "sachlich" dass diese maskierten Soldaten ohne Hoheitsabzeichen die seit dem Beginn der Krise auf der gesamten Krim-Halbinsel mit Radpanzern und LKW's patroullieren:

      Selbstverteidigungskräfte der Krim seien.

      Also: lokale Selbstverteidigungskräfte die dort mehr oder weniger zufällig aus interessierten Zivilisten entstanden seien.

      Dieser "gnadenlos sachliche Botschafter" wurde bei dieser Lüge nicht einmal rot.

      Und dieser "gnadenlos sachliche Botschafter" konnte auch nicht garantieren, ob nicht die "russischen Bürger in der Ost-Ukraine" ebenfalls so wie die Krim von Russland "beschützt" werden wird.

  29. marvin2284
    • Undine
      17. März 2014 22:20

      @marvin2284

      Danke für den Link! Angesichts dieser bodenlosen Gemeinheit verschlägt es einem die Sprache!

    • Freak77
      17. März 2014 22:56

      Also dieses "Schweiz Magazin" scheint eine ganz normale antiamerikanische Hetz-Seite sein, entweder:

      extrem links bzw. kommunistisch

      oder extrem rechtsgerichtet

      Ich habe noch nie ein derart nichtssagendes Impressum gesehen:

      http://www.schweizmagazin.ch/http_www_schweizmagazin_ch_impressum.html

      BoMedia
      9105 Schönengrund
      Postfach Expertz
      Schweiz

      Also nichts Besonderes diese Seite, ganz normale Hetze, zutiefst niveaulos und unseriös. Zeitverschwendung so etwas zu lesen.

    • Julia (kein Partner)
      18. März 2014 15:38

      Freak77
      Sie brauchen die Leute nicht warnen, ich denke die sind fähig sich selbst ein Bild davon zu machen. Es sind keine Kinder, denen man sagen muss, das dürft ihr nicht lesen, das dürft ihr nicht sehen.
      Und übrigens, wenn mich jemand vor einer Seite warnt - dann sehe ich sie mir erst recht an.

    • Specht (kein Partner)
      18. März 2014 19:48

      Der rasche Transport des ukrainischen Goldes Richtung Amerika um es zu schützen wurde tatsächlich in den Medien berichtet. War das Gold wirklich in so grosser Gefahr, weil es gerettet wurde. Nun hat die EU nichts mehr zu retten, sondern nur mehr zu liefern.

    • Undine
      19. März 2014 08:56

      Alles, was einmal von Europa aus ---aus unerfindlichen Gründen--- den Weg in die USA angetreten hat, seien es GOLDRESERVEN oder kostbare Kunstgegenstände oder unwiederbringliche Antiquitäten, sind für die Herkunftsländer so gut wie verloren. Dafür sorgen schon gefinkelte "amerikanische" Anwälte!

  30. terbuan
    17. März 2014 19:45

    Die heutige ZIB2 zeigte bezüglich des Krim-Konflikts eine unerwartete Ausgewogenheit bei der Berichterstattung über die Ereignisse, die Fakten und Meinungen, wie man es auch in diesem Forum vom Autor als selbstverständlich erwartet hätte. Leider war dies (zum wiederholten Mal) auch heute wieder nicht der Fall!

  31. Nemo
    17. März 2014 19:26

    Aus meiner Sicht kann ich dem Kommentar von Dr Unterberger nicht viel abgewinnen. Ich habe nämlich im besonderem Folgendes zu bemerken:

    * Das Recht auf Selbstbestimmung sollte in erster Linie das Hauptmotiv in dieser Sache sein. Der Beschluss von Chru., die Krim einem anderen Staat zuzuschlagen ohne die Betroffenen zu fragen ist wohl eine ganz schlimme Verletzung dieses so elementaren Rechts. Kein Wunder, dass verlangt wird, diese ungerechte Entscheidung aufzuheben.

    * Es ist mir schleierhaft, dass der "Westen" das Regime in Kiew als Partner anerkennt, fehlt ihm doch Legitimität.

    * Die aggressiven Töne aus diesem Regime in Kiew sind verblüffend, sollte es doch die Aufgabe dieser Machthaber sein, dem Volk aus seiner extrem schlechten Lage zu helfen und nicht "zum Krieg" aufzurufen.

    * In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Buch von Fürst Hans-Adam II von Liechtenstein mit dem Titel "Der Staat im dritten Jahrtausend" aufmerksam machen. Darin werden unter anderem die Legitimität der Staatsführung, Änderung der Staatsform und Abspaltung nach rechtlichen Grundsätzen und zum Wohl und nach dem Willen der Bevölkerung auf eine sehr rationale Art behandelt. Aber dafür ist wohl in dieser Angelegenheit kein Bedarf.

    +

    • Undine
      17. März 2014 20:07

      @Nemo

      Von mir bekamen Sie 3*** und zusätzlich noch *********!
      Alle von Ihnen angeführten Punkte sind absolut richtig.

      "* Es ist mir schleierhaft, dass der "Westen" das Regime in Kiew als Partner anerkennt, fehlt ihm doch Legitimität.

      Mich verblüfft auch immer wieder von Neuem, wie der "Westen" mit dieser illegitimen Regierung umgeht; bei jedem anderen Land gäbe es einen Aufschrei---warum in diesem Fall nicht?

      Jetzt möchte ich nur noch zu gerne wissen, WIE der Westen mit den OLIGARCHEN umgeht; da gibt es garantiert "besonders gute" Oligarchen ---die dem Westen konvenieren---und die anderen, die man auf Putins Seite vermutet.

    • Ambra
      17. März 2014 21:46

      Nemo und Undine: *****************!!!!!

  32. zweiblum
    17. März 2014 18:50

    Einst feierten wir B.Brecht: "Erst kommt der Bauch und dann erst die Moral"
    Jetzt sehen es die Arrivierten umgekehrt: Erst kommt die Moral, die ihnen nuetzt, also Anlegersicherheit, keine Pensionen und Renten, Rechtssicherheit nur fuer sie und neue Monopole, das braucht die Macht. Dann kommt eventuell der Bauch, aber schlank ist modern und gesund.
    Wer es nicht bis zu uns geschafft hat, ist selbst schuld und hat's vertan. Dafuer sind wir p.c. korrekt.

  33. Ambra
    17. März 2014 17:16

    Während der Westen inkl Deutschland voran täglich mit Sanktionen droht, vor denen durchaus ernst zu meinende Wirtschaftsfachleute dringend warnen, wird im deutschen Fernsehen als durchaus positive und erfreuliche Meldung verkündet, daß
    eine russische Investorengruppe unter Führung eines russischen Oligarchen daran ist, eine marode Tochtergesellschaft des RWE zu übernehmen - -----
    werden diese Gelder dann auch eingefroren und bekommen die Investoren Einreiseverbot ?????
    Ist das die Politik des Westens ? Da erscheint einem ja selbst Putin ehrlicher ....

  34. Helmut Oswald
    17. März 2014 15:16

    Zwei kurze Anmerkungen, wegen der unpassenden Vergleiche mit 1938 und 1940:

    ad 1938: Am Abend des 9. März hielt Schuschnigg im Innsbrucker Stadtsaal vor den Amtsleitern der Vaterländischen Front eine Rede, in der er für Sonntag, den 13. März, eine Volksbefragung ankündigte. Schuschnigg rechnete mit dem Überraschungseffekt. Allein schon die Frist von drei Tagen bis zur Abstimmung war zu kurz und hatte kein Vorbild in der europäischen Geschichte. Die vorhandenen Wählerlisten stammten aus dem Jahre 1930. Sogar die gesetzliche Grundlage der Volksbefragung hielt einer Prüfung nicht stand, was schon Bundespräsident Miklas festgestellt hatte. Schuschnigg stützte sich lediglich auf den Passus der im Grunde illegalen Verfassung von 1934, in der es heißt, daß der Bundeskanzler die Richtlinien der Politik bestimmt. Das war zweifellos eine recht magere rechtliche Grundlage. Das Wahlalter wurde von 21 auf 24 Jahre hinaufgesetzt. Wahlberechtigt war jeder, der eine Mitgliedskarte der "Vaterländischen Front" oder einen anderen Identitätsausweis vorlegte. Weil das Abstreichen der Namen nicht vor gesehen war, konnte jeder mehrmals wählen, wenn er wollte. Jeder Wähler sollte im Wahllokal ein mit "Ja" bedrucktes Papier erhalten. Die offiziellen Stimmzettel hatten vorn und rückwärts rot-weiß-rote Streifen. Es gab aber keine gedruckten "Nein"-Zettel. Wer mit Nein stimmen wollte, mußte einen gleich großen Zettel mitbringen und selbst Nein daraufschreiben. Die Stimmzettel hätten in die Bezirks- und Wahlkommissionen gebracht werden sollen, die aus dem Bezirkshauptmann, dem Bezirksvorsteher und dem Bezirksführer der Vaterländischen Front zusammengesetzt gewesen wären. Die gegnerische Propaganda sollte sofort unterdrückt, und die Mannschaft mit Stöcken und Gummiknüppel ausgerüstet werden. In Wien sollten nur jene Personen wahlberechtigt sein, die den Nachweis ihrer bezahlten Stromrechnung zur Abstimmung mitbrachten - was naturgemäß angesichts der Nöte der Zeit breiteste Kreise von einer Teilnahme an der Abstimmung ausschloß. Jedes Verfassungsgericht in einem demokratischen Land hätte eine derart manipulierte Volksbefragung für ungültig erklart. (zitiert nach Dr. Viktor Reimann, Rede von 1988 anl. 50 Jahren Anschluß - Reimann * 25. 1. 1915 Wien, † 7. 10. 1996 ebenda, Journalist und Schriftsteller. Nach illegaler NS-Betätigung Engagement im Widerstand, von 1940 bis
    1945 politischer Häftling im Dritten Reich, ab 1945 stellvertretender Chefredakteur, Leitartikler und Leiter der Kulturredaktion der "Salzburger Nachrichten"; 1949 -1956 Abgeordneter zum Nationalrat und Chefredakteur der "Neuen Front", des Zentral- organ des VdU, 1956 –1960 Pressechef der Bundestheaterverwaltung, 1960-1970 freier Schriftsteller und Autor zahlreicher Bücher, seit 1970 Kolumnist der "Kronen-Zeitung", 1980 zum Professor ernannt)

    ad 1940: Belgien's Neutralität: Belgiens Generalstab hat mit Wissen und Billigung der belgischen Regierung ab 1939 regelmäßig die als 'Suggestions' bezeichneten operativen Entwürfe des gemeinsamen alliierten Generalstabes entgegengenommen und danach gehandelt, als es weder durch einen Aufmarsch bedroht war, noch ein solcher sich ankündigte und das LAnd selbst nach außen hin noch den Schein seiner Neutralität aufrecht erhielt. Die Protokolle der seit Kriegsbeginn regelmäßigen gemeinsamen Generalstabsbesprechungen wurden, unzweifelhaft im Original, fein säuberlich in Holzkisten verpackt, auf dem Bahnhof der französischen Kleinstadt (mEn. Charite) erbeutet. Sie enthielten übrigens auch den Entwurf eines Präventivkriegsvorschlages der Alliierten gegen Russland, das zu diesem Zeitpunkt auf Grund des Ribbentropp-Molotow Paktes Deutschlan noch mit Rohstoffen und dergl unterstützte.

    • Undine
      17. März 2014 16:05

      @Helmut Oswald

      *****************!
      1000 Dank für Ihr wohlfundiertes Wissen über diese Zeit und speziell zur von SCHUSCHNIGG kurzfristig angekündigten Volksbefragung für den 13. 3. 1938. Einerseits finde ich es höchst STÜMPERHAFT, weil in so kurzer Zeit kaum durchführbar, andrerseits ist ein Stimmzettel, auf dem nur ein großes JA --- in Gotischer Schrift---und sonst nichts anderes steht, eher in einer DIKTATUR zu erwarten.

      Das alles erweckte wohl in der verarmten Bevölkerung Österreichs damals keine Hoffnung auf Besserung in der prekären Situation, in der das Land sich seit WKI befand! Da schauten die meisten Österreicher eher sehnsüchtig über den Inn, wo es steil bergauf ging---während unsere Politiker das Land ZU TODE SPARTEN---ja, auch DAS gibt es!

      Die SELBSTMORDRATE in Ö war wegen der großen Armut außergewöhnlich hoch, weil vor allem die AUSGESTEUERTEN, meist Familienväter mit mehreren Kindern, keinen Ausweg aus dieser Verzweiflung mehr sahen. Daß dann die bedauernswerten Familien ohne Vater NOCH SCHLECHTER dastanden, steht auf einem anderen Blatt.

      Diese NOT und AUSWEGLOSIGKEIT in Ö kann und will man sich heutzutage einfach nicht mehr vorstellen. Es ist ein großer Unterschied, wenn man die ARMUTSGRENZE, die heute gezogen wird und die "ECHTE ARMUT" von dazumal miteinander vergleicht---damals ging's ums nackte Überleben.

      Heute jammert eine bewegungslos auf der Couch lümmelnde 150 kg-Frau, daß sie ihre Kinder, die pausenlos Kartoffel-Chips essend vor dem Fernseher knotzen, nicht mehr ernähren kann.

    • Undine
      17. März 2014 18:46

      Nachsatz:

      Besagte 150 kg-Frau, die in einer FS-Sendung vor einigen Jahren so lamentiert hatte (im "Report"), wie arm sie sei, hatte "Migrationshintergrund"---dem Vornamen nach zu schließen; Branca oder so ähnlich hieß sie.

  35. Josef Maierhofer
    17. März 2014 14:32

    Moskau spielt, 'wer von Euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein' und wird dieses Match gewinnen, so wie auch Hitler seine ersten Matches gewonnen hat.

    Rechtens ist das nicht, auch in der Ukraine ist keine gewählte Regierung im Amt.

    Europa ist nicht imstande irgendwas zu tun, außer, wie beschrieben halbherzige 'Sanktionen'. Es werden dann halt als Retourkutsche europäische Firmen, die dort investiert haben, konfisziert werden.

    Selbstbestimmungsrecht wäre ein gewaltloses Recht, wenn man das mit der Militärgewalt erzwungene Selbstbestimmungsrecht der Krim als solches betrachtet. Bleibt noch das 'Selbstbestimmungsrecht' der Ostukraine.

    Den Sanierungsfall Westukraine dürfen die Europäer dann finanzieren, die Europäer, die nicht einmal sich selbst finanzieren können und in der Weltpolitik militärisch und wirtschaftlich zu einer Nullgröße verkommen sind.

    Österreich täte gut daran, seine verschüttete und wohlstandsverwahrloste Neutralität wieder auszugraben und sich entsprechend zu verhalten, ist meine Meinung.

    • Undine
      17. März 2014 16:17

      @Josef Maierhofer

      "Moskau spielt, 'wer von Euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein' und wird dieses Match gewinnen, so wie auch Hitler seine ersten Matches gewonnen hat."

      Da darf man aber nicht vergessen, daß etwa die Sudetendeutschen (ein nicht sehr konkreter Sammelbegriff), nachdem ihre seit Jahrhunderten angestammte Heimat plötzlich dem neuen Staat Tschechoslowakei zugefallen war, von den TSCHECHEN bis aufs Blut SCHIKANIERT worden sind. Aber von diesen Schikanen darf nur ja nichts laut werden.....

      Ob die mehrheitlich russische Bevölkerung der Krim von den Ukrainern schikaniert wurde, weiß ich nicht. Jedenfalls hinkt der Vergleich Hitler-Putin bezüglich Krim, finde ich.

    • Josef Maierhofer
      17. März 2014 19:22

      @ Undine

      Auch auf der Krim sind Russen, die es von Putin zu schützen gilt. Was ich nicht weiß, ist, ob die von den Ukrainern schikaniert wurden. Die Russen auf der Krim sind auch schon mindestens 1 Jahrhundert dort.

      Ist kein gelungener Vergleich, da haben Sie recht.

    • Undine
      17. März 2014 20:13

      @Josef Maierhofer

      Mit meiner Kritik am Vergleich der beiden "Anschlüsse" meinte ich auch nicht Sie persönlich, lieber Hr. Maierhofer, sondern die Assoziationen, die man von Seiten der Medien so gerne herbeiredet!!

  36. John Baxter Smith
    17. März 2014 12:09

    Beim Ansehen der gestrigen Sendung "Im Zentrum"
    http://tvthek.orf.at/program/Im-Zentrum/6907623/IM-ZENTRUM/7630094

    finde ich dass die Wortmeldungen von Hans-Georg Heinrich (iceur, europäisch-russisches Forschungsinstitut) sehr beachtet werden sollten! Er hat am
    Ende der Sendung auch über Weißrussland und Kasachstan gesprochen und ein paar sehr gescheite Anmerkungen gemacht.

    Ich will sie hier nicht zitieren, sondern bitte lieber die Sendung noch mal ansehen.

  37. mischu
    17. März 2014 12:01

    Sollten wir uns aber in diesem Konflikt darüber berechtigte Sorgen machen, oder bleibt es bei der Drohgebärde?

    http://www.orf.at/#/stories/2222365/

  38. terbuan
    17. März 2014 11:57

    Und täglich grüßt das Murmeltier.....
    Ich bleibe bei meiner Meinung:
    Putin und die Russen sind nicht unsere Feinde,
    Obama und die Amis sind keine wirklichen Freunde!

    • Inger
      17. März 2014 13:11

      Ich meine, wir können es uns gar nicht leisten, dass die Russen unsere Feinde sind!!
      Was würde wohl der Wientourismus sagen, wenn die russischen Gäste ausbleiben???
      Die Frage ist, wer bringt mehr Geld nach Österreich, die Russen oder die Amerikaner?

    • dssm
      17. März 2014 15:16

      @Inger
      Die Russen!
      Viel mehr Geld!

  39. Dr.Markus Deim
    17. März 2014 11:39

    Solange im ach so tollen Europa die Benes-Dekrete volle Gültigkeit haben, solange der Raub Südtirols durch Italien als ganz normal angesehen wird, solange die Vertreibung und Ermordung vieler Millionen deutscher Menschen in und aus den Ostgebieten nach dem WK II aus den Geschichtsbüchern weitestgehend verbannt wurde, (Deutsche sind offentsichtlih Menschen zweiter Klasse, die kann man ruhig vertreiben und ermorden, sind ja nur böse Nazis), solange hat dieses Europa kein Recht, über Putin zu urteilen, denn immerhin sind über 60% der Krimbevölkeriung Russen. Wir sollten die Goschen halten und vor unserer eigenen Türe kehren, das wäre passender!!

    • Undine
      17. März 2014 11:57

      @Dr.Markus Deim

      1000 Sterne!*************+!

      Danke für Ihre klaren Worte! Die Jugend weiß NICHTS von alledem, was Sie hier anführen, und das erschüttert mich wesentlich mehr als die Rückführung der Krim durch Putin, die ich für gerechtfertigt halte!

    • Wafthrudnir
      17. März 2014 13:44

      Gleichzeitig erklären Sie hier sehr treffend die Ursache der Putin-Hetze in den Mainstream-Medien: welche Angst müssen die Machthaber der EU haben, daß das Beispiel der Krim Schule macht? Das Menschen auf die Idee kommen, über ihr Schicksal und über ihre Zugehörigkeit zu Staaten oder Staatenbünden selbst zu entscheiden? Das wäre wohl das sofortige Ende von Staaten wie Belgien, Spanien oder Italien, und ebenso wäre die EU in kurzer Zeit um mehrere Nettozahler ärmer.
      Noch größer muß die Angst der europäischen Herrscherklasse sein, daß auch ihre Untertanen zu der Ansicht gelangen könnten, ihr Wille als Souverän wiege schwerer als geschriebene Gesetze und schwerer als der Wille von Parlamenten und Regierungen. Über Jahre hinweg haben sie geduldig und Schritt für Schritt die Demokratie in Europa immer weiter beschränkt, reduziert und bereits großteils abgeschafft. Was würde wohl aus dieser Herrscherklasse, wenn die europäischen Völker aufhören, sich um deren Richtlinien, Gesetze und Verordnungen zu kümmern?

  40. Wafthrudnir
    17. März 2014 11:36

    Sosehr es anzuerkennen ist, daß Hr. Dr. AU auch in diesem Fall seine Meinung offen und unbeirrt vertritt, so kann ich mich doch des Eindrucks nicht erwehren, daß er hier ungewohnt emotional und unsachlich argumentiert.
    Hält er die Krim und ihre Einwohner für das Eigentum der Zentralregierung in Kiew? Gewiß nicht, also muß er ihnen auch das Recht auf Abspaltung zugestehen, das er ja auch grundsätzlich nicht verneint. Auch kann wenig Zweifel daran bestehen, daß die Abstimmung auch unter anderen Umständen für Russland ausgegangen wäre, wenn auch vielleicht nicht ganz so eindeutig. Als Beweis mag gelten, daß es allen westlichen Kamerateams offenbar nicht gelang, Krim-Bewohner zu photographieren, die nach der Bekanntgabe des Ergebnisses nicht begeistert Fahnen schwenkten, sondern wenigstens ein bißchen verzweifelt dreingeschaut hätten.
    Es geht also darum, ob die Abspaltung formal und juristisch korrekt abgelaufen ist.
    Nun, das ist sie gewiß nicht. Aus zwei Gründen jedoch finde ich das nicht weiter tragisch:
    1) Wenn die große Mehrheit der Bevölkerung die Abspaltung wünscht, die geschriebenen Gesetze diese Möglichkeit jedoch nicht bieten, was soll dann mehr Gültigkeit haben? Zu beachten ist, daß hier keinerlei Menschenrecht berührt wird, das man ja mit einiger Berechtigung von der Abstimmung ausschließen kann, sondern eine rein organisatorische Frage. Und in solchen Fragen sollten die Vertreter des Souveräns, also die Parlamentarier, nur solange etwas zu sagen haben, wie der Souverän selbst, also die Bürger, sich nicht selbst zu Wort meldet.
    2) Offenbar hätte die Bevölkerung der Krim ihre Abspaltung auf formal völlig korrektem Weg zugetrieben sollen. Soll man in diesem Fall ernstlich glauben daß (a) ukrainische Gesetze einen gangbaren Weg für die Abspaltung vorsehen? (b) die Zentralregierung das Unabhängigkeitsstreben der Krim nicht unzulässig behindert hätte? (c) sich der Westen die Ukraine ebenso mit Sanktionsdrohungen unter Druck gesetzt hätte, damit sie die Krim ziehen läßt, wie er es jetzt mit Russland versucht?
    Die Antworten werden wohl alle "nein" lauten. Wenn es aber keinen korrekten Weg gibt, auf dem die Bewohner der Krim ihr Menschenrecht, ihre Regierung selbst zu wählen, in Anspruch nehmen können, so ist es nicht verwerflich, wenn sie eben einen anderen, juristisch nicht korrekten, Weg wählen.

  41. Jewgeni Gorowikow
    17. März 2014 10:48

    Österreichs Dilemma:

    Wir haben jetzt mehr als 20 Jahre lang darauf gesetzt, dass Russland ein ganz normales Land ist, das die Nachbarstaaten in Ruhe lässt und deren Grenzen respektiert:

    Jetzt haben wir den Salat: Wir bangen um unsere Russischen Touristen.

    Mein Vorschlag: In den Hotels und Restaurants überhaupt nichts über Politik reden sondern so wie bisher den Russischen Touristen mit persönlicher Freundlichkeit begegnen, sowie mit besonderer Aufmerksamkeit wenn es um Service oder Sonderwünsche geht.

    http://wien.orf.at/news/stories/2636505/

  42. Rupert Wenger
    17. März 2014 09:35

    Ehrlich gesagt bin ich ziemlich betroffen, dass ein Posting wie das von Peter Brauneis in diesem Forum soviel Zustimmung findet. Es pflegt ganz offensichtlich eine linke oder rechte antiamerikanischen Sichtweise. Nun sollte man als erwachsener Mensch über jeden Anti....mus oder Phil...mus hinweg sein, weil die Welt nicht schwarz/weiß ist, sondern moralisch gesehen kontinuierlich von Hellgrau bis Dunkelgrau. So viel Verschwörung wie hier in einem Posting zusammenkommt, zeugt von einer sehr verzerrten und emotionalen Sicht der Wirklichkeit. Fast jeder seiner Punkte hält einer rationalen Überprüfung nicht stand.Er darf seine Meinung selbstverständlich veröffentlichen, seine Zustimmer sollten aber doch einmal seine Punkte einer rationalen Überprüfung unterziehen, bevor sie Sternchen vergeben. Sie halten mit Masse dieser Überprüfung nämlich nicht stand.

    • Jewgeni Gorowikow
      17. März 2014 10:01

      @ Rupert Wenger

      Es ist exakt dieselbe Überzeugung von Herrn Brauneis, die der Herr Präsident Putin hat:

      Putin ist geistig offenbar von total unrealistischen Verschwörungstheorien eingenommen!

      Deren Inhalt: Die USA mit ihren Verbündeten wollen eine Weltherrschaft aufbauen und sind in diesem Plan schon sehr weit fortgeschritten sind, es fehlt nur noch Russland das sich gemeinsam mit der VR China als allerletztes gegen die US-Weltherrschaft noch entgegenstemmt.

      Wir haben heute einen Präs. Putin, der der oberste Chef eines mit Atomwaffen gerüsteten Staats ist und dort als kaum getarnter Alleinherrscher tätig ist. Und so ein Mann glaubt felsenfest an Welteroberungstheorien seitens der USA. Putin ist möglicherweise psychotisch.

      Mich erinntert Putin an Hitler, der glaubte von sich dass er von der "Vorsehung" geleitet ist.


      Das traurige ist, dass es mit dieser sogenannten "Abstimmung" auf der Krim ja nicht getan ist, Putin zündelt ja in der Ost-Ukraine weiter: In Donezk, Chakiw usw. randaliert der Straßenmob.

      Ein Funke genügt und russische Truppen marschieren als Schutzmacht der bedrohten "russischen Bürger" ein.

    • Undine
      17. März 2014 10:47

      @Rupert Wenger

      "Nun sollte man als erwachsener Mensch über jeden Anti....mus oder Phil...mus hinweg sein, weil die Welt nicht schwarz/weiß ist, sondern moralisch gesehen kontinuierlich von Hellgrau bis Dunkelgrau"

      Ich will jetzt nicht näher darauf eingehen, wie hierzulande mit Anti...mus oder PHIL...mus umgegangen wird; nur so viel: Uns wird ständig DIKTIERT---dank der PC-Diktatur und deren mieser BETREIBER--- WEN genau wir LIEBEN und WEN genau wir VERABSCHEUEN müssen---ganz ohne Hellgrau bis Dunkelgrau. Es wird uns nicht gestattet, uns selber ein Bild zu machen. Ich mag es einfach nicht, vorgekaut zu bekommen, wer gut ist/war und wer schlecht ist/war; das will ich selber BEURTEILEN DÜRFEN! Auch ich habe Erfahrungen gesammelt und mir ein Bild gemacht---nur unterscheidet es sich gewaltig vom herrschenden "Mainstream", weil ich mich gegen jegliche Art von Gehirnwäsche zur Wehr setze.

  43. Jewgeni Gorowikow
    17. März 2014 09:30

    Die Krim kostet Putin 5 bis 6 Milliarden Rubel.

    Ob Putin dieses Geld wo anders in Russland fehlen wird?

    Macht nichts, Putin hat eh alle Medien fest im Griff, da lassen sich ganz leicht noch ein paar Märchen erfinden.


    Aus www.focus.de :

    Mit der Krim bekommt Russland 2 Millionen neue Einwohner (exakt sind es 2,35 Mio.). Diese wollen mit Gas und Strom versorgt werden und brauchen Arbeit. Außerdem will Putin eine große Brücke über das Schwarze Meer bauen, um die Krim besser mit Russland zu verbinden. Geschätzte Bauzeit: vier bis fünf Jahre.

    Die Annexion der Krim dürfte Russland teuer zu stehen kommen. Nach Berechnungen der University of Toronto muss Moskau fünf bis sechs Milliarden investieren.

    Die Krim braucht wirtschaftliche Unterstützung und muss – zumindest in der ersten Zeit – militärisch abgesichert werden. Außerdem muss Moskau das Bankensystem auf der Krim umstellen, um die Halbinsel in die russische Föderation zu integrieren. Nebenbei wird dabei auch die Währung umgestellt: Die Banken auf der Krim beginnen bereits, Rubel zu drucken.

    Also es gibt doch einen Unterschied zur Annexion Österreichs am 12.3.1938, für Hitler war nämlich diese Annexion ein gutes Geschäft: Die Deutschen holten sofort am ersten Tag den Goldschatz aus der Österr. Nationalbank vom Otto-Wagner-Platz und brachten diesen nach Berlin.
    __________

    Und noch etwas: In allen Medien ist zu lesen wie total strategisch wichtig doch diese russische Schwarzmeerflotte auf der Krim ist, da kommen bei mir doch zwei Fragen auf:

    - In allen möglichen Medienberichten konnte man jahrelang lesen, dass die Schwarzmeerflotte vor sich hin rostet - ja warum denn wenn sie angeblich so wichtig war und ist?

    - Mit dieser famosen Schwarzmeerflotte kann Russland im Schwarzen Meer auftrumpfen. Wobei aber die Anrainerstaaten Rumänien, Bulgarien und Türkei zur NATO gehören - und da würde ich denken dass seitens der NATO entsprechend Vorsorge getroffen wurde wenn es um Marine-Konflikte im Schwarzen Meer geht.

    Anders gesagt: Die NATO hat mit Sicherheit genügend moderne Kriegsschiffe, Waffen, Radarsystem, Flugzeuge etc. um im gesamten Gebiet des Schwarzen Meeres Paroli bieten zu können.

    Und was ist wenn die NATO im Fall der Fälle die beiden Meerengen Bosporus und Dardanellen einfach für russische Kriegsschiffe absperrt. Die Türkei gehört zur NATO und im Fall der Fälle wenn es einmal zwischen Russland und dem demokratischen Westen hart auf hart geht:

    Na dann sperrt die NATO einfach die beiden Meerengen Bosporus und Dardanellen einfach ab!

    • Undine
      17. März 2014 14:12

      @Jewgeni Gorowikow

      "Die Krim kostet Putin 5 bis 6 Milliarden Rubel."

      Die Ukraine hat es wesentlich besser: Der Sturz der Regierung und die vorangegangenen Demonstrationen mit allem, was dazugehört, schürt und FINANZIERT der WESTEN incl. USA.

      "Und was ist wenn die NATO im Fall der Fälle die beiden Meerengen Bosporus und Dardanellen einfach für russische Kriegsschiffe absperrt. Die Türkei gehört zur NATO und im Fall der Fälle wenn es einmal zwischen Russland und dem demokratischen Westen hart auf hart geht: Na dann sperrt die NATO einfach die beiden Meerengen Bosporus und Dardanellen einfach ab!"

      Wenn sie die Präsenz der USA / der NATO im und ums SCHWARZE Meer nicht als ständigen AFFRONT gegenüber Rußland sehen wollen, kann ich Ihnen auch nicht helfen. Was wäre wohl, wenn Rußland ständig Teile seiner Kriegsflotte rund um die USA positionieren würde? Der Teufel wäre los.

      Man REIZT mit voller Absicht den RUSSISCHEN BÄREN in der Hoffnung, er würde doch einmal die Pranke heben und zuschlagen. DAS ist nämlich mMn das ZIEL des Westens.

      Und noch etwas: Die Amerikaner wissen nicht, WAS KRIEG im eigenen Land bedeutet---sie mußten nie erleben, daß sie auf eigenem Grund und Boden angegriffen werden. Von dieser Warte aus läßt sich's leicht zündeln, um hinterher die selbstlose Feuerwehr spielen zu können! Brandstifter UND Feuerwehr zugleich, das ist die Methode Amerikas und der sonstigen Strippenzieher dort!

    • Josef Maierhofer
      17. März 2014 19:26

      @ Undine

      Die russische Flotte war schon vor Kuba unter Kennedy und es war der Teufel los.

    • Undine
      17. März 2014 22:29

      @Josef Maierhofer

      DARAN erinnerte ich mich, als ich diese Zeilen schrieb! Was die Amis dürfen, dürfen die Russen noch lange nicht! Wie lange die Russen sich das noch gefallen lassen werden, steht in den Sternen.

  44. dssm
    17. März 2014 08:57

    Da würde mir etwas anderes viel mehr Sorgen machen.

    Wie unabhängig ist der 'Westen' eigentlich, wenn die Veröffentlichte Meinung so weit von der im Internet ersichtlichen Bürgermeinung abweicht? Wie demokratisch sind wir, wenn die Regierungen das Gegenteil dessen tun was die Bevölkerung artikuliert (unabhängig von der Sinnhaftigkeit)?

    Ist Putin wirklich so stark oder ist der ein getriebener von längst unkontrollierbaren Kräften. Die Krimkrieger sind ja nicht dort hin verlegt worden, es handelt sich um die dort ganz legal stationierten russischen Soldaten und ihre Familien. Wenn die aber am Abend ein bisschen auf Freizeitrambo machen, laut Russland rufen und ordentlich Wirbel machen, konnte und kann der Kreml da überhaupt etwas machen? Muss man also vielleicht gar der russischen Regierung helfen, bevor Atomwaffen in die Hände eben dieser Freizeitrambos fallen?

    Die drastischen Maßnahmen der 'Übergangsregierung' sind menschlich verständlich, schließlich haben diese Galizier (rd. 30% der Bevölkerung) genug unter Polen, Russen und Sowjets gelitten, aber sollte der Westen da nicht beruhigen, anstatt Öl in das Feuer zu gießen. Was würden die USA tun, wenn eine andere Macht in Mexiko ebenso aktiv wird? Was würde China tun, wenn jemand in Nord-Korea so aktiv würde? Warum hat jetzt bei Russland da etwas anderes erwartet? Sind da zu viele Falken unterwegs?

    Der Westen hält sich grundsätzlich nicht an Verträge und UNO-Abstimmungen. Die Liste ist so lang, da braucht man nicht aufzuzählen. Wie will man da jemals wieder Vertrauen herstellen.
    Frieden, und dies muss das Ziel sein, braucht aber Vertrauen. Und Konfliktherde und potentielle Konfliktparteien gibt es bei Gott genügend.

    • Jewgeni Gorowikow
      17. März 2014 09:41

      Der "Westen" ist also durch und durch verkommen:

      Für Sie und Ihre Freunde gibt es aber Hoffnung:

      Auswandend und ein schönes Leben im Putin-Russland genießen, zum Beispiel in Moskau, St. Petersburg, Norilsk oder Jaktusk. Im Putin-Land, dem "Hort von Recht und Gerechtigkeit". :-))))

      Übrigens, gemäß Korruptionsindex liegt Putin-Russland auf Platz 127 von insgesamt 177, viel schlechter als Österreich oder USA.

      http://cpi.transparency.org/cpi2013/results/

    • dssm
      17. März 2014 10:19

      Ja, er ist durch und durch verkommen.
      Gerade der Westen sollte sich an die Regeln halten und nicht jeden Vertrag und jedes UNO-Mandat missachten!

      Aber lernen Sie genau (!) lesen und Sie werden festestellen, daß in meinem Beitrag Herr Putin, dem ja manche Wunderkräfte zuzuschreiben scheinen, gar nicht gut wegkommt.
      Warum also wünschen Sie mir, daß ich in Land gehen muss in welchem ich so grosse Probleme verorte?

      Auf die Antwort bin ich jetzt gespannt ...

    • Jewgeni Gorowikow
      17. März 2014 10:35

      Na gut, dssm, Sie schreiben oben, dass diese maskierten Soldaten ohne Hoheitsabzeichen angeblich "legal" auf der Krim sind.

      Das ist natürlich falsch, da sich diese maskierten Soldaten sehr schnell, gleich am ersten Tag in der Hauptstadt Simferopol und im gesamten Gebiet der Krim (= Ukrainisches Hoheitsgebiet) bewegten und Kriegshandlungen setzten:

      Oder ist die Verlegung von Minen, die Verminung der Landverbindung zwischen Ukraine und Halbinsel Krim keine Kriegshandlung?

      Ihre Ausführungen von oben sind einigermaßen unklar und spekulativ so nach dem Muster was wäre wenn .....

      Das bringt aber wenig. Ich für meinen Teil kann Dr. Unterberger in seiner Sorge die er oben ausdrückt zustimmen.

      Der Krim- bzw. Ukrainie-Konflikt ist leider noch lange nicht beendet oder gelöst! Und solange der Herr Putin so weiter macht sehe ich dunkelgrau bis schwarz für die unmittelbare Zukunft.

    • dssm
      17. März 2014 13:13

      @Jewgeni Gorowikow

      Ihre emotionale Bindung erschwert Ihnen wirklich eine einfache Antwort.
      Auch mir geht es ähnlich. Denn im Unterschied zu den Mitbloggern kenne ich die uns verschwiegene Geschichte der Galizier. Kenne die vielen Petitionen in Genf welche die Galizier wegen der Übergriffe der Polen einbrachten. Weiß wie brutal dann 39 die Eliten (Polen, Juden und Ukrainer) ausgerottet wurden. Weiß um den Bürgerkrieg bis 1953. Die erinnern mich in ihrer unbeugsamen Haltung eher an den Freiheitskampf Innergebirg gegen Napoleon.

      Also nochmals: Warum also wünschen Sie mir, daß ich in Land gehen muss in welchem ich so grosse Probleme verorte? Ich habe wohl klar gemacht, dass ich kein Putin-Liebhaber bin und in Russland viele Probleme sehe.

      Und eine zweite Frage: Sind Sie den Galiziern, also den katholisch-orhtodoxen Leuten nahe oder den ‚eigentlichen’ Ukrainern (was immer dies sein soll)?

  45. Wertkonservativer
    17. März 2014 08:38

    So ist es halt: Macht, Unbedenklichkeit und Unverfrorenheit haben noch immer gesiegt!

    Dass hier das Volk der Krim dem "Mächtigen" auch zum zweifelhaften "Recht" verholfen hat, gibt dem Ganzen den Anschein von Rechtmäßigkeit.

    Insgesamt fühle ich mich halt an gewisse Geschehnisse des vergangenen Jahrhunderts erinnert, als es "Heim ins Reich" hieß! Es war damals Volkes Wille, daher sollten wir für das Votum der Krim-Leute halt auch einiges Verständnis aufbringen!

    Sauber ist der Putin-Streich jedoch deswegen trotzdem nicht:

    Abschließend drei Sprüchlein aus meinem Sprichwort-Almanach:
    Nr. 5771: "Dem Mächtigeren zürnen ist Torheit"!
    Nr. 5772: " Der Mächtige steckt den andern in den Sack"!
    Nr. 5773: "Wer mächtig ist, wird auch vermessen: Große Fische die kleinen fressen!"

    Da ist doch was dran, oder?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      17. März 2014 09:50

      @ WK

      Nr. 5771: "Dem Mächtigeren zürnen ist Torheit"!

      Erklärt das Ihre Nibelungentreue zum Hause Pröll? ;-)

    • Wertkonservativer
      17. März 2014 10:09

      @ Cotopaxi:

      Im Finden negativer Bezugnahmen auf die ÖVP sind Sie ja wirklich großartig, alle Achtzig!!!
      Wo haben Sie nur diesen sprühenden Einfallsreichtum her?
      Ich kann nur staunen!!!

      Noch kurz was zum "Hause Pröll":
      der Erwin ist als Vollblut-Volkspolitiker dem blassen und vom Volk kaum akzeptierten H.C. Strache (denken Sie an dessen absolut negative Spitzenplätze bei jedem Politiker-Ranking) jedenfalls um etliche Hochhäuser überlegen!
      (Was man auch immer von Beiden denkt oder auch nicht)!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  46. Norbert Mühlhauser
    17. März 2014 08:15

    Sg Herr Unterberger!

    Sie beargwöhnen ein 95 % Referendum durch ein Elektorat, das auf der autonomen Krim zu 97 % russischsprachig ist; es ist aber nicht zuerkennen, dass die westlichen Eliten oder Ihre Wasserträger im Mainstream-Medienwesen auf eine geordnete Abstimmung unter Beiziehung von internationalen Wahlbeobachtern eingewirkt hätten.

    Vielmehr bekommt man hierorts ja zu lesen, die Krim-Bürger hätten kein (völkerrechtl) Recht auf ein separatistisches Referendum - wie demokratisch ist denn das? Damit wird der Wille einer Bürgerschaft nicht bloß zu 95 %, sondern sogar zu 100 % negiert!

    Statt Respektierung des Selbstbestimmungsrechtes einer autonomen Region wurde westlicherseits mit Druckmitteln wie Sanktionen oder Desinformation (etwa - zumindest - Verkürzungen à la "Janukowitsch, der auf 'seine' Bürger schießen lässt") gearbeitet, was überhaupt nichts mit Demokratie, sondern nur mit Machtausübung zu tun hat.

    Statt dessen werden Kritiker dieser Propagandamethoden in's rechtsrechte und linkslinke Eck gestellt - auch das hat mit demokratischem Verständnis nichts zu tun, sondern stellt eine (allzu-)simple Diffamierungstaktik dar.

  47. brechstange
    17. März 2014 08:11

    Eines steht für mich fest, es ist ein Machtspiel der Organisierten Kriminalität, gemischt mit Herrschaftsansprüchen Russlands, hauptsächlich wegen der Schwarzmeerflotte. Die Methode, der sich die Russen bedienen, ist schon bedenklich. Sie schaffen mit unlauteren Methoden Realität, der Westen zündelt zwar gerne, denkt aber scheinbar nie an das Ende. Wenn schon zündeln, sollte eben zum Löschen auch noch was da sein, diese Schwäche haben Putin und die Russen erkannt und da stoßen sie rein.

    Meine Beobachtungen:
    Russland:
    Visaausstellung für Russland wurde seit Putin stetig erschwert, vor Putin wollte man Bakschisch, mit Putin wurde die Ausstellung aufwändiger- für mich ein anbahnendes Zeichen der Abschottung vom Westen
    Einstellung vieler Menschen: Der Staat tut so, als würde er uns bezahlen und wir tun so, als würden wir arbeiten.

    Krim:
    viele resignierte, relativ arme Menschen und viele Mafiakutschen
    bereits 2011 plaktierte Wände, die einen Anschluss an Russland propagierten
    die ukrainische Regierung schränkte ansässige Russen ein

    Diese Mischung von Armut und Repression ist der Nährboden für Machtpolitik. Das gepaart mit den Interessen der Organisierten Kriminalität und Propaganda ergibt ein explosives Gebräu.

    Wann endlich erkennen die Menschen, dass sie immer wieder zum Spielball selbst ernannter Eliten werden? Die Menschen protestieren gegen Korruption und haben dann doch keine Alternative, sie werden immer wieder benutzt.

    • Wertkonservativer
      17. März 2014 08:41

      Selbsternannt sind die korrupten Eliten durchaus nicht, werte @ brechstange:
      Sie sind von uns gewählt und damit vom Volk "legitimiert"!

    • Jewgeni Gorowikow
      17. März 2014 09:49

      Endlich hat Putin die Krim befreit und heimgeholt ins Mütterchen Russland!

      Jetzt gibt es endlich berechtigte Hoffnung dass es mit der Korruption auf der Krim schlagartig besser wird!


      Der neue starke Mann: Sergej Aksjonow, der in die Position eines Regierungschefs der Krim hochgespült wurde

      - allein an ihm sieht man schon wie hoffnungsvoll der Ausblick auf eine korruptionsfreie Zukunft auf der zukünftigen Krim ist.

      :/

    • brechstange
      17. März 2014 11:17

      Doch Herr Michler, in Zusammenhang mit Propaganda sind sie selbsternannt. Es ist sicher richtig, dass sich die Menschen manipulieren lassen. Leider.

    • brechstange
      17. März 2014 11:18

      Jewgeni

      Nein, es gibt keine Hoffnung, dass die Korruption besser wird. Es haben eben andere Korrupte das Ruder übernommen. Es gibt leider nicht Schwarz-Weiß. Wie immer sind die Menschen der Spielball.

  48. Markus Theiner
    17. März 2014 07:59

    Dass "sogar China" gegen die russische Annexion der Krim stimmt ist nicht wirklich überraschend. Die Chinesen haben einige Minderheiten mit starken separatistischen Tendenzen und sind folgerichtig gegen alles, was bestehende Grenzen in Frage stellt.
    Die Angst vor einem eigenständigen Katalanien, Baskenland, Kurdistan usw. erschreckt auch einige NATO-Mitglieder, weshalb deren Widerstand zumindest teilweise schon auch durch Eigennutz motiviert ist.

    Ein Sezessionsrecht ist kaum demokratisch zu rechtfertigen. Denn Minderheitenrechte sind ihrer Natur nach ein Gegensatz zur Demokratie, weil in der eben die Mehrheit entscheidet. Wenn sich im ganzen Staat fast alle einig sind funktioniert es natürlich wunderbar (siehe Tschechoslowakei).
    Bei einer einseitigen Aktion stellen sich ja auch hunderte kleinliche Folgefragen. Wie zum Beispiel die Nebenfrage wer die Staatsschulden des bisherigen Gesamtstaates erbt, internationale Vertragspflichten übernimmt usw.

    • Norbert Mühlhauser
      17. März 2014 09:35

      Es gibt im Rahmen von Sezessionsvorgängen keinen Maßstab der territorialen Integrität, von dem ausgehend bestimmt werden könnte, wer oder was Minderheit oder Mehrheit ist. Bezogen auf autonome Gebiete ist die Minderheit des Staatsterritoriums eben Mehrheit in der eigenen Region.

      Sezessionen sollten im gütlichen Einvernehmen erfolgen, so dass möglichst viele Interessen beachtet bleiben, zB jene der Enklaven oder Minderheiten der sezessionistischen Region.

      Noch viel wichtiger ist es aber, dass Abspaltungen nicht von außen finanziert werden, sofern nicht ohnehin der Anschluss angestrebt wird. Dann würde über allem die ökonomische Vernunft beschwichtigend walten, und der Kosovo hätte sich in Jugoslawien eingefügt. So aber dürfen die EU-Bürger albanischsprachige Hochschulen finanzieren.

  49. socrates
    17. März 2014 03:49

    Das Einkommen in der Westukraine beträgt 450€, im Osten 225€. In Russland beträgt es 16500€. Wenn also der Ukrainer die Chance einer Wahl erhält, wie wird er sich wohl entscheiden? Verhungern oder im bescheidenen aber sicheren Wohlstand leben? Das Weglassen aller Argumente und dafür Hitler zitieren ist primitive Manipulation. Die kann sich ein kleiner Ukrainer nicht leisten.

    • dssm
      17. März 2014 09:01

      Da wäre doch jetzt eine Quellenangabe nett!

    • Wertkonservativer
      17. März 2014 09:53

      Da rechnen Sie aber in Russland die vielen Putin-Vasallen mit den dem Volk
      vorbehaltenen Milliarden-Vermögen dazu, werter @socrates, oder?

    • socrates
      17. März 2014 10:21

      dssm
      Einfach googeln!
      http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-02/Ukraine-Gehalt-Unterschiede

      In Russland entwickeln sich nur die Einkommen
      © RIA Novosti. Ilja Pitalew16:31 16/07/2013
      Nach dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) und der Kaufkraftparität gehört Russland zu den fünf größten Volkswirtschaften der Welt, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Dienstag.
      Mit 3,4 Billionen Dollar im entsprechenden Ranking der Weltbank liegt Russland nur hinter den USA, China, Indien und Japan.
      Der Internationale Währungsfonds stufte Russland auf Platz acht ein, wobei das BIP nach den offiziellen Währungskursen berechnet wird. Das ist auch nicht schlecht.
      Natürlich ist Russlands Pro-Kopf-BIP viel geringer als in den meisten Industrieländern, aber auch diese Zahlen steigen schrittweise. Die Weltbank hat Russland mit einem Pro-Kopf-Wert von mittlerweile 12 616 Dollar in die Kategorie der „Länder mit hohen Einnahmen“ hochgestuft. Nach der Kaufkraftparität beläuft sich Russlands BIP auf 22 760 Dollar, was deutlich mehr ist als in allen anderen BRICS-Ländern (Brasilien 11 720 Dollar, Indien 3840 Dollar, China 9210 Dollar).
      Gleichzeitig ist Russland aber das Schlusslicht in den Bereichen Verwaltungsqualität, Geschäftsklima, Freiheitsniveau, Lebenszufriedenheit usw.
      Ein Problem besteht darin, dass die wachsenden Einnahmen keine Weiterentwicklung der demokratischen und wirtschaftlichen Institutionen des Landes zur Folge haben. Im Gegenteil: Die Lage verschlechtert sich.
      Nach den „fetten“ 2000er-Jahren hatte sich Russlands Wirtschaftswachstums wie bei vielen Schwellenländern verlangsamt. Laut Analysten von Renaissance Capital ist Russland in die „klassische“ Falle der Durchschnittseinnahmen (15 000 bis 16 000 Dollar pro Kopf der Bevölkerung) getappt. Wegen des langsameren Wachstums werde es schwieriger, das Einnahmenniveau zu halten, was sogar zu einem politischen Problem werden könnte. Russland habe keine Ressourcen zur Ankurbelung der Konjunktur, so dass die Schulden wachsen.
      Das frühere Wachstum war großenteils auf die hohen Ölpreise zurückzuführen. Laut einer Studie der Higher School of Economics in Moskau ist die russische Wirtschaft in den letzten Jahren strukturell sogar noch monotoner geworden: Zwischen 2002 und 2012 ist der Anteil der Ölbranche um 5,6 Prozentpunkte vom BIP gewachsen, während der Anteil der Verarbeitungsindustrie (ohne Ölverarbeitung) um 3,4 Prozentpunkte vom BIP sank. Im Unterschied zu den Ländern, die ihre Rohstoffabhängigkeit überwunden haben (Australien, Kanada, Niederlande), hängt Russland zu stark von seinen Rohstoffen ab. Ein Ausweg wäre die Entwicklung anderer Industriezweige. Aber kaum jemand hat Interesse daran, weil der politische Willen in Russland dafür fehlt.

    • socrates
      17. März 2014 10:24

      WK
      Timoschenko (8,5 MRD) ist nicht dabei, auch die anderen Oligarchen der armen Ukraine nicht. Ansonsten empfehle ich Ihnen nachforschen und Statistik lernen!

    • socrates
      17. März 2014 10:30

      dssm
      Jeder, der vom Staat sein Geld bekommt, Rentner, Pensionisten, Militär, Polizei, Beamte, Künstler, Bauern, Geförderte......., werden für Rußland stimmen, sonst wären sie Selbstmörder. Wenn das verschwiegen wird ist das Manipulation. Es erinnert allerdings an 1930 ff, wo es nachher hieß: anständig bleiben und verhungern ist der richtige Weg. Nur Dollfuß hat es geschaft sein Land zu sanieren, dafür haben ihn die Sozis beseitigt.

    • Markus Theiner
      17. März 2014 13:17

      @ socrates:

      Sie vergleichen da Äpfel mit Birnen.
      Die zitierten Werte aus der Ukraine sind monatliches Durchschnittseinkommen, der Wert aus Russland ein Jahreswert für das BIP/Kopf.

      Wenn man nach dem monatlichen Durchschnittseinkommen in Russland googelt findet man nicht wirklich sehr gesicherte Werte, das was ich gefunden habe bewegt sich aber in der Größenordnung von 500 - 600 €. Also schon höher, aber nicht so ein krasser Niveauunterschied zum Osten der Ukraine, besonders wenn man den Kurssturz der ukrainischen Währung durch die aktuelle Krise raus rechnet.

      Es wäre aber auch nicht wirklich sehr aussagekräftig, wenn ihre Zahlen stimmen würden. Denn um was draus ableiten zu können müsste man erst einmal herausarbeiten durch welche Faktoren sich das höhere Einkommen ergibt und ob diese Faktoren nach einem Anschluss für die Krim auch gelten würden.

    • dssm
      17. März 2014 15:13

      @socrates
      Verzeihung, aber ich habe den Eindruck, daß Sie ein leichtes Geographieproblem haben.
      Auf einer Nord/Süd ausgerichteten Karte ist der Westen links und der Osten rechts.

      Deshalb habe ich ja nachgefragt, denn die 'reichen' Provinzen sind die russischen...
      Aber auch nicht mehr lange, denn die dortige Großindustrie liefert Waffen und Baustahl an die Chinesen, welche momentan die Lieferungen auf Eis gelegt haben.

    • socrates
      17. März 2014 20:43

      Markus Theiner
      mea culpa, Irrtum meinerseits!
      BIB pro Einwohner Russland 15717$, Ukraine 4011$.
      Trotzdem würde ich Russland weiter vorziehen. Als Pension ist hätte ich für Putin gestimmt!

  50. Peter Brauneis
    17. März 2014 02:40

    Richtig, in der Ukraine dominieren die Katastrophensignale:

    Endlich gelingt ein CIA-gesteuerter und Soros-finanzierter Staatsstreich von scheinheiligen Heuchlern, welche sogar Bürgerkriege anzetteln, nur um Macht und Einflussbereich auszuweiten.

    Ein gewählter Präsident wurde im Auftrag der Demokratielehrer aus Übersee verjagt.

    Hundert Menschen sind von Scharfschützen ermordet. Normalerweise werden in solchen Fällen die Leichen obduziert, die Hülsen untersucht. Hier nicht.

    Die Aktienkurse der Waffenindustrie steigen.

    Herr Soros lacht sich ins Fäustchen.

    Die Oligarchin Timoschenko mit einem zusammengestohlenen Vermögen von 8 Mrd Euro wird von Frau Merkel FDJ-dressiert umarmt. Ihre Komplicen dürfen jetzt Minister spielen und mitfladern. Ähnliches gilt für den Preisboxer.

    12 Mrd Euro Steuergeld Österreichs und anderer EU-Nettozahler wird an ukrainische Korruptionisten verschenkt, damit Frau Timoschenko weiter Onkel Dagobert spielen kann.

    Das Politbüro der Konzerne (bisweilen auch als EU-Kommission schöngeredet) agitiert weiterhin als Pudel der USA.

    Obama, Barroso, Merkel & Co (und sonstige Friedensnobelpreisträger) wußten doch schon immer, was da bei den Revolutionären tatsächlich abläuft - das juckt solche Leute aber überhaupt nicht, schließlich geht es um Macht und Märkte und da spielen Schicksale kleiner Leute keinerlei Rolle. So wie bei den adeligen Fürsten der Vergangenheit.

    Herr Schulz macht ein Gesicht, als wäre eine Einheit der Waffen-SS über den Westwall geklettert und im Anmarsch auf seine Heimatgemeinde Würselen (© Henryk M. Broder).

    Die Abspaltung des Kosovo von Serbien ist gut, die Abspaltung der Krim von der Ukraine ist böse.

    Die gekauften Medien lügen wie gedruckt (siehe Saddam Husseins angebliche Massenvernichtungswaffen). Sie bringen miese Gags und noch fiesere Fakten. Erfreulich, daß Herr Wehrschütz als Ausnahme bisweilen die Regel bestätigt: Der zuständig gewesene ORF-Zensor staubt nun eh schon im Zentralarchiv die Kohlensäcke aus.

    Daß - bei diesem Thema - Herr Dr. Unterberger nicht zu jenen seltenen journalistischen Perlen zählt, welche man in den Mainstream-Medien viel zu selten findet, schmerzt.
    .

    • raeter
      17. März 2014 06:46

      Ich teile weitgehend ihre Meinung. Nicht schmerzen die Artikel von Herrn unter Berger dessen Argumente ich zur Kenntnis nehme, aber nicht teile. Seine Argumente veranlassen mich aber zu aufmersamerer Beobachtung der Vorgänge in Russland.

    • Undine
      17. März 2014 09:04

      @Peter Brauneis

      *********************!

    • Karl Knaller
      18. März 2014 10:34

      Der Schmerz bezüglich Herrn "unter Berger" (danke, @raeter!) hält sich auch bei mir in Grenzen. "Wes' Brot ich ess', des' Lied ich sing'", das kennt man ja...

    • Freidenker (kein Partner)
      18. März 2014 15:00

      Peter Brauneis:
      Selten so einen treffenden, ausgezeichneten Kommentar gelesen.
      So müsste eigentlich ein ivestigativer Journalisten berichten.
      Danke!******************************************

    • Specht (kein Partner)
      18. März 2014 18:44

      Mit welcher Art von Regierung man es in der Ukraine zu tun hat zeigt ein Fernsehinterview mit Timoschenko, wo sie zur kommenden Volksabstimmung sagte, falls die Russen auf der der Krim die Mehrheit erlangten, würde sie dafür sorgen, dass Partisanen aktiv werden. Also man scheut sich nicht auf Bevölkerung Terroristen zu hetzen. Den Ukrainern hat der Westen auf Kosten der Steuerzahler das Paradies versprochen und sie aufgewiegelt, das muss auch gesagt werden. ganz akzeptabel findet es man in der EU auch wenn im Kosovo ein Verbrecher Präsident wird und wie selbstverständlich gigantische Kollateralschäden bei der unsinnigen Bombardierung der jugoslavischen Bevölkerung in Kauf genommen wurden. Dieses messen mit zweierlei Mass und die begleitenden Lügen (Hufeisenplan) sind noch gut in Erinnerung. Warum macht man sich stark für die geopolitischen Pläne Amerikas, wenn gleichzeitig die Bevölkerung durch deren infame Geldpolitik immer tiefer in Schulden kommt.

  51. HDW
    17. März 2014 02:16

    Dass AU die Firmen Exxon und Chevron die massive Interessen in der Ukraine verfolgen (Gas bzw. Schiefergas) nicht einmal erwähnt macht schon stutzig. Aber der EU und der Nato die ja immer dabei ist, weises Verhalten zu unterstellen, ist hanebüchen! Die geschichtliche Zuordnung von Bevölkerungsteilen in diesem Bereich ist geschichtlich als Teilung in Ukrainisch und Russisch kaum zu machen und nur durch Befragung der Betroffenen zu lösen. Und wenn man dann das Ende der Geschichte von Grossmachtinteressen sdekretiert, angesichts der letzten Vorgänge beim "arabischen Frühling oder am Balkan oder zwischen den ASEAN Staaten und China, immer mit dem stillen Teilhaber USA, die desinformative Absicht in der Polemik schon sehr offensichtlich!

  52. mischu
    17. März 2014 01:36

    Das Referendum ist gelaufen und Putin wird nun klar Schiff machen.

    Die EU kann gar nicht anders reagieren als halbherzig, schließlich sind ihr die Hände gebunden, nachdem sie in der Vergangenheit ähnliche Vorgänge in den eigenen Reihen, nämlich im Kosovo akzeptierte. Putin hat bereits darauf hingewiesen und läßt sich damit sicher nicht mehr aufhalten.

    Wenn jetzt wenigstens Ruhe in der Ukraine einkehrte, aber ich fürchte, daß es trotz oder besser wegen dieser umstrittenen Abstimmung ein ewiger Unruheherd bleiben wird.

    An eine kluge Führung in Deutschland glaube ich erst, wenn sie von einer weiteren Assoziierung oder gar einer Notaufnahme der Ukraine in die EU absieht.

    Interessant wird in diesem Zusammenhang auch noch das Referendum in Venetien, welches von der Medienlandschaft ziemlich totgeschwiegen wird, weil man Angst vor dem Dominoeffekt hat:

    http://german.ruvr.ru/news/2014_03_16/Venedig-Referendum-uber-Abspaltung-von-Italien-begonnen-3209/

    So gesehen hat die EU genug mit sich selbst genug zu tun und muß darauf achten, nicht zu erodieren. Putin kann sich zufrieden die Hände reiben!

  53. kritikos
    17. März 2014 01:25

    Natürlich war die "Volksabstimmung" nicht korrekt, in mehreren Punkten. Ist man das in den europäischen Ostbereichen nicht eh' gewohnt?
    Der Vergleich mit 1938 weckt bei mir die Befürchtung, dass auch bei freier Wahl die Mehrheit für Deutschland votiert hätte. Ähnlich wie in der Krim oder im Osten-Süden der Ukraine: Die Menschen wollen Ruhe, Sicherheit und nicht ewige Demonstrationen. (Herr Wehrschütz ist es zu danken, dass nicht nur kolportierte pc-Meldungen i8m ORF geboten werden!) Ich denke da oft an die ach so beliebten Demonstrationen und "Aufstände" im Süden des Mittelmeeres. Ist's besser geworden? Für die Menschen, nicht für die Machthaber?
    Und Mr. Kerry tut sich natürlich leicht. Bringt er irgend etwas in Israel in Richtung Frieden, Verständnis etc. zusammen? Eh' klar.
    Und ganz so sauber war die Einsetzung der neuen ukrainische Regierung ja wohl auch nicht.

    • Markus Theiner
      17. März 2014 08:11

      Was-wäre-wenn-Szenarien sind extrem schwierig.
      Klar ist: Sowohl auf der Krim als auch seinerzeit in Österreich gab es durchaus große Bevölkerungsteile, die so oder so für einen Anschluss gewesen wären.

      Durch die genannten Faktoren wurde aber das Ergebnis verfälscht, so dass man nie erfahren wird wie groß der Anteil tatsächlich gewesen wäre.

      Nicht zu unterschätzen ist der Teil, der einfach nur möglichst viel Ruhe und Frieden will und daher immer eher für den Status-Quo stimmt. Alles soll möglichst so bleiben, wie es ist. Demonstationen und politische Umstürze stören da, aber eine Annexion und ein internationaler Konflikt noch viel mehr. Das würde schon dafür sprechen gegen den Anschluss zu stimmen.

      Das war aber bei diesem Referendum doppelt unmöglich.
      Erstens wurde die Annexion bereits vor dem Referendum beschlossen und der Status Quo damit bereits geändert, wenn auch "nur" auf dem Papier.
      Zweitens stand der alte Status-Quo auf dem Stimmzettel gar nicht zur Auswahl.

    • Undine
      17. März 2014 09:18

      @kritikos

      ************!
      Christian WEHRSCHÜTZ und Karim EL-GAWHARY---kein Vergleich! Letzterer wird im ORF gefeiert wie ein Nationalheld, während Wehrschütz' ausgezeichnete, immer sachliche Berichte---va ohne persönlich gefärbte Ansichten!--- vermutlich von ORF-Seite nicht so gerne gesehen werden; feiern wird man ihn garantiert nicht---obwohl er's längst verdient hätte---aber er ist halt kein Linker.........

  54. Haider
    17. März 2014 01:07

    Nicht Hitlers Abstimmung 1938 ist das Thema (in Österreich fand bis dahin kein Bevölkerungsaustsausch statt) sondern z.B. jenes in den USA. Man masakrierte die indigene Bevölkerung (Indianer) und behauptete nachher, die USA gehörte den Weißen. In der Krim erfolgte der Genozid/Bevölkerungstausch auf analoge Weise. Natürlich sind heute die Russen die 93%-Mehrheitsbevölkerung, was auch kein halbwegs intelligenter Zeitgenosse bestreiten wird. Nur was passierte vorher. In Südtirol arbeiteten die Italiener ähnlich. Man exportierte massenhaft Sizilianer in der Hoffnung, diese würden mit ihren Bäuchen die Bevölkerungsstatistik drehen. Komisch, daß mich dies an Erdogans Zeugungsbeauftragte in Österreich erinnert? Statt arbeiten -> vögeln.

    • mischu
      17. März 2014 01:37

      Von Erdogan ist jedenfalls nichts zu befürchten, denn der ist froh, daß er seine Sozialfälle massenhaft nach Österreich auslagern kann! ;-)

  55. socrates
    17. März 2014 00:41

    Wenn Hitler zitiert wird, sind keine logischen Argumente vorhanden. Der Autor wechselt auf die emotionale Welle. In der "gestronzten Murmel" konnte man mit "Ben Gurion" alles beweisen.
    Die Regierung der Ukraine wurde überhaupt noch gewählt, hat die Richter durch Kommissare ersetzt und ist demokratisch anerkannt. Die Militärausgaben werden verzehnfacht und die dürftigen Sozialleistungen gestrichen. Das freut die liberalen Anleger, so macht man Geschäfte. Wenn dabei hunderttausende Menschen sterben, kommt die Antwort: Hitler war schlimmer!

    • socrates
      17. März 2014 09:38

      Kishon erfand eine herrliche Geschichte ueber die laestigeb Kibitze beim Spielen, die den Mund nicht halten koennen: Die Kartenspieler erfanden ein neues Spiel, ohne Regeln, das sie "gestronzte Murmel" nannten. Nach kurzer Pause wusste der Kiebitz wieder alles besser, auch wie man gewinnt: "Ben Gurrion" schlaegt alles. Daran erinnern mich die Hitlerstorys.

  56. John Baxter Smith
    16. März 2014 22:16

    In einer unruhigen Zeit hat Europa eine de facto Führungsmacht die zu einen guten Gefühl und zur Beruhigung Anlass gibt:

    Deutschland!

    Danke Angela Merkel! Danke Frank-Walter Steinmeier! Für die unaufgeregte, sachliche, zurückhaltende, unaufdringliche, unbeirrte Politik.

    Genau diese Politik wird für den echten Frieden in Europa sorgen.

    • John Baxter Smith
      16. März 2014 22:17

      korr. Rechtschreibung: ... die zu einem guten Gefühl und zur Beruhigung Anlass gibt ....





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