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Die schlichte Heinisch lässt sicherheitshalber nichts mehr testen

Kulturminister Ostermayer hat mit der fristlosen Entlassung des Burgtheaterchefs den richtigen Schritt gesetzt. Ein Burgtheaterdirektor, der nicht weiß, was in seinem Haus alles passiert, ist zu entfernen. Im Unterrichtsministerium hingegen – also genau in jenem Ministerium, das jahrelang dem Treiben an der Burg tatenlos zugesehen hat, – ist die totale Verunsicherung ausgebrochen. Es hat sämtliche Leistungstests bis Jahresende ausgesetzt. Es gibt dafür jedoch überhaupt keinen Grund. Besonders dümmlich ist die Begründung von Frau Heinisch für diesen Teststopp.

Sie sagte nämlich: "Ich kann keine Testungen durchführen lassen, solange keine Datensicherheit beim Bifie gewährleistet ist." Mit diesem Satz zeigt Heinisch, dass sie Opfer der eigenen Propaganda geworden ist. Denn absolute Datensicherheit gibt es nirgendwo. Das glauben nur die hauptprofessionellen Datenschützer, die jeden zweiten Tag in irgendeinem Medium auftreten. Daten im Internet sind letztlich immer knackbar.

Wer alleine die vielen Informationen über die Methoden der amerikanischen Geheimdienste verfolgt hat, weiß das. Die der russischen Dienste sind übrigens noch viel schlimmer. Nur haben die keinen Überläufer, der die eigenen Tricks verrät. Moskau macht beispielsweise derzeit via Youtube ständig aller Welt vermeintlich vertrauliche Bemerkungen westlicher Politiker kund. Zum Unterschied von den Amerikaner gibt es nur bei den Russen keinerlei parlamentarische oder gerichtliche Kontrolle der Kontrollore. Dort machen Putins Schergen wirklich, was sie wollen. Im Internet genauso wie in der Krim.

Zurück nach Österreich. Hier ist nur eines gefährlich, aber das sehr, auch wenn erstaunlicherweise niemand davon redet: Im Unterrichtsministerium werden nämlich ganz unabhängig von den nun stornierten Tests von jedem einzelnen Schüler sämtliche Daten bis hin zu Telefonnummern elektronisch gehortet. Damit jetzt fortzufahren ist in der Tat ein Verbrechen.

Wenn jetzt die schlichte Frau Heinisch-Hosek mit dieser Datensammlung fortfährt, jedoch sämtliche Leistungstests absagt, dann schüttet sie mehr als das sprichwörtliche Kind mit dem Bad aus. Dann vergisst sie, dass auch schon vor der EDV immer wieder geheimes Wissen an Unberechtigte gedrungen ist. Dann macht sie aus einer Mücke einen Elefanten; denn außer den Mail-Adressen der Lehrer ist nichts auf den rumänischen Servern gestanden, was individuell zu Schaden gereichen könnte. Dann sind ihr vor allem die Schüler völlig wurscht; denn sie begreift nicht, dass sie die große Zahl ehrlicher Schüler nicht einfach unter den Teppich kehren kann.

Natürlich muss man wie seit Generationen eine Matura notfalls wiederholen, wenn die Schüler schon vorher die Fragen in die Hand bekommen sollten (egal, ob das durch ein Datenleak oder auf ganz herkömmliche Weise passiert ist). Und wenn es auffliegt. Aber sonst haben die Schüler einen Anspruch auf die angekündigten Prüfungen und Überprüfungen. Das sehen auch die Schülervertreter so (auch wenn der SPÖ-hörige ORF plötzlich behauptet, Schüler und Lehrer wären froh, wenn das Testen aufhört).

Der wirkliche Skandal ist aber, dass das Ministerium wie selbstverständlich auch weiterhin gewillt ist, Wissen als Geheimwissen zu horten und nicht den eigentlich zahlenden Wählern preiszugeben. Wissen über die Qualität einer Schule, Wissen über die Qualität eines Schultyps. Für diese Geheimhaltung gibt es überhaupt keinen Grund – außer den, parteipolitische Unsinnigkeiten zu tarnen.

Es geht nur den einzelnen Lehrer an, wie der einzelne Schüler abschneidet. Daher sollten auch nur die Lehrer wissen und beurteilen, wer einen konkreten Test geschrieben hat. Aber von da an geht es uns alle an, also vor allem das Abschneiden einzelner Schulen und Schultypen.

In Wahrheit nutzt jetzt die SPÖ diese Gelegenheit, das weitere Entstehen und Bekanntwerden von Fakten über das völlige Scheitern der Gesamtschule zu verhindern. Wenn jetzt wegen der Schlamperei von Kapsch keinerlei Schuldaten mehr erhoben werden, kann man wieder ohne jeden Realitätsbezug propagandistische Luftblasen über diese Schule von sich geben. Der in den letzten Jahren gerne von den linken Propagandisten verwendete Schmäh, dass die Gesamtschule noch zu neu wäre, zieht nicht mehr, weil sie eben nicht mehr neu ist.

Die SPÖ setzt weiter auf die Gesamtschule. Die Neos tun dasselbe (diese sagen bloß statt „Gesamtschule“ „gemeinschaftliche Schule“, ohne aber auch nur den geringsten Unterschied zu kommunizieren). Lediglich bei den Grünen – die ja einst überhaupt die dogmatischsten Vertreter der Zwangsgesamtschule waren – ist das auf einmal nicht mehr so klar. Vielleicht sind sie intelligenter als Rot und Pink und ändern rechtzeitig ihre Meinung? Bei den Schwarzen weiß man wie immer in letzter Zeit nicht mehr genau, wofür sie sind, Spindelegger ist klar dagegen, aber Haslauer klar dafür.

Wie auch immer: Wenn das staatliche Schulsystem und vor allem seine politischen Beherrscher so total versagen, dann wird der einzige sinnvolle Ausweg geradezu zwingend. Das heißt:

  • Volle Privatisierung des Schulsystems;
  • Statt meritorisch oft schlechter Uni-Absolventen kommen vermehrt Menschen als Lehrer zum Einsatz, die schon etliche Jahre in der Wirtschaft gewerkt haben;
  • jeder Schüler bekommt einen für seine Altersstufe gleich wertvollen Voucher (der noch durch Zusatzprämien für Nicht-Muttersprachler und für technische Ausbildungen ergänzt wird);
  • jede Schule muss sich gegenüber Schülern und Eltern in voller Transparenz als gut oder schlecht bewähren;
  • und die Arbeitgeber und Universitäten müssen bewerten, WELCHE Schule ein Job-Bewerber besucht hat – oder sie müssen noch mehr eigene Aufnahmetests durchführen.

PS: Besonders absurd ist, was manche Zeitungen jetzt aus dem Salzburger Wahlergebnis ableiten wollen. Obwohl die SPÖ in diesem Bundesland weit mehr verloren hat als die ÖVP, sprechen die Medien (von den Salzburger Nachrichten bis zum ORF) nur von einer Niederlage der ÖVP; und sie wollen die einzig in der Stadt Salzburg erfolgreichen Neos samt deren Gesamtschul- und Schwulenadoptions-Fimmel an Stelle der ÖVP setzen. Offenbar sehen das freilich die Wähler  anders als die Medien. Denn noch nie lag die FPÖ bei Umfragen so weit voran wie derzeit, was sogar eine „Standard“-Umfrage beweist. Die Verbindung Rot-Grün-Pink erreicht ihre zufolge nicht einmal zusammen die 50-Prozent-Grenze. Und die massiv angewachsenen Nichtwähler schienen auch nicht gerade Linkswähler zu sein; denn in jenem Eck war ja das Angebot so dicht wie noch nie.

PPS: Wetten, dass wir längst wieder einen Burgdirektor haben werden, während die Frau Heinisch-Hosek noch immer auf der Suche nach einem absolut datensicheren System ist . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorArundo.donax
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    12. März 2014 07:12

    Eine Überlegung aus der Praxis: Ich war mit meinen Schülern am letztjährigen Mathematik-Bildungsstandards-Test beteiligt - dem ersten flächendeckenden dieser Art in den 4. Klassen der Volksschule. Meine Kollegen und ich wussten beiläufig, von welcher Art die Aufgabenstellungen waren, aber wirkliche Informationen darüber waren nicht zu erhalten. Das ist insofern relevant, als die Mathematik-Schulbücher darauf gar nicht ausgerichtet waren (wie es mittlerweile schon der Fall ist). Es wurden da von den Schülern Denkansätze verlangt, mit denen Erwachsene teilweise zu kämpfen hatten. Nicht, weil die Aufgabenstellung so schwierig war, sondern allein das Verständnis der Frage überhaupt. Ist man es gewohnt, um die Ecke zu denken oder mathematische Sachverhalte zu verbalisieren, wie hier verlangt, ist das kein größeres Problem. Eine Übungs-CD-ROM war zu bekommen, aber auch hier zeigte sich, dass selbst die absoluten Spitzenschüler an der Art der Fragestellung verzweifelten, weil die Formulierung nicht klar genug war, was schließlich selbst bei den motiviertesten Kindern dazu führte, dass sie entnervt irgeneine Lösung wählten. Wir wollten unseren Schülern die Freude am mathematischen Denken erhalten, deshalb versuchten wir einen Lehrbehelf mit Übungsaufgaben zu bestellen, der sie auf die andere Art des Problemlösens vorbereiten solle. Dieser war jedoch über Wochen ausverkauft.

    Langsam beschlich mich der Verdacht, dies alles habe System. Man wolle gar nicht, dass die Schüler beim ersten Bildungsstandards - Test gut abschneiden. Warum? Weil die Ergebnisse beim nächsten derartigen Test schon allein deshalb besser sein müssten, da die Schüler nun (durch adaptierte Lehrbücher und bisherige Testerfahrungen) nicht mehr unzureichend vorbereitet antreten würden. So könnte bewiesen werden, wie toll die NMS und die Leistungen der Schüler dort seien. Man muss nur die Umstände so lange ändern, bis man das gewünschte Ergebnis erhält.

    Einen positiven Aspekt kann ich den ganzen Testungen jedoch schon abgewinnen: Es ist seit Jahren der "Kuschelpädagogik" wieder möglich, von "Leistung" zu sprechen und den Schülern etwas abzuverlangen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    12. März 2014 07:39

    Zum Sozialismus gehört das Totschweigen der Realität dazu, denn reale Erfolge hat der Sozialismus nie erzielt und es wird diese menschenverachtende Ideologie auch nie irgend einen realen Erfolg erzielen.
    Nur über Propaganda und Lügen ist das bisher errichtete Gebäude überhaupt haltbar. Wer wissen will wo unsere Schulen stehen soll einfach mit einem x-beliebigen Lehrherrn ein Gespräch führen oder halt die Qualität der Arbeit der akademischen Elite rund um die Bankenprüfung ansehen.

    Man muss sich aber auch bewusst sein, daß die breite Mehrheit der Bevölkerung für den Sozialismus ist und dies bei jeder Wahl so zeigt, ungeachtet der allgemein bekannten Tatsache, daß am Ende die ganze Gesellschaft scheitern wird. Hier ist Spindelegger für seinen Mut zu loben, auch wenn er im linkslinken Haslauer schon den parteiinternen Verfolger in Sichtweite hat.

    Im gegenständlichen Schulfall hoffen die Eltern, daß genau ihre Kinder, welche nun einmal in der Mehrheit lieber Fußballspielen als Schulegehen würden, irgendwie leicht und einfach durch die Schule kommen und damit das formale Kriterium für den Einstieg in eine beamtete Vollkaskowelt erhalten. Ein lebenslanger, gut bezahlter Job, mit reichlich Urlaub und Freizeit, ohne jede Verantwortung, ohne jeden groben Stress und dafür mit baldigem Pensionsanspruch – sprich Bürokrat.
    Denn in der realen KMU-Wirtschaft interessiert ein Zeugnis schon lange niemanden mehr.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    12. März 2014 07:38

    War der historische Sozialismus ursprünglich einer der Motoren für eine breite Bildung und Ausbildung des größten Bevölkerungsanteiles, nämlich der Arbeiterklasse, so sieht das derzeitige System darin die größte Gefahr für seine Existenz und fürchtet hohe Bildungsstandards wie der Teufel das Weihwasser. Bereits jetzt wächst in unserem Land eine kaum gebildete, kritiklose , wenig leistungsbereite, unsolidarische und wert - und traditionsfreie Masse zur Mehrheit heran. Funktionierende Bildungs- und Erziehungsstrukturen, wie Familie, Privatschulen und Universitäten werden gezielt ideologisch, finanziell und personalpolitisch torpediert. Eine Masse, die die wesentlichen Grundzüge eines funktionierenden Gesellschaftssystems nicht mehr kennt und begreift, kann sich auch gegen die Mächtigen nicht mehr erheben,- so hofft man.
    Ich bezweifle jedoch hochgradig, dass die Marionetten unserer Regierung intellektuell in der Lage sind, diese Entwicklungen zu erkennen, sofern ja diese durch ihre kriminellen Hintermänner durchaus beabsichtigt sind. Ohne ein Anhänger absurder Verschwörungstheorien sein zu wollen- ich kann's mir nicht mehr anders erklären....

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. März 2014 02:14

    Dieses mysteriöse Datenleck kam für Frau Heinisch-Hosek wie bestellt!

    Damit als Vorwand hat sie sämtliche Leistungstest abgesagt, sonst wären die Ergebnisse, insbesondere beim bevorstehenden PISA-Test für Deutsch, aus bekannten Gründen noch weiter abgesackt.
    Das erspart uns eine noch größere Blamage als bisher und womöglich hätte dann Frau Minister mit ihrer ganzen linkslinken Bildungsideologie zurückgetreten werden müssen.

    Auch die Idee der Zentralmatura blieb völlig unausgegoren und konnte in Wahrheit von ihrem Ministerium nicht auf Reihe gekriegt werden.

    So fängt sie gleich 2 Fliegen mit einem Schlag und hat vorerst ihren Minister-Sessel- Datenlieak sei Dank - gerettet!

    P.S.: Wie derzeit von unserer linksgestimmten Medienorgel versucht wird, die rosaroten NEOS zu forcieren bzw. zu d e r Siegerpartei hochzustilisieren, ist ganz einfach höchst UNAPPETITLICH!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. März 2014 14:44

    Keine PISA-Tests, keine Noten, keine Prüfungen und keine Matura, das Schlaraffenland für den Nachwuchs rückt näher und dann gleich die Wahlberechtigung ab 16 oder vielleicht sogar ab 14?
    Aus Dankbarkeit wählen dann alle noch einmal die Segensbringer der neuen Welt.
    Keine Kultur, keine Bildung, super, dann kommt der große Crash und keiner hat etwas geahnt, es war doch alles so supergeil, diese Spaßgesellschaft ohne Pflichten, ohne Verantwortung, Gratulation Frau HH, Sie haben es erkannt und umgesetzt, wir sehen uns dann wieder, beim Kartoffel hamstern bei den noch verbliebenen fleißigen Bauern! -Satire aus -

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. März 2014 08:42

    Apropos Datenleck:
    hat es da nicht geheißen, dass geradezu fieberhaft daran gearbeitet wird, die Ursache (den Verursacher) des Rohrbruchs ausfindig zumachen?!
    Wie immer in Österreich, wenn "man" sich besonders intensiv um eine Aufdeckung bemüht, wird mehr zu- als aufgedeckt!
    Andere Beispiele gefällig:
    Die Brandstiftungen in drei Amstettener Kirchen
    Die schleppenden Votivasylanten
    Die Geschäfte zertrümmernden grünschwarzen Gegner einer Tanzveranstaltung

    In allen diesen Fällen wurde laut verkündet, dass bis zum Verfassungsschutz intensiv daran gearbeitet wird ...

  7. Ausgezeichneter KommentatorAi Weiwei
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. März 2014 09:36

    Auch ein Bildungsthema:

    Heute, am 12. März 2014 vor genau 76 Jahren wurde Österreich als eigenständige Nation ausradiert, nämlich am 12. März 1938.

    In den Medien findet sich NICHTS dazu, kein Wort.

    Dabei wette ich dass von den heutigen Regierungsmitgliedern, den Mitgliedern in den Landesregierungen, den Abgeordneten im Nationalrat, Bundesrat, den Landtagen, sowie die Mitglieder in den Redaktionsstuben aller Medien im Land und viele andere Entscheider & Meingungsführer in Ö.:

    Mit Sicherheit weniger als 50% von ihnen über das Datum 12.3.1938 Bescheid wissen!

    Die heutigen österreichischen Politiker & Meinungsführer in den Medien wissen aber gut bescheid über:

    Den Weltfrauentag, den Welt-Nichtrauchertag, den Welt-Tierschutztag, den Welt-Umtweltschutztag, den Welttag für Menschen mit Behinderung, usw. usf.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcarlo soziale
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2014 15:25

    Mir ist dieser Zugang zu dieser Materie etwas zu naiv und möchte mich ein wenig als Verschwörungstheoretiker betätigen!

    Diese Daten auf diesem rumänischen Server wurden der Öffentlichkeit noch nicht offenbart, nur das Leck wurde bekannt. Warum fürchtet sich HH dann so davor?

    Die Datenbank könnte weit mehr Informationen enthalten, als die zugegebenen (anonymisierten Namen, Schule, Klasse, eMail-Adressen der Lehrer, ...). Denkbar wären Geschlecht, Religionsbekenntnis, Anzahl der Geschwister, Muttersprache, Informationen über die Eltern (verheiratet, geschieden, ...), u.v.a.m. Je mehr solcher Zusatzinformationen man besitzt, desto leichter kann man trotz Anonymisierung auf das einzelne Kind zurückschließen. Wenn man bedenkt, welche sonderbaren Statistiken nach solchen Tests veröffentlicht werden, sind solche Schnüffeleien nicht gänzlich auszuschließen.

    Eine andere Überlegung wäre, dass mit den Rohdaten in dieser Datenbank zwar alles in Ordnung ist, aber eine objektive Auswertung durch Außenstehende zu vollkommen anderen Ergebnissen führen würde, als die offiziellen. Wenn man bedenkt, dass mit den Ergebnissen Bildungs- und Gesellschaftspolitik betrieben wird und gleichzeitig die Rohdaten geheimgehalten werden (auch vor kompetenten Wissenschaftern), sind die Ausführungen der Verantwortlichen zumindest fragwürdig.

    Den werten Lesern fallen sicher auch noch ein paar Möglichkeiten ein, warum sich HH vor einem Datenloch im BIFIE so fürchten muss.


alle Kommentare

  1. Martin W. (kein Partner)
  2. Martin W. (kein Partner)
    13. März 2014 21:56

    PISA-Daten wurden in der Vergangenheit nicht ausgewertet, um das Schulsystem besser zu machen, um es weiterzuentwickeln, sondern um Vorwände zu haben, mit fadenscheinigen, schwachsinnigen, falschen und weiteren Aussagen, die sich aus den PISA-Daten nicht (!!) ergeben, über inkompetente Kommentatoren, die die Studie nicht kennen, eine Gesamtschule herbeireden zu können.

    Die Daten werden genutzt, um Millionen Euro für irgendwelche Tests hinauszuwerfen und letztlich den Ruf aller zu schädigen, die vor Ort mit den Kindern arbeiten.

    So bleibt die Hoffnung, dass das ohnehin schon sehr knapp bemessene Bildungsbudget nun in einem höheren Grad tatsächlich bei den Kindern ankommt und nicht bei irgendwelchen Biifie-Onanierern.

  3. c/o Die Duckmäuser e.V. (kein Partner)
    13. März 2014 19:10

    http://www.ksta.de/ehrenfeld/-ditib-praesentation-fehlerbild-mit-kopftuch,15187506,26490918.html

    Vielleicht doch eher nicht zum Schmunzeln .......... sondern ziemlich zum Nachsinnen anregend.

  4. Der Durchblicker (kein Partner)
    13. März 2014 18:32

    Andreas Unterbergers Unterbewußtsein bringt zwei Themen in Nähe, die in Staaten die ins Diktatorische abgleiten untrennbar miteinander verknüpft sind: Gigantische Mengen an Geldern in die (Un)-Kunst und Zusammengeschrumpfe im Bildungsbereich.

    Wobei der Begriff "Kunst" sehr weit zu fassen ist ....

    Das Scheissen auf Bühnen wird zum Probelauf inwieweit "das Publikum" auch noch gewillt ist extrem teure Dienstfahrzeuge ihren Politikern "zu gönnen".

    Der Schmäh im Plebsbeschwindeln ist uralt ---- Sie streichen an den Aussenrändern der "Kultur" eben Subventionen fürs "Bühnenscheissen" und als "Ersatzleistung" werden solchen dann die sinkefingerteuren Dienstwagen "durchgewunken" .......

    Würde die Unkunst total gestrichen könnte das Volk ja genauer nachsehen wollen worin die "Kunst" des Herrschens besteht .... und da würden sie sehr betulich erstaunliche Entdeckungen machen.

    Das was dem A.U.`Blog die "Feed" bringt: Die Lügen der Politapparatschiks eines antidemokratisch gemachten Systems, welches darauf abzielt, daß Volk gar nicht klüger werden zu lassen .... als das was den "Fettaugenrückenschwimmern" noch gerademal genehm ist. Ein wirklich wachsames und aufmerksam aufrichtig sinnendes Völkchen führte zu mehr Druck zum Lügen in der Politapparatschikszene .... das wiederum wird als "unangenehm" empfunden und beinhaltet ausserdem die Gefahr den lügenevolutionären Drücken nicht mehr standhalten zu können ...... und ihre Lügen "aufgeflogen" zu bekommen......

    Inzwischen wurde jedoch erkannt, daß Betrüge ab einer gewissen Größe irgendwie "tabu" sind .....
    Die Bösen sind deswegen fröhlich und beginnen bereits jetzt am nächsten Hypo-Skandal zu "arbeiten" ..... wo die Wege kurz sind zu den Gelddruckmaschinenbeautragten.

  5. Gennadi (kein Partner)
    13. März 2014 18:29

    Wieso Schlamperei von Kapsch?
    Schlamperei des Ministeriums, weil Daten unberechtigt gehortet und an Dritte weiter gegeben worden sind!

  6. carlo soziale (kein Partner)
    13. März 2014 15:25

    Mir ist dieser Zugang zu dieser Materie etwas zu naiv und möchte mich ein wenig als Verschwörungstheoretiker betätigen!

    Diese Daten auf diesem rumänischen Server wurden der Öffentlichkeit noch nicht offenbart, nur das Leck wurde bekannt. Warum fürchtet sich HH dann so davor?

    Die Datenbank könnte weit mehr Informationen enthalten, als die zugegebenen (anonymisierten Namen, Schule, Klasse, eMail-Adressen der Lehrer, ...). Denkbar wären Geschlecht, Religionsbekenntnis, Anzahl der Geschwister, Muttersprache, Informationen über die Eltern (verheiratet, geschieden, ...), u.v.a.m. Je mehr solcher Zusatzinformationen man besitzt, desto leichter kann man trotz Anonymisierung auf das einzelne Kind zurückschließen. Wenn man bedenkt, welche sonderbaren Statistiken nach solchen Tests veröffentlicht werden, sind solche Schnüffeleien nicht gänzlich auszuschließen.

    Eine andere Überlegung wäre, dass mit den Rohdaten in dieser Datenbank zwar alles in Ordnung ist, aber eine objektive Auswertung durch Außenstehende zu vollkommen anderen Ergebnissen führen würde, als die offiziellen. Wenn man bedenkt, dass mit den Ergebnissen Bildungs- und Gesellschaftspolitik betrieben wird und gleichzeitig die Rohdaten geheimgehalten werden (auch vor kompetenten Wissenschaftern), sind die Ausführungen der Verantwortlichen zumindest fragwürdig.

    Den werten Lesern fallen sicher auch noch ein paar Möglichkeiten ein, warum sich HH vor einem Datenloch im BIFIE so fürchten muss.

    • Gennadi (kein Partner)
      13. März 2014 18:31

      "Die Datenbank könnte weit mehr Informationen enthalten..."
      Wieso könnte? Alle die genannten Daten und noch mehr sind tatsächlich gespeichert.

  7. Julia (kein Partner)
    13. März 2014 14:02

    Ein freier Mensch

    Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.

    Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann!

    Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten!

    Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft,

    weil der Staat für mich sorgt.

    Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen; Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.

    Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.

    Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten,

    als ein gesichertes Dasein führen.

    Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges,

    als dumpfe Ruhe Utopiens!

    Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben,

    noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.

    Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: Dies ist mein Werk!

    Das alles ist gemeint, wenn wir sagen:

    Ich bin ein freier Mensch!
    *
    Dr. med. Albert Schweitzer 1875 – 1965

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      13. März 2014 18:05

      Wenn das von dir gekommen wäre würde ich dich gefragt haben ob du verheiratet bist .....

    • Gennadi (kein Partner)
      13. März 2014 18:32

      ...aber weil es nicht von ihr ist, bleibt es nur eine sinnleere Abschreibübung.

  8. Waltraut Kupf
    13. März 2014 11:19

    Heinisch-Hosek hat soeben eine Bankrotterklärung für das österreichische Bildungssystem abgegeben. Die Tests sollten ja diesmal für Deutsch (bzw. die Unterrichtssprache) abgehalten werden, und da würde es in Österreich - und ganz besonders in Wien - finster aussehen. Dem Vernehmen nach gibt es Schulklassen, in denen kaum mehr ein deutschsprachiger Schüler anzutreffen ist, weshalb dort privat in den jeweils dominierenden nicht-deutschen Sprachen gesprochen wird. Sicher gibt es noch immer einfache Gemüter, die einem ob dieser Feststellung sofort die Fremdenfeindlichkeitskeule über den Schädel ziehen, man wird aber nicht darum herumkommen, irgendwelche Lösungsansätze zu finden. Entweder man kontingentiert die Zuwanderung wie die Schweiz (was erst in einigen Jahren Wirkung zeitigen würde und von der EU her nicht zulässig ist) oder man setzt (um sehr viel Geld) noch mehr Lehrkräfte ein und übt Druck in Richtung der Erlernung der deutschen Sprache aus (pfui, pfui, schreien da die Alt-68-er) oder (und das ist für Heinisch-Hosek die Lösung) man kneift die Augen zu, schafft die Tests ab und erhält solchermaßen auch keine mangelhaften Ergebnisse. In den Nachkriegsjahren grassierte ein damals so bezeichneter surrealistischer Witz, nämlich „Es klopft“, rief der taube Schuster, und das Haus stürzte ein.

    • Undine
      13. März 2014 22:53

      @Waltraud Kupf

      *******!

    • Waltraut Kupf
      16. März 2014 10:58

      Liebe Undine, ich werde aus Ihrem Posting nicht ganz klug. Mein Vorname steht mit t am Schluß so im Taufschein, wurde und wird aber immer wieder mit d geschrieben, auch die Abkürzung wurde in der Familie und in der Schule so gebildet, als wäre das d richtig. Irgendwie war mir das immer unbehaglich, dürfte aber weiter nicht wichtig sein. Aber was bedeuten die Sternchen? Stehe ich auf der Leitung?

  9. c/o Die Duckmäuser e.V. (kein Partner)
    13. März 2014 08:19

    In einer ORF Doku eines renommierten Regisseurs zum Leben Kardinal Königs wurde im Film von einem Gespräch von Johannes XXIII mit dem Kardinal berichtet.
    In diesem Gespräch hat der Pabst dem Kardinal gesagt, dass er von einem "Geist" aufgesucht wurde, den er als bösen Geist empfunden hatte ..... doch nach längerer Prüfung doch für einen "guten" Geist zu sehen beschloß, woraufhin er das zweite Vatikanische Konzil einberief .....
    Dessen Ende erlebte er nicht im Irdischen.
    Was während des zweiten Vatikanums geschah zählt mit zum Verlogensten welches jemals aus katholen Kreisen gekommen ist: Die Anerkenntnis Allah`s auch als Gott aller Katholen.

    Bemerkenswert ist, dass der Schöpfungsmythos des Islams nahezu ident ist. In der Hölle von Hira erlebt Mohammed einen sehr bedrückenden, extrem machthaberischen Geist .... Mohammed kehrt nach Mekka zurück, berichtete seiner Frau Chadidscha und die dreht ihn um zur Behauptung, dies wäre ein "guter Geist" und auf dieser Grundlage wurde der Islam geschaffen ........

    .... und Johannes XXIII erledigt dasselbe Umkehren von "Böse ist Gut" dann Jahrhunderte später, nach millionenfachen Morden an "Christen" auch ohne Gattin.

    Viele haben noch nicht einen Funken Ahnung wie krank krank sein wirklich sein kann.

    PS.: Und wer jetzt als Sozialist und militanter Anti-Theist meinte dies träfe sehr und ausschliesslich für solche "Glaubenden" zu und nicht auch für ihn selbst ------- irrt beträchtlich und irrt nachhaltigst.
    Die Blutströme des Sozialismus und Marxens Satanismus/Teufelskult sind zusammengehörig. Einfach mal googeln im Web nach dem Typ dessen Lebensfeindlichkeiten auch die eigenen beiden Töchter Selbstmorde durchführen "liess" ......und der mit eifernder Betulichkeit darauf achtete, daß nur wenig nach Aussen dringen konnte an wen er seine Seele verkauft hatte.

    PPS.: Duckmäuser sind übrigens eine seiner leichtesten Beuten ..... denn das Schweigen zum Bösen ist mit eine seiner stärksten Nahrungen.

    • c/o Die Duckmäuser e.V. (kein Partner)
      13. März 2014 08:22

      .... und in Österreich wird zu extremen Bosheiten nicht nur geschwiegen, sondern von den Adlerkultlern extreme Bosheiten mehr und mehr geschützt.

  10. Haider
    13. März 2014 00:00

    ad 1) Wenn sich die Komsomolzin Heinisch-Hosek hinstellt, und a la UdSSR-Clique jegliche Objektivität verweigert, dann weiß ohnehin jeder halbwegs interessierte Österreicher, wie in Österreichs Regierung die marxistischen Uhren ticken.
    ad 2) Wer glaubt, durch Kontrollverweigerung plötzlich Überflieger zu sein, der ist entwerder ein weltfremder Träumer oder ein beinharter kommunistischer Manipulierer. Bei Heinisch-Hosek ist diese Frage rasch beantwortet.
    ad 3) Wessen Ziel es ist, jegliche Leistung(skontrolle) zu verdammen [sei es in Regierung, Verwaltung, bei Schülern, Eltern oder Arbeitgebern usw.] akzeptiert Österreichs Schlendrian bzw. Hinterwäldnertum. Von grünen Träumern belogen, von roten Gleichmachern in die Irre geführt, wird spätestens bei der Realität am Arbeitsmarkt die Jugend munter. Höchstens sie landet im geschützten Parteiensumpf als Berater, Funktionär, Angestellter oder sonstwie unproduktiver Steuerschamrotzer bzw. Statistikmanipulierter. Haben sie schon einmal mit einem von ihnen gesprochen? Diese Apparatschiks glauben doch wirklich, sie würden auch nur irgendetwas Positives für den Staat beitragen. Dabei sind sie in Wahrheit nur Steuergeldvernichter!

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      13. März 2014 08:34

      Steuergeldvernichtertum welches gerade mal an der Wahrnehmungsschwelle der weiteren Öffentlichkeit zum Sklavenhaltertum entlang laviert ....

      Doch mehr und mehr realiseren, dass die "neuen Eliten" - durchaus parteiübergreifend gemeint - im Grunde auch keine Freunde ihrer Völker sind, sondern Ausbeuter, Unterdrücker und Hasser ...... die sich zum Teil selbst noch immens belügen über ihre Motive.

      Viele ihrer "Ideen" und ihrer Taten machens jedoch offensichtlich ......

      Heute in den Radio-"News", die "Idee": Steuer für Strom der aus privaten Photovoltaikanlagen gewonnen wird ..

      "Idee" aus den "Idealen" von sozialistischer Ausbeutung und krankem Wirtschaftslobbyismus, die teils so dicht aneinander sein können, dass schwierig zu unterscheiden ist von welcher Sklavenhalteeinfärbung der Plan ursprünglich gekommen sein könnte ...... drum hab ich mich bei dieser Mitteilung die ich nur zum Schluß mitbekommen habe auch gar nicht mehr nachträglich "schlau" gemacht, von welcher Seite (rot oder schwarz) der staatsbonzenhafte Irrsinn gekommen ist.

  11. mischu
    12. März 2014 21:45

    OT

    Sehr interessant, was bei der Hypo Alpe Adria noch alles zutage tritt.
    Noch vor zehn Jahren sah die deutsche Wirtschaftsprüfungskanzlei Zeb die HAA als eine der "erfolgreichsten Banken in Österreich". Und weiter wörtlich: "„Die Kärntner Hypo ist die Bank schlechthin in Südosteuropa, wo sie gutes Geld verdient“!

    Was ist inzwischen alles mit dieser Bank passiert und warum wird Bayern nicht in die Verantwortung genommen. Übrigens wurde Zeb neuerlich eingebunden und empfiehlt eindeutig eine Insolvenz.

    Sind unsere Regierungspolitiker ganz einfach überfordert mit der Bankenabwicklung oder steckt da noch viel mehr Kalkül dahinter? Selbst der Finanzminister scheint verwirrt über den neuerlichen Milliardenbedarf der HAA.

    http://orf.at/stories/2221836/2221839/

    Wie sollen da noch diejenigen durchblicken, welche das alles bezahlen müssen - nämlich die Steuerzahler? Hier mangelt es in erster Linie an einer umfassenden Aufklärung, die zwar von der Opposition vehement gefordert, aber von den Zuständigen immer wieder abgelehnt wird. Was haben sie zu verbergen?

  12. machmuss verschiebnix
    12. März 2014 18:41

    Off Topic

    Donald Tusk:
    » Der erste Teil des Assoziierungsabkommens der Europäischen Union mit der Ukraine soll schon kommende Woche unterzeichnet werden. «

    Das soll einer verstehen - war es für die EU noch "zuwenig tödlich" als man sich
    ein paar der korruptions-strotzenden östlichen EU-Staaten "rein zog" , will man der
    EU mit der Ukraine jetzt auch noch einen absolut un-stemmbaren Mühlstein um den
    Hals hängen - !@? - wo man zudem gleich auch noch einen handfesten Krisenherd
    "ans Herz" gelegt bekommt !

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1574024/EU-druckt-aufs-Tempo_Abkommen-mit-Kiew-naechste-Woche?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/1563377/index.do&direct=1563377

  13. Freak77
    12. März 2014 18:10

    O.T.: Die Aussagen von Putin und Lawrow zur Lage auf der Krim:

    "Wir haben keinen militärischen Einfluss auf der Krim. Die bewaffneten Leute die zu sehen sind, sind lokale Selbstverteidigungskräfte die sich ihre Ausrüstung selber besorgten."

    Die Presse bringt eine aufschlussreiche Fotodokumentation, die die beiden Herrschaften der Lüge überführt:

    Es ist penibel genau beschrieben und bewiesen dass es sich zweifelsfrei um russische Soldaten handelt die auf der Krim seit eineinhalb Wochen patroullieren:

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1572968/BilderVergleich_Alles-spricht-fur-russische-Soldaten?gal=1572968&index=1&direct=&_vl_backlink=&popup =

    Zum Beispiel: Pecheneg Maschinengewehr 7,62x54mm, Sturmgeweher AK100 mit Speznaz Mündungsfeuerbrecher, russische Zieloptik NVD 1P93 ... usw.


    Die Beweise sind erdrückend und die OSZE hat noch mehr Beweise.

    • hamburger zimmermann
      13. März 2014 01:29

      diese cia-beweise sind ebenso wahrheitsgetreu wie die atombomben des saddam hussein.
      .

  14. Ambra
    12. März 2014 16:52

    Hut ab vor Minister Ostermayer ! Endlich agiert ein Minister in diesem Land so wie man es eigentlich erwarten kann und soll: er zieht rasch und klar Konsequenzen, obwohl er damit die schwierige Aufgabe vor sich hat, den Posten des Burgtheater-Direktors rasch und möglichst gut wieder zu besetzen. Was gar nicht leicht sein wird.
    Und obwohl er selbst noch gar nicht lange im Amt ist und mit einer nicht einfachen Situation konfrontiert wurde. Auch sein Auftritt in der gestrigen ZIB2 unterschied sich wohltuend von dem vieler seiner Ministerkollegen.
    Im übrigen: ein Scherbenhaufen mehr, den Frau Schmied hinterließ. Eigentlich schuldet sie eine Erklärung, woraufhin sie den Vertrag Hartmann rechtzeitig vor ihrem Abgang bis 2019 verlängerte ... ??

    Die Scherbenhaufen, die Frau Heinisch-Hosek eines Tages hinterlassen wird, werden wohl denen von Frau Schmied gleichen ... und noch eine Ähnlichkeit dieser beiden Frauen : die unglaubliche Verbissenheit !

    • kakadu
      12. März 2014 21:26

      @Ambra

      Noch ist mir das zuwenig. Mit Springer und dem gesamten Aufsichtsrat (inkl. Heide Schmidt) müßte reiner Tisch gemacht werden, auch wenn sie behaupten, nichts gewußt zu haben. Wozu gibt es dann einen Aufsichtsrat? Bei Hartmann scheinen die Fakten so erdrückend zu sein, daß Ostermayer gar nichts Anderes überblieb!

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      13. März 2014 18:53

      Der Typ hat sich im Grunde selbst gekündigt........ und das "Verdienst" Ostermayers ist gewesen, diese "staatskünstlerisch" bereitwillige "Genugtuungsopfergabe" für "Eliten und Massen" nicht auch noch zu versabeln indem er ihn behalten hätte ....

  15. Josef Maierhofer
    12. März 2014 15:50

    Test.

    Was wird getestet, wann und unter welchen Voraussetzungen und zu welchem Zweck.

    Es werden selektiv Schüler getestet, wie auf der 'MAHÜ' die 'Abstimmer', es wird dann getestet, wenn der Augenblick fürs Schlechtmachen der anderen Schultypen, außer der Gesamtschule, günstig erscheint und die entsprechenden Voraussetzungen künstlich hergestellt, damit das Ziel, der Zweck, erreicht wird, nämlich der Zweck, zu beweisen, dass die 'Gesamtschule' 'besser' ist.

    Statt dass man die unnötigen Dinge aus dem Lehrstoff weglässt und den wesentlichen Lehrstoff ganz normal, wie das früher auch funktioniert hat, prüft.

    Wir wollen unsere Kinder mit den Werkzeugen versehen, mit denen sie ihr Leben bestreiten können und nicht beweisen, wie gut die Gesamtschule nicht ist. Vielleicht ist sie für die Linken gut, dann sollen sie in solche Schulen gehen, wo es bequem und unfrei abgeht, aber sie haben kein Recht, deshalb die anderen Schultypen zu zerstören, zu benachteiligen, und auch kein Recht die Eltern zu bevormunden.

    Schule spielt sich im Dreieck Eltern Lehrer Schüler ab und der Staat, sofern er staatliche Schulen betreibt, hat lediglich den Betrieb abzusichern, was man aber auch getrost Privaten überlassen kann. Dann nämlich gäbe es den Wettbewerb unter den Schulen und die Qualitätsverbesserung der Abgänger.

  16. Cotopaxi
    12. März 2014 15:24

    Wie viele Tote haben Putin und der Friedensnobelpreisträger Hussein O. jeweils persönlich auf dem Gewissen?
    Tatsache ist, dass angeblich Hussein O. jeden Drohnenangriff etwa in Pakistan persönlich autorisiert. ;-)

    • kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
      13. März 2014 13:35

      Cotopaxi
      12. März 2014 15:24

      Was heisst hier "angeblich"? Dieses Verbrecherschwein hat bei der Ermordung des Bin Laden samt seiner Verbrecherbande live zugesehen!

  17. Brigitte Imb
    • Erich Bauer
      12. März 2014 14:55

      Wieso überrascht mich das nicht, dass der Typ die NEOS gewählt hat... Wieso überrascht das die KURIER-Redakteure? Dort sitzen tatsächlich die Spezialisten für NULL-Meldungen...

    • Undine
      12. März 2014 15:39

      Erhard Busek, der einstige Bunte Vogel! Ach, du meine Güte! Ist aber bei diesem Mann eigentlich nicht verwunderlich, stimmte er doch schon seinerzeit ganz ohne Bauchweh freudig in die "Internationale" ein---mit erhobener Faust, der Wicht!

  18. terbuan
    12. März 2014 14:44

    Keine PISA-Tests, keine Noten, keine Prüfungen und keine Matura, das Schlaraffenland für den Nachwuchs rückt näher und dann gleich die Wahlberechtigung ab 16 oder vielleicht sogar ab 14?
    Aus Dankbarkeit wählen dann alle noch einmal die Segensbringer der neuen Welt.
    Keine Kultur, keine Bildung, super, dann kommt der große Crash und keiner hat etwas geahnt, es war doch alles so supergeil, diese Spaßgesellschaft ohne Pflichten, ohne Verantwortung, Gratulation Frau HH, Sie haben es erkannt und umgesetzt, wir sehen uns dann wieder, beim Kartoffel hamstern bei den noch verbliebenen fleißigen Bauern! -Satire aus -

    • kaffka/Keine Partnerin) (kein Partner)
      13. März 2014 13:31

      terbuan
      12. März 2014 14:44

      Wie ich schon mehrfach geschrieben habe sollte gefordert werden, dass jeden Neugeborenen (auch immigrantigen) sowohl ein Maturazeugnis und ein Doktorat in die Wiege gelegt werden soll.

      Man könnte sich das ganze Unterrichtsministerium, alle - auch hoch- Schulen sparen.

      Vertrotteln kann die Jugend auch ohne Beihilfe!

  19. Undine
    12. März 2014 13:58

    Weil zur Zeit die Berichterstattung im ORF gar so sichtbar manipuliert wird (Ukraine-Rußland), ein Kurzbericht, wie die Nachrichtenübermittlung im allgemeinen in einem anderen, vorerst ungenanntem Land gehandhabt wird:

    "??? hat eine vielfältige und meinungsfreudige Presselandschaft. Es gibt die konservativen Blätter, die liberalen, die fortschrittlichen und selbstverständlich auch die Boulevardpresse.

    Anders sieht es bei Rundfunk und Fernsehen aus. Abgesehen von Lokalsendern mit geringerer Reichweite sind sie in staatlicher Hand. Gelegentlich werden missliebige Sendungen aus dem Programm genommen, Journalisten und Journalistinnen müssen mit Entlassung rechnen, wenn sie für nicht genehme Sendungen verantwortlich zeichnen.

    Auf der anderen Seite ist der Erfindungsreichtum bewundernswert, mit dem Restriktionen umgangen und problematische Themen ins Programm geschleust werden."

    Soweit, wie das Land ??? ist, sind wir ---wie der letzte Satz zeigt---noch nicht, denn Erfindungsreichtum in diese Richtung vermißt man in Ö---aber es geht hier ja auch nicht um Österreich, sondern um das ferne SÜDAFRIKA!

  20. A.K.
    12. März 2014 12:03

    Als Zeitungsleser hatte ich nun das Glück meine Deutsch/Englisch-Kenntnisse erweitern zu können:
    Nach einem Zitat (oder doch nur eines von der "Wiener Zeitung"?) von Frau Heinisch-Hosek habe ich nun gelernt, daß heuer "Testungen" nicht durchgeführt werden sollen.
    Interessant ist, daß bereits hier in den Blog-Kommentaren einige "Testungen" erwähnt werden, wo mir "Tests" genügt hätten.
    - “Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.” Bibel, 1. Korinther 15,33.

    • Cotopaxi
      12. März 2014 12:51

      Die Frau Bundesminister versucht, besonders schön zu sprechen. Das kommt in ihrem gespreizten Gehabe zum Ausdruck. Wahrscheinlich sagt sie zuhause auch Schweinebraten statt Schweinsbraten.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      13. März 2014 10:08

      Nein, da tun Sie der Frau Ministerierenden Unrecht. Sie gendert doch nur, so wie es sich das jetzt gehört. Also: der Test - die Testung. Das gehört es sich auch beim Begriff "der Text" so, im Übrigen. "Die Textung" muss sich das in der Hinkunftung heißen. Sie verstehen aber auch gar Nichtierendes.

      PS: In der Tat verlangt ja eine Vorschriftung eines Ministerierenden - ich glaube Hundsdorfer war das - korrektes Gendern in den Alltagstextungen. So heißt es zB nicht mehr "der Teilnehmer", sondern "der Teilnehmende", nicht "der Student", sondern "der Studierende" und das ist jetzt keine Scherzierung. Naja, da kann einer Ministerierenden halt schon einmal die Sprachierung etwas durcheinander kommen. Man will sich es ja nicht mit Niemandenden verderben.

  21. zweiblum
    12. März 2014 09:54

    ad tägliche Gehirnwäsche: Ukrainepolitik: Wie souverän ist die Bundesrepublik?
    Arno Klönne 12.03.2014 http://www.heise.de/tp/artikel/41/41204/1.html

    Folgt man der titelbildlichen Lagebeschreibung des "Deutschen Nachrichtenmagazins", dann ist der russische Präsident als Brandstifter unterwegs, der geopolitisch Feuer gelegt hat und dies weiter betreibt; also muss der Mann gestoppt werden. Für diese Rettungstat kommen nach Spiegel-Visualisierung der britische Premier, die deutsche Kanzlerin und der Präsident der USA in Betracht.
    Im Falle einer Brandstiftung ist, wie man weiß, polizeilicher Zugriff vonnöten, womöglich einer mit Einsatz der Waffe. Den "Tatort"-Konsumenten ist klar: Solch eine Aktion braucht eine souveräne Einsatzleitung, sonst geht alles schief. Also ein kriminalistisches Team, aus Cameron, Merkel und Obama bestehend, das den Feuerteufel Putin zum Halt bringt und dingfest macht? Wer weiß, ob die drei sich in der Vorgehensweise einigen, vielleicht wäre eine einzige kommandierende Person die bessere Lösung?
    Da gerät unser Planspiel an seine Grenzen, was mit Souveränität zu tun hat. Obama als Einsatzchef? Die Bundesrepublik ist kein Bestandteil der Vereinigten Staaten, und die Annahme, dass US-amerikanische Interessen, den Umgang mit Bränden in und um die Ukraine betreffend, sich von denen der Bundesrepublik unterscheiden, ist nicht realitätsfremd.
    Aber Cameron und Merkel - die müssten sich doch arrangieren können, ihre Länder sind beide Mitglieder der Europäischen Union? Auch das allerdings bedeutet noch keine Identität britischer und deutscher Interessen in Sachen Ukraine- und Russlandpolitik. Die beteiligten Staaten haben bestimmte Souveränitätsrechte an die EU abgegeben, die Außenpolitik jedoch gehört nicht dazu. Außerdem liegen zum Beispiel polnische und spanische Vorstellungen über die sogenannte Brandstifterei weit auseinander. Es gibt dann noch die NATO - da operieren EU und USA gemeinsam. Aber staatliche Souveränität unterliegt ja nicht dem Kommando von Militärs, soll sie jedenfalls nicht.

  22. socrates
    12. März 2014 09:37

    In einer Zeit wo Großflugzeuge verschwinden gibt es keine Datensicherheit.
    Daß die russischen Geheimdienste schlimmer sind, nur kann man es nicht begründen, stört den Naturwissenschaftler. Daß die Abhaltung von Volksabstimmungen undemokratischer ist als die Einsetzung ded jüdischen Freimaurer als Provinzgouverneure von einer nicht gewählten Regierung leuchtet mir ebenfalls nicht ein. Und daß die Wahlordnung in der Ukraine von einer nichtgewählten Regierung zu ihrem Machterhalt betrieben wird, kennen wir nur aus dem Kommunismus. Feine Leit!
    Der Stadtschulrat hat bisher außer unnötige Statistiken fast nichts gemacht. Dafür wurden 50% der Beamten verwendet. Also kann HeiHo jetzt 50% einsparen. Als Ersatzkommunistin glaubt sie, daß Tatsachen mit Verboten bekämpft werden können. Falsch!
    Ein Elternbrief von heuer für die 1.Kl NMS in 1150 teilt den Eltern mit, daß sie dafür verantwortlich sind, daß ihre Kinder: "1 x 1, dividieren, multiplizieren, addieren, subtrahieren, kurz die Grundrechnungsarten beherrschen müssen". Gegen solche Mitteilungen braucht HeiHo ein Verbotsgesetz.

    • Peter Brauneis
      12. März 2014 12:45

      Herr Unterberger rügt "die Schergen Putins". Die Schergen Obamas und seiner US-Ostküste schätze ich auch nicht.
      .

  23. Ai Weiwei
    12. März 2014 09:36

    Auch ein Bildungsthema:

    Heute, am 12. März 2014 vor genau 76 Jahren wurde Österreich als eigenständige Nation ausradiert, nämlich am 12. März 1938.

    In den Medien findet sich NICHTS dazu, kein Wort.

    Dabei wette ich dass von den heutigen Regierungsmitgliedern, den Mitgliedern in den Landesregierungen, den Abgeordneten im Nationalrat, Bundesrat, den Landtagen, sowie die Mitglieder in den Redaktionsstuben aller Medien im Land und viele andere Entscheider & Meingungsführer in Ö.:

    Mit Sicherheit weniger als 50% von ihnen über das Datum 12.3.1938 Bescheid wissen!

    Die heutigen österreichischen Politiker & Meinungsführer in den Medien wissen aber gut bescheid über:

    Den Weltfrauentag, den Welt-Nichtrauchertag, den Welt-Tierschutztag, den Welt-Umtweltschutztag, den Welttag für Menschen mit Behinderung, usw. usf.

    • A.K.
      12. März 2014 13:28

      Ja, in den (österreichsichen) Medien findet vieles nicht, was es zu berichten unerwünscht ist. Dies hat sich in der jüngeren Vergangenheit generell deutlich gesteigert und reicht langsam an eine staatliche/wirtschaftsmacht Zensur. Die Medien brauchen eben Werbeeinschaltungen und solche werden von den Geldgebern eher bei gewünschter Berichterstattung - sozusagen als Honorar - gezahlt. Zu Metternichs Zeiten war Zensur noch weniger elegant.

    • Rübezahl
      12. März 2014 15:31

      Dafür wurde in unserer Firma dem 12.2.1934 durch den Betriebsrat gedacht.
      Unter dem Motto: Kampf gegen den Faschismus.

      Fassungslos nehme ich die Verdrehung der Geschichte zur Kenntnis.

  24. Undine
    12. März 2014 08:51

    Gabriele Heinisch-Hosek hat nicht nur ein schlichtes Gemüt, sondern auch Haare an den Zähnen, ist also eine Bißgurn der Sonderklasse ohne jegliches Taktgefühl, sonst würde sie nicht eine junge Frau völlig grundlos coram publico so eiskalt beschämen:

    http://unzensuriert.at/content/0014997-Frauenministerin-Heinisch-Hosek-wirft-junge-SP-Frau-von-der-B-hne#sthash.Lt6wzQJs.dpuf

    Es ist ein Glück für Schulkinder, daß sie nicht mehr unterrichtet!

  25. Politicus1
    12. März 2014 08:42

    Apropos Datenleck:
    hat es da nicht geheißen, dass geradezu fieberhaft daran gearbeitet wird, die Ursache (den Verursacher) des Rohrbruchs ausfindig zumachen?!
    Wie immer in Österreich, wenn "man" sich besonders intensiv um eine Aufdeckung bemüht, wird mehr zu- als aufgedeckt!
    Andere Beispiele gefällig:
    Die Brandstiftungen in drei Amstettener Kirchen
    Die schleppenden Votivasylanten
    Die Geschäfte zertrümmernden grünschwarzen Gegner einer Tanzveranstaltung

    In allen diesen Fällen wurde laut verkündet, dass bis zum Verfassungsschutz intensiv daran gearbeitet wird ...

    • hamburger zimmermann
      12. März 2014 13:34

      und zuständig für dies alles ist: die wertkonservative innenministerin.

  26. Wertkonservativer
    12. März 2014 08:32

    Nun, bei unseren Roten gilt Frau Heinisch-Hosek ja als Intellektuelle; sonst hätte man sie wohl nicht als Unterrichtsministerin installiert!

    Was das beweist?
    Das beweist schlagend, dass das Intelligenzniveau bei den Linken ganz allgemein, und speziell bei den Sozialdemokraten, so tief angesiedelt ist, dass sogar eine "schlichte" Sonderschul-Lehrerin als "Schirmdame" über unser gesamtes Schul- und Bildungswesen durchgeht!
    Dagegen ist ja sogar unser roter Kulturminister nach seiner Burgtheater-Ausmistung "fast ein Heroe", obwohl er insgesamt auch nicht mein Fall ist!

    Nun, Frau H.H. sammelt fleißig Minuspunkte! Nach erwartbarem Hineintappen in weitere Fettnäpfchen könnte es ihr so ergehen, wie unserem gefallenen "Burgherrn" Hartmann:
    zurück an den Start, und: es (sicher) billiger geben!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      12. März 2014 10:05

      Zurück an den Start?

      Ich vermute, dass HeiHo demnächst als Bundespräsidentin kandidieren wird, um HeiFi abzulösen.

    • Undine
      12. März 2014 10:27

      @Cotopaxi

      Oh Schreck, lass nach! Sollte uns gar nichts erspart bleiben?

    • Cotopaxi
      12. März 2014 10:31

      @ Undine

      Ich glaube, dass Prammer aus gesundheitlichen Gründen aus dem Rennen ist, denn es ist fraglich, ob sie 2 Amtsperioden, also 12 Jahre, durchhält.

  27. brechstange
    12. März 2014 07:57

    OT
    Während wir uns hier mit Kleinkram beschäftigen, werden die Ziele und Absichten einer Bankenunion immer klarer: Wettbewerb ausschalten und noch mehr Too-Big-To-Fail-Banken produzieren. Bankensozialismus ist angesagt.

    • dssm
      12. März 2014 12:19

      Den Sozialismus haben wir doch schon lange, ich würde sagen, daß die wirtschaftliche Freiheit heute geringer ist als in der NEP. Damit die Genossen gut verdienen, die Parteispenden gut fließen und die Staatsschulden schön brav gekauft werden muss man die (Groß-)Banker am Nomenklatura-Leben der Sozialisten teilhaben lassen.
      Was soll es? Wer Demokrat ist muss feststellen: Die breite Mehrheit der Wähler will es so. Und wer kein Demokrat (mehr) ist ...

    • brechstange
      12. März 2014 12:25

      dssm

      Ich würde sagen, die Mehrheit der Wähler ist aufgrund der Wahlbeteiligung keine Mehrheit mehr und die Wähler werden geradezu manipuliert.

    • dssm
      12. März 2014 14:46

      @brechstange
      Wer mit dem sozialistischen Einerlei so zufrieden ist, daß eine Änderung wohl nur zum Schlechteren führen könnte, der geht nicht zur Wahl.
      Jeden (!!!) Nichtwähler muss man daher als Systemunterstützer mitzählen (wenn man Demokrat ist).

      Daher kann man auch mit 'Manipulation' nichts anfangen. Dies würde ja heißen, die Wähler sind Volltrotteln denen man trotzdem das Wahlrecht zugesteht (wieder aus Sicht des Demokraten).

      Wie Sie wissen, lehen ich ja die repräsentative Demokratie mit gleichen und geheimen Wahlrecht ab. Weil ja die Grundbedingung Nummer Eins nicht erfüllt ist: Man muss vor der Wahl wissen, was der Gewählte nach der Wahl zu tun gedenkt.

    • brechstange
      13. März 2014 07:44

      dssm

      Ich kann Ihre Argumentation gut verstehen, trotzdem glaube ich, lässt sich der Österreicher gehen. Die Nomenklatura erfreut sich dieses Zustands.
      Daher gilt für mich: Aufwecken, aufwecken.

  28. dssm
    12. März 2014 07:39

    Zum Sozialismus gehört das Totschweigen der Realität dazu, denn reale Erfolge hat der Sozialismus nie erzielt und es wird diese menschenverachtende Ideologie auch nie irgend einen realen Erfolg erzielen.
    Nur über Propaganda und Lügen ist das bisher errichtete Gebäude überhaupt haltbar. Wer wissen will wo unsere Schulen stehen soll einfach mit einem x-beliebigen Lehrherrn ein Gespräch führen oder halt die Qualität der Arbeit der akademischen Elite rund um die Bankenprüfung ansehen.

    Man muss sich aber auch bewusst sein, daß die breite Mehrheit der Bevölkerung für den Sozialismus ist und dies bei jeder Wahl so zeigt, ungeachtet der allgemein bekannten Tatsache, daß am Ende die ganze Gesellschaft scheitern wird. Hier ist Spindelegger für seinen Mut zu loben, auch wenn er im linkslinken Haslauer schon den parteiinternen Verfolger in Sichtweite hat.

    Im gegenständlichen Schulfall hoffen die Eltern, daß genau ihre Kinder, welche nun einmal in der Mehrheit lieber Fußballspielen als Schulegehen würden, irgendwie leicht und einfach durch die Schule kommen und damit das formale Kriterium für den Einstieg in eine beamtete Vollkaskowelt erhalten. Ein lebenslanger, gut bezahlter Job, mit reichlich Urlaub und Freizeit, ohne jede Verantwortung, ohne jeden groben Stress und dafür mit baldigem Pensionsanspruch – sprich Bürokrat.
    Denn in der realen KMU-Wirtschaft interessiert ein Zeugnis schon lange niemanden mehr.

  29. Obrist
    12. März 2014 07:38

    War der historische Sozialismus ursprünglich einer der Motoren für eine breite Bildung und Ausbildung des größten Bevölkerungsanteiles, nämlich der Arbeiterklasse, so sieht das derzeitige System darin die größte Gefahr für seine Existenz und fürchtet hohe Bildungsstandards wie der Teufel das Weihwasser. Bereits jetzt wächst in unserem Land eine kaum gebildete, kritiklose , wenig leistungsbereite, unsolidarische und wert - und traditionsfreie Masse zur Mehrheit heran. Funktionierende Bildungs- und Erziehungsstrukturen, wie Familie, Privatschulen und Universitäten werden gezielt ideologisch, finanziell und personalpolitisch torpediert. Eine Masse, die die wesentlichen Grundzüge eines funktionierenden Gesellschaftssystems nicht mehr kennt und begreift, kann sich auch gegen die Mächtigen nicht mehr erheben,- so hofft man.
    Ich bezweifle jedoch hochgradig, dass die Marionetten unserer Regierung intellektuell in der Lage sind, diese Entwicklungen zu erkennen, sofern ja diese durch ihre kriminellen Hintermänner durchaus beabsichtigt sind. Ohne ein Anhänger absurder Verschwörungstheorien sein zu wollen- ich kann's mir nicht mehr anders erklären....

    • dssm
      12. März 2014 07:44

      Das stimmt ja so nicht ganz.
      Erst wenn die Berufsfunktionäre dazukommen wird aus einer politisch konservativen, genossenschaftlichen Bewegung die linke, sozialistische. So war es bei den Gewerkschaften, welche aus dem christlichen Eck kamen und auch bei den zahlreichen Arbeiterbildungsvereinen.

  30. Arundo.donax
    12. März 2014 07:12

    Eine Überlegung aus der Praxis: Ich war mit meinen Schülern am letztjährigen Mathematik-Bildungsstandards-Test beteiligt - dem ersten flächendeckenden dieser Art in den 4. Klassen der Volksschule. Meine Kollegen und ich wussten beiläufig, von welcher Art die Aufgabenstellungen waren, aber wirkliche Informationen darüber waren nicht zu erhalten. Das ist insofern relevant, als die Mathematik-Schulbücher darauf gar nicht ausgerichtet waren (wie es mittlerweile schon der Fall ist). Es wurden da von den Schülern Denkansätze verlangt, mit denen Erwachsene teilweise zu kämpfen hatten. Nicht, weil die Aufgabenstellung so schwierig war, sondern allein das Verständnis der Frage überhaupt. Ist man es gewohnt, um die Ecke zu denken oder mathematische Sachverhalte zu verbalisieren, wie hier verlangt, ist das kein größeres Problem. Eine Übungs-CD-ROM war zu bekommen, aber auch hier zeigte sich, dass selbst die absoluten Spitzenschüler an der Art der Fragestellung verzweifelten, weil die Formulierung nicht klar genug war, was schließlich selbst bei den motiviertesten Kindern dazu führte, dass sie entnervt irgeneine Lösung wählten. Wir wollten unseren Schülern die Freude am mathematischen Denken erhalten, deshalb versuchten wir einen Lehrbehelf mit Übungsaufgaben zu bestellen, der sie auf die andere Art des Problemlösens vorbereiten solle. Dieser war jedoch über Wochen ausverkauft.

    Langsam beschlich mich der Verdacht, dies alles habe System. Man wolle gar nicht, dass die Schüler beim ersten Bildungsstandards - Test gut abschneiden. Warum? Weil die Ergebnisse beim nächsten derartigen Test schon allein deshalb besser sein müssten, da die Schüler nun (durch adaptierte Lehrbücher und bisherige Testerfahrungen) nicht mehr unzureichend vorbereitet antreten würden. So könnte bewiesen werden, wie toll die NMS und die Leistungen der Schüler dort seien. Man muss nur die Umstände so lange ändern, bis man das gewünschte Ergebnis erhält.

    Einen positiven Aspekt kann ich den ganzen Testungen jedoch schon abgewinnen: Es ist seit Jahren der "Kuschelpädagogik" wieder möglich, von "Leistung" zu sprechen und den Schülern etwas abzuverlangen.

    • Riese35
      12. März 2014 08:36

      Leider nutzen auch Übungs-CDs und Beispielfragestellungen nicht, wenn die Aufgabenstellungen teils nicht mathematischer Natur sind, sondern nur auf das drillmäßige Auswendiglernen fern ab jeden mathematischen Verständnisses abzielen. Selbst bei meinen Kindern erlebt:

      z.B. Multiple-Choice Fragen, die nur mit Ja und Nein beantwortet werden können, wo als einzig mathematisch sinnvolle Antwort aber nur die Angabe einer Lösungsmenge möglich ist, weil in der Fragestellung freie Variable vorkommen, von denen der Wahrheitsgehalt abhängt. Um eine solche Frage im Sinne des Aufgabenstellers beantworten zu können, muß man erraten, welche Definitionsmenge sich dieser vermutlich dabei gedacht aber in der Fragestellung nicht angeführt hat. Oder man muß eine andersartige Antwort hinschreiben, als vom Aufgabensteller vorgesehen ist. Mitdenken und Verstehen wird so bestraft, drillmäßiges Auswendiglernen ohne Verstehen gefördert.

      Oft beruhen solche Fragestellungen auch auf impliziten, kulturell bedingten Annahmen, die man nur mit sprachlichen Spitzfindigkeiten herausfinden kann. Solche Annahmen wären zwar in der Praxis, eingebettet in einen Kontext, klar, bei einer Prüfung sind sie aber oft nicht klar, vor allem dann, wenn jemand um die Ecke zu denken und auch ungewöhnliche Situationen mitzudenken gewohnt ist, wie es gerade bei guten Mathematikern vorkommt. Auf der anderen Seite werden sich Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache gerade bei solchen Fragestellungen besonders schwer tun, denn nur kleine Auffassungsunterschiede und sprachliche Spitzfindigkeiten, die nicht mathematischer Natur sind, implizieren fundamental andere (Multiple-Choice Ja/Nein-) Antworten.

      Und dann gibt es Beispiele, wo z.B. der Graph einer Funktion aufgezeichnet ist und man daraus irgendwelche Schlüsse ziehen soll, ohne daß es sich um exakte Angaben und klar dargelegte Voraussetzungen handelt. Man fragt sich, ob die gezeichnete Funktion nur zufällig stetig oder differenzierbar ist, oder ob das als wesentliche Voraussetzung in die Fragestellung mit eingehen soll. Ob z.B. die Randpunkte zur Definitionsmenge dazugehören oder nicht. Davon hängt aber bisweilen die Antwort ab. Man fragt z.B. danach, ob lt. Skizze eine Folge von Funktionen gegen eine andere Funktion konvergiert, es fehlt aber die Angabe einer Topologie, für die das Konvergenzverhalten untersucht werden soll (punktweise Konvergenz, gleichmäßige Konvergenz, L2-Konvergenz etc.). Als korrekte Antwort könnte man nur die Konzepte mit mehreren Sätzen erklären bzw. die in der Fragestellung offen gelassenen, umfangreichen Voraussetzungen darlegen, was aber meistens nicht im Sinne des Fragestellers ist. Oft spürt man, daß sich der Aufgabensteller ganz gewisse Voraussetzungen gedacht haben muß und eine kurze und einfache Antwort erwartet. Die mathematische Aufgabenstellung wird so zu einem Ratespiel "was hat sich der Lehrer dabei gedacht". Statt mathematischen Denkvermögens wird so Konformität, einfach das Nachplappern, was der Lehrer in der Schule gemacht hat, abgefragt.

    • Charlesmagne
      12. März 2014 10:39

      Ist mir auch bei den von mir erstellten Schularbeiten in einer Fremdsprache oft genug passiert, dass mehr Antworten als jene, die ich mir eigentlich vorgestellt hatte, richtig zu werten waren. Im Gegensatz zu zentralen multiple choice Testformaten, die dann nur die "vorgestellte" Antwort als richtig anerkennen, kann kein bewertbares Ergebnis erzielt werden.

    • Arundo.donax
      12. März 2014 11:57

      @Charlesmagne: Das stimmt ... Wenn bei Fragestellungen mehrere richtige Lösungen anzukreuzen wären, jedoch eine vergessen wird, erscheint die Frage als "falsch beantwortet". Hier wird nicht unterschieden zwischen Schülern, die nichts ankreuzen und jenen, die bspw eine Antwort übersehen haben.

  31. mischu
    12. März 2014 02:14

    Dieses mysteriöse Datenleck kam für Frau Heinisch-Hosek wie bestellt!

    Damit als Vorwand hat sie sämtliche Leistungstest abgesagt, sonst wären die Ergebnisse, insbesondere beim bevorstehenden PISA-Test für Deutsch, aus bekannten Gründen noch weiter abgesackt.
    Das erspart uns eine noch größere Blamage als bisher und womöglich hätte dann Frau Minister mit ihrer ganzen linkslinken Bildungsideologie zurückgetreten werden müssen.

    Auch die Idee der Zentralmatura blieb völlig unausgegoren und konnte in Wahrheit von ihrem Ministerium nicht auf Reihe gekriegt werden.

    So fängt sie gleich 2 Fliegen mit einem Schlag und hat vorerst ihren Minister-Sessel- Datenlieak sei Dank - gerettet!

    P.S.: Wie derzeit von unserer linksgestimmten Medienorgel versucht wird, die rosaroten NEOS zu forcieren bzw. zu d e r Siegerpartei hochzustilisieren, ist ganz einfach höchst UNAPPETITLICH!

    • logiker2
      12. März 2014 08:01

      "Dieses mysteriöse Datenleck kam für Frau Heinisch-Hosek wie bestellt !"
      Sie meinen aber nicht sie hätte es bestellt ? Bei Linken muss man ja mit allem rechnen.

    • mischu
      12. März 2014 14:06

      @logiker2

      Es gilt die Unschuldsvermutung! *fg*

  32. kritikos
    12. März 2014 01:40

    Auch wenn ich Dr. AU sehr schätze, diesmal komme ich nicht mit.
    ° Frau HH ist zumindest, nach Jahren einer ganz jammervollen Vorgängerin, eine Lehrerin gewesen, zwar ohne Uni-Diplom, aber immerhin aus der Branche.
    ° Die Anbetung von Pisa - wer hat sie erfunden und hochgegepusht?- ist nur für die Medien wichtig und die schauen darauf wie die Maus auf die Schlange.
    ° Natürlich wird es weiterhin leaks geben, aber das vergangene zu prüfen wird wohl auch zur Prüfung des Verursachers, sprich Bifie, führen, was AU doch recht sein müsste.
    ° Warum Englisch- oder gar Geographie-Professoren vor dem Unterrichten Jahre in der Wirtschaft verbringen müssten, entzieht sich meiner Einsicht.
    ° Daten der Schüler werden seit Jahren zumeist sinnvoll in den Schulen aufbewahrt, also sind sie eruierbar. Und?
    Wie oben: Ich komme nicht mit.

    • ENIGMA
      12. März 2014 02:28

      Frau Heinisch-Hosek hat nicht nur PISA, sondern vorsorglich gleich einmal ALLE Bildungstests abgesagt. Könnte es sein, daß sie die katastrophalen Ergebnisse mehr fürchtet, als das Datenleck? ;-)

  33. Schani
    12. März 2014 01:38

    Und was wurde den Datenhackern außer Testergebnissen etc. noch bekannt? Natürlich die von GEHRER seinerzeit und nach wie vor erzwungen bekanntgegebenen Versicherungsnummern der Schüler! Dafür gebührt dieser unsäglichen Strickliesel auch heute noch ein lautes und nie verstummendes Pereat!

  34. Brigitte Imb
    12. März 2014 01:20

    Vertuschung, Betrug und Intransparenz, dafür steht die Regierung. Im speziellen Fall HH.
    M.M. sind die Tests auch aus dem Grund ausgesetzt, weil nächstes mal Deutsch an der Reihe ist und da würden wir ganz sicher ziemlich schlecht dastehen mit Gesamtschule und überbordender Zuwanderung bildungsresistenter Gruppen.

    • dssm
      12. März 2014 07:55

      @Brigitte Imb
      Diese Gruppen sind nicht bildungsresisten, die werden von der Bildung ferngehalten.
      Einmal würden sonst bald die Österreicher merken, daß die Achmeds und Mohameds ihre Chefs werden, einfach weil es so viele sind, dies ergibt sich dann rein statistisch.

      Und andererseits durch diese billigen, weil ungebildeten Arbeitskräfte wird dem Österreicher Wohlstand vorgespielt. Fallen diese weg, so merkt auch der dümmste Bürger wie hoch die Lohnnebenkosten sind und kann sich viele Dinge des täglichen Lebens nicht mehr leisten und müsste wieder selber einer echten Arbeit nachgehen – also nix mit gemütlichen Bürokratenjob.
      Warum glauben Sie verdient der Handwerker heute so schlecht?

      Da aber der durchschnittliche Wähler Sozialist ist und daher nicht hinterfragt ob diese fremdländische Menschenmasse nicht am Ende mehr Steuern und Sozialleistungen verschlingt, als seine Ersparnis beim billigen Hackler ist und Sozialisten immer extreme Egoisten sind, wird sowohl die Zuwanderung als auch der Migranten niedriger Bildungsstandard erhalten bleiben.





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