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Die Krim wird (wieder) russisch

Russland holt sich die erst in den 50er Jahren im Rahmen der Sowjetunion ukrainisch gewordene Krim zurück. Kein Zweifel. Jedermann hat das schon im Vorhinein wissen müssen. Spätestens seit der russischen Invasion in Georgien ist diese Verhaltensweise Moskaus allen klar. Was aber tut der Westen?

Er protestiert. Die Proteste klingen laut und sind gut für die eigene PR. Sie haben nur keinerlei Glaubwürdigkeit. Niemand nimmt sie ernst. Denn letztlich hat es Europa, haben es die USA in den letzten Jahrzehnten immer hingenommen, wenn eine fremde Großmacht irgendwo in Europa einmarschiert ist und fremde Territorien okkupiert hat. Das haben wir beim Einmarsch der Türkei in Nordzypern gesehen. Das haben wir bei der Okkupation zweier georgischer Gebiete durch die russische Armee gesehen. Das sehen wir bei der anhaltenden Kontrolle des Ostteils von Moldawien durch die russische Armee.

Ein paar Wochen lang gab es da jeweils Proteste (in Moldawien nicht einmal das). Die Okkupationen wurden auch als solche nie anerkannt. Aber am Ergebnis hat das nichts geändert. So hat die EU heute ein Territorium – eben Nordzypern – das nicht zur EU gehört und ignoriert das trotz ihres Geredes, dass sie nun eine Weltmacht wäre. Letztlich wurden diese militärischen Aktionen ohne nennenswerte Gegenwehr der Staatengemeinschaft hingenommen. Dennoch ist die Türkei heute ein EU-Beitrittskandidat. Dennoch wird Putins Russland überall respektiert.

Der Westen hat keinerlei Bereitschaft, wegen Zypern, wegen Georgien, wegen Transnistrien, wegen der Krim einen großen Krieg zu starten. Im Grund muss aber jede objektive Analyse auch anerkennen, dass es in all diesen Fällen für die Okkupanten eine gewisse Legitimation gibt. Denn in der Tat hat überall die lokale Bevölkerung die Okkupanten herbeigesehnt (wobei die Lage in Zypern komplizierter ist, was am Ergebnis nichts ändert).

Hätten die westlichen Regierungen das ständig im Mund geführte Wort vom „Selbstbestimmungsrecht“ ernst genommen, wäre wahrscheinlich überall auf friedlichem Weg die Sezession längst erfolgt. Nur auf friedlichem Weg. Trotz des Selbstbestimmungs-Gerede sind jedoch immer sämtliche Staatsgrenzen als tabu angesehen worden. Allzu viele Staaten fürchten Folgen eines Präzedenzfalles im eigenen Land. Genau dadurch aber weist man den Menschen leider den Weg zum Krieg.

Auch jenseits dieses Absolut-Setzens der vorhandenen Staaten kann sich ein friedens- und rechtsliebender Mensch keineswegs darüber freuen, dass die Russen in der Krim einfach einmarschieren. Dass sie dort jetzt bis hin zu bestellten „Hilferufen“ der „zu Befreienden“ das gleiche Szenario wiederholen wie in Georgien, dass sie mit ihrer ganzen militärischen Macht jeden Widerstand im Keim ersticken.

So sehr man sich zum Selbstbestimmungsrecht bekennt, so sehr muss man es nämlich ablehnen, dass Grenzen mit Waffengewalt – statt direktdemokratischen Methoden – verändert werden. Denn wenn die Stärke der Armeen das oberste Prinzip ist, dass die Welt regiert, dann sind wir wieder zurück beim Faustrecht. Dann werden es auch Aggressoren vom Typ eines Adolf Hitler oder Saddam Hussein nach Belieben immer wieder versuchen.

Und noch etwas ist am russischen Vorgehen widerlich: Die ständige Behauptung, dass die Ukrainer beziehungsweise deren Mehrheit „Faschisten“ wären. Damit bedient sich Moskau der gleichen miesen Tricks wie die westliche Linke. Auch die bezeichnet ja jeden taxfrei als „Faschisten“, der nicht ihrer Meinung ist. Dabei muss man über bloße Schimpfworte schon froh sein. Denn Linke erklären Andersdenkende auch gerne als geisteskrank oder drogenabhängig (siehe nur die Tweets der linken Vor„denker“). Oder verurteilen sie gleich überhaupt strafrechtlich.

PS: Dass übrigens die EU auch in anderen Regionen fast immer völlig tatenlos geblieben ist, wenn militärische Macht territoriale Veränderungen herbeigeführt hat, braucht kaum noch extra erwähnt zu werden. Siehe etwa die Westsahara oder Konflikte in Indochina. Und die USA sind nach ihrer irakischen Demütigung diesbezüglich ebenfalls sehr vorsichtig geworden.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    02. März 2014 10:40

    Erneut ein Ordnungsruf an Herrn Unterberger. Es hilft nichts, aber Österreich ist und bleibt ein kleines Land! Und die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung will mit Mord und Totschlag nichts zu tun haben. Daher müssen wir bei der Wahrheit bleiben, so weit diese halt bekannt ist. Nur dann und wirklich nur dann können wir als ehrlicher Mittler manch schlimmeres verhindern.

    Die aktuelle, halblegale Regierung ist wirklich das aller aller Letzte! Während das Land pleite ist, bald keine Energie für Wirtschaft und Heizung hat, im Spannungsfeld der Grossmächte liegt weiß diese Regierung ganz genau was sie als erstes beschließen muss: Ein Gesetz das die russischen Sprache aus den Amtsstuben verbannt!

    Herr Unterberger, wir Österreicher sollten uns mit solchen Regierungen nicht in das Bett legen! Man stelle sich vor, die Italiener würden in Südtirol die deutschsprachigen Menschen derartig Ausgrenzen. In der Ukraine gibt es aber viel viel mehr russisch Sprechende.

    Und ein 'Lob' an die US, deutschen und polnischen Politiker und NGOs. Gratuliere endlich wieder extreme Nationalisten ans Ruder gebracht. Warum führt man eigentlich in Deutschland einen Kampf gegen 'Rechts'?

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. März 2014 06:28

    Das Verrückte bezüglich des Verhaltens der EU zum "Beitrittskandidaten" Türkei, oder sollte man bereits sagen Großtürkei, ist, dass die Großtürkei einem Staatenbund beitreten möchte, dessen Mitglieder sie nicht alle völkerrechtlich anerkennt. Zypern wird von der Großtürkei nicht anerkannt und seine Schiffe dürfen keine großtürkischen Häfen anlaufen.
    Weiters ist aus der Sicht der EU-Verträge das von der Großtürkei besetzte Nordzypern Teil des Mitgliedsstaates Zypern und somit EU-Gebiet. Die Besetzung Nordzyperns durch die Großtürkei wird formell von der EU als völkerrechtswidrig angesehen. Trotzdem verhandelt die EU ohne Vorbedingungen mit der Großtürkei über den Beitritt, obwohl diese Großtürkei EU-Gebiet völkerrechtswidrig besetzt hält. Wer soll vor so einer Institution wie der EU noch Respekt haben? ;-)

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    02. März 2014 06:33

    SELBSTBESTIMMUNGSRECHT?
    Gilt das nicht immer fuer die, die auf der richtigen Seite stehen? Also fuer die Freunde der Maechtigeren, fuer Freunde von Siegern, fuer Freunde von internationalen Meisterintriganten.
    Selbstbestimmungsrecht gibt oder gab es ganz bestimmt nicht fuer zweitrangige Loser wie Tibetaner, Kurden, Katalanen, Suedtiroler, Deutsche oder Oesterreicher nach dem ersten oder zweiten Weltkrieg und so weiter.
    Selbstbestimmungsrecht wird immer dort angewandt, wo das Recht des Maechtigeren gilt. In den meisten anderen Faellen wird es Terrorismus genannt.

    Abgesehen davon ist es Zeit, dass die Ukraine geteilt wird. Die mehrheitlich russisch bewohnten Gebiete sollen zu Russland zurueckkehren, wenn die Bevoelkerung es so will. Europa hat aber wieder die schlechtere Karte gezogen: Es erhaelt einen weiteren am Rockzipfel haengenden bankrotten, chaotischen Staat, der durchzufuettern waere. Bei allen Sympathien fuer Ukrainer.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    02. März 2014 16:51

    Was mischt sich die EU dort überhaupt ein? Hat die EU nicht Probleme genug, als daß sie sich einen weiteren Konflikt auflädt?
    M.M. versuchen die Friedensnobelpreisträger EU u. USA - also Barak Obama - lediglich Rußland und Putin zu schwächen um sich deren Bodenschätze langfristig einverleiben zu können und dazwischen die Kriegsindustrie zu bedienen. Denn ohne Krieg stehen diese Werke still und der Schmiergeldtropf kommt ins Stocken. Also schön zündeln und die Bürger betrügen u. ausnützen.

    Mir ist Putin schon beim A. lieber als die Barroso/USA Truppe beim Kopf. Das sind ganz schlimme und hinterlistige Zerstörer, deren sog. Demokratien keinen Pfifferling wert sind.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSpiegelfechter
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    02. März 2014 10:09

    Man muss schon sehr naiv sein, zu glauben, dass die Russen ihren dauerhaft eisfreien Zugang zum Meer, um den sie in der Vergangenheit so erbittert gekämpft haben, jemals kampflos aufgeben würden.

    Zu Zeiten der Sowjetunion war es freilich belanglos, zu welcher der Sowjetrepubliken die Krim gehörte. Aber daraus abzuleiten, dass sich die Ukraine nun unter Mitnahme der Krim aus dem Einflussbereich Russlands entfernen und dem Westen annähern könne, ohne einen Krieg mit Russland zu führen und zu gewinnen, ist eine Demonstration aussenpolitischer Unbedarftheit.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorweidi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. März 2014 17:05

    Worum geht’s in der Ukraine?

    Wer es kurz und prägnant wissen möchte: In der Ukraine geht es um den grundsätzlichen Richtungsentscheid: hin zu EU und NATO, also hin zum Einflussbereich der USA – oder hin zum Wirtschaftsbündnis mit Russland in der „eurasischen Union“. Wenn die Ukraine der „liberalen Leimrute“ der USA aufsitzt, dann droht dort, was bei uns längst Praxis ist: Ende der Selbstbestimmung, Ausverkauf von Volkseigentum, Abbau des Staates, Verkauf von Grund und Boden an internationale Konzerne und ethnische Überfremdung aus Afrika und Asien.
    Weiterlesen : http://freies-oesterreich.net/2014/02/23/worum-gehts-in-der-ukraine/

  7. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. März 2014 09:33

    Um es zu einem langen Thema kurz und klar zu sagen: mich muß niemand für den 'Westen' vereinnahmen und so tun, als wäre mir oder meinem Volk damit gedient, wenn anglo-amerikanische geopolitische Konzepte mit zweifelhaften Methoden umgesetzt werden.

    Wenn es einen Westen gibt, dann benenne man Ross und Reiter. Es sind die Vereinigten Staaten und ihre jeweils letzte aussenpolitische Orientierung. Wenn es ernst wurde, haben sich Amerikaner - entgegen ihren nicht enden wollenden Heldenmärchen aus Hollywood und Co - noch immer zurückgezogen. Polen und Osteuropa schenkten sie Stalin, die Ungarn hetzten sie auf zum aufstand und ließen sie im Stich,aus Südvietnam verkrochen Sie sich weil sie keine 55.000 Gefallenene aushalten konnten. Weitere Beispiele- sonder Zahl. Aber ethische Heldenübermenschen, die stets nur den Genocid der anderen mit gerechter Rache ahndeten, das waren sie in ihrer Selbstwahrnehmung die uns mit alltäglicher Penetranz aufs Auge gedrückt wird, noch immer. Darum rüsteten sie wohl auch Stalin auf, schon in den zwanziger Jahren, verschenkten Länder an die Feinde anderer Völker, die ihnen nicht gehörten und zur Not taten sie das, was uns zu letzt Jean Claude Junckers so vertrauenselig als politische Endlösung aller Fragen mitteilte - wenn es ernst wurde, haben Sie gelogen.

    Es geht schon wieder los - das Schüren der Zwietracht unter Einmischung in fremde Verhältnisse. Was bitte, berechtigt diese Leute dazu, sich in alles und jedes Einzumischen? Haben wir jemals die Grenzziehungen zwischen Mexiko und den USA kritisiert ? Oder uns in inneramerikanische ethnische Konflikte eingemischt ?
    Büssen werden es die Ukrainer und Russen - so wie augenblicklich die Syrer, an welcher Seite sie auch immer stehen, für diese Gewalt- und Interventionspolitik bezahlen. Ich mag weder syrische Diktatoren, noch ukrainische Gewalttäter und Potenataten. Aber am allerwenigsten mag ich jene, die andere zur Gewalt aufstacheln um sich selbst dann feige zurückzuziehen und erst dann eingreifen, wenn Konfliktparteien sich bis zum Weißbluten erschöpft haben um dann als gerechter Richter auf den Plan zu treten.

    Wir sollten 'dem Westen' und seinen Zielen dienstbar sein ? Wohlan: entschuldigt Euch für Eure Verbrechen an unserem Volk. Leistet Ersatz für die angerichteten Untaten und völkerrechtswidrigen Kriegshandlungen sowie die Genocide und stellt uns die 1914 versprochenen Grenzen nach damaligem Stand der Ethnizität wieder her. Das geht nicht ? Ihr könnt nicht und ihr wollt nicht ? Dann Gott befohlen - kämpft Eure Kriege ohne uns. Und bevor jemand das nächste Mal zum Telefonhörer greift um uns anzurufen, kann er gleich seinen Vorschlag für einen Friedensvertrag vorbereiten, als PDF Begleitpost zur Mail. Sonst hebt bei uns nur der Portier vom Aussenamt ab. Alles klar ? Na dann. Es gibt viel für Euch zu tun.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbill47
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    03. März 2014 09:45

    Reagan Berater wirft Obama Vertragsverletzung vor

    Paul Craig Roberts,"Assistent Secretary of the Treasure" der Reagan - Regierung wirft in http://www.corbettreport.com/?powerpress_pinw=8777-podcast der US Regierung nicht weniger vor als durch die "Organisation bunter Revolutionen" zur Installierung Nato-freundlicher Regierungen eine seinerzeit zwischen Gorbachev und Reagan anlässlich der Auflösung des Warschauer Paktes geschlossenen Vereinbarung zu brechen. Laut Paul Craig Roberts habe Präsident Reagan Gorbatchev zugesichert dass die Nato Russland nicht einkreisen werde und in keinen Nachbarstaat Einfluss ausüben werde.

    Als als Mitglied des Reagan Teams mag Craig Republikaner sein, und die Demokraten sehen das differenziert:
    http://consortiumnews.com/2014/03/02/what-neocons-want-from-ukraine-crisis
    Nach dieser Sichtweise will eine von Neokonservativen beherrschte Gruppe des US- Aussenministeriums die Friedenspolitik uvon Präsident Obama konterkarieren. Nach dieser Quelle ist die Repubklikanische NED dafür verantwortlich, weltweit, so wie jetzt in der Ukraine Konflikte zu schüren um den Präsidenten zu zwingen militärisch zu intervenieren.

    Einig scheinrt man sich darüberr zu sein. dass solche "bunten Revolutionen" von US-Organisationen orchestriert werden.


alle Kommentare

  1. Waldkauz (kein Partner)
    06. März 2014 09:53

    Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, dass Harlan K. Ullman, glühender Neocon und Globalisten-Scherge, am 15. August 2013 in einem auf der Webseite des „Atlantic Council“ veröffentlichten Artikel schrieb, möglicherweise sei eine, Zitat, „neue, außerordentliche Krise“ ähnlich derjenigen des 11. September nötig, um dem Projekt der Neuen Weltordnung (das ja nicht nur ein politisches, sondern auch ökonomisches ist: angestrebt wird eine einheitliche „Weltwährung“ unter Kontrolle „supranationaler Banker und Intellektueller“), das angesichts „nicht-staatlicher“ und individueller Akteure wie „Edward Snowden und al-Qaida“ etwas ins Trudeln und Stocken geriet, wieder neuen Schwung verleihen zu können. Vor diesem Hintergrund stellt sich die bange Frage, ob es sich bei dem Konflikt in der Ukraine beziehungsweise um die Krim, der laut Prof. Thorsten Polleit und anderer namhafter Ökonomen, geopolitischer Kommentatoren und Analysten durchaus das Potential hat, große Erschütterungen durch die Finanzwelt zu werfen, eventuell um genau diese Krise handelt, eben dasjenige Chaos, aus dem die schon seit langer Zeit angekündigte und gepriesene „neue Ordnung“ hervorgehen soll. Sprach doch auch schon Wolfgang Schäuble öffentlich davon, die große Krise unserer Zeit könnte ihr Vorteile haben, weil sie den Durchmarsch in Richtung (Zitat Schäuble) „globaler Governance“ erleichtere. Putin kündigte bereits an, im Falle drakonischer Strafmaßnahmen gegen Russland den Dollar vollständig abstoßen zu wollen und sich anderen Währungen zuzuwenden. Welche Folgen das haben könnte, muss man wohl niemandem erklären. Fast zur selben Zeit – ist das nicht interessant – tauchen schon wieder Meldungen auf, die Federal Reserve sei nun am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt und könne demnächst ihre „lockere“ Schuldgeldpolitik beenden, um die Zügel straffer zu ziehen. Derweil ist außerdem die Rede von „einmaligen“ Zwangsabgaben, möglichen Bail-Ins (lies: rücksichtslosen Vermögenskonfiskationen)!!

  2. BHBlog (kein Partner)
    05. März 2014 09:46

    Das Problem ist weniger, dass die Krim zu 60% russisch bevölkert ist, und im Westen der Ukraine das Verhältnis anders ausschaut.
    Das Problem ist: Was soll mit der Ukraine in Zukunft geschehen (so etwas kann ja immer wieder passieren wenn die russischen Truppen sich sofort zurückziehen).
    Am besten wäre Neutralität, weil dann dürfte weder EU noch Russland die Ukraine entmündigen und die Handelsbeziehungen zu beiden Seiten wäre möglich.

    http://benjaminheinrichblog.blogspot.de/2014/03/nun-ukraine-konflikt-aber-was-ist.html

  3. Sensenmann
    04. März 2014 19:11

    Etwas Gegengewicht zur gleichgeschalteten Internazi-Presse:
    http://www.youtube.com/watch?v=_EOyz8yS5cc

    Wenn man Bilder und Kommentare vergleicht, dann fragt man sich, was hier abgeht!

    • RS (kein Partner)
      04. März 2014 20:18

      @Sensenmann

      Super wenn immer mehr Leute munter werden und sehen wie uns die Medien täglich
      belügen und Teil der "Kriegstreiber Maschinerie" werden.

      Ein Land nach dem anderen wird in Chaos geschickt und destabilisiert.
      Irak - Afghanistan- Pakistan-Somalia-Libyen-Mali-Syrien-Libanon ist noch offen-
      und jetzt Ukraine. Immer das gleiche Muster.

      Wann werden die Menschen munter und sagen STOP !!!!

  4. AppolloniO (kein Partner)
    04. März 2014 12:02

    Keiner will Krieg.
    Putin weiß das genau und riskiert deshalb diesen als Einziger. Also hat Russland bei allen Pokereien die vier Asse im Ärmel.
    Wir haben dagegen BP Fischer und ähnlich Ahnungslose. Deren "Strategie": verhandeln, verhandeln....
    Dabei redet Putin seit Jahrzehnten davon, dass man sich in innere Angelegenheiten souveräner Staaten nicht einmischen dürfe (z.B. Syrien). Stopft ihm doch seine eigenen Aussagen in seinen Rachen zurück! Aber das geht nicht mit verhandeln sondern nur mit der Faust.

    • Waldkauz (kein Partner)
      06. März 2014 09:19

      @ Appollonio

      Man sollte angesichts des derzeit immer schrillere Töne anschlagenden, verantwortungslosen Geschreis um die Ukraine sowie die Krim nicht den Fehler machen, atemlos jeder einzelnen neuen, mitunter arg abstrusen, oftmals sogar schlicht falschen Meldung über die dortige Situation sowie dem schlicht abstoßenden Gepöbel der Politik hinterherzuhecheln. Es gibt in der dramatisch gestiegenen Lautstärke leider nur noch recht wenige besonnene, vernünftige Stimmen, die, statt sich in unwichtigen Details und haarspalterischen Völkerrechtsfragen zu verirren, die Kamera mal etwas zurückfahren lassen und sich um ein größeres Bild bemühen. Haarspalterisch sind solche Fragen natürlich deshalb, weil Washington, würde es sich konsequent ans Völkerrecht halten, sich schon für den Irakkrieg (und zwar schon den ersten unter George H.W. Bush) hätte selbst anzeigen müssen.

      Mehr als ein Jahrzehnt hat die NATO unter US-Führung – das sollte einfach mal klar und deutlich ausgesprochen werden – geraubt, gemordet und gebrandschatzt. Ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg folgte dem nächsten, ein Ressourcen-Raubzug auf den anderen, ein geopolitischer „Schachzug“, dem Hunderttausende von Menschen zum Opfer fielen, deren Länder zu Klump gebombt und in schwarzschattige Oasen für Waffenschiebereien in Richtung des nächsten Ziels auf der „Liste“ sowie Extremismus und Terrorismus verwandelt wurden, gab sich die Klinke mit dem nächsten schäbigen, verlogenen Überfall in die Hand.

    • Waldkauz (kein Partner)
      06. März 2014 09:23

      Mythomane Ketchup-Kerry zog deshalb zu Recht ein gerüttelt Maß Spott und Häme auf sich, als er sich doch wirklich nicht entblödete, der Führung im Kreml vorzuwerfen, normalerweise marschiere man nicht in Länder unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ein, sowas sei sehr unerzogen. Ein solches Verhalten sei vielleicht im 19. Jahrhundert üblich gewesen, aber nicht mehr im 21., so der unleugbare Lügner Kerry. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie man in Moskau darauf reagierte: Wahrscheinlich lachte man sich ins Koma und dankte herzlichst für diese Steilvorlage. Der liebe John Boy, Absolvent der Irrenanstalt Skull & Bones, scheint einem Zahlendreher erlegen zu sein. Denn was der Ex-Westen, der in den letzten Jahren sowohl in den USA als auch der EU als seinen zwei repräsentativsten Chiffren nach innen zunehmend autoritär, totalitär und mit sowjetkommissarischer Volkserziehungs- und Korrektheitsertüchtigungsattitüde, nach außen immer rücksichtsloser, brutaler und unter beinahe schon blauäugig-blondem Welteroberungs- und Belehrungs-Peitschenknallen auftritt, anrichtete, das kennt man vielleicht aus dem 12., nicht aber dem 21. Jahrhundert. Ein Staffellauf des radikalbellizistischen, ökonomisch destruktiven, antiliberalen und -humanistischen Irrsinns, bejubelt, begluckst und angefeuert ausgerechnet auch von deutschen Vermassungsmedien, über deren Glaubwürdigkeit und – möchte man Freud folgen – atemberaubenden Schamverlust als sicheres Zeichen für Schwachsinn man ja kein Wort mehr verlieren muss.

  5. konklius
  6. Xymmachos
    04. März 2014 08:54

    Jüngstes Gerücht: aus gewöhnlich gut informierten Kreisen in Brüssel erfahre ich, daß Julia Timoschenko in Würdigung ihres Einsatzes für das Verbleiben der Krim bei der Ukraine von der EU-Kommission über Antrag von Frau Merkel der Ehrentitel KRIMHILDE verliehen werden soll. Si non e vero...

  7. RS (kein Partner)
    03. März 2014 20:49

    Aufnahmen einer “friedlichen Revolution” in Kiew ...oder " wie Medien lügen "

    http://nuoviso.tv/aufnahmen-einer-friedlichen-revolution-in-kiew/

    • Norbert Mühlhauser
      04. März 2014 11:02

      Im Westen hat sich offensichtlich ein Medienwesen etabliert, dass Eliten und "Think Tanks" gegenüber genauso hörig ist wie die vormaligen Ostblockagenturen gegenüber der KPDSU. Und natürlich dementsprechend selektiv vorgeht.

  8. Waldkauz (kein Partner)
    03. März 2014 15:28

    Die Ukraine versetzt sämtliche Soldaten in Gefechtsbereitschaft und zieht Reservisten ein. In früheren Zeiten nannte man dies "Mobilmachung" und betrachtete es als Kriegsgrund. Außerdem bittet die Ukraine die NATO vorsorglich um militärische Hilfe. Wie wir alle wissen und seit 25 Jahren viele Länder schmerzhaft erfahren mußten, ist die NATO ein militärisches Bündnis zur Vorbereitung und Führung von Angriffskriegen. Der amtierende Pseudo-Präsident, die Marionette des Westens, ist nicht nur ehemaliger Zentralbankster, sondern auch mosaischen Glaubens. Ich bezweifle folglich, ob die Loyalität dieses Mannes wirklich der Ukraine gilt.

    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zeigt sich völlig überrascht darüber, daß Rußland sich bemüßigt fühlt, den Heimathafen seiner Schwarzmeer-Flotte und die Krim unter Kontrolle zu behalten. Das Selbstbestimmungsrecht der russischen Bevölkerungsmehrheit interessiert da natürlich nicht, man möchte die ganze Ukraine einsacken. US-Außenminister John Frankenstein Kerry spricht davon, Rußland aus dem Kreis der G8-Staaten auszuschließen und von Vorgängen wie im 19. Jahrhundert. Irak, Afghanistan, Libyen und Syrien haben erfahren, daß für die Amerikaner das 19. Jahrhundert nie zu Ende gegangen ist, als Clausewitz den Satz geprägt hatte, daß Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist.

    An Putins Stelle gäbe ich mich mit Charkow, Donezk und Sewastopol zufrieden, für diese Städte sind tausende Russen gestorben. Die westliche Ukraine als massiver Sanierungsfall kann gerne an die EU und die NATO gehen. Sowohl die USA als auch die EUdSSR sind finanziell am Ende, den neuen Ballast werden sie nicht mehr stemmen können. Sogar den Amerikanern fehlt das Geld, um Panzer und Raketen in der Ukraine zu stationieren, das versuchen sie schon seit Jahren in Polen. Kaiser Obama I. von Groß-USAnien hat fertig, symbolisch läuft er nur noch in zerfetzten Unterhosen herum......

    M. Winkler, Tageskommentar

  9. Waldkauz (kein Partner)
  10. Norbert Mühlhauser
    03. März 2014 14:26

    ..., dass die Ukrainer beziehungsweise deren Mehrheit „Faschisten“ wären.

    Sg Herr Unterberger,

    von welcher Mehrheit reden Sie?

    Die Mehrheit wird nach demokratischen Spielregeln an der Wahlurne und nicht in den Straßen ermittelt. Das hängt auch damit zusammen, dass es für den punktuellen Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung als Zeichen des Protestes keiner Mehrheit bedarf, sondern nur einer entschlossenen Minderheit von vielleicht 10 %, die sich halt regional amassiert.

    Ob die Regierung korrupt ist oder nicht tut nichts zur Sache, solange der Unmut sich Luft verschaffen kann und der Informationfluss noch nicht zum Erliegen gekommen ist, etwa aufgrund von Konzentrationslagern, einem ausgeklügelten Spitzelsystem sowie einem Rechtssystem, dass die kollektive Vereinnahmung des Individuums bereits verinnerlicht hat. Da es in den letzten Jahren demokratisch anerkannte Wahlen in der Ukraine gegeben hat, ist somit davon auszugehen, dass dem Willen der ukrainischen Mehrheit besser grundsätzlich nicht durch die Gewalt der Straße, sondern durch Abstimmungen entsprochen wird.

    Und weshalb ist Ihren Aussagen nicht Näheres darüber zu entnehmen, weshalb Sie glauben, Janukowitsch ließ auf "seine" Bürger schießen? Woanders las man's anders: vielfach war von Schusswechseln und irregulären Elementen zu lesen!

  11. Freak77
    03. März 2014 12:25

    Die Russische Propagandawalze läuft auf Hochtouren: Der EU, Frankreich, Deutschland, USA, UNO, dem „Westen“ soll die Schuld an der militärischen Eskalation zugeschoben werden.

    Im Russischen Fernsehen werden die russischen Zuseher mit Gräuel-Bildern und angeblichen Flüchtlingsströmen nach Russland konfrontiert.

    Fernsehwirksam werden den ukrainischen Berkut-Polizisten russische Reisepässe in die Hand gedrückt. Fernsehwirksam darf der korrupte Ex-Präsident der Ukraine Janukowitsch als beleidigter Bonze auftreten.

    Man muss Michael Laczynksi dankbar sein für seinen klaren Kommentar:

    Öl, Gas und Gewalt: Russland zeigt sein wahres Gesicht
    ( 02.03.2014, MICHAEL LACZYNSKI, Die Presse )

    Wladimir Putin machte den Ukrainern ein Angebot, das sie nicht ablehnen konnten. Sie taten es trotzdem - und müssen nun dafür büßen.

    Es ist ein altbekanntes Schauspiel, das in diesen Stunden zwischen Simferopol, Charkow und Donezk aufgeführt wird. Angeblich friedliebende Bürger treten darin auf, die den großen Bruder im Osten zu Hilfe rufen, damit er sie vor „Faschisten“ schütze.

    Den Hauptpart hat der strenge, aber gerechte Zar Wladimir, der die Seinigen nicht im Stich lässt und von eifrig nickenden Hofschranzen flankiert wird. Als Statisten treten maskierte junge Männer mit Kalaschnikows auf, und die Rolle des Gefangenenchors fällt dem Westen zu, der die Hände ringt, aber schlussendlich nichts unternimmt.

    Was 1968 in der Tschechoslowakei, 1979 in Afghanistan und 2008 in Georgien funktioniert hat, wird 2014 wohl auch auf der Krim funktionieren – so lautet das Kalkül des Kreml.

    Noch besteht ein Funken Hoffnung, dass das Szenario nicht in einem blutigen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine kulminiert, doch diese Hoffnung schwindet rasch. Denn die Machthaber in Moskau sind dabei, die Bevölkerung auf ein militärisches Eingreifen vorzubereiten:

    Das russische Fernsehen zeigt fingierte Bilder von Gewaltexzessen der Nazis aus Kiew und scharenweise nach Russland flüchtenden Ukrainern, Popen segnen Soldaten, während die Kanzlei des russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill I., dieser Lichtgestalt der Nächstenliebe mit Hang zu sündteuren Schweizer Armbanduhren, verlautbart, bei dem Einmarsch in der Ukraine handle es sich um eine „Friedensmission“.

    Nein, mit Frieden hat das alles nicht das Geringste zu tun. Jetzt, da der olympische Friede von Sotschi vorbei ist, zeigt Putins Russland sein wahres Gesicht: Es ist die Fratze eines Schlägers, der sich mit Gewalt das holt, was ihm sonst verwehrt wird.

    Der ehemalige KGB-Offizier handelt nach dem Muster des Mafiapaten Don Corleone: Man macht dem Gegenüber ein Angebot, das er nicht ablehnen kann – tut er das trotzdem, fließt Blut statt Erdgases. Der britische Historiker Max Hastings fasst diese Strategie folgendermaßen zusammen: Öl, Gas und Angst seien die einzigen Hebel, die Moskau in den Beziehungen zu seinen Nachbarn einsetzen kann.

    An dieser Stelle könnte ein Zyniker anmerken, all das sei altbekannt und ohnehin Usus am wilden Ostrand Europas – kein Grund also, um von der Tagesordnung abzuweichen. Doch diese Sicht ist falsch.

    Wir erleben gerade einen geopolitischen Tsunami, der die bisherigen bequemen Gewissheiten über Russland wegfegt: dass Wladimir Putin ein Mann mit Handschlagqualität sei, dass die lukrativen geschäftlichen Bande mit dem Westen für sanften Wandel im Osten sorgen würden, dass die Mahner in den neuen EU-Mitgliedsländern allesamt russophobe Hysteriker seien und dass es nie so schlimm komme, wie befürchtet. Dieses Mal kam es aber noch schlimmer.

    Europa ist nun in mehrfacher Hinsicht gefordert. Erstens, weil es für die Ukraine verantwortlich ist – es war die Perspektive einer Annäherung an die EU, die den Sturz des Kleptokraten Viktor Janukowitsch überhaupt erst herbeigeführt hat. Es muss also gegengehalten werden, und das nicht nur aus der moralischen Verpflichtung gegenüber den Ukrainern, sondern zweitens auch aus Selbstschutz.

    Denn wer einem Schläger keine Grenzen setzt, ermuntert ihn nur. Lettland und Estland wissen genau, dass sie als Nächste an der Reihe sind, wenn die Ukraine ihrem Schicksal überlassen wird. Denn auch auf dem Baltikum gibt es eine russische Minderheit, zu deren „Schutz“ sich Moskau ermächtigt fühlt.

    Wie die Gegenmaßnahmen aussehen werden, wird von den Ereignissen in der Ukraine abhängen. Die Bandbreite reicht von symbolischen Gesten – etwa der Absage des G8-Gipfels in Sotschi – bis hin zu Einreiseverboten für die Verantwortlichen der Gewalt. Die Entscheidung wird nicht leicht sein, denn Moskau könnte Europa als Reaktion den Gashahn zudrehen.

    Doch glücklicherweise sind die Temperaturen mild, die Gasspeicher voll und der Kreml auf Petrodollars angewiesen. Dieser Schritt käme auch Russland teuer zu stehen. Doch das Drama hat auch einen positiven Nebenaspekt: Die „Russlandversteher“ von Gerhard Schröder abwärts, die Putin stets vor aller Kritik verteidigt haben, sind endlich als Handlanger des Paten vom Kreml entlarvt. (Ende)

    Link: http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1569535/Ol-Gas-und-Gewalt_Russland-zeigt-sein-wahres-Gesicht

    • J.Scheiber (kein Partner)
      03. März 2014 13:22

      Wenn sie die Kommentare der Leser dazu lesen, werden sie sehen, dass sie einer der wenigen sind, die die skurilen Ansichten des Herrn Laczinski teilt!

    • Freak77
      03. März 2014 14:25

      Ich denke selber. Egal ob "wenige" oder "viele".

  12. Panentheist776 (kein Partner)
    03. März 2014 12:02

    Welthistorische Ereignisse brechen über uns herein. Es wird neue Grenzen in Europa geben. Nicht nur in Osteuropa. Sondern es spaltet sich auch Schottland von Großbritannien ab. Es wird eine rechtskonservative, nicht-grüne Ökopolitik etabliert. Zudem wird die Kirche abgeschafft. Und der Priester wird durch den christlichen Geistheiler ersetzt.

  13. Waldkauz (kein Partner)
    03. März 2014 11:00

    Der Autor und frühere Mitarbeiter des US-Außenministeriums William Blum
    veröffentlichte eine Zusammenstellung von US-Interventionen und erklärte, daß
    die Triebfeder amerikanischer Außenpolitik noch nie von irgendeiner Art von Moral
    bestimmt war, statt dessen sei sie von der Notwendigkeit bestimmt, anderen
    Imperativen zu dienen, die er folgendermaßen zusammenfaßte:

    „Die Welt für amerikanische Unternehmen sicher zu machen.
    Die Bilanz von Waffenunternehmen in Amerika zu verbessern, die den Mitgliedern
    des Kongresses großzügig Geld gespendet haben.
    Jede Art von Gesellschaft zu verhindern, die als erfolgreiches Beispiel für eine
    Alternative zum kapitalistischen Modell dienen könnte.
    Die politische und wirtschaftliche Hegemonie so weit wie möglich über ein
    möglichst großes Gebiet zu erweitern, so wie es sich für eine ‚Großmacht’ gehört.
    Das alles im Namen gegen einen angeblich moralischen Kreuzzug des Kampfes
    gegen eine böse internationale kommunistische Verschwörung, von deren
    Existenz die „Kalten Krieger“ und die amerikanische Bevölkerung fest überzeugt
    waren, die aber tatsächlich niemals existierte, ob böse oder nicht.“

    Die Vereinigten Staaten führten seit 1945 in insgesamt mehr als 70 Ländern
    Interventionen durch.

    Die europäisch geprägten USA haben aus der Illusion der „Menschenrechte“ erst
    eine Religion und dann eine Waffe gegen die Völker gemacht. Die Menschenrechtsdoktrin ist ersonnen worden, um den Völkern, die sich dagegen nicht wehren können, einen fremden Willen aufzuzwingen. Die USA nehmen sich das Recht heraus, nach Gutdünken in aller Welt zu intervenieren, angeblich um die „universellen Menschenrechte"
    in Gegenden durchzusetzen, in denen die Völker einen vom europäischen
    Standard gänzlich abweichenden Willen haben – Menschenrechtsimperialismus.

    Und die Geschichte der USA vor 1945 ist noch schlimmer. Aber wer weltweit die Medien beherrscht, bestimmt halt wer der "Schurke" ist.

  14. Tik Tak (kein Partner)
    03. März 2014 10:09

    Get real Unterberger.

    Russland hat einen Staatsvertrag über seine Hoheits- und Nutzungsrechte auf der Krim mit der Ukraine.
    Diese Ansprüche werden aktuell verteidigt, mehr nicht.
    Die Krim war bis vor knapp 50 Jahren sogar, jahrhundertelang, russischer Besitz und wurde durch ein Dekret Stalins an die damalige Sowjetrepublik Ukraine übertragen.

    An der Geschichte ist also nichts, das mit den ach so phösen Russen und ihren Kolonialgelüsten zu tun hat.
    Die verteidigen dort nur die vertraglich zugesicherten Rechte.
    Im Übrigen sogar im Einklang mit internationalen Gepflogenheiten.
    Oder sind die Aktionen der USA in den besetzten Gebieten des Pazifik, in denen sie nach dem zweiten Weltkrieg regelrechte Ausrottungsaktionen gegen die lokale Bevölkerung betrieben haben, in den Augen vom Unterberger ein Wohltat?
    Zweierlei Maß ist ja ganz nett, aber wenn einer zu blind ist, dann wird es sehr sehr dumm und peinlich, speziell, wenn der Unterberger sich als die moralische Autorität aufspielt.

    Wer mit Leuten vor Ort spricht, dazu müßte der Unterberger mal seinen Elfenbeinturm in der Pyrkergasse verlassen, der wird rasch erfahren, daß die meisten der dort Ansäßigen, das sind nunmal überwiegend Russen, lieber heute als morgen wieder zu Russland gehören wollen als zur Ukraine.
    Ob die nun das Chaos oder die lokalen Politiker, das sind die Verbrecher vom Stile einer Timoschenko (Sind die knapp 8 Mrd., USD, die die "schöne" Julia gestohlen hat, teilweise auch in Österreich gebunkert, dem Unterberger ein freundliches Nachsehen wert?) oder des abgesetzten Janukowitsch satt haben oder einfach nur das Geld Russlands haben wollen, ja Russland ist ein reicher Staat, ist dabei nebensächlich.

    Die wollen schon seit Jahren einfach nicht mehr zur Ukraine gehören.

    Aber wenn es um den Putin geht, dann ist der Unterberger völlig blind vor unbegründeten Haß auf eines seiner Lieblingsfeindbilder.

    Wo bleibt denn seine "liberale" Haltung?
    Ist die in seiner hündischen Treue zu den USA unt

  15. bill47 (kein Partner)
    03. März 2014 09:45

    Reagan Berater wirft Obama Vertragsverletzung vor

    Paul Craig Roberts,"Assistent Secretary of the Treasure" der Reagan - Regierung wirft in http://www.corbettreport.com/?powerpress_pinw=8777-podcast der US Regierung nicht weniger vor als durch die "Organisation bunter Revolutionen" zur Installierung Nato-freundlicher Regierungen eine seinerzeit zwischen Gorbachev und Reagan anlässlich der Auflösung des Warschauer Paktes geschlossenen Vereinbarung zu brechen. Laut Paul Craig Roberts habe Präsident Reagan Gorbatchev zugesichert dass die Nato Russland nicht einkreisen werde und in keinen Nachbarstaat Einfluss ausüben werde.

    Als als Mitglied des Reagan Teams mag Craig Republikaner sein, und die Demokraten sehen das differenziert:
    http://consortiumnews.com/2014/03/02/what-neocons-want-from-ukraine-crisis
    Nach dieser Sichtweise will eine von Neokonservativen beherrschte Gruppe des US- Aussenministeriums die Friedenspolitik uvon Präsident Obama konterkarieren. Nach dieser Quelle ist die Repubklikanische NED dafür verantwortlich, weltweit, so wie jetzt in der Ukraine Konflikte zu schüren um den Präsidenten zu zwingen militärisch zu intervenieren.

    Einig scheinrt man sich darüberr zu sein. dass solche "bunten Revolutionen" von US-Organisationen orchestriert werden.

  16. Julia (kein Partner)
    03. März 2014 09:42

    Hören wir uns die Meinung, eines Kollegen Herrn Unterberger’s, an:
    Gerhard Wisnewski, deutscher Journalist, Schriftsteller und Filmautor

    Was hier als Volksrevolution dargestellt wurde, war in Wirklichkeit ein vom Westen organisierter illegaler Putsch gegen die Regierung der Ukraine. Diese Dreistigkeit hat mich allerdings sehr überrascht.

    Interview
    Ukraine / vom Westen organisierter und illegaler Putsch
    http://terraherz.wordpress.com/2014/03/02/die-wahrheit-gerhard-wisnewski-ukraine-vom-westen-organisierter-illegaler-putsch/

    • fewe (kein Partner)
      03. März 2014 10:51

      Ja, das war eindeutig organisiert von EU und USA. Es sind ja sogar EU-Repräsentanten unter den "Demonstranten" aufgetreten, was ein klarer Bruch von Völkerrecht ist.

      Janukowitsch mag ich auch nicht, aber er resp. die Regierung ist auf demokratischem Wege zustandegekommen. In einer Demokratie braucht man nicht putschen, sondern nur anders wählen. Als guter Demokrat den Wunsch der Mehrheit zu akzeptieren. Die Meinung des Auslands oder von Gruppen im Inland, die keine Mehrheit zusammenbringen ist irrelevant.

      Der erste Einmarsch ist in Wirklichkeit durch den "Westen" passiert, der dort seine Wunschregierung installiert hat. Russland stellt im Grunde den legalen Zustand wieder her. Der Aggressor war der Westen.

  17. Gennadi (kein Partner)
    03. März 2014 09:42

    "Denn in der Tat hat überall die lokale Bevölkerung die Okkupanten herbeigesehnt"

    Absolut falsch. In allen diesen Beispielen wurde die sehnende Bevölkerung erst angesiedelt, um eine ethnische Mehrheit aufzubauen. Die Krim war davor nie von echten Russen besiedelt.

    Die Methode erinnert an Wien. In früher "schwarzen" Bezirken wurde so lange Gemeindebauten hingestellt, bis es zur Umfärbung reichte. Jeder, der sich darüber wundert, hat Lenin und Genossen nicht gelesen.

  18. Helmut Oswald
    03. März 2014 09:33

    Um es zu einem langen Thema kurz und klar zu sagen: mich muß niemand für den 'Westen' vereinnahmen und so tun, als wäre mir oder meinem Volk damit gedient, wenn anglo-amerikanische geopolitische Konzepte mit zweifelhaften Methoden umgesetzt werden.

    Wenn es einen Westen gibt, dann benenne man Ross und Reiter. Es sind die Vereinigten Staaten und ihre jeweils letzte aussenpolitische Orientierung. Wenn es ernst wurde, haben sich Amerikaner - entgegen ihren nicht enden wollenden Heldenmärchen aus Hollywood und Co - noch immer zurückgezogen. Polen und Osteuropa schenkten sie Stalin, die Ungarn hetzten sie auf zum aufstand und ließen sie im Stich,aus Südvietnam verkrochen Sie sich weil sie keine 55.000 Gefallenene aushalten konnten. Weitere Beispiele- sonder Zahl. Aber ethische Heldenübermenschen, die stets nur den Genocid der anderen mit gerechter Rache ahndeten, das waren sie in ihrer Selbstwahrnehmung die uns mit alltäglicher Penetranz aufs Auge gedrückt wird, noch immer. Darum rüsteten sie wohl auch Stalin auf, schon in den zwanziger Jahren, verschenkten Länder an die Feinde anderer Völker, die ihnen nicht gehörten und zur Not taten sie das, was uns zu letzt Jean Claude Junckers so vertrauenselig als politische Endlösung aller Fragen mitteilte - wenn es ernst wurde, haben Sie gelogen.

    Es geht schon wieder los - das Schüren der Zwietracht unter Einmischung in fremde Verhältnisse. Was bitte, berechtigt diese Leute dazu, sich in alles und jedes Einzumischen? Haben wir jemals die Grenzziehungen zwischen Mexiko und den USA kritisiert ? Oder uns in inneramerikanische ethnische Konflikte eingemischt ?
    Büssen werden es die Ukrainer und Russen - so wie augenblicklich die Syrer, an welcher Seite sie auch immer stehen, für diese Gewalt- und Interventionspolitik bezahlen. Ich mag weder syrische Diktatoren, noch ukrainische Gewalttäter und Potenataten. Aber am allerwenigsten mag ich jene, die andere zur Gewalt aufstacheln um sich selbst dann feige zurückzuziehen und erst dann eingreifen, wenn Konfliktparteien sich bis zum Weißbluten erschöpft haben um dann als gerechter Richter auf den Plan zu treten.

    Wir sollten 'dem Westen' und seinen Zielen dienstbar sein ? Wohlan: entschuldigt Euch für Eure Verbrechen an unserem Volk. Leistet Ersatz für die angerichteten Untaten und völkerrechtswidrigen Kriegshandlungen sowie die Genocide und stellt uns die 1914 versprochenen Grenzen nach damaligem Stand der Ethnizität wieder her. Das geht nicht ? Ihr könnt nicht und ihr wollt nicht ? Dann Gott befohlen - kämpft Eure Kriege ohne uns. Und bevor jemand das nächste Mal zum Telefonhörer greift um uns anzurufen, kann er gleich seinen Vorschlag für einen Friedensvertrag vorbereiten, als PDF Begleitpost zur Mail. Sonst hebt bei uns nur der Portier vom Aussenamt ab. Alles klar ? Na dann. Es gibt viel für Euch zu tun.

    • Julia (kein Partner)
      03. März 2014 09:49

      Helmut Oswald
      Vielen Dank, für ihre sehr klare Darstellung der Geschehnisse. Ich hoffe, dass ihr Kommentar den einen oder anderen dazu bringt, sich selbst ein Bild davon zu machen. Wer noch einen Funken Gerechtigkeitssinn spüren kann, der fühlt ohnehin, dass hier gewaltig gelogen wird. Und wir kennen alle den alten Spruch: "das Erste was im Krieg stirbt, ist die WAHRHEIT"

    • Riese35
      03. März 2014 10:06

      @Helmut Oswald: ***********************************!

    • ProConsul
    • diko
    • Undine
      03. März 2014 11:55

      @Helmut Oswald

      JA zu jedem Wort!*********+!

      "Aber am allerwenigsten mag ich jene, die andere zur Gewalt aufstacheln um sich selbst dann feige zurückzuziehen und erst dann eingreifen, wenn Konfliktparteien sich bis zum Weißbluten erschöpft haben um dann als gerechter Richter auf den Plan zu treten."

      Dann darf man jene nicht vergessen, die immer schon hinter den Kulissen oder in den hinteren Reihen standen, von dort aus vom Publikum unbeachtet, schossen und gar nie vor den Vorhang traten, sondern nur heimlich kassierten.

    • Jewgeni Gorowikow
      03. März 2014 11:59

      @ Helmut Oswald

      Wenn Sie die USA beschimpfen wollen so tun Sie es bitte nach Herzenslust tun wenn es Ihnen Erleichterung verschafft. Am Besten bei Ihnen zu Hause.

      Nur:

      Warum hier wo es um die militärische Eroberung der Halbinsel Krim geht?

      Sie schreiben oben ziemlich wirr über Südvietnam, Hollywood, Heldenübermenschen, Jean Claude Juncker und Stalin.

      Und die Cunclusio dieses wirren Geschreibsels von Ihnen ist, dass angeblich die USA die Ursache von allem Übel sind.

      Die Maidan-Bewegung und die friedliche Revolution in Kiew, (die aber ca. 80 bis 100 Tote gefordert hatte weil sie von den Janukowitsch-Berkut-Polizisten mit gezielten Kopfschüssen getötet wurden)

      - diese friedliche Volkserhebung von Ukrainischen Bürgern haben mit den USA so viel zu tun wie ein Cello mit einem Zitterrochen, nämlich nichts!

      Auch wenn diese Behauptung noch so oft gebetsmühlenartig wiederholt wird - eine Unwahrheit auch wenn sie zwanzig- oder hundertmal wiederholt wird:

      wahr wird sie deswegen nicht!

    • Julia (kein Partner)
      03. März 2014 14:07

      Jewgeni Gorowikow
      Ja, ja ..... diese Theorie haben wir schon zur Genüge gehört. Wir sind wissbegierig geworden, wir hinterfragen jetzt mehr, wir hören uns jetzt mehrere Versionen an, und entscheiden dann selbst, verstehen sie?
      Also Jewgeni Gorwikow
      Setzen!

    • Waldkauz (kein Partner)
      03. März 2014 14:41

      @ Jewgeni Gorowikow

      Und Sie können hier noch so lange wie Sie wollen Propaganda der Westmedien
      verbreiten!

      Wahr wird sie deswegen nicht!

    • Helmut Oswald
      03. März 2014 15:58

      @Jewgeni Gorowikow

      Was Ihnen wirr erscheinen mag - vielleicht ein Kommunikationsproblem weil Deutsch nicht ihre Muttersprache zu sein scheint - ist den anderen Mitpostern offenbar klar genug.

      Und - nein: beschimpft habe ich die USA nicht. Ich habe einige Fakten - nur wenige Fakten - die jedermann erweislich sind, in Erinnerung und in einen offenkundigen Zusammenhang gebracht. Sie sind nicht schmeichelhaft für die Politik der Vereinigten Staaten, aber das liegt nicht an mir, sondern an deren Politik. Daß Sie mir wegen meiner Auffassungen den öffentlichen Raum sperren wollen und mich in mein Wohnzimmer verbannen wollen, zeigt den Entwicklungsstand für ihr demokratisches Denken.

      Nun, ich will es gerne ergänzen und präzisieren: ich glaube gern, das die Maidan Bewegung sich - nur gegen einen weiteren der zahlreichen Oligarchen - erhoben hat, von denen nicht alleine in der Ukraine wohl zahlreiche in den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion die Macht ergriffen und zum Teil wieder zurückgelegt haben. Ich ergreife keineswegs Partei für die Methoden von Janukowitsch noch für seine Politik. Aber sie werden uns doch nicht ernsthaft erklären wollen, daß die Wahl von Janukowitsch diesen nicht zur Amtsinnehabung legitimierte, nachdem selbst die EU Wahlbeobachter an der Rechtmäßigkeit und - im Großen und Ganzen - auch die Korrektheit seiner Wahl bestätigt hatten. Aber das ist eine innerukrainische Angelegenheit - und, ja, Neuwahlen sind in zivilisierten Ländern die Lösung für einen Vertrauensverlust von amtierenden Politikern. Können Sie uns erklären, warum, wenn in wenigen Monaten in der Ukraine ohnehin gewählt werden sollte, dann die Eskalation am Maidan politisch so dringend erforderlich war ? Hätten jene, die am Maidan mit so heißem Herzen gekämpft haben sich nicht auf die ganz normale Wahlbewegung vorbereiten können und wären dann ganz einfach gewaltlos zur Entmachtung von Janukowitsch gekommen? Gewalteskalation am Maidan schien mir - nach zugegebenermaßen keineswegs präziser und erschöpfender Berichterstattung - nicht alleine von der Staatsmacht auszugehen.
      Wenn aber eine gewählte - wenngleich versagende und unpopuläre Regierung rechtmäßig im Amt sind - würden Sie mir nicht zustimmen, wenn es nur verständlich ist, daß diese nicht unter dem Druck der Strasse sich deshalb auch schon Amtsgebäude von Ministerien stürmen läßt, sondern eine Berechtigung dafür hat, bei Wahrung aller demokratischen Protest- und Kundgebungsrechte auch Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten?

      Meine Antwort an Sie hinsichtlich des geopolitischen Zusammenhanges der ukrainischen Krise lasse ich entfallen. Es Ihnen auszuargumentieren würde diesen Beitrag in unerträgliche Länge ziehen. Vieles dazu wurde ohnehin schon gesagt. Den Zusammenhang mit globalen Strategieentwürfen der Vereinigten Staaten abzustreiten ist, wie Ihnen eine große Zahl an Postern hierorts bereits bestätigt hat, freilich zwecklos und zum Scheitern verurteilt - dazu gibt es zuviele politsch Verständige in diesem Blog. Aber wenn sie darauf bestehen sollten - dann unternehme ich auch das noch. Freundlichen Gruß.

      Noch ein Nachsatz: was die Auslöschung der Krimtataren betrifft, die übrigens zwecks Vorbereitung einer 'störungsfreien' Konferenz in Yalta 1945 komplettiert wurde, ging diese seinerzeit durchaus im Einverständnis mit den Vereinigten Staaten vor sich. Roosevelt und seine Berater dürften, wenn überhaupt, wohl kaum jemals von diesem Volk etwas anderes gehört haben, als daß es 'deutsche Söldner', 'faschistische Briganten' und 'hochverräterische Nazikollaborateure' gewesen seien.

  19. Julia (kein Partner)
    03. März 2014 09:19

    Ist es nicht merkwürdig, dass alle Kriege damit begründet worden sind, dass man die Völker von ihren Diktatoren befreien musste, die man zuvor selbst an die Macht brachte (auch Hitler)? Nur komisch ist, dass damals Russland ein willkommener Verbündeter der Westmächte war, als es um die Zerstörung Deutschlands und Österreichs ging. Damals wurde die Beute zwischen den vier Westmächten aufgeteilt (China bekamt Teile Japans). Russland hat sich aus Ostdeutschland und Österreich zurückgezogen, die USA besetzt Deutschland noch immer (in Österreich findet das subtiler statt). Angeblich bis 2099. Präsident Obama hielt eine Rede 2009 im Rammstein. "Deutschland ist ein besetztes Land und wird es immer bleiben". Ist das die Freundschaft, die uns vermittelt wird? Also warum hat die USA 200 Stützpunkte auf der ganzen Welt? Und warum baut sie ihre Stützpunkte gerade an den Grenzen zu Russland weiter aus? Und warum unterstützen die Westmächte (mit Söldnern, Waffen und allerlei anderer menschlicher Recourcen) gerade in der Ukraine eine rechtsradikale und gewalttätige Partei, während bei uns der Kampf gegen Rechts mit schärfsten Mitteln (Gedanken-Stasi) durchgesetzt wird?
    Und warum schreitet der Westen nicht in Saudi Arabien, Kathar, Israel etc. ein? Öl gegen Waffen? Dort werden Menschenrechtsverletzungen (Massenmorde) begangen, die jeder Logik wiedersprechen. Das Ganze stinkt zum Himmel!!!
    Und warum werden die Greultaten der Westmächte niemals erwähnt? Hiroshima, Nagasaki, Korea wurde mit dem Nervengift Agent Orange überzogen. Was ist mit den mit Lügen begründeteten Irak-, Afghanistan-, Libyen-, Syrienkrieg uvm.?
    Die USA und England haben ihre Schulden, die sie in vielen Ländern hatten und haben, immer mit einem Krieg vom Tisch gewischt.
    Es gäbe viele ja sehr viele andere Beispiele, die es zu erwähnen wert sind, aber soll sich jeder selbs seine Gedanken dazu machen.

    • Wyatt
      03. März 2014 11:07

      @ Julia,
      **********!
      (Es liegt die Vermutung nahe, daß viele, wenn nicht gar sehr viele, - den selben Gedanken haben.)

  20. Segestes (kein Partner)
    03. März 2014 08:53

    Dass der ORF ausnahmsweise einen Korrespondenten vor Ort hat, der nicht nur Nonsens quasselt, wie man das ja von Raimund Löw, Carola Schneider und all diesen anderen Blindgängern gewohnt ist, dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass er eindeutig keinen roten Background hat.
    Aber auch aus genau diesem Grund, dürfte Herr Wehrschütz beim ORF eher bescheidene Aufstiegsmöglichkeiten haben.

    • Riese35
      03. März 2014 10:28

      Und in Wien sind ihm tiefergehende Analysen und Auftritte offenbar verwehrt. Dazu holt man nämlich "zuverlässigere" Deutsche. Für Interviews der lokalen Bevölkerung weit ab von Wien ist er gerade gut genug. Daß er von dort sachlich berichtet, beide Seiten anhört und mit ihnen spricht und nicht dem allgemeinen, "westlichen" Gefühlsdusel verfällt wie einst Karim in Kairo wird ihm zum Verhängnis. Denn auch in Ägypten hat nach den Wahlen die Wahrheit ganz anders ausgeschaut, als man sie uns im ORF vom Tahrirplatz verkauft hat. Aufmärsche waren und sind halt immer noch, mögen sie auch noch so gewaltig ausschauen, ein Minderheitenprogramm. Das sei auch jenen ins Stammbuch geschrieben, die bei uns immer wieder den Heldenplatz aus der Mottenkiste herausholen. Derartige Aufmärsche sagen über Mehrheitsverhältnisse und tatsächlichen politischen Willen gar nichts aus.

      Mag die Stimmung in der Ukraine vielleicht heute anders sein. Das ändert aber trotzdem nichts an der Grundfeststellung: So wie auch Österreich ist die Ukraine in ein Umfeld eingebettet und unterliegt realpolitischen Zwängen und Interessensphären. Wie war es etwa mit den EU-Sanktionen unserer "Freunde", weil eine demokratisch gewählte und legitimierte Mehrheit sich erlaubt hatte, eine Regierung zu bilden, die unseren "Freunden" nicht genehm war? Die Träume vom Maidan mögen ihre Berechtigung haben. Träume haben es aber immer so an sich, daß sie irgendwann nach kurzer Zeit abrupt enden und man wieder in der Realität zum Stehen kommt. Solche Träume aber zu schüren und für die eigenen Interessen auszunutzen, wie es der "Westen" derzeit tut, ist unredlich.

    • Wyatt
      03. März 2014 11:09

      Riese 35
      *********!

    • Undine
      03. März 2014 13:30

      @Segestes

      *******!
      Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Christian WEHRSCHÜTZ und mMn auch Jörg Winter sind die einzigen ORF-Korrespondenten, die NIE ihre persönliche Meinung, bzw. persönliche Wunschbilder transportieren, sondern immer sachlich bleiben. Ich freue mich immer, wenn Ch. WEHRSCHÜTZ zu Wort kommt und die politische Lage analysiert, weil ich davon ausgehen kann, daß es so ist, wie er sagt und nicht so, wie es die ORF-ler gerne hätten!

  21. Roter Logenbruder (kein Partner)
    03. März 2014 08:14

    Belustigend ist, dass Tschechiens Ex-Außenminister und Teilnehmer der Bilderbergkonferenzen, Karel Schwarzenberg, hysterisch gegen Putin wettert:
    "Putin agiert wie Hitler"!

  22. Sensenmann
    03. März 2014 00:45

    Man stelle sich rein fiktiv ein Szenario vor, Russland würde in Österreich einen Putsch der FPÖ-Sympathisanten finanzieren, welche dann den Faymann aus dem Amt jagen (nicht ohne zuvor noch ein paar Polizisten zu erschießen) und den Strache zum Kanzler machen. Der bildet eine Übergangsregierung. Wenn das von anderen EU-Staaten als nicht demokratisch bemängelt wird und festgestellt wird, daß der Faymann ja schließlich demokratisch gewählt sei und mit Sanktionen gedroht wird, verbittet sich Russland die Einmischung in einem souveränen Staat...

    Toll, nicht?

    Man sieht, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird.
    Tatsache ist aber: Diese spontane Revolution wurde vom "Westen" bezahlt und angestiftet. Der Versuch, im Vorgarten Russlands, ja an seiner heiligen Wiege zu zündeln, wird den "Westen" noch teuer zu stehen kommen.

    Der Mailverkehr wurde gehackt, es ist ziemlich offenbar, welches Spiel da wieder einmal abgeht.
    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/02/die-klitschko-e-mails.html

    Die USA als raumfremde Macht geht das Problem der Ukraine am allerwenigsten an! Und die lächerliche EU glaubt, drohen zu können. Es ist zu putzig!

    Womit denn? Etwa damit, den Russen kein Gas abzukaufen? Viel Spaß dabei!
    Und mit militärischen Mitteln? Wo sind die denn? Es darf gelacht werden!
    Finanziell? Na DAS dürfte das Mega-Problem werden. Wenn Pleitiers die Klappe aufreißen...

    Nicht, daß man mich falsch versteht: Ich habe schon aus der Familiengeschichte keinerlei Sympathien für die Russen. Und je weiter sie in den Osten zurückgedrängt werden, desto besser. Allerdings bin ich nicht so blöde es gutzuheißen, die heiligsten Grundlagen anderer Völker mit Füßen zu treten. Vor allem, wenn diese Anderen in einer weitaus besseren Position sind.

    Uns zeigen die Vorgänge nur, wohin die geopolitische Stoßrichtung der Angelsachsen (bzw. der Wallstreet un der City of London) geht.
    Die NATO östlich des Dnepr wird einfach nicht stattfinden.
    Wenn die USA glauben, sich wieder einmal durch einen Krieg vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch retten zu können, dann werden sie ein böses Erwachen erleben.

    Die Europäer täten gut daran, sich das erste Reihe fußfrei anzusehen. Ob die politische Intelligenz der EU-Politruks aber dafür ausreicht, steht auf einem anderen Blatt...

    • simplicissimus
      03. März 2014 09:01

      ******!
      Bloed halt, dass die Amis diesmal nicht Deutschland blechen lassen koennen. D ist schon durch die EU total ausgepluendert.
      Mit Russland werden sie das auch durch einen gewonnen Krieg nicht machen koennen. Das wird China nicht zulassen. Es sei denn, Russland wird als Beute geteilt, der Westen an die Nato, der Osten an China. Wie weiland die Teilung Polens im 20.Jhdt.

    • Specht (kein Partner)
      03. März 2014 09:39

      Die Ukraine wird offensichtlich für taktische Überlegungen der EU-NATO missbraucht, denn schon seit geraumer Zeit wird in der EU gegen Russland und Putin massiv gehetzt. Das kommt offensichtlich gut an, weil niemand Sympathien für Putin oder Russland hat. Unklug ist es trotzdem, denn Putin reagiert genau so wie es zu erwarten war und das ist brandgefährlich. Da bleibt nur die Vermutung, die Strippenzieher provozierten gezielt und gewollt, es so ähnlich wie vor den beiden Weltkriegen.

    • Undine
      03. März 2014 13:44

      @simplicissimus

      *****!
      "Mit Russland werden sie das auch durch einen gewonnen Krieg nicht machen koennen"

      Von den gigantischen, geradezu märchenhaften Bodenschätzen wissen nicht nur wir, sondern viel besser die USA! Die AUSZUBEUTEN wäre für die Amis ein Kinderspiel---das russische Volk ist nichts anderes gewöhnt! Aber denken wir nur an Afrika! Kämen die dortigen Bodenschätze den schwarzen Afrikanern zugute, gäbe es keine Not. Aber so, wie es ist, beuten weiterhin De Beers und wie sie alle heißen, das Land zu unbeschreiblichen Bedingungen aus---und können sich selber x-fach in Diamanten aufwiegen!

    • Helmut Oswald
      04. März 2014 11:58

      @simplicissimus

      Irrtum, simplicissimus, großer Irrtum. Die Amis haben Deutschland schon blechen lassen - auch diesmal. Als China letzte Woche Milliarden amerikanischer Dollar / Staatsschuldpapieren die Vereinigten Staaten unter Druck setzen wollten, hat wer idese alle brav aufgekauft, um derart den Dollar absturz zu verhindern ? Na wer - ja natürlich, das reiche Belgien ... (heißt die EU, und wer zahlt in der EU ... ?)
      Alle Unklarheiten beseitigt ? Deutsche Mittelstandsnachrichten lesen.
      Ein Wunder, das die noch nicht verboten wurden.

    • Helmut Oswald
      04. März 2014 12:00

      Pardon: ergänze oben ... Als China letzte Woche Milliarden amerikanischer Dollar / in US Staatsschuldpapieren auf den Markt warfen um damit ...

  23. weidi
    03. März 2014 00:10

    Wladimir Putin als Gegenspieler des US-Imperiums

    Ein paar verfolgte Schwule oder in Kerkern schmorende Oppositionelle waren dem US-Imperium aber noch nie ein wirklicher Dorn im Auge, wenn sich das entsprechende Regime auch sonst wohlgefällig verhält. Was steckt also hinter der offiziellen Ablehnung des „Westens“ gegenüber Russland?

    Russland hat zu neuem Selbstbewusstsein zurück gefunden und ist im Verbund mit den neuen Großmächten zur gefährlichen Alternative für die US-Dollar-Weltmacht herangewachsen. Im Verbund mit Brasilien, Indien, China und Südafrika erzwingt diese „BRICS-Gruppe“ (1) zunehmend ......
    weiterlesen
    http://freies-oesterreich.net/2014/02/07/wladimir-putin-als-gegenspieler-des-us-imperiums/

  24. Haider
    02. März 2014 23:56

    Was will die EU machen? Sie hängt hilflos am Gängelband der USA. Den Westukrainern wurde von Transatlantikern ein Paradies vorgegaukelt (wie seinerzeit den Mitteldeutschen 1953, den Ungarn 1956 oder den Tschechen 1968, den Ländern des Arabischen Frühlings 2011 usw. etc.) und alle wurden schmählich im Stich gelassen. Genau wie die Griechen in Nordzypern.
    Was ist, wenn die EU eine Volksabstimmung in der Ukraine verlangt und diese geht nicht wunschgemäß aus. Schreit dann die EU-Nomenklatura: "Nochmals wählen - und zwar solange, bis uns das Ergebnis paßt!" Solche Spielchen funktionieren vielleicht im hilflosen Europa, aber sicher nicht in der Weltpolitik. Diese verlogene EU-Politmafia, die sich als verlängerter/gesteuerter/willfähriger Arm der USA diskriminiert, hat ohnehin jede moralische Legitimation längst verspielt.

  25. Jewgeni Gorowikow
    02. März 2014 22:11

    Ein zuteffender Kommentar zu Putins Militärintervention und zur größten Ost-West-Krise seit dem Ende des Kalten Kriegs vor 24 Jahren von der Frankfurter Allgemeinen:

    Der Kreml und der Westen: Putins wahres Gesicht

    02.03.2014, Der russische Präsident zieht seine roten Linien mit dem Bajonett. Noch hat der Westen keine wirksame Gegenstrategie. Doch die Krim-Krise ist nicht das Schlimmste, was im Osten Europas geschehen kann. ( von Berthold Kohler )

    Wladimir Putin kann, er zeigt es seinem Volk gerne, fast alles: reiten, schießen und sogar fliegen, ob mit Kranichen oder im Kampfflugzeug. Nur den Friedensfürsten zu spielen gelingt ihm nicht.

    Diese Maske saß schon in Sotschi schlecht. Nach Erlöschen des olympischen Strohfeuers aber können des Zaren falsche Kleider niemanden mehr täuschen. Zu deutlich tritt auf der Krim Putins wahres Gesicht hervor: das eines Autokraten, der sich bei der Verfolgung großrussischer Interessen einen Teufel um die Souveränität und Integrität anderer Staaten schert, also jene Grundsätze, die er immer bemüht, wenn er anderen am Zeug flicken will.

    Überraschen kann das höchstens noch jene, die glauben wollten, Putin sei ein „lupenreiner Demokrat“. Er aber denkt nicht in den Kategorien der Demokratie, der Menschenrechte und des Rechtsstaats, sondern in denen der Alleinherrschaft und des Kalten Krieges.

    Es geht ihm um die Sicherung und Ausdehnung der Macht Moskaus, auch über die Grenzen seines Landes hinweg, die als Demütigung und als Verhöhnung der einstigen Größe (Sowjet-)Russlands verstanden werden. Der Kreml träumt wieder von einem größeren Reich.

    Den darin liegenden Staaten spricht er, wie zu Zeiten der Breschnew-Doktrin, nur begrenzte Souveränität zu. Sie dürfen sich Putins Eurasischer Union anschließen, nicht aber der EU und der Nato. Verstoßen sie dagegen, wird ihnen der Gashahn abgedreht.

    Bleiben sie uneinsichtig, folgen „Unruhen“, die „Bitte“ um Einmarsch, Abspaltung – divide et impera auf Russisch. So demonstriert Putin auch nach innen seine Macht: jenen, die ihn als einen wiedergeborenen Stalin verehren, und jenen, die ihn als solchen fürchten sollen.

    Hilferufe an die Nato werden folgenlos verhallen

    Der Westen hat noch keine wirksame Gegenstrategie zu Putins Politik des „brinkmanship“ gefunden. Es werden nicht noch einmal britische und französische Truppen auf der Krim landen, um wie im 19. Jahrhundert die Vergrößerung des russischen Reiches zu verhindern. Hilferufe an die Nato werden folgenlos verhallen. Bisher war das Schlimmste, was Putin widerfuhr, wenn er seine Kriegsmaschine in Gang setzte, ein Telefonat mit Obama.

    Der spricht, was klug ist, nicht mehr von roten Linien. Putin aber zieht sie mit dem Bajonett. Für einen wie ihn sind die Proteste aus Washington, Berlin und Paris schwache Reaktionen. Sie sagen ihm, dass der Westen die von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichende Putin-Linie hinnimmt.

    Das hat mit der auch von ihm wahrgenommenen Asymmetrie in den Ost-West-Beziehungen zu tun. Der Westen glaubt, dass er Russland braucht, und das nicht nur als Absatzmarkt und Energielieferanten: Ohne Moskau gebe es keine Lösung für Syrien und für den Streit mit Iran. Mit Russland hat es bisher freilich auch keine gegeben.

    Denn Moskau macht sich nicht dadurch zu einem wichtigen Mitspieler, dass es Konstruktives beiträgt. Seine Macht liegt im Komplizieren und Verhindern.

    Die Drohung des Westens, Russland international zu „isolieren“, soll dem Kreml zeigen, dass dieser Mechanismus nicht länger funktioniert. Aber welche Wirkung hat eine solche Drohung auf jemanden, der sich schon isoliert und in die Ecke gedrängt fühlt?

    Diese Sichtweise wird Russlands Politik so lange prägen, wie über dem Kreml die Fahne des Putinismus weht. Doch signalisiert sie nicht nur Stärke, sondern auch Schwäche, vielleicht sogar Angst.

    Putin greift auch deshalb in der Ukraine ein, weil er schon im Vorhof des Reichs demonstrieren will, dass Aufstände gegen ein Regime Moskauer Typs nur verbrannte Erde hinterlassen.

    Auch in Russland zieht er die Schraube der Repression stetig an. Sie könnte jedoch auch dort gebären, was sie zu verhüten sucht. Die Krim-Krise ist noch nicht das Schlimmste, was im Osten Europas geschehen kann. (Ende)

    Link: http://www.faz.net/aktuell/politik/der-kreml-und-der-westen-putins-wahres-gesicht-12828491.html

  26. Tullius Augustus
    02. März 2014 20:49

    Historischer Rückblick auf die Krim:

    Sergej Aksjonow der seit wenigen Tagen auf der Krim regierende Moskau-Günstling der sich als der große "Anti-Faschist" gibt der die Menschenrechte der Russischen Landsleute verteidigt - Er und seine antifaschistischen Freunde sollten sich - wenn sie es mit dem Antifaschismus und Antirassismus wirklich ernst nehmen - auch selber bei der Nase nehmen:

    Und einmal darüber nachdenken WARUM heute von den ca. 2,5 Millionen Bewohnern der Krim ca. 60% - 70% ethnische Russen sind und nicht andere Völker:

    Weil die Russen den anderen Völkern die Krim durch das kommunistische Unrechtsregime, besonders das von Stalin (= einer der größten Rassisten), abgenommen und gestohlen haben!


    1936 war die Gesamtbevölkerung der Krim: 875.100 Menschen. Damals waren es 43,5 % Russen.

    Was passierte aber vorher, so ca. ab 1927?:

    "Ab 1927 mit dem Beginn des Stalinistischen Terrors wendete sich das Blatt, kulturelle Einrichtungen der Krimtataren wurden wieder verboten und die traditionelle arabische Schreibweise des Krimtatarischen wurde kurz nacheinander durch die lateinische und dann durch die kyrillische Schreibweise ersetzt.

    Das bedeutete den Verlust des Zugangs zur geschriebenen Tradition für die nachfolgenden Generationen. Nach Schätzungen kamen durch den Stalinschen Terror nahezu die Hälfte der Krimtataren ums Leben, etwa 150.000 Menschen.

    Die Bevölkerung der Krim bestand im Jahre 1936, den Angaben der ersten Ausgabe der Großen Sowjetischen Enzyklopädie zufolge aus: Russen 43,5 %; Ukrainer 10 %, Juden 7,4 %, Deutsche 5,7 %, Tataren 23,1 % (202.000 aus der Gesamtbevölkerung von 875.100)"

    Und deshalb:

    "Die deutschen Besatzungstruppen des Zweiten Weltkrieges wurden daher 1941 auf der Krim freundlicher empfangen als an anderen Orten der Sowjetunion.

    Doch lieferte die Kollaboration etlicher Tataren den Anlass für die Auflösung der Autonomen Sowjetrepublik Krim 1944 und die Deportation aller Krimtataren nach Zentralasien. Innerhalb weniger Tage wurden über 180 000 Menschen unter fürchterlichen Bedingungen per Zug verfrachtet.

    Die Waggons der Deportierten wurden häufig tagelang nicht geöffnet, zwischen 22 % und 46 % bewegen sich die Schätzungen über die Prozentzahl der Todesopfer durch Verdursten, Verhungern und durch Krankheiten.

    Die Krim wurde während der folgenden Jahre von nichtslawischen Minderheiten (außer Armeniern) "gesäubert", nur Russen, Weißrussen und Ukrainer wurden ermutigt, dort zu siedeln

    1967 wurden die Krimtataren offiziell rehabilitiert, durften aber erst seit 1988 wieder zurückkehren – jedoch nicht in ihre alten Siedlungsgebiete. Stattdessen wurden sie auf der ganzen Halbinsel verteilt.

    1990 gab es wieder etwa 20.000 Krimtataren auf der Krim. Sie durften zwar seit 1988 zurückkehren, erhielten aber trotz der Perestrojka-Politik Gorbatschows keine Unterstützung von den Behörden.

    Teilweise wurden sie erneut deportiert oder ihre provisorischen Häuser wurden zerstört. Viele ließen sich jedoch ohne die Erlaubnis der Behörden nieder. Seit Ende der 1980er Jahre sind etwa 250.000 aus der Deportation zurückgekehrt.

    Inzwischen haben sie friedlich ihre politische Anerkennung erreicht, nicht jedoch die rechtliche. Da auf der Krim das Mehrheitswahlrecht gilt, sind alle Minderheiten im Krim-Parlament unterrepräsentiert."

    (Die Textzitate die in Anführungszeichen stehen, Quelle: Wikipedia)

    Das uralte Volk der Krimtartaren mit eigener Sprache, Kultur und Religion (mehrheitlich Sunniten) passte halt so gar nicht recht in die Struktur der Sowjetunion.

    Und die ethnischen Russen auf der Krim, die jetzt unter ihrem Anführer Sergej Aksjonow so tun als hätten sie den ganzen Antifaschismus selber erfunden sollen beweisen, dass Sie auch andere angestammte Ethnien genau so achten und respektieren und anderen die gleichen Menschenrechte zubilligen die sie selber gegenwärtig mit so viel Säbelrasseln beanspruchen! Die Welt schaut zu.

    • Waldkauz (kein Partner)
      03. März 2014 15:59

      @ Tullius Augustus

      Man sollte Geschichte schon richtig kennen.

      Invasion der Osmanen auf die Krim. Sie wird ein Vasallenstaat des Osmanischen Reiches, die Hauptstdt des Khanats ist Bachtschissarai. 1482 zieht Khan Mengli Girei gegen Kiew, 1571 kämpft Khan Dawlet Girei gegen Moskau.
      18. Jahrhundert: Im russisch-türkischen Krieg 1768 - 1774 besiegen die russischen Truppen die Osmanen, Russland fasst auf der Krim und an der Schwarzmeerküste Fuss. Unter Katharina II. wird der Aufbau der Schwarzmeerflotte und die Erschliessung des Neulandes in Angriff genommen. 1778 wird auf Anordnung Katharinas ein Grossteil der christilichen Bevölkerung aus der Krim ausgesiedelt. Es handelt sich dabei vorwiegend um Bauern und entzieht deshalb dem Krim-Khanat die Existenzgrundlage. Khan Schagin-Girej wird durch Versprechungen zur Abdankung bewegt. 1783 erklärt die Zarin die Auflösung des Krim-Khanats und den Anschluss der Krim ans Russische Reich. Katharina wirbt Neusiedler für die erschlossenen Gebiete an. In mehreren Wellen kommen Russen, Ukrainer, Deutsche, Bulgaren und Esten auf die Krim. 1787 bis 1791 kommt es erneut zu einem russisch-türkischen Krieg aus dem Russland als Siegerin vervorgeht. 1789 erobert Russland die türkische Festung Eni Dunya. 1792 erkennt die Türkei die Zugehörigkeit der Krim zu Russland vertraglich an.

      Also: Die Russen haben Ukrainer (wie wir heute Türken) auf IHRE Krim geholt!!

      http://www.pinkrus.ch/shop/krim/geschichte/geschichte.htm

  27. Josef Maierhofer
    02. März 2014 18:04

    Soll man die gewählte Regierung anerkennen oder die neue ?

    Die Ukrainer haben sich offenbar in Richtung Teilung des Landes bewegt, hoffentlich mit genug Bewusstsein, welche Konsequenzen das haben wird.

    Putin kann auch den Schutz der Russen reklamieren und, im Unterschied zur Opposition in der Ukraine, auch tatkräftig unterstützen.

    Die Europäer werden nicht tatkräftig unterstützen (können), sie sind am 'Sand' in jeder Hinsicht.

    Wir müssen auch bei uns die Konsequenzen tragen für die Wahl im Herbst 2013 und hoffen, diese 5 Jahre zu überleben, genauso, wie es die Anhänger Timoschenkos in der Ukraine tun müssen.

    Wir können zwar unsere Meinung über die schlimmen Auswirkungen dieser dortigen Auseinandersetzungen bilden, unsere Medien können zwar so oder so informieren, sowohl unser Einfluss, wie auch unsere Unterstützungsmöglichkeit aber hält sich in engen Grenzen und unser Militär kann heute zufolge konsequenter 'Aushungerungspolitik' nicht einmal sich selbst auf den Beinen halten, von Verteidigung oder Unterstützung ganz zu schweigen.

    Wenn ich mit Aleksander aus Kiew einen Kontakt schaffe und seinen Bericht höre, dann bilde ich mir meine Meinung, sonst weiß ich zu wenig für eine eigene Meinung zu diesen dortigen Problemen.

    Kümmern wir uns um unseren eigenen Kram und schauen wir, wie wir die offiziellen 236 Milliarden Euro, die wir unsere Politiker beauftragt haben, für uns Schulden zu machen, oder haben wir sie dazu gar nicht beauftragt (?), samt den Haftungen, die wir unsere Politiker beauftragt haben, für uns für fremde Länder zu übernehmen, oder haben wir sie damit nicht beauftragt (?), wie wir den Medienterror und die Medienlügen abschütteln können, wie wir den Linksterror, die Linksjustiz, etc. beheben können und reden wir nicht mehr so viel über andere, denen wir nicht helfen können. Wir können uns nicht einmal selbst helfen.

  28. weidi
    02. März 2014 17:41

    Russland, Putin und das Böse

    Menschenrechtsverletzungen, Korruptionsvorwürfe, angebliche Schwulenverfolgung. Die moralischen An- und Wehklagen der „westlichen Wertegemeinschaft“ gegen Russland intensivieren sich mit jedem Tag, an dem die Olympischen Winterspiele in Sotschi näher rücken.
    Was steckt aber hinter den medialen Stalinorgeln gegen Moskau und Präsident Wladimir Putin........?
    weiterlesen :http://freies-oesterreich.net/2014/02/04/russland-putin-und-das-boese/

    • Freak77
      02. März 2014 19:00

      In der Bibel steht, dass es unmöglich ist den Teufel mit dem Beelzebub aus zu treiben.

      Wie um alles in der Welt soll denn die Ukraine oder die Krim ein besseres und lebenswerteres Land sein oder werden wenn es im Herrschaftsbereich von Putin/Russland ist?

      Wie stellen Sie sich so ein Szenario in der Praxis vor?

      Ihre Verschwörungstheorien mögen ja ganz plausibel sein, aber mir und sicher den Allermeisten fällt es sehr schwer im Putin-Russland eine echte Alternative zu Westeuropa zu sehen.

      Bei aller Kritik die ich an unserer Regierung und an der EU anbringe:

      Ich würde UM NICHTS IN DER WELT meinen Wohnsitz nach Russland z.B. irgend in eine Landgegend in der Nähe von Kuschewskaja (diese Stadt liegt zwischen Rostow und Sotschi)

      Ich las mir zum Anlass der Olympiade diesen aktuellen Reisebericht im Spiegel durch: Reise von Moskau nach Sotschi durch:

      Bitte lesen Sie den Abschnitt über Nikolaj Gordik in Kuschewskaja:

      http://www.spiegel.de/reise/fernweh/reise-nach-sotschi-zu-besuch-bei-den-eisbadenen-in-moskau-a-942956.html

      Noch einige Frage an Sie:

      Wenn es angeblich im Russland des Wladimir Putin so wunderbar ist, warum wandern viele reiche Russen die es sich leisten können in die baltischen EU-Staaten aus?

      Und warum bringen die reichen Russen ihr Vermögen nicht in Russland in Sicherheit sondern in Berlin, London, Zypern, Montenegro oder Wien?

      Und warum wollen so viele reiche Russen nicht mehr in Russland leben sondern in den Ländern des "Westens"?

      Aber auch für sich selber sollten Sie die Frage stellen: "Ist es nicht besser meine Zelte in Westeuropa ab zu brechen und mich in Russland nieder zu lassen? Dort ist doch Recht und Gerechtigkeit zu Hause."

    • Waldkauz (kein Partner)
      03. März 2014 16:30

      @ Freak77

      Die Geschichte der Krim:

      http://www.pinkrus.ch/shop/krim/geschichte/geschichte.htm

      Die meisten der reichen "Russen" sind KEINE ethnischen Russen. Diese Nomaden der Hochfinanz waren schon immer sehr flexibel und selten loyal zu ihren Wirtsländern.

      Vielleicht wissen diese reichen "Russen" aber auch nur mehr, als wir Normalsterbliche? Verlassen die Ratten das alsbald sinkende Schiff? So ein Krieg
      hat schon so manchen noch reicher gemacht, selten war er dabei vor Ort!

  29. weidi
    02. März 2014 17:05

    Worum geht’s in der Ukraine?

    Wer es kurz und prägnant wissen möchte: In der Ukraine geht es um den grundsätzlichen Richtungsentscheid: hin zu EU und NATO, also hin zum Einflussbereich der USA – oder hin zum Wirtschaftsbündnis mit Russland in der „eurasischen Union“. Wenn die Ukraine der „liberalen Leimrute“ der USA aufsitzt, dann droht dort, was bei uns längst Praxis ist: Ende der Selbstbestimmung, Ausverkauf von Volkseigentum, Abbau des Staates, Verkauf von Grund und Boden an internationale Konzerne und ethnische Überfremdung aus Afrika und Asien.
    Weiterlesen : http://freies-oesterreich.net/2014/02/23/worum-gehts-in-der-ukraine/

    • ProConsul
      02. März 2014 18:56

      sehr gut analysiert. Homo-Ehe, Homo-Adoption, Gender-Quoten, großflächige elektronische Überwachung, Ende des Bankgeheimnis, etc. haben sie noch in ihrer Auflistung vergessen. Und wenn die armen Ukrainer nicht spuren, dann werden halt die Hilfsleistungen gekürzt. Das ist Kulturimperialismus des Westens, der von sich behauptet im Besitz der einzig selig machenden Wahrheit zu sein. Man muss sich schon fast schämen ein 'Westler' zu sein.

  30. Brigitte Imb
    02. März 2014 16:51

    Was mischt sich die EU dort überhaupt ein? Hat die EU nicht Probleme genug, als daß sie sich einen weiteren Konflikt auflädt?
    M.M. versuchen die Friedensnobelpreisträger EU u. USA - also Barak Obama - lediglich Rußland und Putin zu schwächen um sich deren Bodenschätze langfristig einverleiben zu können und dazwischen die Kriegsindustrie zu bedienen. Denn ohne Krieg stehen diese Werke still und der Schmiergeldtropf kommt ins Stocken. Also schön zündeln und die Bürger betrügen u. ausnützen.

    Mir ist Putin schon beim A. lieber als die Barroso/USA Truppe beim Kopf. Das sind ganz schlimme und hinterlistige Zerstörer, deren sog. Demokratien keinen Pfifferling wert sind.

  31. Anonymus
    02. März 2014 15:35

    Das Selbstbestimmungsrecht in den Demokratien ist nicht so einfach umzusetzen. Denn dann wäre Südtirol wieder bei Österreich, Vorarlberg bei der Schweiz usw. Die Gefahr besteht nämlich darin, dass das Wahlvolk oft nicht reif ist, langfristig gute Entscheidungen zu treffen. Daher sollte es in solchen Fällen immer eine Nachdenkpause geben, um gute Lösungen zu erzielen.
    Im Fall der Halbinsel Krim kommt noch dazu, dass viele "Ureinwohner" zwangsweise vertrieben oder getötet und gleichzeitig andere Leute angesiedelt wurden. Wir erlebten dies in den deutschen Ostgebieten, im Sudetenland, Siebenbürgen usw. Inwieweit hat dann in diesen Gebieten das vielzitierte Selbstbestimmungsrecht noch eine Bedeutung?
    Zar Wladimir Putin - welcher so nebenbei Millionen im westlichen Ausland gebunkert hat - kann derzeit schalten und walten wie er will. Die westlichen Demokratien können dabei nur zuschauen. Punktum.

    • Waldkauz (kein Partner)
      03. März 2014 17:05

      @ Anonymus

      "welcher so nebenbei Millionen im westlichen Ausland gebunkert hat.."

      Welche Banken? Wissen Sie auch die Kontonummern? Schauen Sie Herrn Putin
      gelegentlich über die Schulter? Oder arbeiten Sie bei einer Bank, und das Bank-
      geheimnis ist Ihnen scheissegal?

      "kann derzeit schalten und walten wie er will."

      Hat sich die Duma aufgelöst? Muss er sich keinen Wahlen stellen?

      "Das Selbstbestimmungsrecht in den Demokratien ist nicht so einfach umzusetzen. Denn dann wäre Südtirol wieder bei Österreich, Vorarlberg bei der Schweiz usw. "

      Ja, leider! Denn dann würden die USA wieder den Indianern gehören, und wir
      wären ein grosses Problem los!

  32. Tullius Augustus
    02. März 2014 14:48

    Diesen Sündenfall Russlands und Putins: Die Verschiebung von Grenzen in Europa mit Waffengewalt.

    kann der "Westen" - was immer das genau sein soll: NATO, USA, EU oder UNO gar nicht durchgehen lassen, selbst wenn der "Westen" bereit sein sollte aus irgendwelchen Gründen beide Augen zu zu drücken.

    Wegen der Volksrepublik China (die sich derzeit total ruhig verhält).

    Im Vergleich zur VR China ist das heutige Russland ein wirtschaftlicher Papiertiger, kann aber militärisch wegen der Atomraketen noch mithalten.

    Jeder weiß dass die VR China unbewohnte Inseln die zu Japan gehören als sein eigenes Staatsgebiet beansprucht. Da gibt es doch andauernd Konflikte wegen irgendwelcher Inseln mit Japan, mit Südkorea, mit den Philippinen, mit Taiwan und anderen Nachbarn.

    Die VR China beobachtet die Lage auf der Krim genau:

    Wenn der "Westen" diese militärische Landeroberung durch Russland mir nix dir nix ganz einfach zulässt -

    Wieso sollte dann die VR China nicht sofort gleich sämtliche umstrittene Inseln im ostchinesischen Meer für sich einkassieren? (Und dort sämtliche Nachbarstaaten Japan, Südkorea, Philippinen usw gegen sich aufbringen, was die Chinesen aber einkalkuliert haben)

    Diesen Sachverhalt wissen natürlich alle Beteiligten, vor allem die USA, die führende Militärmacht. Deshalb wird es in der Ukraine in den nächsten Tagen hart auf hart gehen.

    Es wird sich zeigen, dass sich Putin verkalkuliert hatte als er mit den "Weicheiern" aus Kiew, NATO, EU und USA gerechnet hat. Es wird vielleicht eine heißen Krieg geben. Es geht ums Prinzip. Es geht auch um Geopolitik, es geht auch um die Begehrlichkeiten der VR China im ostchinesischen Meer.

    • Nestor 1937
      02. März 2014 16:32

      Tullius Augustus,

      Sie meinen im Ernst, daß die angeführten Weicheier auf einmal aufstehen?
      Ich glaub's nicht, ich seh' es auch nicht, aber wir werden es ja sehen!

    • J.Scheiber (kein Partner)
      03. März 2014 07:41

      Tullius Augustus, so eine schräge Analyse habe ich noch selten gelesen. Lesen sie einmal das Buch, Das große Schachbrett, dann können sie sich geostrategisch vielleicht neu einnorden!

    • Waldkauz (kein Partner)
      03. März 2014 17:35

      @ Tullius Augustus

      Das es dann (heisser Krieg) auch um IHR Leben geht, ist Ihnen schon klar, oder? So ein Krieg findet dann nämlich in ganz Europa statt! Da hoffe ich doch lieber
      auf Weicheier, denn in diesem Fall geht mir die Ukraine am Arsch vorbei!

      Und zu China:

      Der russische Außenminister Sergej Lawrow und der chinesische Außenminister Van Yi haben in einem Telefonat betont, dass sie ähnliche Ansichten über die Lage in der Ukraine haben, teilte das russische Außenministerium am Montag mit.

      „Die Außenminister tauschten ihre Meinungen über die Lage in der Ukraine aus. Es wurde betont, dass Russland und China ähnliche Ansichten zur Situation in und um dieses Land haben“, heißt es auf der Webseite des Außenministeriums.

      Die Minister vereinbarten auch, die engen Kontakte bezüglich dieser Frage fortzusetzen.

      P.S.

      Sie können sich natürlich gerne als Söldner in der Ukraine melden!

  33. Undine
    02. März 2014 14:40

    A.U. schreibt:

    "Hätten die westlichen Regierungen das ständig im Mund geführte Wort vom „Selbstbestimmungsrecht“ ernst genommen, wäre wahrscheinlich überall auf friedlichem Weg die Sezession längst erfolgt. Nur auf friedlichem Weg. Trotz des Selbstbestimmungs-Gerede sind jedoch immer sämtliche Staatsgrenzen als tabu angesehen worden. Allzu viele Staaten fürchten Folgen eines Präzedenzfalles im eigenen Land. Genau dadurch aber weist man den Menschen leider den Weg zum Krieg."

    WIE ernst das "Selbstbestimmungsrecht" der Völker bisher gehandhabt wurde, kann man, wenn man nicht linksideologisch ganz verblendet ist, am bösartigen, lustvollen, von unbeschreiblicher RACHSUCHT diktiertem ZERSTÜCKELN unserer ehemaligen Monarchie, bzw. Deutschlands nach dem WKI ablesen!

    Punkt 10, der uns betrifft, klingt schön und edel---aber nur auf dem Papier!
    .......................................................................................................
    "10. Den Völkern Österreich-Ungarns, deren Platz unter den Nationen wir geschützt und gesichert zu sehen wünschen, sollte die freieste Gelegenheit zu autonomer Entwicklung zugestanden werden."
    ........................................................................................................

    HOFFENTLICH werden WIR nicht gerade jetzt, genau 100 Jahre nach dem Beginn des WKI, zu ZEITZEUGEN einer neuerlichen blutigen Auseinandersetzung---sprich: eines KRIEGES zwischen (feindlichen) Mächten und seiner nicht vorhersehbaren Folgen.

    HOFFENTLICH fallen nicht irgendwo ein paar Schüsse wie seinerzeit in SARAJEWO---von denen man später einmal in den Geschichtsbüchern behaupten wird, sie seien der KRIEGSGRUND gewesen, während der WKI längst in der Luft lag, von den USA bereits zwei Jahre lang HERBEIGESEHNT worden war! Die in Kauf genommene Torpedierung der LUSITANIA zur rechten Zeit war die logische Folge dieses unfrommen Wunsches der (gegängelten) amerikan. Regierung zum Kriegseintritt.

    MMn tut Amerika ALLES, wirklich alles, um ZWIETRACHT in der UKRAINE zu schüren und läßt sich diese Aktionen ganz schön was kosten! Man schlägt den Sack und meint damit den ESEL, in diesem Falle PUTIN, der sich von den USA nicht aus freien Stücken zum gewünschten Respekt zwingen lassen will.

    Auch diese "Pussy Riots" waren als Nadelstiche für Putin angeheuert und finanziert worden. Die USA SPIELEN mit dem FEUER!

    Wenn A.U. schreibt:

    "......Selbstbestimmungsrecht“ ernst genommen, wäre wahrscheinlich überall auf friedlichem Weg die Sezession längst erfolgt. Nur auf friedlichem Weg."

    .....bin ich anderer Meinung: Selbst, wenn das Selbstbestimmungsrecht der Völker überall durchgesetzt werden hätte können---es gäbe immer MÄCHTE, die Unfrieden SCHÜREN, die REVOLUTIONEN ANZETTELN und vermeintlich nur gute Absichten hegen! Im Gegenteil, sie wollen selber GEWINNE daraus ziehen, seien sie materieller Natur oder aus ungebändigtem MACHTTRIEB. Aber beides gehört zusammen: Wer das GELD hat, hat auch die MACHT.

    Möge dieser Kelch an uns vorübergehen, daß aus eigennützigem, gewissenlosem Säbelrasseln und ZÜNDELN der USA und des "Westens" ein Weltenbrand entsteht.

    Putin, so glaube ich, ist an keinem Krieg interessiert---obwohl ich ihn auch für keinen Engel halte, aber Rußland ist es schon wesentlich schlechter gegangen als unter ihm und besser überhaupt noch nie.

    • Undine
      02. März 2014 14:50

      Ein weiterer Grund für die USA, Putin zu "bestrafen" ist die Aufnahme SNOWDENS, die die USA als Demütigung ersten Ranges empfinden.

    • Jewgeni Gorowikow
      02. März 2014 15:01

      Nix für ungut:

      Wenn Putin wirklich nicht an einem Krieg interessiert ist - wie sie meinen - dann hat ER ALLEIN es in der Hand:

      Er kann jederzeit seine Militäraktion auf der Krim stoppen und seine Tausenden Soldaten von der Krim-Halbinsel zurückholen. Dann wird es sicher keinen Krieg geben. So einfach ist das.

      Die Ukraine könnte heute das:

      - wohlhabendste

      - friedlichste

      - glücklichste

      - demokratischste

      Land in Osteuropa sein, denn das Land hat viele Ressourcen die zu nützen wären.


      Ist es aber nicht und warum?

      Weil Janukowitsch, der große Russland-Freund das Land durch Unfähigkeit, Korruption oder Blödheit maßlos hinunter gewirtschaftet hat, so dass das Land heute pleite ist.

      Und Janukowitsch hat zu keiner Zeit Verantwortung übernommen sondern sich wie ein feiger Dieb über die Grenze nach Russland verzogen, genauso wie seine Berkut-Polizisten die Blut an den Händen haben.

      Jetzt sagen Sie bloß dass eigentlich die EU, Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, die USA, Kanada - die alle haben in der Ukraine Unfrieden angezettelt und die wirklichen, echten Unschuldigen an der Situation ist Janukowitsch und sein gewesener Freund Putin ?????

      Eine solche Theorie ist doch an den Haaren herbei gezogen.

    • oberösi
      02. März 2014 15:39

      Chapeau, Undine

    • machmuss verschiebnix
      02. März 2014 15:40

      Richtig Undine, "der Westen" zündelt wieder mal und pokert sehr hoch.
      Die paar russischen Marine-Soldaten auf der Krim waren über Jahrzehnte hinweg
      nur den US-Militärs ein Dorn im Auge und jetzt mit dem "Regierungs-Wechsel" in der
      Ukraine will man die Urkaine mit Hilfs-Versprechungen dazu verleiten, den
      russischen Brückenkopf in Sewastopol aufzukündigen.

      Putin KANN hier gar nicht nachgeben, denn das würde bedeuten, daß sich hernach
      die Amis dort breit machen. Den umgekehrten Fall hatten wir schon (Kubakrise),
      damals stationierte Chruschtschow Raketen auf Kuba, als Antwort auf die
      Gründung der US-Airbase Inkirlik (Trükei) .

      .

    • machmuss verschiebnix
      02. März 2014 15:43

      @Jewgeni Gorowikow,

      jedenfalls hat Undine verstanden worum es geht - was Sie offenbar nicht wahrhaben wollen.

    • Undine
      02. März 2014 16:58

      @Jewgeni Gorowikow

      Ich fürchte, Sie haben mich gründlich mißverstanden: Janukowitsch ist auch in meinen Augen ein ganz, ganz übler Zeitgenosse, ebenso wie die meisten Politiker von Jelzin abwärts in dieser Region bis hin zu den OLIGARCHEN, auf wessen Seite sie auch immer stehen, ob in Rußland oder in der Ukraine! Das ist alles ein- und dasselbe Gesocks, das RÜCKSICHTSLOS das Volk ausbeutet---aber die sog. Opposition ist nicht besser, darum geht's.

      Janukowitsch kann man getrost in die lange Reihe der Mafiosi einreihen---aber seine Gegner sind keinen Deut besser. Die Ukrainer kommen vom Regen in die Traufe!

      Aber die USA ZÜNDELN ---wie schon so oft!--- das ist nicht zu übersehen, tut mir leid.

    • Jewgeni Gorowikow
      02. März 2014 18:39

      @ Undine

      Ich weiß nicht woher Sie Ihre Informationen her haben, das Einzige was ich von den USA in Bezug auf die Ukraine vernommen habe war diese amerikanische Diplomatin, Victoria Nuland, die von "fuck the EU" bei einem abgehörten Telefongespräch geredet hat.

      Also wenn es nicht mehr an "Zündeln" ist als dieser Vorfall, dann halte ich Ihr Argument für schwach.

      Warum sollten die USA in der Ukraine zündeln? Was hätten sie davon?

      Die USA sind mittlerweile auch kriegsmüde geworden, müssen etliche ihrer Waffen ausmustern und sind an der Grenze der Finanzierbarkeit ihrer aufgeblähten Streitkräfte.

      Jedenfalls haben die USA Null Interesse an einem künstlich vom Zaun gebrochenen Krieg in der Ukraine.

      Reden wir statt von den USA lieber von Österreich:

      Hand aufs Herz: Wie, glauben Sie können die Raiffeisenbank und die Bank Austria besser die in der Ukraine aussteh. Kredite hereinbringen? Und in welchem Szenario gibt es da die günstigsten Perspektiven?:

      - In einer gebietsmäßig unversehrten Ukraine die sich nach Westeuropa orientiert?

      - In einer geteilten Ukraine? (halb Westeuropa- halb Russland-Orientierung)?

      - Oder in einer gebietsmäßig unversehrten Ukraine die sich nach voll und ganz nach Russland orientiert?

    • J.Scheiber (kein Partner)
      03. März 2014 09:08

      Es ist mehr an "Zündeln" als diese obskure Nudelland, Jewgeni Gorowikow, es ist viel mehr:

      http://www.veteranstoday.com/2014/03/02/neo-ukraine-a-dangerous-divide/
      http://www.veteranstoday.com/2014/03/02/isa_ukraine-the-cold-war-continues-contrary-to-the-destablization-of-the-evil-empire/
      http://www.antikrieg.com/index.htm
      http://antikrieg.com/aktuell/2014_02_14_russland.htm
      Paul Craig Roberts war Vizeminister unter Reagen.

      Gestern war im CNN das Duo-Infernal Albright/Breschinski zu sehen. Man meinte, in Zentraleuropa wären jetzt NATO-Truppen zu stationieren um einer Ausweitung des Konfliktes in der Ukraine emtgegenzuwirken.

      So ein Zufall, die angelsächsischen "befreundeten Panzerverbände sind schon da.

      http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article13906946/Britische-Armee-bringt-6000-Fahrzeuge-nach-MGladbach.html
      http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2014/02/amerikanische-panzer-zuruck-in.html

      Und die NATO-EU-Fusion ist mit Hilfe unserer Volkszertreter in Brüssel, Karas, Mölzer und Co auch schon im vollen Gange
      Durch den totalen Anschluß an Berlin/Brüssel sind wir das nächste Mal verläßlich wieder voll dabei!
      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/12/20/oesterreich-schafft-heimlich-die-neutralitaet-ab/comment-page-1/

  34. machmuss verschiebnix
    02. März 2014 14:22

    Schmonzes !

    Die Ukraine ist sowieso auf Gedeih und Verderb wirtschaftlich von Rußland abhängig.

    Es geht hier einzig und allein um die russische Marine-Basis - und wieder mal hat Putin
    den Braten gerochen - daß nämlich die US-Strategen sofort die Gelegenheit des ukrainischen
    "Regierungs-Wechsels" ausnutzen würden, um endlich die Russen von dort raus drängen
    (lassen) zu können.

    .

    • machmuss verschiebnix
      02. März 2014 14:25

      Sorry - dieser Kommentar gehört eigentlich unter: Jewgeni Gorowikow - 12:34

    • Jewgeni Gorowikow
      02. März 2014 14:31

      veschiebnix:

      Ich habe es unten schon gepostet, bitte lesen.

      Bitte erklären Sie was Sie unter der "Achse des Guten" verstehen.

    • machmuss verschiebnix
      02. März 2014 15:13

      @Jewgeni Gorowikow,

      hat sich überschnitten - (siehe unten) .

      Können Sie sich wirklich nicht vorstellen, daß ich in Anlehnung an den George W. Bush Sager
      (axis of evil ) die anglo-amerikanische Achse eben als "Achse der Guten" persifliere ?

      Einerlei - jedenfalls ist die Ukraine durch den Versuch Putins, seine Marine-Soldaten
      auf der Krim zu halten, nicht mehr gefährdet als durch die ohnedies vorhandene
      wirtschaftliche Abhängigkeit von Rußland ! ! !

    • Jewgeni Gorowikow
      02. März 2014 20:02

      @ machmuss verschiebnix

      Ich habe mich unten zu Ihren Meinungen schon geäußert, mein letztes Posting ist von 19:58 Uhr. Bitte nach unten scrollen.

  35. machmuss verschiebnix
  36. oberösi
    02. März 2014 12:53

    "Und noch etwas ist am russichen Vorgehen widerlich" kann nur als AU-Provokation gemeint sein, um die Blogger auf den Plan zu rufen.
    Was am europäischen, amerikanischen Vorgehen seit Beginn des 20. JHDTs widerlich ist, ist im großen und ganzen in den Geschichtsbüchern nachzulesen.

    Allerdings, bis auf die größten Widerlichkeiten der Menschheitsgeschichte überhaupt, jener der Deutschen und Österreicher im Dritten Reich, und als solche Singularitäten (welche Pervertierung der Historiografie!), dienten alle andere Aggressionen bekanntlich ja dem Wohle der Menschen, vom Eingreifen der USA im 1. WK, was erst den WK2 ermöglichte bis Iran (Mossadegh 1953), von Südtirol (wurde hier schon erwähnt) Besetzung Palästinas durch die Juden bis Libyen, Irak oder Afghanistan.
    Also, empfehle weniger emotionale Kategorien. Und gehe im übrigen davon aus, daß Obiges als Provokation gemeint war. Müßte mir ansonsten wirklich Sorgen machen um unseren Herrn AU...

    • Freak77
      02. März 2014 13:11

      @ oberösi

      Bitte versuchen Sie nicht Herrn Dr. Unterberger geistig zu vereinnahmen.

      Der hat seine eigene Meinung.

      Und der denkt selber.

      Der braucht Ihre "Sorgen" nicht.

      Ich tippe persönlich darauf, dass Dr. Unterberger das ganz wortwörtlich meint wenn er schreibt:

      "Und noch etwas ist am russischen Vorgehen widerlich: Die ständige Behauptung, dass die Ukrainer beziehungsweise deren Mehrheit „Faschisten“ wären."

      Ich denke, das ist genau so zu verstehen wie Unterberger es schrieb: "widerlich".

    • oberösi
      02. März 2014 14:44

      Sehr brav, setzen.

  37. Jewgeni Gorowikow
    02. März 2014 12:34

    Fast stündlich spitzt sich die Lage zu: Die Ukraine mobilisiert und bittet den "Westen" (wer immer das genau ist) um Unterstützung. Wobei die Ukraine nicht um Truppen bittet sondern um internationale Beobachter:

    http://orf.at/stories/2220468/2220465/

    Wenn NATO, USA und EU noch einigermaßen bei Trost sind müssten sie dem Wunsch der Ukraine nach Beobachtern entsprechen.

    Dieses Begehren der Ukraine ist nicht unbillig! Die Existenz einer unabhängigen Ukraine steht auf dem Spiel, die Ukraine ist GEZWUNGEN SICH ZU WEHREN!

    Wie man als Bewohner eines kleinen wehrlosen Landes wie Österreich, das schon einmal, und zwar am 12. März 1938 eine ganz ähnliche verzweifelte Situation erlebte wie heute die Ukraine, sich ideell auf die Seite des militärischen Aggressors Russland stellen kann ist mir ein Rätsel!

  38. Tullius Augustus
    02. März 2014 12:18

    Der frühere Präsident Janukowitsch war lange Jahre lang Ministerpräsident und dann später Präsident in der Republik Ukraine. Er hatte alle Chancen das potenziell reiche Land zu modernisieren.

    Janukowitsch hatte immer einen guten Draht nach Moskau und zu Putin persönlich. Und er hatte die Unterstützung der ukrainischen Oligarchen mit Rinat Achmetow an der Spitze.

    Die Ukraine hat eine gar nicht so schlechte Infrastruktur, Bildungsstätten und Industrie, die fruchtbarsten Ackerböden der Welt, Bodenschätze, eine attraktive Meeresküste, Meereshäfen usw. Also alle Chancen um Wirtschaft, Industrie, Fremdenverkehr usw. zu entwickeln.

    Janukowitsch hat all die Jahre vergehen lassen, hat sich und seinen Clan immer mehr bereichert, und:

    Er hat die Zeit vergehen lassen und die Ukraine verrotten lassen.

    Warum sollten die führenden Schichten und Eliten im Land weniger korrupt sein wie der Präsident und sein Unterstützer Achmetov - die zeigen ja als oberstes Beispiel vor wie man sich bereichtert und korrupt lebt.


    Unwichtig wie rückständig das Land ist, wichtig war es für Janukowitsch dass er seinen Protzpalast:

    http://img.welt.de/img/politik/crop125115821/9600715964-ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/Ukrainian-MPs-Vote-To-Oust-President-Viktor-Yanukovych.jpg

    Protzpalast innen:

    http://www.news.at/_storage/asset/4414525/storage/newsat:key-visual/file/60047658/people-look-through-windows-of-the-mezhyhirya-residence-of-ukraines-president-yanukovich-in-the-village-novi-petrivtsi.jpg

    Oldtimersammlung im Protzpalast:

    http://de.ria.ru/images/26792/45/267924587.jpg

    hat.

    Warum hat Putin 2012, 2013 sich nich schon um Janukowitsch mehr gekümmert und ihn unter Druck gesetzt dass er endlich politische und wirtschaftliche Reformen in der Ukraine machen soll um die Ukraine mit seinem Volk nach vorne zu bringen?

    Hatte Putin vor der "Korruptions-Hochburg-Janukowitsch-Ukraine" die ganze Zeit beide Augen zugedrückt? Und warum? Warum kümmerte sich Putin nicht schon damals, 2012, 2013 um die "Russischsprachigen Landsleute" und wie es ihnen ergeht auf der Krim und in Donezk? Warum gab es keine Gespräche und keinen politischen Druck seitens Moskaus für eine Modernisierung der Ukraine?


    Jetzt wo die Ukraine eine Volks-Revolution hinter sich hat nutzt das Putin-Russland kaltblütig die katastrophale Situation im von Janukowitsch pleite gewirtschafteten Land Ukraine aus und reißt sich mit Militärgewalt Gebiete wie wie die Krim unter den Nagel!

    Während zur gleichen Zeit der abgesetzte Präsident, der sich aus dem Staub machte, wie ein beleidigter Gegenpapst in Russland eine Pressekonferenz gibt.

    Otto Habsburg, der viel von Geschichte und Politik verstand sagte einmal: "Es gibt keine Rechnung in der Geschichte die offen bleibt und nicht irgend wann einmal eingelöst wird."

    Und so ist es auch: Putin und das Putin-Russland wird dieses Unrecht, dass es in diesen Stunden in der Ukraine, bzw. auf der Krim anrichtet irgendwann bitter bezahlen müssen. Russland wird dieses Unrecht in irgend einer Form wiedergutmachen müssen.

    • Peter R Dietl
      02. März 2014 15:59

      Janukowitsch wurde mehrheitlich gewählt und ist deswegen garstig. Die Timoschenko hat noch viel mehr gefladert und wird daher bejubelt.

      oberösi hat es passend formuliert: "Sehr brav, setzen".
      .

    • Tullius Augustus
      02. März 2014 20:12

      Herr Dietl, was bringen solche Vergleiche?

      Janukowitsch ist ein geistig und moralisch vollkommen abgewirtschafteter Ex-Politiker, der seinem ihm anvertrauten Land Ukraine so gut wie nichts Gutes getan hat.

      Er ließ wertvolle Zeit ungenutzt verstreichen, ließ seine Nation den Bach hinunter gehen und genoss es Julia Timoschenko wehrlos im Gefängnis zu sehen.

      Janukowitsch muss froh sein, wenn er den Rest seines Lebens in Russland im Schutze Putins leben kann. Die "historischen Verdienste" von Janukowitsch sind eine riesige Null. Seine Herrschaftszeit wird bei niemanden in guter Erinnerung bleiben!

      Warum verteidigen Sie einen solchen Mann?

    • fewe (kein Partner)
      03. März 2014 11:03

      @Tullius Augustus: Sie haben selbstverständlich recht, was Janukowitsch alles nicht geschafft hat und wie er sich aufgeführt hat. Aber: Es ist dort eine Demokratie und seine Partei ist auf demokratischem Weg an die Regierung gekommen.

      Also: Ist es eine Demokratie und entscheidet das Volk, oder ist es nur so lange eine Demokratie, so lange das Volk so entscheidet, wie es Manchen passt?

  39. machmuss verschiebnix
    02. März 2014 12:17


    Was die Russen hier tun, das würden umgekehrt auch die Briten oder die USA tun !


    Was bleibt dem "Westen" anderes übrig, als Russland die Verteidigung seiner
    verständlicherweise extrem wichtigen und obendrein schon länger etablierten
    Marinebasen ( wie Tartus in Syrien oder Sewastopol auf der Krim ) zu "erlauben" ?

    Erwartet jemand, daß die Briten aus Gibraltar abziehen, oder "Las Malvinas"
    den Argentiniern überlassen ?@!
    Oder glaubt jemand, daß die US-Dienste - die ja schon (fast) den gesamten
    Planeten im Griff haben - freiwillig ihre Vorherrschaft abgeben würden ?

    Das einzig Gute an dieser "Achse der Guten" ist, daß deren Ende mittlerweile
    absehbar ist - die Generation der heute unter 20jährigen wird das Zusammenkrachen
    der "Westmächte" noch erleben !

    .

    • Jewgeni Gorowikow
      02. März 2014 13:05

      @ machmuss verschiebnix

      "würden"

      "hätten"

      "wäre"

      "erwartet jemand"

      "hättiwari"

      Was soll das?

      Es geschieht sehr viel Unrecht auf der Welt. Von vielen Staaten, auch seitens der USA oder GB.

      Was überhaupt nichts bringt ist das "Gegeneinander Aufrechnen" von Unrecht.

      So nach dem Motto:

      "Die USA spionieren die ganze Welt aus und haben überall auf der Welt ihre Militär-Stützpunkte, und die Briten genau so.

      Jetzt ist es nur logisch, dass ich, Russland genauso die ganze Welt ausspioniere und genauso überall meine Militärstützpukte erobere! Mir, Russland steht es zu genauso imperialistisch wie die USA und GB zu sein. Mir, Russland steht es genauso zu andere Nationen zu unterjochen. "


      - So ein Denken halte ich für falsch und es führt in eine Sackgasse. Und so ein Denken löst keine Probleme.

      Deutlich sichtbar für alle begeht Russland ein riesiges Unrecht an einem kleineren schwächeren Nachbarstaat.

      Warum um alles in der Welt soll so ein Unrecht verteidigt oder gerechtfertigt werden?

    • machmuss verschiebnix
      02. März 2014 13:50

      @Jewgeni Gorowikow,

      ach ja ? Kann es sein, daß Ihnen echte Argumente fehlen, weil Sie mit sowas "hätte, hätte
      Fahrrad-Kette" punkten wollen ?

      Es geht um strategische Interessen und jeder Politiker - auch wenn er in der Presse-Stunde
      "zutiefst Enttäuscht" ist - weiß letztlich, daß sich KEIN wehrfähiger Staat so einen
      geostrategisch unverzichtaren Brückenkopf einfach wegnehmen läßt !

      Der Sager vom "Gegeneinander Aufrechnen" kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
      ich zähle Fakten auf, zur Hervorhebung der Heuchelei dieser "Achse der Guten".

      Im Übrigen wird der Regierungs-Wechsel die Ukraine sowieso nich näher an Europa
      heran bringen, denn welcher Staat wird allein dadurch innerlich erneuert, daß
      Andere an den Freßnapf ran kommen ( schauen Sie doch auf Österreich ! ).

      .

    • Jewgeni Gorowikow
      02. März 2014 14:27

      @ machmuss verschiebnix

      Also ich nehme zur Kenntnis dass Sie die Meinung vertreten:

      1) Es ist völlig in Ordnung, dass ein sich selbst als Großmacht verstehender Staat ganz einfach mit militärischem Zwang die eigenen Grenzen auf ein Nachbarland hinaus verschiebt.

      2) Völkerrechtliche Verträge wie das Budapester Memorandum

      http://en.wikisource.org/wiki/Ukraine._Memorandum_on_Security_Assurances

      Wo sich Russland zur Souveränität der Ukraine bekannte dürfen und können gebrochen werden wenn sich das Nachbarland einen neue Regierung gibt.

      Können Sie bitte endlich erklären was Sie unter der "Achse des Guten" verstehen?

      Oder über welches Thema debattieren wir hier?

      Über die "Achse des Guten"? - Bitte klarlegen was das ist!

    • machmuss verschiebnix
      02. März 2014 14:59

      Jewgeni Gorowikow ,

      auch ich nehme zur Kenntnis, daß Sie die Ukraine bedroht sehen wollen - was angesichts
      der ohnedies lethalen wirtschaftlichen Abhängigkeit von Rußland allerdings schon vor
      dem Regierungs-Wechsel Faktum war UND keines einzigen russischen Militär-Stiefels
      bedurft hätte !

      Was aber ernsthaft in Gefahr ist und in den vergangenen Jahrzehnten niemandem
      geschadet und auch nur die US-Militärstrategen gestört hatte, ist die russische
      Marine-Basis auf Sewastopol ! ! !

      Putin hat die Ukraine sowieso in der Hand (Ölhahn zu und es ist Ruh ) - warum sollte
      er also dafür das Militär ins Spiel bringen ? Damit dann alle Welt (= die anglo-amerikanische
      Achse - na die Guten - eh klar :) ) wieder einen für Rußland-Verteufelung hätten ???

      Wenn aber die neue Ukraine-Regierung die paar russischen Marine-Soldaten auf der Krim
      "verpackt" und nach Hause schickt, weil darauf große Versprechungen für Wirschschafts-
      Hilfe gebunden sind, während es Rußland einen enormen militärischen Nachteil bescheren
      würde, dann ist der Militäreinsatz mehr als verständlich .

      Daß die westlichen Medien dauernd "die russische Mehrheits-Bevölkerung auf der Krim"
      als Begründung anführen, paßt genausogut ins Gesamt-Bild, wie die Unterstützung der
      sog. Opposition in Syrien, welche nachweißlich aus brandgefährlichen Islamisten bestand.

      .

    • Jewgeni Gorowikow
      02. März 2014 15:27

      @ machmuss verschiebnix

      Ich kritisiere die USA und GB und ihr arrogantes Großmachtgehabe & Weltbeherrschungsgehabe mit ihren Geheimdiensten NSA, CIA, MI5, MI6 usw. auch sehr gerne.

      Und ich bin auch ein großer Bewunderer von Edward Snowdon der der Menschheit mit seinen Aufdeckungen einen großen Dienst erwiesen hat.

      Und ich bin auch dankbar dass Putin dem Herrn Snowden irgendwo in Russland das Überleben ermöglicht (an jedem Ort im Westen wäre Snowden in kürzester Zeit wahrscheinlich tot)

      Aber ich will nicht einsehen, dass ausgerechnet ein Staat wie die Ukraine, nur deshalb weil sie neben einem historisch, wirtschaftlich und realpolitisch haushoch dominierenden Nachbarn liegt

      nicht eine freier selbstbestimmter Staat wie z.B. die Schweiz, oder Norwegen, oder Uruguay oder Neuseeland sein darf und kann. Und exakt das ist auch der Standpunkt den der "Westen" und die USA einnehmen. Im westlichen Staatsverständnis gibt es völlig selbständige, souveräne Staaten im völkerrechtlichen Sinne.

      Was ist bei der Ukraine so grundsätzlich anders als etwa bei der Schweiz dass die Ukraine partout kein eigener unabhängiger Staat sein darf? Wo steht das geschrieben?

      Die Ukraine bedroht niemanden - wer anderes behauptet mach sich lächerlich. Die Ukraine ist keine Gefahr, für niemanden! Die Ukraine ist nicht ein Hort für islamische Terroristen wie es Afghanistan, Pakistan, Syrien oder der Jemen ist.

      Die Menschen dort sind keine geborenen "Faschisten". Die Menschen der Ukraine wollen normal leben ganz ähnlich wie ihre Nachbarn in Polen, Ungarn oder der Slowakei.

      In der heutigen Ukraine gibt es KEIN Problem und keine politische Frage die nicht durch friedliche Verhandlungen und demokratische Prozesse zum Guten gewendet werden könnten!

      Also warum diese vorschnelle Militäraktion die bisher schon unnötig viel Porzellan zerschlagen hat? Warum hat Moskau nicht einmal versucht zu verhandeln?

      Putin und sein Adlatus Medjedew haben Russland in Schwierigkeiten gebracht. Sie haben Russland zu einem Außenseiter der Weltgemeinschaft gemacht.

    • machmuss verschiebnix
      02. März 2014 15:52

      @Jewgeni Gorowikow,

      » ..nichtmal verhandelt ..« - nochmal , es geht nicht um einen "militärischen Überfall"
      auf die Ukraine , es geht um den Erhalt der russischen Militär-Basis die für Rußland
      von immensem Geostrategichem Wert ist .

      Wenn schon Verhandeln, dann müßte Putin mit Obama darüber verhandeln, der
      hat aber schon als Strohmann die neue Ukraine-Regierung auf die Krim gehetzt !
      Wenn Putin nachgibt, dann bekommt die Ukraine auf der Krim eine US-Military-Base
      UND reichlich Geld-Segen .

      Also Bitte - das muß doch zu verstehen sein ? ?

      .

    • Jewgeni Gorowikow
      02. März 2014 19:58

      @ machmuss verschiebnix

      Sie versuchen Ihr Bestes um die Tatsachen so lange im Kreis zu drehen und die Worte und Begriffe hin- und her- und umzubiegen, sowie anderen Forumsteilnehmern das Wort im Mund umzudrehen

      - solange bis die Begriffe in Ihr von Verschwörungstheorie-Versatzstücken geprägtes Weltbild hineinpassen.

      Noch ein paar allerletzte Klarstellungen meinerseits:

      1) Wenn das was die Welt seit Freitag auf der Krim sieht kein "militärischer Überfall" seitens Russlands sein soll, dann ist der Himmel nicht blau sondern dottergelb.

      2) Sie schreiben: " .... Wenn schon Verhandeln, dann müßte Putin mit Obama darüber verhandeln, der hat aber schon als Strohmann die neue Ukraine-Regierung auf die Krim gehetzt ! ... "

      Also "Obama hat die neue Ukraine-Regierung gehetzt." - so meinen Sie das wörtlich und im Sinne nach? Oder?

      Einen solchen an den Haaren herbeigezogenen Stumpfsinn glauben Sie doch selber nicht! Oder wem wollen Sie solche Theorien andrehen? Wer wäre bereit Ihnen so etwas zu glauben?

  40. HDW
    02. März 2014 12:12

    Der Hegemon wahrt seine Interessen (die Schwarzmeerflotte ist ja kein Lercherl) unter Anwendung der assymmetrischen Kriegführung. Na und? Was geht das die österreichischen Dreikäsehochs an? Dass die Bandera Leute beim Massenmord an den Juden (nicht gerade die reichsten dort aber dafür im NKVD reichlich vertreten) im WKII kollaboriert haben ist eine historische Tatsache, und wenn die jetzige usurpatorische Führung der Ukraine den Kleinrussen den Gebrauch der russischen Sprache in den Institutionen untersagt ist das ein extrem nationalistischer Terror. Dann verstehe ich nicht warum man die Unterstützung des Hegemons von jenseits des Atlantik unter Beteiligung der NATO weiter treiben soll, nur für die Interessen des Finanzverbrechers Soros der nach eigener Aussage die "orangene Revolution" seiner Kumpanin Timoschenko mit 17 Millionen Dollar finanziert hatte? (wer hat denn diesmal die vielen Baseballschläger bereitgestellt? Vielleicht Chodorkovskijs Freunde)

  41. Rosi
    02. März 2014 11:20

    Alles hier im dritten Absatz von unten Gesagte - 'So sehr man sich zum Selbstbestimmungsrecht bekannt ...' ist richtig.
    Aber es ist eine Tatsache, daß letztendlich die Stärke der Armeen bestimmt, wo und wie es langgeht, und selbst wenn man davor die Augen verschließt, wird das nichts ändern.
    Der Mensch ist leider nicht nur das vernunftbegabte Wesen, für das manche ihn halten, denn es gibt immer Unruhestifter, und die bekommt man mit Vernunft alleine in der Regel nicht weg.
    Andererseits gibt es das Selbstbestimmungsrecht der Völker, das man auch respektieren muß.
    Daher ist all das hehre Geschwafel meiner Meinung nach verlogen - wer will bestimmen, daß er besser weiß, was zu tun ist, als diejenigen, die in der Situation stecken?

    Die EU soll sich einmal um ihren Kram kümmern, und darum, ihre tatsächlichen Probleme zu lösen - das wäre viel gescheiter. Und sich an ihre eigenen Gesetze zu halten. Und sich überlegen, wie sie nun wirklich weitertun und weiterbestehen will in Zukunft. Da gibt es wahrhaftig mehr als genug zu tun ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  42. Gerhard Pascher
    02. März 2014 11:17

    Ich glaube nicht, dass die Ukraine die autonome Teilrepublik Krim (2 Millionen Einwohner) behalten wird können. Russland mit Putin nützt die derzeitige instabile Lage in Kiew aus, die Krim wieder zu ihrem Territorium zu machen. Dafür sprechen sowohl die Vergangenheit (es war bis 1989 Teil der russisch-sowjetischen Republik), die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung spricht russisch und der an Russland nun bis 2042 verpachtete Schwarzmeerhafen für die russische Marine.
    In den drei baltischen Staaten gab es auch einem ziemlich großen Anteile an Russen bis 1989. Je nach Umfeld haben sich aber viele Russen später wieder in das "Heimatland" abgesetzt, in Lettland und Estland beträgt der Anteil noch über 25 %, während er in Litauen von 10 auf 5 % zurückgegangen ist. Durch die EU-Mitgliedsschaften dieser Länder hat Putin da keine Chancen mehr, "sein Reich" zu vergrößern.
    Wie wäre es, wenn Deutschland nun wieder Ansprüche an das ehemalige Ostpreußen (Oblast Kaliningrad sowie die polnischen Distrikte Klaip?da und Taurage) erhebt?

    Übrigens: Nachdem die Deutsche Wehrmacht im 2. Weltkrieg die Halbinsel Krim besetzte, hatte Adolf Hitler als Alternative geplant, die deutschsprechenden Südtiroler auf der Krim anzusiedeln und dieses Gebiet "Gotengau" zu nennen. Dazu ist es aber nicht mehr gekommen, denn 1944 hatte dort Stalin die deutsche Armee besiegt bzw. vertrieben und die sog. "deutschen Kollaborateure" nach Sibirien verfrachtet, wo bereits die Hälfte in den Viehwaggons umkamen..

    • Jewgeni Gorowikow
      02. März 2014 11:36

      @ Gerhard Pascher

      Bei Ihren geschichtlichen Betrachtungen sollte der Vollständigkeit halber auch die Zeit nach 1989 betrachtet werden.

      Die unabhängige Ukraine war bekanntlich von 1989 bis 1994 eine Atommacht und wurde auf Betreiben der anderen Atommächte, vor allem USA, GB, Russland usw. genötigt die eigenen Atomwaffen 1994 an die Russische Föderation zu übergeben.

      Im Gegenzug bekam die Ukraine hochoffizielle Sicherheitsgaratien im Budapester Memorandum:

      http://en.wikisource.org/wiki/Ukraine._Memorandum_on_Security_Assurances

      Dieser vökerrechtliche Vertrag ist seit zwei Tagen nicht mehr das Papier wert auf dem er geschrieben wurde!


      Und noch etwas haben Sie vergessen zu erwähnen:

      Die Geschichte der Krimtartaren. (die Tartaren sind von der Herkunft her ein Turk-Volk)

      Bevor die Slawen die Krim besiedelten waren die Tartaren schon lange da. Sie sind so etwas wie die Ur-Bevölkerung der Krim.

      Und was tat Stalin der Sowjet-Despot der in Moskau residierte?

      Er lies die Krim-Tartaren, das ganze Volk, nach Sibirien deportieren - eine unfassbare Grausamkeit!


      Es sind mittlerweile schon wieder viele Krim-Tartaren wieder zurück gekehrt. Sie stellen derzeit aber nur max. 20% der Bevölkerung auf der Krim. Und die wollen nicht zum "Mütterchen Russland" dazu gehören, sondern zur Republik Ukraine.

    • fxs (kein Partner)
      03. März 2014 19:44

      Staatsrechtlich ist der gewählte Präsident der Ukraine nach wie vor ihr Präsident. Die "Regierung" in Kiew repräsentiert NICHT die Ukraine. Teile der Ostukraine anerkennen deren Autorität zu Recht nicht.

      Wenn Putin sich die Ostukraine oder auch die ganze Ukraine einverleiben wollte, bräuchte er nur den Präsidenten aus Russland rauszuwerfen und mit einer Leibwach in der Ostukraine seine Amtstätigkeiten wieder aufnehmen zu lassen. Im sich ergebenden innerukrainischen Wirbel hätte er dann alle Legitimation zur "humanitären Intervention", wie wir sie von Amis, Engländern, Franzosen gewoht sind (Stichworte Bosnien, Kosovo,Mali, Lybien,....)

      Putin hat den Ukrainischen Präsidenten NICHT zurückgeschickt

  43. dssm
    02. März 2014 10:40

    Erneut ein Ordnungsruf an Herrn Unterberger. Es hilft nichts, aber Österreich ist und bleibt ein kleines Land! Und die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung will mit Mord und Totschlag nichts zu tun haben. Daher müssen wir bei der Wahrheit bleiben, so weit diese halt bekannt ist. Nur dann und wirklich nur dann können wir als ehrlicher Mittler manch schlimmeres verhindern.

    Die aktuelle, halblegale Regierung ist wirklich das aller aller Letzte! Während das Land pleite ist, bald keine Energie für Wirtschaft und Heizung hat, im Spannungsfeld der Grossmächte liegt weiß diese Regierung ganz genau was sie als erstes beschließen muss: Ein Gesetz das die russischen Sprache aus den Amtsstuben verbannt!

    Herr Unterberger, wir Österreicher sollten uns mit solchen Regierungen nicht in das Bett legen! Man stelle sich vor, die Italiener würden in Südtirol die deutschsprachigen Menschen derartig Ausgrenzen. In der Ukraine gibt es aber viel viel mehr russisch Sprechende.

    Und ein 'Lob' an die US, deutschen und polnischen Politiker und NGOs. Gratuliere endlich wieder extreme Nationalisten ans Ruder gebracht. Warum führt man eigentlich in Deutschland einen Kampf gegen 'Rechts'?

    • Jewgeni Gorowikow
      02. März 2014 11:10

      Bitte die Kirche im Dorf lassen und nicht eins zu eins die Sprachregelung von Moskau nachbeten. Es muss differenziert werden.

      Es stimmt dass ukrainische Nationalisten, die undemokratisch sind und mit Menschenrechten wenig am Hut haben bei der Maidanbewegung dabei waren und auch jetzt im Übergangsparlament & Übergangsregierung Jazenjuk vertreten sind.

      Das heißt aber nicht dass bei der Maidanbewegung NUR faschistische Nationalisten ganz allein waren - noch lange nicht!

      Und es heißt nicht dass genügend andere, gemäßigte, nachdenkliche, bedächtige Ukrainer von der Partei "Vaterland" (die Partei des Übergangspremiers Jazenjuk)

      http://de.wikipedia.org/wiki/Allukrainische_Vereinigung_%E2%80%9EVaterland%E2%80%9C

      Oder bedächtige vernünftige Politiker von der Partei UDAR (die Partei von Vitali Klitschko):

      http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_demokratische_Allianz_f%C3%BCr_Reformen

      mindestens genauso wie einige Nationalisten die derzeitige Politik der Übergangsregierung bestimmen.

      Ich weiß nicht wer sich was dabei gedacht hat, als man im neue Kiewer Parlament auf die Idee kam das Sprachgesetz zu ändern und Russisch als Amtssprache zu verbieten. So ein Beschluss war ein riesiger Fehler wie er größer nicht sein könnte, da waren Hitzköpfe am Werk.

      Und trotzdem:

      So ein politischer Fehler kann niemals eine Rechtfertigung oder Entschuldigung für eine MILITÄRINTERVENTION auf der Krim sein, die ein klarer Bruch des Budapester Memorandums ist (= ein völkerrechtlicher Vertrag):

      http://de.wikipedia.org/wiki/Budapester_Memorandum

      Wortlaut: http://en.wikisource.org/wiki/Ukraine._Memorandum_on_Security_Assurances

      Die Russische Föderation ist seit Freitag, 28. 2.1014 ein ganz anderer Staat geworden: Ein Staat, der bereit ist völkerrechtliche Verträge ganz offen zu brechen und sich um internationales Recht nichts schert!

      Seit Freitag 28. 2.1014 hat die Russische Föderation gewaltig Dreck am Stecken und Präsident Putin sowieso!!

      Da haben die ganzen teuren Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi nichts genützt. Das weltweite Prestige und Anerkennung für Russland ist seit letzten Freitag futsch. Es ist traurig.

      Ein Krieg in der Ukraine war noch nie so wahrscheinlich wie jetzt - Putin hat ihn provoziert!

      Wenn die Ukraine einen Funken Selbstachtung hat, dann wird sie sich militärisch wehren.

    • dssm
      02. März 2014 23:03

      @Jewgeni Gorowikow
      Irgendwie verstehe ich Sie nicht!
      Wenn Sie meine Beiträge lesen werden Sie feststellen, daß diese konsistent sind.
      Ich lobe Putin nicht, sondern bemühe mich seine Motivation zu verstehen. Wie Sie meinen Beiträgen entnehmen können, habe ich lange vor dieser Explosion bereits geschrieben, daß ich wohl nur diese, jetzt aktuelle, Lösung für Putin und seine Regierung sehe. Wenn ich aber dies weiß, dann muss es wohl jeder Aussenpolitiker auch wissen?!!?!

      Ich bekenne auch, daß mir die Westukrainer (und nur(!!!) die) aus historischen Gründen sehr sympathisch sind, aber daraus kein Freibrief für Mord und Totschlag werden darf. Was ist daran schlecht?

      Dazu stelle ich fest, daß uns Österreichern eine Position als ehrlicher Mittler gut stehen würde (ich denke da an unsere Einsamkeit anno '38). Mit unseren Handelsdelegierten haben wir mehr Information als alle Geheimdienste der Erde zusammen (ist meine persönliche Meinung, aber wohl nicht abwegig), nutzen wir dies und vermitteln; aber eben ohne die kindischen Totschlagargumente irgendwelcher gekaufter Medien.

      Und nebenbei, wikipedia lese ich nicht einmal mehr, denn wenn es nach den dortigen Autoren geht bin ich Liberaler, Libertärer, Kapitalist, Anarchokapitalist, Konservativer und Revolutionär, Nationaler (Salzburg! Österreich?), Heterosexueller, Islamophober, migrationsfreundlich und -feindlich gleichzeitig, Israelfreund und Antisemit, Rassist (…) also NAZI, wie Sie(!!! oder?) halt auch, wenn es nach den dort schreibenden Gutmenschen geht.

  44. Spiegelfechter
    02. März 2014 10:09

    Man muss schon sehr naiv sein, zu glauben, dass die Russen ihren dauerhaft eisfreien Zugang zum Meer, um den sie in der Vergangenheit so erbittert gekämpft haben, jemals kampflos aufgeben würden.

    Zu Zeiten der Sowjetunion war es freilich belanglos, zu welcher der Sowjetrepubliken die Krim gehörte. Aber daraus abzuleiten, dass sich die Ukraine nun unter Mitnahme der Krim aus dem Einflussbereich Russlands entfernen und dem Westen annähern könne, ohne einen Krieg mit Russland zu führen und zu gewinnen, ist eine Demonstration aussenpolitischer Unbedarftheit.

    • Jewgeni Gorowikow
      02. März 2014 11:21

      Diese Schwarzmeerflotte in Sewastopol Russlands ist schon fast ganz verrostet, die ist nur mehr ein Symbol und schafft Arbeitsplätze für die dortigen Berufssoldaten.

      Es geht in Wahrheit nicht um den "Schutz von Bürgern" oder um einen "eisfreien Hafen". Es geht auch nicht um Symbole oder um die jahrhundertelange Geschichte.

      Es geht bei dieser Militärintervention auf der Krim um beinharte Großmachtpolitik und Machtpolitik und um das uralte Muster: "Ich als großer Staat bestimme was ein ein kleiner Nachbarstaat zu tun und zu lassen hat."

      Es geht um die heutige, 2014er-Form der Breschnew-Doktrin:

      „Die KPdSU ist stets dafür eingetreten, dass jedes sozialistische Land die konkreten Formen seiner Entwicklung auf dem Wege des Sozialismus unter Berücksichtigung der Spezifik seiner nationalen Bedingungen bestimmt.

      Bekanntlich bestehen aber auch allgemeine Gesetzmäßigkeiten des sozialistischen Aufbaus. Eine Abkehr von ihnen könnte zu einer Abkehr vom Sozialismus führen.

      Und wenn die inneren und äußeren, dem Sozialismus feindliche Kräfte die Entwicklung irgendeines sozialistischen Landes auf die Restauration der kapitalistischen Ordnung zu wenden versuchen, wenn eine Gefahr für den Sozialismus in diesem Land, eine Gefahr für die Sicherheit der gesamten sozialistischen Staatengemeinschaft entsteht, ist das nicht nur ein Problem des betreffenden Landes.“
      ( PRAWDA, 13. NOVEMBER 1968 )

      Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Breshnew-Doktrin

    • Bodo
      02. März 2014 17:32

      @Jewgeni Gorowikow

      Sie zitieren aus der Breschnew-Doktrin:

      „Die KPdSU ist stets dafür eingetreten, dass jedes sozialistische Land die konkreten Formen seiner Entwicklung auf dem Wege des Sozialismus unter Berücksichtigung der Spezifik seiner nationalen Bedingungen bestimmt."

      Weiter oben las ich von Wilsons Selbstbestimmungsrecht der Völker:

      "Den Völkern Österreich-Ungarns, deren Platz unter den Nationen wir geschützt und gesichert zu sehen wünschen, sollte die freieste Gelegenheit zu autonomer Entwicklung zugestanden werden."

      Beides könnte von einer Feder stammen, beides ist das Papier nicht wert, auf dem es steht.

    • Jewgeni Gorowikow
      02. März 2014 19:40

      Bodo

      Da ist etliches Wahres dran was Sie über Wilson schreiben.

      Die USA und somit Ihr Präsident Wilson haben den 1. Weltkrieg zugunsten der Westallierten: GB, F und Italien entschieden. Nie und nimmer hätten diese drei Mächte für sich allein & ohne die USA die Mittelmächte niederringen können.

      Präsident Wilson war ein Idealist, der ehrlichen Herzens glaubte einen "gerechten Frieden" im Nachkriegseuropa installieren zu können.

      Wilson persönlich, er selber, war frei von Revanchegelüsten die die Sieger gegenüber den Besiegten hatten.

      Wilson ging es ehrlichen Herzens um Gerechtigkeit für die Völker Europas auch für das deutschsprachige Volk innerhalb Österreich-Ungarns.

      Die Tragik nach dem Kriegsende im Nov. 1918 war, dass Wilson von den Europäern:

      Georges Clemenceau (F), David Lloyd George (GB) und Vittorio Emanuele Orlando (It.) total getäuscht wurde.

      Man legte Wilson manipulierte Landkarten und dergleichen mehr vor. Diese drei genannten europäischen Staatsmänner haben sich nach dem 1. WK als europäische Sieger als Schlitzohren erwiesen. Und mit diesen Friedensdiktaten gleich den Grundstein für den nächsten Weltkrieg gelegt.

      Der unschuldigste von allen ist Präsident Wilson.

      Übrigens unterzeichneten die USA unter Wilson das Friedensdiktat an Österreich von St. Germain nicht! Die USA machten einen separaten Friedensvertrag mit Österreich nach dem 1. WK.

    • dssm
      02. März 2014 23:14

      @Jewgeni Gorowikow
      Zitat: „Diese Schwarzmeerflotte in Sewastopol Russlands ist schon fast ganz verrostet.“
      Ihnen wird vielleicht einmal aufgefallen sein, daß ich über die zahlreichen Aktionen gegen Tarsus, genau in diesem Forum, geschrieben habe bevor dies in unseren Medien war; sollten Sie dies überhaupt bisher gelesen habe (nun ist ja Gelegenheit genug).
      Wenn Sie wissen wollen wie gut die sind, dann fragen Sie bitte Herrn AU um meine email, ich gebe Ihnen gerne eine Auskunft, damit dürfte dann Ihre Geringschätzung schnell ein Ende finde.

      Ich liebe den EMV! Auch wenn ich auf der Verliererseite bin.

    • Eva
      02. März 2014 23:35

      @Jewgeni Gorowikow

      Eine etwas naive Frage, aber wenn Sie schreiben:

      "Die USA und somit Ihr Präsident Wilson haben den 1. Weltkrieg zugunsten der Westallierten: GB, F und Italien entschieden. Nie und nimmer hätten diese drei Mächte für sich allein & ohne die USA die Mittelmächte niederringen können."

      dann kommt mir das doch komisch vor.

      Erstens gab es damals noch keine bösen Nazis, warum also mußte Deutschland plus Österreich niedergerungen werden?

      Zweitens klingt Ihr Satz, als wären Sie glücklich und zufrieden darüber, daß wir niedergerungen wurden, den Krieg verloren haben. Warum bitte?

      Drittens sieht es so aus, als fänden Sie es ganz normal, daß England oder Frankreich ganz ungeniert in den letzten Jahrhunderten Länder gesammelt haben wie andere Briefmarken, Deutschland und Österreich dies keinesfalls dürfen.

    • Julia (kein Partner)
      03. März 2014 08:29

      Eva
      *************!

  45. Wertkonservativer
    02. März 2014 09:47

    Nun, "Zar" Putin, weiß schon, wie man Geschichte macht!

    Da ihm hier im Blog mehrheitlich zugejubelt wird, wissen unsere Blogger hier wahrscheinlich auch wirklich, wie's da unten an Schwarzen Meer langgeht und wer im Recht ist.
    Ich misch' mich da nicht ein!
    Eines möchte ich jedoch klar sagen: der Herr Putin ist mir unheimlich und so was von unsympathisch, wie es höher nicht geht. Meine Meinung!
    Sie können es ja anders halten!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  46. Xymmachos
    02. März 2014 09:36

    Warum muß ich beim Thema Krim immer an den schönen Satz denken, den ein deutscher Politiker anlässlich der "Wiedervereinigung" sprach: WEIL ZUSAMMENWÄCHST WAS ZUSAMMENGEHÖRT! Paßt doch, oder? Und jetzt wart' ich nur drauf, daß ihn der Putin zitiert...

    • socrates
      02. März 2014 10:37

      Putin kämpft mit den Waffen des Westens, also ist die Chance groß.

    • Undine
      02. März 2014 11:20

      @Xymmachos

      War es nicht so, daß besagtem deutschem Politiker dieser Satz erst über die Lippen kam, als die "Wiedervereinigung" beim besten (= in diesem Fall schlechtesten Willen!) nicht mehr zu verhindern gewesen war? War nicht er es, der zuvor seine Landsleute beschwichtigt hatte, man möge sich von der "Lebenslüge", die gewaltsam getrennten Teile Deutschlands könnten jemals wieder zusammenfinden, doch endlich verabschieden?

    • Karl Knaller
      02. März 2014 19:40

      @Xymmachos
      Alternativvorschlag für die Putin-Argumentation zur Rückholung der Ukraine: HEIM INS REICH! Paßt doch auch, oder? Und auf Deutsch kann er es, wofür immer er sich entscheidet, jedenfalls fast akzentfrei vorbringen (ja, ja, die gute KGB-Ausbildung). Ich warte schon auf das Gesicht von Merkel-Mutti wenn sie's hört.

    • Karl Knaller
      02. März 2014 19:44

      Anstatt "Ukraine" muß es oben natürlich heißen "Rückholung der Krim". Sorry! Ja, ja ,der Faschingsonntag...

  47. Freak77
    02. März 2014 09:32

    Am lächerlichsten beim derzeitigen Krim-Konflikt ist das SCHEINDEMOKRATISCHE GETUE IN MOSKAU:

    - Es tauchten schon am Donnerstag/Freitag diese ominösen Soldaten ohne Hoheits- und Rangabzeichen in Simeropol auf und besetzten das dortige Parlament der Krim. Unter dem Schutz dieser Uniformierten wurde Sergej Aksjonow zum neuen Regierungschef des autonomen Gebiets Krim gewählt.

    - Und das erste was dieser Sergej Aksjonow am Freitag tat war einen Hilferuf an Moskau zu senden um die Russischsprachigen Krimbewohner die angeblich von "Faschisten" bedroht zu beschützen.

    - Das russische Parlament, die Duma, hat am Samstag den Präsidenten Putin ermächtigt die Armee zur Lösung der Krise auf die Krim zu schicken.

    - Und seither hat Präsident Putin noch immer keine Einsatzbefehl an die russischen Streitkräfte gegeben. Der weise Präsident überlegt noch.

    - Was in der Realtät aber von Freitag bis Sonntag passierte: Immer mehr russische Truppen zu Tausenden werden auf die Krim verlegt, russische Radpanzer und Militär-LKW fahren kreuz und quer über die Krim. Heute früh wurde eine ukrainische Radarstation auf der Krim entwaffnet.

    Das heißt also: Das offizielle Russland in Gestalt des Präsidenten hat noch keine Militäraktion befohlen und dennoch findet diese Militäraktion schon statt und zwar seit mindestens 2 Tagen! Für wie blöd hält Putin eigentlich die Weltöffentlichkeit?

    Ein symbolhaftes Bild von der Krim von gestern: Ein ukrainischer Soldat mit entblößtem Oberkörper fordert russische Marinesoldaten zum Abzug auf:

    http://cdnmo.coveritlive.com/media/image/201403/phpmavaclbildschirmfoto_2014-03-01_um_19.43.20.png

    Es ist die erste militärische Grenzverschiebung in Europa seit 1974 als türkisches Militär Nordzypern besetzte. In der Rechtswidrigkeit und Dreistigkeit dieser ganzen Aktion der Russen kann man es nur mit dem völkerrechtswidrigen Irakkrieg von George W. Bush von 2003 vergleichen.

    Die Ukraine hat den Schalmeientönen über die angebliche Souveränitätsgarantie aus Russland geglaubt als es 1994 seine Atomwaffen an Russland übergab. Was diese Garantie wert ist sieht man heute auf der Krim.

    Putin schließt sich selbst völlig unnötigerweise aus dem Kreis der zivilisierten Staatschefs aus und wird in aller Welt und auch im eigenen Land Ansehen und Rückhalt verlieren. Bis jetzt ist Russland geachtetes Mitglied im Europarat, bei der europäischen Menschenrechtskonvention in der Gruppe der Acht (G8) und in der G20. Wie lange wird Putin und Russland in der Weltgemeinschaft noch geachtet bleiben? Kanada hat seinen Botschafter aus Moskau schon zurückbeordert.

    Was werden die Regierungen und Regime in den andern Ex-Sowjetrepubliken denken: In Weißrussland? In Aserbaidschan? In Armenien? In Kasachstan? Werden dort jetzt große Sympathien für Russland erwachen?

    Russland zwingt die Ukraine das eigene Militär zur Selbstverteidigung einzusetzen! Als Österreicher sollte man an den 12. März 1938 zurückdenken. Heute weiß man dass es an dem Tag ein Fehler war das österr. Bundesheer in den Kasenen zu belassen und sich Österreich militärisch nicht gewehrt hat. Eine ähnliche David&Goliath-Situation gibt es heute auch bei Ukraine & Russland.

    Wenn jetzt "heißer" Krieg in der Ukraine ausbricht dann wegen Putin, diese Ursache ist klar da gibt es kein Deuteln.

  48. Nemo
    02. März 2014 09:08

    Möchte gerne den Originaltext des Abkommens zwischen EU und Ukraine lesen. Wo könnte ich ihn finden?. Wer in der EU hat und wann wurde beschlossen, so ein Abkommen zu errichten?

    Hat man vergessen, dass Moskau nur ca 300 km von der Ukraine entfernt ist?
    Hat man die russische Schwarzmeerflotte vergessen?
    Hat man die Kuba Krise und deren Ursache vergessen? (Bitte keine Belehrung, was damals anders war).
    Ignoriert man die "Bedenken" Russlands über die zu stationierenden Raketen in Polen?

    Hätte Österreich als "neutraler" Staat nicht eine Verpflichtung zu Mässigung etc. aufzurufen. Statt dessen haben wir einen Außenminister, der eine Sonderdebatte über die Ukraine beantragt, nichts Neues berichtet, aber dabei u.a. sich voll hinter Ashton stellt,obwohl deren Besuche in der Ukraine doch sehr provokant warn.
    Auch ist mir sein Handdruck mit Krischko in Erinnerung, der Mann, der jetzt zur Generalmobilmachung aufgerufen hat.

    Habe die Rede von Julia T. gehört. Ein Aufruf zur Bestrafung, Weitermachen ohne Kompromiss. Keine Spur von Verhandlungwille. Dieser Führung würde ich misstrauen.

    Bin nur neugierig, wann die ersten Sabotageakte gegen die Pipelines stattfinden werden. Das könnte jeder Partei von "Nutzen" sein.

    Die EU ein Friedensprojekt?
    Wohl nicht in diesem Fall.

  49. brechstange
    02. März 2014 08:58

    Der Vollständigkeit halber möchte ich anmerken, dass in Mali und Zentralafrika gerade Frankreich im kriegerischen Einsatz ist. So am Rande möchte ich anmerken, dass Frankreich gerade ein STAATLICHES Bergbauunternehmen gründet.

    Es möge sich jeder selbst ein Bild machen.

    • Nestor 1937
      02. März 2014 11:05

      Wobei offensichtlich unser Bundesheer Auslandseinsatz in Afrika leisten muß ....

    • Undine
      02. März 2014 11:25

      @Nestor 1937

      .....und die schöne Stange Geldes, das uns dieses unnötige Unternehmen kostet---obwohl uns die Wickel dort überhaupt nichts angehen!---zwacken wir selbstverständlich dem Bundesheer ab!

  50. brechstange
    02. März 2014 08:26

    Karas und Bartenstein hinschicken, die lösen den Konflikt mit dem Scheckbuch der EU im Handumdrehen, so wie sie es in Georgien getan haben.
    Das habe ich nicht aus einer Sekundärquelle. Das hat der Karas selbst gesagt, das habe ich mit eigenen Ohren gehört.

  51. Freak77
    02. März 2014 07:52

    Ein tschechischer Politiker bringt es auf den Punkt.

    Er vergleicht Putin mit Hitler:

    "Als Adolf Hitler in 30-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts irgendein Land besetzen wollte, hat er immer erklärt, dass er die dortigen Deutschen schützen wolle.

    Egal, ob es sich um den Anschluss Österreichs, die Besetzung unserer Grenzgebiete oder den Angriff auf Polen handelte (…), immer war es angeblich nötig, deutsche Bürger zu schützen"


    http://www.vienna.at/schwarzenberg-vergleicht-putin-mit-hitler/apa-1417262762

    • brechstange
      02. März 2014 08:45

      "“Als Adolf Hitler in 30-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts irgendein Land besetzen wollte, hat er immer erklärt, dass er die dortigen Deutschen schützen wolle. Egal, ob es sich um den Anschluss Österreichs, die Besetzung unserer Grenzgebiete oder den Angriff auf Polen handelte (…), immer war es angeblich nötig, deutsche Bürger zu schützen”, erklärte Schwarzenberg nach Angaben des tschechischen Nachrichten-Servers “Novinky.cz”. Dieselben Argumente verwende jetzt Putin, um die Krim zu besetzen, so Schwarzenberg."

      Die Aussage ist insofern richtig, dass es niemals um den Bürger geht, wenn es um Machtinteressen geht. Die deutschen Nazis hatten als Folge ihrer keynesianische Schuldenpolitik diesen Imperialismus wirtschaftlich und monetär gebraucht, um ihre Substanz aufzubessern. Da wird dann eben der Schutz der Bürger aus dem Talon gezogen. Es gab ja genug Menschen in den okkupierten Territorien, die das ja begrüßt haben, die einen zogen daraus Profit, andere kamen eben erst später drauf, welchem Irrtum sie aufgesessen waren. In der Ukraine geht es um die Vormachtstellung der Pro-westlichen oder der Pro-russischen "Mafia". Auch hier zieht man den Schutz der Menschen aus dem Talon, je nach Interessenslage.

      "Laut Schwarzenberg ist es “ganz klar”, dass es sich um keinen Schutz der russischen Bürger handle, weil niemand sie angreife und sie in völliger Sicherheit seien. “Sie haben sich versammelt, für Russland demonstriert und dabei alle Freiheiten genossen”, so Schwarzenberg an die Adresse der Russen auf der Krim, die die neue ukrainische Regierung nicht anerkennen"

      Auch hier liegt Schwarzenberg fast richtig, außer Acht aber lässt er, dass die urkrainische Wirtschaft zu mindest 80 % von der Organisierten Kriminalität dirigiert wird. Aber die Menschen haben sich versammelt, um GEGEN KORRUPTION zu demonstrieren, auch wenn manche das nicht wahrhaben wollen. Auch wenn viele Menschen sich dann doch wieder von diesen korrupten Machthabern einspannen lassen.

      Zusammenfassend sind das ganz und gar schlechte Aussichten für Frieden und Freiheit in der Welt. Wie hat man vor 70 Jahren gehandelt? Welche Katastrophe musste passieren, bis Vernunft einkehrte? Warum ließen wir zu, dass die Sieger ihre Geschichte schrieben? Wäre die Menschheit weiter, wenn Geschichte ehrlich, sachlich und transparent aufgearbeitet wäre? Ich meine, JA. So scheint es, dass Geschichte sich möglicherweise wiederholt.

    • Undine
      02. März 2014 11:28

      @brechstange

      ************!

    • logiker2
      02. März 2014 11:41

      @ Brechstange
      *******, genau, es geht immer darum, wie man die nützlichen Idioten für die "Sache" gewinnt. Die einen verwenden die eigenen zu schützenden Bürger, die anderen die Demokratie und Menschenrechte. Es lehrt die Ökonomie, dass man Produkte entsprechend verpacken muss, um sie zu verkaufen.

  52. Maigret
    02. März 2014 07:48

    Ja jetzt zeigt sich, dass die EU ein Papiertiger ist, der Konflikte ausschließlich mit Geld zu lösen versucht (Scheckbuchdiplomatie).

    Das nutzt aber bei Putin nichts. Die EU kann labern aber ansonsten nur tatenlos zusehen. Putin weiss sehr gut mit welchem schwächlichem Gegner er es zu tun hat (falls die EU überhaupt als Gegner bezeichnet werden kann) und auch Obama ist ein Würschtel. Russland kann sich nun wieder zu großer Macht aufschwingen.

    Und Europa ist auch noch von Putins Rohstoffen massiv abhängig, weil man im Gegensatz zu den USA seine Interessen am weltweiten Rohstoffmarkt nie nachdrücklich verfolgt hat.

    Es ist irgendwie lustig, wie sich die EU als Großmacht geriert, in Wirklichkleit (vor allem dank der linken Politik) aber keinerlei militärische Macht oder Glaubwürdigkeit mehr besitzt. Ein Kartenhaus, das die aufstrebenden Mächte am Rand von Europ(Russland, Türkei) a jederzeit zu Einstürzen bringen können

  53. mischu
    02. März 2014 07:16

    Die Krim wird unaufhaltsam wieder russisch, weil die Russen dieses Territorium keinesfalls mehr aufgeben werden. Und die Eurokraten sehen nicht nur tatenlos zu, sondern zahlen dafür auch noch brav mit vielen Milliarden Euros an Wirtschaftshilfe für die Ukraine.

    Die EU braucht keine militärischen Außeneinsätze mehr, weil sie sowieso in erster Linie als "cashcow" für sämtliche Konflikte dieser Welt gesehen wird - zumindest so lange wie es sich wir, die hart arbeitenden Steuerzahler gefallen lassen.

    • simplicissimus
      02. März 2014 08:37

      ... und solange unsere glaeubiger uns fuer kreditwuerdig halten!

    • mischu
      02. März 2014 12:08

      @simplicissimus

      Bingo!

      Und solange die Gelddruckmaschinen nicht den Geist aufgeben.

  54. simplicissimus
    02. März 2014 06:33

    SELBSTBESTIMMUNGSRECHT?
    Gilt das nicht immer fuer die, die auf der richtigen Seite stehen? Also fuer die Freunde der Maechtigeren, fuer Freunde von Siegern, fuer Freunde von internationalen Meisterintriganten.
    Selbstbestimmungsrecht gibt oder gab es ganz bestimmt nicht fuer zweitrangige Loser wie Tibetaner, Kurden, Katalanen, Suedtiroler, Deutsche oder Oesterreicher nach dem ersten oder zweiten Weltkrieg und so weiter.
    Selbstbestimmungsrecht wird immer dort angewandt, wo das Recht des Maechtigeren gilt. In den meisten anderen Faellen wird es Terrorismus genannt.

    Abgesehen davon ist es Zeit, dass die Ukraine geteilt wird. Die mehrheitlich russisch bewohnten Gebiete sollen zu Russland zurueckkehren, wenn die Bevoelkerung es so will. Europa hat aber wieder die schlechtere Karte gezogen: Es erhaelt einen weiteren am Rockzipfel haengenden bankrotten, chaotischen Staat, der durchzufuettern waere. Bei allen Sympathien fuer Ukrainer.

  55. Cotopaxi
    02. März 2014 06:28

    Das Verrückte bezüglich des Verhaltens der EU zum "Beitrittskandidaten" Türkei, oder sollte man bereits sagen Großtürkei, ist, dass die Großtürkei einem Staatenbund beitreten möchte, dessen Mitglieder sie nicht alle völkerrechtlich anerkennt. Zypern wird von der Großtürkei nicht anerkannt und seine Schiffe dürfen keine großtürkischen Häfen anlaufen.
    Weiters ist aus der Sicht der EU-Verträge das von der Großtürkei besetzte Nordzypern Teil des Mitgliedsstaates Zypern und somit EU-Gebiet. Die Besetzung Nordzyperns durch die Großtürkei wird formell von der EU als völkerrechtswidrig angesehen. Trotzdem verhandelt die EU ohne Vorbedingungen mit der Großtürkei über den Beitritt, obwohl diese Großtürkei EU-Gebiet völkerrechtswidrig besetzt hält. Wer soll vor so einer Institution wie der EU noch Respekt haben? ;-)

    • Riese35
      03. März 2014 00:28

      **************!

      Und Karas ließ in der ZIB2 am 28.2. verlautbaren: "Die NEOS liebäugeln mit der Beitrittsperspektive Rußlands, die ÖVP und EVP nicht."

      Sehr interessant diese Aussage, wenn man sie in Bezug zu Ihren Feststellungen mit der Besetzung eines EU-Landes bringt. Das christliche Rußland ist offenbar schon wieder wie im Krimkrieg des 19. Jhdts. der Hauptgegner, die muslimische Türkei nicht. Schon bei den Türkenbelagerungen haben die Franzosen gemeinsame Sache mit den Muslimen gegen das christliche Bollwerk unternommen. Offenbar nichts aus der Geschichte gelernt.

  56. socrates
    02. März 2014 00:40

    Politik à Saakaschwilli: www.express.de
    Grausige Fiktion: Ein georgischer TV-Sender hat den polnischen Präsidenten Lech Kaczynski bereits vor vier Wochen in einem umstrittenen Film bei einem Flugzeugabsturz sterben lassen.

    Der von Georgiens Präsident Michail Saakaschwili kontrollierte Kanal Imedi strahlte am 13. März einen fiktiven Bericht über einen russischen Angriff auf die Südkaukasusrepublik aus. Darin „starb“ der als Saakaschwilis Verbündeter geltende Kaczynski durch eine Bombe an Bord seiner Maschine. Während der polnische Präsident die gefälschte Reportage damals unkommentiert ließ, bezeichnete Saakaschwili den Film als „realitätsnah“. Das berichteten russische Medien am Montag.

    • socrates
      02. März 2014 07:17

      Saakaschvilli unterstützte den Putsch in der Ukraine mir Rat und Tat. Er war Dez 2014 am Marienplatz als Protestierte.

    • Karl Knaller
      02. März 2014 09:17

      Ist "Protestierte" eh nur ein Druckfehler für "Prostituierte"?

    • Undine
      02. März 2014 11:35

      @Karl Knaller

      Furfante! ;-)

  57. socrates
    02. März 2014 00:34

    Wenn ich nicht die Kriegserklärung von Saakaschwilli im TV vor der EU-Flagge selbst gesehen hätte, würde ich A.U. glauben. Saakaschwilli war von der Wallstreet nach Georgien entsandt worden und versuchte die Pläne von Bush durchzusetzen. Die georgische Armee unter Führung israelischer Offiziere begann den Krieg in der Hoffnung auf Unterstützung durch das Volk, was sich als Irrtum herausstellte.

    Nachdem der scheidende US-Präsident George W. Bush nun schon seit über fünf Jahren erfolglos versucht den Irakern die westliche Demokratie in die Köpfe zu bomben und sein Freund der georgische Präsident Michail Saakaschwili dieses im Kleinen mit Südossetien versuchte, sind nun beide auf der Lehrspur.
    Die zwei Volldemokraten wollen Politiker unterrichten, wie man richtig Demokratie organisiert. Bush will nach seinem Ausscheiden am 20. Januar ein "Freedom Institute" (Freiheitsinstitut) gründen, wo für ausländische Politiker und vor allem für potentielle Staatschefs Lehrgänge in Sachen Demokratie organisiert werden sollen.
    Dieses Institut, das keiner Partei unterstehe, werde "den Staatschefs aus aller Welt dabei helfen, sich zu verbessern", teilte Bushs Sprecherin Dana Perino, Sprecherin des Weißen Hauses, bei ihrem letzten Auftritt in dieser Funktion, am Donnerstag in Washington mit.
    . An dem Institut, das in Dallas (US-Bundesstaat Texas) entstehen solle, würden Politiker wie Georgiens Präsident Michail Saakaschwili unterrichten, sagte Perino weiter. Ihr zufolge hatte Saakaschwili seinerzeit in Amerika studiert und war dann nach Georgien zurückgekehrt, um dort eine Demokratie aufzubauen. "Jetzt stößt er auf starken Gegenwind, hält sich jedoch gut."
    "Präsident Bush will Leuten wie Saakaschwili die Möglichkeit geben, andere Spitzenpolitiker auszubilden", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses.

    Wahlen kosten nur unnötig Geld
    Gerade der georgische Präsident hat sich in den letzten Wochen durch ein kaum übertroffenes Demokratieverständnis ausgezeichnet. Saakaschwili hat sich am Mittwoch erneut gegen Neuwahlen in Georgien ausgesprochen. Dieser Forderung der Opposition in Georgien erteilte Saakaschwili eine Absage. Saakaschwili nannte Neuwahlen eine „Dummheit“. Als Argument nannte er dabei die Finanzkrise. Aus diesem Grunde könne sich Georgien im Licht der Finanzkrise zusätzliche Ausgaben nicht leisten. Wahlen seien immer mit der Ausgabe von Geld verbunden, so die Meinung von Saakaschwili. Zudem vertrat er die Ansicht, Georgien habe wegen der Wahlen rund 1 Milliarde Dollar an Investitionen aus dem Ausland verloren. Saakaschwili kündigte zudem an, sich nicht mehr zur Wahl zu stellen und bis 2013 im Amt zu bleiben.
    Der Umsturz in der Ukraine ist sicher nicht mit demokratischen Mittel erreicht worden, die neue Regierung hat keinerlei Legitimation. Die "Faschisten" werden auch in unserer Presse zitiert, jeder nennt seine Gegner so. Die Russen haben dasselbe Recht dazu wie der Westen (keines). Was Zypern damit zu tun hat, verstehe ich nicht.

    • Undine
      02. März 2014 11:40

      @socrates

      ************!
      Man rechnet, wie üblich, mit dem kurzen Gedächtnis der Leute!

    • Riese35
      02. März 2014 13:46

      Demokratie ist nur so lange gut, als das Wahlvolk auch entsprechende Bildung aufweist und so abstimmt, wie es die Regierung will. Die Demokratie in Georgien funtioniert nur so lange, als das Volk im Sinne der US-Vorgaben abstimmt. Demokratie in Österreich ist nur dann voll funktionsfähig, wenn das Volk zuverlässig genug ist, sozialistische Grundsätze nicht in Frage zu stellen. Rußland ist nur dann demokratisch, wenn Homopaare heiraten dürfen.

    • socrates
      02. März 2014 23:33

      Riese35
      *****************************

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      03. März 2014 16:06

      socrates
      02. März 2014 00:34

      Irgendwie klingt dieser Sermon wie ein aufgetautes Trompetensignal (Münchhausen). Wen interessiert heute noch der Dabbelju?





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