Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Danke, Angela Merkel

Die Bundestags-Rede der deutschen Bundeskanzlerin zur Ukraine-Krise ist haargenau das Richtige gewesen. Der Westen wird keinen Krieg beginnen; aber wenn sich Herr Putin wie einst ein Adolf Hitler Gebiete mit Waffengewalt holt, dann darf es keinesfalls eine Rückkehr zur Tagesordnung geben.

Dann hat es spürbare personelle, diplomatische, ökonomische und juristische Konsequenzen zu geben. Natürlich werden diese unzweifelhaft auch im Westen zu spüren sein; aber sie werden Putin und sein Land noch viel mehr treffen. Zusätzlich werden viele erkennen, dass schon die Hinnahme der Besetzungen von Teilen Georgiens und Moldawiens ein schwerer Fehler waren.

Denn jenseits der derzeit (stark) wachsenden nationalistischen Zustimmung bei russischen Meinungsumfragen für den Geheimdienstler als Machthaber ist langfristig viel entscheidender, dass die Kreditwürdigkeit Russlands katastrophal abgestürzt ist. Sie ist heute viel schlechter denn selbst die von Griechenland.

Daher sollten sich die Hosenscheißer aus der österreichischen Wirtschaft ein wenig beruhigen. Daher sollten der linksradikale österreichische Bundespräsident und der unerfahrene Außenminister ein wenig mehr nachdenken. Sonst holen sich die Russen wieder all das, wo sie 1945 gestanden waren.

Aber zum Glück hört in Europa oder gar in der Welt ohnedies niemand auf die Herren Fischer oder Kurz (von Herrn Faymann gibt es nichts zu hören, weil sich der immer verkriecht). Aber man hört sehr genau auf eine Angela Merkel.

Einmärsche in Länder (wo es keine sonderlichen Menschenrechtsverletzungen gegeben hat), die großflächige Unterdrückung jeder anderslautenden Meinung und willkürliche Verhaftungen haben mit dem Selbstbestimmungsrecht absolut nichts zu tun. Sie sind dessen absolutes Gegenteil. All das haben wir aber derzeit auf der Krim. 

Für österreichische Bürgerliche ist die Lage derzeit freilich genauso frustrierend wie für Sozialdemokraten. Obwohl es in deren Reihen natürlich ebenfalls viele über Russland empörte Menschen gibt. Aber ihre Parteispitze hat im Gegensatz zu den meisten anderen Sozialdemokraten Europas seit Jahren keine über die Vorgaben Fischers hinausgehende Außenpolitik. Diese Parteispitze leidet ja überdies auch noch an den seltsamen und weitgedeckten unaufgedeckten Connections – nicht nur eines SPÖ-Anwalts – zu mittelasiatischen Diktatoren und Putin-Freunden.

Aber rechts der Mitte ist es nicht besser: Die FPÖ agiert überhaupt schon seit Jahren als Außenposten Russlands; die Neos (wenn man sie unter die Bürgerlichen reiht)  wollen Russland gar als EU-Mitglied aufnehmen; die ÖVP wird massiv von Raiffeisen mit seinen zahllosen Russland-Verbindungen beeinflusst; und beim Team Stronach weiß man offensichtlich sehr genau um die Magna-Investitionen in Russland Bescheid.

Gibt es da überhaupt keine politische Heimat mehr für jene, die sehen, dass sich Russland heute stärker fast als die Sowjetunion über Recht und Verträge hinwegsetzt? Und dass der Zusammenbruch von rechtlichen Ordnungen der häufigste Quell von Kriegen und Konflikten ist? In einem solchen wird es der Wirtschaft jedenfalls mit Sicherheit noch viel schlechter gehen.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    34x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2014 16:49

    "Der neue Tugendterror" (@Thilo Sarrazin) befällt jetzt auch dieses Forum.
    Tut mir leid s.g. Herr Dr,. Unterberger, aber so undifferenziert schon wieder über das Krim-Problem zu argumentieren macht einfach fassungslos.
    Die "lieben, rechtschaffenen Freunde" in der Ukraine und der Satan Putin als Gegenspieler, noch dazu mit Adolf Hitler verglichen, nein, das reizt zum Widerspruch.
    Da laufen ganz andere Interessen, wirtschaftliche und politische, das ist ein gnadenloser Machtkampf zwischen Washington und Moskau, man darf gespannt sein wann die erwartete "false flag" Operation startet. Die Marionette Angela Merkel liest wieder einmal den Text vor, den ihr Obama vorgelegt hat!

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2014 19:14

    Ja, völlig richtig. Man (wer eigentlich?) sollte den Russen gehörig eine Watschen geben!

    So wie damals dem Irak, wegen der Massenvernichtungswaffen, hat ja auch fast eine UNO-Zustimmung gegeben.
    Oder man könnte eine UNO-Zustimmung zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Luftangriffen herbeiführen, so wie bei Libyen, und dann einmal ordentlich draufbomben (bis halt die Munition ausgeht).
    Oder die Regierung durch einen eben erst von der 'Fortbildung' aus den USA heimkehrenden Offizier stürzen lassen, so wie im Mali, hat voll gut funktioniert.
    Man könnte auch ein paar 'Rebellen' mit Waffen und Logistik versorgen, die CIA hat da ja reichlich Erfahrung aus Syrien.
    Oder ein paar Drohnen losschicken, so wie in Pakistan und dabei für Bombenstimmung bei der einen oder anderen Hochzeitsgesellschaft sorgen.
    Man könnte auch einen Teil der Ukraine abspalten, so wie die einwandfreie Aktion im Kosovo gezeigt hat.
    Man könnte auch eine voll effektive Kolonial-Verwaltung wie in Bosnien einsetzen.
    Oder ein paar Atomkraftwerke mit dem Struxnet Virus behandeln, es weht ja zum Glück meist Westwind ...

    Und überhaupt, die Ukraine ist die Kornkammer Europas! Die NATO beweist seit Jahren ihre landwirtschaftliche Kompetenzen in Afganistan, die Heroinproduktion ist nun beim hundertfachen als vor der Invasion, diese offensichtliche Kompetenz muss den Ukrainern aufgenötigt werden.

    Irgendwie ist die russische Liste kürzer, so bekommt Putin nie den Friedensnobelpreis!

    Und nun das einzig bedeutende, leider ohne Sarkasmus:
    Man könnte aber auch einmal zuhören was der grösste Gläubiger zu sagen hat: China!

  3. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2014 19:21

    Noch sollte man Putin nicht mit Hitler vergleichen. Bis jetzt hat es auf der Krim keinen einzigen Schuss gegeben, niemand wurde verletzt. Die Bevölkerung der Krim wünscht offenbar aus freien Stücken einen Anschluss an Russland. Das wird kaum jemand bestreiten, obwohl natürlich das Referendum alles andere als fair und objektiv sein wird. Für mich wäre die rote Linie erst überschritten, wenn Putin nach der Ostukraine, Lettland oder Estland greift. Das sind die von Russland unabhängigen Gebiete, wo noch viele Russen leben. Dass Putin Polen, Ungarn oder die Slowakei angreift, glaubt wohl niemand.

    Das "Recht" ist momentan sowieso in einem ganz schlechten Zustand. Ich erinnere an die Vertragsbrüche die im Rahmen der "Rettungspakete" begangen wurden. Da wird riesiges Volksvermögen von Deutschland und auch von Österreich einfach enteignet, und in den Süden geschickt. Gegen jedes Recht, und natürlich auch gegen den Willen der Bevölkerung. Oder auch die islamische Massenmigration nach Europa, die natürlich nicht nur gegen den erdrutschartigen Mehrheitswillen der Europäer, sondern natürlich auch völlig rechtswidrig stattfindet. In beiden Fällen heißt die hauptverantwortliche Politikerin Angela Merkel.

    Die ganzen internationalen Verträge wurden in der Nachkriegszeit sowieso nur (mehr oder weniger) eingehalten, weil handfeste Drohungen dahinterstanden, und nicht weil die Vereinbarungen so schön zu Papier gebracht wurden. Gott sei Dank war der Westen stark, und deswegen ging es halbwegs zivilisiert zu. Heute ist besonders Europa demographisch, ökonomisch und militärisch am stark absteigenden Ast. Womit will Frau Merkel bitteschön noch drohen? Heute schon gibt's kaum noch was zu verschenken, und in 10-20 Jahren ist Europa selbst ein einziges Krisengebiet.

    Politiker wie Merkel haben versagt. Niemand nimmt sie mehr ernst. Europa muss wieder stärker werden, besonders ökonomisch und demographisch. Dann kann wieder etwas bewirkt werden, durch stärkere Verhandlungspositionen und schlicht und einfach durch das Vorbild eines friedlichen, prosperierenden und patriotischen Erdteils!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2014 22:34

    Obwohl nicht nur der ORF, sondern auch Dr. Unterberger die größere Gefahr von Rußland / Putin ausgehend sieht, kann ich mich beim besten Willen dieser Meinung nicht anschließen.

    Nach all dem, was uns die USA (und ihre engen Verbündeten) seit gut 100 Jahren an Beispielen liefern, wie man sein ZIEL--- nämlich KRIEG zur Gesundung der maroden Wirtschaft und zur Sicherung der eigenen Interessen--- erreicht, kann ich keinen Grund finden, anzunehmen, daß es jetzt plötzlich ganz anders sein soll.
    Man denke dabei ein wenig an das "Tapfere Schneiderlein", das, verborgen im Geäst die beiden unter dem Baum liegenden schlafenden Riesen so lange mit Steinchen bewarf, bis diese beiden wütend übereinander herfielen---in der Meinung, der jeweils andere habe angefangen.

    Seit Monaten fanden, während Putin mit der Vorbereitung der Olympischen Spiele beschäftigt war, in Kiew auf dem Maidan-Platz Demonstrationen statt gegen Janukowitsch. WER hat die geschürt? Die sind mMn von langer Hand vom "Westen", sprich: von den USA und einigen EU-Ländern GESCHÜRT und FINANZIERT worden. Und Klitschko hat, wie man hört, bestimmte enge Beziehungen zu gewissen Kreisen, ebenso die Oligarchen, die auf seiner Seite stehen.
    Von Putin hörte man bis zum "Fall Krim" nicht viel zu diesen plötzlichen Unruhen in der Ukraine.

    Mir scheint, als würden wir ganz gezielt durch die Berichterstattung--- für mein Empfinden etwas gar zu penetrant und auffallend!---zu einer bestimmten Meinung gedrängt. Seit Monaten wird regelmäßig gegen Putin richtiggehend Stimmung gemacht. Alles, was er macht, wird negativ hingestellt, während über den ganzen Umsturz und seine Betreiber, über die sich selbst aufgestellte Regierung in der Ukraine kein einziges negatives Wort fällt. Das MUSS doch zu denken geben!

    Ich sehe weitaus weniger Gefahr durch Putin, als durch die trickreichen USA und deren Vasallen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCollector
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2014 18:01

    Zbigniew Brzezi?ski brachte es bereits 1997 die Ukraine-Frage auf den Punkt:

    „Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Russlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr.... Wenn Moskau allerdings die Herrschaft über die Ukraine mit ihren 52 Millionen Menschen, bedeutenden Bodenschätzen und dem Zugang zum Schwarzen Meer wiedergewinnen sollte, erlangte Russland automatisch die Mittel, ein mächtiges Europa und Asien umspannendes Reich zu werden.“

    Merkel, so wurde gestern in der "Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und UN" gesagt, ist nur der "Pudel der USA". Die USA benutzen Europa als "Brückenkopf" um den geopolitisch so wichtigen Raum zwischen Lissabon und Vladivostock unter ihre Kontrolle zu bringen. Dieses Bestreben richtet sich naturgemäß in erster Linie gegen Rußland und seine nationale Identität. Durch "Umwandlung" soll Rußland die westlichen "Werte" des atheistischen Humanismus übernehmen, die alle auf die Auflösung von Gemeinschaften wie Familie, Ehe und Nation hinauslaufen.

    AU hat von allem keine Ahnung!

  6. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2014 23:28

    Wie immer dieser Ukraine-Rußland-Konflikt ausgeht und wie immer man über den Umsturz denkt, der einem Putsch des letzten Endes demokratisch gewählten Präsidenten gleichkommt - wobei man in diesem Fall besonders die Meinungsvielfalt gelten lassen sollte - am wichtigsten wäre eine Mitgliedschaft der Ukraine in der EU mit allen Mitteln zu verhindern.

    Pleitekandidaten gibt es innerhalb der Union genug, da brauchen wir nicht noch mehr Zuwachs, denn das könnte diese sowieso bereits auf wirtschaftlich tönernen Füßen stehende Gemeinschaft nicht mehr "dastemmen".

    Wenn Putin das verhindert, dann ist es ein Segen für ganz Europa und wir müßten ihm sogar noch dankbar sein dafür!

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 01:26

    Was mich wirklich stört, ist die Unglaubwürdigkeit der Antipoden. Ist die USA in einem einzigen Punkt besser/moralischer/rechtskonformer? Ist die völkerrechtliche Legitimation der im Tschad agierenden Franzosen wirklich ehrlicher? Was haben die Briten rund um den afrikanischen Frühling Positives bewirkt? Und dann gibt es noch all die Krisenherde Afghanistan, Tadschikistan, Indonesien, Pakistan, Turkmenistan, Venezuela, Ecuador, Nigeria, Sudan und was weiß ich noch alles. Das moralinsaure Gesabbere nervt irgendwie.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 20:59

    Wenn das Deutsche Fernsehen weniger Mainstream ist, als das vermeintlich kritische Tagebuch eines Herrn Unterberger.... Zur Zeit ist für Unterberger Fans, wie mich, auch etwas Fremdschämen angesagt. Ich glaube er wurde gekidnappt und man zwingt ihn, so kontrafaktisch zu schreiben. Inhaltlich nur ein ganz bescheidener und kleiner Hinweis: Die EU hat mit Europa genau so viel zu tun wie die UDSSR mit Russland.

    Hier ein sehenswerter Beitrag vom ZDF (Die ersten 10 Minuten behandeln das Thema Ukraine):

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2109350/Die-Anstalt-vom-11.-Maerz-2014?setTime=7.91#/beitrag/video/2109350/Die-Anstalt-vom-11.-Maerz-2014


alle Kommentare

  1. U. Degelmann (kein Partner)
    23. März 2014 11:21

    Man muß schon mit viel Blindheit beschlagen sein, um hinter Irak, Lybien,Syrien und
    jetzt der Ukraine keine Systematik zu erkennen.
    man kommt sich vor wie ein Statist in einen schlechten amerik. Indianerfilm.
    Neben den geo.-strategischen Aspekt, zählt am Ende doch nur Eins: Erdöl,Erdgas etc.
    Im übrigen gab es bis dato einen Vertrag zw. Russland und Ukraine über die Krim,
    daß für die Ukraine unteranderem einen Sonderpreis beim Erdgaskauf und nicht un-
    erhebliche Pachteinnahmen für die Krim vorsah.

  2. Aron Sperber (kein Partner)
    16. März 2014 16:26

    Die Freiheit zur Opposition, die von deutschen Foristen als Selbstverständlichkeit angesehen wird, kann in Russland die Gesundheit oder zumindest einige Jahre Freiheit kosten.

    Das Eliminieren von politischen Gegnern, wie es in Putins Einfluss-Sphäre praktiziert wird, hat nach wie vor wenig mit einer lupenreinen Demokratie zu tun, auch wenn das gewisse Deutsche schon anders sahen.

    Angela Merkel unterscheidet sich in diesem Punkt wohltuend von ihrem ignoranten Vorgänger.

    Obwohl ihr Telefon von der NSA abgehört worden war, ist für Andrea Merkel klar, dass die westliche Welt immer noch um Welten freier als Putins Imperium ist.

  3. Waltraut Kupf
    15. März 2014 23:46

    Hier bin ich der genau entgegengesetzten Meinung. Es ist darin noch jener Geist zu spüren, der nach Kriegsende vorherrschend war, nämlich daß „der Westen“ zivilisiert, moralisch, hilfreich und überhaupt gut sei, während „die Russen“ ausschließlich Frauen vergewaltigten, Uhren stahlen und ihre Gesichter in den Clomuscheln wuschen. Auch wenn damals vielleicht etwas Richtiges daran gewesen sein mochte, - heute haben die Russen grosso modo mit dem gepriesenen Westen gleichgezogen, allerdings zu ihrem eigenen Glück nicht in allen Punkten.

    Sie sind stolz auf ihre nationale Identität, fördern und pflegen die religiöse Praxis, restaurieren Sakralbauten in erstklassiger Qualität, betreiben aber auch nicht wüste Bilderstürmerei hinsichtlich der Geschichte; so kann man überall noch Sowjetsterne samt Hammer und Sichel sehen usw. usw. Bei uns hingegen hat man keine anderen Sorgen, als irgendwelche Straßen umzubenennen und zu lauern, ob nicht irgendwelcher Rassismus, Sexismus, etwaige Homophobie oder die Außerachtlassung genderistischer Verbalverrenkungen zu finden sei. Hier wird die Religion aus allen Rohren beschossen, indirekt auch von diversen Exzellenzen und Eminenzen, der Hosenschlitz wird zum Politikum erhoben, l´ art pour l´ art gibt es nicht mehr, jeder der eine politische Botschaft hat oder zu haben meint, vermarktet sie als Kunst.

    Die EU hat ihre eigenen Regeln und Bestimmungen mehrfach gebrochen, die Bevölkerung wird dauernd mit Vorspiegelungen falscher Tatsachen genasführt. Das sind die sogenannten westlichen Werte. Leitl und Mitterlehner haben das einzig Richtige gesagt, nämlich, daß die Wirtschaft keine Polarisierung zwischen Ost und West herbeiführen, sondern verbindend wirken solle, wobei es völlig falsch sei, die Ukraine vor die Entscheidung EU oder Rußland zu stellen.

    Es sei auch an Serbien und den Kosovo erinnert, ferner an das verlogene Eindringen des USA im Irak etc. etc. Ich sehe keine Veranlassung, Frau Merkel für ihr undurchsichtiges Herumlavieren und gelegentliches Scharfmachen im Dienste der USA (die ja weit vom Schuß sind) dankbar zu sein. Wenn die FPÖ mit Rußland sympathisiert, so heult sie zumindest in diesem Punkt nicht die vorherrschende einseitige Politik mit und bietet das unbedingt nötige Kontrastprogramm. Wäre sie mit mehr Entschiedenheit auf den Zug der Zuwanderungskontingentierung nach Schweizer Muster aufgesprungen, wäre mir das noch lieber gewesen und vollends, wenn sie nicht ständig den Gedanken an Austritt aus der EU in Abrede stellen wollte.

    Ansonsten: Chruschtschow hat die Krim ohne wirklich argumentierbaren Grund der Ukraine zugeteilt; schließlich sollte das verpönte ethnische Moment (das dem deutlich erkennbaren Durchmischungskonzept im Wege steht) eine Rolle spielen. Laßt doch die Krim-Russen dort sein, wo sie sein wollen. Wäre das nicht „Demo“kratie?

  4. Ehemaliger Weggefährte (kein Partner)
    15. März 2014 22:48

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    in der Regel ziehe ich meinen Hut vor Angela Merkel ebenso, wie vor Ihnen. Doch diesmal nicht.
    Ich bin überzeugt, daß Putin jetzt Opfer seiner früheren miesen Machenschaften wird, seiner eklatanten Verstöße gegen Demokratie und Menschenrecht, und ich gehe sogar so weit zu sagen: Die Mischung aus Intelligenz, Machtbewußtsein, Selbstverliebtheit und Patriotismus macht Putin zu einem, wenn nicht dem gefährlichsten Politiker der Gegenwart. Was erwartet man Anderes von einem Ex-KGB-Mann...?
    Dennoch glaube ich, daß Putin in der Frage der Krim im Recht ist.
    Ethnisch nämlich war die Krim in für die Gegenwart relevanter Geschichte ein überwiegend russisches Gebiet, woran Stalins verbrecherische Säuberungen und Umsiedlungsaktionen nicht ausschlaggebend, aber massiv mitwirkten. Dann schenkte Chruschtschow, der es glänzend verstand, seine Verbrechen bauernschlau hinter dem Stichwort "Tauwetter" zu verbergen (für Pasternak und viele andere fror es freilich noch mehr), die Krim der Ukraine. In der Sowjetunion war das weitestgehend egal: es wechselte lediglich der Verwaltungsbezirk, und die bisweilen aufmüpfigen Ukrainer hatten was, worüber sie sich freuen konnten.
    Das Problem fing erst mit der Selbständigkeit der Ukraine an, weil nun ein überwiegend russisches Gebiet plötzlich ukrainisch war. Nun begannen auch die Altlasten aus dem 2. Weltkrieg wieder schwerer zu wiegen, als viele Ukrainer auf der Seite der Nationalsozialisten gegen die Russen gekämpft hatten.
    Daß die EU nun die Ukraine aus dem Bund mit Rußland herauslösen wollte, ohne die Russen verhandelnd miteinzubeziehen und ohne zu überlegen, was das für die Ukraine-Russen bedeutet, war ein taktischer Kardinalfehler. Die Krim nun wird an Rußland zurückfallen, was ethnisch durchaus in Ordnung geht - vergessen Sie nicht, daß es gerade die Beachtung ethnischer Mehrheiten war, durch die am Balkan die Neuregelung zur Freude des Westens stattfand. Was dort galt (und etwa auch für Südtirol hätte gelten sollen), darf man der Krim nicht verwehren, nur, weil dem Westen die schwachen und ergo willfährigen Ukrainer lieber sind als die starken Russen.
    Die große Frage ist indessen: Was geschieht nach der Abspaltung der Krim? Ich fürchte, Putin braucht gar nicht viel zu agieren: Es wird ein mehr oder minder offener Bürgerkrieg in den Rußland geographisch nahen Bezirken ausbrechen - und wer kann es Putin dann ohne Gefährdung des Weltfriedens verwehren, als rettende Ordnungsmacht zu fungieren.
    Noch ein Wort zum Vergleich Putin - Hitler: Solange in Rußland keine Gaskammern den Betrieb zum Genozid aufgenommen haben, stimmt er nicht. Auch der Vergleich mit Stalin ist falsch, weil Putins Menschenrechtsverletzungen von DIESEN Kategorien weit entfernt sind.
    Mit besten Grüßen
    Edwin Baumgärtner

  5. Gennadi (kein Partner)
    15. März 2014 08:12

    Die EU verzichtet auf militärischen Einsatz?
    Ein sehr üppiges Statement.
    Mit Ausnahme einiger Regimenter der Legion Etrangére verfügt die gesamte (Kontinental-) EU über keine militärischen Streitkräfte mehr, die in einem Konfliktfall eingesetzt werden könnten.

  6. Langzeitbeamter (kein Partner)
    14. März 2014 23:56

    (Forts)
    Kanonenboot am Jangtsekiang, Sie wissen schon - war man derart in der Schaffung der Ostasiatischen Wohlfahrtssphäre gehindert, dass man sanftmütigerweise zunächst den eigenen Ministerpräsidenten umbringen und dann in Nanking ein paar hunderttausend Menschen lebendig eingraben musste. War auch gut so - haben einfach nicht zur ruspanischen Urbevölkerungselite gepasst, die Frauen wären nicht einmal als Trostfrauen zu gebrauchen gewesen. So konnte man in aller Ruhe den YasukuniSchrein ausbauen und in der Folge ehren und pflegen.

  7. Langzeitbeamter (kein Partner)
    14. März 2014 23:49

    Jetzt geht das schon wieder los.
    Darf ich die verehrte Kommentatorenschaft auf folgende Parallelen aus der letzten Wiederholung des Kondratieff-Winter in den Dreißigerjahren, als natürlich ebenfalls der in den letzten Zügen liegende Westen die friedliebenden Staaten in Bedrängnis brachte, erinnern:

    . Reichsesien - gegen die aggressive faschistische Bedrohung des faschistischen Osterletsch, wo brave reichsesische Volksgenossen mit Kruckenkreuzen beworfen wurden, und wo die Gefahr bestand, dass Rothschilds nicht reichsesischer Abstammung das Gold zum Völkerbund oder in die Threadneedle-Street transferieren, musste man natürlich friedlich einmarschieren und ein demokratisches Referendum durchführen, über dessen Ausgang glücklicherweise auf Grund der reichsesischen Mehrheitsbevölkerung kein Zweifel bestand. Das Gold wurde praktischerweise zu Hjalmar Schacht transportiert, der die notleidende Bevölkerung mit nahrhaften Westentaschenschlachtschiffen versorgte.
    . Moskauer Rus - auf Grund treuer Waffenbrüderschaft mit Reichsesien konnte man endlich darangehen, die russischen Ureinwohner von den kapitalistisch-imperialistischen Finnen zu befreien. Kleines Pech: man geriet an einen gewissen Mannerheim. Außerdem waren die Finnen auf Grund ungerechter nicht gendergerechter Bildungspolitik die besseren Schilangläufer.
    Dieses Problem trat in Polen dank reichsesischer Drecksarbeitsmithilfe nicht auf. Dafür konnte man in aller Ruhe darangehen, in Katzynien die polnische Intelligenz zu vernichten. War auch gut so - die Russen haben bekanntlich eh die höhere Intelligenz.
    .Legarenzusconien - auf Grund der imperialistisch-feudalistischen Kolonialpolitik der Thr..(s.o.) war man leider gezwungen, in Abessinien einzumarschieren und dort ein kleines Genozid zu veranstalten. War auch gut so - die haben einfach nicht die Genialität des großen Vorsitzenden Putolini erkannt.
    . Blume des fernen Ostens - aufgrund der imperialistischen USA-Politik der Open-Door-Policy
    Forts

  8. Marcus Aurelius (kein Partner)
    14. März 2014 22:49

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,

    hamma bei uns z'haus kaane drängenderen Probleme, als uns über Dinge zu echauffieren, die uns partout nix angehen?
    Russland und die Ukraine sind heute, wenn auch ehemalige Zellengenossen im kommunistischen Völkerkerker, souveräne Staaten. Was die mit- und untereinander treiben, ist deren private Stoß-Partie. (Als einer, der zu Studentenzeiten dem legendären Ernst Happel im Café Ritter bei diesem Sport über die Schulter schauen durfte, weiß ich, dass die Karten in Osteuropa, polltisch und gesellschaftlich betrachtet, ziemlich ähnlich gespielt werden.)

    Ob Obama, Kerry, Merkel, Hollande, Barroso, Steinmeier et al. da ihre kraftlosen Stimmen erheben oder nicht, ist W.W. Putin und den Ukrainern blunzn. Weder die Amis noch die EU — finanziell auf dem letzten Loch pfeifend und miltärisch kaputtgespart — können irgendwas aufbieten, das über die gackernde Rhetorik aufgescheuchter Hühner hinausgeht. Putins einzige Achillesferse ist die Tatsache, dass Russland, von Bodenschätzen (Kohle, Erdöl, Erdgas, ein paar Metallen) abgesehen, eine weltwirtschaftliche Null ist.
    Aber diese Ferse kann auch treten; besonders die mitteleuropäische Abhängigkeit von russischem Erdgas ist der Hintern, den ein Tritt schmerzlich treffen würde; wenn es ausbleibt, reichen die hiesigen Vorräte maximal für einen einzigen Monat des nächsten Winters.

    Weswegen es auch bei aufgeplustertem Gegacker bleiben wird. Erst wenn Europa seine hysterische Angst vor der Gewinnung seiner immensen fossilen Ressourcen (igitt! Fracking) aufgibt, kann es dem Osten am Zeug flicken. Aber erstens dauert's bis dahin noch Jahre, und zweitens: wozu, bei allen Pavianen Afrikas?

    Der Osten befreit sich mühsam und mit unvermeidlichen Rangeleien aus dem Sumpf kommunistischer Versklavung; das geht nicht im Handumdrehen. Wir können ihn (wie die unermüdlichen EU-Erweiterer und die Amis das wollen) hochpäppeln, was eh am eigenen Schuldenstand scheitern müsste, oder sich selbst überlassen.

    • Gennadi (kein Partner)
      15. März 2014 08:15

      Ehemalige Zellengenossen?
      Die 14 Millionen Ukrainer, die von Stalin und Chruschtschow gestorben wurden, freuen sich über jede Wortspende vom linken Rand.

  9. Rau
    14. März 2014 21:03

    Das ist genau die Art von Kommentar, die ich mir vorgenommen habe nicht (mehr) zu finanzieren. Die besseren Einträge finden sich in den Leserkommentaren, wie eigentlich bei allen grossen Medien. Hoffe es kommt in dem Blog nicht soweit, dass man sich angewöhnt, gleich zu den Leserkommentaren zu scrollen.

    Klares dislike, Hr. Dr Unterberger.

    • Sowasaberauch (kein Partner)
      14. März 2014 21:13

      Ich fürchte nur die Boltzmanngasse zahlt mehr als die paar Netsch seiner getreuen Fans es in der Lage wären.

    • Freidenker (kein Partner)
      15. März 2014 14:09

      Rau:
      Geht mir ebenso. So sehr ich die Kommentare von Herrn Dr. Unterberger bisher aufmerksam und meist zustimmend gelesen habe, um so mehr bin ich von dem gegenständlichen Kommentar enttäuscht. Das ist jener Mainstream pur, den man ohnehin täglich bis zum Überdruss aufgetischt bekommt und für einen Freidenker uninteressant ist.

      Dr. U. sind sie mir nicht böse, aber für ihre Befürchtung, W. Putin würde sich alles zurückholen, wo die Russen 1945 gestanden sind, gibt es nicht den geringsten Anlass und ist daher absurd.
      Gleiches gilt für den argen Vergleich mit dem Braunauer.

      Warum bitte regt sich der (USA) Westen über das Referendum so auf, wo doch schon ihr Präsident Wilson 1916 das Selbstbstimmungsrecht der Völker gefordert hat. Der Verweis auf die russische Soldaten auf der Krim ist mehr als fadenscheinig und wird durch ständiges Wiederholen nicht wahrer.

  10. Gasthörer (kein Partner)
    14. März 2014 20:59

    Wenn das Deutsche Fernsehen weniger Mainstream ist, als das vermeintlich kritische Tagebuch eines Herrn Unterberger.... Zur Zeit ist für Unterberger Fans, wie mich, auch etwas Fremdschämen angesagt. Ich glaube er wurde gekidnappt und man zwingt ihn, so kontrafaktisch zu schreiben. Inhaltlich nur ein ganz bescheidener und kleiner Hinweis: Die EU hat mit Europa genau so viel zu tun wie die UDSSR mit Russland.

    Hier ein sehenswerter Beitrag vom ZDF (Die ersten 10 Minuten behandeln das Thema Ukraine):

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2109350/Die-Anstalt-vom-11.-Maerz-2014?setTime=7.91#/beitrag/video/2109350/Die-Anstalt-vom-11.-Maerz-2014

  11. Sonnenschein (kein Partner)
    14. März 2014 20:45

    Wegen Verleumdung und falscher Beweisaussage ist der Grazer Vorsitzende der Sozialistischen Jugend (SJ), Sebastian Pay, am Freitag verurteilt worden. Er hatte bei einer Wahlveranstaltung Fotos von jungen Männer angeblich beim Hitlergruß gemacht. Die Ermittlungen zeigten, dass die Beschuldigung falsch war. Pay wurde zu sechs Monaten bedingter Haft und 1.440 Euro Geldstrafe verurteilt.

    http://www.vienna.at/sj-chef-wegen-hitlergruss-beschuldigung-verurteilt/apa-1417468452

  12. boludo (kein Partner)
    14. März 2014 20:07

    Sehr geehrter her Dr. Unterrieder!

    Die Krim ist altrussisches Gebiet.
    Bei manchen Ihren Kommentaren fällt mir immer LUDWIG THOMA ein.
    Ein gutes Zitat von Ihm, er war Jurist und auch sonst von mäßigen Verstand.
    Ich habe Freunde, welche Juristen sind, und sie glauben immer, als Jurist weiß man alles. Sehr dumm und gefährlich. Denn die Ausbildung ist in der Regel nationalbezogen und ohne begleitende Bildung.

    Hochachtungsvoll

    Franz

    • Gennadi (kein Partner)
      15. März 2014 08:20

      In das altrussische Gebiet wurden Russen angesiedelt, nachdem man mehrere Male die Bevölkerung der Krim abgesiedelt hatte. Wobei die Abgesiedelten weder gefragt worden waren noch (im Großteil) ihre Absiedelung überlebt hatten.
      Richtig altruistisch/altrussisch.

      A.U. liegt oft falsch. Aber ob die bezahlten Pro-Sowjet-Schreiber deshalb besser sind?

  13. Julia (kein Partner)
    14. März 2014 20:01

    Russischer politischer Schriftsteller Nikolai Starikov beantwortet die Frage eines seiner Leser, ob ein Bündnis zwischen Russland und Deutschland zurzeit möglich ist und ob ein solches Bündnis von größter geopolitischer Bedeutung für Russland ist. Moskau, 5 Dezember 2013.
    Bündnis zwischen Russland und Deutschland zurzeit unmöglich - Deutschland ist US-besetzt
    http://www.youtube.com/watch?v=mxpiiRrO3xs

    • Gasthörer (kein Partner)
      14. März 2014 21:11

      Leider wahr, was der Russ' hier sagt. Die EU-Staaten sind ja nur so etwas wie Kolonien und die EU ist eine Art Kolonialverwaltung. Der jeweilige deutsche Regierung kann das ihr unterstellte Gebiet lediglich verwalten.

      Putin steht mit seinen 140 Mio Russen einen Block aus 300 Mio Amis plus 500 Mio EU Vasallen gegenüber. Als Christ helfe ich in diesen Fällen immer zu David, auch wenn ich ein Teil von Goliath bin.

  14. monofavoriten (kein Partner)
    14. März 2014 19:32

    da ist doch niemand einmarschiert! die russen sitzen doch schon seit den 90er jahren auf der krim! und wenn man irgendwo eine militärbasis unterhält und das "gastland" droht im chaos zu versinken, so wird eine militärbasis natürlich gestärkt und abgesichert. das machen die amis und eben auch die russen.

    ich erspare mir jetzt auf die politisch-wirtschaftlichen hintergründe dieses gesteuerten protests und der folgen näher einzugehen.

    irgend etwas stimmt mit herrn unterberger nicht - wird er gar erpresst?

  15. Brigitte Kashofer
    14. März 2014 19:23

    Russland setzt sich über Recht und Verträge hinweg - und ausgerechnet die EU empört sich darüber.
    Da wird ein gewählter Präsident mit Unterstützung und Wohlwollen des Westens aus dem Amt gejagt und eine geplante Volksabstimmung bereits im vorhinein für illegal erklärt.
    Auf das Schweizer Referendum wurde mit Drohungen reagiert.
    Das ist das Demokratieverständnis der EU.

    • Undine
      14. März 2014 22:22

      @Brigitte Kashofer

      Das sehe ich auch so!*****!
      Die EU sitzt im Glashaus.....

  16. Erich Bauer
    14. März 2014 18:29

    Im ÜRF ist es nicht möglich auf unglaubliche, unverschämte Kriegshetze zu antworten! Ich habe mein Haustier dort hingeschickt und ihm aufgetragen nur ganz sanft zu zwicken...

    Der Volksempfänger lässt nur die verblendeten, antiimerpialistischen Obama-Religioten und Sowjet-Amerikanischen, jakobinischen Kriegshetzer, mit ihren Wahnvorstellungen durch die "Zenzi".

    Zuletzt hab ich meinem Haustier aufgetragen, folgenden Beitrag einzutippen:

    F.U.C.K. (Free Underground Cinema Kids) A...n (das steht für Admin).

    Keine 5 Sekunden und es war weg. Diese ungebildeten Lemuren haben auch über die Filmgeschichte keine Ahnung...

    • terbuan
      14. März 2014 19:35

      Erich
      Du solltest mehr in schwer zu durchschauenden Gleichnissen schreiben, das kriegen die Deppen im ORF dann nicht mit!

  17. RS (kein Partner)
    14. März 2014 18:24

    Herr Unterberger wir immer eigenartiger.
    Zum Glück gibt es klare Worte seiner Leser.

    Welche Art von Wirtschaftspolitik hat A.U. im Blickfeld? Europa wir in die Krise gestürzt und USA reibt sich die Hände.

    Unser Polit-Büro in Brüssel spottet jede Beschreibung. ( Österreich detto )
    Ein 3-fach Hoch dem Friedensprojekt EU !!

    Dirk Müller ist eine der Stimmen gegen die Kriegshetze der Medien.

    http://www.cashkurs.com/kategorie/cashkurs-tv/beitrag/tagesausblick-ukraine-was-steckt-wirklich-hinter-den-unruhen/

  18. livante (kein Partner)
    14. März 2014 17:14

    Also diesesmal bin ich nicht Ihrer Meinung Herr Unterberger.
    Ich werde den Eindruck nicht los, dass an dieser Krise die Europäer und vor allem die Amerikaner massgäblich schuld sind.
    Erschreckend auch wie die Merkel brav nach der "Pfeife" des "friedensnobelpreisträgers" tanzt.

    Putin ist sich kein "braver", aber das was der Westen da veranstaltet ist mehr als bedenklich !

  19. Undine
    14. März 2014 16:16

    @Freak77

    Wie Sie sicher wissen, war auch von SCHUSCHNIGG eine Volksabstimmung vorbereitet worden, zu der es aber dann nicht kam. Einen dieser Stimmzettel hatte ich einmal in der Hand; ein alter Innviertler hatte eine Schachtel voll mit Schuschnigg-Stimmzetteln auf seinem Dachboden gefunden (sein Vater war damals Bürgermeister gewesen.

    Auf diesem "Stimmzettel" stand nicht etwa JA UND NEIN zur Auswahl---da stand nur in Gotischer Schrift ein einziges großes JA---nichts sonst! Was sagt uns das???

    • Undine
      14. März 2014 16:20

      Pardon, das gehört ziemlich weit unten hin als Antwort auf @Freak77 um 18:12

      "Der Stimmzettel von damals"!!!

  20. Lot
    14. März 2014 14:08

    Paul Craig Roberts (ehem. amerik. Staatssekretär) am 14.03.:

    MERKEL PROSTITUIERT SICH FÜR WASHINGTON

    http://antikrieg.com/aktuell/2014_03_14_dasversagen.htm

  21. Sensenmann
    14. März 2014 10:48

    Ich gestehe es frei: Ich bin kein Freund der Russen, mir reicht, wie sich diese Tiere bei uns aufgeführt haben und das für die nächsten Generationen.
    Sie sind auch nicht unsere Freunde.
    Soweit, so gut.
    Völker haben keine Freunde, sie haben Interessen. Und ob das, was die EUdSSR als Pudel der Yankees (die natürlich auch keinsewegs unsere Freunde sind) aufführt, schädigt unsere Interessen, ohne daß wir dabei auch nur einen Blumentopf gewinnen!

    Es gibt eine russische Satiresendung "Goblin News" von Dimitri Puschkow. Der beschäftigt sich in der jüngsten Ausgabe mit der braunen Revolution in der Ukraine.

    Ich meine, sie beschreibt sehr anschaulich, was die Mehrheit der Russen dazu denkt. Daß man dort den stinkenden Massenmörder Lenin noch so sehr als "Russen" ehrt, ist unterhaltsam, die Story an sich aber trotzdem gut.

    Zu sehen gibt es das hier: http://www.youtube.com/watch?v=dfzMnP3ilcI
    Mit deutschen Untertiteln ("Untertitel" am unteren Bildfensterrand anklicken).

    Wer es nicht anschauen, sondern schnell gleich lesen will: Hier die gesamte Übersetzung:

    "Ich werde gefragt: Was denkst du über die ukrainische Revolution?
    Liebe Freunde, es gibt keine Revolution in der Ukraine. Revolution bedeutet den Wechsel einer Gesellschaftsformation. Eine Monarchie wird zur bourgeoisen Republik. Das ist Revolution. Oder eine ehemalige bourgeoise Republik wechselt zum Kommunismus. Auch das ist Revolution.

    In der Ukraine kann allerdings keine Rede von einem Wechsel der Gesellschaftsformation sein. Im Fall der Ukraine geht es um zwei Elitegruppen, die einander erfolgreich vom Staatsbottich vertreiben. Das nennt man einen Staatsstreich.

    Gar nicht so lange her (aus historischer Perspektive gesehen, versteht sich) erlangte die Ukraine Unabhängigkeit. Es wurde Demokratie verkündet. Zu den Hauptmerkmalen einer Demokratie gehören, wie man jetzt weiß, freie Wahlen zwischen zwei (und mehr) Kandidaten. Alle konnten die Ausübung der Amtstätigkeit der Präsidenten beobachten: Krawtschuk, Kutschma, Juschtschenko, Janukowitsch. Alles lief gut. Plötzlich stellte es sich heraus (und nicht nur in der Ukraine), dass frei gewählte Bürger aus irgendeinem Grund Gelder unterschlagen, ihr Leben dabei in vollen Zügen genießen und keinen Hehl daraus machen, sich einen Dreck um das eigene Land und seine Wähler zu kümmern.

    Wie verhält es sich unter solchen Konstellationen in einem idealen demokratischen Land? Das Staatsoberhaupt, das die Hoffnungen nicht erfüllt hat, wird rechtmäßig des Amtes enthoben, danach finden Neuwahlen statt.

    Und was passiert in der Ukraine? In der Ukraine finden Staatsstreiche statt. Jetzt erleben wir bereits den zweiten. Während überall demokratische Wahlen starteten, stellte es sich überraschend heraus, dass für die Durchführung von Wahlen, Gelder erforderlich sind. Derjenige, der Geld hat, stellt die Kandidaten auf. Die Situation „ich bin ein guter Bursche, ich kann führen, wähle mich“ ist nicht möglich. Um aufgestellt zu werden, ist Geld erforderlich. Je mehr Geld derjenige hat, der die Wahlen finanziert, desto erfolgsversprechender die Kandidaten.

    Ich unterstreiche rot: Die Kandidaten werden gesponsert und aufgestellt von Menschen mit Geld und gar nicht vom Volk, egal wie es einem dabei scheint. Kein Geld? Der nächste bitte. An dieser Stelle sollten die Bürger nachdenklich werden: Wen wählen wir da überhaupt? Wenn wir einen Klempner brauchen, suchen wir nach einem guten Fachmann. Wenn wir einen Arzt brauchen, suchen wir nach einem qualifizierten Spezialisten. Wenn wir gut essen wollen, suchen wir uns ein Restaurant mit gutem Chef-Koch aus. Wenn es aber um das Wichtigste geht, um die Führung des Landes, geben wir unsere Stimme blitzschnell für irgendwelche Schreihälse ab, die mit der Führung nichts zu tun haben. Warum?

    Diese Frage scheint für die Bürger viel zu kompliziert. Sie haben nur Freiheit im Sinn und die Wahl zwischen zwei und mehr Kandidaten. Fortsetzung folgt: sobald es um die Wahlen geht, zeigt das Fernsehen (sehr zur Freude aller Spießer) wütige Stadtneurotiker und offensichtliche Schizophreniker. Gegenseitiges Niederbrüllen, Auskippen des kompromittierenden Materials. Heiße Diskussionen im Stil der kommunalen Küche: was hat er gesagt? und sie? sag‘ bloß!

    Zwischenzeitlich wird über die Aufstellung der Kandidaten in geheimen Korridoren entschieden, und nicht von den im TV und draußen schreienden Bürgern. Aber auch große Gelder springen nicht immer an. Eine Elite-Gruppierung wollte Juschtschenko auf den Präsidentenposten durchzwängen, er wurde aber trotzdem nicht gewählt. Hat nicht hingehauen. Eine andere Gruppierung zwängte ihren Kandidaten Janukowitsch geschickter durch. Was jetzt? Alles einfach so stehen und liegen lassen? Etwa zulassen, dass jemand anders gewählt wird? Nein. In dieser Situation soll das Problem ein Staatsstreich schlichten.

    So geschah es in der Ukraine im Jahr 2004, als mittels des orangenen Staatsstreiches Juschtschenko an die Macht geführt wurde. Das Geld spielte dabei die entscheidende Rolle - ist doch klar. Versuche mal ein Städtchen für Tausende von Menschen zu bauen, versuche mal Menschen regelmäßig mit warmen Mahlzeiten zu versorgen, Toiletten hinzubringen und diese aufzustellen, Fäkalienabfuhr zu organisieren, Zelte hinzubringen und diese aufzuschlagen, sorge für die Einhaltung der Rechtsordnung, ziehe Ärzte heran, verteile gleiche Kleidung, drücke jedem eine Fahne in die Hand, hänge eine Trommel um den Hals… das bedeutet jahrelange Vorbereitung und mehrere Millionen Dollar.

    Aus der Sicht der Idioten geschieht alles wie von selbst - es sind wohl die Großmütter, die ihre hausgebackenen Piroggen bringen. Logistisch gesehen, war das Ganze ganz offensichtlich von den westlichen Fachleuten organisiert, höchstwahrscheinlich von Armeefachleuten und nicht von den exaltierten Clowns aus der Ukraine. Nun ja, infolge des orangenen Staatsstreiches, organisiert mit Hilfe von Majdan, wurde unrechtmäßig Juschtschenko an die Macht geführt. Das war allerdings jedem schnurz.

    Gesetzwidrig? Was macht das schon? Hauptsache die „Freiheit“ und sonstiger Unsinn sind eingekehrt. Und als der vom ganzen Volk gewählte Juschtschenko seine volle Führungskraft entfaltete, indem er die Ukraine an den Rand des Ruins brachte, führte dieselbe Oligarchen-Gruppierung Janukowitsch ins Präsidentenamt. Dem Volk wurde wieder mal vorgeschlagen, aus dem reichen Sortiment an bekannter Substanz eine völlig konkrete Scheiße zu wählen.

    Janukowitsch kapierte schnell, dass der Rand des Ruins sich gar nicht dort befinde, wohin Juschtschenko das Land hingeführt hat, und zog die Ukraine noch tiefer, in die unbekannten Tiefen der analen Öffnung. Beiläufig ohne es zu versäumen, sich selbst und eigene Familie zu bereichern. So etwas ist für die vom gesamten Volk gewählten Führer völlig in Ordnung. In einem freien Land können die tun und lassen, was sie wollen und für nichts Verantwortung tragen.

    Es gibt keine Kontrollsysteme, weil Kontrolle gleich Totalitarismus bedeutet. Also stehle wer kann, demoliere, experimentiere und trage für nichts Verantwortung. Solches Verhalten demokratisch gewählter Führer macht sonderbarerweise keinen rasend. Und das, weil einfache Bürger im Kapitalismus nicht stehlen dürfen, das darf nur die Führung und diese stiehlt mit voller Kraft.

    Die am Stehlen unbeteiligten Bürger fangen an, Unzufriedenheit über den geliebten Kandidaten zu zeigen. Sie haben doch gedacht, er sei lieb, und er ist – schau mal - ganz anders! Im Volk reift Unzufriedenheit. Die über die aktuelle Situation verärgerte Elite fängt an, die Unzufriedenheit der Bürger aufzuheizen und diese mittels der kontrollierten demokratischen Massenmedien auf die Straßen zu führen.

    Und schon versammelt sich mitten in Kiew ein weiterer Majdan. Die Unzufriedenen wollen wieder verpflegt, getränkt, beschuht, eingekleidet und zur Toilette geführt werden. Erneute Nahrungsmittelzufuhr und Fäkalienabfuhr. Aber dieses Mal drei Monate lang. Offensichtlich war es dieses Mal nicht möglich, westliche Logistik-Fachleute heranzuziehen.

    Interessierte können im Kopf überschlagen, welche Kosten für den täglichen Unterhalt des Gewimmels Zehntausender Menschen erforderlich sind, wer über solche Gelder verfügt, wer diese Summen zur Verfügung stellt und welche Gegenleistung dafür erwartet wird. Das Geld wird übrigens in Bar übergeben, an der Steuer vorbei. Also der Staat, für dessen Gesetzlichkeit die Majdaner auftreten, wird wieder bestohlen. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, nur die Majdan-Organisatoren - gleicher.

    Verblüffend ist die Tatsache, dass die s.g. Opposition keine sozialen Forderungen aufstellte. Keine Versprechen, dem Volk das Gestohlene zurückzugeben, das Lebensniveau zu verbessern. Die Opposition versprach den Europabeitritt. Wozu eigentlich? Ihr werdet dann ohne Visum ins Ausland reisen können. Ins Ausland ohne Visum? Hervorragend! Aber was sollen wir fressen? Die Polen z.B. reisen ins Ausland ohne Visum. In Polen gibt es Arbeitslosigkeit und deswegen sind selbst in Irland alle unqualifizierten Arbeiter und Klempner aus Polen. Ja und? Die Einreise ist frei, sehr schön. Zu Hause ist es doch unmöglich, Geld zu verdienen, da gibt es keine Arbeit. Die Menschen von Majdan begeistern solche Perspektiven: ist doch klar, sie werden im nächsten Augenblick Europäer.

    Erkleckliches Bild: ein Esel, der einer vor ihm hängenden Möhre hinterherläuft. Mit bloßem Auge sichtbar: es ist keine Revolution, sondern eine Konfrontation zwischen zwei Oligarchen-Banden. Die Oligarchen aus der Gruppierung von Janukowitsch und die anderen. Die unzufriedenen Bürger von Majdan sind schlicht und einfach eine Abschirmung für Drahtzieher und Manipulatoren. Es versteht sich von selbst, dass dieses Treiben von den „lügenfreien“ demokratischen Medien unterstützt wird, die bekanntlich stets aus vollem Herzen handeln und nicht auf Anordnung des Auftraggebers und schon gar nicht gegen Geld.

    Einem Bericht folgt der andere: am Flughafen Boryspil landen Maschinen mit russischem Sondereinsatzkommando, in Kiew sind Witjas-Enheiten einmarschiert, dem Majdan nähert sich die tschetschenische OMON, alle Gefängnisse sind offen, Kriminelle sind dabei, alle Gegner der Majdan-Freiheitskämpfer abzustechen. Das heißt, es wird auf Kommando dieselbe Sicht der Dinge dargelegt, die bezahlt wurde. Andere Medien (außer der käuflichen) hat es sich binnen der 20 Jahre in der Ukraine aus irgendeinem Grund nicht herausgebildet. Also während der gesamten Majdan-Ereignisse haben die engagiert-verwickelten ukrainischen Medien denselben Standpunkt vertreten, der den Organisatoren und Anführern des Staatsstreiches dienlich war.

    Eine Frage entsteht: Repräsentieren die Majdan-Kämpfer den Volkswillen? Vom Hörensagen versammelten sich auf dem Kiewer Majdan etwa 40 Tausend Menschen, was etwa 0,01% der ukrainischen Bevölkerung ausmacht. Haben diese Bürger das Recht, ihre Wünsche und Beschlüsse dem gesamten Volk der Ukraine aufzuzwingen? Na ja, aus der Sicht der Organisatoren hinter den Kulissen - sehr wohl. Was sie auch tun. Sind deren Forderungen rechtmäßig? Aus der Sicht der Organisatoren hinter den Kulissen – ja, da nur das gesetzlich ist, was dem Auftraggeber lieb ist.

    Es sei nicht zu vergessen, dass Staatstreiche generell immer gesponsert werden, unter anderem aus dem Ausland. Idioten aus den Reihen der MajDowner (so werden Majdan-Kämpfer im russischen Volksmund genannt) kreischen dauernd, dass sie kein Geld vom GosDep (United States Department USA) erhalten haben. Dagegen teilt GosDep unverhohlen mit, dass an die Ukrainer in dem Abrechnungszeitraum für die Propagandatätigkeit 5 Milliarden US-Dollar ausgezahlt wurden und das nur offiziell. Das, was Geheimdienste in Koffern ankarren und dann als Bargeld verteilen, dürfte ruhig mit 5 multipliziert werden. Nicht umsonst sind doch die Anbauflächen des Opiummohns in Afghanistan um das 40-fache gewachsen.

    Vielleicht bist du etwa leer ausgegangen? Das kommt davon, dass du dumm bist, denn dein Geld haben deine Anführer, flammende Patrioten, unter den Nagel gerissen. Es sieht so aus, dass dieses Mal die Organisatoren nicht sonderlich geschickt waren. Monat für Monat wird auf dem Maidan gestanden – alles ohne Ergebnis. Mal läuft die Miliz auf, mal zurück. Mal greifen die MajDowner an, mal ziehen sie sich zurück. Die Ansprünge erweisen sich als nutzlos für beide Seiten. Milizionäre werden mit Steinen beworfen - ohne Ergebnis, es gibt keine Gegenschüsse. Milizionäre werden mit Benzin übergossen und lebend angezündet - hilft alles nichts, die schießen nun mal nicht auf die Menschenmenge.

    Die „lügenfreien“ Medien arbeiten wieder auf Hochtouren: am Flughafen Boryspil landen Maschinen mit russischem Sondereinsatzkommando, in Kiew sind Witjas-Enheiten angekommen, dem Majdan nähert sich die tschetschenische OMON, alle Gefängnisse sind offen, Kriminelle sind dabei, alle Gegner der Majdan-Freiheitskämpfer abzustechen. Alles wie im Jahr 2004. Aber irgendetwas scheint auch dieses Mal nicht anzuspringen.

    Also die Sache ist jetzt klar: es wird Zeit, Blut fließen zu lassen. Nur Massenmorde, die man der Miliz in die Schuhe schieben sollte, können den Staatsstreich in den Augen des Elektorates rechtfertigen. Nur Massenmorde können die Menschen zusammenführen. Die verdammte Regierung aber hat der Miliz befohlen, unbewaffnet zu stehen. Zur Lösung des Konfliktes werden also ukrainische Nationalisten herangezogen. Das sind Bürger der Ukraine, die auf Hass gegen Russland und Russen gezüchtet wurden. Das sind Nachfolger der SS-Veteranen und Verehrer von Stepan Bandera, die nationalistischen Organisationen angehören und nach militärischem Muster aufgebaut sind: Hierarchie, Disziplin, strenge Unterstellung. Sie bauen keine Fabriken, arbeiten nicht auf Feldern. Sie haben Lager in Wäldern, trainieren ständig, alle Kräfte werden für die Vorbereitung von Streichen und Bürgerkriegen eingesetzt.

    Bahnt sich etwa Majdan an? Diese Chance lassen sie sich nicht entgehen. Es erfolgt die Zuteilung der Menge und der Quantität des Kontingents, das auf Majdan gebracht werden soll. Es wird die Aufenthaltsdauer, Beschäftigungsart vor Ort ermittelt und … voran in Reih‘ und Glied singen wir ein frohes Lied. Da gibt es keine Bürgerinitiativen, da wird streng nach Befehl gehandelt. Letztes Mal hatte man kein Glück, dieses Mal wird es gelingen.

    Der staatliche Sicherheitsdienst ist übrigens verpflichtet, Nazisten zu überwachen. Der ukrainische SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine) überwacht sie jedoch derart, dass Nazisten sich in der Ukraine prächtig fühlen. Für den SBU ist dieses nicht verwunderlich. Der Personalbestand wird von den CIA-Profis vorbereitet und überwacht. Offensichtlich brauchen sie Nazisten für irgendwelche Zwecke und jetzt ist die Stunde gekommen.

    Erschöpft vom Warten fingen die ukrainischen Nazisten an, eigene „Gleichgesinnte“ abzuschießen, einfach um die Öffentlichkeit in Wallung zu bringen und wutentbrannte Menschenmassen zum Sturmangriff zu schleudern. Gesagt – getan. Die Nazisten fangen an, sowohl unzufriedene Bürger als auch Milizionäre zu töten. Leichen werden wegbracht, aber keiner kommt auf die Idee, unabhängige Kommissionen zur Morduntersuchung einzuberufen. Keiner hat den Abschusssektor ermittelt, keiner führt Obduktionen im Beisein der Kommission durch, keine Kugeln werden entfernt, keine Bluttests auf Alkohol, Drogen und Psychostimulanzien durchgeführt.

    Alle Milizgewähre sind bekannt, Kugelhülsen-Datenbanken erlauben es, den Schützen in fünf Minuten zu ermitteln. Nichts Derartiges ist geschehen. Das heißt, dass die Nazisten Spuren eigener Morde verwischen. Milizionäre sind ihrer Dienstpflicht ehrlich nachgegangen, standen vor der wild gewordenen Horde unbewaffnet und erst nachdem erste Kollegen ermordet wurden, haben sie Gegenfeuer auf bewaffnete Terroristen ausgelöst, leider zu spät. Der demokratisch gewählte Präsident Janukowitsch hat die Miliz, die ihn verteidigt hat, sein Land und selbst die eigenen Komplizen, die Oligarchen, verraten. Er ist geflohen.

    Ukrainische Medien meldeten, er sei gleichzeitig an Bord von acht Maschinen und einem russischen Landungsschiff gestiegen, Ziel unbekannt. Lange konnte keiner verstehen: Wo ist denn Janukowitsch? In der Ukraine? Nein, in Russland. Während man nach Janukowitsch suchte, schlugen die Nazisten, die den braunen Staatsstreich durchgeführt haben, auf die Menschen ein, die ihren Dienstpflichten nachgegangen sind und bemüht waren, Ordnung in Kiew aufrechtzuerhalten.

    Es kommt zu Streifzügen durch Häuser, Wohnungen, gefolgt von Besetzungen und Menschenraub, Foltern und Morden. Bandera-Nachfolger sind nun mal geübt und enorm erfahren in Sachen Demütigung, Foltern und Morden. Dann begeben sich die Bandera-Nachfolger in weitere ukrainische Städte, um Verwaltungsgebäude zu besetzen, das Führungspersonal zu foltern und zu schlagen. All das sind Elemente der Demokratie aus nazistischer Sicht. Das ist die braune Revolution. Nach der Machtergreifung übernahmen die Rechtsextremisten die Führung des Landes.

    Unter Beteiligung von maskierten Terroristen wurden als erstes Leninstatuen gestürzt - das ist die Lieblingsbeschäftigung der Vandalen. Leninstatuen, Denkmäler für sowjetische Soldaten-Befreier, Kutusow-Denkmal. Was nicht gestürzt werden kann, wird eifrig mit Hakenkreuzen besudelt und mit bestialischen Parolen verunstaltet. Vielen bei uns ist nicht klar, dass Lenin-Denkmäler - russische Denkmäler sind. Die Nazisten stürzen keine Lenin-Statuen, sie demonstrieren ihren Hass gegenüber Russland und Russen. Zuerst sind es Lenin und Kommunismus, danach wird es sich herausstellen, dass alle Kommunisten Russen sind, die für alles zur Verantwortung gezogen werden müssen.

    Hast du gleichgültig zugeschaut, wie Lenin gestürzt wurde? Dann wundere dich nicht, wenn man eines Tages dich stürzt, denn ein Antisowjetschik ist stets ein Russophobe.

    Als nächstes strömten alle zu den Häusern von Janukowitsch und Pschonka. Der „geschmackvolle Prunk“ hat EuroMajDowner überwältigt. Es stellte sich heraus, dass der ukrainische Präsident ein reicheres Zuhause hat, als das von Seljuk im Vorort von Lwow. Unerwartete Offenbarung! Warum lief denn keiner zu den Häusern der MajDowner-Häuptlinge? Ihre Häuser stehen auf der anderen Straßenseite, vis-à-vis dem Janukowitsch-Haus, der Prunk unterscheidet sich kaum, ist vielleicht sogar ein Stück amüsanter.

    Keiner ist zu den Häusern der Oligarchen hingelaufen, in denen es mit dem Gestohlenen alles in bester Ordnung ist. Die Tölpel lenkte man zum Haus von Janukowitsch. Zu Propagandazwecken ist dieses völlig ausreichend. Obendrauf wurde das Gelumpe geklaut, Autos fortgetrieben, jeder hat was abgezweigt. Anschließend, unter Aufsicht von maskierten Terroristen, erklangen in der Rada die wichtigsten Appelle: Fürs Erste wurde angeordnet, russische Sprache in der Ukraine zu verbieten, was für Nazisten nicht verwunderlich ist. Die ersten Dekrete der Bolschewiken waren über Grund und Boden und über den Frieden. Bei Bandera-Nachfolgern geht es um das Verbot der russischen Sprache. Zweifellos: das Verbot der russischen Sprache ist die wichtigste Aufgabe für das ausgeraubte Land mit totgeschlagener Wirtschaft.

    Daraufhin wurde lauthals verkündet, es sollen Nichtbürgerpässe für Russen eingeführt werden (nach dem baltischen Vorbild), russische Schulen sollen geschlossen, russische TV-Sender verboten werden und ähnliche „intellektuelle“ Einfälle. Selbstverständlich erscheint in diesem Fall die Aufforderung, Gesetze aufzuheben, die die Nazi-Verbrechen verurteilen. Wenn Bandera-Nachfolger Verbrechen begehen (denken wir zum Beispiel an die acht Tausend ermordeten Polen in Wolhynien), dann ist das ein „gutes“ Verbrechen, ein nützliches und förderliches für die Ukraine.

    Warum sind ausgerechnet diese Themen an der Tagesordnung? Wieso nicht die Wirtschaft? Ganz einfach: an der Macht sind Nazisten, sie haben nazistische Ziele. Wieso spielt sich das so ab? Weil die Braunen die Orangenen ablösen. Einzelne Figuren aus den MajDowner-Reihen blökten entgegen, dass sie nicht für die Nazisten auf dem Majdan gestanden haben, sondern gegen Janukowitsch. Vor einiger Zeit haben die auf dieselbe Art und Weise Juschtschenko an die Macht geführt und haben genauso geblökt, dass sie dabei gegen Kutschma gekämpft haben. Dieses Blöken ist der Ausdruck eines äußerst seltenen Stumpfsinns.

    Das seid ihr, die gemeinsam mit Nazisten gestanden habt, das seid ihr, die mit Nazisten herumgehüpft seid, ihr standet auf der Seite der Nazisten, ihr habt die Nazisten an die Macht geführt. Also ward ihr nicht gegen Janukowitsch, ihr ward für die Nazisten. Übrigens, ein charakteristisches Merkmal: nach Behauptungen der MajDowner sollen Janukowitsch und seine Familie die Macht ausgenutzt, gestohlen und ins Ausland Milliarden geschafft haben. Der zivilisierte Westen hat darüber aber kein Wort verloren. Das liegt daran, dass das in den Westen geschaffte Geld außerordentlich nützlich für die westliche Wirtschaft ist. Ob gestohlen oder nicht - ist völlig egal. Draußen herrscht die Krise und der Kapitalismus ist ja ohnehin da.

    Genauso spricht man nicht und niemals über Gelder, die in Russland gestohlen werden und aus Russland ins Ausland geschaffen werden. Davon will keiner was gewusst haben. Was sind das für Gelder, wem gehören die? Erst nach einem Staatsstreich erinnert man sich daran, indem man (gerechten Zorn imitierend) Konten beschlagnahmt.

    Nun, was haben wir denn unterm Strich? Bald werden in der ukrainischen Werchowna Rada alle in Masken sitzen. Zum Zeichen der Beschlussfassung werden im Präsidium Reifen angezündet. Man wird Beschlüsse fassen – einer nützlicher als der andere: abstechen, aufhängen, ertränken, verbieten, bestrafen, verbannen. Wie es sich halt bei einer Demokratie ziemt, wenn Nazisten an die Macht kommen.

    Europäische Integration? Nun, Europa steckt in der Krise, hat kein Geld zum Verteilen. Ukraine wird von keinem Hilfe bekommen. Europa kriegt es ja nicht mal mit Griechenland, Portugal, Spanien und anderen fortschrittlichen Wirtschaften auf die Reihe. Sollte Ukraine auf die Zusammenarbeit mit Russland, das über das Geld verfügt, eingehen? 0,01% der ukrainischen Bevölkerung hat beschlossen - nein, sollte nicht.

    Ganz im Gegenteil: man sollte den Hintern dem Westen bieten, Pobacken auseinanderschieben und im Vorgefühl des Vergnügens erstarren. Das Vergnügen wird auf sich nicht lange warten lassen. Ganz ohne Gleitmittel wird die NATO in das Land eindringen und Raketen an der russischen Grenze aufstellen. Diese Von-Hinten-Stellung, die dem Land von den Nazisten aufgezwungen wurde, ist politisch gesehen nicht sonderlich nützlich, da synchron aus dem Osten etwas ins Maul geschoben werden könnte.

    Und wenn du als russischer Staatsbürger den nationalistischen Staatsstreich in der Ukraine unterstützt, dann begrüßt du auch das Vordringen der NATO an unsere Grenzen. Wessen Werte verfechtest du? Russische? Nein, du befürwortest Erniedrigungen und Demütigungen von Russen, du unterstützt ethnische Säuberungen, Morde und Genozid. Sollen aus deiner Sicht die NATO-Raketen, die auf unsere Städte, unsere Häuser, Kindergärten und Schulen gerichtet sind, an unseren Grenzen stehen? Das heißt, dass du entweder ein Volltrottel bist oder ein bewusster Feind. Obwohl, nach unseren Machern zu urteilen, am ehesten beides.

    Es ist ganz klar, dass nicht allen in der Ukraine Staatsstreiche gefallen, nicht allen gefallen Nazisten, nicht allen gefallen politische Ambitionen der Nazisten. Aber was kann ein ganz durchschnittlicher Bürger, der täglich seiner Arbeit nachgeht und für seine Familie sorgt, den bewaffneten, aggressiven Missgeburten, die jahrelang in Lagern getrimmt wurden, entgegenhalten? Praktisch nichts. Er gehört keiner Organisation vom Kriegstyp an, er hat kein Waffenversteck. Aber das heißt überhaupt nicht, dass dieser Bürger keine Waffe finden könnte, keine Waffen in die Hand nehmen würde, um sich selbst, seine Familie, seine Stadt und sein Land zu verteidigen. Das heißt, dass die MajDowner, die die Nazisten an die Macht geführt haben, das Land in den Bürgerkrieg gestoßen haben.

    Du, der Majdan-Hüpfer, hast die Nazisten an die Macht gebracht, du hast in der Ukraine den Bürgerkrieg geschürt, du versucht, den dritten Weltkrieg zu entfesseln und auch du wirst dafür Verantwortung tragen.

    Jetzt fragst du: und was ist mit Russland? Geht uns das an? Natürlich. Es ist uns nicht egal, was an unseren Grenzen passiert, es ist uns nicht egal, was mit Russen außerhalb der russischen Grenzen passiert. Russland wird den Russen dort helfen, wo ihr Leben und Gesundheit von verschiedenartigen Dreckskerlen bedroht wird. Und wenn nötig, u.a. auch militärisch.

    Man munkelt, die Bandera-Nachfolger bereiten sich schon auf den Besuch der russischen Armee vor: Sie bringen Lenin-Denkmäler zurück und räumen den verdreckten Majdan auf.

    Das war’s für heute. Auf Wiedersehn.?"

    Ist natürlich etwas anders, als die CIA-Presseaussendung, die uns Herr Dr. Unterberger hier liefert. Die Wahrheit wird wohl in der Mitte liegen, wobei sich die Waage doch sehr zur Seite der Russen neigt, oder?

    • terbuan
      14. März 2014 20:53

      @Sensenmann,
      ja sicher, aber bitte in Zukunft eine etwas kürzere, geraffte Zusammenfassung, danke!

    • Wertkonservativer
      15. März 2014 14:01

      Eine ziemliche Zumutung, dieser ellenlange Sermon!

      "Was der alles hat!" - (Zitat aus der FS-Werbung knapp vor 19:30!)

      Da bleibt kein Auge tränenleer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gast (kein Partner)
      15. März 2014 14:32

      Zu den Kritiken ad Sensenmann -

      also da gab es schon weit längere (vor allem viele kurze, weit uninteressantere Postings von Usern).
      Muss ja keiner lesen, wenn es ihm zu lang ist, oder ?
      Was also heißt hier "Zumutung" ?!

  22. Frischluft
    14. März 2014 09:10

    Es ist bemerkenswert, wie eine scheinbar bürgerliche Leserschar Herr Dr. Unterberger für seine Haltung in Bezug auf Putin kritisiert. Aber das ist gut so. Denn das ist Demokratie. Etwas, was in Putin´s Russland nicht so einfach möglich wäre. Dort gibt es kein buntes Meinungspektrum mehr. Über die FPOE als Sprachrohr für Russland in Österreich möchte ich hier gar nicht weiter schreiben. Denn von einer Partei, die sich zwar freiheitlich nennt, leider dem schon lange nicht mehr gerecht wird weil sie eigentlich eine sozalistische Partei mit nationalem Anstrich ist, ist das ja gerade zu erwarten. Aber auch das ist Demokratie. Und das ist gut so.

    Die Verteidigung von Viktor Yanukovich in diesem Forum lässt mich doch auch wundern. Alleine aufgrund seines Lebensstiles auf Kosten der Allgemeinheit hat er es verwirkt, sich "rechtmässig" gewählter Präsident zu nennen. Damit verteidige ich nicht Timoschenko, die um keinen Deut besser ist. Diese Menschen rauben die Allgemeinheit aus. Das ist ja das Problem von Putin. Er und seine Kumpanen rauben Russland ebenso aus. Daher kann er ja gar nicht zusehen, wie man seinesgleichen demontiert.

    Die dauernde Schelte, dass die USA pleite seien und Russland ach so stark sei, finde ich wirklich amüsant. Wenn man sich nur etwas mit der Realität beschäftigt, wird man erkennen, dass Russland´s Handelsbilanzdefizig ex Rohstoffexporte extreme 11 % pro Jahr beträgt. Da vorallem der Gaspreis seit Jahren und auch in den nächsten Jahren immens unter Druck steht, wird sich Russland´s wirtschaftliche Verwundbarkeit noch mehr in den nächsten Jahren zeigen.

    Die USA beginnen zaghaft mit dem Export von Gas. Mit "nur" 100 Mrd. Kubikmeter pro Jahr ab 2015/2016 stehen sie dem russischen Export von 160 Mrd. Kubikmeter nach Europa pro Jahr trotzdem schon ganz ansehnlich gegenüber. Für weitere 30 Mrd. cf pro Tag Exportvolumen (ie mehr als 300 Mrd. Kubikmeter Gas pro Jahr) liegen Anträge beim Department of Energy in den USA.

    Qatar hat sich zum riesigen LNG Exporteur gemausert und macht Russland ordentlich Konkurrenz.

    Australien baut für 200 Mrd. USD Gas Exportinfrastruktur. Malaysien, Indonesien ... you name it. LNG Export wird in den nächsten Jahren für einen globalen Gasmarkt sorgen. Verlierer werden natürlich die Russen sein. Nicht umsonst hat Russland heute 30 % weniger Exportvolumen an Gas nach Europa als im Jahr 2009.

    In Europa werden gerade 34 weitere LNG Import Terminals gebaut und geplant, vorallem in Spanien, Italien, Frankreich und UK.

    All dies tut den Russen enorm weh. Die wirtschaftliche Realität wird Russland bald einholen und das System des Staatskapitalismus ist damit gefährdet. Ein weitere Preisverfall von Gas von 30 % in Europa (wie seit 2008 bereits geschehen), wird Russland´s Systemschwäche schonungslos offenlegen.

    Auch wenn der Haushalt in Österreich noch nicht viel vom Gaspreisverfall merkt, es geschieht. Die österreichische EconGas schrammt immer knapp an der Pleite, weil sich Grosskonsumenten schon billigerem Gas aus LNG Import bedienen können. Deshalb musste Gazprom kürzlich auch in Österreich wieder Preisnachlässe trotz langfristiger Lieferverträge gewähren.

    Ich könnt hier viel schreiben. Eines ist klar, der Macht von freier Wirtschaft und Kapitalismus ist der Staatskapitalismus Putin´s nicht gewachsen. Und ich wohne hundertmal lieber in den ach so bösen USA als in Russland, wo mittlerweile kaum mehr irgendwelche anderen Meinungen zugelassen sind.

    Im Übrigen finde ich diesen Artikel ganz gut. Die Menschen wollen Freiheit und wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten, und keine wie auch immer gearteten Oligarchen mit Name Timoschenko, Yanukovich, Firtasch oder anderes, die das Volks ausrauben.

    http://www.nytimes.com/2014/03/14/business/international/in-ukraine-a-wish-to-be-a-bit-more-like-poland.html?_r=0

    Spätestens wenn sich die enorme wirtschaftliche Schwäche des System Putin´s auch der Mehrheit der Uninformierten offenbaren wird, wird das System Putin fallen. Ich hoffe nur, dass er dann nicht wieder versucht mit irgendelchen Kriegsschauplätzen von den wirklichen Versäumnissen abzulenken.

    An alle im Forum. Es freut mich, dass wir hier so frei diskutieren können und verschiedenste Meinungen austauschen können. Anders wäre es, wenn wir in Russland leben würden.

    Mfg

    • Wertkonservativer
      15. März 2014 14:09

      Sie bringen da einiges an "Frischluft" - neben neuen Argumenten - in die heiße und doch irgendwie festgefahrene Diskussion! Manches wird da - anscheinend mit beachtlichem Sachverstand - zurechtgerückt!
      Ihren letzten Satz goutiere ich besonders! Das ist seriöse Diskussionskultur!

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: Gerhard@michler.at)

  23. Erich Bauer
    14. März 2014 09:07

    Der RELIGIÖSE Hass der Mainstream-MEHRHEIT gegen „Putin“ ist sehr erschreckend, und lässt eine Minderheit, die sich dem entgegenstellt, fassungslos zurück. Um diesen Hass so richtig auf Höchsttemperatur zu bringen, wird sogar Adolf Hitler herangezogen. Also, eine „Ikone“, mit der sich sogar ein Atomkrieg rechtfertigen ließe. „Menschenrechtler-Homopropagandisten-Völkerrechtler-NeoJakobiner“ wetteifern um einen Podestplatz für frömmelnde Bigotterie…

    Es bedarf nur noch eines kleinen Funkens… damit die Wahnsinnigen in ihrem Neo-religiösen WAHN in HURRA-Geschrei verfallen. Und hier ist eine Analogie zum Vorabend des 1. Weltkrieges fast schon unübersehbar. Auch damals schon fielen die Europäer – anfangs - lustvoll, mit HURRA-Gebrüll übereinander her. Freilich, die militärische Feind-Situation ist heute anders… aber die drohenden Auswirkungen…

    USrael ist es jedenfalls scheißegal, ob London, Paris, Wien, Berlin… in Schutt und Asche liegt. Aber vielleicht will man eh nur Deutschland als Atomkrieg-Versuchsgebiet…

    • Undine
      14. März 2014 10:37

      @Erich Bauer

      Ich fürchte, Sie liegen ganz richtig mit Ihrer Meinung! Leider! *******!

    • Erich Bauer
      14. März 2014 10:49

      @Undine,

      Und einen Religioten, in seiner Verblendung, macht auch die Aussicht auf ein solches Szenario NIX aus… DIE sind naturgemäß mit bizarrster Opferbereitschaft ausgestattet.

  24. konklius
    14. März 2014 07:37

    Also, es macht sprachlos, hier ebenso auf die gleiche Rußlandhetze zu stoßen wie im Standard.In meinen Augen ist Janukowitsch nach wie vor ein rechtmäßig gewählter Präsident (Präsidentenschaft setzt ja, wie man bei uns in Österreich sehr gut mitverfolgen kann, kein Können voraus), die Putschisten sind von Seiten der EU mit Geldern versehen worden-das weiß man.Die EU hat Interesse an u.a. den fruchtbaren Böden der Ukraine, man kann dort billig die Produktionweise der EU-normierten Landwirtschaft weiter ausdehnen.Die EU ist ein Spielball der USA, hier werden Interessen vertreten, die dem Geldfluß und der Sicherung der Rohstoffe dienen.

    Was u.a. irritiert, ist die momentane Meinungsmache im Westen, es geht bei uns zu wie in einer Diktatur....man bekommt permanent zu hören und zu lesen, was für ein Teufel der russische Präsident sei, jede Zeitung beansprucht wieder einmal, die Wahrheit gepachtet zu haben und die wahren Hintergründe und Absichten zu kennen und tut nichts anderes als zu hetzen und zu verbrämen.Hingegen bekommt man auf ORF3 plötzlich "wahre" Dokumentationen zu sehen, in denen der Arabische Frühling zu einer demokratischen Friedensangelegenheit verkehrt wird.Man sieht die sich aufopfernden Demonstranten, die sich gegen die böse Polizei zur Wehr setzen und weiß ganz genau, daß diese nichts anderes sind, als ein Mittel zur Macht der USA, die für eine Destabilisierung der Länder sorgte, um sich die dortigen Rohstoffe zu sichern-alles natürlich im Zeichen der Befriedung und Befreiung.Die Bevölkerung ist verzweifelt, heute noch, über die Unruhen, die mit dem "Frieden" kamen.

    Amerika ist pleite, die EU ebenso.Und man rüstet auf, verkauft Waffen an Griechenland und finanziert diese mit Steuergeldern, Deutschland selbst hat die Waffen diesem Land geliefert-wir durften die Schulden bezahlen.Es wird gerüstet und wozu? Weil man weiß, daß Krieg kommt....zumindest wünscht man dies und was eignet sich nun besser als die Ukraine, die zwischen der EU und Rußland liegend ihr unbefriedetes Dasein fristet und wo das arme Volk ja, ach so sehr, unterdrückt wird? Putin tut nichts anderes als sein Terrain verteidigen, er musste das tun und die EUSA hat was sie wollte: ein paar aufgehetzte und gut bezahlte Demonstranten, die dringend vor den bösen Unterdrückern geschützt werden müssen, da kann man jetzt natürlich gut Unfrieden stiften und Putin als den Bösen hinstellen, die Rettung naht selbstverständlich schon.Unter dem Zeichen der Freiheit wird der nächste Krieg angezündet, die verkommenen Länder des Westens machen mobil gegen Rußland, das in der großen Zündelei bisher unangetastet blieb.Die islamischen Staaten sind bereits befriedet worden.Nun hat man einen schönen Boden gebastelt, um in der Ukraine auf dieselbe Art und Weise wie einst in Syrien, im Irak etc die Demokratie mit dem Schwert zu bringen (ich dachte bisher, für solche Taktiken sei der Islam zuständig) und es ist schockierend, die dazugehörige Propaganda mitzuverfolgen, sei es im ORF, im Profil oder auf der Seite von Herrn Unterberger.

  25. logiker2
    14. März 2014 06:54

    "Gibt es da überhaupt keine politische Heimat mehr für jene, die sehen, dass sich Russland heute stärker fast als die Sowjetunion über Recht und Verträge hinwegsetzt? "
    Das erinnert mich doch stark an die (Enteignungsunion ) EU, auch hier sucht man schon lange nach einer politischen Heimat. Man kehre doch bitte mal vor der eigenen Tür.

  26. Freak77
    14. März 2014 06:07

    Dass sich die Leute so ganz einfach frei äußern können und im Internet schreiben können was sie wollen, das mißfällt Putin. Deshalb verbietet er auch regierungskritische Webseiten und schränkt die Pressefreiheit noch weiter ein.

    Was hat Russland heute noch im Europarat verloren? Der Europarat ist das Gremium wo die Menschenrechte garantiert werden sollen.

    Wenn man zu solchen Methoden greifen muss um die Leute unter Kontrolle zu halten, dann ist das ein Zeichen von Schwäche:

    http://www.orf.at/#/stories/2221986/

    • Anton Volpini
      14. März 2014 08:18

      "Dass sich die Leute so ganz einfach frei äußern können und im Internet schreiben können was sie wollen, das mißfällt Putin. Deshalb verbietet er auch regierungskritische Webseiten und schränkt die Pressefreiheit noch weiter ein,"

      Sie haben den Namen Putin mit Erdogan verwechselt, Freak77.
      War das ein Freudscher Versprecher?

    • Freak77
      14. März 2014 08:59

      Um Ihre Frage zu beantworten: Nein es war kein Versprecher oder eine Verwechslung, ich habe speziell Putin gemeint.

      Im von mir geposteten Link sieht man die Meldung.

      Und auch die Süddeutsche bringt es: http://www.sueddeutsche.de/politik/krim-krise-russland-schaltet-kritische-internetseiten-ab-1.1912121

      Und eine Schweizer Seite bringt es: http://www.zentralplus.ch/de/news/politik/1043689/Russland-verbietet-Internetseiten.htm

      Was Sie zu Erdogan schreiben, da ist Ihnen hundertprozentig Recht zu geben. Erdogan kann einige Internetadressen abdrehen, aber die Internetgemeinde wird immer irgendeinen Kanal finden um Informationen auszutauschen. Ich denke dass Erdogan die längste Zeit Ministerpräsident der Türkei war. Sein "Glücksstern" scheint im Sinken zu sein.

    • Sensenmann
      14. März 2014 13:52

      Naja, DA wäre ich vorsichtig! Auch bei uns darf man nicht im Internet schreiben, was man will! Da wird man schon einmal ohne Beweise (was sogar der Staatsanwalt zugegeben hat, aber die Internetseite sei "zuordenbar" gewesen...) zu 7 Jahren Haft verurteilt. Ob der Verurteilte ein Spinner oder nicht ist, tut nichts zur Sache.

      Für dieses "Schmalz" kann man bei unserer Sozijustiz gleich mehrere Dinge - sofern sie in diesem Staat überhaupt bestraft werden - begehen.: Kinderschänden, Mord und Totschlag begehen, die Staatsfinanzen in den Abgrund führen, Anlagebetrug in Tateinheit mit Bilanzfälschung in zweistelliger Millionenhöhe oder sich im islamischen Brauch des Kopftretens mit Folge lebenslanger Schädigung des Opfers üben, Messerstechen, Rauschgifthandeln usw.

      Von unserer Pressefreiheit gar nicht zu reden! Die ist durch die Gleichschaltung der Medien (ein Dr. Goebbels hätte seine Freude daran, denn hier machen die das freiwillig für ein paar Inserate auf Steuerzahlkerkosten) ohnedies sehr eingeschränkt bzw. durch deren Tugendterror nur etwas für sehr mutige Zeitgenossen.

      Also bei Kritik am Putin und was man dort darf oder nicht SEHR vorsichtig sein!

      Zumindest schreibt der den Leuten noch nicht vor, was sie zu essen haben, was sie rauchen dürfen und womit sie ihre Wohnungen zu beleuchten haben...

    • Undine
      14. März 2014 14:03

      @Sensenmann 13h52

      *********!

    • CHP
      15. März 2014 18:33

      @sensenmann 13:52,

      vielen Dank für Ihre immer sehr zutreffenden Kommentare

      mfg

    • Aurora (kein Partner)
  27. Haider
    14. März 2014 01:26

    Was mich wirklich stört, ist die Unglaubwürdigkeit der Antipoden. Ist die USA in einem einzigen Punkt besser/moralischer/rechtskonformer? Ist die völkerrechtliche Legitimation der im Tschad agierenden Franzosen wirklich ehrlicher? Was haben die Briten rund um den afrikanischen Frühling Positives bewirkt? Und dann gibt es noch all die Krisenherde Afghanistan, Tadschikistan, Indonesien, Pakistan, Turkmenistan, Venezuela, Ecuador, Nigeria, Sudan und was weiß ich noch alles. Das moralinsaure Gesabbere nervt irgendwie.

  28. cicero
    14. März 2014 00:08

    Die Wahrheit über Russland ohne westliche Lügen:
    http://lupocattivoblog.com/2014/01/04/putin-und-die-25-mythen-der-russophobie-verfasst-von-lupo-cattivo/
    1.) Unter Putin hat sich das Leben nicht verbessert, weder für die Reichen noch für die Armen, und die Armen haben keine Verbesserung Ihres Lebensstandards erfahren
    UNSINN, unter Putins Ägide hat sich die Armut bemerkenswert verringert!
    Der Prozentsatz der Russen, die unter der Armutsgrenze lebten ist von 35 auf 23% gefallen zwischen 2000 und 2004 und weiter bis auf 13,5% in 2008 (vor Beginn der Krise)
    • 2000 (Beginn Putins Präsidentschaft): 35%
    • 2004 (Ende der ersten Amtszeit): 23%
    • 2008 (Ende der zweiten Amtszeit): 13,5%
    Zur Erinnerung : Man muss wissen, dass in Frankreich 2007 – 13,7% der Bevölkerung unter der Armutsschwelle lebten.
    2.) Die demografische Spirale… Russland müsse einer Verminderung seiner Bevölkerung von heute 142 Millionen auf weniger als 100 Millionen ins Auge sehen
    UNSINN. Das kommt davon, wenn man “schnell liest”; tatsächlich ist die Geburtenquote niedrig und die Mortalitätsrate hoch, vor allem wegen der hohen Abtreibungszahlen und Selbstmordziffern, und dass Russlands Bevölkerung “unerbittlich” um 700.000 Menschen pro Jahr schrumpft. Tatsächlich ist das aber nicht so.
    • 2005 schrumpfte die russische Bevölkerungszahl um 760.000, dies war ein absoluter Rekord.
    • 2006 war der Bevölkerungs-Rückgang nur noch 520 000
    • 2007 war dieser nur noch 280 000
    • 2008 lag der Rückgang nur noch bei etwa 116.000 Einwohnern
    • 2009 WUCHS die Bevölkerung um 12.000 Personen, die Geburtenrate stieg um 3% und dies trotz der Wirtschaftskrise. Die Massnahmen Medvedews in 2005 hatten somit ein überwältigendes Resultat.
    Anmerkung: Heute sind die demographischen Daten für Russland nicht pessimistischer als die für China oder Deutschland, um eines der G7-Länder zu nennen.
    3.) Unter Putin gab es eine Verminderung der Menschenrechte, mehr als 200 Journalisten wurden ermordet und Russland kehrt zu seiner “totalitären” Vergangenheit zurück.
    Keine Chance, nur 3% der Russen stimmen mit dieser Aussage überein! Ausserdem haben während Putins Präsidentschaft tatsächlich 17 Journalisten den Tod gefunden, also erheblich weniger als zu Zeiten Jelzins, da waren es 30.
    Selbst nach den Zahlen der CIA: Wenn Russland in absoluten Zahlen auf dem 4.Platz weltweit steht bei den seit 1992 getöteten Journalisten, es steht nur auf Platz 14 wenn man getötete Journalisten in Relation zur Bevölkerungszahl setzt, HINTER Israel und Algerien und hinter der Türkei, die doch die EU-Mitgliedschaft anstrebt. Zudem -wenn man da die ehemaligen Länder der SU vergleicht- steht Russland auf Platz 5 (von 13), dahinter das EU-Mitglied Lettland. Hinzufügen sollte man, dass Russland mit Vietnam und dem EU-Aspiranten Türkei auf einer Stufe steht, was die Zahl der verhafteten Journalisten angeht.
    4.) Die russische Wirtschaft stützt sich alleine auf Rohstoffe und die Schwere der Rezession seit 2009 hat dies offenbart.
    Niemand hat je verneint, dass Russland wie andere Staaten auch Rohstoffproduzent und -Exporteur ist.
    Dennoch ist es nicht das, was zur Krise in Russland beigetragen hat, denn seine Wirtschaft ist relativ autonom und abgeschlossen, und die Inlandsnachfrage blieb stark, was theoretisch die Wirtschaft am Leben erhält.
    Dagegen haben Krediteinschränkungen westlicher Banken (von denen die russischen Unternehmen diese aufgenommen hatten) in grossen Stil dazu beigetragen, die russische Wirtschaft “auszubremsen” .
    Zusätzlich waren es noch die Sanktionsaufrufe der US-Aussenpolitik nach der (von den USA inszenierten) Georgien-Äffäre, die dazu beigetragen haben, die wirtschaftliche Instabilität zu erhöhen und die veranlassten, dass von Ende 2008 bis Ende 2009 Auslandkapital (USA+UK im besonderen) abgezogen wurde.
    5.) Russland ist im August 2008 brutal in Georgien einmarschiert.
    In Wirklichkeit wenige Stunden nach einer im Fernsehen übertragenen Rede, die dem ganzen Volk von Georgien “Frieden” versprach, eröffneten die Panzer das Feuer auf Südossetien. Durch Militärberater und Söldner Amerikas, Israels und der Ukraine wurden diese Anschläge ausgeführt und töteten Zivilisten und Soldaten im Namen einer Friedenstruppe unter UN-Mandat. Trotz aller Propaganda, die den Anschein erwecken sollte, dass die russische Seite der Angreifer war, war die russische militärische Reaktion fair und angemessen.
    Darüber hinaus wurde der Großteil der Infrastruktur von Georgien (insbesondere Energie ) verschont und die Hauptstadt unberührt.
    Der Bericht einer Internationalen Kommission über diese Ereignisse vom 1.10.2009 besagt, dass Georgien zuerst das Feuer (auf Südossetien) eröffnet hatte und somit Ursache des Ausbruchs der militärischen Unruhen war.
    Darüber hinaus werden zahlreiche effekthaschende Fotos verbreitet, mit dem Ziel “Westler” falsch zu informieren
    Frage: warum hat niemand im Ausland die Hand gerührt, als Proteste gegen die georgische Opposition verboten wurden, bei Verhaftungen und Tötungen oppositioneller Georgier?
    6.) Die “liberalen” Russen sind die Verteidiger der individuellen Freiheit, sie können nicht politisch frei agieren, weil diese Freiheit vom Kreml behindert wird.
    Dies ist nicht ganz richtig, die Liberalen Russen haben immer die Möglichkeit, an Wahlen und am politischen Leben in Russland teilzunehmen, dennoch ist ihr politischen Einfluss weiter zurückgegangen (auf 12% bei den allgemeinen Wahlen von 1993, 7% bei den allgemeinen Wahlen von 1995 und 1999, 4% im Jahr 2003, 2% im Jahr 2006 ..)
    Zudem ist das Modell der “westlichen” Gesellschaft für eine russische Bevölkerung, die viel gereist ist (1/4 der Bürger hat bereits Europa besucht) immer weniger attraktiv und sie ist sich ihrer Interessen bewusst, was vor allem bedeutet, die nationale Souveränität nicht zu “verkaufen”.
    Schließlich sind die Methoden von Kasparow und Konsorten, Überraschungs-Veranstaltungen ohne rechtliche Genehmigungen zu organisieren (die insofern zu Recht gestoppt werden) zudem mit Bannern in englisch (für ausländische Medien vermutlich) für russiche Augen überhaupt nicht glaubwürdig.
    7.) Die Russen sind rassistisch, sexistisch und hassen den Westen.
    Die Russen sind nicht rassistisch, da ihr Land völlig multi-ethnisch und multi-konfessionell ist. Es gibt nicht mehr (wenn auch nicht weniger) Rassisten in Russland als in anderen sogenannten zivilisierten Ländern (Amerika, Deutschland, der Ukraine ..).
    Was die Frauen angeht, die Slawen sind matriarchale Gesellschaften, Frauen spielen eine entscheidende wirtschaftliche Rolle, sie haben Stimmrecht und das Recht auf Abtreibung schon seit langer Zeit. Was Stimmrechte betrifft: 30 Jahre vor den Franzosen!
    8.) Russland verhält sich aggressiv zu seinen geographischen Nachbarn.
    Im Gegensatz zu anderen großen Supermächten hat Russland nie einen anderen Staat militärisch besetzt. Schließlich sind viele Ex Sowjetunion-Mitgliedsstaaten übereingekommen, ihren Status als Mitglied der Russischen Föderation wiederherzustellen.

  29. socrates
    14. März 2014 00:04

    Wenn die Russen sich das wieder holen, wo sie 1945 gestanden sind dann sind sie gleich mit den USA & GB, die dort geblieben sind. Aber sie haben einen Friedensvertrag mit D geschlossen, die anderen Besatzer nicht.
    Georgien hätte Russland keinen Krieg erklären sollen, völkerrechtlich hat Russland recht.
    Die Kreditwürdigkeit Russlands wird von amerikanischen Agenturen festgestellt, die mehrfach der Lüge überführt wurden. J.P. Morgan rettet unsere, da sie bei der Hypo saftig mitgeschnitten haben.
    Prowestlicher Jungstar
    Arseni Jazenjuk (39) ist Vertrauter und Statthalter der nun überraschend aus der Haft entlassenen Oppositionsführerin Julia Timoschenko. Mit 31 Jahren wurde er 2005 Wirtschaftsminister der "Orangen" Regierung, zwei Jahre später Außenminister. Er vertritt einen stark prowestlichen Kurs. Bei der Präsidentenwahl 2010 trat er gegen Janukowitsch an, erreichte aber nur sieben Prozent. Das ihm von Janukowitsch angebotene (weitehend einflusslose) Premiersamt lehnte er ab.

  30. mischu
    14. März 2014 00:01

    OT, aber erheiternd!

    Peymann beweist im hohen Alter wenigstens eine ordentliche Portion Humor angesichts des Burgtheaterfiaskos zu Wien:

    http://www.heute.at/freizeit/kultur/art23668,993132

  31. mischu
    13. März 2014 23:28

    Wie immer dieser Ukraine-Rußland-Konflikt ausgeht und wie immer man über den Umsturz denkt, der einem Putsch des letzten Endes demokratisch gewählten Präsidenten gleichkommt - wobei man in diesem Fall besonders die Meinungsvielfalt gelten lassen sollte - am wichtigsten wäre eine Mitgliedschaft der Ukraine in der EU mit allen Mitteln zu verhindern.

    Pleitekandidaten gibt es innerhalb der Union genug, da brauchen wir nicht noch mehr Zuwachs, denn das könnte diese sowieso bereits auf wirtschaftlich tönernen Füßen stehende Gemeinschaft nicht mehr "dastemmen".

    Wenn Putin das verhindert, dann ist es ein Segen für ganz Europa und wir müßten ihm sogar noch dankbar sein dafür!

    • Hexenmeister
      13. März 2014 23:47

      Die schlimmsten Befürchtungen könnten sich erfüllen. Ein Notbeitritt wird uns als alternativlos unterbreitet, weil jede Menge systemrelevante Banken tief im ukrainischen Finanzsystem verstrickt sind. Die europäische Bankenunion ist für solche Fälle bereits im Gründungsstadium und bezahlen werden es kommende Generationen, damit der Frieden erhalten bleibt. Die Milchmädchenrechnung geht natürlich nicht auf, aber alle werden die Krot schlucken müssen.

  32. Herodot
    13. März 2014 23:21

    Leider lag A.U.noch nie so daneben wie bei der Beurteilung von Putin und der Ukraine............

  33. kritikos
    13. März 2014 23:13

    Ich befinde mich - leider! - in der Mehrheit der Partner und komme nicht mit mit der, seiner nicht würdigen und sehr einseitigen, Darstellung Dr. Unterbergers. Dass ihm "Hosenscheißer" und Vergleich mit Hitler einfallen, na ja, da wird vielleicht das emotionale Engagement die Ursache sein. Dankbar wäre ich, wenn AU zu den anders meinenden Partnern eine Replik gäbe.

  34. Undine
    13. März 2014 22:34

    Obwohl nicht nur der ORF, sondern auch Dr. Unterberger die größere Gefahr von Rußland / Putin ausgehend sieht, kann ich mich beim besten Willen dieser Meinung nicht anschließen.

    Nach all dem, was uns die USA (und ihre engen Verbündeten) seit gut 100 Jahren an Beispielen liefern, wie man sein ZIEL--- nämlich KRIEG zur Gesundung der maroden Wirtschaft und zur Sicherung der eigenen Interessen--- erreicht, kann ich keinen Grund finden, anzunehmen, daß es jetzt plötzlich ganz anders sein soll.
    Man denke dabei ein wenig an das "Tapfere Schneiderlein", das, verborgen im Geäst die beiden unter dem Baum liegenden schlafenden Riesen so lange mit Steinchen bewarf, bis diese beiden wütend übereinander herfielen---in der Meinung, der jeweils andere habe angefangen.

    Seit Monaten fanden, während Putin mit der Vorbereitung der Olympischen Spiele beschäftigt war, in Kiew auf dem Maidan-Platz Demonstrationen statt gegen Janukowitsch. WER hat die geschürt? Die sind mMn von langer Hand vom "Westen", sprich: von den USA und einigen EU-Ländern GESCHÜRT und FINANZIERT worden. Und Klitschko hat, wie man hört, bestimmte enge Beziehungen zu gewissen Kreisen, ebenso die Oligarchen, die auf seiner Seite stehen.
    Von Putin hörte man bis zum "Fall Krim" nicht viel zu diesen plötzlichen Unruhen in der Ukraine.

    Mir scheint, als würden wir ganz gezielt durch die Berichterstattung--- für mein Empfinden etwas gar zu penetrant und auffallend!---zu einer bestimmten Meinung gedrängt. Seit Monaten wird regelmäßig gegen Putin richtiggehend Stimmung gemacht. Alles, was er macht, wird negativ hingestellt, während über den ganzen Umsturz und seine Betreiber, über die sich selbst aufgestellte Regierung in der Ukraine kein einziges negatives Wort fällt. Das MUSS doch zu denken geben!

    Ich sehe weitaus weniger Gefahr durch Putin, als durch die trickreichen USA und deren Vasallen.

    • Undine
      13. März 2014 22:42

      Nur zur Klarstellung: Janukowitsch ist mMn korrupt bis in die Knochen, aber diese Typen finden sich genauso in der Opposition, die scheinheilig diese Korruption bei Janukowitsch bekämpft, selber aber keinen Deut besser ist. Und wo Soros mitmischt, weiß man, was zu erwarten ist.

    • Brigitte Imb
      13. März 2014 23:26

      Bravo! Das spricht mir aus der Seele und der Vergleich mit dem "Tapferen Schneiderlein" trifft wieder einmal voll ins Schwarze.
      Z.Z. erscheint mir das politische Amerika wesentlich suspekter und gefährlicher als das politische Rußland.

    • Peter R Dietl
      14. März 2014 02:10

      Danke, Undine! Die Amis haben sich doch auch - pars pro toto - bei den angeblichen Massenvernichtungswaffen des Irak und dem dergestalt herbeigelogenen Krieg schändlich entlarvt. Selbst berufsmäßigen Rechthabern ist nicht verwehrt, aus der Geschichte zu lernen.
      .

  35. Sigismund
    13. März 2014 22:25

    Mich überrascht, wie gehässig und einseitig Dr.U. in der Sache Ukraine argumentiert. Ausnahmsweise muß ich unsere österr. "Hosenscheißer"loben, daß sie es wagen, gegen die allgemeine Medienkampagne Stellung zu beziehen.
    Wie heuchlerisch ist es, wenn Obama wegen der Abstimmung auf der Krim von einer Verletzung des Völkerrechts spricht. Gerade die USA haben sich nie um das Völkerrecht geschert, wenn es ihren Interessen im Wege stand. Siehe die Interventionen in Grenada und i n Panama in den 80-Jahren, siehe auch den Krieg gegen den Irak. Und in Libyen und Syrien, wo Demokratien mit Gewalt installiert werden sollten, standen oder stehen ebenfalls die USA dahinter.

  36. grunbera
    13. März 2014 21:59

    Das ist ein ganz schwacher Kommentar, Begriffe wie " Hosenscheißer" sind sehr vulgär und bereits fäkal, und Russland hat nicht am Maidanplatz geputscht mit Leuten die Autoreifen anzünden und mit Baseballschlägern Abgeordnete bedrohen während der Abstimmung im Parlament. Der Redakteur ist auch ein Blitzer, weil er weiß nicht, dass Russland das Abstüren seiner Kreditwürdigkeit egal sein kann, weil es keine Kredite braucht, Russland hat im Gegensatz zur EU und zu Österreich keine Auslandsschulden die es bedienen muss , dafür aber sehr hohe Dollarreserven. Ich habe vorbei geschaut in der Hoffnung Informationen zu finden, wie das im ukrainischen Parlament läuft wo man jetzt auf einmal ganz komische einstimmige Ergebnisse erzielt wenn abgestimmt wird, und wo jetzt so eine komische SA aufgestellt wird, was selbst den Standardlesern schon die Grausbirnen wachsen lässt. Wie man sich bei der Kriegstreiberin Angela Merkel die täglich Öl ins Feuer schüttet noch bedanken kann ist mir schleierhaft. Und wenn man sich in Russland dazu entschließt das Gas in der Erde zu lassen und die Devisenreserven von angeblich 500 Milliarden Dollar zu reduzieren, dann wird man in der Unterberger Redaktion bald sehr große gesundheitliche Probleme bekommen , spätestens im nächsten Winter, und die Abopreise werden nicht mehr für den Betrieb reichen.

  37. schreyvogel
    13. März 2014 21:52

    Frau Merkel will nicht, dass die Ukraine ohne ihre Perle, die Krim, zur EU kommt. Und auch nicht ohne die Bodenschätze des Donez-Beckens.
    Daher schleudert sie jetzt ihre Blitze gegen Putin. Aber ob's was nützen wird?

    Es wird auseinander wachsen, was auseinander gehört (Krim, Ukraine).
    Dann wird zusammenwachsen, was zusammen gehört (Krim, Russland).

    So wollen es die Götter.

  38. machmuss verschiebnix
    13. März 2014 21:10

    Sorry, aber meine Off-Topics scheinen zur Gewohnheit zu werden, aber
    bitte gebt Euch den Artikel von Christian Ortner - der gibt der ÖVP ordentlich Stoff,
    da muß ich unserem WK schon allein wegen des Links Abbitte leisten :))

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/1574721/Rauchende-Ruinen_Wie-sich-die-Volkspartei-gerade-selbst-abschafft?_vl_backlink=/home/index.do

    Also wenn das die ÖVP nicht wach rüttelt, dann SIND die schon klinisch tot !

    .

    • Brigitte Imb
      13. März 2014 21:23

      Der Steirer Landesrat Christoph Drexler legt noch nach. Er will, daß sich die ÖVP links der Mitte positioniert.
      Wie weit noch nach links? M.M. ist genau diese Linkslastigkeit der Grund des Wählerschwundes.

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1574736/Christopher-Drexler_OVP-wirkt-wie-eine-strenge-alte-Tante?_vl_backlink=/home/politik/index.do

    • dssm
      13. März 2014 21:36

      Damit Ihr Off-topic nicht so einsam da stehen bleibt und das ewige ÖVP-bashing einmal ein Ende nimmt, denn man sollte sich um die SPÖ, die Grünen, die Neos und die Freiheitlichen viel mehr kümmern. Die ÖVP hat immerhin den Wirtschaftsbund, wo noch rund 30% marktwirtschaftliche Leute drinnen sitzen (mein Vater auch) und im Bauernbund auch gefühlte 0.5% und damit unendlich viel mehr als bei den anderen aufgezählten Parteien.

      Ich habe genug Firmen saniert um folgende Dinge empirisch feststellen zu können.
      1. Aus ist es erst, wenn die Musik ausgeht. Jederzeit kann ein Sanierer um die Ecke kommen, vielleicht ist er schon da. Es könnte sogar der viel gescholtene Kurz sein, warum denn nicht?
      2. Wenn eine Firma untergeht, dann gibt es drei Kategorien von Menschen. Die die kämpfen und gegen Mauern rennen aber trotzdem weitermachen. Wenige, aber die haben meine Achtung und die gibt es in der ÖVP in Massen, zum Unterschied von den anderen Parteiungen. Die paar wirklich Guten, die nehmen den Hut und gehen, menschlich verständlich! Und dann die Masse für die jede sich abzeichnende Veränderung drastische persönliche Konsequenzen hat. Diese Masse tanzt noch auf dem sinkenden Schiff wenn der Schornstein schon unter Wasser ist, weil sie nicht anders können!
      3. Die dritte Gruppe der (gut bezahlten) Deppen und Trotteln dominiert immer und überall! Aber, wie Parkinson schon feststellte, es kann sich einer als noch grösserer Depp verstellen und damit an die Spitze kommen und dann wehe den anderen.

      Und als Ausblick:
      Wir stehen vor gröberen finanziellen Problemen. Welche Regierungspartei hat mehr Posten und Pöstchen, mehr Wählerbestechung zu verlieren? Eben!

    • machmuss verschiebnix
      13. März 2014 21:40

      Also wenn es dabei um die Strategie "mit Links-Ruck gegen Links" ginge und wenn
      nicht auch gleichzeitig der (ehem.) konservative Werte-Kodex (religiös wie sittlich)
      preisgegeben worden wäre, dann würde ich sagen: " .. runter mit den Linken über den
      linken Teller-Rand - drängt sie hinaus aus dem "Verfassungs-Bogen" - und tschüß "

      Ich fürchte aber, daß einfach zuviele ÖVPler schon wissen, was es geschlagen hat - dann
      macht sich eine Stimmung breit, wie ich sie mehrmals vor Mergern in Groß-Konzernen
      erlebt hatte. Alle wundeern sich über das seltsame Verhalten der Manager und obwohl
      noch nichts durchgesickert ist, ahnt jeder daß was Gröberes im Busch liegt.

      .

    • Undine
      13. März 2014 21:43

      Die Schwarzen sind wirklich von allen guten Geistern verlassen!

    • machmuss verschiebnix
      13. März 2014 22:03

      @Undine,

      insgeheim hoffe ich immer noch darauf, daß sich grade durch die massive Schwächung
      der Altparteien eine Chance auf positive Veränderung ergeben könnte. Ein positiver
      Schwenk kann aber nur von der ÖVP kommen - davon bin ich überzeugt - denn die
      SPÖ ist schon von ihrer Genetik her lern- und veränderungs-resistent, und die FPÖ
      halte ich zwar für gut genug, um (hoffentlich zusammen mit der gesamten Opposition)
      den nötigen Druck für eine grundlegend neue Weichenstellung zu erzeugen, traue
      denen (allein) aber nicht zu, die richtigen Hebel umzulegen.

      .

  39. terbuan
    13. März 2014 20:56

    Ausgerechnet der Herr Gysi hat der Bundesregierung einmal die Wahrheit gesagt:

    "Gregor Gysi hat der Bundesregierung und der EU einen Lehrstunde in Sachen Völkerrecht erteilt. Er warf Barroso und der EU “verheerende Fehler” vor. Der Westen habe nur an der Ukraine gezerrt, niemand habe die Bedeutung der Krim für Russland und die damit zusammenhängenden Ängste der Russen verstanden.

    Während der Westen in den vergangenen Jahren laufend das Völkerrecht gebrochen habe, berufe sich der Westen nun auf das Völkerrecht. Die EU und die Bundesregierung hätten akzeptiert, dass beim Sturz von Präsident Janukowitsch die Verfassung gebrochen wurde – nun berufe sie sich bei ihrer Kritik an Putins Vorgehen auf der Krim auf diese Verfassung."....

    Er warf der Bundesregierung vor, vor Jahren wegen Jörg Haider eine Kontaktsperre mit Österreich verhängt zu haben und nun eine eindeutig mit Faschisten besetzte Regierung in Kiew aus dem Stand anerkannt zu haben. Die Swoboda habe von “Russensäuen” und “Judenschweinen” geredet, auf die die Ukrainer die Gewehr richten sollen. Es sei ein Skandal, dass die EU sich eine solche Regierung als Partner ausgesucht habe, sagte Gysi."....

    .http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/13/gysi-lehrstunde-eu-hat-in-der-ukraine-alles-falsch-gemacht/

    Man muss ihn ausnahmsweise recht geben!

    .

  40. bécsi megfigyelö
    13. März 2014 20:18

    Die UN-Sicherheitsrats-Rede des US-Außenministers Colin Powell zur Irak-Krise (der böse Saddam Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen) ist haargenau das Richtige gewesen. Die USA haben schon viele Kriege begonnen. Aber wenn sich Herr Bush wie einst ein Adolf Hitler Gebiete mit Waffengewalt holt, dann darf es keinesfalls eine Rückkehr zur Tagesordnung geben.

    Einverstanden?
    .

    • dssm
      13. März 2014 21:20

      Vielleicht sollten man mal wieder einen, mit staatlichen Mitteln, um einen schnellen kriegstauglichen Transporter zu haben, erbauten Luxusliner, mit möglichts vielen zivilen Passagieren an Bord, mit ordentlich Munition und Zündern beladen durch die irische See fahren lassen. Oder doch eher aktuell vor der Krim in Stellung bringen?

      Man könnte dabei, wie in Havanna, ja ein bisschen nachhelfen - fällt erst rund 100 Jahre später auf - welcher Trottel hat denn die Tauchausrüstung erfunden?

      Zugegeben, im Golf von Tonking hielt das Schiffs-Schauermärchen nur rund 40 Jahre. Was muss das Gesindel denn auch dem Kommunismus abschwören und damit eine Untersuchung zulassen?

      Und überhaupt dieser Sadam! Wie konnte der es wagen und zur UNO ehrlich sein? Alleine dafür sollte man ihn vierteilen, häuten und rädern! Ja, und das hat man dann auch getan und halt noch ein paar weitere, sicher ebenfalls unglaublich schuldige, Bewohner dieses bösen Ländchens.

    • Brigitte Imb
      13. März 2014 21:58

      dssm ******, sehr scharfe Klinge. (Wie ist das bei uns, werden z.B. die Hypo Akten auch in 40 Jahren geöffnet? Dann erfahr´ich es eh nimmer ;-) )

    • dssm
      13. März 2014 22:13

      @Brigitte Imb
      Auch wenn ich Ihnen die 40 Jährchen gerne gönne, aber es gibt nichts zu warten. Wie beim Salzburger Finanzskandal, alles war vor unseren Augen. Jedes Jahr wurde die Bilanz mit all den teuflischen kleinen Kommentaren veröffentlicht und von all den Prüfern für gut befunden. Nicht ein interner oder externen Prüfer, nicht ein Journalist, nicht ein Oppositionspolitiker hat auch nur irgend ein Haar in der Suppe gefunden.

      Und wir, die es lesen könnten (und wohl auch zahlen müssen), hatten keine Zeit. Denn ich bin froh wenn ich die Bilanzen meiner Kernlieferanten jedes Jahr hinter mich bringe und im Falle des Falles die Bilanz des Ersatzlieferanten.

    • Brigitte Imb
      13. März 2014 23:09

      dssm,

      es geht doch nicht nur um die Finanzen, sondern um die politischen Sauereien, die erfahren wir (das normale Volk) nie. Transparenz existiert nicht und Normaldenkende können sich die grauslichen Spielchen der Politiker einfach gar nicht vorstellen, weil sie tatsächlich glauben , Politiker würden für das Volk arbeiten.
      Das Volk darf sich als Ameisenhaufen betrachten......manche haben Glück und werden nicht zerstört.

    • dssm
      14. März 2014 00:02

      @Brigitte Imb
      Sie sind glücklich. Sie wollen nicht verstehen wo das Problem liegt.
      Wie einfach wird die Welt, wenn es ein paar Schuldige gibt, böse Kerle, versteht sich.
      Leider sind dies gesellschaftliche Probleme. Die löst man nicht indem man ein paar Hansl'n austauscht.
      Unsere Eliten sind Volltro...ln (Verzeihung für die Untertreibung, aber alles andere sprengt den guten Ton des Blogs). Diejenigen, welche diese Eliten ausbilden sind Volltr...
      Und 'Eliten' meint nicht nur die paar Politiker, nein, die Beamten, die Professoren, die Wirtschaftsprüfer, die Notenbanker, die Revisoren, die Journalisten, die Risikomanager – ja, einfach ALLE!

      Als ich aus der Sanierung ging war der Grund einfach (fragen Sie einmal wie viele Arbeitsplätze das gekostet hat, wie viele Gläubiger gestorben sind). Ich hatte die jungen Akademiker satt. Wissen alles besser. Alle Lösungen sind streng nach Textbuch, nur ja keine individuelle Lösung für individuelle Probleme, denn sonst trägt man ja selber Verantwortung. Aber billig sind sie. Ein alter Hase würde nie für dieses Geld, diese reale Verantwortung übernehmen; der Grund ist einfach, diese armen Würstchen wissen nicht was sie tun! Auf den Unis wurde ihnen eingetrichtert: Ihr seid die Besten. Und dann kommt die Realität. Dann muss man denken können, nicht repetieren. Und immer wenn man daneben liegt ist alles und jeder schuld, nur niemals man selber.

      Ein jeder KMUler geht Pleite mit dieser Einstellung. Aber in Banken und Großbetrieben geht dies eine Zeit lang gut, weil der Staat halt dann die Rahmenbedingungen 'richtet'. Bis halt die KMUs sterben, dann fehlt der Zahler. Gut in Italien oder Frankreich zu beobachten. Alles wäre so super, wenn nur die Realität nicht wäre.

      Daran werden wir sterben, nicht an der Ukraine, nicht an der Migration, nicht an Griechenland und nicht am Klimawandel und was sich sonst so an Wahnideen zusammengesammelt hat.

  41. Patriot
    13. März 2014 19:21

    Noch sollte man Putin nicht mit Hitler vergleichen. Bis jetzt hat es auf der Krim keinen einzigen Schuss gegeben, niemand wurde verletzt. Die Bevölkerung der Krim wünscht offenbar aus freien Stücken einen Anschluss an Russland. Das wird kaum jemand bestreiten, obwohl natürlich das Referendum alles andere als fair und objektiv sein wird. Für mich wäre die rote Linie erst überschritten, wenn Putin nach der Ostukraine, Lettland oder Estland greift. Das sind die von Russland unabhängigen Gebiete, wo noch viele Russen leben. Dass Putin Polen, Ungarn oder die Slowakei angreift, glaubt wohl niemand.

    Das "Recht" ist momentan sowieso in einem ganz schlechten Zustand. Ich erinnere an die Vertragsbrüche die im Rahmen der "Rettungspakete" begangen wurden. Da wird riesiges Volksvermögen von Deutschland und auch von Österreich einfach enteignet, und in den Süden geschickt. Gegen jedes Recht, und natürlich auch gegen den Willen der Bevölkerung. Oder auch die islamische Massenmigration nach Europa, die natürlich nicht nur gegen den erdrutschartigen Mehrheitswillen der Europäer, sondern natürlich auch völlig rechtswidrig stattfindet. In beiden Fällen heißt die hauptverantwortliche Politikerin Angela Merkel.

    Die ganzen internationalen Verträge wurden in der Nachkriegszeit sowieso nur (mehr oder weniger) eingehalten, weil handfeste Drohungen dahinterstanden, und nicht weil die Vereinbarungen so schön zu Papier gebracht wurden. Gott sei Dank war der Westen stark, und deswegen ging es halbwegs zivilisiert zu. Heute ist besonders Europa demographisch, ökonomisch und militärisch am stark absteigenden Ast. Womit will Frau Merkel bitteschön noch drohen? Heute schon gibt's kaum noch was zu verschenken, und in 10-20 Jahren ist Europa selbst ein einziges Krisengebiet.

    Politiker wie Merkel haben versagt. Niemand nimmt sie mehr ernst. Europa muss wieder stärker werden, besonders ökonomisch und demographisch. Dann kann wieder etwas bewirkt werden, durch stärkere Verhandlungspositionen und schlicht und einfach durch das Vorbild eines friedlichen, prosperierenden und patriotischen Erdteils!

    • terbuan
      13. März 2014 19:31

      @Patriot
      Ausgezeichneter Beitrag, danke!
      Zum letzten Absatz: Die Chancen stehen leider eher schlecht! (:-

    • dssm
      13. März 2014 19:47

      @Patriot
      Merkel und Konsorten haben versagt, aber das Problem sind die Unternehmer!

      Die guten und soliden gehen in die innere Emigration (ältere) oder wandern ab (jüngere).
      Die neuen sind entweder Ein-Mann-Betriebe, denen die pure Not aus den Augen schaut oder es sind jene jungen, dynamischen Typen, welche eine tolle Idee haben, Investoren finden (derer gibt es momentan zu viele), einen dicken Wagen leasen, ein Büro mit Chrom und Leder beziehen, bei der Auswahl der Bürodamen auf den Minirock achten aber nie und nimmer fleißig arbeiten, mag heißen Gewinn oder Rückzahlung wird es bei denen nie geben.

      Alles andere lässt sich sanieren wenn die Wirtschaft brummt, dies aber tötet die Wirtschaft wie wir sie kennen. Weniger lustige Verteilungskämpfe werden folgen.
      Was glauben Sie was passiert, wenn die unendlichen Geldmengen auf die reale Warenmenge treffen? Es gibt schlicht nichts zu kaufen! Es gibt kaum eine Produktion die über den täglichen Bedarf hinausgeht. Es fehlen die neuen Unternehmer! In Russland wie im Westen.

    • Freak77
      13. März 2014 20:06

      Den Putin von heute

      und den

      Adolf Hitler in den Jahren 1936 bis 1938

      zu vergleichen ist angemessen!


      Weil man die Dinge beim Namen nennen sollte und die Tatsachen so ansehen sollte wie sie sind.

      Zur Erinnerung die teilweise "friedlichen Einmärsche Hitlers in andere Gebiete":

      - März 1936 Besetzung des (vorher entmilitarisierten) Rheinlands

      - März 1938 Besetzung Österreichs

      - September 1938 Besetzung der Sudetengebiete

      - März 1939 Besetzung der Rest-Tschechei

      Zur Erinnerung die Taten Putins:

      - Kaukasuskrieg im August 2008, der vier Tage andauerte und Tote und Flüchtlinge forderte.

      - Februar/März 2014 Vorbereitung und Durchführung einer Militärintervention auf der Krim. Mit Militärgewalt Aufbau einer Anti-Ukrainischen Separatistenregierung auf der Krim.

      Blockade der ukrainischen Flotte auf der Krim durch die russ. Schwarzmeerflotte und Aufbau eines Drohpotenzials durch Abschuss einer Test-Atomrakete, intensive Militärmanöver unmittelbar an der Grenze zur Ukraine.

      Politische Gesprächsverweigerung, Zeitverzögerung, Hinhaltetaktik, Auftischung offener Lügen. Verhinderung der Vermittlung durch UNO und OSZE.

      Also nochmals: Hitler sollte ohne weiteres als Maßstab für die heutige Situation genommen werden. Die Welt muss die Lektion durch Hitler gelernt haben! Alle zivilisierten Länder müssen zusammenstehen um militärische Aggression möglichst ohne Blutvergießen in die Schranken zu weisen.

      Die Rede Merkels von heute war genau angemessen und ausgewogen.

    • Patriot
      13. März 2014 20:23

      @terbuan

      Danke

      @dssm

      Merkel und Konsorten schaffen die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, insbesondere was die Besteuerung, die Lohnnebenkosten und auch die bürokratischen Vorschriften betrifft. Wenn der Staat jeden 2. Euro des BIP ausgibt, MUSS die Wirtschaft zwangsläufig leiden.

      Die Inflation kommt allerspätestens dann, wenn die Baby-Boomer-Jahrgänge (also 50er und 60er) in Pension gehen, und durch um 30-40% kleinere Jahrgänge der 90er und 00er ersetzt werden, von denen übrigens 1 Drittel "Migrationshintergrund" hat, wo wiederum die Kenntnis der deutschen Sprache schon ein Qualifikationsmerkmal ist. Wenn also die Baby-Boomer-Generation ihre Ersparnisse für einen angenehmen Lebensabend ausgeben will, wird es zwangsläufig zu großen Knappheiten kommen, besonders bei arbeitsintensiven Gütern- und Dienstleistungen.

      Der Fall Höneß passt hier sehr gut rein, auch was den Vergleich mit Rußland und ein paar der dortigen Prozesse gegen Unternehmer betrifft. Höneß hat mit seinen Spekulationen (mit schon versteuertem Einkommen!) offenbar überhaupt nix verdient, und hätte es einen längeren Durchrechnungszeitraum gegeben (zb 10 Jahre), wäre überhaupt keine Steuer angefallen. Ganz zu schweigen davon, dass sich der Staat diverse Informationen (die sogenannten Steuer-CDs) völlig rechtswidrig beschafft hat. Daneben hat Höneß nach eigenen Angaben ca 50 Mio Euro an Steuern bezahlt, hat eine prosperierende Wurstfabrik aufgebaut, und noch dazu den finanziell und sportlich momentan besten Fussballverein der Welt!

      Dieser Höneß wird jetzt behandelt wie ein Schwerverbrecher, und die linken Aasgeier kriegen sich vor lauter Häme und Schadenfreude überhaupt nicht mehr ein. Nebenbei läuft aber ein sozialistischer Unterstützer der Kinder-Porno-Industrie mit Migrationshintergrund noch völlig frei herum. Das ist Deutschland im Jahre 2014. Und die wollen über Russland urteilen?

      @Freak

      Gut, den Hitler von 1936-1938. Aber das ist nicht der Hitler, den man sich allgemein vorstellt.

    • terbuan
      13. März 2014 20:29

      @Patriot
      Danke für Ihre Repliken, passen sehr gut zu Ihrem Hauptkommentar!

    • dssm
      13. März 2014 21:07

      @Patriot
      Danke, Ihre Replik ist *****!

  42. Anton Volpini
    13. März 2014 19:15

    Fr. Bundeskanzler Merkel muß man für etwas ganz anderes danken, als für diese Rede!

    Man muß ihr dafür danken, daß sie Deutschland mit ihrer linken Außenpolitik aus der Schußlinie der Neidpolitik anderer europäischer Staaten, vornehmlich Frankreichs und Englands genommen hat.
    Deutschland war wieder einmal kurz davor, wegen seiner wirtschaftlichen Erfolge zum Buhmann innerhalb Europas hochstilisiert zu werden. Das hat jetzt der äußere "Feind" Rußland zugedeckt! Und Merkel nützt das instinktiv, oder folgt sie einem anderen Auftrag?

    Merkels Ablenkungspolitik hat aber seinen Preis, und das für ganz Europa.
    Der Preis ist die Aufgabe der eigenständigen europäischen Handlungsfreiheit. Deutschland wird dadurch in erster Linie, und Europa in zweiter Linie, nur mehr zum Vollstrecker US amerikanischer Geopolitik, die in der Ukraine ihren Aufstand gegen Rußland probt.

    Merkel hat die Handlungsfreiheit Deutschlands innerhalb Europas mit der Zustimmung zum ESM begraben. Ob sich Frankreich und England die Aufgabe der europäischen Handlungsfreiheit gefallen lassen, wird die weitere Geschichte zeigen.
    Es würd mich aber nicht wundern, wenn Frankreich schon intensive Geheimdiplomatie mit Rußland aufgenommen hat.

  43. dssm
    13. März 2014 19:14

    Ja, völlig richtig. Man (wer eigentlich?) sollte den Russen gehörig eine Watschen geben!

    So wie damals dem Irak, wegen der Massenvernichtungswaffen, hat ja auch fast eine UNO-Zustimmung gegeben.
    Oder man könnte eine UNO-Zustimmung zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Luftangriffen herbeiführen, so wie bei Libyen, und dann einmal ordentlich draufbomben (bis halt die Munition ausgeht).
    Oder die Regierung durch einen eben erst von der 'Fortbildung' aus den USA heimkehrenden Offizier stürzen lassen, so wie im Mali, hat voll gut funktioniert.
    Man könnte auch ein paar 'Rebellen' mit Waffen und Logistik versorgen, die CIA hat da ja reichlich Erfahrung aus Syrien.
    Oder ein paar Drohnen losschicken, so wie in Pakistan und dabei für Bombenstimmung bei der einen oder anderen Hochzeitsgesellschaft sorgen.
    Man könnte auch einen Teil der Ukraine abspalten, so wie die einwandfreie Aktion im Kosovo gezeigt hat.
    Man könnte auch eine voll effektive Kolonial-Verwaltung wie in Bosnien einsetzen.
    Oder ein paar Atomkraftwerke mit dem Struxnet Virus behandeln, es weht ja zum Glück meist Westwind ...

    Und überhaupt, die Ukraine ist die Kornkammer Europas! Die NATO beweist seit Jahren ihre landwirtschaftliche Kompetenzen in Afganistan, die Heroinproduktion ist nun beim hundertfachen als vor der Invasion, diese offensichtliche Kompetenz muss den Ukrainern aufgenötigt werden.

    Irgendwie ist die russische Liste kürzer, so bekommt Putin nie den Friedensnobelpreis!

    Und nun das einzig bedeutende, leider ohne Sarkasmus:
    Man könnte aber auch einmal zuhören was der grösste Gläubiger zu sagen hat: China!

    • terbuan
      13. März 2014 19:47

      @dssm
      Großartig dieser Beitrag, danke, dem ist nichts hinzuzufügen!

    • ProConsul
      13. März 2014 20:11

      Ausgezeichneter Kommentar. Danke!

    • Undine
      13. März 2014 21:48

      @dssm

      *********!

    • diko
      14. März 2014 07:18

      @dssm
      *********!

    • socrates
      14. März 2014 10:02

      dssm *******************
      Die Kriegstreiber sollen nicht vergessen, dass die Nachschubwege für Russland kurz und für die "Wertegemeinschaft" (Banken und Anleger, die ohne Arbeit Geld verdienen wollen und die Steuerzahler ausrauben) lang sind. Das haben auch schon andere Verlierer erfahren.

    • Sensenmann
      14. März 2014 13:56

      Gratuliere! Scharf auf den Punkt gebracht!

  44. terbuan
    13. März 2014 19:00

    Wann beginnt der nächste Krieg?

    Verschwörungstheorien dienen dazu, den Menschen eine Theorie als Wahrheit zu verkaufen, schlimm ist es dann, wenn es sich im Nachhinein doch um die Wahrheit gehandelt hat.

    "False-Flag-Operationen bringen die Geschichte voran und ebnen dem Aggressor den Weg – siehe 11.9.2001. Wenn sich feindliche Truppen gegenüberstehen, wechselt man gerne mal die Abzeichen, um im Namen des Feindes Attentate, Überfälle oder Gräueltaten zu begehen und anschließend empört »zurückzuschlagen«. Und schon ist der schönste Krieg im Gange. Wie nun aufgetauchte E-Mails von US- und ukrainischen Militärs nahelegen, könnten solche Operationen in der Ukraine unmittelbar bevorstehen..."

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/krieg-am-15-maerz-gehackte-e-mails-enthuellen-false-flag-operation-gegen-die-russen.html

    • dssm
      13. März 2014 19:35

      Ich glaube eine Verschwörungstheorie braucht man heute nicht mehr. Die USA haben auf einen Dollar zusätzliche Verschuldung noch genau 28 Cent Wirtschaftswachstum, Tendenz seit Jahren schlimmer werdend.
      Keynsianer haben eine ganz klare Theorie bezüglich staatlichen Geldschwemmen (=Schulden) und wirtschaftlichem Wachstum, diese ist nun hinreichend widerlegt.
      Da aber so gut wie alle staatsnahen Experten Keynsianer sind, haben die keine Lösung mehr.
      Dann wird es für die Wallstreet Phantastillionen sehr schnell eng, denn zum Kaufen gibt es ja nichts.

      Leider hat Russland ein vergleichbares Problem. Denn kühlt die Wirtschaft ab (China!), der Kupferpreis und der Balic dry zeigen dies, dann braucht man weniger Rohstoffe, damit fallen aber die Staatseinnahmen und die staatlichen Wahlbestechungen sind Schnee von Gestern. Sanierung über Binnenkonjunktur ist bei der maroden russischen Wirtschaft nicht möglich.

      Gefährliche Kombination! Aber vor aller Augen.

  45. Freak77
    13. März 2014 18:37

    Russische Chefredakteurin jetzt auch schon von Zbigniew Brzezinski und George Soros gehirngewaschen?

    Aber es besteht für die russischen Medienkonsumenten keine Sorge:

    Frau Galina Timtschenko wurde schnellstmöglich ihres Postens enthoben:


    17.57 Uhr: Die Chefredakteurin einer der bekanntesten russischen Nachrichtenseiten ist wegen der Ukraine-Berichterstattung gefeuert worden.

    Galina Timtschenko ist nach zehn Jahren von ihrem Posten bei Lenta.ru abgesetzt worden, wie die Website selbst mitteilt.

    Der Eigentümer reagierte mit dem Schritt auf die Beschwerde staatlicher Medienkontrolleure, die Lenta.ru am Morgen die Verbreitung von „Material extremistischer Natur“ vorgeworfen hatten.

    http://www.focus.de/politik/ausland/krim-krise-im-news-ticker-russland-laesst-4000-soldaten-an-ukrainischer-grenze-aufmarschieren_id_3684418.html

    Die Dame mit den Brillen und lila Bluse ist die abgesetzte Chefredakteurin Galina Timtschenko: http://lenta.ru/

    • dssm
      13. März 2014 21:52

      Mein lieber Freak77, nun einmal eine etwas sarkastische aber doch sehr bittere Frage.
      Die Oligarchen, von Timoschenko zu Janukowitsch und weiß der Kuckuck noch, haben das Land ausgesaugt, ihre Millionen (eher Milliarden) aus dem Schweiß und Blut der armen Leute gesaugt.
      So weit, so gut.

      Sowohl Timoschenko als auch Janukowitsch wurden demokratisch gewählt, von westlichen Wahlbeobachtern wurden keine groben Unregelmäßigkeiten aufgezeigt.
      So weit, so gut, bis hierher wird wohl kaum Widerspruch kommen.

      Nun schreibt aber fast die gesamte Presse, daß Herr Janukowitsch ein 'Despot' sei; selbst in der NZZ, welche ja eine eher feinere Klinge führt, wird so geurteilt – wörtlich! In Russland wird es wohl umgekehrt sein, da wird der neue Regierungschef wohl als 'Despot' angesprochen, mangels russisch kann ich dies aber nicht nachvollziehen.
      Eine kurze Presseschau wird dies bestätigen.

      Hauptsächlich macht man Herrn Janukowitsch den Vorwurf, daß seine Politik der Ukraine viel Geld gekostet hätte (und diversen Oligarchen die Taschen gefüllt hätte). Von Milliarden ist die Rede!

      Nun ist unser Herr Faymann ebenfalls demokratisch gewählt; Wahlbeobachter waren leider keine dabei. Nun kostet uns das HAA-Abenteuer ebenfalls Milliarden und zwar, wenn man wieder der internationalen Presse trauen kann, weil die Regierung 'unfähig' war, das politische System 'kaputt' ist usw. (ein kurzer Verweis auf die NZZ mag genügen). Das kostet unser Land viel Geld (Steuerzahler!) füllt aber manchem Hedgefond die Taschen.

      Frage: Ist Herr Faymann nun ebenfalls ein Despot? Oder, darf man dies nur sagen, wenn Landeskinder diese unverschämten Gewinne machen und nicht fremde Fonds im fernen London und New York?

      Ich freue mich auf Ihre geschätzte Antwort!

    • Sensenmann
      14. März 2014 13:57

      Touché! ********************

  46. bagaude
    13. März 2014 18:20

    Ich sehe Kriege,Terror,Diktaturen und keine Helden,die sich für die Völker

    selbstlos aufopfern,Demokraten sind Mangelware ;Politiker aller Länder sind

    zu narzistischen Borderlinern mutiert ,die die "Öffentlich rechtichen Anstalten "

    benützen wie öffentlliche Pissoirs -schamlos,exzessiv und übelriechend!!

    Sie benützen wie eh und je die Völker,um ihrer ureigenen Claninteressen willen

    keine Spur von Respekt,Toleranz,Inellektualität oder gar Weisheit -nur

    Rohheit,Verschlagenheit und Verhetzung der Menschen untereinander;eine

    widerliche unbelehrbare dumme ,aber umso gefährlichere parasitäre Kaste......

  47. Freak77
    13. März 2014 18:05

    Super-demokratische, superintelligente, sachbezogene und auf Tatsachen aufbauende Wahlwerbung, die ganz bewußt nicht die Gefühlsebene der Wähler ansprechen will, sondern die Wähler auf der Sachebene ansprechen und überzeugen möchte:

    Ein Wahlplakat für die sonntägige "Volksabstimmung" auf der Krim:

    http://p5.focus.de/img/fotos/origs3685986/530843776-w1280-h960-q72-p4/UkrainiePosterSevastopol.jpg

    • Freak77
      13. März 2014 18:12

      Der Standard der Demokratie auf der Krim ist derzeit so cirka auf dem Niveau wie am 10. April 1938 in der Ostmark (so wurde Österreich damals umbenannt):

      Da gab es auch eine super-demokratische Volksabstimmung so ähnlich wie jetzt auf der Krim:

      Der Stimmzettel von damals:


      http://ak-heimatgeschichte.mitterfels-online.de/joomla/images/stories/schw_Brett/denkw_ereignisse/03_Maerz/06_1938_stimmzettel2.jpg

    • Undine
      14. März 2014 22:27

      @Freak77

      Wie Sie sicher wissen, war auch von SCHUSCHNIGG eine Volksabstimmung vorbereitet worden, zu der es aber dann nicht kam. Einen dieser Stimmzettel hatte ich einmal in der Hand; ein alter Innviertler hatte eine Schachtel voll mit Schuschnigg-Stimmzetteln auf seinem Dachboden gefunden (sein Vater war damals Bürgermeister gewesen. Auf diesem "Stimmzettel" stand nicht etwa JA UND NEIN zur Auswahl---da stand nur in Gotischer Schrift ein einziges großes JA---nichts sonst! Was sagt uns das???

  48. Collector
    13. März 2014 18:01

    Zbigniew Brzezi?ski brachte es bereits 1997 die Ukraine-Frage auf den Punkt:

    „Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Russlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr.... Wenn Moskau allerdings die Herrschaft über die Ukraine mit ihren 52 Millionen Menschen, bedeutenden Bodenschätzen und dem Zugang zum Schwarzen Meer wiedergewinnen sollte, erlangte Russland automatisch die Mittel, ein mächtiges Europa und Asien umspannendes Reich zu werden.“

    Merkel, so wurde gestern in der "Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und UN" gesagt, ist nur der "Pudel der USA". Die USA benutzen Europa als "Brückenkopf" um den geopolitisch so wichtigen Raum zwischen Lissabon und Vladivostock unter ihre Kontrolle zu bringen. Dieses Bestreben richtet sich naturgemäß in erster Linie gegen Rußland und seine nationale Identität. Durch "Umwandlung" soll Rußland die westlichen "Werte" des atheistischen Humanismus übernehmen, die alle auf die Auflösung von Gemeinschaften wie Familie, Ehe und Nation hinauslaufen.

    AU hat von allem keine Ahnung!

  49. Freak77
    13. März 2014 17:58

    Die Putin-Entschuldiger

    Die Putin-Verteidiger

    Die Putin-Verharmloser

    Die Putin-Verehrer

    Die Putin-Bewunderer

    Sie kommen wieder heraus aus der Deckung.

  50. Josef Maierhofer
    13. März 2014 17:13

    Nicht nur der Wirtschaft wird es schlechter gehen auch uns allen.

    Setzen wir keine Maßnahmen, haben wir uns damit sogar noch einverstanden erklärt, setzen wir welche (die richtigen) dann waren wir wenigstens nicht damit einverstanden.

    Schlechter gehen wird es uns trotzdem, so oder so, sagt mein Gefühl. Wir werden uns um andere Gasquellen umsehen müssen, wollen wir das haben, oder eben um Schiefergas, das wir ja hätten.

    Es war einmal, da hat das österreichische Wort noch was gegolten, das ist es heute nicht mehr. Ist vielleicht auch besser so.

    Die Verletzung der Menschenrechte ist sehr schlimm und der ERMG wirkt nicht, verurteilt nicht, wird vermutlich bis nächstes Jahr eine Note herausbringen. Er wirkt nur dort, wo es eigentlich keine Menschenrechtsverletzungen gibt.

    In jedem Krieg gibt es nur Verlierer.

    Jedenfalls wäre die Wahrheit eine wichtige Informationsfrage.

    Auch ich halte ein übergehen zur Tagesordnung nicht für sinnvoll.

  51. terbuan
    13. März 2014 16:49

    "Der neue Tugendterror" (@Thilo Sarrazin) befällt jetzt auch dieses Forum.
    Tut mir leid s.g. Herr Dr,. Unterberger, aber so undifferenziert schon wieder über das Krim-Problem zu argumentieren macht einfach fassungslos.
    Die "lieben, rechtschaffenen Freunde" in der Ukraine und der Satan Putin als Gegenspieler, noch dazu mit Adolf Hitler verglichen, nein, das reizt zum Widerspruch.
    Da laufen ganz andere Interessen, wirtschaftliche und politische, das ist ein gnadenloser Machtkampf zwischen Washington und Moskau, man darf gespannt sein wann die erwartete "false flag" Operation startet. Die Marionette Angela Merkel liest wieder einmal den Text vor, den ihr Obama vorgelegt hat!

    • Erich Bauer
      13. März 2014 17:29

      Die Mainstreamler, die hierorts jedoch eine Minderheit sind, wollen den KRIEG... eindeutig.

    • Freak77
      13. März 2014 17:53

      terbuan:

      Apropos: "Tugendterror"

      SIE sind es die hier zu terrorisieren versucht!

      Und zwar mit Meinungsterror.

      Warum lassen Sie denn andere Menschen nicht ganz normal ihre Meinungen äußern ohne sie irgendeines Terrors zu beschuldigen?

    • Wyatt
      13. März 2014 17:57

      @ terbuan
      sehe ich ebenso, nur liegt die Vermutung nahe, dass im Sinne eines Fortbestandes dieses Blogs, vom Betreiber immer wieder Schreckliches & Böses über Russland und Putin berichtet werden muss.

    • terbuan
      13. März 2014 18:04

      @Freak77

      Ich habe lediglich Sarazzin zitiert und das Recht auf freie Meinungsäußerung in Anspruch genommen, diese Meinung entspricht nicht der des Autors und ich beschuldige niemanden, auch Sie können sie hier abgeben anstelle mich hier des Terrors zu bezichtigen, haben Sie aber bis jetzt nicht, danke.

    • terbuan
      13. März 2014 18:12

      @Freak77

      Wie ich gerade sehe, Sie haben keine Meinung geäußert, sondern nur polemische Schlagworte in den Blog gestellt, auch eine Form der Diskussion, liegt mir aber eher nicht.

    • Freak77
      13. März 2014 18:21

      @ terbuan, wenn man so etwas postet:

      "Der neue Tugendterror" (@Thilo Sarrazin) befällt jetzt auch dieses Forum.

      Ja was ist denn das anderes als ein elegant getarnter Versuch andere Teilnehmer hier (so wie auch den Autor, A.U.) des "Terrors" zu bezichtigen?

      Wenn Sie (Sarrazin hat dieses Wort in einem völlig anderen Zusammenhang gewählt) Tugendterror hier im Forum sehen, so ist dazu festzustellen, dass das auch eine Art von Terror ist, eben eine Form von geistiger Terror bzw. Meinungsterror.

      Sie haben es geschrieben um 16:49, für alle sichtbar, da können Sie sich nicht herauswinden.

    • Brigitte Imb
      13. März 2014 18:35

      Was ist an Putin schlechter als an Obama?

      Wer ist der größere Kriegstreiber?

    • Wyatt
      13. März 2014 18:45

      Freak 77.
      ja was ist den ihr Geschreibsel anderes als kundzutun, dass Sie hier die einzig richtige Machthaber gefällige Meinung, vertreten. Und um Andersmeinende gleich des (Meinungs)-Terrorismus zu beschuldigen.

    • Freak77
      13. März 2014 19:42

      @ Wyatt (18:45)

      Man sollte aber schon genau schauen:

      Wer hat angefangen?

      Und wer hat sich gewehrt?

    • ;-)
      13. März 2014 19:53

      Ist etwa gar phaidros wieder aktiv?

    • terbuan
      13. März 2014 20:05

      @,-)

      Nein, das glaube ich nicht, mit dem @phaidros habe ich mich ausgesprochen, wir kommen uns nicht mehr in die Quere. Ich kenne ihn seit Jahren und schätze ihn als sehr fachkundigen Physiker, wenngleich wir selten einer Meinung waren.

    • Julia (kein Partner)
      14. März 2014 17:00

      terbuan
      ... man darf gespannt sein wann die erwartete "false flag" Operation startet

      Ukraine – Gehackte E-Mails über False/Flag Operation?
      Wie heute auf L!veJournal zu erfahren war, wurde eine aus dem Ukrainischen in das Englische übersetze E-Mail Korrespodenz zwischen einem Jason Gresh (Assistent Armee Attache an der US-Botschaft in der Ukraine) und Igor Protsyk (ranghoher Beamter vom ukrainischen Generalstab) gehackt und veröffentlicht.

      Laut Textinhalt soll ein CIA-Initiierter False/Flag-Anschlag durch die Ukraine/VSA/€U am 15. März 2014 auf den Flughafen Melitopol ausgeführt und dieser den Russen (Nachbarn) zugeschoben werden!
      http://mcexcorcism.wordpress.com/2014/03/12/ukraine-gehackte-e-mails-uber-falseflag-operation/

      Herr Unterberger nehmen sie sich ein Beispiel!!!!
      Christoph Hörstel ehem. langjähriger Auslandskorrespondent des ARD/ZDF
      über: die Krim-Krise in der Ukraine (März 2014)
      (sehr fundierte und klare Aussagen - so wie sich ehrlicher Journalismus gehört)

      http://www.youtube.com/watch?v=UY3gLNvVYMQ

    • Gennadi (kein Partner)
      15. März 2014 08:08

      Die Sowjetunion wendet viel Geld auf, um durch zahlreiche "Stimmen" in allen Medien für sich zu werben.
      Lobbyismus pur.

    • Ichsehichsehwasdunicht (kein Partner)
      15. März 2014 09:36

      @Gemadi

      Eigentlich müsste einem der Hausverstand schon verraten, dass kein Friede bleiben kann, wenn man eine der Parteien ins Eck drängt. Ist doch verlogen zu sagen, man wolle keinen Krieg und provoziert ihn gleichzeitig ("tust du nicht, was ich sage, hungere ich dich aus" - ist nichts anderes).

      Wo war/ist die USA eigentlich nicht am Zündeln ? Wenn das so weitergeht, wird sich der Konflikt ausdehnen - die USA ist weit genug weg, wir nicht. Wo zieht die USA eigentlich nicht ihren Nutzen aus einem Konflikt ?

      Was würde wohl die USA an Putins Stelle tun - die Krim fallen lassen ? Glauben sie doch selber nicht.

      Die Oligarchen, z.B. auch die, die jetzt in der Ukraine (ungewählt) an der Macht sind, sollen das gestohlene Geld dem Volk zurückgeben. Das allein wäre fair.

      Und wie kommt die wieder EU dazu ein bankrottes Land zu sanieren ? Das Geld würde eh wieder nicht zum Volk, sondern den Oligarchen zufließen.

    • Nestor 1937
      15. März 2014 10:13

      Wer hat denn diesmal Herrn Unterberger die Hand geführt?
      Das war jedenfalls nicht der grwohnte AU, den ich seit den frühesten Tagen der PRESSE schätze!

  52. Wertkonservativer
    13. März 2014 16:42

    Auch hier zeigt sich wieder, dass sich Herr Dr. Unterberger nicht scheut, aufrecht seine Meinung zu sagen; dies auch im Bewusstsein, dass die übergroße Blogger-Mehrheit hier gegenteiliger Meinung ist!

    Dass er auch Frau Merkel, die ja hier ja auch mehr und mehr niedergemacht wird, derart positiv bewertet, beweist auch hier seine vom Blog-Mainstream unabhängige Denkweise!

    Dass er überdies Herrn Putin als das bezeichnet, was der nämlich ist: als einen Nicht-Demokraten und Usurpator, wird hier manche sicher auch nicht gerade freuen;
    und dass auch FPÖ und die Neos ihr Schmalz abkriegen, ebenso!

    So kann ich diesmal, einmal wirklich zufrieden, sagen:

    Danke, Angela Merkel, danke Dr. Unterberger!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      13. März 2014 17:27

      aufrecht oder kniend...

    • terbuan
      13. März 2014 17:49

      Lieber Gerhard,
      jetzt einmal eine Variante aus der Geschichte (--nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich...):
      Stell Dir einmal vor, Österreich-Ungarn zerfällt und der Kriegshafen Pula fällt an Kroatien. Österreich bleibt mehr oder weniger befreundet mit Kroatien und schließt einen Pachtvertrag für die Benützung des Hafens ab, die Bevölkerung von Istrien ist mehrheitlich deutschsprachig findet sich jedoch zwangsläufig mit der Situation ab.
      Kroatien hat jedoch wertvolle Assets und findet das Interesse einer eher feindlich gestimmten Großmacht, die sie mit Versprechungen umgarnt.
      Jetzt läuten in Österreich die Alarmglocken, unser Kriegshafen ist in Gefahr, die erst kürzlich abgeschlossene Verlängerung des Vertrages ist in Gefahr gekündigt zu werden und wir hätten dann keinen Zugang mehr zur Adria (Triest haben sie uns eh schon weggenommen). Was würdest Du als verantwortungsbewusster österreichischer Politiker tun, die Österreicher in Istrien und den Kriegshafen einfach ihrem Schicksal überlassen oder vielleicht doch ein Referendum organisieren und sich nicht alles gefallen lassen???
      lG/terbuan

    • Siri
      13. März 2014 18:15

      Terbuan
      ausgezeichnete Analogie. Aber mit so etwas brauchen sie dem WK nicht kommen, er hat sich ja mit seinem Kommentar endgültig zur Lachnummer gemacht.

    • Wertkonservativer
      13. März 2014 18:17

      Freund terbuan,

      natürlich kann ich Deinen Gedankengängen einiges Verständnis entgegenbringen.
      Allerdings möchte ich mit zwei Gegenargumenten antworten:

      erstens basiert Dein Beispiel - so meine ich - auf einem strategischen Großmacht-Denken, wie es bis ins vergangenen Jahrhundert weltweit üblich war.

      Zweitens sind die in der Ukraine und speziell auf der Krim lebenden Russen ja nicht an Leib und Leben gefährdet, und haben sich ja auch an das Zusammenleben mit den immerhin verwandten Ukrainern im selbständigen Staat Ukraine gewöhnt.

      Klar ist jedoch, dass der Staat Ukraine völkerrechtlich allseits (auch von Russland) anerkannt ist, und allfällige "Gebietsabrundungen" bzw. Stützpunkt-Wünsche nur durch Verträge zwischen beiden Ländern beschlossen werden können.

      Was Putin hier tut, ist jedenfalls ein Bruch des Völkerrechtes, und daher zu verurteilen!
      Das meint Frau Merkel, das meint Dr. Unterberger, und das meine auch ich, Dein Freund Wertkonservativer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      13. März 2014 18:31

      @ WK

      Einer der ersten Gesetzesbeschlüsse der ukrainischen Parlaments nach dem Umsturz war, der russischen Sprache den Status einer Amtssprache zu nehmen.
      Ist das nicht ein deutliches Signal an die Russen in der Ukraine, die immerhin etwa 35 % der Gesamtbevölkerung stellen, was die Stoßrichtung der neuen Herren ist?

    • terbuan
      13. März 2014 18:44

      @Gerhard
      Das meinst Du doch nicht wirklich im Ernst, dass heute "strategisches Großmachtdenken" kein Thema mehr ist? Es ist, und zwar mehr denn je!
      Und die Österreicher damals und die Russen heute wären und sind nicht an Leib und Leben gefährdet, aber sie wären und sie sind diskriminiert, siehe das Verbot der russischen Sprache als Amtssprache!

    • Wertkonservativer
      13. März 2014 19:01

      Schau, terbuan,

      ich geb's ja immer wieder zu, kein ausgewiesener "Außenpolitiker" zu sein.
      Meine außenpolitischen Aussagen sind bauch- und sympathie-gesteuert, und durchaus nicht immer durchdacht!
      Dass ich jedoch in manchen Punkten mit Herrn Dr. Unterberger, der doch ganz anderen Ein- und Durchblick hat, hier einer Meinung bin, ist aber auch Fakt!

      Sind wir nun, zusammen mit ganz wenigen anderen, nun tumbe Toren, weil wir hier nicht der Mehrheitsmeinung sind?
      Das Tagebuch ist jedenfalls derzeit in rauen Gewässern!
      Aber nochmals: Diskussion ist notwendig und sinnvoll!
      Lassen wir uns nicht aufhalten, uns gegenseitig seriös und freundschaftlich die Meinung zu sagen!

      Ciao und Servus,

      Gerhard

    • terbuan
      13. März 2014 19:18

      Lieber Gerhard,

      Es ist fein, einen Poster persönlich zu kennen, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist, und das schätze ich besonders an Dir!
      Mein Vorschlag wäre, ich komme Dich einmal auf Deiner "Datscha" in Istrien besuchen und wir besuchen den alten k.u.k. Kriegshafen Pula und trinken dann ein paar Gläser des guten istrischen Rotweins auf die gute alte Zeit, als Pula noch zu Alt-Österreich gehörte!
      liebe Grüße
      terbuan

    • Wertkonservativer
      13. März 2014 19:56

      Abgemacht, terbuan!

      das werden wir gemeinsam tun!

      Hinsichtlich des Termins werden wir schon klarkommen!

      Danke jedenfalls für Deine verständnisvollen Worte!

      Grüße,

      Gerhard





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung