Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Sechs Mal Ade: Laura, Geheimstudien, Bitcoin, Steger, Media-Zentrum, Begutachtungen

Lesezeit: 5:00

Ganz schön viel, wovon wir an einem einzigen Tag Abschied nehmen müssen. Wobei sich freilich das Bedauern in engen Grenzen hält. Denn in Wahrheit ist es nur in einem einzigen Fall ein echtes.

Irgendwie ist es zwar schade um Laura Rudas. Künftig haben wir als Folge ihres Abschieds über die Politik deutlich weniger zu lachen als bisher. Aber die junge Dame hat halt den Mann ihres Herzens entdeckt. Schön für sie. Bisher hatte sie ja nur bei Werner Faymann punkten können, der in seiner Schlichtheit geglaubt hatte, Laura Rudas würde junge Wähler ansprechen. Wo sie aber nur abschreckend gewirkt hat. Das Abschiednehmen scheint übrigens das Dauerschicksal von Generalsekretären zu sein – nicht nur bei roten, auch bei schwarzen und blauen. Hui ist man oben. Und Hui ist man draußen.

Ein Ade gibt es für die Geheimhaltung steuerfinanzierter Studien. Nach einem Bericht der „Presse“ sind die einstigen Tests hunderttausender Schüler auf einem rumänischen Internet-Server aufgetaucht. Und das ist gut so (mit Ausnahme der Veröffentlichung von Mail-Adressen der Lehrer), auch wenn jetzt alle Medien Krokodilstränen vergießen ob dieses Datenleaks und ob der offensichtlichen Rache eines der vielen geschassten Mitarbeiter des Geheimhaltungsinstituts bifie. Doch die Ergebnisse von Schulen und Schultypen gehen die Öffentlichkeit und vor allem Eltern sehr viel an. Man wird nun die Qualität einzelner Schultypen, Schulen und Lehrer genau feststellen können. Und genau auf dieses Wissen haben Eltern Anspruch, die über das Schulschicksal ihrer Kinder entscheiden müssen. Das Tagebuch hatte schon damals – auf Grund einer geheimen Information – nachgewiesen, dass bei diesen freiwilligen Tests die diversen Gesamtschulen katastrophal abgeschnitten haben. Das ist freilich damals sowohl vom Schmied-Ministerium wie auch vom bifie geleugnet worden. Jetzt rückt aber nicht nur das Gesamtschulthema kritisch ins Zentrum, sondern generell auch der unglaubliche Skandal von Geheimstudien. Es ist in einer Demokratie absolut unakzeptabel, dass eine Regierung Studienergebnisse geheim hält, die sie mit unserem Geld finanziert hat. Die Qualität einer Schule darf wie so vieles anderes nicht nur Geheimwissen eines Ministers sein.

Abschied nimmt auch die Internet-Kunstwährung Bitcoin. Es war freilich immer vorauszusehen, dass die Bitcoin-Euphorie nur eine Blase ist. Und man sollte immer beachten, auch außerhalb des Internets, Dinge, die man nicht komplett versteht, niemals anzugreifen. Selbst wenn keine kriminellen Vorgänge dahinter stehen sollten. Das geringe Vertrauen kluger Menschen in Bitcoin heißt freilich nicht, dass das Vertrauen in Euro, Dollar & Co größer wäre. Denn Fed wie EZB schöpfen monatlich zig neue Milliarden an zusätzlichem „Geld“ per Druckmaschine, ohne dass da irgendwelche Werte dahinterstecken würden. Was ja nichts anderes ist als Betrug auf Staatsebene. Was Bitcoin im Internet war.

Abschied nimmt auch der mächtige Budget-Sektionschef Gerhard Steger. Der Sozialdemokrat setzt sich in den Rechnungshof ab. Er wurde immer als Sparefroh bezeichnet, was mich sehr für ihn einnimmt. Freilich lässt die Gesamtentwicklung der von ihm gemachten Budgets nicht gerade in Jubel ausbrechen. Vor allem das Sozialministerium mit den explodierenden Kosten für Pensionen und Arbeitslosigkeit war ganz offensichtlich nicht in Stegers Spargriff. Daran ist zwar sicher die Politik hauptschuld, aber Steger war ihr Instrument.

Erfreulich ist das endgültige Aus für den Versuch der einst so mächtigen Wiener SPÖ, den ORF nach Sankt Marx zu zwingen. Das überrascht angesichts der Mehrheitsverhältnisse in den ORF-Gremien, die ja normalerweise alle rotgrünen Vorschläge abnicken. Beim Sankt-Marx-Plan stehen den ORF-Betriebsräten aber die eigenen Wähler deutlich näher als ideologische Fronten. Vor allem die linken, daher extrem strukturkonservativen ORF-Mitarbeiter wollen partout nicht in Häupls Medienzentrum übersiedeln. Es wird aber nun weitergestritten: Müssen jetzt alle ORF-ler auf den Küniglberg übersiedeln? Das wird noch spannend. Einerseits steht hinter dem Künstleraufruf „Rettet das Funkhaus!“ weitgehend eine lächerliche Sammlung jener Namen, die auf Aufträge von dort hoffen. Andererseits ist die Zentralisierungsparole vom „gemeinsamen Newsroom“ ein Konzept von vorgestern. Stehen doch in der Epoche der Elektronik sämtlichen ORF-Mitarbeitern alle Radio- und Film-Aufnahmen in einer zentralen Datenbank zur Verfügung. Die kann von überall abgerufen werden. Daher sieht nur Alexander Wrabetz einen ökonomischen Nutzen eines solchen Einheits-Newsrooms. Dessen Konzept klingt eher nach einem teuren, aber nutzlosen Berater-Gewäsch aus einem früheren Jahrtausend. Hat Alexander Wrabetz keine besseren Argumente zugunsten seines Künigl-Plans? Dann wird er auch damit scheitern.

Wirklich ärgerlich ist von all diesen vielen Abschieden das Ade für Begutachtungen. Die Regierung will solche offensichtlich als überflüssiges Element in einem autoritären System endgültig abschaffen. Schon wieder wird nämlich ein Gesetz an einer Begutachtungs-Schleife vorbeigelotst. Diesmal geht es um den Handwerker-Bonus und die Zahnspangen. Es gibt aber überhaupt keinen Grund, warum hier auf Begutachtungen verzichtet wird. Damit verzichtet die Koalition auf wertvolle Ratschläge, die jedes Gesetz verbessern könnten (wenngleich es natürlich auch interessengeleitete Stellungnahmen gibt, aber die kann man ja ignorieren). Oder meint die Regierung, dass sie selbst die oberste und einzige Weisheit in diesem Land verkörpert? Oder weiß sie nach dem Pfusch beim Steuererhöhungspaket ohnedies, dass auch in den neuen Gesetzen so viele Unsinnigkeiten enthalten sind, dass sie lieber gar nicht erst in die Begutachtung geht?

PS: Während wir also gleich sechsfach von Versatzstücken der politischen Arena Abschied nehmen müssen, gibt es dort auch einen Zugang: Die Tochter von Jörg Haider tritt bei der EU-Wahl an (für das BZÖ). So positiv es an sich ist, wenn jemand in die Politik geht, aus der sich sonst ja so viele verabschieden, so fragt man sich doch: Ist es sehr schlau, ausgerechnet zu dem Zeitpunkt die Politik zu versuchen, da ganz Österreich über die Leichtfertigkeit ihres Vaters bei den einstigen Hypo-Garantien entsetzt ist?

 

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrennstein
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2014 05:43

    Nur zum letzten Satz des Beitrages, der die Kandidatur von Haiders Tochter betrifft:

    "Ist es sehr schlau, ausgerechnet zu dem Zeitpunkt die Politik zu versuchen, da ganz Österreich über die Leichtfertigkeit ihres Vaters bei den einstigen Hypo-Garantien entsetzt ist?"

    Auch wenn wir es die Systemmedien und die Systempolitiker einstimmig trommeln, es zeigt sich immer mehr die Cleverness Haiders, der sich rechtzeitig von der HAA trennte. Den größten Schaden haben anschließend in 2 Jahren die Bayern verursacht.

    Entsetzen beschleicht mich, aber auch vermutlich die Systemregierung, über die "Professionalität" des jungen Finanzministers Pröll, der ohne Not die Bank verstaatlichte und dem Steuerzahler umhängte, während er sich mit einem "gesundheitlichen" Problem aus der Politik bis auf weiteres verabschiedete.

    Und haben nicht die Systemparteien in entsetzlicher Weise Milliardenhaftungen im Rahmen des EMS für ausländische Banken beschlossen?

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2014 02:47

    Ein guter Tag, der mit vielen äußerst positiven Abschieden endet. Der eine negative zum Schluß - an den wird man sich bei dieser(n) GROKO (= GROßKOpferten) bedauerlicherweise gewöhnen müssen. Zur Unfähigkeit kommt jetzt bei Rot-Schwarz auch noch die Selbstherrlichkeit. Da fragt man sich resignierend: wie lange noch?

    Ad P.S.: Ob schlau und mutig, oder letzter Verzweiflungsakt des BZÖs wird sich bald herausstellen. Wenn die junge Dame unter diesen widrigen Umständen einen Wahlerfolg erzielen sollte, dann hätte sie die Feuerprobe für das politische Geschäft bestanden. Als mehrsprachige Juristin, Verfassungsrechtlerin und doppelte Akademikerin sowie nach einem hervorragenden Interview in einer Tageszeitung ist sie einigen anderen EU-Spitzenkandidaten (z. B. SPÖ!) um Lichtjahre voraus. Ich wünsche ihr viel Glück auf ihrem nicht ganz einfachen Weg.

  3. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2014 08:15

    Laura Rudas beweist uns jetzt, wie ernst es SPÖ Spitzenfunktionären auch privat mit den Werten ihrer Partei meinen. Immerhin ist eine teure Eliteuniversität in Amerika so ungefähr genau das, was die Roten als großes Ziel all ihrer Bildungsreformen angestrebt haben.
    Nichts sagt Chancengleichheit und Antikapitalismus wie ein Diplom aus Stanford.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2014 11:27

    Was kann Frau Dr. Ulrike Haider-Quercia dafür, dass sie den Namen und die Tochter des glücklosen verstorbenen Dr. Jörg Haider ist? Haben wir in Österreich eine Sippenhaftung, indem man durch seine Vorfahren bzw. Familie negativ gekennzeichnet wird?
    Ich finde es absolut unfair, diesbezüglich negative Zusammenhänge herzustellen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorefrinn
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2014 03:28

    Ad P.S. zur 2.: eine neue Aufsichtsrätin bei der ÖBB wird von den Genossen nicht fallen gelassen: Brigitte Ederer zieht in ÖBB-Aufsichtsrat ein

    Die frühere Siemens-Vorständin Brigitte Ederer zieht am Freitag in den Aufsichtsrat der staatlichen ÖBB Holding ein. Eine Sprecherin des Verkehrsministeriums bestätigte einen Bericht des „Kurier“. Damit wird die Zahl der Eigentümervertreter bei der Staatsbahn von sieben auf acht aufgestockt. Weiters sitzen noch vier vom Betriebsrat delegierte Vertreter im Aufsichtsgremium.

    Die ehemalige Europa-Staatssekretärin (SPÖ) und Wiener Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Ederer war im Herbst vorzeitig aus dem Siemens-Vorstand ausgeschieden. Derzeit ist sie Aufsichtsrätin bei der ÖIAG, bei Infineon Österreich und bei Boehringer Ingelheim.
    Bures: Frauenquote erfüllt

    Mit der Bestellung von Ederer werde das erklärte Ziel der Bundesregierung, den Frauenanteil in den Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen auf 25 Prozent zu steigern, in der ÖBB-Holding erreicht, betont Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ). Von den dann acht vom Eigentümer bestellten Aufsichtsräten sind zwei Frauen. Neben Ederer sitzt bereits die Ex-Notenbankerin Gertrude Tumpel-Gugerell im Bahn-Aufsichtsrat.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2014 08:25

    Haiders Tochter ehrt der Ansatz, zur Reanimierung des BZÖ Leichnams anzutreten - als Referenz für das Werk ihres Vaters, politisch klug ist er freilich nicht. Einmal mehr werden sich die Ressourcen für eine mittelstandsgeneigte, staatskritische und nationalliberale Opposition spalten. Das Absterben des - zufolge unsäglich unfähiger und charakterlich fragwürdiger Politiker und Funktionäre zu Recht aus den Vertretungen herausgewählten - Politkadavers ist ein Versuch ohne Aussicht auf Erfolg. Der Teufel steckt im Apparat. Nicht, daß die sympathisch wirkende und zweifelsohne kluge Person nicht im Stande wäre, Wähler zuzugewinnen. Wer sich jahrelang den Tort angetan hat, das sogenannte Bündnis von innen zu betrachten weiß Bescheid über dessen unfähiges und korrumpiertes Personal.
    Was die junge Haider am Vormittag an Zugewinn erzielt, es wird am Nachmittag von den kleingeistigen und zu nicht unbeträchtlichem Maß halbseidenen Resten einer einst vorhandenen Basis zerstört werden. Schade um die gute Frau - sie verheizt sich und ihr Talent auf hoffnungslosem Posten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAi Weiwei
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2014 09:02

    Die Internet-Währung BITCOIN ist mitnichten am Ende!

    Und man muss auch nicht Ade zum Bitcoin sagen!

    Das System Bitcoin wird es auch noch in vielen Jahren geben, weil es durch raffinierte Verschlüsselung abgesichert ist und genau so unzerstörbar ist wie das Internet selber!


    Auf der deutschen Internetbörse steht der Kurs heute früh auf 423,33 EUR

    Wenn man auf das Zeitverlaufs-Chart schaut so sieht man zwar große Kursaussschläge aber der auf der dt. Bitconbörse sank der Kurs niemals unter ca. 420,- EUR. Link: https://www.bitcoin.de/de

    Noch eine Frage:

    Hand auf's Herz:

    Wo, glauben Sie sind die größeren und raffinierteren Gauner am Werk? Und welche Gauner haben mehr Macht?

    Antwort A: Im System der Internet-Währung Bitcoin ?

    Antwort B: Im weltweiten Finanzsystem das vor allem durch die Währungsblöcke US-Dollar (Federal Reserve Bank) sowie EURO (Europäische Zentralbank) dominiert wird?


    Als kleine Entscheidungshilfe für die Beantwortung:

    Jeder der in die Währung Bitcoin investiert hat, bzw. Bitcoin benutzt, hat sich dafür freiwillig entschieden.

    Aber die 7 Milliarden Menschen Weltbevölkerung hat niemand gefragt welches Währungssystem sie haben wollen, sie sind in das Dollar&Euro-beherrschte Währungssystem hineingeboren worden und können nicht heraus, selbst wenn sie es wollen.

    Wieviele Personen beherrschen das derzeitige Währungssystem? Wieviele sind an den Schalthebeln? -> Eine verschwindend geringe Anzahl an Menschen die aber die 7 Milliarden am Gängelband haben. Wenige beherrschen absolutistisch Viele.

    Das Welt-Währungssystem hat mit Demokratie soviel zu tun wie ein Fahrrad mit einer Ohrenqualle: nichts.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2014 10:21

    Besonders schmerzlich ist der Abschied von Laura Rudas für die österreichische Kabarettszene: mit ihr konnte ja eine ganze Generation von Kabarettisten ständig abendfüllende Programme gestalten. Jetzt müssen sie halt andere Ziele und Opfer suchen. Zum "Glück" (nur für die Kabarettisten) gibt es deren ja auch so genug davon.
    O.T.: Kürzlich wurde knapp noch im letzten Moment Thilo Sarrazin von einer Diskussionsrunde bei ARD ausgeladen - und, um den Sehern Sand in die Augen zu streuen, rasch auch noch das Thema geändert. Offenbar gilt auch bei unseren Nachbarn rot-grüne PC samt Meinigsterror und Sprechverbot für "Andersgläubige".


alle Kommentare

  1. bürgerIn (kein Partner)
    27. Februar 2014 23:17

    in ihrer faschingsliste fehlen die niederösterreichischen faschingsprinzen, die dem pt steuerzahlerInnen wahrscheinlich mehr kosten als der verblichene jörg haider: der onkel und sein neffe.

  2. Sensenmann
    27. Februar 2014 20:28

    Zum Schlusszitat: Der Haider hat das Debakel ja nicht alleine verschuldet. Die roten und schwarzen haben brav mitgestimmt! Wahrscheinlich haben ALLE gemeint, die Haftungen würden ohnedies nie schlagend, weil die Bank stehe ja bestens da!
    Trotteln, die einem ESM zustimmen können eben nicht anders.
    Natürlich sind sie ALLE den gefälschten Bilanzen aufgesessen. Die Sozis hatten sogar einen Vertrauensmann im Vorstand der Bank. Der hätte ja wissen müssen, was da faul war. Aber entweder war er in den Betrug eingebunden gewesen oder strunzdumm. (Bekanntlich ist so ein Sozi ja blöde wie ein Vieh, Entschuldigung ist das aber keine).

    Bestraft werden jedenfalls zu wenige und viel zu milde - wenn überhaupt.
    Haiders Tochter hat Mut. Daß sie sich jedoch für den Leichnam mit Namen BZÖ interessiert, ist sehr bedauerlich und stellt ihrem Instinkt kein gutes Zeugnis aus. Um nicht vom Geschmack zu reden...

  3. Konsul Buddenbrook (kein Partner)
    27. Februar 2014 18:53

    Unterberger hat wie so oft nichts verstanden, das ist umso trauriger weil er sich ja oft als wirtschaftsliberal darstellt. In Sachen Bitcoins gibt es Probleme mit einem Handelsplatz, diese Probleme haben sich schon lange abgezeichnet. Es gibt keine Staatshaftungen, der Markt wurde um eine unzuverlässigen, möglicherweise kriminellen Teilnehmer bereingt. Das hat vielen Verluste gebracht, aber nur jenen, die freiwillig über diese Website gehandelt haben. Ein marktwirtschaftlich orientierter Mensch müsste eigentlich begeistert sein. Hier fand ein völlig normaler wirtschaflicher Vorgang statt, das ist weder die Schuld, noch das Ende von Bitcoins.

    • no na (kein Partner)
      27. Februar 2014 23:15

      Ein (möglicherweise kriminelles) buchstäbliches Luftgeschäft ist also ein ganz normaler wirtschaftlicher Vorgang, werter Konsul. Ich hoffe, Sie haben möglichst ihr ganzes Vermögen in dieses Luftgeschäft investiert, andernfalls müßte ich Sie ja als unredlichen Zeitgenossen ansehen (von wegen Unterberger hätte keinen Durchblick). Haben Sie damals eigentlich auch dem Bernie Madoff was zukommen lassen, ja? Aha. Na, dann mußten Sie ja auch jetzt.

      Nicht einen Cent würde ich in sowas investieren.

    • Konsul Buddenbrook (kein Partner)
      28. Februar 2014 17:08

      Ich habe keine Cent investiert, ich habe auch keine Ahnung was du daherlaberst. Fakt ist: Investitionen in Bitcoins sind freiwillig und betreffen nur die Nutzer. Mal so als Anregung: Welche Währung ist kein "Luftgeschäft"? Gibt es in der ach so realen Wirtschaft keine Kriminalität?

      Ps: Du musst auch keine Cent investieren!

  4. Boris (kein Partner)
    27. Februar 2014 11:17

    Ich weiß schon, dass es für die Österreicher das Wichtigste ist über die Politiker Bescheid zu wissen, die für uns Österreicher einen wertvollen Beitrag geleistet haben. Es bereichert mein Leben ungemein, dass ich jetzt weiß, dass die Laura die Politik verlässt. Danke für diese Information! Jubel Jubel!

    Und zur Tochter des verstorbenen Haider vermute ich mal, dass sie wieder dazu benutzt wird Stimmen der EU-kritischen Partei wegzunehmen. Funktioniert ja immer wie man bei der letzten Wahl gesehen hat. Die Menschen lernen nie etwas dazu. Wenn's dann die Wahrheit nach der Wahl erfahren schaun's dann dümmlich aus der Wäsch'. Ich wünsche der Frau Haider jedenfalls von Herzen alles Gute! Wählen werde ich sie dennoch nicht! Der Bucher ist ein trojanisches Pferd!

    Nun hier Weltpolitik (die für uns natürlich nicht wichtig scheint, die Betonung liegt auf "scheint")
    Menschen müssen arbeiten gehen, um sich und ihre Familie ernähren zu können. Wie kann es dann sein, dass die Maidan-Demonstranten 3 Monate lang am Maidan ausharren? Und woher nehmen sie dann das Geld für ihre kostspielige Ausrüstung?
    Im Dezember 2013 – während den Demonstrationen – lieferte ein Flugzeug große Säcke an die US-Botschaft in Kiew, welche in einen Geldtransporter verladen wurden. Wofür braucht die US-Botschaft solche Mengen Bargeld?
    In der Tat bezahlt die US-Botschaft nicht nur jedem Demonstranten 25 Dollar pro Tag; sie stellt auch die ganze Ausrüstung und Verpflegung. Helme, Uniformen und Schläger werden im Dutzend angeliefert.
    Von amerikanischen Theoretikern stammen die Strategien zur Entfachung der Revolution und in von den USA finanzierten Ausbildungscamps wurden die Demonstranten für den taktischen Nahkampf gegen die Polizei ausgebildet.

    Reportage von RussiaToday “Divided Nation”
    Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=_lGLA-…

  5. More than an observer (kein Partner)
    27. Februar 2014 11:08

    Off topic

    Gegen die EUdssR Diktatur, welche aus rassischen Gründen multi Ethnien bekämpfen und ideologisch Monosekte Islam zu implementieren sucht. (Damit sie sich über die Beherrschten auch "höherstehend" fühlen können....)
    Und so alle demokratischen Gesinnungen zu zerstören sinnen .....

    Wieder einer mehr der dagegen aufstand.

    https://www.youtube.com/watch?v=dyEiV04bYOQ

    Auch sonst heute viel Lesenswertes - auch in den Links - auf PI, wer den Kewilianimus zu durchschauen weiß und auch den Hass auf PI gegen alle umweltschonenden Energiegewinnungsformen.

    http://www.pi-news.net/

    PS.: Der Aufstand der ihren Völkerb zugetanen alten Männer beginnt !

    Und die Heuchler sinnen schon wie sie "hinüberschlüpfen" können ......

    Mehr wie Sinnen und dann doch wieder nur den Schein erzeugen, gilt freilich wirklich sinniges Menschliches ZU TUN !

    Und einzig das werden die Entschuldigungsangaben sein können, die euch entlasten !

    • Korr. (kein Partner)
      27. Februar 2014 11:18

      Sorry - schon wieder ein Schnelligkeitsbefall.

      So soll das sein:

      Sehr ANDERS als oberflächliches Sinnen zum Lieben und dann doch wieder ein Mal mehr heuchlerisch rückfällig in den Schein der Lügenmainstreammacher einzuspinnen, ist, wenn vom Sinnen ins Menschliche auch zum TUN fürs Menschliche vorzudringen beschlossen wird !

    • geh aber (kein Partner)
      27. Februar 2014 12:18

      Neuer nick, aber der alte Schwachsinn.

    • More than an observer (kein Partner)
      28. Februar 2014 12:24

      Guckst du bitte mal anhand deiner eigenen Worte in den seelischen Spiegel, denn der Schwachsinn - bzw genauer IRRSINN - aller arroganten hochmütigen Selbstverliebten ist sich der Kausalebene entziehen zu wollen.

      Kurz: Du begründest deine Behauptung einfach nicht. UND DAS IST KRANK !

      Das ist: "Nazi", das ist "Pol Poth", das ist "Stalin", das ist ...... einfach nur krank.

      Die Varianten zwischen "Rotfäulen" in Hirn-Herz-Seele und "Schwarzschimmel" in Hirn-Herz-Seele sind dabei so groß unterschiedlich nicht ......

      Denn auch viele "Kaisern", "Königen" und "Fürsten" dieser Tage sind "Argumentationsversuche" etwas herzensverpöntes ......

      Wobei die aus Aristokratiewahnen gezeugten "Sprachlosigkeiten" dieser Tage doch zumeist geringer sind als "rotlauffäulige"......

      Summarum:
      Die eigene Ideologie bar jeder denkbaren Kritik entrückt sehen zu wollen und die vermeintlich gegnerische Sicht nur pauschal kritiklos verurteilt sehen zu wollen ist übrigens auch "VOLL FREISLER" .....

      Dein tunliches Vermeiden der Kausalebenen das definitive Zeugnis dieser - krankhaften - "Geist"-Haltung.

      PS.: Die Nickänderungen werden übrigens auch nur von Schwachsinnigen als vermeintliche "Versuche" gesehen, an einer eventuellen Unterbergerschen Zensur "was vorbeizuschwindeln"......
      Die Gründe die Nicks zu ändern sind so einige ... die im Liebsinnigen freien Denker wissen auch wieso.

    • Korr. (kein Partner)
      28. Februar 2014 12:27

      Streiche das Wörtchen "bar" im vorigen --

    • Korr. (kein Partner)
      28. Februar 2014 12:33

      "VOLL FREISLER" ist falsch. Zutreffend ist: "im Fahrwasser von Freisler".......

      Sieh zu, daß du raus kommst aus......

  6. Gustav Anonym (kein Partner)
    27. Februar 2014 10:57

    Hätte jemand vielleicht Zugang zu den nun unverhofft veröffentlichten Daten des bifie? Ich würde gerne selbst ein paar Auswertungen durchführen und die Ergebnisse natürlich gerne hier zur Verfügung stellen.

    Ist vielleicht jemand mal ein Link auf diesen rumänischen Server untergekommen?

  7. Clemens Taferner (kein Partner)
    27. Februar 2014 10:28

    Ich halte das durchaus für einen klugen Schachzug. Die Dame hat trotz ihres jugendlichen Alters eine beachtliche akademische und berufliche Karriere gemacht, ist - abseits vom verkrampft-gecoachten Politikergewäsch rhetorisch begabt und weiß, was sie will und was sie sagt. Abgesehen davon, dass Sippenhaftung noch nie etwas Gutes war, weiß die Öffentlichkeit längst (auch wenn es viele nicht wahr haben wollen), dass die ganze Hypo-Alpe-Adria-Geschichte erst durch Josef Pröll and friends zu einem Schaden für Österreich wurde. (Womit ich nicht die Unanständigkeit des davor Geschehenen leugnen will. Aber was ist im Bankgeschäft schon anständig...)

  8. Torres (kein Partner)
    27. Februar 2014 10:21

    Besonders schmerzlich ist der Abschied von Laura Rudas für die österreichische Kabarettszene: mit ihr konnte ja eine ganze Generation von Kabarettisten ständig abendfüllende Programme gestalten. Jetzt müssen sie halt andere Ziele und Opfer suchen. Zum "Glück" (nur für die Kabarettisten) gibt es deren ja auch so genug davon.
    O.T.: Kürzlich wurde knapp noch im letzten Moment Thilo Sarrazin von einer Diskussionsrunde bei ARD ausgeladen - und, um den Sehern Sand in die Augen zu streuen, rasch auch noch das Thema geändert. Offenbar gilt auch bei unseren Nachbarn rot-grüne PC samt Meinigsterror und Sprechverbot für "Andersgläubige".

  9. Das kleine Mäxchen
    27. Februar 2014 09:14

    zu Bitcoin: möchte ich zum Anlass nehmen, daruaf hinzuweisen, dass es sich mit Wahlcomputern genauso verhält!

    Vermeintliche Sicherheit, bis irgendwer eine technische Lücke zu seinen Gunsten nützt - die natürlich NACH der Wahl entdeckt würde...

  10. Black Ice (kein Partner)
    27. Februar 2014 09:00

    Wenn eine Bank ausgeraubt wird oder eine Börse zusammenbricht, bedeutet das nicht, dass eine ganze Währung dem Untergang geweiht ist. Bitcoin ist nichts anderes als virtuelles Gold, die Idee dahinter ist sehr libertär, weil Staaten keinen Zugriff darauf haben. Es geht hier aber auch um maximale Eigenverantwortung, man wird bei Verlusten von keinem Staat oder Steuerzahler aufgefangen. Das müsste Unterberger doch gefallen. Wer glaubt, dass die Bitcoins verschwinden werden, zeigt nur, dass er von der Sache nichts versteht. Und ist jetzt Unterbergers Vertrauen zum Euro größer als zu Bitcoins oder nicht? Ein ziemlich nichtsagender Absatz.

    • Erich Bauer
      27. Februar 2014 09:21

      Ich kann Ihnen nur recht geben.

      Das Gesetz vom "abnehmbaren Grenznutzen" kann immer für Überraschung sorgen...

    • Julia (kein Partner)
      27. Februar 2014 12:04

      Black Ice
      Bitcoin ist nichts anderes als "virtuelles" Gold,

      Da haben sie wohl recht! Aber wie sieht es mit unserem Euro (Dollar) aus?

      http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/1567838/Franz-Hormann_Wir-sind-alle-Kreditopfer

      "Wir sind alle Kreditopfer"
      Systemkritiker mit WU-Professor Franz Hörmann an vorderer Front wollen 2000 verschuldete Menschen zusammentrommeln und österreichische Banken klagen.

      Wien. Banken schaffen Geld aus dem Nichts; der "Unfug des verzinsten Schuldgeldsystems" treibt Menschen in den Ruin, behauptet eine Gruppe heimischer Systemkritiker mit einem WU-Professor an vorderer Front. Sie wollen 2000 verschuldete Menschen zusammentrommeln und österreichische Banken klagen. Der Vorwurf: Ihre Kreditverträge beruhten auf Betrug. Zudem brachte der Verein Anzeige in Sachen Hypo ein.
      "Wir sind alle Kreditopfer - auch die Banken und Politiker", sagte Franz Hörmann, Mitbegründer des Ende 2012 ins Leben gerufenen "Kreditopfervereins" und außerordentlicher Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.
      Ihm und seinen Mitstreitern geht es um nichts geringeres als den Umsturz des gegenwärtigen Finanzierungssystems respektive eine neue Geldordnung, die der Realwirtschaft dient - zinsfreie wertstabile Parallelwährungen inklusive.
      Geld da, Geld weg
      Derzeit, führt Hörmann aus, werde das Gros des Geldes von privaten Banken geschöpft. Das ist das sogenannte Giral- oder Buchgeld. Bankverbindlichkeiten entstünden einfach, indem Kunden einen Kreditvertrag zum Beispiel über 10.000 Euro unterschreiben und Bankmitarbeiter Zahlen auf einem Konto eintragen - und schon seien 10.000 Euro neu geschaffen worden. Wenn der Kredit dann getilgt wird, werde das Geld wieder aus dem Verkehr gezogen, also vernichtet.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Februar 2014 13:49

      >> E. Bauer
      "Abnehmbarer" Grenznutzen ...

      Difficile est, satiram non scribere.

    • Erich Bauer
      27. Februar 2014 13:55

      abnehmenden... (passt) DANKE.

    • fewe (kein Partner)
      27. Februar 2014 17:04

      Richtig, Bitcoin wäre erst dann wertlos, wenn sie als Zahlungsmittel nicht mehr angenommen werden.

      Den Unterschied hinsichtlich der Sicherheit zu quasi-staatlichen Zahlungsmitteln sehe ich aber nicht. Wenn der Euro morgen wertlos ist, hilft Ihnen doch auch niemand.

      In allen Staaten außer Schurkenstaaten ist das Geld privat. Es ist lediglich jeweils gesetzliches Zahlungsmittel. Aber der Wert ist erfahrungsgemäß nicht ewig sicher.

    • Zraxl (kein Partner)
      27. Februar 2014 18:04

      @ Julia
      Bitte nicht bös sein, aber die Idee vom zinsenfreien Geld ist ein Holler. Wer das nicht glaubt, möge mir bitte einen zinsenfreien Kredit geben. Zehn Millionen Euro wären ein Hit, als Laufzeit des Kredits stelle ich mir so 60 oder 70 Jahre vor.
      Was hingegen die andauernde Geldfälscherei durch die Notenbanken betrifft - ja, das könnte man schon Betrug nennen.

      @Black Ice
      Mehrere Staaten haben massive Bedenken gegen Bitcoin geäußert, bzw. den Handel damit auf ihrem Staatsgebiet verboten. Das ist keine gute Ausgangsbasis für ein zuverlässiges Anlageprodukt. Es wäre durchaus interessant zu erfahren, warum MtGox zusammengebrochen ist und wer diesen Zusammenbruch bewirkt hat.

    • fewe (kein Partner)
      28. Februar 2014 04:37

      @Julia: Diese Zinseszinsen-Saga ist schon seit einigen Jahrzehnten falsch und auch, dass bei Geschäftsbanken Geld geschaffen wird.

      Das Geldsystem funktioniert grob so:

      - Die Nationalbank - EZB/OENB bei uns - bestimmt die umlaufende Geldmenge
      - Wenn eine Geschäftsbank einen Kredit vergibt, dann muss sie vorher das Geld dafür woanders ausborgen; u.a. bei der Nationalbank
      - Es bleibt nun das Problem mit den mühelosen Einkünften aus Geld, also Anleihen, Sparguthaben etc. Dadurch vermehrt sich Geld, was früher zwangsläufig irgendwann zu einem Kollaps geführt hatte
      - In einem Versuch in Wels hatte man die Idee des Schwundgelds getestet: Geld das einfach herumliegt, wird zunehmend weniger wert. Damit wird auf der anderen Seite verhindert, dass Geld wuchert. Das war aber wenig praktikabel, weil dabei jeder Geldschein mit der Zeit einen zunehmend kleineren Wert bekam
      - Dieses Problem wurde nun vor einigen Jahrzehnten insofern gelöst, als es eine permanente Inflation gibt. D.h. es wird nicht der einzelne Geldschein weniger Wert, sondern der Wert der Währung sinkt stetig. Den Wert kann man theoretisch nur halten, wenn man das Geld verborgt, also Sparbuch, Anleihen etc.

      Ein Kredit ist einfach eine Dienstleistung, die Geld kostet wie jede andere Dienstleistung. In den höheren Zinsen ist auch das Risiko eingepreist, dass ein Kredit nicht rückbezahlt wird.

      Dass ein Universitätsprofessor mit einem solchen Unfug daherkommt, ist schon beängstigend.

  11. Erich Bauer
    27. Februar 2014 07:56

    Nach dem Rücktritt SJ-Moitzi hat nun "endlich" NOVOMATIC freie Bahn im Alsergrund (Wien)! Zusammen mit der Bezirksvorsteherin Malyar (SPÖ) wurde seit Jahren die (Automaten)Glückspielmeile (quasi von der Friedensbrücke bis zum Franz-Josef-Bahnhof) immer wieder erfolgreich verhindert... Sehr zum Missfallen von Häupl und den "Schwarzen".

    Man muss natürlich schon der Ordnung halbe festhalten, dass in Österreich die Geschäftsfelder mittlerweile schon sehr eingeschränkt sind... Die sozialistische Wühlarbeit hat halt Spuren hinterlassen. Daher hat möglicherweise SJ-Moitzi nunmehr Einsicht zeigen müssen... für die "Privatwirtschaft".

    Es würde mich nicht wundern, wenn SJ-Moitzi seine "Privatwirtschaft"-Sehnsucht ausgerechnet bei NOVOMATIC stillen könnte... sag´ma mal als "Strategischer Beobachter für Spielsuchtverhalten".

    Die "schwarzen", aber auch "schwarz-angehauchten" Bürgerleins wären leider für hämische Vorwurfs-Aktivitäten irgendwie ungeeignet... ich denke da an die Traumkarriere des "Schwarzen Hahn" (das ist nur einer von Vielen).

  12. Haider
    26. Februar 2014 23:05

    Nachdem Dr. Jörg Haider seine eigene politische Heimat verraten hat und mit renegaten Glücksrittern eine neue "Bewegung" gründete, hält sich meine Euphorie für ihn sehr in Grenzen. Aber: Seit wann gibt es Sippenhaftung? Sie ist zwar für Nichtlinke in Österreich systemimanent, aber dennoch eine grenzenlose Sauerei! Außerdem: Die politische Leichtfertigkeit (die jetzt Österreich Milliarden kosten könnte) erledigte ein gewisser Pröll-Neffe, der sehr weich ins ÖVP/Raika-Netz fiel.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      27. Februar 2014 10:32

      Da stimme ich Ihnen zu.

    • Erich Bauer
      27. Februar 2014 10:54

      Also, nach meinem Empfinden geht die "VERöffentlichte Meinung" mit der Tochter "des Bösen" fast schon "verständnisvoll" um...

      Freilich, sieht man von den geifernden POSTERN div. sattsam bekannter Onlien-Portale ab... Aber, die SEKTION ist halt nicht so schnell und rasant "umzulenken", wie die "Opinion Leader"... Das Gfrett mit den Stimmschafen halt. Es ist sehr mühsam in der heutigen schnelllebigen Zeit, naturbelassene "Schildträger" auf neue politische Interessenlagen einzustimmen: "IHR TROTTELN DO UNT'N! DIE HAIDER-TOCHTER IS' GUAT FÜR UNS!

    • fewe (kein Partner)
      27. Februar 2014 17:07

      Ja, Haider hatte ja die Hypo den Bayern erfolgreich "umgehängt". Das Problem jetzt hat erst Pröll geschaffen.

    • Wertkonservativer
      27. Februar 2014 18:07

      @ Erich Bauer:

      stimmt denn die Meinung, dass der gute Haider die Bank so erfolgreich an die Bayern verkauft hat, und dabei noch zugewonnen haben soll? Kann ich nicht recht glauben, oder?

      Wie kamen dann die vielen Milliarden an Kärnten-Haftungen zusammen, die doch wohl auf dem Haider-Mist, nicht auf dem der Bayern, gewachsen sind, oder?
      Du bist hier ein Durchblicker! Kannst Du mir das so erklären, dass ich alter Knabe das auch verstehen kann?
      Danke und Servus,

      Gerhard

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      28. Februar 2014 11:55

      Was soll die "Durchblicker"-Spöttelei? In meinem Beitrag habe ich nicht einmal annähernd auf die "Bayern" oder die HAA oder auf den "guten Haider" bezug genommen! Lediglich auf seine Tochter.

      Genügt das? Ansonsten stehe ich gerne für noch detailliertere Auskünfte zur Verfügung.

      Servus.

  13. mischu
    26. Februar 2014 22:35

    Die SPÖ muß schon das nächste Ade verkünden:

    http://orf.at/#/stories/2220027/

    Ob sein Rücktritt mit den gewalttätigen Ausschreitungen in der Nacht vom 24. Jan. zusammenhängen? Dann wäre es nur recht und billig!

    • mischu
      26. Februar 2014 22:37

      Tausche hiermit den falschen Link oben gegen den richtigen. 'Tschuldigung!

      http://orf.at/#/stories/2220035/

    • Haider
      26. Februar 2014 23:19

      Herr Moitzi kann sich glücklich schätzen, nicht in dem in marxistischen Kreisen für solche "Verfehlungen" üblichen Gulag in Sibirien gelandet zu sein. Aber Linke träumen vom marxistischen Paradies auf Erden solange, bis sie dieses in der Realität einholt. Spätestens seit 1917 ist/war es immer so. Nur nützliche Idioten aus der sich bürgerlich bzw. konservativ gebenden Gutmenschenclique lügen sich die Geschichte noch immer schön.

    • socrates
      27. Februar 2014 10:20

      Was ist mit den GrünInnen? Sind sie kugelfest?

  14. annona
    26. Februar 2014 19:28

    Es erübrigt sich jeglicher Kommentar zu Karrierezukunft von Fr.DR.Rudas

    hinsichtlich irgendeiner politischen Moral,denn die hat sie ja bekanntlich nur

    "eingefordert" vom rechten Rand -was und wen sie auch immer meinte -in

    allen relevanten Themen.Nun aber ist sie draufgekommen ,dass Studien

    auf hohem Neveau nicht nur was kosten ,sondern auch das wert sind

    zumal man sich den akad.Titel erarbeiten muss mit Mühe und Benotung

    Ich bin schon auf die Diplomarbeit gespannt!

    Die andere Dame ohne Migrationshintergrund hat schon international

    zertifizierte akad.Grade erworben ,trotz eines umstrittenen Polikers als

    Vater,eines moralischen Dilemmas der Partei gerade jetzt und trozdem

    würde ich der Dame gute Vorsätze für eine selbstbewußte EU -A-Politik

    zutrauen - wie man sieht -"zum gscheiter werden" ist es nie zu spät!!

    • socrates
      26. Februar 2014 21:20

      "spondierte im Jahr 2008[2] mit der Diplomarbeit „Soziale Selektion im österreichischen Schulsystem“"
      Sie "studierte" Politikwissenschaft und gab eine Diplomarbeit einfachster Art ab. Das reicht für einen Mag., aber nicht für einen Dr.
      Dr.Dr.Mag.Mag. Ulrike Haider-Quercia war schon gescheiter wie sie angefangen hat!

    • Inger
      26. Februar 2014 22:37

      Ergänzung zu Socrates
      Zu Frau DDR. Ulrike Haider-Querica:
      ich hab mich schlau gemacht und füge ein:
      "Sie studierte in Wien, Paris, Catania und Neapel. Sie promovierte sowohl in Rechtswissenschaften als auch in Poltikwissenschaften und graduierte zusätzliche zum Master in Parlamentsrecht. Sie veröffentlichte eine Vielzahl an Publikationen. Sie ist Autorin zweier Bücher im italienisch sprachigen Raum, aber auch im deutschsprachigen Raum: Über politische Grundrechte einerseits und über Minderheitenrechte der Staaten der europ. Union. "
      Also sie ist nicht nur "die Tochter von.." - das reicht bei den Dancing Stars des ORF, die Tochter von... oder Schwester von... um als prominent eingestuft zu werden.
      Da ist das BZÖ wirklich mit der Spitzenkandidatin besser dran, die bringt selber was mit. Wobei natürlich bei der SPÖ oft Tüchter und Sohne von unterkommen, dies wieder ganz besonders unter der Tätigkeit von Laura Rudas, der Tochter von., aber
      hat's was gebracht??
      Eine fundierte Bildung und Ausbildung ist schon ein anderes Gerüst, als nur Tochter oder Sohn von zu sein, vielleicht hilft's, einen bekannten Namen zu tragen, vielleicht aber auch nicht. Aber gerade die Tochter von Haider wird sicher mit anderen Maßstäben gemessen werden, aber eine gute Grundlage bringt sie sicher mit.

  15. Anonymus
    26. Februar 2014 17:25

    Bei Frau Laura Rudas kann man erkennen, dass sie sich seit zirka 2 Jahren stark veränderte. Sie hat eigentllich in der letzten Zeit nur noch das nachgeplappert, was halt alte Sozi-Stehsätze sind. Ich vermute, dass ihre Verbindung (Liaison/Liebesbeziehung oder "wilde Ehe") zum Lebensabschnittspartner und neureichen Österreicher Markus Wagner ihre Meinung zum sog. Kapitalismus völlig verändert hatte. Oder in anderen Worten ihre Erkenntnis: der Sozialismus hat doch wenig Zukunft.
    In Stanford wird sie bald feststellen, dass die US-Gesellschaft eine ständige Herausforderung an jeden Einzelnen ist, denn da man muss ständig kämpfen, damit man nicht unter die Räder kommt. Soziale Hängematten sind dort unbekannt. In der Löwelstraße ist man sicher froh, dass ihr kürzlicher Vorschlag vom Abschaffen der Schulnoten sowie der Matura nicht mehr weiter verfolgt werden muss.
    Byebye Laura.

    • Cotopaxi
      26. Februar 2014 18:41

      Oder Laura hat am Beispiel der Ederer erkannt, wo man zur großen Knete kommt, die man als Kinderlose auch mit niemandem zu teilen braucht. ;-)

    • HDW
      28. Februar 2014 10:56

      Wieso nur in der letzten Zeit? Und als jüngstes Gemeinderatsmitglied in Häupls Aftergefolge vielleicht nicht?

  16. fenstergucker
    26. Februar 2014 15:44

    OT

    Österreich zur Nachahmung empfohlen, denn die 5,5%-Hürde ist fast schon totalitär:

    http://orf.at/#/stories/2219928/

  17. Eco
    26. Februar 2014 15:19

    Ich finde ein gewisser Sex-Appeal ist Rudas nicht abzusprechen ( gewesen ). Das hat sicher auch Faymann so empfunden, der sich lieber mit feschen jungen Frauen umgibt als mit den sonstigen Sozifrauen, die oftmals boshafterweise als Flintenweiber tituliert werden.
    So war es auch mit Angelika Feigl, seiner ehemaligen Sprecherin, die lange Zeit an seiner Seite zu finden war und vielen noch mit ihrem Sager, man müsse das Interview mit Faymann von der Bregenzer Festbühne verlegen, da die Enten mit deren Gequatsche stören würden. ( wahrscheinlich wegen der Verwechslungsmöglichkeit ).
    Rudas konnte Feigl von der Seite ihres Idols verdrängen und in die Arme Pandis
    entlassen.
    Neugierig, wer Rudas Stelle einnehmen wird ? Ist immer photogener als mit Flintenweibern.

  18. kakadu
    26. Februar 2014 12:32

    Und wieder eine neue Summe für die HAA in die vermutlich schon die Kommunalkredit und die Volksbanken AG hineingerechnet wurden. ;-)

    http://orf.at/stories/2219938/2219944/

  19. Gerhard Pascher
    26. Februar 2014 11:27

    Was kann Frau Dr. Ulrike Haider-Quercia dafür, dass sie den Namen und die Tochter des glücklosen verstorbenen Dr. Jörg Haider ist? Haben wir in Österreich eine Sippenhaftung, indem man durch seine Vorfahren bzw. Familie negativ gekennzeichnet wird?
    Ich finde es absolut unfair, diesbezüglich negative Zusammenhänge herzustellen.

    • Erich Bauer
      26. Februar 2014 11:34

      Sie ist dafür da, um der FPÖ zu schaden... via BZÖ. Wenn´s gelingt, dann kann sie was dafür...

  20. brieftaube
    26. Februar 2014 10:35

    Werde meine Kollegin in Stanford kontaktieren!

    • Undine
      27. Februar 2014 08:54

      @brieftaube

      Sollte sich @Laura R. nicht höchstpersönlich aus Stanford gelegentlich hier im Blog melden und aus dem Nähkästchen plaudern, können wir also auf Ihre Kollegin "Brieftaube" hoffen! ;-)

  21. socrates
    26. Februar 2014 10:31

    Assagne und Snowdon sind nix gegen den Zorn von Heinisch Hosek.Sie wurde gewarnt, verhoehnte aber die Firma.
    In Frankreich gibt es eine Zentralmatura und alle Pruefungsergebnisse werden sofort mit Namen in den Zeitungen veroeffentlicht. Marschieren wir ein und stellen das ab?
    Unsere Bloedmedien, die eine Ueberpruefung aller Lehrer forderten, ueberschlagen sich in Anschuldigungen gegen die Veroeffentlicher der Ergebnisse, statt dass sie selbst recherchiert haetten. Nicht die Tatsachen sind der Skandal, sondfern wie unter Hitler heisst es: "Recht hat er schon, aber sagen soll er es nicht!" Adolf, schau oba!

    • socrates
      26. Februar 2014 16:38

      http://www.resultat-bac-france.com/
      Auch in GB werden die Prüfungsergebnisse veröffentlicht.
      Faymann und seine Nichtmaturanten sind garantiert dagegen Schulnoten zu veröffentlichen. Ebenso darf die HAA nicht öffentlich kontrolliert werden. Haben wir wirklich so eine Regierung verdient?

  22. La Rochefoucauld
    26. Februar 2014 10:19

    Wie kommt man zu den Daten auf dem rumänischen Server? Hat jemand einen Link?

  23. Erich Bauer
    26. Februar 2014 09:37

    "...Internet-Kunstwährung Bitcoin..."

    Die nächste Blase, welche das Finanzsystem mit unglaublicher Verve bereits aufbläht, ist der Konsumkreditbereich und die Kreditkarte... Dagegen war die Immo-Blase eine "Wimmerl"...

  24. Ai Weiwei
    26. Februar 2014 09:02

    Die Internet-Währung BITCOIN ist mitnichten am Ende!

    Und man muss auch nicht Ade zum Bitcoin sagen!

    Das System Bitcoin wird es auch noch in vielen Jahren geben, weil es durch raffinierte Verschlüsselung abgesichert ist und genau so unzerstörbar ist wie das Internet selber!


    Auf der deutschen Internetbörse steht der Kurs heute früh auf 423,33 EUR

    Wenn man auf das Zeitverlaufs-Chart schaut so sieht man zwar große Kursaussschläge aber der auf der dt. Bitconbörse sank der Kurs niemals unter ca. 420,- EUR. Link: https://www.bitcoin.de/de

    Noch eine Frage:

    Hand auf's Herz:

    Wo, glauben Sie sind die größeren und raffinierteren Gauner am Werk? Und welche Gauner haben mehr Macht?

    Antwort A: Im System der Internet-Währung Bitcoin ?

    Antwort B: Im weltweiten Finanzsystem das vor allem durch die Währungsblöcke US-Dollar (Federal Reserve Bank) sowie EURO (Europäische Zentralbank) dominiert wird?


    Als kleine Entscheidungshilfe für die Beantwortung:

    Jeder der in die Währung Bitcoin investiert hat, bzw. Bitcoin benutzt, hat sich dafür freiwillig entschieden.

    Aber die 7 Milliarden Menschen Weltbevölkerung hat niemand gefragt welches Währungssystem sie haben wollen, sie sind in das Dollar&Euro-beherrschte Währungssystem hineingeboren worden und können nicht heraus, selbst wenn sie es wollen.

    Wieviele Personen beherrschen das derzeitige Währungssystem? Wieviele sind an den Schalthebeln? -> Eine verschwindend geringe Anzahl an Menschen die aber die 7 Milliarden am Gängelband haben. Wenige beherrschen absolutistisch Viele.

    Das Welt-Währungssystem hat mit Demokratie soviel zu tun wie ein Fahrrad mit einer Ohrenqualle: nichts.

  25. Anonymer Feigling
    26. Februar 2014 08:48

    Bzgl. Bitcoin:

    1.
    Es wäre wirklich nützlich, wenn zum Artikel auch die passenden Verweise angegeben werden, auf die man sich bezieht.
    Ich nehme an, Unterberger meint den Fall MtGox.

    2.
    Unterberger verwechselt die Währung Bitcoin mit einer (von mehreren) Börse, an die mit Bitcoins gehandelt wird.
    Bloß weil MtGox von Kriminellen ausgeraubt worden ist und diese dichtmachen musste, heißt das noch lange nicht, dass die Bitcoins tot sind. Das ist so als behauptete man, der Euro ist tot, weil die Börse am Ring beraubt worden ist und diese jetzt ihre Pforten schließt.

    3.
    Herr Unterberger: Si tacuisse, philosophus mansisse, oder exakter: Wirtschaftsexperte oder einer, der sich zu Wirtschaftsfragen öfters äußert.

    4.
    Pech für alle jene, die ihre Bitcoin-Geldtaschen auf dem MtGox-Server hatten. Jetzt ist ihr Geld wohl futsch.
    Aber worin besteht der Unterschied zu all jenen, die ihre Euros auf diversen Bankkonten liegen haben?

    5.
    Die Angst vor der Internetwährung Bitcoin erinnert mich stark an die Zeit, als Linux aufkam.
    Welchen Unsinn haben da manche "Experten" von sich gegeben (FUD: fear uncertainty, doubt) und jetzt läuft auf jedem kleinsten Gerät, das irgendwie Bits und Bytes noch verarbeiten kann, Linux darauf.

    Zuerst ignorieren sie dich, dann bekämpfen sie dich und zuletzt gewinnst du.

  26. Helmut Oswald
    26. Februar 2014 08:25

    Haiders Tochter ehrt der Ansatz, zur Reanimierung des BZÖ Leichnams anzutreten - als Referenz für das Werk ihres Vaters, politisch klug ist er freilich nicht. Einmal mehr werden sich die Ressourcen für eine mittelstandsgeneigte, staatskritische und nationalliberale Opposition spalten. Das Absterben des - zufolge unsäglich unfähiger und charakterlich fragwürdiger Politiker und Funktionäre zu Recht aus den Vertretungen herausgewählten - Politkadavers ist ein Versuch ohne Aussicht auf Erfolg. Der Teufel steckt im Apparat. Nicht, daß die sympathisch wirkende und zweifelsohne kluge Person nicht im Stande wäre, Wähler zuzugewinnen. Wer sich jahrelang den Tort angetan hat, das sogenannte Bündnis von innen zu betrachten weiß Bescheid über dessen unfähiges und korrumpiertes Personal.
    Was die junge Haider am Vormittag an Zugewinn erzielt, es wird am Nachmittag von den kleingeistigen und zu nicht unbeträchtlichem Maß halbseidenen Resten einer einst vorhandenen Basis zerstört werden. Schade um die gute Frau - sie verheizt sich und ihr Talent auf hoffnungslosem Posten.

  27. Markus Theiner
    26. Februar 2014 08:15

    Laura Rudas beweist uns jetzt, wie ernst es SPÖ Spitzenfunktionären auch privat mit den Werten ihrer Partei meinen. Immerhin ist eine teure Eliteuniversität in Amerika so ungefähr genau das, was die Roten als großes Ziel all ihrer Bildungsreformen angestrebt haben.
    Nichts sagt Chancengleichheit und Antikapitalismus wie ein Diplom aus Stanford.

    • Freak77
      26. Februar 2014 08:35

      Ideologisch passt bei der Laura mit dem SPÖ-Parteiprogramm hinten und vorne nichts mehr zusammen. Daher ist auch eine Rückkehr in die Politik für sie ausgeschlossen:

      - Die überzeugte Sozialdemokratin geht mit 33 Jahren in die USA studieren, was 120.000 EUR kostet. Sie strebt dort den Titel "Master of Science in Global Innovation and Leadership" an.

      - Diese Frau hat ihr Leben lang immer nur von Männern profitiert: Vom prominenten Papa, sowie: Michael Häupl hatte sie protegiert, so dass sie von anderen SP-Jungfunktionären schief angeschaut wurde. Und danach wurde sie von Faymann gefördert: "Sie ist immer nur nach oben gefallen." sagen andere SPÖ-Jungpolitiker.

      - Und jetzt hat Sie den Mann ihres Herzens gefunden, einen erfolgreichen Internet-Unternehmer (Markus Wagner). Und dieser neu-reiche Mann erfüllt seiner geliebten Laura alle Herzenswünsche. Also wirklich: wenn das nicht "konservativ" ist? Oder steht so eine Frauenkarriere im SPÖ-Parteiprogramm drinnen?

      Infos: http://kurier.at/politik/inland/spoe-abgang-einer-ungeliebten-rudas-sagt-adieu-und-geht-in-die-usa-studieren/53.092.947

    • fenstergucker
      26. Februar 2014 12:24

      @Markus Theiner

      Die SPÖler wollen halt, daß alle Genossen in Stanford studieren können, das versteht man unter sozialistischer Chancengleichheit.
      Genauso wie einst ein kommunistischer Luxuskarossenfahrer verkündete: Ferrari für alle! ;-)

    • Anonymer Feigling
      26. Februar 2014 12:46

      Habe ich das richtig verstanden? Die Laura lässt sich das 120k€ teure Kurz- oder besser Kürzest-Studium von ihrem neuen Liebhaber bezahlen?

      Da wird er aber wohl einmal dürfen! 2x pro Woche bei frisch Verliebten ist im Schnitt üblich. (Mehr nicht, denn sie ist schließlich zum Studieren hinübergefahren.)

      Das sind ca. 100x und auf die Kosten des Studiums umgerechnet ergibt das: 1200€ pro Nacht

      Warum muss ich angesichts dieser Zahl an eine Edelnutte denken?

  28. Wertkonservativer
    26. Februar 2014 07:56

    Heute ganz allgemein und mit leicht philosophischem Anspruch:

    Verabschiedungen, Berufswechsel, neue Verpflichtungen, alles Zeichen menschlicher Lebendigkeit, nach allen Richtungen hin:
    Dazu passend das wunderbare Gedicht des großen Lyrikers Hermann Hesse:

    "STUFEN"

    Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
    Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
    Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
    Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
    Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
    Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
    In neue, andere Bindungen zu geben.
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

    Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
    An keinem wie an einer Heimat hängen,
    Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
    Es will uns Stuf um Stufe heben, weiten.
    Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewöhnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

    Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
    Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
    Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden....
    Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
    "

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alfred E. Neumann
      26. Februar 2014 08:38

      Wunderschön, danke. Lieber WK, wie oft hast Du schon Abschied genommen, um gesund wiederzukehren?

    • Wertkonservativer
      26. Februar 2014 17:55

      Meinst Du das ernst, lieber "Bruder im Geiste",
      oder willst Du mich einfach freundschaftlich "rollen"?

      Herzliche Grüße von Haus zu Haus!

      Gerhard

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • ENIGMA
      26. Februar 2014 19:55

      @Wertkonservativer

      Hermann Hesse = ganz einfach genial! Vielen Dank!

  29. Brennstein
    26. Februar 2014 05:43

    Nur zum letzten Satz des Beitrages, der die Kandidatur von Haiders Tochter betrifft:

    "Ist es sehr schlau, ausgerechnet zu dem Zeitpunkt die Politik zu versuchen, da ganz Österreich über die Leichtfertigkeit ihres Vaters bei den einstigen Hypo-Garantien entsetzt ist?"

    Auch wenn wir es die Systemmedien und die Systempolitiker einstimmig trommeln, es zeigt sich immer mehr die Cleverness Haiders, der sich rechtzeitig von der HAA trennte. Den größten Schaden haben anschließend in 2 Jahren die Bayern verursacht.

    Entsetzen beschleicht mich, aber auch vermutlich die Systemregierung, über die "Professionalität" des jungen Finanzministers Pröll, der ohne Not die Bank verstaatlichte und dem Steuerzahler umhängte, während er sich mit einem "gesundheitlichen" Problem aus der Politik bis auf weiteres verabschiedete.

    Und haben nicht die Systemparteien in entsetzlicher Weise Milliardenhaftungen im Rahmen des EMS für ausländische Banken beschlossen?

    • Inger
      26. Februar 2014 08:47

      Ich kann "Brennstein" nur zustimmen und meine, dass Frau DDr. Ulrike Haider eine kluge Frau ist, die genau weiss, was sie tut. Dass sie sich nicht hat überreden lassen, sondern diesen Entschluss, es nun doch zu tun, wohl doch nach reiflicher Überlegung selbst getroffen hat und ich gehe davon aus, dass sie jetzt bereit ist und die Kraft hat, die Schlammschlacht die jetzt stattfindet irgendwie zu relativieren.
      Begonnen hat sie ja schon, wenn auch nur mit einem kleinen Nebensatz in bezug auf den seinerzeitigen Finanzminister Pröll. Und wenn man gestern die Diskussion im Parlament verfolgt hat, dann kann man ja nur immer wieder sagen, wenn man nichts zu verbergen hätte, dann könnte man ja ruhigen Gewissens für einen Untersuchungsausschuss sein. Die Vehemenz mit der sich die GROKO wehrt, zeigt doch mehr als deutlich, dass da was verrtuscht werden muss. Man mag über Strache denken wie man will, aber der hat gestern gesagt, ja wir haben Mitschuld,
      aber trotzdem wollen wir den U-Ausschuss. Die schlimmsten Fehler dürften ja wirklich erst bei dem Rückkauf/Verstaatlichung der HAA passiert sein und natürlich über all die Jahre bei der Aufsicht und jetzt bei der Taskforce.

      Laura Rudas wird nicht fehlen, die hat man bei der Parlamentssitzungen als eher teilnahmslos bemerkt. Von jugendlicher Frische für die Politik war da in den letzten Jahren nichts mehr vorhanden.

    • Undine
      26. Februar 2014 09:26

      @Brennstein
      @Inger

      *****************!

    • Markus Theiner
      26. Februar 2014 13:25

      Sachlich betrachtet ist die HAA in diesem Zusammenhang schon deswegen bedeutungslos, weil jedenfalls Ulrike Haider selber keine Schuld an dem Desaster treffen dürfte und die angeblichen oder tatsächlichen Verfehlungen ihres Vaters ihr nicht vorwerfbar sind.

      Aber es ging auch bei AU nicht direkt um Sinn oder Unsinn von Haiders Politik, sondern um die öffentliche Wahrnehmung. Die ist halt leider für einen (Jung)Politiker das entscheidende.
      Dass Frau Dr. Haider im Guten wie im Schlechten nach ihrem Vater beurteilt wird ist zu erwarten und wohl auch vom BZÖ beabsichtigt.

      Und sachlich betrachtet war Haiders HAA-Politik durchaus problematisch. Die Bank ist er zwar rechtzeitig losgeworden, nicht aber die Haftungen des Landes - und um die geht es in erster Linie.
      Dass der Bund auch an allen Ecken und Enden Haftungen aufnimmt ist richtig, aber erstens kaum vergleichbar, weil der Bund ganz andere finanzielle Möglichkeiten hat (Steuerhoheit!).
      Zweitens wird eine schlechte Landespolitik nicht gut, nur weil die Bundespolitik auch schlecht ist.
      Drittens ist, wie oben schon erwähnt, die öffentliche Wahrnehmung entscheidend. Und da wird Haider jetzt halt großteils kritischer gesehen als die weniger aktuellen Bundesthemen.

      So gesehen ist der Zeitpunkt also natürlich rein taktisch nicht sehr schlau gewählt.
      Andererseits hängt das halt sehr stark davon ab welche Ziele man verfolgt. Wenn es nicht einfach nur darum geht in die Politik zu gehen sondern bestimmte Überzeugungen zu vertreten kann der Zeitpunkt auch sehr gut gewählt sein. Wenn nämlich Frau Dr. Haider tatsächlich inhaltlich vom BZÖ überzeugt sein sollte wäre der Zeitpunkt kein Wunder.
      Es dürfte ja so ziemlich die letzte Chance des BZÖ sein ihr Überleben zu sichern. Wann also, wenn nicht jetzt?
      Nachdem das Team Stronach wankt und die NEOs Richtung LIF 2.0 gehen gibt es doch noch Chancen für das BZÖ liberale bürgerliche Wähler anzusprechen. Das Haider-Erbe zu betonen ist zwar riskant, weil es da einige dunkle Flecken gibt, aber was polarisiert kann auch mobilisieren. Und das braucht das BZÖ. Und Frau Dr. Haider bekommt damit eine Bedeutung für die Partei, den sie zu einem anderen Zeitpunkt oder in einer anderen Partei auch nicht so leicht erreichen könnte.

    • Konrad Loräntz
      26. Februar 2014 17:46

      Nun, wer immer das BZÖ am Leben erhält und somit das Schisma des rechten Lagers perpetuiert, nützt vor Allem dessen Gegnern. Aber da wir alle Gut sind, und die Rechten pöse, ist uns das nur recht.

      PS: Was kosten die ÖBB neuerdings jährlich den Steuerzahler ? Da hört man so gar nichts mehr darüber.

  30. efrinn
    26. Februar 2014 03:28

    Ad P.S. zur 2.: eine neue Aufsichtsrätin bei der ÖBB wird von den Genossen nicht fallen gelassen: Brigitte Ederer zieht in ÖBB-Aufsichtsrat ein

    Die frühere Siemens-Vorständin Brigitte Ederer zieht am Freitag in den Aufsichtsrat der staatlichen ÖBB Holding ein. Eine Sprecherin des Verkehrsministeriums bestätigte einen Bericht des „Kurier“. Damit wird die Zahl der Eigentümervertreter bei der Staatsbahn von sieben auf acht aufgestockt. Weiters sitzen noch vier vom Betriebsrat delegierte Vertreter im Aufsichtsgremium.

    Die ehemalige Europa-Staatssekretärin (SPÖ) und Wiener Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Ederer war im Herbst vorzeitig aus dem Siemens-Vorstand ausgeschieden. Derzeit ist sie Aufsichtsrätin bei der ÖIAG, bei Infineon Österreich und bei Boehringer Ingelheim.
    Bures: Frauenquote erfüllt

    Mit der Bestellung von Ederer werde das erklärte Ziel der Bundesregierung, den Frauenanteil in den Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen auf 25 Prozent zu steigern, in der ÖBB-Holding erreicht, betont Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ). Von den dann acht vom Eigentümer bestellten Aufsichtsräten sind zwei Frauen. Neben Ederer sitzt bereits die Ex-Notenbankerin Gertrude Tumpel-Gugerell im Bahn-Aufsichtsrat.

    • efrinn
    • Cotopaxi
      26. Februar 2014 05:45

      Das ist doch keine schlechte Idee, vielleicht bringt diese Sozialistin ihre 5,6 Millionen-Abfindung in die ÖBB ein?

    • brechstange
      26. Februar 2014 08:35

      Der Löscher ist zu Oerlikon des Oligarchen Vekselberg gewechselt und muss daher den Hut in der Siemensstiftung nehmen.
      In Summe sind wieder die Ämterkumulierer unterwegs. Mir scheint, wichtig ist nur, den Kreis der "Eingeweihten" nicht zu groß werden zu lassen.

    • fenstergucker
      26. Februar 2014 12:20

      @brechstange

      Der Löscher ist wenigstens in der Privatwirtschaft untergetaucht, während die "Tausender-Gitti" prompt einen staatlichen Versorgungsposten erhielt.
      Die Sozis kennen keinen Genierer wenn es um Steuergeld geht.

    • brechstange
      26. Februar 2014 16:26

      fenstergucker, ich warte ab, wie sich das entwickelt. Es gibt zu viele im Osten, die ihren Reichtum auf Basis Raub erworben haben, va im Aluminumbereich.

  31. mischu
    26. Februar 2014 02:47

    Ein guter Tag, der mit vielen äußerst positiven Abschieden endet. Der eine negative zum Schluß - an den wird man sich bei dieser(n) GROKO (= GROßKOpferten) bedauerlicherweise gewöhnen müssen. Zur Unfähigkeit kommt jetzt bei Rot-Schwarz auch noch die Selbstherrlichkeit. Da fragt man sich resignierend: wie lange noch?

    Ad P.S.: Ob schlau und mutig, oder letzter Verzweiflungsakt des BZÖs wird sich bald herausstellen. Wenn die junge Dame unter diesen widrigen Umständen einen Wahlerfolg erzielen sollte, dann hätte sie die Feuerprobe für das politische Geschäft bestanden. Als mehrsprachige Juristin, Verfassungsrechtlerin und doppelte Akademikerin sowie nach einem hervorragenden Interview in einer Tageszeitung ist sie einigen anderen EU-Spitzenkandidaten (z. B. SPÖ!) um Lichtjahre voraus. Ich wünsche ihr viel Glück auf ihrem nicht ganz einfachen Weg.

    • Inger
      26. Februar 2014 11:31

      Eine Verzweiflungstat des BZÖ? Ich meine nicht, dass Frau DDR Haider eine Person ist, die sich benutzen lässt, wenn sie das macht, dann wird sie das wohl aus eigener Überzeugung machen. Wenn es dem BZÖ nützt, wem schadet's?? Andere versuchen:s ja auch (REKOS, NEOS.... ) - also warum soll Frau DDR. Haider nicht antreten???

    • mischu
      26. Februar 2014 14:10

      @Inger

      Um nicht mißverstanden zu werden, ich begrüße sogar ausdrücklich ihre Kandidatur, aber ich wollte darauf hinweisen, daß sie es bei unserer linken Jagdgesellschaft nicht leicht haben wird. Leider!

    • Inger
      27. Februar 2014 15:11

      mischu zur linken Jagdgesellschaft:
      Ich meine, wenn Frau DDR. Ulrike Haider was mitbekommen hat von Kindesbeinen an, dann ist es das, das es nicht leicht ist, nicht zur bislang größeren politischen Masse zu gehören. Immerhin war sie schon Mitte zwanzig als es ganz schlimm war mit dem Widerstand gegen Haider....(EU-Sanktionen usw.) Und ich meine auch, dass Kinder mehr mitbekommen, als man meint. Wenn sie es auch nicht benennen können, sie spüren es.
      Aber abgesehen davon, sie wird schon wissen, worauf sie sich eingelassenhat, sie ist ja nachgewiesenermassen keine Dumme.
      Und es kommt ja auch schon ein Funken Hoffnung auf, dass sogar die linken Zeitungsmacher anfangen, die Strategie zu ändern, weil das Abwälzen auf Haider von allem Mist der in der HAA passiert ist, wird sich nicht ewig halten lassen.
      Siehe NEWS: http://www.news.at/a/hypo-notverstaatlichung-luege





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung