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Hypo: Spindelegger home alone

Lesezeit: 9:30

Michael Spindelegger zieht also in der Causa Hypo unabhängige internationale Berater bei. Mit dem Zurückdrängen der unsäglichen Muppet-Partie Liebscher-Nowotny-Androsch, die ständig vom Balkon herunterkeppelt und die eigenen schweren Fehler ignoriert, hat er zweifellos einen ersten richtigen Schritt getan. Der Handlungswille kommt freilich um mehr als vier Jahre zu spät. Schon 2009 hätte man sich am deutschen Nachbarn ein Vorbild nehmen müssen, wie man mit kritischen Entwicklungen umgeht.

Denn Deutschland hat jetzt eindrucksvoll vorgezeigt, wie man in einer modernen Demokratie sofort jedes politische Detail, jedes Telefonat rund um den Fall des SPD-Abgeordneten Edathy bloßlegt und analysiert. Ein CSU-Minister musste binnen weniger Stunden blitzschnell zurücktreten. Er hatte den neuen Koalitionspartner vertraulich davor gewarnt, den mit Geheimermittlungen als potenziellen Kinderschänder überwachten Edathy ins neue Kabinett zu befördern. Das hätte der Minister als Chef der Kriminalbehörden nicht tun dürfen. Dabei war es ein staatspolitisch total verantwortungsbewusster Akt (man stelle sich vor: ein Kinderschänder in der Regierung!) Ruckzuck, weg war der Minister. Und Deutschland hat die Sache ebenso ruckzuck bis ins Detail aufgearbeitet.

Zurück zur österreichischen (eigentlich: Kärntner-bayrischen) Hypo: In Österreich herrscht seit mehr vier Jahren rund um die Hypo Chaos und Unklarheit.

  • Statt dass längst eine penible Liste aller Kärntner Haftungs-Beschlüsse (samt Haftungsgröße, Datum und den jeweils zustimmenden Namen beziehungsweise Parteien) veröffentlicht würde.
  • Statt dass von der ersten Minute an – also schon VOR(!!) der Verstaatlichung – das Versprechen im Vordergrund gestanden wäre, den Steuerzahler maximal zu schonen.
  • Statt dass längst eine Liste vorläge, wie viel unseriöse, jetzt faule Kredite in Kärntner Zeit, wie viele in bayrischer Zeit vergeben worden sind.

In Österreich wird jedoch noch immer mit Widersprüchen und Geheiminformationen gearbeitet, mit Gutachten, die manche wie der jetzt gefeuerte – pardon: zurückgetretene Klaus Liebscher nicht einmal lesen wollten. Und es geschieht seit über vier Jahren nichts. In diesen Jahren gab es unzählige Hypo-Verantwortliche, die dann baldwieder nicht mehr verantwortlich waren. Da stieß man im Lauf der Zeit etwa auf eine CSI-Hypo (so laut die anfänglichen Schlagzeilen waren, so total still ist es um sie geworden), auf renommierte Anwaltskanzleien,die Finanzprokuratur, den Ex-Minister Ditz, die unsägliche Crew Liebscher-Nowotny-Androsch (die offensichtlich schwere Fehler der Nationalbank bei einstigen Hypo-Überprüfungen zudecken wollte, und wo vor allem Nowotny überdies mehr der Partei als dem Steuerzahler dient) oder ein Geheimgutachten von Wyman, das freilich jeder kannte – außer dem Herrn Liebscher eben.

Das sind nur die bekanntesten Namen, die da ohne Ergebnis herumgeschustert haben. Die Politik hat derweil ständig Entscheidungen vertagt. Und die Bevölkerung hat angesichts von täglich anderslautenden Schadensmeldungen zwischen Null und 18 Milliarden Euro jedes Vertrauen, jede Orientierung verloren.

Fekter verlierte ihre Reputation

Auch Josef Pröll und Maria Fekter müssten endlich und dringend aus ihrem Schweigen herausgezwungen werden. Fekter, die eigentlich als gute Finanzministerin galt, riskiert jetzt eine totale Zertrümmerung ihrer Reputation.

Warum hat sie nicht gehandelt? Warum präsentierte keiner der drei Finanzminister seit 2009 umsetzungsreife Beschlüsse? Oder wenn es die im Geheimen eh gab: An wem sind sie gescheitert? An der SPÖ (die ja am liebsten nie Entscheidungen trifft außer solche über Steuererhöhungen), an den Bundesländern (die lieber die Bürger zahlen lassen), am juristischen Pfusch bei der Verstaatlichung?

All das würde jetzt auf den Tisch gehören, hätte längst dorthin gehört. Die Menschen akzeptieren es einfach nicht mehr, wie blöde Zahlautomaten, aus denen immer mehr herausgepresst wird, immer nur mit Viertelwahrheiten abgespeist zu werden.

Nun gut: Spindelegger hat jetzt internationale Experten beauftragt. Auch da wissen wir freilich nicht: Mit welchem genauen Auftrag? Wie lange haben die Zeit?

Die köstliche IHS-Studie

Mehr als seltsam agiert nun auch das IHS, das jetzt mit einer Studie herausgekommen ist. Deren Tenor lautet salopp verdichtet: Jeder, der für eine Insolvenz der Rest-Hypo ist, müsse schwachsinnig sein.

Ach ja? Wer wirklich insgeheim so denkt, der sollte in einer Studie jedenfalls nicht selbst so extrem Merkwürdiges präsentieren. Etwa den ständigen Hinweis, dass man Garantien auch einhalten müsse. Darf man vielleicht fragen, welche Garantien? Wo bitte soll Österreich oder gar der österreichische Steuerzahler garantiert haben? Wahr ist vielmehr: Garantiert haben nur die Hypo und Kärnten. Einfach unterschwellig Österreich mit Kärnten gleichzusetzen, ist weder rechtlich noch ökonomisch korrekt. Sondern total unsauber.

Unrichtig ist auch, dass in einer Insolvenz Werte „billiger als sonst verkauft werden“ müssten. Denn natürlich kann in einer Insolvenz – beispielsweise – die Republik die Werte zu etwa dem gleichen Betrag kaufen, wie man sie bei einer Bad-Bank-Lösung erwartet, und dann langsam versilbern. Das wäre noch immer viel billiger als die Anstalt. Denn die Republik müsste dann eben nicht alle Forderungen an die Hypo zu 100 Prozent bedienen. Etwa auch die der massiv mitschuldigen Bayern, um nur den größten Brocken zu nennen.

Köstlich ist auch, wenn das IHS davon spricht, dass Österreich sein Prestige auf dem Balkan wahren müsse. Aber ist es nicht gerade der Balkan, wo die Hypo viele Milliarden an dunkle Kanäle verloren hat? Da soll der heimische Steuerzahler für das „Ansehen Österreichs“ in dieser Region so tief bluten?

Jeder juristischen Logik frei ist auch die kühne Behauptung, Österreich müsste deshalb für Kärnten haften, weil dieses keine Möglichkeit habe, Steuern festzusetzen. Vielleicht kann sich das IHS – von dem ich bisher etliches gehalten habe – künftig auch einen Juristen leisten, der dort das Verfassungs- und Insolvenzrecht ein wenig bekannt macht. Was das IHS offenbar nicht weiß: Es können nämlich hierzulande (und in sämtlichen anderen Rechtsstaaten) auch jene Gesellschaften und Institutionen in Konkurs gehen, die kein Steuerfindungsrecht haben. Das ist nirgendwo Voraussetzung einer Insolvenz, nur beim IHS.

Frei von Logik ist schließlich auch eine weitere IHS-Behauptung: Weil es für Hypo-Anleihen  wegen der Kärntner Garantie niedrigere Zinsen gegeben hat, müsste jetzt jedenfalls für die Anleihen gehaftet werden. Nämlich durch ein ganz anderes Rechtssubjekt, die Republik. Als ob niedrigere Zinsen die Garantie bedeuten, dass jemand haftet – und gar ein Dritter, in keiner Weise Beteiligter!

Fast ist man schon erstaunt, in dem IHS-Papier auch Richtiges zu finden. Richtig ist, dass es absurd wäre, jetzt die anderen Banken wegen der Hypo zur Kassa zu bitten. Erstens haben sie ja keinerlei Schuld am Konkurs eines Konkurrenten, zweitens geht es auch den anderen Banken alles andere als gut. Was irgendwann auch Arbeiterkammer und Bundeskanzler endlich begreifen sollten.

Sind die Märkte rational?

In Wahrheit geht es einerseits um die dringende Notwendigkeit, die Vergangenheit aufzuarbeiten. In dieser hat zwar Jörg Haider die Hauptschuld am Desaster getragen, aber keineswegs alleine, wie die Koalition es gerne hätte. Mitschuld ist auch Bayern, sind weitere Kärntner Parteien und last not least etliche Balkan-Gauner.

Andererseits und noch dringlicher geht es um die Zukunft: Würde ein Hypo-Konkurs die künftige Haltung der Märkte zum Schaden Österreichs beeinflussen? Wenn ja, dann wäre es vielleicht sogar wirklich besser, dass Österreich die Hypo-Schulden übernimmt. Wenn Nein, dann ist ein Konkurs jedenfalls besser und billiger für das Land.

Man kann dieselbe Frage aber auch so formulieren: Wird die Reaktion der Märkte rational sein? Also die jener Geldgeber, von denen Österreich abhängig ist, solange es Defizite produziert und Schulden hat, die refinanziert werden müssen. Wenn diese Geldgeber rational agieren, dann müssten sie eigentlich Österreich für eine Hypo-Insolvenz sogar belohnen. Denn damit würde der Bund zum ersten Mal klarmachen, dass er eindeutig nicht für die Schulden aller Bundesländer haftet. Dann geht es künftig geklärtermaßen bei Haftungen des Bundes immer nur um die eigenen Schulden des Bundes. Was dessen Rating nur verbessern kann.

Ein solcher Hypo-Konkurs müsste jeden rationalen Geldverleiher des Bundes in Wahrheit beruhigen. Logischerweise müssten die Zinsen, die der Bund zahlen muss, nach einem Hypo-Konkurs sogar sinken (die Zinsen der Republik sind ja derzeit trotz der eigentlich geringeren Maastricht-Verschuldung deutlich höher als jene Deutschlands). Steigen werden die Zinsen freilich für die Bundesländer und deren Hypos, die ja jedenfalls mit 100.000 Euro pro Kopf für die Einlagen bei der HAA haften. Hinter denen dann aber erkennbar kein Bund mehr steht.

Alleine die Frechheiten von Vorarlberg bis Kärnten, dass die Hypo-Defizite sie alle nichts angingen, sollten eine ordentliche Bundesregierung zur Variante „Insolvenz“ bringen. Freiwillig zahlen die Bundesländer offensichtlich nicht, also muss man sie im Konkurs dazu zwingen.

Kärntner Frechheiten

Vor allem bei Kärnten ist die Zahlungsverweigerung eine absolute Frechheit. Denn natürlich hat das Bundesland jahrelang von der Hypo und dem System Haider profitiert. Der Profit der Kärntner reicht von dem eigenhändig verteilten Landeshauptmann-Hunderter bis hin zu den vielen gigantomanischen Bauten in Kärnten. Der Profit wird insbesondere auch durch die mit Hypo-Geld angeschaffte „Eiserne Reserve“ Kärntens verkörpert. Wenn die nicht komplett für den Hypo-Schaden hergenommen wird, dann ist für den gesamtösterreichischen Steuerzahler keine Lösung akzeptabel.

Ebenso dringend sei vor einem weiteren Denkfehler gewarnt, der jetzt durch erstaunlich viele Politiker-Äußerungen und Zeitungs-Kommentare geistert: Viele wollen zwischen „guten“ und „bösen“ Gläubigern der Hypo unterscheiden, oder zwischen inländischen und ausländischen. Und nur die Guten, nur die Inländer sollen voll entschädigt werden.

Wer so spricht, zeigt, dass er absolut keine Ahnung hat. Denn diese Unterscheidungen sind in einem Rechtsstaat völlig unmöglich. In einem Rechtsstaat müssen inländische Pensionisten mit ein paar Hypo-Anleihen genauso behandelt werden wie ausländische Hedge-Fonds mit ein paar Hundert Millionen. Wer da Unterschiede machen möchte, der sorgt nur dafür, dass Österreich auf keiner Ebene mehr von irgendwem Geld bekommt. Der setzt jedes Konto der Republik im Ausland der Beschlagnahmung aus.

Um alle diese Gruppen zur Kassa zu bitten, gibt es rechtlich nur einen einzigen Weg: die Insolvenz der Hypo (und in der Folge Kärntens). Nur in dieser muss (abgesehen von der Einlagensicherung) jeder bluten. Aber eben prozentuell jeder gleich viel.

Spindelegger hat mehrfach betont, dass die Gläubiger mitzahlen sollen. Wenn er das ernst gemeint hat, dann muss er die Hypo in Insolvenz gehen lassen. Und zwar rasch.

Aber: Werden die Bundesländer-Kaiser dem Finanzminister einen Konkurs erlauben? Wird ihm das sein  Koalitionspartner erlauben? Ob ihm da ein Gutachten hilft?

Die Sympathien der Steuerzahler könnte Spindelegger jedoch durch einen konsequenteren Hypo-Kurs großteils zurückgewinnen. Und zwar nur so.

 PS: Zwischenbilanz aus der bankrotten Stadt Detroit: Dort springt KEINESWEGS der Bundesstaat oder die US-Regierung zur Rettung ein, sondern Detroit muss seine Schulden selber abdecken. Jetzt werden unter anderem den Pensionisten der Stadt die Pensionen gekürzt - bei einigen macht das 34 Prozent aus. Dabei übersteigen die Schulden Detroits in der Höhe von rund 18 Milliarden Dollar wahrscheinlich sogar den Schaden durch die Hypo. Wären sie in den USA, wüssten also die Kärntner, was ihnen blüht . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2014 03:11

    Einmal mehr sieht man am Beispiel HAA, daß sobald die Politik ins Spiel kommt, alles verzögert wird und wesentlich teuerer kommt als notwendig.
    Die Vorgänge um das Hypodesaster sind inzwischen unüberschaubar und gehören noch vor einer endgültigen Lösung vollkommen aufgedeckt. Vieles an dieser Causa stimmt nicht und der Steuerzahler, der dafür bluten soll, wird von vorn und hinten belogen. Liebscher ist gegangen (worden?), aber mit Nowotny bleibt leider ein schlimmer Finger an Bord, der springt, wie es seine "Brötchengeber" befehlen. Ich zweifle daran, daß dieser Mann auch nur das leiseste Interesse an Transparenz und kostengünstiger Abwicklung mitbringt.

    Bisher konnte noch kein einziger der Beteiligten schlüssig erklären, warum die Bank überhaupt von Österreich verstaatlicht wurde, denn da liegt bereits der Hund begraben. Wenn die Bayern eine Bank kaufen, für die ein Bundesland mit einem Betrag haftet, den es nie und nimmer aufbringen kann, dann hätten sich die Käufer an jene Wirtschaftsprüfer und Juristen wenden müssen, die grünes Licht für ein solches Risikogeschäft gaben!

    Und was die derzeitige Kärntner Regierung betrifft, versuchen die sich die Sache auch ein bißchen zu leicht zu machen. Da wird immer vom absolut fahrlässigen, unredlichen bzw. unmoralischen "System Haider" gesprochen, aber wenn es um das Geld des Zukunftsfonds geht, welches dabei erworben wurde, hört sich Redlichkeit und Moral rasch auf, denn die würden denn doch gebieten, daß man dieses "schmutzige Haider-Geld" umgehend in die Sanierung der HAA einbringt, oder?

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2014 07:54

    "Der Ex-Investmentbanker Dirk Notheis (Morgan Stanley) soll helfen, die österreichische Hypo Bank abzuwickeln. In Deutschland hat er unter anderem den Aufbau einer Bad Bank für die WestLB begleitet. Gegen den ehemaligen Berater von Mappus wird im EnBW-Verfahren wegen Beihilfe zur Untreue ermittelt."........

    So schreiben die DWN die "Bemühungen" unseres Spindis. Ein Poster meint dazu:

    "Jetzt holen sich der Nasenbär und der Taxifahrer den nächsten Versager ins Boot. Armes, armes Österreich!

    Liebe Österreicher, es wird Zeit aufzustehen. Verjagt diese unsägliche Regierung einfach aus dem Land, damit ihr etwas Neues anfangen könnt. Wäre schade, wenn ihr euer schönes Land wegen ein paar Minusmenschen vor die Hunde gehen lasst."

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/21/ex-mappus-berater-wickelt-hypo-ab/

  4. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2014 23:52

    Dieses ganze HAA-Schlamassel zeigt eindeutig ein gesamtösterreichisches Versagen. Alle damals existierenden Parteien sind involviert. Einige wollen es aufklären. Die derzeitige Regierung jedoch wehrt sich in gewohnter Manier mit Händen und Füßen gegen Transparenz und wahrheitsgemäße Information der Bürger.
    Was haben Rot-Schwarz zu vertuschen? An wessen Schuhsohlen haftet der meiste Schmutz?

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2014 09:15

    Das mit dem Zukunftsfonds sehe ich etwas differenzierter. Die Mittel im Zukunftsfonds stammen aus dem Verkauf der HAA an die Bayern. Kärnten hat die Hypo nicht zurückgekauft, es war der Bund. Daher sollte Kärnten hier aus dem Schneider sein, auch wenn es weh tut, liebe Österreicher, bedankt Euch bei der REGIERUNG.

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2014 13:52

    Am Beispiel der Hypo Alpe Adria Bank wird sehr gut sichtbar, wie das unsägliche Zusammenwirken von Politik und Finanzwirtschaft zum Desaster für ganze Volkswirtschaften führt.

    Zuerst nimmt ein abgehobenes Bankmanagement die wirtschaftlich ungebildeten, und daher unwissenden, Politiker in eitle Befangenheit, um dann deren Verantwortung für die Volkswirtschaft zu missbrauchen.
    Da Eitelkeit das wichtigste der Prädikate ist, deren sich Politiker rühmen können, fällt es den Finanzmanagern nicht schwer, bei den Politikern zu reüssieren.

    Die Politiker ihrerseits liefern den Finanzmanagern Bürgschaften von den ihnen anvertrauten Bürgern entweder direkt, wie es das Land Kärnten mit den Landeshaftungen tat, oder indirekt durch Gelddrucken, wie es der US Staat seit 1970 macht, und die EU seit dem 13. Mai 2010

    Während man früher die Zusammenhänge zwischen diesen korrupten Zwillingen besser verwischen konnte, geht es heute schon aus dem einen Grund nicht mehr so leicht, als seit dem 15. September 2008 sichtbar geworden ist, daß das gesamte Weltfinanzsystem/Weltpolitsystem seit Jahrzehnten so funktioniert.

    Die Hypobank Kärnten/Bayern/Österreich ist nur der Tropfen auf das schon längst überlaufende Fass!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorannona
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2014 12:42

    Kann es sein ,dass sich diese Politik eine

    krisensichereParteinversorgung zusammenflickt in Form dieser berüchtigten und

    favoritisierten Anstaltslösung

    um unkontrolliert dahinter auch in Krisenzeiten Geld vom Steuerzahler zu

    erpreessen und wir Dummen meinen es sei für die HAA die ewigen Schulden??!!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAppolloniO
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2014 11:59

    Her Unterberger bitte dran bleiben, denn es stinkt. Wer zieht im Hintergrund die Fäden?

    Wenn man die den Steuerzahler schonendste Lösung nichteinmal andenken darf stellt sich die Frage: cui bono?

    Wenn aber angedacht wird dass es gute und schlechte Spekulanten (Investoren?) geben soll weiß man doch: das klappt nie und wer sind denn die Guten? Schon wieder Raiffeisen?

    Wenn ein grundsolides Wirtschaftsinstitut wie das IHS plötzlich den Versagern auch noch wenig überzeugende Argumente liefert stellt sich erneut die Frage: was hat man dem Institut versprochen und vor allem.............WER?


alle Kommentare

  1. Mephisto (kein Partner)
    25. Februar 2014 18:51

    Nun, was hier jeder zu übersehen scheint: bei Eröffnung einer Insolvenz der Hypo Alpe Adria Bank International AG kann das Land Kärnten sofort als Ausfallsbürge von den Gläubigern in Anspruch genommen werden. Die Höhe dieser Landeshaftungen wird derzeit mit ca. €13,5 Mrd. angegeben.

    Eine Insolvenz der HAAInt. hätte daher die sofortige Insolvenz Kärntens zur Folge, wenn nicht der Bund einspringt.

    Das ist das grundlegende Problem - und daher zeugt der Ruf nach einer "Insolvenz" von wirtschaftlichem Unverstand!!!

  2. cmh (kein Partner)
    23. Februar 2014 17:35

    Als die Amerikaner die Goldene Adele laut "Nazi-Nazi" scheiend einbehielten ist das auch durchgegangen.

    Es sollte vielleicht könnte man jetzt die Hypo dem Muzikant schenken und der kann dann auch "Nazi-Nazi" schreiend die Bank sanieren.

    Kein Zusammenhang?

    Das GEld bleibt in der Welt nur jetzt hat es halt ein anderer.

  3. Der Durchblicker (kein Partner)
    23. Februar 2014 13:34

    Sieht so aus Herr Unterberger als ob alle Kärtner und Kärntnerinnen die Hauptschuldigen am HAA Skandal seien ?

    Sieht so als ob eine Differenzierung zwischen Gaunern und Nicht-Gaunern kriminell wäre ?

    Und wieso Herr Unterberger müsse eine Demokratie IM AUSLAND Konten haben müssen auf denen viel Geld gehortet ist ?

    Wieviele Wahrheiten sind in ihrem Text sonst noch ziemlich offen oder versteckt, die keinesfalls den Anspruch "Viertelwahrheit" erreichen ?

    Sie haben jedenfalls eine unangenehme Art Herr Unterberger in solchen Angelegenheiten ... kann das damit zu tun haben, dass ihnen ihre "juristische Wahrheit" etwas sehr viel anderes "rät" als dies die menschliche Vernunft täte.

    Denn: Wenn sie schon völlig richtig das "Genaue Hinsehen" fordern, dann beginnt die menschliche Vernunft dann, wenn dies auch zu genau Differenzierungen in den Schuldzuweisungen und Haftungspflichten führte ...... und keineswegs dorthin wo sie in diesem ihren Text hingeschlittert sind: Nämlich zu einer pauschalen Haftungsvariante. Damit wäre dann auch ein nötiges "Genaues Hinsehen" eigentlich überflüssig gemacht ..... Wollen sie das wirklich und so im Grunde sich selbst widersprechen ?

  4. Der Durchblicker (kein Partner)
    23. Februar 2014 13:02

    Mich würde interessieren ob Geld der Hypo-Alpe-Adria im gigantischen Moscheebauboom in Bosnien steckt ?

    Das könnte nämlich durchaus sein, daß Araber und Türken "Sicherheiten" boten, die diese a priori nie einzulösen gedachten ......

    Und das hat wiederum mit dem "neu" (gar so "neu" ists nicht) entwickelten islamen Konzepten zu tun, wie in einem Kontinent, wo eine noch vorhandene militärische Unterlegenheit der Muslime vorhanden ist, "die Kuffar" dennoch als BESTEUERBARE "zu halten", wenn sie nur hinterhältig genug betrogen werden ......

    Bekanntlich "liess" "Allah von sich selbst behaupten, dass er der Listenreichste aller Listigen sei .........." ........

    Genau dieser Gelderfluß in die Moscheebauten könnte auch die besonders massive Zurückhaltung der Wissenden unter den Europäern erklären ......

    Auch alle europäischen Heuchler und Kollaborateure des Islams würde das klarerweise massivst in ihren Betrügen "aufstören", denn der "schöne Schein" um den Islam würde zu den bisherig bekannten "Mainstream"-Kenntnissen zur Terrorgefahr um die Betrugsdeliktgefahren erweitert ...

    Dann würden die Seelen hoffentlich mal genauer nachsehen was "Islam" in Wirklichkeit sonst noch so alles sehr viel mehr noch ist, wie das ihnen bisher bekannte ....... unter anderem auch der größte Krieg unter einer Ideologie seit Ende WK 2. Und die meisten Islamen wissen das und ziehen davon ... während sie Europäern sanftmütig grinsend erzählen "Islam sei Friede".
    Und zuvor über die Spanne seit seiner Gründung gemessen auch der absolut einsame Mörderkultspitzenreiter mit MINDESTENS 270 Millionen Morden (direkt oder indirekt) ..... genau das was auch den Sozialist Adolf Hitler am Islam so fasziniert hat.

    Mal sehen ob was zu sickern beginnt bezüglich dieser Kreditflußoptionen, die so typisch wären für Islame im Austricksen von Kuffars. Hochmütige Dummköpfe auf ihren "Jahrmärkten" der Eitelkeiten sind eben leicht zu betrügen ..... das wissen die noch Durchtriebeneren zu "nutzen".

    • R.Fiedler (kein Partner)
      16. Mai 2014 20:27

      Seit wann war Adolf H. ein Sozialist?
      Geschichte lernen !!!
      Sozialismus und Nationalsozialismus sind wie
      Tag und Nacht.

  5. AppolloniO (kein Partner)
    23. Februar 2014 11:59

    Her Unterberger bitte dran bleiben, denn es stinkt. Wer zieht im Hintergrund die Fäden?

    Wenn man die den Steuerzahler schonendste Lösung nichteinmal andenken darf stellt sich die Frage: cui bono?

    Wenn aber angedacht wird dass es gute und schlechte Spekulanten (Investoren?) geben soll weiß man doch: das klappt nie und wer sind denn die Guten? Schon wieder Raiffeisen?

    Wenn ein grundsolides Wirtschaftsinstitut wie das IHS plötzlich den Versagern auch noch wenig überzeugende Argumente liefert stellt sich erneut die Frage: was hat man dem Institut versprochen und vor allem.............WER?

    • brechstange
      23. Februar 2014 12:26

      Der Keuschnigg ist ordentlich verbogen worden. Als er begann, gab er ein Interview, da dachte ich mir, der passt. Das nächste war dann um 180 Grad verdreht. Fähnchen im Wind oder wer steckt dahinter?

  6. Helmut HGR.
    23. Februar 2014 11:20

    Ausgezeichneter Beitrag, Herr Doktor Unterberger! Respekt.

  7. Torres (kein Partner)
    23. Februar 2014 10:44

    Unterberger hat sich mit der Hypo-Frage offenbar genau auseinandergesetzt, allerdings über den aktuellen Edathy-Skandal in Deutschland ist er schlecht informiert; wenn er sich zumindest einige der hochkarätig besezten Diskussionsrunden im deutschen (privaten und staatlichen) Fernsehen sowie auch einge Satire-Sendungen angeschaut hätte, wäre er schnell zu dem Schluss gelangt, dass dort ebenfalls alles total schief und aus dem Ruder gelaufen ist, dass dort jeder gegen jeden agiert, gegen alle Gesetze und Regeln usw. Natürlich war es - oberflächlich betrachtet (und offenbar auch nach der Privatmeinung des Ex-Ministers Friedrich) - "ein staatspolitisch total verantwortungsbewusster Akt", den SPD-Vorsitzenden über die laufenden Ermittlungen zu informieren: aber erstens eben ungesetzlich und vor allem an der "Chefin" vorbei - und das "geht einmal gar nicht" (um einen von ihr verwendeten Ausdruk zu verwenden).

  8. Der Durchblicker (kein Partner)
    23. Februar 2014 08:04

    Ein off topic welches doch einigermassen zum Thema paßt, weils zeigt wie eine nur an Geld orientierte Kultgesinnung eine Klüngel- und Lügen"wirtschaft" erzeugt die wirklich nur schadet und das massiv und brutal ....

    Der Titel des geschichtlichen Abrißes ist zwar polemisch aufgeblasen, doch was danach an Infos kommt zeugt von einer Dimension welche den Hypo-Alpe-Adria Skandal ums Vielfache übertrifft.

    Ein ruhigeres Wien, ein Wien mit weniger Staub und Luft die atmenswert sein könnte ... in allen Teilaspekten machbar auch in diesem .......http://www.zeitenschrift.com/artikel/das-elektroauto-das-nicht-ueberleben-durfte#.Uwmb6-N5OrM

  9. Haider
    22. Februar 2014 23:52

    Dieses ganze HAA-Schlamassel zeigt eindeutig ein gesamtösterreichisches Versagen. Alle damals existierenden Parteien sind involviert. Einige wollen es aufklären. Die derzeitige Regierung jedoch wehrt sich in gewohnter Manier mit Händen und Füßen gegen Transparenz und wahrheitsgemäße Information der Bürger.
    Was haben Rot-Schwarz zu vertuschen? An wessen Schuhsohlen haftet der meiste Schmutz?

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      23. Februar 2014 08:10

      Das ist bei der Durchdringung an Volksbekämpfertum und Bevölkerungsbetrügertum auch nicht mehr durch einen innerparlamentarischen Untersuchungsausschuß zu klären ......

      Einzig der Weg in die direkte Demokratie - die einzig wirkliche Demokratie - bringt die Lösung aus den Machtverfilzungsstrukturen der Lobbyisten, die ihre Existenz nur durch Lüge "geriert".

      Einzig wenn Demokratie unbezahltes Arbeiten ist wird Wärme dort einziehen können wo derzeit mit die kältesten Herzen versammelt sind.

  10. hamburger zimmermann
    22. Februar 2014 17:27

    Die HAA-Bilanz wurde und wird doch von hochbezahlten Wirtschaftsprüfern testiert. Schon die Möglichkeit, daß Kredite uneinbringlich werden, erfordert deren teilweise oder vollständige Abschreibung: Aktiva werden Aufwand (Inhalt der zweiten Stunde Bilanzbuchhalter-Lehrgang).

    Wenn der Wirtschaftsprüfer Forderungen nicht kontrolliert, sondern die Bilanz bestätigt und nur Honorarnoten kassiert, haften er oder seine Haftpflichtversicherung.

    Daß sich all dies Herrn Schwindeleggers Erkenntnissen entzieht, ist ersichtlich. Aber dann hätte er halt nicht Finanzminister werden sollen.

    .

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      23. Februar 2014 08:19

      Die "unabhängigen internationalen Berater" die Andreas Unterberger noch IM BUSINESS verorten zu können meint....... sind eine Illusion, da diese aus ihren "Wirtschaftsunis" kommen.

      Denn von dort raus sind das alle Ideologen und keine Praktiker menschlicher Vernunft ......

      Mit Ideologen der Mainstreamgeld-"bewirtschaftung" gehts nur um die nächste "Krustenbildungen" von "öffentlichkeitswirksamen Pseuotrost".......

  11. Josef Maierhofer
    22. Februar 2014 15:19

    Für mich gilt:

    Politik hat den Auftrag Gesetze ausarbeiten zu lassen, mit dem Volk abzustimmen und demokratisch zu beschließen, die Gesetzgebung.

    Sie hat den Auftrag, Österreich zu vertreten und das Beste für das österreichische Volk zu tun.

    Des Weiteren ist die Politik beauftragt, eine sparsame Verwaltung zu führen und die Exekutivorgane funktional und angemessen einsatzbereit zu halten und einzusetzen, die Exekutive. Natürlich auch die Landesverteidigung, die die Linksideologie bereits abschaffen wollte.

    Wenn das Gemeinwesen zu der mehrheitlichen Übereinstimmung kommt, dass die Politik auch öffentliche Firmen betreiben soll, die im Allgemeininteresse liegen, so ist sie auch dafür zuständig und hat das optimal in unserem Auftrag auszuführen. Es müsste aber im Volk abgestimmt werden.

    Die Praxis zeigt aber, dass die Politik so verkommen ist, dass überall, wo Politik Verantwortung oder Teilverantwortung tragen müsste, verantwortungslos, selbstbedienerisch, verschwenderisch, etc., bis hin zu ideologisch, unfähig und betrügerisch gehandelt wird.

    Die Praxis zeigt aber, dass die Politik das Volk betrügt, indem sie es weder befragt zu Entscheidungen, noch Einblick gewährt, noch Verantwortung übernimmt, bis hin zu volksschädigendem Verhalten zufolge Ideologie, Mainstream, etc.

    Die Praxis zeigt auch, dass die vom Volk erarbeiteten Werte per hoher Steuern abgeschöpft werden, missbraucht, verspekuliert, verschwendet, etc. werden bis hin zu Finanzierung ausländischer Gauner.

    Die Praxis zeigt auch, dass die abgehobene Politik gegen den Willen des Volkes und auf Kosten des Volkes Sozialzuwanderer einlädt und damit das sie finanzierende Volk verrät.

    Also wäre es tatsächlich auch an der Zeit, dass man den gegenständlichen Skandal untersucht, ein Fall, ein Skandal, der nämlich weder mit Haider begann, noch mit Haider geendet hat, und lückenlos aufklärt.

    Und was gilt für unsere Politik ?

    Ich frage mich schon, warum es in diesem Zusammenhang nicht schon längst zu einer Rücktrittsserie gekommen ist. Offenbar dient die Verzögerungstaktik bloß der Spuren- und Beweisvernichtung.

    Ausländischer Untersuchungsausschuss jetzt sofort und mit Zeitvorgabe, wäre meine Meinung dazu. Jede Minute Verzögerung erhöht den Schaden und die Verdunkelungsgefahr, wäre meine Meinung dazu.

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      23. Februar 2014 09:07

      Im großen Rauhen stimmt das in vielem genau so Herr Maierhofer, doch der "ausländische" Untersuchungsausschuß von Geld-Leuten, das ist in etwa so, wie wenn sie ausländische Sozialisten nach Österreich holen wollten um Sozialisten den Sozialismus auszutreiben.

  12. Anton Volpini
    22. Februar 2014 13:52

    Am Beispiel der Hypo Alpe Adria Bank wird sehr gut sichtbar, wie das unsägliche Zusammenwirken von Politik und Finanzwirtschaft zum Desaster für ganze Volkswirtschaften führt.

    Zuerst nimmt ein abgehobenes Bankmanagement die wirtschaftlich ungebildeten, und daher unwissenden, Politiker in eitle Befangenheit, um dann deren Verantwortung für die Volkswirtschaft zu missbrauchen.
    Da Eitelkeit das wichtigste der Prädikate ist, deren sich Politiker rühmen können, fällt es den Finanzmanagern nicht schwer, bei den Politikern zu reüssieren.

    Die Politiker ihrerseits liefern den Finanzmanagern Bürgschaften von den ihnen anvertrauten Bürgern entweder direkt, wie es das Land Kärnten mit den Landeshaftungen tat, oder indirekt durch Gelddrucken, wie es der US Staat seit 1970 macht, und die EU seit dem 13. Mai 2010

    Während man früher die Zusammenhänge zwischen diesen korrupten Zwillingen besser verwischen konnte, geht es heute schon aus dem einen Grund nicht mehr so leicht, als seit dem 15. September 2008 sichtbar geworden ist, daß das gesamte Weltfinanzsystem/Weltpolitsystem seit Jahrzehnten so funktioniert.

    Die Hypobank Kärnten/Bayern/Österreich ist nur der Tropfen auf das schon längst überlaufende Fass!

    • brechstange
      22. Februar 2014 21:30

      Herr Volpini,
      Rettung in Sicht, bereits vor den EU-Wahlen soll die Bankenunion stehen: mit gemeinsamer Bankenaufsicht, mit einheitlichem Insolvenzszenario und mit gemeinsamer europäischer Einlagensicherung. Die letztere gibt es zwar noch nicht, aber da gibt es doch ein paar Gelder in Deutschland und Österreich zu holen.

      Wer pleite geht, dass bestimmt dann der Draghi, der Barnier oder wer?

      Nächste Idee eine gemeinsame europäische Arbeitslosenversicherung, weil da gibt es ja so profitierende Länder wie Deutschland, Österreich, die da noch was an Geld haben für die arbeitslosgeplagten Länder im Süden einschl. Frankreich.

      Nächste Idee ein gemeinsames europäisches Sparkonto in Brüssel zur Finanzierung der europäischen KMUs. Ich denke, da irrte Heini Staudinger als er zu Barnier in Wien sagte: Je crois vous etes un ami.

      So werden wir weiter zwangsbeglückt und politisch ineinander verwickelt bis es kein Zurück mehr gibt. Leider sehen diese Gefahr zu wenige.

    • Anton Volpini
      22. Februar 2014 22:05

      Freunde werden wir Bürgen in dieser Schickeria niemals finden, brechstange.
      Wir können uns aussuchen, ob wir deren Sklaven oder Feinde sein wollen. Ich würd einmal sagen, wir bezeichnen uns als Widerstandskämpfer.
      Sollte Heinrich Staudinger das zu Barnier gesagt haben, dann sollte ihm dringend empfohlen werden, in der Unterbergerschule teilzunehmen.

      Warum glauben Sie, dauert es so lange, bis die Politiker Österreichs die HAA einer Lösung zuführen? Wohl doch nicht, um nur die vergangenen Fehler zuzudecken?

      Nein, wie die Aasgeier an einer Leiche, schlagen sie noch Kapital für sich selber heraus. Sie tun das in Österreich und auch europaweit. ESM und EFSF sind deren Erfindungen dazu.

  13. annona
    22. Februar 2014 12:42

    Kann es sein ,dass sich diese Politik eine

    krisensichereParteinversorgung zusammenflickt in Form dieser berüchtigten und

    favoritisierten Anstaltslösung

    um unkontrolliert dahinter auch in Krisenzeiten Geld vom Steuerzahler zu

    erpreessen und wir Dummen meinen es sei für die HAA die ewigen Schulden??!!

  14. terbuan
    22. Februar 2014 12:25

    Ganz O.T. Der schönste Burgenländerwitz:

    Eine Burgenländerin holt eine Goldmedaille in einem alpinen Skibewerb!

    Herzliche Gratulation Julia!
    Und auch dem Benjamin für die Bronzene!

  15. Cotopaxi
    • Der Durchblicker (kein Partner)
      23. Februar 2014 10:09

      Dass der Tschetschene auch noch Messer und Handfesseln mitgenommen hatte zeugt davon wie hochgradig islamisch er entweder mitmotiviert oder zentralmotiviert er gewesen ist.

      Der "muslimische Beleidigungsreflex" kommt besonders tief zur Geltung in einer der bekanntesten Auseinandersetzungen der frühislamen Geschichte mit dem Stamm der Banu Quoraiza. Mohammed zwang diese jüdischen Siedler, die er zunehmend in die Enge gedrängt hatte und die eine zwiespältige Taktik zunächst gefahren hatten schliesslich zum Kampf. Er marschierte mit seinen Truppen zu ihrem Dorf wo er sie zum bedingungslosen Aufgeben zwingen konnte und inszenierte im Anschluß das Morden auf dem Marktplatz als öffentliches Spektakel. Das wird in islamen Kreisen als "tiefe Genugtuung" empfunden ......
      Die Wehrfähigen wurden mit gefesselten Händen auf den Marktplatz geführt wo ihnen vor dort geschaufelten Gräbern die Köpfe abgeschnitten worden sind. Mohammed soll - wie viele Muslime meinen - selbst mitgemacht haben.

      Wer neben einem großkalibrigen Gewehr auch Fesseln und Messer mitführt hat seine Optionen gewählt ...... und sah das Gewehr nur als "Nothilfe", denn die eigentlich gewünschte Aktion war das islamisch korrekte Morden.

      Wie tief Morden als islamisches "Kultur"gut"" gilt wird in Sure 8 Vers 17 mit am deutlichsten, Zitat: "Und nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah. Und nicht du hast jenen Wurf ausgeführt, sondern Allah. Und er wollte (mit alledem) seinerseits die Gläubigen etwas Gutes erleben lassen. Allah hört und weiß (alles)."

      Ende Zitat

      Dass Muslime im "Dar el Harbi" extrem Zweigesichtig sein können hat mit dem frühen Lernen von Täuschen über die eigentlichen Gründe ihres Hierseins zu tun ......

      Das Urteil der umgefallenen Geschworenen geschah bereits im Druck und Sog des Islams. In allen tief schariatischen Ländern wäre der Tschetschene nicht mal eingesperrt worden, sondern der "Ungläubige, der sich erdreistete einen Muslim zu kündigen" vom Mob gelynchmordet worden.

      Und Heinz Fischer - Nord Korea Experte und eifriger Schüttler von Händen islamer "Honoranten" - schweigt .......

      Demokratie oder was wirklich ?

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      23. Februar 2014 10:14

      Fehlte noch zu erwähnen, dass Sozialismus der zweitgrößte Mörderkult der Geschichte ist und der Islam der weltgrößte Mörderkult der Geschichte ist.

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      23. Februar 2014 10:31

      Zusatzinfos zu den Banu Quoraiza: Zuvor hatte Mohammed bereits die Banu Quainuga - auch eine jüdische Sippe im Bereich Yahtribs - vertrieben und auch die jüdische Sippe der Banu Nadir unter Druck gesetzt ....... soviel zur Vorgeschichte, dass klar wird, dass die Banu Quoraiza in Mohammed sicher keinen "Freund" sehen konnten.

    • Der Durchblicker (kein Partner)
      23. Februar 2014 10:52

      Was die Zwiespältigkeiten von Seiten der Banu Quoraiza betrifft: So ich mich richtig erinnere hatten sie zuvor noch Mohammed Werkzeug geliehen (oder sogar zeitweise selbst mitgeholfen) den Graben zu schaufeln für die Grabenschlacht .........

      Ohne diesen Graben vor Yahtrib wäre vermutlich die komplette islame Armee und ihre Helfer von der vereinten arabischen Föderation der Mekkaner aufgerieben worden ......

      An die genauen Umstände erinnere ich im Moment nicht, wieso Mohammed schliesslich kurz nach der Grabenschlacht zu den Banu Quoraiza in ihr Dorf zog .... Soviel steht sicher fest: Er hatte gespürt, daß sie nicht voll hinter ihm gestanden sind. Und um auch nach Aussen Anlässe plakativ zu gerieren wieso Krieg zu machen ist gegen Leute die ihn sogar zum Teil unterstützt hatten, ist Mohammed nur selten verlegen gewesen .......

      Zum Schluß hier: Nur Allah`s Worte sind Muslimen noch mehr Islam als das was Mohammed zum Islam definierte durch seine Sprüche und sein Tun. Echte Muslime sind ihrem Glauben nach stets primär nach diesen Motivlagen zu erforschen ......

      Und diese sind eben doch meist andere als sozialistische Mordmotive, inquisitorische Mordmotive oder simple Raubmord- oder Suchtmordmotive (Eifersucht, Geltungssucht, .....). Den "kollektiven Bewußtseinen" in Europa fehlen eben weitgehend die Einblicke in die islamen Gesinnungsmuster.
      Wer nur "ungenau" weiß wofür "Allah steht" riskiert sein eigenes Leben sicher nicht so sehr, wie jemand der weiß welch egozentrisch hinterhältiger Kult der Islam ist --- der NICHT OHNE GRÜNDE DER WELTGRÖSSTE MÖRDERKULT IST.

      Insbesondere gilt also: Schon allein die Angehörigkeiten zu diesem Kult müssen als besonders erschwerende Momentae gewertet werden ..... Leichtsinn in Bezug zum Islam führt schier zwingend zu Entwicklungen die damals auch zum Ende der Wehrfähigen der Banu Quoraiza führten.

      Der beste Weg ist und bleibt Islame auf die entmystifizierende Art "mit ihrem Kultgründer" seelisch bekannt zu machen ...... denn dann wird auch solchen klar, wer Mohammed einzig wirklich gewesen ist und wie weit er zu drehen, bzw zu verkehren wirklich imstande gewesen ist indem er die "Triebstrippen" an Seelen zupfte und so auch den weltgrößten Machokult schuf, der größtteilig eben auch den Hinduismus in dessen Machismus übertrifft.

  16. dssm
    22. Februar 2014 09:52

    Auch wenn ich Herrn Liebscher nicht mag, irgendwie hat der recht und den Mut, bei diesen 'Entdeckungen' dabei zu bleiben, den muß man erst einmal haben!

    Seit ich mich mit den zugänglichen Bilanzen beschäftigt habe, sehe ich die Dinge ganz anders!
    Was soll denn ein Gutachten wert sein, wenn es keine Grundlage gibt, denn diese Art Bilanz taugt ja wohl nur sehr bedingt Die Gruppe um Liebscher musste ganz von vorne anfangen und hat zumindest einmal ein wenig Licht ins Dunkel gebracht.

    Es bringt also rein gar nichts, wenn nun diese oder jene 'Expertengruppe' Vorschläge macht. Es fehlt einfach die Grundlage und dies ist der Skandal! Nicht die Landtag, nicht Herr Haider und keiner der bisherigen 'Berater' sind Schuld, dies ist ein gesellschaftliches Vollversagen.
    Was hat die Bankenaufsicht (ÖNB und FMA) denn bei dieser Bank all die Jahre, vor dem Knall, getan, ausser Kaffee trinken?
    Wer hat dieses 'Kaszetteln' genannt Bilanz denn testiert?
    Was haben all die Mitarbeiter der Hypo getan, insbesondere die Risikomanager, Conroller und sonstigen internen Aufsichtsorgane?
    Gab es überhaupt eine Buchhaltungsabteilung oder, wie der Eindruck entsteht, wurden da halt irgendwelche Zahlen in irgendwelche Tabellen eingetragen?

    Wir reden da von tausenden(!!!) Wirtschaftsakademikern und Juristen, das können nicht alles geborene Deppen und Trotteln sein, da muss bei der Ausbildung etwas grob schief gegangen sein.
    Hier sollte man ansetzen, denn sonst haben wir so etwas morgen wieder!

  17. brechstange
    22. Februar 2014 09:15

    Das mit dem Zukunftsfonds sehe ich etwas differenzierter. Die Mittel im Zukunftsfonds stammen aus dem Verkauf der HAA an die Bayern. Kärnten hat die Hypo nicht zurückgekauft, es war der Bund. Daher sollte Kärnten hier aus dem Schneider sein, auch wenn es weh tut, liebe Österreicher, bedankt Euch bei der REGIERUNG.

    • dssm
      22. Februar 2014 09:58

      Spätestens beim Konkurs des südlichen Bundeslandes kommt auch der Zukunftsfond unter den Hammer.

    • brechstange
      22. Februar 2014 10:15

      So ist es, dssm. Das ist aber trotzdem ein Vollversagen der REGIERUNG.

    • Wertkonservativer
      22. Februar 2014 15:49

      @ brechstange:

      eine Frage: falls Sie, liebe @ brechstange,
      in der Regierung wären:
      hätten Sie da, in Anbetracht der vielen Probleme, die sich rundherum auftaten, ganz genau gewusst, wie Sie sich zu entscheiden gehabt hätten?
      Im Nachhinein zu reden und urteilen, das ist wahrlich keine besondere Leistung!
      Sich im Zentrum des Orkans zu bewähren, das ist die einzige Qualifikation für das Abfassen gerechtfertigter Kritik!
      Vollversagen der Regierung!? Man kann es auch so sehen!

      Wahnsinnige Hypertrophie eines charismatischen Menschenfängers:
      das ist die einzige Ursache dieses für unser Land existenziellen Problems!
      Das und nichts anders !

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      22. Februar 2014 16:27

      @ Dem "charismatischen Menschenfänger" ist es immerhin gelungen, die Bank mit Gewinn zu verkaufen.
      Eine marode Bank in einer Nachtundnebel-Aktion ohne Rechtsberatung zu kaufen, ist dagegen ein Kunststück, das einem niederösterreichischem Bauernbub gelungen ist. ;-)

    • Undine
      22. Februar 2014 16:49

      @brechstange
      @Cotopaxi

      Teilen Sie sich, bitte, die Sternderl gerecht auf:************! ;-)

    • Wertkonservativer
      22. Februar 2014 19:53

      Tut mir leid, liebe Frau @ Undine,

      wenn Sie meine Replik nicht goutieren.

      ich mag's halt nicht, wenn man sich - vom sicheren Lehnstuhl aus - über die sicher nicht leicht erarbeiteten Entscheidungen der Regierung unseres Landes mokiert!
      Die Scherben, die andere verursacht haben, wegzuräumen, ist keine dankbare Sache!

      Nochmals: bitte nicht böse sein!

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • dssm
      22. Februar 2014 20:42

      @brechstange
      Das mit der Regierung, und Sie wissen wie ich von Failman und Spindi denke, stimmt so nicht.

      Hätte man mir diese Bank zur Sanierung oder Abwicklung übertragen wollen, so hätte ich die Unterlagen angeschaut und ganz laut nein und nochmals nein gesagt.
      Die Regierung kann dies nicht tun!
      Bis heute weiß wirklich niemand was da auf uns zukommt, es sei denn er hat eine gut funktionierende Kristallkugel. Wenn keine Daten da sind, dann kann man sich auf den Kopf stellen, aber Urteil kann man keines abgeben.

      Die Regierung hat offensichtlich keine fähigen Beamten, bei FMA und ÖNB scheinen nur Totalversager zu sitzen. Nur diese Beamten wurden vor vielen, vielen Jahren eingestellt, da kann die jetzige Regierung wenig dafür. Ein Minister kann aber nicht alles selber machen, also selbst wenn die zwei Muppets an der Staatsspitze wirklich einen Geniestreich in der Tasche hätten, er bliebe in der Tasche, mangels qualifiziertem Ausführungsorgan.

      Und all die externen 'Experten', also wohl Unternehmensberater, viele davon international tätig, sind ein Lumpenpack. Wenn es keine EWB gibt, dann kann niemand (ausser Gott) eine Prognose aufstellen. Aber kassiert hat das Gesindel wahrscheinlich gut, aber an wen hätte sich denn die Regierung sonst wenden sollen? Diese echte Not wünsche ich nicht einmal Failman und Spindi an den Hals.

      Aber vielleicht ist dieser Sturm für die Regierung nur der gerechte Lohn für die anderen Schweinereien.

    • brechstange
      22. Februar 2014 21:20

      Herr Michler,
      ab in den Konkurs und nicht verstaatlichen, wäre mein Weg gewesen und wenn der Trichet sagt, Verstaatlichung, dann hätte ich es erst recht nicht gemacht. Das habe ich dem Pröll auch geschrieben und dass er die gesamte Verantwortung für die Rücknahme tragen wird.

      Was ich in der Zwischenzeit gemacht hätte, auf jedem Fall etwas tun und nicht 480 Mill. Euro Beratungskosten für offensichtlich nichts verbraten. Das kommt mir so vor als wollte jemand, dass Gras über gewisse Ungereimtheiten wachse.

      Wenn ich jetzt Finanzminister geworden wäre, hätte ich auf der Stelle Schadensbegrenzung gemacht und die Anleiheneigner zu Eigentümern gemacht. Das hätte keine 480 Millionen bedurft. Dann hätte ich Vertrag für Vertrag aufgerollt und einzelwertberichtigt, was ja die letzten vier Jahre bereits gemacht hätte werden müssen, wenn nicht hätte ich die Wirtschaftsprüfer und Bankmanager auf Haftung verklagt samt der Aufsichtsbehörden vor den Kadi gebracht. Zumindest hätte ich die gesamte Bürokratie anhand des Versagens zurechtgestutzt. Wer braucht Bürokratie, die sich mit sich selbst beschäftigt? Zu viele Köche verderben den Brei.
      Da hätte es mit einem Schlag mit eine Verwaltungsreform gegeben.

      dssm

      Geerbt ist sicher nicht schön, aber die Konsequenzen müssen sie nun tragen, immerhin waren Faymann und Spindelegger bereits die letzten vier Jahre im Amt und nicht erst seit gestern.

    • brechstange
      22. Februar 2014 21:22

      dssm

      Ja, man erbt gewisse Beamte, das ist richtig. Doch in diesem System schwammen Faymann und Spindelegger nach oben, nicht wegen ihrer Qualifikation. Das ist sicher.

    • Cotopaxi
      23. Februar 2014 06:34

      Ist das die neue Verteidigungsstrategie der regierungsnahen Schreiber in diesem Blog, die sich von Tat zu Tag weiter demaskieren, zu behaupten: Die dummen Beamten sind an allem schuld! ;-)

      Ich stelle die Behauptung auf, die Spitzenbeamten des Finanzministeriums sind klug und erfahren genug, um die richtigen sachbezogenen Entscheidungen zu fällen.
      Das Problem sind die Minister und Ministerinnen, die oft nicht das notwendige intellektuelle Rüstzeug haben und noch dazu politisch denken.
      Und bei der Umsetzung politischer Entscheidungen sind erfahrene Beamte nur hinderlich. Das hat man doch beim Kauf der HAA durch Pröllo gesehen.
      Soll der Finanzminister die internen Protokolle und Stellungnahme seiner Spitzenbeamten doch veröffentlichen, damit Licht in die Sache kommt.
      Die NachfolgerInnen Prölls im Finanzministerium haben jedoch alles daran gesetzt, das Versagen ihres Parteifreundes Pröllo im Dunkeln zu halten. ;-)

    • dssm
      23. Februar 2014 10:00

      @Cotopaxi
      Sie sind also der Meinung, daß die gravierenden Mängel in der Führung der Bank den Beamten sehr wohl aufgefallen sind, diese aber aus momentan noch nicht bekannten Gründen geschwiegen haben?
      Nicht sehr realistisch, denn traditionelle gibt es einen Mitarbeiter der bei der Beförderung übergangen wurde oder sich vom Vorgesetzten gemobt fühlt. Die reden dann meist.
      Da es sich um sehr sehr viele Beamte handelt ...
      Würde also heißen, die gekaufte Presse hat solche Insiderinformationen nicht geprüft und an den Bürger weitergegeben. Ebenso die Opposition, diese hätte ebenfalls den Mund gehalten.

      Dann allerdings brauchen wir gar nicht mehr zu diskutieren welche Zeitung man lesen soll oder welche Partei man wählen soll, es gibt nur mehr kriminelle Zeitgenossen in Journalistik und Politik.
      Es ist dann auch egal ob man nun Grüne oder Freiheitliche wählt oder doch bei den Regierungsparteien bleibt – alles die gleichen Gauner.

      Jedenfalls ein interessanter, aber doch extrem deprimierender, Denkansatz.

    • Wertkonservativer
      23. Februar 2014 10:15

      @ Cotopaxi:

      Demokratie-Hygiene gehört ja nicht gerade zu Ihren Stärken, werter Herr!?!?

      Wenn Sie Leute wie mich (wen eigentlich sonst noch?), der ich halt hin und wieder ein positives Wort für unsere Regierung finde, als "regierungsnahen Schreiber" denunzieren und "demaskieren", lässt das schon tief blicken!
      Fehlt gerade noch, dass man sich für derlei Pro-Regierungs-Äußerungen entschuldigen müsste!! Weit haben wir es gebracht im schönen Österreich!!!

      Natürlich kann man die eigene Regierung - so wie hier viele - als "Feind des Volkes" ansehen; bei näherem Hinsehen entpuppen sich viele Argumente als übertrieben und auch unsachlich.
      Natürlich gibt's genügend Kritikpunkte! Der Hass jedoch, der hier unserer immerhin demokratisch legitimierten Regierung aus vollen Rohren entgegenschlägt, ist - zumindest meiner Meinung nach - unverhältnismässig und irgendwie auch unfair!

      Ihr meint, eine künftige blaugetupfte Regierung ohne die verhassten Roten und Schwarzen würde bzw. wird's besser machen? Abgesehen davon, dass da zunächst das Volk ausgewechselt werden müsste, ist diese Hoffnung wenig realitätsunterfüttert!
      Aber - lassen wir's darauf ankommen: die Zukunft wird es weisen!

      (maiul to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      23. Februar 2014 10:35

      Meine Stellungnahme bezieht sich konkret auf die Situation vor der sogenannten "Notverstaatlichung" der HAA und auf nicht mehr.
      So wie ich das sehe, wurden die Spitzenbeamten des Ministeriums nicht in die Kaufentscheidung eingebunden, da vermutlich deren fachkundigen Stellungnahmen politisch nicht erwünscht waren. Deshalb erfolgte auch der Abschluss des Kaufvertrages bei Nacht und Nebel ohne Zuziehung eines rechtskundigen Fachmannes.
      Ob es anderes war, könnte eine Untersuchungsausschuss klären.

      Die Beamtenschaft jetzt vorzuschieben, wäre durchaus im verständlichen Interesse der politisch verantwortlichen, und diese Verteidigungsstrategie wird jetzt vermutlich aufzubauen versucht.

    • Wertkonservativer
      23. Februar 2014 12:29

      Nochmals zu @ Cotopaxi - 22.2. 16:27:

      ja, die Bank hat der Herr Haider zwar gewinnbringend verkauft; die unglaublich hohen Haftungen blieben Kärnten (und somit schlussendlich uns) jedoch erhalten!
      Eine tolle Leistung finden Sie das? Na, danke schön!
      Über die 2009 vorgenommene Notverstaatlichung gibt es unter Fachleuten die
      Mehrheitsmeinung, dass sie zu diesem Zeitpunkt die einzig richtige Entscheidung war!
      Sie wissen es besser?

    • brechstange
      23. Februar 2014 12:30

      dssm

      Der Ansatz ist deprimierend und leider zutreffend.
      Wir müssen uns auf das Danach konzentrieren. Daher mein Engagement bei TS.

    • brechstange
      23. Februar 2014 12:40

      Herr Michler, diese Mehrheit der Fachleute sind näher zu beäugen, vor allem wie die entlohnt werden. Wer beißt schon die Hand, die einen nährt?

      Mit der Verstaatlichung 2009 wurde die Haftungsfolge zu unseren Ungunsten verändert, die Bayrische Landesbank und der Freistaat Bayern wurde vollständig aus der Haftung entlassen, einschließlich des Geschäfts für das ab 2007 zu 100 % die Bayr. LB zuständig war.

      Die Austrian Anadi Bank (Nachfolger des Teils der HAA), die für knapp 50 Mill. Euro an die Anadi Investment verkauft wurde, hinterließ den Kärntnern eine Haftung von etwa 638 Millionen Euro. Warum der Unterschied im Vertrag, Herr Michler?
      Reine Unfähigkeit kann ich mir nicht mehr vorstellen, da kann wohl auch Verschleierung möglich sein.

    • Cotopaxi
      23. Februar 2014 13:13

      Ich vermute, die Schwarzen Dunkelmänner und Stripenzieher und Verschleierer versuchen Pröllo junior vor der kritischen Öffentlichkeit und vor dem Steuerzahler die Mauer zu machen, um die demnächst fällige Thronübernahme in Pröllyang nicht zu gefährden.
      Dem wird das berechtigte Aufklärungsbedürfnis der zahlenden Bevölkerung im Hinblick auf seine Amtsgebahrung als Finanzminister um jeden Preis geopfert. ;-)

    • Wertkonservativer
      23. Februar 2014 13:41

      @ Cotopaxi:

      was Sie nicht alles von geheimnisvollen schwarzen StriPPenziehern wissen!
      Sie müssen ja wirklich gute Beziehungen zu den Auguren unserer Politik haben!!!

      Und die AmtsgebaRung des jungen Pröll als Finanzminister wird sich sicher auch in der Nachschau als einwandfrei herausstellen; keinesfalls wird man für ihn eine "Bahre" brauchen!
      Ja, ja: deutsche Sprache, schwere Sprache!

    • Cotopaxi
      23. Februar 2014 14:02

      @ WK

      Schön, dass wir wiedereinmal einen Blick unter die dünne bildungsbürgerliche Oberfläche in das dünkelhaften Wesens eines Durchschnitts-Schwarzen erhalten. ;-)

  18. Wolfgang Bauer
    22. Februar 2014 08:52

    ...und Exstaatssekretär und Kanzlerpartei- Klubobmann Schieder sagt im KURIER, dass er die Gläubiger "schnalzen" werde.

    Millionenschaden zu unseren Lasten aus unverschämt zur Schau gestellter Dummheit+Präpotenz+Ignoranz+++

  19. terbuan
    22. Februar 2014 07:54

    "Der Ex-Investmentbanker Dirk Notheis (Morgan Stanley) soll helfen, die österreichische Hypo Bank abzuwickeln. In Deutschland hat er unter anderem den Aufbau einer Bad Bank für die WestLB begleitet. Gegen den ehemaligen Berater von Mappus wird im EnBW-Verfahren wegen Beihilfe zur Untreue ermittelt."........

    So schreiben die DWN die "Bemühungen" unseres Spindis. Ein Poster meint dazu:

    "Jetzt holen sich der Nasenbär und der Taxifahrer den nächsten Versager ins Boot. Armes, armes Österreich!

    Liebe Österreicher, es wird Zeit aufzustehen. Verjagt diese unsägliche Regierung einfach aus dem Land, damit ihr etwas Neues anfangen könnt. Wäre schade, wenn ihr euer schönes Land wegen ein paar Minusmenschen vor die Hunde gehen lasst."

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/21/ex-mappus-berater-wickelt-hypo-ab/

    • terbuan
      22. Februar 2014 07:55

      ....BEschreiben die DWN.... Vzhg.

    • brechstange
      22. Februar 2014 09:12

      Hat da die CDU mitgesprochen? Offiziell haben sie sich von Notheis distanziert.

      Die Vernetzung Politik und Kommerz gehört beendet.

    • logiker2
      22. Februar 2014 13:43

      hat man nicht im Fall Kampusch auch internationale Berater/Gutachter/Experten für die Reinwaschung beschäftigt ?

  20. Gerhard Pascher
    22. Februar 2014 07:44

    Ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass es im Fall HAA Informationen gibt, welche der Öffentlichkeit vorenthalten werden. Denn z.B. hatte Fekter sicher einen Grund bzw. wurde Druck auf sie ausgeübt, in dieser Sache nicht schon 2012/2013 energisch genug aktiv zu werden. Wenn nun Nowotny die Stelle von Liebscher einnimmt, wird sich dann etwas ändern?
    Ich bedaure Michael Spindelegger nicht, wenn er nun die "Suppe allein auslöffeln" muss, denn schließlich war er schon in der vorherigen Legislaturperiode Vizekanzler und kann sich daher nicht aus der Verantwortung stehlen.
    Mit würde auch interessieren, was die diversen HAA-Manager, Aufsichtsräte, Berater und Anwaltskanzleien bisher gekostet und deren Arbeit eigentlich nichts weitergebracht hatten.
    Auch der nun engagierte Dirk Notheis wird nicht billig sein, aber wenn er seinen Job gut macht, dann ist es okay.

    • brechstange
      22. Februar 2014 09:09

      Die Berater haben zwischen 200 Mill. und 480 Mill. Euro gekostet, so genau kann oder will man das offenbar nicht sagen. Ein Armutszeugnis, dass man das nicht transparent machen kann.

      Dirk Notheis, ehemaliger CDU-Funktionär und Deutschlandchef von Morgan Stanley (MS), der mit Zwillingsbrüdern (EDF + MS Frankreich) einen Preis für die EDF-Anteile an der EnBW verhandelte und das ganze am Länderparlament vorbei als Notfall getarnt entschieden wurde, ist gerade auch nicht ein Beispiel von sagenhafter Transparenz. In einem Mailverkehr, indem er Merkel als "Mutti" bezeichnete und "Mappus Truppen können sie töten" sprach, zeigen doch einiges an Präpotenz diesen Herrn auf. Seit Juli 2012 ist er nicht mehr bei MS. Seit 2013 ist er GF bei Rantum Capital.

    • dssm
      22. Februar 2014 10:04

      @Gerhard Pascher
      Leider nein – wirklich leider, leider, leider – es war und ist alles vor unseren Augen passiert.

      Die Bilanzdaten und die Bilanzerklärung waren Jahr für Jahr im Internet verfügbar. Da stehen ein paar Dinge drin, wo selbst dem Kleinunternehmer schwindlig wird.
      Aber offensichtlich hat niemand, wirklich niemand diese Konvolute gelesen. Und diejenigen, welche aus Berufsgründen (Bankenaufsicht, Wirtschaftstreuhänder, Opposition, Wirtschaftsjournalisten) es hätten tun sollen, waren wahlweise zu faul oder so grenzenlos unfähig, daß man es nicht für möglich halten würde.

    • brechstange
      22. Februar 2014 10:17

      dssm

      Von den Dächer pfiffen die Spatzen wie es um die HAA stand. Die die das angesprochen haben, wurden entfernt. Man hat das Gleichgewicht der Kontrolle ausgeschaltet.

  21. Beckmesser
    22. Februar 2014 06:48

    Lückenlose Aufklärung und Nennung der Namen der involvierten und verantwortlichen Personen ist dringend notwendig. Wieder zeigt sich sehr deutlich: der Staat ist das Problem und nicht die Lösung. Darüber hinaus ist es ein Kuriosum, dass gerade jene, die ständig die Reichen, Spekulanten, Kapitalisten und Abzocker im Visier haben, denen eine Schonung bei dem Debakel ermöglichen wollen. Wer das Risiko eingeht, der hat auch die Verantwortung, so einfach ist das. Das wollen aber die Linken nicht begreifen und kommen mit allen möglich und unmöglichen Ausreden daher. Die ganze Angelegenheit ist einfach unfassbar.

    • Florin
      22. Februar 2014 07:05

      Hier sind die Länder das Problem. Sie häufen unglaubliche Schulden an und der Bund -der Steuerzahler-zahlt.

      Lt.Agenda Austria (Dr. Schellhorn):

      Der Staatsschuldenausschuss geht in seiner aktuellsten Schätzung (Daten aus 2011) davon aus, dass die Länder für knapp 70 Milliarden Euro gerade stehen. Gehaftet wird vor allem für landeseigene Betriebe und Banken. Das ist die Untergrenze, einige Haftungen konnten nicht ermittelt werden. Hinzu kommen noch einmal knapp 14 Milliarden Euro an (offiziellen) Schulden, macht unter dem Strich 84 Milliarden Euro. Das wiederum übersteigt die jährlichen Einnahmen der Länder um das Vierfache.
      Hypo

      An die im innerösterreichischen Staatspakt festgelegten Haftungsobergrenzen hält sich mit Ausnahme von Oberösterreich und Burgenland nur leider niemand. So hat Kärnten die selbst auferlegten Haftungsobergrenzen im Jahr 2011 um 1997 % (in Worten: eintausendneunhundertsiebenundneunzig Prozent) überschritten. Folgen? Keine....

  22. mischu
    22. Februar 2014 03:11

    Einmal mehr sieht man am Beispiel HAA, daß sobald die Politik ins Spiel kommt, alles verzögert wird und wesentlich teuerer kommt als notwendig.
    Die Vorgänge um das Hypodesaster sind inzwischen unüberschaubar und gehören noch vor einer endgültigen Lösung vollkommen aufgedeckt. Vieles an dieser Causa stimmt nicht und der Steuerzahler, der dafür bluten soll, wird von vorn und hinten belogen. Liebscher ist gegangen (worden?), aber mit Nowotny bleibt leider ein schlimmer Finger an Bord, der springt, wie es seine "Brötchengeber" befehlen. Ich zweifle daran, daß dieser Mann auch nur das leiseste Interesse an Transparenz und kostengünstiger Abwicklung mitbringt.

    Bisher konnte noch kein einziger der Beteiligten schlüssig erklären, warum die Bank überhaupt von Österreich verstaatlicht wurde, denn da liegt bereits der Hund begraben. Wenn die Bayern eine Bank kaufen, für die ein Bundesland mit einem Betrag haftet, den es nie und nimmer aufbringen kann, dann hätten sich die Käufer an jene Wirtschaftsprüfer und Juristen wenden müssen, die grünes Licht für ein solches Risikogeschäft gaben!

    Und was die derzeitige Kärntner Regierung betrifft, versuchen die sich die Sache auch ein bißchen zu leicht zu machen. Da wird immer vom absolut fahrlässigen, unredlichen bzw. unmoralischen "System Haider" gesprochen, aber wenn es um das Geld des Zukunftsfonds geht, welches dabei erworben wurde, hört sich Redlichkeit und Moral rasch auf, denn die würden denn doch gebieten, daß man dieses "schmutzige Haider-Geld" umgehend in die Sanierung der HAA einbringt, oder?

    • Nestor 1937
      22. Februar 2014 12:07

      Andreas Unterberger nennt zu Recht viele Involvierte oder Schuldige am Desaster, nur den Mephisto im Hintergrund nicht, dessen Namen sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte der HAA zieht

      ...........Tilo Berlin !

    • Nestor 1937
      22. Februar 2014 15:42

      Er hat sich im laufenden Gerichtsverfahren schon der österr. Justiz entzogen und sitzt, erkrankt, in New York.

      Irgendwie erinnert das an den "Marcel" der BAWAG Helmut Elsner .....





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