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Die Schweiz, die Ausländer und eine europäische Wende

Die Schweizer haben überraschend für eine Begrenzung der Zuwanderung auch durch wohlhabende und arbeitende EU-Bürger gestimmt. Daran ändern die Tatsachen nichts, dass das Ergebnis ein äußerst knappes ist, und dass Umfragen (wieder einmal) ein anderes Ergebnis prophezeit hatten. Das Wahlergebnis ist in vielem durch Schweizer Spezifika erklärbar. Es zeigt aber auch klare gesamteuropäische Trends.

Während es in Österreich und Deutschland nicht einmal gelingt, wirksame Barrieren gegen Sozialmigration und überwiegend ungebildete Zuwanderer zu entwickeln, hat die Schweiz zunehmend ein anderes Problem bekommen. In die Westalpenrepublik sind in großer Menge gut gebildete und meist auch finanziell gut gestellte Zuwanderer gekommen.

Das zeigt natürlich einmal den überlegenen Erfolg des Schweizer Modells: Niedrige Steuern und wohlgeordnete Verhältnisse ziehen in großen Mengen gerade gut verdienende und arbeitswillige Zuwanderer an. Überdies machen individuell maßgeschneiderte Steuer-Vereinbarungen das Land für besonders Reiche zusätzlich attraktiv.

Das sind genau jene Zuwanderer, um welche auch die meisten anderen Länder buhlen, darunter insbesondere Österreich. Die Ostalpenrepublik hat aber mit ihrer auf diese Zuwanderer abzielenden Rot-Weiß-Rot-Card einen dramatischen Misserfolg erlitten. Hohe Steuern, Sozialabgaben und die heimische wie die europäische Regulierungswut wirken trotz der – mit der Schweiz durchaus ebenbürtigen – Schönheit des Landes abschreckend.

Warum ist aber trotz des ökonomischen Nutzens dennoch heute eine Mehrheit der Schweizer für eine Begrenzung der Zuwanderung? Ganz einfach: Es kann auch des Guten zu viel sein. Denn zunehmend haben die Schweizer Bürger Folgen zu spüren: So trifft die rasante Entwicklung der Immobilienpreise nach oben auch jeden Schweizer Wohnungssuchenden. Die Schweizer fühlten sich langsam marginalisiert. Die Zuwanderung in die Schweiz ist so hoch wie in kaum einem anderen Land. Zusätzlich wird sie von vielen deutschen Studenten überrollt (so wie Österreich, das aber auf Grund des Vetos der SPÖ nicht imstande ist, sich zumindest gegen die deutschen Numerus-Clausus-Versager zu wehren).

Die Mehrheit der Schweizer ließ sich auch durch die Tatsache nicht abschrecken, dass ihr Land durch Verträge mit der EU zur Personenfreizügigkeit für Bürger aller Mitgliedstaaten verpflichtet ist. Sie – genauer: der Bundesrat – muss nun in den nächsten drei Jahren das gesamte Vertragswerk der Schweiz mit der EU neu regeln. Die Mehrheit nimmt aber offenbar nicht an, dass die EU dabei aus Rache jetzt undurchdringliche Mauern rund um die Eidgenossenschaft aufziehen wird. Eine Willensbildung in der EU hat es aber dazu nicht einmal noch marginal gegeben.

Zwei EU-Aspekte haben wohl die Schweizer, vor allem die Deutschschweizer im letzten Augenblick noch zusätzlich zum Nein zur unbegrenzten Zuwanderung ermutigt.

Ein Aspekt war ein Interview des sozialdemokratischen EU-Spitzenkandidaten Schulz in der Neuen Zürcher Zeitung: Darin äußerte der Deutsche überraschendes Verständnis für die Schweizer Debatte, da die Schweiz mit mehr als 20 Prozent Ausländeranteil ein großzügiges Einwanderungsland sei. Er lobte auch die Diskussion, weil diese überwiegend differenziert und nicht von fremdenfeindlichen Tönen dominiert gewesen sei.

Dieses Interview war für viele erstaunlich, da gerade Schulz lange ein lautstarker Befürworter von Immigration auf allen Kanälen gewesen ist. So mancher Schweizer schloss aus dem Tonwechsel des roten Spitzenkandidaten, dass die EU ohnedies am Ende nicht auf hart spielen werde; dass sie immer zuerst brüllt, aber letztlich handzahm wird.

Der zweite relevante EU-Aspekt war die innerdeutsche Debatte über Sozialmigranten, die in der generösen Bundesrepublik Sozialleistungen in Anspruch nehmen, ohne jemals dort gearbeitet zu haben. Obwohl ein Gesetz die Auszahlung von solchen Leistungen (Hartz IV usw.) eigentlich untersagt, haben das nun schon mehrere offenbar ideologisch agitierende Sozialgerichte angeordnet. Aber auch die EU-Kommission hat sich gegen die deutschen Gesetze gewandt, die Sozialmigranten generell am Bezug von deutschen Sozialleistungen hindern. Sie verlangt in jedem einzelnen Fall eine Prüfung der Umstände.

Das hat natürlich die deutschen Bürger genauso erschreckt wie die Schweizer. Es ist alles andere als ein Zufall, dass sich vor allem die deutschsprachigen Schweizer für die Zuwanderungsbegrenzung eingesetzt haben.

Das Schweizer Ergebnis liegt auf einer Linie mit der rasch wachsenden Europaskepsis in vielen Ländern. Das wird sich auch bei der EU-Wahl deutlich zeigen. Der Überregulierungswahn der EU-Kommission, der ständige Bruch europäischer Verträge (siehe Maastricht-Kriterien, siehe Bailout-Verbot, siehe die jüngsten Karlsruher Beschlüsse), die Unfähigkeit der EU, auch nur ein internationales Problem zu lösen (siehe Balkan, siehe Nahost, siehe Ukraine), das total gegen die Interessen der Bürger arbeitende EU-Parlament (es hat immer noch höhere Ausgaben verlangt als Kommission und Rat zubilligen wollten) und die massenweise Zuwanderung in europäische Länder schaffen europaweit eine Abwendung vom europäischen Denken, das die ersten Nachkriegsjahrzehnte noch dominiert hat.

Dennoch ist es schade, dass neben den vielen europäischen Unsinnigkeiten auch die vielen durchaus sinnvollen Schritte Richtung internationaler Lösungen jetzt zunehmend gekippt werden. Zwar sind die Schuldigen dafür in Brüssel und vielen Regierungszentralen zu finden. Die Opfer sind aber mehr als eine halbe Milliarde Europäer.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 19:55

    Das schweizer Erfolgsmodell hat damit begonnen, daß ein drittklassiger Verwaltungsbeamter des Habsburgerreiches die Schweizer zwang, seinen Hut zu grüßen.

    Das war für jeden anständigen schweizer Bürger eine unglaubliche Provokation, Daraus folgte ein Aufstand des Anstandes, und die degenerierten Machthaber wurden hinweggefegt. Seitdem haben die Schweizer ihr Nest sauber gehalten.

    Wir in Österreich haben als oberste Verwaltungsverantwortliche drittklassige Politiker, und sie lassen uns jeden Tag den ORF grüßen, und trotzdem fällt uns dagegen nichts ein!

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 23:16

    Ein riesen Unterschied zwischen Schweiz und Österreich wurde in AU's Beitrag nicht erwähnt: Die Schweizer beherrschen noch den aufrechten Gang; etwas, was der österreichischen Bevölkerung längst ausgetrieben wurde und die österreichische Regierung nie beherrschte. Wer immer buckelt darf sich nicht wundern, wenn er einen Tritt in jenen Körperteil erhält, der am höchsten emporragt. Obamas wichtigste Europaberaterin Victoria Nuland hätte dies vermutlich deftiger formuliert. Aber ich bin ja kein gelernter US-Diplomat.
    Es ist sicher wenigstens 15 Jahre her, da gab es in der Schweiz eine wissenschaftliche (!) Untersuchung, daß die Bevölkerung einen Ausländeranteil bis zu maximal 14 % als Bereicherung empfindet, was darüber hinausgeht jedoch als Besetzung. In meinem Wr. Wohnbezirk Rudolfsheim-Fünfhaus beträgt der Ausländeranteil über 50 % (die an der offiziellen Statistik Vorbeiexistierenden mit einbezogen). Im öffentlichen Pflichtschulbereich liegen die Quoten oft bis zu 90 %!!! Gemüsehandlungen, Friseure, Imbißbuden, Handy-Shops, Lokale, Brautkleider-Boutiquen ... fast alle fest in ausländischer Hand. In manchen Geschäften wird zwar noch in (sehr fehlerhafter) deutscher Sprache beschriftet, in vielen jedoch nur bevorzugt türkisch oder serbokroatisch gesprochen. Wenn sie um etwa 18:00 Uhr mit der U6 fahren sollten, dann sind sie garantiert der einzige Österreicher. Allerdings um 7:00 Uhr in der Früh, wenn es zu Arbeit geht, dann stellen die Österreicher noch die überwiegende Mehrheit. Irgendwer muß schließlich mit seinen Steuern den Staat und seine Versorgungseinrichtungen am Leben erhalten.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 20:49

    Warum wird in der Schweiz ein solcher Volks-Entscheid sogar von den Sozialisten
    unwidersprochen hingenommen, während ein 100% gleicher Entscheid hier in
    Österreich - vorausgesetzt wir wären intelligent genug dafür, den Sozis zu
    widersprechen - einen europaweiten Aufschei der Entrüstung bis hin zu
    erneuten Sanktionen auslösen würde ! ! !


    Fuxteufelswild könnt ich werden, wenn ich mir vorstelle, wie sich diese Linken G'sichter
    gebährden würden, wie sie vor lauter Antifa-Gehabe schäumen würden. UND dieses
    Pack will uns obendrein noch diktieren, wie Demokratie auszusehen hat: so wie
    die es wollen UND NICHT ANDERS ! ! !

    Dessen nicht genug - als ob wie nicht schon tief genug gesunken wären - treibt
    dieser Kult der Österreich-Zersetzer immer noch schaurigere Blüten


    .

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 19:03

    Die Schweiz ist zu beneiden, daß bei wichtigen Entscheidungen die Bevölkerung mitbestimmen darf. Das wünsche ich mir für Österreich, denn mit der Bundesheerabstimmung hat das Land direkte Demokratiereife bewiesen.

    Es fehlt hier eine wählbare Partei, die uns Schritt für Schritt an Schweizer Verhältnisse heranführt, denn die regierende GROKO wird sich hüten, fürchtet sie doch um den Verlust ihrer Machtfülle!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 20:49

    Wunderbar, endlich setzt ein Land (in Europa) ein offizielles Zeichen gegen überflutende Zuwanderung. Danke an die Schweizer und Gratulation.

    Der Schweizer NR Brand bringt zu erwartende EU "Bedenken" auf den Punkt. Volkswillen statt Eurokratenwillen, die Schweiz stellt halt eine wirkliche Demokratie dar.

    «Ich gehe davon aus, dass die EU ein Interesse an der Fortsetzung der bilateralen Verträge hat.» Falls Brüssel den Schweizer Volkswillen nicht akzeptiere, müsse man sich auch fragen, «was für ein Vertragspartner das ist».

    http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/svp-initiative-im-aargau-auf-ja-kurs-1.18239183

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2014 23:30

    Ich freu' mich riesig über die Entscheidung der Schweizer und mit Christoph BLOCHERS SVP! Wenigstens EIN Volk in Europa, das nicht nach der EU-Pfeife tanzt und mit dieser Stärke hervorragend fährt. Die Schweiz hat durch ihre Unabhängigkeit die Oberhand und die EU wird sich hüten, die Schweizer zu vergrämen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2014 00:04

    Diese Abstimmung zeigt ganz deutlich, dass es den Menschen nur bedingt um Wohlstand geht. Lebensqualität und Zukukunftsperspektiven spielen eine ebenso große Rolle. Die Schweizer wissen, dass ungehemmte Zuwanderung auch ungehemmte Bautätigkeit und damit eine Zerstörung der Natur zur Folge hat. Die Bewahrung ihrer Heimat für künftige Generationen ist ihnen offensichtlich wichtiger als noch größerer Wohlstand in der Gegenwart. Solche Weitsicht täte auch Österreich gut!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2014 21:17

    Genau wegen solchen Volksabstimmungen, die es nicht zuletzt der FPö ermöglichen würden das Land im Sinne der Mehrheitsmeinung und gegen Medien und GroKo zu gestalten, wird man die direkt Demokratie nie einführen. Bezeichnend ist doch schon, wie viele Ausnahmen man in den zuletzt schubladisierten Entwurf eingefügt hat.


alle Kommentare

  1. Kölschdoc (kein Partner)
    19. Februar 2014 15:11

    Beneidenswerte Demokratische Freiheit unserer Nachbarn !

    siehe:

    Wir wollen seyn ein einzig Volk von Brüdern,

    In keiner Noth uns trennen und Gefahr.

    – Wir wollen frey seyn wie die Väter waren,

    Eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.

    Quelle :Friedrich Schiller: Wilhelm Tell.

    jedoch:

    Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben,

    wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.

    Quelle: Wilhelm Tell IV, 3. (Tell)

    ...woher und wieso ahnte Friedrich Schiller die EU voraus ?

  2. Gasthörer (kein Partner)
    11. Februar 2014 21:24

    Zu gut, um nicht auch hier zu stehen..

    http://www.ef-magazin.de/2014/02/11/4953-schweizer-volksentscheid-das-sind-ja-alles-rechte

    "...hinter der vermeintlich nur wohlmeinenden, kosmopolitischen, „freiheitlichen“, schrankenlosen und unhinterfragbaren Zuwanderung könnte eventuell auch eine bislang leider nur wenig diskutierte Agenda stecken, die einer ihrer glühendsten Verfechter, der NWO-Stratege Thomas Barnett, einmal in bemerkenswert rassistischen, eugenischen, menschenverachtenden Worten zusammenfasste (nachzulesen in seinem Buch „Blueprint for Action“): Das „Endziel“ sei „die Gleichschaltung aller Länder der Erde“, zu erreichen durch die „Vermischung der Rassen“, unter anderem mit dem Ziel einer „hellbraunen Rasse in Europa“. Damit dies gelingt, sollten jährlich circa „1,5 Millionen Einwanderer aus der Dritten Welt aufgenommen werden“. Angestrebtes Ergebnis sei eine Bevölkerung mit einem „durchschnittlichen IQ von 90 – zu dumm, um zu begreifen, aber intelligent genug, um zu arbeiten“. Damit, so Barnett, vom europäischen Kontinent erst gar keine intellektuelle und wirtschaftliche Konkurrenz mehr ausgehen könne; eine über mehr als tausend Jahre gewachsene Kultur könne dadurch zuverlässig zerstört werden.

    Sieht man von solchen fragwürdigen Hintergedanken einmal ab, zudem entwickelt von verirrten Einzeltätern wie Barnett aus dem Umfeld der mit psychisch Grenzwertigen, bellizistischen Schwerverbrechern und Herrenrassen- beziehungsweise Rassenvernichtungswaffen-Ideologen bekanntlich nicht geizenden „Neuen Weltordnung“, die (zum Glück) ja nun auch nicht repräsentativ für die Gesamtheit der EUliten steht, könnte man auch einfach nur fragen, was es eigentlich auszusetzen gibt an vernunftgeleiteter Einwanderungspolitik..."

  3. Dr. Knölge (kein Partner)
    11. Februar 2014 18:57

    Das Problem der EU und auch Deutschlands ist, daß Recht und Verträge beinahe nach Belieben gebrochen werden, sei es nun beim Euro oder den Sozialsystemen.
    Doch schon Orwell hat es beschrieben:
    Sie wollen wissen, wie die Zukunft aussieht?
    Stellen Sie sich Richter vor, die Recht beugen.
    Immer und immer wieder.

  4. Alternativlos (kein Partner)
    11. Februar 2014 13:33

    Die Schweizer haben nichts gegen eine Zuwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte. Warum sollten sie? Sie haben aber - zu Recht - sehr viel gegen die Zuwanderung von Menschen, die keinerlei berufliche Qualifikationen vorzuweisen haben, dafür aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Sozialsystem des Landes für eine sehr lange, in vielen Fällen eine lebenslange Zeit in Anspruch nehmen werden. Dies zu verhindern ist das Recht jedes selbstbestimmten Volkes. Dass die Schweizer nun gegen den an Wahnsinn grenzenden unbeschränkten Zuzug kultur- und bildungsferner Massen stimmte: Dies ärgert die Bürokraten der EU und die europäischen Linken maßlos.

  5. kpax (kein Partner)
    11. Februar 2014 12:17

    Köstlich anzusehen wie angepisst und hilflos die EU ist. Wie ein kleiner Bursch in den Flegeljahren. Sie kann noch so viel mit den Füßen aufstampfen; sie kann nichts an der Souveränität der Schweiz ändern.
    Aber ich bin sicher es geht jetzt die volle Propagandamaschinerie in den Medien und in den EU-Staaten los, die Schweizer allesamt anzupatzen, nur damit die dummen EU-Bürger nicht auf den Geschmack kommen, bzw. sie erinnern, was Demokratie eigentlich heißt.

  6. Torres (kein Partner)
    11. Februar 2014 10:15

    Gerade Schulz hat ja nach der Volksabstimmung die Schweizer besonders bösartig beschimpft und bedroht, welche Nachteile sie jetzt zu erwarten hätten. Eigentlich nicht "die Schweizer" sondern "die Schweiz", so als ob irgend eine böses Amt oder die Regierung diese Entscheidung getroffen hätte. Gerade Schulz, als sozusagen oberster Vertreter der europäischen Demokratie sollte ein Ergebnis der direktien Demokratie respektieren - das Vok hat immer recht, dass sollte auch Schulz (und andere, etwa Elmar Brock) wissen und vielleicht einmal die Fehler auch bei der EU (un bei sich selbst) suchen. Wenn die Entscheidungen und Verträge der EU immer den Mitgliedsvölkern zur Abstimmung vorgelegt worden wären, würde die EU heute wohl anders aussehen, es gäbe vor allem auch keine Rettungsschirme usw.

  7. Sensenmann
    10. Februar 2014 23:45

    In der ARD unter "hart aber fair" verstieg sich der stellvertrtetende Vorsitzende der deutschen Sozialisten, ein gewisser Stegner (und ähnlicher Prolet wie dieser Steinbrück, der auch glaubte, über die Schweiz proletoid lästern zu müssen.) gegenüber Prof. Lucke von der Afd zu den Worten: „In Wirklichkeit betreiben Sie nur mit professoralen Worten Hetze gegen Ausländer. Sie fischen am rechten Rand“,und "100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs gefährden Sie damit das Friedensprojekt Europa!“

    Die Präpotenz, diese Missgeburt EU mit "Europa", der Wiege der Kultur und Zivilisation gleichzusetzen, sucht Ihresgleichen!
    Wenn etwas den Frieden gefährdet, dann ist es der Sozialismus, der in Permanenz zum Bürger- und Rassenkrieg rüstet und die Menschen und Völker aufeinander hetzt!

    Die blöden Sozis werden sich noch wundern, wie breit der "rechte Rand" bald sein wird...

    • rueckkehrer (kein Partner)
      11. Februar 2014 08:46

      Ich habe mir auch die Diskussion angehört, jedoch gegen Ende ausgeschaltet, ich fand es geradezu ekelhaft, wie man den Teilnehmer aus der Schweiz in die Enge getrieben hat. All diese schönen Ratschläge zur Demokratie braucht sich die Schweiz von uns nicht geben zu lassen. Ich finde es in dieser Hinsicht auch beschämend, wie unser jugendlicher Aussenminister danach auch mit allerlei ähnlichen schönen Ratschlägen für die Schweiz in die Presse geht.

  8. Haider
    10. Februar 2014 23:35

    Daß Österreich 1978 mit 50,47% gegen Zwentendorf abstimmte, wird wohl heute kein österreichisches Medium als hauchdünnen Irrtum verunglimpfen. Die 50,3% des letzten schweizer Votums sind in den Augen unserer gekauften/erpreßten/bestochenen Medien eher ein faschistoider Unfall (das Volk ist in linken Augen eben deppert!). Der ORF log hier besondersn dreist!

  9. Sparschwein (kein Partner)
    10. Februar 2014 21:39

    Hier scheinen sich wieder die FPÖ-Sympathisanten zu tummeln. Es wird eine staatliche Regelung gefordert, die in grundsätzlicher Weise das Funktionieren der freien Marktwirtschaft einschränken soll. Dass die Schweiz einseitig ein bilaterales Abkommen mit der EU verletzt, möglicherweise auch zum Nachteil von Österreichern, interessiert nicht, solange es gegen die böse EU - 'tschuldigung, EUdSSR - geht.

    Nein, linke Ideen mit nationalistischem Unterton feiern fröhliche Urständ. Bürgerlich ist das nicht.

    • Sensenmann
      10. Februar 2014 23:34

      Was schränkt bei einer Zuwanderungsregelung die freie Marktwirtschaft ein?
      Wen ich in meinem Haus wohnen lasse bestimme ausschließlich ich. Die freie Martwirtschaft endet nämlich dort, wo es keinen Markt gibt. Und für Wohnraum in meinem Haus gibt es keinen.
      Die Mehrheit der Schweizer scheint das in Hinblick auf ihr Land genau so zu sehen.
      Und falls es Ihnen entgangen sein sollte: In einer Demokratie ist das Recht, was die Mehrheit für Recht erklärt! Die Schweizer haben gar kein Abkommen gebrochen, die EU aber in Permanenz! Ich rede ja gar nicht von No Bailout usw., was die Schweiz zum Glück gar nicht interessiert.
      Nein!Die Schweiz kam zu einer Einigung über Rechtsgrundlagen, die mittlerweile von der EU geändert oder usurpiert wurden (worin die Politkommissare der EUdSSR ja Meister sind).
      Nebenbei sind auch WIR unter ganz anderen Vorgaben der EU beigetreten und im Gegensatz zu unseren Bücklingen sind die Schweizer eben der Meinung, daß ein Verttrag, der auf Basis von 8.000 Zuwanderen p.a. geschlossen wurde nicht auch das Gutheißen von 80.000 bedeuten kann.
      Für Österreicher gibt derweil es gar keinen Nachteil. Erst ab 2017 soll es verbindliche Quoten geben. So what!
      Also bitte das Schreckgespenst der Ausweisung der braven 20.000 Ösis aus der Schweiz und des Nationalismus, der sein bluttriefendes Gorgonenhaupt erhebt wieder einpacken.

      Das findet nicht statt. Die Schweizer haben nur - knapp, aber so sind die Regeln - beschlossen, daß SIE bestimmen, wer bei ihnen in Zukunft wohnen darf.
      Daß ihnen das bolschewistische Raubtier zu Brüssel nun die faulen Zähne zeigt, dürfte dort bestenfalls ein Hohngelächter auslösen.
      (Wie war das mit deisem Juncker, der den Spekulanten die Folterinstrumente zeugen wollte - die er gar nicht hatte? Bis heute hauen sich die Leute von Goldmann Sucks hohnlachend auf die Schinken, wenn sie an das denken!)

      So werden auch die Kläffer vom Schlage eines marxistischen Kapo Schulz bald handzahm sein, denn wenn jemand an den Finanzmärkten was drehen kann, dann die Schweiz. Schnell, leise und schmerzhaft.
      Und wenn die blöden EU-Kaziken einmal darüber nachdenken, wie bankrott und morsch ihr Laden ist, dann werden Sie ein Erdbeben doch vermeiden, damit ihnen nicht ihr ganzer Völkerkerker zusammenkracht.

      Wenn sie es allerdings darauf anlegen, kein Problem. Was fallen will, soll man schließlich stoßen.

    • maxim7 (kein Partner)
      11. Februar 2014 11:29

      Als erstes, ich bin kein FPOE Sympathisant. Ich bin Schweizer. Und einer derer, die dafür gestimmt hat, die Einwanderung wieder selber zu kontrollieren. Sie erwähnen die Wirtschaft. Ich bin als Unternehmer sehr an einer freien Wirtschaft interessiert. Nur bin ich auch noch Bürger. Und als Bürger bin ich daran interessiert, das die Sozialversicherungen auch noch funktionieren, wenn der Boom einmal etwas abflacht. Und ich bin daran interessiert, dass die Infrastrukturkosten nicht zu hoch werden. Und ich bin daran interessiert, dass ich wegen Platzmangel nicht zu einer Bauzonenverordnung gezwungen werde, die mich mehr einschränkt, als ich will.
      Nur noch einmal zur Verdeutlichung, die Kennzahelen des Zustandes in der Schweiz auf Deutschland hochgerechnet: Bei gleichbleibender Gesamtbevölkerung (80 Mio.) wären das eine bereits bestehende dauerhaft ansässige ausländische Bevölkerung von knapp 20 Mio. Wohlgemerkt bei einer um ein Mehrfaches höheren Einbürgerungsquote. Dazu kämen jährlich ca. 850000 Personen Nettozuwanderer (Nettozuwanderung= Einwanderer - Auswanderer). Dazu nochmals etwa 300000 Asylbewerber. Auch jährlich. Das Ganze bei einer um mehr als ein Drittel kleineren besiedelbaren Fläche. Was meinen Sie, wär dann in Deutschland los, liebes Sparschwein?
      Dass es Oesterreicher treffen kann, ist so. Nur bei aller Sympathie: Letztlich sind halt auch Oesterreicher in der Schweiz Ausländer.
      Aus genannten Gründen sehen Sie nun hoffentlich, dass dieser Entscheid im wahrsten Sinne ein bürgerlicher war. Da unbegrenzter Personenverkehr notwendigerweise mit Institutionen wie Sozialversicherungen kollidiert, aber auch durch schiere Platzverhältnisse begrenzt sein muss, stellt sich nicht die Frage, ob Zuwanderung kontrolliert werden muss, sondern nur von wem. Wir haben uns dazu entschieden, dies wieder selber zu tun.

    • Sparschwein (kein Partner)
      11. Februar 2014 13:21

      maxim7

      Man hört oft, dass die EU-Ausländer in der Schweiz ein hohes Ausbildungsniveau vorzuweisen haben. So gibt es auch genug Ärzte, die aus Österreich und anderen Ländern in die Schweiz gegangen sind. Sollte das stimmen, müssten sich die Belastungen für die Sozialversicherungen doch in Grenzen halten, oder?

      Ich weiß nicht, inwieweit Sie als Unternehmer mit dem europäischen Binnenmarkt zu tun haben. Normalerweise wird Personenfreizügigkeit mit freiem Handel verbunden. Die Schweiz gilt als der am meisten globalisierte Staat der Welt, folglich gibt es auch die traditionell hohe Ausländerquote. Zumindest wird das außerhalb ihres Landes oft so dargestellt.

      Wenn Sie sich gegen dieses internationale Wirtschaftsmodell entschieden haben, ist es natürlich ihr gutes Recht, aber es soll nicht wundern, wenn die EU sich ihrerseits Massnahmen vorbehält, den schweizer Zugang zum Binnenmarkt zu erschweren.

    • maxim7 (kein Partner)
      11. Februar 2014 14:08

      Also normalerweise wird freier Handel eben nicht mit freiem Personenverkehr verbunden, sondern das ist die Ausnahme. Und das ist ja auch begründet. Mein Unternehmen entwickelt und baut Messsysteme für die chemische/petrochemische Industrie. Der Exportanteil beträgt etwa 90%, davon etwa ein Viertel in den EU Raum.
      Die Qualifikation der Zugewanderten wird von interessierter Seite gerne etwas positiver gesehen, als sie es ist. So geht davon ein grosser Teil gar nicht in den Arbeitsmarkt (Familiennachzug, Studenten), ein weiterer grosser Teil wird vom Staat absorbiert usw. So waren 2012 unter all den Eingewanderten 140000 Personen gerade einmal 475 Ingenieure/Naturwissenschaftliche Akademiker. dazu vielleicht noch knapp 800 Aerzte. Es ist halt die Frage, was man als hochqualifiziert ansieht, und da gehört eine Krankenschwester oder ein kaufmännischer Angestellter, die beide weit grössere Anteile bilden, eben nicht dazu.
      Wir haben diese weltweit stark vernetzte Wirtschaft gehabt, lange bevor es die EU gegeben hat, die Personenfreizügigkeit haben wir dazu nicht gebraucht.
      Etwas muss man vielleicht noch wissen: In der Schweiz wurde vor allem von Wirtschaftsseite ziemlich verlogen pro PFZ argumentiert. Ehrlicherweise ging es der Wirtschaft nämlich nicht um die PFZ, bei welcher es ja vor allem darum ginge, dass Schweizer davon Gebrauch gemacht hätten, in dem sie möglichst ungehindert im EU Raum arbeiten gekonnt hätten, sondern um reine, vom Staat möglichst nicht beschränkte Einwanderung. Es ist nun so, dass die Schweizer im EU Raum zu drei Vierteln Doppelbürger sind, die von der PFZ also gar nicht betroffen sind, im restlichen Viertel ist der Anteil der Rentner nicht ganz so klein, diese wären von der PFZ auch nicht betroffen. Kommt dazu, dass der Anteil der Schweizer im EU Raum, die die PFZ nötig hätten, seit 2007 am schrumpfen ist.
      Wenn es nun also so ist, dass es der Wirtschaft vor allem um die Einwanderung geht, brauchen wir dazu keinen Vertrag mit dem Ausland. Wenn wir lustig sind, können wir morgen 40 Mio. Chinesen einwandern lassen (Wenn die denn kommen wollen).
      Dass die Möglichkeit für die EU besteht, uns den Zugang zum Binnenmarkt zu erschweren, ist uns selbstverständlich bewusst, wir sind entgegen gewissen Meinungen nämlich keine angstgetriebenen, durch Abschottung verblödete Spinner. Es gibt nun allerdings Bestandteile des von der allfälligen Kündigung betroffenen Vertragspakets, die sehr viel mehr im Interesse der EU liegen, als der Schweiz (Stichwort Landverkehrsabkommen). Und da besteht schon die Möglichkeit, dass nach dem ersten Affentheater der eine oder andere EU Repräsentant wieder etwas zur Vernunft kommt.

    • maxim7 (kein Partner)
      11. Februar 2014 14:20

      Noch etwas zu den Sozialversicherungen: Wir befinden uns in einem Wirtschaftshoch. Das kann ändern. Und dann schlägt ein vorheriges Wirtschaftswachstum, dass vor allem auf quantitativem statt qualitativem Wachstum beruht hat, doppelt auf die Sozialversicherungen durch. Die schöne Geschichte, dass EU Ausländer mehr in diese einzahlen, als sie beziehen, vergisst zwei Dinge: Erstens erwirbt jeder Beitragszahle gleichzeitig mit der Einzahlung einen Anspruch auf Bezug derselben, den man gegenrechnen muss, und zwar nicht unbedingt zu den Wirtschaftszahlen wie sie jetzt herrschen, sondern auch, wenn es einmal weniger gut läüft. Und zweitens ist aus so manchem guten EU Nettoeinzahler über Nacht ein böser CH Bezieher geworden, der dann als das in der Rechnung auftaucht, nämlich durch Einbürgerung. Und die ist in der Schweiz massiv höher als in Deutschland (Oesterreichische Zahlen sind mir leider nicht präsent).

  10. Segestes (kein Partner)
    10. Februar 2014 21:17

    Genau wegen solchen Volksabstimmungen, die es nicht zuletzt der FPö ermöglichen würden das Land im Sinne der Mehrheitsmeinung und gegen Medien und GroKo zu gestalten, wird man die direkt Demokratie nie einführen. Bezeichnend ist doch schon, wie viele Ausnahmen man in den zuletzt schubladisierten Entwurf eingefügt hat.

  11. Hannibal (kein Partner)
    10. Februar 2014 20:56

    Von den Schweizern werden wir noch vieles lernen müssen. Das Problem ist aber, dass in Österreich keiner bereit ist, es zu tun, weil man eben moralische Bedenken dagegen hat. Was soll man machen? Was unsereiner verpönt ist, ist bei den Schweizern schon längst normal!

    • Undine
      10. Februar 2014 22:43

      @Hannibal

      "Moralische" Bedenken werden nur vorgetäuscht. Es ist mMn nämlich höchst UNMORALISCH, uns Österreichern zuzumuten, uns selber zu schaden!

    • fewe (kein Partner)
      11. Februar 2014 12:21

      Moralische Bedenken hat jeder, der in einer Demokratie abstimmt. Das Ergebnis davon ist eine Dienstanweisung an die Regierung und nicht eine Anregung.

      Repräsentative Demokratie wie wir sie heute erleben hat so viel mit Demokratie zu tun wie Neusilber mit Silber. Es ist nur eine Diktatur, bei der es keine Verantwortlichen gibt. Irgendwann sollten wir das endlich realisieren.

      Der Staat ist eine Solidargemeinschaft, die so wie eine Familie zuerst auf sich selbst schaut und dann auch anderen behilflich sein kann. Die direkte Demokratie ist die einzige Lösung für die Freiheit und diese sicherzustellen. Die Schweiz ist einer der wenigen Staaten, denen das gelingt. Andere werden permanent von Parasiten befallen, die in immer anderer Verkleidung auftreten.

    • Hannibal (kein Partner)
      11. Februar 2014 19:00

      @fewe

      "Der Staat ist eine Solidargemeinschaft, die, wie eine Familie, zuerst auf sich schaut". Genau, und Interessensvertreter vertreten in erster Linie ihre eigenen Interessen. Deswegen sollte man am Besten nicht darauf warten, dass für jemanden ein anderer die Interessen vertritt. Jeder vertritt seine Interessen am Besten selbst.

  12. Politicus1
    10. Februar 2014 19:57

    schier unerträglich!
    was da jetzt von den links dominierten Medien (ORF!) an Ungereimtheiten verzapft wird!
    Kein Schweizer hat was gegen die 22,000 Österreicher und auch die Abstimmung hatte diese nicht im Visier gehabt.
    Das Thema und das Votum war gegen unkontrollierte MASSENzuwanderung, vor allem aus nicht-EU-Ländern und gegen Eindringlinge in das Schweizer Sozialsystem.

    Diese unerträglichen Kommentare der linksdominierten Medien, aber auch des Rosinenspezialisen Kurz widerspiegeln nur die große Angst, die jetzt kurz vor der EU-Wahl links der Mitte grassiert.

    • Torres (kein Partner)
      11. Februar 2014 10:24

      Gerade, weil Sie die "Rosinen" erwähnen. Die Aussage von Kurz (und auch von anderen EU-Größen), dass die Schweiz sich ja nicht nur die Rosinen aussuchen könne, ist entlarvend: das bedeutet doch implizit, dass die ungebremste Zwanderung (oder der freie Personenverkehr, je nach Sichtweise) offenbar nicht zu den Rosinen gehört; dabei wird uns dies ja sein Jahren immer als eine besondere Wohltat der EU gepriesen. Nach offizieller EU-Denkweise haben sich also die Schweizer eigentlich gegen eine EU-Rosine entschieden.

  13. kaffka (kein Partner)
    10. Februar 2014 19:23

    UMFRAGEN: werden in der Regel von jenen veranstaltet die ein Interesse an einem bestimmten Ergebnis haben.
    Die Journaille verbreitet nur jene Ergebnisse für die sie bezahlt werden. Alle anderen werden unterdrückt. Damit wollen sie die Wählerschaft dazu ermuntern mit der Herde zu laufen und dadurch das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

    Wenns dann einmal nicht so funktioniert heisst ads dann "unerwartet." Statt kampagne ist in die Hose gegangen!

    IMMIGRATION:
    Endlich haben uns die Schweizer Bürger gezeigt, dass "Genug ist Genug!" ein richtiges Argument ist.
    Österreich soll sich bemühen endlich mit der "Umvolkung" Schluss zu machen, Familienzusammenführung (nachziehung) ist abzuschaffen, Familienzusammenführung durch Ausweisung des Antragsstellers zu vollziehen!

    ABTREIBUNG: Ist zu verbieten und unter Strafe zu stellen. Die vielen umgebrachten Kinder würden für den neuen Babyboom sorgen und die Hereinholung von anatolischen Gebärfrauen überflüssig machen.

    • Hannibal (kein Partner)
      10. Februar 2014 21:01

      Ich halte Umfragen sowieso für etwas Entbehrliches. Sie sind nicht lebensnotwendig und was hat man denn schon von einer Wahlprognose? Außerdem ist diesen Umfrage-Instituten keiner eine Rechenschaft schuldig!

  14. Panentheist776 (kein Partner)
    10. Februar 2014 18:31

    Die Abstimmung in der Schweiz ist der Wendepunkt in der neueren Geschichte Europas. Von nun an geht es wieder aufwärts. Das christliche Abendland wird gerettet. Es wird eine rechtskonservative, nicht-grüne Ökopolitik etabliert. Und eine praxisorientierte Religion gemäß C. G. Jung.

  15. Rau
    10. Februar 2014 17:15

    Wie kommt Herr Schulz dazu, die Motivationslage der Schweizer anders zu beurteilen als hierzulande oder anders wo in Europa. Die Schweizer hatten auch ein Votum gegen den Bau von Moscheen!

    Die Meinung der Bevölkerung zur Massenzuwanderung ist überall die gleiche. "British Jobs for british People" haben beisüielsweise Demonstranten in England skandiert.

    Die EU redet von Personenfreizügigkeit, und weist jede Kritik daran mit der Rassismuskeule zurück, ohne jedoch auch nur annähernd ein Konzept zu haben, wie sie Zuwanderung zu lenken und auf ein, der ansässigen Bevölkerung zumutbares Mass zu begrenzen gedenkt.

    Der einzige Unterschied ist, dass die Schweizer noch gefragt werden. Das muss Hr Schulz und die Politnomenklatura der EU noch lernen. Vorher brauchen wir nicht von Demokratie reden!

  16. Politicus1
    10. Februar 2014 16:01

    Glawischnig fürchtet bereits um das Schicksal von 22,000 Österreichern, die in der Schweiz arbeiten und wohnen.

    Diese grauslichen Schwyzer werden jetzt 22,000 Ösis abschieben ...
    Ich kann die GrünInnenchefin beruhigen: sie wird sich nicht um 22,000 österreichische Asylanten im eigenen Land kümmern müssen ...

    Ist halt schlecht gelaufen für die Schweizer GrünInnen - und das vor der EU-Wahl!

  17. Undine
    10. Februar 2014 11:40

    An der Schweiz werden sich solche Leute wie Martin Schulz, der linke Netzwerker, auch in Zukunft die Zähne ausbeißen! Im Gegensatz zu Österreich gibt's in der Schweiz keine Hofräte Hinsichtl, Rücksichtl, Vorsichtl und wie sie alle heißen, die bei uns jeden pragmatischen Entschluß sofort in Frage stellen und aus Feigheit schnell verwerfen.

    Uns Österreichern ist gelegentlich (!) die "Reblaus" samt unserer Weinseligkeit von Nutzen gewesen, aber "Der liebe Augustin" z. B. war halt ein Wiener und kein Schweizer und mit den präzisen Schweizer Uhren erzielt man halt auch bessere Gewinne als mit süßen Mozartkugeln.

    Die Schweizer hatten auch das Glück---und sie haben es ganz zurecht verdient!---daß ihnen von den 68ern nicht die guten Tugenden madig gemacht und ausgetrieben werden konnten.

  18. Rosi
    10. Februar 2014 11:38

    Gratulation an unsere aus viele Gründen intelligenten Nachbarn - aber speziell in Bezug auf die Abstimmung sind zwei zu erwähnen:
    1. daß sie die Abstimmung überhaupt gemacht haben
    2. wie sie sich entschieden haben

    Gegen einen geringen Prozentsatz an arbeitswilligen Zuwanderern, die eine zeitlang im Land leben, hat niemand etwas.
    Aber gegen den Familiennachzug, der vor allem dauerhaft Leute beschert, die das Sozialsystem ausnützen, aber kaum was beitragen, haben die Leute sehr wohl zurecht etwas.
    Das gehört abgedreht, und zwar rasch - besser heute als morgen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • kaffka (kein Partner)
      10. Februar 2014 20:13

      Rosi
      10. Februar 2014 11:38

      Wiedereinmal will ich in Erinnerung rufen: "Es geht nicht um Intergrierungunwillige oder Integrierungsunfähige, sondern um NICHT ASSILIERUNGSWILLIGE und NICHT ASSIMILIERUNGFÄHIGE!!!

      Integrieren heisst Fremde Lebensweisen in das Volksganze hineinbauen, Assimilieren heisst die Lebensweise der bestehenden Bevölkerung zu übernehmen.

      Die Trichiene ist im Schwein INTEGRIERT -saugt das Schwein aus.-Assimiliert ist sie NICHT!!!

    • Rosi
      10. Februar 2014 20:56

      Kaffka

      So einfach ist es nicht, für mich ist es - ausnahmsweise - nicht schwarz-weiß, sondern es gibt auch Grautöne.
      Eine Tracht wie der Sari kann durchaus auch sehr attraktiv bei einer Österreicherin sein.
      Ein Kleidungsstück, das als Kampfmaßnahme gesehen werden kann, sollte aber in jedem Fall im öffentlichen Leben vermieden werden - schon aus Rücksichtnahme auf die Gastgeber !

    • kaffka (kein Partner)
      11. Februar 2014 15:59

      Rosi
      10. Februar 2014 20:56

      Meinen Sie, dass es auf ein Kleidungsstück ankommt ob jemand integriert ist oder nicht?

      Oder haben Sie nicht begriffen, dass Assimilierung und Integration diametral entgegengesetzte Verhaltensweisen sind?

      Wenn sich jemand Assimiliert hat, ist mir egal ob er einen Sari trägt oder einen Schottenrock!

  19. Anonymus
    10. Februar 2014 08:43

    Die ersten Reaktionen aus Brüssel zeigen einmal mehr, dass die Schweiz ständigen Erpressungen seitens der EU ausgesetzt ist. Natürlich braucht die Schweiz einige Abkommen mit der EU, um nicht total isoliert zu sein. Besonders auf Unverständnis der Schweizer fällt aber die EU-Politik, dass EU-Beschlüsse - welche seinerzeit von der Schweiz anerkannt und übernommen wurden - bei EU-interner Änderung für die dabei nicht konsultierte Schweiz weiterhin verbindlich sein sollen.

    Was der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sowie der Vorsitzende des aussenpolitischen Ausschusses Elmar Bock eben von sich geben, ist reiner Stumpfsinn. Denn die bereits in der Schweiz arbeitenden 300.000 Deutschen haben ja nichts zu befürchten, es geht vielmehr um die neuen Einwanderer ab 2017, wo eben Kontingente - wie früher - eingeführt werden sollen. Auch Österreich wurde so ein System gut tun.

    • Undine
      10. Februar 2014 11:48

      @Anonymus

      Ein gravierender Unterschied zw. der Schweiz und Ö ist anhand des Umgangs mit dem Computerspiel "MOSCHEE BABA" zu erkennen. Was für ein Wirbel wurde doch bei uns wegen so einer Lächerlichkeit veranstaltet! Bei uns tat man so, als hätten die steirischen FPÖ-Leute die Absicht, höchstpersönlich Muezzins abzuknallen!
      In einem Kanton wurde gestern übrigens auch für ein KOPFTUCH an Schulen abgestimmt!

    • Anonymus
      10. Februar 2014 12:47

      Undine:
      Die gestrige Abstimmung über das Tragen von Kopftüchern in Schulen wurde gestern auf Gemeindeebene in Au/Heerbrugg (SG) durchgeführt. Die somalischen Eltern zweier Mädchen wollten dies damit erzwingen. Siehe auch: http://www.srf.ch/news/regional/ostschweiz/kopftuchentscheid-au-heerbrugg-ein-entscheid-mit-signalwirkung
      Nun werden viele weitere Schweizer Gemeinden ein Kopftuchverbot an Schulen einführen.
      Könnten Sie sich so eine für alle bindende Abstimmung in Österreich vorstellen?

      Nochmals zur Initiative der Begrenzung von Einwanderungszahlen:
      das äußerst knapp Ergebnis erinnert mich an unsere Abstimmung über das Atomkraftwerk in Zwentendorf, wo auch nur mit 50,47% die Inbetriebnahme verhindert wurde. So sind halt die Spielregeln.
      Übrigens haben gestern nur ca. 60 % der wahlberechtigten Schweizer Bürger von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Auch dort gibt es eine starke Politikverdrossenheit bzw. sind diesen Leuten die politischen Aktivitäten völlig egal.

    • Undine
      10. Februar 2014 14:48

      @Anonymus

      Es sollte natürlich heißen: "In einem Kanton wurde gestern übrigens auch für ein KOPFTUCH- V E R B O T an Schulen abgestimmt!"

      Danke für Ihre Antwort und den Link!

      Sie schreiben: "Nun werden viele weitere Schweizer Gemeinden ein Kopftuchverbot an Schulen einführen."

      Na hoffentlich!

      Da können wir nur vor Neid erblassen, denn das Verhalten unserer Politiker und der leicht beeinflussbaren Mitbürger ist ähnlich dem kleiner Kinder---sie schauen erst verstohlen um sich, was die anderen tun, erst dann haben sie eine Meinung! Deshalb erübrigt sich Ihre Frage:

      " Könnten Sie sich so eine für alle bindende Abstimmung in Österreich vorstellen?"

      Wir fürchten immer, von den anderen nicht geliebt zu werden und haben viel zu viel Angst vor einem Urteil der Nachbarn---daß man uns Intoleranz, Kleinkariertheit, Xenophobie und all die linken hohlen Phrasen vorwerfen könnte; kurz: Es mangelt uns an Mut. Die Schweizer haben ihn---zum Vorteil für ihr Land.

    • Brigitte Imb
      10. Februar 2014 21:19

      Das Volk fürchtet sich bestimmt nicht und eine Abstimmung würde klare Verhältnisse schaffen. Nur unsere regierenden Politiker WOLLEN nicht, sie fürchten sich vor uns und um ihre Macht.

  20. Politicus1
    10. Februar 2014 07:59

    das passt halt gar nicht ins linke Konzept:
    "kamen aus dem EU-Parlament deutlichere Töne: Dessen Präsident Martin Schulz machte klar, dass das Votum für die Schweiz Konsequenzen haben werde. Der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses, Elmar Brock, nannte das Ergebnis einen „Schlag“, den „wir nicht widerspruchslos hinnehmen dürfen“.

    • schreyvogel
      10. Februar 2014 09:23

      Von Othmar Karas erwarte ich eine ähnliche Reaktion.
      Gibt es sie schon?

    • Politicus1
      10. Februar 2014 18:14

      "Der Vizepräsident des EU-Parlaments, Othmar Karas, merkte kritisch zur Schweiz an, wer von der EU massiv profitiere, sollte auch solidarisch sein."

    • kaffka (kein Partner)
      10. Februar 2014 20:53

      Politicus1
      10. Februar 2014 07:59

      Heute in den ORF-Nachrichten: Exporte Schweiz > EU 56%
      Exporte der EU > Schweiz 76%

      Wer hat da mehr zu fürchten? Die Schweiz oder die EU?

  21. Cotopaxi
    • Florin
      10. Februar 2014 15:54

      Steinmeier und Kurz hätten eventuell Ihren Auftritt in harmonischer Doppelccoference wie unsere unsäglichen Regierungszwillige gestalten sollen. Vielleicht ein Duett? "Du Du, das darf man nicht...";)

      Ich glaube allerdings, daß letztendlich außer viel Geschrei nichts herauskommen wird. Wir sollten schön langsam unseren eigenen steigenden Prozentsatz der Zuwanderer überdenken. Aber was red' ich denn dam, das paßt nicht zur poltisch korrekten Agenda.

    • Brigitte Imb
      10. Februar 2014 18:52

      Die Schweizer werden sich vor Brüssel nicht fürchten und sollten die Eurokraten glauben Sanktionen erteilen zu können, dann wird sich die Schweiz ganz rasch wieder auf ihr Geldgeschäft - wie eh und je - konzentrieren und div. Steuerabkommen aufkündigen. Die (reiche) Welt wird jubeln und so mancher EU Finanzminister wieder durch die Finger schauen können.

  22. Brigitte Kashofer
    10. Februar 2014 00:04

    Diese Abstimmung zeigt ganz deutlich, dass es den Menschen nur bedingt um Wohlstand geht. Lebensqualität und Zukukunftsperspektiven spielen eine ebenso große Rolle. Die Schweizer wissen, dass ungehemmte Zuwanderung auch ungehemmte Bautätigkeit und damit eine Zerstörung der Natur zur Folge hat. Die Bewahrung ihrer Heimat für künftige Generationen ist ihnen offensichtlich wichtiger als noch größerer Wohlstand in der Gegenwart. Solche Weitsicht täte auch Österreich gut!

  23. Gandalf
    10. Februar 2014 00:04

    Bravo, der Anfang ist gemacht! Die besonnenen und klugen Schweizer haben den zögerlichen und weit weniger klugen EU - Nachbarn vorgeführt, dass und wie es geht. Und es ist sehr zu hoffen, dass zumindest in hochentwickelten EU - Staaten, die durch unkontrollierte Zuwanderung in ihrer Existenz bedroht sind, wie etwa Österreich, jetzt auch verstärkte Nachdenklichkeit einsetzt: - zumindest den Familiennachzug für anatolische Schafhirten, die sich hier als Hilfsarbeiter versuchen, zu verbieten, aber natürlich auch nach Regelungen zu suchen, die "EU - Bürger" zigeunerischer Ethnie dauerhaft von ihrem Staatsgebiet fernzuhalten. Und vielleicht haben die Schweizer heute sogar erstmals die Totenglocke für grössere Teile des völlig aus dem Ruder gelaufenen Unionsunsinnes von Brüssel eingeläutet. Schön wäre es jedenfalls.

  24. ENIGMA
    10. Februar 2014 00:00

    Schweiz, Du hast es besser!

    Frei und selbstbestimmt kannst Du Deinen direktdemokratischen Weg in eine gerechte Zukunft fortsetzen!

  25. Sandwalk
    09. Februar 2014 23:54

    Das Schweizer Abstimmungsergebnis wird alles ändern. Es werden alle Erstkommunions-, Firmungs-, Matura- und Hochzeitsanzüge zerlegt und gewendet.
    Wer hätte das gedacht! Die kleine Schweiz zwingt die mächtige EU in die Knie und bringt die Bürger aller Mitgliedsstaaten zum Nachdenken.
    Niemand hat eine Ahnung, was sich alles wie schnell ändern wird.
    Ich weiß nur eines. Der Regulierungswahn der EU wird nach diese Abstimmung einen Kolbenfresser haben.

  26. Undine
    09. Februar 2014 23:30

    Ich freu' mich riesig über die Entscheidung der Schweizer und mit Christoph BLOCHERS SVP! Wenigstens EIN Volk in Europa, das nicht nach der EU-Pfeife tanzt und mit dieser Stärke hervorragend fährt. Die Schweiz hat durch ihre Unabhängigkeit die Oberhand und die EU wird sich hüten, die Schweizer zu vergrämen.

  27. Haider
    09. Februar 2014 23:16

    Ein riesen Unterschied zwischen Schweiz und Österreich wurde in AU's Beitrag nicht erwähnt: Die Schweizer beherrschen noch den aufrechten Gang; etwas, was der österreichischen Bevölkerung längst ausgetrieben wurde und die österreichische Regierung nie beherrschte. Wer immer buckelt darf sich nicht wundern, wenn er einen Tritt in jenen Körperteil erhält, der am höchsten emporragt. Obamas wichtigste Europaberaterin Victoria Nuland hätte dies vermutlich deftiger formuliert. Aber ich bin ja kein gelernter US-Diplomat.
    Es ist sicher wenigstens 15 Jahre her, da gab es in der Schweiz eine wissenschaftliche (!) Untersuchung, daß die Bevölkerung einen Ausländeranteil bis zu maximal 14 % als Bereicherung empfindet, was darüber hinausgeht jedoch als Besetzung. In meinem Wr. Wohnbezirk Rudolfsheim-Fünfhaus beträgt der Ausländeranteil über 50 % (die an der offiziellen Statistik Vorbeiexistierenden mit einbezogen). Im öffentlichen Pflichtschulbereich liegen die Quoten oft bis zu 90 %!!! Gemüsehandlungen, Friseure, Imbißbuden, Handy-Shops, Lokale, Brautkleider-Boutiquen ... fast alle fest in ausländischer Hand. In manchen Geschäften wird zwar noch in (sehr fehlerhafter) deutscher Sprache beschriftet, in vielen jedoch nur bevorzugt türkisch oder serbokroatisch gesprochen. Wenn sie um etwa 18:00 Uhr mit der U6 fahren sollten, dann sind sie garantiert der einzige Österreicher. Allerdings um 7:00 Uhr in der Früh, wenn es zu Arbeit geht, dann stellen die Österreicher noch die überwiegende Mehrheit. Irgendwer muß schließlich mit seinen Steuern den Staat und seine Versorgungseinrichtungen am Leben erhalten.

  28. Gerhard Pascher
    09. Februar 2014 21:07

    Ich habe die heutigen Schweizer "Volksentscheide" sowie die Wahlkämpfe davor sehr genau verfolgt. Neben den drei bundesweiten Fragen gab es noch eine Reihe von Abstimmungen auf Kantons- und Gemeindeebene.

    Die Verfassungsinitiative "Gegen Masseneinwanderung" ist nur hauchdünn mit 50,34 % dafür entschieden worden, wird aber nun von ALLEN (auch der Regierung und dem Parlament, welche ursprünglich dagegen waren!) unterstützt und umgesetzt. Es liegt nun am Verhandlungsgeschick der Schweizer, innerhalb der vorgesehenen Frist von 4 Jahren die EU zu gewinnen, dass trotzdem als "Revanche" der Zutritt zum EU-Binnenmarkt für die Schweizer nicht erschwert wird. Vermutlich wird man aber einen Kompromiss finden, denn Volksentscheide mit Verfassungsrang haben in der Schweiz höchste Priorität.

    Es kann sogar sein, dass das Schweizer Modell nun einige EU-Länder (z.B. Großbritannien oder Deutschland) motiviert, auch die hoch gelobte EU-Personenfreizügigkeit neu zu überdenken und ebenfalls Kontingentierenden einzuführen.

    Die beiden anderen nationalen Abstimmungen erbrachten ein klares JA zu zusätzlichen und bedeutenden Geldmittel für den öffentlichen Verkehr sowie die Bestätigung, dass weiterhin Schwangerschaftsabbrüche auf Krankenkassenkosten durchgeführt werden.

    • Gerhard Pascher
      09. Februar 2014 21:28

      Noch etwas:
      Nicht vergessen werden darf, dass derzeit in der Schweiz schon über 1 Million an Ausländern beschäftigt sind, welche immer wieder um eine Niederlassungsbewilligung ansuchen müssen und auch an der heutigen Abstimmung nicht teilnehmen durften. Viele haben aber gar kein Interesse, die Schweizer Staatsbürgerschaft zu bekommen, denn es geht ihnen auch so gut. Die Schweizer sind aber froh, dass sie diese Ausländer haben, denn sonst würde z.B. der Krankenhausbetrieb ohne die tausenden ausländischen Ärzte und Pflegepersonal gar nicht mehr funktionieren. Die Schweizer wissen auch, dass die angebotenen Einkommen weit über dem EU-Durchschnitt liegen, daher sind sie sehr interessiert, dass durch diesen Zuzug nicht die Schweizer Bewerber benachteiligt werden.

    • Haider
      09. Februar 2014 23:28

      Höre ich aus Ihrem Beitrag unterschwelig heraus, daß Sie der Meinung sind, die EU könnte der Schweiz schaden? Also ich bin überzeugt, die EU muß sich alle zehn Finger ablecken, wenn sie ein vernünftiges Verhältnis mit der Schweiz aufrecht zu halten imstande ist. Die Eidgenossen sind international bestens vernetzt und weltwirtschaftlich optimal verankert. Sie brauchen die EU-Zentralisten, EU-Verbieter, EU-Regulierer, EU-Träumer nicht. Die EU ist glücklicherweise noch nicht Europa, obwohl alle Lügner, Journalisten, Politiker usw. diesen Eindruck permanent zu oktroieren versuchen. Pfui Teufel!

    • Gerhard Pascher
      10. Februar 2014 06:51

      Haider:
      Leider wird die Schweiz ständig von der EU unter Druck gesetzt. Sie dürfen nicht vergessen, ein Großteil der Schweizer Exporte gehen in den EU-Raum, daher braucht man die bilateralen Verträge, welche für diese Exporte keine bzw. kaum Zollbarrieren aufweisen. Und es gibt noch viele andere Gebiete (z.B. Bankensystem), wo die EU ständig den Schweizern "lästig" wird. Es ist also ein ständiges Bemühen, einerseits unabhängig zu bleiben und doch nicht ganz abgeschottet zu werden.

    • Wyatt
      10. Februar 2014 07:23

      @ Haider
      ********!

  29. Brigitte Imb
    09. Februar 2014 20:49

    Wunderbar, endlich setzt ein Land (in Europa) ein offizielles Zeichen gegen überflutende Zuwanderung. Danke an die Schweizer und Gratulation.

    Der Schweizer NR Brand bringt zu erwartende EU "Bedenken" auf den Punkt. Volkswillen statt Eurokratenwillen, die Schweiz stellt halt eine wirkliche Demokratie dar.

    «Ich gehe davon aus, dass die EU ein Interesse an der Fortsetzung der bilateralen Verträge hat.» Falls Brüssel den Schweizer Volkswillen nicht akzeptiere, müsse man sich auch fragen, «was für ein Vertragspartner das ist».

    http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/svp-initiative-im-aargau-auf-ja-kurs-1.18239183

  30. machmuss verschiebnix
    09. Februar 2014 20:49

    Warum wird in der Schweiz ein solcher Volks-Entscheid sogar von den Sozialisten
    unwidersprochen hingenommen, während ein 100% gleicher Entscheid hier in
    Österreich - vorausgesetzt wir wären intelligent genug dafür, den Sozis zu
    widersprechen - einen europaweiten Aufschei der Entrüstung bis hin zu
    erneuten Sanktionen auslösen würde ! ! !


    Fuxteufelswild könnt ich werden, wenn ich mir vorstelle, wie sich diese Linken G'sichter
    gebährden würden, wie sie vor lauter Antifa-Gehabe schäumen würden. UND dieses
    Pack will uns obendrein noch diktieren, wie Demokratie auszusehen hat: so wie
    die es wollen UND NICHT ANDERS ! ! !

    Dessen nicht genug - als ob wie nicht schon tief genug gesunken wären - treibt
    dieser Kult der Österreich-Zersetzer immer noch schaurigere Blüten


    .

    • Brigitte Imb
      09. Februar 2014 21:18

      @ machmuss verschiebnix,

      "bizzln" hilft nix, aber ich verstehe Sie zu gut.
      Dürften wir Ösis ebenso abstimmen, denke ich würde das Votum eindeutiger ausfallen als 50,3%, denn selbst die Urgenossen haben die Nase voll. Aber leider.....

  31. Baldur Einarin
    09. Februar 2014 20:44

    Frei nach Wilhelm Busch:
    Ach man will auch hier nicht so wie die EU !
    Hut ab vor den Schweizern! Im Gegensatz zu ihren östlichem Nachbarn haben ihre Politiker die Demokratie verstanden !

  32. Josef Maierhofer
    09. Februar 2014 20:36

    Ich glaube auch, dass die EU in der jetzigen Form am Ende ist und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die vernünftigen Nationalstaaten wieder ihr Haft selbst in die Hand nehmen.

    Der wirre Haufen in Brüssel allerdings wird immer mehr zum Feind der Europäer.

    Mit Ideologie lässt sich eben nichts lösen.

    Das Versagen der EU Politik ist bereits sichtbar. Es werden immer mehr Meldungen solcher Art folgen.

    Jedenfalls sollte man nicht mehr die Linken (Rot und Grün) wählen, vor allem nicht in die EU.

  33. Herby
    09. Februar 2014 20:33

    In der Presse zu lesen, und da hat Presse-Kommentator Streihammer sicher reicht:

    "... Ein wenig hat sich die EU das Abstimmungsergebnis auch selbst zuzuschreiben. Die Initiatoren der populistischen SVP ließen nämlich nie so genau durchblicken, wie sie sich das mit ihren (planwirtschaftlichen) Ausländerkontingenten anstelle der EU-Personenfreizügigkeit genau vorstellen. Ein geschickter Schachzug.

    Auch die EU ließ die Schweizer im Ungewissen über angedachte Reaktionen im Falle des Endes der Personenfreizügigkeit – und setzte sich damit schachmatt. ..."


    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/1560416/Das-falsche-Ende-einer-guten-Debatte?direct=1560367&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=103

  34. Politicus1
    09. Februar 2014 20:18

    ein wohl über jeden rechtsfaschistischen Verdacht erhabener deutscher Politiker:
    "Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat mehr Differenzierung in der Zuwanderungsdebatte angemahnt. „Wenn alle sagen, Zuwanderung ist gut, egal, wer kommt, dann werden wir keine Zustimmung in der Bevölkerung bekommen."

    Zugleich wünscht sich der CDU-Politiker ein schnelles und
    entschiedenes Vorgehen gegen Asylmissbrauch. Dabei ging er auch auf die im Januar abermals gestiegene Zahl der Asylbewerber ein, die seiner Auskunft nach überwiegend aus Serbien, Mazedonien und auch Albanien kamen. „Menschen aus diesen Ländern werden nicht politisch verfolgt, ihre Asylanträge müssen rasch und klar beschieden werden. Wir wollen nicht, dass jemand unter dem Vorwand, politisch verfolgt zu sein, hierher kommt und dann, weil er in Wahrheit ökonomische Gründe hat, die Zustimmung in der Bevölkerung zu unseren Asyl-Grundsätzen diskreditiert“, sagte de Maizière.

    Gleichzeitig kritisierte de Maizière Geschäftemacherei im Zusammenhang mit Zuwanderung in das deutsche Sozialsystem. „Mir kann keiner erzählen, dass einer, der gerade hier angekommen ist und gar kein Deutsch spricht, gleich einen Gewerbeschein beantragt. Da helfen oft Leute mit eigenen Interessen. Menschen, die diese Zuwanderer ausbeuten“, sagte de Maizière. „Das ist Missbrauch, hier wird mit den Zuwanderern ein mieses Geschäft betrieben. Und dagegen werden wir vorgehen müssen.“

    Anmerkung:
    Mir kann auch keiner mehr was erzählen, von Türen aufmachen ... alle haben ein Menschenrecht zu uns zu kommen ...

    • dssm
      10. Februar 2014 08:43

      Eine alte politische Strategie.
      Ein zweitrangiger Politiker gibt volksnahes von sich.
      Die Menschen denken, na schau, die sind ja doch auf unserer Linie.
      Die gerade erstrangigen Politiker machen weiter wie gehabt...

  35. Cotopaxi
    09. Februar 2014 20:10

    Es ist in unseren Straßen und in unserer Kriminalstatistik, so weit sie nicht mehr zu beschönigen ist, zu bemerken, die Abschiebungen haben sich in den letzten Jahren halbiert: ;-)

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1560402/Abschiebungen-und-Schubhaft-gehen-zuruck?_vl_backlink=/home/index.do

  36. Anton Volpini
    09. Februar 2014 19:55

    Das schweizer Erfolgsmodell hat damit begonnen, daß ein drittklassiger Verwaltungsbeamter des Habsburgerreiches die Schweizer zwang, seinen Hut zu grüßen.

    Das war für jeden anständigen schweizer Bürger eine unglaubliche Provokation, Daraus folgte ein Aufstand des Anstandes, und die degenerierten Machthaber wurden hinweggefegt. Seitdem haben die Schweizer ihr Nest sauber gehalten.

    Wir in Österreich haben als oberste Verwaltungsverantwortliche drittklassige Politiker, und sie lassen uns jeden Tag den ORF grüßen, und trotzdem fällt uns dagegen nichts ein!

    • Undine
      09. Februar 2014 20:15

      @Anton Volpini

      *********!
      Wir Österreicher, bzw. unsere Politiker, grüßen gerne, ja freudig Gesslers Hut!
      Und sollten unsere Politiker einmal einen brauchbaren Vorschlag gegen den Mainstream vorbringen, gehen sie beim leisesten Gegenlüftchen devot in die Knie! Nein, wir werden es nie schaffen, FREI wie die Schweizer zu sein, da ist die (innere) Nähe zum Balkan leider ein Hindernis!
      Den Schweizern kann man nur gratulieren.

    • Siri
      09. Februar 2014 20:32

      genialer Kommentar!

    • machmuss verschiebnix
      09. Februar 2014 20:36

      @Anton Volpini, ************

      der ORF sagt uns alle paar Stunden, was wir für pöhse NAZIS sind und wie
      schlecht wir die Zig.. äh die Roma behandeln.
      Wenn sich aber irgendwo ein Roma-Konvoi niederläßt und dabei ungefragt eine
      Besitzstörung begeht, dann ist das dem ORF natürlich keine Silbe wert .

      .

    • oberösi
      09. Februar 2014 22:31

      Mit Verlaub: Hätten wir nur heute jene, die Sie als degenerierte Machthaber bezeichnen.....

    • simplicissimus
      10. Februar 2014 07:24

      Schlisse mich an: Spitzenkommentar!

    • Anton Volpini
      10. Februar 2014 19:12

      Danke Allen....Asche auf mein Haupt...aber wie geht die Gschicht mit dem blinden Huhn? :-)

      Wir haben heute Machthaber, die viel dekadenter sind als jene damals in der Schweiz, oberösi.

    • oboam (kein Partner)
      11. Februar 2014 21:36

      Anton: Fehlt noch die kleine Ergänzung, dass die Habsburger ursprünglich Schweizer gewesen sind. Dort ist deren Stammschloß.

      Sonst könnte gar wer meinen, daß "Österreicher" am Schweizer Modell "schuld" gewesen sind.... ;)

  37. dssm
    09. Februar 2014 19:23

    Eigentlich mag ich die Schweizer.
    Aber mit dieser ihrer Entscheidung ist die direkte Demokratie im Rest von Europa Geschichte, so gesehen böse Schweizer.

    Andererseits seit Papandreou einfach von den 'Eurokraten' abgesetzt wurde, als er in einer ernsten Krise das Volk fragen wollte, ist wohl die direkte Demokratie damals schon gestorben worden.

    Doch wieder egal, das Schweizer Stimmerhalten, wir durften und dürfen von so viel Mitbestimmung nur träumen, sagen würde ich nichts dazu, sonst kommt der Verhetzungsparagraph zum Zug.

  38. Tullius Augustus
    09. Februar 2014 19:07

    Es ist ein Kuriosum:
    Die Schweiz hat Probleme mit ihrem eigenen Erfolg und hat vom Guten schon Zuviel und empfindet das als ein Problem (!)

    Die Schweizer Nation, das Schweizervolk ist vor allem wirtschaftlich extrem gut in ganz Europa und der ganzen Welt vernetzt.

    Man schaue nur, wie viele Schweizer an der Spitze von internationalen Organisationen, FIS, FIFA usw. sind.

    Man schaue nur wie viele internationale Organisationen wie z.B. Bank f. internat. Zahlungsausgleich, die UNO in Genf usw. den Sitz in der Schweiz haben.

    Und man sehe sich den Finanzsektor an: Die großen Banken sind bekanntlich die Großmeister des Lobbyings und Netzwerkens - die kaufen sich die Politiker einfach wenn es sein muss.

    Bei Lobbying und Netzwerken macht den Schweizern niemand etwas vor, da sind sie die Besten.

    Und die EU hat sowieso alle Hände voll mit der Ukraine, mit dem Euro, mit Griechenland, mit dem Balkan, mit Bosnien, Serbien usw. zu tun - da kann die EU sich nicht auch noch mit den Schweizern beschäftigen.

    Deshalb:

    Wenn es zu Verhandlungen von der Schweiz mit der EU kommt wird die Schweiz als Sieger vom Platz gehen! Die ziehen die Eurokraten aus Brüssel über den Tisch dass man nur so schaut.

    Die Schweiz wird auch weiterhin auf die Butterseite fallen.

    Man sollte auch bedenken, dass die Eliten, also die Großverdiener jenseits von Millionenverdiensten, die diversen C.E.O.s mit sagenhaften Einkommen:

    Diese Schweizer und internationalen Eliten brauchen die 41.000 Km² der Schweiz als ihr ganz persönliches Lebens- und Rückzugsgebiet, wo sie sich mit ihren Kindern und Enkeln einmal zur Ruhe setzen wollen:

    Das heißt: Die internationalen Eliten (auch die Eliten aus Brüssel) werden die Schweiz für sich beschützen, als Refugium für sie selber, egal wie chaotisch es in allen Nachbarländern: Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien zugeht.

    Auch wenn diese Länder vor die Hunde gehen gibt es immer noch die Schweiz wo sich die Eliten zurück ziehen können und gut leben können - in die Westalpenfestung.

    • Wertkonservativer
      10. Februar 2014 09:59

      Das ist aber ein recht zwiespältiges Bild, das Sie da von der Schweiz malen,
      werter @ Tullius Augustus!
      Als Zufluchtsort für Millionäre, als sicherer Hort für Milliardenvermögen. usw. usf.!

      Das hat die Schweiz ja reich und toll interessant gemacht: die hat - neben viel anderem Blutgeld - sogar Hitlers Geld genommen und verwahrt!

      Ob das alles Ausdruck europäischer Gesinnung ist?

      Ich hatte durch zwei Jahrzehnte intensiven Geschäftskontakt mit Schweizer Unternehmen und Schweizer Menschen: wie überall anderswo auch viele nette Leute, tüchtige Unternehmer, doch auch ziemlich viele Eigenbrötler und einiges Egoistenvolk!
      Als Vorzugs-Europäer würde ich die Eidgenossen nicht bezeichnen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Florin
      10. Februar 2014 13:23

      Pecunia non olet! ;)

  39. mischu
    09. Februar 2014 19:03

    Die Schweiz ist zu beneiden, daß bei wichtigen Entscheidungen die Bevölkerung mitbestimmen darf. Das wünsche ich mir für Österreich, denn mit der Bundesheerabstimmung hat das Land direkte Demokratiereife bewiesen.

    Es fehlt hier eine wählbare Partei, die uns Schritt für Schritt an Schweizer Verhältnisse heranführt, denn die regierende GROKO wird sich hüten, fürchtet sie doch um den Verlust ihrer Machtfülle!

  40. Eco
    09. Februar 2014 18:59

    Das Abstimmungsergebnis in der Schweiz zeigt, dass die Schweizer noch zur richtigen Zeit erkannt haben, dass das Boot bei einem Ausländeranteil von 25 %
    zu voll ist.
    Das kann man nicht als " Dichtestress " abtun. Das ist kein Provinzpopulismus, das ist ein Notruf. Man bedenke, dass sich im Tessin sogar die kantonale Sektion der Grünen hinter das Votum gestellt hat.

  41. Wolfgang Bauer
    09. Februar 2014 18:52

    Schade, dass die ÖVP nicht das geringste Fingerspitzengefühl hat. Sonst würde sie an des Ideologen Karas' Seite einen klugen EU-Kenner stellen, der dessen Hurraposition durch Aufzählung konkreten praktischen Verbesserungsbedarfs relativieren würde. Denn die FPÖ ganz allein auf weiter Flur gegen die EU-Auswüchse wettern zu lassen, ist schon der halbe wahltaktische Selbstmord.

    Leider ist die ÖVP mit anderem beschäftigt als Strategie und Taktik.

    • Eco
      09. Februar 2014 19:03

      @ Wolfgang Bauer

      " .... an die Seite des Ideologen Karas .... "

      Nicht an seine Seite, sondern an seine Stelle ! Können Sie mir erklären, worin die Ideologie von Karas bestehen soll ? Seine Ideologie ist sein persönliches Fortkommen.

    • Cotopaxi
      09. Februar 2014 19:05

      Ich frage mich, warum die ÖVP den Karas jetzt schon fast Jahrzehnte mitschleppt? Welcher Seilschaft gehört er an? Wer sind seine Förderer?

    • Eco
      09. Februar 2014 19:12

      @ cotopaxi

      Sie fragen nach den Förderern von Karas.
      Er hat in der ÖVP nicht viele aber gewichtige. ÖAAB und CV. Er wollte zu gerne in der neuen Regierung Außenminister werden, aber dazu waren die Förderer doch zu schwach.

    • Riese35
      09. Februar 2014 21:47

      @Eco: Fördererbünde hin oder her. Ich bezweifle, ob ***DIE BÜNDE*** hinter ihm stehen, oder nicht doch viel mehr eine bestimmte Funktionärsgruppe dieser Bünde. Denn wer Augen und Ohren hat - der ÖCV ist immerhin ein Akademikerverband -, wird nur schwer irgendwelche inhaltlichen Punkte auf seiner eigenen Homepage finden können wie z.B. zu Gender. Diese ist ganz im Stile realsozialistischer Staaten gehalten: ein Sammelsurium von Lobhudeleien und wann er wen auf welcher Konferenz oder welchem Event getroffen hat. Das war's. Was der Inhalt war, welches Ziel erreicht worden ist bzw. erreicht werden soll, fehlt. Erinnert mich im Stile und in der Art der Inhalte sehr an die Publikationen des Zentralkomitees der Sowjetunion.

      Die Behauptung, "der CV" stünde hinter ihm, ist eine gewaltige Beleidigung der vielen Akademiker in diesem Verband, die noch Augen und Ohren haben und diese Zusammenhänge erkennen.

    • Eco
      10. Februar 2014 09:59

      @ Riese 35

      Zumindestens ist er dort gerngesehener Vortrager und schüttet sich dort sein Herz aus.

  42. Wertkonservativer
    09. Februar 2014 18:50

    Ich gebe offen zu, mit den Schweizer Verhältnissen nicht "auf Du" zu sein.

    Aber eine Frage: wenn nun die Eidgenossen aufgrund der heutigen Abstimmung eine Barriere gegen weiteren Zuzug aus EU-Ländern errichtet haben bzw. errichten werden:
    gilt diese Bestimmung dann doch sicher speziell auch für arme rumänische und bulgarische Einwanderungswillige, nicht so sehr für deutsche oder französische Uni-Professoren, oder?
    Zweite Frage: was tun die Schweizer gegen zunächst illegale "Einwanderer" aus afrikanischen oder asiatischen Ländern? Wie werden die nach Aufgreifen aus dem Land befördert?

    Falls sich hier wer die Mühe machte, mir das zu beantworten: im voraus vielen Dank!

    Ob sich die Schweiz durch diese nun anscheinend vom Volk akzeptierte Regelung in den kommenden Jahren, mit ihren vielen Abhängigkeiten von der Europäischen Union,
    leichter tun wird, mit deren Institutionen weiterhin Positives für ihr Land herauszuholen, wird sich weisen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      09. Februar 2014 18:59

      @ WK

      Ich kann Sie beruhigen, die Schweizer haben ein funktionierendes Abschiebungssystem d.h. es wird tatsächlich außer Landes gebracht.

      Das werden wir nach der neuesten Polizeireform Ihrer Landsmännin M.-L. sicher auch demnächst haben. Das Haus Pröll bürgt für Qualität. ;-)

    • Eco
      09. Februar 2014 19:09

      @ Wertekonservativer

      Auf Ihre Frage. Die Bestimmung gilt für alle Einwanderer, egal welcher Farbe, Religion und Rasse.
      Wer gegen gesetzliche Normen verstosst wird auf Grund der bestehenden Abschiebebestimmungen nach Hause geschickt. Österreich sollte sich ein Beispiel daran nehmen.

    • Josef Maierhofer
      09. Februar 2014 20:10

      @ Wertkonservativer

      Zu Afrikanern kann ich auch was sagen im Verhältnis zur Schweiz.

      Damals war ich noch Studentenvertreter (1970-er Jahre) und Sozialreferent. Es kamen zwei Afrikaner, die die Schweiz nicht nach Frankreich durchreisen lassen wollte. Die Botschaft der Schweiz hat mir das bestätigt, dass dem so sei. Sie könnten ja über Deutschland fahren wurde ausgeführt. Die Schweiz jedenfalls verweigerte ein Visum und daher auch die Durchreise.

    • Wertkonservativer
      12. Februar 2014 13:20

      Ein wahrhaft feiner Mann, der Herr Richter!
      Diese vornehme Gesinnung, diese Seriosität und Einfühlsamkeit im Stil!
      Bemerkenswert, dieser Mann (gottseidank kein Partner!!!!)!

      mail to: gerhard@michler.at)





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