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Wie unser Geld in den Wind geblasen wird

Lesezeit: 7:00

Am Anfang hat kein Mensch gewusst, was alles passieren wird, als die Politik unter dem Druck apokalyptischer Propaganda vehement auf Solar-, Bio- und Wind-Kraftwerke zu setzen begann. Heute sind die Folgen klarer: Vor allem in den deutschsprachigen Ländern ist der Energiemarkt total verzerrt. Ein marktverzerrender Eingriff hat den nächsten ausgelöst; und der wieder weitere. Jetzt herrscht totales Chaos, und die EU-Kommission muss einschreiten. Aber niemand weiß, wie Österreich und vor allem Deutschland aus den vielen gut gemeinten, aber abgrundtief dummen ökologischen Selbstfesselungen entkommen können. Denn entweder gehen Hunderttausende Arbeitsplätze verloren oder die Alternativförderung kommt zu einem abrupten Ende.

Die EU-Kommission fordert nun eine Totalreform der deutschen Energiewende. Was automatisch auch für Österreich Auswirkungen haben wird. Dabei waren die deutschen Regierungen und insbesondere Angela Merkel jahrelang sehr stolz auf diese Wende. Sie hatten lange nicht gedacht, wie sehr diese ins Chaos führen wird.

Noch immer weit weg von jeder Konkurrenzfähigkeit

Denn diese neuen Energiequellen haben alle eines gemeinsam: Sie sind in keiner Weise mit anderen Energieformen konkurrenzfähig. Sie wurden aber so heftig gefördert, dass daraus dennoch ein brillantes Geschäft wurde: für zahllose Bauern, die Solarpaneele auf die Dächer geschraubt haben; für die Holz- und Agrarindustrie, die Biokraftwerke beliefert; für die diversen Lobbyistenverbände; und für die Erzeuger von Solarmodulen – die anfangs noch europäische waren, jetzt aber fast ganz aus China kommen.

Diese neuen Lobbys sind so lautstark und mächtig geworden, dass eine schwache Politik sie kaum mehr zurückdrängen kann. Heute stehen längst nicht mehr nur ihre grünen Fanatiker hinter ihnen (und die Sozialdemokraten, die den Grünen fast alles nachplappern), sondern etwa auch viele konservative Parteien, die unter Druck der Forst- und Landwirtschaft stehen.

Die Alternativ-Lobbys haben schlauerweise durchgesetzt, dass sie auf viele Jahre (meist 15) garantiert überhöhte Abnahmetarife bekommen. Sie können in diesem Zeitraum jede Kilowattstunde zu Superpreisen ins Netz liefern, egal ob der Strom dort zu diesem Zeitpunkt von irgendjemandem gebraucht wird oder nicht. Wenn aber Wind beziehungsweise Sonne auslassen, beziehen sie in der Gegenrichtung selbst Strom – aber zu viel niedrigeren Preisen als zu ihrem Lieferpreis, obwohl genau dann ja Stromknappheit herrscht. Absurder geht’s kaum mehr.

Das Geld zur Finanzierung der ganzen Idiotie muss freilich irgendwoher kommen. Da die öffentlichen Kassen total leer sind, greift man den Konsumenten in die Tasche. Diese zahlen bei der Stromrechnung, aber auch bei Hausbetriebskosten steil gewachsene Gebühren. Viele Bürger haben aber dennoch bis heute nicht entdeckt, dass keine einzige politische Partei ihre Interessen vertritt, dass die Politik vielmehr ganz an den Fäden der Alternativ-Lobby hängt.

Viele Unternehmen sind – noch – von den Förderkosten befreit

Was die normalen Konsumenten umso mehr trifft, als sich ein Teil der Strombezieher bisher sehr wohl von den diversen Ökoumlagen befreien konnte: nämlich viele Industriebetriebe, die besonders viel Strom brauchen. Sie konnten der Politik klarmachen, dass Hunderttausende Arbeitsplätze kaputt wären, wenn die Industrie die Ökoförderungen bezahlen müsste. Ist doch im Ausland – etwa den USA – Energie teilweise sogar deutlich günstiger geworden, hat also eine gegenteilige Entwicklung zu dem grün beherrschten Mitteleuropa genommen.

Vor allem in Deutschland sind auch immer mehr Betriebe von den Alternativ-Kosten befreit worden, die keineswegs in Konkurrenz mit dem Ausland stehen. Lokale Verkehrsbetriebe haben ja sicher keine internationale Konkurrenz. All das müssen die Konsumenten zusätzlich zahlen.

Jetzt ist es der EU zu blöd geworden: Sie tritt – erfreulicherweise – zum Schutz der gerupften Verbraucher an und bekämpft nun die unberechtigten und ungleichen Begünstigungen. Formal heißt das, dass die EU-Kommission nun ein Beihilfeverfahren gegen Deutschland eröffnet. Die Alternativ-Förderungen sind richtigerweise als verbotene Beihilfen identifiziert worden. Dieses Verfahren wird natürlich auch für Österreich große Folgewirkungen haben.

Dadurch drohen den privilegierten Betrieben nämlich massive Strompreis-Nachzahlungen und zumindest schrittweise Reduktionen der Rabatte. Das aber wieder wird bei den wirklich dem globalen Wettbewerb ausgesetzten Branchen dazu führen, dass in Deutschland und Österreich etliche Unternehmen zusperren müssen. In der Folge wird die Arbeitslosigkeit gewaltig zunehmen und Wirtschaftskraft wie Wohlstand werden zurückgehen.

Auswege aus dem Dilemma sind rar. Der einzige funktionierende wäre eine Wiederherstellung der Marktmechanismen und ein rasches Auslaufen der Ökostromförderungen. Aber gerade gegen diese Perspektive läuft die mediale und grüne Stimmungsmache jetzt schon auf vollen Touren. Sie wird von den profitierenden Lobbys heftig unterstützt. Das alles macht es den Regierungen doppelt schwer, den Weg zur Vernunft zurückzufinden.

Negativer Strompreis

Besonders absurde Folge der teuren Ökoförderung: Strom wird dadurch zu sonnigen und windigen Zeiten viel zu viel produziert. Er ist an den internationalen Strombörsen dann sehr billig. Bei starkem Überangebot ist sogar ein negativer Strompreis logisch. Da ja Strom an sich nicht gespeichert werden kann (es sei denn indirekt in den wenigen Speicherkraftwerken, die aber meist ohne ausreichende Leitungsverbindungen ganz wo anders liegen), muss er irgendwohin fließen, soll er nicht sämtliche Leitungen und Umspannwerke zerstören.

Das aber wieder macht sämtliche anderen Stromformen bis auf – ausgerechnet – die schmutzigen Kohlekraftwerke unwirtschaftlich. Dabei geht es vor allem um den Bedarf an beliebig hochfahrbaren Lückenbüßern. In Deutschland wie Österreich werden deshalb etwa hochmoderne und sehr saubere Gaskraftwerke dauerhaft außer Betrieb genommen. Womit neuerlich Geld verbrannt wird. Womit die billigen Stromspitzen in seltsamem Kontrast zur fehlenden Grundversorgung stehen.

In strengen Wintern (von denen wir ja vorerst zum Glück weit entfernt sind) sind plötzliche Strom-Blackouts daher viel wahrscheinlicher geworden. Diese drohen vor allem dann, wenn Deutschland die letzten Atomkraftwerke abgestellt haben wird. Und Österreich ist ohnedies schon längst ein reiner Strom-Importeur geworden – trotz seiner großen Wasserkraft-Möglichkeiten. Aber hier werden ja schon lange keine Kraftwerke mehr gebaut.

Der Kampf zwischen den Ökoprivilegienrittern und dem nur durch den Markt herstellbaren Prinzip der Gerechtigkeit wird in den nächsten Jahren zweifellos zu einer Determinante in Mitteleuropa werden. Er wird sowohl die politische wie auch die ökonomische Zukunft beherrschen.

Österreich verlängert die Förderungen einfach

Österreich hat die gleichen Probleme wie Deutschland, auch wenn es die Ökostromförderung nicht so stark ausgebaut hat wie die oft zu Extremen neigende Bundesrepublik. In Österreich scheint die Politik dafür jedoch noch viel mehr zu schlafen. Denn hier wurde vor Weihnachten einfach die Förderung für erneuerbare Energie in weitgehend gleicher Form weiter verlängert, ohne dass es eine öffentliche Debatte darüber gegeben hätte. Die garantierten Einspeistarife wurden lediglich um ein Prozent reduziert. Besonders absurd: Für Wind- und Biostrom wurde die Förderung diesmal sogar für zwei Jahre verlängert.

Der Ansturm auf diese Förderungen ist so groß, dass die dafür geschaffene Homepage nun schon zum zweiten Mal kollabiert ist. Daher musste auch der Ausschreibungs-Stichtag zweimal verschoben werden. Das ist in diesem Chaos zwar scheinbar nur eine Groteske am Rande. Aber bezeichnend. Denn die Alternativ-Lobby hat als Reaktion auf den Internet-Zusammenbruch umgehend eine „Entdeckelung“ der Förderungen gefordert. Das heißt auf Deutsch: Die Lobby verlangt nun sogar die Subventionierung einer absolut unlimitierten Zahl an Solar- und Windanlagen. Es soll für ihren Griff in die Taschen der Konsumenten überhaupt kein Limit mehr geben.

Viel Spaß mit zehn Prozent Rendite

Eine Reform der österreichischen Fehlanreize ist auf Grund der jüngsten politischen Beschlüsse jedenfalls erst 2016 möglich. Frühestens. Denn die Grünen und die profitierenden Lobbies wie etwa der Raiffeisenkonzern werden auch dann wieder mit Riesenpropaganda und der gesamten Medienorgel an der Seite ihre Millionen-Schäfchen ins Trockene zu bringen versuchen.

Immerhin sind dabei Renditen von bis zu zehn Prozent zu erzielen! Während jeder Durchschnittshaushalt ihren Profit über die sogenannten Netzentgelte mit Beträgen subventionierten muss, die zwischen 60 und 80 Euro liegen. Jährlich.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2014 00:45

    Wer mit der DB Bayern bereist ist entsetzt ob der Landschaftsverschandelung durch unzählige Photovoltaikanlagen auf jeder Hundshütte, jeder Scheune, jedem im Freien stehenden WC-Häusel etc. Es wurden seinerzeit Abnahmegarantien zugesagt, die völlig am gesunden Menschenverstand und wirtschaflichen Hausverstand vorbeigingen. Heute muß Deutschland zahlen, wenn die Niederlande bereit sind, Überschußstrom abzunehmen. Dies ist ähnlich lukrativ wie unsere Sparzinsen. Kapitalertragssteuer, Kontoführungsspesen, Zeilengebühr und wie all die kreativen Bankenabgaben heißen --> und schon ist der Ertrag im Minus!
    Bei uns werden auf Teufel komm raus Windkraftanlagen in eine ehemals intakte Landschaft gestellt; nur wenn der Wind bläst, müssen sie abgeschaltet werden, da das Netz meist völlig überlastet ist. Z.B. täglich im Marchfeld zu beobachten.
    Alles politikgesteuert: d.h. hirnlos und unwirtschaftlich. Für Einige hat's sich jedoch sicher gelohnt. Für den Steurzahler bestimmt nicht, für den Staat bestimmt nicht, vielleicht für den einen oder anderen Politik"berater".

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2014 11:50

    OT

    Die Ausschreitungen gehen munter weiter, die Öffentlichkeit - allen voran unser linker Staatsfunkt - schaut geflissentlich weg und Strache behält mit seinem Ausspruch erschreckend recht!

    http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,973372

    http://kurier.at/chronik/wien/wega-einsatz-vor-der-universitaet-wien/44.811.315

    Und für diese Veranstaltung darf der Rechtsstaat und die Teilnehmer wieder einmal mit Füßen getreten werden? Da hört sich der "Fasching" leider auf!

    http://kurier.at/chronik/wien/akademikerball-rechts-linker-faschingshoehepunkt/44.453.672

    Man beachte auch die immer linkstendenziösere Berichterstattung des KURIER!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2014 06:04

    Aber geh, endlich sorgt die EU-Kommission dafuer, dass das eintritt, wonach sich die germanophoben GruenInnen so heftig gesehnt haben: Deutschland verschwindet jeden Tag mehr und bald wird Frankreich an Polen grenzen!
    Das fuehrt ueber Einschraenkung der hochgekulteten Alternativenergie bald zur totalen Erfuellung wenn der Atomstrom abgeschaltet wird!
    Deutschland verschlafe!

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2014 07:38

    Die Idee, elektrischen Strom aus Wind, Gezeiten, Biomasse, Sonnenlicht usw. zu erzeugen, ist eigentlich gut und langfristig den Erdgas-, Erdöl-, Kohle- und Atomkraftwerken vorzuziehen. Zu kritisieren ist nur die schnelle und unüberlegte Art der Förderungen, wo es keinen guten "Masterplan" gegeben hatte. Daher kann auch in bestehende Verträge (unbotsmäßige Abnahmegarantien) in unseren Rechtssystem schwer eingegriffen werden.
    Alles Neue kostet anfangs viel Geld an Investitionen, man denke nur an die Einführung der Eisenbahn und anderer technischer Errungenschaften. Zuerst hat man dabei die Schienen verlegt, ähnliches hätte auch mit den Hochvolt-Überlandleitungen geschehen sollen.

    Ich glaube daher, dass bei Lösung des derzeit noch vorhandenen Speicherproblemes (wie übrigens auch bei den Elektroautos) sich die ganze Aufregung wieder erübrigt. An dem Ziel, von den fossilen Brennstoffen und der Atomkraft wegzukommen, führt ohnehin keine Weg vorbei. Warten wir ab, wenn auch die Hitze aus tiefen Erdschichten zur Energieversorgung verwendet werden kann, dann werden die Karten wieder völlig neu gemischt.

    Übermäßiger Energieverbrauch wird aber das bisherige Gleichgewicht der Wärmeabstrahlung in den Weltraum stören, daher wird dies die große Herausforderung für die nächsten Generationen werden.

  5. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2014 13:03

    Der Titel der Tagebuchnotiz „Wie unser Geld in den Wind geblasen wird“ veranlaßt mich zu einem zwar nicht zum Thema Energie, aber „zum Geld in den Wind blasen“ passendem
    O.T.
    Ob die Mariahilfer Straße eine Fußgängerzone werden soll, wird nun durch „Fragebögen“ ermittelt. Kosten der „Befragung“: 566 000Euro. Dazu kommt ein „Werbebudget“ von 850 000Euro.
    Das sind mehr als 1,4 Millionen Euro (früher 19,5 Millionen Schilling).
    Für Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ein „absolut gerechtfertigter Betrag“ (Ö1-Interview).
    Wer Wien kennt, weiß dort auch Gebäude, z.B. Schulen, wo durch Holzgerüste, die seit Jahren dort stehen, die Fußgänger vor herabfallenden Fassadenteilen zu schützen versucht wird.
    Wenn ich Vassilakous –Ausspruch lese, kommen in mir beim Anblick solcher Hilfsgerüste Gefühle hoch, wie sie in totalitär regierten Ländern bei den Menschen vor dem Sturm auf Regierungsviertel nicht viel anders sein dürften.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2014 22:12

    OT---aber mußte man DAMIT nicht rechnen?

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article123677197/Rumaenien-wird-zum-Einfallstor-in-die-EU.html

    ...........RUMÄNIEN wird zum EINFALLSTOR in die EU....................

    Gegen Gebühr bürgert Rumänien massenhaft Bewohner seiner Nachbarrepublik Moldau ein. Deutsche Innenminister sind alarmiert: Sie befürchten mehr Armutszuwanderung und Missbrauch durch Kriminelle. Von Martin Lutz und Christoph B. Schiltz

    "Es ist leicht, ein exklusiver EU-Bürger zu werden. Die rumänischen Behörden bürgern gegen eine Gebühr massenhaft Bewohner der Nachbarrepublik Moldau ein. Sie erhalten einen Freifahrschein für die EU mit sämtlichen Vorteilen, der Arbeitserlaubnis und Reisefreizügigkeit.

    Den Pass gibt es aber auch schneller: In Chi?in?u, der Hauptstadt Moldaus, besorgen Händler die nötigen Unterlagen und Siegel. Für ihre guten Kontakte zu rumänischen Beamten muss man allerdings das Portemonnaie öffnen.........."

    Es lohnt sich, den ganzen Beitrag zu lesen. SERIÖSE EU-POLITIKER mit WEITBLICK hätten eine solche Perversion VORHERSEHEN MÜSSEN!

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2014 13:28

    Rein gefühlsmäßig bin ich der Meinung, dass die sogenannten Alternativ-Energien - sieht man von der Nutzung der Wasserkraft ab - sowohl wirtschaftlich, als auch als Landschafts-Verschandler, total für Arm und Friedrich sind!
    Herstell- und Betriebskosten können auch nach vielen Jahren keinen positiven Wirtschaftseffekt erarbeiten.

    Nun gut, wenn manche Leutchen glauben, mit ihren paar Solarpaneelen oder im Rahmen eines Windflügel-Konsortiums "die Welt retten zu können", sei ihnen das unbenommen.
    Dass die Allgemeinheit jedoch - mit Zuschlägen zum Strompreis und anderen Alternativstrom-Abzockereien - die Zeche zahlen soll, finde ich eigentlich geradezu unanständig!
    Ich weiß wohl, dass manche meiner Freunde anderer Meinung sind, doch bin ich mir fast sicher, dass sie dem alten Wertkonservativen wegen seiner nicht allzu gram sein werden!

    (mail to: gerhard@michler.at)


alle Kommentare

  1. Amalek (kein Partner)
    11. Januar 2014 11:12

    Am Ende ist der Bürger geplündert, der Staat bankrott, die Industrie und die Reichen sind zu großen Teilen abgewandert, und das Heer der mutwillig produzierten oder importierten Bedürftigen ist nicht kleiner geworden. Dann werden die Umverteiler wie 1989 die Hände falten und seufzen: Unsere Idee war zu gut für diese Welt. Aber im Unterschied zu 1989 wird sie niemand auffangen.

  2. Verdi (kein Partner)
    11. Januar 2014 10:17

    Beginnen Sie, einfache Fragen zu stellen; hören Sie auf, Europapolitikern zu glauben; nutzen Sie Ihre Handlungsspielräume ...

    1."Selber denken".

    2. Trauen Sie endlich Ihrem Gefühl, dass um Sie herum ein großes Illusionstheater stattfindet. Die Kulissen simulieren Stabilität, aber das Stück ist eine Farce: Immerfort treten dicke Männer auf und brüllen „Wachstum!“, Spekulanten spielen Länderdomino, und dauernd tänzeln Nummerngirls mit Katastrophenbildern über die Bühne. Das Publikum ist genervt und wütend, bleibt gleichwohl bis zum Ende der Vorstellung sitzen. Aber: Wann wird das wohl kommen?

    3. Verlassen Sie besser die Vorstellung und beginnen Sie, ganz einfache Fragen zu stellen. Zum Beispiel: Warum muss man immer mehr arbeiten, wenn man immer mehr arbeitet? Warum werden die Schulden größer, wenn immer mehr gespart wird? Warum schrumpft alles andere, wenn die Wirtschaft wächst?

    4. Suchen Sie zusammen mit Ihren Freundinnen und Freunden nach Antworten. Zum Beispiel: Weil alle Idioten auch mehr arbeiten. Weil das Gesparte in fremde Taschen wandert. Weil viele börsennotierte Unternehmen staatsferne Parallelgesellschaften bilden.

    5. Beschließen Sie, ab sofort nicht mehr mitzumachen, falls Ihre Antworten Sie beunruhigen.

    6. Fangen Sie damit an, aufzuhören. Hören Sie auf, Europapolitikern zu glauben. Hören Sie erst recht auf, Wirtschaftsforschungsinstituten zu glauben. Und hören Sie um Gottes willen damit auf, sich widerspruchslos erzählen zu lassen, irgendeine Entscheidung sei alternativlos gewesen. So etwas gibt es in Demokratien nicht.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/rettung-der-welt-was-sie-sofort-tun-koennen-zehn-empfehlungen-11079178.html

  3. Normalsterblicher
    11. Januar 2014 02:44

    Sogar ein Treibhauseffekt-Gläubiger wie der CESifo-Chef Hans Werner Sinn rechnet vor, dass es in Deutschland 3.000 Speicherkraftwerke bräuchte, um die Alternativenergie zwischenzuspeichern und bedarfsgerecht zu glätten.

    Mit den Batterien von 1 Mio BMW i3 (reine Strom-Vehikel) ließe sich gerade 6 Promille der für die Glättung nötigen Speicherenergie bewerkstelligen. (- Diese Autos dürften in Spitzenzeiten des alternativen Stromanfalls natürlich nicht fahren, sondern müssten dann Strom aus dem Netz "ziehen"!)

    Quellen:
    www.cesifo-group.de/de/ifoHome/presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen-Archiv/2013/Q4/press-20131220-video.html

    - oder als Vortrag:
    mediathek.cesifo-group.de/iptv/player/macros/cesifo/mediathek?content=2959393&idx=1&category=2113306645

  4. Undine
    10. Januar 2014 22:12

    OT---aber mußte man DAMIT nicht rechnen?

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article123677197/Rumaenien-wird-zum-Einfallstor-in-die-EU.html

    ...........RUMÄNIEN wird zum EINFALLSTOR in die EU....................

    Gegen Gebühr bürgert Rumänien massenhaft Bewohner seiner Nachbarrepublik Moldau ein. Deutsche Innenminister sind alarmiert: Sie befürchten mehr Armutszuwanderung und Missbrauch durch Kriminelle. Von Martin Lutz und Christoph B. Schiltz

    "Es ist leicht, ein exklusiver EU-Bürger zu werden. Die rumänischen Behörden bürgern gegen eine Gebühr massenhaft Bewohner der Nachbarrepublik Moldau ein. Sie erhalten einen Freifahrschein für die EU mit sämtlichen Vorteilen, der Arbeitserlaubnis und Reisefreizügigkeit.

    Den Pass gibt es aber auch schneller: In Chi?in?u, der Hauptstadt Moldaus, besorgen Händler die nötigen Unterlagen und Siegel. Für ihre guten Kontakte zu rumänischen Beamten muss man allerdings das Portemonnaie öffnen.........."

    Es lohnt sich, den ganzen Beitrag zu lesen. SERIÖSE EU-POLITIKER mit WEITBLICK hätten eine solche Perversion VORHERSEHEN MÜSSEN!

  5. Undine
    10. Januar 2014 20:03

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese---etwas zeitverzögert! ;-)

    Es ist wirklich erstaunlich, wie man im Sender Ö1 das Kunststück fertigbringt, MEHRERE Minuten lang über die massiven Rassen-Unruhen, die vor 2 Jahren London längere Zeit hindurch lahmgelegt hatten und mit Zerstörungen und Plünderungen in riesigem Ausmaß einhergegangen waren, zu berichten, ohne das Wort AUSLÄNDER auch nur einmal auszusprechen---obwohl es eindeutig eine "ausländische Veranstaltung" war. Aber "Übung" macht den Meister--- im Vertuschen!

    • Undine
      10. Januar 2014 20:13

      Hier der Link:

      GB: Körperkameras für Polizisten

      http://oe1.orf.at/programm/360333

      http://oe1.orf.at/artikel/363083

      " Unbewaffnete Streifenpolizisten in Teilen England arbeiten bereits mit Körperkameras, die Bevölkerung begrüßt den Einsatz. Videomaterial schaffe Klarheit, die Kamera lüge nicht. Die Tötung von Mark Duggan bleibt aber umstritten, die Jury glaubte den Aussagen der Polizei, dass Duggan bewaffnet war. Seine Familie will das aber nicht hinnehmen: er sei hingerichtet worden, sagt sie. Man wolle vor Gericht bis zum Schluss weiterkämpfen: Ohne Gerechtigkeit gebe es keinen Frieden. Am Samstag findet eine Mahnwache in Tottenham statt. Die Polizei ist in erhöhter Alarmbereitschaft."

      Am SAMSTAG also wird eine MAHNWACHE für den DROGENDEALER stattfinden!

  6. Paneuropa
    10. Januar 2014 15:37

    Die entsprechende Lobby, deren Vertreter im Parlament zahlreich vertreten sind, steht schon mit den nächsten Aktionen bereit. Wer ein bißchen in den landwirtschaftlichen Zeitungen liest, weiß, daß Ölheizungen gänzlich verboten werden sollen, die Förderungen für Biogasanlagen weiter steigen sollen (inklusive einer Mindestpreisregelung für die Rohstoffe) und die Abgaben auf die Öl- und Gasförderung (die immerhin noch zehn bzw. 19 Prozent des heimischen Bedarfes deckt) deutlich erhöht werden.

    • Erich Bauer
      10. Januar 2014 16:30

      Lobby... Aha. Das sind doch die PRIVATEN Ohrenbläser. Die sind durchaus in der Lage schlichten aber betulichen Polit-Akteuren einzureden, dass man Welten-Rettungs Infos von "Untertassen-Aliens" hat...

      Die Grundversorgung von "Staaten" (pardon: Staaten sind ja für glubschäugige Polit-Wichteln ein ANACHRONISMUS) mit Grundlebensmittel und Energie gehen diesen Steuergeld-Abzockern ja hinten vorbei.

  7. Cotopaxi
    10. Januar 2014 15:08

    o.T.

    Ein an die Wand gefahrenes Innenministerium samt Zogaj-Desaster, zerrüttete Staatsfinanzen trotz des guten Geschäftes mit der Griechenland-Hilfe, und jetzt gefekterte Salzburger Festspiele?....;-)

    http://diepresse.com/home/kultur/news/1544268/Fekter-neu-im-Kuratorium-der-Salzburger-Festspiele?_vl_backlink=/home/index.do

  8. Wertkonservativer
    10. Januar 2014 13:28

    Rein gefühlsmäßig bin ich der Meinung, dass die sogenannten Alternativ-Energien - sieht man von der Nutzung der Wasserkraft ab - sowohl wirtschaftlich, als auch als Landschafts-Verschandler, total für Arm und Friedrich sind!
    Herstell- und Betriebskosten können auch nach vielen Jahren keinen positiven Wirtschaftseffekt erarbeiten.

    Nun gut, wenn manche Leutchen glauben, mit ihren paar Solarpaneelen oder im Rahmen eines Windflügel-Konsortiums "die Welt retten zu können", sei ihnen das unbenommen.
    Dass die Allgemeinheit jedoch - mit Zuschlägen zum Strompreis und anderen Alternativstrom-Abzockereien - die Zeche zahlen soll, finde ich eigentlich geradezu unanständig!
    Ich weiß wohl, dass manche meiner Freunde anderer Meinung sind, doch bin ich mir fast sicher, dass sie dem alten Wertkonservativen wegen seiner nicht allzu gram sein werden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      10. Januar 2014 14:43

      Herr Michler,
      was heißt abzocken? Die Rückflüsse decken gerade mal die Investition, 10 % Rendite ist ein Märchen. Die Investition muss auch verdient sein und kreditfinanziert ist das überhaupt unrentabel. Gerade Sie als Mann der Wirtschaft wissen das doch?

    • Anonymus
      10. Januar 2014 14:54

      In Abwandlung des früher beliebten Spruches "Was brauchen wir Atomkraftwerke ..." sind manche Leute zufrieden, dass der Strom aus der Steckdose kommt. Wie er dort hinkommt, ist nebensächlich. Damit habe ich aber nicht unbedingt den lieben Wertkonservativen gemeint.

    • Erich Bauer
      10. Januar 2014 15:41

      Wenn die sog. "Rückflüsse" von STAAT an PRIVAT erfolgen... ist das dann PRIVATISIERUNG nach TS-Art? Da muss man @Wertkonservativer recht geben. Das ist Abzocke...

    • Wertkonservativer
      10. Januar 2014 15:56

      Haben Sie mich missverstanden, liebe @ brechstange?

      Ich meinte, WIR würden von den Elektro-Unternehmen, vom Staat, von den EU-Gremien im Namen und für Rechnung der Förderungen von Alternativ-Energien "abgezockt"!
      Übrigens zeigt mein 2. Absatz doch wohl auch meine klare Meinung auf, die Sache würde sich kaum je rechnen!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • Erich Bauer
      10. Januar 2014 17:34

      Sg. @ Wertkonservativer,

      Die argumentative Funkstille ist direkt verstörend. Ist die EU schon zusammengebrochen? Haben die ökologischen Ohrenbläser die Segel gerefft?

      Schönen Abend noch. Ich nehm' jetzt einen Prosecco. Das ist gut für den Kreislauf...

    • diko
      11. Januar 2014 09:31

      @ Wertkonservativer,
      ******!
      ......hier bin ich absolut der selben Meinung!

  9. A.K.
    10. Januar 2014 13:03

    Der Titel der Tagebuchnotiz „Wie unser Geld in den Wind geblasen wird“ veranlaßt mich zu einem zwar nicht zum Thema Energie, aber „zum Geld in den Wind blasen“ passendem
    O.T.
    Ob die Mariahilfer Straße eine Fußgängerzone werden soll, wird nun durch „Fragebögen“ ermittelt. Kosten der „Befragung“: 566 000Euro. Dazu kommt ein „Werbebudget“ von 850 000Euro.
    Das sind mehr als 1,4 Millionen Euro (früher 19,5 Millionen Schilling).
    Für Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ein „absolut gerechtfertigter Betrag“ (Ö1-Interview).
    Wer Wien kennt, weiß dort auch Gebäude, z.B. Schulen, wo durch Holzgerüste, die seit Jahren dort stehen, die Fußgänger vor herabfallenden Fassadenteilen zu schützen versucht wird.
    Wenn ich Vassilakous –Ausspruch lese, kommen in mir beim Anblick solcher Hilfsgerüste Gefühle hoch, wie sie in totalitär regierten Ländern bei den Menschen vor dem Sturm auf Regierungsviertel nicht viel anders sein dürften.

    • Gerhard Pascher
      10. Januar 2014 14:46

      Zur "Pseudoabstimmung" werden also in beiden Wiener Bezirken zirka 35.000 erwachsene Bürger berechtigt sein. Wenn angenommen davon zirka zwei Drittel von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen, dann kostet jede abgegebene Stimme fast € 70. Ist das nicht ein Wahlsinn, wie mit Steuermitteln umgegangen wird? Abgesehen davon, ist noch nicht bekannt, wie die Fragen lauten. Vermutlich werden sie so formuliert, dass Frau Vassilakou mit jedem Wahlausgang zufrieden sein wird.

  10. mischu
    10. Januar 2014 11:50

    OT

    Die Ausschreitungen gehen munter weiter, die Öffentlichkeit - allen voran unser linker Staatsfunkt - schaut geflissentlich weg und Strache behält mit seinem Ausspruch erschreckend recht!

    http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,973372

    http://kurier.at/chronik/wien/wega-einsatz-vor-der-universitaet-wien/44.811.315

    Und für diese Veranstaltung darf der Rechtsstaat und die Teilnehmer wieder einmal mit Füßen getreten werden? Da hört sich der "Fasching" leider auf!

    http://kurier.at/chronik/wien/akademikerball-rechts-linker-faschingshoehepunkt/44.453.672

    Man beachte auch die immer linkstendenziösere Berichterstattung des KURIER!

    • kakadu
      10. Januar 2014 19:08

      Unser rot-grüner Staatsfunk rührt schon fleißig in allen geeigneten und ungeeigneten Sendungen die Werbetrommel für die Gegendemonstration.
      Da droht ein gröberes "Faschings"-Scharmützel!

    • Haider
      11. Januar 2014 02:33

      Der Kurier, der sich immer auf einen gewissen Peham, alias (Dr.) Schiedel als Experten beruft, zitiert wohl bewußt die dubioseste Quelle:
      http://www.unzensuriert.at/content/0013721-Rechtsextremismus-Experte-Peham-zu-Gast-bei-Linksextremisten

    • Torres (kein Partner)
      11. Januar 2014 11:30

      Dazu passen ja genau die derzeitigen wilden Aktivitäten der links-grünen-antifaschistischen Jagdgesellschaft, um (wie alle Jahre wieder) den FPÖ-Ball in der Hofburg zu verhindern. Da das wohl (trotz Anrufung des Bundespräsidenten) nicht gelingen wird, werden schon fleißig die gewaltbereiten Chaoten für die einschlägigen Demonstrationen angeworben, damit die Polizei wieder etwas zu tun hat. An ein Verbot (oder zumindest Auslagerung z.B. auf die Donauinsel) derartiger Prolo-Aktivitäten denkt wohl niemand - es könnte ja gegen das verfassungsmäßige Recht auf Demonstationen verstoßen. Da können wir ja wieder jede Menge Verletzte und Verhaftete (hoffentlich auf der richtigen Seite) erwarten.

  11. Erich Bauer
    10. Januar 2014 11:01

    Äh... wo und wann kostete Ackerland jemals 30€/m2... bzw. 400 - 500,- öS???

  12. Undine
    10. Januar 2014 09:08

    Wie kann man denn das über alles geliebte SPIELZEUG der edelmütigen GRÜNEN, nämlich die immer größer werdenden wunderschönen WINDRAD-WÄLDER und die schnell sprießenden, nahrhaften SOLARZELLENFELDER, so herabsetzen!? Sie sind doch so umweltschonend und Wind und Sonne sind doch gratis!

    Wer hat dich, du schöner Wald,
    Aufgebaut so hoch da droben?
    Wohl die GRÜNEN will ich loben,
    So lang noch mein Stimm erschallt.....

    • Erich Bauer
      10. Januar 2014 09:14

      @ "...SOLARZELLENFELDER...

      ... werden zu WÜSTENFELDER mit Wanderdünen. Seit langem schon vermisse ich das Thema Land-Grabbing in Afrika...

    • Undine
      10. Januar 2014 19:07

      @Erich Bauer

      Ja, die "Solarzellenfelder", oder wie man diese häßlichen Anlagen nennen soll, werden im Nachbarland D immer mehr!
      @Haider schreibt ganz richtig:

      "Wer mit der DB Bayern bereist ist entsetzt ob der Landschaftsverschandelung durch unzählige Photovoltaikanlagen auf jeder Hundshütte, jeder Scheune, jedem im Freien stehenden WC-Häusel etc."

      Es IST Landschaftsverschandelung, wenn überall diese Windräder wie die Schwammerl aus dem Boden schießen und die Solarpaneele riesige Flächen kostbaren Ackerlands verdecken!

      Aber Hauptsache, die Grünen setzen ihre abstrusen Wünsche durch und wehe, man liebt ihr sündhaft teures Spielzeug nicht.

  13. Tullius Augustus
    10. Januar 2014 08:51

    Ich kann mich noch gut an die heftigen und teilweise erbitterten Diskussionen aus den 1990er-Jahren erinnern: Schon damals war abzusehen dass sich da ein riesiger Berreich für Förderungen öffnet. Und schon damals kristallisierten sich die Lobbys heraus:

    - Die Grünen - eh klar

    - und vor allem die Bauern mit ihrer Bauernschläue, die im Raiffeisensektor einen kongenialen Verbündeten fanden.

    Nur zur Erinnerung: Damals gab es so Grundsatzdiskussionen wie z.B.: Wieviel Energie kann man aus einem Quadrakilometer Flachland (z.B. in NÖ) durch Holz, durch Biomasse und Gülle, durch Solarpaneele, durch Photovoltaik, durch Windenergie maximal gewinnen.

    Ich kann mich noch gut erinnern, da waren damals Experten am Wort die die Meinung vertraten dass Energie aus den Windrädern nur in Meeresgegenden bzw. direkt an der Meeresküste wirtschaftlich ist.

    Und denen wurde von den Bauernvertretern massiv widersprochen die die Meinung vertraten dass diese Windräder auch in NÖ wirtschaftlich sind.

    All diese Grundsatzdiskussionen sind lange vergessen.

    Heute ist offenkundig wer sich durchgesetzt hat. Wie Dr. Unterberger oben schreibt: Heute sind die Marktmechanismen derart verzerrt dass gar nicht mehr klar ist was wirklich "wirtschaftlich" ist.

    Ein Tipp für die neuen Parteien im Parlament: Team Stronach (brechstange) und auch Neos:

    Die könnten sich als "Anwälte der Stromkonsumenten" profilieren und massiv für die bisher betrogenen und hinters Licht geführten Stromkonsumenten (das sind sehr viele) eintreten und Politik machen.

    Es gibt hier eine Politik-Nische die frei ist und besetzt werden will.

    • brechstange
      10. Januar 2014 09:43

      Wir werden uns hier betätigen, weil dies in Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen einerseits und der Sparfähigkeit der Volkswirtschaft andererseits direkten Einfluss hat.
      Ohne Kapital gibt es keine Investitionen und ohne wettbewerbsfähige Preise gibt es keine Arbeitsplätze.
      Wir werden das ganzheitlich und mehrstufig betrachten, bestimmt nicht einseitig wie es häufig geschieht. Diese Einseitigkeit führt dann zu entsprechende Verwerfungen wie AU das oben beschreibt. Doch auch dieses Aufzeigen wird der Vielfältigkeit der Problematik nicht Herr.
      Es gibt mehrere Baustellen, an denen sich unser Ansatz lohnen wird.

    • Erich Bauer
      10. Januar 2014 09:53

      In einer EU-"Volxwirtschaft" werden die "Ersparnisse" bestimmter Völxer, noch bevor sie eingefahren sein sollten, an andere Völxer "gegenverrechnet"...

    • Tullius Augustus
      10. Januar 2014 10:40

      @ brechstange

      Ich habe stark das Gefühl dass diese totale Wettbewerbsverzerrung von den erwähnten politschen und wirtschaftlichen Lobbyisten -

      sowie dieses Chaos das wir jetzt haben, dass viele Arbeitsplätze indirekt von diesen Förderungen abhängig sind und man jetzt nur mehr die Wahl zwischen Pest und Cholera hat

      - dass diese Tohuwabohu bewusst und willentlich herbeigeführt wurde weil damit gehofft wurde dass sich der ganze europäische und Welt-Energie-Markt verändern wird.

      Die EU mit ihren Wettbewerbsrichtlinien zieht jetzt den Deutschen und damit auch den Österreichern eins drüber!

      Da stehen bald viele Existenzen auf dem Spiel und wenn das T.S. etwas zur Klärung und Klarstellunge und Verbesserung beitragen könnte hätte sich das T.S. bei den Stromkonsumenten viele Gutpunkte verdient.

  14. Josef Maierhofer
    10. Januar 2014 08:38

    Wenn Europa gesund werden will, muss es die krank machenden Förderungen abschaffen und den freien Markt einführen.

    Warum die Alternativenergie gefördert wird, liegt an der angepeilten Verbesserung der Energieunabhängigkeit vom notwendigen Import ab. Das wäre ein Argument für Alternativenergie, ist aber teurer, wie erwiesen ist.

    Warum man da aber gegen Schiefergasabbau ist, ist mir in Österreich ein Rätsel.

    Ein weiteres Argument wäre das Energiesparen, sprich eben die Energieverteuerung wirkt ja in diese Richtung.

    Aber richtig ist schon, dass der Markt durch Verzerrungen aufgehoben wird. Saubere Umwelt muss erkauft werden und Energiespeicherung müsste ausgebaut werden, meiner Meinung nach.

    Stromerzeugung müsste ersetzt werden durch Wärmeerzeugung (etwa 2/3 unseres Energiebedarfs), die lässt sich leichter speichern und mit Wärmepumpen optimieren.

    Da wir das Geld für eine saubere Umwelt nicht haben, obwohl wir mit Wasser gesegnet wären, mit Schiefergas gesegnet wären, wird es wohl oder übel zu Förderungseinstellungen kommen müssen.

    Die gemachten Schulden müssen bedient werden.

    http://www.staatsschulden.at

  15. brechstange
    10. Januar 2014 08:26

    Was soll denn daran erfreulich sein, wenn die EU-Kommission die deutsche Wirtschaft zusätzlich belastet wegen "ungebührlicher" Subventionen und wenn die französische Wirtschaft durch riesige Subventionen am Leben erhalten wird. Das Finanzsystem in Frankreich wird ja durch den komplett undurchsichtigen Step-Markt auf unser aller Kosten aufrechterhalten.

    EIGENVERANTWORTUNG ist das Zauberwort und Alternativenergie ist ein Weg zu Unabhängigkeit und Eigenverantwortung. Daher investiere man in die Forschung, Entwicklung und Ausbildung der Menschen.
    Klar, dass hier Menschen, die am Land wohnen und etwas Kapital haben, weil sie sich nicht dauernd in den Urlaub vertschüssen wie die Bobos im Vorteil. Wohnung zusperrren und sich nicht kümmern zu müssen, ist eben auch eine Form von Luxus.
    Abgesehen davon haben wir bereits mit der Stromrechnung genug "stranded costs" der Stromgesellschaften mitbezahlt. Daher verstehe ich die Aufregung nicht unbedingt.

    Allerdings ist es sicher notwendig, die öffentlichen Förderungen zurückzufahren, das gilt nicht nur in Österreich und in Deutschland, sondern auch im Konzernsubventionsparadies Frankreich. Die EU-Kommission ist eine Vorfeldorganisation von Subventionsparadies und Wettbewerbsverzerrung. Einfach verlogen eben.

    • Anonymus
      10. Januar 2014 09:15

      Zu vernünftigen Maßnahmen in den einzelnen Ländern braucht es nicht unbedingt den drohenden Zeigefinger aus Brüssel. Die gewählten Volksvertreter sowie die dabei entstandene Regierung sollten selbst so klug sein, richtige Entscheidungen mit Augenmaß selbst zu treffen. Aber dafür ist es vermutlich schon zu spät, denn erstens hat die EU schon zu viel Macht und die Mitgliedsstaaten haben sich zu Erfüllungsgehilfen (und gelegentlich Protestierer) entwickelt.

      Leider wird nun schon der Großteil der wichtigen Entscheidungen in EU-Brüssel gefällt und die lokalen Parlamente und Regierungen nur mehr zu "ausführenden Organen" degradiert. Daher immer wieder die berechtigte Forderung nach Verkleinerung der Bundes- und Landesparlamente, Regierungen und sonstiger Verwaltungsebenen. Wozu brauchen wir eigentlich noch 9 Landesregierungen und 9 Landtage, zirka 96 Bezirkshauptmannschaften bzw. Statutarstädte und 2.354 (durch kürzliche Fusionen etwas weniger!) Gemeinden?

    • brechstange
      10. Januar 2014 09:28

      Anonymus
      Es ist nicht zu spät, rechtswidrigerweise haben sich die EU-Institutionen mit ihren Helfershelfern in den Nationalstaaten, die dadurch hoffen, ablenken zu können, von ihrer Schuldenmacherei, die Macht an sich gerissen.

      Es heißt zurück zu RECHT und VERTRAG. Weisen wir diese Herrschaften in die Schranken, bevor sie uns die Freiheit nehmen.

      Die Reding lässt ja zur EU-Wahl abstimmen, Vereinigte Staaten von Europa oder populistisches NICHTS. Die EU soll zur Regierung werden und damit die Barberei in der Welt beseitigen. Frankreich führt in Mali und Zentralafrika Krieg, die EU will EU-SOLDATEN dahinsenden. Ein Schelm, wer sich dabei was denkt. Die Frage wird sein, wer sind die Barbaren?

    • Markus Theiner
      10. Januar 2014 12:38

      Die EU wäre genau dazu da, solche staatlichen Verzerrungen zu beseitigen.
      Allerdings müsste nicht erst die Befreiung einzelner Industriezweige von den Kosten, sondern bereits die Förderung der Errichtung und vor allem die Preisgarantien für die Lieferung der Alternativenergien von der EU gehoben werden. Womit sich der Rest auch erledigt hätte.

      Was es mit Eigenverantwortung zu tun hat, wenn mir der Staat Preisgarantien gibt, verstehe ich nicht ganz. Wenn ich kein Risiko eingehe, wo ist dann die Verantwortung?
      Und dass die Leute am Land durch weniger Urlaub mehr Geld übrig haben ist schön (wenn auch wie jede Verallgemeinerung so nicht richtig), der wichtigste Faktor ist aber einfach, dass ein Städter in der Regel einfach keine Fläche hat, wo er Solarpanele oder Windräder hinstellen kann. Und es sich leider auch nicht leisten kann den "Luxus" einer Mietwohnung mit der verantwortungsvollen Position eines Hauseigentümers zu ersetzen.
      Deswegen kommt ja auch immer wieder der Vorwurf, dass diese Förderungen eine Umverteilung nach oben sind, weil man erstmal Immobilienbesitzer sein muss um da mitmachen zu können.
      Dass wir mit der Stromrechnung bereits genug standed costs zahlen müssen ist auch keine Rechtfertigung für zusätzliche Kosten, die wir mitzahlen müssen.

    • brechstange
      10. Januar 2014 14:39

      Herr Theiner,
      es ist mir bewusst, dass meine Ansagen pauschalierend sind, doch das Ausspielen Städter gegen Landbevölkerung, was immer wieder mal hier vorkommt, ist unschön. Ich habe jetzt mal den Spieß umgedreht.
      Die Subventionswirtschaft ist stark zu hinterfragen. Doch ist es nicht richtig, alternative Energien gegen konventionelle Energieträger auszuspielen. Es ist klar, dass eine neue Energieform anfangs teuer ist. Den politischen Entscheidungsträgern ist es eben um Beihilfen zu den hohen Investitionskosten gegangen, ob das nun gerechtfertigt ist oder nicht. Es wurde so entschieden.
      Ich denke, dass mit dieser Energieform eine gewisse Autarkie des Einzelnen im Endausbau erreicht werden kann und das befürworte ich. Sinnvoll wären Subventionen in die Forschung, Entwicklung und Ausbildung. Das Ziel sollte es sein, durch effiziente Verwaltung und niedrige Steuersätze ein Investitionsklima zu schaffen, dass dann ohne Subventionen auskommt.

    • Markus Theiner
      12. Januar 2014 02:26

      Eine "Autarkie" wäre es, wenn es entsprechende Speicher gäbe. Ich bin auch als Hausbesitzer mit Solarpaneelen immer vom Netz abhängig. Sei es um mir meinen überschüssigen Strom abzunehmen oder mir fehlenden Strom zu liefern.

      "Doch ist es nicht richtig, alternative Energien gegen konventionelle Energieträger auszuspielen. Es ist klar, dass eine neue Energieform anfangs teuer ist."

      Man wird aber wohl sie soweit gegeneinander "ausspielen" dürfen, dass man sich fragt welche sinnvoller ist. Und wie immer ist es bedenklich, wenn der Staat solche Antworten vorgibt.
      Dass eine neue Energieform am Anfang immer teurer ist mag sein, aber eben deswegen setzt sie sich erst durch, wenn sie so billig geworden ist, dass sie sich auch lohnt. Und so lange der Punkt nicht erreicht ist hat es keinen Sinn sie im großen Stil umzusetzen. So lange es nicht um Förderung von Forschung geht, sondern um Errichtung und Betrieb der noch teureren Alternative geht ist das kein Argument.

  16. Gerhard Pascher
    10. Januar 2014 07:38

    Die Idee, elektrischen Strom aus Wind, Gezeiten, Biomasse, Sonnenlicht usw. zu erzeugen, ist eigentlich gut und langfristig den Erdgas-, Erdöl-, Kohle- und Atomkraftwerken vorzuziehen. Zu kritisieren ist nur die schnelle und unüberlegte Art der Förderungen, wo es keinen guten "Masterplan" gegeben hatte. Daher kann auch in bestehende Verträge (unbotsmäßige Abnahmegarantien) in unseren Rechtssystem schwer eingegriffen werden.
    Alles Neue kostet anfangs viel Geld an Investitionen, man denke nur an die Einführung der Eisenbahn und anderer technischer Errungenschaften. Zuerst hat man dabei die Schienen verlegt, ähnliches hätte auch mit den Hochvolt-Überlandleitungen geschehen sollen.

    Ich glaube daher, dass bei Lösung des derzeit noch vorhandenen Speicherproblemes (wie übrigens auch bei den Elektroautos) sich die ganze Aufregung wieder erübrigt. An dem Ziel, von den fossilen Brennstoffen und der Atomkraft wegzukommen, führt ohnehin keine Weg vorbei. Warten wir ab, wenn auch die Hitze aus tiefen Erdschichten zur Energieversorgung verwendet werden kann, dann werden die Karten wieder völlig neu gemischt.

    Übermäßiger Energieverbrauch wird aber das bisherige Gleichgewicht der Wärmeabstrahlung in den Weltraum stören, daher wird dies die große Herausforderung für die nächsten Generationen werden.

    • FranzAnton
      10. Januar 2014 08:03

      Genau richtig, Herr Pascher. Effiziente Energiespeicher, wie die Natur sie etwa in Holz, tierischem Fett und pflanzlichen Ölen geschaffen hat, müßten dringendst entwickelt werden, soll die Gewinnung von Alternativenergie Sinn machen. Konkret würde ein künstlicher, unkompliziert speicherbarer Stoff mit hoher, dem Öl vergleichbarer Energiedichte benötigt, aus welchem möglichst verlustarm unsere so beliebte elektrische Edelenergie gewonnen werden kann. Damit - und nur damit - könnte eine Zukunft ohne Fossilenergie realisierbar werden.

      Ad übermäßigem Energieverbrauch: Was mit der auf die Erde auftreffenden Sonneneinstarhlung passiert, ist ziemlich egal, es wird jedenfalls Wärme daraus, ob über einen alternativenergetischen Umweg oder nicht, dürfte de facto ziemlich gleichgültig sein.

    • Wyatt
      10. Januar 2014 08:07

      Der Feststellung des bekannten amerikanischen Physikers Harald Lewis, der ohne Umschweif frei und offen sein Urteil fällte:

      „Die Erderwärmung ist der größte und erfolgreichste pseudowissenschaftliche Betrug der Neuzeit!“

      ist nichts hinzuzufügen!

    • Gerhard Pascher
      10. Januar 2014 08:48

      FranzAnton:
      In den vergangenen Jahrtausenden war es so, dass die Wärmeabstrahlung der Erdkugel in den Weltraum gleich der Sonneneinstrahlung plus auf der Erde freigesetzter Energie (Vulkane, Verbrennungen von früher vorwiegend Holz usw.) entsprochen hatte, also eine ziemlich ausgeglichene Bilanz darstellte. Durch die menschlichen Aktivitäten mit forcierter Verbrennung von vorwiegend Erdöl und Erdöl ist dieses Gleichgewicht nicht mehr gegeben, eine langsame Erderwärmung ist die Folge.
      Zur Energiespeicherung:
      Da gibt es schon sehr viele Überlegungen, vom Hochpumpen von Wasser, Kompression von Luft oder anderen Gasen bis zur chemischen Umwandlung in Substanzen mit höherer Energiedichte. Warten wir ab, welche dieser Varianten am effizientesten sein wird. Es ist ja immer wieder die Frage, wie viel Energie bei solchen Speicherungen verloren gehen. So hatten auch die ersten Wärmepumpen (meist Luft zu Luft) ein sehr schlechtes Aufwand-zu-Leistungs-Verhältnis, während nun schon modernere Anlagen (z.B. Tiefenerdwärme zu Wasser) schon sehr brauchbare Ergebnisse von 1:5 erzielen. Natürlich muss man bei solchen alternativen Energiegewinnungen immer auch die einmaligen Investitions- sowie die Erhaltungskosten bei Vergleichen mit bisherigen Energielieferungen berücksichtigen.

  17. simplicissimus
    10. Januar 2014 06:04

    Aber geh, endlich sorgt die EU-Kommission dafuer, dass das eintritt, wonach sich die germanophoben GruenInnen so heftig gesehnt haben: Deutschland verschwindet jeden Tag mehr und bald wird Frankreich an Polen grenzen!
    Das fuehrt ueber Einschraenkung der hochgekulteten Alternativenergie bald zur totalen Erfuellung wenn der Atomstrom abgeschaltet wird!
    Deutschland verschlafe!

  18. Haider
    10. Januar 2014 00:45

    Wer mit der DB Bayern bereist ist entsetzt ob der Landschaftsverschandelung durch unzählige Photovoltaikanlagen auf jeder Hundshütte, jeder Scheune, jedem im Freien stehenden WC-Häusel etc. Es wurden seinerzeit Abnahmegarantien zugesagt, die völlig am gesunden Menschenverstand und wirtschaflichen Hausverstand vorbeigingen. Heute muß Deutschland zahlen, wenn die Niederlande bereit sind, Überschußstrom abzunehmen. Dies ist ähnlich lukrativ wie unsere Sparzinsen. Kapitalertragssteuer, Kontoführungsspesen, Zeilengebühr und wie all die kreativen Bankenabgaben heißen --> und schon ist der Ertrag im Minus!
    Bei uns werden auf Teufel komm raus Windkraftanlagen in eine ehemals intakte Landschaft gestellt; nur wenn der Wind bläst, müssen sie abgeschaltet werden, da das Netz meist völlig überlastet ist. Z.B. täglich im Marchfeld zu beobachten.
    Alles politikgesteuert: d.h. hirnlos und unwirtschaftlich. Für Einige hat's sich jedoch sicher gelohnt. Für den Steurzahler bestimmt nicht, für den Staat bestimmt nicht, vielleicht für den einen oder anderen Politik"berater".

    • Wyatt
      10. Januar 2014 08:11

      wieder einmal, ein mehr als lesenswerter Beitrag von Dr. Wolfgang Thüne, welcher das Thema ausführlichst analysiert:

      http://ef-magazin.de/2014/01/08/4815-klima-auch-2014-wird-sich-das-wetter-nicht-nach-unseren-wuenschen-richten

    • brechstange
      10. Januar 2014 08:31

      Ich finde, die Panele am Dach nicht als Verschandelung, wenn man sich dazu die moosbedechten verwitterten Welleternitdächer oder die Mode mit blauen Dachziegeln, usw. anschaut, erscheint mir die Kritik überzogen.

    • Sensenmann
      10. Januar 2014 09:14

      Noch schlimmer: Bester Ackerboden wird hektarweise mit Solarfeldern zugebaut. Eine Todsünde! Und das für Photovoltaik, die sich in unseren und Bayerns Breiten niemals rentieren kann!
      Wenn man weiß, daß günstige Energie der Motor für Wohlstand und Prosperität ist, dann weiß man, wohin uns der ökobolschewistische Irrsinn - gepaart mit den Dogmen der "Holy Church of Global warming" führen wird.
      Energieintensive Branchen gehen einfach, neue Werke entstehen u.a. in den USA. Den Ami wird's freuen, während der durchschnittliche Angehörige der Spezies österr. Gebirgsdepp (homo austriacus cum facie idiotica alpina) dann beim Schein der ökobolschewistisch-korrekten Sparlampe über seine Arbeitslosigkeit nachdenken darf. Und warum er dafür war, daß es so ist, wie es ist...
      Ob dieses Volk nochmal in der Realität ankommt?

    • Erich Bauer
      10. Januar 2014 09:38

      Und wenn so ein Ackerboden einmal totgemacht ist... dann bleibt es TOT, TOT, TOT!

      Unglaublich der ökologische WAHN! Wenn es allgemeiner, ideologischer, mörderischer VERBRECHER-KONSENS wird.

    • brechstange
      10. Januar 2014 10:43

      Sensenmann, Erich Bauer

      Überlegen Sie doch mal, warum Ackerboden, der eigentlich für die Menschheit lebensnotwendig ist, keinen Wert mehr hat. Kostete Ackerfläche einst 30 Euro/m2, bekommt man besten Boden nun um 3 Euro/m2 und dieser Preis ist für die landwirtschaftliche Ertragssituation im Wettbewerb mit banken- und investmentfirmengeführten Agrarbetrieben zu hoch. Die Agrarförderungen gibt es nicht für kleinstrukturierte Landwirtschaften, die gibt es für die zweite Kategorie, Banken und Investmentfirmen.

      Misswirtschaft, Subventionspolitik, billiges Geld führten und führen zu Verwerfungen, zu Fehlinvestitionen, die immer augenscheinlicher werden. Doch diese Politik wird weitergeführt, solange es noch irgendwo Substanz gibt, die man absaugen kann.

      Die Menschen müssen sich auf die Hinterbeine stellen und endlich wieder Eigenverantwortung übernehmen, diesen Moloch an Politprofiteuren entmachten.

    • Erich Bauer
      10. Januar 2014 11:01

      Äh... wo und wann kostete Ackerland jemals 30€/m2... bzw. 400 - 500,- öS???

    • Anonymus
      10. Januar 2014 15:14

      Landwirtschaftliche Flächen (ohne inkludiertem Baugrund) werden heutzutage um € 2 bis € 10 pro m2 angeboten.





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