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Jubel für ganz Europa: Frankreich erwacht

Es ist eindrucksvoll: Nach Italien haben nun auch in Frankreich die Sozialisten erkannt, dass linke Sprüche nur in noch mehr Sackgassen führen. Präsident Francois Hollande ist über Nacht auf eine klare und liberale Wirtschaftspolitik gewechselt. Man staunt.

Der französische Präsident hat die Periode sozialistischer Rhetorik (die einst der SPÖ so gut gefallen hat) und wahnwitziger linker Steuererhöhungsideen hinter sich gelassen. Er hat erkannt, was die einzige Strategie ist, um ein darniederliegendes Land wieder aufzurichten: eine Politik für Wirtschaft und Unternehmer. Nachdem diese in den letzten beiden Jahren nur beschimpft und noch mehr niederreguliert worden sind, hat Hollande jetzt den Kurs um 180 Grad gewendet.

Er verspricht der Wirtschaft 30 Milliarden an Steuererleichterungen und etliche gesetzliche Fördermaßnahmen. Zugleich will er massiv sparen. Noch spannender: Er prangert in seinem großen Neujahrsauftritt „Exzesse" und „Missbrauch" in den sozialen Sicherungssystemen an.

Vor allem der letzte Punkt war ja in der Verdrängungswelt der europäischen Sozialisten bisher ein absolutes Tabu. Und jetzt schließt sich ausgerechnet Hollande der auch vom britischen Premier Cameron vorangetragenen Kritik am Sozialmissbrauch an.

Ähnliche Vorschläge wie Hollande haben in den letzten Tagen auch die italienischen Sozialisten gemacht. Beide Male ist man lebhaft an die Agenda 2010 erinnert worden, mit welcher der deutsche Sozialdemokrat Gerhard Schröder (in Absprache mit Angela Merkel) im letzten Jahrzehnt tiefe Einschnitte ins Wohlfahrtssystem gewagt hat. Das hat Deutschland aus einer fast genauso schlimmen Not, wie sie jetzt die Südeuropäer plagt, heraus an die Spitze Europas katapultiert. Man könnte aber auch an Margaret Thatcher denken, die ein völlig kaputtes Großbritannien saniert hat, und an Tony Blair, der ihre Leistung eindrucksvoll fortgesetzt hat. Natürlich gibt es für solche Leistungen nie den Dank der sogenannten Intellektuellen. Diese träumen lieber von linken Phrasen. Aber diese Reformen sind absolut lebenswichtig.

Natürlich: Das sind erst Ankündigungen. Da könnten noch genug Pferdefüße damit verbunden sein, welche die 30 Milliarden und die sonstigen Ankündigungen wirkungslos machen. Vor allem muss Hollande noch viel präziser und genauer definieren, wie und wo überall der Sozialmissbrauch reduziert werden soll. Gewerkschaften, harte Linke und verträumte Gutmenschen werden jedenfalls erst einmal fürchterlich aufheulen und demonstrieren.

Es wird aber – hoffentlich – nichts nutzen. Hoffentlich hat Hollande jetzt wirklich erkannt, dass er all das jetzt Versprochene auch wirklich voll umsetzen muss, damit das Land zumindest eine kleine Chance bekommt, einem Crash zu entgehen. Wenn er jetzt hingegen nicht konsequent bleibt, sind er und Frankreich endgültig verloren.

Es ist jedenfalls die erfreulichste Nachricht seit Jahren aus Frankreich. Mit wem hingegen Monsieur Hollande seine Nächte verbringt, sollte auch künftig seine Privatangelegenheit bleiben (und die der betroffenen Frauen). Wichtig ist nur, dass er tagsüber die eigenen Worte ernst nimmt: „Es gibt keine Zeit zu verlieren“.

Was aber tut zur gleichen Zeit die österreichische Regierung? Sie schickt ein umfangreiches Steuererhöhungspaket aus, das hierzulande vor allem die unternehmerische Initiative reduzieren wird. Wer hätte das gedacht, dass man einmal den Herrn Faymann und Spindelegger sogar Francois Hollande als positives Vorbild vorhalten muss. Aber Faymann versteht sich halt noch immer als verlängerter Arm der Gewerkschaft. Was ihm zwar innerparteilich Ruhe verschafft, aber Österreich enorm schadet. Und der offizielle Vertreter der österreichischen Wirtschaft kümmert sich lieber um die Zerschlagung eines guten Schulsystems durch linken Gesamtschulzwang als um die österreichischen Unternehmer. Sein Parteichef spricht von Entfesselung und macht das Gegenteil.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2014 10:10

    O T
    HERMANN MAIER - FLACHAU - SINNGEMÄSS: " FAHRE NICHT NACH SOTSCHI, WEIL MAN IN RUSSLAND NICHT BEGREIFT, DASS HOMOSEXUALITÄT NORMAL IST. "

    BRAVO! VOM SCHIHELDEN DER NATION ZUM LOHNSCHWÄTZER DER NATION.


    Man kann davon ausgehen daß für Hermann Meier die zeitgeistige Kampagne für die Homosexualität sicher kein Thema wäre. ABER GELD STINKT EBEN NICHT ! ! !

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2014 11:47

    Das einzige, was Spindelegger und die ÖVP bisher entfesselt haben, sind Faymann, die SPÖ, deren zwangsbeglückende Regulierungswut sowie realen Sozialismus à la ehemaligen Ostblock.

    Sollte Hollande seine Versprechen einhalten, wird Österreich die Franzosen noch links überholen und ihnen wirtschaftlich den untersten Rang streitig machen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2014 09:33

    Es ist Wahlkampf.

    Le Pen sitzt dem Hollande im Nacken und dazu noch das Auffliegen, dass sein Liebesabenteuer in einem mafiösen Liebesnest stattfand. Kein Wunder, dass das in Frankreich aufregt und auch instrumentalisiert wird.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2014 07:56

    Das übliche Blabla von den Linken und sonst gar nichts.
    Bei dem hier wieder einmal gerühmten Italien fehlt immer noch die von mir erbetene Auflistung wo denn nun die Reformen sein sollen; oder ist es eine Reform wenn man das Arbeitsrecht noch komplizierter, unübersichtlicher und, in Italien besonders schlimm, noch mehr der Justiz aussetzt?
    Der Unternehmerschwund geht entsprechend auch frisch-fröhlich weiter, denn die sehen die Realität und nicht die Wolkenschlösser.

    Und nun soll ausgerechnet Holland die Wirtschaft entfesseln, wobei die 75% (!!!) Steuer natürlich bleiben, dazu noch eine saftige Vermögens-, Schenkungs-, Erbschaftssteuer – wer in Frankreich erfolgreich ist, muss damit rechnen mehr als einhundert Prozent Steuern zu zahlen – auch wenn die jetzigen Ankündigungen umgesetzt werden.
    Lustigerweise ist aber die Gesamtsteuerquote nicht so hoch und zwar desshalb weil diejenigen welche weniger Lust zur Arbeit verspüren auch kaum Steuern zahlen. Auch der geisteskranke Arbeitnehmerschutz wird bleiben, auch die unternehmerfeindliche Bürokratie wird bleiben, auch die kranken (Gross)Banken werden weiterhin vom Staat gestreichelt werden (für Insider war der Fall der Agricole ja wohl der Beweis was Eigentumsrechte in F noch wert sind), auch die Gewerkschaften werden weiterhin ungestraft auf den Eigentums- und wohl auch Menschenrechten herumtrampeln und Rechtsstaat, den haben die Franzosen auch schon lange nicht mehr.

    Also nicht viel Unterschied zu Österreich, wenn auch bei uns die Stimmung noch nicht so weit im Keller ist – aber das kommt noch! Unsere Regierung arbeitet hart um dieses Ziel zu erreichen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2014 09:01

    Konkret, was hat die Linke jemals wirklich verbessert, außer Selbstbedienung und Kahlfraß für Bonzen und Klientel. Mit Linken ist natürlich auch der linke Teil der ÖVP, die sogenannte 'SPÖVP', gemeint.

    Es liegt in der Natur der Sozialisten und ihrer Chefideologen plakativ, 'progandamäßig' (mangels Inhalten), ideologisch aufzutreten und bei der Klientel das blinde (im wahrsten Sinn des Wortes) Vertrauen in die Partei zu leben und nichts zu fragen (oft kann man das gar nicht), sondern der Glaube an das 'gemeinsam sind wir stärker'. Es liegt in der Natur der Sache, wie es die Partei vormacht, den Pfusch zu pflegen, sich Privilegien aus dem Sozialsystem herauszunehmen, die mit Anstand nichts mehr zu tun haben, oft sogar bis zum Betrug reichen.

    Medial begleitet, schläft Österreich und wiegt sich in der sozialen Hängematte der Spaßgesellschaft sicher, obwohl die Gewitter bereits aufziehen und der Regen beim Dach bereits hineintröpfelt.

    Unechte Jobs (na dann kreieren wir halt einen - meist unnötigen - Job für den Kollegen, den Genossen) prägen die die Arbeitswelt.

    Solcherart agieren die Linken, 'sozial', wie sie das nennen, statt wirklich Propaganda für Fleiß, Flexibilität, Leistung, Anständigkeit, etc. zu machen. Die übelste Sorte dabei sind die Gewerkschaften.

    Es ist viel zu vielen inzwischen schon unklar, was sie eigentlich zu verantworten haben. Alle scheinen ihre Rechte zu kennen, aber viel zu wenige ihre Pflichten und allzu viele bleiben die Gegenleistungen für Erhaltenes schuldig, insbesondere die linke Politik.

    Wenn Hollande propagandistische Worte spricht, so folge ich Herrn Unterbergers Wunsch, es mögen die Taten folgen, Aufschub gibt es keinen mehr, der Exekutor klingelt bereits zum 3. Mal.

    Was ich mir für die österreichische Politik wünschen würde, ist, aufzuwachen und die hier schon tausende Mal durchgerechneten Reformen unverzüglich anzugehen und die österreichische Wirtschaft zu unterstützen, denn nur von dort kommen wirkliche Arbeitsplätze. Bevor Österreich in Frankreichs Situation eintrifft.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2014 15:36

    Monsieur le Président braucht nun seinen Worten nur Taten folgen lassen. Zweifel an der Umsetzung seiner Versprechen sind berechtigt, denn es herrscht Wahlkampf und da kann man sich der einen od. anderen guten Idee wortreich hingeben.

    So gänzlich egal und daß seine späten Frühlingsgefühle die Franzosen nichts angehen, ist die Sache nicht, denn schließlich "verköstigen" die Franzosen die Première Dame und stellen ihr ein Büro im Élysée-Palast zur Verfügung.

    Bei uns, hier im ländlichen Raum, gebraucht man für derartige (Möchtegern)Männer - kleingewachsen, ev. schütteres Haar u. hinter jedem Rock her - die Bezeichnung "Zwerglhahn".

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2014 07:37

    Nun, Skepsis hinsichtlich Besserungsfähigkeit der französischen und italienischen Sozialisten bleibt angebracht. Die Gewerkschaften dort sind weit brutaler als unsere, und stark genug, auch "Parteigenossen" in die Knie zu zwingen!

    Das österreichische Steuerererhöhungspaket wäre wohl höher ausgefallen, hätte die ÖVP in etlichen Bereichen (Vermögenssteuern usw.) nicht bremsend gewirkt.
    Ich weiß schon, dass Aussagen dieser oder ähnlicher Art manche hier an meinem Geisteszustand zweifeln lassen könnten!
    Aber sei's drum: stimmen tut's trotzdem!

    (mail to: gerhard@michler.at)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBoris
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Januar 2014 16:05

    Die können ja mal bei sich selbst anfangen ..

    Kinder sind keine Menschen – Medizinjournalisten fordern “Post-Geburts-Abtreibungen”
    http://naturalsociety.com/medical-journalists-call-for-after-birth-abortions/

    Zwei “Ethiker” die für das peer-review journal “Journal of Medical Ethics ” schreiben, behaupten, dass Neugeborene keine Menschen seien und dass es deshalb akzeptabel wäre, sie zu töten.

    Die beiden Journalisten, die in Zusammenarbeit mit australischen Universitäten den Artikel veröffentlicht haben, sagen, dass neugeborene Babies kein “moralisches Recht auf Leben haben”.

    Weiterhin steht in dem Artikel, dass die Babies kein Recht auf Leben hätten, weil sie “nicht einmal einen minimalen Wert” hätten, der einem Verlust entsprechen würde.

    Die Autoren des Artikels sind Alberto Giubilini und Francesca Minerva, beide von der Universität von Melbourne. Sie schreiben: “Post-Geburts-Abtreibung” (= Tötung eines Neugeborenen) sollten auch erlaubt sein, wenn das Neugeborene nicht behindert ist.”

    Sie schreiben weiterhin, dass sie – obwohl es Kindesmord ist – den Begriff der Post-Geburt-Abtreibung bevorzugen – einen Begriff der die wahre Bedeutung verschleiert.

    Die Autoren schreiben, dass allein die Tatsache, ein Mensch zu sein, einem nicht das Recht auf Leben garantieren würde.

    Es scheint, als glaubten die Autoren, diejenigen zu sein, die über Leben und Tod entscheiden dürften. Wenn man diesen Gedanken jedoch konsequent weiterdenkt, sind diese Post-Geburts-Abtreibungen nicht auf Neugeborene begrenzt. Da einem die Tatsache, ein Mensch zu sein, nicht das Recht auf Leben gibt, könnten die sogenannten “Ethiker” als nächstes behaupten, dass jeder Behinderte kein Recht auf Leben hätte.
    Kommt einem das irgendwie bekannt vor?
    Von 1929 bis 1974 wurden Menschen zwangsweise sterilisiert, die in die Kategorie “unwertes Leben” eingeordnet wurden.
    http://infowars.wordpress.com/2013/12/04/kinder-sind-keine-menschen-medizinjournalisten-fordern-post-geburts-abtreibungen/#more-18832


alle Kommentare

  1. Johann Glaser (kein Partner)
    17. Januar 2014 12:46

    Und kaum weicht Hollande vom sozialistischen Pfad ab, schon wird eine Liebesaffäre Land auf, Land ab hinausposaunt.

    Ohne Mitleid mit dem "Gentlement" zu haben: Ist das zeitliche Zusammentreffen ganz sicher ein Zufall?

  2. Verdi (kein Partner)
    16. Januar 2014 19:48

    Ernst Moritz Arndt

    Wenn die letzten und höchsten Güter von Volk und Vaterland auf dem Spiele stehen, versagen die juristischen Formen und Formeln, die auf Erden gemacht sind; wer zum letzten Kampf fürs Vaterland geht, holt sein Recht vom Himmel

    Auch die Freiheit ist nicht ein leerer Traum. Da ist Freiheit, wo du ohne äußern Zwang dem König und der Obrigkeit gehorchst, wo du in den Sitten und Weisen und Gesetzen deiner Väter leben darfst, wo keine ausländischen Henker über dich gebieten und keine fremden Treiber dich treiben, wie man das Vieh mit dem Stecken treibt. Dieses Vaterland und diese Freiheit sind das edelste Gut, das ein guter Mensch auf Erden besitzt und zu besitzen begehrt.

    • Undine
      16. Januar 2014 22:28

      @Verdi

      *****!
      Mit Ernst Moritz Arndt haben die Linken, unter ihnen besonders diejenigen, die nirgends wirklich zuhause sind, sicherlich gar keine Freude!

  3. Boris (kein Partner)
    16. Januar 2014 18:06

    Sollten wir auch tun - hihi

    Bravo! — 20 Tonnen Mist vor französischer Nationalversammlung ausgeladen
    STIMME RUSSLANDS Ein LKW-Fahrer hat 20 Tonnen Mist vor dem Palais Bourbon in Paris, in dem das Unterhaus des französischen Parlaments – die Nationalversammlung tagt, ausgeladen. Der Mann, der diese Aktion veranstaltete, wurde bereits von Polizisten festgenommen und ins nächste Polizeirevier gebracht.

    Auf der einen Seite des LKWs war ein Spruchband mit der Losung „Hollande und alle sonstige Politiker raus! Es lebe die Sechste Republik“ aufgespannt.

    Polizisten sagen, dass der LKW einem der Reitzentren im Osten Frankreichs gehört. Die Mitarbeiter der Reitzentren protestieren schon seit einem Jahr gegen die Steigerung der Mehrwertsteuer von 7 auf 20 Prozent.

    http://german.ruvr.ru/news/2014_01_16/20-Tonnen-Mist-vor-franzosischer-Nationalversammlung-ausgeladen-4733/

  4. Boris (kein Partner)
    16. Januar 2014 16:05

    Die können ja mal bei sich selbst anfangen ..

    Kinder sind keine Menschen – Medizinjournalisten fordern “Post-Geburts-Abtreibungen”
    http://naturalsociety.com/medical-journalists-call-for-after-birth-abortions/

    Zwei “Ethiker” die für das peer-review journal “Journal of Medical Ethics ” schreiben, behaupten, dass Neugeborene keine Menschen seien und dass es deshalb akzeptabel wäre, sie zu töten.

    Die beiden Journalisten, die in Zusammenarbeit mit australischen Universitäten den Artikel veröffentlicht haben, sagen, dass neugeborene Babies kein “moralisches Recht auf Leben haben”.

    Weiterhin steht in dem Artikel, dass die Babies kein Recht auf Leben hätten, weil sie “nicht einmal einen minimalen Wert” hätten, der einem Verlust entsprechen würde.

    Die Autoren des Artikels sind Alberto Giubilini und Francesca Minerva, beide von der Universität von Melbourne. Sie schreiben: “Post-Geburts-Abtreibung” (= Tötung eines Neugeborenen) sollten auch erlaubt sein, wenn das Neugeborene nicht behindert ist.”

    Sie schreiben weiterhin, dass sie – obwohl es Kindesmord ist – den Begriff der Post-Geburt-Abtreibung bevorzugen – einen Begriff der die wahre Bedeutung verschleiert.

    Die Autoren schreiben, dass allein die Tatsache, ein Mensch zu sein, einem nicht das Recht auf Leben garantieren würde.

    Es scheint, als glaubten die Autoren, diejenigen zu sein, die über Leben und Tod entscheiden dürften. Wenn man diesen Gedanken jedoch konsequent weiterdenkt, sind diese Post-Geburts-Abtreibungen nicht auf Neugeborene begrenzt. Da einem die Tatsache, ein Mensch zu sein, nicht das Recht auf Leben gibt, könnten die sogenannten “Ethiker” als nächstes behaupten, dass jeder Behinderte kein Recht auf Leben hätte.
    Kommt einem das irgendwie bekannt vor?
    Von 1929 bis 1974 wurden Menschen zwangsweise sterilisiert, die in die Kategorie “unwertes Leben” eingeordnet wurden.
    http://infowars.wordpress.com/2013/12/04/kinder-sind-keine-menschen-medizinjournalisten-fordern-post-geburts-abtreibungen/#more-18832

  5. Undine
    16. Januar 2014 14:43

    "Ergoogeltes" zu Frankreichs munterem Frauenhelden Hollande:

    Sein Vater Georges Gustave Hollande (* 1923), ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt, war Gegner der Résistance um General Charles de Gaulle und betätigte sich auch nach 1945 am rechten politischen Rand"

    Sollte dieser Umstand etwa den Sohn bewogen haben, sich vorsichtshalber nach "links" zu begeben?

    Und: War Hollande, der so gar nicht danach aussieht, Frauenherzen im Sturm zu erobern, sondern eher wie eine graue Maus, nicht auch vor der jüngst betrogenen Lebensgefährtin Nr.2, der Journalistin Valérie Trierweiler*, mit Ségolène Royal liiert gewesen sein, mit der er auch vier Kinder haben soll?

    * Als offizielle Lebensgefährtin des Präsidenten hat Trierweiler zwar keinen protokollarisch verankerten Status, verfügt aber, ein Novum in der Geschichte der fünften Republik, im Elysée über ein Büro und einen eigenen Auftritt auf der Webseite des Präsidenten

    Das Thron eines französischen Präsidenten, bzw., derjenige, der ihn gerade innehat---oder auch bloß anstrebt, wie der ebenfalls äußerst muntere DSK!--- scheint auf Frauen eine unglaubliche Anziehungskraft zu haben!!!

  6. kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
    16. Januar 2014 14:41

    "sollte auch künftig seine Privatangelegenheit bleiben (und die der betroffenen Frauen).

    Bei dieser Genehmigung werden aber die Schwulen ,Lesben etc aufheulen, warum soll der Verkehr mit dem Präsidenten nicht auch bei ihnen "Privatangelegenheit" sein!

  7. cmh (kein Partner)
    16. Januar 2014 14:26

    Was es auch immer ist, einem Sozen ist nicht zu glauben!

  8. Boris (kein Partner)
    16. Januar 2014 13:15

    Zensur in China? In Deutschland auch! Es nennt sich "political correctness"
    http://www.youtube.com/watch?v=rgl_Mg-p9Vc#t=19

    Jetzt berichten schon amerikanische Sender, dass es keine Meinungsfreiheit mehr in der BRD gibt!!! Man nennt es politische Correctnes!

    Ein Bericht des US-amerikanischen CHRISTLICHEN Senders CBN über Medienzensur in Deutschland.

  9. AppolloniO (kein Partner)
    16. Januar 2014 12:00

    Gibt es eigentlich einen unbedarfteren Regierungschef als Faymann? Aber woher soll er es Haben.
    Nichts gelernt, gewerkschaftlich sozialisiert und dann noch den Muhm (AK) als Berater.

  10. Tik Tak (kein Partner)
    16. Januar 2014 09:55

    " ... Hollande hat erkannt ..."

    Die Kunde hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

    Es ist wohl mehr der Versuch von seinen privaten Problemen abzulenken als die Erkenntnis, daß die Wirtschaft Frankreichs einen Schub braucht.
    Die Strukturen Frankreichs im Bereich des Arbeitnehmerschutzgesetzes und der Steuergesetzgebung sind eine Baustelle für viele Jahre, wenn nicht für Generationen.
    Hollande denkt nicht im Traum daran, diese wirklich zu ändern.
    Alle seine Vorschläge sind nicht mehr als ein Marketinggag.
    Wäre es ihm ernst, müßte er die Strukturen des Landes auf den Kopf stellen.
    Das ist keine Erkenntnis und kein Wunsch zu echten Reformen dabei, das ist der Versuch seine Regierungsperiode so halbwegs über die Runden zu retten.

    Selbst Schröder hat mit seiner ach so hochgejubelten Agenda 2010 mehr Probleme (speziell ausufernde Kosten für dauerhaft abhängige Hilfsgelderempfänger) hinterlassen als gelöst.
    Und schon der war von der höchsten Arbeitslosenrate Deutschlands seit dem Krieg getrieben und nicht etwa der Ansicht, Deutschland müsse besser werden.
    Bei Hollande ist es "nur" sein Sexproblem und nicht etwa die drohende Pleite des Landes.

  11. Boris (kein Partner)
    16. Januar 2014 09:43

    Psychiater ein Beruf mit ZUKUNFT! (Leserbeitrag)

    Grüß euch Zusammen – hier geht es 9x RUND.

    Ein bemerkenswerter Fall aus Dresden.
    Achtung! – DAS ist kein Faschingsscherz es geht um das SYSTEM!

    Gert Postel bei MDR Escher - Oktober 2012
    http://www.youtube.com/watch?v=NlZdvdmntlc#t=59

    Alles klar?

    Denke ihr habt euch vor lauter Lachen
    zig-fach auf die Schenkel geklopft.

    Gert Postel - Die Aufklärung der Psychiatrie
    http://www.youtube.com/watch?v=IYc46vCyzRs

    • Terra (kein Partner)
      16. Januar 2014 10:03

      Ein Postbote als Oberarzt - genial! herrlich ...

      Postel's Aussage trifft den Nagel auf den Kopf:
      "Ohne narzistische Persönlichkeitsstörung machen Sie keine Karriere,..."

    • Undine
      16. Januar 2014 15:16

      @Boris

      Einfach KÖSTLICH!*********!

  12. HB (kein Partner)
    • heartofstone (kein Partner)
      16. Januar 2014 17:18

      Derzeit gebe es 10.000 Firmen, die Lehrlinge einstellen könnten, es aber nicht tun, sagte er am Donnerstag im Ö1-"Morgenjournal".


      Herr M. dürfte wohl ganz fest irgendwo dagegen gelaufen sein. Warum wohl, Herr M., stellen diese Betriebe keine Lehrlinge ein? Die "Jugendlichen" sind sicher "überqualifiziert", "zu pünktlich" und zu höflich", gell ...

      Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte ...

  13. Boris (kein Partner)
    16. Januar 2014 09:07

    Toleranz kennt keine Scherze
    http://german.ruvr.ru/2014_01_13/Toleranz-kennt-keine-Scherze-6347/
    STIMME RUSSLANDS Jeder aufgeklärte fortschrittliche Demokrat weiß ganz genau, dass für den Aufbau einer echten Demokratie und damit auch für die Verankerung der Toleranz in den Massen jedes Mittel recht ist. Besonders geeignet hierfür sind alle Maßnahmen, die es erlauben, jene Sorte rückständiger Feinde der Freiheit und des Rechtes zu unterdrücken, die man dann wahlweise als: „Rassisten“, „Antisemiten“, „Homophobe“, „Transphobe“, „ Antifeministen" oder „Nazis“ bezeichnet.

    Dem Anschein nach können bestehende Vorkehrungen wie die Kontrolle des Internets oder die strikten Einschränkungen der Rede- und Meinungsfreiheit die tolerante Minderheit schon lange nicht mehr befriedigen, da sie für eine vollständige Kontrolle über die ignorante Bevölkerung, die außerdem mit den Rechtskonservativen sympathisiert, nicht ausreicht.

    Deshalb hat der Toleranz-Ausschuss der Europäischen Union beschlossen, den Missständen ein Ende zu setzen und den einheitlichen Rahmen für die Nationale Gesetzgebung zur Förderung der Toleranz entworfen.

    Auf den ersten Blick ein gewöhnliches Dokument, das in vertraut bürokratischem Kauderwelsch über Menschenrechte, Gleichheit und Freiheit daherkommt. Schaut man sich den Text aufmerksam an, wird es interessant:

    „Toleranz ist die Achtung gegenüber dem Ausdruck, der Erhaltung und der Entwicklung der eigenen Identität der Menschen und Gruppen, unabhängig, unter anderem, von ihrer sexuellen Identität oder sexuellen Orientierung, sowie allen anderen Merkmalen ähnlicher Natur.“

    Auf Deutsch gesagt: falls jemand eine Gruppe von Menschen, die sich beispielsweise zu ihrer Neigung zur Zoophilie bekennen, respektlos behandelt, dann ist dieser Mensch „intolerant“.

    Darüber hinaus gilt, folgt man der Logik des Dokuments, der Spott über eine Gruppe von Menschen als Verleumdung. Ein alter Witz beispielsweise über die Ostfriesen, der von einem ‚unvorsichtigen‘ Studenten .

  14. Haider
    15. Januar 2014 23:33

    Hollande ist offensichtlich Geschichte. Politsch toter (!) kann man gar nicht sein.
    Frankreich ist der EU-Wirtschaftssargnagel schlechthin. Es übertrifft anscheinend noch die zu Recht vielgeschmähten PIIGS-Staaten (an Schulden auf jeden Fall). Wer mit der Übernahme Frankreichs durch die Sozialisten anderes erwartet hat als Wirtschaftsdaten a la DDR in den 1980er Jahren sollte endlich aufwachen.
    Daß sich Marxisten im Alter oft um 180 Grad wenden ist doch nichts Neues. Was sagt Volkes Mund: "Wer in der Jugend kein Linker ist, hat kein Herz. Wer im Alter kein Rechter ist, der hat kein Hirn."

  15. machmuss verschiebnix
    15. Januar 2014 21:41

    OFF TOPIC

    Vielleicht hat jemand Interesse, das zu sehen:

    Der rot-schwarze Beziehungstest – was kommt nach der Regierungsklausur?

    Wann. Heute, 15. Januar, 22:55 Uhr
    Wo. ATV "Am Punkt"

    Darüber diskutiert Sylvia Saringer heute Abend live ab 22:55 Uhr mit diesen Gästen:
    Andreas Schieder, Klubobmann der SPÖ
    Reinhold Mitterlehner, Wirtschaftsminister der ÖVP
    Stephan Schulmeister, Wirtschaftsforscher
    Franz Schellhorn, Leiter der Denkfabrik “Agenda Austria”

    Und hier noch eine interessante Grafik der Agenda-Austria:

    http://www.agenda-austria.at/grafiken-der-woche/

    .

  16. machmuss verschiebnix
    15. Januar 2014 19:21

    Ob's die Franzosen noch schaffen können, wird sich weisen, aber zumindest behauptet
    jetzt mal einer, es zu wollen .

    Daß die Österreicher es locker schaffen könnten, davon bin ich überzeugt ( die Wirtschaft
    ist hierzulande sogar den Deutschen gewachsen) , ABER genauso überzeugt bin ich
    vom amtlich festgelegten "immerwährenden" NICHTWOLLEN .

    .

  17. Papalima
    15. Januar 2014 18:42

    Na super!J
    etzt erden alle Investoren der Welt unverzüglich Mr Hollande Glauben schenken und mit fliegenden Fahnen nach Frankreich eilen.

  18. Freak77
    15. Januar 2014 18:37

    OT: Die 'New York Times' bringt Reiseideen für ihre Leser, insgesamt 52. Die Fotos (teilweise Videos) sind sehr schön und wecken Interesse.

    Auf Rang 46 gibt es für unsereins eine Überraschung:

    52 Places to Go in 2014:
    http://www.nytimes.com/interactive/2014/01/10/travel/2014-places-to-go.html?_r=0

  19. Cotopaxi
    15. Januar 2014 16:48

    o.T.

    Falls jemand noch nie echte Einbrecher gesehen hat - die Wiener Polizei bittet um Ihre Mithilfe: ;-)

    http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/cme61662,799189

    • Freak77
      15. Januar 2014 18:47

      Die Herrschaften sehen aus wie aus dem Polizei-Schulungslehrbuch im Kapitel "Einbruchsdelikte" ;-)

    • Cotopaxi
      15. Januar 2014 19:01

      @Freak77

      Das kann ich mir nicht vorstellen, politisch korrekt sind die Einbrecher dort sicher blond und blauäugig dargestellt.;-)

    • Gandalf
      15. Januar 2014 21:11

      Ist der eine nicht der Gregor Blubb oder wie immer der Kerl heißt?

  20. Brigitte Imb
    15. Januar 2014 15:36

    Monsieur le Président braucht nun seinen Worten nur Taten folgen lassen. Zweifel an der Umsetzung seiner Versprechen sind berechtigt, denn es herrscht Wahlkampf und da kann man sich der einen od. anderen guten Idee wortreich hingeben.

    So gänzlich egal und daß seine späten Frühlingsgefühle die Franzosen nichts angehen, ist die Sache nicht, denn schließlich "verköstigen" die Franzosen die Première Dame und stellen ihr ein Büro im Élysée-Palast zur Verfügung.

    Bei uns, hier im ländlichen Raum, gebraucht man für derartige (Möchtegern)Männer - kleingewachsen, ev. schütteres Haar u. hinter jedem Rock her - die Bezeichnung "Zwerglhahn".

  21. mischu
    15. Januar 2014 11:47

    Das einzige, was Spindelegger und die ÖVP bisher entfesselt haben, sind Faymann, die SPÖ, deren zwangsbeglückende Regulierungswut sowie realen Sozialismus à la ehemaligen Ostblock.

    Sollte Hollande seine Versprechen einhalten, wird Österreich die Franzosen noch links überholen und ihnen wirtschaftlich den untersten Rang streitig machen.

  22. logiker2
    15. Januar 2014 10:53

    warum die Aufregung wegen eines Seitensprungs. Bei Sozialisten ist das so normal wie der tägliche Stuhl. Und in so Positionen geradezu ein Muss, damit man zur "In" Gesellschaft gehört. Ich bin ja geradezu erleichtert, dass er sich nicht als homosexuell geoutet hat, dann wäre er bei den Linken ja noch mehr "IN".

  23. Pumuckl
    15. Januar 2014 10:10

    O T
    HERMANN MAIER - FLACHAU - SINNGEMÄSS: " FAHRE NICHT NACH SOTSCHI, WEIL MAN IN RUSSLAND NICHT BEGREIFT, DASS HOMOSEXUALITÄT NORMAL IST. "

    BRAVO! VOM SCHIHELDEN DER NATION ZUM LOHNSCHWÄTZER DER NATION.


    Man kann davon ausgehen daß für Hermann Meier die zeitgeistige Kampagne für die Homosexualität sicher kein Thema wäre. ABER GELD STINKT EBEN NICHT ! ! !

    • Cotopaxi
      15. Januar 2014 10:41

      Ob er wohl zur Fußball-WM in Katar reisen wird?

    • machmuss verschiebnix
      15. Januar 2014 19:53

      Schwuchtl-Mania paßt so gar nicht zum Hörmän - vielleicht ist wieder eine
      Polar-Expedition anstehend, da geht schon einiges an Kohle drauf ....

    • Gandalf
      15. Januar 2014 21:16

      Wie heißt nur schnell der Hauprsponsor von Herrmann M.? Raiffenstein, oder so ähnlich;
      na ja: die sind auch nicht mehr das, was sie waren, so lange es den Konrad noch gegeben hat. Aber: So ist halt das Leben - oder, in diesem Falle, der Hameseder.

    • Nestor 1937
      16. Januar 2014 12:37

      ...Geld stinkt eben nicht ....

      ..................................Raiffeisengeld ?

    • Torres (kein Partner)
      16. Januar 2014 17:25

      Hermann Maier nicht nach Sotschi - na, da wird Putin aber schier vor Gram sterben!

  24. Xymmachos
    15. Januar 2014 09:55

    "Privatangelegenheit" hin, Diskretion her: bei einem französischen Politiker ist die Devise "Cherchez la femme" noch allemal angebracht. Ist es nicht naheliegend, daß die ja tatsächlich spektakuläre wirtschaftspolitische 180°-Wende von Monsieur Hollande wenn schon nicht der Angela (Merkel), so doch seiner Wende von Valérie (Trierweiler) zu Julie (Gayet) zu verdanken ist? Man weiß ja um die Überzeugungskraft, die gerade Französinnen in bestimmten Positionen nachgesagt wird.

  25. brechstange
    15. Januar 2014 09:33

    Es ist Wahlkampf.

    Le Pen sitzt dem Hollande im Nacken und dazu noch das Auffliegen, dass sein Liebesabenteuer in einem mafiösen Liebesnest stattfand. Kein Wunder, dass das in Frankreich aufregt und auch instrumentalisiert wird.

    • Specht (kein Partner)
      17. Januar 2014 03:24

      Privates soll privat bleiben, da hat Hollande schon recht. Aber warum wollen die Linken dann in Privatrechte der Eltern eingreifen und die Kinder belästigen? Sie haben ihre pädophilen Verfehlungen ( und andere Blödheiten wie Haschisch oder Raucherzimmer in Schulen) noch gar nicht aufgearbeitet oder sich dafür entschuldigt und daher überhaupt keine Veranlassung sich als Besserwisser bei der Erziehung der Jugend aufzuspielen. Die Lehrlingsausbildner schlagen die Hände über dem Kopf zusammen wenn sie die ahnungslosen Bewerber erst einmal nachschulen müssen, dafür werden ihnen dann die Jüngelchen was von ihrem Sexualspezialwissen abgeben können. Unproduktives Durcheinander scheint die Kernkompetenz der rot-grünen Zwangsbeglücker zu sein.

  26. Josef Maierhofer
    15. Januar 2014 09:01

    Konkret, was hat die Linke jemals wirklich verbessert, außer Selbstbedienung und Kahlfraß für Bonzen und Klientel. Mit Linken ist natürlich auch der linke Teil der ÖVP, die sogenannte 'SPÖVP', gemeint.

    Es liegt in der Natur der Sozialisten und ihrer Chefideologen plakativ, 'progandamäßig' (mangels Inhalten), ideologisch aufzutreten und bei der Klientel das blinde (im wahrsten Sinn des Wortes) Vertrauen in die Partei zu leben und nichts zu fragen (oft kann man das gar nicht), sondern der Glaube an das 'gemeinsam sind wir stärker'. Es liegt in der Natur der Sache, wie es die Partei vormacht, den Pfusch zu pflegen, sich Privilegien aus dem Sozialsystem herauszunehmen, die mit Anstand nichts mehr zu tun haben, oft sogar bis zum Betrug reichen.

    Medial begleitet, schläft Österreich und wiegt sich in der sozialen Hängematte der Spaßgesellschaft sicher, obwohl die Gewitter bereits aufziehen und der Regen beim Dach bereits hineintröpfelt.

    Unechte Jobs (na dann kreieren wir halt einen - meist unnötigen - Job für den Kollegen, den Genossen) prägen die die Arbeitswelt.

    Solcherart agieren die Linken, 'sozial', wie sie das nennen, statt wirklich Propaganda für Fleiß, Flexibilität, Leistung, Anständigkeit, etc. zu machen. Die übelste Sorte dabei sind die Gewerkschaften.

    Es ist viel zu vielen inzwischen schon unklar, was sie eigentlich zu verantworten haben. Alle scheinen ihre Rechte zu kennen, aber viel zu wenige ihre Pflichten und allzu viele bleiben die Gegenleistungen für Erhaltenes schuldig, insbesondere die linke Politik.

    Wenn Hollande propagandistische Worte spricht, so folge ich Herrn Unterbergers Wunsch, es mögen die Taten folgen, Aufschub gibt es keinen mehr, der Exekutor klingelt bereits zum 3. Mal.

    Was ich mir für die österreichische Politik wünschen würde, ist, aufzuwachen und die hier schon tausende Mal durchgerechneten Reformen unverzüglich anzugehen und die österreichische Wirtschaft zu unterstützen, denn nur von dort kommen wirkliche Arbeitsplätze. Bevor Österreich in Frankreichs Situation eintrifft.

  27. dssm
    15. Januar 2014 07:56

    Das übliche Blabla von den Linken und sonst gar nichts.
    Bei dem hier wieder einmal gerühmten Italien fehlt immer noch die von mir erbetene Auflistung wo denn nun die Reformen sein sollen; oder ist es eine Reform wenn man das Arbeitsrecht noch komplizierter, unübersichtlicher und, in Italien besonders schlimm, noch mehr der Justiz aussetzt?
    Der Unternehmerschwund geht entsprechend auch frisch-fröhlich weiter, denn die sehen die Realität und nicht die Wolkenschlösser.

    Und nun soll ausgerechnet Holland die Wirtschaft entfesseln, wobei die 75% (!!!) Steuer natürlich bleiben, dazu noch eine saftige Vermögens-, Schenkungs-, Erbschaftssteuer – wer in Frankreich erfolgreich ist, muss damit rechnen mehr als einhundert Prozent Steuern zu zahlen – auch wenn die jetzigen Ankündigungen umgesetzt werden.
    Lustigerweise ist aber die Gesamtsteuerquote nicht so hoch und zwar desshalb weil diejenigen welche weniger Lust zur Arbeit verspüren auch kaum Steuern zahlen. Auch der geisteskranke Arbeitnehmerschutz wird bleiben, auch die unternehmerfeindliche Bürokratie wird bleiben, auch die kranken (Gross)Banken werden weiterhin vom Staat gestreichelt werden (für Insider war der Fall der Agricole ja wohl der Beweis was Eigentumsrechte in F noch wert sind), auch die Gewerkschaften werden weiterhin ungestraft auf den Eigentums- und wohl auch Menschenrechten herumtrampeln und Rechtsstaat, den haben die Franzosen auch schon lange nicht mehr.

    Also nicht viel Unterschied zu Österreich, wenn auch bei uns die Stimmung noch nicht so weit im Keller ist – aber das kommt noch! Unsere Regierung arbeitet hart um dieses Ziel zu erreichen.

  28. Wertkonservativer
    15. Januar 2014 07:37

    Nun, Skepsis hinsichtlich Besserungsfähigkeit der französischen und italienischen Sozialisten bleibt angebracht. Die Gewerkschaften dort sind weit brutaler als unsere, und stark genug, auch "Parteigenossen" in die Knie zu zwingen!

    Das österreichische Steuerererhöhungspaket wäre wohl höher ausgefallen, hätte die ÖVP in etlichen Bereichen (Vermögenssteuern usw.) nicht bremsend gewirkt.
    Ich weiß schon, dass Aussagen dieser oder ähnlicher Art manche hier an meinem Geisteszustand zweifeln lassen könnten!
    Aber sei's drum: stimmen tut's trotzdem!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      15. Januar 2014 09:38

      An dieser Stelle möchte ich Ihnen widersprechen.
      Ich glaube die ÖVP ist die Partei der Steuererhöhungen und, da sie vor der Wahl das Finanzministerium über hatte, hat diese Partei genau gewusst wo der Schuh drückt.

      Die SPÖ wollte vor allen eine Vermögenssteuer, das kommt bei der Basis gut an; so weit so verständlich. Diese Steuer hätte aber die ‚kleinen Häuselbauer’ nicht treffen dürfen, denn genau das sind die SPÖ-Wähler. Das Sparbuch wird schon mit einer Zinssteuer belastet, da geht auch nichts mehr. Die Betriebe sind in der Mehrheit überschuldet, das bringt auch nichts ausser Pleiten und die treffen wieder die Kernwähler. Bei der Landwirtschaft (da ist viel Vermögen) hätte man die Förderungen erhöhen müssen damit die Betriebe die Steuer zahlen können.
      Bei dem dann zu beschließendem Zwitterwesen wäre am Ende ja doch wieder der VGH dazwischengegangen. Also war das viel Lärm um nichts (ausser als ideologisches Wahlzuckerl).

    • Erich_47 (kein Partner)
      16. Januar 2014 12:01

      Als Sie die ÖVP wieder lobten wussten Sie wohl noch nicht, dass Herr Mitterlehner Firmen zwangsweise zur Einstellung von Mitarbeitern zwingen will? (Siehe auch zuvor der Hinweis auf den Artikel in der "Presse"). Welche Kreise will der neuerdings auch den Wissenschaftsminister (no comment!) Spielende da wieder ansprechen? Leitl links überholen?

      Außerdem: vor der Wahl wurden auch seitens der ÖVP Steuererhöhungen ausgeschlossen. Es war zwar klar, dass dies Botschaften für die dumme Masse zwecks Stimmenfang sind, aber sie wurden klar und deutlich auch von Spindelegger so ausgesprochen. Kommen Sie mir nicht mit dem Argument, dass nach der Wahl alles anders war und die Regierung dem Zwang des Plötzlichen folgen musste. Wollen Sie so die SPÖ an zweite Stelle verweisen? Wenn das so weitergeht wird das wohl eher der FPÖ gelingen....

  29. Gerhard Pascher
    15. Januar 2014 06:45

    "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer".
    Warten wir daher ab, wie es in Frankreich weitergeht. In der Vergangenheit wurden - auch in Österreich - schon viele Versprechungen abgegeben, welche später NICHT eingehalten wurden. In ein paar Stunden werden wir ja aus Waidhofen/Ybbs wieder schöne Worte hören. Ich bin neben einem Realisten trotzdem noch immer Optimist, dass unsere GROKO (steht auch für "Großkopferte") nun erkennt, dass es nur einen vernünftigen Weg gibt.

    "Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn". (Faust - Tragödie erster Teil, Vers 214 ff. von Johann Wolfgang von Goethe).

    • dssm
      15. Januar 2014 09:43

      Seien Sie nicht so unduldsam!
      Taten sehe ich momentan genügend. Sie viele schöne Steuererhöhungen binnen so kurzer Zeit, da muss mächtig gearbeitet worden sein! Mir wäre lieber gewesen die hätten nicht so viele Taten vollbracht.

      Dazu gut überlegte Budgetkürzungen. Der Kurz will, wie weiland Kreisky, mehr Auslandseinsätze; eine diskutierenswerte Idee. Der Spindi dreht dem Bundesheer den Geldhahn noch weiter zu – perfekte Zusammenarbeit.

  30. Gandalf
    15. Januar 2014 04:38

    Frankreich erwacht, möglicherweise. Wann wacht Österreich auf? Waidhofen, bitte melden!





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