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FN 556 : Der Freund der SPÖ

Man kann die SPÖ beruhigen: Dieselbe Pleite wie mit ihrem einstigen EU-Spitzenkandidaten Hans-Peter Martin werden sie mit Eugen Freund nicht erleben. Auch wenn es wieder ein Medienmann ist.

Dazu war der Mann schon seit seinen Ministerkabinett-Zeiten in allen Auftritten viel zu brav auf Parteilinie gewesen. Mit ihm ist wieder ein bekanntes Mediengesicht in den Dienst einer Partei getreten. Das ist absolut legitim, im konkreten Fall aber auch ein klares linkes Signal und keineswegs eines von mehr SPÖ-Öffnung oder gar Verständnis für die Wirtschaft. Freund hat seine Zwangspensionierung durch den ORF zwar geschickt und auch mit Hilfe von Tränen dramatisiert. Aber er hat nie Kritik an der Linie der SPÖ in Sachen Pensionsantrittsalter geübt. Er hat auch nie Kritik an der Gewerkschaft geübt, die mit ihrem Bestemmkurs ältere Arbeitnehmer für den Arbeitgeber besonders teuer macht. Und er hat es schon gar nicht kritisiert, als der ORF alle bürgerlichen Journalisten bereits mit einem um zwei Jahre jüngeren Lebensalter in Pension schickte. Der Standpunkt prägt halt die Sichtweise.

PS: Bei SPÖ wie - vorerst auch - ÖVP fällt auf: Von den eigentlichen Parteigranden ist kein einziger bereit, nach Europa zu gehen. Jobs in der Heimat sind halt auch viel angenehmer.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 20:19

    Gratulation, Herr Eugen Freund!

    Jetzt sind Sie endlich dort gelandet, wo Sie schon lange hingehören. Sie führen die Tradition der SPÖ im ORF weiter (z. B. Broukal etc.).

    Soviel zu den ach so "unabängigen Redakteuren" in unserem ZWANGSGEBÜHREN-Rotfunk!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 20:27

    Ceterum censeo FPÖ wählen!
    Die Studienabbrecher, die an der Uni lehren, gehören zu recht gestützt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 17:29

    Gratulation an die SPÖ, sie bleibt ihrer Linie treu. Wieder ein Studienabbrecher.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 20:27

    Wir haben in Wien schon die kleinsten gemeinsamen Nenner unserer österreichischen Intelligentia durch die Wahl eingesetzt!
    Und damit meine ich nicht nur das Rathaus sondern auch das Parlament und die Regierung.
    Und die schicken noch einmal schwächere Leute nach Brüssel.
    Was wollen wir von all denen erwarten?

    Allen ist gemeinsam, daß sie noch nie einer ehrlichen Arbeit nachgegangen sind, und es noch nie für notwendig befunden haben, einen Kunden zu bedienen.

    Die SPÖ fischt im ORF Teich, den sie selbst beherrscht, und zaubert einen Eugen Freund als Kandidat heraus.
    Die ÖVP wird einen Otmar Kara......., aber lassen wir das, es führt zu nichts!
    Ein Trauerspiel, wo sind die Alternativen?

  5. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 21:25

    Welche Freud, wenn die SPÖ bei der EU-Wahl auf den 3. Platz abrutscht!

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 20:45

    Wäre ich Parteigrande, würde ich um die EU auch einen ganz grossen Bogen machen.

    Wenn die Wechselwirkung EZB-lokale Grossbanken-Staatsanleihen, welche wir gerade mitansehen dürfen, einmal in der Krone steht, dann ist der Euro Geschichte und damit die EU.
    Wenn die Armutseinwanderung wirklich kommt, dann ist die EU Geschichte.
    Wenn die Wirtschaftszahlen weiter so 'hoffnungsvoll' sind, dann ist die EU bald Geschichte.
    Wenn die Unabhängigkeitsbewegungen weithin so populär sind, dann ist die EU, als deren markantester Gegner, Geschichte.
    Wenn ein Frankreich so weitermacht, ist es pleite und damit auch die EU.
    Wenn Griechenland wieder einmal …

    So viel Risiko? Das tut sich wohl nur ein braver Parteisoldat wie Herr Eugen Freund an. Man nennt so etwas Himmelfahrtskommando.

  7. Ausgezeichneter KommentatorLa Rochefoucauld
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 21:31

    Ich trete zur EU-Wahl an und verspreche Euch:

    - Entfesselung der Wirtschaft
    - Neue Steuern nur über (m)eine Leiche
    - 520.000 neue Arbeitsplätze

    Wählt mich, alles wird gut!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBoris
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2014 20:26

    Wahre Worte ....
    Die versteckte Botschaft von Putin (Rede dt. Untertitel)
    http://www.youtube.com/watch?v=VIJ_6rLU738


alle Kommentare

  1. Tik Tak (kein Partner)
    15. Januar 2014 15:21

    " ... Mit ihm ist wieder ein bekanntes Mediengesicht in den Dienst einer Partei getreten ... "

    Der war, wie der Broukal, immer im Dienst der Partei.
    Er war nur, wie der Broukal auch, im Sold des ORF.

    Mehr nicht.
    Eine weitere bildungsferne Plapperpuppe für die SPÖ.
    Auch der Broukal, den man trotz seines Studienabbruchs und wohl nur wegen seiner Vorwörter zu diversen EDV Handbüchern einst sogar zum Wissensachaftminister machen wollte, war nur eine inhaltsleere Plappermarionette.

    Das wird mit Eugen Freund nicht anders sein.
    Der wird den Wählern vorgesetzt, damit man die dumpfen Apparatschicks dahinter nicht sehen muß.

    Ein potemkinsches Dorf der besten Manier österreichischer Parteipolitik.

  2. Brigitte Imb
  3. Inger
    15. Januar 2014 12:28

    Eugen Freund geht nach Europa

    Der aus dem Hut gezauberte Spitzenkandidat der SPÖ kommt mir vor wie ein billiges Packel Klopapier im Supermarkt: lediglich ein Frequenzbringer!
    Nicht dass ich Hr. Freund mit Klopapier vergleichen will, aber die Wirkung ist
    dieselbe, alle rennen hin, weil es gerade billig ist, sie kaufen aber dann auch vieles, was überteuert ist. Was ist das Ergebnis??? So ähnlich ist es dann bei der Wahl, vielleicht rennen viele hin um Freund zu wählen, vergessen dann aber dabei, dass sie die SPÖ gewählt haben und nachher kommt wieder das große Jammern.

  4. Segestes (kein Partner)
    15. Januar 2014 11:10

    "Bei SPÖ wie - vorerst auch - ÖVP fällt auf: Von den eigentlichen Parteigranden ist kein einziger bereit, nach Europa zu gehen."

    Umso bezeichnender ist es für die ÖVP, dass ein mittelmäßiger Hanswurst, der bereits auf das europäische Abstellgleis verschoben worden war, sogar Parteichef wurde.

  5. rueckkehrer (kein Partner)
    15. Januar 2014 09:37

    Vielleicht ist dieses Kommentar etwas ausserhalb des Diskussions Themas. Ich hatte mir zu Weihnachten Freund's Buch Tod des Landeshauptmannes aus purer Neugier gekauft. Damals war von seiner Europa Wahl Kandidatur noch nichts bekannt. Ich muss zugeben, ich habe noch nie so ein skurriles Buch gesehen und ich musste mich richtig quälen, das Buch zu Ende zu lesen. Mich störte weniger der gesellschafts politische Unterton, sondern vielmehr evidente Schreibfehler, oder dass Iran zu den Arabern gezählt wurde (eine Beleidigung für einen Iraner, ich arbeitete 2 Jahre im Iran), etc. So etwas erwartet man doch nicht von einem ORF Star Journalisten welcher jetzt noch von den Medien in den Himmel gepriesen wird.

    • Torres (kein Partner)
      15. Januar 2014 09:55

      Das wundert mich überhaupt nicht: Freund hat auch während seiner Tätigkeit als ZiB-Sprecher immer wieder völligen Unsinn verzapft; ich erinnere mich konkret, dass er z.B. einmal u.a. gesagt hat, der Mond sei der kleinste Planet unseres Sonnensytems. Er scheint erhebliche Bildungslücken zu haben; das ist aber offenbar keinerlei Hindernis für einen SPÖ-EU-Abgeordneten.

    • Inger
      15. Januar 2014 18:31

      Da gibt's einen schönen, abgedroschenen Spruch: selber schuld. Wie kann man seinem Geld so "verjubeln" - wenn einer im Fernsehen Werbung für sein Buch machen darf, dann weiss man doch von vorneherein, dass es nichts sein kann, oder?
      Nicht bös sein, ist ja klar, manchmal mach man halt so Fehlkäufe. Das frag ich mich sowieso, warum schenkt man nicht auch anderen Autoren Werbezeit, immer nur den Leuten vom ORF, das ist doch unfair und dann nochdazu für so einen Schwachsinn.

  6. SHG Mobbing Graz (kein Partner)
    14. Januar 2014 22:15

    Zu Ihren Worten:
    Er hat auch nie Kritik an der Gewerkschaft geübt, die mit ihrem Bestemmkurs ältere Arbeitnehmer für den Arbeitgeber besonders teuer macht.

    Kritik an der Gewerkschaft? Ein Satz, den es in dieser Wortkonstellation eigentlich gar nicht gibt - geschweige denn denkbar ist...
    Und: ältere Arbeitnehmer werden in unserem Ö nie behalten werden, ob billig oder teuer... denn was Unternehmen offenbar fehlt, ist die Achtung vor dem Alter, der Erfahrung, der Verlässlichkeit... Lieber zwei billige verbrauchen und austauschen, als einen Oidn behoitn.
    BM Hundstorfer schafft die befristete Pension ab, plädiert für an Jahren längere Aufrechterhaltung des Dienstverhältnisses... Und lässt die eigenen Mitarbeiter von ÖBB & ÖBB Postbus niedermobben?

    http://mobbing-konkret.jimdo.com/postbus-%C3%B6bb/

    Mobbingkosten explodieren massiv - und jeder Leser hier und Steuerzahler darf für die schweren Führungsverfehlungen pro Mobbingfall im Schnitt 100.000 EUR - 300.000 EUR bezahlen...
    Pensionsproblem? *lach*
    80 % aller Mobbingopfer sind aus dem öff. Dienst in unserem SHG- und Wirkbereich...
    Parteibuchwirtschaft, Freunderlwirtschaft, Korruption, und das Beste: öff. Unternehmen zahlen keine Mobbingkosten - denn die darf ja auch der Steuerzahler blechen.. Tja, wenn ein Unternehmen keine Kosten durch Krankenstand, Langzeitkrankenstand, verminderte Arbeitsleistung, Arzt- Therapiekosten hat - ja bitte: warum soll denn der Cheffe net fleißig mobben? Is jo wuarscht.
    Soziale Verantwortung ist auch eine Wortkombination, die es offenbar im öff. Dienst und staatsnahen Unternehmen gar nicht mehr gibt..

    Wirksamer Schutz vor Mobbing & Diskriminierung?
    In unserer Tätergesellschaft...?
    http://manfred-hoza.jimdo.com/artikel/
    Niederradieren - und von nix wissen... ist immer noch die sauberste Lösung - denn die paar Hanseln, die doch noch den Gerichtsweg gehen, haben schlechte Aussichten bei der dzt. Gesetzeslage.. und werden von Justizia endgültig abgeschlachtet.
    www.selbsthilfegruppe-mobbin

  7. Scharfrichter (kein Partner)
    14. Januar 2014 21:44

    SPÖ und ORF
    verhalten sich so zueinander wie
    GOLDMAN SACHS zur EZB

  8. Gasthörer (kein Partner)
    14. Januar 2014 20:31

    Der Herr Freund wohnt bei mir im schönen 4. Bezirk. Er macht auf mich keinen unsympathischen Eindruck. Sehr schlank ist er und ohne Basecap sieht man ihn nie. Er hat einen kleinen Hund, wohl einen Dackel, mit dem er oft Gassi geht. Habe auch schon gesehen, dass er sich vor dem Abbiegen in eine andere Gasse noch einmal umdreht - als fühlte er sich verfolgt.
    Letztens war eine junge, großgewachsene Frau beim Gassigehen dabei, nehme an das war seine Tochter. Die hat mit ihm geredet, als wäre er ein Rotzbub - dem Herrn Freund hat das aberr nix ausgemacht.
    Heute hatte er es eilig und hat unsere Gasse telefonierend Richtung Karlsplatz verlassen. Jetzt wird er ja wieder gebraucht, der Herr Freund.

  9. Boris (kein Partner)
    14. Januar 2014 20:26

    Wahre Worte ....
    Die versteckte Botschaft von Putin (Rede dt. Untertitel)
    http://www.youtube.com/watch?v=VIJ_6rLU738

  10. bürgerIn (kein Partner)
    14. Januar 2014 19:57

    willst du einen freund versorgen, kannst du ihn nach brüssel borgen!

    die heuchelei ist grenzenlos, wenngleich der maturant und taxiführerscheininhaber das orf-gesicht diesmal gratis (??) für die spö lukriert hat, so sind wenigstens keine inserate für die steuerzahlerInnen fällig. das etikett ist ab, eugen freund, intellektuellen werden sie in der bewegung keinen spielen dürfen. denn ihr chef ist keiner, also wird er auch keinen ertragen! das bisschen, das sie sein wollen, das dürfen sie im gallischen dorf zum besten geben. und ihr nächster buchtitel wird lauten: "der untergang des intellektuellen".

  11. La Rochefoucauld
    13. Januar 2014 21:31

    Ich trete zur EU-Wahl an und verspreche Euch:

    - Entfesselung der Wirtschaft
    - Neue Steuern nur über (m)eine Leiche
    - 520.000 neue Arbeitsplätze

    Wählt mich, alles wird gut!

  12. Le Monde
    13. Januar 2014 21:25

    Welche Freud, wenn die SPÖ bei der EU-Wahl auf den 3. Platz abrutscht!

  13. dssm
    13. Januar 2014 20:45

    Wäre ich Parteigrande, würde ich um die EU auch einen ganz grossen Bogen machen.

    Wenn die Wechselwirkung EZB-lokale Grossbanken-Staatsanleihen, welche wir gerade mitansehen dürfen, einmal in der Krone steht, dann ist der Euro Geschichte und damit die EU.
    Wenn die Armutseinwanderung wirklich kommt, dann ist die EU Geschichte.
    Wenn die Wirtschaftszahlen weiter so 'hoffnungsvoll' sind, dann ist die EU bald Geschichte.
    Wenn die Unabhängigkeitsbewegungen weithin so populär sind, dann ist die EU, als deren markantester Gegner, Geschichte.
    Wenn ein Frankreich so weitermacht, ist es pleite und damit auch die EU.
    Wenn Griechenland wieder einmal …

    So viel Risiko? Das tut sich wohl nur ein braver Parteisoldat wie Herr Eugen Freund an. Man nennt so etwas Himmelfahrtskommando.

  14. Anton Volpini
    13. Januar 2014 20:27

    Wir haben in Wien schon die kleinsten gemeinsamen Nenner unserer österreichischen Intelligentia durch die Wahl eingesetzt!
    Und damit meine ich nicht nur das Rathaus sondern auch das Parlament und die Regierung.
    Und die schicken noch einmal schwächere Leute nach Brüssel.
    Was wollen wir von all denen erwarten?

    Allen ist gemeinsam, daß sie noch nie einer ehrlichen Arbeit nachgegangen sind, und es noch nie für notwendig befunden haben, einen Kunden zu bedienen.

    Die SPÖ fischt im ORF Teich, den sie selbst beherrscht, und zaubert einen Eugen Freund als Kandidat heraus.
    Die ÖVP wird einen Otmar Kara......., aber lassen wir das, es führt zu nichts!
    Ein Trauerspiel, wo sind die Alternativen?

  15. socrates
    13. Januar 2014 20:27

    Ceterum censeo FPÖ wählen!
    Die Studienabbrecher, die an der Uni lehren, gehören zu recht gestützt.

  16. mischu
    13. Januar 2014 20:19

    Gratulation, Herr Eugen Freund!

    Jetzt sind Sie endlich dort gelandet, wo Sie schon lange hingehören. Sie führen die Tradition der SPÖ im ORF weiter (z. B. Broukal etc.).

    Soviel zu den ach so "unabängigen Redakteuren" in unserem ZWANGSGEBÜHREN-Rotfunk!

  17. Gerhard Pascher
    13. Januar 2014 18:55

    Für mich wirkt der SPÖ-Freund (und seit kurzem Professor) Eugen Freund etwas farblos - nicht nur, was seine Gesichtsfarbe betrifft. Eigentlich hat er eine schöne Pension und könnte als nun bald 73-Jähriger sich seinem Ruhestand widmen. Aber wenn ihn die Partei ruft, dann muss er ihr folgen. Bei der EU-Wahl wird er kein Leiberl reissen, aber der SPÖ ist dies ohnehin nicht so wichtig. Was wird eigentlich aus dem bisherigen SPÖ-Mann in Brüssel Hannes Swoboda? Zieht es ihn mit seiner Frau Brigitte Ederer nun ganz zurück und wird deren Siemensabfertigung von € 5,6 Millionen vor der SPÖ-Reichensteuer retten?

    • Brigitte Imb
      13. Januar 2014 19:08

      Hr. Pascher,

      bitte nicht übertreiben, bzw. überaltern, den Hrn. Freund. ;-)

      https://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Freund

    • Gerhard Pascher
      13. Januar 2014 19:35

      Hallo Brigitte Imb:
      Eugen Freund habe ich irrtümlich um 10 Jahre älter gemacht – ein altersbedingter Tippfehler. :-)
      Freund wird in den nächsten Monaten durch Österreich reisen und kann sich nebenbei auch einige Kenntnisse über die EU aneignen. Denn vielen ist ja nicht bekannt, dass sich hinter dem Kürzel EU eine Vielzahl von Institutionen verbirgt, welche sich teilweise unnützen ... pardon ich wollte schreiben: unterschiedlichen Aufgaben widmen. Neben der mächtigen und teilweise selbstherrlichen EU-Kommission, gibt es den Rat der Union (nicht zu verwechseln mit dem Europäischen Rat, also das öfter stattfindende Gipfeltreffen der Staatsführer und auach nicht mit dem Europarat in Straßburg, welcher mit der EU direkt gar nichts zu tun hat), dem EU-Gerichtshof, dem EU-Rechnungshof, der Europ. Zentralbank und schließlich das Europa-Parlament, welches regelmäßig zwischen Brüssel und Straßburg pendelt (damit es noch etwas komplizierter wird, das Sekretariat befindet sich in Luxemburg!).
      Das Parlament hat theoretisch auch die Kontrolle über alle EU-Organe inkl. der Kommission, in der Praxis werden die Entscheidungen aber im Hintergrund - wie auch bei uns - von anderen Stellen getroffen.
      Somit wünsche ich Eugen Freund viel Spaß und Erfolg im Moloch der EU.

    • logiker2
      14. Januar 2014 08:13

      ein Hinweis: lt. Henrik Broder (Die letzten Tage Europas) beschäftigt der Moloch EU bereits ca. 50.000 Mitarbeiter.

  18. numerus clausel
    13. Januar 2014 18:55

    Ein Freund, ein guter Freund..... tralala

  19. Inger
    13. Januar 2014 18:33

    Ich würde meinen, die EU ist für die SPÖ sowas wie das "Ausgedinge" - da schickt man Leute hin, die sich für die SPÖ verdient gemacht haben, aber die man doch daheim nicht unbedingt haben will. So sind sie ruhig gestellt, kommen sich wichtig vor und vor allem sie bekommen für diesen Altersjob nicht wenig Geld.

    • M.S.
      13. Januar 2014 23:47

      Eigentlich hätte die SPÖ den CAP zur EU schicken sollen. Das wäre dem österreichischen Steuerzahler billiger gekommen.

  20. Wertkonservativer
    13. Januar 2014 18:30

    Na ja, das Europa-Parlament war seit seiner Installierung noch nie der Sehnsuchtsort wirklicher Polit-Kapazunder aus den verschiedenen Mitgliedsländern: meist wurden Leute zweiter Wahl nach Straßburg delegiert; ist zwar nicht im Sinne der Erfindung, eigentlich auch eine Missachtung der Institution, die ja in den letzten Jahren doch einiges an zusätzlicher Bedeutung gewinnen konnte!
    Im Rahmen unserer EU-Parlaments-Hanseln und Hanselinnen wird sich Herr Eugen Freund dank seiner Eloquenz und Medienerfahrung wohl gar nicht so schlecht halten.
    Einen tollen Wahlknüller sollte sich die SPÖ mit seiner Nominierung jedoch nicht erwarten: so populär ist der Mann ja wahrlich nicht!

    Um allfällige hämische Querverweise gleich vorwegzunehmen: der ÖVP-Karas
    gilt hier im Lande auch nicht als besonderer Sympathieträger; doch dort, wo es darauf ankommt, nämlich im EU-Parlament, da spielt er seit Jahren recht gekonnt in der obersten Liga!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      13. Januar 2014 19:50

      Zweifellos, O. Karas hat in der EU seine Bestimmung gefunden - und das ist gut so.

    • Cato d.Ä. (kein Partner)
      15. Januar 2014 10:12

      @ cotopaxi

      " O.K. hat imder EU seine Bestimmung gefunden - und das ist gut so. "
      Schon deshalb, damit er der Innenpolitik erspart bleibt.

  21. Paneuropa
    13. Januar 2014 18:30

    Witziger Ausdruck: "nach Europa gehen". So als wäre Österreich nicht in Europa, da man dort erst hingehen muß.

  22. machmuss verschiebnix
  23. machmuss verschiebnix
    13. Januar 2014 18:05

    Nach Europa gehen - ohne Fremdsprachen-Kenntnisse - na klar geht das, nur immer
    dafür sein, wenn Angie auch dafür ist .

    Welch krasser Gegensatz zu Leuten wie U.Plassnik, Benita Ferrero-Waldner, .....

    .

    • Brigitte Imb
      13. Januar 2014 18:08

      Englisch beherrscht er sicher, der war doch in den USA. Diesen Kurs können wir Steuerzahler sparen (s. Heinisch Hosek u. d. Kanzleroid).

    • machmuss verschiebnix
      13. Januar 2014 19:19

      Ja - der Hr. Freund schon - aber wieviele Freund haben die SPÖler noch ?

      .

    • M.S.
      13. Januar 2014 23:50

      @machmuss verschiebnix

      Freund` kaum mehr, aber viele Freunderln.

    • Zraxl (kein Partner)
      14. Januar 2014 19:09

      Einen gößeren Schaden für Österreich, als die Frau Ferrero-Waldner angerichtet hat, werden selbst der Herr Swoboda und sein Parteifreund nicht anrichten können. Egal was diese Figuren in Brüssel tun oder nicht tun.

  24. Brigitte Imb
    13. Januar 2014 17:29

    Gratulation an die SPÖ, sie bleibt ihrer Linie treu. Wieder ein Studienabbrecher.

    • DieWahrheit
      13. Januar 2014 17:43

      Man muß sich an den Kleinigkeiten auch erfreuen können... ;)

    • machmuss verschiebnix
      13. Januar 2014 18:10

      Vielleicht schicken die Sozis "ihren" Freund nur zum "abmelden" nach Brüssel [ätz] .

    • Brigitte Imb
      13. Januar 2014 19:27

      Womöglich zählt Freunds Entsendung nach Brüssel zur Medienkooperation der SPÖ.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      14. Januar 2014 19:38

      Werter steinibeini, nein, Freund ist kein Akademiker, denn es handelt sich hier um einen Berufstitel. Für Interessierte (und damit hier nicht ständig etwas anderes hineininterpretiert wird) wäre im Internet das BGBl. Nr. 261, Jhg. 2002, Teil II, Entschließung des Bundespräsidenten betrefend die Schaffung von Berufstiteln, aufzurufen.
      MfG

  25. Josef Maierhofer
    13. Januar 2014 17:22

    Lassen wir uns überraschen, ob es in Brüssel noch was zum Kahlfressen gibt, derzeit nur Schulden und das in Billionenhöhe, was wir nie zahlen können.

    Parteilinie hin, Parteilinie her, die Vernunftlinie will vermutlich keiner der Kandidaten einschlagen und für die Österreicher was tun.

    Sind solche Leute die Besten, die wir für unsere Vertretung haben ? Ich bezweifle das sehr.





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