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Die SPÖ, ihr Freund und Europa

Eugen Freund war immer schon der typische SPÖ-Exponent, der in einer eitlen Privilegienwolke lebend linke Wortblasen ausstößt, aber keinerlei Tiefgang oder gar Wissensbasis hat. Daher ist die jetzige Aufregung um ihn leicht übertrieben – zumindest bei all jenen, die diese Privilegien an sich nie thematisieren. Was einen wirklich zornig macht, ist etwas ganz anderes: Freund ruft nämlich das ganze Ärgernis in Erinnerung, das der Moloch ORF darstellt (und einige ähnliche Staatsinstitutionen). Das in Zeiten wie diesen absolut unakzeptabel ist.

Herr Freund hat keine Ahnung, was ein Durchschnittsösterreicher verdient. Diese Enthüllung durch ein Interview sollte eigentlich niemanden überraschen. Denn die altlinke Kreisky-Schickeria war in Wahrheit seit jeher weit weg von der Realität der Menschen, ungefähr so weit wie der Mond von der Erde. Freunds peinliche Interviews zeigen eigentlich etwas ganz anderes: Die Diskrepanz zwischen jenen Quereinsteigern, die noch auf Fragen zu antworten versuchen (selbst wenn sie über die gefragte Materie nicht Bescheid wissen), und jenen, die prinzipiell gestellte Fragen nicht beantworten, also Politiker. Aber jede Wette: Freund wird auch diesen letzten Schritt zum durchschnittlichen Politiker hin machen.

Viel peinlicher sind die Schaltkreise in seinem Kopf: Darauf hingewiesen, dass er mit seiner Einkommens-Schätzung total falsch liegt, fällt ihm ausgerechnet die schwachsinnige Bemerkung ein, dass er dafür ja wohl nichts könne. Dümmer geht’s nimmer. Als ob ihn irgendjemand dafür verantwortlich machen würde.

Freund hat sich vor der Fernseh-Kamera immer gerne politisch korrekt über den Umgang mit „Flüchtlingen“ und sonstigen Objekten linken Gutmenschentums erregt. Das gefiel der SPÖ offenbar. Aber das hat ja nun eigentlich nichts mit Intelligenz zu tun.

Frustrierend ist jedenfalls, dass noch nirgendwo die Suche nach den Europa-Vorstellungen der SPÖ und eine tiefergehende Auseinandersetzung mit diesen stattgefunden haben. Offenbar können – oder wollen die Medien das nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie ja selbst fast alle total EU-begeistert sind (wofür sie brav aus diversen öffentlichen Töpfen belohnt werden). Und da passt Freund perfekt dazu. Nur die Österreicher selbst sind halt von Tag zu Tag weniger von der EU-Regulierungswut begeistert.

Zum zweiten Freund-Thema, seinen Bezügen beim ORF: Ganz eindeutig hat der Mann keinen einzigen Cent bekommen, der ihm nicht zustehen würde. Das ist alles rechtens. Die wirkliche Sauerei ist nur, dass das alles rechtens ist. Dabei geht es nämlich nicht nur um die an sich hohen ORF-Gehälter. Dabei geht es vor allem um die provozierende Tatsache, dass ORF-Menschen sowohl eine hohe Abfertigung wie auch eine saftige Betriebspension (als Einmalzahlung oder Leibrente) bekommen. Zusätzlich zur ASVG-Pension.

Und dieser ORF wagt es, ständig zu verlangen, dass er über die Gebühren hinaus auch noch direkt aus Steuergeldern gefördert werden will. Dabei bekommt er ohnedies, wie sich jetzt herausgestellt hat, unter den diversen Tarnungen alljährlich mehr als 20 Millionen von den diversen Ministerien zugesteckt.

Glaubt da auch nur einer, dass Journalisten eines solchen Staatsfunks korrekt und objektiv berichten können? Dass sie irgendeine Ahnung vom wirklichen Leben der Österreicher, die außerhalb der politischen Klasse allesamt keinen Anspruch auf Firmenpension UND Abfertigung haben – haben können?

Da wirklich schon alle Wortspiele mit dem Namen des Herrn Freund gemacht sind, verzichte ich gerne darauf. Ich versuche ihn ernstzunehmen – für das, wofür er steht. Und das ist viel schlimmer als die Themen, die derzeit öffentlich diskutiert werden.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2014 01:05

    Wie soll ein typischer Vertreter der Spezies NADELSTREIFSOZI, der im geschützten Bereich ca. 120.000,-- Euro Jahreseinkommen und bis jetzt ca. 350.000,-- Euro an Abfertigungen kassiert hat, auch wissen, was ein einfacher Hackler tatsächlich verdient? Das ist ganz einfach zu viel verlangt!
    Endlich weiß der ORF-Zwangsgebührenzahler, was mit seinen Beiträgen passiert.

    Wenn Eugen Freund von den Genossen auch noch gewählt wird und 3 Jahre in der Politik durchhält, dann hat er zusätzlich Anspruch auf eine Politikerpension.

    Tja, die Gier ist ein Luder und der sozialistische Futtertrog ihr Bruder!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2014 00:51

    Ich wünsche ihm - jetzt bin ich boshaft - dass er in noch ein paar Fettnäpfchen (die Verkleinerung ist hier eigentlich falsch) tritt und die Medien, trotz ihrer Linkslastigkeit, dies auch aufgreifen. Und die SPÖ bei der EU-Wahl abrutscht, am besten absackt. - Was soll und will der Herr Freund wirklich im Eu-Parlament? Welche Vorstellungen hat er (hat er sie?), was (oder wen?) verttritt er? Immer wieder kommt einem die Verzweiflung ob dieser Republik hoch.
    Aber: Ist Herr Karas ein guter Vertreter in der EU? Er hinterlässt den Eindruck, dass er hauptsächlich sich selbst vertritt. Und alle miteinander haben offenbar nicht begriffen, dass zunehmend viele Österreicher diese Eu nicht wollten. Oder wissen sie es, aber die Pfründe sind doch auch was Schönes.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2014 07:30

    Freund und Karas sind auf EU-Ebene doch nur das, was auf Bundesebene Faymann und Spindelegger, Stöger und Brandstetter und auf Landesebene Häupl und Pröll darstellen: eine in Verwesung übergegangene politische Kaste. ;-)

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2014 07:48

    Wann endlich wacht der Bürger auf und setzt ein deutliches Zeichen gegen die Pfründepolitiker aller Lager, die heimlich ihr Geschäftsmodell änderten? Alleine resigniert zu sagen, sind ja alle die gleichen, wird nichts ändern.

    Die EU-Wahl ist eine echte Chance.

  5. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2014 02:05

    "Eugen Freund war immer schon der typische SPÖ-Exponent, der in einer eitlen Privilegienwolke lebend linke Wortblasen ausstößt, aber keinerlei Tiefgang oder gar Wissensbasis hat". Und damit ist dieses Edel-Exemplar eines Alt-68ers, die nach wie vor bestimmend sind in Österreichs selbstreferentiellen Gesellschafts-, Politik- und Kulturzirkeln, auch schon treffend und vor allem erschöpfend charakterisiert.

    Gegen diesen ORF hilft nur noch: Gebührenboykott und in Folge Verstaatlichung. So rasch wie möglich. Nur spielts das leider nicht. Zuviel steht auf dem Spiel, würden die Machthaber die wichtigste Desinformationsanstalt des Landes preisgeben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorInger
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2014 10:45

    Über Eugen Freund und den 3000 Euro-Sager ist schon so viel gesagt und geschrieben worden, dass ich nicht auch noch meinen Senf dazu geben will.
    Mich stört auch viel mehr, was sich Herr Freund sonst noch so leistet. Wenn man seine Aussagen so nach Hausfrauenpsychologie analysiert, dann kommt man drauf, dass der auch nicht teamfähig ist. Wenn er eine ORF-Tante die seit Jahrzehnten ihren Nachmittagstalk macht (nicht dass ich die Sendung besonders schätze - im Gegenteil) nicht namentlich nennen kann, dann heisst das für mich, dass er überhaupt kein Interesse an seiner engsten Umwelt hat. Wer im selben Betrieb arbeitet und so prominent ist, sollte doch namentlich bekannt sein - oder aber er hat schon einen verfrühten Anflug von Demenz.
    Dieses mehr als ausgeprägte Selbstbewusstsein, dass man ihn nur deswegen genommen hat, weil er was in der Birn hat, ist auch etwas daneben, und geringschätzend für andere Kandidaten.
    Mich empört ausserdem, dass man ihm jetzt schon, im Stadium der Kandidatur, einen Sprecher bezahlt. Wenn er einer wäre, der den Umgang mit dem Wort nicht so beherrscht, würde ich das ja noch verstehen, aber einer der jahrzehntelang davon gelebt hat, da ist das etwas übertrieben, finde ich.
    Dass er nur ein Nehmer ist, zeigt sich ja auch aus der ominösen Zahnspangengeschichte, er meint, sich alles herausnehmen zu können. Jeder in Österreich muss für die Zahnspangen nicht gerade wenig blechen, aber er meint, das Geld von seinem Arbeitgeber abzocken zu können. Als ob er nicht schon genug andere Privilegien hätte.
    Für mich ist er ausserdem nicht glaubwürdig, weil wenn einer jahrzehntelang Nachrichten vorliest und nichts bleibt hängen, dann kann es mit den Qualitäten nicht so weit her sein. Sich etwas von dem zu merken, was man vorgelesen hat, könnte doch nicht verkehrt sein. Bücher im stillen Kämmerlein zusammenzustoppeln oder in einem öffentlichen Gespräch richtig zu reagieren, da sind doch Welten dazwischen. Wobei ich auch da besonders empörend finde, dass er seinen obskuren Krimi z. B. im TV vorstellen durfte. Wer darf das sonst nocht?? Es erscheinen so viele gute und interessante Bücher, aber wer kann dafür im ORF Werbung machen? Sicher, wenn man viel bezahlt, aber das wird Herr Freund ja nicht gemacht haben.
    Und was mich noch am allermeisten stört, ist die Tatsache, dass dieser neue Star am SPÖ-Himmel wieder einer ist, der offensichtlich nichts gelernt hat. Ich habe Herrn Google gefragt, der konnte mir diesbezüglich keine Auskunft geben. Es war nur zu erfahren, dass er in sehr jungen Jahren beim ORF angefangen hat, aber es stand nichts von einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder gar einem abgeschlossenen Studium. Einerseits passt dass ja ins Schema, andererseits ist es für jeden, der einen Beruf erlernt oder ein Studium erfolgreich abschliesst deprimierend, denn es zeigt, dass nicht das, was man wirklich in der Birn hat, zählt,
    sondern einzig und allein die Parteizugehörigkeit und das ist und wieder einmal ganz deutlich vor Augen geführt worden. Kein Beispiel für die Arbeitssuchenden mit Qualifikation.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2014 14:30

    Mit Freund und seinen unvorhergesehen Patzern hat es die "Arbeiterpartei" SPÖ geschafft ihren Wählern zu signalisieren wie abgehoben sie seit langem agiert.

    Es ist ja mitunter lustig anzusehen wie die SPÖ Parteispitzen um Kalmierung bemüht sind und versuchen das Problem klein zu reden. Vonwegen, daß Freund ja nicht Statistiker wird, etc.

    Eigentlich müßte sich die SPÖ, so sie noch irgendwie den Anspruch erhebt "Arbeiterpartei" zu sein, sofort von Freund trennen. Den Mut dazu besitzt sie freilich nicht und Freund, der nun auf ein ordentliches Zubrot für sein Ausgedinge in Aussicht hat, wird von sich aus den Teufel tun und nicht zurücktreten. Die Chance auf so ein gut totiertes Posterl bekommt er kein zweites Mal. Und einzig darum geht es ihm, er hat doch einen gewissen Lebensstandard zu bewahren.
    Keiner sollte übrigens der Meinung sein, die Sozialisten würden bemüht sein um Ö und seine Bürger in der EU. Die Sozialisten sind wie Freund in erster Linie um sich selbst bemüht und daß sie ein angenehmes Leben auf Steuerzahlers Kosten genießen können.
    Freundschaft! (Den Gruß müßte man eigentlich umwandeln auf 'Mißwirtschaft').

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2014 07:50

    Das Empörende ist ja nicht sein Nichtwissen über die Einkommenssituation des "Kleinen Mannes", das widerspiegelt eben nur die Abgehobenheit unserer "Eliten", sondern seine penetrante Art die Realität zu kommentieren: "das ist nicht sehr viel, aber ich glaube nicht, dass ich was dafür kann", so nach dem Motto, die Depperten sind ja selber schuld wenn sie nicht mehr verdienen.
    Es gibt in vielen Bereichen ein Menge Eugen Freunds, der wirkliche Skandal ist aber, dass dies in einem modernen Staat so ungeniert gelebt werden kann, so nebenbei fühlen sich diese Leute selbstverständlich dazu berufen, der "Unterschicht" die Welt zu erklären.


alle Kommentare

  1. Gandalf
    25. Januar 2014 00:05

    Guter Rat an Faymann (und Co): "Zurück, du rettest den Freund nicht mehr" (Schiller)

  2. monofavoriten (kein Partner)
    24. Januar 2014 20:41

    dass freund peinlich ist, ist klar.
    das wirklich schlimme jedoch ist, dass noch keinem spö´ler, keinem kpö´ler aufgefallen ist, dass sie (die arbeiter - heute die arbeitslosen) sich immer von leuten aus dem grossbürgertum organisieren lassen. marx, engels, lenin, adler,..

  3. Torres (kein Partner)
    24. Januar 2014 13:57

    Ich würde mich edenfalls diebisch freuen, wenn die SPÖ bei der EU-Wahl trotz (oder eher wegen) Freund total abstürzen würde.

  4. Cato d.Ä (kein Partner)
    24. Januar 2014 10:06

    Freund und Karas haben sicher etwas gemeinsam. Frust !
    Karas wollte immer in der Innenpolitik eine Rolle spielen. Trotz Heirat mit Waldheims Tochter ist ihm das nicht geglückt, erst in jüngster Zeit hat er die große Enttäuschung erleben müssen, dass sein Wunsch, Spindelegger als Außenminister nachzufolgen, nicht in Erfüllung gegangen ist. Was ist wohl Schuld daran, dass er nicht " ankommt ". Es ist seine überhebliche Art und sein erkennbarer Egoismus, nur an sich und seinen Vorteil zu denken. Selbst unserem geschätzten Wertkonservativen ist er nicht geheuer.
    Auch bei Freund ist Frust zu erkennen. Die Beendigung seines Jobs und.. s.o.

    Für freud wäre es besser gewesen, er würde seine verfrühte Auszeit mit seinen
    Oldtimern verbringen und seinen Stil als Romancier verbesser.

    • Undine
      24. Januar 2014 15:07

      @Cato d.Ä

      *****!

      Zu Freund:...und seine sehr angegriffene Stimme endlich schonen!!
      Zu Karas: Ein durch und durch unsympathischer, maßlos ehrgeiziger Zeitgenosse, der "Schwiegersohn"!

  5. Knut (kein Partner)
    24. Januar 2014 08:00

    Zu all den geschilderten Finanz-Privilegien des ORF kommt noch dazu, dass wir von diesem volksfinanzierten politisch korrekten Schwachmaten- und Lügensender noch mit Werbemüll zugeschissen werden.

    Und das ganz besonders penetrant bei Großsportveranstaltungen. Abgesehen, dass ich mir diesen Werbemüll nicht ansehe (der ist höchstens gut für eine Pinkel- oder Schnellnochwaserledigenpause) registriere ich ganz am Rande die nervig beworbenen Produkte, welche ich dann ganz bewusst boykottiere - also NICHT kaufe.

  6. Der Realist (kein Partner)
    24. Januar 2014 07:50

    Das Empörende ist ja nicht sein Nichtwissen über die Einkommenssituation des "Kleinen Mannes", das widerspiegelt eben nur die Abgehobenheit unserer "Eliten", sondern seine penetrante Art die Realität zu kommentieren: "das ist nicht sehr viel, aber ich glaube nicht, dass ich was dafür kann", so nach dem Motto, die Depperten sind ja selber schuld wenn sie nicht mehr verdienen.
    Es gibt in vielen Bereichen ein Menge Eugen Freunds, der wirkliche Skandal ist aber, dass dies in einem modernen Staat so ungeniert gelebt werden kann, so nebenbei fühlen sich diese Leute selbstverständlich dazu berufen, der "Unterschicht" die Welt zu erklären.

  7. Haider
    23. Januar 2014 22:38

    Wenn man wissen will, wofür Herr Freund steht, muß man halt den Teleprompter fragen, von dem er 31 Jahre lang abgelesen hat.

  8. Herby
    23. Januar 2014 18:32

    Etwas zum Schmunzeln zur Eugen-Freund-Aussage zum Arbeitergehalt.

    Die heutige Pammesberger-Karikatur im KURIER:


    http://images01.kurier.at/46-59739343.jpg/kurier-pammesberger-slide/47.599.927

  9. Politicus1
    23. Januar 2014 17:36

    Wie arm an Personal ist die SPÖ!
    wenn sie sich gegen Karas, Mölzer, Lunacek, Martin einen pensionierten ORF-Nachrichtenverleser als stimmenbringenden Leiharbeiter holen muss!

    Gibt's dort wirklich niemand anderen, besseren?

    Oder war sich Faymann so sicher, dass die ORF-Leute unendlich stolz sein werden, dass einer der ihren es jetzt bis ins EU-Parlament schaffen wird, und Wrabetz eine "Volle Unterstützung für Eugen Freund!" Order ausgeben wird?

    Am Ende des Wahltags wird Faymann wohl erkennen müssen, dass er sich geirrt hat.
    Dass weder der ORF, noch die KRONE, und schon gar nicht die Damen und Herren in den Simmeringer und Ottakringer Sektionen sich vor Begeisterung über diesen Spitzenmann in die EU-Wahlschlacht geworfen haben ...
    (Wetten werden angenommen!)

  10. Brigitte Imb
  11. Brigitte Imb
    23. Januar 2014 15:51

    OT

    Als sich vor ca. 2 Wochen der Handgranaten"unfall" ereignete konnten die Medien gar nicht früh genug schreiben, daß die beiden Toten unbescholtene Bürger gewesen seien. Wohl vermutlich im Auftrag der SPÖ.
    Nun berichtet die "Presse", daß gegen den Deutschen bereits im Dez. Ermittlungen liefen, wegen illegaler Dieselgeschäfte.

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1552479/-Granate-in-Auto_Ermittlungen-wegen-illegaler-DieselGeschaefte?from=gl.home_panorama

    • Cotopaxi
      23. Januar 2014 15:54

      Hoffentlich interessieren sich Finanz und Staatsanwaltschaft auch für den Eigentümer des bulgarischen Luxusschlittens, der lediglich ein kleiner Angestellter des SPÖ-Funktionärs war, und prüfen, wo das Geld dafür herkam.

    • Undine
      23. Januar 2014 18:02

      Ich vermute, die SPÖ will einfach durchtauchen, weil sie genau weiß, daß das Stochern in einem solchen Wespennest sehr unangenehme Folgen für die Partei haben kann. Übrigens, wo bleibt der Aufdecker der Nation, der Peter PILZ? Hat es dem die Rede verschlagen? Ach ja, es geht ja um Ausländer!

    • Brigitte Imb
      23. Januar 2014 21:46

      Recht dumm für die SPÖ ist halt, daß ein Deutscher involviert ist und somit eine gewisse Unsicherheit im Rechtssystem auftaucht.

    • mischu
      24. Januar 2014 01:07

      Wäre das ein FPÖ- bzw. ehemaliger BZÖ-Politiker gewesen, hätte die gesamte linke Jagdgesellschaft einschließlich der jetzt schweigenden engagierten, investigativen Journalisten im Lande den Fall längst geklärt und sämtliche Hintergründe - ob real oder unschuldsvermutet- aufgedeckt!

  12. Brigitte Imb
    23. Januar 2014 14:30

    Mit Freund und seinen unvorhergesehen Patzern hat es die "Arbeiterpartei" SPÖ geschafft ihren Wählern zu signalisieren wie abgehoben sie seit langem agiert.

    Es ist ja mitunter lustig anzusehen wie die SPÖ Parteispitzen um Kalmierung bemüht sind und versuchen das Problem klein zu reden. Vonwegen, daß Freund ja nicht Statistiker wird, etc.

    Eigentlich müßte sich die SPÖ, so sie noch irgendwie den Anspruch erhebt "Arbeiterpartei" zu sein, sofort von Freund trennen. Den Mut dazu besitzt sie freilich nicht und Freund, der nun auf ein ordentliches Zubrot für sein Ausgedinge in Aussicht hat, wird von sich aus den Teufel tun und nicht zurücktreten. Die Chance auf so ein gut totiertes Posterl bekommt er kein zweites Mal. Und einzig darum geht es ihm, er hat doch einen gewissen Lebensstandard zu bewahren.
    Keiner sollte übrigens der Meinung sein, die Sozialisten würden bemüht sein um Ö und seine Bürger in der EU. Die Sozialisten sind wie Freund in erster Linie um sich selbst bemüht und daß sie ein angenehmes Leben auf Steuerzahlers Kosten genießen können.
    Freundschaft! (Den Gruß müßte man eigentlich umwandeln auf 'Mißwirtschaft').

  13. Josef Maierhofer
    23. Januar 2014 14:09

    Offenbar gibt es keine Haberer mehr, die was wissen.

    Ich denke solche Herrn sind eine reine Zeitvergeudung und einen Stimmenverschwendung bei der Wahl.

    Aber wie sind denn die anderen ?

  14. Ai Weiwei
    23. Januar 2014 13:59

    Artikel in der Krone:

    90.000 Euro - Freund hat ORF- Pension offengelegt

    Eugen Freund ist in der Debatte um seine ORF- Pensionsbezüge am Mittwochnachmittag in die Offensive gegangen. In einer Aussendung teilte der SPÖ- Spitzenkandidat für die EU- Wahl mit:

    "Eine Reihe von kolportierten Zahlen und eine politisch aufgeheizte Diskussion über meine Pensionsansprüche haben in der Öffentlichkeit den Eindruck entstehen lassen, als würde ich etwas verschweigen. Das tut mir leid, das war niemals meine Absicht." Er habe sich 1999 einmalig 90.000 Euro brutto auszahlen lassen .....

    Link: http://www.krone.at/Oesterreich/90.000_Euro_-_Freund_hat_ORF-Pension_offengelegt-Einmalig_ausgezahlt-Story-390436

    • numerus clausel
      23. Januar 2014 19:04

      Es stellt sich die Frage, ob er die Summe in Euro umgerechnet hat, 1999 gab es diese Währung noch nicht, oder soll das auch nur ein Beschwichtigungsversuch sein.

    • cmh (kein Partner)
      24. Januar 2014 09:07

      "politisch aufgeheizte Diskussion"?

      Also so wichtig ist der Bubi auch nicht, dass die Diskussion aufgeheitzt wäre.

      Angepatzt soll er werden. Und das nicht einmal wie sonst üblich ohne Grund!

  15. Das kleine Mäxchen
    23. Januar 2014 13:19

    Leider ist er wieder so ein G'sicht, das sich wichtig macht, ohne einen blassen Schimmer von demographischen Daten zu haben.

    Ich verstehe immer mehr, wieso wir Österreicher im Ausland das Image haben lustig zu sein... man kann uns einfach nicht ernst nehmen, denn wir sind nicht bei Trost!

  16. kakadu
    23. Januar 2014 12:25

    Eugen Freund und Monika Lindner = Geschwister im Geiste - Küniglberger PrivilegienritterInnen halt! ;-)

  17. Inger
    23. Januar 2014 10:45

    Über Eugen Freund und den 3000 Euro-Sager ist schon so viel gesagt und geschrieben worden, dass ich nicht auch noch meinen Senf dazu geben will.
    Mich stört auch viel mehr, was sich Herr Freund sonst noch so leistet. Wenn man seine Aussagen so nach Hausfrauenpsychologie analysiert, dann kommt man drauf, dass der auch nicht teamfähig ist. Wenn er eine ORF-Tante die seit Jahrzehnten ihren Nachmittagstalk macht (nicht dass ich die Sendung besonders schätze - im Gegenteil) nicht namentlich nennen kann, dann heisst das für mich, dass er überhaupt kein Interesse an seiner engsten Umwelt hat. Wer im selben Betrieb arbeitet und so prominent ist, sollte doch namentlich bekannt sein - oder aber er hat schon einen verfrühten Anflug von Demenz.
    Dieses mehr als ausgeprägte Selbstbewusstsein, dass man ihn nur deswegen genommen hat, weil er was in der Birn hat, ist auch etwas daneben, und geringschätzend für andere Kandidaten.
    Mich empört ausserdem, dass man ihm jetzt schon, im Stadium der Kandidatur, einen Sprecher bezahlt. Wenn er einer wäre, der den Umgang mit dem Wort nicht so beherrscht, würde ich das ja noch verstehen, aber einer der jahrzehntelang davon gelebt hat, da ist das etwas übertrieben, finde ich.
    Dass er nur ein Nehmer ist, zeigt sich ja auch aus der ominösen Zahnspangengeschichte, er meint, sich alles herausnehmen zu können. Jeder in Österreich muss für die Zahnspangen nicht gerade wenig blechen, aber er meint, das Geld von seinem Arbeitgeber abzocken zu können. Als ob er nicht schon genug andere Privilegien hätte.
    Für mich ist er ausserdem nicht glaubwürdig, weil wenn einer jahrzehntelang Nachrichten vorliest und nichts bleibt hängen, dann kann es mit den Qualitäten nicht so weit her sein. Sich etwas von dem zu merken, was man vorgelesen hat, könnte doch nicht verkehrt sein. Bücher im stillen Kämmerlein zusammenzustoppeln oder in einem öffentlichen Gespräch richtig zu reagieren, da sind doch Welten dazwischen. Wobei ich auch da besonders empörend finde, dass er seinen obskuren Krimi z. B. im TV vorstellen durfte. Wer darf das sonst nocht?? Es erscheinen so viele gute und interessante Bücher, aber wer kann dafür im ORF Werbung machen? Sicher, wenn man viel bezahlt, aber das wird Herr Freund ja nicht gemacht haben.
    Und was mich noch am allermeisten stört, ist die Tatsache, dass dieser neue Star am SPÖ-Himmel wieder einer ist, der offensichtlich nichts gelernt hat. Ich habe Herrn Google gefragt, der konnte mir diesbezüglich keine Auskunft geben. Es war nur zu erfahren, dass er in sehr jungen Jahren beim ORF angefangen hat, aber es stand nichts von einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder gar einem abgeschlossenen Studium. Einerseits passt dass ja ins Schema, andererseits ist es für jeden, der einen Beruf erlernt oder ein Studium erfolgreich abschliesst deprimierend, denn es zeigt, dass nicht das, was man wirklich in der Birn hat, zählt,
    sondern einzig und allein die Parteizugehörigkeit und das ist und wieder einmal ganz deutlich vor Augen geführt worden. Kein Beispiel für die Arbeitssuchenden mit Qualifikation.

    • Der Realist (kein Partner)
      24. Januar 2014 08:14

      Sein Lebenslauf erinnert stark an Faymann, kein abgeschlossenes Studium oder Berufsausbildung, Maturazeugnis kann er allerdings vorweisen, schon in jungen Jahren Karrierestart im Schoß der Partei.
      "Da kann ich nur sagen - alle Achtung, Werner Faymann weiß, dass ich kein Hohlkopf bin" -- mit solchen Worten versucht Herr Freund den Hohlköpfen zu erklären, warum das Faymandl gerade ihn auserwählt hat.

  18. Lot
    23. Januar 2014 10:04

    Keine Sorge, Collector. Sein israelischer Führungsoffizier, Herr Raphael Sternfeld, zuständig für "Kommunikation", wird auf Freud schon aufpassen. Er wird alle Kernfragen durch inhaltslose Antworten abschmettern.

    Freund ist ja ohnehin ausgewiesener "Atlantiker", macht somit der Israel-Lobby die Mauer, welche die Außenpolitik der USA und Europas beherrscht (lt. Mearsheimer&Walt: The Israel Lobby and US Foreign Policy).

  19. dssm
    23. Januar 2014 09:41

    Eine kleine Korrektur. Denn der gute Herr Freund ist an den niedrigen Gehältern direkt schuld! Wie aus dem zweiten Teil ja klar hervorgeht.

    Denn Herr Freund (und Consorten) produzieren ja nichts (oder jedenfalls nicht entsprechend der Bezahlung), also muss jemand anders die Produkte für diese Herrschaften herstellen. Dieser Andere muss aber utopisch Steuern und Abgaben zahlen um dem Gesindel die hohe 'Vergütung' bezahlten zu können, sowie einen Wust an unproduktiven Mitarbeiten, in der durch staatliche Regulierungswut ausgelösten Bürokratie, erhalten.

  20. Gerhard Pascher
    23. Januar 2014 08:34

    Eugen Freund kann nichts für seinen Namen, daher sind auch das Wortspiel mit Freunderlwirtschaft und die Aussage eines SPÖ-Funktionär unsinnig, indem er es für vorteilhaft findet, dass beim Spitzenkandidaten zweimal die Buchstabenkombinationen EU vorkommen. Freund wird seine Pflichtübungen brav erfüllen und dann irgendwo unbemerkt weitermachen.
    Einen Pluspunkt hat er aber schon unbewusst verdient, da nun die Privilegiendebatte beim ORF wieder öffentlich diskutiert wird.

    Übrigens: wer erinnert sich noch daran, als vor zirka 25 Jahren die SPÖ massiv gegen einen EU-Beitritt Österreichs aufgetreten ist?

  21. FranzAnton
    23. Januar 2014 08:34

    Liebe AU - Affine!
    Der heutige Beitrag hat - so wie die meisten bisherigen (und zukünfigen, wage ich zu behaupten) eine Problemfacette unseres Regierungssystems zum Inhalt; das ist zweifellos wichtig.
    Die - zweifellos wichtigste Erkenntnis aus all den bisherigen Beiträgen lautet aber: Unsere Regierungsform einer "repräsentativen Demokratie" erscheint wenig geeignet bis ungeeignet, den legitimen Ansprüchen des Staatsvolkes auf eine solide, vernünftige, nachhaltige Politik Genüge zu leisten.
    Worin aber liegt die Ursache hiefür? Aus meiner Sicht: Unsere ehemals autokratische, unabsetzbare Herrscherclique wurde durch eine alle 5 Jahre per Wahlen absetzbare Herrscherclique ersetzt, was gewiss einen gewaltigen, mit Strömen Blutes erkämpften Fortschritt bedeutet, allerdings ist es des Fortschrittes noch nicht genug, denn unsere aktuelle Herrscherclique bedient sich vielfach ähnlich mieser Herrschaftsmethoden wie die vormaligen Autokraten. Dem Vernehmen nach werden Richterposten parteipolitisch besetzt, die "hohe" (kicher) Beamtenschaft interpretiert Gesetzesbestimmungen gemäß Herrscherwunsch, Zeitungsschreiber vertreten großteils Herrschersicht, etc., etc.; A.U.'s Blog geht über vor Mißstandsschilderungen.
    Menschen verhalten sich (natürlich) evolutionär, tendieren aber dazu, die evolutionäre Methodik auszuschalten, sobald sie daraus einen Vorteil für sich zu erkennen glauben.
    Die evolutionäre Methodik besteht nun grundsätzlich darin, jeglicher Entwicklung eine Konkurrenzentwicklung engegenzusetzten. Bei Wirtschaftsunternehmungen etwa ist dies die Gewerkschaft; nur wenn beide rational agieren, sich also nicht gegenseitig umbringen (bei uns heißen sie übrigens Sozialpartner), ist der zum wirtschaftlichen Überleben unabdingbare Erfolg erzielbar, und funktioniert grundsätzlich, Gott sei Dank!
    Übrigens ist das in der Natur natürlich genau so. Niemals rotten etwa Wölfe ihre Beutetiere aus; intuitiv wissen sie wohl, daß sie sich damit selber ihrer Überlebensgrundlage beraubten.
    Welche Gegenmacht, die jederzeit problemlos in der Lage ist, die Regierung von Unsinnigkeiten abzuhalten, steht aber unserer Regierung gegenüber? Erraten, diese Gegenmacht fehlt! Jenes der Opposition zugesagte Recht, Untersuchungsaus-schüsse einzusetzten, wird schon wieder nicht realisiert! So eine Ungeheuerlichkeit! Allein diese Maßnahme böte die Möglichkeit, lautstark auf Fehlentwicklungen hinzuweisen, und Malversanten vor die Öffentlichkeit und den Kadi zu zerren! Da haben sich unsere Beherrscher wieder einmal fein herausgewunden, im vermeintlich eigenem Interesse, realiter aber zum gewaltigen Schaden der Republik! Freilich genügte dies noch keineswegs, sondern bräuchte es noch eines weit effizienteren Widerpartes für unsere Regierenden: Das ganz Volk nämlich, welches in die Lage versetzt werden müsste, jederzeit, zwar per Internet, in den Gang der Regierungsagenden einzugreifen. Unsere Machhaber wissen schon, was das Volk möchte, und was nicht; bloß kümmert sie das wenig, weil bis zur nächsten Wahl noch viel Wasser die Donau runterinnen wird, und die liebe Wählerschaft die Kreuzerln grosso modo gewohnheitsmäßig zu setzen pflegt, aber nicht ewig; es werden nämlich immer weniger Getreue, die so handeln.

    Kurzum: Wie schon gebetsmühlenartig hier gepostet, bedarf es der Implementierung starker, einfach zugänglicher, direktdemokratischer Elemente in unsere Verfassung, soll unser Staatsschiff wieder ruhige Gewässer erreichen.
    Anders geht es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Allein die Schweiz hat's vorgehüpft, und sich damit 2 Weltkriege erspart.

    Gibt es hier im Forum Engagementbereite? Dann bitte vortreten!

  22. Wertkonservativer
    23. Januar 2014 08:18

    Nun, als bekennender Anti-Linker macht's mir ja einigen Spaß, wie rasch sich die "Wunderwaffe Freund" selbst entzaubert hat!

    Da war die ganz natürliche Kritisiererei der Konkurrenz noch gar nicht angelaufen, und - schwupps - schon tat der alte "Medienhase" Freund ganz von sich aus deren Arbeit!
    Nun, dieses von den Roten erhoffte Atout wird wohl nicht wirksam stechen!
    Und der wehleidige "Freund" der Roten auch sicher bald bedauern, sich das alles angetan zu haben, statt unter dem Schirm der "wohlverdienten" Pension in Ruhe weiter Bücher zu schreiben!
    Na ja, lieber Freund! Selber Schuld!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  23. brechstange
    23. Januar 2014 07:48

    Wann endlich wacht der Bürger auf und setzt ein deutliches Zeichen gegen die Pfründepolitiker aller Lager, die heimlich ihr Geschäftsmodell änderten? Alleine resigniert zu sagen, sind ja alle die gleichen, wird nichts ändern.

    Die EU-Wahl ist eine echte Chance.

    • Freak77
      23. Januar 2014 08:22

      @ brechstange

      Die bisherigen EU-Wahlen waren im Großen und Ganzen eher langweilig und mit einer niedrigen Wahlbeteiligung.

      Weil die Bürger das Gefühl hatten, dass Brüssel eh so weit weg ist und es egal ist und es tausend andere Gründe gibt um am Wahlsonntag anderes zu tun als in das Wahllokal zu gehen.

      Diesmal, 2014 muss es aber anders sein: Ich hoffe auf eine Moblilisierung der Wähler und dass die Wähler ein deutliches Zeichen setzen.

    • Inger
      23. Januar 2014 12:43

      Freak 77

      Die bisherigen EU-Wahlen .. mit einer niedrigen Wahlbeteiligung.
      Tja, wie sollte das denn anders sein, wenn schon bei der Abstimmung ob dazu oder nicht, schon eine so geringe Wahlbeteiligung war?? Ich meine mich zu erinnern, dass das damals auch nur knapp über 50 % waren, die hingingen und davon waren wiederum nur 60 % für den Beitritt. Und jetzt heisst es immer die Österreicher waren mit großer Mehrheit dafür. Mitnichten. Ich denke, die die schon zur Abstimmung nicht gingen, waren eher dagegen als dafür bzw. war es ihnen egal oder aber nicht bewusst, welcher Rattenschwanz an Problemen sich daraus ergeben wird.

    • Erich Bauer
      23. Januar 2014 16:14

      Berhard Görg (ÖVP-Urgestein) hat kürzlich im "Kurier" ein g'scheites Bürger-Psychogramm verfertigt. Er stellte fest, dass die "bürgerliche Erziehung" auf Eigenverantwortung und selbständiges Handeln ausgerichtet ist: Jeder ist seines Glückes Schmied...

      Er stellte auch weiters fest, dass diese Eigenschaften zu nicht sehr ausgeprägter "Solidarität" führt... Daher wird der Bürger, wenn's drauf ankommt, sich selber "am Riemen reißen", als sich auf "Andere" zu verlassen, bzw. seine Hoffnungen zu setzen...

      Für die "moderne" Massendemokratie ist der Bürger einfach zu "quecksilbrig" und neigt daher naturgemäß zur Zersplitterung seiner politischen Interessenlagen. WECKRUFE gehen ihm hinten vorbei. Nicht ganz unbegründet, wie ich meine. Für welche Splitter-PARTEI soll er sich entscheiden? Der Bürger kennt ja seine "Bürger"-PARTEIEN. Und er weiß natürlich ganz genau, dass Vertrauen in diese, im Zweifelsfall, eher unbegründet ist...

      Leider muss man ungeschminkt festhalten, dass Parteien mit "Kaderorganisation" und "Kaderbewusstsein" auch in der nächsten Zukunft in den Parlamenten bestimmend sein werden...

  24. Cotopaxi
    23. Januar 2014 07:30

    Freund und Karas sind auf EU-Ebene doch nur das, was auf Bundesebene Faymann und Spindelegger, Stöger und Brandstetter und auf Landesebene Häupl und Pröll darstellen: eine in Verwesung übergegangene politische Kaste. ;-)

  25. Gandalf
    23. Januar 2014 02:26

    Eugen Freund wird der SPÖ nicht den erhofften "Turbo" bringen: Die Leute, die ihn allenfalls wegen seines vom Fernehschirm bekannten Gesichtes wählen würden, gehen überwiegend nicht zu EU-Wahlen. Und die Schickimicki-Bobos, die er (auch) ansprechen soll(te), werden sich schon ein wenig über seine mehr als naiven Aussagen gewundert haben; da verschenken sie lieber ihre Stimme an die Neo(n)s - wer auch immer von dieser Chaostruppe kandidiert: Der Snob- Selbstzufriedenheit tut's gut, und schaden tut's, realistisch gesehen, ja wirklich keinem.

  26. oberösi
    23. Januar 2014 02:05

    "Eugen Freund war immer schon der typische SPÖ-Exponent, der in einer eitlen Privilegienwolke lebend linke Wortblasen ausstößt, aber keinerlei Tiefgang oder gar Wissensbasis hat". Und damit ist dieses Edel-Exemplar eines Alt-68ers, die nach wie vor bestimmend sind in Österreichs selbstreferentiellen Gesellschafts-, Politik- und Kulturzirkeln, auch schon treffend und vor allem erschöpfend charakterisiert.

    Gegen diesen ORF hilft nur noch: Gebührenboykott und in Folge Verstaatlichung. So rasch wie möglich. Nur spielts das leider nicht. Zuviel steht auf dem Spiel, würden die Machthaber die wichtigste Desinformationsanstalt des Landes preisgeben.

  27. mischu
    23. Januar 2014 01:05

    Wie soll ein typischer Vertreter der Spezies NADELSTREIFSOZI, der im geschützten Bereich ca. 120.000,-- Euro Jahreseinkommen und bis jetzt ca. 350.000,-- Euro an Abfertigungen kassiert hat, auch wissen, was ein einfacher Hackler tatsächlich verdient? Das ist ganz einfach zu viel verlangt!
    Endlich weiß der ORF-Zwangsgebührenzahler, was mit seinen Beiträgen passiert.

    Wenn Eugen Freund von den Genossen auch noch gewählt wird und 3 Jahre in der Politik durchhält, dann hat er zusätzlich Anspruch auf eine Politikerpension.

    Tja, die Gier ist ein Luder und der sozialistische Futtertrog ihr Bruder!

  28. kritikos
    23. Januar 2014 00:51

    Ich wünsche ihm - jetzt bin ich boshaft - dass er in noch ein paar Fettnäpfchen (die Verkleinerung ist hier eigentlich falsch) tritt und die Medien, trotz ihrer Linkslastigkeit, dies auch aufgreifen. Und die SPÖ bei der EU-Wahl abrutscht, am besten absackt. - Was soll und will der Herr Freund wirklich im Eu-Parlament? Welche Vorstellungen hat er (hat er sie?), was (oder wen?) verttritt er? Immer wieder kommt einem die Verzweiflung ob dieser Republik hoch.
    Aber: Ist Herr Karas ein guter Vertreter in der EU? Er hinterlässt den Eindruck, dass er hauptsächlich sich selbst vertritt. Und alle miteinander haben offenbar nicht begriffen, dass zunehmend viele Österreicher diese Eu nicht wollten. Oder wissen sie es, aber die Pfründe sind doch auch was Schönes.

    • Collector
      23. Januar 2014 09:46

      Wofür Herr Freund steht?

      1. Für „die Vereinigten Staaten von Europa“, einem Bundesstaat, in dem Österreich verschwindet wie Zucker im Kaffee.
      2. Für die Aufwertung des „Europäischen Parlaments“, das ein Volk repräsentiert, das es nicht gibt: Eine Spottgeburt der Demokratie!
      3. Für eine Europäische Währungsunion, die eine „Fehlkonstruktion“ (lt. Merkel und Schäuble!!) und längst gescheitert ist.
      4. Für den von Faymann begangenen „Verfassungsputsch“ bei der Änderung des Lissabonvertrags zur Aufhebung des Bailout-Verbots ohne Volksabstimmung.
      5. Für den Transfer des österreichischen Volksvermögens an Pleitestaaten und Banken.
      6. Für die Enteignung der Sparer durch die EZB, ihre Geldflut und die kommende Bankenunion.
      7. Für die Einführung von EU-Steuern + inländischen Vermögenssteuern.
      8. Für das Freihandelsabkommen mit den USA und die "Heuschrecken".
      9. Für die Armutseinwanderung aus kulturfernen Schichten.
      10. Für das Menschenrecht der Frau auf Tötung der Leibesfrucht (nach Estrela-Report)
      11. Für die Integration der Homosexualität in die europäische Leitkultur (lt. Lunacek-Vorsitz im EU-Parlamentsausschuß).
      12. Für die Gleichstellung von Homopartnerschaften mit der Ehe.

      Der Katalog läßt sich leicht noch ergänzen. Sicher ist nur eines: SPÖ-Freund ist unwählbar. Er ist kein Freund Österreichs. Ebensowenig wie Karas oder Lunacek.

    • Wertkonservativer
      23. Januar 2014 10:15

      Also wenn Sie schon so fragen, werte(r) @ kritikos:
      Herr Karas (mir persönlich auch nicht gerade "hinreissend" sympathisch) ist als einer der profiliertesten bürgerlichen Spitzenmandatare des EU-Parlaments mit ziemlicher Sicherheit ein guter Vertreter unseres Landes!
      Von den ins EU-Parlament entsandten Politikern zu erwarten, ihre eigene Organisation und die Europäische Gemeinschaft insgesamt "nicht zu wollen", ist wohl doch ein wenig "viel verlangt"!
      Ein Widersinn übrigens, Leute in das Parlament zu wählen, die aus Prinzip "dagegen sind"!
      Was soll das überhaupt, und was erwartet man sich davon?
      Vom EU-Parlament aus die Europäische Union ins Wanken bzw. zu Fall zu bringen, ist für mich ein leicht schizoider Gedankengang!
      So wird's wohl nicht gehen, liebe EU-Ablehnergemeinde!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      23. Januar 2014 11:03

      Herr Michler,
      wenn die EU-Kritiker nicht ins Parlament dürfen, dann müssten diese eben auch schadlos gehalten werden. Wie soll das gehen?, Herr Michler.
      Oder vertreten Sie nun auch die Meinung von Karas: "Wer nicht für die EU ist, gehört nicht zu uns." oder "EU-Kritiker sind Krebsgeschwüre." Will der Karas Wahlen abschaffen? Will der Karas alle deportieren oder wegsperren, die kritisch sind?
      Sehr bedenklich diese Sichtweise.

    • Cotopaxi
      23. Januar 2014 11:21

      @brechstange

      Manche Schwarze träumen vielleicht immer noch von Wöllersdorf? ;-)

    • Pumuckl
      23. Januar 2014 13:20

      Da soll noch mal einer sagen daß sich alte Männer nicht mehr ändern können!

      Unser @ Wertkonservativer, dessen verbaler Jagdgesellschaft hier im Blog ich schon wiederholt entgegengetreten bin, hat da innerhalb weniger Tage 2x ein Signal gesetzt.

      Einmal die Bezeichnung Trottel für einen offensichtlich überarbeiteten Arzt, der einen Mißstand sicherlich zu ungenau kritisiert hat.
      Diesmal die " Diagnose schizoid " für, @ kritiklos 00:51, der zu den Herren E. Freund und O. Karas kritische, aber berechtigte Fragen stellt.

      Sehr geschätzter Herr Michler, bitte zu " schizoid " googeln! Dann werden Sie sehen, das der Vorwurf einer derartigen Neurose keinesfalls mit dem Kommentar von @ kritiklos begründet werden kann.

      Wäre es hinsichtlich Ihrer o. a. kritisierten neuen Angriffigkeit* nicht besser, zu Ihrer früheren liebenswürdigen Freundlichkeit zurückzukehren?

      Aber, sehr geschätzter Herr Michler, bitte nehmen Sie dafür konkret zu den
      12 Punkten von @ collector 09:46 Stellung. Das wäre eine wirklich wertvolle neue Facette Ihrer Postings!

      WO HAT DA IHR "HEILIGER" VIZEPRÄSIDENT KARAS JE EINE WERTKONSERVATIVE POSITION WIRKLICH WIRKSAM VERTRETEN ?


      Ich behaupte, dazu hat Karas viel zu wenig Intelligenz und Charakter. Dieser Wicht in Brüssel bedeutet Unglück für unser geliebtes Österreich. Er liebt es nämlich nicht, sondern nur sein Ego!

      * Noch wäre da der Vorwurf der Untergriffigkeit nicht zutreffend.

    • Wertkonservativer
      23. Januar 2014 13:21

      Jetzt hören Sie aber bitte wirklich auf, @ Cotopaxi!

      Was Sie da abziehen, ist nicht nur unseriös und unfair, sondern auch völlig unverhältnismässig.

      Und, verehrte @ Brechstange: auch Ihre Sichtweise scheint hier etwas eigenartig.
      Der Herr Karas droht hinsichtlich EU-Kritikern sicher nicht, sie mit ungesetzlichen Mitteln zu verfolgen, zu deportieren oder wegzusperren.
      Das sind überzogene Deutungen und aus offensichtlicher Antipathie genährte Übertreibungen, die Sie wahrlich nicht notwendig hätten!
      Bitte um vorauseilende Entschuldigung, falls ich Ihnen hier zu nahe getreten wäre!

      Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      23. Januar 2014 13:28

      @ Pumuckl

      Selbst der allgemein geschätzte Jurist Dr. Fiedler bekam jüngst aus einer morgendlichen Laune heraus sein unverdientes Schmalz ab. ;-)

    • Wertkonservativer
      23. Januar 2014 13:31

      Werter @ Pumuckl,

      Ihre Replik hat sich mit meiner, an @ Cotopaxi und @ brechstange gerichteten, zeitlich überkreuzt!

      Was soll's: ich habe weder Zeit noch Lust, mich hier weiter über Wortdeutungen und Anstandsfragen zu matchen. Absolut keine Lust mehr!

      Hinsichtlich des Herrn Karas habe ich selbst angedeutet, dass er nicht wirklich mein Fall sei!
      Dass er im EU-Parlament jedoch ein "Player" und kein "Nobody" ist, kann wohl auch bei negativer Sichtweise nicht bestritten werden.

      Nochmals, werter @ Pumuckl: ich achte Ihre Beiträge sehr, und nehme auch Ihre Kritik zur Kenntnis!

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • brechstange
      23. Januar 2014 15:55

      Herr Michler,
      das hat Herr Karas gesagt, das haben mein Mann und ich persönlich gehört. Er hat es so gesagt und war zu keiner Diskussion bereit.
      Ich denke, EU-Kritiker sind die besseren Europäer. Sie machen das nicht mit dem Mainstream sondern müssen gegen den Strom schwimmen und sich auch beliebig denunzieren lassen.
      Das ist nicht in Ordnung und in meinen Augen äußerst bedenklich.
      Liebe Grüße

    • Wertkonservativer
      23. Januar 2014 16:11

      Liebe @ Brechstange,

      nehme Ihre Meinung fair zur Kenntnis, obwohl Ihr Satz von den "Kritikern als bessere Europäer" schon diskussionswürdig wäre, ebenfalls die Sache mit dem "gegen den Mainstream schwimmen"!
      Der Mainstream hier und auch ganz allgemein ist doch GEGEN die EU gerichtet, das ist schon allein aus den Beiträgen hier im A.U.-Forum ersichtlich.
      Hier sind ALLE gegen die EU, nur ich alter Trottel kämpfe bis zum Umfallen PRO EU!

      Klar doch, oder?

      Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: erhard@michler.at)

    • brechstange
      23. Januar 2014 17:28

      Herr Michler,
      ich meinte den politischen und medialen Mainstream. Dieser ist eindeutig auf Unterdrückung von Alternativen ausgelegt. Nicht hier im Forum, das ist richtig. Kennen Sie den Prof. Hankel, der vor ein paar Tagen gestorben ist? Ein Eurokritiker von Beginn an, er hatte auch beim Bundesverfassungsgerichtshof den Euro verhindern wollen, was leider nicht gelungen ist. Es wäre uns eine Menge erspart geblieben. Es gibt sehr gute Bücher und Videos, vielleicht haben Sie Zeit und hören sich diese auf Youtube mal an. Liebe Grüße

    • Wertkonservativer
      23. Januar 2014 18:46

      Zur Aufforderung von @ pumuckl, mich zu den zwölf Punkten des @ Collector zu äußern:
      erstens finde ich es ein wenig eigenartig, von wem auch immer "aufgefordert" zu werden, und
      zweitens ist die Aufstellung des @ Collector in einer Weise polemisch und teilweise auch extrem einseitig abgefasst, dass ich keine Veranlassung sehe, mich dazu Punkt für Punkt zu äußern!
      Im einzelnen nur soviel:
      1) die EU ist nicht als Bundesstaat konzipiert, und wird es auch nie sein!
      2) die Aufwertung des EZ-Parlaments war allseits gewünscht und soll den sonstigen EU-Gremien im Namen der Mitgliedsvölker ja mehr auf die Finger schauen.
      Wer so denkt wie Collector, sollte zumindest den Freiheitlichen abraten, auch nur irgendwelche Anstrengungen in Bezug auf die kommenden Wahlen zu unternehmen.
      3) Wer den Euro als Fehlkonstruktion ansieht, versteht nicht allzu von der Wirtschaft.
      Was haben Merkel und Schäuble hier Negatives gesagt? Mir nicht bekannt.

      Auch zu etlichen anderen Punkten (außer bei Pt. 10 - 12, wo ich total zustimme), gibt es jede Menge Abstimmungs- und Diskussionsbedarf; einseitige Schuldzuweisungen wären sachlich zu hinterfragen.

      Nochmals: die EU und der Euro sind nmA. (im wesentlichen sinnvolle) Realität!
      Ich glaube eigentlich wirklich nicht, dass die Rückbau-Hoffnungen der Mehrheit hier Erfolg haben werden!
      Jedenfalls verwahre ich mich dagegen, mit meinem Eintreten für die Gemeinschaft als schlechter Österreicher angesehen zu werden!
      Im übrigen ist der hier (auch von mir) vielgerühmte frühere BK Schüssel ja ebenfalls ein "glühender Europäer"! Ist er nun vielleicht auch ein schlechter Österreicher?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pumuckl
      23. Januar 2014 21:12

      @ Wertkonservativer 16:11

      " Hier sind alle gegen die EU. Nur ich alter Trottel kämpfe bis zum Umfallen PRO-EU "

      ° Hier im Blog wird mir kaum jemand widerspechen, wenn ich behaupte: " Eine große Mehrheit der Österreicher wären begeisterte Europäer, WENN DAS IDEAL EINES EUROPA DER VATERLÄNDER, NACH VORSTELLUNG VON DE GAULLE UND ADENAUER das erreichbare Ziel wäre. "

      ° Nach meiner Erinnerung hat Sie noch keiner Ihrer eifrigen " Wadlbeißer " jemals
      einen ALTEN TROTTEL geheißen. Sie sollten es nicht selber tun, denn es stärkt Ihre Positionen nicht.

      Ich danke Ihnen deshalb für Ihren Beitrag von 18:46 in welchem Sie meiner Bitte um Stellungnahme teilweise doch noch nachkommen.
      Durch Argumente und Gegenargumente stärken Sie sehr wohl Ihre Positionen!

      DER WIRKLICH BEEINDRUCKENDE BERUFLICHE UND PRIVATE LEBENSWEG, VON WELCHEM SIE UNS HIER SCHON ÖFTER BERICHTETEN, MUSS OHNEHIN JEDERMAN ACHTUNG ABVERLANGEN.
      Daß Sie dabei der ÖVP - Wirtschaftsbund manchmal auch unterstützend begleitet
      hat, und daß dabei sicherlich auch persönliche Bindungen und sogar Freundschaften entstanden, erklärt ihre unerschütterliche Treue und Bereitschaft Handlungen und Personen der ÖVP bedingungslos zu verteidigen.
      Aber das ist kein Argument, welches, Fehlentwicklungen und Fehlleistungen in der EU und der ÖVP rechtfertigt.

    • Wertkonservativer
      24. Januar 2014 07:43

      Danke, @ Pumuckl für Ihre verständnisvollen und ausgleichenden Worte!

      Nur noch ganz kurz und abschließend:

      meine unerschütterliche Treue zur Volkspartei ist keineswegs durch irgendwelche Unterstützungen bzw. Vorteilsnahmen aus Richtung ÖWB erklärbar (dort habe ich lebenslang nur Beiträge gezahlt!), sondern aus meiner weltanschaulichen Grundeinstellung und deren relativ größten politischen Entsprechung im Programm der Volkspartei.
      Nochmals, werter @ Pumuckl:
      einem erwiesenermaßen idealistisch Denkenden Vorteilsüberlegungen hinsichtlich seines Denkens und Tuns unterzujubeln, macht mich - von ernstzunehmenden und im Grunde ähnlich denkenden Menschen ausgesprochen - ein wenig traurig!
      Gerade in der Privatwirtschaft kommt es ja ausschließlich auf Tüchtigkeit und Ausdauer an, um - meist nach mühseliger Anlaufzeit - Erfolg zu haben!

      Beste Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pumuckl
      24. Januar 2014 21:42

      @ Wertkonservativer 07:43

      Zum hoffentlich versöhnlchen Abschluß:

      " . . . der ÖVP - Wirtschsftsbund VIELLEICHT manchmal unterstützend . . . " hätte ich schreiben sollen.
      Es steht mir natürlich nicht zu, Vorteilnahme als Tatsache zu unterstellen! Aber bei grenzüberschreitender unternehmerischer Tätigkeit die Einrichtungen der Kammer in Anspruch zu nehmen, ist doch völlig legitim! Dazu ist sie ja da!
      Sicher bin ich aber, daß bei mehr als 50% der GROKO - Parteiemitglieder Vorteilsnahme oder familiäre Gewohnheit* Motiv ihrer Mitgliedschaft ist.

      * Weniger freundlich ausgedrückt könnte man auch vvon Trägheit reden.





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