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Deutschland hat genau das, was in Österreich fehlt

Die „Alternative für Deutschland“ tritt mit einer eindrucksvollen Doppelspitze zu den Europa-Wahlen an.

Zusammen mit dem Senkrechtstarter Bernd Lucke, der bei den deutschen Bundestagswahlen aus dem Stand und ohne nennenswertes Werbebudget 4,7 Prozent der Stimmen erreicht hat, tritt nun auch der frühere Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, zur Europa-Wahl an. Beide wurden nun von einem AfD-Parteitag begeistert gefeiert.

Den Österreicher packt da nur schmerzhafte Wut: Warum gibt es hierzulande nichts Vergleichbares? Warum stehen an der Spitze von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung nur so jammervolle Figuren? Warum gibt es in der ganzen österreichischen Wirtschaft und unter den Ökonomieprofessoren nichts annähernd Ähnliches?

Das überraschende Lucke-Henkel-Doppel fällt bei uns zusammen mit der endgültigen Verschmelzung der Neos mit dem alten Heide-Schmidt-Lif. Dazu brauchts wohl keine weiteren Worte mehr. Auch wenn manche in ihrer Verzweiflung über die Regierung zuletzt noch Sympathien für die Neos hatten, so haben sich diese nun selbst eindeutig ganz weit links positioniert.

Das überraschende Lucke-Henkel-Doppel fällt in den nächsten Tagen auch zusammen mit dem endgültigen Abschied Frank Stronachs aus der Politik. Dieser hatte ja mit seiner Bekanntheit und seinem vielen Geld, aber ohne jedes politische Gespür und ohne jede tiefere Ahnung davon, was seine (an sich oft durchaus richtigen) Schlagworte bedeuten, viele liberalkonservative Menschen anfangs zwar angezogen. Aber am Schluss hat er sie alle maßlos enttäuscht. Diese stehen heute viel stärker orientierungs- und führungslos da, als sie es ohne Stronach wären.

Zwar werden in Österreich die Freiheitlichen angesichts der Infamie der Medien viel an Zustimmung gewinnen, die ja absurderweise die FPÖ für die von den Grünen zu verantwortenden Ausschreitungen beim FPÖ-Ball verantwortlich machen. Aber die FPÖ hat halt weder einen irgendwie relevanten Industriellen noch einen charismatischen Ökonomieprofessor irgendwo im Team, der wirtschaftlich Fundiertes von sich geben könnte.

Rund um das Thema Wirtschaft herrscht bei der FPÖ derzeit absolute Funkstille. Obwohl sie in Zeiten wie diesen das absolut Wichtigste in der Politik ist. Die Freiheitlichen profitieren - abgesehen von den Früchten des Zorns der Bürger auf die Medien - derzeit einzig von der Frustration der Österreicher über das, was seit 2008 in diesem Lande zu regieren versucht. Aber die Schwäche der anderen ist noch keine eigene Stärke, auf der man aufbauen könnte.

Natürlich gibt es auch in Deutschland jede Menge linker Journalisten. Sie versuchen, die AfD als rechtsradikal zu denunzieren. Aber auch dort wird das der neuen Partei eindeutig helfen. Nicht nur weil das Image der Medien auch bei denen, die sie noch konsumieren, gegen Null geht. Sondern weil auch die Deutschen genau wissen, dass in den Redaktionen rotgrünes Denken dominiert, das immer wieder kontrafaktisch berichtet. Ganz abgesehen davon, dass es in Deutschland zum Unterschied von Österreich auch liberale und konservative Zeitungen gibt.

Selbstverständlich hat Henkel recht gehabt, als er betonte, er habe bei der AfD nicht "einen einzigen verrückten Neonazi" gesehen. Im Vorstand, so seine Worte, sitzen nur "Ehrenfrauen und Ehrenmänner". Aber da die AfD den Mächtigen sehr unangenehm wird, wird wohl keine Denunziation gegen sie ausgelassen werden. Sie wird nur nicht nutzen.

 

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alle Kommentare

  1. Segestes (kein Partner)

    Ich teile die Meinung, dass das mediale Dämonisieren von Parteien wie der FPÖ oder der AfD diesen mehr nützt als schadet, sicher nicht.
    Man erinnere sich nur an die Schüssel-Haider-Regierung, die es aufgrund des medialen Dauerbashings ängstlich vermied, "rechte" Akzente zu setzen. Aufgrund dieses erzwungenen Stillhaltens ist dann folgerichtig auch die FPÖ implodiert. Denn eine freiheitliche Partei, die in Regierungsverantwortung weder in der EU- noch in der Zuwanderungsfrage für eine substanzielle Veränderung sorgt, sondern stattdessen primär der ÖVP als Steigbügelhalter dient, braucht kein Mensch.

    In diesem Land werden sich die Dinge nur dann zu einem Besseren ändern, wenn die FPÖ im Parlament die Mehrheit stellt - das werden jedoch die Medien verhindern, indem sie das Wählen von Blau auch weiterhin als sozial unerwünschtes Verhalten brandmarken, dem bestenfalls "Modernisierungsverlierer" frönen. Und wer will schon als Loser gelten?
    Ein zweiter Weg um in Österreich wirklich etwas zu verändern, wäre die Direkte Demokratie. Das wiederum werden die Parteien hintertreiben und bestenfalls Placebos zulassen.

    Ich denke mittlerweile, dass der ukrainische Weg der beste wäre. Andererseits stänkert der nicht-grüne Durchschnittsösterreicher ja lieber in Foren, anstatt auf die Straße zu gehen. Von daher wird alles beim Alten bleiben, bis es endgültig zu spät ist und unser Kanzler Ahmed oder Mehmed heißt (und dieses Szenario ist nicht einmal besonders übertrieben).



  2. Amalek (kein Partner)

    Wir werden jetzt von Großunternehmen, Großbanken und in der Gestalt von Herrn Barroso von Großbürokraten regiert. Der unheiligen Troika. Und darum geht es bei diesen Europawahlen tatsächlich. Es wird ein Kampf der nationalen Demokratie gegen die EU-Staatsbürokratie sein.

    Was auch immer Sie in diesem Plenarsaal sagen mögen: Die Menschen da draußen wollen keine Vereinigten Staaten von Europa, sie wollen ein Europa souveräner Staaten, die miteinander Handel treiben und kooperieren.

    Und ich glaube, dass die Europawahl einen Wendepunkt markieren wird. Bis jetzt hat jeder gedacht, wenn auch sehr widerwillig, dass die Entwicklung der Europäischen Union unvermeidlich war. Dieser Mythos der Unvermeidlichkeit wird durch die Europawahlen in diesem Jahr erschüttert werden.“

    Nigel Farage



  3. Cato d.Ä. (kein Partner)

    Leider hat Österreich keine Möglichkeit eine Partei, wie vergleichsweise die AfD in Deutschland zu wählen.
    Haben manche noch vor nicht allzulanger Zeit vermeint, in der Liste Stronach oder den NEOS eine Alternative gefunden zu haben, mussten sie diese Hoffnung begraben. Dabei hat die Liste Stronach noch einen Hoffnungsschimmer. Ihr hat ja bedauerlicherweise Stronach selbst das Grab geschaufelt. Aber Totgesagte leben bekannlich länger. Die LS hätte noch die Möglichkeit, sich neu zu struktuieren. Sie sollte einen Beobachter zur AdF entsenden und deren Ideen und Politik für Österreich modifizieren. Vielleicht findet sich dann doch ein Wirtschaftspolitiker von Rang.
    Die NEOS kann man nach der Fusion mit dem Liberalen Forum endgültig vergessen. " Wer mit den Hunden ins Bett geht, wacht mit Flöhen auf. "
    Wenn Heide Schmidt nur einen Schatten auf diese Partei wirft, weiß man, wie man dran ist. Es waren offensichtlich die Geldzuwendungen Haselsteiners, auf die man nicht verzichten wollte.
    Resultat : Eine neue linke Partei, die durch demonstrativ gezeigte Lebhaftigkeit
    zu täuschen versucht.
    Die ÖVP hat, wie ich schon mehrmals sagte, den Mittelstand und die Wirtschaft verraten, da sie als SPÖ light nur mehr so lange als möglich an der Macht bleiben will.
    Was bleibt übrig ?



    • brechstange

      TS und Stronach wird vorrangig wegen des Währungskurses und Angreifen des politischen Apparats stark angefeindet.

      Im Wahlkampf war das Ziel der "Mitbewerber" das TS derart zu schwächen, dass TS den Einzug ins Parlament verfehlt bzw. den Klubstatus verliert.
      Dazu dienten während des Wahlkampfes drei Strategien:
      1) mediale Hinrichtung durch Zerstörung des Stronachschen Nimbus
      2) das Mandat der Frau Lindner, hier hoffte man auf den Verlust des Klubstatus
      3) die Finanzierung der NEOS, wenn man unbedingt ins Parlament will, dann verkauft so mancher auch sein Fell

      Ich habe es heute bereits geschrieben: Ein wesentliches wirtschaftliches Kriterium ist Knappheit und diese wird uns erfinderisch machen und zu Höchstleistungen anspornen.

      Ich bitte um Nachsicht, dass auch wir nur Menschen sind, die in einem längeren Prozess gute Lösungen finden müssen und das immer begleitet von Ignoranz bzw. "schlechter und tendenziöser Presse" durch die Medien. Auch stellen wir fest, dass unsere Vorschläge von anderen übernommen werden, was grundsätzlich positiv zu bewerten ist, wünschenswert wäre eben ein faire Berichterstattung. Was aber nicht so schnell der Fall sein wird. Hier gilt eben der Wahlspruch (von Andreotti glaub ich): "Macht verzehrt nur die, die sie nicht besitzen." Das ist eben unser Schicksal.

      Ich bitte um Ihre weitere Unterstützung.

    • Cato d.Ä. (kein Partner)

      @ brechstange

      Es wäre gut wenn LS nicht selbst in den Wunden der Vergangenheit wühlte.
      Sie haben gute Leute, aber keine klare Linie. Deshalb mein Hinweis auf AdF.
      Da gäbe es einiges zum Abpausen.

    • brechstange

      Prof. Hankel war für AfD. Prof. Hankel war unser Berater. Auch Prof. Henkel ist für uns kein Unbekannter. Schade nur, dass Prof. Hankel am 15. Jänner unerwartet gestorben ist. Das Erbe aber ist da und gut dokumentiert. Ihm können wir verdanken, dass der ESM nicht grenzenlos ohne Eisnchaltung der Parlamente bemüht werden darf. Ihm verdanken wir es, dass der BVG über die Staatsanleihenaufkäufe der EZB richten wird.

      Unsere Linie ist noch nicht so klar ersichtlich, da gebe ich Ihnen Recht, das liegt aber nicht nur an uns, sondern auch an der tendenziösen auf Skandal ausgerichteten Berichterstattung. Außerdem verlangen komplexe Vorgänge eben auch Abwiegen, Populismus und einfache Formeln sind eben keine Antwort, aber diese Antworten sind eben - oberflächlich betrachtet - fürs erste klar, insgesamt aber unbrauchbar.

  4. Knut (kein Partner)

    Als Alternative für Österreich hätte man sich Stronach oder die NEOS erwartet.

    Aber Stronach stolpert laufend über die eigenen Beine und für die NEOS ist das LiF wichtiger uns vor allem auch, dass Parteispenden (also Schmiergelder) abgeschrieben werden können. So kommt natürlich mehr Geld in die Portokassa und dem edlen Spender (der natürlich gar nichts für sein Geld erwartet) ist auch noch geholfen.

    Von den rückgratfreien schwarzen und roten Lobbyistenbetreuern (früher irrtümlich Volksvertreter genannt) können wir sowieso nichts erwarten und von den Blauen (das neue Braun soll jetzt blau sein) können wir auch keine zielführende Arbeit erwarten, weil die ständig damit beschäftigt sind, sich aus der ganz rechten Ecke zu befreien, in die sie von den Linken laufend gedrückt werden.

    Das Volk ist verraten und verkauft.



  5. Haider

    Ihr Wort in Gottes Ohr. Leider gibt es in Deutschlands Parlament ausschließlich Linksparteien - obwohl eine von ihnen (FDP) sogar hinausflog. Was nützt es, wenn die CDU zwar die Wahlen gewinnt, sich aber dann in sog. Koalitionsverhandlungen von der SPD vereinnahmen läßt. Und für die CSU lautet das unumstößliche ideologische Credo: Autobahnmaut. Dafür wird jede linke Torheit akzeptiert!



  6. 57er
    • brechstange

      Nein, fehlt nicht. Team Stronach.

    • Haider

      @brechstange
      Es ist zwar ehrenswert, daß Sie nibelungentreu am Team Stronach festhalten - aber es zerbröselt gerade endgültig. Viele Österreicher werden dieser zusammengekauften Söldnertruppe wohl kaum nachtrauern.

    • brechstange

      Haider,
      uns zerbröselt es nicht. Knappheit führt zu Höchstleistungen, ein immerwährendes wirtschaftliches Grundprinzip.

  7. Collector

    Die AfD hat sich auf ihrem Parteitag aam 25. Jan. in Aschaffenburg als KONSERVATIVE PARTEI klar positioniert. Sie spricht die Jugend an, "die Werte, Strukturen und Haltungen vermissen, die bei Eltern und Großeltern noch selbstverständlich waren“ und die bei den Altparteien nicht mehr vorkommen. Die AfD thematisiert „deutsche Identität, Zuwanderung, Sozialzuwanderung, multikulturelle Gesellschaft, auch Dinge wie die Homo-Ehe“

    Ihr Wahlkampfmotto: MUT ZU DEUTSCHLAND 

    In seiner Rede, heißt es in der Süddeutschen Zeitung, wettert er gegen die Euro-Rettungspolitik, den Bürokratismus und den Brüsseler Zentralismus, er spricht sich gegen den Euro-Rettungsschirm und gegen die Bankenunion aus und liefert dafür fundierte Kritik. Auch das Demokratiedefizit in der EU prangert er an, alles Positionen, die er mit Argumenten gut begründet.

    Wir brauchen den gleichen MUT ZU ÖSTERREICH!

    Den zeigt wohl nur die FPÖ!



  8. Collector

    Die AfD hat sich auf ihrem Parteitag am 25. Jan. in Aschaffenburg als KONSERVATIVE PARTEI klar positioniert. Sie spricht die Jugend an, "die Werte, Strukturen und Haltungen vermissen, die bei Eltern und Großeltern noch selbstverständlich waren“ und die bei den Altparteien nicht mehr vorkommen. Die AfD thematisiert „deutsche Identität, Zuwanderung, Sozialzuwanderung, multikulturelle Gesellschaft, auch Dinge wie die Homo-Ehe“ Gauland in FAZ).

    AdF-Wahlkampfmotto: MUT ZU DEUTSCHLAND 

    In seiner Rede, heißt es in der Süddeutschen Zeitung, wettert Lucke gegen die Euro-Rettungspolitik, den Bürokratismus und den Brüsseler Zentralismus, er spricht sich gegen den Euro-Rettungsschirm und gegen die Bankenunion aus und liefert dafür fundierte Kritik. Auch das Demokratiedefizit in der EU prangert er an, alles Positionen, die er mit Argumenten gut begründet.

    Wir brauchen den gleichen MUT ZU ÖSTERREICH!

    Den hat bislang nur die FPÖ!



  9. Josef Maierhofer

    Für mich ist es die einzige Partei, die Österreich in der EU vertreten sollte, nämlich die FPÖ.

    Leider finde ich keine anderen, die sagen wir vertreten Österreich in der EU und nicht umgekehrt.

    Ob und wie dies gelingt, wird die EU Wahl und die Zeit zeigen.



  10. brechstange

    Stronach legt sein NR-Mandat zurück, aber die Partei bleibt weiter mit ihm bestehen. Bitte keine Falschmeldungen. Er hat es nicht notwendig, sich dauernd beschimpfen und von den Kapazundern Faymann, Ostermayer und Co im Parlament auslachen zu lassen.

    Abgesehen davon wird es nicht mehr lange dauern und unser Währungsmodell wird implementiert werden. Hoffentlich dauert es nicht zu lange, es wird spannend, wie hoch die heute Verantwortlichen die Fallhöhe steigern werden.



    • Wertkonservativer

      Liebe @ Brechstange,

      Sie imponieren mir ja wirklich, mit welch unglaublichem Einsatz Sie für Ihre Partei und Ihre Überzeugung hier auftreten (ich bin ja auf ähnlichem Trip unterwegs!).

      Aber bitte was meinen Sie mit dem Währungsmodell Stronachs?
      Ich gebe offen zu, nicht immer aufmerksam alle Parteiverlautbarungen und Grundsätze des Herrn Stronach verfolgt zu haben: er hat es ja den Hörern und Sehern auch nicht immer leichtgemacht!
      Und nun meinen Sie, er bzw. Ihre Partei hätte ein Währungsmodell, das für Europa so quasi maßgeschneidert wäre?
      Die Anmerkungen Ihres Parteiführers hinsichtlich verschiedener Euro-Währungen nach geographischen oder sonstigen Gesichtspunkten (Nord, Mitte, Süd ?) schienen mir etwas sehr vage und nicht gerade durch großes Fachwissen untermauert.
      Ich wäre Ihnen verbunden, da etwas Näheres von Ihnen zu erfahren!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi

      @ WK

      Die Bezeichnung Ihrer unablässigen Wühlarbeit für die Schwarze Hälfte des Systems als "Trip" erklärt vieles. ;-)

    • brechstange

      Sg Herr Michler,
      vorauszuschicken ist, während viele sich von mit Steuergeldern und von bankenabhängigen Medien blenden lassen und sich mit Sex- und anderen Geschichterln oder von der Unterstellung eines Auflösens der Partei blenden lassen, arbeiten wir an Lösungen für die verfahrenen Themen in Österreich und Europa. Klar, dass der mit Banken und Konzernen verklüngelte politische Apparat damit keine Freude hat, wenn es Lösungen gibt, die den Menschen verlorenes Terrain zurückgibt. Es muss ja nicht alles alternativlos sein. Genau dies ist ja auch der Grund, warum es in Deutschland AfD gibt und bei uns Team Stronach. Unser Währungsberater Prof. Dr. Hankel war übrigens auch bei AfD, leider ist er überraschend am 15. Jänner verstorben. Doch er hat ein Erbe hinterlassen, ein Währungsmodell, dass Währungen zu den Wirtschaftsstrukturen der einzelnen Länder passend also nationale Währungen zulässt, mit einem Euro als Maßstab wie bereits im EWS gegeben. Durch Abwertungen eines einzigen Preises, der Währung eben, bleiben die Länder konkurrenzfähig. Die Wirtschaft wird das gut handeln können.

      Übrigens im Gegensatz zu den konservativen Töpeln wie Raidl, Molterer, etc., Verzeihung den Ausdruck, sind die sozialistischen Reichshälften schon im Umdenkprozess. Tumpel-Gugurell zB gab bereits zu, dass die in Deutschland beim BVG klagenden Professoren, führend Prof. Hankel, Recht behalten haben. Vieles wäre uns erspart geblieben, hätte die damals politische Lösung EURO verhindert werden können.

      Nun wir werden nicht ruhen, bis die Währung in unserem Sinne abgehandelt ist, es wird so und so kommen, wie gesagt, je länger wir zuwarten desto größer wird die Fallhöhe sein. Auch wenn Draghi heute in Davos als Euroretter gefeiert wird, sollte der Normalsterblicher, nicht zum elitären Kreis in Davos gehörende, wissen, dass in Davos die vom fehlkonstruierten Euro Profitierenden sitzen und heute gemeinwohltheoretische Ansätze befördern, die darauf ausgelegt sind, Privateigentum abzuschaffen. Aber das steht nur im Kleingedruckten.

      Zur Information gibt es am Ende des Artikels ein Video-Interview zu dem Thema.

      http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/16677-hankel-euro

    • Wertkonservativer

      Danke, liebe und werte @ brechstange:

      ich werde mich mit dem von Ihnen vorgestellten Finanz-System gerne näher befassen!

      Grüße,

      Gerhard Michler
      (mail to: Gerhard@michler.at)

  11. Helmut Oswald

    Das HC Strache Förderprogramm, zu dem die jungen Grünen angesichts der Kundgebung gegen den Akademikerball so wohlüberlegt und leidenschaftlich beigetragen haben, wird seine Wirkung nicht verfehlen. Die Freiheitlichen sollten ein Dankschreiben an den schwarzen Block richten. Nichts kann ihren Aufstieg so befördern, wie alles rund um die Gewaltexzesse in der Wiener Innenstadt. Nur zu,
    noch könnt ihr an der Schraube drehen. Abgedreht!



  12. fenstergucker
  13. dssm

    Sehen wir es realistisch. Die AfD ist ein netter Verein, eine ganze Reihe von Programmpunkten könnte man unterschreiben. Henkel hat Charakter gezeigt indem er seine Position zum Euro revidierte und ehrlich kommunizierte warum zuerst so und dann andersherum. So weit so gut.

    Aber wie viel Prozent wird diese Truppe einfahren können? Fünf, Zehn oder gar Fünfzehn?
    Mit anderen Worten, es ist völlig wertlos; noch dazu bei eine Europawahl, wo ja traditionell Randgruppen gut abschneiden.

    Diese Gruppierung und ihre Anliegen werden einfach ignoriert. So wie es bisher die englischen Gruppe um Herrn Farage herum. Seine youtube-Videos der Parlamentsreden sind stets viel gesehen, aber bei wirklich keiner Abstimmung wird seinen durchaus vernünftigen Anregungen nachgegangen.

    Realistisch ist ein Erfolg der diversen nationalen Sozialisten; die LePens, de Winters und Straches werden gut Punkten können, mit einem einfachen Programm: Wir werden alles ändern, ohne dabei etwas zu verändern.



  14. oberösi

    Ich muß den Vorrednern wie byrig oder imb zustimmen:

    Auch wenn eine Partei wie die AfD eine phantastische Alternative wäre, aber

    1) gibt es keine auch nur annähernd wirtschaftskompetente, liberalkonservative Alternative in Österreich, die keine Angst vor einem bürgerlichen Wertekanon hätte (all das, für die die ÖVP einstens stand)

    2) muß man, um etwas bewegen zu können, auch entsprechend relevante Stimmenanteile erzielen.

    Natürlich bricht mir das Herz, wenn ich an die absurde, irrationale Ablehnung z.B. der Gentechnik oder der Fusionreaktortechnologie in der FPÖ denke. Nur: niemand aus jeder anderen Partei, und wüßte er es tausendmal besser, würde das Wort Gentechnik auch nur in den Mund nehmen. Und damit zugeben, daß erst diese selbstverständliche Kulturtechnik die Produktion von Insulin in industriellem Maßstab ermöglichte und damit das Leben von Millionen Menschen rettete und erleichterte.

    Natürlich erinnere ich mich an die Reaktion des links-grünbürgerlichen Imperiums und seiner Verbündeten im Ausland in der Causa Waldheim oder an die EU-Sanktionen zu Beginn von Schüssel I.
    Rezeption in In- und Ausland wird sich erst maßgeblich ändern, wenn die FPÖ sukzessive und nachhaltig Einfluß auf mediale, publizistische und pädagogische Kanäle und Multiplikatoren in ORF, Medien, Forschung und Lehre gewinnt.

    Das offiziell kommunizierte Weltbild links der Mitte trotz satter rechter Mehrheiten ist ja nicht unbedingt nur ein Problem österreichischer Politik. Veröffentlichte Meinung und öffentliche Meinung sollten sich zumindest wieder annähern.

    Nur dann wird sich so mancher bisher heimliche Sympathisant auch öffentlich zur FPÖ bekennen können, ohne umgehend wirtschaftlich und psychisch vernichtet zu werden - die normative Kraft des Faktischen.



    • Sensenmann

      "...gibt es keine auch nur annähernd wirtschaftskompetente, liberalkonservative Alternative in Österreich, die keine Angst vor einem bürgerlichen Wertekanon hätte (all das, für die die ÖVP einstens stand)..."

      Geben tut es die sicher schon,
      http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Service/parteienverz/files/Parteienverzeichnis_gem__1_Abs_4_PartG_Stand_2014_01_15.pdf

      nur sind alle Jammerer niemals bereit, wenigstens etwas Arbeit in EIGENE Politik zu stecken, dahalb bleiben Kleinparteien ohne die Unterstützung von Milliardären zum Stimmenkauf meist auch klein.
      Aber Politik bedeutet Arbeit, Engagement usw.

      Viele Kleinparteien sind sicher froh, wenn sich jemand für sie interessiert und mitarbeitet.
      Im Gegensatz zu den Systemparteien gibt es dort aber weder Pfründe noch Geld abzuziehen.

      Man findet da in Österreich abseits der Systemparteien doch dies und das:
      Neben allerlei Spaßparteien, Bolschewiken aller Schattierungen, Humanisten, Atheisten und Rauschgiftbefürwortern gibt es sogar für Christen etwas, für konservative Wirtschaftsliberale, für Gegner der EUdSSR usw.

      www.christlicheparteioesterreichs.at
      www.freidemokraten.at
      www.euaustrittspartei.at
      www.nfoe.at

      usf..

      Man kann dort sicher überall am Programm gestalten, sich einbringen usw.
      Es liegt ja nur am Engagement von Menschen in einer Demokratie ihre Ziele durchzubringen. Wer nicht mitarbeitet, der muss eben nehmen, was andere vorgeben.

  15. Meine Meinung

    Es wird in der EU genau so kommen wie in Österreich: Man schimpft über die Linken und wählt dann aus Frust darüber, dass die großen/größeren gemäßigten nichtlinken Parteien diese Linken nicht ausreichend verhindern so, dass die Linken erst recht eine Mehrheit bekommen und ist noch mehr frustriert, dass dem so ist. Man straft ständig die Rechten mit x Splitterparteien ab und bekommt verstärkt Links.



  16. Gerhard Pascher

    Das Team-Stronach wird - leider auch hier - immer abwertend beurteilt. Es ist leider eine in Österreich stark verbreitete Krankheit, bei allem Neuen immer nur nach Negativem zu suchen und damit indirekt alles Althergebrachte zu unterstützen. Warten wir ab, wenn sich der Parteigründer in die zweite Reihe zurückzieht. Auch beim TS gibt es viele kluge Köpfe, welche sich noch etablieren müssen und dann wird dessen Zukunftsprogramm der breiten Öffentlichkeit besser bekannt werden. Warten wir also etwas ab.

    Die hier viel gelobte "Alternative für Deutschland" hat es bei der letzten Bundestagswahl wegen der 5%-Hürde (in Österreich 4%) nicht geschafft, in das dortige Parlament einzuziehen. Sowohl die AfD wie auch das TB werden auch in Zukunft noch wichtig sein. Allerdings sind - wie AU richtig erwähnt -, in unserem Nachbarland viele kluge Leute mit derzeit wichtigen Positionen mutiger, welche sich zu einem neuen Politikstil zu bekennen. Aber auch der populäre Hans-Olaf Henkel geht erst als 74-Jähriger neue Wege, wo ihm die politischen Etablierten nichts mehr anhaben können. Hierzulande gibt es auch genügend jüngere Führungskräfte, aber diese sind oft zu feig sich zu "outen", obwohl diese innerlich mit den Machenschaften von SPÖVP schon völlig gebrochen haben.

    Die Zeiten, wo eine Partei die absolute Mehrheit erreicht, sind ebenso vorbei, wie auch bald zwei Parteien keine tragfähige Regierung mehr bilden können. Da Österreich für eine Minderheitsregierung nicht reif ist, muss ein neues Wahlsystem her, damit auch die relativ stärkste Partei allein regieren kann. Wenn diese dann nur Mist baut, ist sie bei der nächsten Wahl ohnehin "weg vom Fenster".

    Die ÖVP braucht einen Neubeginn. Ich denke, dass nach der EU-Wahl der glücklose Michael Spindelegger als EU-Kommissar nach Brüssel "weggelobt" wird. Wer wird dann sein Nachfolger werden?



    • Nestor 1937

      Nachfolger für Spindelegger?

      Wenn die ÖVP-Granden klug sind, wählen sie die Frau Fekter als Obfrau!
      Wenn sie klug sind....und nicht auf den Paten aus NÖ hören!

    • dssm

      Bei Frau Fekter scheiden sich die Geister. Ihre Law and Order Politik hat bei den von Gewalt und Kleinkriminalität geplagten Städtern durchaus Punkten können, ihre sozialistische Wirtschaftspolitik, welche die ländlichen Strukturen zerstören wollen (und wohl auch hat), ist am Land nicht gut angekommen (bei den Nettozahlern, das sind aber am Land deutlich mehr als in der Stadt).

  17. Wertkonservativer

    Nun, wenn man den linken "Buchhändler" Schulz an der Spitze des EU-Parlamentes vermeiden bzw. verhindern will, muss man eben den konservativen Spitzenleuten den Rücken stärken, und bei uns halt die ÖVP-Liste wählen.
    So einfach ist das!
    Die Strache-Leute werden auch bei allfälligem Zugewinn im EU-Parlament keine wie immer geartete Rolle spielen, bestenfalls eine große Lippe im allseits bekannten Schmuddeleck der Außenseiter führen. Ob ihnen das etwas nützen wird?
    Nun, diesbezüglich bin ich von subjektiven Gefühlen geleitet, so wie viele hier ja auch!

    Wie's ausgeht, werden wir sehen! Jedenfalls wird die EU-Parlamentswahl das
    System Europäische Union samt Euro mit absoluter Sicherheit nicht ins Wanken bringen! Da müsste Herr Strache wohl noch einige Zeit viel, sehr viel Spinat essen!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Cotopaxi

      Schulz hat immerhin eine sinnvolle und gutbürgerliche Berufsausbildung erhalten. Kann man das auch vom Schwarzen Apparatschik Karas behaupten? ;-)

    • Pumuckl

      @ Wertkonservativer 08:11

      Daß man in das " Schmuddeleck der Außenseiter " ja nicht vom Bürger, sondern von den Medien gestellt wird, hat doch eben erst der Akademikerball bewiesen.

      Nach den Berichten dieser Monopolmedien hatte man ja den Eindruck, daß nicht
      der professionell gelenkte, gewalttätige Mob, sondern der Veranstalter der Bösewicht wäre.

      DIE WAHREN SCHMUDDELKINDER DER " DEMOKRATIEN " SIND DOCH JENE, PARLAMENTARIER WELCHE ANSTATT DEM WILLEN IHRER WÄHLER, DEN EINFLÜSTERUNGEN VERBORGENER " DENKFABRIKEN " DIENEN ! ! !

      Neben Schulz, Junker und Reding hat sich ja auch DUMMCHEN KARAS schon in der Vergangenheit als Kämpfer für einen europäischen Zentralstaat, den die Bürger nicht wollen, hervorgetan.

      So betrachtet muß man es ja geradezu als Ehre ansehen, von den Medien ins Schmuddeleck gestellt zu werden.

    • Eva

      @Cotopaxi

      Buchhändler ist sogar ein sehr ehrenwerter Beruf, aber der wahre Grund für seinen kometenhaften Aufstieg sind Martin Schulz' Wurzeln.

    • Cotopaxi
    • Wertkonservativer

      Ich achte und schätze Buchhändler: bin Stammkunde bei meinem!

      Aber kurz zu den "Schmuddelkindern", liebe Mitblogger: die im EU-Parlament sind schon eine bunte, mediokre und teilweise ideologisch weit auseinanderliegende Politmelange , praktisch ohne Chance auf auch nur einen Hauch Wirkmächtigkeit im EU-Parlament!

      Nochmals zu unseren Freiheitlichen: natürlich einiges Unrecht, das ihnen und ihren Sympathisanten (siehe Akademikerball!) aus den Hauptmedien entgegenschlägt.
      Doch sollten die Blauen nicht wehleidig nach Gründen ihres Unvermögens suchen, doch recht bald kraftvoll die Meinungsführerschaft und den Sprung an die Spitze zu erreichen!
      Teilweise sind sie schon selber schuld, wenn die Sympathiewerte ihrer wenigen Haupt-Akteure laufend am unteren Ende der Umfrage-Beliebtheits-Skala liegen.
      Ist nun das österreichische Volk vielleicht doch noch nicht reif für das Angebot der Blauen? Es sollte ja doch gar nicht so schwer sein, bei der eher schwachen etablierten Konkurrenz!
      Allerdings, am Charisma-Standl haben sich die paar blauen Ritter noch nicht sehen lassen!
      Viel Glück halt beim Bemühen, die FPÖ-Mandate im EU-Parlament zu verdoppeln, wie der "braungebrannte" Herr Strache lt. "Kurier" gestern beim Neujahrstreffen in Vösendorf tönte!
      Spannend - wenn auch ohne direkte Auswirkungen auf unsere politische Landschaft - wird es allemal!
      Schau'n wir uns das an!

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi

      Der WK ist eben gerne auf der Seite der Mehrheit, sprich der Wirkmächtigen, es lebt sich dort bequemer und vorteilhafter. ;-)

    • Wertkonservativer

      @ Cotopaxi:

      Bringt einmal die Blauen in die Nähe einer Regierungsbeteiligung; dann reden wir weiter!

      Ich und auf der Seite der "Mehrheit" (hahaha!): zumindest die Mehrheit im Blog seid schon Ihr versammelten EU- und ÖVP-Niedermacher, da bin ich fast "Alleinherrscher" im Minderheiten-Eck!
      Wohl bekomm's!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm

      @Wertkonservativer
      Es ist erschütternd, aber irgendwie haben Sie Recht – armes Österreich (oder soll ich sagen arme Nettozahler?).

  18. FranzAnton

    Der Stronach hätte, 10 Jahre jünger, das Zeug gehabt, unsere Politik aufzumischen.
    Mit 80 konnte er es leider nicht mehr. Dabei sind seine Leistungen beeindruckend:

    Zitat aus Wikipedia:
    " Magna International Inc. mit Hauptsitz in Aurora, Ontario/Kanada, ist heute ein führender, global tätiger Zulieferer von technisch hoch entwickelten Autoteilen mit über 20 Milliarden Dollar Umsatz und mehr als 90.000 Mitarbeitern" (!).

    Dieser Mensch scheint mir, angesichts seines wirtschaftlichen Erfolges, einer der herausragendsten Österreicher des 20. Jahrhunderts zu sein.

    Ob er unter österreichischen Verhältnissen solches zu leisten im Stande gewesen wäre, erscheint mir allerdings fraglich.

    Wir hier Klagenden sollten uns eigentlich dazu aufgerufen fühlen, für politische Verhältnisse zu sorgen, welche es nicht verhindern, daß jemand - im Sinne unseres Landes!! - derartig fulminante Erfolge erzielen kann.



  19. Pumuckl

    Man wundert sich daß die FPÖ mit Mag. Dr. Barbara Kappel eine promovierte Ökonomin nur auf den 5. Listenplatz reiht.
    In Umfragen geht Frau Dr. Kappel mit diesem Listenplatz zwar nicht ganz aussichtslos in den Wahlkampf, aber von der Kompetenz und der attraktiven Erscheinung* her, hätte ihr eine bessere Reihung gebührt.

    Frau Dr. Kappel muß zwar neben dem Duo Lucke - Henkel noch als politisches " Leichtgewicht " erscheinen. ABER BARBARA KAPPEL KÖNNTE SCHON
    IM WAHLKAMPF AUS DEM SCHATTEN DER VOR IHR GEREIHTEN BEKANNTEREN POLITIKER HERAUSTRETEN* !
    Im EU - Parlament könnte sich Frau Dr. Kappel durch kompetente Zusammenarbeit mit den AfD - Leuten entgültig profilieren.
    Aber auch in Österreich könnte sie sich dann Gewicht verschaffen, indem sie den Bürgern immer wieder EU - Themen nahebringt.


    Ich habe Dr. Kappel bei einer Veranstaltung als frische, für den Bürger verstehbare Rednerin erlebt. Im anschließenden persönlichen Gespräch ging sie authentisch auch auf kritische Fragen ein.

    * Die " FPÖ-Doppelspitze " für die EU-Wahl ist ja nicht mit den für Wahlerfolge wichtigen Plakatgesichtern ausgestattet. Also wäre Barbara Kappel auch in dieser eine Lichtgestalt für die FPÖ!



    • Freak77

      @ Pumuckl

      Sie meinen also: Eine Vorzugsstimme für Frau Dr. Kappel damit sie vom 5. auf den 1. Platz nach vorne kommt - Vielleicht keine schlechte Idee.

      Apropos Plakatgesichter:

      Frau Dr. Kappel: ttp://www.fpoe-wien.at/fileadmin/Content/Wien/Bilder/bilder_fuer_die_presse/KappelBarbara1neu.jpg

      Im Vergleich dazu Dr. Andreas Mölzer: http://static2.kleinezeitung.at/system/galleries_520x335/upload/5/1/0/3080008/moelzer_726_apa.jpg

    • Freak77
    • Freak77

      Noch eine Ergänzung zur Frau Dr. Barbara Kappel (die ich persönlich noch nicht erlebt habe):

      Sie sollte auf der Hut sein und nicht zu hübsch und zu toll gestylt und zu schön sein, sonder lieber ein bißchen dezenter vor allem sollte sie die langen Haare nicht herzeigen.

      Weil:

      Das mag bei den meisten gut ankommen. Bei wirklich wissenden Führungspersönlichkeiten kommt aber sofort der Gedanke hoch:

      "Wenn ich mir diese Frau ansehe, so wird es wohl so sein, dass das meiste was sie im Leben erreichte sowie ihre steile Karriere in der Wirtschaft und Politik - das hat sie wohl hauptsächlich durch ihr atemberaubendes Aussehen und ihr tolles Auftreten erreicht.

      Ob sie wirklich für große Aufgaben prädestiniert ist, ist höchst fraglich."


      Das mag antifeministisch sein oder ein Vorurteil - aber so denken gut geschulte, erfahrene Führungspersönlichkeiten und Politikexperten halt.

    • Pumuckl

      @ Freak 08:29

      Als ich Barbara Kappel zuerst nur sah, war ich auch etwas skepisch, obwohl mir ihr Outfit, etwa im Vergleich zur grünen Spitzenfrau Glawischnig, ausgesprochen Dezent erschien.

      ABER MIT IHRER REDE UND IM PERSÖNLICHEN GESPRÄCH HINTERLISS FRAU DR. KAPPEL BEI MIR EINEN HERVORRAGENDEN ENDRUCK !

      MAN SOLLTE GUTE ERSCHEINUNG AUCH IN DER POLITIK NICHT ALS MAKEL BETRACHTEN !

    • dssm

      @Pumuckl
      Eine einzige Frage: Hat diese Frau schon jemals ein Unternehmen geführt?

    • Pumuckl

      @ dssm 11:46

      Gute Frage! Habe aber soeben vergeblich nach unternehmensführerischer Vergangenheit von Mölzer und Vilimsky gegoogelt.

      Aber suchen wir doch nach einschlägiger Vergangenheit unter den Parlamentariern ALLER Parteien. Da sollen ja an die 90% aus dem geschützten Bereich kommen. WAHRSCHEINLICH EIN GRUND FÜR DAS ELEND DER ÖFFENTLICHEN HAUSHALTE ! ! !

      Aber die Bestqualifizierten, welche zur Verfügung stünden, sollte man doch nicht übersehen.

    • Undine

      @dssm

      "Eine einzige Frage: Hat diese Frau schon jemals ein Unternehmen geführt?"

      Darf ich Ihre Frage etwas abändern? Etwa so:

      "Hat dieser Mann (OTMAR KARAS) schon jemals ein Unternehmen geführt?"

    • brechstange

      TS hat eben die meisten Mitarbeiter mit Wirtschaftserfahrungen, unangefochten.

  20. byrig

    der a.f.d wünsche ich viel erfolg in deutschland.und natürlich bei der eu-wahl.
    wir in österreich haben mit der fpö die einzig wählbare partei,was die eu betrifft.
    ausser man ist zufrieden mit einem entglittenen,undemokratischen,linksdominierten moloch namens eu.
    es droht ein neuer eu-präsident schulz,ein linkslinker,der schon bei den sogenannten sanktionen gegen österreich federführend war.
    typen wie der kaum mehr bürgerliche karas sind unwählbar.er gehört diesem filz und klüngel an,der für völlige zuwanderungsfreiheit aus afrika ist,p.c. etc.dinge,die die mehrheit der europäischen bevölkerung zu recht ablehnt.
    dass die fpö z.z. keine prominenten wirtschaftskapazunder in ihren reihen hat wird locker durch die tatsache aufgewogen,dass sie fast genauso viel rückhalt in der bevölkerung hat wie die sog. grossparteien.
    nach den linksexzessen um den akademikerball,bislang unkommentiert von den regierungsparteien,hat man als normalbürger v.a. die möglichkeit,seine empörung mit seiner stimme auszudrücken.und das sollte entsprechend geschehen.
    und dieses unterberger-forum ist wichtiger denn je,fast wie das gallische dorf des asterix.



  21. Brigitte Imb

    Strache betonte doch in irgend einem Interview jede Menge Berater zur Hand zu haben. Möglicherweise entspricht die Aussage den Tatsachen und es traut sich nur keiner im Namen der FPÖ an die Öffentlichkeit, weil dieser sofort der medialen Denunziation zum Opfer fiele.
    Nun, denken wir positiv und hoffen wir, dass uns Hr. Strache bald von seinen Wirtschaftsberatern inspirierende Vorschläge presentieren läßt.
    Dennoch, schlimmer als die grauen Regierungsratten könnten es die blauen Mäuse doch sicher nicht treiben.



    • dssm

      Eine ungewöhnliche, aber leider realistische, Betrachtung:
      Wenn eine neue Partei in die Regierung kommt, so wird diese sofort beginnen sich Pfründe zu sichern. Das politische Personal aller Parteien (wenn man vom TS teilweise absieht) lebt vom und durch den Staat und die Partei.
      Ergebnis wäre also, wir müssen für die 'alten' Pfründe' zahlen und die 'neuen' auch noch dazu ...

    • Torres (kein Partner)

      So großartige Wirtschaftsberater scheint aber Strache auch nicht zu haben, versucht er doch bei seinen Forderungen und in seinem Programm die SPÖ oft links zu überholen (z.B. Mindestlohn 1600, Pensionsalter für Frauen 65 usw.)

  22. kritikos

    Ist es hirnrissig zu hoffen (und zu beten), dass bei uns eine AfÖ entsteht? Freilich haben wir keine konservativen oder liberalen Medien, aber auch die links-links-grünen mit ihrer Häme und Ärgerem würden da unfreiwillig helfen. Leider hat Herrr Strache auch bei der Show in Vösendorf nur seinen super aggressiven Gesichtsausdruck gezeigt.
    Meine Mathematik-Kenntnisse aus der ehemaligen Mittelschule sind nur in Resten vorhanden, aber der Ausdruck "limes gegen null" ist mir bewußt. Der fällt mir ein bei der Betrachtung der Einstellung von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung. Natürlich, no na, schon seit jeher bei der Arbeiterkammer und beim Gewerkschaftsbund.
    Eine Art Klimawandel bei diesen Organisationen wäre eine Wohltat.



    • Gandalf

      Völlig richtig; aber was wollen Sie? Am Schwarzenbergplatz ein schwacher, von Regierungsaufträgen (Autobahn - Mautsystem) abhängiger und noch dazu unsachlich- eitler (Konzerthaus) Postachtundsechziger, in der Wiedner Hauptstrasse ein desorientierter Spätachtundsechziger, der immer noch schmollt, weil sein ehemaliger Geberalsekretär Minister ist und nicht er selbst. Sallinger und Igler rotieren in ihren Gräbern.

  23. mischu

    Angesichts dieser bestens qualifizierten Kandidaten fällt mir nurmehr dazu ein:

    "Ach, könnt' ich doch in Deutschland wählen, dann müßt ich mich nicht weiter quälen!"

    In Österreich fehlen leider potente Persönlichkeiten, die sich das nicht immer einfache politische Geschäft antun möchten.

    Ich weiß zwar noch nicht, wer meine Wählerstimme bei den EU-Wahlen erhält, aber ich weiß jetzt schon ganz genau, wer sie ganz SICHER NICHT BEKOMMT, nämlich weder ROT, noch SCHWARZ, schon gar nicht GRÜN oder NEOS.
    Alles weitere wird sich weisen und hoffentlich taucht noch ein wählbarer Überraschungskandidat à la Deutschland auf!







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