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Der Marsch der ÖVP in den Untergang – sie steht für nichts mehr

Zwar schreiben mehrere Zeitungen, dass Michael Spindelegger in der letzten Nacht die Vertrauensfrage gestellt habe. Das hat er nicht. Es gibt weder Misstrauen gegen ihn noch Vertrauen zu ihm. Aber in dieser Nacht ist viel Grundsätzlicheres passiert: Die ÖVP hat sich endgültig als totale Unsicherheitspartei präsentiert. Sie setzt nun den Marsch Richtung Kleinpartei unbeirrt fort. Ihre Spitzenfunktionäre begreifen nicht mehr die große grundsätzliche Auseinandersetzung zwischen Zwang und Freiheit.

In keiner einzigen relevanten Frage kann die ÖVP jetzt noch Glaubwürdigkeit oder Identität vermitteln. Man weiß bei ihr nicht mehr, woran man ist. Warum man immer sie auch gewählt haben mag: Die Wahrscheinlichkeit ist massiv gewachsen, dass man nach einer Wahl eine ganz andere ÖVP vorfindet, die man sicherlich nicht gewählt hat. Dabei waren die „Rettung des Gymnasiums“ und „Keine neuen Steuern“ ohnedies schon die zwei letzten Punkte, wo die ÖVP Identität vermitteln konnte. Der Rest waren nur noch diffuse Phrasen.

Natürlich hat jeder ÖVP-Provinzpolitiker für sich das Recht, keinen „Denkverboten“ ausgesetzt zu sein. Aber auch jeder Wähler denkt. Und agiert in der Wahlkabine. Eine Partei, bei der er in keinem einzigen Punkt mehr weiß, wofür sie steht, wird für ihn mit Sicherheit irrelevant.

Wer für Vermögenssteuern ist, wird Rot oder Grün wählen. Wer für die Gesamtschule ist, wird Rot oder Grün wählen. Und wer jeweils dagegen ist, hat jetzt offenbar nur noch bei der FPÖ Klarheit. ÖVP wird keiner wählen. Denn bei der weiß niemand, woran man ist.

Tatsache ist jedenfalls, dass gerade in diesen beiden Fragen alle Umfragen – auch im Westen und in der Steiermark – ein klares Ergebnis zeigen: Die Mehrheit der Österreicher ist sowohl gegen Zwangsgesamtschulen wie auch gegen neue Vermögenssteuern. Womit die Bürger zeigen, dass sie klüger sind als die politische Klasse.

Es gibt vier mögliche Gründe, warum ÖVP-Provinzpolitiker dennoch für neue Steuern und für die Abschaffung des Gymnasiums sind:

Erstens: Sie verwechseln das, was der mehrheitlich grüne Journalismus schreibt und der ORF trommelt, also die veröffentlichte Meinung, mit der öffentlichen Meinung. Dann sind sie entsetzlich dumm.

Zweitens: Sie wollen auf diesem Umweg Spindelegger aushebeln. Dann tun sie das mit einer völlig falschen Strategie. Denn sie bedenken nicht, dass sie das mit einem Politikwechsel gerade in jenen Punkten versuchen, mit denen Spindelegger noch ein relativ schmerzarmes Ergebnis eingefahren hat. Sie zerstören aus blindem Zorn ob der Absetzung bestimmter Minister oder Klubobleute die letzten Motive, noch die ÖVP zu wählen. Dann sind sie entsetzlich dumm.

Drittens: Sie haben persönliche Motive, für Gesamtschulen oder mehr Steuern einzutreten. Weil ihre eigenen Kinder das Gymnasium nicht schaffen und sie das offenbar als Schande empfinden. Weil der Haushalt ihres Bundeslandes zerrüttet ist und sie nun auf mehr Gesamtschulgeld und Steuereinnahmen hoffen, ohne es direkt sagen zu müssen. Dann sind sie charakterlos.

Viertens: Sie glauben aus Überzeugung an den Sinn von neuen Steuern und von Zwang. Dann haben sie in einer liberalen und christdemokratischen Partei nichts verloren.

Zum Thema Schulversuche gibt es einen besonders üblen Versuch, die Meinungen zu manipulieren: Es wird harmlos klingend von Versuchen und Modellen geredet. Solche Versuche und Erprobung ständig neuer Varianten gibt es schon jahrzehntelang und soll es unbedingt weiter geben. Nur soll jeder einzelne Versuch freiwillig erfolgen, von einer Schulgemeinschaft beschlossen, und dann von außen ordentlich und öffentlich evaluiert werden.

Ein erstes Verbrechen war schon die österreichweite Zertrümmerung der in vielen Regionen sehr guten Hauptschule durch die extrem teure Neue Mittelschule (die Steuerzahler kostet sie ohne irgendeinen Nutzen mindestens 300 Millionen mehr; jährlich). Diese ist zwangsweise eingeführt worden, ohne dass es eine öffentliche Evaluation der zahllosen Versuche gegeben hätte. Vor allem ist die Leistungsdifferenzierung der Hauptschule abgeschafft worden.

In Wahrheit geht es der Linken um etwas ganz anderes, was die schwarzen Provinzpolitiker, aber auch zumindest in einem Interview der Wiener VP-Chef Juracka nicht begreifen. Oder aber zynisch verschweigen: Es geht um den totalitären Zwang.

Nur dieser Zwang würde die Gesamtschul-Verfechter glücklich machen. Nur dieser fehlt ihnen noch. Sie wollen alle Kinder – oder im ersten Schritt halt alle Kinder einer Modellregion – zwingen, neun Jahre in eine Gesamtschule gehen zu müssen. Dieser Zwang ist ja das das einzige Kernkonzept der Gesamtschultheorie. Linke Theoretiker sehen Menschen – und Kinder erst recht – hemmungslos als Zwangsobjekte. So hat die Linke ja einst auch ganze Staaten zu zwangsweisen Objekten ihrer Wirtschaftstheorien gemacht, bis diese ein paar Jahrzehnte später jämmerlich gescheitert sind.

Gegen einen solchen Zwang werden sich die bildungsorientierten Eltern mit allen Mitteln wehren. Sie haben das auch in den anderen Ländern getan, in denen Gesamtschulen erzwungen werden: Sie werden dorthin übersiedeln, wo sie für ihre Kinder noch die relativ besten Schulen bekommen – also in teure Viertel. Sie werden die Kinder in teure Privatschulen schicken (wer sich‘s leisten kann halt ins Ausland, wenn solche im Inland verboten werden). Und in Österreich werden sie vor allem eines tun: Ganz sicher nie mehr eine Partei wählen, die sie so betrogen hat.

Als erstes wird das bei der Europawahl der Fall sein. Wo ja viele noch zusätzliche Motive haben, eine Liste mit einem zentralistisch denkenden EU-Fanatiker an der Spitze nicht zu wählen.

PS: Die Tatsache, dass sich der Gesamtschulzwang im Zillertal oder Montafon angesichts der recht großen regionalen Homogenität nicht besonders arg auswirken würde, ändert nichts an seiner verbrecherischen Grundstruktur. In den Städten hingegen – in der ja die große Mehrheit lebt – würde das zu echten Katastrophen führen. Und schon gar nicht kann das Zillertal ein „Modell“ für Wels oder Wien sein.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 11:35

    Ein anderes bedrückendes, deprimierendes Beispiel wie auf wehrlose Schulkinder erbarmungsloser ZWANG ausgeübt werden soll gibt es gerade JETZT:

    In Baden-Würtemberg (hat 10 Mio. Einwohner) soll jetzt von der dortigen grün-roten Landesregierung zwangsweise

    eine Ideologisierung der Schulkinder in Richtung Homo-Ideologie stattfinden. Gott sei dank stellen sich die beiden großen christlichen Kirchen in B.-W. einmütig entgegen.

    Das trügerische und harmlose Motto der B.-W.-Landesregierung lautet dort: "Vielfalt der Sexualiät".

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/homosexualitaet-im-unterricht-debatte-weitet-sich-aus-a-942877.html

    Da hat ein beherzter Realschullehrer, Gabriel Stängle aus Nagold bei Stuttgart eine Onlinepetition gestartet die schon über 100.000 Bürger (wohl vor allem Eltern) in B.-W. und ganz Deutschland unterschrieben haben.

    Gegen diesen Lehrer gibt es mittlerweile eine Dienstaufsichtsbeschwerde seitens der B.-W.-Behörden.

    Link der Petition: Ich würde nicht sagen dass das ein Hassaufruf oder ein Aufruf pro Homophobie ist, oder dass der Text irgendwie radikal oder antidemokratisch wäre:

    https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

    Man kann diese Petition natürlich auch in Österreich oder jedem anderen Land unterschreiben …….

    Falls jemand gleichgesinnte Freunde in Deutschland hat, bitte den Link weiterleiten.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 12:20

    Zum Zustand der ÖVP braucht man wirklich nichts mehr zu sagen, wenn selbst hartnäckige Positivisten wie Herr Unterberger zu so einer unschönen Beurteilung der Lage kommen.

    Aber zum Zillertal oder Montafon als Vorbildregion.
    Erstens, bei uns Landbewohnern wird die Feuerwehr und Rettung im Wesentlichen von Freiwilligen geführt – hochprofessionell! Wer nicht Zeit hat für die umfangreichen Übungen und Einsätze der spendet eben.
    Zweitens, bei uns Landbewohnern ist die Anzahl der Krankenstandstage wesentlich geringer, trotz dem viel mehr berufsbedingte Gefahren lauern.
    Drittens, wir Landbewohner kennen Kuren nur wenn es wirklich weit fehlt (und selbst dann wird die Kur nicht genehmigt).
    Kinder- und Altenbetreuung werden regional geleistet, wieder mit vielen Freiwilligen!
    Die Zahl der Sozialhilfeempfänger ist geradezu lächerlich verglichen mit den Städten.
    Zahlreiche ländliche Gemeinden haben Reserven, sprich keine Schulden.
    Die Kinder pendeln oft weit um eine (höhere) Schule zu besuchen, trotzdem ist das Ergebnis besser als bei den Stadtkindern (viele der Kinder müssen dann noch daheim helfen).

  3. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 11:49

    Nie wieder soll ein Schüler wegen Fehlstunden und schlechter Noten kein Matura Zeugnis bekommen! Bundeskanzler Faman und Minister Hundsdorfer werden dieses Übel, unter dem sie leiden, abschaffen. "Karriere ohne Lehre" ist die neue Devise!

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 12:03

    So würde ich das nicht beurteilen, daß die ÖVP für nichts mehr steht. Sie steht nämlich sehr wohl für etwas, wovon allerdings die Bürger nichts haben. Sie steht für das Fortkommen iher eigenen Klientel und dies haben sie vorläufig erreicht, durch eine abermalige Unterstützung der Roten.
    Betändig dreistere Lügen anzuwenden um dem Volk das Geld aus der Tasche zu ziehen sind wir ja ausreichend von den Roten gewohnt, daß nun die ÖVP dabei ist, die Roten links zu überholen, werden die konservativen Wähler bestimmt nicht vergessen.
    Min Gefühl und die Wortbrüchigkeit von Spindelegger vermittelt mir, daß dieser eine ebenso große Marionette wie das Kanzleroid darstellt. Und schaut man sich die Postenvergabe an (http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/1544536/Jobvergabe-auf-Osterreichisch?_vl_backlink=/home/index.do ), ist die ÖVP genauso unehrlich unterwegs wie die SPÖ.

    Warum fragt man bei dem leidigen Schulthema nicht endlich das Volk? (Weil die Politiker sicher nicht den Volkswillen umsetzen möchten.)

  5. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 12:14

    Die Kakophonie hat in der ÖVP ein unerträgliches Ausmaß angenommen.
    Der ideologische Überbau ist längst weggebrochen, sie ist eine Partei der Beliebigkeit geworden und genauso wird sie vom Wähler behandelt.

    ÖVP = eine Partei ohne Zukunftsperspektive, eine Neugründung ist unausbleiblich.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPaneuropa
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 11:56

    Wenn die Blauen jetzt nicht dumm sind, dann machen sie mit einer klugen Strategie die Europawahl tatsächlich zur Abrechnung mit der Regierung. Und dann wird es richtig spannend.

  7. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 12:17

    Es ist das tragische Gemisch aus Perfidie und Dummheit, die diese Partei in den letzten Jahren sukzessive ihre ganze Klientel verraten lassen hat.
    Ihre Protagonisten wissen genau, dass sie mittlerweile gleich viel Schuld am Untergang unseres Landes haben wie die Roten. Es ist die ´nehme sich , wer kann`- Menatlität eingetreten, bei der nur mehr der eigene Clan bedient wird, egal, welche Dilettanten an den Schlüsselpositionen sitzen und somit noch größeres Unglück anrichten, um auch noch Jahre nach dem Ende der Partei an den Futtertrögen sitzen zu können.
    Da bleibt nur der leider ungehörte Hilferuf: Schüssel hilf!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorProf. Walter A. Schwarz
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2014 13:15

    Und die neue ÖVP-Familienministerin Karmasin, die, da parteifrei, keine ÖVP-Ministerin sein möchte, will die Möglichkeit, schon dreijährige und jüngere Kinder in Kindergärten oder sonstigen Kinderverwahranstalten unterzubringen, weiter ausbauen. Weil ja dreijährige und jüngere Kinder die Wärme des eigenen Heimes und vor allem die der Mutter nicht mehr benötigen. ÖVP - Familienpartei? Ein Gleichnis, welches mich zum speien bringt...


alle Kommentare

  1. Wolfram Schrems (kein Partner)
    14. Januar 2014 15:07

    Der völlige inhaltliche und personelle Verfall der ÖVP ist monokausal zu erklären:

    Nach dem Verrat von Kardinal König an der ÖVP (sowie an Christentum, Kirche, Katholiken, Wahrheit, an den ungeborenen Kindern der Fristentötungs-Ära u. s. w.) in den 70er Jahren hat sich diese Partei zunehmend gedacht: Wozu sollen wir uns für die christliche Politik einsetzen, wenn die Kirche selbst das gar nicht will? Wieso päpstlicher sein als der Papst?

    Allfällige Unterstützungen christlich-naturrechtlicher Positionen durch die ÖVP wurden von der kirchlichen Hierarchie seit dem kaum oder nicht aufgegriffen.

    Kardinal Schönborn und der Episkopat, die Caritas und die "Katholische Aktione" gerieren sich als SPÖ- und Grüne-Vorfeldorganisationen.

    Der Einsatz von ÖVP-Politikern für kirchliche Anliegen (Erhaltung der kirchichen PädAk Linz u. dgl.) wurde durch verstärkte linke Positionen lokaler Hierarchen und deren Mitarbeiterstäbe "belohnt". Die Unterwanderung der ÖVP durch gegnerische Kräfte tat das Ihrige.

    Damit ist die Bindung der ÖVP an ihre historischen Wurzeln gekappt. Insofern gibt es praktisch kein unterscheidendes Merkmal dieser Partei mehr.
    Wenn sie wenigstens für naturrechtlich relevante Werte stünde: nationale Selbstbestimmung, Familie, Privateigentum u. dgl. Aber auch das ist der Entchristlichtung - verursacht von verräterischen Hierarchen! - zum Opfer gefallen.

    Damit sind die in der Analyse von A. U. genannten Phänomene hinreichend erklärt.

    • Dr. Endre Attila Bárdossy (kein Partner)
      16. Januar 2014 09:19

      Sehr geehrter Herr Magister!

      Sie haben recht, die Phänomene sind nun hinreichend erklärt. Aber jetzt haben wir für die kommende EU-Wahl nicht nur Analysen, sondern auch eine konkrete REKO-ALTERNATIVE!

      Ewald Stadler hat nach einer langen Lehrzeit bei FPÖ und BZÖ, vor allem aber mit seiner reichen Erfahrung als Volksanwalt und als Parlamentarier auf der rechten Seite gegen den Mainstream, einen vielversprechenden Weg eingeschlagen.

      Lesen Sie den Beitrag in der Spalte der Gastkommentare nebenan:

      REKOS – eine neue Kampfansage gegen links von Alexander Tschugguel
      9. Januar 2014 zusammen mit einem großen Wurf der Jungen Studenten –

      www.jes.or.at/jesneu/unterscheidung-der-geister/

      IGNAZ (kein Partner) strich dabei folgende, nicht unwesentliche Einzelheit in der überaus lesenswerten Diskussion heraus (Cf. 14. Januar 2014 13:35):

      „Ich möchte hier nur im Bezug auf den Einwand der Zersplitterung folgenden Gedanken positionieren. Bei der letzten Estrela-Bericht-Abstimmung waren es genau 7 Abgeordnete, die ein Scheitern dieses fürchterlichen Berichts ermöglichten.“

      Einer von diesen Sieben war Stadlers entschlossene Stimme, „nicht so wie Karas, der [in der üblen SPÖVP-Manier] erst bei der zweiten Abstimmung gegen Estrela stimmte…“

    • Riese35
      18. Januar 2014 00:11

      @Dr. Endre Attila Bárdossy (kein Partner): Für mich ist REKO leider keine Alternative.

      >> Einer von diesen Sieben war Stadlers entschlossene Stimme, „nicht so wie Karas, der [in der üblen SPÖVP-Manier] erst bei der zweiten Abstimmung gegen Estrela stimmte…“

      Das ist leider nur eine wie so oft von Stadler mit viel Getöse hinausposaunte Halbwahrheit. Mit Halbwahrheiten schadet man einer Sache aber mehr als man ihr nutzt. Das ist auch neben der Tatsache, daß es jemandem, der über 50 Jahre alt ist und bereits seit etlichen Jahrzehnten in der Politik tätig ist, gelingen hätte müssen, solide, nachhaltige Mitstreiter aufzubauen, der Grund, warum die REKO für mich keine Alternative ist.

      Warum ist das eine Halbwahrheit? Weil es bei der ersten Abstimmung nicht um eine sachliche Abstimmung für oder gegen den Estrela-Bericht gegangen ist, sondern um einen Verfahrensantrag. Karasens Gegenargument lautete nämlich, daß er den Verfahrensantrag der Zurückweisung ablehnen und in der darauf folgenden inhaltlichen Abstimmung den Estrela-Bericht ablehnen wollte, so wie er es dann einige Wochen später ja getan hat.

      Das Hinausposaunen einer solchen Halbwahrheit eröffnet nur eine zweite Front auf einem unbedeutenden Nebenkriegsschauplatz, auf dem man dann sogar aufgerieben wird, und verhindert eine Konzentration der Kräfte auf dem eigentlichen Hauptkriegsschauplatz mit den richtigen Argumenten:

      a) Das Ausscheren aus der EVP-Fraktion mit einer Ablehnung des Verfahrensantrags hätte bei Erfolg zur Annahme des Berichts führen können, auch wenn Karas zur Beruhigung seiner Wählerschaft dann dagegen gestimmt hätte (Gefecht gewonnen, Krieg verloren - möglicherweise sogar mit den Gegnern abgesprochen und gewollt oder zumindest bewußt in Kauf genommen)

      b) Mangelnde thematische Führerschaft Karasens, und Auftreten in gesellschaftspolitischen Fragen als reine Abstimmungsmaschine (z.B. kein Wort von Gesellschaftpolitik auf seiner Homepage, keine Positionierung - im Gegensatz zur FPÖ).

      Auf Grund der Historie rechne ich mit nahezu sicherer Wahrscheinlichkeit damit, daß es den REKO nicht gelingen wird, dauerhafte Mitstreiter und Verbündete zu gewinnen. Bis jetzt ist die Munition meistens mit viel Getöse neben dem eigentlichen Ziel detoniert, ohne im Zielgebiet jemals viel Wirkung entfaltet zu haben. Ein solches Auftreten schadet der Sache mehr als es ihr nützt.

  2. Boris (kein Partner)
    14. Januar 2014 14:32

    Ich bin dort gewesen, ich kenne die Wahrheit
    Michael Glatze, einst gefeierter Star der Homosexuellen-Bewegung, erzählt von seiner Veränderung.

    ... Wenn Homosexualität jungen Menschen nahegebracht wird, ist das an sich schon pornografisch. Es zerstört etwas in der empfindsamen Seele und verwirrt junge Menschen in ihrer sich entwickelnden Sexualität. Allerdings wurde mir das erst klar, als ich selbst schon dreißig Jahre war.
    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2014/01/14/ich-bin-dort-gewesen-ich-kenne-die-wahrheit/

  3. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    14. Januar 2014 13:15

    Und die neue ÖVP-Familienministerin Karmasin, die, da parteifrei, keine ÖVP-Ministerin sein möchte, will die Möglichkeit, schon dreijährige und jüngere Kinder in Kindergärten oder sonstigen Kinderverwahranstalten unterzubringen, weiter ausbauen. Weil ja dreijährige und jüngere Kinder die Wärme des eigenen Heimes und vor allem die der Mutter nicht mehr benötigen. ÖVP - Familienpartei? Ein Gleichnis, welches mich zum speien bringt...

    • Erich Bauer
      14. Januar 2014 13:28

      Die "Bürgergesellschaft" ist im Doppelverdienstzwang aufgelöst... Wie soll man "NEOBürgerfamilie" sonst organisieren???... wenn sie durch Kinder "gestört" wird... Net bös sein. Auf die ÖVP hinzumeckern ist da etwas billig... wenngleich es dem geheuchelten SOZENReflex entspricht. Die Kreisky-"Bürger" haben halt jetzt den Scherm auf.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      14. Januar 2014 15:17

      Werter Herr Bauer, mit Verlaub, als, wie ich meine, konservativer, patriotischer Österreicher "meckere" ich nicht auf die ÖVP, sondern beschreibe lediglich nur eine jener zahllosen politischen Unsäglichkeiten, welche die ÖVP für nahezu alle Teilnehmer dieses Blogs (und nicht nur diese) unwählbar macht.
      Oder hatten Sie in den letzten Jahren irgendeine Maßnahme der ÖVP festgestellt, welche verhindert hätte, dass frühmorgens, insbesondere in der kalten Jahreszeit, frierende und weinende Kleinkinder von deren Müttern in die Kindergärten gezerrt werden?
      Bei unseren zugewanderten Mitbürgern ist das etwas anders: Da bleiben vielfach die Mütter zu Hause und die Väter arbeiten (oder auch nicht...). Dort fühlen (oder müssen) sich die Familien auch nicht durch Kinder "gestört" fühlen und erziehen ihre Kinder in jener Art und Weise, welche uns fremd ist!

    • Verdi (kein Partner)
      14. Januar 2014 15:27

      Prof. Walter A. Schwarz
      Besser hätte ich es nicht schildern können!! Danke!

      Dazu noch eine Hintergrund-Information, die sie ev. interessieren könnte:
      Genderwahnsinn - alles hat seinen Sinn und wurde schon von langer Zeit geplant!
      Nicholas Rockefeller Zitat:
      “Der Feminismus ist unsere Erfindung.
      Früher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt alle. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben nebenbei die Macht über die Kinder erhalten.
      Sie sind durch Medien und Schule unter unserer Kontrolle.
      In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir Egoisten geschaffen, die nur noch hart arbeiten und konsumieren. Dadurch sind Sie unsere Sklaven und finden das alles auch noch gut.” Noch Fragen?

    • Erich Bauer
      14. Januar 2014 15:58

      Ich habe den "DoppelverdienstZWANG" (bereits für die "autochthone" Mittelschicht) angeführt. Aufgrund dieser, wohl kaum bestreitbaren Tatsache, ist es nur folgerichtig, dass Überlegungen für die "Aufenthaltsorte" ev. Kinder, während der Arbeitszeit der Eltern, angestellt werden MÜSSEN. Dies der Frau Minister Karmasin vorzuwerfen, halte ich, mit Verlaub, für ein bisschen "kindisch"... Dass aufgrund dieser Umstände das bürgerliche Gefüge und auch Vorstellung obsolet ist, kann doch niemand mehr verwundern.

      Die Kreisky-"Bürger" haben die Ursachen gesetzt... deren Wirkung sie jetzt bedauern. Und jetzt weinen und hadern sie um die... ÖVP...

  4. Erich Bauer
    14. Januar 2014 12:57

    Die "Bürger" sind mit Kreisky mitgehatscht... (absolute Mehrheit. Schon vergessen?) Die Warnungen von Finanzminister Koren gingen den "Bürgern" hinten vorbei. Die "Bürger" sind dabei gar NICHT "Rot" geworden... ABER... "Liberal" (das ist chic)

    "Liberal ist nur ein Fremdwort für haltungs- und charakterlos... " (co. Alfred Dorfer)

    Die Kreiskysche Umerziehung hat voll funktioniert. Der "Bürger" ist nur noch ein Spielball... und er wird beim roten Freundschaftsspiel herumgeschubst. Mit oder ohne ÖVP... GAME OVER.

  5. no na (kein Partner)
    14. Januar 2014 12:48

    "In Wahrheit geht es der Linken um etwas ganz anderes, was die schwarzen Provinzpolitiker, aber auch zumindest in einem Interview der Wiener VP-Chef Juracka nicht begreifen. Oder aber zynisch verschweigen: Es geht um den totalitären Zwang."

    So ist es. Es geht um den totalitären Zwang der inferioren Linken, alle Kinder, und ganz besonders die Kinder der Bürgerlichen (die erstens klüger sind, weil sie von Beginn an gefördert wurden durch Eltern, die sie lieben und sich unendlich mit ihnen beschäftigen, die zweitens glücklicher sind, weil sie zu Hause keine seelischen Mistkisteln vorfinden, sondern glückliche und erfolgreiche Eltern) zu den gleichen geistigen Krüppeln zu machen, die sie selbst sind. Das wollen sie durch die Zwangsschulen erreichen. Es soll niemand glücklicher, erfolgreicher, klüger sein dürfen, als der hinterletzte vernachlässigte und blöde eigene Sprössling. Das ist ihr Denkmuster.

    Am Zwang sollt ihr sie erkennen!

    • Verdi (kein Partner)
      14. Januar 2014 13:13

      no na
      Kann mich ihren Ausführungen nur anschließen. Diese Führungspersonen sind geistige Krüppeln, die zudem auch noch wurzellos sind.

  6. mannbar
    14. Januar 2014 12:23

    Wie wahr, wie wahr! Bin zwar kein ÖVP-Wähler, aber ich habe die ÖVP (bis vor Kurzem) für eine wesentliche Partei gehalten, die ich nicht missen will. Was aber die Irren im Westen da vollbringen, ist erbärmlich. Wofür steht diese Partei? Was ist da bürgerlich oder konservativ? Was ist das alles noch noch? Die Österreichische Vielleicht Partei. Die Österreichische Varianz Partei. Ein Trauerspiel, wenn eine intellektuelle Flachlieger-Partei wie die FPÖ (eine Arbeiterpartei) allein auf weiter Flur für Rest-Bürgerliches stehen muss.

  7. Dr. Otto Ludwig Ortner
    14. Januar 2014 11:55

    Ein Mitarbeiter in einem Großbetrieb, der eine Kollegin mit massivem Macho-Mobbing um ihre Stelle bringt, weil er sie für sich selbst haben will - wie Michael Spindelegger gegen Maria Fekter, würde wohl jeden Respekt in dieser Firma verlieren und wohl auch seinen Arbeitsplatz mit der Arbeitslosigkeit vertauschen. Ein besonderes Ärgernis wäre es, wenn dieser Mitarbeiter auch ein bekennender Berufskatholik - ein "CV-er" - wäre. Wenn nun eine Gesinnungsgemeinschaft wie die ÖVP solche Leute an die Spitze stellt und dort beläßt, kann ein -im Prinzip unterstützender -Mitbürger nur das Kreuz machen!

  8. Segestes (kein Partner)
    14. Januar 2014 11:24

    Von mir aus darf die ÖVP gerne in den Untergang marschieren. Das würde 50 Prozent der Probleme dieses Landes auf einen Schlag lösen.

    • cmh (kein Partner)
      14. Januar 2014 11:38

      Dann wären halt die roten 50% die neuen 100%.

    • Segestes (kein Partner)
      14. Januar 2014 13:20

      Auch die Roten haben ein Ablaufdatum, cmh.
      Der Krone rennen die Leser in Scharen davon und somit schwindet die Möglichkeit der Massenmanipulation im Sinne der SPÖ. Die paar Prozentpünktchen die diese Bagage bisher an Vorsprung hatte, sind dann Geschichte.
      Es gilt lediglich zu verhindern, dass bis dahinn die Umvolkung unumkehrbare Ausmaße angenommen hat...

  9. cmh (kein Partner)
    14. Januar 2014 11:14

    "Und in Österreich werden sie vor allem eines tun: Ganz sicher nie mehr eine Partei wählen, die sie so betrogen hat."

    Das glauben Sie doch selber nicht. Kennen Sie keine SPÖ-Wähler?

    Möglicherweise ist das das Kardinalproblem der ÖVP: die Wähler der SPÖ sind noch größere Vollkoffer, hirnamputiert auf die Welt gekommen, dazugelernt nur roten Schwachsinn.

    • AppolloniO (kein Partner)
      14. Januar 2014 11:33

      cmh hat (leider) recht. SPÖ-Wähler sind noch weniger bereit nachzudenken bevor sie Rot ankreuzen.
      Die Steirer und Salzburger ÖVP-Wähler haben einst ihre Partei aus der Landesführung wegen Unfähigkeit rausgeworfen (Burgstallers Rauswurf beweist nicht das Gegenteil). Die SPÖ in Wien und Burgenland kann sich hingegen alles erlauben. Schließlich waren schon Vater und Großvater Arbeiter, Rot und in der Gewerkschaft und die denken für alle anderen mit.

  10. Tik Tak (kein Partner)
    14. Januar 2014 11:04

    Alle diese Überlegungen sind letztlich irrelevant.

    Die ÖVP ist seit dem Wahlkampf zur Nationalratswahl 2006 tot.

    Eine Leiche, die nur mehr Steuergelder kostet aber für nichts mehr steht, sollte ganz einfach entsorgt werden.

    Das hat die ÖVP mit der SPÖ, den Grünen und auch der FPÖ gemeinsam.

    Brauchbare Alternativen dürfte jedoch noch lange keine geben, womit das Sterben dieser Parteien noch lange dauern wird.
    Schließlich geht es denen nicht um Österreich sondern nur mehr um die eigene Versorgung.

  11. Boris (kein Partner)
    14. Januar 2014 10:58

    Österreich/Russland
    In dieser Woche traf sich Wladimir Putin mit dem österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer, der den Willen äußerte die Zusammenarbeit zu vertiefen .....
    Obamas Alptraum - Bündnis zwischen Russland und Deutschland
    http://www.youtube.com/watch?v=MronW4gnEos

    Anfang 2014 startete das tägliche russische Fernsehen der “Stimme Russlands” auf Deutsch, nachdem Wladimir Putin im November 2013 persönlich per Anordnung die staatlichen russischen Nachrichtenagenturen RIAnovosti und “Stimme Russlands” umorganisieren ließ und deren gesamte Leitung gefeuert. Schauen wir mal was da kommt.
    http://www.youtube.com/watch?v=Jm4x6ZI73o8

  12. Rau
    13. Januar 2014 21:05

    Naja die ÖVP ist hin- und hergerissen, zwischen Tradition (vor der Wahl) und Europapartei nach der Wahl. Und in Richtung EU muss sie als ewige Ja - Sager Partei Linie halten - sind doch all diese Dinge um Bildungsreformen usw EU - Vorgaben!
    Wer da klar Position beziehen will, muss auch gegen die EU auftreten, das geht mit der ÖVP nie und nimmer!

  13. Komma
    13. Januar 2014 19:56

    „Liberalismus ist die Freiheit, keine Gesinnung zu haben, und gleichwohl zu behaupten, dass eben dies Gesinnung ist“. Genau das ist der Zustand der ÖVP, „die für nichts mehr steht“. Sie ist "liberal" geworden.

    Dass „die ÖVP für nichts mehr steht“ ist Schuld des Liberalismus, den sowohl der wortgewaltige Blog-Betreiber wie manche seiner Anhänger hier vertreten. Als führender Journalist und lebenslanger Liberaler trägt AU demnach ein gerüttelt Maß an Mitschuld am Niedergang der ÖVP!

    AU und viele seiner Anhänger haben nie begriffen, dass der Liberalismus – wie ja auch der Sozialismus – ein Kind der „Aufklärung“ ist und damit einer „lebensgefährlichen Erkrankung des menschlichen Geistes“ (Benedikt XVI.) entspringt, die mit dem „Lumen fidei“ auch das Gemeinschaftsleben auslöscht.
    "Der Liberalismus ist Ausdruck einer Gesellschaft, die nicht mehr Gemeinschaft ist"
    hörten wir am 9.01 im Wr. Akademikerbund.

    Mit Recht bezeichneten die Päpste daher den Liberalismus als „Wahnsinn“ (Gregor XVI.), als ein „Pestseuche“ (St. Pius IX.), als „satanische Ideologie“ (Leo XIII.), als „verrucht“ (St. Pius X.), als „atheistisch“ (Pius XI.), als „Strukturen der Sünde“ hervorbringend (Johannes Paul II.).

    Bischof Kurt Krenn macht ihn verantwortlich für „die Immunschwäche Europas“.

    „Am Liberalismus gehen die Völker zugrunde“. Dieses Gesetz unaufhebbar. Wer ihm entgehen will, muß sich vom Liberalismus in jeder Form (religiös, kulturell, politisch, moralisch, sozial, wirtschaftlich) verabschieden.

    • dssm
      13. Januar 2014 20:36

      Ich kann die kirchliche Kritik am Liberalismus verstehen und vergebe ihnen ihre egoistische Sicht der Dinge!
      Denn, überall wo der Liberalismus besonders aufblühen konnte und kann, da entwickelt sich ein Wohlstand. Dieser führt die Menschen aber weg von den Religionen, denn wo keine unentrinnbare Not, da ist auch kein Bedarf für seelische Trostpflaster.
      Etablierte Religionen haben dazu einen Hang zum politisieren, das geht mit einer kleinen Räuberschar am aller Besten, im Liberalismus, mit seinen vielen Exponenten, seinen kleinen Strukturen, da ist das Mitmischen viel schwieriger.

    • Komma
      14. Januar 2014 00:10

      @dssm

      Sie hätten sich heute in ARD 22:45 die Sendung "Geld regiert die Welt - Die Macht der Finanzkonzerne" ansehen sollen. Blackrock, vernetzt mit 147 Großfinanzakteuren, kontrolliert, was auf diesem Globus geschieht. Das sind dann ihre "vielen Exponenten"!

      Hören Sie auch zu, wie Prof. Max Otte (Fach Corporate Finance) die Verflechtungen darstellt. Oder mit Firmen (wie mit dem einst geschätzten Unternehmen "WMF")und ihren Mitarbeitern seitens der "Investoren" umgegangen wird. Die Menschen bangen nur noch um ihren "Job" (früher nannte man das "Beruf!). Heute warten Sie nur von einem Tag auf den anderen, an dem sie gefeuert werden. Lebensplanung ist ihnen versagt, "mitmischen" können sie da nicht.

      Wo Liberalismus "aufblühte", entstand überall nur Elend! Marx wußte das noch und sah im Liberalismus den besten Förderer des Sozialismus. Deswegen wollte er ja sogar die gewerkschaftliche Organisation der Arbeiter verhindern und Genossenschaften verbieten!

    • bécsi megfigyelö
      14. Januar 2014 05:18

      @ dssm

      Daß dssm realistischen Problembetrachtern eh vergibt, beruhigt. Doch es stimmt leider: "Liberalismus, mit seinen vielen Exponenten, seinen kleinen Strukturen", das war vielleicht einmal und ist heute Schimäre. Nun kontrolliert die Hochfinanz - sprich: die Ostküste - selbst den letzten Winkel.

      Damit es alle verstehen: Früher gab's an jedem Eck einen Greißler, heute steht selbst dieser Teil der Wirtschaft unter dem Oberkommando multinationaler Konzerne.

      Was die Kritik daran mit "Kirche, Religion und seelischem Trostpflaster" zu tun hätte, weiß nicht der einmal der liebe Gott.

      .

    • Markus Theiner
      14. Januar 2014 06:42

      Das liegt einfach daran, dass gewisse Leute den Liberalismus nicht verstanden haben.

      Der Liberalismus hebt weder Wertvorstellung und Gesinnung auf, noch verbietet er für sie zu kämpfen. Er streicht nur heraus, dass die Verantwortung dafür in erster Linie beim einzelnen Menschen liegt und nicht beim Staat.
      Genau das ist schuld an der "Immunschwäche" Europas. Die Menschen fühlen sich für nichts mehr verantwortlich, weil ja der Staat für alles zuständig ist. Also auch für Moral, Gesellschaft und Werte. Und dort wo man doch noch als Privater eine eigene Meinung hat und nach eigenen Werten handeln will, dort versucht der Staat das per Zwang und Propaganda auszuhebeln. Das genaue Gegenteil des Liberalismus.

      Gerade die Kirche, die - zumindest in Europa - vor lauter missverstandener Toleranz nicht mehr wagt ihre eigenen Interessen zu vertreten, als Zeugen gegen die ach so gesinnungslosen Liberalen heranzuziehen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

    • Lot
      14. Januar 2014 10:10

      @Komma: Ihr Kommentar (14.01.,00:14) zu dssm

      Symptom für die Explosivität der Situation ist die Meldung in "Die Welt" vom 10.01.14: Hitlers "Mein Kampf" stürmt Bestsellerlisten!

      http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article123696319/Hitlers-Mein-Kampf-stuermt-eBook-Bestsellerlisten.html .

      Ich habe mir inzwischen das Buch (kostenlos) heruntergeladen. Allein das Inhaltsverzeichnis spricht Bände. Um die heutige Geschichte zu verstehen, müssen wir jetzt wohl "Mein Kampf" lesen. Eigentlich unglaublich! Hätte ich nie für möglich gehalten.

    • Riese35
      14. Januar 2014 10:40

      @Markus Theiner: Exzellente Zusammenfassung! *******!
      Man muß aber auch dazusagen, daß der Begriff "Liberalismus" heute oft für ein Sammelsurium unterschiedlichster Konzepte verwendet wird, so z.B. die "Liberals" in den USA, die alle Krankenhäuser dazu zwingen wollen, Wünsche von Müttern, ihre ungeborenen Kinder zu ermorden, in die Realität umzusetzen. Oder der mit Kirchenhaß erfüllte "Liberalismus" z.B. einer Heide Schmidt.

      @Lot: Denk- und Publikationsverbote haben selten den Zweck, der für ihre Rechtfertigung vorgeschoben wird.

    • Komma
      14. Januar 2014 12:05

      @Theimer

      Können Sie sich einen „amoralischen Staat" vorstellen? Ich schon. Z.B. einen Staat der die Tötung unschuldiger Kinder zuläßt, mir mein wohlerworbenes Vermögen besteuern will, der meinen Arbeitsplatz und damit die Existenz meiner ganzen Familie durch seine kurzsichtige Außenhandelspolitik Freihandel) gefährdet usw. Ein Staat ohne Moral gliche einer Räuberbande.

      Können Sie sich einen Staat vorstellen, der nichts mit der Gesellschaft zu tun hat? Ich nicht. Der Staat muß doch wohl für die Schulausbildung sorgen, für gute Teile des Universitätsbetriebes und der Grundlagenforschung, für die Infrastruktur, für Sozialleistungen, für die Unterstützung des Kunstbetriebs (Oper, Theater, Konzertvereine) usw.

      Können Sie sich einen Staat ohne „Werte“ vorstellen? Ich nicht! Muß einen Staat nicht die Menschenwürde respektieren? Darf er foltern? Mich abhören? Muß er nicht gegen Blasphemiker vorgehen, die auf den Altären tanzen wollen (Köln). Oder gegen Pädophilie? Darf er Drogen freigeben? Muß er nicht gegen Euthanasie eintreten? Gegen Fremdenhaß? Rassismus? Antisemitismus? Ein Staat „ohne Werte verwandelt sich leicht in einen offenen oder hinterhältigen Totalitarismus“, warnte ein Papst und ein Nobelpreisträger, die aus dem Osten kamen. Ein Staat, der keine Werte vertritt, ist keiner!

      Also: Der Staat ist immer auch für Moral, Gesellschaft und Werte zuständig, nicht nur der einzelne Mensch.

      Mit dem Hinweis auf die „Ironie“ haben Sie allerdings recht: Eine „liberale“ Kirche, die vor lauter Toleranz zu feige ist, für ihre Wahrheit und Werte einzustehen und sie kompromißlos zu verteidigen, ist für die Katz..

    • dssm
      14. Januar 2014 13:44

      @Komma
      Sie sollten zwei Bücher lesen.
      Zuerst Orwell’s ‚1984’, da lernen Sie einmal wie man Sprache manipuliert (Krieg = Frieden).
      Und dann vom guten Mises ‚Gemeinwirtschaft’, dann wissen Sie was alles Sozialismus ist und warum.
      Beide Bücher sind auch rein vom Stil her gut und flüssig zu lesen.

      Eigentlich ist es schade, dass selbst hier im Blog eine ganz Reihe von Mitstreitern das Wesen des Sozialismus und seine permanente Wühlarbeit noch nicht durchschaut haben.

      Wer eine Sozialisierung von Verlusten (Stichwort Banken) als liberal bezeichnet, der sollte dringend die beiden oben genannten Bücher lesen.
      Wer das so genannte Elend des 19Jhds zitiert, der sollte sich einmal die näheren Umstände anschauen – eine wundersame Erkenntnis wird die Folge sein.

    • Amalek (kein Partner)
      14. Januar 2014 20:49

      @ dssm

      Die Utopie der totalen Durchmarktung unterscheidet sich zwar dem Inhalt, nicht aber der Struktur nach von ihrem Gegenstück, der totalen Verstaatlichung der Gesellschaft. In beiden Fällen haben wir es mit Ideologien zu tun,

      - die nie falsifiziert werden können, weil sie den Beweis für ihre Richtigkeit in eine Zukunft verlegen, in der die Ideologie verwirklicht sein wird,
      - die gerade deshalb ihren Anhängern das Gefühl von Bescheidwissen vermitteln, und
      - die ihnen – dies vor allem – scheinbar das Recht geben, ihren Mitmenschen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.

      Eine Ideologie, die den Menschen Solidarität einer ganz bestimmten Art aufzwingt – wie die sozialistische -, und eine, die ihnen die Abwesenheit von Solidarität aufzwingt – wie die liberale – unterscheiden sich zwar der Art, nicht aber der Intensität des Eingriffs nach voneinander. Die politisch motivierte Verfügung über das Gesellschaftsganze setzt nicht etwa zufällig in beiden Fällen die Zerstörung gewachsener Solidarstrukturen voraus (weswegen Liberale und Ultralinke gleichermaßen und sogar mit denselben Parolen gegen Nation und Religion hetzen). Vielmehr weist die Gemeinsamkeit der Angriffsziele auf die Gleichartigkeit der ideologischen Strukturen hin:

      Beide Ideologien basieren auf dem Versuch, die Gesellschaft auf der Basis einer Utopie umzubauen. Beide sind bereits der Idee nach totalitär, weil sie einem gesellschaftlichen Funktionsbereich die Dominanz über alle anderen einräumen (im Falle der Sozialisten ist das die Politik, letztlich der Staat, im Falle der Liberalen ist es die Wirtschaft). Und beide, auch die Liberalen, sind am Ende gezwungen, die Leistungen, die vormals die gewachsenen Solidarstrukturen für die Erhaltung der Gesellschaft erbracht haben, durch die Gewalt des Staates zu substituieren.

      Wenn wir es ideologiekritisch statt soziologisch betrachten, beruht das totalitäre Moment beider Ideologien auf der Vorstellung, man könne die Gesellschaft auf der Basis einer konkurrenzlos herrschenden Idee organisieren: der Idee der puren Solidarität bei den Sozialisten, der Idee der reinen Konkurrenz bei den Liberalen. Wer so argumentiert, kann für sich nicht in Anspruch nehmen, die offene Gesellschaft zu verteidigen. Die Offenheit dieser Gesellschaft beruht nämlich gerade auf dem Spannungsverhältnis von Solidarität und Konkurrenz, von Gemeinschaft und Gesellschaft, von Freiheit und Bindung. Auf den Punkt gebracht sorgt Konkurrenz für die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft, Solidarität für ihre Erhaltung. Die Offene Gesellschaft mit Methoden erhalten zu wollen, deren Anwendung zur Vernichtung der Gesellschaft überhaupt führt, ist ein Widerspruch in sich.

    • Amalek (kein Partner)
      14. Januar 2014 21:25

      Natürlich hat der „Liberalismus“, den ich hier skizziere, nichts mit dem klassischen deutschen Apothekerliberalismus zu tun. Traditioneller bürgerlicher Liberalismus ist keine utopistische „Weltanschauung“, sondern besteht im Wesentlichen aus der Idee, dass der Staat die Bürger schützen, aber nicht einengen soll, jedenfalls nicht mehr als nötig. Traditioneller Liberalismus mag religionskritisch, kosmopolitisch und neuen Lebensformen gegenüber aufgeschlossen sein, aber die Religion, die Idee von Volk und Nation oder die Institution der Familie als etwas geradezu Böses aufzufassen, das bekämpft werden müsse, wäre traditionellen Liberalen schon deshalb nicht in den Sinn gekommen, weil ihnen die ganze dahinterstehende Vorstellung von Politik als einer gesellschaftsgestaltenden Kraft zuwider sein musste.

      Was wir in jüngerer Zeit aber erleben, ist eine Transformation des Liberalismus von dieser traditionellen Form (die man vielleicht eher als „Liberalität“ umschreiben sollte) zu einem klassisch totalitären linken Ismus. Unter den Verdacht „rechtsradikal“ zu sein, gerät in „liberalen“ Kreisen zwangsläufig, wer Patriot oder für den Papst oder überhaupt für ein konservatives Christentum oder gegen das Adoptionsrecht für schwule Paare ist.

  14. RR Prof. Reinhard Horner
    13. Januar 2014 18:05

    reinhard.horner@chello.at

    (leserbriefe@diepresse.com)

    Massive und fahrlässige Gesellschaftspolitik?

    „Auf dem Weg zum Licht lasset keinen zurück“, so mahnte Peter Rossegger in einem bekannten Gedicht. Zur Aufgabe stehen insgesamt: die bestmögliche Forderung und Förderung der etwa 70 bis 80 % der lernerfolgreichen und der 20 bis 30 % lernschwachen, der erfolglosen Menschen in unserem Land.

    Wie ist das zu bewerkstelligen? Mit der Abschaffung der Langformen des Gymnasiums, einer einheitlichen Lehrerausbildung und einem einheitlichen Dienst- und Besoldungsrecht der in großer Mehrheit weiblichen Lehrkräfte?

    Der politische Zugriff auf das Lerngeschehen in Österreich folgt aktuell den Absichten der Verstaatlichung, der Vereinheitlichung, der Verzwecklichung und der organisatorischen Veränderungen gegen die Schulkompromisse von 1927 und 1962.

    Die Verstaatlichung greift in die früheste Kindheit ein und setzt sich in einliniger Wertung in der ganztägigen Verschulung fort. Die Vereinheitlichung ergeht sich derzeit zunächst in der Abschaffung des Gymnasiums mit der Kürzung um ihre Unterstufe sowie in Standardisierungen etc. Weitere Vereinheitlichung bleiben noch im Hintergrund. Die Verzwecklichung geht mit großen Schritten so voran, dass sich das Lerngeschehen auf die Ausbildung möglichst unmittelbar nutzringender Qualifikationen (Kompetenzen) konzentriert und die Bildung persönlicher Qualitäten zu einer humanen Lebensführung vernachlässigt oder außeracht lässt. Die organisatorischen Veränderungen geraten schier zum Alibi vor den dringend anstehenden inhaltlichen und methodischen Herausforderungen zu konkret wirksamen Verbesserungen.

    Die Absichten laufen auf tiefgreifende persönliche und gesellschaftliche Umwälzungen hinaus. Sie beabsichtigen eine durchgreifende Kollektivisierung. Ein aggressiver Kampf wendet sich gegen das persönliche und gegen das gesellschaftliche Bildungserbe. Die Vorzüge bildungsaffinen Verhaltens sollen der Enterbung unterzogen werden.

    Dass Fortschritte nur durch die selektive Bestärkung von Bewährtem und die Schaffung von zukunftstauglichem Neuem zu bewerkstelligen ist, droht heute unterzugehen. Tatsächlich bedarf es des genetischen und des kulturellen Erbes. Kulturerbe pflegen wir bereits in vielfältiger Weise. Nach Kulturerbe des Lerngeschehens zu forschen und dieses zu wahren, das ist leider noch sehr defizitär, wäre aber dringend erforderlich. So kann Wertvolles nämlich nur allzu leicht verloren gehen. Welsche Lerneinrichtungen sind also erbwürdig und welche Lernsysteme und Lernbereiche vom Kindergarten, von der Volksschule bis zu den höchsten Schulen und zu den gebotenen Möglichkeiten des lebensdurchdringenden permanenten Weiterlernens.

    Dass die Neuerungen dem Anspruch der nachhaltigen Zukunftstauglichkeit zu genügen haben, darf nie außeracht gelassen werden.

    Gibt es politische Kräfte, die mutwillig oder fahrlässig lediglich auf Veränderungen aus sind oder auch solche, denen konkret wirksame Verbesserungen angelegen sind? Wohin steuert (oder schlittert) insbesondere die ÖVP politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich und kulturell?

  15. Interessierter Leser
    13. Januar 2014 17:46

    Ich denke,dass die einfach gestrickten Häuptlinge der Zwergbundesländer denken, dass ihre im Land verstreuten Hauptschulen mit der Gesamtschule ganz einfach auf Kosten des Bundes zu Gymnasien werden. Keiner muss mehr in einen Ort mit Gymnasiem pendeln, sondern nur noch in den näheren Ort mit der ehamaligen Hauptschule.

  16. Maigret
    13. Januar 2014 17:00

    Die ÖVP wird das gleiche Schicksal erleiden wie die Democrazia Cristiana. Sie wird sich auflösen und (abgesehen von regionalen Parteien - Noe) in unbedeutende Splittergruppen zerfallen.

    • Cotopaxi
      13. Januar 2014 17:02

      So schwarz sehe ich für die Schwarzen noch nicht. Sie werden noch die eine oder andere Legislaturperiode dahinvegetieren und den Steigbügel für die Regierung Faymann III, IV, V bilden. ;-)

    • Maigret
      13. Januar 2014 17:06

      Aber die Parallelen sind durchaus gegeben.

    • Florin
      13. Januar 2014 17:16

      ".. Regierung Faymann III, IV, V bilden"

      Welch alptraumhafte Vorstellung ;)

    • Brigitte Imb
      13. Januar 2014 17:19

      Danke Florin, Sie sind mir zuvorgekommen.

      Bei dieser Vorstellung rollen sich meine Fingernägel.

    • Sensenmann
      13. Januar 2014 17:24

      Volltreffer! Genau DAS wird passieren. Je früher, desto besser.

  17. Undine
    13. Januar 2014 16:47

    OT---aber man wundert sich halt, daß so ein durchtriebener Falott immer noch frei herumläuft, noch dazu als "Fernseh-Liebling"; ihn scheinen sehr dichtgewobene Netzwerke zu tragen. Stünde einer nicht nur annähernd so weit "rechts", wie Gregor Gysi links steht und mangelte es ihm an bewährten Schutzengeln, die Gauner wie Gysi vor jeglicher Strafe zu bewahren verstehen, er wäre längst GEÄCHTET!

    http://www.unzensuriert.at/content/0014653-Gregor-Gysi-agierte-als-Patron-der-Stasi

    • logiker2
      13. Januar 2014 19:21

      die haben das System des umfassenden Schutzes (Justiz,Medien) linker Politiker von Österreich übernommen.

  18. Brigitte Imb
    • Politicus1
      13. Januar 2014 16:13

      der Arme!
      Hatte eh schon seine Stimme im ORF-Studio verloren ...
      wie will er da noch eine kräftige Stimme Österreichs in der EU sein?

      Trotzdem wünsche ich dem alten Journalistenhasen gesundheitlich nur das Beste!

    • Cotopaxi
      13. Januar 2014 16:16

      Die Bezeichnung "Starreporter" finde ich etwas übertrieben.

    • Gerhard Pascher
      13. Januar 2014 16:34

      Cotopaxi:
      auch die oft im ORF genannte Bezeichnung anchorman für wenige ZIB-Moderatoren ist einfach lächerlich.

  19. fenstergucker
    13. Januar 2014 15:43

    Dient sich Filzmaier bereits als SPÖ-Minister an?

    http://www.orf.at/stories/2213866/2213872/

    • Gandalf
      13. Januar 2014 21:16

      Durchaus möglich; nur - für welches Ressort wohl? Also, ich würde vorschlagen, für das Sozialministerium; er hat jedenfalls sicher Matura und sogar ein akademisches Studium; aber vielleicht ist das ja sogar ein Ausschließungsgrund für Ministerehren bei den Sozis...

  20. Cotopaxi
    13. Januar 2014 15:35

    o.T.

    Offensichtlich betrachten die USA die EU als deren Hinterhof und laden hier stillschweigend ihre Islamisten/Terroristen/Kämpfer usw. ab.;-)

    Dazu zwei Berichte aus der jüngsten Ausgabe der Preußischen Allgemeinen Zeitung:

    1) Von Guantanamo in die EU

    Peking- "Sie stellen eine Gefahr nicht nur für Chinas Sicherheit, sondern auch für das Aufnahmeland dar", kritisierte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums die Aufnahme dreier uigurischer Guantanamo-Häftlinge durch die Slowakei. Die USA hatten lange kein Landfinden können, das die drei der zur uigurischen Minderheit in China gehörenden Männer aufnehmen wollte. Nun tut das EU-Land Slowakei Washington den Gefallen, damit dieses einer Schließung des Lagers...näher kommt.

    2) 3000 Militante nach Rumänien

    Washington/Bukarest - Wie der britische "Telegraph" berichtet, haben sich die Regierungen der USA und Rumäniens darauf geeinigt, dass das EU-Land die rund 3000 Mitglieder der schwer bewaffneten islamistischen Terrorgruppe "Mojahedin-e Khaliq" aufnimmt. Die iranische Gruppe, die in Opposition zu Teheran steht, wird für Tausende Morde verantwortlich gemacht. Sie hat ihr Hauptquartier derzeit im US-dominierten Irak.

    Es ist nicht zu vermuten, dass sich diese netten Herren nur in der Slowakei oder in Rumänien aufhalten werden, früher oder später werden sie mitbekommen, dass es westlich davon in der EU noch bequemer zu leben ist. Und noch weniger ist zu vermuten, dass sie nur Däumchen-Drehen werden, und Preßburg ist nur wenige Kilometer von Wien entfernt. ;-)

  21. Josef Maierhofer
    13. Januar 2014 14:20

    Man kann da kaum mehr was ändern, selbst, wenn man gutwillig was wollte.

    Ich habe da schon einmal gepostet, dass man bei der ÖVP die Werte verloren hat und damit auch mich als mandatsgebenden Wähler.

    Auch Karas ist nicht der Mann, dem ich mein Vertrauen schenken werde, mein Geld schenke ich ihm zwangsweise.

    Wirklich ein Tiefpunkt, den ich nie erwartet hätte, aber das kommt davon, wenn man sich nach links begibt.

    Es sprechen in Österreich zwei Sprachen innerhalb der ÖVP die Westsprache und die 'Wasserkopfsprache', sowie 4 Bünde, eigentlich 5, nämlich die größte Gruppe, die Linken in der ÖVP. Wofür sollen die denn stehen ?

    Zu weit hat sich die Politik abgehoben, als dass das Volk noch beachtet werden kann und ausbaden müssen es alle, vor allem unsere Kinder.

  22. Anonymus
    13. Januar 2014 14:07

    Ein Sitzung der ÖVP-Spitzenfunktionäre für 22 Uhr ansetzen, dann um 1 Uhr früh eine dazugehörige Pressekonferenz abhalten und dabei den Anwesenden zu erzählen,
    ... dass dies eine routinemäßige Sitzung war, welche zirka alle 6 Wochen stattfindet,
    ... dass sie wegen der Amtseinführung des Salzburger Bischofs und anderer Terminprobleme eben erst zu dieser Uhrzeit stattfinden konnte und
    ... dass eine Vertrauensabstimmung für den Parteivorsitzenden nie angedacht war usw.

    Für wie blöd halten Spindelegger und die nun wortspendenden Funktionäre eigentlich die Journalisten, die (Noch-)ÖVP-Anhänger und das übrige Volk? Lustig sind nun die heutigen Wortspenden und Umschreibungen mancher ÖVP-Größen, z.B. statt Krisensitzung wurden nur einige "Unschärfen beseitigt" (Erwin Pröll), es wurde "ein Weg gefunden, wie es weitergeht" (Leitl), statt "Revolte" wurden nur "die Dinge beim Namen genannt" (Pühringer), "mehr Diskussionsbedarf innerhalb der Partei" (Steindl) usw.

    • dssm
      13. Januar 2014 15:33

      Der Nachttermin kann wirklich mit dem neuen Bischhof zusammenhängen.
      Wenn da der Landeshauptmann nicht dabei ist, dann braucht er sich am Land erst gar nicht mehr blicken lassen - es gibt Prioritäten, der neue Erzbischof kommt sicherlich vor Spindi und Wien und das ist auch gut so.

    • Anonymus
      13. Januar 2014 15:55

      dssm:
      Spindelegger war auch in Salzburg dabei und hat dort schon Haslauer, Plattner, Schützenhofer u.a. kurz getroffen. Der dringliche "Nachttermin" wurde erst gestern anberaumt, daher kann man nicht davon sprechen, dass es eine Terminkollision mit der Erzbischofsweihe gegeben hatte.

    • socrates
      13. Januar 2014 16:13

      Die ÖVP hält die Journalisten für so blöd wie ihre Wähler. Das kann schon richtig sein.

    • Brigitte Imb
      13. Januar 2014 16:26

      Außerdem lügt Spindi nicht .........

    • Anonymus
      13. Januar 2014 16:27

      socrates:
      Im 21. Jahrhundert kann man doch nicht solche Notlügen (z.B. "Routinesitzung") den Presseleuten "verkaufen", wo durch die modernen Kommunikationsmethoden jeder an Politik interessierte Österreicher die Vorgeschichte kannte. Ich frage mich auch, wenn bei der Sitzung solche "Einigkeit" herrschte, warum diese beim anschließenden Pressegespräch nicht durch die Anwesenheit einiger wichtiger Leute demonstrativ gezeigt wurde. So musste Spindelegger die wartenden Journalisten allein "abspeisen".
      Das Ganze ist ein klassisches Beispiel, wie man Krisenmanagement nicht machen sollte, daher muss Mike dringend geschult werden, denn für die Bundes-ÖVP kommt der "nächste Winter bestimmt" *).

      *) frühere Werbung der Kohlenhändler

  23. Cotopaxi
    13. Januar 2014 13:00

    o.T.

    Ich frage mich, warum die Linken Schreiberlinge die Toten zu Opfern und den gesamten Vorfall als "Unfall" schönschreibt. Steht nicht der Verdacht im Raume, dass beide Toten gegen einschlägige Bestimmungen des Strafgesetzbuches und des Kriegsmaterialgesetzes verstoßen haben und ist nicht zumindest der Verdacht der fahrlässigen Tötung durch Sprengmittel gegeben?

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1545234/Handgranate-in-Auto_SPOGemeinderat-unter-Opfern?_vl_backlink=/home/index.do

  24. dssm
    13. Januar 2014 12:20

    Zum Zustand der ÖVP braucht man wirklich nichts mehr zu sagen, wenn selbst hartnäckige Positivisten wie Herr Unterberger zu so einer unschönen Beurteilung der Lage kommen.

    Aber zum Zillertal oder Montafon als Vorbildregion.
    Erstens, bei uns Landbewohnern wird die Feuerwehr und Rettung im Wesentlichen von Freiwilligen geführt – hochprofessionell! Wer nicht Zeit hat für die umfangreichen Übungen und Einsätze der spendet eben.
    Zweitens, bei uns Landbewohnern ist die Anzahl der Krankenstandstage wesentlich geringer, trotz dem viel mehr berufsbedingte Gefahren lauern.
    Drittens, wir Landbewohner kennen Kuren nur wenn es wirklich weit fehlt (und selbst dann wird die Kur nicht genehmigt).
    Kinder- und Altenbetreuung werden regional geleistet, wieder mit vielen Freiwilligen!
    Die Zahl der Sozialhilfeempfänger ist geradezu lächerlich verglichen mit den Städten.
    Zahlreiche ländliche Gemeinden haben Reserven, sprich keine Schulden.
    Die Kinder pendeln oft weit um eine (höhere) Schule zu besuchen, trotzdem ist das Ergebnis besser als bei den Stadtkindern (viele der Kinder müssen dann noch daheim helfen).

  25. simplicissimus
    13. Januar 2014 12:17

    Ich sehe das jetzt als Empfehlung, die VP NICHt bei den EU-Wahlen zu waehlen.
    Das kann ich nur unterstuetzen.
    Auf die Empfehlung WEN zu waehlen, warte ich. Da ist allerdings noch Zeit.

    • Riese35
      13. Januar 2014 12:47

      Ich hoffe, Sie haben das nicht überinterpretiert. Wetten, daß es knapp vor der nächsten (EU-)Wahl eine Pressekonferenz geben wird, in der der Vizekanzler durch seine Sekretäre die Möglichkeit einer "Entfesselung der Eigenständigkeit Österreichs" bis zum Jahre 2029 ankündigen lassen wird, und schon wird es (wieder) - mangels angeblicher Alternativen - eine Wahlempfehlung für die ÖVP geben.

    • Charlesmagne
      13. Januar 2014 13:46

      Die REKOS scheinen mir hinsichtlich Europawahlen für wertkonservativ Denkende eine Möglichkeit zu sein.

  26. Obrist
    13. Januar 2014 12:17

    Es ist das tragische Gemisch aus Perfidie und Dummheit, die diese Partei in den letzten Jahren sukzessive ihre ganze Klientel verraten lassen hat.
    Ihre Protagonisten wissen genau, dass sie mittlerweile gleich viel Schuld am Untergang unseres Landes haben wie die Roten. Es ist die ´nehme sich , wer kann`- Menatlität eingetreten, bei der nur mehr der eigene Clan bedient wird, egal, welche Dilettanten an den Schlüsselpositionen sitzen und somit noch größeres Unglück anrichten, um auch noch Jahre nach dem Ende der Partei an den Futtertrögen sitzen zu können.
    Da bleibt nur der leider ungehörte Hilferuf: Schüssel hilf!

    • Nestor 1937
      13. Januar 2014 17:41

      Diesen Augiasstall der Rot-Grün-Schwarzen
      könnte nicht einmal mehr ein Wolfgang Schüssel ausmisten !

  27. mischu
    13. Januar 2014 12:14

    Die Kakophonie hat in der ÖVP ein unerträgliches Ausmaß angenommen.
    Der ideologische Überbau ist längst weggebrochen, sie ist eine Partei der Beliebigkeit geworden und genauso wird sie vom Wähler behandelt.

    ÖVP = eine Partei ohne Zukunftsperspektive, eine Neugründung ist unausbleiblich.

  28. Wertkonservativer
    13. Januar 2014 12:10

    Nun, an dem, was Dr. Unterberger uns da hinsichtlich der vielen derzeitigen "Lacks" der ÖVP vorlegt, ist schon manches bis eher vieles dran! Es besteht also jede Menge Reparatur- und Service-Bedarf, keine Frage!

    Da jedoch die anderen Parteien, vorweg die Roten und Grünen, auch nicht besonders toll dastehen, darüberhinaus die Blauen ebenfalls keine intelligente Performance abgeben (wo sind die eigentlich?) halte ich das hier angestimmte Grabgeläute für die Volkspartei für noch verfrüht!!
    Und noch was: die Neos und die "Franks" werden das Kraut auch nicht fett machen, da bin ich mir ganz sicher!
    Daher, werte Kollegenschaft, schau'n wir mal, wie und ob sich die Schwarzen jetzt aus dem Tief herauswurschteln können, und reden wir erst dann über eine passende Grab- oder Wiederauferstehungs-Melodie!!
    Gell, von mir haben Sie nichts anderes erwartet, oder???

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Elisabeth Mudra
    • Cotopaxi
    • dssm
      13. Januar 2014 15:52

      Pikant ist doch, daß ausgerechnet Haslauer jetzt den Obersozi spielt (Vermögenssteuern, Gesamtschule). Gerade in Salzburg war die SPÖ eher pragmatisch.
      Will diese kommunistische Wühlmaus jetzt den heimatlosen Linken der heimischen SPÖ die ÖVP schmackhaft machen? Hat er in seinem Elfenbeinturm noch nichts von seinen rebellischen Bürgermeistern wahrgenommen – die wollen eine konservative, christliche, familienfreundliche, an Anstand und Leistung orientierte Partei.

      Da passt etwas nicht zusammen, der Schwanengesang kann warten?

    • machmuss verschiebnix
      13. Januar 2014 18:29

      @WK,

      » .. jede Menge Reparatur- und Service-Bedarf ... « - aber weh dem, der hier
      sein "Werkzeug" in die Hand niimmt - so breit kann sein Buckl gar nicht sein, daß
      alle Hackln drinnen platz haben ...

      .

    • Karl Knaller
      13. Januar 2014 19:42

      Was meint er nur, der würdige Greis? Mit den "Lacks" der ÖVP nämlich? Ist jetzt der Lack ab? Hat das Staatsschiff (dort, wo die ÖVP sitzt) ein Leck? Oder ist's nur ein time-lag, weil sie immer so lang braucht, bis sie sich - wenn überhaupt - zu einer Meinung durchringt? Oder war's wieder nur ein Flascherl zuviel vom süffigen (selbstverständlich weissen) Dalmatiner?

    • Wertkonservativer
      14. Januar 2014 07:31

      @ Karl Knaller

      Wenn Sie nur wieder etwas suchen bzw. finden, um mich madig zu machen!

      "lacks" = Mängel !

      Was ist da so falsch dran, Sie "obergescheiter" Ausstallierer?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Verdi (kein Partner)
      14. Januar 2014 12:15

      Wertkonservativer
      Ich warte auf Antworten bez. die Fragen die ich ihnen am 13.1. 2013 um 17,15h stellte.
      Scheinbar weichen sie aus, wenn es um ihre "Heiligkeit" die ÖVP geht.
      Sie sind ja sonst so redselig, aber wenn ihnen konkrete Fragen gestellt werden, die sie unmöglich positiv für ihre Heiligkeit beantworten können, dann ignorieren sie dies. Ist nicht sehr höflich, aber bezeugt ihre beschränkte (ev. gekaufte) Sicht. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung weil sie so vehement diese Schädlinge verteidigen. Upps meine Phantasie geht mit mir durch ....
      Dass ihnen das normale Volk am A.... vorbeigeht, das habe ich mitlerweile schon mitbekommen, deshalb heute dieser Kommentar von mir. Denn Menschen die so egoistisch sind und noch denken sie wären die Oberschicht, sind mir ein Graus!! . Da fällt mir nur mehr ein: "Gottes Mühlen mahlen langsam aber stetig". Es gab viele EGOISTEN die dachten, das Drama ginge an ihnen vorbei. Das Aufwachen war dafür umso heftiger! Hochmut kommt vor dem FALL ...

    • Amalek (kein Partner)
      14. Januar 2014 13:32

      @ Verdi

      Die Logenmitglieder übersehen immer gerne, das sie nach Erreichung der Ziele
      immer zu den ersten Opfern gehören.

      W. sollte vielleicht dochmal das Rakowski-Protokoll aufmerksam lesen!

    • Wertkonservativer
      14. Januar 2014 18:13

      @ Herbert Richter: (kein Partner):

      Sie vermuten wiederholt, dass mein Eintreten für die Volkspartei nur aus Erzielung pekuniärer oder anderer Vorteile erklärbar wäre! Ziemlich schäbig gedacht!

      Was ich der Volkspartei verdanke:

      außer dem guten Gefühl, bereits vor ca. 60 Jahren meine politische Heimat gefunden haben: nichts an irgendwelchen Vorteilen, weder in finanzieller, noch in berufsfördernder Hinsicht, oder aus welchen Gründen immer!
      Ich bin selbständiger Kaufmann aus eigenem Fleiß und Können, und brauchte nie Anschieberoder Helfer irgendwelcher Art!

      Was die ÖVP mir verdankt?
      Außer meiner jahrzehntelang geübten Treue in der Wahlzelle, auch mein Eintreten für meine Gesinnungsgemeinschaft hier im A.U.-Forum, mitten im Zentrum der Volkspartei-Verhöhnung und -Niedermacherei.

      So ist das, Herr Richter!

      Meine spezielle Verachtung!

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Verdi (kein Partner)
      14. Januar 2014 18:48

      Wertkonservativer
      Ja genau ....... ich glaube ihnen alles. Sie sind ein ehrenwerter Mann, der nur missverstanden wird. Und Vorteile haben sie sicher nie aus ihren guten Beziehungen zu unseren ehrenwerten Politikern gezogen. Sie hätten ihren Wohlstand auch ohne ÖVP geschafft. Eh' klar. Immer diese Neider, gell?

    • Verdi (kein Partner)
      14. Januar 2014 18:51

      Herbert Richter
      Wen kümmert das normale Volk, wenn's der eigenen Zunft gut geht. Die haben ja selbst schuld, wenn's arbeitslos werden, oder? Und Misstände, wo gibt's Misstände. Wo gibts Sümpfe? Die Zunft sieht keine .... (noch nicht). *grins*

  29. Politicus1
    13. Januar 2014 12:05

    Zur EU-Wahl und O. Karas:
    Spindelegger hat ja schon erklärt, dass OK seinen Wahlkampf selbst gestalten können wird.
    D.h., dass er auf sich alleine kämpfen soll. Die vorhersehbare Niederlage – alleine schon im Vergleich zur letzten Wahl! – wird dann eben nur seine eigene sein; keine ÖVP und kein VP-Grande wird damit irgendetwas zu tun gehabt haben ...

    • Nestor 1937
      13. Januar 2014 17:55

      Das kann ich schon verstehen. Der sture EU-Eiferer Karas ist sogar den letzten ÖVP-Grenden noch ein Greuel, mit dem man möglichst nichts direkt zu tun haben will.

  30. Brigitte Imb
    13. Januar 2014 12:03

    So würde ich das nicht beurteilen, daß die ÖVP für nichts mehr steht. Sie steht nämlich sehr wohl für etwas, wovon allerdings die Bürger nichts haben. Sie steht für das Fortkommen iher eigenen Klientel und dies haben sie vorläufig erreicht, durch eine abermalige Unterstützung der Roten.
    Betändig dreistere Lügen anzuwenden um dem Volk das Geld aus der Tasche zu ziehen sind wir ja ausreichend von den Roten gewohnt, daß nun die ÖVP dabei ist, die Roten links zu überholen, werden die konservativen Wähler bestimmt nicht vergessen.
    Min Gefühl und die Wortbrüchigkeit von Spindelegger vermittelt mir, daß dieser eine ebenso große Marionette wie das Kanzleroid darstellt. Und schaut man sich die Postenvergabe an (http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/1544536/Jobvergabe-auf-Osterreichisch?_vl_backlink=/home/index.do ), ist die ÖVP genauso unehrlich unterwegs wie die SPÖ.

    Warum fragt man bei dem leidigen Schulthema nicht endlich das Volk? (Weil die Politiker sicher nicht den Volkswillen umsetzen möchten.)

  31. Riese35
    13. Januar 2014 12:00

    Den Landeshauptmännern von S, T, V und dem ÖVP-Führer der St ist ein genialer Schachzug gelungen. In diesen Bundesländern werden jetzt alle Sozialisten und Grüne scharenweise zur ÖVP überlaufen. Die ÖVP wird in ungeahnten Ausmaßen wachsen. SPÖ und Grüne, die ja bis jetzt die glaubhaftesten Vertreter für Gesamtschule und Vermögenssteuern waren, sind entzaubert. Einzig die ÖVP kann noch etwas in dieser Richtung bewegen. Daher werden in diesen Bundesländern SPÖ und Grüne unter die Wahrnehmungsgrenze schrumpfen und die ÖVP wird als der große Sieger dastehen. Einziges Noch-Hindernis: Spindelegger. Wenn das beseitigt ist, wird in S, T, V und der St das Paradies auf Erden mit einer absoluten ÖVP-Mehrheit ausbrechen. Durch das Schröpfen der Reichen mittels Vermögenssteuern kann dann die große Masse ohne viel Arbeit in Saus und Braus leben.

    • Anonymus
      13. Januar 2014 12:31

      .... und dann ist Riese35 plötzlich aufgewacht und wieder von der Realität eingeholt worden. :-)

    • Riese35
      13. Januar 2014 12:51

      @Anonymus: Ja, leider. ;-)))))) Nur bis in den Westen Österreichs hat sich das noch nicht durchgesprochen. :-((((((

    • Charlesmagne
      13. Januar 2014 13:41

      Absolut gelungene Satire! So, glaube ich denken die wirklich!

    • Gandalf
      13. Januar 2014 14:25

      ..oder wollen die schlicht und ergreifend bloß den Bundesparteiobmann umbringen?

      .

    • Undine
      13. Januar 2014 15:50

      @Riese35

      Das ist schon der nötige Galgenhumor! *******! ;-)

    • Riese35
      14. Januar 2014 00:32

      @Undine: Danke für die Blumen. Was sollte man denn sonst tun? Bei so viel Unsinn, der da auf unserer politischen Ebene verzapft wird und uns alle treffen wird, muß man es von der heiteren Seite nehmen, denn sonst verzweifelte man ja vollends. Das war im realen Sozialismus auch so: nach außen hin brav mitspielen und nach innen hin sich etwas denken, wenn man überleben wollte.

      In Polen z.B. erzählte man einander Witze: Die Lehrerin in einer Schule forderte die Kinder auf, 10 Zloty für die Hungernden in Bangladesch mitzubringen. Am nächsten Tag haben alle Schüler ihren Beitrag mitgebracht, ausgenommen Stasiek, der dazu folgendes sagt: "Papa hat mir das Geld nicht gegeben, denn er hat gesagt, daß weder bekannt ist, ob es in Bangladesch Hungernde gibt, noch ob das Geld wirklich dafür verwendet wird."

      Kurze Zeit später sollen die Schüler wieder 10 Zloty mitbringen, diesmal für die Gewerkschaften in Bangladesch. Und wieder bekam nur Stasiek das Geld zu Hause nicht. Die Situation wiederholt sich: "Papa sagt, daß er nicht sicher ist, was mit diesem Geld passiert."

      Nach einigen Tagen sollen die Schüler 10 Zloty für die Entwicklung der kommunistischen Partei in Bangladesch mitbringen. Stasiek hat 15 Zloty mitgebracht. "Was ist geschehen, Stasiek, Papa hat Dir heute Geld gegeben, und für diesen Zweck gleich 15 Zloty? Warum?"
      "Papa hat gesagt, sobald es in Bangladesch eine kommunistische Partei und Gewerkschaften gibt, dann gibt es sicher auch Hunger."

    • Verdi (kein Partner)
      14. Januar 2014 12:20

      Riese35
      Genial hahaha danke dafür, dass sie mich damit ein wenig zum Lächeln gebracht haben.

  32. John Baxter Smith
    13. Januar 2014 11:57

    Der Wohlstand ist in den westlichen Bundesländern größer als im Osten Österreichs:

    Man braucht nur schauen welch große überall in Salzburg, Tirol und Vorarlberg herumstehen.

    Und wie es in T., Sbg., und Vor. mit den Immobilienpreisen aussieht. Da wurden Bauern nur durch Immobilienbesitz zu Millionären, speziell in Kitzbühel und Umgebung.

    Im Westen gibt es keine Flächen-Großstädte (Agglomerationen) in dem Ausmaß wie in Wien oder Linz wo für Nicht-Privatschulbesucher unbedingt leistungsanfordernde Gymnasien für den Mittelstand benötigt werden.

    Diese sozio-ökonomischen Zusammenhänge sollten nicht verschwiegen werden.

    Und mit dem Ruf: "Holt Euch Geld aus Wien" ist man in den westlichen Bundesländern immer gut gefahren. Ich weiß wie "beliebt" Wien im Westen Österreichs ist.
    _ _ _ _

    Und was die Sozialisten und Linken betrifft:

    Die wollen schon seit über 100 Jahren mit Zwangsmaßnahmen die Gesellschaft verändern: Das wollen sie und sagen es auch offen: Von oben herab die Gesellschaft verändern!

    Regieren ist ihnen zuwenig und Strukturen reformieren ist ihnen zuwenig.

    Und auf die Höhe der Zeit kommen und Strukturen modernisieren ist den Linken zuwenig.

    Sie wollen gemäß den Marx'schen Postulaten und gemäß dessen Motto: "Das Sein macht das Bewußtsein" (anders ausgedrückt: "das Äußere determiniert das Innere = den Geist des Menschen"):

    Die Gesellschaft mutwillig verändern indem durch Zwangsmaßnahmen die Menschen in eine andere Gesellschaft hineingezwungen werden sollen und somit das Denken der Menschen geändert werden soll:

    Aber die Marx'sche-Methode ist grundfalsch: Die Menschen werden IMMER eigenständig denken! Die Geschichte Russlands und Osteuropas hat es bewiesen.

  33. Paneuropa
    13. Januar 2014 11:56

    Wenn die Blauen jetzt nicht dumm sind, dann machen sie mit einer klugen Strategie die Europawahl tatsächlich zur Abrechnung mit der Regierung. Und dann wird es richtig spannend.

    • Freak77
      13. Januar 2014 12:00

      Das ist ein aufgelegter Elfmeter für die Blauen:

      Die derzeitige Schwäche der ÖVP!

      Da gibt es viele frustrierte ehemalige ÖVP-Wähler am Markt, sie müssen nur angesprochen & abgeholt werden.

      Die ÖVP hat an dem Wochenende den "Wertkonservativismus" hingeschmissen wie ein altes Hemd.

    • Wertkonservativer
      13. Januar 2014 15:37

      Irgendwie sind die Blauen aber anscheinend wirklich dumm, werte(r )@ Paneuropa!
      Wenn sie nämlich vif und klug wären, müssten sie eigentlich - bei den schwachen Rot- und Schwarz-Raspeln - schon längst weit vorne sein!
      Also, da dürfte es halt doch ein wenig an Klugheit mangeln, oder?

      Stimmt schon, dass die ÖVP derzeit "im Eck" ist, doch die Leute streiten wenigstens um ihre divergierenden Ansichten!
      Die Blauen? In der öffentlichen Wahrnehmung eigentlich "weggetreten", komplett weggetreten! Und nicht deshalb, weil die Armen so gemobbt werden, nein, nein:
      weil sie nichts zum täglichen Politgeschehen beitragen, keine eigenen Ideen haben, und auch sonst ziemlich schmähstad sind! Das sind nicht die Leute, die uns weiterbringen könnten!

    • Cotopaxi
      13. Januar 2014 16:23

      @ WK

      Seien wir doch froh, dass die Blauen keine Plaudertaschen sind, davon gibt es in der Politik genug.
      Zu den existenziellen Fragen unserer Nation hört man von den Schwarzen doch auch nichts (Massenzuwanderung, Überfremdung, Verdrängung der einheimischen Bevölkerung und Kultur, Sozialmissbrauch, Homo-Kult, EU-Hörigkeit,....) ;-)

    • cmh (kein Partner)
      14. Januar 2014 11:37

      Das derzeitige Personal der ÖVP hat bei mir "ausgschissen - rückwirkend bis zur Eiszeit".

      Das hat etwas mit meinem Wertkonservativismus zu tun, denn ich bin konservativ und ich habe Werte. Ich kann aber meine Werte nicht unabhängig von meinem Konservativismus nach belieben aus dem Ärmel ziehen und den Leuten vor der Nase damit herumwedeln.

      Aber vielleicht können mir die nibelungentreuen Parteigänger der VP sagen, was denn die Nummer 2 oder die Nummer 5 der NR-Bundesliste denn gerade so macht. Vielleicht stimmt mich das günstiger als der Ramsch, den die "Parteigranden" gerade so abführen.

    • Verdi (kein Partner)
      14. Januar 2014 12:34

      Wertkonservativer
      Ehrlich sie kann keiner mehr ernst nehmen. Sie sind doch ein gekaufter Parteischreier. Die anderen Parteien schlecht machen um dann ihre korrupten Kumpels als seligmachende Retter darzustellen. Glauben sie mir, dass funzt nicht mehr. Die FPÖ spricht die Themen die den echten Österreichern (damit meine ich auch die gut integrierten Zuwanderer) wenigstens an. Was hört man von ihren Kumpels? Leere Phrasen und Lügen wohin man schaut. "Hütet euch vor denen die Geschenke verteilen (welche keine sind) und ständig Verträge brechen"
      Sie und ihre Volksschädlinge sind dem Untergang geweiht und immer mehr "wirklich konservativen" Menschen wachen auf. Sie sind doch nicht konservativ, sie sind ein Linker durch und durch. Hauptsache ihrer Zunft geht es gut, wie es dem normalen Volk geht ist ihnen doch schnurzpiepegal. Sie wollen gar nicht wissen, wie es dem echten Österreicher geht. Ihr Egoismus ist schon so weit fortgeschritten, dass sie kein Verständnis für "wirklich" arme Menschen (und die gibt es zuhauf im Ösiland, nur sind's halt echte Österreicher) haben. Solche Parteigünstlinge dachten schon immer sie wären vor Unheil beschützt. Wenn sie sich da mal nicht täuschen. Denn die Mächtigen lieben den Verrat, aber hassen die Verräter!!

    • Wertkonservativer
      14. Januar 2014 13:13

      Verdi (kein Partner);

      also Sie sind ja wirklich ein toller Pluspunkt für den Unterberger-Blog:
      kein Partner, jedoch ultimativ Fragen von Partnern "fordernd"!!

      Von wegen "gekaufter Parteischreier": ich bin seit fünfzig Jahren einfaches Mitglied der ÖVP, sonst noch was?

      Von wegen "Linker durch und durch": viel doofer können Sie wohl nicht argumentieren!
      Seit mehr als drei Jahren trete ich hier - allerdings ohne martialische Wutanfälle - gegen den Sozialismus im allgemeinen, und den in unserem Lande auf!
      Da Sie ja (außer Sie wären ein Chamäleon) noch nicht lange unter uns weilen, fehlt Ihnen hier vielleicht die Erfahrung mit meinen diesbezüglichen Aussagen.

      Von wegen: "andere Parteien schlecht machen"!
      Ja, Herrrgottsakra, was machen denn Sie und manche andere hier?
      Was müssen die sogenannten Systemparteien Rot und Schwarz hier alles über sich ergehen lassen (sicher manchmal mit Recht, aber doch oft unverhältnismäßig, immer wieder mit Schaum vor dem Mund!)! Na, Sie sind wahrlich ein eigenartiger Zeitgenosse!

      Von wegen:
      "Sie und Ihre Volksschädlinge sind dem Untergang geweiht".
      Das ist Verdi (kein Partner), ein wahrer Menschenfreund, wie er leibt und lebt!!!

      Dass Sie sich den Nicknamen nach dem eines meiner Lieblingskomponisten zugelegt haben, finde ich grauslich, echt grauslich!! Der arme Verdi!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Verdi (kein Partner)
      14. Januar 2014 13:58

      Oh habe ich leicht einen wunden Punkt darwischt?
      Aber was ist mit den Antworten, welche ich ihnen gestellt habe?? Darauf warte ich ... wahrscheinlich umsonst, weil sie da Farbe bekennen müssten. Und so etwas hassen die Linken (egal welcher Farbe) wie die Pest. Nur ausweichende Floskeln und Phrasen!! Das kennt man ja von den Politikern. Aber beruhigen sie sich wieder, jetzt wo ich sie erst richtig einschätzen kann (aufgrund ihrer vielen Kommentare) - ist mir vieles klarer! Tja man lernt nie aus ...

    • Wertkonservativer
      14. Januar 2014 14:21

      Verdi (kein Partner):

      jetzt - auf Ihr dauerndes Insistieren - habe ich Ihre gestrigen "Forderungen" nachgelesen: Ihre Ausführungen sind auf einem Level, der es mir leicht macht, sie nicht weiter zu beantworten. Einiges habe ich Ihnen ja schon höherstehend hineingewürgt!
      Ab sofort werde ich mich hüten, bei Ihnen "anzustoßen"!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  34. kritikos
    13. Januar 2014 11:55

    Dere Ausdruck Provinzpolitiker ist sehr treffend verwendet. Provinz im üblichen, landläufigen Sinn, also offen gesagt: ungebildet, primitiv, engstirnig. Der eine hat schon als Minister keine gute Figur gemacht, d.h. Leistung erbracht. Der andere hat nur durch den Zufall eines roten Finanzskandals den Sessel erklommen und der dritte dürfte beim IQ seinem anders gefärbten, roten Kollegen im Osten nicht nachstehen. Für eben Gesagtes gilt die Unschuldsvermutung!
    Wie schon des öfteren: Die ÖVP besteht aus so vielen Einzelinteressen und hat schon lange keine unumstrittene Führungsperson gestellt. Die EU-Wahl wird es wohl bestätigen, dass sie mit einem weiteren seltsamen Politiker keinen Aufriss machen kann.

  35. socrates
    13. Januar 2014 11:54

    FPÖ wählen hilft! Man muss ja nicht die Überzeugung wechseln, die ÖVP zurechtstutzen genügt.

  36. zweiblum
    13. Januar 2014 11:49

    Nie wieder soll ein Schüler wegen Fehlstunden und schlechter Noten kein Matura Zeugnis bekommen! Bundeskanzler Faman und Minister Hundsdorfer werden dieses Übel, unter dem sie leiden, abschaffen. "Karriere ohne Lehre" ist die neue Devise!

  37. Politicus1
    13. Januar 2014 11:42

    eine nicht erstmalige Idee kommt wieder in den Sinn:
    die Auflösung der ÖVP-Bundespartei
    Wer braucht die Bundespartei in der Lichtenfelsgasse?
    Was bleibt, wenn es keine BUNDESpartei mehr gibt?:
    Neun Landesparteien mit ihren Strukturen (Landtagsklub, Bürgermeister, Bünde, Sektionen ...), zumindest sechs Bünde (ÖAAB, Wirtschaftsbund, Bauernbund, Junge ÖVP, Seniorenbund, Frauenbewegung), einen Parlamentsklub, und noch die ÖVP-Fraktionen in den Kammern ... - das sollte doch eigentlich genügen!

    Für zwei überregionale Wahlen (Nationalrat und EU) wird halt ein Koordinationsausschuss ad hoc gebildet, in dem die EU-Liste und die NR-Bundesliste ausgeschnapst werden.
    Für Koalitionsverhandlungen stehen der Klubobmann im Parlament, ein oder zwei Vertreter der Landesobmänner und die Bündeobmenschen zur Verfügung.

    Eine solche dezentralisierte ÖVP könnte gleichzeitig das Tor aufmachen für mehr Föderalismus und parlamentarische Demokratie in Österreich. Verlagerung der Schwergewichte vom Bund zu den Ländern und Gemeinden; freie Abstimmungen und Entscheidungen im Parlament.

    Wenn ein 340 Millionen Staat USA mit seinem Zweiparteiensystem ohne besondere Bundesparteistruktur auskommt (die gerade mal kurzfristig vor Präsidentenwahlen in Erscheinung treten), dann muss das doch auch in unserem Kleinstaat möglich sein – oder?

  38. HDW
    13. Januar 2014 11:41

    Mir fehlt allerdings noch eine dezidiertes Eingeständnis Herrn Dr.Unterbergers, ob seiner falschen Wahlempfehlung für die ÖVP. In diesem Blog sind es ja nur er und der Wertkonservative gewesen die nicht schon längst die ÖVP als antiliberale (und nicht nur nichtliberale) Partei eingeschätzt haben. Wobei es ja keine liberale Partei per definitionem geben kann, diese Ideologie (die als einzige Wohlstand, genug Essen und persönliches Glück auf dieser Welt gebracht hat, was immer wieder historisch gerade von Wertkonservativen herausgearbeitet werden sollte) ist ein work in progress to avoid the way to serfdom, und sollte jedermanns Kritik, diese verstanden als "Beurteilung", begleiten!

    • Gerhard Pascher
      13. Januar 2014 13:01

      HDW:
      Ich bewundere Leute (z.B. auch Fußballfans), welche in Zeiten von Niederlagen trotzdem zu ihren Idealen halten, denn das Gegenteil ist leider sehr oft der Fall. Zum Beispiel bei den sog. Sonntagsfragen werden jeweils die Präferenzen der potentiellen Wähler abgefragt und da drehen sich manche Mitbürger immer mit dem aktuellen Wind. Auch bei Abstimmungen in diversen Gremien sieht man viele Zeitgenossen, welche sich vor dem Handheben umdrehen und schnell schauen, wo die Mehrheit ist, zu der man dann dazugehören möchte.
      Daher schätze ich z.B. auch die genannten Herren Unterberger und Wertkonservativer, dass sie - trotz mancher Missstände - doch noch Hoffnungen haben, dass sich bei ihren Favoriten wieder etwas zum Besseren wenden wird.

    • Wertkonservativer
      13. Januar 2014 14:22

      @ HDW:

      Jetzt kommt's wohl noch soweit, dass sich Herr Dr. Unterberger für seine Wahlempfehlung entschuldigen muss! Diese Zumutung halte ich für wirklich unangebracht: man wird ja hier wohl noch seine Meinung sagen dürfen, oder?

      Lieber Herr Pascher, danke für Ihre freundlichen Worte!
      Ja, ich habe - im Gegensatz zu den meisten hier - durchaus noch gute Hoffnung, dass sich die Volkspartei wieder "derkrappeln " wird (siehe auch meinen Beitrag)!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      13. Januar 2014 20:00

      Daß sich Herr Unterberger UNUNTERBROCHEN für seine falsche Entscheidung in der Wahlzelle und seine Wahlempfehlung implizit entschuldigt, können wir hier täglich (mehrmals) lesen. Ein explizites Eingeständnis seines Fehlers dürfte nur mehr eine Frage der Zeit sein. Auch wenn sich sein treuester Gefolgsmann dann wohl wieder einmal "endgültig" aus dem Blog verabschieden würde. Andererseits: bin schon gespannt auf A.U.s Wahlempfehlung für die EU-Wahl!

    • Verdi (kein Partner)
      14. Januar 2014 13:22

      Karl Knaller
      Da viele Menschen zunehmend mehr und mehr ihr eigenes Gehirn einschalten, bedarf es keiner Wahl-Empfehlung mehr. Wahlempfehlungen sind nichts anderes als Beeinflussung von unsicheren Menschen. Ich denke, dass dies hier nicht mehr notwendig ist, da vieles jetzt aus einer anderen Perspektive gesehen wird. Die Wahrheit kommt immer mehr an die Oberfläche. Das passiert am Ende eines Zyklusses immer, wenn das Geld knappe wird bzw. den Besitzer wechselt. Denn dort wo Schulden sind stehen auf der anderen Seite Guthaben. Die ganze Welt ist mit mehr als 35 Billionen Dollar verschuldet, aber niemand sagt bei wem? Etwa bei Außerirdischen? Ironie aus!

  39. Herby
    13. Januar 2014 11:35

    Ein anderes bedrückendes, deprimierendes Beispiel wie auf wehrlose Schulkinder erbarmungsloser ZWANG ausgeübt werden soll gibt es gerade JETZT:

    In Baden-Würtemberg (hat 10 Mio. Einwohner) soll jetzt von der dortigen grün-roten Landesregierung zwangsweise

    eine Ideologisierung der Schulkinder in Richtung Homo-Ideologie stattfinden. Gott sei dank stellen sich die beiden großen christlichen Kirchen in B.-W. einmütig entgegen.

    Das trügerische und harmlose Motto der B.-W.-Landesregierung lautet dort: "Vielfalt der Sexualiät".

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/homosexualitaet-im-unterricht-debatte-weitet-sich-aus-a-942877.html

    Da hat ein beherzter Realschullehrer, Gabriel Stängle aus Nagold bei Stuttgart eine Onlinepetition gestartet die schon über 100.000 Bürger (wohl vor allem Eltern) in B.-W. und ganz Deutschland unterschrieben haben.

    Gegen diesen Lehrer gibt es mittlerweile eine Dienstaufsichtsbeschwerde seitens der B.-W.-Behörden.

    Link der Petition: Ich würde nicht sagen dass das ein Hassaufruf oder ein Aufruf pro Homophobie ist, oder dass der Text irgendwie radikal oder antidemokratisch wäre:

    https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

    Man kann diese Petition natürlich auch in Österreich oder jedem anderen Land unterschreiben …….

    Falls jemand gleichgesinnte Freunde in Deutschland hat, bitte den Link weiterleiten.

  40. Jewgeni Gorowikow
    13. Januar 2014 11:22

    War das was wir am Sonntag Nachmittag/Nacht bei dieser ominösen ÖVP-Sitzung gesehen haben der Exitus der ehemaligen "bürgerlichen christlich-demokratischen Großpartei in Österreich"?

    Zugrunde gegangen an viel zu vielen großen Koalitionen? An viel zu vielen Kompromissen schwindlig geworden und komplett orientierungslos geworden?

    Zu Tode umarmt von den Sozialisten und den Medien?

    Blutleer, farblos, mutlos und substanzlos geworden?

  41. Gerhard Pascher
    13. Januar 2014 11:19

    Beide (ehemalige) Großparteien stecken in einer tiefen Krise. Während die SPÖ anlässlich ihrer 125-Jahr-Feier dies auch offen eingesteht und an einem neuen Leitbild und Zukunftsvisionen bastelt, gibt sich die ÖVP weiterhin selbstzufrieden.

    Lieber Mike, so kann es nicht weitergehen, denn nur Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Hat die Partei keine diesbezüglichen Ratgeber oder wird diktatorisch von allen in den Organisationen leitenden Personen blinder Gehorsam verlangt?

    Jetzt müssten dringend vorgezogene NR-Wahlen her, aber SPÖVP werden dies verhindern, damit sie nicht ganz abstürzen. Daher heißt es: bis 2018 abwarten und weiterwursteln oder wiederholt sich doch bald der Ruf "Es reicht!" (Copyright: ehem. Witzekanzler Wilhelm Molterer)?

  42. Freak77
    13. Januar 2014 11:17

    Die trügerische Sicherheit in der sie die ÖVP derzeit wiegt ist die EU-Wahl im Mai 2014.

    Das wird wohl auch der Grund sein - dieses leichtfertige Sicherheitsgefühl - dass sich die Herren Haslauer (Salzburg) und Wallner (Vorarlberg) so leichtfertig über den tödlichen Abgrund hinauslehnen.

    Gut möglich dass sich ÖVP-Otmar Karas im Mai gegen die äußerst blasse Konkurrenz der anderen Parteien durchsetzt.

    Wird das ein trügerischer Phyrrus-Sieg für die ÖVP?

    Im "Selber-in-den-Sack-Lügen" haben die Schwarzen eine gewisse Erfahrung ....

    • Riese35
      13. Januar 2014 17:53

      Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Karas Othmar (K.O.) diesmal ohne Strasser-Konkurrenz und nach seiner Unterstützung für den SPÖ-Kandidaten Fischer mit seiner von der staatlichen, nordkoreanischen Werbeagentur entworfenen Werbelinie, die ihm Fischer als Dank für seine Wahlempfehlung vermittelt hat, auf viel Zuspruch stößt (man braucht ja nur die Nachrichten aus Pjöngjang 1:1 übernehmen, dann global "Kim Jong Un" durch "Europäische Union" ersetzen und das Resultat mit KOs Äußerungen vergleichen). KOs "Zuspruch" bei der letzten Wahl war ja in erster Linie eine Manifestation der Ablehnung Strassers. Diesmal braucht man nicht KO wählen, um Strasser zu verhindern (genutzt hat es damals eh nichts, und wer noch immer von der Besserungsfähigkeit der ÖVP überzeugt ist, wird nach der Wahl auch diesmal wieder eines Besseren belehrt werden).





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