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Das Waterloo der Gesamtschulen

Erstmals liegen nun auch veröffentliche Leistungstests für die neuen Gesamtschulen vor. Das Ergebnis ist klar und eindeutig.

Die „Neuen Mittelschulen“ schneiden bei diesem Test um nichts besser ab als die Hauptschulen. Wobei wir großzügig unter den Tisch fallen lassen, dass sie tendenziell laut den nun veröffentlichten Ergebnissen sogar eher schlechter sind. Nicht unter den Tisch fallen lassen kann man aber drei andere Aspekte:

  • Erstens haben bisher primär jene Schulen auf NMS umgestellt, die sich davon etwas erhofft haben, die also irgendwie besonders motiviert waren. In den nächsten Jahren erst kommen jene an die Reihe, die als Problemschulen gelten.
  • Zweitens werden beim Ergebnis der Hauptschulen alle Leistungsgruppen in einen Topf geworfen. Wobei aber die besseren Gruppen der Hauptschulen zweifellos deutlich über den NMS und nahe den Gymnasien liegen. Was man lieber verschweigt.
  • Drittens werden durch diese Leistungsstandards die sozialistischen Bejubelungen lächerlich gemacht, die noch beim Schulschluss „weit bessere“ Ergebnisse der NMS gegenüber den Hauptschulen behauptet hatten. Besser waren aber halt nur die – offensichtlich hergeschenkten – Zeugnisse, nicht jedoch die Leistungen.

Das wäre alles zum Schmunzeln, wenn uns Steuerzahler nicht jeder Schüler in den NMS weit teurer käme als in Hauptschulen. Jeder vernünftig handelnde Mensch, erst recht jedes Unternehmen, würde ein Projekt sofort abblasen, das mit erheblichen Mehrkosten gleiche (oder schlechtere) Ergebnisse bringt. Aber wetten: Man wird dieses Verlangen weder von Wirtschaftskammer noch von der Industriellenvereinigung hören (oder von den Neos, obwohl diese eigentlich gerne in die Lücke vorstoßen wollen, welche ihnen die seltsame Politik eines Christoph Leitl bietet). Sie alle haben sich ideologisch verstiegen und können nun nicht mehr zurück.

Diese „Vertretungs“-Körperschaften lassen ihre Mitglieder lieber höhere Steuern zahlen, die eben auch für die völlig sinnlose NMS-Ideologie ausgegeben werden, als dass sie den Abbruch des Experiments zu verlangen wagen. Dabei hat erst am Vortag die Industriellenvereinigung sehr schlüssig und konkret die negativen Folgen der Steuererhöhungen beklagt. Jetzt läge sogar eine konkrete Einsparungsmöglichkeit auf dem Tisch, die sofort viele hundert Millionen brächte. Jährlich, und mit jeder Umstellung von Schulen noch mehr. Aber die Wirtschaft schweigt.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2014 17:10

    Die Schulen, welche zur NMS konvertieren, bekommen großzügige finanzielle Förderungen und teure mediale Ausstattungen, die anderen nichts. Daher kann kaum ein Direktor "Nein" zur NMS sagen, die Eltern + Schüler + Lehrer würden ihn steinigen. "Anfüttern" nennt man das in der Politik.
    Der andere Punkt sind die gekauften Medien: Die "Gesamtschule" wird als Ganztagsschule angepriesen, daß die anderen Schulen auch, auf Elternwunsch, Ganztagsschulen sind, wird verschwiegen. Die Eltern in Ballungsräumen sind auf eine Ganztagsbetreuung angewiesen und glauben, daß das nur die Gesamtschule bietet. Eine Aufklärung, was das beste für ihre Kinder ist und welche Wahlmöglichkeiten es gibt, tut not.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2014 14:25

    Ich dachte, nicht richtig zu hören, als unsere Frau Unterrichtsministerin so nebenbei sagte, "die Neuen Mittelschulen hätten gegen die Hauptschulen keine merkbar besseren Ergebnisse gebracht"!!!
    Also, dieses Eingeständnis ist an sich schon eine Sensation, weil man von den roten und anderen Gesamtschulbefürwortern ja seit langem die unglaublichsten Schmäh' hinsichtlich der "signifikanten" Vorteile des Gesamtschulsystems hört (von den Mehrkosten redet niemand!)!
    Dass die Neuen Mittelschulen ja im wesentlichen eh' umfirmierte Hauptschulen sind, hat sich inzwischen ja auch schon herumgesprochen!

    Also nochmals: fast unglaublich, wie die Gesamtschul-Befürworter von der Realität eingeholt werden!!
    Eine gesunde Watschen, jedenfalls!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2014 20:52

    Es geht bei diesen Irrwegen der Bildung unserer Kinder nicht nur um die Gesamtschule, Dr. Unterberger, sondern derselbe Irrweg ist die Zentralmatura.

    Unser älterer Sohn besucht die Forstschule in Bruck. Er steht nächstes Jahr vor dem Abschluß, und muß die Zentralmatura machen.

    Nun hat er in Bruck vieles über Forstwirtschaft gelernt, kann mit Motorsägen unglaublich gut umgehen, fällt jeden Baum Zentimeter genau, egal wie er gewachsen ist, und kennt sämtliche Pflanzen und Gewächse in unserem Land.
    Er wurde naturwissenschaftlich unterrichtet und jetzt soll er eine Matura machen, die zentral von irgendwo ausgeschrieben wird?
    Für naturwissenschaftliche, humanistische, real- und sonstige gymnasische Ausbildungen in einem Aufwaschen, und deren Ausschreiber keine Ahnung von Motorsägen, Bäumefällen und Pflanzen, vielleicht aber von Altgriechen oder Mathematik haben?

    Auch das gehört aufgezeigt, und nicht nur die Gesamtschule dauernd getrommelt!

  4. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2014 21:48

    Nach diesen (ohnedies von jedem Insider erwarteten) Ergebnissen der sündteuren Neuen Mittelschulen wird der einzige ideologisch motivierte „Handlungsbedarf“ wohl darin bestehen, auch die AHS (die steuergeldschonendste aller Schulformen!) auf das Niveau dieser Neuen Mittelschulen zu drücken, denn Elite (ausgenommen die durch bloße Gesinnungsprostitution sich als solche selbstarrogierenden Polit-Funktionäre) ist unerwünscht! Vor allem die AHS-Unterstufe wurde/wird zugunsten von Gesamtschulformen (unter verschiedenen „euphemisischen“ Bezeichnungen) ausgehungert: Teilungsziffern und Klassenhöchstzahlen wurden/werden vielerorts nicht annähernd eingehalten (weil „Werteinheiten“ fehlen, denn „in Zeiten wie diesen muss gespart werden“ - mehr als ein Lehrer pro Klasse ist dort sowieso nicht vorgesehen). Zudem sehen sich viele Gymnasien gezwungen, angesichts reduzierter Werteinheitenzuteilung - zu Gunsten der Neuen Mittelschulen mit ihren Minigruppen und ihrem „Team-Teaching“ - alle Schüler aufzunehmen und zu halten, um die Lehrer voll beschäftigen zu können (jeder Schüler bringt Werteinheiten!). Prompt werden so „fordernde“, ehrliche Lehrer, die Vertrauen in ausgestellte Atteste sicherstellen wollen, als potenzielle Schädling ihrer Dienststellen stigmatisiert. „Nicht genügend“ und Zuweisen in geeignetere Schulformen gelten als „No go“.
    Dafür stellt man in Hinkunft gemäß neuem Lehrerdienstrecht Ausbildungsniveau und Besoldung von Pflichtschullehrern und AHS-Lehrern i.W. gleich („es gibt nur einen Lehrerstand!“), reduziert massiv die fachlich-wissenschaftliche Ausbildung der AHS/BHS-Lehrer, macht wissenschaftliche Qualifikation für alle zu unterrichtenden Fächer lächerlich. Bereits das unsägliche Einfächerstudium bereitete in den letzten Jahren diese verhängnisvolle Entwicklung vor: Nur ein einziges Fach muss zu wählendes Fach mit Diplomarbeit und schriftlicher/ mündlicher Diplomprüfung gewählt werden - statt für alle zu unterrichtenden Fächer gleichwertige fachliche Ausbildung mit je einer Hausarbeit und entsprechende „Lehramtsprüfungen“ zu fordern. Prompt werden die passenden Killerphrasen formuliert: „Alle Lehrer unterrichten Kinder, nicht Fächer“, „Lehrer sind Pädagogen, nicht Wissenschaftler“ etc.

    Ohne wissenschaftlich fundierte Fach-Qualifikation sollen diese künftigen „Lehrer an Höheren Schulen“ Matura abnehmen und aufs Hochschulstudium vorbereiten . Logisch, - oder ?

  5. Ausgezeichneter KommentatorBuntspecht
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2014 19:26

    Unsere linken Schulreformer haben ja eine gute Ausrede: Die schlechten Ergebnisse sind verständlich, weil die Reform erst dann erfolgreich sein kann, wenn kein Schüler mehr in ein Gymnasium ausweichen kann und der Unterricht verschränkt und ganztägig für alle 10- bis 14-jährigen erfolgt, denn erst dann kann wirklich differenziert und kindgerecht unterrichtet werden. Die NMS ist ja von den Linken nur als gesellschaftspolitisch derzeit notwendige Übergangslösung (bis die ÖVP endlich umfällt) gedacht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2014 14:52

    In der "veröffentlichten Meinung" wird immer nur ein EINZIGES Argument FÜR die Gesamtschule angeführt. Und dieses ist hanebüchen...

    Bemerkenswerterweise stößt auch die IV (ÖVP nahe) ins selbe Horn!

    In jedem menschlichen Leben werden ständig ENTSCHEIDUNGEN getroffen. Manche sind richtig (d.h. nützlich für die Person), manche sind falsch. Es gibt Lebensläufe, in denen ständig falsche Entscheidungen getroffen werden, und in anderen nur richtige…
    .
    So. Auch 10 jährige Kinder werden vor die Wahl gestellt (bis jetzt). Es verhält sich auch hier so wie oben schon festgehalten. Außer, dass vielleicht ÜBER „es“ entschieden wird (Allerdings passiert das auch bei Erwachsenenleben). Die „Chance“, 4 Jahre später, die „falsche“ Wahl zu treffen ist auch dann, sollte eine bestimmte Parteidoktrin sich durchsetzen, nach wie vor intakt…
    .
    Es ist schwer für möglich zu halten, dass „Politiker“ so vermessen sind, zu glauben, durch ihren „segensreichen“ Ratschluss, sämtliche individuellen Lebensgeschichten, am besten gleich schon „pränatal“, in die „richtigen“ Bahnen lenken zu können… Gewissermaßen gottähnlich, individuelle Schicksale nicht nur zu beeinflussen, sondern auch zu „konstruieren“.
    .
    Also, muss die „politische“ Motivation einen, anderen Hintergrund haben. In einer ev. „Ausgabenorientierung“ lässt sich auch nichts Konkretes finden. Wahrscheinlich mit ein Grund, den „effizienzerhöhenden“ Spargedanken gleich gar nicht einmal „gefühlt“ anzusprechen. Daher: DIE haben nix Gutes vor...

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2014 14:25

    Bei den Schulen ist es Schmied gelungen ein ebenso mieses Ergebnis herbeizuführen als sie es bei der Kommunalkredit getan hat. HH setzt diese Serie ev. fort. Steuergeldverschwendung scheint in unserem Staat keine Bedeutung mehr zu haben, sonst würden sinnlose Ideologien von ROT u. GRÜN sofort eingestampft werden.
    Bleibt abzuwarten wie sich der "Gesamtschulflügel" der ÖVP zu diesem Ergebnis äußert und ob sie an ihren Modellregionen festhalten wollen.

    Es wird höchste Zeit daß das Volk darüber abstimmen kann, denn die Politiker bringen nichts zu Wege. (Naja doch, bei Steuererhöhungen arbeiten sie recht schnell.)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2014 16:03

    weil der Artikel gar so schnell von der Startseite des ORF verschwunden ist ...

    http://oe1.orf.at/artikel/365212

    Wieviel Millionen Euro hat das sog. "Vorzeigeprojekt" NMS bis jetzt verschlungen? Da stehen zwei teure Lehrer in der Klasse und der Unterschied zu den "normalen" Hauptschulen ist marginal?

    Persönlich hätte ich nichts dagegen wenn die Verantwortlichen für diesen sozialistischen Irrsinn mit ihrem privaten Vermögen haften müssten ...


alle Kommentare

  1. RR Prof. Reinhard Horner
    03. Februar 2014 21:14

    reinhard.horner@chello.at

    Konkret wirksame Bewahrungen und Verbesserungen oder …?

    Dass die Gesamtschule im heutigen Gerangel nicht auf Fortschritte für die Lernenden, sondern auf gesellschaftliche Veränderungen ausgerichtet ist, steht außer Zweifel. Angesichts der tatsächlichen Reformerfordernissen sind die aggressiven Bestrebungen für diese lediglich organisatorische „Neuerung“ als Alibiaktion zu bezeichnen.

    Dass die Gesamtschule in Österreich dem rund hundertjährigen Begehren über den Schulversuch in Wien mit der Allgemeinen Mittelschule bis 1927, über die Kompromisse des Hauptschulgesetzes und des Mittelschulgesetzes 1927 sowie über die Kompromisse des Schulgesetzwerkes 1962 ff hinweg starken Beharrungstendenzen folgt, liegt auf der Hand.

    Dass Fortschritte nur durch Bestärkung von Bewährtem und Schaffung von zukunftstauglichem Neuem zu erzielen sind, ist gegen die Alibiaktionisten der Gesamtschule aus verschiedenen Gründen nur schwer durchzusetzen. Einer davon liegt in der allzu geringen Achtung vor höheren Leistungen.

    Wie wäre abzuhelfen? Indem wir endlich auch Fakten des Lerngeschehens (der Bildung) in das Weltkulturerbe aufnehmen. In Österreich beziehungsweise von Österreich aus etwa die dual-kooperative Berufsbildung der Lehrlinge und das Gymnasium?

    Solange wir die Gesamtschulaktionisten hingegen der Maßstäbe des Bewährten und der zukunftstauglichen Wirksamkeit von Neuerungen entbinden, machen wir uns mitschuldig.

  2. fxs (kein Partner)
    02. Februar 2014 17:11

    Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek konnte ja aus den Ergebnissen ja wirklich nicht schliessen ,dass die "Neue Mittelschule" gegenüber der alten (und billigeren) Hauptschule besseren Unterricht biete. Sie hat jedoch darin einen Vorteil gesehen, dass Migranten dort nicht soweit abgeschlagen werden, Wenn also die Gesamtwerte der NMS nicht besser als die der HS sind, Die Migranten an der NMS aber besser abgeschnitten haben, alös die an der HS, dann kann das ja nur heissen, dass einheimischew Kinder in der NMS weniger lernen als in der alten Hauptschule.

  3. Torres (kein Partner)
    02. Februar 2014 10:34

    Don Quijote Unterberger zieht wieder einmal gegen die Windmühlen ins Feld. Wobei er zwar mit der NMS durchaus recht hat - die ist tatsächlich teurer als die Hauptschule und bringt sonst gar nichts. Was aber die "echte" Gesamtschule betrifft, sollte er sich an das halten, was Rudolf Taschner in seinem Presse-Artikel vom 16.01. unter dem Titel: "Unnötiger Streit: Wovon die Qualität der Schulen wirklich abhängt" schreibt: "Keine Schulform ist per se gut oder schlecht. Es gibt eine gute und es gibt eine schlechte Gesamtschule, genauso ist es mit dem differenzierten Schulsystem. Die Qualität der Schule hängt vor allem von den Stärken und Vorzügen der Frauen und Männer ab, die dort unterrichten und erziehen". Ergänzen würde ich noch, dass die Qualität auch von dem zuständigen Ministerium und dem dort agierenden Minister abhängt - letzteres liegt bei uns tatsächlich im argen: Gabriele Heinisch-Hosek wird das von Claudia Schmied eingeleitete Zerstörungswerk sicherlich "erfolgreich" beenden.
    Damit leite ich übergangslos zu meinem zweiten (leicht O.T., da eigentlich den ORF betreffend) Thema über. Die Medien haben es vor ein paar Tagen alle (kurz) gemeldet: das sozialistische Frankreich hat seine Lehrer angewiesen, den Schülern einzutrichtern, dass es zwischen Burschen und Mädchen keinerlei genetische Unterschiede gebe; diese seien lediglich "kulturell" bedingt, d.h. anerzogen. Daraufhin haben Tausende empörte Eltern als Zeichen des Protests ihre Kinder an je einem Wochentag nicht zur Schule geschickt. Und wie bezeichnet der ORF diese Eltern? "Rechtsextrem"! Man ist ja vom ORF einiges (eigentlich alles) gewöhnt, aber manchmal bleibt einem ja wirklich die Spucke weg.

  4. Cabral
    01. Februar 2014 21:29

    Was soll man denn von einem Leitl erwarten. Der ist ja - und mit ihm leider auch die von ihm geführte Wirtschaftskammer - völlig abgesandelt.

  5. I.B. (kein Partner)
    01. Februar 2014 20:07

    Diese Seite zeigen uns die Medien nicht. Der amerikanische Traum ist zum Albtraum geworden.
    Amerikanischer Traum verwandelt sich in ein Endzeit-Szenario
    Video 4:50 (russisch - dt. Untertitel)
    http://www.youtube.com/watch?v=hBMLoWOwPC0

  6. bürgerIn (kein Partner)
    01. Februar 2014 16:58

    Die Gesetzesfolgenabschätzung ist ein zartes Pflänzchen im öffentlichen Haushaltsrecht. Ehe es noch weitere Auswirkungen zeitigt, hat sich eine Claudia Schmied nach dem AndieWandfahren einer Bank sowie eines funktionierenden Schulsystems vertschüst. Hei-Ho wird für ihre Würgerei im SChulwesen leider auch nicht persönlich haften und zur Verantwortung gezogen werden.

    "Die wesentlichen gesetzlichen Grundlagen sind in § 17 BHG 2013 enthalten. Demnach haben alle mit der Vorbereitung der Erlassung von Rechtsvorschriften des Bundes, der Vorbereitung sonstiger rechtsetzender Maßnahmen grundsätzlicher Art oder der Vorbereitung von Vorhaben gemäß § 58 Abs. 2 betrauten Organe auf deren wesentliche Auswirkungen Bedacht zu nehmen. Jedenfalls sind finanzielle Auswirkungen, wirtschafts , umwelt- und konsumentenschutzpolitische Auswirkungen sowie Auswirkungen auf Kinder und Jugend, auf die Verwaltungskosten für Bürgerinnen und Bürger und für Unternehmen, in sozialer Hinsicht und insbesondere auch auf die tatsächliche Gleichstellung von Männern und Frauen zu berücksichtigen."

  7. Boris (kein Partner)
    01. Februar 2014 16:23

    Ehemaliger Sowjet-Dissident zur EU: “Ich habe in eurer Zukunft gelebt. Und es hat nicht funktioniert.”
    Der Sowjet-Dissident Wladimir Bukowski über die EUdSSR-Dämmerung
    Der 1942 geborene Wladimir Bukowski (s.u.) ist ein ehemaliger Sowjet-Dissident, der 12 Jahre in Gefangenschaft verbracht hat – im Lager, in Haft und in der psychiatrischen Klinik, weil er eine “falsche” Meinung vertrat. Bukowski, ein Held des 20. Jahrhunderts, vergleicht den Unrechtsstaat UdSSR mit der EU, die immer stärker zur EUdSSR wird.

    Kurz nachdem das UdSSR-Monster besiegt wurde, wird ein neues EUdSSR-Monster errichtet.
    In der Sowjetunion sollten die Menschen ihre nationalen Traditionen, ihre Herkunft und ihre eigene Kultur vergessen – ähnliche Bestrebungen sieht man auch in der EU. Als die Sowjetunion sich nicht weiter ausbreiten konnte, begann ihr Zerfall, genau so könnte es bei der EU der Fall sein. Nach dem Zerfall der Sowjetunion gibt es auf ihrem ehemaligen Gebiet mehr ethnische Konflikte als irgendwo sonst auf der Welt.

    Das hat mit der Zerstörung der Nationalstaaten zu tun, die Europa jetzt gerade vornimmt. Dieselbe antidemokratische Herrschaftskorruption breitet sich in der EU aus. “Politisch inkorrekte” Dissidenten werden auch jetzt wieder zum Schweigen gebracht oder bestraft. Wenn die EUdSSR wie ihre Vorgängerin zerfallen wird, wird die zurückgelassene Zerstörung immens sein und wir werden vor enormen ethnischen und wirtschaftlichen Problemen stehen. Bukowski meint: “Ich habe in eurer Zukunft gelebt - und es hat nicht funktioniert.” Die einzige Alternative zur EUdSSR-Diktatur ist die Unabhängigkeit.
    http://michael-mannheimer.info/2014/02/01/ehemaliger-sowjet-dissident-zur-eu-ich-habe-in-eurer-zukunft-gelebt-und-es-hat-nicht-funktioniert/

  8. heartofstone (kein Partner)
    01. Februar 2014 16:03

    weil der Artikel gar so schnell von der Startseite des ORF verschwunden ist ...

    http://oe1.orf.at/artikel/365212

    Wieviel Millionen Euro hat das sog. "Vorzeigeprojekt" NMS bis jetzt verschlungen? Da stehen zwei teure Lehrer in der Klasse und der Unterschied zu den "normalen" Hauptschulen ist marginal?

    Persönlich hätte ich nichts dagegen wenn die Verantwortlichen für diesen sozialistischen Irrsinn mit ihrem privaten Vermögen haften müssten ...

  9. M.S.
    01. Februar 2014 15:40

    "Die „Neuen Mittelschulen“ schneiden bei diesem Test um nichts besser ab als die Hauptschulen."

    Die neue Frau Bundesministerin für Unterricht und Frauen erklärte in der gestrigen ZIB 1, dass das gleiche abschneiden der NMS mit den Hauptschulen in Wahrheit insgesamt eine Verbesserung des Niveaus beweist, da sich jetzt mehr Schüler mit Migrationshintergrund in den Klassen befinden.

    • Erich_47 (kein Partner)
      02. Februar 2014 13:27

      Ist das nicht eine typisch rechtsextreme, rassistische Aussage?? OBWOHL in den Klassen "Schüler mit Migrationshintergrund" sitzen sind die nicht schlechter als Klassen, in denen autochthone Schüler sitzen! War diese Ansage wirklich gut überlegt - von den Sozen ist man ja extrem gegenteilige Aussagen gewöhnt. Aber vielleicht ist das ein erster Hoffnungsschimmer, dass man auch in Wien erkennt, wie der Hase läuft.

      Natürlich darf man anmerken, dass niemand darauf stolz sein kann, dass trotz vieler Anstrengungen nur ein fast gleich gutes Ergebnis erzielt wird. Frau H.H. ist weit links und freut sich klarerweise über jede Bildungseinbuße (da sie Gleichmacherei auf ihre Fahnen geheftet hat). Nur: knapp daneben ist auch daneben.

  10. Segestes (kein Partner)
  11. Karl Rinnhofer
    31. Januar 2014 21:48

    Nach diesen (ohnedies von jedem Insider erwarteten) Ergebnissen der sündteuren Neuen Mittelschulen wird der einzige ideologisch motivierte „Handlungsbedarf“ wohl darin bestehen, auch die AHS (die steuergeldschonendste aller Schulformen!) auf das Niveau dieser Neuen Mittelschulen zu drücken, denn Elite (ausgenommen die durch bloße Gesinnungsprostitution sich als solche selbstarrogierenden Polit-Funktionäre) ist unerwünscht! Vor allem die AHS-Unterstufe wurde/wird zugunsten von Gesamtschulformen (unter verschiedenen „euphemisischen“ Bezeichnungen) ausgehungert: Teilungsziffern und Klassenhöchstzahlen wurden/werden vielerorts nicht annähernd eingehalten (weil „Werteinheiten“ fehlen, denn „in Zeiten wie diesen muss gespart werden“ - mehr als ein Lehrer pro Klasse ist dort sowieso nicht vorgesehen). Zudem sehen sich viele Gymnasien gezwungen, angesichts reduzierter Werteinheitenzuteilung - zu Gunsten der Neuen Mittelschulen mit ihren Minigruppen und ihrem „Team-Teaching“ - alle Schüler aufzunehmen und zu halten, um die Lehrer voll beschäftigen zu können (jeder Schüler bringt Werteinheiten!). Prompt werden so „fordernde“, ehrliche Lehrer, die Vertrauen in ausgestellte Atteste sicherstellen wollen, als potenzielle Schädling ihrer Dienststellen stigmatisiert. „Nicht genügend“ und Zuweisen in geeignetere Schulformen gelten als „No go“.
    Dafür stellt man in Hinkunft gemäß neuem Lehrerdienstrecht Ausbildungsniveau und Besoldung von Pflichtschullehrern und AHS-Lehrern i.W. gleich („es gibt nur einen Lehrerstand!“), reduziert massiv die fachlich-wissenschaftliche Ausbildung der AHS/BHS-Lehrer, macht wissenschaftliche Qualifikation für alle zu unterrichtenden Fächer lächerlich. Bereits das unsägliche Einfächerstudium bereitete in den letzten Jahren diese verhängnisvolle Entwicklung vor: Nur ein einziges Fach muss zu wählendes Fach mit Diplomarbeit und schriftlicher/ mündlicher Diplomprüfung gewählt werden - statt für alle zu unterrichtenden Fächer gleichwertige fachliche Ausbildung mit je einer Hausarbeit und entsprechende „Lehramtsprüfungen“ zu fordern. Prompt werden die passenden Killerphrasen formuliert: „Alle Lehrer unterrichten Kinder, nicht Fächer“, „Lehrer sind Pädagogen, nicht Wissenschaftler“ etc.

    Ohne wissenschaftlich fundierte Fach-Qualifikation sollen diese künftigen „Lehrer an Höheren Schulen“ Matura abnehmen und aufs Hochschulstudium vorbereiten . Logisch, - oder ?

  12. Anton Volpini
    31. Januar 2014 20:52

    Es geht bei diesen Irrwegen der Bildung unserer Kinder nicht nur um die Gesamtschule, Dr. Unterberger, sondern derselbe Irrweg ist die Zentralmatura.

    Unser älterer Sohn besucht die Forstschule in Bruck. Er steht nächstes Jahr vor dem Abschluß, und muß die Zentralmatura machen.

    Nun hat er in Bruck vieles über Forstwirtschaft gelernt, kann mit Motorsägen unglaublich gut umgehen, fällt jeden Baum Zentimeter genau, egal wie er gewachsen ist, und kennt sämtliche Pflanzen und Gewächse in unserem Land.
    Er wurde naturwissenschaftlich unterrichtet und jetzt soll er eine Matura machen, die zentral von irgendwo ausgeschrieben wird?
    Für naturwissenschaftliche, humanistische, real- und sonstige gymnasische Ausbildungen in einem Aufwaschen, und deren Ausschreiber keine Ahnung von Motorsägen, Bäumefällen und Pflanzen, vielleicht aber von Altgriechen oder Mathematik haben?

    Auch das gehört aufgezeigt, und nicht nur die Gesamtschule dauernd getrommelt!

    • Wertkonservativer
      01. Februar 2014 07:58

      Das ist ein wahres und klares Wort, lieber Anton Volpini!
      Weiterhin viel Freude in und mit Ihrer Familie!

      Herzlich,

      der Wertkonservative!

    • pc-think
      01. Februar 2014 10:05

      Ist es nicht typisch für unseren behördlich reglementierten Staat, dass man zum Bäumefällen eine Matura, und jetzt sogar eine Zentralmatura, benötigt?

    • brechstange
      01. Februar 2014 11:45

      pc-think

      Man lernt in Bruck nicht nur Bäumeumscheiden, das ist eine Berufsbildende Schule, eine Forst-"HTL". Also nicht alles gleich abwerten, bitte.

    • brechstange
      01. Februar 2014 11:46

      Diesen Wahnsinn einer Zentralmatura, die zwischen Schultypen nicht differnziert, ist abzulehnen. So was können nur Schreibtischtäter für gut halten. Daher Autonomie für Schulen und Rahmenbedingungen, die entsprechend der Vielfalt differenzieren.

  13. Buntspecht
    31. Januar 2014 19:26

    Unsere linken Schulreformer haben ja eine gute Ausrede: Die schlechten Ergebnisse sind verständlich, weil die Reform erst dann erfolgreich sein kann, wenn kein Schüler mehr in ein Gymnasium ausweichen kann und der Unterricht verschränkt und ganztägig für alle 10- bis 14-jährigen erfolgt, denn erst dann kann wirklich differenziert und kindgerecht unterrichtet werden. Die NMS ist ja von den Linken nur als gesellschaftspolitisch derzeit notwendige Übergangslösung (bis die ÖVP endlich umfällt) gedacht.

  14. Erich Bauer
    31. Januar 2014 18:02

    Noch ein Letztes, bevor das Flughafentaxi…

    Zu einem GRÜN, GRÜN, GRAS of Home-Vorfall in Kärnten… Villach. Da hat man junge Leute in U-Haft gesteckt! Dabei wollten die nur Teepflanzen, die man auch hätte spinnen können vertreiben. Wären die vorher nut zu u mir gekommen… Ich hätte mit ihnen eine GmbH light durchgezogen. Nur als Einstieg. Der nächste Schritt wäre zur Börse gewesen…

    Man fasst es nicht! Da regen sich endlich neue, zukunftsweisende Wirtschafts-, Geschäfts- und Unternehmensmodel... und das wird SOFORT unterbunden! Diese konservative Wirtschaftspolitik wird uns noch auf den Kopf fallen...
    .
    Wirtschaftspolitisch brauchen wir doch einen Ersatz für die, in den letzten Jahrzehnten, von unserer weit blickenden Unternehmenspolitik, zielstrebig herbeigeführten Beschwerlichkeiten, die nun, plangemäß, die Gewerbetreibenden und nicht so optimal (Staats-)"vernetzte" Industrie treffen… und deren Quälerei letztlich – letal - ein Ende finden...
    .
    Man muss freilich schon ein gewisses Verständnis dafür aufbringen, dass der, vom ZENTRALKOMITEE schon längst erkannte notwendige Wandel in der volkswirtschaftlichen Geschäftsfelder-Theorie, für die Allgemeinheit noch etwas ungewohnt erscheint...
    .
    Als Lichtblick erscheint da Kärnten. Es könnte sein, dass die Zunft der "Hurentreiber" die Seebühne am Wörtherteich ratzfatz kauft. Sonst ist ja schon derzeit niemand sonst mehr in der Lage. Das bedeutet, dass die Kärntner die neue Geschäftsfelder-Therorie teilweise heute schon kapiert haben. Zusammen mit Spielhöhlen und Tourismus (Dienstleistungen aller Art)... das geht.

    Somit ist dieses südliche Bundesland, vor allen anderen, im 21. Jahrhundert angekommen. Pragmatisch und fortschrittlich geht es seines Weges… Who cares Adam Smith… :-)))

    • Erich Bauer
      31. Januar 2014 18:49

      Die Ösi-Muslima sollen nicht mehr in den Emirate sich rumtreiben... Ägypten und Tunesien sind ja derzeit wirklich... Auch in unseren südlichen Nachbar... eh Bundesländer gibts genug... Stecher... :-)

  15. socrates
    31. Januar 2014 17:10

    Die Schulen, welche zur NMS konvertieren, bekommen großzügige finanzielle Förderungen und teure mediale Ausstattungen, die anderen nichts. Daher kann kaum ein Direktor "Nein" zur NMS sagen, die Eltern + Schüler + Lehrer würden ihn steinigen. "Anfüttern" nennt man das in der Politik.
    Der andere Punkt sind die gekauften Medien: Die "Gesamtschule" wird als Ganztagsschule angepriesen, daß die anderen Schulen auch, auf Elternwunsch, Ganztagsschulen sind, wird verschwiegen. Die Eltern in Ballungsräumen sind auf eine Ganztagsbetreuung angewiesen und glauben, daß das nur die Gesamtschule bietet. Eine Aufklärung, was das beste für ihre Kinder ist und welche Wahlmöglichkeiten es gibt, tut not.

  16. Josef Maierhofer
    31. Januar 2014 17:05

    Diese „Vertretungs“-Körperschaften scheren sich einen Dreck um Österreichs Zukunft, von der Zukunft ihrer Mitglieder ganz zu schweigen, sondern denken ausschließlich an sich, ihre Selbstbedienung. Wäre ich in der Lage, das entscheiden zu dürfen, ich würde die Kammern und den ORF aus der Verfassung nehmen und auf Mitgliederbasis stellen.

    Dass die neue Mittelschule auch 2 bis 3 Lehrer pro Klasse verwendet, wurde ja auch noch nicht erwähnt und der mäßige 'Erfolg' würde für mich nicht ausreichen, diesem Schultyp eine besondere Zusage zu erteilen. Aber es mag Eltern geben, die ihre Kinder lieber dorthin geben, kann schon sein und sollen sie auch, raten kann ich das nicht bei solchen offiziellen und rundum geschönten Ergebnissen.

    Chancengleichheit haben wir mit vielfältigen Schultypen, da man für die Kinder maßgeschneiderte Lösungen finden kann, wenn es keine Auswahl mehr gibt, gibt es auch keine maßgeschneiderten Lösungen bzw. überhaupt keine.

  17. Brigitte Imb
    • fenstergucker
      31. Januar 2014 19:05

      Ein Skandalurteil für diesen INZEST mit Zeugung eines Kindes.
      Vielleicht konnte er es mit der Kultur in seinem Heimatland rechtfertigen?

      Als Ausgleich bekommt man für Meinungen und Ansichten jahrelange unbedingte Gefängnisstrafen in diesem Land. Etwas wird immer fauler im Staate Österreich!

  18. Sandwalk
    31. Januar 2014 16:47

    In Deutschland korrelieren alle vergleichenden Tests mit den regierenden Parteien. SPD-regierte Länder ergeben wesentlich schlechtere Schulfeste als CDU/CSU-Staaten. Je roter das Land, desto schlechter die Schulen. Ich hege den begründeten Verdacht, dass es in Österreich ähnlich ist. Mich würden die Bundesländer interessieren, denn ich erinnere mich an einen Bericht vor Jahren, wonach Wiener Schulen ganz besonders schlecht sind.
    Wie auch immer - das vorliegende Ergebnis ist tatsächlich ein Debakel für Gesamtschulfetischisten.

  19. dssm
    31. Januar 2014 16:31

    Ich möchte noch eine Frage nachreichen.
    Wo sind diese Schulen?
    Denn bei uns hat ein x-beliebiger Lehrling aus Innergebirg eine bessere Bildung als ein städtischer Maturant.

  20. dssm
    31. Januar 2014 16:23

    Die Wirtschaft schweigt!
    Die IV ist ein Verein grosser Unternehmen, welche mehrheitlich von staatlichen Aufträgen leben.
    Die können nicht die Hand beißen welche sie füttert.

    Die KMUs hingegen sind in der Politik ja gar nicht vertreten, es gibt auch keine Medien welche dieser Gruppe auch nur irgend ein Podium bieten.
    Dazu ist in den KMUs die Stimmung extrem schlecht, ständiges staatliches Drangsal, Rechtsunsicherheit, endlos langsame Gerichte mit klar konsumentenfreundlicher Tendenz, Arbeitsgerichte wo der Unternehmer ganz offen der Feind ist, Genehmigungsverfahren die endlos dauern und das Ergebnis nicht vorhersehbar ist, Lehrlinge die nicht ordentlich lesen können, Wirtschafts-Akademiker welche eine triviale doppelte Buchführung nicht beherrschen (und Rechtschreiben auch nicht), Förderungen wo man eine eigene Abteilung braucht um etwas zu bekommen …. und für all das zahlen die KMUs!
    Warum also mitreden? Die Politik wird bei der nächsten Sonntagsrede das Blaue vom Himmel versprechen und am Montag die nächste Abgabenerhöhung vornehmen.

    • Anonymus
      31. Januar 2014 17:00

      Völlig richtig, die IV wird von den Großfirmen finanziert, kümmert sich daher nicht um die KMUs. Eigentlich wäre es die Aufgabe der WKO (mit Herrn Leitl), sich für diese Betriebe politisch einzusetzen, schließlich kassiert sie auch die Zwangsmitgliedsbeiträge.

  21. Gerhard Pascher
    31. Januar 2014 15:58

    Gehört nur teilweise zu diesem Thema:

    Ich habe mit vielen Bekannten und Verwandten über die neuen bzw. geplanten Schultypen gesprochen. Dabei stellte ich fest, dass viele - auch sehr gebildete Menschen - Gesamtschule mit Ganztagsschule verwechseln. Daher ist noch einige Aufklärungsarbeit notwendig. Oder nützt man diese Unwissenheit aus, um uns mit einer "Zwangsbeglückung" zu überraschen?

    • Susanna (kein Partner)
      02. Februar 2014 00:25

      Meines Wissens ist für die Gesamtschulen sehr wohl verschränkter Unterricht geplant, und der nimmt tatsächlich den ganzen Tag in Anspruch.

  22. Politicus1
    31. Januar 2014 15:31

    dazu:
    "Für Verwunderung sorgt aber, dass die NMS NICHT besser abschneidet als die Hauptschule. Immerhin wird in den neuen Schultyp viel Geld investiert."
    (Anm.: insgesamt schneiden die NMS SCHLECHTER ab, als die Hauptschulen!! Und das mit mehreren Lehrern in den einzelnen Klassen und einer unglaublichen Verschwendung von Steuermitteln! DANKE, Frau Schmied! Sie haben mit "Grandezza" nixcht nur in der Bank, sondern auch am Minoritenplatz gewütet ...

    "Darüber hinaus gibt es in der Bundeshauptstadt mit 17 Prozent den höchsten Anteil an Schülern, die in der Mathematik nur die geringste Kompetenzstufe erreichen (Ö-Schnitt: elf Prozent).
    Die Hauptschulen erreichen dafür österreichweit in Englisch die schlechtesten Ergebnisse.
    Niederösterreich weist sowohl in Mathe als auch in Englisch Spitzenwerte auf."

  23. A.K.
    31. Januar 2014 15:19

    O.T.
    2013 schrieb ich am 30 Januar den nachfolgenden Text - mit Jahreszahl 2013; ich habe ihn nachfolgend nur bezüglich des Datums auf 2014 geändert:
    Haben Sie schon die Vignette geklebt? - Morgen ist schon 1. Februar 2014!
    Man zwingt Hunderttausende KFZ-Besitzer - bei Kälte - die alte Vignette herunterzukratzen und eine neue - teurer gewordene - dafür aufzukleben. Dabei spricht man e-government!
    Es ginge aber viel einfacher und bequemer Maut einzuheben:
    Man „kauft“ z.B. beim ÖAMTC oder am einfachsten selbst über Internet eine „virtuelle“ Vignette, die an die Autonummer (welche beim Kauf angegeben wird) gebunden ist.
    Die Mautkontrolle wäre für die ASFINAG mittels Portablen PC und Internetanschluß überhaupt kein Problem. Bei einer Kontrolle würde eben nachgeschaut, ob zu der Autonummer eine Vignette bezahlt wurde. Alles einfach in Analogie zum Handy-Parken. Aber dann könnten die Amtskappelträger nicht ihre Macht durch Kratzenlassen und Kleben an den zahlenden Kunden beweisen.
    Also kein e-government, sondern Vignetten wie schon immer.

    • FranzAnton
      31. Januar 2014 18:02

      Achtung! Der Finanzminster lukriert bei den Wechselkennzeichen - Besitzern einen Vorteil, den er nicht abgeben wird wollen!

    • Gerhard Pascher
      31. Januar 2014 19:49

      In Ungarn hat man schon vor Jahren mit dem "Pickerl" aufgehört. Dort wird bei der Bezahlung (kann auch mittels Mobiltelefon erfolgen) das Fahrzeugkennzeichen genannt und fertig. Die mobilen Kontrollorgane sowie über Kameras an den Autobahnen kann der Autobahnbetreiber in Echtzeit am Computersystem feststellen, ob dafür die Maut bezahlt wurde. Nebenbei erspart man sich auch viel Geld für die aus einem besonderen Sicherheitsmaterial in Übersee gefertigten Vignetten, welches bisher im Preis einkalkuliert war. Irgendwann wird man auch in Österreich merken, dass es einfacher geht. Damit entfällt auch die nunmehr begonnene Installation von speziellen und teuren Kameras, welche im Blitztempo die aufgeklebten Vignetten auf ihre Gültigkeit überprüfen sollen.

      Wie war es bei den Stempelmarken für die Kfz-Steuer? Da musste man auch jahrelang jedes Monat "schlecken" bis die vereinfachte Einhebung zusammen mit der obligatorischen Haftpflichtversicherung erfolgte. Eine ganze Mannschaft hatte beim damaligen Finanzamt für Gebühren und Verkehrssteuern die Aufgabe, Millionen von eingeklebten Marken zu kontrollieren, die dann plötzlich überflüssig wurden.

    • Gerhard Pascher
      31. Januar 2014 19:56

      FranzAnton:
      Nicht der Finanzminister, sondern die Asfinag profitiert von dieser Methode. Tatsächlich kann man aber ohnehin nur mit immer einem Fahrzeug unterwegs sein. Ein ähnlicher Unsinn findet bei der GIS-Zwangsabgabe für den Radio/TV-Empfang statt. Auch da werden die Zweitwohnungsbesitzer ein zweites Mal zur Kassa gebeten, obwohl sie nur an einer Stelle den Rundfunk konsumieren können. Ich warte schon seit Jahren, bis ein mutiger Rechtsanwalt durch alle Instanzen geht, damit dieser Unsinn abgeschafft wird - am besten gleich die ganze ORF-Gebühr.

    • A.K.
      31. Januar 2014 21:07

      @Gerhard Pascher :
      Ich teile bezüglich der Vigenette völlig Ihre Meinung. Als es noch nicht die Methode in Ungarn gab, versuchte ich aus Verzweiflung und als Provokation ein Patent "Virtuelle Vignette" anzumelden um den Unsinn der derzeitigen Lösung zu kennzeichnen. Der Anspruch wurde aber vom Patentamt abgelehnt, weil das reine Weglassen einer Sache, d.i. die Vignette, nicht patentierbar ist... Daher kleben wir weiter und bestimmte Zeitungen können für ein Abonnement Vignetten versprechen.
      E-government auf österreichisch!

    • Melanie Haring (kein Partner)
      02. Februar 2014 07:27

      @FranzAnton: "Achtung! Der Finanzminster lukriert bei den Wechselkennzeichen - Besitzern einen Vorteil, den er nicht abgeben wird wollen!"

      Dann eben die Regelung, dass bei Wechselkennzeichen für alle die Gebühr bezahlt werden muss. Das bringt dann für ihn potentiell schon Mehreinnahmen, denn die Personen, die nur eines ihrer Autos bekleben, werden dann wohl kaum auch bei diesem Auto auf die Autobahn verzichten.

  24. Doppeladler
    31. Januar 2014 15:15

    Absolute Chuzpe ist die Aussage der Ministerin, "NMS punktet mit Chancengleicheit". Mag schon stimmen, daß es Chancengleichheit gibt, wenn durch einheitliches nach unten Nivellieren alle die gleich schlechten Chancen haben.

    Schon in den 80ern dreht sich die Diskussion (damaliges Schlagwort war die "Integrierte Gesamtschule") und die Frage: Sollen Schulen und ihre Kinder eine bunte Blumenwiese sein oder ein einheitlich kurzgeschnitter (englischer) Rasen, auf dem außer Gras nichts mehr wächst.

    • Brigitte Imb
      31. Januar 2014 15:25

      Im Teletext S.113.1 liest sich die NMS ja beinahe als Erfolg. HH meint es zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend.

      HH kann sich mit Peter Pilz und den GrünInnen anmelden um den Preis für die dreistesten Lügen.

      http://teletext.orf.at/

  25. Tullius Augustus
    31. Januar 2014 14:54

    Es soll sich bitte hier niemand freuen, dass die objektiven Ergebnisse genau so sind, wie manche (die meisten) erfahrenen Pädagogen es vorausgehen hatten.

    Das ganze Trauerspiel ist noch lange nicht beendet.

    Bitte nicht vergessen: Den Linken geht es um Gesellschaftsveränderung! Unter dem Tarnbegriff "Chancengleichheit". Letzlich soll die Familie abgeschafft werden und durch den Staat ersetzt werden.

    Und da ist es den Linken wurscht ob zuviel Geld für d. neue Mittelschule hinausgeworfen wird. Oder wie die objetiven Tatsachen sind.

    Das Ziel bleibt weiterhin die Zerstörung und Zertrümmerung des achtjährigen Gymnasiums! Da sollte sich kein Bürgerlicher Illusionen machen.

    Ich rate ganz besonders die Wiener Bildungspsychologin Frau DDr. Christiane Spiel bei den Versuchen der Gymnasiumszertrümmerung im Auge zu behalten.

    Diese Frau liefert den linken Politikern wissenschaftsverbrämtes ideologisches Futter kann gut auftreten und ist oft im ORF zu sehen:

    Infos zu Frau DDr. Spiel hier:

    http://ppcms.univie.ac.at/index.php?id=93

    http://sciencev1.orf.at/spiel/69025.html

  26. Erich Bauer
    31. Januar 2014 14:52

    In der "veröffentlichten Meinung" wird immer nur ein EINZIGES Argument FÜR die Gesamtschule angeführt. Und dieses ist hanebüchen...

    Bemerkenswerterweise stößt auch die IV (ÖVP nahe) ins selbe Horn!

    In jedem menschlichen Leben werden ständig ENTSCHEIDUNGEN getroffen. Manche sind richtig (d.h. nützlich für die Person), manche sind falsch. Es gibt Lebensläufe, in denen ständig falsche Entscheidungen getroffen werden, und in anderen nur richtige…
    .
    So. Auch 10 jährige Kinder werden vor die Wahl gestellt (bis jetzt). Es verhält sich auch hier so wie oben schon festgehalten. Außer, dass vielleicht ÜBER „es“ entschieden wird (Allerdings passiert das auch bei Erwachsenenleben). Die „Chance“, 4 Jahre später, die „falsche“ Wahl zu treffen ist auch dann, sollte eine bestimmte Parteidoktrin sich durchsetzen, nach wie vor intakt…
    .
    Es ist schwer für möglich zu halten, dass „Politiker“ so vermessen sind, zu glauben, durch ihren „segensreichen“ Ratschluss, sämtliche individuellen Lebensgeschichten, am besten gleich schon „pränatal“, in die „richtigen“ Bahnen lenken zu können… Gewissermaßen gottähnlich, individuelle Schicksale nicht nur zu beeinflussen, sondern auch zu „konstruieren“.
    .
    Also, muss die „politische“ Motivation einen, anderen Hintergrund haben. In einer ev. „Ausgabenorientierung“ lässt sich auch nichts Konkretes finden. Wahrscheinlich mit ein Grund, den „effizienzerhöhenden“ Spargedanken gleich gar nicht einmal „gefühlt“ anzusprechen. Daher: DIE haben nix Gutes vor...

    • Erich Bauer
      31. Januar 2014 17:11

      Na... De Sterndln komman ja wirklich nur spärlich... Im Astroidengürtel dürfte ich mich nicht befinden... :-) Und redn wü al kana mit mia. Wurscht I muaß mi eh schon wieda zsammpackn. Tschüss!

    • Siri
    • Erich Bauer
      31. Januar 2014 18:35

      @ Siri,

      Du bist a ganz liebe...

  27. mischu
    31. Januar 2014 14:48

    UM NICHTS BESSER - DAFÜR TEURER!

    Wie die alte, neue GROKO selbst und alles was sie anfaßt.

    Der Steuerzahler wird sich hoffentlich bei den nächsten Wahlen bedanken, wenn es dann nicht schon viel zu wenige davon gibt!

  28. Undine
    31. Januar 2014 14:47

    Dieses heil- und fruchtlose Herumgemurkse der LINKEN beim Thema "SCHULE" kann man schon lange nicht mehr ernst nehmen; es ist einfach nur noch zum Weinen!

    Wenn ich die nächsten Vorschläge linker Schul-Dilettanten gleich einmal vorweg nehme, wird es früher oder später darauf hinauslaufen, daß man künftigen Schülern rät, statt des Schulbesuchs NACHTS einfach die jeweiligen SCHULBÜCHER UNTER den KOPFPOLSTER zu LEGEN, damit im SCHLAFE deren INHALT ins GEHIRN EINDRINGEN kann, um sich dort dauerhaft einzunisten. Endlich Gleichheit für alle!

    Ganz auf Schulgebäude und Lehrpersonen wird man dennoch nicht verzichten können, denn EIN Gegenstand verlangt zur Theorie auch die Praxis; für den AUFKLÄRUNGS-UNTERRICHT benötigt man geeignete Lehrer und -INNEN, die ANSCHAUUNGSUNTERRICHT in den diversen Formen der HORIZONTALEN PARTNERSCHAFTS-GYMNASTIK vornehmen und den Schülern und -INNEN praktische Beihilfe zukommen lassen. Keine Theorie ohne Praxis!

    Tut mir leid, aber manchmal kann man sich nur noch in die Satire retten!

  29. Wertkonservativer
    31. Januar 2014 14:25

    Ich dachte, nicht richtig zu hören, als unsere Frau Unterrichtsministerin so nebenbei sagte, "die Neuen Mittelschulen hätten gegen die Hauptschulen keine merkbar besseren Ergebnisse gebracht"!!!
    Also, dieses Eingeständnis ist an sich schon eine Sensation, weil man von den roten und anderen Gesamtschulbefürwortern ja seit langem die unglaublichsten Schmäh' hinsichtlich der "signifikanten" Vorteile des Gesamtschulsystems hört (von den Mehrkosten redet niemand!)!
    Dass die Neuen Mittelschulen ja im wesentlichen eh' umfirmierte Hauptschulen sind, hat sich inzwischen ja auch schon herumgesprochen!

    Also nochmals: fast unglaublich, wie die Gesamtschul-Befürworter von der Realität eingeholt werden!!
    Eine gesunde Watschen, jedenfalls!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • no na (kein Partner)
      01. Februar 2014 19:36

      "Eine gesunde Watschen, jedenfalls!!!"

      Richtig, aber: diese eine ist nicht genug, die nächste (bei der nächsten Wahl) muß noch folgen!

  30. Brigitte Imb
    31. Januar 2014 14:25

    Bei den Schulen ist es Schmied gelungen ein ebenso mieses Ergebnis herbeizuführen als sie es bei der Kommunalkredit getan hat. HH setzt diese Serie ev. fort. Steuergeldverschwendung scheint in unserem Staat keine Bedeutung mehr zu haben, sonst würden sinnlose Ideologien von ROT u. GRÜN sofort eingestampft werden.
    Bleibt abzuwarten wie sich der "Gesamtschulflügel" der ÖVP zu diesem Ergebnis äußert und ob sie an ihren Modellregionen festhalten wollen.

    Es wird höchste Zeit daß das Volk darüber abstimmen kann, denn die Politiker bringen nichts zu Wege. (Naja doch, bei Steuererhöhungen arbeiten sie recht schnell.)





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