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Iran, die Atombombe und eine vage Hoffnung

Die Wahrheit werden wir wohl erst in ferner Zukunft wissen: Hat der Westen wirklich erreicht, dass der Iran dauerhaft auf die nukleare Bewaffnung verzichtet? Oder haben sich die Iraner in den letzten Wochen durch geschicktes Taktieren erst recht den Weg dorthin eröffnet? Selbst heute sind noch viele Details rund um den Deal der Großmächte mit dem Iran unklar. Aber selbst diese Details können nicht die wahren Intentionen Teherans offenlegen.

Am klarsten und aufschlussreichsten ist die Beobachtung, wer NICHT am Verhandlungstisch gesessen ist: Israel, Saudiarabien und die EU.

Das Fehlen der EU wurde nicht einmal bemerkt, geschweige denn bedauert. Dabei reden EU-Politiker ständig davon, dass man eine 500-Millionen-Union geschaffen habe, die nun ebenbürtig mit den ganz Großen dieser Welt wäre. Dabei hat die EU heute schon zwei Präsidenten, eine eigene Außenministerin und Tausende eigene Diplomaten. Aber wenn es wirklich ans Eingemachte geht, gibt es diese EU nicht. Nicht einmal am Katzentisch.

Statt der EU wird Deutschland wichtiger

Am Verhandlungstisch mit Iran sowie den USA, Russland und China saßen hingegen die EU-Länder Frankreich (das sich dort zum Unterschied von seinem wirtschaftspolitischen Kollaps außenpolitisch positiv profilieren konnte), Großbritannien und Deutschland. Dieses ist als einziger der Gesprächspartner Teherans kein ständiges Sicherheitsratsmitglied. Berlin ist gerade durch die Teilnahme an den Iran-Gesprächen zum Unterschied eben von der EU der endgültige Aufstieg in den Kreis der Großen dieser Welt geglückt.

Auch Israel und Saudiarabien sind keine Sicherheitsratsmitglieder. Und sie sind für den Nahostfrieden noch viel wichtiger. Aber wenn man sie beigezogen hätte, hätte es dieses Abkommen nicht gegeben. Dann wären viel schärfere Bedingungen gestellt worden. Ja, dann hätte Iran wohl nicht einmal verhandelt.

Beide Staaten fühlen sich aber durch die Perspektive einer iranischen Atomwaffe existenziell bedroht. Israel hat schon längst eine solche Waffe, wenn auch nie offiziell zugegeben. Und Saudiarabien hat nach etlichen Anzeichen aus Angst vor Iran mit ihrer Beschaffung begonnen. Was Israel interessanterweise viel weniger zu stören scheint.

Die Saudis sind (zusammen mit den kleinen, aber reichen Scheichtümern) der große Rivale Irans am Golf. Sie sind die finanzstarke Schutzmacht der Sunniten, die ja mit den von Teheran unterstützten Schiiten in vielen Staaten des Nahen Ostens, insbesondere Syrien, Irak und Libanon, in blutige Kämpfe verstrickt sind. Werden sie den – vor allem amerikanischen – Zusicherungen trauen, dass man Irans Ambitionen jetzt gestoppt habe? Wohl eher nicht, auch wenn die Saudis viel ruhiger reagieren als Israel, das empört und besorgt aufschreit.

Was bewirkt globaler Druck?

Die Vergangenheit ist zwar leichter zu analysieren als die Zukunft. Aber auch die gibt keine eindeutige Antwort, ob die israelischen Ängste berechtigt sind. Es gibt positive wie negative Beispiele und Antworten auf die Frage, ob sich aufstrebende Mächte durch internationalen Druck von atomarer Bewaffnung abhalten lassen.

Auf der positiven Seite finden sich interessanterweise die gestürzten Diktatoren des Iraks und Libyens. Sowohl Saddam wie Gadhafi hatten eindeutig schon Massenvernichtungswaffen, aber beide hatten schon vor ihrem Sturz unter westlichem Druck darauf verzichtet. Was die Amerikaner aber im Fall Irak erst nach Saddams Sturz erfahren haben wollten.

Auf der anderen Seite hat sich Pakistan unbemerkt in den Besitz von Atomwaffen gebracht (was dann wieder Indien aktiviert hat). Noch dramatischeres Exempel ist Nordkorea. Dieses betreibt ein ähnliches Zuckerbrot-und-Peitsche-Spiel wie Iran in den letzten Jahren: verhandeln, Verhandlungen unter einem Vorwand abbrechen, lügen, schmuggeln, geheime Anlagen betreiben, Zugeständnisse gegen materielle Gegenleistungen machen, diese Zugeständnisse wieder zurückziehen.

Israel hat sicher recht: Es ist durchaus möglich, dass auch Iran dasselbe Spiel spielt wie Nordkorea. Iran erlaubt vorerst keineswegs unabhängige Inspektionen an allen unter Verdacht geratenen Plätzen. Es zerstört auch keine suspekten Anlagen.

Die iranische Bevölkerung wurde unruhig

Das Land ist aber dringend daran interessiert, wieder an seine vor allem in den USA eingefrorenen Konten heranzukommen und von Handelsrestriktionen befreit zu werden. Die wirtschaftlichen Schäden der Sanktionen sind schon enorm. Und das droht die Stimmung in Iran immer regimefeindlicher zu machen.

Extrem schwer ist freilich die Einschätzung, ob sich die iranische Führung jetzt in der sechsmonatigen Phase der Zurücknahme etlicher Sanktionen so gut mit Geld und strategischen Gütern eindecken kann, dass sie dann viel gelassener auf neuerlichen Druck zu reagieren imstande wäre. Bemerkenswerte Tatsache ist jedenfalls, dass die Wirtschaftssanktionen (an denen Österreich übrigens erst nach etlichen „freundlichen“ Hinweisen der USA mitgewirkt hat) im Gegensatz zu einer lange verbreitet gewesenen Meinung sehr wirksam gewesen sind.

Tatsache ist auch, dass Teheran es sich nicht so wie das steinzeitliche Nordkorea leisten kann, seine politischen Ziele ohne Rücksicht auf die darbende Bevölkerung zu verfolgen. Iran ist eine – auch im regionalen Vergleich mit arabischen und zentralasiatischen Nachbarn – hochentwickelte Nation. Daher hat der Terror der Revolutionsgarden und der noch im Mittelalter steckenden Mullahs viel engere Grenzen. Die Bevölkerung macht durchaus das Khamenei-Regime für die spürbare Verschlechterung ihrer Lage immer direkter verantwortlich. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die Mehrheit der Menschen in Iran keine Einwände gegen eine atomare Bewaffnung ihres Landes hat.

Da geht es um nationalen Stolz – und der ist gerade in dieser Weltgegend ganz wichtig. Von den Indern bis zu den alten Griechen haben viele oft weit weg beheimatete Völker ja im Lauf der Geschichte schon einmal unerquicklichen Kontakt mit persischen Großmachtstrategien gehabt. Und diese imperiale Vergangenheit steckt heute noch in vielen iranischen Köpfen. Da bräuchte es gar nicht den kollektiven Hass auf die bösen "Zionisten".

Zumindest die Elite Irans weiß überdies auch: Im Weltkonzert sind nur atomare Mächte wirklich relevant.

Atomwaffen bringen Macht und Respekt

Das kann man etwa an Hand der Ukraine exzellent zeigen: Diese ist heute fast willenlos Erpressungen eines mächtigen Nachbarn ausgesetzt. In Washington oder Peking, in Paris oder London interessiert man sich hingegen herzlich wenig für das Land. Noch dazu da dieses von einer diktatorischen Clique der Oligarchen regiert wird.

Das war noch in den 90er Jahren ganz anders. Da wurde die damals genauso autoritäre Ukraine von allen genannten Mächten hofiert und respektiert. Aus einem einzigen Grund: In der Ukraine lagerten nach dem Zerfall der UdSSR viele Atomwaffen. Kiew zögerte zwar etliche Jahre, bis es schließlich dann doch alle an Russland überstellte. Es merkte aber sehr rasch: Nach dem Abzug der letzten Atomrakete waren viele der vorherigen Versprechungen vergessen. Und die Ukraine ein trotz ihrer Größe unbedeutendes Land.

Das haben viele Regierungen dieser Welt sehr genau registriert. Atommächte sind einfach mächtiger. Das macht die israelische Skepsis gegenüber der Ehrlichkeit Irans durchaus nachvollziehbar.

Dennoch sagen auch in Israel zumindest außerhalb der Regierung viele Experten ähnlich wie die Großmächte: Man müsse trotz berechtigter Skepsis alles versuchen. Man müsse den kleinsten Hoffnungsschimmer nutzen. Denn die Alternative wäre letztlich wohl ein Präventivkrieg. Einen solchen hat Israel durch – sehr gezielte – Leaks den Iraner auch immer wieder angedroht. Internationale Medien mit (scheinbar) unklaren Quellen haben detailliert berichtet, wie Israel den Mullahstaat durch einige überraschende Luftschläge entmannen könnte.

Mitteleuropäern, die einem Explosionsherd in Nahost geographisch viel näher liegen als die sechs Unterhändler, bleibt daher nur die Hoffnung: Dass Iran diesmal wirklich ehrlich spielt. Wissen können sie es nicht. Sie wissen nur: Nach wie vor ist für ihre Region keine Kriegsgefahr so relevant und bedrohlich wie die nahöstliche wie vor allem Israel vs. Iran.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2013 04:40

    Erstaunlich, wie eine Atombombe, die es noch gar nicht gibt, seit Jahrzehnten derart fürchterlich den Weltfrieden bedroht. Und dies so akut, daß das Problem permanent ganz oben auf der europäischen und weltpolitischen Agenda steht.

    Und es ist erstaunlich, daß 200 israelische Atomsprengköpfe, die es seit Jahrzehnten gibt, dies nicht im mindesten tun. Im Gegenteil, diese sichern den Weltfrieden.

    Und interessant ist, wie sich viele ansonsten kritische Geister einreihen in die affirmative Schar jener, die nichts anderes tun, als die amerikanische Hegemonie im Nahen Osten um jeden Preis zu verteidigen. Denn nichts anderes verbirgt sich hinter der angeblichen Bedrohung Israels.

    Klar hat Israel ein Problem, wenn auch der Iran die Bombe besitzt: denn dann erübrigt sich das Drohen mit der eigenen, dann herrscht nämlich Patt.
    Doch hat nicht gerade dieses Patt jahrzehntelang im Kalten Krieg den Frieden gesichert?

    Die wirkliche Bombe, die Israel bedroht, ist eine demografische: hält das exorbitante Bevölkerungswachstum in den angrenzenden arabischen Ländern an, so wird Israel irgendwann tatsächlich von der Landkarte verschwinden. Einfach demografisch, biologisch, auf "natürlichem", evolutionärem Weg.
    Dann kommen nämlich auf einen Israeli 50 junge, hungrige, immer besser ausgebildete und damit selbstbewußte Araber. So viele Juden können gar nicht aus aller Herren Länder eingebürgert werden, so viele illegale und sämtlichem internationalen Recht Hohn sprechende Siedlungen können gar nicht errichtet werden. Auch mit noch so viel westlichem Geld nicht.

    So wie übrigens auch das überaltete und zeugungsunwillige Europa verschwinden wird, zumindest jenes, das wir kennen: Spätestens 2040 sind die weißen Europäer, Christen sowieso, in der Minderheit.

    Wie wäre es daher der selben Logik folgend mit einem europäischen Atomarsenal, das sich explizit gegen anbrandende arabische und afrikanische Menschenmassen richtet, die wir in den nächsten Jahrzehnten zu gewärtigen haben und denen wir sonst nichts mehr entgegenzusetzen haben?

    Nicht einmal mehr ansatzweise den Überlebenswillen der Israelis und ihr unbedingtes und stolzes Bekenntnis zur eigenen Nation.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2013 11:25

    "Berlin ist gerade durch die Teilnahme an den Iran-Gesprächen zum Unterschied eben von der EU der endgültige Aufstieg in den Kreis der Großen dieser Welt geglückt."

    Also, das glaube ich nicht. Eine solche Stellung muss man sich im Weltenkonzert erkämpfen, und davon ist Deutschland weit entfernt. Außerdem ist Deutschland immer noch am Gängelband der Sieger des WK II, die seine Souveränität völkerrechtlich einschränken.
    Ich glaube eher, die Großen dieser Welt brauchen ein Zahler, wer weiß, was man dem Iran alles versprochen hat.
    Ja, als gutmütiger Zahler ist Deutschland der Größte! ;-)

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2013 10:33

    Letztlich geht es bei diesen Aggressionen bzw. Drohungen oder Scheinverhandlungen immer nur um den Kampf um die Erhaltung des US-Dollars als Weltleitwährung und die Absicherung von Rohstoffquellen.

    Der Iran ist noch ein Hort der Stabilität in Nahost und wird bewohnt von sehr stolzen und traditionsbewussten Menschen. Der wird noch eine harte Nuss für den hegemonialen Papiergeld-Tiger.

    Der Kampf gegen den Euro wird auf noch perfidere Art geführt, unblutig zwar, aber äußerst effektiv!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2013 14:37

    Der Staat Israel hat ein riesiges Problem:

    Er wurde auf geraubtem Gebiet gegründet, und die Millionen von Beraubten leben ärmlichst in Israel und um Israel herum und haben nur eines im Sinn: Ihr Land zurückzuerobern (Israel nennt das "Terrorismus").

    Israel ist sich dieses Geburtsfehlers voll bewusst. Es fühlt sich bedroht (Kreisky nannte es das "Masada-Syndrom") und versucht daher mit allen Mitteln, seine Nachbarstaaten zu schwächen und seine Verbündeten zu mobilisieren.

    Die Folge: Ein "weltpolitisches Chaos im Nahen Osten" (siehe heutiger Kommentar von Haider). Aber die "demographische Zeitbombe" (siehe oberösi) tickt unaufhaltsam weiter, der Ausgang dieses Problems ist angesichts der israelischen Atomwaffen nicht vorherzusagen. Er kann apokalyptisch werden.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2013 02:39

    Da geht es doch vorwiegend um die Lockerung der Sanktionen des Westens, welche die iranische Bevölkerung bereits kräftig zu spüren bekommt. Natürlich auch um eine Stärkung der Schiiten gegenüber den Sunniten, welche von den Golfstaaten stark unterstützt werden. Langfristig denkt die iranische Führung aber weiterhin an den Bau von Atomwaffen und die derzeitigen "friedlichen" Verhandlungen sind nur ein Spiel, wo der Iran scheinbar besser bluffen kann.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2013 01:14

    Herr Dr. AU schreibt (etwas versteckt mitten im Artikel): "Israel hat sicher recht: Es ist durchaus möglich, dass auch Iran dasselbe Spiel spielt wie Nordkorea. Iran erlaubt vorerst keineswegs unabhängige Inspektionen an allen unter Verdacht geratenen Plätzen. Es zerstört auch keine suspekten Anlagen.
    Nur: Zwei der erwähnten Staaten haben Nuklearwaffen (wenn auch ein Staat beharrlich lügt): Israel und Nordkorea!. Keine Atomwaffen hat der Iran: Und was lügen die USA/Israel/Frankreich/Großbritannien herbei? Dabei sind es genau diese Staaten, die für das weltpolitische Chaos im Nahen Osten allein verantwortlich sind (sie haben religiösen Fanatikern und Fundis z.B. den Iran zugeschanzt!)
    Abschließend noch eine politisch nicht korrekte Frage: Welche unabhängigen Inspektoren kontrollieren die Zentrifugen der Israelis; oder bekommen diese bereits waffenfähiges Material direkt aus den USA [sehr wahrscheinlich].

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2013 07:55

    Einen schönen Sonntag Ihnen allen!

    Mit Außenpolitik (obwohl für uns alle "lebenswichtig"), habe ich wissens- und gefühlsmäßig "nicht viel am Hut".

    So möchte ich auch heute wieder mein Zitatenschatz-Kisterl bemühen, um "Hoffnung", auf die wir arme Menschen uns im Hinblick auf die vielen Gefahren, die unsere Spezies bedrohen, setzen, ein wenig vor den Vorhang zu holen:

    "Man muss das Beste hoffen, das Schlimme kommt von selbst".
    "Ich hoffe noch, und zweifle doch!"
    "Hoffnung lässt nicht zuschanden werden!"

    Hoffen wir also, dass alles weiterhin gut gehen wird, mit unserem Land und mit unserer Welt!

    Ich bin und bleibe Optimist (auch wenn ich darob hier vielfach gescholten werde)!

    (mail to: gerhard@michler.)-

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  1. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Dezember 2013 15:35

    Schon witzig, wieder schreibt der Unterberger über ein Thema von dem er keine Ahnung hat.

    Und natürlich tut er das im Stile eines dogmatischen "Experten".

    "Hoffnung"?

    Nein, da geht es um etwas ganz anderes.
    Das Gezerre um mögliche oder unmögliche Kernwaffen des Iran ist nur ein Ablenkungsmanöver.

    Da geht es um Geld, Öl und regionale Machtpolitik.
    Um das Ziel der US Regierung, siehe Bush 2002, im Iran einen "Regime Change" in Richtung einer US freundlichen Regierung herbeizuführen.

    Der Iran ist ein Land welches viele Leute beschäftigt von denen aber die meisten keine Ahnung haben.

    Also zuerst die Fakten:

    Der Iran hat das NPT in den 1960er Jahren unterzeichnet und ratifiziert.
    Darin hat sich der Iran dazu verpflichtet, keine Nuklearwaffen zu entwickeln oder anzuschaffen.
    Nicht jedoch ist in diesem Vertrag der Verzicht auf die zivile Nutzung von Kernenergie und -Technologie enthalten.
    Das inkludiert auch die Anreicherung von Uran auf bis zu 20%.
    (Anmerkung, die Anreicherung verläuft nicht linear, der Schritt von 3.5% auf 20% ist wesentlich aufwendiger als der Schritt von 20% auf 90%)
    Der Iran hat sich also bislang an die Bestimmungen dieses Abkommens gehalten.
    Alle seine Anlagen sind, soweit notwendig, der IAEA bekannt und seine Vorräte an angereichertem Uran sind, unter den Bestimmungen des NPT ebenfalls genau erfasst und bekannt.
    Im Gegensatz zu vielen Anlagen der USA, Rußlands, Großbritanniens, Frankreichs, Pakistans, Indiens oder Israels.

    Was der Iran nicht gemacht hat ist ein Zusatzabkommen zum NPT zu unterzeichnen, in welchem er sich zum Verzicht auf Anreicherung jenseits der 3.5% verpflichtet.
    Diese Unterschrift wird zwar von den USA gefordert, ist aber nicht zwingend erforderlich.

    Nach Ansicht der IAEA und einiger Geheimdienste hat der Iran in den 1990er Jahren die Schaffung eines eigenen Kernwaffenprogramms erwogen, dieses jedoch, auch nach publiziertem Faktenstand der US Geheimdienste und der IAEA, spätestens im Jahr 2003 eingestellt.

    Weiters gab es einige Streitereien zwischem dem Iran und der IAEA um die Zulässigkeit von Kontrollen und der Plombierung von Anlagen welche zwar durch das, nicht unterzeichnete, Zusatzprotokoll nicht jedoch durch das NPT gedeckt wären und waren.

    Rein rechtlich hat sich der Iran immer an die von ihm unterzeichneten Abkommen gehalten - das Problem liegt ganz woanders.

    Er ist also im Recht wenn es um die Anreicherung von Uran auf bis zu 20% geht und es gibt keinerlei rechtlichen Beschränkungen für seine Forschung bzw. den Bau und Betrieb von zivilen Nuklearanlagen an die er sich nicht gehalten hätte.

    Es ist ausschließlich Sache des Iran sich für oder gegen die zivile Nutzung von Kernenergie zu entscheiden.
    Der Umstand, daß der Iran Öl und Gas in rauhen Mengen hat darf rein rechtlich kein Verbotsgrund für das Betreiben eines zivilien Nuklearprogrammes sein.

    Der Reaktor in Busher ist zwar ein Risiko (die Kombination russische und deutsche Technologie und die Nähe zu einer Erbebenzone ist nicht gerade ideal aber aus der Geschichte dieses Projekts bedingt) kann aber nicht zur Produktion von kernwaffenfähigem Material genutzt werden.
    Der medizinische Reaktor in Tehran entspricht in etwa dem der in Wien im Prater steht und dürfte auch nicht zu militärischen Zwecken nutzbar sein.

    Bleibt der geplante Schwerwasserreaktor in Arak und die Erweiterung von Busher.

    Der Reaktor in Arak wäre in der Lage Plutonium zu produzieren, müßte aber zu diesem Zweck alle 4-6 Wochen für zumindest 1-2 Wochen niedergefahren werden um das Plutonium aus den Brennelementen zu gewinnen.
    Das würde auffallen und wäre der erste und bislang einzige echte Nachweis eines Kernwaffenprogramms des Iran da Plutonium kaum anderwertig Verwendung findet.

    Bleibt die Rhetorik des Iran gegen die Nachbarn:

    Der Iran hat eine sehr wechselvolle Geschichte in den vergangenen 100 Jahren.
    Zuerst unter britischer Kontrolle - bis heute gilt "Engländer" im Iran als Schimpfwort.
    Dann unter US Kontrolle, zumindest seit dem CIA geführten Putsch gegen Mossadeq im Jahr 1953.
    Mossadeq wurde demokratisch gewählt und hat sich daran gemacht die unter, britischer und US Kontrolle stehende, Ölindustrie des Landes zu verstaatlichen.
    Das war dann auch der Grund für den Putsch durch die USA auf Anraten des MI6 und unter Duldung des Shah.
    Die iranische Ölindustrie wurde von Mohammad Reza Shah Pahlavi, dessen Vater bereits durch einen US unterstützten Coup an die Macht gekommen war, weitgehend in britische und US Hände gelegt.
    Dies wollte Mossadeq rückgängig machen, womit er dem Marinettenkaiser Pahlavi und den USA natürlich keine Freude bereitet hat.

    Was dann folgte war die Einsetzung eines Marionettenregimes um US und britische Interessen an der Ölindustrie durchzusetzen.
    Dieser Zustand hat den Mullahs im Iran damals großen Zulauf eingebracht.
    Nicht aus religiösen Gründen sondern einfach nur weil die gegen das Regime des Shah und die Ausbeutung iranischer Ölvorkommen zugunsten ausländischer Mächte waren.
    Die Bevölkerung damals wie heute war und ist mehrheitlich westlich orientiert und weit weniger religiös als es das Bild zeigt welches in westlichen Medien gepflegt wird.
    Bestenfalls ist der Iran das religiöse Gegenstück zu einem "katholischen" Österreich.
    Viele Religionszugehörige, die meisten aber bestenfalls Taufschein Katholiken (zuerst getauft und dann Scheinkatholiken).

    1979 haben die Religiösen dann den Shah aus dem Land geputscht und die Macht übernommen.

    Warum gerade die?

    Ganz einfach, weil die die einzigen waren die eine entsprechende Organisationsstruktur hatten.
    Natürlich hat diese Revolution die Extremisten unter den Betreibern an die Schaltstellen der Macht geschwemmt.
    Wie bei jeder Revolution hatten auch hier nur ein kleiner Kreis echte Vorteile vom Umsturz.
    Die Ölindustrie ging jedenfalls wieder in staatlichen Besitz über und die amerikanischen und britischen Betreiber haben ihren Zugang und Einfluß verloren.

    Ganz wie beim Beispiel Cuba haben die USA und auch Großbritannien damals beschlossen, diesen Rauswurf nicht zu akzeptieren und den Iran und seine neue Führung für die Enteignungen haftbar zu machen.
    Natürlich unter Auslassung der Tatsache, daß die Kontrolle über die Öl- und Gasindustrie nur durch den Putsch von 1953 überhaupt an US und britische Firmen gegangen sind.

    In der Zwischenzeit sind die Iraner der Revolution ganz einfach überdrüssig.

    Die Rituale der Revolution sind längst zu inhaltsleeren Pflichtübungen verkommen für die sogar die Demonstranten am Al Aqsa Tag nicht unter umgerechnet 120 Dollar pro Kopf auf die Straße zu gehen bereit sind.
    Gäbe es die Zahlungen nicht, diese Feiertage wären Tage wie alle anderen.

    Die Mullahs sind heute nur mehr die Nummer zwei im Staat, aber rein rechtlich bestimmen sie immer noch den Ton und kontrollieren die Armee, die Revolutionsgarden und die Bonyads (das sind Wirtschaftsbetriebe die ursprünglich als Wohltätigkeitsunternehmen für Kriegsversehrte gebildet wurden und heute den zivilen Wirtschaftszweig der Revolutionsgarden darstellen).

    Tatsächlich haben schon vor langer Zeit wieder die Basaris um eine Gruppe von acht oder neun Familien die eigentliche Macht im Land übernommen.
    Wenn die nicht wollen, sind auch die Mullahs machtlos.
    Blos leben die Basaris ganz gut unter den Sanktionen.

    Wobei die Mullahs auch so auf dem Weg ins Abseits sind, die haben interne Streitereien ohne Ende und dürften auch aus gesundheitlichen Gründen (fast alle Mullahs, die in den vergangenen Jahren gestorben sind, hatten AIDS) bald die Kontrolle verlieren.

    Zusammen mit den populistischen Regierungen Ahmadinejad I und II ergab das viele Jahre lang ein gespaltenes Land.

    Zum Einen eine überwiegende Mehrheit von jungen gebildeten Iranern die die Religiösen einfach satt haben und einen verklärten "amerikanischen Traum" leben wollen.

    Money, Jeans, Sex and Rockn'n Roll.

    Zum Anderen einen Staatsapparat der nur durch einen äußeren Feind an der Macht gehalten wird und diese Situation durch gezielte Propaganda aufrecht erhalten muß.
    Dazu gehört auch die Folklore der beständigen Drohungen Israel - eigentlich das zionistische Regime, mit Israel, selbst, also dem Staat Israel, hat der Iran keine Probleme - zu vernichten und natürlich das Spiel mit der vagen Androhung Nuklearwaffen zu entwickeln.
    Das erhält den äußeren Feind und die Macht im Inneren.

    Die Unterstützung der schiitisch orientierten Milizen wie einer Hezbollah gehört auch dazu, ist aber, im Gegensatz zu anderen Dingen, nicht mehr als eine regional übliche Form der blutigen Folklore - jeder andere Staat/Clan leistet sich z.T. noch viel schlimmere solche Truppen.
    Das ist eine Folge der kulturellen Strukturen der Region in der Clanwesen und nicht Staaten, der Iran und die Türkei sind in ihrer Strukture eine Ausnahme, Politik bestimmen.
    Da leistet sich seit je her jeder Clan einen Schlägertrupp um die Nachbarclans fernzuhalten.
    Und aus diesen Schlägertrupps sind heute eben "richtige" Kleinarmeen mit guter und moderner Ausrüstung geworden.

    Die Sanktionen treffen in der Realität nur die Unter- und Mittelschicht deren Leben ganz einfach teuer geworden ist und für die viele Dinge nicht verfügbar sind.
    Der Iran, und speziell seine Oberschicht, hat mit den Sanktionen kein echtes Problem, nur hohe Aufwendungen.

    Das Land kann diesen Zustand noch viele Jahre ertragen.
    Alles was da passieren würde ist, daß die Iraner noch bessere Lösungen zur Umgehung der Sanktionen finden würden.
    Die können nicht durch die Sanktionen an den Verhandlungstisch gezwungen werden.
    Die sind nur deshalb an den Verhandlungstisch gekommen, weil sie eine neue Taktik und besseres Marketing einsetzen.

    Womit also bleibt, daß der Konflikt um den Iran in keiner Weise ein Konflikt um Kernwaffen ist sondern um die Macht über Rohstoffe und die Region.

    Der Konflikt Schiiten vs. Sunniten wird nicht entschäft werden, der besteht seit 1300 Jahren, seit der Zeit der Shia in der der Imman Husayn ibn Ali ibn Abi Talib, ein Enkel des Propheten sich mit seinen Brüdern in einer Streiterei zerstritten hat und es zur Schlacht bei Karbala gekommen ist - vergleichbar mit der Spaltung der katholischen Kirche in Europa.
    Natürlich beziehen die Saudis wie auch der Rest der sunnitischen Welt (Pakistan, Türkei und andere) ihre Legitimation aus diesem Konflikt.
    Aber das ist tatsächlich eine andere Baustelle.
    Eine Baustelle die zu einem Stellvertreterkrieg in Syrien geführt hat und zur Finanzierung des pakistanischen Kernwaffenprogramms durch Saudi Arabien, welches nun als Frucht dieser Finanzierung von Pakistan Kernwaffen kaufen wird um sie gegen den Iran zu richten.

    Israel spielt in dieser Situation nur einen, sehr lauten, Zaungast.
    Tatsächlich ist Israel wohl weitgehend sicher vor dem Iran.

    Wenn man diesen regionalen Konflikt einmal beiseite läßt, schließlich ist das nicht das Interesse der USA oder Großbritanniens, dann bleibt also nur eine Sache über und das ist der Zugang zu billigen Ölressourcen:

    Die Ölfelder des Iran sind ziemlich alt und nur mehr ein paar Jahrzehnte ausbeutbar.
    Somit war das Embargo eine wirtschaftliche Unterstützung.
    Bei Beginn des Embargos war der relevante, Brent-, Rohölpreis bei rund 40 USD / bbl, heute liegt er halbwegs konstant bei 110 USD / bbl und der Iran liefert aktuell nur 1/5 der sonstigen Exportmenge.
    Damit wird also der Ölbestand des Iran ein paar Jahre länger halten und einen weit höheren Ertrag bringen.
    Wie auch die Ressourcen des Iraq übrigens.

    Die Ressourcen der anderen Golfstaaten sind in der Zeit der Sanktionen stärker belastet worden um den Ausfall des Iran zu kompensieren.

    Womit die Ressourcen des Iran für die Zukunft umso wertvoller werden je länger die Sanktionen andauern.

    Das erklärte Ziel der USA ist ein Regimewechsel im Iran in der Hoffnung ein Regime zu etablieren welches US freundlich ist.
    Dieses neue Regime soll dann, so hofft man, als willfähriger Öllieferant der USA (und Europas) dienen.
    Der Weg dorthin ist, in alter US Manier, der Versuch die Sanktionskeule einzusetzen und das Land auszuhungern.

    Tatsächlich haben die Sanktionen den gegenteiligen Effekt, sie stützen die iranische Führung.

    Und weil man die eigentlichen Ziele zwar als Presidential Decree festgelegt hat (Regime Change) nicht aber vor der UNO als Beweggrund angeben kann um damit Sanktionen zu erwirken, gibt es halt die Coverstory der Befürchtung der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen.
    Wie schon bei Saddam Hussein oder Muhammar Ghaddhaffi.
    Beide hatten irgendwann den Wunsch oder Plan solche Massenvernichtungswaffen anzuschaffen und haben ihn wieder aufgegeben.
    Jahre später haben dann diverse "Koalitionen der Willigen" die jeweiligen Regimes unter fadenscheinigen Gründen militärisch entsorgt und gehofft die Lage würde zugunsten der USA, Großbritanniens oder Frankreichs umkehren.

    Tatsächlich haben die "Revolutionen von Außen" fast immer nur viele Opfer und ein Erstarken der Islamisten sowie wirtschaftliche Vorteile für eine dritte, militärisch und ideologisch unbeteiligte, Partei, die VR China und ihre Wirtschaftsbetriebe, nach sich gezogen.

    Und eine massiv aus den Fugen geratene und destabilisierte Region.

    Womit bleibt, daß die Diskussion um mögliche oder unmögliche Kernwaffen des Iran nicht mehr als ein Marketinggag ist um die tatsächlichen Ziele zu verschleiern.

    Selbst Israel hätte keinen Vorteil von einer Destabilisierung des Iran oder einer weiteren Aufrüstung der Region.
    Aber um Israel geht in diesem Fall wohl auch nicht.

    Es geht nur um die Wiederherstellung des Zustandes vor 1979.
    Das wird, wie bei Cuba, jedoch nie passieren.

    Würden die P5+1 es schaffen über den eigenen Schatten zu springen, würden sie die Sanktionen umgehend ersatzlos streichen.
    Damit wäre das Mullahregime binnen kurzer Zeit Geschichte und die EU wie auch die USA hätten einen Verbündeten in der Region der, vermutlich als einziger, westlicher wäre als der Westen selbst.

    Aber so wird das halt nichts.
    Da ist es einfacher für die ach so vielen "Experten" unter den Journalisten und Bloggern sich die Finger wundzuschreiben und den falschen Weg zu unterstützen.

    Das hat schon in anderen Ländern Kriege und viele Opfer geschaffen und gefördert, da wurde die Journaille teilweise und berechtigt auch vom Unterberger kritisiert, hier aber heult er mit der gutmenschlichen Deppenpartie mit.

    Warum er solchen Blödsinn schreibt muß er mit sich selbst ausmachen.

    Vom Iran und dem Konflikt zwischen dem Westen und dem Iran hat er jedenfalls keine Ahnung aber eine unbelegte Meinung.
    Und die tut er umso lauter kund je weniger er inhaltlich versteht.
    Da verläuft er sich in Platitüden gegen die EU.
    Die EU hat mit der Sache nichts zu tun, wie auch der Rest der P4+1 nichts damit zu tun hat.

    Das ist ein Konflikt zwischen den USA und dem Iran - da geht es nur um beleidigte US Interessen.
    Auch Israel hat nichts damit zu tun, die brauchen den Konflikt um von internen Problemen abzulenken.
    Israel war bis 2003 einer der größten Handelspartner und ein großer Waffenlieferant des Iran.

    Und nein, ich schreibe nicht für ein "Info Portal" für Halbgebildete, ich betreibe seit knapp 15 Jahren sehr erfolgreiche Geschäfte in der Region und kenne daher viele der Akteure persönlich.
    Ich beziehe meine Informationen aus erster Hand.


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  8. Navaneeth (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:18

    god damn mousavi and koroabi . all of us know that? BBC an , CNN and are liyer and all or most of the people love their leader . Israel? is a sick western colony.

  9. John (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:01

    lante be sosmarkhor. savat bar moamhd alash yani chi? yani be tazi? vashi salam midin to tv iran ba pole irani va iran? lant bar har che tazi sosmarkhor mimon

  10. John (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:00

    lante be sosmarkhor. savat bar moamhd alash yani chi? yani be tazi? vashi salam midin to tv iran ba pole irani va iran? lant bar har che tazi sosmarkhor mimon

  11. Eren (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:32

    ahahahahaha this is hilarioussss 6-0 they so deresved ityou all remember what they did last time when Iran lost? they brought Saudia Arabian flag to piss Iranians off?? well here this is a great punishment for you losersSSSS IN YOUR FACEEEEEEEEEEEEEEE ?I LOVE US ahahahahahaha

  12. Joachiem (kein Partner)
    19. Januar 2015 21:53

    There can be no doubt that with most of its battle-ready torops tied up in Iraq, there will be no U.S. invasion of Iran. Any action would be an air attack on probably hardened underground facilities. U.S. leaders have to anticipate, however, that if it attacks Iran by air, Iran's ground forces will probably invade sourthern Iraq, cutting off US lines to Kuwait. If the Turkey-Kurdish battle is in full swing by then, the U.S. ground forces in Iraq will be in serious trouble. Bush is stupid enough to fall into that trap. The smarter candidates with good advisers have probably figured this out. They are the ones who are not committing to any action publicly and letting Iran imagine what cards the next president would use.

  13. Diva (kein Partner)
    19. Januar 2015 18:06

    obama doesn't lie. bush did though. he keilld more than 8,000 people all by himselve. he should go to jail for his crimes. i like obama. he speaks good. he cares about us. September 25, 2012

  14. Ramya (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:18

    Hey man. I don't care what you say about Obama. I am in the below poverty range, so yes I am the deionftiin of DIRT POOR and might I had being smart as I am doesn't get you far at all with out money. and guess who is making college easier to achieve? OBAMA. and guess who is trying to put my kind of people back to work? OBAMA. I am so sorry that you people making 75,000 a year are so sad to lose money when I am scraping the bucket for 13,000 a year. A teeny tiny bit over a thousand a month. This is living. I vote Obama. September 26, 2012

  15. Aron Sperber (kein Partner)
    03. Dezember 2013 22:47

    Würden die Mullahs die Vernichtung Israels aus ihrer Staatsdoktrin streichen, würde dies der “Israel-Lobby” als “Regime-Wechsel“ wohl völlig ausreichen.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/11/25/hauptsache-kein-fukushima/

    Würde es jedoch nicht um eine Atombombe für den Frieden, sondern tatsächlich nur um die friedliche Nutzung von Kernenergie gehen, würden gerade in Deutschland alle Alarmglocken hysterisch schrillen, zumal der Iran wie Fukushima in einem Erdbebengebiet liegt.

    Eine Atombombe in den Händen der Mullahs sei ein kalkulierbares Risiko.

    Die Beherrschung der Kernenergie traut man hingegen nicht einmal den eigenen deutschen Technikern zu, obwohl Deutschland im Gegensatz zum Iran und Japan nicht einmal in einem Erdbebengebiet liegt.

  16. Kopftuchproduzent (kein Partner)
    02. Dezember 2013 15:47

    warum darf der Iran nicht was andere dürfen? Sind doch auch die Iraner Opfer, wurden sie nicht vom großen Führer Saddam mit Massenvernichtungswaffen angegriffen, daher haben die Alliierten nach dem Einmarsch auch keine mehr gefunden. Die Opferrolle scheint allerdings patentiert zu sein, zumindest noch die nächsten 100 Jahre.
    Ich bete täglich zu Allah, er möge den iranischen Wissenschaftlern den nötigen Beistand geben.

  17. Tik Tak (kein Partner)
    02. Dezember 2013 15:35

    Schon witzig, wieder schreibt der Unterberger über ein Thema von dem er keine Ahnung hat.

    Und natürlich tut er das im Stile eines dogmatischen "Experten".

    "Hoffnung"?

    Nein, da geht es um etwas ganz anderes.
    Das Gezerre um mögliche oder unmögliche Kernwaffen des Iran ist nur ein Ablenkungsmanöver.

    Da geht es um Geld, Öl und regionale Machtpolitik.
    Um das Ziel der US Regierung, siehe Bush 2002, im Iran einen "Regime Change" in Richtung einer US freundlichen Regierung herbeizuführen.

    Der Iran ist ein Land welches viele Leute beschäftigt von denen aber die meisten keine Ahnung haben.

    Also zuerst die Fakten:

    Der Iran hat das NPT in den 1960er Jahren unterzeichnet und ratifiziert.
    Darin hat sich der Iran dazu verpflichtet, keine Nuklearwaffen zu entwickeln oder anzuschaffen.
    Nicht jedoch ist in diesem Vertrag der Verzicht auf die zivile Nutzung von Kernenergie und -Technologie enthalten.
    Das inkludiert auch die Anreicherung von Uran auf bis zu 20%.
    (Anmerkung, die Anreicherung verläuft nicht linear, der Schritt von 3.5% auf 20% ist wesentlich aufwendiger als der Schritt von 20% auf 90%)
    Der Iran hat sich also bislang an die Bestimmungen dieses Abkommens gehalten.
    Alle seine Anlagen sind, soweit notwendig, der IAEA bekannt und seine Vorräte an angereichertem Uran sind, unter den Bestimmungen des NPT ebenfalls genau erfasst und bekannt.
    Im Gegensatz zu vielen Anlagen der USA, Rußlands, Großbritanniens, Frankreichs, Pakistans, Indiens oder Israels.

    Was der Iran nicht gemacht hat ist ein Zusatzabkommen zum NPT zu unterzeichnen, in welchem er sich zum Verzicht auf Anreicherung jenseits der 3.5% verpflichtet.
    Diese Unterschrift wird zwar von den USA gefordert, ist aber nicht zwingend erforderlich.

    Nach Ansicht der IAEA und einiger Geheimdienste hat der Iran in den 1990er Jahren die Schaffung eines eigenen Kernwaffenprogramms erwogen, dieses jedoch, auch nach publiziertem Faktenstand der US Geheimdienste und der IAEA, spätestens im Jahr 2003 eingestellt.

    Weiters gab es einige Streitereien zwischem dem Iran und der IAEA um die Zulässigkeit von Kontrollen und der Plombierung von Anlagen welche zwar durch das, nicht unterzeichnete, Zusatzprotokoll nicht jedoch durch das NPT gedeckt wären und waren.

    Rein rechtlich hat sich der Iran immer an die von ihm unterzeichneten Abkommen gehalten - das Problem liegt ganz woanders.

    Er ist also im Recht wenn es um die Anreicherung von Uran auf bis zu 20% geht und es gibt keinerlei rechtlichen Beschränkungen für seine Forschung bzw. den Bau und Betrieb von zivilen Nuklearanlagen an die er sich nicht gehalten hätte.

    Es ist ausschließlich Sache des Iran sich für oder gegen die zivile Nutzung von Kernenergie zu entscheiden.
    Der Umstand, daß der Iran Öl und Gas in rauhen Mengen hat darf rein rechtlich kein Verbotsgrund für das Betreiben eines zivilien Nuklearprogrammes sein.

    Der Reaktor in Busher ist zwar ein Risiko (die Kombination russische und deutsche Technologie und die Nähe zu einer Erbebenzone ist nicht gerade ideal aber aus der Geschichte dieses Projekts bedingt) kann aber nicht zur Produktion von kernwaffenfähigem Material genutzt werden.
    Der medizinische Reaktor in Tehran entspricht in etwa dem der in Wien im Prater steht und dürfte auch nicht zu militärischen Zwecken nutzbar sein.

    Bleibt der geplante Schwerwasserreaktor in Arak und die Erweiterung von Busher.

    Der Reaktor in Arak wäre in der Lage Plutonium zu produzieren, müßte aber zu diesem Zweck alle 4-6 Wochen für zumindest 1-2 Wochen niedergefahren werden um das Plutonium aus den Brennelementen zu gewinnen.
    Das würde auffallen und wäre der erste und bislang einzige echte Nachweis eines Kernwaffenprogramms des Iran da Plutonium kaum anderwertig Verwendung findet.

    Bleibt die Rhetorik des Iran gegen die Nachbarn:

    Der Iran hat eine sehr wechselvolle Geschichte in den vergangenen 100 Jahren.
    Zuerst unter britischer Kontrolle - bis heute gilt "Engländer" im Iran als Schimpfwort.
    Dann unter US Kontrolle, zumindest seit dem CIA geführten Putsch gegen Mossadeq im Jahr 1953.
    Mossadeq wurde demokratisch gewählt und hat sich daran gemacht die unter, britischer und US Kontrolle stehende, Ölindustrie des Landes zu verstaatlichen.
    Das war dann auch der Grund für den Putsch durch die USA auf Anraten des MI6 und unter Duldung des Shah.
    Die iranische Ölindustrie wurde von Mohammad Reza Shah Pahlavi, dessen Vater bereits durch einen US unterstützten Coup an die Macht gekommen war, weitgehend in britische und US Hände gelegt.
    Dies wollte Mossadeq rückgängig machen, womit er dem Marinettenkaiser Pahlavi und den USA natürlich keine Freude bereitet hat.

    Was dann folgte war die Einsetzung eines Marionettenregimes um US und britische Interessen an der Ölindustrie durchzusetzen.
    Dieser Zustand hat den Mullahs im Iran damals großen Zulauf eingebracht.
    Nicht aus religiösen Gründen sondern einfach nur weil die gegen das Regime des Shah und die Ausbeutung iranischer Ölvorkommen zugunsten ausländischer Mächte waren.
    Die Bevölkerung damals wie heute war und ist mehrheitlich westlich orientiert und weit weniger religiös als es das Bild zeigt welches in westlichen Medien gepflegt wird.
    Bestenfalls ist der Iran das religiöse Gegenstück zu einem "katholischen" Österreich.
    Viele Religionszugehörige, die meisten aber bestenfalls Taufschein Katholiken (zuerst getauft und dann Scheinkatholiken).

    1979 haben die Religiösen dann den Shah aus dem Land geputscht und die Macht übernommen.

    Warum gerade die?

    Ganz einfach, weil die die einzigen waren die eine entsprechende Organisationsstruktur hatten.
    Natürlich hat diese Revolution die Extremisten unter den Betreibern an die Schaltstellen der Macht geschwemmt.
    Wie bei jeder Revolution hatten auch hier nur ein kleiner Kreis echte Vorteile vom Umsturz.
    Die Ölindustrie ging jedenfalls wieder in staatlichen Besitz über und die amerikanischen und britischen Betreiber haben ihren Zugang und Einfluß verloren.

    Ganz wie beim Beispiel Cuba haben die USA und auch Großbritannien damals beschlossen, diesen Rauswurf nicht zu akzeptieren und den Iran und seine neue Führung für die Enteignungen haftbar zu machen.
    Natürlich unter Auslassung der Tatsache, daß die Kontrolle über die Öl- und Gasindustrie nur durch den Putsch von 1953 überhaupt an US und britische Firmen gegangen sind.

    In der Zwischenzeit sind die Iraner der Revolution ganz einfach überdrüssig.

    Die Rituale der Revolution sind längst zu inhaltsleeren Pflichtübungen verkommen für die sogar die Demonstranten am Al Aqsa Tag nicht unter umgerechnet 120 Dollar pro Kopf auf die Straße zu gehen bereit sind.
    Gäbe es die Zahlungen nicht, diese Feiertage wären Tage wie alle anderen.

    Die Mullahs sind heute nur mehr die Nummer zwei im Staat, aber rein rechtlich bestimmen sie immer noch den Ton und kontrollieren die Armee, die Revolutionsgarden und die Bonyads (das sind Wirtschaftsbetriebe die ursprünglich als Wohltätigkeitsunternehmen für Kriegsversehrte gebildet wurden und heute den zivilen Wirtschaftszweig der Revolutionsgarden darstellen).

    Tatsächlich haben schon vor langer Zeit wieder die Basaris um eine Gruppe von acht oder neun Familien die eigentliche Macht im Land übernommen.
    Wenn die nicht wollen, sind auch die Mullahs machtlos.
    Blos leben die Basaris ganz gut unter den Sanktionen.

    Wobei die Mullahs auch so auf dem Weg ins Abseits sind, die haben interne Streitereien ohne Ende und dürften auch aus gesundheitlichen Gründen (fast alle Mullahs, die in den vergangenen Jahren gestorben sind, hatten AIDS) bald die Kontrolle verlieren.

    Zusammen mit den populistischen Regierungen Ahmadinejad I und II ergab das viele Jahre lang ein gespaltenes Land.

    Zum Einen eine überwiegende Mehrheit von jungen gebildeten Iranern die die Religiösen einfach satt haben und einen verklärten "amerikanischen Traum" leben wollen.

    Money, Jeans, Sex and Rockn'n Roll.

    Zum Anderen einen Staatsapparat der nur durch einen äußeren Feind an der Macht gehalten wird und diese Situation durch gezielte Propaganda aufrecht erhalten muß.
    Dazu gehört auch die Folklore der beständigen Drohungen Israel - eigentlich das zionistische Regime, mit Israel, selbst, also dem Staat Israel, hat der Iran keine Probleme - zu vernichten und natürlich das Spiel mit der vagen Androhung Nuklearwaffen zu entwickeln.
    Das erhält den äußeren Feind und die Macht im Inneren.

    Die Unterstützung der schiitisch orientierten Milizen wie einer Hezbollah gehört auch dazu, ist aber, im Gegensatz zu anderen Dingen, nicht mehr als eine regional übliche Form der blutigen Folklore - jeder andere Staat/Clan leistet sich z.T. noch viel schlimmere solche Truppen.
    Das ist eine Folge der kulturellen Strukturen der Region in der Clanwesen und nicht Staaten, der Iran und die Türkei sind in ihrer Strukture eine Ausnahme, Politik bestimmen.
    Da leistet sich seit je her jeder Clan einen Schlägertrupp um die Nachbarclans fernzuhalten.
    Und aus diesen Schlägertrupps sind heute eben "richtige" Kleinarmeen mit guter und moderner Ausrüstung geworden.

    Die Sanktionen treffen in der Realität nur die Unter- und Mittelschicht deren Leben ganz einfach teuer geworden ist und für die viele Dinge nicht verfügbar sind.
    Der Iran, und speziell seine Oberschicht, hat mit den Sanktionen kein echtes Problem, nur hohe Aufwendungen.

    Das Land kann diesen Zustand noch viele Jahre ertragen.
    Alles was da passieren würde ist, daß die Iraner noch bessere Lösungen zur Umgehung der Sanktionen finden würden.
    Die können nicht durch die Sanktionen an den Verhandlungstisch gezwungen werden.
    Die sind nur deshalb an den Verhandlungstisch gekommen, weil sie eine neue Taktik und besseres Marketing einsetzen.

    Womit also bleibt, daß der Konflikt um den Iran in keiner Weise ein Konflikt um Kernwaffen ist sondern um die Macht über Rohstoffe und die Region.

    Der Konflikt Schiiten vs. Sunniten wird nicht entschäft werden, der besteht seit 1300 Jahren, seit der Zeit der Shia in der der Imman Husayn ibn Ali ibn Abi Talib, ein Enkel des Propheten sich mit seinen Brüdern in einer Streiterei zerstritten hat und es zur Schlacht bei Karbala gekommen ist - vergleichbar mit der Spaltung der katholischen Kirche in Europa.
    Natürlich beziehen die Saudis wie auch der Rest der sunnitischen Welt (Pakistan, Türkei und andere) ihre Legitimation aus diesem Konflikt.
    Aber das ist tatsächlich eine andere Baustelle.
    Eine Baustelle die zu einem Stellvertreterkrieg in Syrien geführt hat und zur Finanzierung des pakistanischen Kernwaffenprogramms durch Saudi Arabien, welches nun als Frucht dieser Finanzierung von Pakistan Kernwaffen kaufen wird um sie gegen den Iran zu richten.

    Israel spielt in dieser Situation nur einen, sehr lauten, Zaungast.
    Tatsächlich ist Israel wohl weitgehend sicher vor dem Iran.

    Wenn man diesen regionalen Konflikt einmal beiseite läßt, schließlich ist das nicht das Interesse der USA oder Großbritanniens, dann bleibt also nur eine Sache über und das ist der Zugang zu billigen Ölressourcen:

    Die Ölfelder des Iran sind ziemlich alt und nur mehr ein paar Jahrzehnte ausbeutbar.
    Somit war das Embargo eine wirtschaftliche Unterstützung.
    Bei Beginn des Embargos war der relevante, Brent-, Rohölpreis bei rund 40 USD / bbl, heute liegt er halbwegs konstant bei 110 USD / bbl und der Iran liefert aktuell nur 1/5 der sonstigen Exportmenge.
    Damit wird also der Ölbestand des Iran ein paar Jahre länger halten und einen weit höheren Ertrag bringen.
    Wie auch die Ressourcen des Iraq übrigens.

    Die Ressourcen der anderen Golfstaaten sind in der Zeit der Sanktionen stärker belastet worden um den Ausfall des Iran zu kompensieren.

    Womit die Ressourcen des Iran für die Zukunft umso wertvoller werden je länger die Sanktionen andauern.

    Das erklärte Ziel der USA ist ein Regimewechsel im Iran in der Hoffnung ein Regime zu etablieren welches US freundlich ist.
    Dieses neue Regime soll dann, so hofft man, als willfähriger Öllieferant der USA (und Europas) dienen.
    Der Weg dorthin ist, in alter US Manier, der Versuch die Sanktionskeule einzusetzen und das Land auszuhungern.

    Tatsächlich haben die Sanktionen den gegenteiligen Effekt, sie stützen die iranische Führung.

    Und weil man die eigentlichen Ziele zwar als Presidential Decree festgelegt hat (Regime Change) nicht aber vor der UNO als Beweggrund angeben kann um damit Sanktionen zu erwirken, gibt es halt die Coverstory der Befürchtung der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen.
    Wie schon bei Saddam Hussein oder Muhammar Ghaddhaffi.
    Beide hatten irgendwann den Wunsch oder Plan solche Massenvernichtungswaffen anzuschaffen und haben ihn wieder aufgegeben.
    Jahre später haben dann diverse "Koalitionen der Willigen" die jeweiligen Regimes unter fadenscheinigen Gründen militärisch entsorgt und gehofft die Lage würde zugunsten der USA, Großbritanniens oder Frankreichs umkehren.

    Tatsächlich haben die "Revolutionen von Außen" fast immer nur viele Opfer und ein Erstarken der Islamisten sowie wirtschaftliche Vorteile für eine dritte, militärisch und ideologisch unbeteiligte, Partei, die VR China und ihre Wirtschaftsbetriebe, nach sich gezogen.

    Und eine massiv aus den Fugen geratene und destabilisierte Region.

    Womit bleibt, daß die Diskussion um mögliche oder unmögliche Kernwaffen des Iran nicht mehr als ein Marketinggag ist um die tatsächlichen Ziele zu verschleiern.

    Selbst Israel hätte keinen Vorteil von einer Destabilisierung des Iran oder einer weiteren Aufrüstung der Region.
    Aber um Israel geht in diesem Fall wohl auch nicht.

    Es geht nur um die Wiederherstellung des Zustandes vor 1979.
    Das wird, wie bei Cuba, jedoch nie passieren.

    Würden die P5+1 es schaffen über den eigenen Schatten zu springen, würden sie die Sanktionen umgehend ersatzlos streichen.
    Damit wäre das Mullahregime binnen kurzer Zeit Geschichte und die EU wie auch die USA hätten einen Verbündeten in der Region der, vermutlich als einziger, westlicher wäre als der Westen selbst.

    Aber so wird das halt nichts.
    Da ist es einfacher für die ach so vielen "Experten" unter den Journalisten und Bloggern sich die Finger wundzuschreiben und den falschen Weg zu unterstützen.

    Das hat schon in anderen Ländern Kriege und viele Opfer geschaffen und gefördert, da wurde die Journaille teilweise und berechtigt auch vom Unterberger kritisiert, hier aber heult er mit der gutmenschlichen Deppenpartie mit.

    Warum er solchen Blödsinn schreibt muß er mit sich selbst ausmachen.

    Vom Iran und dem Konflikt zwischen dem Westen und dem Iran hat er jedenfalls keine Ahnung aber eine unbelegte Meinung.
    Und die tut er umso lauter kund je weniger er inhaltlich versteht.
    Da verläuft er sich in Platitüden gegen die EU.
    Die EU hat mit der Sache nichts zu tun, wie auch der Rest der P4+1 nichts damit zu tun hat.

    Das ist ein Konflikt zwischen den USA und dem Iran - da geht es nur um beleidigte US Interessen.
    Auch Israel hat nichts damit zu tun, die brauchen den Konflikt um von internen Problemen abzulenken.
    Israel war bis 2003 einer der größten Handelspartner und ein großer Waffenlieferant des Iran.

    Und nein, ich schreibe nicht für ein "Info Portal" für Halbgebildete, ich betreibe seit knapp 15 Jahren sehr erfolgreiche Geschäfte in der Region und kenne daher viele der Akteure persönlich.
    Ich beziehe meine Informationen aus erster Hand.

    • Little Boy (kein Partner)
      02. Dezember 2013 15:52

      ihr Rum ist wahrscheinlich mit 80% angereichert.

    • Tik Tak (kein Partner)
      02. Dezember 2013 15:55

      Sie sollten nicht von Ihren eigenen Alkoholproblemen auf andere schließen.

    • socrates
      02. Dezember 2013 23:28

      Lang aber gut !

    • terbuan
      03. Dezember 2013 14:46

      Danke Tik Tak für Ihren ausführlichen Kommentar,
      wie aus meinem Kurzkommentar ersichtlich, deckt sich meine Meinung im wesentlichen mit der Ihren, was Sie nicht angesprochen hatten, das war die teilweise Abkehr vom USD bei der Verrechnung von Öllieferungen, was die USA natürlich besonders ärgert!
      bG/terbuan

    • Tik Tak (kein Partner)
      04. Dezember 2013 13:12

      Terbuan, das stimmt schon, ist aber z.T. auch ein wenig von der Realität überrollt.

      Auf Kish im Iran gibt es eine EUR basierende Rohöl Börse, die allerdings die Wert aus Platts, eben in Euro, handelt.
      Der Preis dort is Brent bzw. NIOC monthly average.
      Dort werden die meisten Geschäfte in AED, RMB und EUR abgewickelt und nicht in USD.
      Wobei die Zahlung dann, sanktionsbedingt, teilweise über Sekundärmarkt Wertpapiere abgewickelt wird, schließlich ist der Iran ja immer noch von SWIFT und Cross Border Zahlungen abgeschlossen.
      Deutsche Government Bonds sind da sehr beliebt.

      In Basra im Irak gibt es ebenfalls eine Rohöl Börse die primär in EUR und INR aber auch in RMB handelt und deren Verkauf auch auf den Platts Preis Einfluß hat, die sind eine eigene Platts Alert Page.
      Gerade in Basra kaufen einige US Firmen in EUR um die Kursschwankungen zwischen EUR und USD zu nutzen.
      Das ist nicht viel, macht aber in der Menge doch einiges aus.

      Bislang haben wir da keine Reaktion, meine Firma ist da als Berater tätig, seitens der USA gesehen.
      Ganz im Gegenteil, sogar die US Regierung hat sich dort, über ihre Versorgerfirmen, mit Swaps für die Marineversorgung eingedeckt.
      Nach OFAC Regeln nicht ganz legal aber was solls.

      Das selbe Spiel beginnt jetzt schön langsam auch im Norden des Irak, wo Rohöl und Produkte in EUR, RUB und TRY gehandelt und abgewickelt werden.

      Auch wenn das nur ein kleiner Anfang ist, das werden die USA nicht mehr lange aufhalten können.

  18. Dr. Knölge (kein Partner)
    02. Dezember 2013 14:02

    Ich halte das Abkommen für einen schweren Fehler, die Blauäugigkeit des Westens spricht wieder einmal Bände. Obamas Haltung ist für mich nicht nachvollziehbar, möglicherweise ist er eben doch Moslem, und China und Russland kochen ihr eigenes Süppchen. Welchen Sinn machen überhaupt jahrelange Repressionen, wenn sie für ein vages Versprechen aufgegeben werden?

    Ich höre immer wieder das Argument vom Gleichgewicht des Schreckens. Im schlimmsten Fall wird dem Iran geradezu die Atombombe empfohlen mit dem Hinweis auf die atomare Bewaffnung Israels. Diese Sichtweise verkennt das Wesen des Islam, die immanente Todessehnsucht. Ich weiß nicht mehr genau, war es Ayatollah Khomeini oder ein anderer iranischer Führer, der gesagt hat, zitiert aus dem Gedächtnis:
    Zwei Atombomben genügen, um Israel zu vernichten. Gewiss kann Israel dann noch den Iran auslöschen, doch das spielt keine Rolle, denn der Islam wird überleben. Israel gibt es aber nicht mehr.

    Meine Konsequenz daraus ist hart und klar. Ich drücke Israel die Daumen, wenn es einen Schlag gegen die Atomanlagen und den Druckwasserreaktor führt. Es ist unvermeidlich.

    • Verdi (kein Partner)
      02. Dezember 2013 21:05

      Israelischer Professor: „Wir könnten alle europäischen Hauptstädte zerstören"
      Der israelische Professor Martin Van Crevel: „Wir besitzen mehrere Hunderte Atomsprengköpfe und Raketen und können sie auf Ziele in alle Richtungen starten, vielleicht sogar in Rom. Die meisten europäischen Hauptstädte sind Ziele unserer Luftwaffe.Creveld, ein Professor für Militärgeschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem, wies darauf hin, dass die „kollektive Abschiebung“ Israels einzige sinnvolle Strategie gegen das palästinensische Volk wäre.„Die Palästinenser sollten alle abgeschoben werden. Die Menschen, die für diese streben (die israelische Regierung) warten nur auf den richtigen Mann zur richtigen Zeit.„Unsere Streitkräfte sind nicht die 30. stärkste in der Welt, sondern die Zweiten oder Dritten. Wir haben die Fähigkeit, die Welt mit uns nieder zu reissen. Und ich kann Ihnen versichern., Dass dies geschehen wird, bevor Israel untergeht.“

      Der israelische Atomwissenschaftler Mordechai Vanunu bestätigt Israels globale thermonukleare Erpressung
      Dr. Hesham Tillawi: „Ein israelischer Professor sagte ein paar Monate her, dass „wir die nuklearen Fähigkeiten haben, jede große europäische Stadt zu schlagen.“ Ist das wahr, Ihrer Meinung nach?“
      Mordechai Vanunu: „Ja, es ist wahr, sie können jede Stadt auf der ganzen Welt bombardieren, und nicht nur diejenigen in Europa, sondern auch in den Vereinigten Staaten, und durch diese Bedrohung schicken sie eine geheime Nachricht zu jedem Führer und jeder Regierung, dass sie die Fähigkeit haben, sie aggressiv zu nutzen und sie zu erpressen, Europa und die Vereinigten Staaten zu erpressen, überall, in jedem Staat der ganzen Welt.“
      „Es waren Europa und die Vereinigten Staaten, die ihnen zu dieser Macht geholfen haben, und jetzt, dass Israel sie hat, kommt es zurück und sagt zu ihnen: “Wir werden keinem Befehl gehorchen, den Sie uns geben. Keinem Völkerrecht, keinem internationalen Abkommen, keinen UN-Resolutionen“, und das alles wegen dieser atomaren Waffen, die sie haben ...“

      http://die-evidenz.de/new2/index.php?option=com_content&view=article&id=255:israelischer-professor-wir-koennten-alle-europaeischen-hauptstaedte-zerstoeren&catid=5:aktuell&Itemid=27

  19. Jewgeni Gorowikow
    01. Dezember 2013 21:52

    OT: In der „Presse“ gibt es einen sehr zutreffenden (namentlich nicht gezeichneten) Kommentar mit dem aktuellen Vergleich: Schwarz&Rot–Koalition in Berlin und in Wien:

    In Berlin und in Wien: Zweimal Große Koalition

    In Deutschland und in Österreich schreiben gerade christdemokratische Parteien ein neues Kapitel ihrer Selbstaufgabe. (Die Presse, 2.12.2013)

    Viel mehr, als dass sie zur selben Zeit stattgefunden haben und in beiden Fällen über eine Große Koalition (also definitionsgemäß zwischen Christdemokraten und Sozialdemokraten) verhandelt wurde bzw. noch wird, ist den Regierungsverhandlungen in Deutschland und Österreich nicht gemeinsam. Schon die Ausgangslage war ganz unterschiedlich: Die Unionsparteien, nennen wir sie „Schwesterparteien“ der ÖVP, haben die Bundestagswahl im September fulminant gewonnen. Die SPD, eine Schwesterpartei der SPÖ, hat zwar gegenüber 2009 zugelegt, bleibt aber weit hinter ihrer „Normalstärke“ zurück und weit abgeschlagen hinter CDU/CSU.

    SPD hatte Alternativen

    Dennoch ist die strategische Lage der Unionsparteien komplizierter als die der ÖVP. Die SPD hatte zur Koalition mit der Union eine Regierungsalternative in den Grünen und den Linken, was ihr Parteivorsitzender sogar dann noch provokant als Ziel nach der nächsten Wahl genannt hat, als er schon mit der CDU verhandelte.
    Die CDU konnte nur eine Koalition mit der SPD bilden, da ihr der Wunschpartner FDP abhanden gekommen war und die Grünen zu einer Regierung mit der Union (noch?) nicht bereit sind. In Österreich dagegen haben weder SPÖ noch ÖVP eine Alternative zur Großen Koalition. Paradoxerweise ist die ÖVP also in einer stärkeren Position als die CDU. Dass sie – und damit die Republik – daraus Gewinn ziehen wird, muss man jedoch bezweifeln.
    Das Verlangen der ÖVP nach Ehrlichkeit und ernsthaften Sparbemühungen angesichts des „Budgetlochs“ und der Finanzierungslücke ist höchst berechtigt. Aber die Drohung, andernfalls werde es keine Koalition geben, nimmt zurecht niemand ernst. Warum sollte die ÖVP das wahr machen, wo sie schon vorher ohne Not wichtige Positionen geräumt hatte?

    ÖVP – eine Familienpartei?

    Es war der Obmann der angeblichen Familienpartei, der die schon versprochene Erhöhung der Familienbeihilfe absagte, die seit 13 Jahren nicht mehr angepasst worden ist und in dieser Zeit 30 Prozent an Wert verloren hat. Selbstverständlich werden dafür die Parteienförderung, die Pensionen und die Mindestsicherung angepasst.

    Sakrosankt für die ÖVP sind selbstverständlich die teilweise absurde Agrarförderung und die Anpassung der Beamtengehälter. Und selbstverständlich wird der unsinnige Koralmtunnel weitergebaut, den sich seinerzeit ein blauer Landeshauptmann eingebildet hat und auf den nun zwei rote nicht verzichten wollen. Auch in der Bildungspolitik hat die ÖVP abgedankt. Die SPÖ verfolgte auch mit dem Lehrerdienstrecht still und konsequent ihr altes Ziel der Gesamtschule, während Spindelegger mit den Lehrervertretern über die Gehälter feilschte.

    Faymann legte derweil eine populistische Zwischeneinlage hin, versprach die Kürzung obszön hoher Pensionen. Das trägt zwar zur Budgetsanierung nichts bei, passt aber bestens zur „Mehr-Gerechtigkeit“-Masche. Ob sie wirklich kommt, werden ohnehin erst die Verfassungsrichter entscheiden.

    Koalitionsverhandlungen in Deutschland und Österreich laufen nach verschiedenen Mustern, die Ergebnisse ähneln einander trotzdem. Die SPD ist hochgradig ideologiegesteuert. Ihr Machtwille wird immer wieder durch ideologische Bedenken konterkariert. Der Parteivorsitzende muss sich nicht mit selbstherrlichen Ministerpräsidenten herumschlagen wie etwa ein ÖVP-Obmann mit den Landeshauptleuten, dafür aber mit ideologischen Flügeln, wobei ihm der „rechte“ Seeheimer Kreis kaum Schwierigkeiten macht.

    Linke Verwandtschaften

    Das Problem sind die „Parteilinken“. Weil sie eine starke Strömung in der SPD sind, ist ein Bündnis mit der neokommunistischen Partei Die Linken eine ständige Versuchung. Die Nähe zur Linken ist nicht nur eine Machtoption, sondern beruht auf innerer Verwandtschaft und tiefen Sympathien in großen Teilen der SPD.

    Deshalb ist der Ausgang der Urabstimmung am 14. Dezember über den Koalitionspakt so unabsehbar. Jede vernünftige Partei mit 25,7 Prozent der Wählerstimmen würde einem Vorsitzenden, der gegen eine 41,5-Prozent-Partei so gut wie alle seine Wünsche durchgesetzt hat, zujubeln und dem Ergebnis begeistert zustimmen. Nicht so die SPD.

    Ganz anders die SPÖ. Sie ist vorwiegend machtgesteuert. Am Interesse, an der Macht zu bleiben, lässt sie sich nicht durch programmatische Vorstellungen oder irgendwelche ideologischen Skrupel irritieren. Auch so etwas wie Staatsinteresse oder Verantwortung sind ihr ziemlich fremd.

    Die dramatische Lage des Staatshaushalts rührt sie wenig, sie sieht sie auch nicht als Grund zu größeren Reformen etwa im Pensionssystem. Bezeichnend dafür ist das erste Gespräch zwischen Werner Faymann und Michael Spindelegger nach der Wahl. Es soll sich so abgespielt haben: „Ich habe acht Projekte, die wir angehen könnten“, soll der ÖVP-Obmann gesagt haben. „Und was hast du?“ Faymann war erstaunt: „Was meinst du mit Projekten?“ Später sollte es Rudolf Hundstorfer so sagen: „Schauen wir einmal.“

    CDU räumte ihre Stellungen

    Völlig unvorstellbar in Österreich wäre es, dass die Verhandlungen abgeschlossen, die Minister aber erst später bekannt gegeben werden. In Deutschland ist das mit Rücksicht auf die Urabstimmung über das Verhandlungsergebnis in der SPD tatsächlich vereinbart worden. Die Basis der desorientierten Partei soll nicht womöglich durch Personalquerelen noch weiter verstört werden.

    Dass SPD-Chef Sigmar Gabriel als Wirtschaftsminister in Aussicht genommen ist, weiß trotzdem jeder. Auch ist es kein Geheimnis, dass Frank-Walter Steinmeier wieder Außenminister werden wird.

    Im Berliner Koalitionspakt lässt sich kaum noch etwas finden, was einmal zum „Markenkern“ der CDU gehört haben mag. In der Familien- und Gesellschaftspolitik hat sie alle Stellungen geräumt. In der Wirtschafts- und Sozialpolitik ist auch die Union, vor allem auf Druck der CSU für den paternalistischen Wohlfahrtsstaat sozialdemokratischen Zuschnitts.

    Ein schlimmeres Urteil über den deutschen Koalitionspakt kann kaum gesprochen werden, als dass er vom französischen Präsidenten und vom spanischen Ministerpräsidenten gelobt wird. François Hollande rühmte Union und SPD dafür, dass sie das Pensionsalter herabgesetzt und den Mindestlohn eingeführt haben.

    Warum Hollande frohlockt

    Letzteres bringt ihn der Verwirklichung eines Traums näher: Die Deutschen besorgen die Beschädigung der Konkurrenzfähigkeit ihrer Unternehmen nun selbst.

    Dadurch wird sich freilich die Lage Frankreichs, des „kranken Manns Europas“, nicht verbessern. Aber Hollande wird sich weiter der alten sozialistischen Illusion hingeben, es werde automatisch der eine reicher, wenn man nur den anderen ärmer mache.


    Mariano Rajoy zeigt sich beruhigt darüber, dass Deutschland „stabil“ bleibt. Denn das garantiert ihm, dass die Deutschen weiter indirekt über die EZB und die diversen Hilfsfonds die Schulden der anderen zahlen werden. (Ende)

    Link: http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1492986/In-Berlin-und-in-Wien_Zweimal-Grosse-Koalition

  20. Brigitte Imb
    01. Dezember 2013 20:59

    OT

    Referendum in Kroatien: Fast zwei Drittel gegen Homo-Ehe

    Die Linken rotieren und der Ministerpräsident läßt mit sehr merkwürdigen Aussagen aufhorchen, die mit Demokratie nichts zu tun haben. Ein Mehrgeitsentscheid, der den Linken nicht genehm ist - soll NIE mehr ermöglicht werden.( Zit.: Dies ist das letzte Mal, dass eine Mehrheit einer Minderheit ihre Rechte beschneidet.)

    Leider konnte ich zur Wahlbeteiligung, die niedrig gewesen sein soll, keine endgültigen Daten finden. Es wundert mich nämlich, so wie die Linke schimpft, daß nicht mehr ihrer eigenen Gegner votiert haben.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1493037/Referendum-in-Kroatien_Fast-zwei-Drittel-gegen-HomoEhe?_vl_backlink=/home/index.do

    • oberösi
      01. Dezember 2013 21:50

      ...und die Meldung auf orf.at trägt auch mehr zur Verwirrung als Klarstellung bei, nach dem Motto: ....daß nicht sein kann, was nicht sein darf.
      Man denke nur, welch mediales Feuerwerk abgebrannt worden wäre, wär´s umgekehrt gewesen.
      Wäre nicht überrascht, wenn sog. HistorikerInnen den kirchlichen Initiatoren des Referendums demnächst Kollaboration mit der Ustascha "nachweisen" würden....

    • Brigitte Imb
      01. Dezember 2013 22:15

      Die Linken wollen nicht kapieren, daß nicht nach ihrer Ideologie GELEBT wird.

      Und mit dem "Rechte beschneiden", das die Linken in diesem Fall anprangern ist das so eine Sache die auch von ihnen nicht jeder Minderheit zugestanden wird. Man denke an die Burschenschafter in Innsbruck.
      Mir scheint die Toleranz im Weltbild der Linken ein wenig verrückt, in beiderlei Hinsicht des Wortes.

  21. schreyvogel
    01. Dezember 2013 14:37

    Der Staat Israel hat ein riesiges Problem:

    Er wurde auf geraubtem Gebiet gegründet, und die Millionen von Beraubten leben ärmlichst in Israel und um Israel herum und haben nur eines im Sinn: Ihr Land zurückzuerobern (Israel nennt das "Terrorismus").

    Israel ist sich dieses Geburtsfehlers voll bewusst. Es fühlt sich bedroht (Kreisky nannte es das "Masada-Syndrom") und versucht daher mit allen Mitteln, seine Nachbarstaaten zu schwächen und seine Verbündeten zu mobilisieren.

    Die Folge: Ein "weltpolitisches Chaos im Nahen Osten" (siehe heutiger Kommentar von Haider). Aber die "demographische Zeitbombe" (siehe oberösi) tickt unaufhaltsam weiter, der Ausgang dieses Problems ist angesichts der israelischen Atomwaffen nicht vorherzusagen. Er kann apokalyptisch werden.

    • oberösi
      01. Dezember 2013 18:02

      "Wenn ich Palästinenser wäre, warum sollte ich mit den Juden Frieden schließen wollen? Nicht sie sind gekommen und haben uns das Land geraubt, wir waren das. Was können die Palästinenser dafür, daß die Juden im Zweiten Weltkrieg ermordet und vertrieben wurden. Das ist ihre Geschichte, nicht unsere". Worte nicht etwa vom Jörgl, Le Pen, anderen sinistren Populisten oder Kryptofaschisten. Ben Gurion wars, Mitbegründer und Vater des Staates Israel und sein erster Premier.

    • oberösi
      01. Dezember 2013 19:14

      erratum: muß natürlich heißen: Das ist unsere Geschichte, nicht ihre.

    • Brigitte Imb
      01. Dezember 2013 23:05

      Bös´ ausgedrückt ist die Westbank das größte "Konzentrationslager" der Welt (halt nach heutigen Maßstäben).
      ;-) (der Zwinkerer kann lebensrettend sein...)

    • oberösi
      01. Dezember 2013 23:39

      @ Werte Brigitte Imb,
      zumindest bleiben Sie damit zwar knapp, aber doch innerhalb des politkorrekten Verfassungsbogen und Wiederbetätigung kann Ihnen nicht unterstellt werden...

    • Brigitte Imb
      02. Dezember 2013 02:06

      Diese sog. Wiederbetätigung soll mir einmal einer nachweisen. Da ich - belegbar - nach 1945 geboren bin kann ich mich gar nicht "wieder" betätigen.
      Diese Semantik sollte aufgearbeitet werden. Also wenn man mich anzeigt,.... dann judizier´ma´s durch.

    • schreyvogel
      02. Dezember 2013 09:17

      Wiederbetätigen können sich selbst Buben, indem sie die rechte Hand waagrecht nach vorne strecken, auch wenn sie vom National-Sozialismus keine Ahnung haben.Wenn sie von meldewilligen Antifaschisten oder Journalisten der Polizei zur Kenntnis gebracht werden, fassen sie dafür längere Freiheitsstrafen aus.

      Jedermann/jedefrau kann sich auch heute noch wiederbetätigen. Ein falsches Wort genügt.

    • Tik Tak (kein Partner)
      02. Dezember 2013 17:28

      Schreyvogel, egal was Israel an Geburtsfehlern an sich hatte oder ob man Israel mag oder nicht, der Staat ist seit mehr als drei Generationen existent.
      Damit ist in der Realität der Staat etabliert und muß genauso in die Überlegungen einbezogen werden wie alle anderen Staaten der Region.
      Egal ob die Begründung für den Staat ein Vertrag oder die Geschichte um einen imaginären Freund aus lang vergangenen Zeiten ist.

      Wobei in diesem aktuellen Konfliktfeld Israel sowieso nur ein lauter Zaungast ist.

    • schreyvogel
      02. Dezember 2013 19:47

      Tik Tak,
      dann erklären Sie bitte den rund 5,5 Millionen von der UNRWA registrierten Flüchtlingen, dass ihre Ansprüche auf ihr Land verjährt sind, weil ja die Räuber ihren Raub drei Generationen lang in blutigen Kriegen erfolgreich verteidigt haben.
      Dass also ihr Land jetzt rechtmäßig den Juden gehört und dass diese daher zurecht absolute Sicherheit fordern.

      Wenn Sie das wirklich glauben.

    • schreyvogel
      02. Dezember 2013 20:05

      Tik Tak,
      http://www.irinnews.org/report/89571/middle-east-palestinian-refugee-numbers-whereabouts

      Die weltweite Gesamtzahl an palästinensischen Flüchtlingen, inklusive der nicht registrierten, beträgt laut UNWRA 7,1 Mio.

      Ein gewaltiges, explosives Konfliktpotential, das Israel trotz Atombombe NICHT dauerhaft im Griff hat.

    • Tik Tak (kein Partner)
      02. Dezember 2013 21:25

      Schreyvogel, ich brauche das weder jemanden zu erklären noch zu rechtfertigen.
      Die Existenz Israels ist eine Tatsache, das ist die normative Kraft des Faktischen.
      Das mag man mögen oder nicht, es ändert nichts daran.

      Völkerrecht ist immer das Faustrecht des Stärkeren.

      Das mußten andere Völker auch schon einsehen.

      Wenn man etwas am Zustand Israels ändern will, muß man entweder einen Vernichtungskrieg anzetteln, da stehen die Chance eher schlecht, oder das Land von innen her auflösen, da stehen die Chancen noch schlechter.

      Womit dem Realisten nur die Anerkennung bleibt.

      Schlimm?
      Ja, aber eben die Realität.
      Die 5.5 mio. Palästinenser die aktuell als Flüchtlinge leben werden das nicht gerne hören wollen, aber für die ist der Zug abgefahren.

      Je eher man diese Tatsache akzeptiert desto eher kann man seine Zukunft zu gestalten beginnen.

    • schreyvogel
      03. Dezember 2013 11:18

      Tik Tak,
      möglicherweise ist ja die normative Kraft des Faktischen in Stein gemeißelt, aber ganz sicher nicht das Faktische selber.

      Dieses ändert sich unaufhaltsam. Die Israelis sind nur so stark wie die USA sind, und bekanntlich sind schon Hausherren gestorben.

      In diesem Fall wird die Änderung allerdings explosiv sein.

  22. Pumuckl
    01. Dezember 2013 14:19

    " Und Saudiarabien hat nach etlichen Anzeichen aus Angst vor dem Iran mit ihrer
    Beschaffung ( der ATOMWAFFE ) begonnen. Was Israel interessanterweise viel weniger zu stören scheint. "

    Diese scheinbare Randnotiz von A.U. muß, wenn sie stimmt schon nachdenklich machen.

    ° Daß große syrische Giftgasmengen* für Israel nicht akzeptabel sind muß jederman begreifen. Daß zu deren Enfernung dessen, das aktuelle schreckliche Gemetzel in diesem bisher relativ friedlichem Land nötig ist, werde zumindest ich
    niemals begreifen.
    Warum aber sieht Israel Atomwaffen gerade in den Händen der Saudis nicht als Bedrohung ? ? ?

    ° Waren nicht, bis auf zwei, alle 9. 11. Attentäter und deren zumindest geistiger Führer Bin Laden, Saudis ?
    Müssten da nicht die USA und Israel gerade gegenüber den Saudis besonders mißtrauisch sein und jegliche Atom-Ambitionen schon im Ansatz unterbinden?

    ° Für die von Saudiarabien religiös-ideologisch und materiell großzügig unterstützten, neuerdings vereinigten " Freiheits-Rebellen" ist die Errichtung eines " Gottesstaates " erklärtes Ziel. Ist das für den " Westen " auf einmal guter
    Islam? US-Präsident G.W. Busch hatte doch einst zum Kreuzzug aufgerufen!

    ° Hat Israel Saudiarabien benützt um mittels religiös fanatisierter Banditenheere DIE SYRISCHEN GIFTGASBESTÄNDE * ZU ENTFERNEN UND DABEI DAS GEMETZEL UNTER SYRISCHEN ZIVILISTEN IN KAUF GENOMMEN ? ? ?

    ° " Der Moor hat seine Pflicht getan, der Moor kann gehen " Haben die Saudis in
    Syrien ihre " Pflicht getan " und sind wegen ihrer atomaren Abitionen bald selbst Ziel von Sanktionen und Kriegsdrohungen?
    Schon im WK I wurden ja die Araber von den Briten betrogen, in dem ihnen
    für den Kampf gegen die Türken politische Hoffnungen gemacht wurden, welche niemals eingelöst wurden.

    • schreyvogel
      01. Dezember 2013 14:43

      Dem saudi-arabischen Königshaus geht es einzig und allein um die Erhaltung der Macht. Es würde zu diesem Zweck sogar ein Bündnis mit dem Sheitan eingehen, oder mit Israel.

    • Pumuckl
      01. Dezember 2013 14:50

      Muß noch die Fußnote zu oben nachreichen:

      * Ich stimme folgender Meinung von @ Dr. Ludwig Ortner 11:20 aus tiefer Überzeugung zu:

      " Chemische Kampfstoffe " und Atomsprengköpfe sind keine Waffen sondern
      WERKZEUGE DES MASSENMORDES !


      P S Auch der ganze Beitrag von Dr. Ortner findet, mit Ausnahme des vorletzten Satzes, den ich nicht verstehe, meine Zustimmung.

    • Pumuckl
      01. Dezember 2013 15:09

      @ schreyvogel 14:43

      " . . . Erhaltung der Macht . . ." Das stimmt zwar, aber dem " . . . einzig und allein . . . " widerspreche ich.

      LEIDER IST DER RELIGIÖSE WAHN, LEIDER ABER NICHT NUR JENER DER MOSLEMS, nicht zu unterschätzen.

      Das macht das Geschehen in Nah-Ost nur scheinbar unberechenbar. Langfristig ist es leider recht gut abschätzbar.

    • schreyvogel
      01. Dezember 2013 17:18

      Pumuckl,
      Sie haben natürlich völlig recht, dass man den religiösen Wahn nicht unterschätzen darf. Aber im Fall der saudi-arabischen Herrscher meine ich, dass diese nicht um der Religion willen handeln, sondern recht zynisch die Religion als ein Mittel zur Erhalt ihrer Macht benützen.
      Genau das hat ihnen auch bin Ladin vorgeworfen. Wenn jemand aus religiösem Wahn gehandelt hat, dann viel eher dieser als die saudische Herrscher. Aber bin Ladin hatte auch andere stark Motive, speziell das Unrecht an den Palästinensern.

    • Pumuckl
      01. Dezember 2013 21:53

      @ Schreyvogel 17:18

      " . . . zynisch die Religion als Mittel zum Erhalt ihrer Macht benützen . . . "

      Wo sehen Sie diese Macht ?

      ° Die Saudis schwimmen in Petrodollars.

      ° Die Saudis finanzieren damit Terror, auch gegen jene Moslems welche den Koran anders interpretiern als sie selbst.

      ° Die Saudis kaufen deutsche Panzer für ganze Armeen, aber kaum jemand traut ihnen zu, daß sie dafür auch adäquate Mannschaften aufbieten können.

      ° Ja, die Saudis benützen die Religion um ihre eigenen Bürger unter deren steinzeitlichen Regeln zu nötigen. Daß das Land, bei allem verschwenderischen Luxus, auch geistig in der Steinzeit verharrt, ist die Folge. Wenn man davon absieht, daß die Araber vor 1000 Jahren die geistige Welt der Griechen tradiert haben, WAS HABEN DENN DIE ARABER JETZT UND IN DEN LETZTEN 2000 JAHREN
      ZUR ENTWICHLUNG DER MENSCHEIT BEIGETRAGEN ? ? ? ICH SEHE NICHTS ! ! !

      NOCHMALS, WO SEHEN SIE DA WIRKLICHE MACHT ?

      ° Artig müssen die Saudis auf Dollars für ihre Öllieferungen beharren und damit den Dollar stützen. Das Abweichen von diesem Gebot ist schon manchem Potentaten schlecht bekommen. Sie haben nicht die Macht das zu wagen!

      Die USA und Israel schauen saudischen Bemühungen um so genannte
      A- Waffen möglicherweise eine Weile zu. Bevor sie sich dem Ziel ernsthaft nähern, wird in Saudiarabien aber das Regime ausgetauscht. Vorzugsweise durch innere Unruhen. Man hat da Erfahrung!

    • Tik Tak (kein Partner)
      02. Dezember 2013 15:53

      Saudi Arabien hat die pakistanische Atombombe co-finanziert und ruft jetzt ganz einfach, wie schon vor Monaten angekündigt, die Option für die Lieferung der Atombombe ab.
      Die Trägersysteme sind, mit Ausrichtung Iran, schon seit einem Jahr installiert und haben ausreichend Reichweite um bis nach Europa (Griechenland) jedes Ziel zu erreichen.
      Das ist also keine Nebenbemerkung, das ist seit langer Zeit vorbereitet und öffentlich dokumentiert.

      So lange der Vorstand und der Aufsichtsrat von ARAMCO unter US Kontrolle steht und das Haus Saud weiterhin genug Geld bekommt um den sozialen Frieden im Land zu finanzieren wird sich am Status Saudi Arabiens nichts ändern.

      Saudi Arabia hat das NPT unterschrieben und seine zivile Kernenergienutzung weitgegend durch externe Experten durchführen lassen.
      Es gibt ein paar Agreements mit den USA und China für zivile Kernkraftnutzung und -Technologie.

      Die militärische Seite ist aber seit zumindest 1994 nach Pakistan, kein NPT Unterzeichner, ausgelagert worden.
      Die Planung der Anschaffung einer eigenen saudischen, "islamischen", Kernwaffe dürfte seit 2003 laufen.
      Seit damals gibt es einen regen Austausch von saudischen und pakistanischen Experten und Schulungen von saudischem Personal in Pakistan sowie ein Programm zu Installation von kernwaffenfähigen Trägerssystemen.

      Das alles unter den Augen der USA und ohne großartige Kritik seitens der USA.

      Dieser Mohr hat seine Schuldigkeit noch lange nicht getan, der liefert Öl, kauft brav Waffen und hält den Iran auf Distanz.

      Wobei Saudi Arabien nur wegen seiner selbsternannten Schutzrolle über die heiligen Stätten Mekka und Medina vor Angriffen durch seine muslimischen Genossen sicher ist.
      Nicht wegen seiner militärischen Kapazitäten.
      Die sind nur auf dem Papier vorhanden.

    • Pumuckl
      03. Dezember 2013 13:18

      @ Tik Tak (k.P.) 15:53

      Danke für Ihre m.E. wirklich kenntnisreichen Repliken. Nur der bescheidene Blickwinkel eines mißtrauischen Konsumenten mediale Informationen, war Grundlage meines eigenen Kommentars.

  23. Josef Maierhofer
    01. Dezember 2013 13:00

    Das Pulverfass ist um eine Facette reicher und wird ein Pulverfass bleiben, war es auch durch Jahrtausende.

    Egal, ob Schiiten, Sunniten, Zionisten, etc. es wird dort immer Spannungen geben, heute halt mit Atomwaffendrohungen. Dabei hat meiner Meinung Europa ohnehin nichts zu sagen, bei uns sind die Windelhosen voll.

    Frankreich, Deutschland, Großbritannien gehören dazu, Österreich ist im 1. Weltkrieg ausgeschieden und sollte meiner Meinung nach neutral bleiben nach dem Muster der Schweiz.

    Möge diesem Vertrag eine Dauerhaftigkeit beschieden sein !

  24. Eco
    01. Dezember 2013 12:42

    Wer glaubt denn ernstlich, dass der Iran auf die Atombombe verzichten will ? Wer vermeint, dass die Inspektionen erfolgreich durchführbar sind ? Ich nicht. Die Zugeständnisse des Iran haben ihre Ursache darin, dass durch die weitgreifenden Sanktionen des Westens die Bevölkerung, vor allem die Jugend, mit dem Regime immer unzufriedener wurden und die Mullahs einen Kollaps ihres Regimes befürchteten. Noch 2 Jahre konsequente Sanktionen und es wären Veränderungen zum Besseren festellbar gewesen. Nun werden die Sanktionen gelockert und das Regime festigt sich wieder.
    Ich kann nur hoffen, dass Israel tatsächlich eine wirkungsvolle Atombombe hat. Letztlich ist Israel der einzige Schutz gegen den Iran. Oder glauben Sie, dass die USA unter Abama einschreiten würde ? Oder die Atommacht Frankreich ? Oder Pakistan ?
    Solange der Iran die Auslöschung des Staates Israel auf seine Fahnen schreibt, kann ich Isreal verstehen.
    Dass die Gefahr latent ist ergibt sich auch aus der seltsamen Allianz Saudiarabien/ Israel.
    Wäre auf die USA mehr Verlass gäbe es diese Probleme in weit geringerem Ausmass.

    • Der Zweifler
      01. Dezember 2013 13:46

      @Eco
      Waren Sie schon einmal im Iran? Wenn ja, dann wundere ich mich über Ihre Äußerungen. Wenn nein, dann sollten Sie das Land einmal bereisen und nicht hier die Meinung der manipulierten Systemmedien wiedergeben.
      Das iranische Volk wünscht sich jedenfalls alles andere als ein Chaos, welches die USA in einigen der angrenzenden Ländern ausgelöst hatten!

    • Eco
      01. Dezember 2013 14:28

      @ Der Zweifler
      Ich gehe mit Ihnen d´accord, dass die USA nicht in der Lage sind im IRAN Ordnung im amerikan. Sinne zu schaffen, geschweigedenn Demokratie zu exportieren. Dies ist im IRAK eindeutig gescheitert.
      Wenn ich gesagt habe, dass auf die USA kein Verlass wäre, meinte ich die Atomgespräche in Genf. Vertrauensvorschüsse sind bei einer so heiklen und gefählichen Materie ungeeignet. Der IRAN wäre zu veranlassen gewesen, einen atomaren Kassasturz zu machen und auf alle Techniken zu verzichten, die zur Herstellung von Atomwaffen nötig sind. Analog dem Verzicht Syriens auf Chemiewaffen.

    • Der Zweifler
      01. Dezember 2013 15:05

      @Eco
      Der Iran ist eines der bevölkerungsreichsten Länder dieser Region (mit 75 Mio. Einwohnern etwa gleich wie die Türkei) und hat enorme Reserven an Öl und Gas.
      Das von den Amis unterstützte und gehasste Schah-Regime wirkt heute noch wie ein Trauma bei der Bevölkerung nach.
      Es ist daher kein Wunder, dass sich die Menschen und ihre Herrscher vor den Atomwaffen der USA-Israel Verbündeten fürchten, zumal sie erleben mussten, welche Aktionen in ihrer unmittelbaren Umgebung von dieser Seite abgelaufen sind.
      Und sie fragen sich natürlich, wo und warum gibt es hier ein Monopol auf Atomwaffen, sind wir als Volk von 75 Mio. eine Kategorie zweiter Klasse, das nur den Befehlen aus Washington oder Jerusalem zu gehorchen hat?
      Der Iran akzeptiert neuerdings den chinesischen Renminbi als Zahlungsmittel für Ölexporte nach China, das alleine wäre für die USA ein Kriegsgrund, siehe Irak und Libyen!

    • Tik Tak (kein Partner)
      02. Dezember 2013 16:03

      Eco, ich würde Ihnen empfehlen, ein paar Wochen im Iran Urlaub zu machen und mit den Menschen dort zu reden.
      Dazu reichen Englischkenntnisse.
      Ihre Ansichten werden vielleicht von vielen westlichen Medien geteilt, im Land selbst sieht die Sache ganz anders aus.

      Die Sanktionen erhalten das Regime.
      Gäbe es die Sanktionen nicht, wäre das Regime längst Geschichte.
      Aber solange es einen äußeren Feind gibt tendieren auch die stärksten Krtiker dazu, sich hinter der eigenen Führung zu stellen.

      Solange es die Sanktionen gibt werden die Mullahs fest im Sattel sitzen.
      So unzufrieden mit der grassierenden Korruption und den Einschränkungen, für die es viele Umgehungsmöglichkeiten gibt, können die Iraner gar nicht sein, daß das nicht durch den äußeren Feind aufgehoben wird.

      Ahmadinejad ist tatsächlich, bei all den Fehlentschieidungen und der Korruption wiedergewählt worden.
      Rohani ist nur ein wenig weniger populistisch und näher an den Mullahs als Ahmadinejad.
      Aber genauso ein Hardliner.
      OK, ein freundlicher Hardliner.

      Der wurde, explizit als Vertreter der Mullahs, demokratisch gewählt.
      Sie täuschen sich also, wenn Sie glauben, die Sanktionen würden das Regime stürzen.

  25. Cotopaxi
    01. Dezember 2013 11:25

    "Berlin ist gerade durch die Teilnahme an den Iran-Gesprächen zum Unterschied eben von der EU der endgültige Aufstieg in den Kreis der Großen dieser Welt geglückt."

    Also, das glaube ich nicht. Eine solche Stellung muss man sich im Weltenkonzert erkämpfen, und davon ist Deutschland weit entfernt. Außerdem ist Deutschland immer noch am Gängelband der Sieger des WK II, die seine Souveränität völkerrechtlich einschränken.
    Ich glaube eher, die Großen dieser Welt brauchen ein Zahler, wer weiß, was man dem Iran alles versprochen hat.
    Ja, als gutmütiger Zahler ist Deutschland der Größte! ;-)

    • oberösi
      01. Dezember 2013 18:20

      ...zumal sie ad infinitum schwer an der historischen Erbschuld tragen. Aber zumindest die Zinsen dafür dürfen sie abarbeiten in Form harter Euromilliarden.
      Und dies ist ja schließlich auch der Sinn des ganzen Erinnerungstheaters.

  26. Dr. Otto Ludwig Ortner
    01. Dezember 2013 11:20

    Als BK.Dr. Wolfgang Schüssel, der wissentlich dem an bipolarer affektiver Störung leidenden Dr. Jörg Haider Kärnten und damit Österreich auslieferte, mit den letalen Folgen für Dr. Haider und die österreichischen Finanzen, ließ auch den NATO-Beitritt der Republik Österreich in's ÖVP-Parteiprogramm aufnehmen. Die führenden Universitätsgelehrten der Zeitgeschichte paßten ihre - bis dahin leidenschaftlich der Neutralität Österreichs verpflichtete - Doktrin dieser geänderten Zielsetzung an. Da ich als Privatgelehrter nicht der Macht, sondern meiner Überzeugug verpflichtet bin, veröffentlichte ich meine Apologie der ö. Neutralität in "Der Standard vom 21.8.1996, S. 23, unter dem Abschnitt: "Leserstimmen Ethische Frage Betrifft: Neutralitätsdebatte. Eines meiner Hauptargumente war, daß Atomsprengköpfe keine Waffen seien, sondern Werkzeuge des Massenmordes. Eine Atommacht stünde sohin außerhalb der zivilisierten Menschheit und ein Waffenbündnis mit Atommächten sei mit der bislang unversehrten Ehre der österreichischen Waffen unvereinbar (am Rande sei bemerkt, daß das "Mutterland der Menschenrechte", die U.S.A., den Beschluß zum Bau von Atombomben gegen Hitler faßte und die zwei Bomben für Berlin und Wien baute. Die Japaner hatten das Pech, daß die rote Armee schneller dort war, als erwartet, sodaß Hiroshima für Berlin, Nagasaki für Wien zum Opfer wurden). Ein Studienkollege, Univ.Prof. Dr. Ginther, Professsor für Völkerrecht in Graz - wir waren damals noch in der Blüte unserer Jahre -sandte mir wegen vorstehender Veröffenltichung ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, vom Juli 1996, das Atomwaffen, die Drohung mit diesen und ganz gewiß ihren Einsatz als völkerrechtswidrig einstuft. In der Herbsttagung 1996 der ö. Gesellschaft für Außenpolitik machte ich dies dem dort als Außenminister anwesenden Dr. Wolfgang Schüssel bekannt, doch weder er noch seine Spitzenbeamten hatten davon Kenntnis. Da ich 1968 auf gesellschaftlicher Basis die Wirksammachung der Anerkennung des Islam von 1912 (für Bosnien) für die 2. Republik Österreich förderte, glaube ich dem religiösen Staat Iran, daß er keine Atomwaffen will und schon gar nicht einsetzen will. Menschen, die an die göttliche Gerechtigkeit glauben, würden das nicht wagen. Anders steht es mit der Führungsmacht des Westens, deren Präsidenten in meinem Wohnzimmer ihnen unsympathische Mitmenschen persönlich abmurksen. Mein Bemühen, ein Bündnis Österreichs mit diesen zu verhindern, war mit Gottes Hilfe erfolgreich.

    • oboam (kein Partner)
      02. Dezember 2013 13:31

      http://www.pi-news.net/

      Zitat:
      "Video: Böller-Explosionen im kommenden Gaza-Streifen Münchens"

      Ende des Zitats.

      Wieso Michael Stürzenberger immer noch nicht gelernt hat empfindungsmässig sinnig zu titeln ?

      Nun - weil er dann sicher öfter und intensiver für MEHR Polizeischutz bitten würde und dies auch "in der Tiefe" um seine Kundgebungen und die Unterzeichnungswilligen und Passanten durch zivile Beamte besser zu schützen

      Und gegen Islamophilie, weil dies wie Selbstaufgabe wirklicher kultureller Werte ist und ein Weg in den Animalismus darstellt.

      Mit vielen verqueren und teils unhistorischen Ansichten eines Dr. Ortner, der SICH SEINEN GANZ PERSÖNLICHEN ISLAM an QUELLEN und GRÜNDER des Kults vorbei, zusammenbastelt, sieht die Zukunft in Europa so aus, wie das solche und er mit ihren Täuschungen offensichtlich erzielen wollen ...... denn, Herr Ortner, "die Gerechtigkeit des islamen Allah" ist eine SO VÖLLIG ANDERE als die Wünsche eines Jeschua von seinem Geistvater vermittelt bekommen hat, daß bezüglich der "Gerechtigkeit Allah`s" wenig anderes geschlossen werden kann als das was direkt etwa aus Sure 8 ablesbar ist.

      Über das Verteilen und Übriglassen (am Leben lassen) von "Kriegsbeute" gibts übrigens einiges an "islamen" Spezialwissen, etwa die weitumislambekannte sogenannte "Schamhaarhadith", in welcher Wuchs und Nichtwuchs von Schambeharrungen über Leben und Mord entscheiden sollten ......... die Schicksale der "erbeuteten" Versklavten und der gemäß "Allah" (eine der an Mohammed "nachgereichten Entscheidungen" von "Allah") Ermordeten dürften Seelen wie sie Herr Ortner und sie selbst bisher "kaum tangiert haben" .......

      Animalismus ...... und zwar der von Raptoren - ob geflügelt oder ungeflügelt - FOLGT GENAU DIESEM PRINZIP DES EMPATHISCHEN VERLUSTS AUCH NOCH LETZTER MENSCHLICHER GEFÜHLSBILDUNGEN .......

      Zumindest in der Schlacht von Badr führte Mohammed auf seiner Kriegsflagge einen Greifvogel.

      Und.... Herr Ortner, wirkliche Menschen, brauchen nicht und wollen nicht einen Staat in welchem Raubtiere und auch keine anderen Tiere an den Wänden hängen.

      In menschlichen Zivilisationen würden sich Staatenmacher nicht über Einschüchterungen und Verängstigungen definieren wollen, sondern über positive Werte des Gesühnten, des Gebüssten, des Überwundenen, des Geschafften und des Zukünftigen und in dieser Sicht sicher mit positiven Ausrichtungen hin zu den Seelen der Nachbarstaaten .... mit sehr viel mehr und Wertvollerem wie nur asphaltierten Straßen und Handelsabkommen.

      Und wie anders ist das, was derzeit auf dem Territorium des "Staats" Schweden "Platz und Raum" greift ........

      http://www.youtube.com/watch?v=eQ6VI_bc1j4

      "Adlerkulter und solche" - und dabei ist die äussere kultische Anbindung nicht so extrem wichtig wie viele authochthone europäische Adlerkultler uns "geschickt" vermuten machen wollen - wollen in ihren Herzen insbesondere dies:

      Macht ....solches, wie "oben drüber weg über "all die anderen""

      und insbesondere dies:

      Sie streben dazu die Unterwerfung gut Gesinnter unter ihre Bosheiten an !

      Genau diese Unterwerfungsversuche sind "der Reiz ihrer bösen menschenverachtenden "Spiele"" ......

      Und der "Motor" dahinter, ihre Gründe dafür sind sehr simpel: Wirkliche Brüderlichkeit/Geschwisterlichkeit ist
      diesen Herzen völlig zuwider .......

      Jeder und jede muß für sich selbst entscheiden eigene persönliche Verwundungen aus Unterlegenheitssituationen bzw aus mangelnder Wehrhaftigkeit heraus nicht als vergrössertes "Muster" gegen "die anderen" anzuwenden ..... und schliesslich - mit gereifter Liebe - sogar jenen helfen, die einst diese Seelen-Verwunder und/oder Körperverletzer gewesen sind.

      Und so völlig anders Mohammed:
      Kaum eine historische Persönlichkeit hat mehr das getan an Schicksalsschlägen zuzufügen an völlig Unschuldigen, wie dieser Gründer seines privaten, "extrapolierenden" Rachekults ....

    • oboam (kein Partner)
      02. Dezember 2013 14:12

      Auf PI hab ich dem Text das hier vorangeschrieben:

      Eine Kopie eines auf dem Blog von Andreas Unterberger von mir veröffentlichten Textes der unter dem Motto stehen könnte: “Heraus aus den Undeutlichkeiten und den versuchten Gleichmachereien, denn hinter den Undeutlichkeiten und den versuchten Gleichmachereinen sind die Lügen versteckt!”

      Zitat Ende

      Eine der größten Lügen UND SELBSTBETRÜGEREIEN ist sicher vorm Unwissentlichen nicht einfach Halt zu machen und sodann zu ergründen und zu forschen und zu prüfen , SONDERN STATT DESSEN
      "behauptungstechnisch seelisch hineinzuflanieren",
      sich selbst an Eigenprojektionen in "Machtgefühlen" zu "ergehen" und sich insbesondere Selbsttäuschungen in solch Milieu beflissen hinzugeben
      was zum Schluß in Wahnvorstellungen über eine Person endet, welche - als weitgehend selbstzusammengebastelte Eigenschöpfung eines "Charakters" -
      VÖLLIG INKOMPATIBEL SEIN KANN MIT DER HISTORISCHEN SEELE,

      WELCHE SCHLIESSLICH BEI SOLCH SELBSTVERLIEBTEN NUR DEM NAMEN NACH, NACH AUSSEN "KOMMUNIZIERBAR" WIRD.........

      Gerieren nun viele dehistoriesierten Sichten ein mainstreammanipuliertes auch von Medien geschaffenes "Bild" einer Person ---- so kann und wird - Zeit verstreichen - bis die Lügen aller "auffliegen" und die Herzenssichten eines Kults zunehmend deutlicher sichtbar werden entlang der Herzensvorgaben des Gründers ......
      und
      solcher Herzenssichten, die solches als "schützenswertes Gut" betrachtet hatten.

      Was das "Zeit verstreichen" betrifft auch durch die "Verlängerungen" der Lügenphase sind bereits und werden viele Seelen mitschuldig an dem was in Europa derzeit bereits an islamisch motivierten Brutalitätsakten geschehen ist, geschah und geschehen wird ........ UND, die "Flash backs" in den Ländern aus denen solche kommen, weil deren "Feedback" aus Europa auch DORT in diesen Ländern die Entmenschlichungskampagnen vorantrieb, vorantreibt und vorantreiben wird ........

      ...... bis der geistige "Böller" zum "Platzen" gebracht wird, mit dem die Untergänge der Lügenkulte besiegelt werden.

      Mittels der Fakten über die Inhalte des okkulten Matthäusevangeliums .... welches als "Adlerkult-Evangelium", neben anderem mehr, jedoch insbesondere an der Basis des Islammachungen stand.

      Diese Schande der vielen falschen "Hörigkeiten" wird ziemlich beachtliche Ausmasse annehmen ........... nach den Schanden und dem Schämen werden jedoch die richtigen Gefühle in Seelen einziehen ...... denn: Die Seelen werden danach wünschen !

      Die Schnäbel aus den Hosen, die Federn aus den Köpfen und die Krallen aus Herzen und Augen verschwinden .........

      ... und wir werden in einem bisher nie dagewesenem Ausmaß die Seelen sehen, welche in ihrem Wünschen und Danken zum Gott der Menschen sinnen werden.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      02. Dezember 2013 15:01

      Das Fundament des Rechtsstaates ist die Achtung seiner Gesetze durch die Bürger. Das österreichische Recht gesteht allen abrahamitischen Hochreligionen (den mosaischen, christlichen und islamischen Religionsgemeinschaften) Gleichberechtigung und gleiche Achtung zu. Von mir kann mich nichts anderes verlangen, da ich auf den österreichischen Rechtsstaat vereidigt bin. Vielleicht sollte ich hinzufügen, daß das Fundament der Republik das Recht ihrer Bürger auf ihren gesetzlichen Richter ist. Den Machthabern in Staat und Kirche sei das mit Nachdruck in Erinnerung gerufen, da sie sich mit Vorliebe auf den Rufmord verlassen. Dieser ist ein Boomerang - er wendet sich gegen den Verleumder und vernichtet ihn!

    • oboam (kein Partner)
      03. Dezember 2013 09:26

      @ Ortner: Was der "Freudsche" Verschreiber "mich" so alles über sie aussagt wird durch den Worte"Kokkon" darum herum überdeutlich und bezeugt sehr eindringlich WAS IHRE RELIGION IST ........ und WER im Zentrum dieser "Religion" steht.

      Dass SEIT DEN TAGEN MOHAMMEDS AUF BASIS SEINER TATEN UND SEINER WORTE (nach dem NASKH Prinzip) JUDEN GEMORDET UND VERFOLGT UND VERSKLAVT UND CHRISTEN GEMORDET UND VERFOLGT UND VERSKLAVT WORDEN SIND kümmert so einen offensichtlich nicht - denn der trägt auf seinem Plakat die Lüge vor sich her mit der alle Probleme "zunichte zu machen sind". Und auf diesem Plakat steht "Mich kümmert das alles nicht - denn das ist Österreich".

      Wenn sie in die Geschichtsbücher blickten würden sie erkennen, wieviele Seelen bereits solche Plakate - nur mit anderen Staatsnamen - vor sich hertrugen ..... und in völliger Fehleinschätzung des Islams zum Schluß die wirklich größten Verlierer geworden sind......

      Soviel Negation historischer und der "religionstechnischen" Fakten des Islams und zu dieser Ignoranz auch noch die Arroganz dem Kundigen per "Richter" zu drohen zeugt genau von dieser abgründigen Pseudoelite deren Religion IHR STAAT ist und die sich in beinah all ihren Entscheidungen SELBST DIE NÄCHSTEN SIND .......

      Und genau darin verschwinden die Unterschiede der "Hüllen" zwischen Greifvogelkultler Mohammed und den heutigen österreichischen "Staatsadlerkultlern" ..... und nur solche welche wollen dann auch schnell "Wischiwaschi" über Massenmorde und kultische Obliegenheiten in einem Kult "hinwegsehen" ....

      Wie sehr im Schutz solcher Seelen offiziellen Umfragen zufolge junge Muslime und Muslimas völlig blank und ohne Taquia sehr offen darüber sinnen, WEM DIES LAND WIRKLICH ZU GEHÖREN HAT....... ist mittlerweile kaum wem noch ein Rätsel in diesem Land.

      Während die "österreichischen Staatsadlerkultler" über den nächsten Coup sinnieren, wie sie die muslimische Machtübernahme - zumindest - noch ein wenig hinausverschieben können ....... während genau solche in vermutlich ALLEN politischen Parteien einzusickern beginnen und zwar mit EINEM Ziel.

      ...... und weil "wir" die vielen hier im vermeintlichen "Unten" dieses Verbrechen eines verfassungswidrigen Kults spüren, der gegen essentielle Wertemassstäbe gerichtet ist bricht die authochthone Bevölkerung zunehmend ihr in solche geschenktes Vertrauen ......... und dies VÖLLIG ZU RECHT !

      Und das hier setzt etwas Wissen voraus, daß eigentlich JEDER Politiker und Politiknahe Geist intus haben müsste.
      ...... was Kemal Atatürk schuldig geblieben ist bei seinen vielen Reisen in Europa um das Beste für "seine" Türkei auszusuchen, ist, schuldig geworden zu sein auf welchen Grundlagen denn soviel ziemlich Sinniges bis wirklich Menschliches zustande kam. Und beim tiefgründigerem Forschen - denn zumindest ansatzweise hatte Kemal sicher darüber nachgedacht - wäre er auf das Wenige wirklich Verbindliche draufgekommen ..... welches neben all dem Schein auch in Europa wirklich Herzensgutes entstehen machte.

      Sein Urteil über den Islam finden insbesondere solche Muslime schier unerträglich, welche jetzt noch von den Früchten seiner damaligen Entscheidungen mitprospierieren ........denn ÜBERALL wo ein Land im Kernislam versinkt - und dies Sinken nicht durch Ausbeutung von Dhimmis undoder Bodenschätzen gebremst oder gar umgekehrt wird - gibts auch wirtschaftlich nur eine Richtung: Die nach unten .....

      Und genau dies ist auch das was in Österreich gespürt wird ----- das "Arbeiten sollen" zum Erhalt der "österreichischen Adlerkultklasse", welche größtteilig eine völlig antidemokratische Gesinnung eingenommen haben und derer die solche bereits in ihre seelische "Geiselhaft" gezwungen haben .... und die österr. Adlerkultler zu ihren ersten Dhimmis machten ....... die den Druck statt aufzufangen weiterleiten.

      Solche Seelen die in diesem Druckmachen bereits die Teufelslinie überschritten haben und freies Sinnen über historischen Fakten verbieten liessen und dadurch nur eins zum Zentrum ihres Sinnens machen ....... das was in ihnen Einzug halten konnte.

      "Herr" Ortner ----- der Schein und die selbstreflektierende Höflichkeit sind "seine Spielzeuge". Was die Imame und islamischen "Rechts""Gelehrten" denen sie vermutlich die Hände geschüttelt haben wirklich übe sie denken wird ihnen schon so nach und nach .... und vielleicht durch meine Worte ein wenig flotter ...... zu Bewußtsein kommen.
      Eine vor Jahren in GB durch einen findigen BBC Reporter gemachte Reportage über "in and out" zeugte sehr deutlich wie sehr DAMALS NOCH die Taquia durchgeführt wurde ... inzwischen tarnen sie sich auch dort kaum mehr noch. Googeln sie einfach danach...

      Heraus aus dem Verdrängen und Selbstbetrügen und zumindest so angestrengt und achtsam jene Optionen erwägen, die eine Richtung zum Menschlichen weisen ....... denn nur so wird die Ausbreitung des Barbarentums gestoppt .....

  27. terbuan
    01. Dezember 2013 10:33

    Letztlich geht es bei diesen Aggressionen bzw. Drohungen oder Scheinverhandlungen immer nur um den Kampf um die Erhaltung des US-Dollars als Weltleitwährung und die Absicherung von Rohstoffquellen.

    Der Iran ist noch ein Hort der Stabilität in Nahost und wird bewohnt von sehr stolzen und traditionsbewussten Menschen. Der wird noch eine harte Nuss für den hegemonialen Papiergeld-Tiger.

    Der Kampf gegen den Euro wird auf noch perfidere Art geführt, unblutig zwar, aber äußerst effektiv!

  28. socrates
    01. Dezember 2013 08:28

    Der Nahe Osten gehört atomwaffenfrei, das gilt für Israel und den Iran !
    "Was Du nicht willst, das man Dir tut, das für auch keinem anderen zu!"
    Der Iran hat dieselben Rechte wie Israel und es ist besser ihn zu unterstützen als einen cinesisch / russischen Stützpunkt daraus zu machen.

    • schreyvogel
      01. Dezember 2013 13:20

      *****!
      Wenn es aber ganz und gar unmöglich erscheint, Israel zur Aufgabe seiner Atomwaffen zu bewegen, dann sollte man im Sinne einer stabilen Patt-Situation (siehe oberösi) auch Persien die Möglichkeit zugestehen, die potentielle Material-Basis für eine rasche Entwicklung von Atomwaffen zu schaffen.

    • machmuss verschiebnix
      01. Dezember 2013 16:03

      @schreyvogel, danke daß Sie Persien sagen, den Iran steht heute für Mullahs und
      Rückständigkeit, währen gleichzeitig aber Leute wie Lotfi Zadeh ( ja Perser natürlich )
      die Grundlagen für Fuzzy-Logic erarbeitet haben .

      Unnötig zu erwähnen, daß er bei seinem ersten Vortrag in den USA ausgelacht wurde,
      nur ein paar "Japse" spitzten die Ohren und fingen in der Pause an, seltsame Laute
      ins Telphon zu spucken :) . Der Rest der Geschichte ist bekannt, Japan wurde Vorreiter
      bei Fuzzy-Logic Bausteinen und bestückte damit schon Waschmaschinen, zu einer
      Zeit als die Amis noch blöde Witze über Zadeh machten ! ! !

      .

    • terbuan
      01. Dezember 2013 16:19

      Die Perser sind eine Volksgruppe und bilden die Mehrheit im heutigen, seit 1979 so genannten Iran.
      Weitere etwa 15 Millionen Perser leben in Afghanistan, etwa gleich viele in Tadschikistan und in Teilen Usbekistans, Pakistans und Indiens.
      Persien ist daher eher der Name für das untergegangene persische Großreich.

      Etymologisch kann man die Bezeichnung "Iran" auf das Altpersische zurückverfolgen:
      "Seit frühester Zeit wurde das Land von seiner Bevölkerung als Ir?n (eine Abkürzung des mittelpersischen ?r?n šahr) bezeichnet. Die altpersische Form dieses Namens, Ary?n?m Xša?ra, bedeutet „Land der Arier“.

    • terbuan
      01. Dezember 2013 16:25

      Die Fragezeichen bedeuten ein nicht darstellbares "a" mit einem Bindestrich darüber!

  29. Wertkonservativer
    01. Dezember 2013 07:55

    Einen schönen Sonntag Ihnen allen!

    Mit Außenpolitik (obwohl für uns alle "lebenswichtig"), habe ich wissens- und gefühlsmäßig "nicht viel am Hut".

    So möchte ich auch heute wieder mein Zitatenschatz-Kisterl bemühen, um "Hoffnung", auf die wir arme Menschen uns im Hinblick auf die vielen Gefahren, die unsere Spezies bedrohen, setzen, ein wenig vor den Vorhang zu holen:

    "Man muss das Beste hoffen, das Schlimme kommt von selbst".
    "Ich hoffe noch, und zweifle doch!"
    "Hoffnung lässt nicht zuschanden werden!"

    Hoffen wir also, dass alles weiterhin gut gehen wird, mit unserem Land und mit unserer Welt!

    Ich bin und bleibe Optimist (auch wenn ich darob hier vielfach gescholten werde)!

    (mail to: gerhard@michler.)-

    • Wertkonservativer
      01. Dezember 2013 11:51

      Zur Zwiespältigkeit und Ambivalenz Optimismus / Pessimismus möchte ich einen Satz
      des großen Schweizer Philosophen und Menschenfreundes Albert Schweitzer nachtragen:

      "Auf die Frage, ob ich pessimistisch oder optimistisch sei, antworte ich, dass mein Erkennen pessimistisch, mein Wollen und Hoffen jedoch optimistisch ist!"

      (Aus dem Sammelband: "Zu uns gesprochen. Stimmen der Meister"
      - 1959 - Paulus-Verlag, Recklinghausen - Herausgeber Hans Daiber).

  30. oberösi
    01. Dezember 2013 04:40

    Erstaunlich, wie eine Atombombe, die es noch gar nicht gibt, seit Jahrzehnten derart fürchterlich den Weltfrieden bedroht. Und dies so akut, daß das Problem permanent ganz oben auf der europäischen und weltpolitischen Agenda steht.

    Und es ist erstaunlich, daß 200 israelische Atomsprengköpfe, die es seit Jahrzehnten gibt, dies nicht im mindesten tun. Im Gegenteil, diese sichern den Weltfrieden.

    Und interessant ist, wie sich viele ansonsten kritische Geister einreihen in die affirmative Schar jener, die nichts anderes tun, als die amerikanische Hegemonie im Nahen Osten um jeden Preis zu verteidigen. Denn nichts anderes verbirgt sich hinter der angeblichen Bedrohung Israels.

    Klar hat Israel ein Problem, wenn auch der Iran die Bombe besitzt: denn dann erübrigt sich das Drohen mit der eigenen, dann herrscht nämlich Patt.
    Doch hat nicht gerade dieses Patt jahrzehntelang im Kalten Krieg den Frieden gesichert?

    Die wirkliche Bombe, die Israel bedroht, ist eine demografische: hält das exorbitante Bevölkerungswachstum in den angrenzenden arabischen Ländern an, so wird Israel irgendwann tatsächlich von der Landkarte verschwinden. Einfach demografisch, biologisch, auf "natürlichem", evolutionärem Weg.
    Dann kommen nämlich auf einen Israeli 50 junge, hungrige, immer besser ausgebildete und damit selbstbewußte Araber. So viele Juden können gar nicht aus aller Herren Länder eingebürgert werden, so viele illegale und sämtlichem internationalen Recht Hohn sprechende Siedlungen können gar nicht errichtet werden. Auch mit noch so viel westlichem Geld nicht.

    So wie übrigens auch das überaltete und zeugungsunwillige Europa verschwinden wird, zumindest jenes, das wir kennen: Spätestens 2040 sind die weißen Europäer, Christen sowieso, in der Minderheit.

    Wie wäre es daher der selben Logik folgend mit einem europäischen Atomarsenal, das sich explizit gegen anbrandende arabische und afrikanische Menschenmassen richtet, die wir in den nächsten Jahrzehnten zu gewärtigen haben und denen wir sonst nichts mehr entgegenzusetzen haben?

    Nicht einmal mehr ansatzweise den Überlebenswillen der Israelis und ihr unbedingtes und stolzes Bekenntnis zur eigenen Nation.

    • diko
      01. Dezember 2013 06:37

      Lieber Oberösi,
      ich fürchte das Sie wieder einmal in jeder Beziehung recht haben!

    • machmuss verschiebnix
      01. Dezember 2013 11:27

      Chapeau - oberösi - glasklar und unwiderlegbar argumentiert ***************************

    • Anton Volpini
      01. Dezember 2013 19:41

      Wir leben bereits in George Orwells 1984, oberösi!
      Da werden uns medial Feindbilder serviert, die es so gar nicht gibt.
      Ich bin schon sehr neugierig, wen sie als nächstes aufs Korn nehmen werden, jetzt da sie scheinbar den Iran bezwungen haben.

    • oberösi
      01. Dezember 2013 20:54

      @Volpini:

      Tatsache ist, daß wir in Euroland als Trittbrettfahrer auch profitieren vom amerikanischen geopolitischen Primat der Sicherung des Erdölnachschubs. Der Shale-Gas-Hype dürfte nicht so nachhaltig sein, daß die Amis künftig darauf verzichten könnten, abwechselnd die arabischen Länder auf die Liste der Schurkenstaaten zu setzen, um sie anschließend zu "demokratisieren" und zwecks deren Kontrolle Marionettenregimes zu installieren. Steht ihr schließlich auch zu als (noch) bestimmende globale Militärmacht.
      Den Tribut entrichten wir Vasallenstaaten in Form der Stützung des Dollars als Leitwährung. Und damit in der Finanzierung entsprechender militärischer Maßnahmen zur dauernden Destabilisierung des Nahen Ostens mit dem Ziel der Aufrechterhaltung eines angeblichen Bedrohungsszenarios Israel gegenüber. Damit nicht zuviele auf die Idee kommen, Israel nicht als Opfer, sondern vielleicht als eine der HaupuUrsachen für die Konflikte in Nahost zu halten.

      Andererseits ist evident, daß aufgrund der Heterogenität der arabischen Staatsgebilde das einzige Verbindende in diesen Ländern der Haß auf Israel ist.
      Fällt dieser kleinste gemeinsame Nenner weg, würden diese Staaten wahrscheinlich von selbst übereinander herfallen.
      Was einem globalen Gleichgewicht des Schreckens auch nicht unbedingt zuträglich wäre.....

  31. Gerhard Pascher
    01. Dezember 2013 02:39

    Da geht es doch vorwiegend um die Lockerung der Sanktionen des Westens, welche die iranische Bevölkerung bereits kräftig zu spüren bekommt. Natürlich auch um eine Stärkung der Schiiten gegenüber den Sunniten, welche von den Golfstaaten stark unterstützt werden. Langfristig denkt die iranische Führung aber weiterhin an den Bau von Atomwaffen und die derzeitigen "friedlichen" Verhandlungen sind nur ein Spiel, wo der Iran scheinbar besser bluffen kann.

    • diko
      01. Dezember 2013 06:32

      @ Gerhard Pascher,
      ......Langfristig denkt die iranische Führung aber weiterhin an den Bau von Atomwaffen.........
      Stammt Ihr Wissen aus eigener Beobachtung? Sogar das der Iran besser bluffen kann? Besser bluffen kann als wer?

    • Gerhard Pascher
      01. Dezember 2013 09:50

      diko:
      Aus den bisherigen Erfahrungen mit dem Irtan muss man wohl annehmen, dass meine Prophezeiungen leider zutreffen werden. Nur ein Meinungsumschwung des Iran um 180 % würde eine Besserung der Beziehungen zu den anderen Staaten bringen. Dafür gibt es aber bisher überhaupt keine Anzeichen.
      Wie beim Pokerspiel wird bei Verhandlungen fast immer von beiden Seiten geblufft, denn die wahren Tatsachen werden nie auf den Tisch gelegt.

  32. Haider
    01. Dezember 2013 01:14

    Herr Dr. AU schreibt (etwas versteckt mitten im Artikel): "Israel hat sicher recht: Es ist durchaus möglich, dass auch Iran dasselbe Spiel spielt wie Nordkorea. Iran erlaubt vorerst keineswegs unabhängige Inspektionen an allen unter Verdacht geratenen Plätzen. Es zerstört auch keine suspekten Anlagen.
    Nur: Zwei der erwähnten Staaten haben Nuklearwaffen (wenn auch ein Staat beharrlich lügt): Israel und Nordkorea!. Keine Atomwaffen hat der Iran: Und was lügen die USA/Israel/Frankreich/Großbritannien herbei? Dabei sind es genau diese Staaten, die für das weltpolitische Chaos im Nahen Osten allein verantwortlich sind (sie haben religiösen Fanatikern und Fundis z.B. den Iran zugeschanzt!)
    Abschließend noch eine politisch nicht korrekte Frage: Welche unabhängigen Inspektoren kontrollieren die Zentrifugen der Israelis; oder bekommen diese bereits waffenfähiges Material direkt aus den USA [sehr wahrscheinlich].





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