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Frau Karmasin, hier ist Ihre To-Do-Liste

Lesezeit: 10:30

Wann, wenn nicht zu Weihnachten, sollte man es auch positiv zu sehen versuchen: Wir haben eine Familienministerin. Vergessen wir die Turbulenzen der Bildung des neuen Ministeriums. Sehen wir das ab jetzt positiv. Denn unbestreitbar ist ja jedenfalls: Die Familien brauchen Anerkennung, sie brauchen ein Signal. Sie sind nicht nur zu Weihnachten das wichtigste emotionale Kraftzentrum. Sie sind zugleich auch für dieses Land die entscheidende Zukunft. Jedoch: Das was die neue Ministerin in ihren ersten Interviews von sich gegeben hat, ist mehr als enttäuschend. Es hat vor linksgrünen Plattitüden nur so gestrotzt. Aber versuchen wir auch das noch irgendwie zu tolerieren. Sophie Karmasin ist ja nicht nur als Ministerin total neu. Sie ist auch in der Materie Familie total neu. Senden wir ihr statt Kritik Ratschläge, was ein Familienminister (endlich) tun müsste. (Mit nachträglicher Ergänzung)

Festzuhalten ist aber schon: Das was Karmasin bisher gesagt hat, ist das absolute Gegenteil dessen, was die Wähler der ÖVP von ihrer Partei in Sachen Familie erwarten. Oder besser gesagt: halt noch irgendwie erhoffen. Denn erwarten tun sie sich eh kaum noch etwas von der Volkspartei, der ja schon bald die letzten verärgerten Wähler davonlaufen.

Es ist ja kein Zufall, dass jetzt schon zwei andere Parteien bei der bevorstehenden EU-Wahl um die von der ÖVP im Stich gelassenen wertkonservativen Wähler kämpfen wollen. Neben der FPÖ ist das nun auch eine Gruppierung rund um Ewald Stadler, welche die Christenpartei und die Studentengruppe JES zusammenfasst. Bei beiden Gruppierungen wird neben Europa das Thema Familie ein absolutes Thema sein. Was eine neue Familienministerin doppelt fordern müsste.

Die ÖVP hatte offenbar die Konsequenz daraus gezogen, dass sie bei Umfragen nun auch die Familienkompetenz verloren hat. Das muss für Michael Spindelegger eine schlimme Schrecksekunde gewesen sein. Denn wofür steht seine Partei überhaupt noch? Nur noch für Bauern- und Kammerinteressen?

Der bisher für Familien zuständige schwarze Minister Reinhold Mitterlehner hat sich jedenfalls keine Sekunde um die Materie gekümmert. Er hat sie halt lustlos von seinem kinderreichen Vorgänger übernommen und sie bereitwillig an zwei Staatssekretärinnen abgeschoben, solange er welche hatte. Mitterlehners Nachfolgerin könnte sich und die ÖVP daher damit leicht profilieren. Sie hat aber vom Start weg Probleme. Denn zumindest in den ersten Tagen hat sie in Serieninterviews Positionen bezogen, die deckungsgleich mit denen von Grün und Rot sind (und vielleicht auch von Pink, aber bei denen weiß man das meist nicht so genau).

Statt eigener Eindrücke sei die Kathpress zitiert, welche die ersten Interviews der Ministerin so zusammenfasst: „Karmasin hat sich in Zeitungsinterviews zu einem liberalen Kurs in Sachen Familienbild, Homo-Ehe, Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare und Geschlechterrollen bekannt. Forcieren möchte sie außerhäusliche Kinderbetreuungseinrichtungen und den Ausbau von Ganztagsschulen“. (Kleine Anmerkung am Rande zur unpräzisen Verwendung des Begriffs „liberal“; gemeint hat die Kathpress eindeutig einen „linken Kurs“).

Das wärs dann wohl schon, werden sich viele bei diesen Worten der Neoministerin gedacht haben. Versungen und vertan. Der Versuch von Michael Spindelegger, durch die (ja von anderer Seite heftig kritisierte) neue Ministerien-Konstruktion wenigstens das Familienimage zurückzuerobern, kann damit schon als gescheitert bezeichnet werden. Selber schuld, werden manche sagen. Schließlich hat Spindelegger ganz offensichtlich keine Zeit darauf verwendet, sich seine Ministerin vorher genau anzuschauen und sie abzuklopfen, ob deren Vorstellungen mit denen der ÖVP und vor allem denen ihrer Wähler zusammenpassen. Was hilft es, wenn der neue ÖVP-Generalsekretär mutig das Konservative betont, wenn die einzig gesellschaftspolitische Ministerin der Partei ganz auf links macht?

Aber seien wir nicht vorschnell. Vielleicht ist Karmasin ja lernfähig und hat es nur bisher nicht besser gewusst. Daher seien ihr einige Ratschläge auf den Weg gegeben, was sie tun könnte, was sie tun müsste, da ihr ja eben konservative und nicht linke Stimmen den Einzug in das Amt ermöglicht haben. Im Grund laufen alle Ratschläge immer auf den einen hinaus: Wenn man schon kein Geld hat, dann kann man zumindest dafür sorgen, dass die wahren Fakten bekannt werden.

  1. Das erste Vorhaben einer wirklichen Familienministerin wäre eine ehrliche Studie: Wie viele Mütter wollen denn überhaupt ihre Kinder schon zwischen Null und Drei in Fremdbetreuung geben? Was sind die Wünsche der Eltern (und nicht die der Politiker, die ständig ohne jede Faktengrundlage die Eltern entmündigen)?
  2. Das zweite wäre eine Studie: Gibt es überhaupt irgendeinen Mangel an Adoptiveltern? Erst wenn es einen solchen Mangel gäbe, könnte man nachdenken, ob man auch homosexuelle Paare als Adoptiveltern bestellt. Bedeuten doch solche „Eltern“ mit Sicherheit für die betroffenen Kinder eine Belastung. Schon wegen der fehlenden Bipolarität der „Eltern“; schon wegen der ständigen Außenseiterrolle, in die man Adoptivkinder stürzt. Man bringt sie ja ungefragt in eine lebenslängliche Belastung, weil sie ständig großen Erklärungsbedarf haben werden; weil sie naturgemäß immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert sind, die es nun einmal gibt, auch wenn man sie tadelt; weil sie vieler Sozialkontakte beraubt sind; weil man ihnen etliche kindertypische Vergnügungen raubt oder erschwert (Beispielsweise ist das Fußballspielen mit den Kindern noch immer zu 99 Prozent Vätersache und das Keksbacken typische Müttersache, woran vereinzelte Gegenbeispiele nichts ändern).
  3. Das dritte wäre eine Studie, um herauszufinden, gemäß welchen Rollenbildern nach dem Willen der Österreicher in diesem Land Kinder aufgezogen werden sollen. Und ob die Österreicher im konkreten Punkt primär das Wohl und die Interessen der Kinder im Vordergrund sehen oder das Wohl und die Interessen homosexueller Paare.
  4. Das vierte wäre eine Studie, wie Kleinkinder auf das frühe Abschieben in Krippen reagieren (Dazu gibt es etwa die exzellente „Wiener Kinderkrippenstudie“ von Psychologen und Pädagogen der Uni Wien. Die sprechen von einer „ungünstigen Stressverarbeitung“ und sind zu dem Schluss gekommen: „Junge Kinder reagieren auf den Krippeneintritt und die damit verbundene Belastung empfindlicher als ältere Kinder“).
  5. Das fünfte wäre eine Studie, wie es sich auf das spätere Leben von Jugendlichen auswirkt, wenn sie schon sehr früh außerfamiliär erzogen werden: zum Beispiel auf sozial unerwünschtes Verhalten wie Kriminalität, Drogenkonsum, Beziehungsunfähigkeit, Schulabbrecherei.
  6. Das sechste wäre eine wissenschaftliche Überprüfung der von den Linken ständig zitierten OECD-Statistik, die von hohen finanziellen Familienleistungen in Österreich spricht und von geringen Sachleistungen. Diese Statistik würde Makulatur, sobald man entdeckt, dass andere Länder Familienbeihilfen nur bis zum 18. Lebensjahr bei der OECD als Familienleistung anrechnen, während für Österreich in der gleichen Statistik alle Zahlungen bis zum 24. Lebensjahr erfasst sind. Das verfälscht natürlich die Relationen gewaltig. Darüber hinaus wäre wissenschaftlich zu untersuchen, ob bei uns umgekehrt etliche Sachleistungen, die Familien zugute kommen, nicht in Sozial- oder Wohnbaubudgets versteckt sind. Die Ergebnisse einer solchen Studie würden die linke Propagandalüge endlich stoppen, das die Familien zu viel Geld und zu wenig staatliche Leistungen bekämen.
  7. Das siebente wäre eine Studie, ob es für eine Mutter dreier Kinder zwischen Vier und Acht wirklich zumutbar ist, wieder arbeiten gehen zu müssen, um nicht Pensionsansprüche zu verlieren. Von Müttern mit mehr Kindern gar nicht zu reden.
  8. Das achte wäre eine Studie, die endlich einmal die echten Kinderkosten (mit und ohne die fiktiven Opportunitätskosten einer eventuellen Berufstätigkeit der Mütter) gesamthaft erfassen würde. Denn ganz eindeutig sind unter den Armutsgefährdeten in Österreich in erschreckend hohem Ausmaß Alleinerzieher und Haushalte mit drei und mehr Kindern zu finden.
  9. Das neunte wäre eine Umfrage unter Eltern, ob sie lieber eine wertgesicherte Höhe der Familienbeihilfen wollen oder den Ausbau von Krippenplätzen und Nachmittagsunterricht. Oder kommt es auf die Menschen gar nicht mehr an und nur noch auf die krausen Vorstellungen der Politik?
  10. Das zehnte wäre eine Studie, warum in Österreich in Zusammenhang mit den sogenannten Barcelona-Zielen immer nur vom Ausbau der Betreuungsplätze bis zum dritten Lebensjahr auf 33 Prozent die Rede ist, und nie von dem sogar auf der gleichen Seite des Barcelona-Kommuniques stehenden Ziel, das tatsächliche Pensionsantrittsalter um fünf(!) Jahre zu erhöhen. Und zwar bis ins Jahr 2010, das angeblich schon hinter uns liegt. Zugleich ist zu erheben, welches der beiden Ziele zu welchem Prozentsatz erfüllt ist.
  11. Das elfte wäre eine Studie in Hinblick auf die Kinder mit nichtdeutscher Umgangssprache. Das sind ja bei den Sechsjährigen schon über 35 Prozent aller Kinder, in Wien stellen sie sogar die absolute Mehrheit. Ganz Österreich glaubt, dass für diese Kinder eine Pflicht bestünde, Deutsch zu lernen. Wahr ist jedoch (aber Frau Karmasin sollte nicht mir glauben, sondern sich auch das durch eine Studie erheben lassen): Zwar gibt es eine Kindergartenpflicht ab Fünf und demnächst für nicht gut deutsch Sprechende vielleicht sogar ab Vier; nur bedeutet diese Pflicht keineswegs, in einen deutschsprachigen Kindergarten gehen zu müssen. Der Pflichtbesuch kann rechtlich genauso gut (viemlehr: schlecht) in einem türkischen oder arabischen Kindergarten erledigt werden. Womit sich die teure Regelung ad absurdum führt. Noch schlimmer: Es gibt in Österreich keinerlei Pflicht, Kinder, für die vom hiesigen Finanzamt Familienbeihilfe bezogen wird, auch hier zur Schule zu schicken. Es gibt zahllose Fälle, wo das Kind (meist der geringeren Kosten wegen) bei Großeltern oder Onkeln beispielsweise in Anatolien aufwächst und erst dann mit 13 Jahren ins Land kommt, um dann noch rasch von der österreichischen Ausbildungsgarantie profitieren zu können.
  12. Das zwölfte wäre eine Studie, welchen Schaden allein die ÖBB soeben den Familien zufügt. Diese hat nämlich eigenmächtig dekretiert, dass mit einer Familienvorteilscard nur noch zwei Kinder im entsprechenden Alter mitgenommen werden dürfen. Mehr Kinder hat es ja offenbar im sozialistischen Familienbild nicht zu geben. Mit dieser Studie könnte dann Frau Karmasin vehement gegen diese familienfeindliche Maßnahme eines anderen Ressorts protestieren (gar nicht zu reden davon, dass die ÖBB seit den Kreisky-Jahren den Kindern via Familienlastenausgleichsfonds ohnedies schon viel Geld stehlen).
  13. Das dreizehnte wäre eine Studie, wie viel Prozent des schulischen Erfolges eigentlich genetisch bedingt sind und wie viel davon durch Umweltfaktoren bestimmt wird. Naturwissenschaft, Zwillingsforschung und Genetik produzieren hier nämlich dauernd Ergebnisse, die dem sozialistischen Kinder- und Weltbild total widersprechen. Dieses hat der berühmte Genetiker Werner Faymann in einem Satz zusammengefasst: „Alle Kinder kommen gleich intelligent zur Welt.“
  14. Das vierzehnte wäre eine Studie, was denn eigentlich die Eltern in Hinblick auf das Streitthema Zwangsgesamtschule vs. differenziertes Schulsystem wollen und meinen.
  15. Das fünfzehnte wäre eine verfassungsjuristische Studie, ob nicht die seit 1999 inflationär abgeschmolzenen Familienbeihilfen schon unter dem vom Verfassungsgerichtshof geforderten Niveau liegen.

Liebe Frau Karmasin, lassen wir es bei diesen 15 Punkten. Keiner davon kostet sonderlich viel Geld, wenn überhaupt. Vieles davon wären Meinungsumfragen, da kennen Sie sich ja aus. Lassen Sie sich vor allem durch Widerstände nicht vom Stellen der richtigen Fragen abhalten.

Machen Sie sich das Prinzip zur Devise: Studieren geht über Reden. Mit jeder einzelnen dieser Studien können Sie eine exzellente Pressekonferenz veranstalten. Mit jeder einzelnen können Sie  bis zum nächsten Weihnachtsfest den Eltern zeigen, dass die Familien endlich ein echtes Anliegen der ÖVP geworden sind. Mit jeder einzelnen könnten sie Gewäsch entlarven, das nur auf Ideologie, aber nicht auf Fakten beruht.

Frau Karmasin: Die Familien brauchen Sie. Und Sie brauchen die Familien, nicht den linken Medien-Mainstream. Ich kann Ihnen verraten: Wenn Sie das nicht schaffen, sind Sie rascher wieder Ex-Ministerin, als man denken mag. Haben doch die letzten Wochen gezeigt, dass Michael Spindelegger zwar seine Mannschaft leider nicht ausreichend brieft und führt, aber dass er sehr rasch ihm ungeeignet erscheinende Mitspieler fallen lässt. Und zwar über Nacht.

Denken Sie auch an einen anderen Neo-Minister, nämlich Sebastian Kurz. Der strahlt in seinen ersten Interviews eine vielen Bürgern sympathische, für einen Politiker jedoch total ungewohnte Haltung aus: nämlich Demut. Er hat erkannt: Einem neuen Minister steht es gut an, vorerst lernen zu wollen. Und nicht schon gleich zu behaupten, alles zu wissen. Denn dann weiß er gar nichts.

Nachträgliche Ergänzung: Funktionäre der konservativen Studentengruppe JES betonen, dass das berichtete Mittun der JES bei der Liste Stadler ein Alleingang zweier Funktionäre sei und keineswegs ein Beschluss der JES selber.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2013 10:16

    Das Dilemma hat in den 1960-Jahren begonnen. Die Wirtschaft hat nach dem Krieg geboomt. Es kamen viele Kinder zur Welt. Doch das erklärte Ziel der Linken war schon damals, die Familie, die Keimzelle der Gesellschaft in den Griff zu bekommen. Nachdem jetzt auch alle Frauen ein Recht auf Arbeit hatten (es wurden ja wirklich Arbeitskräfte benötigt) waren Kinder oft unerwünscht. Es musste also einen Weg geben, die Geburt von „unerwünschten“ Kindern zu verhindern. Ein Mittel, das die Voraussetzungen erfüllte war „die Pille“. Dann wurde aber von der linken Politik ein Gesetz beschlossen - „Die Fristenlösung“ – die es erlaubte, innerhalb einer Frist bestehendes Leben zu töten; von Amts wegen. Auch schon damals ist die ÖVP umgefallen und hat das Gesetz über die „Fristenlösung“ mitbeschlossen. Der Gesetzgeber hat sich angemaßt, zu entscheiden, dass Tötung von existierendem Leben nicht Mord und daher legal ist.
    Gleichzeitig wurde damals damit begonnen, Gastarbeiter in großem Stil aufzunehmen, ohne eine Lösung, wie man sie wieder los wird, wenn man sie nicht mehr braucht ( wie in Dubai; da wissen sie dass sie mit 60 wieder gehen müssen)

    Die größten Probleme unserer Gesellschaft haben damals begonnen:

    • Es gibt keine Kinder mehr

    • Österreich hat ein Ausländerproblem: nachdem wir selbst keine Kinder haben dürfen Menschen aus allen Weltgegenden meist mit geringem Bildungsniveau - ohne Besitz und Barvermögen – einwandern

    • Die Struktur der österreichischen Bevölkerung gleicht einer „Urne“ – die Jahrgänge über 60 dominieren; d.h.: ohne Einwanderung sterben wir aus

    • Daher sind die Pensionen klarer Weise nicht mehr finanzierbar

    • Es gibt viele Zuwanderer, die nur kommen, weil sie die „Errungenschaften“ unseres Sozialstaats nützen wollen

    • Wir Österreicher sind faul und morbide und mehr oder weniger dem Untergang geweiht

    • Wir haben keine moralischen Grundsätze mehr; wir sind ein Volk von Hedonisten, das von den Relikten einer etwas größeren Vergangenheit lebt – Kellner und Schilehrer;

    • Industrie ist mehr und mehr unerwünscht

    • Die Staatsquote beträgt über 50%

    Und die linken Bastarde der 68er-Generation sitzen heute an den Hebeln der Macht und „verwalten“ diesen Zustand, indem sie

    • Schulden machen, weil immer weniger Menschen die Transferleistungen für die Sozialschmarotzer verdienen müssen

    • Indem sie uns einreden, dass „multikulti“ schön ist und wer nicht so denkt ist ein Nazi

    • Sie kaufen die Medien mit dem Steuergeld derer, die noch Steuern zahlen

    • Die Familien werden „verstaatlicht“ - d.h. gleich nach der Geburt kommen die Kinder in eine staatliche Kinderkrippe

    Frau Karmasin hat einige Fragen zu lösen:

    Warum werden so viele Kinder vor ihrer Geburt umgebracht (in Wien täglich eine Schuklasse)?

    Wie kommen wir wieder zu mehr österreichischen Kindern, damit wir nicht so viele ungebildete Ausländer aufnehmen müssen, um die Bevölkerung stabil zu halten?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2013 06:31

    Bravo Herr Unterberger!
    Wird sich Frau FamilienministerIn an Ihre Vorschläge halten?
    Eine "Familienministerin", die sich in ersten Stellungnahmen zu "Homo-Ehe, Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare und Geschlechterrollen" bekennt!
    Da wird einem ja richtig schlecht am Christtagsmorgen.
    Die Ignoranz einer OeVP-Familienministerin, die massiven demographischen Probleme und die mögliche Lösungsrolle durch Förderung biologischer Familien auch nur ansatzweise anzusprechen, stellt genau die erwartete Katastrophe dieser Regierungskoalition dar.
    Ich rate, zum Gastkommentar des Herrn Reichelt zu wechseln, da sieht man zu welcher Politik die Selbstbedienungs Partei Österreichs Unterstützung von der Österreichischen Vasallen Partei benötigt - und - natürlich - auch erhält.
    Mir reichts, ich wende mich jetzt wieder Konstruktiverem zu. Die Zukunft liegt woanders, sicher nicht bei unseren PolithampelmännerInnen und deren abgestumpften Wahlvieh.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2013 09:09

    noch eine Erhebung wäre vielleicht erhellend und überraschend:
    Zum Komplex "Alleinerziehende Mutter"

    Es mag Zufall sein, dass in meinem Wahrnehmungskreis alleinerziehende Mütter leben, die mir jegliches Verständnis für "armutsgefährdet" und "besonders förderungswürdig" nehmen.
    Fälle 1 - das sind derer gleich mehrere:
    An sich völlig "normale" Familien mit Papa, Mama, Kind(er). Mit dem Unterschied, dass Papa ein paar Meter getrennt in einer eigenen Wohnung gemeldet ist. Sonst ist alles, wie bei anderen Familien. Gemeinsame Essen, Ausflüge, Einkaufen, Urlaub und vermutlich auch gemeinsame Familienkassa. Und diese wird halt durch ein paar Zuschläge und Steuerboni ein bisschen gefördert ....

    Fälle 2 - derer registriere ich zwei:
    Deutlich wohlhabende Familie mit bestens verdienendem Papa (da lebt noch das Ideal, dass ein allein verdienender Vater seine Familie ernähren kann!). Aber Geld ist halt nicht alles, und so zerbrach das Familienglück, leider.
    Und so gibt es zwei alleinerziehende Mütter mehr. In einer Villa wohnend, vom getrennten Mann und Vater sichtlich bestens alimentiert und die Kinder ebenfalls im regelmäßigen Rhythmus über Wochenende, Urlaube, oder Geburtstage beim Papa gut aufgehoben.
    In den Statistiken - bin ich mir sicher - scheinen auch diese beide Alleinerziehenden als armutsgefährdet und besonders förderungswürdig auf - so wie vermutlich auch eine ehemalige alleinerziehende Familienstaatssekretärin der ÖVP.

    Und dann gibt es sicherlich tausende Mütter, die sich mit Halbtagsjobs gerade über Wasser halten können...

    PS: Nach dem Krieg gab es eine vergleichbare Situation, als viele Kriegerwitwen ihre neuen Partner nicht heirateten, um nicht die Witwenrente zu verlieren. Damals fand der Staat aber bald einen Weg, um das abzustellen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2013 02:11

    Was mir besonders ins Auge gefallen ist, war der Spruch: "selber schuld ..." in einem der ersten Absätze von AU. Spindelegger ist - nicht allein! - an vielem Mißgeschick und verschwommenen Positionen bis zu negativen Richtungspfeilen schuld. Aber - wiederholt - wer an seiner Stelle? Bei Pröll & Co.?
    Die Raffinesse von AU, der Meinungsforscherin Karmasin gleich 15 Studien bzw. Befragungen vorzuschalgen, ist bewundernswert. Ich bin absolut kein Freund von "Studien", weil sie vorwiegend den Erstellern, d.h. selbsternannten Experten, zu Geld verhelfen und gerne manipuliert sind. 15 sind natürlich zu viel, aber wenn Frau Neuminsterin nur ein paar im nächsten Jahr angeht, wäre das für sie, für die ÖVP und für Österreichs Politik wünschenswert und mit Hoffnung verbunden. Wetten dass?

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2013 07:57

    Guten Morgen am Christtag!

    Frau Karmasin wird sich wohl noch steigern müssen! die überfallsartige "Berufung" hat ihr wohl kaum Zeit gelassen, sich zu sammeln und groß nachzudenken!
    Was Familie ist und was Familie braucht, wird sie als zweifache Mutter wohl wissen!

    Geben wir Ihr eine faire Chance!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorDas kleine Mäxchen
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2013 16:23

    16. Eine Studie die untersucht, weshalb sich in der ÖVP niemand mehr für die Familien interessiert...

  7. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    6x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRobert Bond
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2013 12:02

    Die Liste ist ja weitgehend ok, nicht ganz passend ist es allerdings, den geforderten Ausbau von Kinderbetreuung nur mit den Krippen in Verbindung zu bringen. Bei der Nachmittagsbetreuung auch älterer Kinder gibt es derzeit echten Mangel. Habe das gerade selbst erlebt. Ist in unserem Fall dann eine private (kirchliche) Einrichtung geworden. Aber das muss man sich auch leisten können und wollen. Ist man auf das Angebot der Gemeinde angewiesen, wird's schwierig.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorashanyan
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2013 09:16

    Ein Verkehrsminister der als politisches Programm die Forcierung der dreirädrigen Tretroller, den österreichweiten Ausbau der Wandermeilen und ein flächendeckendes Netz an Waldwegen hinaus posaunen würde, könnte wahrscheinlich die ersten beiden Wochen nach Amtsantritt nicht überstehen.

    Nur bei Familienangelegenheiten ist es scheinbar möglich - am Kern der Materie vorbei - mit Nullthemen, Themenverfehlungen und Plattitüden zu agieren.

    Ein Familienminister hat die Strukturen der Normfamilie und der Mehrheiten der Familien zu unterstützen. Es interessiert dabei nicht, ob dies auf Basis eines christlichen Weltbildes oder einfach auf der Grundlage der Erkenntnis biologischer Gegebenheiten statt findet.

    Tatsache ist es, dass die Familie die zentrale Element des Staates, des Weiterbestandes der Gesellschaft und Kultur sowie des Mensch seins an sich darstellt. Hier geht es um Fragen der Familie mit zweigeschlechtlichen Eltern und deren Kindern, um die Existenzmöglichkeiten dieser Lebensform und um die soziale, strukturelle und ökonomische Basis dieser Familien.
    Dass daneben auch Minderheitenthemen und Sonderformen zu bearbeiten sind ist unbestritten - solche Themen können aber nicht im zentralen politischen Fokus stehen.

alle Kommentare

  1. Bella (kein Partner)
    16. Februar 2015 12:56

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  2. Marcos (kein Partner)
  3. Isaac (kein Partner)
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  5. Bruder Karamasow (kein Partner)
    30. Dezember 2013 12:05

    Falsche Voraussetzungen
    Lieber Dr. Unterberger, Sie gehen in Ihrer Aufgabenliste von völlig falschen Voraussetzungen aus:
    Frau Karmasin ist nicht eine gute Freundin von Spindelegger, sondern von Faymann und Rudas, die sie in den letzten Jahren intensiv betreut hat, mit denen sie privat verkehrt und denen sie Aufträge wie ÖBB, ASFINAG usw usw verdankt.
    Sie ist eine Unternehmerin, die keinen Widerspruch und keine Kritik duldet, die aus Prinzip keine Frauen mit Kindern angestellt hat und deren Kindermädchen in einer Abstellkammer in einem anderen Haus in Familienbesitz wohnen mussten, weil sie keine suspekten Fremden im Haus wollte. Sie ist eindeutig die falsche Ansprechperson für Ihre Vorstellung von Familienpolitik.

  6. Gasthörer (kein Partner)
  7. Boris (kein Partner)
    26. Dezember 2013 19:51

    Medientipp: Die Zionistischen Protokolle (Hörbuch)
    Wer sich bis jetzt noch nicht dazu durchringen konnte, die Zionistischen Protokolle kom­plett zu lesen, kann sie sich nun auch anhören. Eine tolle Idee, sie als Hörbuch zur Ver­fü­gung zu stellen. Bei Minute 55:00 (von insgesamt 3:36:00) etwa wird es spannend, denn dort wird beschrieben, was seit einiger Zeit passiert; man bedenke, der Text der 14. Auf­lage stammt von Anfang des 20. Jahrhunderts, vielleicht ist er sogar noch älter:

    Alles was da drinnen steht ist zum grossen Teil schon eingetreten und die Politik läuft genau nach diesem Plan.
    http://www.youtube.com/watch?v=4BjpxGWBCzU

  8. Bookworm (kein Partner)
    26. Dezember 2013 19:00

    Wie kommen Sie, Herr Dr. Unterberger, auf die absurde Idee, der ÖVP und insbesondere dem Herrn Dr. Spindlegger zu unterstellen eine(n) neuen Minister/-in zuvor einmal genauer auf seine/ihre Ideen und Wertvorstellungen abzuklopfen bevor er damit in den Parteivorstand geht? Na eben. Ich habe die Dame zwei Mal bei einer Fernsehsendung gehört - und fiel fast vor Schreck vom Sessel, als ich nach der Regierungsbildung hörte, diese Dame würden von der ÖVP und nicht etwa den Grünen als Familienministerin vorgeschlagen.

    Aber das ist halt wieder eine der ÖVP-typischen "Frauenbesetzungen", die wir in den verganenen GroKos von der Bandion-Ortner bis zur Frau Karl gewohnt sind. Hauptsache "Frau" - und das reicht schon....Den (inzwischen eh schon einstigen) ÖVP-Wählern auch....

  9. sprechta (kein Partner)
    26. Dezember 2013 17:33

    Studie, Studie, Studie, Studie, Studie, Studie, Studie...

    In welcher Sprache sollen die Kopftüchlerinnen befragt werden?

    • cmh (kein Partner)
      26. Dezember 2013 18:21

      Kopftüchlerinnen werden grundsätzlich nie befragt. Deren Paschas reagieren immer so sauer darauf.

  10. Sam Lowry
    26. Dezember 2013 13:48

    Viele berechtigte Ansatzpunkte. Nur bei einem Punkt kann ich so gar nicht zustimmen:

    "Das fünfte wäre eine Studie, wie es sich auf das spätere Leben von Jugendlichen auswirkt, wenn sie schon sehr früh außerfamiliär erzogen werden: zum Beispiel auf sozial unerwünschtes Verhalten wie Kriminalität, Drogenkonsum, Beziehungsunfähigkeit, Schulabbrecherei."

    Die Frage ist doch eher, wieviel Zeit die Eltern sinnvoll mit ihren Kindern verbringen. Ob sie davor bis 16:00h, 12h oder gar nicht außerfamiliär betreut wurden spielt doch keine Rolle (die richtige Betreuungseinrichtung vorausgesetzt). Ich kann mein Kind auch 8 Stunden zu Hause vor den Fernseher setzen - das hat wahrscheinlich mehr Auswirkung auf sozial unerwünschtes Verhalten.

  11. Robert Bond (kein Partner)
    26. Dezember 2013 12:02

    Die Liste ist ja weitgehend ok, nicht ganz passend ist es allerdings, den geforderten Ausbau von Kinderbetreuung nur mit den Krippen in Verbindung zu bringen. Bei der Nachmittagsbetreuung auch älterer Kinder gibt es derzeit echten Mangel. Habe das gerade selbst erlebt. Ist in unserem Fall dann eine private (kirchliche) Einrichtung geworden. Aber das muss man sich auch leisten können und wollen. Ist man auf das Angebot der Gemeinde angewiesen, wird's schwierig.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      26. Dezember 2013 15:41

      Wenn man sich "etwas" nicht leisten kann oder will, darf ich es mir nicht anschaffen!
      Umschreibung: Wenn ich mir eine Dogge auf Grund einer zu kleinen Wohnung oder wenn meine Frau keine Zeit hat diese adequat zu bewegen, oder zu wenig Geld im Hause ist um Nahrung, Training oder tiermerizinische Versorgung zu garantieren - so darf ich mir keinen Hund kaufen. Oder bescheidener leben.
      Zur Realität: Ich kenne einige Mitschüler aus einkommenschwächsten Verhältnissen, dank liebevollster Betreung durch die immer anwesende Mutter und sorgenden Vater sind diese heute erfolgreiche Mitglieder unserer steuerzahlenden Gesellschaft.

    • Robert Bond (kein Partner)
      26. Dezember 2013 17:23

      Aus Ihrer geschmacklosen Wortwahl schließe ich, dass Sie darauf verzichtet haben, sich Kinder "anzuschaffen". Außerdem fällt Ihnen offenbar das textverstehende Lesen schwer. Also nochmal und in einfacher Sprache: Es gibt zumindest in Wien kein Überangebot bei der Kinderbetreuung, sondern im Gegenteil einen ausgesprochenen Mangel. Wobei man sich mit höherem Einkommen natürlich besser helfen kann.

    • Tik Tak (kein Partner)
      27. Dezember 2013 11:19

      Hr. Richter,

      ich gehe davon aus, daß Sie hier, auch Ihren sonstigen Aussagen folgend, wieder mal gegen unwertes Leben "argumentieren".
      Ganz in der Tradition Ihrer "großen" Vorbilder in den 1930er und 1940er Jahren.
      Schade eigentlich, Ihren Ausführungen folgend, daß sich Ihre Eltern Ihre Aufzucht nicht erspart haben.
      Ist schließlich nichts Gescheites dabei herausgekommen.

  12. no na (kein Partner)
    26. Dezember 2013 11:57

    Unterberger: "Das dreizehnte wäre eine Studie, wie viel Prozent des schulischen Erfolges eigentlich genetisch bedingt sind und wie viel davon durch Umweltfaktoren bestimmt wird. Naturwissenschaft, Zwillingsforschung und Genetik produzieren hier nämlich dauernd Ergebnisse, die dem sozialistischen Kinder- und Weltbild total widersprechen. Dieses hat der berühmte Genetiker Werner Faymann in einem Satz zusammengefasst: „Alle Kinder kommen gleich intelligent zur Welt.“

    Dieser berühmte Genetiker, der für seine allgemein anerkannte Qualifikation nicht einmal so etwas Unnötiges gebraucht hat wie eine Matura, wollte natürlich nicht sagen "gleich intelligent" (das wäre ja reaktionär) sondern "gleich", und zwar im Sinn von "gleich teppat". Er als Genetiker sieht die Welt eben so. Alle sind gleich teppat, wenn sie als Rohmaterial für späteres Stimmvieh zur Welt kommen, und weil sie eben teppat sind, sind sie so hervorragend geeignet, um von linxlinken PädagogInnInnen linx indoktriniert zu werden. Unter Ausschluss der Eltern. Von denen weiß man ja nix Genaues. Und sollten sie nicht gleich teppat sein, die Rohmaterialien, sollten einige von ihren reaktionären Eltern ansatzweise womöglich zum Selbstdenken verführt worden sein, müssen sie eben gleich teppat GEMACHT werden - dafür wird die Frau MinisterIn Doppelnamen schon sorgen. Weit haben wir es gebracht.

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. Dezember 2013 12:34

      Der überaus lebenskluge und international gleichermaßen geschätzte wie anerkannte Herr Dr. honoraris causa "Mein Gott, Werner ..." Faymann hat schon recht:
      Es kommen alle Kinder "gleich intelligent" zur Welt.

      Mit einem IQ von näherungsweise Null.
      Was nicht messbar ist, existiert auch nicht.

      Dann jedoch, also sozusagen nach dem "Status nascendi", ändert sich das zum Glück recht schnell.
      Allerdings auch nicht bei allen, manche verharren in dem Zustand der Null-Intelligenz und werden rote oder grüne Politiker.

  13. Dlobies (kein Partner)
    26. Dezember 2013 11:12

    Für die Straffreiheit der Kindesabtreibung bis zum 3. Schwangerschaftsmonat haben die ÖVP-Abgeordneten im Nationalrat meines Wissens damals n i c h t pro abgestimmt.

  14. Josef Maierhofer
    26. Dezember 2013 10:51

    Ja, und Frau Familienminister, lassen Sie sich nicht ins linke Eck drängen, sondern verwenden Sie bitte Ihren Hausverstand.

    !5 Punkte wurden Ihnen vorgelegt, von denen jeder einzelne wichtig wäre in dieser ideologisierten Medienumgebung, die nur linksgrünes Gift versprüht.

    Einen Satz von Dr. Unterberger möchte ich Ihnen ganz besonders ans Herz legen:
    Die österreichischen Familien brauchen Sie, brauchen die Wahrheit.

    Sie haben die Chance, die Erwartungen, die Hoffnungen Ihrer Wähler zu erfüllen, nutzen Sie sie bitte im Sinne der Österreicher und geben Sie sich nicht mit unwichtigen Details ab, auf denen Linksgrün ständig herumreitet.

    Was ist wichtiger, die Wahrheit oder die Ideologie ? Diese Frage müssen Sie beantworten und dann bitte danach handeln.

  15. Christian Daubal (kein Partner)
    26. Dezember 2013 09:32

    Das ist der Rat von A.U.: 15 Studien und Pressekonferenzen? Da ist besser sie sitzt die fünf Jahre ab und gibt Ruhe. Es gibt genug Studien über alles Mögliche, mit diesen Studien wird nur ein Haufen arbeitsloser Soziologen und Politologen (und sonstiger… ogen) daran gehindert, sich eine ordentliche Arbeit zu suchen.

  16. ashanyan (kein Partner)
    26. Dezember 2013 09:16

    Ein Verkehrsminister der als politisches Programm die Forcierung der dreirädrigen Tretroller, den österreichweiten Ausbau der Wandermeilen und ein flächendeckendes Netz an Waldwegen hinaus posaunen würde, könnte wahrscheinlich die ersten beiden Wochen nach Amtsantritt nicht überstehen.

    Nur bei Familienangelegenheiten ist es scheinbar möglich - am Kern der Materie vorbei - mit Nullthemen, Themenverfehlungen und Plattitüden zu agieren.

    Ein Familienminister hat die Strukturen der Normfamilie und der Mehrheiten der Familien zu unterstützen. Es interessiert dabei nicht, ob dies auf Basis eines christlichen Weltbildes oder einfach auf der Grundlage der Erkenntnis biologischer Gegebenheiten statt findet.

    Tatsache ist es, dass die Familie die zentrale Element des Staates, des Weiterbestandes der Gesellschaft und Kultur sowie des Mensch seins an sich darstellt. Hier geht es um Fragen der Familie mit zweigeschlechtlichen Eltern und deren Kindern, um die Existenzmöglichkeiten dieser Lebensform und um die soziale, strukturelle und ökonomische Basis dieser Familien.
    Dass daneben auch Minderheitenthemen und Sonderformen zu bearbeiten sind ist unbestritten - solche Themen können aber nicht im zentralen politischen Fokus stehen.

  17. Ambra
    25. Dezember 2013 22:52

    Nach all den Kommentaren, die ich jeweils im ORF von Frau Karmasin hörte, hatte ich sie immer als rot-grün eingestuft und keinesfalls als bürgerlich.
    Schon die Tatsache ihrer Monopolstellung bei gewissen Gelegenheiten im ORF bestätigte mir diese Meinung ebenfalls. Als ausgerechnet die ÖVP sie zur Familienministerin machte, konnte ich es nicht fassen. Daher bin ich nun auch in keiner Weise über ihre Äußerungen erstaunt, sondern sie entsprechen meinen
    Erwartungen. Daß sie sich die gut gemeinten Ratschläge von Herrn Dr.Unterberger
    zu Herzen nehmen wird, glaube ich nicht.
    Es spielt aber alles kaum eine Rolle, denn die ÖVP wird es nach dem derzeitigen Debakel ohnehin bald nur mehr in Form einer Kleinpartei geben.

    Das Zusammenrücken der Christlichen mit Jes könnte ein erster Schritt in die richtige Richtung sein, nämlich daß sich die durchaus vorhandenen werte-konservativen Gruppierungen endlich näher kommen und ihre Kräfte bündeln.
    Das wäre eine Chance für die Zukunft dieses Landes.

    • Cotopaxi
      26. Dezember 2013 08:12

      Dazu scheint noch zu kommen, dass Frau Karmasin gar nicht die ÖVP, sondern die Nudelsieb-Partei gewählt hat. ;-)

  18. Herby
    25. Dezember 2013 19:47

    Nicht ganz OT: Etwas zum Schmunzeln zu den Weihnachtsfeiertagen von Martina Salomon, Kurier:

    Eine schrecklich nette Regierungsfamilie

    Was würde geschehen, wenn sich die neue/alte Koalition friedlich um eine Festtafel scharen müsste?

    (von Martina Salomon, KURIER, 25.12.2013)

    Weihnachtsfeiertage – das bedeutet auch Zähne zusammenbeißen gegenüber den Schrullen origineller Familienmitglieder. Schön, wenn sich alle um den Tisch versammeln und die Freude darüber auch beim Dessert noch anhält. Man male sich aus, was passieren würde, wenn sich die neue große Koalition friedlich unterm Baum (rote Kugeln, schwarze Maschen?) versammeln müsste. Wem würde wohl die erste spitze Bemerkung entschlüpfen?

    Ziemlich wahrscheinlich beginnt dieses Festessen verspätet. Schließlich würde man zunächst um die Sitzordnung feilschen – obwohl die „Köche“ und Patenonkel, Michael Häupl und Erwin Pröll, vorsorglich Tischkärtchen verteilt haben.

    Diese beiden würden natürlich nicht selbst Platz nehmen, sondern am Küchenbankerl ein Gläschen vom „Gemischten Satz“ leeren. Macht nichts, irgendwie sind sie ohnehin immer dabei. Michael Spindelegger müsste davor noch bei drei weiteren schwarzen Landeshauptleuten nachfragen, ob alles die richtige Ordnung habe (Antwort: Nein). Das erspart sich Werner Faymann. Und sollte er in Graz bei Franz Voves anrufen, knallt ihm der sicher wortlos den Hörer hin.

    Glanz und Gloria

    Logischerweise spricht der neue Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter das Tischgebet. Aber Obacht zu fortgeschrittener Stunde: Als elftes Kind einer Bauernfamilie geht er angeblich gern in „Konfrontation“ (vulgo Wirthausrauferei).

    Vorsichtshalber könnte man Sebastian Kurz neben ihn platzieren. Der macht mit seiner XL-Sozialkompetenz selbst den knorrigsten Tiroler mürbe. Ganz ungefährdet ist Kurz aber selbst nicht: Als etwas altkluger Liebling von Papa Spindelegger wächst bereits der heimliche Groll seiner eifersüchtigen, älteren Brüder.

    Gesundheitsminister Stöger (ja, den netten Onkel aus Oberösterreich gibt es noch immer!) müsste man neben die neue Familienministerin Sophie Karmasin setzen, damit etwas Glanz auf ihn fällt. Er könnte ihr bei der Gelegenheit gleich erzählen, wie man ohne groß aufzufallen in dieser schrecklich netten Familie überlebt.

    Und die Geschenke? Werner und Michi kriegen eine Paartherapie verpasst. Schließlich hat das Wahljahr ihre Beziehung strapaziert. Zuckerln wollen oder dürfen sie selbst keine mehr verteilen. Verteidigungsminister Klug – laut OGM das beliebteste „Familienmitglied“ der Regierung! – erhält einen Gutschein beim Sprachtrainer, damit er lernt, „Soldaten“ richtig auszusprechen.

    Alle drei Neuen im Finanzministerium bekommen den Grundkurs „Budgetsanierung“ von Herrn Schäuble in Berlin plus Zauber-Workshop: „Wie man das Hypo-Krokodil in ein Nilpferd zurückverwandelt.“ Gabriele Heinisch-Hosek packt ein von Doris Bures persönlich signiertes Büchlein aus: „Wie ich lernte, den Boulevard zu lieben.“ Das Vorwort von Werner Faymann hat sein bester Freund Ostermayer so schön getextet.

    Nach den Festtagen kehrt dann wieder Alltag ein. Die liebe Regierungsfamilie muss sich nicht mehr verstellen und so tun, als würden sie einander mögen. Endlich! [Ende]

    Link: http://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/eine-schrecklich-nette-regierungsfamilie/42.476.053

  19. RR Prof. Reinhard Horner
    25. Dezember 2013 16:29

    reinhard.horner@chello.at

    Inwiefern passen diese Vorschläge Unterbergers sehr treffend zum christlichen Weihnachtsfest und seinem achtenswerten Welterbe?

  20. Das kleine Mäxchen
    25. Dezember 2013 16:23

    16. Eine Studie die untersucht, weshalb sich in der ÖVP niemand mehr für die Familien interessiert...

  21. Yoshinori Sakai
    25. Dezember 2013 12:46

    Frohe Weihnachten 2013!

    Die Weihnachtsansprache von Edward Snowden (aus dem russischen Exil):

    Edward Snowden's Christmas Message 2013

    http://www.youtube.com/watch?v=MjOACWG0oW8


    Dazu dieser Spiegel-Artikel mit einer Übersetzung ins Deutsche:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/snowden-fordert-in-weihnachtsansprache-ende-der-massen-ueberwachung-a-940818.html

  22. Florin
    25. Dezember 2013 12:24

    „Junge Kinder reagieren auf den Krippeneintritt und die damit verbundene Belastung empfindlicher als ältere Kinder“

    Also das hätte ich auch ohne Studie zu behaupten gewagt ;)

  23. Cotopaxi
    25. Dezember 2013 11:49

    o.T.

    Weniger Spenden für Licht ins Dunkel

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/1511008/Weniger-Spenden-als-im-Vorjahr-fur-Licht-ins-Dunkel?_vl_backlink=/home/index.do

    Seltsam, und dabei sind wir doch angeblich das zweitreichste Land der EU.

    • Nestor 1937
      25. Dezember 2013 16:19

      Viele lehnen das extreme Theater rund ums "Licht ins Dunkel" ab und mißtrauen den Spendensammlern, denen es mehr um die Selbstdarstellung und Werbung geht.
      In meinem Umkreis haben fast alle früher etwas gegeben - jetzt nicht mehr.

    • mischu
      25. Dezember 2013 16:31

      @Cotopaxi

      Seltsam, daß der ORF das verschämt verschweigt!

    • kakadu
      25. Dezember 2013 16:33

      @Nestor1937

      Die gleiche Entwicklung findet in meinem Umfeld statt.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      26. Dezember 2013 07:52

      Nur Idioten glauben den Ergüssen des ORF - warum sollten sie den Hilfeversprechungen durch die Spendengelder der "Gutgläubigen" glauben?
      Jugokriege und Nachbar in Not: Kein Geld für autochthone Hilfsbedürftige vorhanden, da der Spendenrest, welcher nach Abzug der " Verwaltungskosten" und der überflüssigen Kosten für die Völlerei der mediengeilen Z Promis übrig blieb, in die korrupten Kanäle der Ygos wanderte. Dies wurde dann nachbarverachtend den österreichischen Bedürftigen mitgeteilt!

  24. Gerhard Pascher
    25. Dezember 2013 11:36

    Geben wir doch nun Frau Sophie Karmasin die berühmten 100 Tage Zeit, um danach ihre Arbeit zu beurteilen. Selbstverständlich sollte man diese "15 Wünsche-Liste" ihr schon bald per Mail übermitteln, derzeit ist ja noch keine Hompepage (mit Mailadressen) des neuen Ministeriums im Netz.
    Ob es unbedingt Studien und Marktforschungen der aufgezeigten Themen bedarf, ist zu hinterfragen. Ich teile auch nicht die Meinung, dass Frau Karmasin bewusst linkes Gedankengut als ÖVP-Ministerin forciert, auch wenn in der Partei schon vieles nach links gerichtet ist. Sie bringt als Quereinsteigerin auf alle Fälle neuen Elan und neue Ideen in die Politik ein und dies kann nie schaden.

    • Freak77
      25. Dezember 2013 12:07

      Wirklich gute, eingehende, wissenschaftliche Studien die objektiv durchgeführt werden und die auf die speziellen österreichischen Verhältnisse abgestimmt sind - oder noch besser: abgestimmt je nach Bundesland -

      können NUR positiv sein und die Basis für sinnvolle Maßnahmen im Familienbereich.

      Daher: Meine volle Zustimmung zu den 15 Dr. Unterberger-Vorschlägen.

    • Gerhard Pascher
      25. Dezember 2013 16:29

      Freak77:
      Ich habe nichts gegen die Vorschläge von AU und auch nichts gegen Studien.
      Frau Karmasin beschäftigte sich bisher aber immer um auftragsbezogene Markt- und Meinungsforschungen. Bekanntlich soll dabei schlußendlich immer der Auftraggeber (= Bezahler des Honorares) möglichst gut aussteigen, widrigenfalls wird das Ergebnis gar nicht veröffentlicht. Ausserdem werden bei Meinungsforschungen die gestellten Fragen immer im Voraus mit dem Auftraggeber abgestimmt, damit die Antworten in ein gewünschtes Ziel gelenkt werden. Dies alles ist bei bekanntgegebenen Ergebnissen zu Studien und Marktforschungen zu beachten.

      Studien und andere Forschungsergebnisse werden leider oft auch nur auszugsweise zitiert, wobei mitunter sogar aus einem negativen Resulat ein Positivum erscheinen kann. Seriöse Institute bestehen daher darauf, dass die Ergebnisse nur vollständig wiedergegeben bzw. mit Quellenangabe veröffentlicht werden dürfen.

  25. perseus
    25. Dezember 2013 10:16

    Das Dilemma hat in den 1960-Jahren begonnen. Die Wirtschaft hat nach dem Krieg geboomt. Es kamen viele Kinder zur Welt. Doch das erklärte Ziel der Linken war schon damals, die Familie, die Keimzelle der Gesellschaft in den Griff zu bekommen. Nachdem jetzt auch alle Frauen ein Recht auf Arbeit hatten (es wurden ja wirklich Arbeitskräfte benötigt) waren Kinder oft unerwünscht. Es musste also einen Weg geben, die Geburt von „unerwünschten“ Kindern zu verhindern. Ein Mittel, das die Voraussetzungen erfüllte war „die Pille“. Dann wurde aber von der linken Politik ein Gesetz beschlossen - „Die Fristenlösung“ – die es erlaubte, innerhalb einer Frist bestehendes Leben zu töten; von Amts wegen. Auch schon damals ist die ÖVP umgefallen und hat das Gesetz über die „Fristenlösung“ mitbeschlossen. Der Gesetzgeber hat sich angemaßt, zu entscheiden, dass Tötung von existierendem Leben nicht Mord und daher legal ist.
    Gleichzeitig wurde damals damit begonnen, Gastarbeiter in großem Stil aufzunehmen, ohne eine Lösung, wie man sie wieder los wird, wenn man sie nicht mehr braucht ( wie in Dubai; da wissen sie dass sie mit 60 wieder gehen müssen)

    Die größten Probleme unserer Gesellschaft haben damals begonnen:

    • Es gibt keine Kinder mehr

    • Österreich hat ein Ausländerproblem: nachdem wir selbst keine Kinder haben dürfen Menschen aus allen Weltgegenden meist mit geringem Bildungsniveau - ohne Besitz und Barvermögen – einwandern

    • Die Struktur der österreichischen Bevölkerung gleicht einer „Urne“ – die Jahrgänge über 60 dominieren; d.h.: ohne Einwanderung sterben wir aus

    • Daher sind die Pensionen klarer Weise nicht mehr finanzierbar

    • Es gibt viele Zuwanderer, die nur kommen, weil sie die „Errungenschaften“ unseres Sozialstaats nützen wollen

    • Wir Österreicher sind faul und morbide und mehr oder weniger dem Untergang geweiht

    • Wir haben keine moralischen Grundsätze mehr; wir sind ein Volk von Hedonisten, das von den Relikten einer etwas größeren Vergangenheit lebt – Kellner und Schilehrer;

    • Industrie ist mehr und mehr unerwünscht

    • Die Staatsquote beträgt über 50%

    Und die linken Bastarde der 68er-Generation sitzen heute an den Hebeln der Macht und „verwalten“ diesen Zustand, indem sie

    • Schulden machen, weil immer weniger Menschen die Transferleistungen für die Sozialschmarotzer verdienen müssen

    • Indem sie uns einreden, dass „multikulti“ schön ist und wer nicht so denkt ist ein Nazi

    • Sie kaufen die Medien mit dem Steuergeld derer, die noch Steuern zahlen

    • Die Familien werden „verstaatlicht“ - d.h. gleich nach der Geburt kommen die Kinder in eine staatliche Kinderkrippe

    Frau Karmasin hat einige Fragen zu lösen:

    Warum werden so viele Kinder vor ihrer Geburt umgebracht (in Wien täglich eine Schuklasse)?

    Wie kommen wir wieder zu mehr österreichischen Kindern, damit wir nicht so viele ungebildete Ausländer aufnehmen müssen, um die Bevölkerung stabil zu halten?

    • Nestor 1937
      25. Dezember 2013 12:45

      Es tut weh, aber man muß Ihnen leider zustimmen !

    • Politicus1
      25. Dezember 2013 13:08

      Warum werden so viele Kinder vor ihrer Geburt umgebracht ?

      Weil nur das Verbot der Sterbehilfe für bereits das Licht er Welt erblickt habende Menschen in die Verfassung kommt - aber nicht für 30,000-40,000 jährlich in Ö. abgetriebene Leben.

    • simplicissimus
      25. Dezember 2013 20:14

      perseus: volle Zustimmung!

  26. Meine Meinung
    25. Dezember 2013 09:24

    Herr Dr. Unterberger, Ihre Ideen für Frau MMag. Dr. Karmasin haben durchaus Berechtigung und es wäre wünschenswert, wenn Frau Karmasin diese Punkte zu lesen bekommt und durchdenkt. Da ich bezweifle, dass Karmasin das Tagebuch zu ihrer Tageslektüre zählt (weshalb auch), wäre es sinnvoll, falls Sie die Möglichkeit haben, diese Vorschläge direkt an Karmasin zu übermitteln. Allerdings müssten Sie Ihre unqualifizierte Einleitung - ich habe ihre Interviews völlig anders verstanden - wie den unnötigen Schluss Ihres Tagebucheintrags weglassen. Denn wenn jemand so argumentiert, hält man ihn für einen blinden Fanatiker und ist nicht gewillt, auch die darin vorkommenden richtigen Ansätze ernsthaft zu diskutieren. Im RatSCHLAG steckt schon der SCHLAG und der sollte vermieden werden, wenn man ernst genommen werden will.

    • gh57.at
      25. Dezember 2013 11:05

      @Meine Meinung

      ad "unqualifizierte Einleitung":

      Sind Sie da nicht ein bisschen streng mit Dr. Unterberger? Er steht ja vor dem Problem, seinem Blog die Leser zu erhalten, auch für ihn gilt daher der alte Spruch: "Bad news are good news". Er bedient sich des öfteren des Stilmittels der Übertreibung und Zuspitzung und vermeidet daher zumeist Quellenangaben.

      Wer solches nicht tut, wird schnell langweilig und steht im Verdacht, Regierungspropaganda zu betreiben. Sie sollten daher so manchen Unterberger-Text cum grano salis sehen.

  27. Politicus1
    25. Dezember 2013 09:09

    noch eine Erhebung wäre vielleicht erhellend und überraschend:
    Zum Komplex "Alleinerziehende Mutter"

    Es mag Zufall sein, dass in meinem Wahrnehmungskreis alleinerziehende Mütter leben, die mir jegliches Verständnis für "armutsgefährdet" und "besonders förderungswürdig" nehmen.
    Fälle 1 - das sind derer gleich mehrere:
    An sich völlig "normale" Familien mit Papa, Mama, Kind(er). Mit dem Unterschied, dass Papa ein paar Meter getrennt in einer eigenen Wohnung gemeldet ist. Sonst ist alles, wie bei anderen Familien. Gemeinsame Essen, Ausflüge, Einkaufen, Urlaub und vermutlich auch gemeinsame Familienkassa. Und diese wird halt durch ein paar Zuschläge und Steuerboni ein bisschen gefördert ....

    Fälle 2 - derer registriere ich zwei:
    Deutlich wohlhabende Familie mit bestens verdienendem Papa (da lebt noch das Ideal, dass ein allein verdienender Vater seine Familie ernähren kann!). Aber Geld ist halt nicht alles, und so zerbrach das Familienglück, leider.
    Und so gibt es zwei alleinerziehende Mütter mehr. In einer Villa wohnend, vom getrennten Mann und Vater sichtlich bestens alimentiert und die Kinder ebenfalls im regelmäßigen Rhythmus über Wochenende, Urlaube, oder Geburtstage beim Papa gut aufgehoben.
    In den Statistiken - bin ich mir sicher - scheinen auch diese beide Alleinerziehenden als armutsgefährdet und besonders förderungswürdig auf - so wie vermutlich auch eine ehemalige alleinerziehende Familienstaatssekretärin der ÖVP.

    Und dann gibt es sicherlich tausende Mütter, die sich mit Halbtagsjobs gerade über Wasser halten können...

    PS: Nach dem Krieg gab es eine vergleichbare Situation, als viele Kriegerwitwen ihre neuen Partner nicht heirateten, um nicht die Witwenrente zu verlieren. Damals fand der Staat aber bald einen Weg, um das abzustellen.

    • Nestor 1937
      25. Dezember 2013 16:14

      Ich könnte weitere ähnlich gelagerte Fälle von sogenannten "alleinerziehenden Müttern" hinzufügen.

      Es ist unglaublich, wie stark diese angeblichen "Sozialfälle" in Österreich zunehmen!
      Das alles ist Sozialmißbrauch, der aber von der Caritas geleugnet wird
      (weil's um's Geschäft geht?).........

    • Politicus1
      25. Dezember 2013 17:10

      die Caritas würde ich da nicht unbedingt als Mitspieler sehen, aber sie könnte sicherlich einmal die von ihr regelmäßig veröffentlichten Alleinerrzieherstatistiken hinterfragen.
      Und noch eines: wenn ich imBiologieunterricht nicht etwas ganz falsch verstanden habe, so hat jedes Kind außer der Mutter auch einen Vater!
      Wieso bei -zigtausend Kindern der Staat, bzw. jeder Steuerzahler für die Alimenationen zur Kassa gebeten wird, ist mir schleierhaft. Es kann doch nicht nur drückebergerische Väter in Österreich geben.
      Vielleicht wäre auch eine Erhebuung von Interesse, wie hoch der Anteil alimentations- oder unterhaltpflichter Männer in der Arbeitslosenstatistik ist. Motto: "für die geh' I do net hack'ln ..."

    • Verdi (kein Partner)
      26. Dezember 2013 07:17

      Verallgemeinern sie deshalb nicht. Es gibt wirklich viele alleinstehende Mütter und Väter, die tagtäglich um's Überleben kämpfen müssen. Nur die wirklich anständigen Bedürftigen werden im TV nicht gezeigt. Man muss ja schließlich das Image des assozialen Österreichers pflegen. Deshalb zeigt man auf z.B. ATV ja solche Sendungen wie "Leben im Gemeindebau" oder solche wo unsere Jugendlichen alle als Säufer dargestellt werden. Dass in solchen Sendungen keine assozialen Kulturbereicherer gezeigt werden, spricht doch wohl für sich: denn das würde ja als Volksverhetzung gelten. Bei Österreicher bzw. Christen darf man das.
      Sie wohnen wahrscheinlich in einer angenehmen Gegend und sehen daher auch nur solche Fälle, die es natürlich gibt. Hier wird wieder das teile und herrsche-Spiel angewandt.
      Die wahren Assozialen sitzen in den Parlamenten, haben Managerposten, Aufsichtsratsposten, Gewerkschafterposten usw. Sie sitzen in allen Positionen der Medien und steuern somit die Meinungen. Und die unwissenden Menschen glauben solche Lügen natürlich und fokussieren ihre Wut gerade auf die Ärmsten und die, die am wenigsten dafür können, anstatt ihren Blick auf die wahren Verursacher zu werfen. Die wahren Feinde unseres Volkes sitzen in den eigenen Reihen (im Inneren).

    • Politicus1
      26. Dezember 2013 08:49

      Verdi:
      und was habe ich geschrieben?
      "Und dann gibt es sicherlich tausende Mütter, die sich mit Halbtagsjobs gerade über Wasser halten können... "

  28. Wertkonservativer
    25. Dezember 2013 07:57

    Guten Morgen am Christtag!

    Frau Karmasin wird sich wohl noch steigern müssen! die überfallsartige "Berufung" hat ihr wohl kaum Zeit gelassen, sich zu sammeln und groß nachzudenken!
    Was Familie ist und was Familie braucht, wird sie als zweifache Mutter wohl wissen!

    Geben wir Ihr eine faire Chance!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  29. simplicissimus
    25. Dezember 2013 06:31

    Bravo Herr Unterberger!
    Wird sich Frau FamilienministerIn an Ihre Vorschläge halten?
    Eine "Familienministerin", die sich in ersten Stellungnahmen zu "Homo-Ehe, Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare und Geschlechterrollen" bekennt!
    Da wird einem ja richtig schlecht am Christtagsmorgen.
    Die Ignoranz einer OeVP-Familienministerin, die massiven demographischen Probleme und die mögliche Lösungsrolle durch Förderung biologischer Familien auch nur ansatzweise anzusprechen, stellt genau die erwartete Katastrophe dieser Regierungskoalition dar.
    Ich rate, zum Gastkommentar des Herrn Reichelt zu wechseln, da sieht man zu welcher Politik die Selbstbedienungs Partei Österreichs Unterstützung von der Österreichischen Vasallen Partei benötigt - und - natürlich - auch erhält.
    Mir reichts, ich wende mich jetzt wieder Konstruktiverem zu. Die Zukunft liegt woanders, sicher nicht bei unseren PolithampelmännerInnen und deren abgestumpften Wahlvieh.

    • Buntspecht
      25. Dezember 2013 09:35

      @simplicissimus,
      ich gäbe Ihnen Recht, hätte Karmasin in Interviews wirklich so agiert, wie es A.U. darstellt. Ich habe alle Artikel und Interviews über sie und mit ihr gelesen und finde, sie hat sich sehr klug geäußert und die Homo-Themen eindeutig als Randthemen - unter Nennung der Zahlen - bezeichnet. Und auch die Zusammenfassung in Kathpress/Kathweb lässt die Verteufelung von Frau Karmasin nicht rechtfertigen.

    • gh57.at
      25. Dezember 2013 10:55

      @Buntspecht

      Auch ich habe das Kurier-Interview mit Frau Karmasin so gelesen und bewertet, wie Sie das tun.

      Dessenungeachtet halte ich die Vorschläge von Dr. Unterberger für zweckmäßig und durchführbar.

    • Interessierter Leser
      25. Dezember 2013 12:06

      Hätte sich Frau Karmasin in ihren Interviews nicht so klug geäußert. wie sie es tat, würden die Medien vom ORF abwärts (oder aufwärts :-) ) nur mehr über homosexuelle "Familiendiskriminierung" reden. Auch der neue Papst hat es erstmalig zuwege gebracht, dass im Zusammenhang mit einem Papst nicht mehr ausschließlich über Verhütung, Sexualität, und kirchliche Homophobie geredet wird. Er hat von der christlichen Moralauffassung nichts zurückgenommen, aber er wird umfassend wahrgenommen, weil er es versteht, so zu formulieren, dass niemand sich diskriminiert fühlt. Karmasin ist nicht der Papst, aber sie scheint ihr Handwerk zu verstehen.

    • simplicissimus
      25. Dezember 2013 20:10

      Das hiesse, AU hätte falsch informiert. Was hat Frau Karmasin nun konkret gesagt?

    • Buntspecht
      25. Dezember 2013 22:23

      AU. hat irgenwie blindwütig interpretiert und dadurch - wenn Sie möchten - nicht unbedingt falsch aber selektiv informiert. Sie hat z.B. nicht gesagt: ich lehne Homosexualitat prinzipiell ab, ich lehne Adoption - auch wenn es um eigene Kinder Bisexueller geht - hundertprozentig ab. Sie hat auch nicht gesagt: ich lehne alle Formen der ganztägigen Kinderbetreuung ab, sondern betont, dass berufstätige Eltern eine Betreuung ihrer unversorgten Kinder brauchen u.a.m., das sie diplomatisch formuliert hat, um nicht gleich unnötig einen notwendigen Diskussionsprozess zu verunmöglichen. So sehe jedenfalls ich ihre Aussagen und viele Bekannte mit mir. Unterberger hätte das scheinbar alles in seinem Sinn ein für allemal geklärt gehabt, sozusagen "ex cathedra" verordnet. Ich bezweifle, dass man so heute noch Politik betreiben kann.

    • simplicissimus
      26. Dezember 2013 06:27

      Buntsprecht, wenn man unangenehme Wahrheiten sagt, stößt das in unserer vergammelten Gesellschaft natürlich auf und es ist schwer, eine Wahl zu gewinnen, wenn man dabei nicht über das notwendige Charisma verfügt. Daher haben wir hauptsächlich nur Wohlfühl- und Weichspülerpolitiker in unserer Regierung. So gesehen, kann man heute keine Politik der nackten Tatsachen machen, das wird den Radikalinskis überlassen bleiben, die in den kommenden Turbulenzen nach der Macht greifen werden.
      Ich verstehe AU's Frust, denn so wie sie es schilldern hat sich Frau Karmasin diplomatisch um die wirklichen Probleme herumgedrückt und wenigsagende Nonaerklärungen abgegeben, die bei niemandem anecken. Ein vorsichtiger Start für eine junge Ministerin, vielleicht klug aus ihrer persönlichen Perspektive, aber keinesfalls das, was unsere Gesellschaft bräuchte.

    • simplicissimus
      26. Dezember 2013 06:30

      Nocheinmal mit anderen Worten: Was unsere verantwortungslosen PolitikerInnen heute unterlassen und falsch machen, wird uns und unsere Kinder, so wir welche haben, morgen doppelt hart treffen.
      Deshalb lehnen ich Hinsichtl und Rücksichtl ab.

    • Buntspecht
      26. Dezember 2013 11:05

      @simplicissimus, ich halte da mehr von den Aussagen von @interessierter leser, mit dem "Kopf durch die Wand" hat man noch nie etwas erreicht.

  30. kritikos
    25. Dezember 2013 02:11

    Was mir besonders ins Auge gefallen ist, war der Spruch: "selber schuld ..." in einem der ersten Absätze von AU. Spindelegger ist - nicht allein! - an vielem Mißgeschick und verschwommenen Positionen bis zu negativen Richtungspfeilen schuld. Aber - wiederholt - wer an seiner Stelle? Bei Pröll & Co.?
    Die Raffinesse von AU, der Meinungsforscherin Karmasin gleich 15 Studien bzw. Befragungen vorzuschalgen, ist bewundernswert. Ich bin absolut kein Freund von "Studien", weil sie vorwiegend den Erstellern, d.h. selbsternannten Experten, zu Geld verhelfen und gerne manipuliert sind. 15 sind natürlich zu viel, aber wenn Frau Neuminsterin nur ein paar im nächsten Jahr angeht, wäre das für sie, für die ÖVP und für Österreichs Politik wünschenswert und mit Hoffnung verbunden. Wetten dass?

    • simplicissimus
      25. Dezember 2013 06:34

      Die Wette wird leider nicht wirksam werden können, denn Frau KarmasIn wird die Vorschläge AU's net amol ignorieren.





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