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FN 534: Bitte schickt Kärnten endlich in den Konkurs!

Lesezeit: 1:30

Ein Bundesland könne nicht pleite gehen, behauptet die Politik. Auch wenn es gigantische Haftungen eingegangen ist, die ein Zehnfaches des Landesbudgets ausmachen. Daher müsse die Hypo Alpe-Adria um jeden Preis gerettet werden. Sonst ist Kärnten zahlungsunfähig. Völliger Unsinn: Das Pleiteverbot für Kärnten steht nirgendwo.

Lehrreiches Exempel: In der Stadt Detroit ist jetzt genau eine solche Pleite einer Gebietskörperschaft passiert. Diese wurde von Gericht offiziell ausgerufen. Jetzt protestieren halt lokale Gewerkschafter und Pensionsfonds. Weil ja auch sie Geld von der Stadt wollen. Zum Vergleich: In Detroit leben mehr Menschen als in Kärnten; die Schulden sind aber weniger als die Haftungen, die Kärnten unter Blau-Orange-Rot-Schwarz eingegangen ist. Im Pleitefall sollte die Republik Österreich zwar Lehrer, Krankenschwestern und Straßenarbeiter weiter zahlen, soweit sie wirklich wichtig sind. Landtagsabgeordnete, Subventionsbezieher & Co gehen hingegen leer aus. Das wäre rechtlich ok und extrem heilsam. Es gibt lediglich zwei Gründe, warum die Hypo und damit Kärnten nicht in Konkurs gehen: Erstens will auch die jetzige rot-schwarz-grüne Landesregierung eine solche Demütigung vermeiden. Zweitens sind auch alle anderen Bundesländer interessiert, zu unsinkbaren Schiffen erklärt zu werden. Irgendwann wird jedoch dieses politische Wunschdenken an der Realität zerschellen. Wie in Detroit.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2013 00:46

    Die Frage war doch, warum man die Bank nicht sofort in die Pleite geschickt hat. es wäre leicht möglich gewesen. Die Assets waren hoch genug, um die Einlagensicherung auszuzahlen. Dann wird eine Liquidationsgruppe aus Spezialisten einberufen, die alles zu Geld machen, was da noch etwas wert ist, Außenstände eintreiben (rücksichtslos) und über die Jahre das Maximum herausholen. Den Verantwortlichen (ja, denen, die auf die Bilanzsumme- aufgebläht bis zum Abwinken - ihre fetten Quartalsboni genommen haben) wird der Prozess gemacht. Nach einem neuen, rückwirkenden Finanzstrafrecht natürlich. Die Täter in Bank UND Politik müssen vollständig enteignet werden. Diesen Herren tut es nur weh, wenn sie sich um eine Sozialwohnung anstellen müssen und nebenbei aller bürgerlichen Rechte verlustig gehen.Wenn das Bundesland Pleite geht, umso besser, dann sehen die Menschen wenigstens, daß die Schulden, die die gewählten Politiker als Treuhänder des Volksvermögens gemacht haben, nichts abstraktes sind. Dann wird das Land eben auf's Minimum beschränkt.
    Das Geseires vom "schrecklichen und undenkbaren Pleitefall" kann ich nicht mehr hören. In den USA sind Gemeinden, Städte, ja ganze Bundesstaaten längst Pleite. das juckt aber niemanden. Die Assets werden verwertet, die Schulden abgetragen, soweit die Quote reicht und dann kommt der Reset-Knopf.
    Den zu drücken war man bei den Banken stets zu feige.
    Mit der Folge, daß man diese weiter durchfüttert, die Täter wenn überhaupt nur alibimäßig bestraft werden und der Steuerzahler eine wesentlich höhere Zeche bezahlt, als bei sofortiger Liquidierung.
    Kurzum: Man wirft gutes Geld schlechtem hinterher.
    Nicht nur in Österreich ist die Politik längst zum Schoßhündchen der Banken geworden, weil sie sich in ihrem sozialistischen Wahn, fremdes Geld zu verteilen völlig an sie gekettet haben und nun deren Wünsche erfüllen müssen. Nun erleben wir Bolschewiken und Hochfinanz Hand in Hand.
    Welch eine Allianz!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorzauberlehrling
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2013 13:12

    Kärnten sollte man nicht in den Konkurs schicken, sondern nach dem Vorbild dieser Bank durch Rationalisierung sanieren:

    http://tinyurl.com/nshkwza

    LEI, LEI! ;-)

  3. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2013 01:29

    Wie war das in Argentinien z.B.? Erinnere ich mich richtig, daß dieser Staat echt Pleite ging und sich danach doch wieder erholte. Das ist also sicher nicht das Problem.
    Was ich jedoch noch immer nicht voll durchschaue: Werden die Haftungen in Kärnten nun schlagend oder nicht? Vor schlagend werdenden Haftungen müßten sich tatsächlich Bundesländer, Gemeinden, Landeshauptstädte, Banken, Österreich, Staaten, Europa (wahrscheinlich die ganze Welt) fürchten. Daher: Bitte harte Fakten und nicht Politwischi-waschi, das mir längst zum Hals heraushängt.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2013 13:01

    Kärnten darf nicht Detroit werden!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2013 15:34

    Kärnten ist ein Sanierungsfall, Kärnten wird aber nicht in Konkurs gehen, dafür werden wir Steuerzahler sorgen müssen.
    Ein Insolvenzverfahren nach dem US-Modell "Chapter 11" wäre vielleicht eine Alternative, aber so etwas gibt es bei uns nicht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2013 09:29

    Die Wahrheit schlägt durch und bahnt sich ihren Weg.

    Es gibt eben keinen anderen Weg, als das zu zahlen, was man genommen hat. Schlimm ist nur, dass das, was man dafür gekauft hat, keine Investition in die Zukunft war, sondern ein Konsum, eine Selbstbedienung und die Erfüllung von Machtgelüsten. Zahlen müssen es die Menschen.

    Niemand von dieser österreichischen Politbande arbeitet an einem Konkursrecht für Kommunen und Staatsgebilden. Schließlich waren die Schuldenmacher ja auch genau diese und die Verantwortlichen ihre Proponenten.

    Investitionskredit ist für mich der einzige zulässige Kredit, sofern man die Haftung dafür übernehmen kann.

  7. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2013 13:49

    Und wem haben wir die vorschnelle Verstaatlichung der HAA zu verdanken?
    Man kann es nicht laut genug sagen: den beiden Prölls und Raiffeisen!

alle Kommentare

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    19. Januar 2015 20:44

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  7. Bookworm (kein Partner)
    08. Dezember 2013 20:55

    Endlich getraut sich einmal jemand das auszusprechen: Das Bundesland Kärnten in den Konkurs zu schicken und danach dessen Finanzen bzw. die der Hypo "abwickeln". In den USA, siehe erst jüngst Detroit und vor zehn Jahren das "reiche" Orange County - durchaus kein Affäre.
    Den verbücherten Finanzaktiva der HAA stehen wohl genügend werthaltige Positionen gegenüber die eben dann "verscherbelt" werden müssen wie die ganze Bawag auch schon einmal.

    Ach so, natürlich müssten dann "solidarisch" auch die anderen (einstigen Landes) Hypos in Österreich und damit die Raffeisen-Bankster mit bluten. Und um genau das zu verhindern hatte ja der Pröäll-Sepp, studierter Ackerbauningenieur, und seine Raffeisen-Beraterclique die "Notverstaatlichung" in einer Nacht-und-Nebelaktion zwischen Weihnachten und Neujahr durchgezogen. (Mit dem Segen des bekannten Finanz- und Bankenexperten Faymann, nicht zu vergessen)

  8. Nestor 1937
    05. Dezember 2013 13:49

    Und wem haben wir die vorschnelle Verstaatlichung der HAA zu verdanken?
    Man kann es nicht laut genug sagen: den beiden Prölls und Raiffeisen!

  9. Helmut Oswald
    05. Dezember 2013 01:54

    Aber meine Lieben - wozu die Aufregung. Die Bolschewisierung der Gesellschaft schreitet doch planmäßig voran - echte Demokraten (also Grüne, Sozis und Kommunisten samt Caritas und sonstigen Weihrauchmarxisten) kommen ihrem Ziel immer näher. Wenn der Mittelstand - und niemand anderer zahlt die Verwüstungen ab, welche die Landschaft verheeren wie einst die plündernden und Schädelpyramiden errichtenden Mongolenhorden (heute politisch korrekt: Kulturbereicherer bzw Mitbürger mit Migrationshintergrund) - endgültig zu Tode besteuert ist - bleiben nur noch die sozialstaatsabhängige Generation Kevin und Jessica über. Deren Geschichtsunterricht beginnt bei Bruno Kreisky und endet mit der Verpflichtung zur Antifa. Also gegen Burschenschafter (= Nazis). Und Nazi ist bekanntlich jeder, den vom Falter bis zu Oscar Bronners Verschweigepostille die verstaatlichten Medien, die vom Steuerzahler leben, als solchen benennen. DIe aus den Medien Beifall heischende Justizkamarilla wird dem niemals ein anderes, eigenständiges Urteil entgegenzustellen wagen. Also - unverzagt Kopf hoch. Der wahre Sozialismus steht kurz vor dem Ziel seiner Utopien. So ein paar saftige Pleiten - das zahlt eh nur der Klassenfeind.

  10. terbuan
    04. Dezember 2013 15:34

    Kärnten ist ein Sanierungsfall, Kärnten wird aber nicht in Konkurs gehen, dafür werden wir Steuerzahler sorgen müssen.
    Ein Insolvenzverfahren nach dem US-Modell "Chapter 11" wäre vielleicht eine Alternative, aber so etwas gibt es bei uns nicht.

  11. zauberlehrling
    04. Dezember 2013 13:12

    Kärnten sollte man nicht in den Konkurs schicken, sondern nach dem Vorbild dieser Bank durch Rationalisierung sanieren:

    http://tinyurl.com/nshkwza

    LEI, LEI! ;-)

  12. mischu
    04. Dezember 2013 13:01

    Kärnten darf nicht Detroit werden!

    • Lieber Augustin
      04. Dezember 2013 21:19

      ... wird nicht, denn Kärnten, auch Salzburg und Linz sind systemrelevant, da muss ganz Österreich solidarisch zusammenhelfen!

  13. Anton Volpini
    • Brigitte Imb
    • Anton Volpini
      05. Dezember 2013 18:42

      Weil ein Konkurs eines Bundeslandes in den Folgewirkungen zu Ende gedacht werden muß, Brigitte Imb.
      Zuerst einmal hinkt der Vergleich mit Detroit, weil es bei uns nichts Vergleichbares zu Chapter 11 gibt. Am ehesten kommt dem noch unser Ausgleich nahe, aber dann wäre es kein Konkurs.
      Ein Konkurs bedeutet im weitesten Sinn, daß der Schuldner zu existieren aufhört. Das ist bei einer Firma möglich, aber nicht bei einem Land.
      Das Land wird es in seiner geographischen Ausdehnung weiter geben, dessen Landeigentum aber Privaten gehört. Die Organisation der Verwaltung wird es ebenfalls weiter geben, denn mit den Beamten existieren Verträge, und sie werden gebraucht um die Gesellschaft zu verwalten.
      Es würde also "nur" ein Kommissar (Sachwalter, Masseverwalter) eingesetzt werden, der die Legislative (Landesregierung) einschränkt und kontrolliert. Ganz außer Kraft setzen wird er aber die Landesregierung nicht können, da es legislative Maßnahmen fürs Zusammenleben der Menschen weiter brauchen wird.

      Es läuft daher nur auf einen Schuldenschnitt hinaus, was man bei Griechenland so zynisch Hair Cut genannt hat. Das aber werden sich die Gläubiger nicht gefallen lassen, vor allem wenn es sich dabei um Banken handelt, denn die sind meistens dem Aktienrecht verpflichtet. Und Banken sind als Gläubiger auf jeden Fall dabei!

      Diese werden, nein sie müssen, jede Möglichkeit ins Auge fassen, um zu ihrem Geld zu kommen. Und werden daher die gegenseitigen Verpflichtungen der anderen Bundesländer und auch des Bundes im Rahmen des Föderalismusvertrages einfordern. Das wird zu einer never ending Story werden.

      Jetzt kann man einwerfen, daß sich aber Island so entschuldet hat, was aber nur zum Teil richtig ist, denn Island hat die Entschulung über seine Banken gespielt und nicht über seine Volkswirtschaft. Und was Island jetzt mit seiner Entschuldung der privaten Schuldner vorhat, wird man in seiner Auswirkung erst abwarten müssen.

      Letztlich läuft es darauf hinaus, daß wir in Österreich sehr wohl eine föderale Solidargemeinschaft sind, was gerade in Europa über die vertragswidrigen Vorgehensweisen von ESM , EFSF und den Agitationen der EZB als Hilfskonstruktion versucht wird.

  14. Josef Maierhofer
    04. Dezember 2013 09:29

    Die Wahrheit schlägt durch und bahnt sich ihren Weg.

    Es gibt eben keinen anderen Weg, als das zu zahlen, was man genommen hat. Schlimm ist nur, dass das, was man dafür gekauft hat, keine Investition in die Zukunft war, sondern ein Konsum, eine Selbstbedienung und die Erfüllung von Machtgelüsten. Zahlen müssen es die Menschen.

    Niemand von dieser österreichischen Politbande arbeitet an einem Konkursrecht für Kommunen und Staatsgebilden. Schließlich waren die Schuldenmacher ja auch genau diese und die Verantwortlichen ihre Proponenten.

    Investitionskredit ist für mich der einzige zulässige Kredit, sofern man die Haftung dafür übernehmen kann.

  15. Haider
    04. Dezember 2013 01:29

    Wie war das in Argentinien z.B.? Erinnere ich mich richtig, daß dieser Staat echt Pleite ging und sich danach doch wieder erholte. Das ist also sicher nicht das Problem.
    Was ich jedoch noch immer nicht voll durchschaue: Werden die Haftungen in Kärnten nun schlagend oder nicht? Vor schlagend werdenden Haftungen müßten sich tatsächlich Bundesländer, Gemeinden, Landeshauptstädte, Banken, Österreich, Staaten, Europa (wahrscheinlich die ganze Welt) fürchten. Daher: Bitte harte Fakten und nicht Politwischi-waschi, das mir längst zum Hals heraushängt.

  16. Sensenmann
    04. Dezember 2013 00:46

    Die Frage war doch, warum man die Bank nicht sofort in die Pleite geschickt hat. es wäre leicht möglich gewesen. Die Assets waren hoch genug, um die Einlagensicherung auszuzahlen. Dann wird eine Liquidationsgruppe aus Spezialisten einberufen, die alles zu Geld machen, was da noch etwas wert ist, Außenstände eintreiben (rücksichtslos) und über die Jahre das Maximum herausholen. Den Verantwortlichen (ja, denen, die auf die Bilanzsumme- aufgebläht bis zum Abwinken - ihre fetten Quartalsboni genommen haben) wird der Prozess gemacht. Nach einem neuen, rückwirkenden Finanzstrafrecht natürlich. Die Täter in Bank UND Politik müssen vollständig enteignet werden. Diesen Herren tut es nur weh, wenn sie sich um eine Sozialwohnung anstellen müssen und nebenbei aller bürgerlichen Rechte verlustig gehen.Wenn das Bundesland Pleite geht, umso besser, dann sehen die Menschen wenigstens, daß die Schulden, die die gewählten Politiker als Treuhänder des Volksvermögens gemacht haben, nichts abstraktes sind. Dann wird das Land eben auf's Minimum beschränkt.
    Das Geseires vom "schrecklichen und undenkbaren Pleitefall" kann ich nicht mehr hören. In den USA sind Gemeinden, Städte, ja ganze Bundesstaaten längst Pleite. das juckt aber niemanden. Die Assets werden verwertet, die Schulden abgetragen, soweit die Quote reicht und dann kommt der Reset-Knopf.
    Den zu drücken war man bei den Banken stets zu feige.
    Mit der Folge, daß man diese weiter durchfüttert, die Täter wenn überhaupt nur alibimäßig bestraft werden und der Steuerzahler eine wesentlich höhere Zeche bezahlt, als bei sofortiger Liquidierung.
    Kurzum: Man wirft gutes Geld schlechtem hinterher.
    Nicht nur in Österreich ist die Politik längst zum Schoßhündchen der Banken geworden, weil sie sich in ihrem sozialistischen Wahn, fremdes Geld zu verteilen völlig an sie gekettet haben und nun deren Wünsche erfüllen müssen. Nun erleben wir Bolschewiken und Hochfinanz Hand in Hand.
    Welch eine Allianz!

    • aw70
      04. Dezember 2013 01:05

      @Sensenmann:

      Kleine Anmerkung: die Herrschaften aus den Vorstands-Etagen solcher kriminellen Pleitebanken müssten sich nicht um Sozialwohnungen anstellen. Die sitzen in einem Staat mit funktionierender Justiz und Finanzstrafrecht sowieso auf Jahrzehnte hinter Gitter (das Strafmaß sollte von der Schadenshöhe abhängen).

      Nein, der Spaß ist ein anderer: nämlich der, dass die Guten, während sie im Gefängnishof ihre Runden drehen, sich ausmalen können wie ihre Familie sich draußen um eine Sozialwohnung anstellt. Denn es müsste in solchen Fällen mit extremer Schadenssumme rücksichtslos alles enteignet werden, was die verurteilte Person jemals erwirtschaftet und besessen hat. Auch und gerade wenn die Immobilien an Partner überschrieben wurden, und wenn die Angehörigen dann auf der Straße landen.

      Etwas anderes als völlige wirtschaftliche Vernichtung verstehen diese Viecher nicht. Solches asoziales, psychopathisches Gesindel gehört mit einer eisernen Rute aus dem Wirtschaftsleben geprügelt.

      Na ja, das wird in diesem Land natürlich nie passieren. Als Inländer ein Packerl Milch im Supermarkt stehlen, und man ist vor dem Kadi. Ein ganzes Land finanziell zu Grunde richten, und man darf die ganzen "Boni" behalten. Macht Sinn, nicht? Aber Träumen wird man ja noch dürfen.

    • Sensenmann
      04. Dezember 2013 21:58

      @ aw70 Danke! Genau so meinte ich es auch.

      Wer es noch nicht oder nicht mehr weiß, in Österreich läuft es anders: Wir erinnern uns an diesen Betrügowitsch, Petrikovitsch oder wie der heißt, der über ein Firmengeflecht aus Immobiliengesellschaften und Banken in Zusammenarbeit mit einem mäßig beleumundeten Finanzdienstleister einen ungeheuren Anlagebetrug aufzog und Firmen mit dem einzigen Unternehmenszweck des Instrumentes der Bereicherung des Managements aufbaute. Mit Bilanzfälschung, Gebührenreiterei, in-sich Geschäften, Anlagebetrug und allen Schikanen. Er selbst in unzähligen Firmen im Chefsessel. Eine Ämterkumulierung, wie sie selbst fetteste rote Sozial-, Gewerkschafts-, Bahn oder Verstaatlichtenbonzen vor Neid erblassen läßt.
      Die FMA sah dem Treiben natürlich jahrelang tatenlos zu.

      Nachdem man ihm nach Auffliegen der Malversationen und Betrügereien monatelang Zeit gelassen hat, seinen Ofen mit den Akten zu heizen bis man endlich überhaupt Ermittlungen begann, wurde endlich nach kaum 3 Jahren (und einem Austausch der Staatsanwälte, damit der nächste wieder bei Null in die Aktenlage einsteigen konnte) Anklage erhoben. Als dann endlich ein Prozess kam, hat der 6 Jahre ausgefasst und eine Schadensersatzzahlung. Alles nicht rechtskräftig natürlich.

      Die Strafe wird er natürlich nie absitzen. Wetten werden angenommen.

      Dazu eine Schadenersatzzahlung von 5 ,7 Mio.

      Direkt putzig, wenn er sie denn bezahlen müßte!
      35 Mio Schaden an den Anlegern, er selbst hat bei den kriminellen Deals 21 Mio abkassiert. Das ist amtlich.
      5,7 Mio sind also ein annehmbarer Abschlag für den zuvor eingenommenen Gewinn aus krimineller Tätigkeit. Das Taggeld für 6 Jahre Haft fällt allein aus diesem Deal mit über 7300.- Euro gut aus. Für diese Gage nimmt man auch etwas Luxusknast in Kauf mit guten Büchern, Wellness- und Sportmöglichkeiten, Freigang usw., während die anderen Werte weiterhin ihren Ertrag abwerfen.
      Aber nichtmal die 6 Jahre werden halten, der Fall geht (wohl wieder erst in drei Jahren) in die nächste Runde.

      Österreichische Sozijustiz eben.

      Von 1990 an war er im Vorstand der Constantia Privatbank, seit 85 bei der CA gewesen (Spezialist für Steuersparmodelle).
      2007 berief ihn dieser Bartenstein als "Experten" in den Aufsichtsrat der Bundesimmobiliengesellschaft. Mit Protectas aus höchsten Kreisen der schwarzen und roten Sozialisten kann so ein Bankster recht jovial den Prozess über sich ergehen lassen. Er weiß ja: Ihm passiert nix.

      Dazu gibt er vor Gericht an Vermögen an: 14 Eigentumswohnungen, zwei Zinshäuser und sieben Zinshausbeteiligungen, 250.000 Stück Immofinanz-Aktien, 100.000 Stück Immoeast-Aktien (die derzeit 1,2 Mio wert sind) , 3,5 Mio. Euro Barvermögen, und 15 Mio. Euro Einlage bei der Constantia Privatbank.

      In 17 Jahren im Bankwesen erwirbt man solch ein Vermögen natürlich nur und ausschließlich durch ehrliche Arbeit, ohne Insidergeschäfte und ohne Betrug der Anleger. Da kann man schon per anno eine Eigentumswohnung, ein halbes Zinshaus und 1 Mio auf die Seite legen. Dazu noch 20.000 Aktien des eigenen Unternehmens, das geht schon. Jedes Jahr! Ganz legal und nach Steuern, versteht sich.

      Seine Immobilienfirma, die er gleich nach dem Rausschmiss aus der Immofinanz und der Constantia gegründet hat, gehört mittlerweile eben seinem Sohn oder wem immer.
      Die Bildung einer kriminellen Vereinigung wurde vom Gericht verneint, also bleibt der Genuß der ergaunerten Werte vollständig erhalten.
      Das alles nennt ein Sozi dann "mehr Verteilungsgerechtigkeit". (Vom Volk zu seinen eigenen Freunden und in die eigene Tasche, aber das sagt der Sozi ja nicht...)

      Allerdings wird die Geduld des blöden Wahlviehs - das diese Zustände ja von Wahl zu Wahl freudig bestätigt - dann enden, wenn auch seine Konten von derlei Gelichter leergeräumt sind und der Staat Mangels Masse auch nix mehr geben kann.

      Das ist der Stoff, aus dem Revolutionen sind.
      Noch decken die Freunde dieses Gelichters, die Bonzen, Parasiten, Eurokraten und die ganze Bilderbergerbrut den Ärger mit frisch bedrucktem Papiergeld zu.
      Was mit mathematischer Sicherheit im Zusammenbruch enden wird.

      Wie auch immer: Es kommen eines tages andere Regierungen, andere Abgeordnete, andere Gesetze, rückwirkend natürlich und ich werde nicht Müde, mich auf bewährtes österreichisches Recht zu berufen. Wie sagte doch die provisorische Bundesregierung am 27.4.1945 ?
      (Ich habe nur zwei Worte ausgetauscht, man kann es übernehmen.)

      "..„jene, welche aus Verachtung der Demokratie und der demokratischen Freiheiten ein Regime der Gewalttätigkeit, des Spitzeltums, der Verfolgung und Unterdrückung über unserem Volke aufgerichtet und erhalten, welche das Land in diesen abenteuerlichen Finanzkrieg gestürzt und es der Verarmung preisgegeben haben und noch weiter preisgeben wollen, […] auf keine Milde rechnen können. Sie werden nach demselben Ausnahmsrecht behandelt werden, das sie selbst den anderen aufgezwungen haben und jetzt auch für sich selbst für gut befinden sollen...."

      Es gelüstet mich, ein wenig Recht zu sprechen. Eines Tages.

    • Brigitte Imb
      04. Dezember 2013 23:56

      @ Sensenmann, @ aw70

      Bravo!!!

    • Nestor 1937
      05. Dezember 2013 13:47

      Und wem haben wir die vorschnelle Verstaatlichung der HAA zu verdanken?
      Man kann es nicht genug betonen: den beiden Prölls und Raiffeisen!





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